{"id":19938,"date":"2014-01-16T08:50:35","date_gmt":"2014-01-16T07:50:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938"},"modified":"2014-01-16T11:07:01","modified_gmt":"2014-01-16T10:07:01","slug":"hinweise-des-tages-2045","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h01\">Moderates Wachstum der deutschen Wirtschaft im Jahr 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h02\">Ifo-Prognose zur Leistungsbilanz 2013: Eine gut verkaufte Fahrt in die H&ouml;lle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h03\">The Modest Proposal for Resolving the Euro Crisis explained<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h04\">Bravo, Monsieur le Pr&eacute;sident &ndash; Als Sozialist gesprungen und als Angebotstheoretiker gelandet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h05\">Britischer Finanzminister setzt EU unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h06\">Arbeitslosigkeit: Die Folgen f&uuml;r die Gesundheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h07\">Nahrungsmittelspekulation: Neue EU-Regeln mit gro&szlig;en Schw&auml;chen &ndash; Statt europ&auml;ischer L&ouml;sung droht nationaler Wettlauf nach unten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h08\">Norbert Bl&uuml;m: &bdquo;Die Rente ist den Finanzhaien ausgeliefert worden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h09\">Gerhard Bosch\/Thomas Heipeter: Zukunft der Facharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h10\">&ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; &ndash; gibt es den &uuml;berhaupt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h11\">Garstig ins neue Jahr: Gro&szlig;britannien streicht Sozialleistungen f&uuml;r EU-B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h12\">Mitteleinsatzes f&uuml;r die Eingliederung Arbeitsuchender<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h13\">NSA Software in 100.000 Computer eingespeist <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h14\">Logistik: Countdown zum Kunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h15\">Ich f&uuml;rchte, dass unbezahlte B&uuml;rgerarbeit eingef&uuml;hrt wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h16\">Sascha Lobo: Die digitale Kr&auml;nkung des Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h17\">Evgeny Morozov antwortet Lobo: Wir brauchen einen neuen Glauben an die Politik!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h18\">Neuer Filz bei Stuttgart 21?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h19\">Studie der Otto Brenner Stiftung: Verdeckte PR in Wikipedia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h20\">Bildungspolitik in der Sackgasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h21\">Zuckerhaltige Getr&auml;nke: Bewertung mit zweierlei Ma&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h22\">Friedhelm Hengsbach: Risse im deutschen Bildungssystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h23\">TV-Tipp Die Story im Ersten: Geld regiert die Welt &ndash; Die Macht der Finanzkonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938#h24\">Konsequent: Pofalla&acute;s Lebenslauf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19938&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Moderates Wachstum der deutschen Wirtschaft im Jahr 2013<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2013 insgesamt als stabil erwiesen: Um 0,4 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) h&ouml;her als im Vorjahr&hellip;In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP noch kr&auml;ftiger gewachsen (2012 um 0,7 % und 2011 sogar um 3,3 %). &bdquo;Offensichtlich wurde die deutsche Wirtschaft durch die anhaltende Rezession in einigen europ&auml;ischen L&auml;ndern und eine gebremste weltwirtschaftliche Entwicklung belastet. Die starke Binnennachfrage konnte dies nur bedingt kompensieren&ldquo;, sagte Roderich Egeler, Pr&auml;sident des Statistischen Bundesamtes, heute auf einer Pressekonferenz zum Bruttoinlandsprodukt 2013 in Berlin. Allerdings habe sich die konjunkturelle Lage nach der Schw&auml;chephase im vergangenen Winter im Laufe des Jahres 2013 verbessert&hellip;<br>\nDie privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 0,9 %, die des Staates um 1,1 %. Dagegen gingen die Investitionen zur&uuml;ck: Im Inland investierten Unternehmen und Staat zusammen 2,2 % weniger in Maschinen und Ger&auml;te sowie Fahrzeuge als ein Jahr zuvor. Auch die preisbereinigten Bauinvestitionen gingen zur&uuml;ck, aber nur um 0,3 %.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/01\/PD14_016_811.html;jsessionid=C5071F941BBC840E0E0A3022E857B563.cae2\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140116_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140116_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140116_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140116_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressekonferenzen\/2014\/BIP2013\/Pressebroschuere_BIP2013.pdf?__blob=publicationFile\">Statistisches Bundesamt [PDF &ndash; 866 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> 0,4% BIP-Wachstum im zur&uuml;ckliegenden Jahr 2013 nennt das Statistische Bundesamt ein &bdquo;moderates Wachstum&ldquo; und es spricht von einer &bdquo;stabilen Wirtschaft&ldquo;. Man vergleiche diese Werte mit denjenigen der vorausgegangen Jahrzehnten. Das ganze Jahr &uuml;ber wurde von einem &bdquo;Boom&ldquo; geredet und wie &bdquo;gut&ldquo; es der deutschen Wirtschaft doch ginge. Dabei ist das Wachstum gegen&uuml;ber 2012 nochmals gesunken und bewegt sich am Rande der Rezession. Dass bei einem Anstieg der privaten Konsumausgaben um 0,9%  und einem Wachstumsbeitrag der Konsumausgaben von 0,7% von einer &bdquo;starken Binnennachfrage&ldquo; gesprochen wird, f&auml;llt gleichfalls in die Rubrik &bdquo;Besch&ouml;nigung&ldquo;. Lasen wir nicht das ganze letzte Jahr, dass die Deutschen in &bdquo;Kauflaune&ldquo; seien.<\/em><br>\n<em>Besorgniserregend ist der R&uuml;ckgang an Investitionen.<\/em><br>\n<em>Aber wie im letzten Jahr, soll im kommenden Jahr wieder alles besser werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ifo-Prognose zur Leistungsbilanz 2013: Eine gut verkaufte Fahrt in die H&ouml;lle<\/strong><br>\nDie Deutschen sind mal wieder Exportweltmeister. Sie sehen diesen Titel als Zeichen der St&auml;rke. Doch in Wahrheit sind die gewaltigen Handels&uuml;bersch&uuml;sse ein Symptom der deutschen Investitionsschw&auml;che &ndash; und ein Symbol der &ouml;konomischen Dummheit.<br>\nIn Deutschland hingegen wachsen die Ungleichgewichte munter weiter. Laut Ifo-Wirtschaftsinstitut hatte Deutschland 2013 einen &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz von 7,3 Prozent der Wirtschaftsleistung oder umgerechnet 260 Milliarden Dollar. Wir sind wieder mal Exportweltmeister. China gewinnt die Silbermedaille mit &ldquo;nur&rdquo; 195 Milliarden Dollar &Uuml;berschuss. Bronze geht an den Sonderfall Saudi-Arabien mit seinen gewaltigen &Ouml;lexporten. F&uuml;r 2014 erwartet das Ifo-Institut sogar einen noch h&ouml;heren deutschen &Uuml;berschuss. Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch!<br>\nLeider f&uuml;hrt dieser sportliche Vergleich in die Irre, denn extreme und anhaltende Ungleichgewichte im Au&szlig;enhandel &ndash; egal ob &Uuml;bersch&uuml;sse oder Defizite &ndash; sind alles andere als Zeichen wirtschaftlicher St&auml;rke, sondern Symptome einer verdeckten Krankheit. Ich bestreite nicht, dass alternde Gesellschaften wie Japan oder Deutschland ma&szlig;volle &Uuml;bersch&uuml;sse in der Leistungsbilanz aufweisen sollten, um quasi als Gesamtgesellschaft Ersparnisse f&uuml;rs Alter aufzubauen. Pathologisch hingegen sind &Uuml;bersch&uuml;sse in einer derartig extremen Gr&ouml;&szlig;enordnung, jahrein, jahraus, und zwar aus zwei Gr&uuml;nden:<br>\nZum einen sind diese &Uuml;bersch&uuml;sse Ausdruck einer fehlenden Bereitschaft, im Inland zu investieren. Deutschland leidet unter einer chronischen Investitionsschw&auml;che. Die deutsche Investitionsquote, staatlich und privat zusammengenommen, lag in den sp&auml;ten neunziger Jahren noch zwischen 20 und 23 Prozent der Wirtschaftsleistung &ndash; deutlich h&ouml;her als die von Frankreich. Im Jahre 2012 lag sie nur wenig &uuml;ber 17 Prozent. Frankreich hat l&auml;ngst aufgeholt. Die Investitionen von heute aber sind das Wachstum von morgen.<br>\nDie zweite Komponente der Pathologie besteht darin, dass &Uuml;bersch&uuml;sse unglaublich riskant sind. Wenn wir mehr Waren ausf&uuml;hren als einf&uuml;hren, dann erhalten wir daf&uuml;r ausl&auml;ndische Forderungen &ndash; Devisen oder andere Wertpapiere. Ob das ein guter oder schlechter Tausch ist, h&auml;ngt davon ab, wie gut wir das Geld anlegen. Leider sind wir Deutschen insgesamt miserable Investoren. Wann immer es im Ausland Geld zu verlieren gibt, sei es beim Platzen von Immobilienblasen, bei der Pleite von Gro&szlig;banken oder beim griechischen Schuldenschnitt &ndash; immer sind deutsche Inverstoren ganz vorne mit dabei.<br>\nDas Gegenteil intelligenten wirtschaftlichen Handelns<br>\nDie andauernden Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse machen uns nicht zum Weltmeister im Exportieren, sondern zum potentiellen Transferweltmeister. Wenn Deutschland sich mit seinen Export&uuml;bersch&uuml;ssen br&uuml;stet, dann erinnert mich das an die Definition der Diplomatie als die Kunst, jemanden zur H&ouml;lle zu schicken, und zwar so, dass dieser sich auf die Reise freut. Je mehr Autos, Werkzeugmaschinen und Einbauk&uuml;chen wir ins Ausland verkaufen, desto &auml;rmer werden wir &ndash; weil die Forderungen, die wir im Gegenzug erwerben, sich allzu oft als nicht werthaltig herausstellen. Was hier passiert, ist genau das Gegenteil intelligenten wirtschaftlichen Handelns.<br>\nSinnvoll w&auml;re eine Neuausrichtung der deutschen Wirtschaftspolitik mit dem Ziel, die &Uuml;bersch&uuml;sse auf eine nachhaltige Gr&ouml;&szlig;e zu begrenzen, etwa drei Prozent. Ein guter Anfang w&auml;re ein Investitionsprogramm von rund zwei Prozent der Wirtschaftsleistung sowie Gehaltserh&ouml;hungen im &ouml;ffentlichen Sektor. Es ist besser, gezielt im Inland zu investieren, als massiv im Ausland zu verlieren.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/leistungsbilanz-wolfgang-muenchau-zu-ifo-prognose-a-943672.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> M&uuml;nchau formuliert hier absolut treffend. Die &ouml;konomische Dummheit der Merkel-Regierung sekundiert durch die Sozialdemokratien, denen es, von Heiner Flassbeck auch treffend formuliert, ebenfalls an aufgekl&auml;rten &Ouml;konomen mangelt, ist nicht mehr zu &uuml;bertreffen. Neben dem Exportwahn wird dazu weiterhin dem Austerit&auml;tsirrsinn quer durch alle Parteien gehuldigt. Wie an der Gr&uuml;nen Finanzministerin Schleswig-Holsteins, Monika Heinold zu sehen ist, die sich freut, dass der erstmalige &Uuml;berschuss des Haushaltes komplett in die Tilgung der Schulden investiert wird. Dass nebenbei&nbsp; die gesamte Infrastruktur verlottert und die Konjunktur&nbsp; an der Deflation entlang schrammt, wenn k&uuml;mmert es, Hauptsache die Schuldenbremse steht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>The Modest Proposal for Resolving the Euro Crisis explained<\/strong><br>\nAn interview with Roger Strassburg and Jens Berger from the NachDenkSeiten<br>\nRoger Strassburg and Jens Berger of the &nbsp;NachDenkSeiten interviewed me on the Modest Proposal to Resolve the Euro Crisis and the Eurozone Conference that James K. Galbraith and I organised in Austin in November 2013. Here is Part A of the interview (Part B, which is centred upon Greece, will be posted tomorrow).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2014\/01\/15\/4951\/#more-4951\">Yanis Varoufakis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Dieses Interview wird demn&auml;chst auf der NachDenkSeiten in deutscher Sprache ver&ouml;ffentlicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bravo, Monsieur le Pr&eacute;sident &ndash; Als Sozialist gesprungen und als Angebotstheoretiker gelandet<\/strong><br>\nWas wir schon vorgestern angedeutet hatten, hat sich gestern bewahrheitet. Fran&ccedil;ois Hollande hat eine wirtschaftspolitische Wende hingelegt, die es in sich hat. In seiner Jahrespressekonferenz hat er de facto Abschied genommen von den Ideen der ersten achtzehn Monate im Amt und hat sich dazu bekannt, dass die Unternehmen entlastet werden m&uuml;ssen und die franz&ouml;sische Wettbewerbsf&auml;higkeit erh&ouml;ht werden muss. Dar&uuml;ber hinaus will er die Lohnnebenkosten senken, die Staatsausgaben drastisch zur&uuml;ckfahren und die Wirtschaft entb&uuml;rokratisieren. D&eacute;ja vue?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/bravo-monsieur-le-president-als-sozialist-gesprungen-und-als-angebotstheoretiker-gelandet\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Britischer Finanzminister setzt EU unter Druck<\/strong><br>\nGro&szlig;britanniens Finanzminister George Osborne hat die Europ&auml;ische Union eindringlich dazu aufgerufen, das Reformtempo zu steigern. So m&uuml;ssten etwa die Ausgaben f&uuml;r Sozialleistungen in ganz Europa sinken, um die Wettbewerbsf&auml;higkeit der Union gegen&uuml;ber aufstrebenden Volkswirtschaften wie China und Indien zu erh&ouml;hen&hellip;<br>\nEuropa stehe f&uuml;r sieben Prozent der Weltbev&ouml;lkerung, 25 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung und 50 Prozent der weltweiten Sozialleistungen. &bdquo;So kann es nicht weitergehen&ldquo;, sagte Osborne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/reformtempo-britischer-finanzminister-setzt-eu-unter-druck\/9336528.