{"id":19791,"date":"2014-01-02T09:25:44","date_gmt":"2014-01-02T08:25:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791"},"modified":"2014-01-02T09:25:44","modified_gmt":"2014-01-02T08:25:44","slug":"hinweise-des-tages-2035","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h01\">Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h02\">&bdquo;Bettler und Obdachlose wurden wieder zu einem gewohnten Bild in den st&auml;dtischen Zentren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h03\">Arbeitsvolumen ist im dritten Quartal 2013 auf 14,9 Milliarden Stunden gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h04\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h05\">Fischer-Lescano: Austerit&auml;tspolitik und Menschenrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h06\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h07\">Bundesfinanzministerium simuliert sich die Welt, so wie sie ihm gef&auml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h08\">HSH Nordbank: Desaster eines Prozesses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h09\">Studie: Auswirkungen der Schuldenbremse &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h10\">Europa im W&uuml;rgegriff des Wettbewerbspakts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h11\">Sch&auml;biges Weihnachtswunder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h12\">Werner R&uuml;gemer: &Uuml;berleben nur mit Nahrungsmittelbons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h13\">Staatliche Rente allein reicht nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h14\">New York: Invisible Child<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h15\">Claudia Pinl: Freiwillig zu Diensten? Ehrenamt und Gratisarbeit als Bestandteile neoliberaler Sparpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h16\">Atomdeal mit Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h17\">Sklavenarbeit in Golfstaaten: Fast alles Fassade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791#h18\">Zu guter Letzt: Der Markt macht die Politik &ndash; Anny Hartmann Mitternachtsspitzen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19791&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fakten statt Populismus<\/strong><br>\nDie CSU hatte am Wochenende einen sch&auml;rferen Kurs gegen Armutsmigranten gefordert. In einer Beschlussvorlage der CSU-Landesgruppe im Bundestag f&uuml;r ihre Klausur Anfang Januar war der &ldquo;fortgesetzte Missbrauch der europ&auml;ischen Freiz&uuml;gigkeit durch Armutszuwanderung&rdquo; kritisiert worden&hellip;<br>\nDas Bundesarbeitsministerium tritt dieser Einsch&auml;tzung mit vielen Fakten entgegen. So sei in den vergangenen Jahren die Zahl der sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigten Bulgaren und Rum&auml;nen in Deutschland st&auml;rker gestiegen als die Zahl der Zuwanderer aus beiden L&auml;ndern. &ldquo;Diese Entwicklung deutet auf weiterhin gute Besch&auml;ftigungsaussichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt hin&rdquo;, schreibt das Ministerium.<br>\nAuch die Zahl der bulgarischen und rum&auml;nischen Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe ist zwischen 2010 und 2013 deutlich weniger gestiegen als die Zahl der Migranten aus beiden L&auml;ndern. Insgesamt geht es um eine kleine Gruppe, n&auml;mlich um 0,4 Prozent aller Leistungsberechtigten. Allerdings trage ein Teil der Zuziehenden in besonders betroffenen Kommunen zu einer Versch&auml;rfung der Probleme bei und belaste Hilfseinrichtungen wie etwa Obdachlosenheime.<br>\n&ldquo;Die vermeintliche Armutsmigration aus Bulgarien und Rum&auml;nien ist ein populistischer Popanz ohne Substanz&rdquo;, sagte die Initiatorin der Anfrage, die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke. Einzelne kommunale Brennpunkte existierten, &ldquo;doch platte Parolen zur Einschr&auml;nkung der EU-Freiz&uuml;gigkeit helfen weder den betroffenen Menschen noch den Kommunen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/zuwanderung-aus-rumaenien-und-bulgarien-fakten-statt-populismus-1.1852891\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>CSU steht allein da<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140102_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140102_01.jpg\" alt=\"CSU steht allein da\" title=\"CSU steht allein da\"><\/a><\/p>\n<p>Neuen Zahlen des Bundesarbeitsministeriums zufolge haben sich die meisten Rum&auml;nen, die nach Deutschland gezogen sind, in Bayern niedergelassen (siehe Grafik). Die meisten Bulgaren leben in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern. Offenbar gehen die EU-Zuwanderer vor allem dahin, wo es Arbeit gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/debatte-um-zuwanderer-aus-eu-laendern-csu-steht-allein-da-1.1853566\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Sie kommen<\/strong><br>\nDer Migrationsforscher Herbert Br&uuml;cker hat die Situation von Rum&auml;nen und Bulgaren in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse finden sich in einem soeben ver&ouml;ffentlichten Bericht des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Auch Br&uuml;cker findet keine Anzeichen f&uuml;r eine &ldquo;europ&auml;ische Armutszuwanderung&rdquo;, vor der der Deutsche St&auml;dtetag gewarnt hatte. Sowohl die Arbeitslosenquote als auch die Zahl der Kindergeldempf&auml;nger unter den Rum&auml;nen und Bulgaren in Deutschland liege unter dem Bev&ouml;lkerungsdurchschnitt. Von den knapp 370.000 Personen aus diesen beiden L&auml;ndern, die Mitte des Jahres in Deutschland lebten, erhalten zehn Prozent Hartz IV.<br>\nProblematisch sind die Verh&auml;ltnisse in Duisburg, Dortmund oder Berlin trotzdem, weil sich in einigen Stadtteilen Zuwanderer konzentrieren, die weder ein Arbeitseinkommen haben noch Hartz IV beziehen. Br&uuml;cker spricht von 60 bis 75 Prozent. Nicht wenige von ihnen sind Analphabeten und haben so gut wie keine Chance, in Deutschland jemals einen Job zu finden. Unter ihnen d&uuml;rfte auch der Anteil an Roma &uuml;berdurchschnittlich hoch sein. Insgesamt, sch&auml;tzt Br&uuml;cker, sei aber h&ouml;chstens jeder zehnte Zuwanderer aus Rum&auml;nien oder Bulgarien ein Rom.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/01\/eu-freizuegigkeit-armutseinwanderung\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140102_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140102_02.jpg\" alt=\"Sie kommen\" title=\"Sie kommen\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zuwanderung aus Bulgarien und Rum&auml;nien vor der Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit<\/strong><br>\nDie Zahlen zur Besch&auml;ftigung und zum Leistungsbezug rechtfertigen es gegenw&auml;rtig nicht, die Zuwanderung aus Bulgarien und Rum&auml;nien pauschal als &bdquo;Armutszuwanderung&ldquo; zu qualifizieren.