{"id":19885,"date":"2014-01-10T09:25:14","date_gmt":"2014-01-10T08:25:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885"},"modified":"2014-01-10T09:25:14","modified_gmt":"2014-01-10T08:25:14","slug":"hinweise-des-tages-2041","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h01\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h02\">BaFin wirft Deutscher Bank falsche Bilanzierung vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h03\">Euro-Zone: Draghi muss sich nicht f&uuml;r deutsche Sparer interessieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h04\">Sch&auml;uble verteidigt die deutschen Exporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h05\">Deutsche sind um 270 Milliarden Euro reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h06\">Nochmals: Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &bdquo;Am Jahresende saisonbereinigter R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit&rdquo; und &bdquo;Stabiler Arbeitsmarkt trotz schwachem Wirtschaftswachstum&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h07\">Rente mit 63: Fr&uuml;hverrentungsszenarien der Arbeitgeber sind Stimmungsmache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h08\">Arbeits- und Sozialrechtsprofessorin Helga Spindler &uuml;ber den Zusammenhang von Armut und wirtschaftlicher Prosperit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h09\">Elbphilharmonie: Luxushotel aus Steuermitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h10\">Energiewende &ndash; aber richtig: Das solare Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h11\">K&uuml;nftige SPD-Generalin unter Lobbyismus-Verdacht: &ldquo;Eine Lobbyistin der Stromriesen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h12\">Wachsende Risiken im neusten &ldquo;Great Game&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h13\">Milit&auml;reinsa&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h14\">Eine Chance f&uuml;r die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h15\">Vom Irak nach Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h16\">Europa-Bild der Linken: Zentrale des B&ouml;sen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h17\">Hans-Olaf Henkel ist AfD  beigetreten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h18\">Millionenschwerer Ladenh&uuml;ter: Rechnungshof pr&uuml;ft Deutschlandstipendium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h19\">Akademischer Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885#h20\">Das Letzte: Soweit ist es gekommen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19885&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das EU-US-Freihandelsabkommen: Entdemokratisierung und Sozialabbau durch die Hintert&uuml;r<\/strong><br>\nAls US-Pr&auml;sident Barack Obama im Februar 2013 eine &bdquo;transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft&ldquo; (&bdquo;Transatlantic Trade and Investment Partnership&ldquo;, TTIP) zwischen der Europ&auml;ischen Union und den USA ank&uuml;ndigte, war die &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit gr&ouml;&szlig;er als bei solchen Themen &uuml;blich. Freihandelsabkommen scheinen meist Sache von SpezialistInnen zu sein. Und doch haben sie Konsequenzen, die mehr als aufhorchen lassen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1268\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Zivilgesellschaftliches B&uuml;ndnis: Freihandelsabkommen droht Rechtsstaat auszuh&ouml;hlen<\/strong><br>\nZu Beginn der dritten Verhandlungsrunde zum Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen kritisiert ein breites zivilgesellschaftliches B&uuml;ndnis das Vorhaben, mit dem Abkommen einen umfassenden Investitionsschutz einzuf&uuml;hren.<br>\nIn einem gemeinsamen Offenen Brief an EU-Handelskommissar de Gucht und US-Handelsbeauftragten Froman fordern daher rund 140 zivilgesellschaftliche Organisationen beiderseits des Atlantiks, die Investor-Staat-Schiedsgerichtsbarkeit (ISDS) aus dem geplanten Abkommen zu streichen. &bdquo;Wenn das Investitionsschutzkapitel wie geplant zustande kommt, bietet es Investoren sehr weit gehende Rechte gegen&uuml;ber Staaten&ldquo;, sagt Peter Fuchs, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von PowerShift, einem Mitzeichner des Briefes. &bdquo;Mit dem vorgesehenen Investor-Staat-Schiedsverfahren k&ouml;nnten Konzerne die USA oder EU-Mitgliedstaaten verklagen, wenn diese Gesetze zum Schutz von Umwelt und Gesundheit erlassen. Die demokratisch legitimierten Regierungen verlieren damit erheblich an Handlungsm&ouml;glichkeiten &ndash; jetzt und in Zukunft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ttip-unfairhandelbar.de\/start\/home\/detailansicht\/datum\/2013\/12\/\/pressemitteilung-zivilgesellschaftliches-buendnis-freihandelsabkommen-droht-rechtsstaat-auszuhoehl\/\">www.ttip-unfairhandelbar.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Freihandelsabkommen &ndash; muss alles zur Ware werden?<\/strong><br>\nBraucht es wirklich ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa? Heiner M&uuml;ller meint, das Vorhaben f&ouml;rdere nur die grenzenlosen Profitgier. Ein radioWelt-Kommentar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/sendungen\/radiowelt\/kommentar-freihandelsabkommen-mit-den-usa-alles-muss-zur-ware-werden-100.html\">Bayerischer Rundfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>BaFin wirft Deutscher Bank falsche Bilanzierung vor<\/strong><br>\nDas Institut habe falsch informiert, sich &ldquo;absolut inakzeptabel&rdquo; verhalten und bei Derivategesch&auml;ften gar fehlerhaft bilanziert&hellip;<br>\nZentraler Ausl&ouml;ser f&uuml;r das kritische Schreiben der BaFin war nach Informationen der &ldquo;Welt&rdquo; eine nachtr&auml;gliche Korrektur bei der Bilanzierung der Derivategesch&auml;fte mit Monte dei Paschi. Grund daf&uuml;r soll wiederum ein schlechter Informationsfluss zwischen den Abteilungen der Bank gewesen sein, den die Beh&ouml;rde f&uuml;r h&ouml;chst problematisch befand.