{"id":19957,"date":"2014-01-17T09:32:59","date_gmt":"2014-01-17T08:32:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957"},"modified":"2014-01-17T09:33:47","modified_gmt":"2014-01-17T08:33:47","slug":"hinweise-des-tages-2046","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<\/p><p>Wir bitte Sie um Ihr Verst&auml;ndnis, dass heute aufgrund der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19948\">Trauerfeier von Anke Bering-M&uuml;ller<\/a>&nbsp;die freit&auml;glichen Hinweise des Tages II nicht erscheinen werden.<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h01\">Gauck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h03\">Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h04\">&Auml;rger &uuml;ber Renten-Pl&auml;ne: Rentenprofessor von Ministerin entsetzt: &bdquo;Nahles w&uuml;rde durch jede Klausur fallen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h05\">Miss Makro oder Miss Verstanden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h06\">Steuersenkungen haben Finanzierungsbasis geschw&auml;cht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h07\">Greece&rsquo;s duty to negotiate with Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h08\">IWF-Chefin Lagarde warnt vor Deflation &ndash; kann &lsquo;desastr&ouml;s&rsquo; sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h09\">Gesundheit: Priorisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h10\">Die Abgeh&auml;ngten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h11\">Leichter zum allgemeinverbindlichen Tarif<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h12\">Industriepolitik: Das Licht geht aus im &ldquo;Solar Valley&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h13\">Aktion: Keine Lobbyjobs f&uuml;r (Ex-)Politiker &ndash; Karenzzeit jetzt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h14\">St&auml;ndeordnung oder Integration?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h15\">Das gro&szlig;e Spiel um Macht und &Ouml;l<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h16\">Familienfreundliche Bundeswehr: Alles nur geklaut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h17\">Neues Hochschulgesetz: Uni-Mitarbeiter daf&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h18\">Jacobs University Bremen: Hohe private Abfindung f&uuml;r Ex-Pr&auml;sident Peitgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957#h19\">Claus von Wagner: &ldquo;Theorie der feinen Menschen&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19957&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gauck<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Warnung vor staatlicher Regulierung: Bundespr&auml;sident Gauck verteidigt Neoliberalismus<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Joachim Gauck hat vor der Gefahr eines zu stark regulierenden Staates gewarnt. Er verteidigte den positiven Nutzen von Wettbewerb. &ldquo;Ungerechtigkeit gedeiht n&auml;mlich gerade dort, wo Wettbewerb eingeschr&auml;nkt wird&rdquo;, sagte er bei einer Festveranstaltung zum 60-j&auml;hrigen Bestehen des Walter-Eucken-Instituts in Freiburg. Der &Ouml;konom Eucken gilt als einer der geistigen V&auml;ter der sozialen Marktwirtschaft.<br>\nDer Bundespr&auml;sident bezeichnete es mit Verweis auf die sogenannte Freiburger Schule liberaler Wirtschaftswissenschaftler als &ldquo;merkw&uuml;rdig&rdquo;, dass der Begriff &ldquo;neoliberal&rdquo; heute so negativ besetzt sei. Die Denkschule Euckens und seiner Mitstreiter sei eigentlich genau das Gegenteil &ldquo;jenes reinen Laissez-faire, das dem Neoliberalismus heute so h&auml;ufig unterstellt wird&rdquo;. Er w&uuml;nsche sich in der &ouml;ffentlichen Debatte daher &ldquo;mehr intellektuelle Redlichkeit&rdquo;, sagte Gauck, der seine Rede ein &ldquo;Pl&auml;doyer&rdquo; nannte.<br>\nTrotz ihrer Erfolge hielten viele Deutsche die marktwirtschaftliche Ordnung nicht f&uuml;r gerecht, sagte der Staatschef. Ein Grund daf&uuml;r sei, dass &ldquo;allzu viele den Wettbewerb eher unbequem&rdquo; f&auml;nden. Wettbewerb sei aber auch &ldquo;eine &ouml;ffnende Kraft&rdquo;. Er biete Raum f&uuml;r &ldquo;mehr Teilhabe und Mitwirkung&rdquo; und sei daher &ndash; bei richtiger Gestaltung &ndash; auch gerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gaucks-neoliberales-plaedoyer-er-fordert-mehr-mut-zum-wettbewerb-a-943876.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.G.:<\/strong> Was es ihm einbringt &ndash; ob Kritik oder lobende Zustimmung, Ablehnung ober positiven Bezug zur staatsoberhauptlichen W&uuml;rdigung des Neoliberalismus &ndash; wird sich nicht nur in den kommenden Tagen zeigen. Wichtig wird f&uuml;r alle, die nicht so penetrant die Wirklichkeit verdr&auml;ngen wie Gauck, diese zwar ehrliche Parteinahme Gaucks &ouml;ffentlich zu machen und zu kommentieren! Er ist nie und nimmer &uuml;berparteilich gewesen &ndash; liebe Nachdenkseiten- Macher, tragt bitte euren Teil dazu bei, dass dies mehr Menschen bewusst wird!<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Neoliberales Rollback<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel kehrt langsam wieder Business as usual ein. Die Eurokrise scheint abgehakt, neue EU-Gesetze sind wegen der ablaufenden Legislatur kaum noch zu erwarten. Ohne die neue Regierung in Berlin l&auml;uft ohnehin nichts, oder? Irrtum! Br&uuml;ssel ist Schauplatz eines gigantischen Rollbacks. [&hellip;]<br>\nDas neoliberale Rollback findet auf drei Ebenen statt:<br>\nEurozone: Im Namen von &ldquo;Konsolidierung&rdquo; und &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; findet ein massiver Sozialabbau statt. Nachdem er bisher &ldquo;nur&rdquo; die Krisenl&auml;nder betraf, sollen nun alle Eurol&auml;nder dran glauben &ndash; mit Merkels &ldquo;Reformvertr&auml;gen&rdquo; (siehe: Angies verflixte Agenda).<br>\nFreihandel: Im Namen von &ldquo;Wettbewerb&rdquo; und &ldquo;Wachstum&rdquo; wollen die US und die EU alle &ldquo;unn&ouml;tigen&rdquo; Barrieren niederrei&szlig;en. Das bringt nicht nur Sozialstandards in Gefahr, sondern &ndash; &uuml;ber Investorabkommen &ndash; auch die Demokratie (siehe: Gemeinsam die Welt regulieren).<br>\nB&uuml;rokratieabbau: Im Namen der &ldquo;Freiheit&rdquo; der Unternehmen hat der britische Premier Cameron eine Initiative gestartet, die die EU auf eine &ldquo;Pro-business-Agenda&rdquo; festlegen soll. Hauptziel: die (ohnehin unzureichenden) EU-Sozialgesetze (siehe: Soziales Europa ad&eacute;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/neoliberales-rollback\/\">LostinEUrope<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Joachim Gauck wirbt f&uuml;r FDP<\/strong><br>\nDer Bundespr&auml;sident findet die negative Bedeutung des Begriffs &bdquo;neoliberal&ldquo; komisch. In einer Rede verteidigt er Wettbewerb und warnt vor zu viel Staat.<br>\nBundespr&auml;sident Joachim Gauck hat vor der Gefahr eines zu stark regulierenden Staates gewarnt und den Wettbewerbsgedanken verteidigt. &bdquo;Ungerechtigkeit gedeiht n&auml;mlich gerade dort, wo Wettbewerb eingeschr&auml;nkt wird&ldquo;, sagte Gauck am Donnerstag in einem Festvortrag laut Redetext in Freiburg&hellip;<br>\nMit Hinweis auf die &bdquo;Agenda 2010&ldquo;-Reformen sprach er von einer &bdquo;aktivierenden Sozialpolitik&ldquo;, die Menschen helfen m&uuml;sse, wieder auf eigenen F&uuml;&szlig;en zu stehen&hellip;.