<br>\nZur Jahresmitte 2013 waren rund 60 Prozent der Bulgaren und Rum&auml;nen im erwerbsf&auml;higen Alter in Deutschland erwerbst&auml;tig. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,4 Prozent und der Anteil der SGB-II-Leistungsempf&auml;nger an der bulgarischen und rum&auml;nischen Bev&ouml;lkerung bei 10 Prozent.<br>\nAllerdings haben 46 Prozent der Bulgaren und Rum&auml;nen, die nach 2007 zugewandert sind, keine abgeschlossene Berufsausbildung. In einigen strukturschwachen Kommunen wie Duisburg, Dortmund und Berlin konzentrieren sich die sozialen und &ouml;konomischen Probleme der Bulgaren und Rum&auml;nen. Hier sind nicht nur die Arbeitslosen- und Leistungsempf&auml;ngerquoten zum Teil sehr hoch. Vor allem sind hier 60 bis 75 Prozent der Bulgaren und Rum&auml;nen weder erwerbst&auml;tig noch im Leistungsbezug.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/aktuell\/2013\/aktueller_bericht_1305.pdf\">IAB [PDF &ndash; 2.1 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Vor allem Fachkr&auml;fte zieht es ins Ausland &ndash; &ldquo;Rum&auml;nen wollen arbeiten&rdquo;<\/strong><br>\n20.000 Krankenschwestern und 30.000 &Auml;rzte aus Rum&auml;nien haben ihre Heimat seit 1989 verlassen, berechneten rum&auml;nische Gewerkschaften. Das hat auch mit Korruption zu tun. Denn es ist nicht un&uuml;blich, dass man sich mit Schmiergeld in seine Arbeitsstelle einkaufen muss. &Auml;rzte verdienen in Rum&auml;nien weniger als 1000 Euro.<br>\nKrankenschwester Mariana Mitrache verdiente im Schichtdienst plus &Uuml;berstunden gerade mal 300 Euro&hellip;<br>\nIn Rum&auml;nien fehlen Fachkr&auml;fte. Deshalb mussten schon ganze Stationen in Krankenh&auml;usern schlie&szlig;en. Nach EU-Sch&auml;tzungen leben inzwischen mehr als zwei Millionen Rum&auml;nen im Ausland. Die meisten Migranten gingen nach Spanien und Italien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/freizuegigkeit108.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140102_03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140102_03.jpg\" alt=\"Fachkr&auml;fte zieht es ins Ausland\" title=\"Fachkr&auml;fte zieht es ins Ausland\"><\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Bettler und Obdachlose wurden wieder zu einem gewohnten Bild in den st&auml;dtischen Zentren&ldquo;<\/strong><br>\nDie Armut hat in Deutschland seit 2005 bedrohliche Formen angenommen: Laut offiziellen Angaben lebten 2013 in Deutschland 12 Millionen Menschen in Armut oder galten als armutsgef&auml;hrdet. 2,5 Millionen Kinder befanden sich in Einkommensarmut. 8 Millionen verdienten sich ihren Lebensunterhalt im Billiglohnbereich. 25 Prozent der Besch&auml;ftigten lebten von sogenannten prek&auml;ren Jobs.<br>\nWerner Seppmann &uuml;ber Hartz IV und die politisch gewollte Armut in Deutschland<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40282\/1.html\">Telepolis &ndash; Teil 1 (&ldquo;Bettler und Obdachlose wurden wieder zu einem gewohnten Bild in den st&auml;dtischen Zentren&rdquo;)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40283\/1.html\">Telepolis &ndash; Teil 2 (&ldquo;Auf Basis der Steuergesetze von 1998 w&auml;ren &uuml;ber 50 Milliarden mehr in den Staatskassen gelandet&rdquo;)<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40284\/1.html\">Telepolis &ndash; Teil 3 (&ldquo;Keynesianismus f&uuml;r die Reichen&rdquo;)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nehmen Sie sich ruhig die n&ouml;tige Zeit, dieses hoch interessante Interview in drei Teilen zu lesen. Sie werden es sicher nicht bereuen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Arbeitsvolumen ist im dritten Quartal 2013 auf 14,9 Milliarden Stunden gestiegen<\/strong><br>\nErwerbst&auml;tige haben im dritten Quartal 2013 insgesamt 14,9 Milliarden Stunden gearbeitet. Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, berichtet das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Gegen&uuml;ber dem zweiten Quartal 2013 stieg das Arbeitsvolumen saison- und kalenderbereinigt um 0,6 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/az1303.aspx\">IAB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vergleicht man allerdings eine lange Zeitreihe so zeigt sich, dass das Arbeitsvolumen der besch&auml;ftigten Arbeitnehmer (also der nicht selbstst&auml;ndigen Erwerbst&auml;tigen) seit 1991 von 51.768 Millionen Stunden auf 48.779 Millionen Stunden im Jahre im Jahre 2012 verringert hat und das Volumen d&uuml;rfte auch 2013 nicht wesentlich h&ouml;her liegen.<br>\nDas Arbeitsvolumen der Vollzeitbesch&auml;ftigten hat sich im gleichen Zeitraum von 47.635 Millionen Stunden auf 39.974 Millionen Stunden verringert, w&auml;hrend sich das Arbeitsvolumen der Besch&auml;ftigten in Teilzeit von 3.818  auf 8.093 Millionen Stunden erh&ouml;ht hat. Das hei&szlig;t in der Tendenz, dass sich das Arbeitsvolumen auf mehr K&ouml;pfe verteilt hat und vor allem die Teilzeitarbeit erheblich angestiegen ist.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/az1303.aspx\">IAB &ndash; Excel Tabelle zum Download am Schluss der Mitteilung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Geheimer Werkzeugkasten: Politiker von SPD und Gr&uuml;nen emp&ouml;rt &uuml;ber NSA-Methoden<\/strong><br>\nDie NSA-Schn&uuml;ffler schrecken vor nichts zur&uuml;ck. Die SPIEGEL-ONLINE-Recherchen zeigen, dass die Experten der US-Geheimdienstbeh&ouml;rde gezielt Computer angreifen, mit ma&szlig;geschneiderten Strategien. Dazu verf&uuml;gt die NSA &uuml;ber eine geheime Abteilung, die entsprechende Ausr&uuml;stung herstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/neue-nsa-enthuellungen-politiker-von-spd-und-gruenen-empoert-a-941287.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Emp&ouml;rung &uuml;ber neue NSA-Enth&uuml;llung<\/strong><br>\nDer US-Geheimdienst kann Computer gezielt mit Aussp&auml;h-Software infizieren; &uuml;ber pr&auml;parierte Netzwerk-Technik wird zus&auml;tzlicher Programmiercode beigemischt. Dies sei jedoch nur eine von vielen Methoden, die die NSA unter dem Namen &ldquo;Quantum&rdquo; anwenden kann. Die Spezialisten-Abteilung &ldquo;Tailored Access Operations&rdquo; habe eine gro&szlig;e Auswahl an Optionen um Rechner anzuzapfen. Der Gr&uuml;nen-Netzpolitiker Konstantin von Notz spricht von staatlicher Sabotage an der IT-Sicherheit, f&uuml;r den SPD-Abgeordneter Lars Klingbeil ist klar, dass es nicht mehr um Terrorabwehr geht, sondern um Machtstrukturen im Netz. Er fordert den neuen Innenminister Thomas de Maiziere und Kanzleramtschef Peter Altmaier dazu auf, mehr f&uuml;r die Aufkl&auml;rung zu tun als ihre Vorg&auml;nger. Der Gr&uuml;nen-Europa-Abgeordnete Jan Philipp Albrecht spricht von krimineller Energie bei der NSA und kritisiert, dass die Europ&auml;ische Union die Einhaltung des Rechts nicht verfolge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/politicalpost.de\/wp-admin\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/neue-nsa-enthuellungen-politiker-von-spd-und-gruenen-empoert-a-941287.html\">Political Post<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Tretet in die CIA ein!