{"id":2016,"date":"2007-01-15T14:37:45","date_gmt":"2007-01-15T13:37:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2016"},"modified":"2016-01-19T10:52:26","modified_gmt":"2016-01-19T09:52:26","slug":"was-tun-zum-aufbau-einer-kritischen-gegenoffentlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2016","title":{"rendered":"Was tun zum Aufbau einer kritischen Gegen\u00f6ffentlichkeit?"},"content":{"rendered":"<p>Wenn Sie <a href=\"?page_id=4\">&bdquo;Warum NachDenkSeiten?&ldquo;<\/a> anklicken, dann werden Sie finden, dass wir es f&uuml;r notwendig halten, eine Gegen&ouml;ffentlichkeit zum g&auml;ngigen Strom der &ouml;ffentlichen Meinungsmache aufzubauen. Viele unserer Leser teilen diese Ansicht. Nur wenn es gelingt, die Vorherrschaft des g&auml;ngigen Denkens in Zweifel zu ziehen, haben wir &uuml;berhaupt noch eine Chance, die politischen Entscheidungen zum Besseren zu wenden.<br>\nSchon die ersten zwei Wochen des Jahresanfangs zeigen wieder, wie schwierig dieser Versuch ist. Wir sind bei einem wichtigen Thema, dem Themenkomplex Demographie, Geburtenrate und Alterung geradezu &uuml;berrollt worden von dramatisierenden Berichten und Sendungen. Siehe Anhang mit Hinweisen auf massive Meinungsmache auch in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien.<br>\nBeim Aufbau einer kritischen Gegen&ouml;ffentlichkeit haben wir es mit einer typischen David-Goliath-Situation zu tun. Das meint, wir k&ouml;nnen nur Boden gewinnen, wenn wir intelligent vorgehen, intelligenter als die Macher des Hauptstroms. Was das praktisch bedeutet &hellip; Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nIch will f&uuml;r Ihre eigene &Uuml;berzeugungsarbeit zwei Anregungen geben, die mir zentral erscheinen:<\/p><ol>\n<li><strong>Die Glaubw&uuml;rdigkeit der Hauptstr&ouml;mung in Zweifel ziehen<\/strong>\n<p>Wenn man es &ndash; wie im Anhang beispielhaft f&uuml;r den Jahresanfang belegt &ndash; mit einer massiven Propaganda mit vielen Informations- beziehungsweise Agitationsimpulsen zu tun hat, dann steht man in einer Relation von vermutlich 1 zu 100 Informations-Impulsen. Das ist eine aussichtslose Situation, wenn es nicht gelingt, die Glaubw&uuml;rdigkeit der 100 Impulse infrage zu stellen. Deshalb d&uuml;rfen Sie in Ihrer Argumentation nicht nur eine rationale Information gegen die vielen Meinungs-Impulse und Emotionen der anderen Seite stellen. Sie m&uuml;ssen versuchen, die Glaubw&uuml;rdigkeit der andern Seite zu unterminieren. Nur dann entwerten Sie die massiv vorgetragenen Spr&uuml;che der neoliberalen Bewegung. <\/p>\n<p>Wenn Sie es gut anstellen, dann k&ouml;nnen Sie die Massivit&auml;t der gegnerischen Agitation sogar noch auf die eigenen M&uuml;hlen lenken. &Uuml;brigens: Ich theoretisiere dabei nicht. Als ich 1972 f&uuml;r den Wahlkampf Willy Brandts verantwortlich war, haben wir diese Regel erfolgreich angewandt. Damals hatten anonyme Kreise aus der Wirtschaft Millionen f&uuml;r circa 100 anonyme Anzeigen mobilisiert. Wir haben diese massive Intervention des Gro&szlig;en Geldes selbst zum Thema gemacht und die Glaubw&uuml;rdigkeit dieser Kampagne total in Zweifel gezogen. Jede neue Anzeige gegen Willy Brandt, seine Ostpolitik und Sozialpolitik war so eine Werbung f&uuml;r ihn und seine Politik.