<br>\nDer Bundespr&auml;sident bezeichnete es mit Verweis auf die sogenannte Freiburger Schule liberaler Wirtschaftswissenschaftler als &bdquo;merkw&uuml;rdig&ldquo;, dass der Begriff &bdquo;neoliberal&ldquo; heute so negativ besetzt sei. &bdquo;In unseren &ouml;ffentlichen Debatten &hellip;w&uuml;nsche ich mir mehr intellektuelle Redlichkeit und auch etwas mehr historisches Bewusstsein und Anerkennung f&uuml;r das breite Spektrum des Liberalismus in unserem Land&ldquo;, betonte er.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Warnung-vor-staatlicher-Ueberregulierung\/!131123\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Joachim-Gauck\/Reden\/2014\/01\/140116-Walter-Eucken_Institut.html\">Rede auf einer Festveranstaltung des Walter Eucken Instituts<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Konzept der &bdquo;sozialen Marktwirtschaft&ldquo; geht auf die &bdquo;Freiburger Schule&ldquo; der &Ouml;konomen Walter Eucken, Alfred M&uuml;ller-Armack, Wilhelm R&ouml;pke und Alexander R&uuml;stow zur&uuml;ck. Nachdem durch Weltwirtschaftskrise und Faschismus der Kapitalismus in Deutschland in eine schwere Legitimationskrise geraten war, sollte die &bdquo;soziale Marktwirtschaft&ldquo; zum einen das Gegenkonzept zu den Vergesellschaftungs- und Mitbestimmungsforderungen der Sozialdemokraten, Sozialisten und Gewerkschaften sein, das Privateigentum an Produktionsmitteln sichern und die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten mit dem Kapitalismus auss&ouml;hnen. Zum anderen sollte es in Abkehr von der reinen Lehre des Wirtschaftsliberalismus durch staatliche Interventionen, Konjunkturprogramme, Anti-Kartellgesetzgebung und den Ausbau des Sozialstaats die negativen Folgen eines ungez&uuml;gelten Wettbewerbs verhindern. Die These: Die Marktwirtschaft bed&uuml;rfe &bdquo;erheblicher sozialer, politischer, raumplanerischer und konjunkturpolitischer Sicherung.&ldquo; Die Wahlkampfparole des CDU-Kanzlers &bdquo;Wohlstand f&uuml;r alle&ldquo; war das Versprechen, dass die soziale Marktwirtschaft den gesellschaftlichen Reichtum gerechter verteilen werde. Im Gegensatz zu den heutigen Neoliberalen forderten die &bdquo;Freiburger&ldquo; eine &bdquo;quantitative Steigerung der f&uuml;r &ouml;ffentliche Dienste bestimmten Finanzmittel&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Globales Sp&auml;hprogramm &ldquo;Dishfire&rdquo;: NSA sammelte fast 200 Millionen SMS pro Tag<\/strong><br>\nAdressb&uuml;cher, Finanztransaktionen, Reisepl&auml;ne: Solche Informationen zieht die NSA offenbar massenhaft aus Mobiltelefonen ab. Laut &ldquo;Guardian&rdquo; zeigt eine Pr&auml;sentation aus dem Jahr 2011, dass der US-Geheimdienst t&auml;glich millionenfach SMS abgriff. [&hellip;]<br>\nDie Geheimdienste fischten aus den Kurznachrichten Informationen etwa &uuml;ber Reisepl&auml;ne, Adressb&uuml;cher oder Finanztransaktionen heraus, hei&szlig;t es in dem Bericht. Jeden Tag werte die NSA mehr als f&uuml;nf Millionen solcher Informationen aus &ndash; deren automatisierte Analyse laufe in einem Programm mit dem Codenamen &ldquo;Prefer&rdquo;, schreibt der &ldquo;Guardian&rdquo;. Benachrichtigungen &uuml;ber entgangene Anrufe g&auml;ben zum Beispiel Aufschluss &uuml;ber den Bekanntenkreis eines Nutzers. Genauso wiesen 1,6 Millionen registrierte Roaming-Benachrichtigungen auf Grenz&uuml;bertritte hin. Au&szlig;erdem seien aus mehr als 76.000 Kurznachrichten Geodaten extrahiert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/spaehprogramm-dishfire-nsa-analysiert-fast-200-millionen-sms-pro-tag-a-943981.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>NSA collects millions of text messages daily in &lsquo;untargeted&rsquo; global sweep<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>NSA extracts location, contacts and financial transactions<\/li>\n<li>&lsquo;Dishfire&rsquo; program sweeps up &lsquo;pretty much everything it can&rsquo;<\/li>\n<li>GCHQ using database to search metadata from UK numbers<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2014\/jan\/16\/nsa-collects-millions-text-messages-daily-untargeted-global-sweep\">The Guardian<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundestag streitet um Konsequenzen f&uuml;r US-Beziehungen<\/strong><br>\nSoll man die USA wegen ihres Widerstands gegen das No-Spy-Abkommen bestrafen? Die Opposition will den Kuschelkurs beenden, Union und SPD hoffen noch auf eine Einigung.<br>\nDie Opposition und die SPD sprachen sich daf&uuml;r aus, andere Vertr&auml;ge mit den USA infrage zu stellen oder ganz auszusetzen. Die Union dagegen will an den Vereinbarungen festhalten und hofft auf ein Zustandekommen des No-Spy-Abkommens.<br>\nEinig waren sich die beiden Koalitionsfraktionen mit der Opposition, dass die weltweite &Uuml;berwachung von Kommunikation und Internetnutzung durch den US-Geheimdienst NSA ein Angriff auf die B&uuml;rgerrechte und die Freiheit ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2014-01\/nsa-bundestag-debatte\">Zeit.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Frankreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Monsieur Hollandes kopernikanische Wende<\/strong><br>\nWer dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten bei seinem Presseauftritt am Dienstagabend zuh&ouml;rte, mochte Zweifel bekommen, wer seine Rede geschrieben hat. Waren das Fran&ccedil;ois Hollande und seine Berater im &Eacute;lys&eacute;e-Palast? Oder nicht eher das Kanzleramt in Berlin und die EU-Kommission in Br&uuml;ssel? Das, was der Sozialist da im 21. Monat seiner Amtszeit verk&uuml;ndete, klang gar nicht mehr nach klassisch franz&ouml;sischem Etatismus, sondern nach europ&auml;ischem Reformgeist.<br>\nMonsieur Hollande m&ouml;chte beim Staat sparen, die B&uuml;rokratie beschneiden, die Arbeitgeber entlasten, die Produktivit&auml;t verbessern, Europa st&auml;rken und noch enger mit Deutschland zusammenarbeiten. H&auml;tten sich die Kanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionschef Jos&eacute; Manuel Barroso einen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten backen k&ouml;nnen, er w&auml;re genau so geraten.<br>\nNat&uuml;rlich haben Hollande und die Seinen die Rede selbst geschrieben. Das macht den Text umso bemerkenswerter. Denn der Pr&auml;sident beschw&ouml;rt eine kopernikanische Wende in Frankreich herauf. Vor Kopernikus glaubten viele Menschen, Sonne und Planeten kreisten um die Erde. Vor Hollandes Rede im &Eacute;lys&eacute;e dachten viele Franzosen, alles drehe sich um den Staat.<br>\nNikolaus Kopernikus lehrte die Welt einst, dass sich Erde und Planeten um die Sonne drehen. Hollande offenbarte jetzt: Der Staat, Arbeitgeber und Arbeitnehmer kreisen durcheinander, und nur wenn sie sich im Kompromiss verst&auml;ndigen, werden Kollisionen vermieden und es entsteht ein harmonisches Bild.