&rdquo;<\/strong><br>\nSystem-Administratoren h&auml;tten enorme Macht, sagte Assange. Die sogenannten Sysadmins verwalten Netzwerke und kennen daher die Struktur der Systeme. Sie sollten Geheimdiensten und Firmen beitreten, Informationen sammeln und diese &ouml;ffentlich machen, forderte Assange. Selbst einzelne System-Administratoren k&ouml;nnten gro&szlig;en Einfluss haben, wenn sie Informationen ver&ouml;ffentlichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ccc-kongress106.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Ausgerechnet 1968 wurde das Grundgesetz sch&auml;big ge&auml;ndert&ldquo;<\/strong><br>\nDie Sp&auml;haff&auml;re ist die Fortsetzung einer langen &Uuml;berwachungsgeschichte. Schon immer haben Geheimdienste in Deutschland spioniert, erkl&auml;rt der Historiker Josef Foschepoth&hellip;<br>\nIn der Mitte seines Vortrags hatte Foschepoth noch erw&auml;hnt, dass die gegenseitige &Uuml;berwachung nach 1972, dem Amtsantritt Willy Brandts, kurzzeitig stark gesunken sei. Denn &bdquo;nicht die Gesetze sind entscheidend, sondern der politische Wille&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/chaos-communication-congress-ausgerechnet-1968-wurde-das-grundgesetz-schaebig-geaendert-12730556.html\">Faz.net<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine neue Hackerordnung<\/strong><br>\nTrotzdem: Der neue Status Quo, die gewachsene Relevanz findet sich in fast allen gro&szlig;en Reden des Kongresses wieder: Die Vortr&auml;ge lauten &ldquo;Der &Uuml;berwachungsstaat in Indien&rdquo;, &ldquo;Datenschutz aus Br&uuml;ssel &ndash; wer will denn das?&rdquo;. Es geht um &Uuml;berwachung, Geheimdienste und Sp&auml;hsoftware, NSA, Verfassungsschutz, Wikileaks. Was noch vor drei, vier Jahren als kleine Expertenrunde stattgefunden h&auml;tte, bewegt heute die Welt: Zu den Rednern auf dem Kongress geh&ouml;ren Glenn Greenwald, der Journalist, der zusammen mit dem Whistleblower Edward Snowden die Enth&uuml;llungen eingeleitet hat. Und auch Julian Assange spricht, der derzeit in der ecuadorianischen Botschaft festsitzt, auch, weil er sich einem Gerichtsverfahren in Schweden entzieht. Beide werden per Video&uuml;bertragung zugeschaltet.<br>\nDie Botschaft auf dem Kongress lautet im Wesentlichen: &ldquo;Alle unsere Bef&uuml;rchtungen haben sich bewahrheitet.&rdquo; Der amerikanische Geheimdienst versuche mit allen Mitteln, die gesamte digitale Kommunikation abzufangen und auszuwerten, das ist in Hamburg Konsens. Die Frage ist jetzt: Wie reagieren die Hacker drauf?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/chaos-communication-congress-die-neue-hackerordnung-1.1852839\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Edward Snowden nicht reich und kriminell genug, um Asyl in Deutschland zu bekommen<\/strong><br>\nNun ist endlich klar, warum Edward Snowden bislang noch kein Asylangebot seitens der Bundesregierung vorliegt. Offenbar ist der von den USA gejagte Whistleblower einfach nicht kriminell und reich genug, um Anspruch auf den Schutz der Bundesrepublik zu haben. Ganz anders Michail Chodorkowski: Der 50-j&auml;hrige Oligarch, der durch Bestechung und illegale Gesch&auml;fte bis hin zum Auftragsmord zwischenzeitlich reichster Mann Russlands war, wurde von FDP-Urgestein Hans-Dietrich Genscher pers&ouml;nlich nach Deutschland geholt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2013\/12\/edward-snowden-nicht-reich-und.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wie so oft, ist die Satire inhaltlich pr&auml;ziser als die &bdquo;echten&ldquo; Nachrichten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fischer-Lescano: Austerit&auml;tspolitik und Menschenrechte<\/strong><br>\nDas Gutachten wird vor diesem Hintergrund vier Fragenkomplexe beantworten:\n<p>(I.) Grundfragen des Verh&auml;ltnisses von Recht, Politik und &Ouml;konomie in der Krise<br>\n&ndash; Zun&auml;chst ist zu kl&auml;ren, ob in der europ&auml;ischen Krise das europ&auml;ische Recht &uuml;berhaupt zur Anwendung kommt. So wird einerseits behauptet, in der Krise sei ein &bdquo;Primat der Politik&ldquo; anzunehmen, in dessen Folge die Rechtsordnung suspendiert sei. Andererseits wird geltend gemacht, dass die soziale Frage vorrangig als zwischenstaatliche Frage zu beantworten sei. Das europ&auml;ische Recht m&uuml;sse hier zur&uuml;cktreten.<\/p>\n<p>(II.) Schutzbereich der Grund- und Menschenrechte &ndash; Sodann soll die Frage beantwortet werden, ob die Unionsorgane beim Abschluss der MoU (Memorandum of Understanding) an Grundrechte gebunden sind und welche Grund- und Menschenrechte ggf. durch die MoU betroffen sind. Die f&uuml;r die Untersuchung wichtigsten Menschenrechtskodifikationen sind die nach Art. 6 des Vertrages &uuml;ber die Europ&auml;ische Union (EUV) verbindliche Europ&auml;ische Grundrechtecharta (GRCh), die Europ&auml;ische Menschenrechtskonvention (EMRK) und ihr Erstes Zusatzprotokoll (ZP IEMRK) in der Fassung der Protokolle 11 und 14, die Europ&auml;ische Sozialcharta von 1961 (ESC), die revidierte Europ&auml;ische Sozialcharta von 1996 (RESC), der Internationale Pakt f&uuml;r b&uuml;rgerliche und politische Rechte (UN-Zivilpakt), der Internationale Pakt f&uuml;r wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt) sowie die Internationale Konvention &uuml;ber die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenkonvention).<br>\nSchlie&szlig;lich sind f&uuml;r den Untersuchungskontext die Kernarbeitsnormen der International Labour Organisation (ILO) heranzuziehen, so wie sie in den acht &Uuml;bereinkommen &uuml;ber Vereinigungsfreiheit und Schutz des Vereinigungsrechtes (1948), Vereinigungsrecht und Recht zu Kollektivverhandlungen (1949), Zwangsarbeit (1930), Abschaffung der Zwangsarbeit (1957), Gleichheit des Entgelts (1951), Diskriminierung in Besch&auml;ftigung und Beruf (1958), Mindestalter (1973) und Verbot und unverz&uuml;gliche Ma&szlig;nahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit (1999) sowie der den Regelungsgehalt dieser &Uuml;bereinkommen zusammenfassenden &ldquo;Erkl&auml;rung &uuml;ber die grundlegenden Prinzipien und Rechte bei der Arbeit&rdquo; der ILO zum Ausdruck kommen.<\/p>\n<p>(III.) Beeintr&auml;chtigung &ndash; Ferner ist zu untersuchen, ob die Aus&uuml;bung dieser Grundrechte durch die MoU beeintr&auml;chtigt wird, ob also den Ma&szlig;nahmen der Unionsorgane Eingriffsqualit&auml;t zukommt.<\/p>\n<p>(IV.) Rechtfertigung  &ndash; Danach ist zu fragen, ob die Grundrechtsbeeintr&auml;chtigungen gerechtfertigt sind. Das setzt voraus, dass beim Abschluss der MoU die Verbands- und Organkompetenzen im Unionsrecht beachtet wurden. Ferner m&uuml;ssten die Eingriffe materiell gerechtfertigt, insbesondere verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein.<\/p>\n<p>(IV.) Rechtsschutz &ndash; Schlie&szlig;lich ist zu pr&uuml;fen, welche M&ouml;glichkeiten des Rechtsschutzes bestehen, vor welchen Gerichten und Beschwerdeeinrichtungen Klage bzw. Beschwerde erhoben werden k&ouml;nnte und welche Kl&auml;gerinnen und Kl&auml;ger dazu aktiv legitimiert sind.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/media.arbeiterkammer.at\/PDF\/Austeritaetspolitik_und_Menschenrechte.pdf\">Arbeiterkammer Wien [PDF &ndash; 350 KB]<\/a><\/p>\n<p>Siehe dazu <strong>Interview mit Andreas Fischer-Lescano: &bdquo;Zur&uuml;ck auf den Boden des Rechts&ldquo;<\/strong><br>\nDie Sparpolitik der Troika ist juristisch angreifbar und verst&ouml;&szlig;t teils gegen Menschenrechte, sagt der Jurist Andreas Fischer-Lescano. Er fordert eine Pr&uuml;fung der Vertr&auml;ge und bereitet damit den Boden f&uuml;r Klagen gegen den EU-Kurs&hellip;<br>\nDie Sparma&szlig;nahmen, die die Troika festsetzt, verpflichten in vielen Bereichen zu konkreten Grundrechtseingriffen. Die Tarifautonomien werden ausgeh&ouml;hlt, Mindestl&ouml;hne gesenkt, Gesundheitskosten auf Patienten abgew&auml;lzt. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r den Bereich Bildung. Die Folgen dieser Politik sind von der Internationalen Arbeitsorganisation bis zum Europ&auml;ischen Sozialausschuss, der die Einhaltung der Europ&auml;ischen Sozialcharta &uuml;berwacht, als menschenrechtswidrig kritisiert worden, weil sie gerade die besonders verletzbaren Gruppen &ndash; Kinder, Frauen, Migrantinnen und Migranten, Behinderte &ndash; benachteiligt; aber auch weil sie zu einer Verarmung gef&uuml;hrt haben, die ganze Generationen in die Hoffnungslosigkeit treibt&hellip;<br>\nIch denke, es ist an der Zeit, die Sparpolitik auch juristisch zu diskutieren. Die Europ&auml;ische Kommission und die Europ&auml;ische Zentralbank, beide neben dem Internationalen W&auml;hrungsfonds Mitglieder der Troika, m&uuml;ssen wieder auf den Boden des Rechts zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden. Die europ&auml;ischen Institutionen sind an die Grundrechtecharta gebunden. Sie verhandeln mit den betroffenen Staaten und setzen die Auflagen fest. Das geschieht bislang im rechtsfreien Raum. Die Sozialpartner werden nicht einbezogen, das Europ&auml;ische Parlament nicht beteiligt. Die Kommission agiert in Bereichen, in denen sie keinerlei Kompetenzen hat, wie bei der Lohnfestlegung. Das darf so nicht sein. Hiergegen gilt es, sich auch juristisch zu wehren&hellip;<br>\nAuf der Ebene der europ&auml;ischen Sparpolitik haben wir es im Grunde mit Vertr&auml;gen zu Lasten Dritter zu tun. Die Sparauflagen belasten die Rentnerinnen und Rentner, die Arbeiterinnen und Arbeiter, Kranke, Kinder, Migrantinnen und Migranten. Es ist aber ein Irrglaube, dass finanzielle Stabilit&auml;t in Europa ohne soziale Stabilit&auml;t erreicht werden k&ouml;nnte. Die Verlogenheit auch der deutschen Politik in dieser Frage ist schwer zu ertragen. Es fehlt leider der Mut, den Menschen klar zu machen, dass es zu einem solidarischen und sozialen Europa keine Alternative gibt. Wenn es nicht gelingt, dies im Europawahlkampf herauszuarbeiten, werden die sozial-nationalen Zentrifugalkr&auml;fte das europ&auml;ische Projekt massiv gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/euro-krise---zurueck-auf-den-boden-des-rechts-,1471908,25576028,view,printVersion.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>20 Jahre Nafta: Kaum Vorteile, daf&uuml;r viele Nachteile<\/strong><br>\nAm 1. Januar 1994 trat das Abkommen in Kraft &ndash; nicht zuf&auml;llig am selben Tag, an dem in Mexiko der bewaffnete Aufstand der Zapatisten begann. 20 Jahre sp&auml;ter lautet die Bilanz: Der Handel zwischen den Mitgliedern hat sich verdreifacht. Doch f&uuml;r Mexiko bedeutete die pl&ouml;tzliche &Uuml;berschwemmung mit hochsubventioniertem US-Mais den Ruin vieler Kleinbauern. F&uuml;r die USA wiederum ging Nafta mit der Abwanderung von Industriejobs und einem rasch anwachsenden Handelsdefizit einher. Ebenso vollmundig wie unbelegt waren im Vorfeld der Nafta-Gr&uuml;ndung die Versprechungen &uuml;ber neue Jobs gewesen, die durch den freien Handel gewisserma&szlig;en automatisch entst&uuml;nden &ndash; was derzeit ebenso wieder &uuml;ber das geplante US-EU-Freihandelsabkommen TTIP behauptet wird. Tats&auml;chlich sch&auml;tzte der Washingtoner Thinktank Economic Policy Institute schon vor zwei Jahren die Zahl der durch Nafta verlorenen US-Jobs auf rund 700.000. &ldquo;Nafta hat nicht so viele Arbeitspl&auml;tze vernichtet, wie seine Kritiker bef&uuml;rchteten&rdquo;, ist das Positivste, was die Forschungsabteilung des US-Kongresses zu melden vermag. &ldquo;Schon zur zehnj&auml;hrigen Bilanz des Abkommens hatte die Weltbank in einer Studie zugegeben, dass auch in Mexiko die &ldquo;Entwicklung seit dem Nafta-Start nicht gerade bemerkenswert&rdquo; gewesen sei. Zwar h&auml;tten die Exporte zugenommen, aber das Lohnniveau habe sogar noch unter dem Stand von 1994 gelegen, die Zahl der unter der Armutsgrenze lebenden Mexikaner steige stetig an. US-Forschungsinstitute beklagen zudem, dass keineswegs gen&uuml;gend Arbeitspl&auml;tze in Mexiko entstanden seien, um die illegale Einwanderung von Mexikanern in die USA auch nur ansatzweise zu vermindern. &ndash; Inzwischen sind nicht einmal mehr die so genannten Maquiladoras, in denen Mexikaner zu Hungerl&ouml;hnen Waren f&uuml;r den US-Markt produzieren, ein Besch&auml;ftigungsmotor, denn l&auml;ngst haben die noch billigeren Fabriken in China und anderen ostasiatischen L&auml;ndern ihnen den Rang abgelaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2014%2F01%2F02%2Fa0134&amp;cHash=ecc3b161adeaa5af4337eb47b86f58c0\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Tausch von Steak und K&auml;se<\/strong><br>\nDas milliardenschwere Freihandelsabkommen, auf das sich die EU und Kanada am Freitag einigten, hat neue Proteste gegen die Politik der Liberalisierung ausgel&ouml;st. Frankreich f&uuml;rchtet um seinen Agrarsektor, das Europaparlament vermisst Schutzrechte f&uuml;r Verbraucher. Auf Kritik st&ouml;&szlig;t zudem die mangelnde Transparenz des Abkommens. Im EU-Ministerrat kam es deswegen zu einem handfesten Streit.<br>\nDie EU und Kanada vereinbarten, ihre M&auml;rkte fast vollst&auml;ndig zu &ouml;ffnen. 99 Prozent aller Z&ouml;lle sollen wegfallen, Standards, Normen sowie Urheber- und Markenrechte gegenseitig anerkannt werden. Zudem wird das &ouml;ffentliche Beschaffungswesen ge&ouml;ffnet. Alles zusammen soll den bilateralen Handel nach Sch&auml;tzungen der EU-Kommission um 23 Prozent oder 26 Milliarden Euro j&auml;hrlich wachsen lassen.