<br>\nDas Fazit f&uuml;r die jetzige Situation: Denken Sie bei Ihrer Argumentation immer daran, nicht nur eine Information gegen die andere, also eine gegen 100 andere zu setzen, sondern bewusst und geplant die Glaubw&uuml;rdigkeit in Zweifel zu ziehen. <\/p>\n<p>Das hei&szlig;t zum Beispiel konkret: Wenn Sie mit anderen Menschen &uuml;ber die Agitation zur Demographie sprechen, dann sollten Sie darauf hinweisen, dass bei der <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/pages\/std\/t_cid-3460798_.html\">Ank&uuml;ndigung der Sendung der ARD vom 10.1.07<\/a> (siehe Anhang II)  unter vier genannten Internet-Links drei eindeutig dem Mainstream angeh&ouml;rige Websites genannt sind und jeder Hinweis auf aufkl&auml;rende Websites wie jene von Gerd Bosbach, Christoph Butterwegge oder die NachDenkSeiten fehlt. Oder Sie sollten die Sprache dieses Ank&uuml;ndigungstextes zur Sprache bringen: &bdquo;Im Greisenland&ldquo;, &bdquo;Die Vorboten der Vergreisung&ldquo;, die Demographie sei das &bdquo;gravierendste Zukunftsproblem der Deutschen&ldquo;. &ndash; Das ist alles weit jenseits jeder Aufkl&auml;rungspflicht. Es ist dumpfe Angstmache.<br>\nOder ein anderes Beispiel, das Sie zur Ersch&uuml;tterung der Glaubw&uuml;rdigkeit nutzen k&ouml;nnen: die Massivit&auml;t und Verlogenheit, mit der das ZDF zum Beispiel zum Jahresanfang Propaganda macht. Siehe Hinweis im Anhang und hier schon der <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/story.htx?nr=926047&amp;firmaid=7840\">Link zu einer Presseerkl&auml;rung des ZDF<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><strong>Was kann man tun. Zum Beispiel Kleine Kreise bilden.<\/strong>\n<p>Wir haben die NachDenkSeiten ins Leben gerufen, um das Internet zur Aufkl&auml;rung zu nutzen. Andere tun &auml;hnliches mit ihren Websites. Aber diese elektronische Aufkl&auml;rung alleine reicht bei weitem nicht.<\/p>\n<p>Bei meinen Lesungen und Vortragsreisende komme ich mit den Diskutanten immer wieder ins Gespr&auml;ch &uuml;ber die entscheidende Frage: Was kann man dar&uuml;ber hinaus tun? Bei einer Veranstaltung in Minden haben wir zum Beispiel ausf&uuml;hrlich &uuml;ber diese Frage diskutiert. Dabei waren wir &uuml;bereinstimmend der Meinung, dass es von zentraler Bedeutung ist, die politisch inhaltliche Diskussion zu beleben und dazu auch privat Kleine Kreise zu bilden und auch andere Gelegenheiten des Zusammentreffens f&uuml;r eine politisch inhaltliche Diskussion zu nutzen. Ohne die Vergangenheit besch&ouml;nigen zu wollen, weise ich immer wieder daraufhin, dass es in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Kreisen junger Erwachsener noch &uuml;blich war, wenn man sich traf zum Beispiel &uuml;ber das zuletzt erschienene rororo-aktuell-Buch zu diskutieren, bevor dann das vergn&uuml;gliche gemeinsame Essen oder Schwofen begann.