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/frankreich-monsieur-hollandes-kopernikanische-wende-1.1863873\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Jetzt ist Hollande also auch auf dem harten Boden der neoliberalen Agenda gelandet. Sicher hat man im Kanzleramt in Berlin ein paar Sektflaschen gek&ouml;pft. Letzteres kann Hollande in Frankreich allerdings auch passieren, bildlich gesprochen freilich, n&auml;mlich dann, wenn die ach so tollen Reformen das zu Tage f&ouml;rdern, was man schon in S&uuml;deuropa ausgiebig bewundern kann: Lohn- und Rentenk&uuml;rzungen, Arbeitslosigkeit, Verfall der Infrastruktur usw. usw. Eigentlich w&auml;re das Wort &ldquo;Reform&rdquo; doch ein viel besserer Kandidat f&uuml;r die K&uuml;r zum &ldquo;Unwort des Jahres&rdquo; gewesen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Le mod&egrave;le Gerhard Schr&ouml;der<\/strong><br>\nMit lautem Beifall quittiert Berlin die &Uuml;bernahme deutscher Austerit&auml;tsmodelle durch den franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande. Dessen Ank&uuml;ndigung, die Staatsausgaben zu k&uuml;rzen und daf&uuml;r die Wirtschaft sp&uuml;rbar zu beg&uuml;nstigen, k&ouml;nne &ldquo;nur als gute Botschaft verstanden werden&rdquo;, erkl&auml;rt Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier. Deutsche Medien weisen darauf hin, dass Hollande Ma&szlig;nahmen ank&uuml;ndigt, die &ndash; teilweise im Detail &ndash; der deutschen &ldquo;Agenda 2010&rdquo; nachempfunden sind. Letztere wurde im Bundeskanzleramt der &Auml;ra Schr&ouml;der vom damaligen Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier federf&uuml;hrend entwickelt. Mit ihr ist es Berlin gelungen, seine &ouml;konomische Vorherrschaft &uuml;ber Europa zu festigen. Ob es Paris gelingt, die deutsche Austerit&auml;tspolitik nachzuahmen, gilt als ungewiss: Bereits Hollandes Amtsvorg&auml;nger Nicolas Sarkozy hatte dies versucht, hatte mit seinem Vorhaben jedoch im Fr&uuml;hjahr 2012 die Pr&auml;sidentschaftswahlen verloren. Unabh&auml;ngig davon werden in Berlin erneut Schritte zum Abbau sozialstaatlicher Errungenschaften diskutiert. Bundespr&auml;sident Joachim Gauck hat am gestrigen Donnerstag beklagt, der Begriff &ldquo;neoliberal&rdquo; sei negativ besetzt; das m&uuml;sse sich &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58776\">german-foreign-policy.com<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Paul Krugman &ndash; Scandal in France<\/strong><br>\nI haven&rsquo;t paid much attention to Fran&ccedil;ois Hollande, the president of France, since it became clear that he wasn&rsquo;t going to break with Europe&rsquo;s destructive, austerity-minded policy orthodoxy. But now he has done something truly scandalous.<br>\nI am not, of course, talking about his alleged affair with an actress, which, even if true, is neither surprising (hey, it&rsquo;s France) nor disturbing. No, what&rsquo;s shocking is his embrace of discredited right-wing economic doctrines. It&rsquo;s a reminder that Europe&rsquo;s ongoing economic woes can&rsquo;t be attributed solely to the bad ideas of the right. Yes, callous, wrongheaded conservatives have been driving policy, but they have been abetted and enabled by spineless, muddleheaded politicians on the moderate left.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/01\/17\/opinion\/krugman-scandal-in-france.html?partner=rssnyt&amp;emc=rss\">New York Times<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Paul Krugman &ndash; France by the Numbers<\/strong><br>\n&ldquo;You shall not crucify mankind upon a croissant d&rsquo;or.&rdquo; That was Alan Taylor&rsquo;s response (in correspondence) to Fran&ccedil;ois Hollande&rsquo;s embrace of Say&rsquo;s law &mdash; he literally said that &ldquo;supply actually creates demand&rdquo; &mdash; together with a shift to, again in his own words, supply-side policies. Kevin O&rsquo;Rourke also weighs in, as did Ambrose Evans-Pritchard . Mark Thoma is your go-to site for the rapidly growing avalanche of horrified snark.<br>\nThe amazing thing to me, aside from Hollande&rsquo;s haplessness, is the extreme pessimism that has evidently enveloped French elite opinion. You&rsquo;d think that France was a disaster area. Yet the numbers, while not good, just aren&rsquo;t that dramatic.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2014\/01\/16\/france-by-the-numbers\/?_php=true&amp;_type=blogs&amp;module=BlogPost-Title&amp;version=Blog%20Main&amp;contentCollection=Opinion&amp;action=Click&amp;pgtype=Blogs&amp;region=Body&amp;_r=0\">New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Auml;rger &uuml;ber Renten-Pl&auml;ne: Rentenprofessor von Ministerin entsetzt: &bdquo;Nahles w&uuml;rde durch jede Klausur fallen&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Das ist ganz gro&szlig;er Unfug&ldquo;, schimpft der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelh&uuml;schen. &bdquo;Es ist alles falsch, was gemacht wird.&ldquo; Die Rentenpl&auml;ne von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD).drehten all die bisherigen Erfolge zur St&uuml;tzung der Rentenkasse teilweise zur&uuml;ck. Der Professor aus Freiburg l&auml;sst kein gutes Haar an den geplanten Rentenreformen, die die Beitragszahler zus&auml;tzlich belasten. 160 Milliarden Euro werden M&uuml;tterrente, abschlagsfreie Rente ab 63 f&uuml;r langj&auml;hrige Beitragszahler und h&ouml;here Erwerbsminderungsrenten bis 2030 kosten &ndash; so steht es im Gesetzentwurf. Das Ende der Fahnenstange ist selbst damit noch nicht erreicht, f&uuml;rchtet Raffelh&uuml;schen.<br>\n&bdquo;Werden all diese Wahlgeschenke realisiert und nicht wieder kassiert, entstehen Kosten in einem Gegenwartswert von etwa 500 Milliarden Euro&ldquo;, sagt der Freiburger Professor. Dieser Wert ist die Summe aller um einen bestimmen Zinssatz diskontierter k&uuml;nftig anfallender Kosten. &bdquo;Den Gegenwartswert verwenden wir jedoch nicht so gerne, um die drohenden Kosten begreifbar zu machen&ldquo;, erkl&auml;rt der Finanzwissenschaftler seine Berechnungen der sogenannten &ldquo;Generationenbilanz&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/rente\/experte-zu-rentenplaene-andrea-nahles-der-rentenbeitrag-wird-auf-28-prozent-steigen_id_3547355.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> &Auml;rgerlich ist vor allem, dass der Focus den ausgewiesenen Versicherungslobbyisten Raffelh&uuml;schen sch&ouml;nf&auml;rberisch als &bdquo;Rentenprofessor&ldquo; bezeichnet. Und &uuml;ber die Aussage, dass Andrea Nahles bei ihm durch jede Klausur fallen w&uuml;rde, muss sich die frisch gebackene Ministerin keine Sorgen machen. Streng genommen m&uuml;sste Bernd Raffelh&uuml;schen eigentlich selbst durch jede Klausur <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9322\">fallen<\/a>, die von einem &bdquo;echten&ldquo; &Ouml;konomen aufgestellt wird. Selbst wenn Sie sich nicht so intensiv mit der Materie besch&auml;ftigen, k&ouml;nnen Sie sich am &bdquo;Raffelh&uuml;schen-Sensor&ldquo; recht gut orientieren: Lobt Raffelh&uuml;schen eine &bdquo;Reform&ldquo;, handelt es sich in der Regel um neoliberale Angriffe auf den Sozialstaat, sch&auml;umt Raffelh&uuml;schen vor Wut, wird der Neoliberalismus ein St&uuml;ck zur&uuml;ckgedr&auml;ngt. Oder um es mit Lenin zu sagen: &bdquo;Sag mir wer dich lobt und ich sage Dir, was Du falsch gemacht hast&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Miss Makro oder Miss Verstanden?