<br>\n&bdquo;Wir gehen davon aus, dass dieses Abkommen auch Standards f&uuml;r andere Abkommen setzt&ldquo;, sagte Kommissionschef Jos&eacute; Manuel Barroso in Anspielung auf die laufenden Verhandlungen &uuml;ber ein Freihandelsabkommen mit den USA. Genau das ist jedoch die gr&ouml;&szlig;te Sorge der Kritiker. Denn der Deal mit Kanada enth&auml;lt viele Punkte, die &ndash; auf die USA angewandt &ndash; zu einer Aush&ouml;hlung von Umwelt-und Sozialstandards in Europa f&uuml;hren k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!125872\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Nachricht vom Freihandelsabkommen, auf das sich die EU und Kanada einigten, ist zwar schon eine Weile her. Dennoch sollten wir schleunigst zur Kenntnis nehmen, dass die Einigung nicht nur Vorbildcharakter f&uuml;r die Verhandlungen zwischen der EU und den USA hat. Mit dem Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada k&ouml;nnen US-Tochterunternehmen in Kanada mit der EU genau das veranstalten, was eine US-Firma im Rahmen des nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA mit Kanada veranstaltete. Als Kanada aus Umweltschutzgr&uuml;nden ein Fracking-Moratorium f&uuml;r Schiefergasvorkommen verh&auml;ngte, verklagte die US-Firma das Land auf 250 Millionen Dollar Schadenersatz wegen der zu erwartenden Gewinnausf&auml;lle. Michael Kr&auml;tke hat die Folgen f&uuml;r die EU in der Januarausgabe der &ldquo;Bl&auml;tter&rdquo; in w&uuml;nschenswerter Klarheit herausgearbeitet:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Die erste Schlacht um TAFTA\/TTIP ist l&auml;ngst verloren. Denn die Verhandlungen zwischen der EU und Kanada um ein ganz &auml;hnliches Abkommen namens CETA sind bereits abgeschlossen. Zwar sind die Vereinbarungen noch geheim, an einem Vertragstext wird noch gebastelt, aber gro&szlig;e &Auml;nderungen d&uuml;rfen wir nicht mehr erwarten. Nach allem, was wir wissen, haben sich weder die EU-Kommission noch die kanadische Regierung um die Bedingungen der EU-Parlamentarier geschert: Vorrang f&uuml;r den gew&ouml;hnlichen Rechtsweg und f&uuml;r die nationale Gerichtsbarkeit vor dubiosen Schiedsgerichten. Deshalb bleibt dem EU-Parlament gar nichts anderes &uuml;brig, als den Vertrag schon wegen der vorgesehenen Schiedsgerichtsbarkeit insgesamt abzulehnen. Sollte CETA dagegen in Kraft treten, w&auml;hrend die Verhandlungen zu TAFTA\/TTIP noch laufen, h&auml;tten die Amerikaner einen entscheidenden Vorteil errungen. &Uuml;ber ihre kanadischen Standorte und T&ouml;chter k&ouml;nnen die US-Konzerne dann jederzeit zu gleichen Bedingungen auf den europ&auml;ischen Markt vordringen wie kanadische Unternehmen &ndash; umgekehrt w&auml;re das schon erheblich schwieriger. Eigentlich br&auml;uchten die Amerikaner TAFTA dann gar nicht mehr.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundesfinanzministerium simuliert sich die Welt, so wie sie ihm gef&auml;llt<\/strong><br>\nDie Autoren des BMF m&uuml;ssen sich also von vornherein die Frage gefallen lassen, warum sie kein Szenario simuliert haben, in dem zwar in Deutschland die nominalen Lohnst&uuml;ckkosten und mit ihnen die Preise st&auml;rker steigen als das Inflationsziel der EZB, die nominalen Lohnst&uuml;ckkosten aber auch in den Krisenl&auml;ndern steigen, allerdings weniger stark als es das Inflationsziel der EZB vorsieht, und auf diesem Weg ein Ausgleich der Wettbewerbsf&auml;higkeit stattfindet, ohne Deflationsgefahren und voraussichtlich deutlich besser im Einklang mit dem Inflationsziel der EZB von &bdquo;unter, aber nahe zwei Prozent&ldquo; stehend. Ein ehemaliger Staatssekret&auml;r des Bundesfinanzministeriums, der &Ouml;konom Heiner Flassbeck, hat entsprechende Szenarien bereits vor l&auml;ngerer Zeit vorgestellt. Ein deutsches Bundesfinanzministerium darf es sich aber offensichtlich erlauben, Studien, die in das enge Korsett der eigenen Ideologie nicht hineinpassen, zu ignorieren&hellip;<br>\nDie Autoren haben ganz grundlegende Voraussetzungen f&uuml;r das Funktionieren der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion entweder nicht verstanden oder gezielt ausgeblendet. Man kann nur hoffen, dass der Bundesfinanzminister mit diesem Schmarrn nicht bei der EU-Kommission und dem von ihr wegen der hohen deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse eingeleiteten Pr&uuml;fungsverfahren gegen Deutschland durchkommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/12\/bundesfinanzministeriumleistungsbilanzungleichgewichteeurokrise-bundesfinanzministerium-simuliert-sich-die-welt-so-wie-sie-ihm-gefallt\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>HSH Nordbank: Desaster eines Prozesses<\/strong><br>\nSeit dem 24.7.2013 l&auml;uft in Hamburg der Prozess gegen den Vorstand der HSH Nordbank. Es geht um ein Projekt aus dem Dezember 2007 mit dem die Bank riskante Wertpapiere &uuml;ber die Niederlassung London (&raquo;London Branch&laquo;) kurzfristig auslagern wollte, um die aufsichtsrechtlichen Kennziffern (&raquo;Kernkapitalquote&laquo;) nach Basel 1 einhalten zu k&ouml;nnen&hellip;<br>\nDie Freie und Hansestadt Hamburg hatte f&uuml;r das Jahr 2012 R&uuml;ckstellungen in H&ouml;he von 685 Mio. Euro gebildet. Verursacht wurde die R&uuml;ckstellung &raquo;durch eine au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige Abschreibung des Beteiligungswerts an der HSH Nordbank sowie durch die Bildung von R&uuml;ckstellungen f&uuml;r drohende Inanspruchnahme aus der Garantie zugunsten der HSH Nordbank AG&laquo;(Gesch&auml;ftsbericht 2012,Hamburg zieht Bilanz, PDF-Seite 20).<br>\nIm Klartext: Die Garantien, die die L&auml;nder Hamburg und Schleswig Holstein f&uuml;r die Bank gegeben haben (je f&uuml;nf Mrd. Euro) drohen auszufallen. Intern wurden R&uuml;ckstellungen von 2.000 Mio. Euro als notwendig erachtet. Doch das war wohl nicht vermittelbar. Immerhin stellt sich die Stadt Hamburg der Verantwortung und nennt den Umfang der Verluste. Das Land Schleswig Holstein dagegen verzichtet auf eine kaufm&auml;nnische Rechnungslegung. R&uuml;ckstellungen gibt es nicht in der Kameralistik. Was ich nicht wei&szlig;, macht mich nicht hei&szlig;, denkt man in Kiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/hsh-nordbank-desaster-eines-prozesses\/\">Sozialusmus aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Studie: Auswirkungen der Schuldenbremse &hellip;<\/strong><br>\n&hellip; auf die Haushalte ausgew&auml;hlter Bundesl&auml;nder und ihrer Gemeinden<br>\nVor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung und finanzpolitischen Diskussion geht es in der Untersuchung vor allem um die Frage, in welchem Ma&szlig;e durch die neuen Regelungen die Handlungsspielr&auml;ume von L&auml;ndern und Gemeinden beeintr&auml;chtigt werden und welche Reaktionen der finanzpolitischen Akteure zu erwarten sind. Auf der Einnahmeseite bestehen nur wenige M&ouml;glichkeiten zu reagieren, und auch auf der Ausgabenseite sind die Handlungsm&ouml;glichkeiten beschr&auml;nkt. In jedem Falle sind negative Auswirkungen auf Wachstum und Besch&auml;ftigung zu bef&uuml;rchten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gemeinden.verdi.de\/themen\/schuldenbremse\">ver.di<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Europa im W&uuml;rgegriff des Wettbewerbspakts<\/strong><br>\nF&uuml;r die gro&szlig;koalition&auml;re Bundesregierung steht die Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen &Ouml;konomie ganz oben auf der politischen Agenda. Das muss kein Widerspruch zu einer wirtschaftlichen Erholung in der Europ&auml;ischen Union sein. Denn beggar-my-neighbour-Politik allein w&uuml;rde ja bedeuten, jene Absatzm&auml;rkte zu strangulieren, die nach wie vor &mdash; trotz der enorm gestiegenen Bedeutung der asiatischen M&auml;rkte &mdash; f&uuml;r das Gros der deutschen Exporte entscheidend sind&hellip;<br>\nEinen ersten Aufschluss liefert die sektorale Entwicklung der Arbeitskosten (AK).