{"id":2021,"date":"2007-01-17T07:20:52","date_gmt":"2007-01-17T06:20:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2021"},"modified":"2016-01-19T10:44:13","modified_gmt":"2016-01-19T09:44:13","slug":"der-aufstand-der-alten-oder-die-panik-der-generation-ich-notig-ware-ein-aufstand-der-demokratischen-kontrollorgane-des-zdf-gegen-eine-einseitige-werbekampagne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2021","title":{"rendered":"Der \u201eAufstand der Alten\u201c oder die Panik der \u201eGeneration Ich\u201c. N\u00f6tig w\u00e4re ein Aufstand der demokratischen Kontrollorgane des ZDF gegen eine einseitige Werbekampagne"},"content":{"rendered":"<p>Der Autor und Regisseur  der Doku-Fiction &bdquo;Aufstand der Alten&ldquo;, J&ouml;rg L&uuml;hdorff ist Jahrgang 1966, geh&ouml;rt also zu der Generation der 40-J&auml;hrigen, die von der <a href=\"?p=2001\">ARD-Sendung Greisenland<\/a> f&uuml;r die &Uuml;beralterung verantwortlich gemacht wird, weil sie nicht genug Kinder gezeugt hat.<br>\nDas ist nat&uuml;rlich simpler Quatsch. Aber die Grundphilosophie des ZDF-St&uuml;cks l&auml;sst einen doch dar&uuml;ber nachdenken, ob sie nicht den Zeitgeist eines Teils der zu den derzeitigen Gewinnern z&auml;hlenden Altersgruppe ausdr&uuml;ckt, die ihrem eigenen Nutzen lebt sich vor allem auf ihre Ellbogen verl&auml;sst und die keine Orientierung an anderen gesellschaftliche Normen mehr anerkennt und f&uuml;r die Solidarit&auml;t oder das Gef&uuml;hl f&uuml;r sozialen Ausgleich unbekannt oder versch&uuml;ttet sind. Solche nur ihren eigenen Nutzen maximierenden Leute m&uuml;ssen nat&uuml;rlich in Panik geraten, wenn sie an ihr Alter im Jahre 2030 denken, wo ihr Paradigma &ndash; jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied &ndash; f&uuml;r sie pers&ouml;nlich an ihre physischen Grenzen st&ouml;&szlig;t. Und diese Panik dr&uuml;ckt sich nach meinem Eindruck in der Horror-Doku-Fiction aus. Wolfgang Lieb.<br>\n<!--more--><br>\nSolche Menschen, die vor allem mit ihrem aktuellen pers&ouml;nlichen Vorteil kalkulieren, k&ouml;nnen kaum noch auf den Gedanken kommen, dass eine Gesellschaft ihre technologische Basis erweitern, Produktivit&auml;tsfortschritte erzielen k&ouml;nnte, der von allen hergestellte &bdquo;Kuchen&ldquo; gr&ouml;&szlig;er werden k&ouml;nnte, so dass alle &ndash; vielleicht weniger Junge und auch mehr Alte &ndash; davon ausreichend satt werden und besser leben k&ouml;nnten, wenn man zuk&uuml;nftig den Kuchen nur ein wenig gerechter verteilte.<br>\nSie k&ouml;nnen sich gem&auml;&szlig; den heute g&auml;ngigen Parolen von der armutsabsichernden Grundrente nur vorstellen, dass die Rente bis 2030 nur auf 560 Euro gestiegen ist. Und in ihrer unkritischen Distanz zu einem zunehmend ausbeuterischen Kapitalismus gehen sie in ihrer Zukunftsbetrachtung halt auch davon aus, dass die Alten ihre Rente an eine gleichfalls ausbeuterische &bdquo;Pro Life AG&ldquo; verkaufen, die ihnen daf&uuml;r ein gutes Leben bis ans Ende vorgaukelt.