<br>\nNach bereits l&auml;nger laufenden Untersuchungen der BaFin und anderer Beh&ouml;rden &ldquo;teilen Sie mir nunmehr mit, dass Sie die Transaktion bilanziell anders bewerten mussten, da Ihr Bereich Finance erst jetzt vom Handelsbereich &uuml;ber den zus&auml;tzlichen Transaktionsstrang &hellip; informiert worden sei&rdquo;, stellt die BaFin-Aufseherin fest.<br>\n&Auml;u&szlig;erst skeptisch sieht die Beh&ouml;rde dabei offenbar vor allem das Verhalten der Handelssparte, die lange Jahre von Jain verantwortet wurde, bis er Mitte 2012 an die Bankspitze r&uuml;ckte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article123622138\/BaFin-wirft-Deutscher-Bank-falsche-Bilanzierung-vor.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In einem Kommentar hei&szlig;t in der Welt weiter: &ldquo;Doch Vorw&uuml;rfe der Finanzaufsicht BaFin, die nun an die &Ouml;ffentlichkeit kommen, sind f&uuml;r die Bankf&uuml;hrung heikel. Die Beh&ouml;rde kritisiert nicht nur, dass es alte Missst&auml;nde in der Bank gibt &ndash; sie vermisst vor allem auch eine konsequente und glaubw&uuml;rdige Aufkl&auml;rung derselben &ndash; eine verbale Ohrfeige f&uuml;r Jain und Fitschen, aber auch f&uuml;r Aufsichtsratschef Paul Achleitner&rdquo;, <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article123640887\/Bittere-Ohrfeige-fuer-die-Bosse-der-Deutschen-Bank.html\">meint die Welt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Euro-Zone: Draghi muss sich nicht f&uuml;r deutsche Sparer interessieren<\/strong><br>\nDie Euro-Zone schrammt gef&auml;hrlich nahe an der Deflation entlang &ndash; und Deutschland jammert &uuml;ber zu niedrige Zinsen f&uuml;r Sparer. Die EZB sollte darauf nicht eingehen. Sie muss jetzt dringend f&uuml;r st&auml;rker steigende Preise sorgen, um ihrem geldpolitischen Auftrag zu entsprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wolfgang-muenchau-ueber-das-problem-niedriger-inflationsraten-a-942458.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sch&auml;uble verteidigt die deutschen Exporte<\/strong><br>\nAmerikas Finanzminister Jack Lew hat abermals die gro&szlig;en deutschen Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse kritisiert und von der Bundesregierung mehr Einsatz zur St&auml;rkung der Binnennachfrage gefordert. Er sagte Mittwoch nach einem Gespr&auml;ch mit seinem deutschen Kollegen Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) in Berlin, Washington habe seine Bedenken deutlich gemacht und eine &bdquo;aktive Politik&ldquo; bei Binnennachfrage und Investitionen angeraten.<br>\nFinanzminister Sch&auml;uble entgegnet: Der &Uuml;berschuss ist gar nicht so gro&szlig;, wenn man die Eurozone betrachtet. Das Defizit der Vereinigten Staaten ist viel h&ouml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/jack-lew-in-berlin-schaeuble-verteidigt-die-deutschen-exporte-12742650.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sch&auml;uble rechnet die Exportabh&auml;ngigkeit Deutschlands mal wieder sch&ouml;n und rechnet die deutschen &Uuml;bersch&uuml;sse in Handelsbilanz der Eurozone ein.<br>\nEr tut so, als w&auml;ren die Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse nicht gerade innerhalb der Eurozone ein Problem.<\/em><\/p>\n<p>Dazu passt: <strong>Deutscher Export knackt die Billion-Euro-Marke<\/strong><br>\nVon Januar bis November 2013 wurden Waren im Wert von 1,012 Billionen Euro ins Ausland verkauft, teilte das Statistische Bundesamt mit&hellip;<br>\nIm Monat November f&uuml;hrte Deutschland Waren im Wert von 94,6 Milliarden Euro aus, wie die Statistiker anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse pr&auml;sentierten. Das war 1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. F&uuml;r das Plus waren vor allem Ausfuhren in EU-L&auml;nder, die nicht der Eurozone angeh&ouml;ren, verantwortlich. Sie stiegen im November um 4,9 Prozent.<br>\n&bdquo;Z&auml;her, aber stabiler Aufschwung&ldquo;<br>\nDie nach Deutschland importierten Waren hatten im November einen Wert von 76,5 Milliarden Euro &ndash; sie gingen im Vergleich zum November 2012 um 0,4 Prozent zur&uuml;ck. Im Vergleich zum Oktober 2013 sanken sie um saisonbereinigt 1,1 Prozent, w&auml;hrend die Ausfuhren um 0,3 Prozent zulegten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/aussenhandel-deutscher-export-knackt-die-billion-euro-marke-12742416.html\">Faz.net<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/01\/PD14_006_51.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p>Dazu noch: <strong>Das sonderbare Coming-Out von Wolfgang Sch&auml;uble<\/strong><br>\nEine der am wenigsten zur Kenntnis genommenen Nachrichten am gestrigen Mittwoch war das Coming-Out von Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble, der im Anschluss an eine Unterredung mit seinem amerikanischen Amtskollegen Jack Lew einmal mehr offenbarte, dass er von Finanzen und Wirtschaftspolitik keine Ahnung hat. Sch&auml;uble wies die Kritik von Lew an den hohen deutschen Handels&uuml;bersch&uuml;ssen, die im November laut statistischem Bundesamt noch einmal zulegten, erwartungsgem&auml;&szlig; zur&uuml;ck. Die Begr&uuml;ndung bleibt abenteuerlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2014\/01\/09\/sonderbare-coming-out-wolfgang-schaeuble-17569999\/\">Blog von Andr&eacute; Tautenhahn<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche sind um 270 Milliarden Euro reicher<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr sind die Deutschen sp&uuml;rbar reicher geworden: Das private Geldverm&ouml;gen kletterte auf gut 5,2 Billionen Euro &ndash; vor allem zwei Faktoren zahlten sich f&uuml;r die Deutschen aus.