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist ganz typisch f&uuml;r die neoliberalen Ideologen: Wettbewerbsf&auml;higkeit ist f&uuml;r sie gleichbedeutend mit Sozialabbau. Fast wortw&ouml;rtlich finden wir das Osborne-Beispiel  in der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13741\">Regierungserkl&auml;rung von Kanzlerin Merkel bei der Abstimmung zum Fiskalpakt<\/a>. Es ist das bornierte Denken als h&auml;nge der wachsende Wohlstand einer Gesellschaft etwas  mit dem jeweiligen Anteil der Volkswirtschaft an der weltweiten Wirtschaftsleistung  zu tun. Jens Berger schrieb zurecht: &bdquo;F&uuml;r die Menschen ist es ziemlich egal, welchen Anteil das &bdquo;Tortenst&uuml;ck&ldquo; der heimischen Volkswirtschaft am gro&szlig;en &bdquo;Weltwirtschaftskuchen&ldquo; hat. Entscheidend ist, wie gro&szlig; es ist und wie es sich auf die &bdquo;Mitesser&ldquo; verteilt. Wahrscheinlich wird das europ&auml;ische Tortenst&uuml;ck auch in Zukunft einen immer kleineren Anteil an der gesamten &bdquo;Weltwirtschaftstorte&ldquo; haben. Dies ist aber kein Problem, wenn die &bdquo;Torte&ldquo; als Ganzes immer gr&ouml;&szlig;er wird, ihr Radius also von Jahr zu Jahr zunimmt. 1950 hatte Westeuropa einen Anteil von 26,3% an der Weltwirtschaft, bis 1998 sank dieser Anteil auf 20,6%[**]. Nat&uuml;rlich k&auml;me noch nicht einmal ein Narr auf die Idee, aus diesen Zahlen zu schlie&szlig;en, dass es uns Europ&auml;ern 1950 besser ging als 1998. Das Gradma&szlig; des Kreissektors, das das europ&auml;ische &bdquo;Tortenst&uuml;ck&ldquo; darstellt, ist zweifelsohne kleiner geworden. Da der Radius der &bdquo;Torte&ldquo; aber ungleich gr&ouml;&szlig;er geworden ist, ist das &bdquo;Tortenst&uuml;ck&ldquo; als Ganzes nicht kleiner, sondern viel gr&ouml;&szlig;er geworden. Wenn viele Europ&auml;er &ndash; und hier vor allem vielen Deutsche &ndash; in den letzten zwei Jahrzehnten auch absolut weniger von der &bdquo;Torte&ldquo; abgekommen haben, so hat dies &uuml;berhaupt nichts mit dem Wirtschaftswachstum strukturschwacher Regionen, sondern einzig und allein etwas mit der Verteilungsgerechtigkeit bei unserem &bdquo;Tortenst&uuml;ck&ldquo; zu tun. Hier hat sich seit dem Siegeszug des Neoliberalismus die Tendenz breitgemacht, dass die Reichen immer mehr, die Armen immer weniger vom &bdquo;Tortenst&uuml;ck&ldquo; bekommen. Dies ist jedoch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13741\">ein hausgemachtes und sehr nationales Problem<\/a>.&ldquo; <\/em><br>\n<em>Nach &bdquo;Globalisierung&ldquo; und &bdquo;Demografie&ldquo; ist nun die &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo;  zum Kampfbegriff zur Durchsetzung von Sozialabbau geworden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu passt: In 12 von 28 EU-L&auml;ndern drohen 2013 Reallohnverluste<\/strong><br>\nDen L&ouml;hnen in Europa droht nach wie vor eine Abw&auml;rtsspirale: In 20 von 28 EU-Staaten mussten die Besch&auml;ftigten 2012 Reallohnverluste hinnehmen, im Durchschnitt der Gemeinschaft gingen die L&ouml;hne preisbereinigt um 0,7 Prozent zur&uuml;ck. Das geht aus dem neuen Europ&auml;ischen Tarifbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (WSI) hervor. F&uuml;r das laufende Jahr erwartet die Europ&auml;ische Kommission, deren Statistiken WSI-Tarifexperte Dr. Thorsten Schulten ausgewertet hat, erneute Reallohnverluste in 12 L&auml;ndern. Und das, obwohl die Inflation deutlich gesunken ist. Im EU-Mittel ergibt sich lediglich ein winziges Plus von 0,2 Prozent (siehe Grafik 1 im B&ouml;ckler Impuls; Link unten). Besonders drastisch ist die Entwicklung in einigen L&auml;ndern S&uuml;deuropas: F&uuml;r Griechenland wird in diesem Jahr ein R&uuml;ckgang des Reallohnniveaus um 6,2 Prozent prognostiziert, Zyperns L&ouml;hne werden 2013 preisbereinigt um 8,5 Prozent sinken. Aber auch in den Niederlanden, Gro&szlig;britannien oder Irland drohen den Besch&auml;ftigten wieder reale Lohnverluste, zum Teil im vierten Jahr hintereinander.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/2877_44937.htm\">WSI<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit: Die Folgen f&uuml;r die Gesundheit<\/strong><br>\nUnbestritten ist: Arbeitslosigkeit und Krankheit stehen in Zusammenhang. Psychische Erkrankungen treten bei Arbeitslosen deutlich h&auml;ufiger auf als bei Erwerbst&auml;tigen. Auch prek&auml;re Besch&auml;ftigung beeintr&auml;chtigt die Gesundheit. Dennoch fehlt es bisher an umfassender Gesundheitsvorsorge f&uuml;r Menschen ohne Arbeit&hellip;<br>\nEin Drittel der erwerbsf&auml;higen Hartz-IV-Beziehenden leidet an gesundheitlichen Einschr&auml;nkungen. Dabei spielen psychische Beeintr&auml;chtigungen eine besondere Rolle. Nach Daten der Betriebskrankenkassen (BKK) sind die Arbeitsunf&auml;higkeitstage bei Arbeitslosen wegen psychischer St&ouml;rungen etwa viermal so hoch wie bei Erwerbst&auml;tigen&hellip;<br>\nMehr als ein Drittel der erwerbsf&auml;higen Hartz-IV-Empfangenden &ndash; das sind etwa 1,5 Millionen Menschen &ndash; haben im Laufe eines Jahres eine diagnostizierte psychische St&ouml;rung&hellip;<br>\nNicht nur Arbeitslosigkeit, sondern auch prek&auml;re Besch&auml;ftigung beeintr&auml;chtigt die Gesundheit nachweislich. Auff&auml;llig ist, dass bei M&auml;nnern die seelischen Beeintr&auml;chtigungen in prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen im Vergleich zur kurzzeitigen Arbeitslosigkeit sogar &uuml;berwiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++8656a222-619f-11e3-94e7-00188b4dc422\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++ccfc0e8c-77b7-11e3-9d35-52540023ef1a\">&bdquo;Gute und sichere Arbeitspl&auml;tze sind die beste Pr&auml;vention&ldquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nahrungsmittelspekulation: Neue EU-Regeln mit gro&szlig;en Schw&auml;chen &ndash; Statt europ&auml;ischer L&ouml;sung droht nationaler Wettlauf nach unten<\/strong><br>\nDie in der vergangenen Nacht zwischen Europ&auml;ischem Parlament, EU-Kommission und Rat vereinbarten neuen Vorschriften f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte (MiFID II) sind ein kleiner Schritt nach vorn, der aber bei Weitem nicht ausreicht. Erstmals werden in Europa Positionslimits eingef&uuml;hrt, um die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu begrenzen. (Positionslimits begrenzen die Menge bestimmter Finanzmarktprodukte,<br>\ndie ein einzelner Investor halten darf.)<br>\n&ldquo;Allerdings liefert die Novelle die M&ouml;glichkeit zur ihrer Umgehung gleich mit&rdquo;, stellt Karsten Peters vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest. &ldquo;Die EU-Mitgliedsl&auml;nder haben der Forderung des Europ&auml;ischen Parlaments nicht nachgegeben, dass die Positionslimits von der Europ&auml;ischen Finanzmarktaufsicht ESMA gesetzt werden. Die Gefahr eines innereurop&auml;ischen Unterbietungswettbewerbs, bei dem das Land mit den schw&auml;chsten Regeln die Richtung vorgibt, ist gro&szlig;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/index.php?id=394&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=7421\">attac<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Anders allerdings die Bewertung von Sven Giegold: &bdquo;Im Bereich der Spekulation mit Rohstoffen und den Auswirkungen auf Lebensmittelpreise konnten wir einen gro&szlig;en Erfolg erzielen. Die Regelung zu Positionslimits, auf die sich die Verhandlungspartner geeinigt haben, ist st&auml;rker als jeder der urspr&uuml;nglichen Texte von Parlament, Rat und Kommission. Einen weiteren gro&szlig;en Fortschritt konnten wir im Bereich des Hochfrequenzhandels erreichen. In der Vergangenheit haben F&auml;lle wie der &ldquo;Flash-Crash&rdquo; oder der Fall &ldquo;Knight-Capital&rdquo; gezeigt, <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/einigung-bei-finanzmarktrichtlinie-mifid-2\/\">dass es gro&szlig;e Risiken birgt<\/a>, den Handel mit Wertpapieren in irrsinnig hoher Frequenz ohne Interventionsm&ouml;glichkeit an Computeralgorithmen zu delegieren.