<\/strong><br>\nKundige Leserinnen und Leser wissen es l&auml;ngst, die Wirtschaftsredaktion der Welt ist ein Jungbrunnen schr&auml;ger Einsch&auml;tzungen zur Wirtschaftslage. Nachdem gestern schon Tobias Kaiser die vom Statistischen Bundesamt pr&auml;sentierten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt 2013 geh&ouml;rig missverstanden hat und die Produktivit&auml;tsentwicklung &ndash; die ein Teil der Lohnst&uuml;ckkostenentwicklung ist &ndash; zur Lohnst&uuml;ckkostenentwicklung in Beziehung setzte (Tobias Kaiser: &ldquo;So sind die Lohnst&uuml;ckkosten der Unternehmen 2013 viel st&auml;rker gestiegen als die Produktivit&auml;t. W&auml;hrend die Lohnst&uuml;ckkosten um gut zwei Prozent stiegen, nahm die Produktivit&auml;t pro Arbeitsstunde dagegen nur minimal um 0,2 Prozent zu.&rdquo;), legt Anja Ettel zu diesem Thema heute noch einen oben drauf. Ettel nennt sich selbst Miss Makro. Ihre Berichterstattung allerdings ware f&uuml;r uns schon einmal Anlass zu fragen: Miss Makro oder Miss Tarot? Ihr heutiger Bericht &uuml;ber die Export&uuml;bersch&uuml;sse wirft wiederum die Frage auf: Miss Makro oder Miss Verstanden? Missverstanden hat sie diesmal n&auml;mlich den Au&szlig;enhandel, die gestern pr&auml;sentierten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt und, weil es von da an wohl kein Halten mehr f&uuml;r sie gab, obendrein noch gleich die ganze Eurokrise. Kurzum: Ihr Beitrag ist Weltklasse&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/01\/die-weltexportuberschussanja-ettel-miss-makro-oder-miss-verstanden\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuersenkungen haben Finanzierungsbasis geschw&auml;cht<\/strong><br>\nIMK: &ldquo;Einnahmerekorde&rdquo; bei Steuern t&auml;uschen &uuml;ber sehr geringen finanziellen Spielraum des Staates hinweg<br>\nEinnahmezuw&auml;chse bei den Steuern sind au&szlig;erhalb wirtschaftlicher Krisenphasen eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. 54 von 63 Jahren der bundesdeutschen Steuergeschichte waren &ldquo;Rekordjahre&rdquo;, in denen mehr eingenommen wurde als je zuvor in der bundesdeutschen Geschichte. Das zeigt eine Auswertung des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Diesen Zusammenhang zu vernachl&auml;ssigen, t&auml;uscht dar&uuml;ber hinweg, dass der Staat in Deutschland nur sehr geringe finanzielle Spielr&auml;ume hat. Das geht zu Lasten dringend notwendiger Investitionen, so das IMK.<br>\nGut 620 Milliarden Euro sollten Bund, L&auml;nder und Gemeinden nach der Steuersch&auml;tzung vom vergangenen November 2013 an Steuern einnehmen. F&uuml;r den Bund hat das Finanzministerium die Prognose in seinem vorl&auml;ufigen Haushaltsabschluss gestern best&auml;tigt. Die 620 Milliarden w&auml;ren w&auml;re, wie viele Medien berichtet haben, ein &ldquo;historischer H&ouml;chststand&rdquo;. Doch solche Rekord-Meldungen f&uuml;hren in die Irre, denn bei normaler wirtschaftlicher Entwicklung sind Einnahmezuw&auml;chse schlicht eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Darauf weisen Dr. Katja Rietzler und Prof. Dr. Achim Truger hin, Steuerexpertin des IMK und Wirtschaftsprofessor in Berlin. Die beiden Autoren der IMK-Steuersch&auml;tzung warnen vielmehr vor einer dauerhaften strukturellen Unterfinanzierung des Staates. Wesentlicher Grund daf&uuml;r: Die deutlichen Steuersenkungen seit Ende der 1990er-Jahre.<br>\nDie Wissenschaftler verdeutlichen den Zusammenhang mit Daten aus der bundesdeutschen Steuergeschichte seit 1951. In den allermeisten Jahren entwickelten sich die Steuereinnahmen im Einklang mit dem nominalen Bruttoinlandsprodukt. Die Wirtschaft wuchs, und das sp&uuml;lte auch mehr Geld in die Kasse des Staates. In 58 von 63 Jahren bis 2013 lagen die Einnahmen deshalb h&ouml;her als in den zw&ouml;lf Monaten zuvor. Und gleich 54 k&ouml;nnen sogar als &ldquo;Rekordjahre&rdquo; gelten. Westdeutschland hatte seit 1950 40 Jahre lang ausschlie&szlig;lich &ldquo;Rekordeinnahmen&rdquo; aufzuweisen (siehe auch die Grafik).<br>\nAussagekr&auml;ftiger als die langfristige Normalentwicklung sind f&uuml;r die Forscher daher die Ausnahmezeitr&auml;ume. Und die h&auml;uften sich zuletzt: Alle f&uuml;nf Jahre, in denen die Einnahmen zur&uuml;ckgingen, lagen zwischen 1996 und 2009, drei davon nach der Jahrtausendwende. Rietzler und Truger erkl&auml;ren diese H&auml;ufung durch die Kombination aus wirtschaftlichen Schw&auml;chephasen und den kr&auml;ftigen Steuersenkungen, die seit 1999 vor allem die Bezieher h&ouml;herer Einkommen, Unternehmen und Verm&ouml;gende entlastet haben. Wenn 2013 noch die Steuergesetze von 1998 gegolten h&auml;tten, w&auml;ren die Staatseinnahmen allein im vergangenen Jahr um 45 Milliarden Euro h&ouml;her ausgefallen, hat Truger errechnet. &ldquo;Die Steuersenkungen haben die staatliche Finanzierungsbasis stark geschw&auml;cht&rdquo;, sagt Rietzler. &ldquo;Obwohl sich die deutschen Staatsausgaben im internationalen Vergleich sehr moderat entwickelt haben, reichen die Mittel nicht.&rdquo;<br>\nDas geht nach Analysen des IMK und anderer Institute vor allem zu Lasten der Investitionen. Seit 2003 &uuml;bersteigen die Abschreibungen auf den staatlichen Kapitalstock die Bruttoinvestitionen, die &ouml;ffentliche Infrastruktur verf&auml;llt -insgesamt war ein Nettokapitalverzehr von 31 Milliarden Euro festzustellen. Die von der Gro&szlig;en Koalition beschlossenen zus&auml;tzlichen Mittel f&uuml;r Investitionen &ndash; knapp 12 Milliarden Euro in vier Jahren &ndash; reichen daher nach Einsch&auml;tzung des IMK l&auml;ngst nicht aus, um den R&uuml;ckstand aufzuholen.<br>\nUnd selbst die im Koalitionsvertrag geplanten Reformvorhaben sto&szlig;en schnell an die Grenzen des engen Einnahmekorsetts, wenn sie allein durch Umschichtungen und erhoffte Steuermehreinnahmen finanziert werden sollen, so das IMK: Das beginne schon bei den 23 Milliarden Euro f&uuml;r alle so genannten &ldquo;priorit&auml;ren Ma&szlig;nahmen der Legislaturperiode&rdquo; &ndash; neben Investitionen sind das unter anderem eine finanzielle Entlastung der Kommunen und zus&auml;tzliche Forschungsausgaben. Hinzu kommen erh&ouml;hte Rentenleistungen wie die M&uuml;tterrente. Diese sind nach Analyse des IMK als gesamtgesellschaftliche Aufgaben ebenfalls vom Bund aus Steuermitteln zu finanzieren und nicht aus den Beitragseinnahmen der Rentenversicherung.<br>\nDie aktuelle Steuersch&auml;tzung vom November veranschlagt die Steuereinnahmen des Bundes in den kommenden Jahren um rund 5 Milliarden Euro niedriger als die Mittelfristige Finanzplanung des Finanzministeriums vom Sommer. &ldquo;Diese Entwicklung zeigt, wie riskant es ist, einfach auf Steuermehreinnahmen zu hoffen&rdquo;, sagt Rietzler. Als bessere Alternative bef&uuml;rwortet das IMK gezielte Steuererh&ouml;hungen bei hohen Einkommen und Verm&ouml;gen. Diese k&auml;men auch L&auml;ndern und Kommunen zugute. Da rund die H&auml;lfte der staatlichen Investitionen von St&auml;dten und Gemeinden get&auml;tigt werden, k&ouml;nnte Deutschland so auch seine &ouml;ffentliche Infrastruktur modernisieren.