<br>\n[&hellip;] Selbst nach Abzug der Inflation entspricht dies einem realen Verm&ouml;genszuwachs in Deutschland von 3,8 Prozent. Zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist dies zum einen auf die nach wie vor hohe Sparquote der Deutschen. Sie legten erneut rund 10,3 Prozent ihrer Einkommen zur&uuml;ck. Daraus ergaben sich allein rund 160 Milliarden Euro an zus&auml;tzlichem Verm&ouml;gen.<br>\nZum anderen sorgte aber auch die g&uuml;nstige Entwicklung an den Aktienm&auml;rkten f&uuml;r einen Zuwachs. So legte der Deutsche Aktienindex (Dax) im vergangenen Jahr um 25,5 Prozent zu.<br>\nRein rechnerisch kommen so auf jeden Deutschen 65.000 Euro an Verm&ouml;gen bzw. ein Plus von 3375 Euro gegen&uuml;ber dem Vorjahr. &ldquo;Die Wertsteigerung der Geldanlagen h&auml;tte allerdings deutlich gr&ouml;&szlig;er ausfallen k&ouml;nnen&rdquo;, merken die &Ouml;konomen der DZ-Bank dabei an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article123663127\/Deutsche-sind-um-270-Milliarden-Euro-reicher.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Frage ist nur welche und wie viele Deutsche sind 270 Milliarden Euro reicher geworden. Rein rechnerisch sollen ja auf jeden Deutschen 65.000 Euro an Verm&ouml;gen kommen bzw. ein Plus von 3375 Euro gegen&uuml;ber dem Vorjahr. So ist das mit den Durchschnittswerten: Der See war im Durchschnitt ein Meter tief und trotzdem ist die Kuh ersoffen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Die obersten 10% der deutschen Verm&ouml;gensskala besitzen 2\/3 des Nettoverm&ouml;gens, das oberste Prozent 44,7%, das oberste Promille 22,5%, w&auml;hrend die unteren 50% zusammengenommen nur 1,4% des Nettoverm&ouml;gens besitzen. Nun k&ouml;nnen Sie dreimal raten, bei wem die Verm&ouml;gensgewinne verbucht wurden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nochmals: Bundesagentur f&uuml;r Arbeit <a href=\"http:\/\/www.arbeitsagentur.de\/nn_27030\/zentraler-Content\/Pressemeldungen\/2014\/Presse-14-001.html\">&bdquo;Am Jahresende saisonbereinigter R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit&rdquo;<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.arbeitsagentur.de\/nn_27030\/zentraler-Content\/Pressemeldungen\/2014\/Presse-14-002.html\">&bdquo;Stabiler Arbeitsmarkt trotz schwachem Wirtschaftswachstum&ldquo;<\/a><\/strong><br>\nZu diesen Pressemitteilungen schickte uns Gerd Bosbach Co-Autor des Buches L&uuml;gen mit Zahlen <a href=\"http:\/\/www.luegen-mit-zahlen.de\">www.luegen-mit-zahlen.de<\/a> folgende Erg&auml;nzungen:\n<blockquote><p>Die &uuml;bersehenen Schattenseiten des Arbeitsmarktes<br>\nDer &uuml;berwiegend positive Blick der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &uuml;berdeckt mal wieder die harten Realit&auml;ten:<\/p>\n<p>Dezember 2013:<\/p>\n<p>Gemeldete Arbeitsstellen: 414.000<br>\nGemeldete Arbeitslose: 2.873.000<br>\nGemeldete Arbeitssuchende: 5.092.000<\/p>\n<p>Also mehr als 12 Arbeitssuchende pro gemeldete Stelle.<\/p>\n<p>Auch wenn klar ist, dass nicht jede offene Stelle bei der BA gemeldet wird und nicht jeder Arbeitssuchende auch arbeitslos ist, zeigt sich hier das Hauptproblem des Arbeitsmarktes &uuml;berdeutlich: Es fehlen viele Arbeitspl&auml;tze!<br>\nDiese Fakten werden auch durch das st&auml;ndige Gerede vom Fachkr&auml;ftemangel nicht ver&auml;ndert, h&ouml;chstens verdeckt.<\/p>\n<p>Auch die Entwicklung gegen&uuml;ber Dezember 2012 ist nicht rosig:<\/p>\n<p>Gemeldete Arbeitsstellen: &ndash;  6.000<br>\nGemeldete Arbeitslose: + 33.000<br>\nGemeldete Arbeitssuchende: + 40.000<\/p>\n<p>Der sogenannte Aufbau der Erwerbst&auml;tigkeit auf jetzt 42,28 Mio. Erwerbst&auml;tige wird sich sp&auml;testens dann als Luftnummer erweisen, wenn die Statistik der geleisteten Arbeitsstunden vorliegt. Umwandlung von Voll- in Teilzeitstellen schafft zwar Stellen, bedeutet aber kein mehr an entlohnter Besch&auml;ftigung. F&uuml;r 2012 stellte das Statistische Bundesamt im November 2013 fest: &ldquo;W&auml;hrend 1991 die Deutschen im Schnitt 1550 Stunden im Jahr arbeiteten, waren es 2012 nur noch 1400 Stunden.&rdquo; Was das f&uuml;r die Gesamtstunden-Statistik bedeutet, werden wir bald sehen.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rente mit 63: Fr&uuml;hverrentungsszenarien der Arbeitgeber sind Stimmungsmache<\/strong><br>\nZur Kritik der Arbeitgeberverb&auml;nde an der Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, am Donnerstag in Berlin:<br>\n&bdquo;Die Fr&uuml;hverrentungsszenarien der Arbeitgeberverb&auml;nde sind reine Stimmungsmache. Fakt ist, dass mit 31,7 Prozent nicht einmal ein Drittel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 45 Versicherungsjahre schaffen. Wer so lange flei&szlig;ig gearbeitet hat, muss in den Ruhestand gehen k&ouml;nnen, ohne am Ende mit Abschl&auml;gen bestraft zu werden.<br>\nDie Arbeitgeber sollten sich ihrer Verantwortung stellen und endlich mehr f&uuml;r die Besch&auml;ftigung &Auml;lterer zu tun. Schlie&szlig;lich sind nur 30,5 Prozent der 60- bis unter 65-J&auml;hrigen in einem sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung m&uuml;ssen die Arbeitgeber vor allem mehr in die Gesundheit der Besch&auml;ftigten investieren und den boomenden Psychostress am Arbeitsplatz abbauen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++bcdb179a-7907-11e3-9748-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arbeits- und Sozialrechtsprofessorin Helga Spindler &uuml;ber den Zusammenhang von Armut und wirtschaftlicher Prosperit&auml;t:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Armutsl&ouml;hne haben eine wichtige Funktion<\/strong><br>\nLaut einem unl&auml;ngst publizierten Bericht des Statistischen Bundesamts war im Jahr 2012 fast jeder F&uuml;nfte in Deutschland von Armut betroffen. Das sind rund 16 Millionen Menschen. Gleichwohl wird Deutschland immer wieder f&uuml;r die niedrige Arbeitslosenquote und das relativ positive Wirtschaftswachstum gelobt. Wie geht das zusammen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40612\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitslose beim Mindestlohn mitverhandeln