{"id":1982,"date":"2007-01-04T11:05:38","date_gmt":"2007-01-04T10:05:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1982"},"modified":"2007-01-04T11:05:38","modified_gmt":"2007-01-04T10:05:38","slug":"hinweise-des-tages-297","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1982","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Thema Datenschutz<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Name: Big Brother. Amtssitz: Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nDank der EU in Br&uuml;ssel werden demn&auml;chst unsere Fingerabdr&uuml;cke abgenommen und alle unsere Telefonverbindungen ein halbes Jahr gespeichert, egal ob wir verd&auml;chtig sind oder nicht. Das ist doch ein Grund, dankbar zu sein, oder? &ndash; In Br&uuml;ssel k&ouml;nnen die Regierungen Vorhaben verwirklichen, die sie nie und nimmer in ihren heimischen, demokratisch gew&auml;hlten Parlamenten durchbringen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/blog\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=829&amp;blogId=6\">STERN-Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Pau: &ldquo;Datenschutz de facto abgeschafft&rdquo;<\/strong><br>\nLinksfraktionsvize Petra Pau erkl&auml;rte in Berlin, der Datenschutzbeauftragte des Bundes Peter Schaar warne zu Recht davor, Firmen den Zugang zu Telefon- und Internetdaten zu erm&ouml;glichen. &ldquo;Aber das eigentliche Problem ist nicht erst die Weitergabe der Telekommunikations-Daten, sondern bereits ihre Erhebung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/18\/0,3672,4291442,00.html\">Heute (ZDF)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Privatisierung von Wohnungen in Deutschland, Enteignung von Wohnungen in den USA <\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Kommunen geraten in Erkl&auml;rungsnot<\/strong><br>\nSeit dem Freiburger B&uuml;rgerentscheid gegen den Verkauf der kommunalen Stadtbau-Gesellschaft w&auml;chst der Widerstand gegen die bundesweit laufende Privatisierungswelle bei Wohnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1042347\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Amerikanische St&auml;dte erwerben ganze Stra&szlig;enz&uuml;ge von privaten Immobiliengesellschaften.<\/strong><br>\nDie Kommunen treibt die pure Not: In manchen Gemeinden gibt es kaum noch billige Wohnungen.<br>\nQuelle : <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/geldanlage\/0,2828,457437,00.html\">manager-magazin<\/a><\/li><\/ul>\n<\/li>\n\n<li><strong>Ulf Poschardt &uuml;ber Horst K&ouml;hler<\/strong><br>\n&bdquo;K&ouml;hler als siebtes von acht Kindern einer Fl&uuml;chtlingsfamilie hat mit harter Arbeit und Durchsetzungskraft seine Karriere abseits aller Privilegien gestaltet. Er hat &ouml;konomischen Sachverstand und einen pragmatisch grundierten Optimismus.<br>\nLebensweltlich repr&auml;sentieren er und seine &uuml;beraus elegante Frau Eva jenen weltl&auml;ufigen Chic der gehobenen Mittel- und Oberschicht Deutschlands, die auf der H&ouml;he der Zeit verlorene b&uuml;rgerliche Traditionen wieder aufnimmt. Wenn man die K&ouml;hlers im Villenviertel Dahlem spazieren gehen sieht oder am Schlachtensee schwimmen oder das Ehepaar in einer Klassik-Clubnacht zwischen Acne-Jeans tragenden Jugendlichen sitzen sieht, bekommt man Lust auf dieses Land. Lust, mit anzupacken. Horst K&ouml;hler hat Stil. Gerade das rhetorisch Imperfekte seiner Reden verst&auml;rkt den Eindruck der Authentizit&auml;t. Dieser Bundespr&auml;sident ist ein <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/data\/2007\/01\/02\/1162681.html\">Garant f&uuml;r das weitere Gelingen Deutschlands.<\/a>&ldquo;\n<p><em>Anmerkung: Das ist Hofberichterstattung der peinlichsten Art &ndash; nat&uuml;rlich in der WELT.<br>\nEin lesenswerter Kommentar von Diedrich Diederichsen mit dem Titel &bdquo;Propaganda der Zeitgenossenschaft&ldquo; hilft bei der Einsch&auml;tzung des Autors:<br>\n&ldquo;Poschardt &hellip; macht &hellip; sich auch nicht die M&uuml;he politischer Argumentation. Er verbreitet die &uuml;blichen neoliberalen Slogans, dass es den Armen besser gehe, wenn sie mehr Eigenverantwortung &uuml;bernehmen&hellip; Wie alle neoliberalen Ideologen badet er in dem Selbstwiderspruch, einerseits sei die Globalisierung eine unausweichliche Entwicklung, der man sich stellen m&uuml;sse, auch wenn das hart ist. Zugleich aber berge sie viele Chancen und sei die toffeste Wirtschaftsordnung, die die Welt sich w&uuml;nschen k&ouml;nne. Die Agitation richtete sich aber eh nicht rational an politische Linke, sondern an jene jungen B&uuml;rgerlichen, denen nur ihr Musikgeschmack und ein Jucken im Unbewussten noch im Wege <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/artikel\/929\/62867\/\">zu einem schwarz-gelben Kreuz in der Wahlkabine stehen<\/a>.