<\/p>\n<p>Auch heute ist es doch in allen Altersgruppen ein Gewinn, Anst&ouml;&szlig;e f&uuml;r eine Sachdebatte zu geben und diese zu f&uuml;hren, bevor man dann &uuml;ber privates und kulturelle Ereignisse diskutiert, oder im Smalltalk endet. Diese meine Erfahrung stammt nicht aus dem letzten Jahrhundert. Auch heute wollen Menschen in allen Altersgruppen &uuml;ber eine Sachfrage diskutieren, sich austauschen, sich reiben, kritisch hinterfragen, zweifeln, sich streiten. Der Bedarf daf&uuml;r ist da.<\/p>\n<p><strong>Die Kommunikation unter Menschen ist ein so genuin humanes Bed&uuml;rfnis, dass es wirklich abstrus w&auml;re, w&uuml;rden wir dieses Bed&uuml;rfnis der Menschen nach Kommunikation und Aufkl&auml;rung nicht f&uuml;r weitere Schritte zum Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit nutzen.<\/strong><\/p>\n<p>Sich mit anderen zusammen zu tun, ist auch wichtig und notwendig, um sich vor der Isolation oder auch der Indoktrination zu bewahren. Ich will Ihnen dazu von einer Erfahrung mit den NachDenkSeiten berichten: jene, die uns als Reaktion auf die erste Begegnung mit den NachDenkSeiten schreiben, kann man grob in zwei Gruppen einteilen. Die einen schreiben uns, sie seien angesichts der Massivit&auml;t der neoliberalen Propaganda schon bereit gewesen, vieles von dem zu glauben, was ihnen t&auml;glich serviert wird. Die NachDenkSeiten w&uuml;rden ihnen helfen, sich k&uuml;nftig vor dieser Indoktrination besser zu sch&uuml;tzen. &ndash; Andere schreiben uns, sie h&auml;tten schon langsam geglaubt, sie seien irre, weil sie nicht mehr nachvollziehen k&ouml;nnen, was sie t&auml;glich in unseren Medien lesen, sehen und h&ouml;ren. Und sie h&auml;tten sich isoliert gef&uuml;hlt. Nach Lekt&uuml;re der NachDenkSeiten w&uuml;ssten sie wenigstens, dass sie nicht alleine sind.<\/p>\n<p>Diese gute Erfahrungen k&ouml;nnen Sie verst&auml;rken, wenn Sie sich mit anderen regelm&auml;&szlig;ig treffen und austauschen. In den NachDenkSeiten wie auch in der &bdquo;Reforml&uuml;ge&ldquo; und in &bdquo;Machtwahn&ldquo; werden Sie gen&uuml;gend Material zur Diskussion und auch Fakten zur Argumentation finden. Angesichts der zunehmenden Gleichrichtung unserer Medien &ndash; man k&ouml;nnte auch schon Gleichschaltung sagen, ohne zu &uuml;bertreiben &ndash; finden Sie auch st&auml;ndig Anl&auml;sse und Widerhaken f&uuml;r Ihre Gespr&auml;che im kleinen Kreis.<\/p>\n<p><strong>Bitte &uuml;berlegen Sie, welche Personen in ihrem Freundes-, Kolleginnen\/en- und Familienkreis oder in ihrer Nachbarschaft f&uuml;r einen solchen kleinen Kreis infrage k&auml;men, und welche Personen dann wieder bereit und f&auml;hig w&auml;ren, die Idee einer inhaltlichen Kommunikation weiter zu tragen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Laden Sie regelm&auml;&szlig;ig zur Diskussion ein, zur Entlastung m&ouml;glicherweise reihum.<\/strong><\/p>\n<p>Sie werden &uuml;brigens feststellen, dass eine solche Aufkl&auml;rungsarbeit nicht nur M&uuml;he macht. Sie bereitet auch erstens Vergn&uuml;gen, denn es tut gut, hinter die Kulissen zu schauen. Au&szlig;erdem werden Sie zweitens erfahren, dass Ihre Nachbarn, Kolleginnen\/en, Freunde &hellip; Ihre Initiative zu w&uuml;rdigen wissen.