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: EU vereinbart sch&auml;rfere Finanzmarkt-Regeln<\/strong><br>\nDie EU einigt sich auf neue Regeln f&uuml;r Europas Kapitalm&auml;rkte. Vor allem das Gesch&auml;ft mit Rohstoffen soll transparenter werden &ndash; nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen sind aber teils lange &Uuml;bergangsfristen vorgesehen. Zuletzt hatte sich die britische Regierung noch gegen einige Details gestemmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/eu-einigt-sich-auf-schaerfere-finanzmarkt-regeln-a-943589.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Norbert Bl&uuml;m: &bdquo;Die Rente ist den Finanzhaien ausgeliefert worden&ldquo;<\/strong><br>\nUnser Rentensystem ist in den vergangenen Jahren systematisch ramponiert worden. Je mehr es dem Kapitalmarkt ausgeliefert wird, desto gr&ouml;&szlig;er sind die Risiken f&uuml;r die Menschen. Ich verteidige nach wie vor das alte, umlagefinanzierte Rentensystem. Es ist das sicherste, was wir bieten k&ouml;nnen&hellip;<br>\nDer zentrale Fehler war, dass mein Nachfolger Walter Riester eine private kapitalgedeckte Rente eingef&uuml;hrt hat. Und zwar nicht als Erg&auml;nzung des bestehenden solidarischen Rentensystems, sondern als Ersatz f&uuml;r den Teil, der der gesetzlichen Rente weggenommen wurde. Die Riester-Rente hat das Rentenniveau abgesenkt&hellip;<br>\nIch habe Belege daf&uuml;r, dass die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung und der Allianz-Konzern w&auml;hrend der damaligen Rentendebatte eine Kooperationsgemeinschaft bildeten. Das Versicherungsunternehmen startete eine Anzeigenkampagne, mit der f&uuml;r die private Rentenversicherung geworben wurde. Sie ist von &bdquo;Bild&ldquo; redaktionell begleitet und unterst&uuml;tzt worden. Eigentlich w&auml;re das ein Fall f&uuml;r den Presserat gewesen. Daneben polemisierte die von den Metallarbeitgebern finanzierte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in &uuml;belster Form gegen meine Person und die staatliche Rentenversicherungen&hellip;<br>\nWer sein Hemd am ersten Knopf falsch zukn&ouml;pft, kann den Fehler nicht mehr am sechsten Knopf korrigieren. Die Rentenpl&auml;ne der Koalition sind v&ouml;llig konfus, reine Reparaturma&szlig;nahmen. Damit sind die Probleme nicht zu l&ouml;sen. Die Koalition muss endlich Farbe bekennen und darf sich nicht weiter um eine Antwort auf die zentrale Frage herummogeln. Sie lautet: Wie hoch soll k&uuml;nftig das allgemeine Rentenniveau sein?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/news\/politik\/norbert-bluem-die-rente-ist-den-finanzhaien-ausgeliefert-worden-1.738587#plx2038887829\">Aachner Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gerhard Bosch\/Thomas Heipeter: Zukunft der Facharbeit<\/strong><br>\nFacharbeit ist nach wie vor das qualifikatorische R&uuml;ckgrat der Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Industriebetriebe. Nicht von ungef&auml;hr richten deutsche Unternehmen bei der Gr&uuml;ndung von Auslandsstandorten h&auml;ufig in einem ersten Schritt Ausbildungsbetriebe ein, die den neu rekrutierten Besch&auml;ftigten fachliche Qualifikationen nach deutschen Ausbildungsstandards vermitteln sollen&hellip;<br>\nDie Zukunft der Facharbeit ist kein Selbstl&auml;ufer. Vielmehr steht die berufliche Facharbeit<br>\ntrotz der aufgezeigten gro&szlig;en Reformleistungen vor fundamentalen Herausforderungen. Ihre Zukunft wird deshalb entscheidend davon abh&auml;ngen, welche Interessen und Strategien die f&uuml;r das Qualifikationssystem relevanten Akteure &ndash; Sozialpartner, Unternehmen, Staat, aber auch Jugendliche und deren Familien mit ihren Bildungs- und Ausbildungsentscheidungen &#8210; verfolgen. Drei Herausforderungen, die in den Beitr&auml;gen dieses Heftes vertieft werden, sind evident.<br>\nDie Erste ist die br&ouml;ckelnde St&auml;rke der Sozialpartner. F&uuml;r sie wird es immer schwieriger, die kontinuierliche Reform von Ausbildungsordnungen zu gestalten. Und sie k&ouml;nnen zunehmend seltener tarifliche L&ouml;hne und Arbeitsstandards garantieren, die auch ein faires Entgelt f&uuml;r fachlich gute Arbeit versprechen.<br>\nZweitens werden von der Politik h&ouml;here Akademikerquoten angestrebt. Leitbilder daf&uuml;r sind L&auml;nder, denen es an einer Tradition der beruflichen Facharbeit fehlt und die die fachliche Qualifizierung ganz in die terti&auml;re Ausbildung verlagert haben. Durch die Bologna-Reformen an den Universit&auml;ten und die Einf&uuml;hrung des Bachelor ist der dualen Berufsausbildung zudem eine neue Konkurrenz erwachsen. Jugendliche entscheiden sich vermehrt f&uuml;r ein Studium. Der beruflichen Ausbildung droht deshalb ein Rekrutierungsproblem. Duale Studieng&auml;nge, in denen berufliche und akademische Bildung kombiniert werden, sind eine Antwort der Unternehmen, Facharbeit trotz dieses Wandels der Bildungspr&auml;ferenzen zu<br>\nerhalten.<br>\nDie dritte Herausforderung schlie&szlig;lich ist die Entstehung eines europ&auml;ischen Arbeitsmarktes und die Vergleichbarkeit der nationalen Qualifikationsstandards durch einen Europ&auml;ischen Qualifikationsrahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/wsimit_2014_01_editorial.pdf\">WSI Mitteilungen 1\/2014 [PDF &ndash; 68.6 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Aktuelle Ausgabe der WSI- Mitteilungen<\/em><br>\n<em>Ausgabe: Schwerpunktheft &ldquo;Zukunft der Facharbeit&rdquo;<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Gerhard Bosch, Facharbeit, Berufe und berufliche Arbeitsm&auml;rkte<\/em><\/li>\n<li><em>Reinhard Bahnm&uuml;ller, (Neu)Bewertung und Eingruppierung von Facharbeit in der chemischen Industrie und in der Metall- und Elektroindustrie Baden-W&uuml;rttembergs<\/em><\/li>\n<li><em>Tabea Bromberg, Thomas Haipeter, Angelika K&uuml;mmerling, Die Erneuerung beruflicher Lern- und Karrierewege am Beispiel der Industriekaufleute<\/em><\/li>\n<li><em>Rainer Br&ouml;tz, Franz Kaiser, Innenansichten und Perspektiven der kaufm&auml;nnischen Berufsfamilie<\/em><\/li>\n<li><em>Josef Hilbert, Christoph Br&auml;utigam, Michaela Evans, Berufsbildung im Gesundheitswesen: Ein Sonderweg mit Fragezeichen<\/em><\/li>\n<li><em>Sirikit Krone, Ulrich Mill,  Das ausbildungsintegrierende duale Studium<\/em><\/li>\n<li><em>Linda Clarke, Christopher Winch, Michaela Brockmann, Der Widerspruch zwischen nationalen Berufsbildungssystemen und dem europ&auml;ischen Arbeitsmarkt: der Fall der Maurerqualifikationen <\/em><\/li>\n<li><em>Hermann Nehls, Europ&auml;ischer und Deutscher Qualifikationsrahmen<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; &ndash; gibt es den &uuml;berhaupt?