<br>\nQuelle 1: Pressemitteilung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, (noch) nicht im Netz\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140117_01.jpg\" alt=\"Steuersenkungen haben Finanzierungsbasis geschw&auml;cht\" title=\"Steuersenkungen haben Finanzierungsbasis geschw&auml;cht\"><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=44978&amp;chunk=1\">Infografik zum Download im B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Greece&rsquo;s duty to negotiate with Berlin<\/strong><br>\nPart B of an interview with Roger Strassburg and Jens Berger, of NachDenkSeiten<br>\nRoger Strassburg and Jens Berger, of NachDenkSeiten, interviewed me on the Modest Proposal to Resolve the Euro Crisis and the Eurozone Conference that James K. Galbraith and I organised in Austin in November 2013. Part A of the long interview was posted here. Here is Part B of the interview, which (as you will see) focuses more on Greece and the chances of kickstarting the debate that Europe is refusing to have, so far<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2014\/01\/16\/greeces-duty-to-negotiate-with-berlin-part-b-of-an-nterviewe-with-roger-strassburg-and-jens-berger-of-nachdenkseiten\/\">Yanis Varoufakis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Dieses Interview wird demn&auml;chst auf der NachDenkSeiten in deutscher Sprache ver&ouml;ffentlicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>IWF-Chefin Lagarde warnt vor Deflation &ndash; kann &lsquo;desastr&ouml;s&rsquo; sein<\/strong><br>\nChristine Lagarde, gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Direktorin des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), hat die Industrienationen am Mittwoch zum Kampf gegen Deflations-Risiken aufgefordert. Diese w&uuml;rden die Erholung der Weltwirtschaft, welche sie als &ldquo;kraftlos&rdquo; bezeichnete, bedrohen.<br>\nIhren Worten zufolge sollte sich der Schwung, der in der zweiten Jahresh&auml;lfte 2013 zu beobachten war, in 2014 verst&auml;rken. Dahinter stehe nicht zuletzt Wachstum in den Industriestaaten. Dennoch: das globale Wirtschaftswachstum liege unter seinem Potenzial von rund vier Prozent.<br>\n&ldquo;Die Welt k&ouml;nnte mehr Arbeitspl&auml;tze schaffen, bevor wir uns um die Inflation Sorgen machen m&uuml;ssen&rdquo;, sagte sie am sp&auml;ten Mittwoch bei einer Rede in Washington. &ldquo;W&auml;hrend die Inflation unter der Zielmarke vieler Zentralbanken liegt, beobachten wir zunehmende Risiken einer Deflation, die sich f&uuml;r die Erholung als desastr&ouml;s erweisen k&ouml;nnte.&rdquo;<br>\nSie riet den Zentralbanken in den Industrienationen, mit der Reduzierung unkonventioneller Geldpolitik zu warten, bis sich das Wachstum verfestigt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/newsticker\/bloomberg\/article123905180\/IWF-Chefin-Lagarde-warnt-vor-Deflation-kann-desastroes-sein.html\">Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesundheit: Priorisierung<\/strong><br>\nNicht mehr jede Medizin f&uuml;r jeden Patienten? Die Vorstellung einer Priorisierung st&ouml;&szlig;t in der Bev&ouml;lkerung auf wenig Bef&uuml;rworter. Die Deutschen zahlen j&auml;hrlich rund 300 Milliarden Euro f&uuml;r das Gesundheitswesen. Doch selbst diese Riesensumme reicht nicht, wenn es in Sachen Gesundheit so weiter geht, wie bisher: Zu viele Behandlungen, zu viele Krankenh&auml;user und zu viele Operationen.<br>\nMit einer Priorisierung fallen jedoch Leistungen weg oder werden eingeschr&auml;nkt. Der Gang zum Arzt bei Schnupfen wird nicht mehr bezahlt. Auch Eingriffe mit dem Katheter am Herz werden drastisch reduziert. Eine Reha-Behandlung gibt es nur noch in Ausnahmef&auml;llen und die Knie-, H&uuml;ft- oder R&uuml;cken-Operation gibt es auch nur noch wenn sie dringend ben&ouml;tigt werden. Dann auch eher bei jungen Patienten.<br>\nBei den Patienten kommt das Thema Priorisierung nicht so gut an. Rolf Schwarz befindet sich seit 68 Tagen in der Uniklinik in T&uuml;bingen. Schwarz braucht intensivmedizinische Pflege. Er f&uuml;hlt sich in der Uniklinik gut behandelt. Schwierig wird es aber manchmal, wenn er eine Schwester braucht. Doch er wei&szlig;, dass Notfallversorgung vorgehe. &ldquo;Wo wir Belastung sp&uuml;ren, ist einfach, dass das ganze Haus angespannt ist. Wir sind darauf angewiesen, dass wir sehr schnell Patienten mit minimaler Vorank&uuml;ndigung hier aufnehmen. Es kann pl&ouml;tzlich eine Reanimation auftreten, dann m&uuml;ssen wir wieder ein Bett r&auml;umen hier&rdquo;, sagt Chefarzt Professor Reimer Riessen. Spricht man Rolf Schwarz auf Leistungseinschr&auml;nkungen an, geht es ihm wie allen Patienten: Er hat gro&szlig;e Sorge, dass Einschnitte auch auf ihn zukommen k&ouml;nnten. &ldquo;Schwierig, jemandem das Leben zu verweigern, ist ein heikles Thema. Zu sagen, ein Achtzigj&auml;hriger lohnt sich nicht mehr, ja&rdquo;, so Schwarz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/markt\/sendungsbeitraege\/2014\/0113\/gegen_den_strich.jsp\">WDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Abgeh&auml;ngten<\/strong><br>\nDie Wirtschaft w&auml;chst, immer mehr Menschen haben einen Job. Doch die Zahl der Hartz-IV-Empf&auml;nger liegt recht stabil bei &uuml;ber vier Millionen. Ist denen noch zu helfen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-01\/arbeitsmarkt-hartz-langzeitarbeitslose\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Alle die asozialen neoliberalen sogenannten &ldquo;Reformen&rdquo; wurden veranstaltet mit der Begr&uuml;ndung, man wolle den Arbeitslosen helfen und die Arbeitslosigkeit als Kostenfaktor reduzieren. Interessanterweise wird hier festgestellt , da&szlig; die Ma&szlig;nahmen nichts gebracht haben und &ndash; nach Meinung der Zeit &ndash; Vollbesch&auml;ftigung gar nicht m&ouml;glich ist, angeblich weil die Qualifikation oder Eignung der Arbeitslosen nicht stimmt. Wozu dann die ganzen Reformen, wenn das offenbar schon vorher feststand? Interessant ist dann noch, da&szlig; alle hier vorgestellten Vorschl&auml;ge zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit &ndash; ABM, Ein-Euro-Jobs, staatliche Subventionen &ndash; seit mindestens 20 Jahren immer wieder im Kreis diskutiert und verworfen werden. Warum hat eigentlich irgendjemand Vertrauen zu dieser Art v&ouml;llig sinnloser Politik?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Leichter zum allgemeinverbindlichen Tarif<\/strong><br>\nEin gesetzlicher Mindestlohn soll das deutsche Lohngef&uuml;ge nach unten absichern. Um das Tarifsystem insgesamt zu stabilisieren, w&auml;re au&szlig;erdem eine Reform der Allgemeinverbindlich&shy;erkl&auml;rung von Tarifvertr&auml;gen n&ouml;tig. Wurden Anfang der 1990er-Jahre noch rund 400 Branchentarifvertr&auml;ge allgemeinverbindlich erkl&auml;rt, so waren es Anfang dieses Jahres nur noch 239 [2013]. Bislang m&uuml;ssen f&uuml;r eine Ausweitung der Tarifbestimmungen auf alle Besch&auml;ftigten einer Branche die tarifgebundenen Arbeitgeber mindestens 50 Prozent der unter den Geltungsbereich des Tarifvertrags fallenden Arbeitnehmer besch&auml;ftigen. Der Koalitionsvertrag kn&uuml;pft die Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung nun nicht mehr zwingend an das 50-Prozent-Kriterium. &ldquo;Ein richtiger Schritt&rdquo;, kommentieren Bispinck und Schulten. Nach ihrer Analyse ist die 50-Prozent-H&uuml;rde sogar ganz entbehrlich. Auch eine Neubestimmung der Rolle des Tarifausschusses halten die beiden f&uuml;r geboten. Dieser besteht aus jeweils drei Vertretern der Spitzenorganisationen von Arbeitgebern und Gewerkschaften und muss einer Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung mehrheitlich zustimmen. &ldquo;Beide Gruppen haben damit de facto jeweils eine Veto-Macht, die bislang vor allem den Arbeitgebern bei der Abwehr von Antr&auml;gen auf Allgemeinverbindlichkeit zugutekommt&rdquo;, erl&auml;utern die WSI-Forscher. Dies gelte es abzuschaffen. Eine M&ouml;glichkeit w&auml;re, den Ausschuss um Vertreter der Tarifvertragsparteien aus den jeweils betroffenen Branchen zu erg&auml;nzen. Auch k&ouml;nnte der Ausschuss eine Ausweitung des Tarifvertrags nur noch dann ablehnen d&uuml;rfen, wenn sich eine Mehrheit dagegen ausspricht. Bisher reicht die Stimmengleichheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2013_20_1.