lassen<\/strong><br>\nDie Arbeits- und Sozialrechtsprofessorin Helga Spindler ist der &Uuml;berzeugung, dass ein erheblicher Teil des neuen deutschen Wirtschaftswunders auf L&ouml;hnen beruht, die nicht mehr existenzsichernd sind, weswegen sich die Armut hierzulande auf einem f&uuml;r die Nachkriegszeit ungew&ouml;hnlich hohen Niveau eingependelt hat. Die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns ist deshalb ihrer Ansicht nach zwar geboten, wird aber Hunderttausenden in die Selbstst&auml;ndigkeit Abgedr&auml;ngten nichts n&uuml;tzen, die ebenfalls von sehr geringen Eink&uuml;nften leben m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40613\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man kann nicht oft genug auf Helga Spindlers Text <a href=\"https:\/\/www.uni-due.de\/edit\/spindler\/ghostwriter_spindler_2012.pdf\">&ldquo;Wer steckt hinter Hartz IV? &ndash; Die Ghostwriter der Hartz Kommission&rdquo; [PDF &ndash; 35 KB]<\/a> hinweisen. Darin hat sie die Arbeit  von Anke Hassel und Christof Schiller <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf_fof\/S-2007-996-4-6.pdf\">&ldquo;Die politische Dynamik von Arbeitsmarktreformen in Deutschland am Beispiel der Hartz IV-Reform&rdquo; [PDF &ndash; 1.4 MB]<\/a>, kommentiert und hervorgehoben:  Speziell Hartz IV und die verbliebene Rest Arbeitslosenversicherung und Rest- Sozialhilfe haben wir nicht in erster Linie der Hartz Kommission oder gar dem Namensgeber Peter Hartz pers&ouml;nlich zu verdanken, sondern , einer geheimen Staatsaktion, einer recht undemokratischen, handstreichartigen Hintergrundarbeit aus dem Bundesarbeitsministerium (BMA) und dem Bundeskanzleramt, einverst&auml;ndlich koordiniert und gelenkt durch die Bertelsmann Stiftung.  Hassel schreibt in dem Kapitel &bdquo;Stunde der Reformer&ldquo;, dass es Anfang 2002 bereits &bdquo;einen Kern verantwortlicher Politiker und Beamter&ldquo; gegeben habe, &bdquo;die die Probleme  am Arbeitsmarkt in &auml;hnlicher Weise interpretierten und den Vermittlungsskandal nutzen wollten, um ihre Reformvorschl&auml;ge durchzusetzen &hellip; Tragende Akteure&ldquo; dieses Prozesses seien im Bundeskanzleramt Frank Walter Steinmeier und im BMA Staatssekret&auml;r Gerd Andres gewesen. &ndash; Wir m&uuml;ssen jetzt mit GroKo leben und k&ouml;nnen nur mit viel Gottvertrauen hoffen, dass Gabriel und Nahles &ldquo;sozialdemokratische&rdquo; Akzente setzen wollen und k&ouml;nnen. Leider ging die SPD nach den Wahlen unmittelbar zum (partei)politischen Tagesgesch&auml;ft &uuml;ber und wird in der Regierung kaum eine Analyse der Niederlage wagen. Bereits 2005 hat Gabriel seine ersten Versuche die Hartz-Gesetze kritischer zu sehen nicht intensiviert. Leute wie Frank Walter Steinmeier, die sich noch heute die &ldquo;Erfolge&rdquo; der Hartz-Gesetze an die Brust heften, h&auml;tten nach einer konsequenten Analyse keine politischen &Auml;mter bekleiden d&uuml;rfen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Elbphilharmonie: Luxushotel aus Steuermitteln<\/strong><br>\nEinen einzelnen Schuldigen gibt es nicht: Zu viele haben mitgemischt bei Hamburgs Elbphilharmonie. Sie sollte einer der zehn weltbesten Konzerts&auml;le werden und Beispiel f&uuml;r eine gelungene Kooperation zwischen Staat und Wirtschaft mittels der Public-private-Partnership (PPP). Dann aber liefen die Kosten spektakul&auml;r aus dem Ruder. Statt 77 Millionen Euro muss die &ouml;ffentliche Hand inzwischen 800 Millionen hinlegen, die Er&ouml;ffnung wurde von 2010 auf 2017 verschoben. Das alles, weil Hamburgs politisch Verantwortliche desinteressiert, naiv oder &uuml;berfordert waren. Zu diesem ern&uuml;chternden Fazit kommt der eigentlich noch geheime Abschlussbericht des schon zweiten Parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der zweieinhalb Jahre lang die Gr&uuml;nde f&uuml;r Kostenexplosion und Planungschaos eruierte. Gut weg kommt dabei niemand: Die Politik &ndash; allen voran Hamburgs damaliger B&uuml;rgermeister Ole von Beust (CDU) &ndash; sei lange Zeit wenig an Details interessiert gewesen. Die st&auml;dtische Projektkoordination sei ein wenig kompetenter, kaum kontrollierter &ldquo;Staat im Staate&rdquo;. Die beratende Anw&auml;ltin und PPP-Fachfrau, Vergaberechtlerin Ute Jasper, habe wichtige Teile des Vertrags nicht einmal angeschaut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2014%2F01%2F08%2Fa0063&amp;cHash=09a374986ad6e0f6dffbc6fdb6579867\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Desillusionierend sch&ouml;n der Satz: Der Bericht legt nahe, dass die Stadt schlicht naiv war, als sie vermutete, Hochtief werde wie ein &ldquo;ehrbarer Kaufmann&rdquo; handeln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Energiewende &ndash; aber richtig: Das solare Desaster<\/strong><br>\nDank dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist in Deutschland die Stromerzeugung<br>\nvon knapp 4 auf mittlerweile etwa 25 Prozent Erneuerbare Energien ausgebaut worden. Eine weitere Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte wurde jedoch durch die Lobby der etablierten fossil-nuklearen Energiewirtschaft verhindert. Sie verbreitete erfolgreich zwei irref&uuml;hrende Botschaften:\n<ul>\n<li>die Warnung vor ausufernden Strompreisen<\/li>\n<li>die Warnung vor einem drohenden Blackout, wenn nicht in Kohlekraftwerke investiert w&uuml;rde.