<\/strong><br>\nEr ist in aller Munde und allein durch die Anzahl der Wiederholungen des Begriffs glauben viele an seinen Wahrheitsgehalt. Manchmal noch mit direktem Artikel versehen, wird &bdquo;der Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; zu unhinterfragten Realit&auml;t. Dabei w&auml;re es dringend geboten, seinen Realit&auml;tsgehalt und somit seine Existenz zu hinterfragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2014\/01\/15\/fachkraeftemangel-%E2%80%93-gibt-es-den-ueberhaupt\/\">Migazin<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Armutszeugnis. Von Wanderarbeitern und Stammtischhysterie<\/strong><br>\nMit dem polemischen Slogan &ldquo;Wer betr&uuml;gt, der fliegt&rdquo; und einem Papier zum Thema Zuwanderung hat die CSU eine erbittert gef&uuml;hrte Debatte &uuml;ber Armutsmigration und den angeblichen Missbrauch von Sozialleistungen losgetreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kulturzeit\/themen\/174369\/index.html\">3sat<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Garstig ins neue Jahr: Gro&szlig;britannien streicht Sozialleistungen f&uuml;r EU-B&uuml;rger<\/strong><br>\nVon der prophezeiten Invasion war wenig zu bemerken. Am 1.&thinsp;Januar wurden die bisher geltenden Restriktionen der Freiz&uuml;gigkeit f&uuml;r Rum&auml;nen und Bulgaren aufgehoben, die seit dem EU-Beitritt ihrer L&auml;nder im Jahr 2007 ohne Visum innerhalb der EU reisen konnten. Rechtspopulisten wie Nigel Farage d&uuml;rfte das nicht beeindrucken. F&uuml;r den Vorsitzenden der antieurop&auml;ischen United Kingdom Independence Party (UKIP) bedeutet der Wegfall der Einschr&auml;nkungen, dass Gro&szlig;britannien von einer Flut bulgarischer und rum&auml;nischer Einwanderer &uuml;berlaufen werden wird, die den Briten entweder ihre Arbeitspl&auml;tze wegnehmen oder dem Staat zur Last fallen, indem sie Wohn- und Arbeitslosengeld beziehen.<br>\nAuch die Tories bekunden ihre Sorge &uuml;ber die Auswirkung, die Einwanderung aus Osteuropa auf die britischen Sozialsysteme haben k&ouml;nnte. In letzter Minute vor Ablauf der Restriktionen und auf Druck seiner Partei k&uuml;ndigte der konservative Premierminister David Cameron neue Regelungen bei den Sozialleistungen f&uuml;r Migrantinnen und Migranten aus der Europ&auml;ischen Union an. Nach den neuen Regeln haben sie keinen Anspruch auf Wohngeld und m&uuml;ssen drei Monate in Gro&szlig;britannien ans&auml;ssig sein, bevor sie Arbeitslosengeld beantragen k&ouml;nnen. Der bisher leicht zu bestehende und &uuml;ber die Vergabe von Sozialleistungen entscheidende Habitual Residency Test soll erschwert werden und die Bedingung einschlie&szlig;en, dass Neuank&ouml;mmlinge die englische Sprache beherrschen. Das Arbeitslosengeld kann dann nur f&uuml;r sechs Monate bezogen werden, wenn nicht &uuml;berzeugend dargelegt wird, dass die Aussicht auf ein Arbeitsverh&auml;ltnis besteht. Das Gehalt von arbeitenden Migrantinnen und Migranten muss eine Mindestgrenze &uuml;berschreiten, wenn diese Zuschusszahlungen zur Sicherung des Lebensunterhalts beantragen wollen. Obdachlose EU-B&uuml;rger sollen abgeschoben werden und zw&ouml;lf Monate lang nicht wieder einreisen k&ouml;nnen. Ziel dieser Ma&szlig;nahmen ist es Cameron zufolge, &raquo;Wohlfahrtstourismus&laquo; zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2014\/02\/49117.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Kommt uns sehr vertraut vor, nur dass wir dazu keinen Druck von rechtsextremen Parteien ben&ouml;tigen. Oder?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mitteleinsatzes f&uuml;r die Eingliederung Arbeitsuchender<\/strong><br>\nVor etwa 10 Jahren, am 13. Februar 2004, wurde vom Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) in einem Papier &bdquo;Zur Festlegung der H&ouml;he der Eingliederungsleistungen f&uuml;r Bezieher von Leistungen nach dem SGB II und der hierf&uuml;r notwendigen Personal- und Verwaltungsaufwendungen f&uuml;r das Jahr 2005&ldquo; folgender &bdquo;Gesamtaufwand&ldquo; f&uuml;r &bdquo;Eingliederungsleistungen&ldquo; und &bdquo;Personal und Verwaltung&ldquo; genannt: f&uuml;r &bdquo;A Eingliederungsleistungen&ldquo; &bdquo;1.971 &euro; pro erwerbsf&auml;higem Erwachsenen&ldquo; und f&uuml;r &bdquo;B Personal und Verwaltung&ldquo; &bdquo;1.007 &euro; pro erwerbsf&auml;higem Erwachsenen&ldquo;.<br>\nZehn Jahre sp&auml;ter:<br>\nIm schwarz-gelben Entwurf des Bundeshaushalts 2014 stehen gegenw&auml;rtig f&uuml;r &bdquo;Eingliederungsleistungen nach dem SGB II&ldquo; etwa 767 Euro pro erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten zur Verf&uuml;gung.<br>\nUnter Einbeziehung<br>\nder nicht im SGB II geregelten Bundesprogramme &bdquo;Besch&auml;ftigungspakte f&uuml;r &Auml;ltere&ldquo;, &bdquo;B&uuml;rgerarbeit&ldquo; und das (geplante) ESF-&bdquo;Bundesprogramm zur Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit&ldquo; etwa 882 Euro (Bundesmittel).<br>\nF&uuml;r &bdquo;Verwaltungskosten f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&ldquo; (so die Zweckbestimmung im Bundeshaushalt: 1101\/636 13) stehen (vor Umschichtungen zwischen den Eingliederungs- und Verwaltungskostenbudgets der Jobcenter) einschlie&szlig;lich des kommunalen Finanzierungsanteils an den Gesamtverwaltungskosten der Jobcenter (KFA: 15,2 Prozent) etwa 1.070 Euro pro erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten zur Verf&uuml;gung.<br>\nAus 1.971 Euro f&uuml;r &bdquo;Eingliederungsleistungen&ldquo; und 1.007 Euro f&uuml;r &bdquo;Personal und Verwaltung&ldquo; (BMAS 2004) pro &bdquo;erwerbsf&auml;higem Erwachsenen&ldquo; wurden im zehnten &bdquo;Hartz IV-Jahr&ldquo; einschlie&szlig;lich der nicht im SGB II geregelten Bundesprogramme 882 Euro f&uuml;r &bdquo;Eingliederungsleistungen&ldquo; und 1.070 Euro f&uuml;r &bdquo;Verwaltungskosten&ldquo; pro &bdquo;erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2014-01-15_sgb2-eingliederung-verwaltungskosten-mittel-2014.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 269 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NSA Software in 100.000 Computer eingespeist <\/strong><br>\nDie NSA hat einem Medienbericht zufolge in knapp 100.000 Computern weltweit ihre Software eingespeist. Damit sei es dem US-Geheimdienst einerseits m&ouml;glich, die Ger&auml;te und private Netzwerke heimlich zu &uuml;berwachen, berichtete die &bdquo;New York Times&ldquo; (online) in der Nacht auf Mittwoch. Zudem k&ouml;nne die NSA dies aber auch f&uuml;r Cyberattacken nutzen. Der Dienst selbst beschrieb das Programm mit dem Codenamen &bdquo;Quantum&ldquo; dem Bericht zufolge als &bdquo;aktive Verteidigung&ldquo; und nicht als Angriffsinstrument.<br>\nDie NSA setze auch verst&auml;rkt eine Technologie ein, die ihr Zugriff auf Computer erlaube, auch wenn diese gar nicht mit dem Internet verbunden sind. Dabei w&uuml;rden Radiowellen dazu genutzt, die Daten &uuml;ber heimlich in die Computer eingesetzte Bauteile zu &uuml;bermitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/spionage-skandal\/nsa-software-in-100-000-computer-eingespeist-,23568638,25890900.