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Coco Chanels verlorener Krieg<\/strong><br>\nIn den USA und der EU sammeln sich die Anh&auml;nger des Protektionismus. &Uuml;ber sieben Prozent des Welthandels seien in der Hand von Produktpiraten. China sei das Zentrum der modernen Wirtschaftverbrecher, schimpfen westliche Lobbyisten. Doch die chinesischen Beh&ouml;rden sind heute kooperativer als fr&uuml;her. Und die gro&szlig;en, chinesischen Unternehmen agieren inzwischen global und sind daher genauso auf den Schutz ihrer Marken und Patente angewiesen wie westliche Firmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/01\/03\/a0113.1\/text.ges,1\">TAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Thema Schule<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Lehrer, Sisyphos der Schule<\/strong><br>\nWarum m&uuml;ssen wir Deutschen es mit der Auslese in der Schule gar so krass treiben? Eine starke Vermutung geht dahin, dass diejenigen, die die Macht h&auml;tten, den &ouml;ffentlichen Diskurs entsprechend zu lenken, letztlich kein Interesse an einem demokratischen Schulsystem haben. Sie hoffen ganz einfach, dass sie (als Politiker, Elternbeir&auml;te, Kultusminister, Manager und Chefredakteure) und vor allem ihre Kinder als die Profiteure eines Systems mit demokratischem Defizit nach wie vor zu den Auserw&auml;hlten z&auml;hlen werden. Als vermeintliche Elite.<br>\nQuelle : <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/01\/03\/a0165.1\/text.ges,1\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Kein Bock auf Schule<\/strong><br>\nAnnette Schavan will die Zahl der Schulabbrecher halbieren. Doch viel Spielraum bleibt ihr nicht, denn die F&ouml;deralismusreform hat die alleinige Hoheit der L&auml;nder &uuml;ber die Schulen zementiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/meinung\/617379.html\">BZ<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>IAT-Studie : IT-Angestellte arbeiten sich krank <\/strong><br>\nMitarbeiter in IT-Projekten leiden bis zu viermal h&auml;ufiger unter psychosomatischen Beschwerden als der Durchschnitt der Besch&auml;ftigten. 40 Prozent stehen kurz vor dem Burnout, f&uuml;hlen sich seelisch und k&ouml;rperlich v&ouml;llig ersch&ouml;pft. Das zeigt eine Studie des Instituts f&uuml;r Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen von Ende 2006.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/0,1518,455382,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Studiengeb&uuml;hren: Erst kassieren, sp&auml;ter vielleicht liefern<\/strong><br>\nAn Rhein und Ruhr liegt die Kohle auf Halde. Die meisten NRW-Hochschulen streichen bereits die Campusmaut ein &ndash; wof&uuml;r genau, wissen sie noch nicht. Eine neue Studie zeigt: Den Rektoren ist das ziemlich egal. Und Studentenvertreter machen oft resignierend mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,457140,00.html\">Spiegel Online Unispiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Wal-Mart will Arbeiter auf Abruf<\/strong><br>\nMit seinen Mitarbeitern ist Wal-Mart selten besonders zartf&uuml;hlend umgesprungen. Doch jetzt hat sich der US-Handelsriese ein Arbeitszeitmodell f&uuml;r einen Teil seiner Angestellten ausgedacht, bei dem nicht nur Gewerkschafter von Ausbeutung sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,457644,00.html\">Spiegel Online<\/a> <\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1982","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1982","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1982"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1982\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1982"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1982"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}