{"id":2007,"date":"2007-01-12T08:30:47","date_gmt":"2007-01-12T07:30:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2007"},"modified":"2007-01-12T08:30:47","modified_gmt":"2007-01-12T07:30:47","slug":"hinweise-des-tages-303","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2007","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Christoph Butterwegge: Hartz in Weimar. Verbl&uuml;ffende Parallelen.<\/strong><br>\nSchon bevor die Weltwirtschaftskrise 1929\/32 das Sozialsystem der Weimarer Republik bis ins Mark ersch&uuml;tterte, traten Kritiker des Wohlfahrtsstaates auf den Plan, die seine Leistungsf&auml;higkeit in Zweifel zogen und &ndash; &auml;hnlich wie heute &ndash; mehr Privatinitiative forderten. Einer davon hie&szlig; Gustav Hartz und war 1924 f&uuml;r ein paar Monate DNVP-Reichstagsabgeordneter. 1928 erschien sein Buch Irrwege der deutschen Sozialpolitik und der Weg zur sozialen Freiheit, in dem Hartz viele gegenw&auml;rtig aktuelle Fragen stellte. Hartz forderte eine Abkehr von dem Glauben, &ldquo;dass der Staat alles selber machen muss&rdquo;. Die &ldquo;staatliche Zwangsversicherung&rdquo; wollte Hartz abschaffen und ein System der privaten Vorsorge errichten, das auf Zwangssparen hinauslief. Einer seiner Lieblingsbegriffe hie&szlig; &ldquo;Reform&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/02\/07020502.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>CDU\/CSU und Industrie nutzen &Ouml;lstreit f&uuml;r weiteren Atomvorsto&szlig;.<\/strong><br>\nKein Argument zu bl&ouml;d, kein Anlass zu hergeholt: Dass f&uuml;hrende Politiker von CDU und CSU das Gerangel um die &Ouml;llieferungen aus Russland zum Anlass f&uuml;r eine neuerliche Pro-Atomkraft Kampagne nehmen w&uuml;rden, war abzusehen. Wie Pawlowsche Hunde gaben die Unionsgranden Laut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/01-11\/048.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Kostenlose Arbeiter?<\/strong><br>\nIst der Handyhersteller doch zu retten, wenigstens zum Teil? Ja, sagen Investoren. Aber nur, wenn sie Mitarbeiter kostenlos besch&auml;ftigen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/text\/online\/2007\/02\/benq-meldung\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Immobilienkonzern Gagfah kauft allein in Berlin f&uuml;r 370 Millionen Wohnungen ein<\/strong><br>\nNach eigenen Angaben verwaltet die Gagfah bereits fast 160 000 Mietwohnungen in rund 150 St&auml;dten. Das Gesch&auml;ftskonzept sieht vor, den Leerstand zu verringern, Mieten zu erh&ouml;hen oder die Wohnungen an die Mieter zu verkaufen. Der Deutsche Mieterbund sieht die Strategie kritisch. Der durch den B&ouml;rsengang gestiegene Renditedruck f&uuml;hre zu Mieterh&ouml;hungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/archiv.tagesspiegel.de\/drucken.php?link=archiv\/11.01.2007\/3014464.asp\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Wissenschaftler stellen Glaubw&uuml;rdigkeit von Weltbank-Studien in Frage. Sie seien missionarisch und methodisch anfechtbar<\/strong><br>\nSo seien viel beachtete Studien &uuml;ber Globalisierung, Armutsbek&auml;mpfung und die Wirksamkeit von Entwicklungshilfe dazu benutzt worden, &ldquo;f&uuml;r die Politik der Bank zu missionieren, oft ohne ausgewogene Ber&uuml;cksichtigung der empirischen Fakten&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Die Daten w&uuml;rden oft einer genaueren Analyse nicht Stand halten. Politische genehme Schlussfolgerungen &ndash; etwa dass Globalisierung die Armut bek&auml;mpfen helfe &ndash; w&uuml;rden voreilig gezogen. Die Studie eines Weltbank-Mitarbeiters dagegen, die den Nutzen der Globalisierung f&uuml;r die Armen in Frage stellte und im Gegenteil wachsende Einkommensunterschiede feststellte, sei unter den Teppich gekehrt worden. &ldquo;Interne Forschungsergebnisse, die die Position der Bank best&auml;tigten, wurden stark hervorgehoben, ung&uuml;nstige Ergebnisse wurden ignoriert&rdquo;, fassen die Wissenschaftler zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/01\/12\/a0151.1\/text\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa ist erweiterungsm&uuml;de<\/strong><br>\nAu&szlig;er Finnland und Schweden haben alle alten EU-Staaten den Zuzug von Arbeitskr&auml;ften aus Rum&auml;nien und Bulgarien eingeschr&auml;nkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltwoche.ch\/artikel\/print.asp?AssetID=15681&amp;CategoryID=91\">Weltwoche<\/a>\n<p><em>Kommentar: Wer durch eine binnenmarkt- und damit wachstumsfeindliche Wirtschaftspolitik der gro&szlig;en Mehrheit der Menschen nur die Wahl zwischen mehr oder weniger Verarmung l&auml;sst, darf sich &uuml;ber solche Ergebnisse nicht wundern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die digitalisierte Buchsuche Google Print<\/strong><br>\nF&uuml;r eine europ&auml;ische Perspektive: Die digitalisierte Google-Buchsuche n&uuml;tzt der klassenlosen Wissensgesellschaft, meint Reg Carr, Leiter der Bodleian Bibliothek der Universit&auml;t Oxford.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/?em_cnt=1047841\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie Exxon die Welt verdunkelt<\/strong><br>\nIn den USA tobt eine heftige Debatte um den menschlichen Anteil an der Klimaerw&auml;rmung. Eine Untersuchung enth&uuml;llt jetzt die Hintergr&uuml;nde einer detailliert geplanten Verdunkelungs- und Verwirrungskampagne. Im Zentrum: der &Ouml;lkonzern Exxon Mobil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/148773.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Aus dem Bericht der EU-Kommission zur Bek&auml;mpfung des Klimawandels und zur Reduzierung der Treibhausgase<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1047902&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/dokumentation&amp;em_ivw=fr_doku&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a>\n<p><em>Anmerkung: Eine ausf&uuml;hrliche Kommentierung w&auml;re zwingend, aber derzeit nicht zu schaffen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2007","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2007"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2007\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}