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ma&szlig;gebliche Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien (mit Ausnahme der Linkspartei) &uuml;bernahmen die falsche These, die Erneuerbaren Energien seien die Verursacher des Strompreisanstiegs. Statt die wirklichen Ursachen zu analysieren, f&uuml;r mehr Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen und unn&ouml;tige Risiken und Belastungen (z.B. Offshore-Abgabe) von den Stromkunden fernzuhalten, haben die beiden vergangenen Bundesregierungen (schwarz-rot und schwarz-gelb) f&uuml;r eine scharfe Abbremsung des Ausbaus der Erneuerbaren, insbesondere der Solarenergie gesorgt. F&uuml;hrende Politiker von Union und SPD setzen sich inzwischen sogar offen f&uuml;r die Fortsetzung der Braunkohleverstromung ein. Die Bef&uuml;rworter der Erneuerbaren Energien haben in Union und SPD nur einen schwachen Stand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/01\/energiewende-aber-richtig-das-solare-desaster-von-wolf-von-fabeck\/#sthash.EdR2nQfk.dpuf\">Energiewende &ndash; aber richtig, auf Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>K&uuml;nftige SPD-Generalin unter Lobbyismus-Verdacht: &ldquo;Eine Lobbyistin der Stromriesen&rdquo;<\/strong><br>\nWegen eines Vorstandspostens in einem m&auml;chtigen Energieforum ger&auml;t Yasmin Fahimi unter Druck. Die Linke sieht in ihr eine Lobbyistin der Stromwirtschaft. Die Gewerkschafterin gibt den Nebenjob nun ab. (..) Nach Ansicht Kippings holt sich der Energiewendeminister &ldquo;eine Lobbyistin der Stromriesen als rechte Hand&rdquo;. Das sei kein gutes Zeichen. &ldquo;Im Gegenteil. Die Zeichen verdichten sich, dass die SPD in der Regierung die Energiewende in der Regierung bremsen und die Unternehmen weiter vor Anreizen zum Energiesparen sch&uuml;tzen will.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article123688262\/Kuenftige-SPD-Generalin-unter-Lobbyismus-Verdacht.html\">Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wachsende Risiken im neusten &ldquo;Great Game&rdquo;<\/strong><br>\nDie Euro-Krise ist zwar nicht Schnee von gestern, aber an den Finanzm&auml;rkten scheint sich die Aufmerksamkeit in Richtung anderer Herausforderungen zu verschieben. Der gr&ouml;&szlig;te Unsicherheitsfaktor f&uuml;r die Weltwirtschaft sei nicht mehr der Euro, sondern die Entwicklung Chinas, meint denn auch George Soros in einem Kommentar. Das alte Modell, das f&uuml;r das rasche Wachstum Chinas verantwortlich gewesen sei und auf finanzieller Repression der Privathaushalte und F&ouml;rderung von Investitionen und Exporten basiert habe, habe an Kraft verloren. Die privaten Ersparnisse h&auml;tten nicht mehr ausgereicht, die Finanzierung durch Verschuldung sei exponentiell gestiegen. Doch die Neuausrichtung enthalte ungel&ouml;ste Widerspr&uuml;che bez&uuml;glich Wachstum und Verschuldung. Auch Stephen Roach, Professor in Yale und fr&uuml;her Pr&auml;sident von Morgan Stanley Asia, weist auf Spannungen zwischen den strategischen und taktischen Zielen der politischen Elite Chinas hin. Langfristig werde eine neue Balance der Wirtschaft gesucht, kurzfristig aber ein stabiles Wachstum angestrebt.<br>\nPaul Mylchrest, Analytiker von Monument Securities, erkennt in der gegenw&auml;rtigen Situation zwei weitere Elemente &ndash; ein geografisches und ein monet&auml;res &ndash;, die ein &laquo;New New Great Game&raquo; bilden. Das geografische Element ist die wachsende Bedeutung der s&uuml;dchinesischen und ostchinesischen Meere in Bezug auf Welthandel, Erd&ouml;lreserven und territoriale Anspr&uuml;che. Weitaus weniger beachtet wird laut Mylchrest das monet&auml;re Element. China habe die F&uuml;hrung &uuml;bernommen bei den Versuchen, die Vormachtstellung des US-Dollars im Welthandel und als Reservew&auml;hrung aufzul&ouml;sen. Parallel dazu werde die Internationalisierung des Renminbi vorangetrieben. Hinzu komme die Diversifizierung der W&auml;hrungsreserven durch aggressive K&auml;ufe von Gold (rund 2000 t pro Jahr) durch den Staat und (staatlich ermutigt) private Akteure. Das monet&auml;re Element des allerneusten &laquo;Great Game&raquo; kam mit dem Beschluss der Brics-Staaten im M&auml;rz 2012 &uuml;ber eine Verst&auml;rkung des Handels in lokaler W&auml;hrung ins Spiel. China ist der treibende Motor, bereits 17% des Au&szlig;enhandels des Landes werden in Renminbi abgerechnet. International ist der Renminbi zur zweith&auml;ufigsten Handelsw&auml;hrung geworden. Seit kurzem ist ein Clearing von in Renminbi denominierten Transaktionen in London m&ouml;glich. Um die Dominanz des Dollars im Erd&ouml;lgesch&auml;ft zu brechen, plant China Futureskontrakte in Renminbi. Diese Sto&szlig;richtung, vermutet Marin Katusa von Casey Research, sei der Hauptgrund f&uuml;r das Einlenken der USA gegen&uuml;ber Iran gewesen, da dies die Fortsetzung des Petrodollar-Regimes sichere. Das Fazit aus Mylchrests Sicht lautet, dass die Spannungen im neusten &laquo;Great Game&raquo; auf alarmierende Weise zunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/anleihen\/wachsende-risiken-im-neusten-great-game-1.18215334\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nicht nur die oben genannten Analysten, auch andere besch&auml;ftigen sich mit den Aussichten Chinas. Viel ist die Rede von den Pl&auml;nen der neuen Regierung, sich vom rein exportorientierten Wachstumsmodell zu l&ouml;sen, den Binnenkonsum zu f&ouml;rdern, die soziale Netze zu st&auml;rken und sich endlich der externen Effekte des bisherigen Wirtschaftsmodells, der Umweltzerst&ouml;rung, anzunehmen. Man wird sehen, wie viel davon im Rhetorischen stecken bleibt. Der Journalist Shi Ming &auml;u&szlig;erte sich Bezug nehmend auf eine Umweltstudie der Akademie der Wissenschaften im letzten &ldquo;Internationalen Fr&uuml;hschoppen&rdquo; sehr skeptisch (Darin werde behauptet, dass 4 Prozent der Luftverschmutzung den Autoverkehr und 26 Prozent dem Abbrennen von Stroh angelastet werden k&ouml;nnen). Mehr mikro&ouml;konomisch, aber nicht uninteressant ist ein Kommentar von Gordon Orr bei McKinsey. Er prognostiziert, dass s&auml;mtliche Input-Kosten (einschlie&szlig;lich L&ouml;hne) um mehr als10 Prozent steigen werden und sich als Produktivit&auml;tspeitsche erweisen wird. Allerdings w&uuml;rden die steigenden Input-Kosten, der Produktivit&auml;tsschub tendenziell das Besch&auml;ftigungswachstum untergraben, da durch Investitionen in Automatisierung die Nachfrage nach Fabrikarbeitern zur&uuml;ckgehen w&uuml;rde. Sowohl multinationale wie auch chinesische Produzenten w&uuml;rden immer mehr mit weniger Arbeitskraft produzieren. Die Millionen von freigesetzten Arbeitnehmern w&uuml;rden nicht passiv bleiben. Des Weiteren geht es um <a href=\"http:\/\/www.mckinsey.com\/insights\/winning_in_emerging_markets\/what_could_happen_in_china_in_2014?cid=other-eml-nsl-mip-mck-oth-1401\">Infrastruktur, Solarindustrie usw.