{"id":19985,"date":"2014-01-21T08:58:49","date_gmt":"2014-01-21T07:58:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985"},"modified":"2015-11-09T14:14:24","modified_gmt":"2015-11-09T13:14:24","slug":"hinweise-des-tages-2048","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h01\">Ein Prozent der Menschheit besitzt H&auml;lfte des weltweiten Reichtums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h02\">Bitte nicht mehr Hurra!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h03\">Folgen der Finanzkrise: Zahl der Arbeitslosen steigt weltweit um f&uuml;nf Millionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h04\">Paul Krugman:  Unverdienter Reichtum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h05\">Spitze der Frauenfeindlichkeit: Mini-Jobs!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h06\">Studie zeigt &raquo;verheerende&laquo; Folgen von Hartz-Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h07\">Patientendaten aller Briten werden verkauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h08\">Steuerzahler putzen Luxushotels<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h09\">Schweizer Mitbestimmung auf dem Pr&uuml;fstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h10\">Olympischer Gigantismus &ndash; Gipfel der Absurdit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h11\">Paneurop&auml;ische Netze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h12\">Die Agenda 2020: EU-Milit&auml;reins&auml;tze in der Zentralafrikanischen Republik und in Mali<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h13\">Jakob Augstein &ndash; Obamas PR-Offensive: Der Kaiser und seine Vasallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h14\">Warum Gabriel hat, was Hollande fehlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h15\">Wie die EU mit dem Bologna-Prozess die Hochschulen okkupiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h16\">Hochschulen brauchen eine Zivilklausel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h17\">Oligarchische Gazette<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985#h18\">Aufruf zu einem Europ&auml;ischen Fr&uuml;hling<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19985&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ein Prozent der Menschheit besitzt H&auml;lfte des weltweiten Reichtums<\/strong><br>\nIn zwei Tagen werden sich im schweizerischen Davos mehr als 40 Staats- und Regierungschefs treffen, sie wollen nach L&ouml;sungen f&uuml;r brennende internationale Probleme suchen. Eines davon wird die weltweit wachsende Kluft zwischen Arm und Reich sein. Wie ungerecht der Wohlstand tats&auml;chlich verteilt ist, zeigen auch Zahlen, die die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam nun ver&ouml;ffentlicht hat. Ein Auszug:\n<ul>\n<li>Ein Prozent der Bev&ouml;lkerung verf&uuml;gt &uuml;ber fast die H&auml;lfte des weltweiten Reichtums.<\/li>\n<li>Dieses eine Prozent verf&uuml;gt &uuml;ber 110 Billionen US-Dollar. Das ist 65-mal so viel, wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung hat.<\/li>\n<li>Diese &auml;rmere H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung verf&uuml;gt &uuml;ber genauso viel, wie die reichsten 85 Menschen haben.<\/li>\n<li>Sieben von zehn Menschen leben in L&auml;ndern, in denen die Kluft zwischen Arm und Reich in den vergangenen 30 Jahren gewachsen ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&ldquo;Es ist niederschmetternd, dass im 21. Jahrhundert die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung &ndash; das sind dreieinhalb Milliarden Menschen &ndash; nicht mehr hat als diese Mini-Elite, die gemeinsam locker in einen Doppeldeckerbus passen w&uuml;rde&rdquo;, zitiert der &ldquo;Guardian&rdquo; die Oxfam-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Winnie Byanyima.<br>\n&ldquo;Statt sich gemeinsam zu entwickeln, werden die Menschen immer mehr durch wirtschaftliche und politische Macht getrennt&rdquo;, hei&szlig;t es in der Zusammenfassung der Oxfam-Studie. Die Gefahr sozialer Spannungen und gesellschaftlicher Zusammenbr&uuml;che w&uuml;rde dadurch zwangsl&auml;ufig wachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/oxfam-studie-kluft-zwischen-armen-und-reichen-waechst-a-944474.html\">SPON<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. 85 Personen besitzen genauso viel wie eine H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung! Dagegen wirken die sozialen Verh&auml;ltnisse vor der Franz&ouml;sischen Revolution geradezu sozialistisch.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140121_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.oxfam.org\/en\/policy\/working-for-the-few-economic-inequality\">Working for the Few &ndash; Political capture and economic inequality &ndash; Oxfam<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bitte nicht mehr Hurra!<\/strong><br>\nKein Grund zur Euphorie: Hinter Meldungen zum Wirtschaftswachstum steht h&auml;ufig eine Absicht. Zum Beispiel: Lohnk&uuml;rzungen rechtfertigen.<br>\nBei Hurrameldungen sollte man immer ein zweites Mal hingucken. Manchmal reicht sogar schon ein erster Blick, sie als Propaganda, bestenfalls Euphemismus zu entlarven. So k&uuml;ndigte Spanien unl&auml;ngst an, die Eurorettungspolitik zahle sich endlich in Wirtschaftswachstum aus.