[4] Beispiel Griechenland: Die Politik der Lohnk&uuml;rzungen spart zwar keinen Bereich aus &ndash; so sind die AK zwischen 2008 und 2012 im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt pro Jahr um 1,4% gesunken. Aber die Hauptlast liegt bei den &ouml;ffentlichen Dienstleistungen. Dort bel&auml;uft sich die Jahresrate der K&uuml;rzungen auf 8,6% &ndash; &uuml;ber den gesamten Zeitraum von f&uuml;nf Jahren macht das 43% aus. Ann&auml;hernd vergleichbar ist die Entwicklung in Portugal, wo die Arbeitskosten pro Jahr im &ouml;ffentlichen Dienstleistungssektor um 4,9% nach unten gedr&uuml;ckt wurden. In Spanien stagnieren sie, w&auml;hrend sie im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt noch um 2,4% stiegen&hellip;<br>\nEinen zweiten Hinweis gibt die Entwicklung der Lohnst&uuml;ckkosten &ndash; unter Einschluss der Produktivit&auml;tsfortschritte. Auch sie sind seit 2008 in Griechenland, Spanien, Portugal, aber vor allem in Irland (sowie Polen) deutlich gesunken und liegen 2012 im Durchschnitt der EWU. Doch damit ist der Abstand zu Deutschland weiterhin gro&szlig; &ndash; woran auch Lohnst&uuml;ckkostensteigerungen 2011\/12 nicht viel ge&auml;ndert haben.[6] Auch hier wird deutlich, &uuml;ber welch lange Etappe kalkuliert wird, wenn preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit allein &uuml;ber Arbeitskostenkonkurrenz hergestellt werden soll.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140102_04.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140102_04.jpg\" alt=\"Europa im W&uuml;rgegriff des Wettbewerbspakts\" title=\"Europa im W&uuml;rgegriff des Wettbewerbspakts\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wissentransfer.info\/nc\/unsere_themen\/details\/artikel\/europa-im-wuergegriff-des-wettbewerbspakts-1\/\">WissenTransfer<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sch&auml;biges Weihnachtswunder<\/strong><br>\nSeit Jahren werden die Mittel f&uuml;r Arbeitsmarktpolitik gek&uuml;rzt. Dazu geh&ouml;rt unter anderem die Finanzierung von Umschulungen. Nach Angaben der Linkspartei betrug der Etat f&uuml;r diese Leistungen im Jahr 2002 rund 22 Milliarden Euro. Neun Jahre sp&auml;ter lag er bei etwa 15 Milliarden Euro. Die Gesamtausgaben f&uuml;r Hartz IV will die Bundesregierung ebenfalls drastisch zur&uuml;ckfahren, und zwar von etwa 40 Milliarden im Jahr 2012 auf 29,8 Milliarden 2016.<br>\nMeister ist die BA auch im Sch&ouml;nen ihrer Zahlen. Im Juni dieses Jahres warf der Bundesrechnungshof ihr &ndash; nicht zum ersten Mal &ndash; vor, die Vermittlungsstatistik zu manipulieren. So konzentriere sie sich vorrangig auf Erwerbslose, die ohne Hilfe eine neue Arbeitsstelle f&auml;nden. Hartz-IV-Bezieher, insgesamt &uuml;ber sechs Millionen Menschen inklusive der 1,7 Millionen nicht erwerbsf&auml;higen Sozialgeldbezieher, m&uuml;&szlig;ten sich meist mit fragw&uuml;rdigen Ma&szlig;nahmen oder Leiharbeit abfinden. Im Juli stie&szlig; die Innenrevision auf &auml;hnlich &raquo;schwere M&auml;ngel&laquo;. Die Pr&uuml;fer kritisierten, da&szlig; passende Vermittlungen rar und die H&auml;lfte aller Ma&szlig;nahmen &raquo;nicht plausibel, unn&ouml;tig oder gar unzul&auml;ssig&laquo; seien. Werden Erwerbslose in &raquo;Besch&auml;ftigungstherapien&laquo; geparkt, fallen sie aus der Arbeitslosenstatistik heraus.<br>\nHartz-IV-Bezieher d&uuml;rfen weder sinnlose Ma&szlig;nahmen noch Leiharbeit oder Ein-Euro-Jobs ablehnen. Dann n&auml;mlich drohen ihnen Sanktionen. Allein im Jahr 2012 verh&auml;ngten die Jobcenter bundesweit &uuml;ber eine Million dieser Strafen, im ersten Halbjahr 2013 knapp eine halbe Million. Im Durchschnitt wurden dabei die Leistungen von Betroffenen, die nach offizieller Lesart das Existenzminimum abdecken sollen, um 106 Euro gek&uuml;rzt. Das dadurch freigewordene Geld haben die Jobcenter etwa auf den ausufernden Verwaltungsapparat umgeschichtet, der ohnehin fast genausoviel kostet wie die Leistungen. Laut BA waren das von Januar bis Oktober 2013 bundesweit 204 Millionen Euro, allein in Berlin acht Millionen. Und wie die Berliner Zeitung im September berichtete, werden Jobcenterchefs f&uuml;r besonders hartes Sanktionieren noch einmal extra staatlich belohnt. In Berlin kassieren sie demnach bis zu 4000 Euro Pr&auml;mie bei Erreichen einer bestimmten Quote.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/12-27\/043.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: &Uuml;berleben nur mit Nahrungsmittelbons<\/strong><br>\nEinerseits werden unter Pr&auml;sident Obama in vielen Branchen oft nur Hungerl&ouml;hne gezahlt, andererseits feiern Unternehmen wahre Gewinnexplosionen. Die Einzelhandelskette Wal Mart ist ein Beispiel daf&uuml;r&hellip;<br>\nMitarbeiter der Demokratischen Partei im US-Kongress haben im Mai 2013 eine Studie ver&ouml;ffentlicht, die das belegt. Ihr Titel: &ldquo;Die Belastung unserer Wirtschaft durch Niedrigl&ouml;hne&rdquo;. Die Untersuchung zeigt, dass Niedrigl&ouml;hne die Mittelklasse im Land fl&auml;chendeckend unterh&ouml;hlen. Seit 2007 seien vor allem traditionelle Mittelklasse-Jobs abgebaut worden, w&auml;hrend die meisten neuen Jobs niedrig bezahlt w&uuml;rden. Die Ungleichheit der Einkommen sei heute extremer als zu irgendeinem Zeitpunkt im vorigen Jahrhundert. &ldquo;Das oberste eine Prozent der Einkommensbezieher vereinnahmt 93 Prozent der Einkommenssteigerungen&hellip; Im dritten Quartal 2012 erreichten die Unternehmensgewinne 1,75 Billionen US-Dollar, das ist der h&ouml;chste Anteil am Bruttosozialprodukt in der US-Geschichte. W&auml;hrenddessen fielen die Einkommen der Lohnabh&auml;ngigen auf den niedrigsten jemals registrierten Anteil am Bruttosozialprodukt.