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 235 KB]<\/a>\n<p>Dazu ein ausf&uuml;hrlicher Text von Thorsten Schulten, Reinhard Bispinck:<br>\n<strong>Stabileres Tarifvertragssystem durch St&auml;rkung der Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/archiv\/jahr\/2013\/11\/3073\/\">www.wirtschaftsdienst.eu<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140117_02.png\" alt=\"Stabileres Tarifvertragssystem durch St&auml;rkung der Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung\" title=\"Stabileres Tarifvertragssystem durch St&auml;rkung der Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung\"><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Industriepolitik: Das Licht geht aus im &ldquo;Solar Valley&rdquo;<\/strong><br>\nKeine zweite Industrie ist in den letzten Jahrzehnten so schnell gewachsen wie die Produktion von Solarmodulen &ndash; und keine ist so schnell wieder zusammengebrochen. Was man vor drei Jahren noch eine Zukunftsbranche nannte und demn&auml;chst vielleicht die ehemalige deutsche Solarindustrie nennen wird, hat innerhalb von anderthalb Jahrzehnten eine Entwicklung durchgemacht, die einer Achterbahnfahrt gleichkommt. Mitte der 90er wurden aus Garagenunternehmen enthusiastischer Erfinder kleine Mittelst&auml;ndler, die um die Jahrtausendwende an den Risikokapitalmarkt dr&auml;ngten, f&uuml;nf Jahre sp&auml;ter als B&ouml;rsenstars gefeiert wurden und ab 2011 reihenweise in die Insolvenz schlitterten. Solar Millenium, Q-Cells, Centrotherm, um nur ein paar der gr&ouml;&szlig;ten zu nennen. Zuletzt, im Juli 2013, Conergy mit 1200 Mitarbeitern &ndash; ein paar am Firmensitz in Hamburg, die meisten in Frankfurt (Oder) an der polnischen Grenze. Rund 30 000 Arbeitspl&auml;tze gingen innerhalb eines Jahres verloren, sagt der Bundesverband Solarwirtschaft. Privates Kapital wurde in zweistelliger Milliardenh&ouml;he vernichtet, Finanzmarktexperten sind sich nur unschl&uuml;ssig, ob es eher um 30 oder 50 Milliarden Euro geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/44711_44738.htm\">Magazin Mitbestimmung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider erf&uuml;llt der Artikel nicht das Versprechen auf eine Analyse des Niedergangs der Solarindustrie. So fehlt vollkommen der Hinweis darauf, dass ab 2010 nur noch zwischen 10-20 Prozent auf deutschen D&auml;chern installierten Solaranlagen aus deutscher Produktion stammen. Anscheinend ging die F&ouml;rderung der Nachfrage nach Solartechnik nach hinten los, indem sie die billigeren chinesischen Anbieter in das Land lockten. Es liegt nahe, dass die direkte, staatliche F&ouml;rderung der chinesischen Firmen erfolgreicher war. Aus dem Artikel erfolgt h&ouml;chstens der Hinweis, dass die Deutschen auf billige Arbeitskraft setzten, w&auml;hren die Chinesen &ldquo;vollautomatisierte Solarfabriken hochzogen.&rdquo; Wobei absurderweise unsere Maschinenbauer wahrscheinlich einen gro&szlig;en Anteil hatten, die von der Entwicklungszusammenarbeit  mit den deutschen Solarfirmen profitierten. Das k&ouml;nnte allerdings auch bald vorbei sein, denn im 5-Jahresplan von 2011 hat China die Weltmarktf&uuml;hrerschaft in der Solarindustrie, d.h. die Kontrolle &uuml;ber die gesamte solare Wertsch&ouml;pfungskette, festgeschrieben. Bei der Fertigung von Anlagen und Systeme f&uuml;r Solarfirmen erzielten die rund 100 deutschen Maschinenbauer 2013 allerdings noch einen weltweiten Marktanteil von 55 Prozent.<br>\nAbgesehen davon, dass viele deutsche Firmen es anscheinend verpasst haben, sich auf sich selbst tragenden, sonnenreichen M&auml;rkten wie S&uuml;deuropa, Indien oder den USA zu internationalisieren, d&uuml;rfte Deutschland in der Massenproduktion kaum eine Chance haben. Aus welchen Gr&uuml;nden  auch immer d&uuml;rften die Produktionskosten in S&uuml;dostasien niedriger liegen. Niedrigere L&ouml;hne, geringere Umweltauflagen und geringerer Arbeitnehmerschutz erkl&auml;ren aber nicht alles, denn Chinesen oder S&uuml;dkoreaner treiben auch einen gro&szlig;en Forschungsaufwand. Man m&uuml;sste sich einmal die Patentanmeldungen dieser L&auml;nder ansehen. Dabei d&uuml;rften Deutschlands Chancen eher im Hightech-Bereich liegen und nicht in den viel zu sp&auml;t angestrebten Dumping-Z&ouml;llen. Allerdings hat das Zentrum f&uuml;r Solarmarktforschung (ZSF) bereits vor einiger Zeit errechnet, dass sich die Ausgaben f&uuml;r Forschung und Entwicklung, gemessen am durchschnittlichen Umsatz der Firmen, auf 2,7 Prozent beliefen &ndash; in der Automobilindustrie knapp sechs Prozent. &ndash; Wer sich f&uuml;r die laufende Entwicklung der Solarindustrie interessiert, findet auf den Seiten von <a href=\"http:\/\/www.solarserver.de\/solar-magazin\/nachrichten\/top-solar-news.html\">SolarServer.de<\/a> Informationen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Aktion: Keine Lobbyjobs f&uuml;r (Ex-)Politiker &ndash; Karenzzeit jetzt!<\/strong><br>\nBundesregierung muss die Dreht&uuml;r zwischen Politik und Lobby blockieren.<br>\nNahtlose Seitenwechsel sind ein Problem, weil Politiker damit ihrem neuen Arbeitgeber einen privilegierten Zugang zur Politik verschaffen. Ihr Insiderwissen und ihre Kontakte machen sie zu begehrten Lobbyisten. Au&szlig;erdem verlockt die Aussicht auf lukrative Jobs nach Ende der Amtszeit, politische Entscheidungen mit einem Seitenblick auf m&ouml;gliche sp&auml;tere Arbeitgeber zu treffen. Sperrfristen k&ouml;nnen die Dreht&uuml;r zwischen Politik und Lobby blockieren.<br>\nGemeinsam m&uuml;ssen wir jetzt verhindern, dass die Regierung die Aussage aus dem Koalitionsvertrag wieder in der Schublade verschwinden l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2014\/01\/keine-lobbyjobs-fuer-ex-politiker-karenzzeit-jetzt\/\">LobbyControl<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Albrecht M&uuml;ller hat in seinem Beitrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19844\">&bdquo;Quango in Berlin: Die Debatte um die Fristen von Pofallas Wechselspiel lenkt ab vom Kern des Skandals&ldquo;<\/a>, zurecht darauf hingewiesen, dass bei dem Wechsel von Pofalla zur Bahn an erster Stelle die Frage stehen m&uuml;sste, welche Qualifikation er f&uuml;r einen Vorstandsposten hat und welche politische Interessen er bei der Bahn zu verfolgen gedenkt, also ob er f&uuml;r die Privatisierung der Bahn bzw. deren B&ouml;rsengang eintritt oder ob er sich f&uuml;r den Schienenverkehr und f&uuml;r eine effizient organisierte, preiswerte und investierende Bah einsetzen w&uuml;rde. Das sind bei einer 100-%igen Tochter des Bundes in der Tat die zentralen Fragen.