<br>\nDie griechische Regierung jubelte &auml;hnlich &uuml;ber ein ebenfalls leichtes Wachstum nach sechs Jahren Rezession. 0,6 Prozent sollen es in diesem Jahr sein&hellip;<br>\nDie Absicht ist klar: Das Freudengeschrei soll die unerbittlichen Eingriffe in staatliche Haushalte, die Erh&ouml;hung von Massensteuern, die Privatisierung &ouml;ffentlichen Verm&ouml;gens und die Lohnk&uuml;rzungen im &ouml;ffentlichen Dienst legitimieren. Fast schon logisch: Eine kritische Bewertung der Rettungsdiktate sowie eine Neuausrichtung der k&uuml;nftigen Politik kommen leider auch im Berliner Koalitionsvertrag nicht vor.<br>\nWie aber sieht die Wirklichkeit aus?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Eurokolumne\/!131217\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Folgen der Finanzkrise: Zahl der Arbeitslosen steigt weltweit um f&uuml;nf Millionen<\/strong><br>\nDie Zahl der Arbeitslosen weltweit nimmt zu: 2013 waren rund f&uuml;nf Millionen Menschen mehr ohne Job als noch im Jahr zuvor, teilte die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Montag in Genf mit. Grund daf&uuml;r sei, dass sich die Wirtschaft nach der Finanzkrise 2008 durchschnittlich zu langsam erholt habe. Insgesamt seien jetzt 202 Millionen Menschen ohne Job, hei&szlig;t es im j&uuml;ngsten ILO-Arbeitsmarktbericht. Dies entspreche einer durchschnittlichen Arbeitslosenrate von sechs Prozent.<br>\nBesonders gravierend ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen: 74,5 Millionen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren haben demnach keinen Arbeitsplatz &ndash; eine Million mehr als noch 2012. Das entspricht laut ILO einer weltweiten durchschnittlichen Rate von 13,1 Prozent. Nach dem Bericht der Uno-Sonderorganisation lebten zudem 839 Millionen Menschen und ihre Familien im vergangenen Jahr von weniger als 1,50 Euro pro Tag.<br>\nDie Studie wurde von der ILO mit Blick auf die Jahreskonferenz des Weltwirtschaftsforums (WEF) ver&ouml;ffentlicht, die am Mittwoch in Davos beginnt. Daran nehmen Top-Manager und Spitzenpolitiker aus aller Welt teil &ndash; unter ihnen mehr als 40 Staats- und Regierungschefs. Vor allem die Regierungen der entwickelten L&auml;nder k&ouml;nnten und m&uuml;ssten mehr tun, damit mehr Menschen eine Arbeit haben, forderte die ILO.<br>\nDie Beratungen in Davos stehen unter dem Motto &ldquo;Die Neugestaltung der Welt: Konsequenzen f&uuml;r Gesellschaft, Politik und Wirtschaft&rdquo;. Insgesamt werden rund 2500 Teilnehmer aus fast hundert L&auml;ndern erwartet. Sie wollen nach L&ouml;sungen f&uuml;r brennende internationale Probleme suchen. Eines davon wird die weltweit wachsende Kluft zwischen Arm und Reich sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitslosigkeit-weltweit-steigt-um-fuenf-millionen-an-a-944530.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Es ist schon ein ziemlicher Zynismus, dass das Weltwirtschaftsforum in Davos, auf dem sich die wirtschaftliche Elite ein Stelldichein gibt, gerade das Thema der zunehmenden Kluft zwischen Reich und Arm auf der Agenda hat. Man erinnere sich an die Rede des damaligen Bundeskanzler Schr&ouml;der, als er dort mit der gezielten Verarmung durch das Hartz IV System prahlte. Und damit ganz auf Linie der dort vorherrschenden neoliberalen Ideologie lag. Nun  macht man sich also Sorgen &uuml;ber die Folgen der neoliberalen Politik. Man darf unterstellen, dass dies sicher nicht aus Mitgef&uuml;hl mit den Menschen geschieht, die unter die R&auml;der der des Marktradikalismus geraden sind, sondern aus Sorge um die politische Stabilit&auml;t und letztendlich der eigenen Herrschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Paul Krugman:  Unverdienter Reichtum<\/strong><br>\nDie wachsende Ungleichheit in Amerika ist krasse Realit&auml;t. Seit Ende der 1970er Jahre sind die Realeinkommen der unteren H&auml;lfte der Besch&auml;ftigten gleich geblieben oder sogar gesunken, w&auml;hrend die Eink&uuml;nfte des obersten Prozents sich vervierfacht haben (und die des obersten 0,1 Prozents noch bedeutend mehr gestiegen sind). W&auml;hrend wir eine ernsthafte Diskussion dar&uuml;ber f&uuml;hren k&ouml;nnen und sollten, was angesichts dieser Situation zu tun ist, sollte eine schlichte Tatsache nicht zur Debatte stehen  &ndash; n&auml;mlich, dass der amerikanische Kapitalismus in seiner derzeitigen Form die Grundlagen der Mittelklassengesellschaft zerst&ouml;rt.<br>\nAber nat&uuml;rlich wird dar&uuml;ber debattiert. Zum Teil zeigt sich hier etwas, das Sinclair Lewis bekannterma&szlig;en so ausgedr&uuml;ckt hat: Es ist schwer, einen Mann dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Einkommen davon abh&auml;ngt, es nicht zu verstehen. Aber ich glaube, hier zeigt sich auch die Abneigung gegen&uuml;ber den Schlussfolgerungen aus Zahlen, die ja fast wie eine Aufforderung  zum Klassenkampf aussehen  &ndash;  oder auch, wenn man so will, wie der Beweis daf&uuml;r, dass der Klassenkampf schon voll im Gange ist, mit den Plutokraten in der Offensive.<br>\nWas folgt, ist eine entschlossene Kampagne statistischer Vernebelung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/01\/20\/opinion\/krugman-the-undeserving-rich.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Spitze der Frauenfeindlichkeit: Mini-Jobs!