&rdquo;<br>\nAls Beispiel dient der gr&ouml;&szlig;te Arbeitgeber der USA, die Einzelhandelskette Wal Mart. Sie hat zwei Millionen Besch&auml;ftigte weltweit, davon 1,4 Millionen in den USA. Von 2007 bis 2010 wuchs das Verm&ouml;gen der sechs Erben der Eigent&uuml;merfamilie Walton von 73 auf 89 Milliarden Dollar. Allein im vorigen Jahr lagen die Gewinne bei 17 Milliarden. Das Walton-Verm&ouml;gen entspricht etwa dem Verm&ouml;gen von 41,5 Prozent aller US-Familien. Bei McDonald&rsquo;s mit 860 000 Besch&auml;ftigten sieht es &auml;hnlich aus, hat das Wall Street Journal festgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2013\/ausgabe-08\/gesellschaft\/gesellschaft\/seite-9\/A0\">ver.di Publik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Staatliche Rente allein reicht nicht<\/strong><br>\nDie gesetzliche Rente wird nach Angaben der Bundesregierung k&uuml;nftig noch weniger ausreichen, um den Lebensstandard aus der Zeit der Berufst&auml;tigkeit im Alter fortzuf&uuml;hren. So werde das sogenannte Sicherungsniveau vor Steuern von 48,7 Prozent im Jahr 2013 auf 47,5 Prozent im Jahr 2020 und weiter auf 45,4 Prozent im Jahr 2027 absinken. Bis 2030 sei mit einem Rentenniveau von 43 Prozent zu rechnen, hei&szlig;t es in einer Unterrichtung der Regierung (18\/95) zur gesetzlichen Rentenversicherung.<br>\nDer einmal erworbene Lebensstandard lasse sich somit nur aufrechterhalten, &bdquo;wenn die finanziellen Spielr&auml;ume des Alterseink&uuml;nftegesetzes und die staatliche F&ouml;rderung genutzt werden, um eine zus&auml;tzliche Vorsorge aufzubauen&ldquo;. Die zentrale S&auml;ule der Altersversorgung werde aber auch weiterhin die gesetzliche Rente bleiben.<br>\nDen Modellrechnungen zufolge werden die Renten bis zum Jahr 2027 um insgesamt rund 38 Prozent steigen. Dies entspreche einer durchschnittlichen Steigerungsrate von gut zwei Prozent pro Jahr&hellip;<br>\nWie aus dem Rentenversicherungsbericht 2013 weiter hervorgeht, ist die Zahl &auml;lterer Erwerbst&auml;tiger im Laufe der vergangenen Jahre deutlich gestiegen. So hat sich die Erwerbst&auml;tigenquote unter den 60- bis 64-J&auml;hrigen von 20 Prozent im Jahr 2000 auf 46 Prozent im Jahr 2012 mehr als verdoppelt. Bei den &auml;lteren M&auml;nnern stieg die Quote in dem Zeitraum von 28 auf 55 Prozent, bei den Frauen von 12 auf 39 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_12\/2013_535\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Angaben &uuml;ber die Erwerbst&auml;tigenquote der 60- bis 64-J&auml;hrigen sind schlicht irref&uuml;hrend. Sie sagt nichts dar&uuml;ber, um welche Art der Erwerbst&auml;tigkeit es sich handelt, also etwa Mini-Jobs oder (schein-)selbst&auml;ndige Arbeit.<br>\nMa&szlig;stab f&uuml;r die Besch&auml;ftigungsentwicklung kann allein die sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung sein. Hier zeigen die Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, dass im rentennahen Alter die sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung nach wie vor nur sehr gering ausgepr&auml;gt ist. Noch kleiner ist der Teil der &Auml;lteren, die vollzeitig arbeiten.<br>\nVollzeitbesch&auml;ftigt waren im Jahr 2000 von den 63j&auml;hrigen 4,3 Prozent und von den 64j&auml;hrigen 2,7 Prozent. Elf Jahre sp&auml;ter, im Jahr 2011, waren es trotz der Heraufsetzung der vorgezogenen Altersgrenzen gerade einmal 12,5 Prozent und 9,9 Prozent.<br>\nIm Ergebnis zeigt sich ein &auml;u&szlig;erst langsamer Prozess der Verbesserung der Besch&auml;ftigungsbedingungen im Alter. Wenn im Jahr 2011, in einer Zeit einer insgesamt positiven Arbeitsmarktentwicklung, &uuml;ber 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung im Alter von 64 Jahren keine Vollzeitt&auml;tigkeit aus&uuml;ben, also die bisherige Regelaltersgrenze von 65 Jahren nicht in Besch&auml;ftigung erreichen, sind die Voraussetzungen f&uuml;r eine problemfreie Umsetzung der Rente mit 67 nicht gegeben.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140102_05.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140102_05.jpg\" alt=\"Staatliche Rente allein reicht nicht\" title=\"Staatliche Rente allein reicht nicht\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Arbeitsmarkt\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbIV105.pdf\">Sozialpolitik aktuell [PDF &ndash; 115 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>New York: Invisible Child<\/strong><br>\nGirl in the Shadows: Dasani&rsquo;s Homeless Life<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/projects\/2013\/invisible-child\/#\/?chapt=0\">NYT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein Neujahrsgru&szlig; aus New York, Sehnsuchtsort f&uuml;r viele, reichste Stadt der Erde. 400 000 Million&auml;re und 70 Milliard&auml;re. Ein Penthouse in Midtown kostet bis zu 95 Millionen Dollar. Und 45,8 Prozent der Bev&ouml;lkerung leben unter oder nahe der Armutsgrenze. Mit 50 000 Obdachlosen ist ihre Zahl h&ouml;her als w&auml;hrend der Gro&szlig;en Depression. 22 000 davon sind Kinder. Andrea Elliott berichtet von einem.<br>\nNew York ist ja nicht irgendeine Stadt. Sie gilt als einzigartig. Sie definiert das, was wir unter Weltstadt verstehen. Und welcher Europ&auml;er, ob jung oder alt, m&ouml;chte nicht einmal in seinem Leben da gewesen sein. Umso trauriger, dass New York heute in ganz besonders krasser Weise die Zweiteilung einer Gesellschaft in Arm und Reich repr&auml;sentiert, wie sie &uuml;berall auf dem Globus voranschreitet. Dabei ist schon erstaunlich, dass die Kriminalit&auml;tsrate wie auch die Zahl der Gef&auml;ngnisinsassen in New York im Verh&auml;ltnis zum Landesdurchschnitt in den letzten 10 Jahren deutlich absank. Man sollte allerdings nicht aus den Augen verlieren, dass die Gefangenenrate in den USA (Gefangene pro 100.000) mit 716 (New York: 417) vor Russland mit 475 weltweit am h&ouml;chsten ist (China:161 und Iran: 284), siehe <a href=\"http:\/\/images.derstandard.at\/2013\/11\/21\/prison-population.pdf\">derstandard.at [PDF &ndash; 200 KB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Claudia Pinl: Freiwillig zu Diensten? Ehrenamt und Gratisarbeit als Bestandteile neoliberaler Sparpolitik<\/strong><br>\nJedes Jahr im sch&ouml;nen Monat September findet die &bdquo;Woche des b&uuml;rgerschaftlichen Engagements&ldquo; statt. Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker rufen dann zu freiwilligem ehrenamtlichem Engagement auf, &bdquo;zu einer Kultur der Solidarit&auml;t, der Zugeh&ouml;rigkeit und des gegenseitigen Vertrauens&ldquo;, wie es in der Presse-Erkl&auml;rung der rheinland-pf&auml;lzischen Ministerpr&auml;sidentin Malu Dreyer zur diesj&auml;hrigen &bdquo;Woche des b&uuml;rgerschaftlichen Engagements&ldquo; hie&szlig;. 