<\/a>.<br>\nSo ganz kann Andreas Uhlig die Euro-Krise nicht beiseite schieben. Er verweist auf ein IWF-Papier von Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff, die den Abbau der Verschuldung in Euroland mit Schuldenverzicht, Kapitalkontrollen und Zwangsabgaben auf Ersparnisse und Verm&ouml;gen f&uuml;r <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/wp\/2013\/wp13266.pdf\">notwendig erachten [PDF &ndash; 660 KB]<\/a>. Erstaunlich ist, dass diese Vorschl&auml;ge vom Scheitern des derzeitigen Austerit&auml;tskurses ausgehen, denn dasselbe Autorengespann hat jene viel zitierte Studie verfasst, die Staatsverschuldung bei der Grenze von 90% als Wendepunkt des Wirtschaftswachstums behauptete. Einen lesenswerten Kommentar zur neuen Studie von Reinhart und Kenneth Rogoff hat <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40709\/1.html\">Ralf Streck verfasst<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Milit&auml;reinsa&auml;tze<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Weiter auf Kriegskurs<\/strong><br>\nBundesregierung verl&auml;ngert Milit&auml;reins&auml;tze der Bundeswehr rund um Syrien. Kritik von Friedensbewegung und Linkspartei.<br>\nDie Bundeswehr ist derzeit mit knapp 5000 Soldaten an 16 Auslandseins&auml;tzen beteiligt. Am Mittwoch verst&auml;ndigte sich die schwarz-rote Regierung unter Kanzlerin Angela Merkel darauf, zwei &raquo;Missionen&laquo; routinem&auml;&szlig;ig zu verl&auml;ngern. So sollen im Rahmen von &raquo;Active Fence&laquo; (Wirksamer Zaun) weiter bis zu 400 deutsche Soldaten mit zwei &raquo;Patriot&laquo;-Raketenabwehrstaffeln in der T&uuml;rkei stationiert bleiben. Und auch der &raquo;Active Endeavour&laquo; (Energische Bem&uuml;hungen) getaufte Milit&auml;reinsatz im Mittelmeer unter F&uuml;hrung der NATO, beschlossen urspr&uuml;nglich in Reaktion auf die Anschl&auml;ge vom 11. September 2001 in den USA, soll deutscherseits fortgef&uuml;hrt werden. Der Bundestag muss &ndash; und wird &ndash; die Milit&auml;reins&auml;tze in der kommenden Woche formal wieder durchwinken&hellip;<br>\nDie &raquo;Patriot&laquo;-Radaranlagen k&ouml;nnen einen &raquo;pr&auml;zisen Luftlageplan erstellen, der &uuml;ber Aleppo, der nach Damaskus wichtigsten Stadt Syriens im Norden des Landes, hinausreicht&laquo;, warnt der Bundessauschu&szlig; Friedensratschlag in einer am Mittwoch verbreiteten Stellungnahme. &raquo;&Auml;hnliches ist mit den AWACS-Flugzeugen m&ouml;glich, die s&auml;mtliche Flugbewegungen &uuml;ber syrischem Boden beobachten k&ouml;nnen und Luftlagebilder an Bodenstationen in Echtzeit &uuml;bermitteln. Es w&auml;re naiv zu glauben, dass die dabei gewonnenen Daten nicht auch den k&auml;mpfenden Einheiten in Syrien einschlie&szlig;lich der dort operierenden Terrororganisation Al-Nusra-Front zur Verf&uuml;gung gestellt w&uuml;rden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/01-09\/034.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Krieg beginnt hier!<\/strong><br>\nDer Koalitionsvertrag von CDU\/CSU und SPD sowie die Schwerpunkte und n&auml;chsten Aufgaben der Friedensbewegung.<br>\nAuf der XIX. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 11. Januar wird in einem Podiumsgespr&auml;ch diskutiert, wie der Widerstand gegen Faschismus, der gegen den Krieg und der gegen den Sozialkahlschlag zusammengef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. jW bat Tobias Pfl&uuml;ger, Mitglied des Parteivorstands der Partei Die Linke und Friedensaktivist, zu den Aufgaben der Friedensbewegung Stellung zu nehmen.<br>\nDie deutsche Friedensbewegung hat sich mit dem neuen Jahr auf eine ver&auml;nderte Regierungspolitik einzustellen. Das frisch vereidigte Bundeskabinett will eine Reihe von bisher noch vorhandenen Bremsen im Bereich Au&szlig;enpolitik l&ouml;sen. Die Welt schrieb am 19. November: &raquo;Einig waren sich Union und SPD aber tats&auml;chlich immer dann, wenn es darum ging, die Doktrin des amtierenden Au&szlig;enministers Guido Westerwelle (FDP) zu beerdigen. So ist die von Westerwelle am h&auml;ufigsten zitierte Formulierung des alten Koalitionsvertrages, man lasse sich bei milit&auml;rischen Interventionen von einer &rsaquo;Kultur der Zur&uuml;ckhaltung&lsaquo; leiten, im neuen Vertrag nicht mehr enthalten.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/01-09\/014.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Karriereberatung<\/strong><br>\nDie Bundeswehr bereitet f&uuml;r das erste Quartal dieses Jahres mehr als 800 Werbe- und Propagandaveranstaltungen vor. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei hervor. Der &uuml;berwiegende Teil der darin aufgelisteten Aktivit&auml;ten des deutschen Milit&auml;rs dient der Rekrutierung von oftmals noch minderj&auml;hrigen Jugendlichen. Dagegen formiert sich breiter gesellschaftlicher Widerstand. Mittlerweile haben sich bundesweit zehn Schulen f&uuml;r &ldquo;milit&auml;rfrei&rdquo; erkl&auml;rt; drei von ihnen wurden daf&uuml;r im vergangenen Jahr mit dem renommierten &ldquo;Aachener Friedenspreis&rdquo; ausgezeichnet. Die von mehreren Gewerkschaften unterst&uuml;tzte Initiative &ldquo;Schulfrei f&uuml;r die Bundeswehr &ndash; Lernen f&uuml;r den Frieden&rdquo; veranstaltet Ende dieses Monats eine &ldquo;Aktionskonferenz&rdquo;, die sich insbesondere gegen &ldquo;Kooperationsvereinbarungen&rdquo; wendet, wie sie zwischen den Kultusministerien der L&auml;nder und der Bundeswehr geschlossen wurden. Auch die Kinderrechtsorganisation &ldquo;Terre des Hommes&rdquo; kritisiert die Propagandaoffensive