<\/strong><br>\nKnapp f&uuml;nf Millionen, 80 Prozent aller Mini-Jobs werden von Frauen ausge&uuml;bt. 3,3 Millionen arbeiten ausschlie&szlig;lich f&uuml;r weniger als 450 Euro. Mini-Jobs sind die frauenfeindlichste Veranstaltung in diesem Land. In gro&szlig;em Stil wird die geschlechtsspezifische Spaltung des Arbeitsmarktes vertieft und Frauen an den Rand der Gesellschaft gedr&auml;ngt.<br>\nMini-Jobs funktionieren h&auml;ufig nur als Hinzuverdienst bei Hartz IV oder im alt hergebrachten m&auml;nnlichen Familienern&auml;hrer-Modell, in dem die Frau nur einen Zuverdienst hat. Frauen w&auml;hlen diese Besch&auml;ftigungsform nicht freiwillig. Zwei Drittel w&uuml;rden gerne l&auml;nger arbeiten.<br>\nWeder wurde Schwarzarbeit durch Mini-Jobs bek&auml;mpft, noch wurden mit Mini-Jobs mehr Verdienstm&ouml;glichkeiten in privaten Haushalten geschaffen. Etwa 3,8 Millionen Privathaushalte besch&auml;ftigen eine Putz- oder Haushaltshilfe, jedoch nur 200.000 Arbeitskr&auml;fte in Haushalten sind offiziell als Mini-Jobberinnen angemeldet.<br>\nIm gewerblichen Bereich werden Mini-Jobs zur Verschleierung von Schwarzarbeit und zus&auml;tzlicher Lohndr&uuml;ckerei genutzt. Der Mini-Job wird regul&auml;r angemeldet, der Rest wird schwarz ausgezahlt oder es werden Gratis-Stunden verlangt. Bei Kontrollen f&auml;llt dies in der Regel nicht auf, weil die geleistete Arbeitszeit nicht kontrolliert werden kann und sich die Mini-Jobberin legal im Betrieb aufh&auml;lt. Absehbar ist, dass so mit Mini-Jobs der gesetzliche Mindestlohn zum Teil aushebelt wird.<br>\nMini-Jobs bedeuten Mini-L&ouml;hne und Lohndumping: Acht von zehn geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten arbeiten zu Niedrigl&ouml;hnen. Der &uuml;berwiegende Teil der Mini-Jobs findet sich in Dienstleistungsbranchen. In der Gastronomie, dem Reinigungsgewerbe oder im Einzelhandel stellen sie schon jeden zweiten bis dritten Arbeitsplatz.<br>\nDas ist f&uuml;r den Staat teuer: Mit j&auml;hrlich rund f&uuml;nf Milliarden Euro stockt er die Einkommen aus Mini-Jobs auf. Im Kern eine verkappte Subvention f&uuml;r Unternehmer, die zu geizig sind ihren Besch&auml;ftigen anst&auml;ndige L&ouml;hne zu bezahlen. Mit dem gesetzlichen Mindestlohn der GroKo wird die Situation etwas entsch&auml;rft &ndash; sofern er nicht gerade mit Mini-Jobs umgangen wird &ndash; aber auch 8,50 sind noch ein Niedriglohn und erfordern h&auml;ufig das Aufstocken durch Hartz IV!<br>\nUm dem gr&ouml;&szlig;ten frauenfeindlichen Skandal Einhalt zu gebieten m&uuml;ssen Mini-Jobs in Jobs umgewandelt werden, von denen frau Leben kann. Und sie sozial abgesichert ist. Wir brauchen die Sozialversicherungspflicht f&uuml;r jede geleistete Arbeitsstunde. Begleitet werden muss dies durch die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 Euro und der Verbesserung der Tarifbindung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/spitze-der-frauenfeindlichkeit-mini-jobs.html#more-4428\">Michael Schlecht MdB<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> W&auml;re ich jetzt boshaft sarkastisch, w&uuml;rde ich sagen: &bdquo;Aber daf&uuml;r kriegen die Frauen doch nun ihre Quote in den Aufsichtsr&auml;ten b&ouml;rsennotierter Unternehmen&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Studie zeigt &raquo;verheerende&laquo; Folgen von Hartz-Sanktionen<\/strong><br>\nUnmut &uuml;ber die massenhaften Sanktionen gegen Erwerbslose gibt es schon l&auml;nger. Nun k&ouml;nnen sich die Kritiker durch eine unabh&auml;ngige wissenschaftliche Untersuchung &uuml;ber die Ursachen und Auswirkungen von sozialrechtlichen Strafen best&auml;tigt sehen. Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, erkl&auml;rte mit Blick auf die im Auftrag des nordrhein-westf&auml;lischen Arbeitsministeriums entstandene Expertise, es habe sich erneut gezeigt, dass Sanktionen &raquo;&uuml;berwiegend wegen geringf&uuml;giger Vers&auml;umnisse verh&auml;ngt&laquo; w&uuml;rden. Zudem belasten sie &raquo;die Betroffenen stark und f&uuml;hren in einer Spirale von Verschuldung und Hoffnungslosigkeit&laquo;&hellip;<br>\nAus Sicht der Betroffenen, so die Studie, sind die verh&auml;ngten Sperrzeiten des Bezugs von Transferleistungen nur etwa zur H&auml;lfte gerechtfertigt. Jeder Zehnte wurde offenbar nicht &uuml;ber m&ouml;gliche Rechtsfolgen eines Versto&szlig;es gegen die b&uuml;rokratischen Auflagen der Arbeitsagenturen und Jobcenter informiert. Etwa 20 Prozent derer, die nur schriftlich &uuml;ber die Konsequenzen in Kenntnis gesetzt wurden, haben dies nicht verstanden. In &raquo;nicht unerheblichem Ma&szlig;e werden die Sperrzeiten von den Arbeitslosen jedoch bewusst in Kauf genommen&laquo;, hei&szlig;t es in der Studie allerdings auch.<br>\nBereits bei einer einw&ouml;chigen Sperrung des Arbeitslosengeldes ger&auml;t &uuml;ber die H&auml;lfte der Betroffenen &raquo;sehr&laquo; oder &raquo;eher&laquo; in finanzielle Schwierigkeiten. &Uuml;ber die H&auml;lfte der im Rahmen der Studie Befragten erkl&auml;rte, sich wegen der Sanktionen einschr&auml;nken und auf Dinge verzichten zu m&uuml;ssen. Bis zur H&auml;lfte der Betroffenen mussten Schulden bei Freunden oder Verwandten machen. In vielen F&auml;llen konnten sanktionierte Erwerbslose Strom und Miete nicht mehr p&uuml;nktlich zahlen, bei den unter 25-J&auml;hrigen wurde zudem deutlich, dass an warmen Mahlzeiten gespart wurde.