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Logistik: Countdown zum Kunden<\/strong><br>\nDer Onlinehandel l&auml;sst die Paket- und Logistikbranche boomen. Anbieter wie die Deutsche Post AG und ihre Tochter DHL Express sowie eine Reihe von Wettbewerbern wie DPD, UPS, GLS oder Hermes profitieren vom Boom. Doch der Erfolg bereitet den Dienstleistern auch Kopfzerbrechen. Um die Besonderheiten der Privatkundschaft in den Griff zu bekommen, experimentieren die Anbieter mit der Zustellung am Abend oder am Wochenende. So hat die Deutsche Post begonnen, in einigen Gro&szlig;st&auml;dten Standardpakete auf Wunsch zwischen 18 und 22 Uhr abends abzuliefern. F&uuml;r diese sp&auml;ten Touren werden zus&auml;tzliche Arbeitskr&auml;fte engagiert. Um gr&ouml;&szlig;ere Paketmengen zu bew&auml;ltigen, investiert das Unternehmen erheblich in seine IT-Infrastruktur. Fast alle Anbieter experimentieren mit Systemen, die dem &ldquo;Follow my parcel&rdquo;-System von DPD &auml;hneln. Um die Vorhersageg&uuml;te zu erh&ouml;hen, wandert mehr Logistik-Intelligenz vom Paketboten in das System. Bisher konnten die Fahrer ihre Touren weitgehend selbst planen. Damit w&auml;re es dann vorbei. Dem Zusteller d&uuml;rfte es einerseits recht sein, nicht umsonst beim Kunden vorzufahren. Aber nicht nur die Kunden schauen dem Paketboten dann dank des elektronischen Bewegungsmelders bei der Arbeit zu, sondern auch der Arbeitgeber. Schon jetzt erhalten Zusteller, deren Fahrzeuge mit GPS ausgestattet sind, bei Abweichungen vom Plan mitunter einen Anruf aus der Zentrale.<br>\nNicht nur, dass die Fahrer immer enger an das IT-System ihrer Unternehmen angebunden sind. Auch der Status des Arbeitnehmers verschwindet &ndash; zugunsten von Freiberuflern oder Subunternehmern. Das Outsourcing erschwert die Interessenvertretung der Besch&auml;ftigten. Seit etlichen Monaten, verst&auml;rkt durch den Undercovereinsatz von G&uuml;nter Wallraff bei GLS, machen die Arbeitsbedingungen der Paketzusteller durch Negativschlagzeilen von sich reden. Die Kritik: Subunternehmer, die 1400 Euro brutto oder weniger zahlen, ausufernde Arbeitstage sowie eine willk&uuml;rliche Behandlung durch die Arbeitgeber. Eine Organisation &uuml;ber Sub- und Subsubunternehmerstrukturen bedeutet, dass f&uuml;r die Besch&auml;ftigten kein ausk&ouml;mmlicher Lohn mehr &uuml;brig bleibt&rdquo;, erkl&auml;rte ver.di-Vize Andrea Kocsis. Auch der technische Wandel erreicht das schw&auml;chste Glied der Kette, die Besch&auml;ftigten, ungefiltert. Sollten Serviceangebote wie &ldquo;Follow my parcel&rdquo; Schule machen, k&ouml;nnte auch der Berliner Paketbote Novak bald als &ldquo;Jaroslaw&rdquo; oder &ldquo;Herr Novak&rdquo; auf dem Smartphone der Kunden erscheinen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/45026_45059.htm\">Magazin Mitbestimmung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ich f&uuml;rchte, dass unbezahlte B&uuml;rgerarbeit eingef&uuml;hrt wird<\/strong><br>\nSpots im TV, &raquo;Krisenkommunikation&laquo; bei Facebook: Werbung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA). Ein Gespr&auml;ch mit Inge Hannemann: &ldquo;&hellip; Durch die fortschreitende Automatisierung werden Vollzeitarbeitspl&auml;tze logischerweise nicht mehr, sondern eher weniger. Also kann es nur funktionieren, wenn noch mehr Menschen in &raquo;Ma&szlig;nahmen&laquo; oder Ein-Euro-Jobs gedr&uuml;ckt werden. Ich f&uuml;rchte, da&szlig; unbezahlte B&uuml;rgerarbeit eingef&uuml;hrt wird, da&szlig; also Erwerbslose gezwungen werden, f&uuml;r Hartz IV zu arbeiten &ndash; das sogenannte Workfare-Prinzip. Eventuell schicken sie auch mehr Sch&uuml;lern aus Bedarfsgemeinschaften Arbeitsangebote, etwa Zeitungaustragen. Das w&auml;re nur okay, solange es freiwillig bleibt. &hellip; das passiert schon jetzt. Wir in Hamburg wurden immer wieder aufgefordert, &uuml;ber 15j&auml;hrigen Sch&uuml;lern Nebenjobs anzubieten, damit sie ihre Eltern unterst&uuml;tzen. Zudem vermute ich, da&szlig; die Bundeswehr gr&ouml;&szlig;eren Spielraum zum Werben bekommt. Noch k&ouml;nnen Jugendliche nicht zwangsrekrutiert werden. Aber Einladungen zu Berufsmessen, wo das Milit&auml;r wirbt, d&uuml;rfen sie nicht ablehnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/01-13\/051.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong><\/em><br>\n<em>Ich habe zu Hause ein blaues Klavier<\/em><br>\n<em>&nbsp;Und kenne doch keine Note.<\/em><br>\n<em>Es steht im Dunkel der Kellert&uuml;r,<\/em><br>\n<em>&nbsp;Seitdem die Welt verrohte.<\/em><br>\n<em>Es spielten Sternenh&auml;nde vier<\/em><br>\n<em>&nbsp;&minus; Die Mondfrau sang im Boote &minus;<\/em><br>\n<em>&nbsp;Nun tanzen die Ratten im Geklirr.<\/em><br>\n<em>Zerbrochen ist die Klaviat&uuml;r&hellip;<\/em><br>\n<em>&nbsp;Ich beweine die blaue Tote.<\/em><br>\n<em>&hellip;<\/em><br>\n<em>(Else Lasker-Sch&uuml;ler)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Sascha Lobo: Die digitale Kr&auml;nkung des Menschen<\/strong><br>\nDas Internet ist nicht das, wof&uuml;r ich es so lange gehalten habe. Ich glaubte, es sei das perfekte Medium der Demokratie und der Selbstbefreiung. Der Sp&auml;hskandal und der Kontrollwahn der Konzerne haben alles ge&auml;ndert&hellip;<br>\nDie fast vollst&auml;ndige Durchdringung der digitalen Sph&auml;re durch Sp&auml;happarate aber hat den famosen Jahrtausendmarkt der M&ouml;glichkeiten in ein Spielfeld von Gnaden der NSA verwandelt. Denn die &Uuml;berwachung ist nur Mittel zum Zweck der Kontrolle, der Machtaus&uuml;bung. Die vierte, digitale Kr&auml;nkung der Menschheit: Was so viele f&uuml;r ein Instrument der Freiheit hielten, wird aufs Effektivste f&uuml;r das exakte Gegenteil benutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/abschied-von-der-utopie-die-digitale-kraenkung-des-menschen-12747258.html\">FAS<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Evgeny Morozov antwortet Lobo: Wir brauchen einen neuen Glauben an die Politik!<\/strong><br>\nEs ist schade, dass  Sascha nicht sagt, was gesagt werden muss: Die einzige M&ouml;glichkeit, alternative Formen der Nutzung von E-Books oder Suchmaschinen oder sozialen Netzwerken zu schaffen, die nicht allzu sehr auf die scheinbar kostenlosen, von Silicon Valley angebotenen Dienstleistungen angewiesen w&auml;ren, ist die Entwicklung einer neuen Wirtschaftspolitik, die Milliarden in eine &ouml;ffentliche Informationsinfrastruktur investierte. Nicht digitalen Optimismus sollten wir kultivieren, sondern Optimismus im Blick auf &ouml;ffentliche Institutionen und einen neuen Glauben an die Politik. Das ist in Zeiten der Sparpolitik sicher keine sonderlich popul&auml;re Botschaft&hellip;<br>\nAus der Sicht der Wirtschaftspolitik ist das &bdquo;Internet&ldquo; lediglich eine Erweiterung jenes Geredes vom freien Markt, das wir aus den Slogans der amerikanischen und britischen Neoliberalen wie dem von der angeblichen &bdquo;Alternativlosigkeit&ldquo; kennen. Nat&uuml;rlich gibt es Alternativen, aber wir sehen sie deshalb nicht, weil &bdquo;das Internet&ldquo; ganz wie &bdquo;der Markt&ldquo; als autonome Entit&auml;t mit eigenen Gesetzen und Regelm&auml;&szlig;igkeiten dargestellt wird, die wir weder vorauszusagen noch vorauszusehen verm&ouml;chten, so dass wir uns ihnen nur anpassen k&ouml;nnten&hellip;<br>\nStatt in einer Debatte Partei zu ergreifen, die das &bdquo;Internet&ldquo; als fixes, koh&auml;rentes Medium begreift, w&auml;re es besser, sehr viel weiter zu gehen und das &bdquo;Internet&ldquo; als eine Ideologie zu begreifen, die die Debatten &uuml;ber Wirtschaftspolitik zu entpolitisieren versucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/morozov-antwortet-lobo-wir-brauchen-einen-neuen-glauben-an-die-politik-12752129.html\">FAZ.net<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Neuer Filz bei Stuttgart 21?