<br>\nKarenzzeiten l&ouml;sen das Problem der &bdquo;politischen Korruption&ldquo; nicht, aber sie schw&auml;chen die unmittelbaren Einflussm&ouml;glichkeiten etwa auf die Exekutive ab. Nach gewisser Zeit gehen Kontakte verloren oder es kommen neue Personen an die entscheidenden Stellen. Kurz: Das Telefonbuch des Seitenwechslers verliert an Wert. Es wird dann immer noch die M&ouml;glichkeit von Danke-Sch&ouml;n-Jobs f&uuml;r den fr&uuml;heren Einsatz  f&uuml;r bestimmte Unternehmen oder Industriebereiche geben, aber die Einflussnahme f&uuml;r die Zukunft schwieriger.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>St&auml;ndeordnung oder Integration?<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich ist es wahr, dass es die &ouml;ffentlichen Kassen der europ&auml;ischen Industriel&auml;nder stark belastet, wenn man Zuwanderern volle Sozialleistungen gew&auml;hrt. Trotzdem ist das besser, als einen exklusiven Anspruch nur f&uuml;r B&uuml;rger erster Klasse zu definieren.<br>\nSeehofer kam mir in den letzten Tagen wie &raquo;Bill The Butcher&laquo; vor. Jener B&ouml;sewicht aus Scorseses Epos &raquo;Gangs of New York&laquo;, der als Kopf der American Natives gegen die Zuwanderungsstr&ouml;me aus Europa agitiert. In einer Filmszene steht er am New Yorker Hafen, beobachtet wie die Emigranten aus den Schiffen steigen und sagt zu einem Lokalpolitiker, er sehe keine neuen B&uuml;rger, sondern lediglich Strauchdiebe und R&auml;uber. Das ist kurios, denn ist Chef einer Bande ist, die selbst vor Straftaten nicht zur&uuml;ckschreckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/921026.staendeordnung-oder-integration.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Gef&uuml;hlte Gerechtigkeit<\/strong><br>\nSozialgesetzgebung und Rechtsprechung werden immer dann kompliziert, wenn die L&uuml;cke zwischen Gesetzen und der &ldquo;gef&uuml;hlten Gerechtigkeit&rdquo; in der Bev&ouml;lkerung auseinanderklafft. Das neueste Kapitel dazu ist die Bef&uuml;rchtung, der Europ&auml;ische Gerichtshof k&ouml;nne demn&auml;chst der deutschen Gesetzgebung aufgeben, einen Passus abzuschaffen, nachdem arbeitslose EU-Migranten, die hier noch nie gejobbt haben, von Leistungen nach Hartz IV grunds&auml;tzlich ausgeschlossen sind. Der pauschale Ausschluss ist in der Tat heikel, wenn man Hartz IV, respektive das &ldquo;Arbeitslosengeld II&rdquo;, als Leistung zur Eingliederung betrachtet, also als St&uuml;tze, die helfen soll, eine Arbeit zu finden oder sich zu qualifizieren. Dies k&ouml;nnte man nach den Regelungen zur Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit den EU-Migranten nicht unbedingt versagen. Ob Hartz IV gew&auml;hrt wird, m&uuml;sste nach dieser Logik von Fall zu Fall beurteilt werden.<br>\nDer Europ&auml;ische Gerichtshof k&ouml;nnte auch von Deutschland verlangen, EU-Migranten mit Zugangschancen f&uuml;r den Jobmarkt f&uuml;r eine bestimmte Zeit Hartz IV zu gew&auml;hren. Aber bis diese Rechtsprechung erfolgt, haben schon Tausende Rum&auml;nen und Bulgaren hier einen Job gefunden &ndash; oder sind schon so lange erwerbslos, dass sie wegen schlechter Prognose von der Leistung ausgeschlossen bleiben. Die praktischen Auswirkungen des EU-Streits d&uuml;rften daher gering sein. Hysterie ist also wirklich nicht angebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F01%2F14%2Fa0094&amp;cHash=1c13d2c5a545e7213bf4d77e6e4b3663\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das gro&szlig;e Spiel um Macht und &Ouml;l<\/strong><br>\nAm Horn von Afrika bedrohen seit Jahren Piraten die internationale Schifffahrt. Im Fr&uuml;hsommer 2012 hat die Bundeswehr ein Bundestagsmandat erhalten, Piraten k&uuml;nftig auch an Land zu bek&auml;mpfen. Der Film schildert die Hintergr&uuml;nde der geopolitischen Interessen der Weltm&auml;chte im Kampf um die Kontrolle von Land und Wasser rund ums Horn von Afrika.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/046342-000\/das-grosse-spiel-um-macht-und-ol\">arte<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Familienfreundliche Bundeswehr: Alles nur geklaut<\/strong><br>\nUrsula von der Leyen wird gerade viel gelobt. Wegen der avantgardistischen Vorschl&auml;ge, mit denen die erste Verteidigungsministerin Deutschlands jetzt Schlagzeilen produziert. Aber wie neu sind ihre Ideen, die Bundeswehr zu einem modernen Unternehmen zu machen, Dienst und Familie locker miteinander zu vereinbaren, wirklich? Wie neu ist der Vorschlag, Tagesm&uuml;tter in Kasernen zu schicken und Soldatenfamilien seltener umziehen zu lassen? Jedenfalls nicht ganz so sehr, wie es von der Leyen dargestellt hat. Die Strukturkommission der Bundeswehr hat schon im Oktober 2010 empfohlen, &ldquo;die Vereinbarkeit von Familie und Beruf&rdquo; zu st&auml;rken, zum Beispiel durch &ldquo;verbesserte Betreuungsangebote f&uuml;r Kinder&rdquo;. Auch &uuml;ber die &ldquo;Versetzungsh&auml;ufigkeit&rdquo; wurde bereits nachgedacht. In dem Bericht ist auch von einer &ldquo;zentralen Anlaufstelle f&uuml;r alle F&auml;lle posttraumatischer Belastungsst&ouml;rungen&rdquo; die Rede. Auch die Empathie f&uuml;r Soldaten mit psychischen Problemen nach einem Auslandsaufenthalt scheint von der Leyen gecovert zu haben. &ndash; Die neue Verteidigungsministerin, die als Familienministerin die CDU gesellschaftspolitisch nach vorn gebracht hat, wird sich jetzt an ihren gro&szlig;en Worten messen lassen m&uuml;ssen. Zu Guttenberg ist seinerzeit mit der (Familien-)Reform gescheitert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2014%2F01%2F15%2Fa0035&amp;cHash=7424bd9dbdbf220550f1854d53bef89a\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Neues Hochschulgesetz: Uni-Mitarbeiter daf&uuml;r<\/strong><br>\nDer &Auml;rger um das geplante neue Hochschulgesetz des Landes wird nicht von allen geteilt: An der Universit&auml;t Siegen hoffen wissenschaftliche Mitarbeiter und Professoren durch das neue Gesetz wieder auf mehr Einfluss etwa im Senat. Die wissenschaftlich Besch&auml;ftigten h&auml;tten kaum noch Mitsprachem&ouml;glichkeiten, kritisiert Sibylle Schwantag, die Vorsitzende der GEW-Fachgruppe Hochschule an der Universit&auml;t Siegen. Rektorat und Hochschulrat w&uuml;rden vieles alleine entscheiden. Zudem h&auml;tten sich die Arbeitsbedingungen f&uuml;r Uni-Mitarbeiter unter dem bisherigen Hochschulgesetz deutlich verschlechtert, etwa durch die Zunahme von befristeten und schlecht bezahlten Arbeitsvertr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/studio\/siegen\/nrwinfos\/nachrichten\/studios24694.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist schon ein denkw&uuml;rdiges Ph&auml;nomen: Ich bin relativ h&auml;ufig an Hochschulen und treffe dabei keineswegs nur auf Studierende, sondern auch auf Hochschullehrer\/innen und andere Hochschulangeh&ouml;rige. Dabei werde ich st&auml;ndig mit Klagen &uuml;ber autorit&auml;re Hochschulleitungen, &uuml;ber den Verlust an Selbstverwaltungsrechten und &uuml;ber den b&uuml;rokratisch aufw&auml;ndigen Wettlauf um Drittmitteleinwerbungen konfrontiert.