<br>\nDie Sanktionen werden von der &uuml;berwiegenden Anzahl der Betroffenen &raquo;als sehr belastend empfunden&laquo;&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/921254.studie-zeigt-verheerende-folgen-von-hartz-sanktionen.html\">ND<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.katja-kipping.de\/kontext\/controllers\/document.php\/230.9\/c\/8a74c1.pdf\">Unabh&auml;ngige wissenschaftliche Untersuchung zur Erforschung der Ursachen und Auswirkungen von Sanktionen nach &sect; 31 SGB 11 und nach dem SGB 111 in NRW im Auftrag des Ministerium t&uuml;r Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen [PDF &ndash; 8.4 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Patientendaten aller Briten werden verkauft<\/strong><br>\nDie britische Gesundheitsbeh&ouml;rde NHS will Patientendaten der gesamten Bev&ouml;lkerung sammeln. Versicherer und Pharmakonzerne k&ouml;nnen diese Daten dann kaufen. Die Emp&ouml;rung ist gro&szlig;.<br>\nVersicherungsunternehmen und Pharmakonzerne sollen k&uuml;nftig Patientendaten der gesamten britischen Bev&ouml;lkerung kaufen k&ouml;nnen. Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, will der staatliche Gesundheitsdienst NHS eine Datenbank aufbauen, die Informationen etwa zu psychischen Leiden, Krankheiten wie Krebs sowie zu Rauch- und Trinkgewohnheiten enthalten soll. Die Daten sollen aus Krankenakten von Haus&auml;rzten und  Krankenh&auml;usern zusammengesammelt und digitalisiert werden.<br>\nW&auml;hrend Bef&uuml;rworter sich von der Plattform schnellere medizinische Fortschritte etwa bei der Entwicklung von Medikamenten erhoffen, zeigen sich Datensch&uuml;tzer besorgt. So gebe es f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit keine M&ouml;glichkeit zu &uuml;berpr&uuml;fen, wer ihre medizinischen Daten hat und wozu sie verwendet werden. Sobald die Datenbank online ist, was noch in diesem Jahr der Fall sein soll, k&ouml;nnen Forschungseinrichtungen von Universit&auml;ten aber auch Versicherer und Pharmaunternehmen sich dort anmelden, um die Patientendaten zu kaufen. Die Daten enthalten auch Angaben etwa zum Geburtsdatum, der Postleitzahl, Rasse oder Geschlecht des Patienten &ndash; und sind damit nicht vollst&auml;ndig anonymisiert. Experten sprechen in solchen F&auml;llen von &bdquo;Pseudonymisierung&ldquo;.<br>\nPatientendaten sind &auml;u&szlig;erst wertvoll<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/neue-online-datenbank-patientendaten-aller-briten-werden-verkauft-12760319.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Die Gesundheitskarte l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en. Wer kann letztendlich garantieren, dass diese Daten nicht auch der Industrie zur Verf&uuml;gung gestellt werden, die sich dann z.B. die fittesten und belastbarsten Arbeitnehmer herauspicken kann.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.K.:<\/strong> Immer wieder wurde seit Einf&uuml;hrung der elektronische Gesundheitskarte (eKG) davor gewarnt, dass die Krankendaten missbr&auml;uchlich und zum Nachteil der Patienten genutzt werden k&ouml;nnen. Wenn in Zukunft die eGK den Austausch der Daten aus den Arztpraxen heraus auf zentralisierte Datenbanken erm&ouml;glicht, dann k&ouml;nnten auch bei uns &bdquo;englische Verh&auml;ltnisse&ldquo; eintreten. Da die politische Klasse in der Bundesrepublik  weiterhin alles tun wird, um die Begehrlichkeiten der Pharmaindustrie oder der Versicherungswirtschaft zu erf&uuml;llen, werden wir Patienten die &bdquo;Segnungen&ldquo; der eGK sicher bald sp&uuml;ren k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Zu den offiziellen &bdquo;Segnungen&ldquo; siehe <a href=\"http:\/\/www.bmg.bund.de\/krankenversicherung\/elektronische-gesundheitskarte\/allgemeine-informationen-egk.html\">hier<\/a> oder besser auch <a href=\"https:\/\/digitalcourage.de\/themen\/elektronische-gesundheitskarte\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steuerzahler putzen Luxushotels<\/strong><br>\nAusgeblieben ist die Invasion. Erste Entt&auml;uschung: Keineswegs dr&auml;ngen jetzt hunderttausende Rum&auml;nen und Bulgaren ins Land, vor dessen Toren die christlich sozialen Bayern der CSU sie schon bedrohlich Schlange stehen sahen. Real blieb der &bdquo;Sozialtourismus&ldquo; aus, verbal blieb er &uuml;brig als &bdquo;Unwort des Jahres&ldquo; 2013. Zweite Entt&auml;uschung: Rum&auml;nen und Bulgaren, auch jene, die bereits vor der Freiz&uuml;gigkeit, also vor dem 1. Januar 2014 hier ankamen, wollen vor allem arbeiten. Das sagt die Statistik. Und daran &auml;ndert sich offenbar auch nichts, seit Erwerbsf&auml;hige aus diesen beiden Staaten der Europ&auml;ischen Union keine Arbeitserlaubnis mehr brauchen, um in Deutschlands Restaurants Teller zu waschen und in Hotels Betten machen und Boden schrubben zu d&uuml;rfen.<br>\nDer wahre Skandal, der hinter dem Skandalon solcher verzerrenden Darstellung verborgen liegt, ist noch ein ganz anderer. Er steckt in dem Begriff &bdquo;Aufstocker&ldquo;, der seinerseits zum Unwort taugen w&uuml;rde. Putzt zum Beispiel eine Rum&auml;nin, Bulgarin oder Portugiesin ganze Tage oder N&auml;chte hindurch schick ausgestattete Doppelzimmer in einem Luxushotel, wird sie von den gro&szlig;en Hotelketten, oft auch von feinen Privathotels, fast immer miserabel bezahlt. So miserabel, dass es f&uuml;r die Miete im Wohnsilo am Stadtrand oder in einer sch&auml;bigen Sammelunterkunft in Bahnhofsn&auml;he nicht ausreicht.