<\/strong><br>\nNach Kostenexplosionen und Fehlplanungen droht bei Stuttgart 21 ein weiterer Skandal, diesmal in Sachen Politikfilz: Die verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Nicole Razavi, ber&auml;t den holl&auml;ndischen Grontmij-Konzern. Dessen deutsche Gesellschaft ist gr&ouml;&szlig;erer Auftragnehmer beim umstrittenen Bahnprojekt. F&uuml;r zus&auml;tzliche Verwunderung sorgt, dass Grontmij die Kosten f&uuml;r das Prestigeprojekt bereits im M&auml;rz 2010 auf &uuml;ber sechs Milliarden Euro taxierte, Politik und Bahn damals aber noch mit 4,088 Milliarden Euro rechneten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/pulsschlag\/146\/neuer-filz-bei-stuttgart-21-1964.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a> \n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Weitere interessante Artikel in der aktuellen Ausgabe der Kontext:Wochenzeitung u.a.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Showdown in Z&uuml;rich:<\/strong> Das bevorstehende Schiedsverfahren bei der Internationalen Handelskammer &uuml;ber den Preis der ehemaligen EnBW-Aktien k&ouml;nnte in Baden-W&uuml;rttemberg ein kleines Beben ausl&ouml;sen. Gewinnt die gr&uuml;ne-rote Landesregierung, muss sich Heinz Seiffert (CDU), der Chef der oberschw&auml;bischen Landr&auml;te, die knapp die H&auml;lfte der EnBW-Anteile besitzen, warm anziehen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Wer liebt hier eigentlich wen?<\/strong> Die Kanzlerin lie&szlig; &uuml;ber ihren Pressesprecher vermelden: &ldquo;Wir leben im Gro&szlig;en und Ganzen im Respekt voreinander, unabh&auml;ngig davon, ob der Mitmensch M&auml;nner&nbsp; oder Frauen liebt.&rdquo; Unsere Gastautorin Heike Schiller hat sich dieses &bdquo;Gro&szlig;e und Ganze&rdquo; mal angeschaut.&nbsp; <\/em><\/li>\n<li><em><strong>&bdquo;Schwule k&ouml;nnen nicht Fu&szlig;ball spielen&ldquo;:<\/strong> Wenn sich Intoleranz kreuzt mit Halbwissen, wenn Borniertheit auf gedankliche Konfusion trifft &ndash; dann kommt ein unappetitliches Gebr&auml;u zustande. Das zeigt die Debatte um Homo- und Transsexualit&auml;t im Schulunterricht im Land. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die Freiheit g&ouml;nn&lsquo; ich mir:<\/strong> Der Veggieday lastet schwer auf der gr&uuml;nen Seele. Man f&uuml;hlt sich als Verbotspartei verrufen. Deshalb wird derzeit lieber &uuml;ber Freiheit als &uuml;ber &Ouml;kologie debattiert. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Eisenbahnw&auml;gele ade:<\/strong> Am Inneren Nordbahnhof, einem ehemaligen Bahngel&auml;nde im Stuttgarter Talkessel, ist eine einzigartige K&uuml;nstlerkolonie entstanden. Doch der Raum um die Wagenhallen wird enger.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Wo w&auml;hlen sie denn?<\/strong> Heute, beteuern alle Politiker, sollen die B&uuml;rger mehr mitmischen k&ouml;nnen. Doch was macht der Protagonist? Er bleibt der Wahlurne fern, wie bei der j&uuml;ngsten OB-Wahl in Waiblingen. &Uuml;ber die Gr&uuml;nde darf spekuliert werden.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Wer betr&uuml;gt, fliegt:<\/strong> Die Sozialbetr&uuml;ger hocken mitten unter uns, wettert Peter Grohmann, da&nbsp; m&uuml;ssen wir gar nicht auf die bulgarischen Rum&auml;nen zu zeigen. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Sch&ouml;ne, geklonte Wohnwelten:<\/strong> Exklusiv sind allenfalls die Quadratmeterpreise im Stuttgarter Europaviertel, eher eint&ouml;nig hingegen die Gestaltung. Impressionen von Fotograf Thomas H&ouml;rner, begleitet von der Stadtforscherin Yvonne P. Doderer und Kontext-Mitarbeiter Max Fastus.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung morgen im Kiosk und am Samstag als Beilage zur taz. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Studie der Otto Brenner Stiftung: Verdeckte PR in Wikipedia<\/strong><br>\nDie Otto Brenner Stiftung hat eine interessante Studie &uuml;ber verdeckte PR in der Wikipedia ver&ouml;ffentlicht. In der Studie geht es zum einen um allgemeine M&ouml;glichkeiten zur Beeinflussung und Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit durch Wikipedia. Zum anderen werden gro&szlig;e Unternehmen wie RWE oder Daimler als Fallbeispiele f&uuml;r PR-Ma&szlig;nahmen in Wikipedia herangezogen. Au&szlig;erdem werden einzelne Autoren beleuchtet, die dadurch aufgefallen sind, dass sie kritische Betrachtungen von Einzelpersonen oder Unternehmen &uuml;berarbeitet haben. Die Studie sensibilisiert damit f&uuml;r das Problem der verdecken Einflussnahme, die als solche nur schwer zu identifizieren ist.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2014\/01\/studie-der-otto-brenner-stiftung-verdeckte-pr-in-wikipedia\/\">Lobby Control<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/otto-brenner-stiftung\/aktuelles\/verdeckte-pr-in-wikipedia-das-weltwissen-im-visier-von-unternehmen.html\">Otto Brenner Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Bildungspolitik in der Sackgasse <\/strong><br>\nIn Nordrhein-Westfalen ist ein heftiger Streit um das geplante Hochschulzukunftsgesetz entbrannt. Die Hochschulr&auml;te sehen den &ldquo;Schulterschluss mit Industrie und Wirtschaft&rdquo; gef&auml;hrdet&hellip;<br>\nDie Argumentation &auml;hnelt in Wortwahl und Impetus den Lamenti der Arbeitgeber &uuml;ber die Einf&uuml;hrung des gesetzlichen Mindestlohns: Auch die Hochschulen verlieren in der Projektion wettbewerbsentscheidende Arbeitskr&auml;fte und Auftraggeber und damit die Aussicht auf Profil und Profit&hellip;<br>\nWarum die Hochschulr&auml;te sich so wortreich um die unternehmerische Hochschule sorgen, liegt auf der Hand. Hier sitzen F&uuml;hrungskr&auml;fte der Bayer AG, der SIGNAL Versicherungen, der Miele &amp; Cie. KG, der KIRCHHOFF Gruppe, des Verbandes der forschenden Pharmaunternehmen, der H&uuml;ttenwerke Krupp Mannesmann GmbH oder der T-Systems International GmbH.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40765\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19384\">Pawlowsche Reflexe aufgrund ideologischer Konditionierung &ndash; Zu den Kritiken am Referentenentwurf f&uuml;r ein &bdquo;Hochschulzukunftsgesetz&ldquo; NRW<\/a>&ldquo; <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zuckerhaltige Getr&auml;nke: Bewertung mit zweierlei Ma&szlig;<\/strong><br>\nStudien zum Zusammenhang zwischen Softdrinks und &Uuml;bergewicht kommen zu widerspr&uuml;chlichen Ergebnissen. Wie Cola und Limonaden abschneiden, hat offenbar vor allem damit zu tun, ob die Forscher im Auftrag von Getr&auml;nkefirmen arbeiten&hellip;.