<br>\nIn der &Ouml;ffentlichkeit bestimmen allerdings die Hochschulleitungen und die Hochschulratsvorsitzenden die Debatte &uuml;ber den Referentenentwurf f&uuml;r eine Novelle des Hochschulgesetzes. Es ist klar dass f&uuml;r die Medien, die Pr&auml;sidenten oder Pr&auml;sidentinnen oder eben die Rektorenkonferenz die Anlaufstelle sind. Und es klar, dass die Hochschulratsvorsitzenden &uuml;ber das bertelsmannsche Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) oder den verl&auml;ngerten Arm der Wirtschaft in die Hochschulen, den Stifterberband eine Kommunikationsplattform haben. Deswegen dringen sie &ouml;ffentlich durch.<br>\nUnd es ist klar, dass die Novelle die Selbstverwaltungsrechte st&auml;rkt und das hei&szlig;t die Machtf&uuml;lle der Hochschulleitungen und der Hochschulr&auml;te durch mehr demokratische Kontrolle und Einflussm&ouml;glichkeiten der Hochschulangeh&ouml;rigen (ein klein wenig) st&auml;rkt.<br>\nEs w&auml;re ja auch ein Wunder, wenn diejenigen, denen etwas von ihrer Machtf&uuml;lle genommen wird sich nicht mit aller Macht dagegen zur Wehr setzten.<br>\nDas Gleiche gilt f&uuml;r den Widerstand der Wirtschaft. Es war ja so bequem und kosteng&uuml;nstig die Hochschulen (unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit) als verl&auml;ngerte Werkb&auml;nke benutzen zu k&ouml;nnen. Kein Wunder, dass die Wirtschaft etwas dagegen hat, wenn sie ihre Kooperation mit den Hochschulen transparent machen sollen.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Pentagon-Millionen f&uuml;r deutsche Hochschulen kein Thema<\/strong><br>\nEnde November des Vorjahres lie&szlig;en der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und die S&uuml;ddeutsche Zeitung (SZ) mit ihren Berichten &uuml;ber die Auftragst&auml;tigkeiten deutscher Wissenschaftler f&uuml;r das Pentagon eine kleine Bombe platzen. Nach ihren Recherchen hat das US-Verteidigungsministerium und mit ihm verbundene Stellen Projekte an mindestens 22 Hochschulen und Forschungsinstituten finanziert. So forscht etwa die Universit&auml;t Marburg an Mini-Drohnen, die Fraunhofer-Gesellschaft an Panzerglas und die Uni M&uuml;nchen an &Ouml;kosprengstoff. Der werde nach Auskunft von Thomas Klap&ouml;tke, Professor f&uuml;r Anorganische Chemie, bestimmt &ldquo;zu 80 Prozent&rdquo; milit&auml;risch genutzt.<br>\nIhre Erkenntnisse zogen die Journalisten aus dem &ldquo;Federal Procurement Data System&rdquo; (FPDS), einer Datenbank, in der die USA Zuwendungen f&uuml;r Staatsauftr&auml;ge ver&ouml;ffentlichen, deren Umfang 3000 Dollar &uuml;bersteigt. In den das Pentagon und seine angeschlossenen Departments betreffenden Aufstellungen finden sich f&uuml;r die BRD vier au&szlig;eruniversit&auml;re Einrichtungen, 18 Hochschulen und das Uniklinikum Eppendorf. Sie alle zusammen sollen seit 2000 rund zehn Millionen Dollar f&uuml;r ihr Schaffen im Dienste der US-Milit&auml;rs erhalten haben. Die SZ-Autoren problematisierten das wie folgt: &ldquo;Ausschlie&szlig;en l&auml;sst sich jedenfalls nicht, dass die Arbeit an deutschen Universit&auml;ten ein paar Jahre sp&auml;ter dazu f&uuml;hrt, dass Menschen &ndash; noch effektiver &ndash; get&ouml;tet werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1598-hochschulforschung-fuer-pentagon.php\">Studis Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Jacobs University Bremen: Hohe private Abfindung f&uuml;r Ex-Pr&auml;sident Peitgen<\/strong><br>\nDer ehemalige Pr&auml;sident der finanziell angeschlagenen Bremer Jacobs University bekommt eine Abfindung in H&ouml;he von 800.000 Euro. Das haben Recherchen von Radio Bremen ergeben. Der Zahlung vorausgegangen ist allerdings ein Streit, aus wessen Kasse Heinz-Otto Peitgen das Geld bekommen soll.<br>\nLetztlich hat Wirtschaftssenator Martin G&uuml;nthner (SPD) daf&uuml;r gesorgt, dass die hohe Abfindung nicht von der Privatuniversit&auml;t bezahlt wird. Als der Aufsichtsrat der Universit&auml;t die Summe beschlie&szlig;en wollte, hat das Wirtschaftsressort ein Veto eingelegt. Es k&ouml;nne nicht sein, dass Bremer F&ouml;rdermittel f&uuml;r einen solchen Zweck benutzt werden, sagte ein Sprecher. G&uuml;nthner habe gegen&uuml;ber den Beteiligten unmissverst&auml;ndlich klargestellt, dass er hier ausschlie&szlig;lich die Jacobs Foundation in der Verantwortung sehe.<br>\nNach Radio-Bremen-Informationen wird nun die Jacobs-Stiftung die Abfindung f&uuml;r Peitgen zahlen. Wie die Sprecherin der Jacobs University, Ines Heise, auf Nachfrage von Radio Bremen best&auml;tigte, w&uuml;rden die &ldquo;budget&auml;ren Belastungen der Vertragserf&uuml;llung&rdquo; von der Stiftung &uuml;bernommen &ndash; Steuergelder w&uuml;rden nicht in Anspruch genommen.<br>\nPeitgen war seit Januar 2013 f&uuml;r nur ein Jahr im Amt. Anfang November vergangenen Jahres hatte er dem Aufsichtsrat der Universit&auml;t ein Sanierungskonzept vorgelegt, war damit in dem Gremium aber gescheitert. Danach hatte die Jacobs University erkl&auml;rt, Peitgen habe seinen R&uuml;cktritt selbst angeboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.radiobremen.de\/politik\/nachrichten\/abfindung-fuer-peitgen100.html\">Radio Bremen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Jacobs University hat Millionensummen vom Staat bekommen und dennoch stand sie <a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen_artikel,-Kritischer-Blick-auf-Jacobs-University-_arid,752051.html\">mehrfach vor der Pleite<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Claus von Wagner: &ldquo;Theorie der feinen Menschen&rdquo;<\/strong><br>\nClaus von Wagner z&auml;hlt zu den Shootingstars der bayerischen Kabarett-Szene. In seinem aktuellen Solo-Programm &ldquo;Theorie der feinen Menschen&rdquo; geht es den Banken und Bankern an den Kragen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cdn-storage.br.de\/MUJIuUOVBwQIbtChb6OHu7ODifWH_-bG\/_-iS\/_yN6_ybc\/140110_1405_radioSpitzen_Claus-von-Wagner-Theorie-der-feinen-Mensche.mp3\">Bayern 2 &ldquo;Radiospitzen&rdquo; [MP3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Claus von Wagner wird demn&auml;chst einer der beiden neuen Anstaltsleiter im ZDF-Kabarett werden. Die Ausschnitte aus seinem Programm sind wirklich sehr gelungen. Insgesamt ist auch die <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/podcast\/mp3-download\/bayern2\/mp3-download-podcast-radiospitzen.shtml\">Kabarett- und Comedysendung &ldquo;Radiospitzen&rdquo;<\/a> immer ein offenes Ohr wert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<\/p>\n<p>Wir bitte Sie um Ihr Verst&auml;ndnis, dass heute aufgrund der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19948\">Trauerfeier von Anke Bering-M&uuml;ller<\/a>&nbsp;die freit&auml;glichen Hinweise des Tages II nicht erscheinen werden.<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19957","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19957"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19957\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19962,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19957\/revisions\/19962"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19957"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19957"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}