<br>\nEntlohnt wird bei den Hotels &ndash; wie anderswo auch &ndash; &uuml;ber versteckten St&uuml;cklohn. Pro Hotelzimmer drei, vier, f&uuml;nf Euro beim Saubermachen, das ergibt f&uuml;r die Putzkr&auml;fte, meist in Leiharbeit besch&auml;ftig, wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/freizuegigkeit-in-europa-steuerzahler-putzen-luxushotels\/9358926.html\">tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schweizer Mitbestimmung auf dem Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\nStuttgart 21 ist der Alptraum jeder deutschen Kommune. Seit sich dort aufgebrachte B&uuml;rger den Wasserwerfern entgegenstellten, ist klar: Wer die Menschen vor Ort nicht f&uuml;r ein geplantes Gro&szlig;bauprojekt gewinnen kann, droht zu scheitern. In der Schweiz ist das anders. Dort l&auml;sst man das Volk lieber abstimmen, um Eskalationen zu vermeiden.<br>\nPolitiker m&uuml;ssen sich bei gro&szlig;en Bauvorhaben zun&auml;chst die Zustimmung der Bev&ouml;lkerung sichern, denn die direkte Demokratie gilt auch f&uuml;r die Stadtplanung. Selbst wenn das im Einzelfall schon mal dazu f&uuml;hrt, dass ein Gro&szlig;projekt komplett gekippt wird &ndash; wie zum Beispiel der Bau der Z&uuml;rcher U-Bahn. Der Kanton Basel-Stadt hat die Mitwirkung der Bev&ouml;lkerung im Juni 2007 sogar in seiner Verfassung festgeschrieben: Stadtteilsekretariate, Infoveranstaltungen, Begleitgruppen &ndash; all das soll dazu dienen, die Menschen vor Ort bereits in den Planungsprozess einzubinden.<br>\nAuf dem Papier gilt das auch f&uuml;r eines der gr&ouml;&szlig;ten Bauprojekte, das die Stadt Basel je in Angriff genommen hat: Auf dem bisherigen Hafengel&auml;nde im Norden der Stadt soll ein komplett neues Wohnviertel am Wasser entstehen &ndash; von den Medien auf den Namen &ldquo;Rheinhattan&rdquo; getauft. Erste Gelder sind schon beantragt, Investoren und Baufirmen stehen bereit. Bei den Bewohnern der angrenzenden Quartiere Klybeck und Kleinh&uuml;ningen aber formiert sich Widerstand gegen die Hochglanzhochhausinsel. Wie weit reicht die Mitsprache also tats&auml;chlich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/buerger-haften-fuer-ihre-bauten-schweizer-mitbestimmung-auf.922.de.html?dram:article_id=271095\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die Bev&ouml;lkerung wurde auch bei Stuttgart 21 einbezogen. Das wirkte jedoch wie eine Farce, denn das ausgew&auml;hlte Verfahren diente offenbar lediglich dazu, das gew&uuml;nschte Ergebnis zu erhalten.<\/em><br>\n<em>Auch an diesem Beispiel aus der Schweiz kann demonstriert werden: Nicht formale Vorschriften sind entscheidend, sondern die tats&auml;chliche Umsetzung der B&uuml;rgerbeteiligung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Olympischer Gigantismus &ndash; Gipfel der Absurdit&auml;t<\/strong><br>\nMit Gesamtkosten von bis zu 55 Milliarden Euro wird das Olympia-Spektakel in Sotschi das teuerste in der Geschichte der Winterspiele sein. F&uuml;r Russlands Pr&auml;sident Putin ist es ein Prestigeprojekt ohnegleichen. Doch der Gigantismus der IOC-Spiele st&ouml;&szlig;t zunehmend auf Kritik.<br>\nSamaranch hatte die olympische Megalomanie Anfang der Achtziger Jahre angesto&szlig;en. Der Dreh besteht darin, die alten Ideale des Spiele-Gr&uuml;nders Coubertin &uuml;ber die TV-Vermarktung und das Sponsoring zu versilbern. Wasser predigen und Wein trinken wurde zur Erfolgspr&auml;misse der letzten drei Dekaden: Die M&auml;r von den Werten und der Reinheit der Spiele, ihrer Teilnehmer und Finanziers ist ein Reklame-Gag &ndash; doch f&uuml;r das gro&szlig;e Ringe-Inkasso so unverzichtbar wie die M&auml;r von der effektiven Dopingbek&auml;mpfung. Nur so lassen sich die Erl&ouml;se dieser gnadenlosen Pharma-Messe immer h&ouml;her schrauben, nur so l&auml;sst sich ein Sportvatikan simulieren, den Weltkonzerne gern mit ihren Logos tapezieren. Ebenso die Fernsehsender, die Milliarden beisteuern.<br>\n1985 begann die systematische Vermarktung. Seither verkauft das IOC die Rechte an einer Auflage von Sommer- und Winterspielen im Vierjahres-Paket. Kassierte das IOC aus seinem ersten Top-Sponsorprogramm bis 1988 rund 96 Millionen US-Dollar, kam f&uuml;r das Intervall 2009 bis 2012 schon das Zehnfache rein: 950 Millionen Dollar. Die TV-Erl&ouml;se verdreifachten sich von 1,25 Milliarden Dollar in der Periode 1993 bis 1996 auf 3,85 Milliarden f&uuml;r 2009 bis 2012. Acht Milliarden Dollar insgesamt erbrachte das letzte Vierjahres-Paket bis 2012, etwa zehn Milliarden stecken im laufenden Verkaufsprogramm bis Sommer 2016. Mit R&uuml;cklagen von &uuml;ber 600 Millionen Dollar k&ouml;nnte das IOC sogar den Ausfall der Spiele verkraften. An seinem Tropf h&auml;ngt der gr&ouml;&szlig;te Teil der Fachverb&auml;nde, dazu 205 Nationale Olympische Komitees.<br>\nDer monet&auml;re Gigantismus pr&auml;gt die Spiele, das &Uuml;bel keimt &uuml;berall im Veranstalter-Vertrag. Weil das IOC eine Distanz zwischen Flughafen und Sportst&auml;tten von h&ouml;chstens 100 km bzw. einer Fahrtstunde w&uuml;nscht, muss infrastrukturell massiv aufger&uuml;stet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/olympischer-gigantismus-gipfel-der-absurditaet.1346.de.html?dram:article_id=274384\">Deutschlandradio<\/a>\n<p><strong>dazu: Gr&ouml;&szlig;er, teurer, skrupelloser<\/strong><br>\nIn einer mehrteiligen Serie rund um die Winterspiele in Sotschi besch&auml;ftigt sich die Sportredaktion mit den Facetten des Gigantismus.