des Milit&auml;rs scharf und fordert den ultimativen &ldquo;Stopp jeder Art von milit&auml;rischer Werbung und Rekrutierung bei Minderj&auml;hrigen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58769\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eine Chance f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nDie innen- wie au&szlig;enpolitische Zukunftsperspektive bleibt unklar &ndash; wie auch immer die gegenw&auml;rtige Krise ausgeht, ob die Pr&auml;sidentschaftswahlen tats&auml;chlich 2015 stattfinden und wer sich am Ende durchsetzt. Selbst bei einer stabilen Fortf&uuml;hrung der jetzigen Regierung kann das Kalk&uuml;l der ukrainischen Oligarchen, die weiterhin eine entscheidende Rolle spielen, eine andere Richtung opportun erscheinen lassen. Wom&ouml;glich w&auml;re dann auch Janukowitsch, entweder in seiner jetzigen oder einer n&auml;chsten Amtszeit, wieder daran interessiert, das Assoziierungsabkommen zu unterzeichnen.<br>\nUnabh&auml;ngig von der Position der k&uuml;nftigen ukrainischen Regierung sollte der Wunsch des Kreml, in die Verhandlungen zum Abschluss der EU-Assoziierungsabkommen mit den L&auml;ndern der &Ouml;stlichen Partnerschaft eingebunden zu werden, nicht von vornherein als St&ouml;rfaktor betrachtet werden. Eine trilaterale Gespr&auml;chsrunde Br&uuml;ssels, Moskaus und Kiews &uuml;ber den Abbau von Handelshindernissen kann als Instrument zum schrittweisen Export europ&auml;ischer Werte und Normen &uuml;ber die Ostpartnerschaftsl&auml;nder hinaus begriffen werden. Die EU muss dabei die Moskauer Bedenken ernst nehmen und deutlich machen, dass es nicht darum geht, die Ukraine aus dem russischen Machtbereich herauszul&ouml;sen und in ihren eigenen zu integrieren. Selbst wenn ein solcher Kompromiss nicht zustande k&auml;me oder erfolglos w&auml;re: Allein der Vorschlag w&uuml;rde die Position Moskaus schw&auml;chen. Br&uuml;ssel h&auml;tte guten Willen gezeigt, und Moskau k&ouml;nnte nicht mehr die Rolle des als Schmuddelkind von Europa ausgeschlossenen Opfers einnehmen.<br>\nEs liegt l&auml;ngerfristig ohnehin im Interesse der EU, dass international vereinbarte Rechtsprinzipien und Konfliktregelungsmechanismen f&uuml;r den Austausch von Waren und Dienstleistungen auch &uuml;ber die Grenzen der Freihandelszonen mit den L&auml;ndern der Ostpartnerschaft hinaus funktionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/01\/10.mondeText1.artikel,a0003.idx,1\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Vom Irak nach Syrien<\/strong><br>\nWie der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten Landesgrenzen durchbricht.<br>\nIn Bagdad hat jede Familie eine tragische Geschichte zu erz&auml;hlen. &ldquo;Seit dem Ende der amerikanischen Besatzung hat sich nichts ge&auml;ndert&rdquo;, sagt ein Mann. &ldquo;Vorher gab es Explosionen &ndash; und jetzt auch. Alles andere ist auch nicht besser geworden. Die Amerikaner haben uns nur den Tod gebracht. Die Briten haben wenigstens noch Br&uuml;cken und Schulen gebaut&rdquo;, f&uuml;gt er hinzu und spielt damit auf die britische Besatzung w&auml;hrend des Ersten Weltkriegs an&hellip;<br>\nDer Kampf der irakischen Sunniten hat die Grenze &uuml;berschritten: Der Feind ist jetzt nicht mehr allein Nuri al-Maliki, sondern die ganze schiitische Achse Damaskus-Bagdad-Teheran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/01\/10.mondeText1.artikel,a0034.idx,7\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> In der aktuellen Ausgabe von Le Monde diplomatique vom 10.1.2014 finden Sie eine <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">Reihe anderer interessanter Beitr&auml;ge<\/a>, u.a.:<\/p>\n<ul>\n<li>Gegenmodell, Die Supergenossenschaft von Mondrag&oacute;n von Martina Gro&szlig;<\/li>\n<li>Yalda in Teheran von Marmar Kabir<\/li>\n<li>Die drei T&ouml;ne des Teufels, Karriere einer Dissonanz vom Mittelalter bis zur Jazz-&Auml;ra von Renaud Lambert<\/li>\n<li>Alani, Die Welt aus der Sicht Teherans von Shervin Ahmadi<\/li>\n<li>Japan unter Abe, Falscher Wagemut und echter Nationalismus von Katsumata Makoto<\/li>\n<li>Drei Felsen, f&uuml;nf Inseln, China und Japan auf Kollisionskurs von Olivier Zajec<\/li>\n<li>Die Nachtw&ouml;lfe des Kreml, Putins unheimliche Gefolgschaft von Peter Pomerantsev<\/li>\n<li>Eine Topografie von Schuld und Zorn &ndash; ein Jahr nach dem Beginn der franz&ouml;sischen Intervention von Charlotte Wiedemann<\/li>\n<li>Zwanzig Jahre Krieg, Das ganz normale Leben im Ostkongo von Sabine Cessou<\/li>\n<li>Unter der Herrschaft des Soja, Landbesitz und politische Macht in Paraguay von Maurice Lemoine<\/li>\n<li>Die Steine von Jerusalem von Yonatan Mendel.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Le Monde diplomatique heute (Freitag) als Beilage zur taz und danach im Kiosk.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Europa-Bild der Linken: Zentrale des B&ouml;sen<\/strong><br>\nEuropa st&uuml;rze &ldquo;Millionen Menschen ins Elend&rdquo;: Der Leitantrag der Linken zum Parteitag im kommenden Monat zeichnet ein d&uuml;steres Bild der EU. Reformer sind entsetzt, Fraktionschef Gysi distanziert sich. Bei der Fraktionsklausur d&uuml;rfte es &Auml;rger geben.<br>\nEigentlich wirkt er ganz aufger&auml;umt, der kleine Herr, der in B&uuml;ro Nummer 1732 mit dem Zeigefinger in die Luft pikst, so als s&auml;&szlig;e da oben ein unsichtbarer Gegner. Gregor Gysi, der Kopf der Linkspartei, spricht &uuml;ber seine neue Rolle im Bundestag, und es ist ihm anzusehen, dass es f&uuml;r ihn schon &auml;rgerlichere Themen gab. Bei der Wahl hat die Linke gut drei Prozentpunkte verloren, im Plenum des Bundestags wirkt ihre Fraktion wie ein Pizzast&uuml;ckchen am Rand, aber egal. Gysi ist jetzt Oppositionsf&uuml;hrer, 2014 wird ein gutes Jahr, verk&uuml;ndet er in seinem B&uuml;ro, wo er selbst an der Wand h&auml;ngt, auf einem Foto, die Nase ganz nah an einem Schwei&szlig;ger&auml;t.