<\/p>\n<p>Jedenfalls machen wir schon mit unserer elektronischen Aufkl&auml;rung solche positiven Erfahrungen. Eine der sch&ouml;nsten Mails, die Mail einer 17 j&auml;hrigen, m&ouml;chte ich hier wiedergeben:<\/p>\n<blockquote><p>26.10.2006<\/p>\n<p>Guten Tag,<\/p>\n<p>Ich wollte ihnen eigentlich nur sagen, dass ich ihre Seite genial finde. Ich bin 17 und interessiere mich normalerweise nicht f&uuml;r Politik, ich bin durch meinen Lehrer auf ihre Seite gekommen. Und ich sa&szlig;, als ich die Seite das erste mal aufgerufen hatte, ganze 4 Stunden vor meinem PC und habe mir die Page durchgelesen. Wie schon gesagt, verstehe ich nicht viel von Politik und habe mich bis vor ein paar Wochen auch noch nicht damit befasst aber wie sie die Aussagen und Reformen auseinander nehmen, finde ich faszinierend.<\/p>\n<p>Durch ihre Page habe ich mein Interesse an der Politik entdeckt.<\/p>\n<p>Mit freundlichen gr&uuml;&szlig;en Franziska A.<\/p><\/blockquote>\n<p>Soweit diese Mail. Sie werden &auml;hnliche positive Erfahrungen machen, wenn Sie sich mit anderen in kleinen Kreisen zum Aufbau einer aufkl&auml;renden Gegen&ouml;ffentlichkeit zusammentun.<br>\nDas ist die einzige Chance, in unserem Land wieder eine Politik einzuleiten, die mehr Vernunft und mehr Gerechtigkeit zu realisieren vermag.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Anhang:<\/strong><\/p><p>Hier finden Sie Hinweise von einigen unserer Nutzer auf Ereignisse in &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien zum Thema in Demographie. Beispielhaft:<\/p><ol type=\"I\">\n<li><strong>Mail von T.L. vom 9.1.2007:<\/strong>\n<p>&bdquo;Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender scheren sich offensichtlich immer weniger um ihren, nicht zuletzt die Zwangsgeb&uuml;hren beg&uuml;ndenden Informationsauftrag und betreiben &uuml;belste Propaganda. <\/p>\n<ul>\n<li><strong>ab 16.01.2007, 3-Teiler:<\/strong><br>\n2030 &ndash; Aufstand der Alten<br>\nDie Geiselnahme<br>\nDoku-Fiction, D \/ E, 2007<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFde\/einzelsendung\/1\/0,1970,2836737,00.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><strong>am 16.01.2007, nach obiger Sendung:<\/strong><br>\nDie Alten-Republik Deutschland<br>\nEine Reise durch ein schrumpfendes Land<br>\nDokumentation, Deutschland, 2007<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFde\/einzelsendung\/2\/0,1970,2836738,00.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Programmheft, das mich auf diese Sendungen aufmerksam machte (Beileger in der &ldquo;Badischen Zeitung&rdquo;, Freiburg) ist die Rede von &ldquo;wissenschaftlich&rdquo; , &ldquo;wissenschaftlichen Studien&rdquo;, &ldquo;Prognosen&rdquo;, &ldquo;unsichere gesetzliche Rente&rdquo; und so weiter. Das von einem Beileger keine echte journalistische Arbeit zu erwarteten ist, kann davon ausgegangen werden, dass hier die Eigenwerbung der Produzenten\/des Senders wiedergegeben wird.<\/p>\n<p>Ich hoffe, dieser Hinweis hilft ihnen ein wenig, bei ihrem Bem&uuml;hen, kritische &Ouml;ffentlichkeit herzustellen.