<br>\nGr&ouml;&szlig;ere und eindrucksvollere Arenen, exklusivere Hotels, modernere Infrastruktur &ndash; jeder olympische Austragungsort will neue Superlative bieten. Selbst die Umgestaltung eines Badeorts zum Wintersportschauplatz scheint als Hindernis nicht zu gro&szlig;: Russland zeigt mit der Austragung der Olympischen Winterspiele in Sotschi dass das geht &ndash; wenn das Budget und die Bauma&szlig;nahmen kaum Grenzen kennen.<br>\nDie Spiele in Sotschi gelten schon jetzt als die teuersten der Geschichte: Mit rund 37 Milliarden Euro Gesamtkosten. Hunderte neue Stra&szlig;en und riesige Sportarenen, auf die gr&uuml;ne Wiese gebaut, dazu mehr Wettbewerbe als je zuvor beweisen: Sotschi ist der Inbegriff des viel kritisierten olympischen Gigantismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/olympischer-gigantismus-groesser-teurer-skrupelloser.1346.de.html?dram:article_id=273498\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Ein Beispiel f&uuml;r guten Journalismus, der sich kritisch mit den Olympischen Spielen in Sotschi und dem Treiben des IOC auseinandersetzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Paneurop&auml;ische Netze<\/strong><br>\nDie Doktorats-Aff&auml;re um CSU-Generalsekret&auml;r Andreas Scheuer wirft ein Schlaglicht auf alte Netzwerke der deutschen Au&szlig;enpolitik. Scheuers Doktorats-Vater Rudolf Ku&#269;era von der Prager Karls-Universit&auml;t, bei dem der deutsche Politiker unter umstrittenen Bedingungen seinen akademischen Grad erlangen konnte, arbeitet seit den 1980er Jahren mit der deutschen Sektion der &ldquo;Paneuropa-Union&rdquo; zusammen. Diese ist in der CSU fest verankert und eng mit dem Milieu der &ldquo;Vertriebenen&rdquo;-Verb&auml;nde verflochten. Ku&#269;era ist f&uuml;r seine pro-sudetendeutsche Haltung bekannt, die schon seit den 1980ern seine (damals noch illegale) Paneuropa-Sektion &ldquo;B&ouml;hmen und M&auml;hren&rdquo; pr&auml;gt. Otto Habsburg, unter dessen Regie in dieser Zeit die Paneuropa-Union nach Ost- und S&uuml;dosteuropa erweitert wurde, habe &ldquo;bei unseren &ouml;stlichen Nachbarn das Bewu&szlig;tsein geweckt &hellip;, da&szlig; es noch zu l&ouml;sende offene Fragen gegen&uuml;ber den Deutschen gibt&rdquo;, erl&auml;uterte Anfang der 1990er Jahre der einstige Generalsekret&auml;r des Bundes der Vertriebenen (BdV), Hartmut Koschyk (CSU). Die Paneuropa-Netzwerke bestehen bis heute, und das nicht nur in der Tschechischen Republik. Vertreter ihrer F&uuml;hrungsebene beschreiben die EU als eine Art Fortf&uuml;hrung der verblichenen Idee von einem supranationalen Reich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58777\">german-foreign-policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Agenda 2020: EU-Milit&auml;reins&auml;tze in der Zentralafrikanischen Republik und in Mali<\/strong><br>\nDie EU k&uuml;ndigt einen Milit&auml;reinsatz in der Zentralafrikanischen Republik an. Wie die EU-Au&szlig;enminister am gestrigen Montag in Br&uuml;ssel beschlossen haben, sollen in K&uuml;rze Soldaten aus mehreren EU-Staaten nach Bangui geschickt werden und dort franz&ouml;sische Truppen unterst&uuml;tzen. Die Bundeswehr wird sich voraussichtlich mit Transportflugzeugen und mit einem Sanit&auml;ts-Airbus beteiligen. Zugleich stellt der deutsche Au&szlig;enminister eine Ausweitung der deutschen Intervention in Mali in Aussicht. Wie es hei&szlig;t, solle die Deutsch-Franz&ouml;sische Brigade dort zu ihrem ersten gro&szlig;en Einsatz kommen. Im Hintergrund h&auml;lt der Machtkampf zwischen der Bundesrepublik und Frankreich an. Berlin sucht die Operation in Mali zu nutzen, um den bislang exklusiven Pariser Einfluss in der westafrikanischen Frankophonie zu brechen. Deutsche Milit&auml;rs k&uuml;ndigen an, &ldquo;Afrika, insbesondere sein Norden und seine Mitte&rdquo;, w&uuml;rden &ldquo;uns &hellip; in den n&auml;chsten Jahren besch&auml;ftigen&rdquo;. Noch vor dem Ende des (Teil-)Abzuges aus Afghanistan r&uuml;ckt damit bereits ein neuer deutscher Interventions-Schwerpunkt in den Blick &ndash; ganz im Sinne der weltpolitischen Offensive, auf die das au&szlig;enpolitische Establishment Berlins seit letztem Herbst verst&auml;rkt dringt&hellip;.<br>\n&Uuml;ber die Ausweitung der deutschen Afrika-Operationen hat in den letzten Tagen unter anderem der Au&szlig;enpolitik-Ressortleiter der S&uuml;ddeutschen Zeitung berichtet, &uuml;ber den es in einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung hei&szlig;t, er geh&ouml;re zu einer Gruppe von &ldquo;Elitejournalisten&rdquo;, die dem Publikum &ndash; teilweise unter Zuhilfenahme von &ldquo;Propagandatechniken&rdquo; &ndash; Ansichten aus den politisch-milit&auml;rischen F&uuml;hrungszirkeln nahebr&auml;chten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58778\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die EU ist immer noch mitten in der Krise auf dem Finanzsektor. Die Ank&uuml;ndigungen des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten tragen leider kaum zur L&ouml;sung bei &ndash; im Gegenteil: Insbesondere die wohlfahrtsstaatlichen Errungenschaften (vor allem Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenkassen) und die davon abh&auml;ngige Bev&ouml;lkerung d&uuml;rften darunter weiter leiden.