23 Millionen Menschen sind in Deutschland in irgendeiner Form ehrenamtlich t&auml;tig, rund ein Drittel der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber 15 Jahre. Sie engagieren sich als Vereinsvorst&auml;nde, bei der Freiwilligen Feuerwehr, in Krankenbesuchsdiensten, bei der Betreuung dementer Personen oder als &bdquo;Lese-Mentoren&ldquo; f&uuml;r Grundsch&uuml;ler. Anscheinend sind es nicht genug, denn die Werbetrommel wird nicht nur w&auml;hrend der &bdquo;Woche des b&uuml;rgerschaftlichen Engagements&ldquo; m&auml;chtig ger&uuml;hrt.Die sogenannte &bdquo;Zivilgesellschaft&ldquo;, das gr&ouml;&szlig;tenteils auf freiwilliger Initiative beruhende Zwischenreich zwischen erwerbswirtschaftlicher Sph&auml;re einerseits und staatlichen Institutionen andererseits, wurde immer schon interessiert von der Politik begleitet, aber erst mit der gro&szlig;en historischen Wende, f&uuml;r die das Jahr 1989 steht, r&uuml;ckte Freiwilligenarbeit ins Zentrum politischer Aufmerksamkeit. Im Zeitalter der Globalisierung ist die traditionelle deutsche Wohlfahrtsstaatlichkeit angeblich nicht mehr finanzierbar. Was insofern stimmt, als Steuern und Abgaben zugunsten von Unternehmen und Reichen massiv gesenkt wurden, w&auml;hrend gleichzeitig dank Niedriglohnpolitik und Deregulierung von Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen die Zahl der Bed&uuml;rftigen stieg. Inzwischen setzen wesentliche Teile des Sozialwesens, der Bildung und der kommunalen Infrastruktur auf ehrenamtliches Engagement als Dauerl&ouml;sung f&uuml;r ihre finanziellen und personellen Engp&auml;sse. Die massive Nutzung der Ressource &bdquo;b&uuml;rgerschaftliches Engagement&ldquo; wurde so zu einem wichtigen Faktor in der neoliberalen Umgestaltung von Staat und Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/big-business-crime\/freiwillig-zu-diensten\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Atomdeal mit Folgen<\/strong><br>\nDie Uranfabrik im westf&auml;lischen Gronau soll verkauft werden &ndash; so ger&auml;uschlos wie m&ouml;glich. Verliert der Staat damit die Kontrolle &uuml;ber die Atomwaffen-Technik?<br>\nDie Bundesregierung verhandelt hinter verschlossener T&uuml;r &uuml;ber die Privatisierung und speist die Abgeordneten mit leeren Phrasen ab. Die Parlamentarier haben mehrere Anfragen gestellt, die Antwort ist immer die gleiche: Die Regierung werde einem Verkauf nur zustimmen, wenn &bdquo;nukleare Nichtverbreitung, Sicherung der Technologie und wirtschaftliche Solidit&auml;t&ldquo; der k&uuml;nftigen Eigent&uuml;mer sichergestellt sind. An den Verkaufsverhandlungen sei wegen der &bdquo;nuklearen nichtverbreitungspolitischen Aspekte&ldquo; auch das Ausw&auml;rtige Amt beteiligt. Genauere Infos? Fehlanzeige&hellip;<br>\nDie Urananreicherungsanlage in Gronau darf trotz des Atomausstiegs unbegrenzt weiterlaufen &ndash; und Atomkraftwerke in aller Welt mit Brennstoff versorgen. Die Fabrik wurde von 2005 bis 2011 sogar noch ausgebaut, die Genehmigung erteilte damals die rot-gr&uuml;ne Landesregierung in D&uuml;sseldorf. Nun wird in Gronau so viel Uran produziert, dass damit 34 durchschnittlich gro&szlig;e Reaktoren betrieben werden k&ouml;nnen.<br>\nZwar ist es verboten, das Uran so weit anzureichern, dass damit auch Atomwaffen gebaut werden k&ouml;nnten &ndash; die eingesetzte Zentrifugentechnik aber ist dazu in der Lage&hellip;.<br>\nAuch die neue schwarz-rote Bundesregierung will die Anlage weiterlaufen lassen und akzeptiert damit die Belieferung von Atomkraftwerken in aller Welt. Im Koalitionsvertrag findet sich kein Wort zu Gronau.<br>\nDabei k&ouml;nnte Bundesregierung den Verkauf komplett verhindern &ndash; wenn sie wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/felix-werdermann\/atomdeal-mit-folgen\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sklavenarbeit in Golfstaaten: Fast alles Fassade<\/strong><br>\nIn Abu Dhabi sollen der franz&ouml;sische Louvre und das amerikanische Guggenheim bald ein riesiges Konglomerat westlicher Kultur bilden. Doch auf der &ldquo;Insel des Gl&uuml;cks&rdquo; leben die Arbeiter wie Sklaven. Das ist nicht neu, so wenig wie die Zwangsarbeit in anderen Golfstaaten. Ausl&auml;ndische Arbeiter sind meist dem Sponsorenprinzip unterworfen, das sie aller Rechte beraubt. Vor zwei Jahren schon drohten K&uuml;nstler mit einem Boykott der neuen Hallen in Abu Dhabi. Sie wollten nicht in H&auml;usern ausstellen, die ausgebeutete Arbeiter gebaut haben, hatte der libanesisch-amerikanische K&uuml;nstler Walid Raad gesagt: Wer mit Ziegel und M&ouml;rtel arbeite, verdiene denselben Respekt wie jemand, der Kameras und Pinsel einsetze. Was folgt in Abu Dhabi daraus f&uuml;r das Guggenheim von Frank Gehry, mit 30.000 Quadratmetern immerhin das gr&ouml;&szlig;te Guggenheim der Welt, das Exponate aufnehmen kann, die sonst nirgends Platz haben, und das aussieht, als h&auml;tten Giganten ihren Bauklotzturm umgeworfen? Die Er&ouml;ffnung des Guggenheim wie des Louvre von Jean Nouvel wurde verschoben. Die Zukunft des Meeresmuseums von Tadao Ando und des Performancezentrums von Zaha Hadid steht in den Sternen. Dass der Louvre seine Identit&auml;t auf internationaler B&uuml;hne entwickeln muss, ist ein interessanter Gedanke. Vor allem zeigt er, dass der Austausch der Kulturen, der Dialog zwischen Orient und Okzident und was sonst noch an noblen Zielen bei derartigen Unternehmungen bem&uuml;ht wird, gar nicht leicht ist. Vor allem Architekten weisen bei Entw&uuml;rfen f&uuml;r nicht ganz so freie Staaten leidenschaftlich darauf hin, dass doch gerade ihre Bauten zur &Ouml;ffnung beitr&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sklavenarbeit-in-golfstaaten-fast-alles-fassade-1.1850699\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das Erschreckende ist die Aussage: &ldquo;das ist nicht neu&rdquo;. In der Tat verweisen die Medienberichte, welche die NachDenkSeiten auch aufgreifen, immer wieder auf Sklavenarbeit in den Golfstaaten und anderswo, auf Kinderarbeit in Indien und anderswo, auf die substanzielle Missachtung von Frauenrechten in muslimischen L&auml;ndern, usw. Und welche Folgen zeitigen diese Berichte? Nicht einmal unser Bundespr&auml;sident erkl&auml;rt, dass er Abu Dhabi oder die Weltmeisterschaft in Katar nicht besuchen werde.<br>\nSonja Zekri meint, dass gegen die Preisgabe westlicher Hochkultur nichts zu sagen sei, &ldquo;solange sich das Ganze im Rahmen des Marketings bewegt. Nur sollte man den zivilisatorischen Ann&auml;herungsfaktor realistisch bewerten &ndash; oder mal einen der Arbeiter auf der Insel des Gl&uuml;cks danach fragen.&rdquo; Warum hat sie nicht den Mut, zu sagen: Europa mag mit diesen Staaten Handel treiben, da es existenziell vom Erd&ouml;l abh&auml;ngig ist. Gut ist das nicht, aber nachvollziehbar. Aber warum sollen wir den Tourismus in Sklavenhaltergesellschaften mit einer Fu&szlig;ballweltmeisterschaft oder mit einer noch nie &ouml;ffentlich gezeigten Collage von Picasso unterst&uuml;tzen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Der Markt macht die Politik &ndash; Anny Hartmann Mitternachtsspitzen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=VZelPR7iaFA\">WDR via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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