<br>\nIn der vergangenen Woche wurde im Fachjournal &bdquo;Plos Medicine&ldquo; eine Modellrechnung der Universit&auml;t Stanford ver&ouml;ffentlicht, derzufolge eine Softdrink-Steuer von 20 Prozent in den n&auml;chsten 20 Jahren in Indien &uuml;ber elf Millionen F&auml;lle von &Uuml;bergewicht und Adipositas verhindern und 400 000 Diabetes-II-Erkrankungen verhindern k&ouml;nnte&hellip;<br>\nNun hat ein spanisch-deutsches Forscherteam sich die M&uuml;he gemacht und die &bdquo;PubMed&ldquo;-, die &bdquo;Cochrane&ldquo;- und die &bdquo;Scopus&ldquo;-Literaturdatenbank nach systematischen &Uuml;bersichtsarbeiten zum Zusammenhang zwischen dem Konsum zuckerhaltiger Getr&auml;nke und &Uuml;bergewicht durchforstet. Auf den ersten Blick ist das Kriterium, nach dem die Gruppe um Maira Bes-Rastrollo von der Universit&auml;t Navarra und Matthias Schulze vom Deutschen Institut f&uuml;r Ern&auml;hrungsforschung in Potsdam-Rehbr&uuml;cke (Dife) die 17 Arbeiten anschlie&szlig;end sortierte, etwas ungew&ouml;hnlich: Die Forscher schauten n&auml;mlich, ob die Verfasser der &Uuml;bersichtsarbeiten finanzielle Interessenkonflikte durch Zusammenarbeit mit der Getr&auml;nkeindustrie angaben.<br>\nDas Kriterium erwies sich als ausgesprochen ergiebig, das Ergebnis wirkt fast plakativ. 83 Prozent der Manuskripte, in denen kein solcher Interessenkonflikt angegeben war, kamen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zwischen hohem Konsum von zuckerhaltigen Getr&auml;nken und &Uuml;bergewicht besteht. Von den sechs Arbeiten, in denen ein Interessenkonflikt benannt war, kamen f&uuml;nf &ndash; also wiederum 83 Prozent &ndash; zu dem entgegengesetzten Ergebnis: Es gibt keinen Zusammenhang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/zuckerhaltige-getraenke-bewertung-mit-zweierlei-mass\/9331952.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung W.H.:<\/strong> Zum Thema Hochschulgesetzgebung in NRW passend bringt der Tagesspiegel heute ein h&uuml;bsches Beispiel f&uuml;r geldgesteuerte Wahrheitsfindung in der Forschung. Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19895\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Friedhelm Hengsbach: Risse im deutschen Bildungssystem<\/strong><br>\nDie international vergleichenden Pisa- und Piaac- Studien zur Leistungsf&auml;higkeit der Bildungsabsolventen erzeugen in der politischen &Ouml;ffentlichkeit immer wieder neue eruptive Erregungszust&auml;nde, ohne die strukturellen Risse der deutschen Bildungslandschaft zu benennen und ursachenangemessene und zielgerichtete Reformen anzusto&szlig;en.<br>\nIm Folgenden will ich drei Risse des deutschen Bildungssystems identifizieren: Die private und &ouml;ffentliche Regie der Bildungswelten liegen im Widerstreit. Die Bildungsinteressen b&uuml;rgerlicher Milieus und die Bildungschancen breiter Bev&ouml;lkerungsschichten weichen voneinander ab. Die Rangfolge des theoretischen Wissens und des Erfahrungswissens wird kontrovers eingestuft. Mit dem Leitbild &bdquo;erweiterter Beruflichkeit&ldquo;, wie es der wissenschaftliche Beraterkreis von IG Metall und verdi begr&uuml;ndet, soll ein normativer Orientierungswechsel skizziert werden, der diese Risse entsch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/denk-doch-mal.de\/wp\/friedhelm-hengsbach\/\">Denk-doch-Mal.de<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: Bildung ist Voraussetzung einer gerechten Gesellschaft<\/strong><br>\nDen Weg von Wilhelm Weitling (1808-1871) zeichnet Prof. Dr. Peter Faulstich in seinem historischen Beitrag nach. F&uuml;r ihn personifiziert Weitling den Moment, in dem die entstehende Arbeiterbewegung zugleich die Bildungsfrage artikuliert. Er ist Agitator und Organisator beginnender Emanzipationsbestrebungen ebenso wie proletarischer Bildungsarbeit. So wie von Anfang an die selbst&auml;ndige deutsche Arbeiterbewegung untrennbar mit Weitling verbunden ist, ist die Geschichte ihrer politischen Organisation nicht zu trennen von den Bildungsvereinen der Handwerker und Arbeiter.<br>\nUrsprung aller Vorstellungen zur Umgestaltung gesellschaftlicher Verh&auml;ltnisse, in denen die Menschen erniedrigt, ausgebeutet und unterdr&uuml;ckt werden, ist die Grundeinsicht, dass die Wirklichkeit nicht zwingend so sein muss, wie sie ist, sondern, dass eine andere Welt m&ouml;glich und n&ouml;tig ist. Dies steht am Anfang aller Arbeiterbewegung und der Gewerkschaften, welche im Kampf f&uuml;r eine besseres Leben, gute Arbeit und Lernen verbinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/denk-doch-mal.de\/wp\/bildung-ist-voraussetzung-einer-gerechten-gesellschaft\/\">Denk-doch-Mal.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>TV-Tipp Die Story im Ersten: Geld regiert die Welt &ndash; Die Macht der Finanzkonzerne<\/strong><br>\nWenn Arbeiter in Deutschland auf die Stra&szlig;e gehen, weil ihre Firma die L&ouml;hne dr&uuml;cken will, oder Mieter in einer deutschen Gro&szlig;stadt gegen den Verfall ihrer Wohnungen k&auml;mpfen, dann stecken nicht selten dieselben Verursacher dahinter: Finanzkonzerne, deren Namen nur Insidern etwas sagen. Sie sind die eigentlich M&auml;chtigen dieser Welt.<br>\nW&auml;hrend die gro&szlig;en Banken im Scheinwerferlicht von B&ouml;rsenkontrolle und &Ouml;ffentlichkeit stehen, l&auml;uft ein gro&szlig;er Teil des Finanzgesch&auml;fts heute im Verborgenen. Schattenbanken investieren und spekulieren mit Billionenbetr&auml;gen &ndash; ohne &ouml;ffentliche Kontrolle. Ihre Macht umspannt den ganzen Globus. Sie lassen Staatsm&auml;nner nach ihrer Pfeife tanzen, dominieren die Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/swr\/13012013-story-im-ersten-geld-regiert-die-welt-100.htm\">Das Erste<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Konsequent: Pofalla&acute;s Lebenslauf<\/strong><br>\nSchon sein Jurastudium wurde von einer &ouml;rtlichen Wirtschaftsgr&ouml;&szlig;e gesponsort, einem Abfallentsorgungsunternehmer mit dem Werbeslogan &ldquo;Heute f&uuml;r morgen sorgen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/podcast-ww.wdr.de\/medstdp\/fsk0\/30\/307634\/307634_3048760.mp3\">WDR2-Kabarett<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Nils Heinrich ist ein w&uuml;rdiger Nachfolger auf dem Sendeplatz von Pispers.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19938","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19938","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19938"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19938\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19947,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19938\/revisions\/19947"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19938"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19938"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19938"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}