<\/em><br>\n<em>Wenn es um Gelder f&uuml;r Hilfsbed&uuml;rftige (z.B. Arbeitslose, Fl&uuml;chtlinge, Kinder und Rentner) geht, ist kaum etwas zu machen.<\/em><br>\n<em>Aber Gelder f&uuml;r die Milit&auml;reins&auml;tze sind scheinbar immer &uuml;brig. Schlie&szlig;lich soll ja wohl die einge&uuml;bte Strategie und Taktik vom (theoretischen) Schreibtisch seinen Weg in die (angewandte) Praxis finden, also auch in Gefechte &ndash; ebenso die neu entwickelten Waffensysteme.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jakob Augstein &ndash; Obamas PR-Offensive: Der Kaiser und seine Vasallen<\/strong><br>\nBarack Obama hat eine Rede gehalten, um die Kritik zu bes&auml;nftigen, die sich an der amerikanischen &Uuml;berwachung entz&uuml;ndet hat. Und weil die Kritik in Deutschland besonders laut war &ndash; und die &Uuml;berwachung der deutschen Bundeskanzlerin besonders peinlich -, hat er dem deutschen Fernsehen extra noch ein Interview gegeben.<br>\nVor der Rede und vor dem Interview hatten die Kommentatoren ger&auml;tselt, wer da sprechen w&uuml;rde: der Oberbefehlshaber oder der B&uuml;rgerrechtsanwalt. Das war ein Missverst&auml;ndnis. Hier hat ein Herrscher zu seinen Untertanen gesprochen. Und die Untertanen, das sind wir alle. Nach diesem Wochenende gibt es gen&uuml;gend Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass Europa endlich damit beginnt, seine digitale Autonomie zur&uuml;ckzuerobern. Unsere Identit&auml;t, unsere Sicherheit und unser Geld stehen auf dem Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/augstein-kolumne-zur-obama-rede-und-obama-interview-im-zdf-a-944417.html\">SPON<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Warum Gabriel hat, was Hollande fehlt<\/strong><br>\nKann sich noch jemand daran erinnern, wer vor vier Monaten die Wahl verloren hat? Klar, die FDP. Und die Gr&uuml;nen. Fast vergessen ist die Tatsache, dass auch die SPD eine Niederlage eingefahren hat, ihr zweitschlechtestes Ergebnis seit Bestehen der Republik.<br>\nDass dar&uuml;ber so gut wie nicht mehr geredet wird, ist vor allem Sigmar Gabriel zu verdanken, der seine Partei gegen alle Widerst&auml;nde in die Regierung f&uuml;hrte. F&uuml;r die Aufarbeitung der Niederlage blieb da keine Zeit. Nun aber, im neuen Jahr, hat die SPD nicht nur Zeit zum Nachdenken, sondern bekommt aus Frankreich auch noch einen entscheidenden Ansto&szlig; dazu.<br>\nDort hat Fran&ccedil;ois Hollande in der vergangenen Woche eine politische Wende verk&uuml;ndet, die nicht nur Folgen f&uuml;r Frankreich und seine europ&auml;ischen Partner haben wird, sondern auch die deutsche Sozialdemokratie betrifft. Schlie&szlig;lich ist sie, wie Hollande, mit einem dezidiert linken Programm in den Wahlkampf gezogen, kr&auml;ftige Steuererh&ouml;hungen inklusive. Hollande hat mit seinem Programm die Wahl gewonnen und verabschiedet sich nun davon. Die SPD hat mit ihrem Programm die Wahl verloren und verabschiedete sich auf dem Weg in die gro&szlig;e Koalition von erheblichen Teilen desselben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sozialdemokratie-warum-gabriel-hat-was-hollande-fehlt-1.1866738\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Die neoliberale Mainstreamjournaille kriegt sich gar nicht mehr ein, dass der ehemalige Sozialist Holland endlich vor dem Neoliberalismus zu Kreuze kriecht und die franz&ouml;sische Republik nun auch &bdquo;marktkonform&ldquo; wird. Aber weshalb soll sich die SPD daran ein Beispiel nehmen? Sie hat doch bereits das Copyright f&uuml;r markradikale Reformen, die sich eine konservative Regierung niemals getraut h&auml;tte. Und was ist bitte vom angeblich linken Programm der SPD in der Gro&szlig;en Koalition &uuml;berhaupt noch &uuml;briggeblieben?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie die EU mit dem Bologna-Prozess die Hochschulen okkupiert<\/strong><br>\nDie gesamte Entwicklung der &bdquo;europ&auml;ischen Integration&ldquo; ist gepr&auml;gt von dem Spannungsverh&auml;ltnis zwischen den bewahrenden Interessen der Nationalstaaten und der von den Eurokraten stetig angefachten Dynamik, immer mehr Kompetenzen in Br&uuml;ssel zu zentrieren, bis der geplante Bundesstaat erreicht ist. Davon macht auch die Bildungspolitik keine Ausnahme. Obwohl die Kompetenzen f&uuml;r das Bildungswesen rechtlich in den Mitgliedstaaten verankert sind, richteten sich schon zu Zeiten der rein &ouml;konomischen EG die Br&uuml;sseler Bestrebungen darauf, Einfluss auf die Bildungssysteme der Mitgliedstaaten zu nehmen und ihre &bdquo;europakonforme&ldquo; Angleichung zu f&ouml;rdern. Dem diente ab 1976 eine Folge von EG-Aktionsprogrammen, die den Ausbau von engen Kontakten zwischen den wissenschaftlichen Fachverb&auml;nden, die Schaffung gemeinsamer Forschungs- und Studienprogramme, die gemeinschaftsweite F&ouml;rderung der studentischen Mobilit&auml;t und die wechselseitige Anerkennung von Diplomen und Studienzeiten zum Ziel hatten. (<a href=\"http:\/\/hsdbs.hof.uni-halle.de\/documents\/t1722.pdf\">Der Bologna-Prozess im Kontext der europ&auml;ischen Hochschulpolitik S. 19 f. [PDF &ndash; 187 KB]<\/a>)<br>\n&bdquo;Hinter all diesen Programmen stand als treibende Kraft die Europ&auml;ische Kommission. Vieler Bedenken zum Trotz &ndash; innerhalb der Mitgliedstaaten aber vor allem hinsichtlich der Kompetenzfrage &ndash;, &uuml;bernahm die Kommission die Prozessf&uuml;hrerschaft&ldquo;. Der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH), der mit seinen Entscheidungen stets die &bdquo;supranationale Dynamik der Integration&ldquo; verst&auml;rkt, kam der Kommission in ihrem Anspruch zu Hilfe und erkl&auml;rte in einem Urteil von 1985, &bdquo;Bildungspolitik falle zwar nicht in den Aufgabenbereich der Gemeinschaft. Aus der Perspektive der Freiz&uuml;gigkeit innerhalb der EG, stelle das Hochschulstudium aber zugleich eine Berufsausbildung dar und sei insofern f&uuml;r die Gemeinschaft von einer besonderen Relevanz.