<br>\nDrau&szlig;en im Leben hat Gysi jetzt auch ein paar Dinge zu l&ouml;ten, der Aufstieg zur gr&ouml;&szlig;ten Oppositionspartei wird ein Stresstest f&uuml;r die Linkspartei. &ldquo;Ich glaube, dass unsere Fraktion eine gewachsene Verantwortung tr&auml;gt, der m&uuml;ssen wir nat&uuml;rlich noch gerecht werden&rdquo;, sagt er. Am Donnerstag trifft sich die Fraktion zur Klausur, es geht um Oppositionsstrategien &ndash; und darum, wie die Linke, nun ja, sich etwas effektiver einbringen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/europa-bild-der-linken-zentrale-des-boesen-1.1858769\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Der Artikel ist ein typisches Beispiel, wie Meinung, leider auch immer wieder bei der SZ, manipuliert wird. Direkt unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Zentrale des B&ouml;sen&rdquo; wurde praktischerweise ein Bild von Gregor Gysi platziert. Beim &Uuml;berfliegen der Schlagzeilen ist der erste Eindruck damit vorprogrammiert: &ldquo;Die Linke! Was ist von denen auch anderes zu erwarten!&rdquo; Tats&auml;chlich geht es in dem Artikel freilich um den Leitantrag der Linken zum Parteitag. Es geht aber dann weiter bei Frau von Bullion, der Verfasserin des Artikels. Der Leitantrag zeichne ein &ldquo;d&uuml;steres Bild der EU&rdquo;, gerade so als ob 27 Millionen Arbeitslose Grund f&uuml;r Jubelarien w&auml;ren. Aber vielleicht wird &ldquo;Die Linke&rdquo; in den kommenden Jahren doch st&auml;rker als ernst zu nehmende &ldquo;echte&rdquo; politische Alternative wahrgenommen, denn andernfalls kann das Wort &ldquo;Opposition&rdquo; getrost aus unserem Wortschatz gestrichen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Hans-Olaf Henkel ist AfD  beigetreten<\/strong><br>\nNach Angaben von Parteichef Bernd Lucke will der 73-J&auml;hrige im Mai voraussichtlich f&uuml;r das Europaparlament kandidieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/parteien-hans-olaf-henkel-ist-alternative-fuer-deutschland-beigetreten_id_3525812.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Hier findet zusammen, was schon lange zusammengeh&ouml;rt: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10924\">&bdquo;Von der deutschen Tea Party zur Henkel-Partei (I) &ndash; Rechtspopulist Hans Olaf Henkel spielt mit den &Auml;ngsten der Bev&ouml;lkerung&ldquo;<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10973\">&bdquo;Der rechte Ritt auf der Welle der Emp&ouml;rung&ldquo;<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16524\">&bdquo;K&ouml;nnen Marktradikale und Nationalchauvinisten eine &bdquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&ldquo; sein?&ldquo;<\/a>.<br>\nWenigstens kann Henkel k&uuml;nftig in Talkshows nun nicht mehr als neutraler Experte vorgestellt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Millionenschwerer Ladenh&uuml;ter: Rechnungshof pr&uuml;ft Deutschlandstipendium<\/strong><br>\nDas Deutschlandstipendium kommt auf den Pr&uuml;fstand. Der Bundesrechnungshof will das vom Bund und der Wirtschaft kofinanzierte F&ouml;rderinstrument bis zum Jahresende genauer unter die Lupe nehmen. Die Finanzkontrolleure st&ouml;ren sich an dessen geringer Reichweite und daran, dass Steuergelder in Millionenh&ouml;he in die Werbung gesteckt werden. Kritiker monieren au&szlig;erdem die soziale Schieflage bei der Mittelvergabe und die Bevorzugung bestimmter Fachrichtungen. Das Bundesbildungsministerium weist die Kritik zur&uuml;ck und verkauft die Ma&szlig;nahme weiter als Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-1597-deutschlandstipendium-werbung.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Akademischer Kapitalismus<\/strong><br>\nIn der Printausgabe der S&uuml;ddeutschen Zeitung schreibt Wolfgang Kemp dar&uuml;ber wie die amerikanischen Universit&auml;ten gerade von profithungrigen Managern zerst&ouml;rt werden. Die H&ouml;he der Studiengeb&uuml;hren stiegen ins Unermessliche. W&auml;hrend die Studienkosten bei bis zu 50.000 Euro pro Jahr l&auml;gen verdienten die Uni-Pr&auml;sidenten Millionen.<br>\nAuch an traditionellen Hochschulen w&uuml;rden inzwischen 75 Prozent der Unterrichtsstunden von Adjunct Professors (&bdquo;Lumpen-Professoren&ldquo;) gegeben. Die eigentliche Arena sei die Ab- und Anwerbung von Star-Professoren (&bdquo;Global Professor&ldquo;) mit Geh&auml;ltern bis zu 400.000 Dollar (US-Durchschnitt 98.000 Dollar), hinzu k&auml;men Bonuszahlungen und sonstige Verg&uuml;nstigungen, die sich schon mal auf 1 Million Dollar addierten. Die New York University (NYA) dr gr&ouml;&szlig;te Immobilienbesitzer in unteren Teil Manhattans  bezahle nicht nur ihrem Pr&auml;sidenten 1,5 Millionen plus zwei Millionen f&uuml;r langj&auml;hrige Dienste, die Hochschule habe 72 Millionen Dollar an Kredite an Verwaltungsgr&ouml;&szlig;en und Star-Professoren zum Kauf von Stadt- und Ferienh&auml;usern vergeben.<br>\nIn Deutschland sei zwar noch alles viel ma&szlig;voller, aber auch deutsche Hochschulen verg&auml;ben inzwischen mehr als 1.000 Lehrauftr&auml;ge pro Semester, mit &auml;rmlichster Bezahlung. Das Star-System k&auml;me allm&auml;hlich in Schwung, die Management-Sprache greife um sich, die Verwaltungen w&uuml;rden wachsen und wachsen. An der Ludwig-Maximilian Uni in M&uuml;nchen k&auml;men auf 700 Professoren ebenso viel Verwaltungspersonal.<br>\nAuch in Gro&szlig;britannien finde aus Ausverkauf von &ouml;ffentlichen Bildungseinrichtungen statt.<br>\nQuelle: S&uuml;ddeutsche Zeitung  (Printfassung S. 11)<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Letzte: Soweit ist es gekommen:<\/strong><br>\nUnited States Embassy Berlin, Germany: Security Message for U.S. Citizens: Establishment of a Restricted Zone in Hamburg<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/germany.usembassy.gov\/hamburg-restricted-zone\/\">Botschaft der USA<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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