&ldquo;<\/p>\n<p>Soweit die Mail unseres Nutzers. Ich erg&auml;nze um den <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/story.htx?nr=926047&amp;firmaid=7840\">Link zu einer Presseerkl&auml;rung des ZDF<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><strong>Mail von M.S. vom 10.1.2007 an Redaktion NachDenkSeiten:<\/strong>\n<p>&bdquo;Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>am 10.01.2007, um 22.45 Uhr lief auf der ARD die folgende Dokumentation:<\/p>\n<p>Im Greisenland &ndash; Von der deutschen Zukunft<br>\nvon Fabian D&ouml;ring<\/p>\n<p>dazu gab es <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/pages\/std\/t_cid-3460798_.html\">Informationen auf der ARD-Homepage<\/a>.<\/p>\n<p>Auf dieser Seite findet sich auch ein Link zur &ldquo;Aktion Demographischer Wandel&rdquo; der Bertelsmann Stiftung.<\/p>\n<p>Dies mal wieder ein typischer Versuch, den Menschen mittels &ouml;ffentlich-rechtlichem Fernsehen Angst vor dem Alter einzufl&ouml;&szlig;en und die<br>\nRente f&uuml;r unsicher zu erkl&auml;ren. Auf der Bertelsmann Seite findet sich nat&uuml;rlich nur pure neoliberale Propaganda zur Haushaltskonsolidierung etc&hellip;&ldquo;<\/p><\/li>\n<li><strong>dradio.de:<\/strong>\n<p>Auch das DeutschlandRadio haut in die gleiche Kerbe:<\/p>\n<p>Hier der <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/lebenszeit\/579327\/\">Link zu einer Sendung vom 5.1. 2007<\/a> und die Ank&uuml;ndigung zur Sendung:<\/p>\n<p><strong>LEBENSZEIT<\/strong><br>\n05.01.2007 &middot; 10:10 Uhr<br>\n<em>Deutschland vor dem Alterskollaps?<\/em><\/p>\n<p>Den demographischen Wandel gestalten<br>\nHerausforderungen f&uuml;r 2007<br>\nModeration: Bettina Schmieding<\/p>\n<p>Weniger Kinder, mehr Alte &ndash; so l&auml;sst sich der demographische Wandel auf einen Nenner bringen. Nicht nur in Deutschland, auch in vergleichbaren Staaten zeichnet sich eine &auml;hnliche Entwicklung ab. Nur Gro&szlig;britannien kann durch h&ouml;here Zuwanderung die &Uuml;beralterung aufhalten. Die skandinavischen L&auml;nder sowie Frankreich konnten durch geschickte Familienpolitik den Geburtenr&uuml;ckgang stoppen.<br>\nIn Deutschland hat inzwischen auch die Politik reagiert und plant mit Elterngeld und der Anhebung des Renteneintrittsalters die Situation ab 2007 zu entsch&auml;rfen. Die Initiative 50plus soll verhindern, dass immer mehr &auml;ltere Arbeitnehmer entlassen werden.<br>\nReichen diese Ma&szlig;nahmen aus, um Deutschland vor dem Alterskollaps zu bewahren?<br>\nUnd was bedeutet diese Entwicklung f&uuml;r jeden pers&ouml;nlich? <\/p>\n<p>G&auml;ste:<\/p>\n<ul>\n<li>Prof.Claudia H&uuml;bner, Staatsr&auml;tin f&uuml;r Demographischen Wandel und Senioren im Staatsministerium Baden-W&uuml;rttemberg<\/li>\n<li>Dr.Johannes Meier, Vorstand Bertelsmann Stiftung<\/li>\n<li>Till Raether, Journalist<\/li>\n<li>Gudrun Hirche, Gr&uuml;nderin und Vorsitzende des Vereins &ldquo;Miteinander Wohnen&rdquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>&copy; 2007 Deutschlandradio<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Sie <a href=\"?page_id=4\">&bdquo;Warum NachDenkSeiten?&ldquo;<\/a> anklicken, dann werden Sie finden, dass wir es f&uuml;r notwendig halten, eine Gegen&ouml;ffentlichkeit zum g&auml;ngigen Strom der &ouml;ffentlichen Meinungsmache aufzubauen. 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