&ldquo; (a.a.O. S. 21 f.) Damit stellte er &bdquo;rechtssch&ouml;pferisch&ldquo; den gew&uuml;nschten Zusammenhang der Bildung mit dem Wirtschaftsleben her, der in der Folge eine immer gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung erhielt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fassadenkratzer.wordpress.com\/2014\/01\/17\/wie-die-eu-mit-dem-bologna-prozess-die-hochschulen-okkupiert\/\">Fassadenkratzer<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hochschulen brauchen eine Zivilklausel<\/strong><br>\nWenige Universit&auml;ten haben Zivilklausel<br>\nDie erste Universit&auml;t Deutschlands die eine Zivilklausel eingef&uuml;hrt hat, war die Uni Bremen 1986. Im Ruhrgebiet hingegen bisher nur die Technische-Universit&auml;t Dortmund. Die Zivilklausel besagt, dass die Forschung der jeweiligen Hochschule nur f&uuml;r zivile- und friedliche Zwecke eingesetzt werden d&uuml;rfen. In Niedersachsen, dem Nachbarland von NRW, war die Zivilklausel neun Jahre lang sogar Teil des Hochschulgesetzes: &bdquo;Die Forschung in den Hochschulen dient der Gewinnung und Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnis, deren allgemeiner Verbreitung und praktischer Nutzung f&uuml;r friedliche und die nat&uuml;rlichen Lebensgrundlagen erhaltenden Zwecke[&hellip;].&ldquo;<br>\nRuhr-Universit&auml;t schreitet voran<br>\nAn der Ruhr Uni Bochum (RUB) kam es im Juni vergangenen Jahres zu Protesten, als die Bundeswehr auf der allj&auml;hrlichen Jobmesse auftrat. Etwa 40 Friedensaktivist*innen haben erfolgreich den geplanten Vortrag der Bundeswehr an der RUB blockiert. Polizei, Offiziere und die RUB Security schauten ratlos zu, wie Aktivist*innen gegen Krieg, Gewalt und Milit&auml;rforschung protestierten. Nach etwa einer halben Stunde gaben die Offiziere der Bundeswehr den Versuch auf, den Vortrag doch noch zu halten. Im Anschluss verteilten die Protestierenden Flyer: Bis 2010 gab die Ruhr-Universit&auml;t Bochum bis zu 2,6 Millionen Euro j&auml;hrlich f&uuml;r direkte und indirekte R&uuml;stungsforschung aus. Dem stehen Aktivist*innen gegen&uuml;ber, die kein &bdquo;Werben f&uuml;rs Sterben&ldquo; an ihrer Universit&auml;t dulden. An der ersten neugegr&uuml;ndeten Universit&auml;t der Bundesrepublik indes formiert sich immer st&auml;rkerer Widerstand gegen die R&uuml;stungsforschung. Nicht nur, dass letztes Jahr mehrere Veranstaltungen der Bundeswehr gest&ouml;rt wurden, auch der Antrag der GHG ist ein Zeichen f&uuml;r eine positive Entwicklung der friedenspolitischen Positionen der Studierenden. Neben der GHG wird nach der aktuell Stupawahl wohl vor allem die Linke Liste f&uuml;r die Durchsetzung der friedenspolitischen Ziele sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/frieden\/hochschulen-brauchen-eine-zivilklausel\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Oligarchische Gazette<\/strong><br>\nWeltwirtschaftsforum in Davos: In der neu gegr&uuml;ndeten World Post schreiben die Reichen und M&auml;chtigen selbst&hellip;<br>\nDie Reichen und M&auml;chtigen der westlichen Welt, vornehmlich Milliard&auml;re des Silicon Valley sowie ehemalige Regierungschefs, haben eine neues publizistisches Organ: die World Post. Das von der US-Medienunternehmerin und Herausgeberin Arianna Huffington sowie dem Investor Nicolas Berggruen initiierte Internetprojekt erscheint unter dem Dach der Online-Zeitung Huffington Post, erh&auml;lt aber einen eigenen Webauftritt. Vorgestellt wird die Zeitung nach Presseberichten auf dem morgen beginnenden Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/01-21\/001.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Aufruf zu einem Europ&auml;ischen Fr&uuml;hling<\/strong><br>\nEs wird Zeit f&uuml;r eine Gro&szlig;e Au&szlig;er-parlamentarische Opposition (GrAPO). Als Reaktion auf die gef&auml;hrliche Macht-konzentration in den H&auml;nden eines neoliberalen Kartells aus Union, SPD und Wirtschaft hat Konstantin Wecker neben anderen Initiatoren diesen Aufruf verfasst. Wer mit ihm im Wesentlichen &uuml;bereinstimmt und ihn gern unterschreiben m&ouml;chte, wende sich bitte <a href=\"mailto:hamcha@hamcha.de\">per Mail an den Mitverfasser Michael Vilsmeier<\/a>.<br>\nDie Gro&szlig;e Koalition aus CDU\/CSU und SPD basiert auf einem Wortbruch. Der Politikwechsel wurde verhindert, das Versprechen der SPD-F&uuml;hrung, Angela Merkel als Kanzlerin abzul&ouml;sen, erwies sich als Wahlbetrug. Das neoliberale B&uuml;ndnis aus Union, SPD und Wirtschaft spaltet und polarisiert die Gesellschaft. Die Marktwirtschaf werden 16 Millionen Arme und Ausgegrenzte gez&auml;hlt. Union und SPD verharmlosen diese Realit&auml;t als Missstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2014\/01\/20\/aufruf-zu-einem-europaischen-fruhling\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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