<br>\nInsofern ist der Film &ndash; ungewollt &ndash; eine Kritik am Zeitgeist, mit seinem Abbau des Sozialstaates, seinem inhumanen Marktradikalismus und seiner unsolidarischen Propaganda f&uuml;r Eigenverantwortung und der Ideologie, dass es keine solidarische Transferleistung ohne Gegenleistung geben darf &ndash; F&ouml;rdern und Fordern bis zum Ableben eben.<\/p><p>Wer sich den Film &bdquo;Aufstand der Alten&ldquo; und anschlie&szlig;end wom&ouml;glich noch &bdquo;Frontal 21&ldquo; mit der &bdquo;Alten-Republik Deutschland&ldquo; sowie dazu noch das &bdquo;heute-journal&ldquo; angetan hat und zu denen geh&ouml;rt, die bef&uuml;rchten m&uuml;ssen, dass sie das Jahr 2030 noch erreichen, der kann eigentlich nur noch in eine Depression verfallen und sich am besten nur noch Gedanken &uuml;ber ein &bdquo;sozialvertr&auml;gliches Fr&uuml;hableben&ldquo; machen.<br>\nAn dieser Fiction ist so viel Wahres dran: So k&ouml;nnte es in Deutschland zugehen, wenn der derzeit herrschende libert&auml;re Zeitgeist die Oberhand beh&auml;lt. <\/p><p>Der Film ist ja der Masche von Guido Knopp mit seinen pseudohistorischen Doku-Serien &uuml;ber die Vergangenheit nachempfunden. Man stelle sich aber nur einmal f&uuml;r einen Augenblick vor, ZDF-History h&auml;tte diese Dokumentation aus dem Blickwinkel des Jahres 1900 betrachtet. Diese Doku h&auml;tte eine (bis zum heutigen Tag empirisch erh&auml;rtete) Erh&ouml;hung der Lebenserwartung um mindestens 20 Jahre prognostizieren m&uuml;ssen. Sie h&auml;tte somit  viel mehr Alarm schlagen m&uuml;ssen, als J&ouml;rg L&uuml;hdorff in seiner Doku-Fiction in die Zukunft, denn seine Fiktion kann sich nach den Modellen des statistischen Bundesamtes auf eine Alterung von allenfalls 6 Jahren st&uuml;tzen. Geht es etwa den Menschen heute in einer Gesellschaft mit einer zur&uuml;ckliegend sehr viel h&ouml;heren Steigerung der Lebenserwartung denn so schlecht, wie uns das dieser Film bei einer weitaus geringeren Alterung bis 2030 weismachen will?<br>\nWir haben im letzten Jahrhundert sowohl was das &Auml;lterwerden als auch was die Zunahme der zu versorgenden Alten anbetrifft viel mehr verkraftet, als nach allen Modellannahmen f&uuml;r die Zukunft errechnet wird. Und das zur&uuml;ckliegend bei deutlich steigendem Wohlstand f&uuml;r alle und einem Auf- und <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/drucksicht.php?id=2520\">Ausbau der Sozialsysteme (Vgl. Bosbach)<\/a> das gegen&uuml;ber dem im Film &bdquo;dokumentierten&ldquo; geradezu nobel ist.<\/p><p>Oder nehmen wir das Beispiel der nachfolgenden Sendung Frontal 21 noch dazu: Da soll mit einer Stoffpuppe im Krei&szlig;saal des Knappschaftskrankenhauses der Geburtenschwund und damit die &bdquo;Schrumpfung&ldquo; der Bev&ouml;lkerung in der Stadt Essen dargestellt werden. Ein Leser hat mir dankenswerterweise die Bev&ouml;lkerungsentwicklung der Ruhrgebietsstadt zukommen lassen: Danach hatte Essen 1965 750.000 Einwohner und diese Zahl ist bis 2006 auf  582.000 &bdquo;geschrumpft&ldquo;.  Ist damit die k&uuml;nftige &bdquo;Weltkulturhauptstadt&ldquo; ihrem Aussterben nahe? Ist sie nicht gerade deshalb zu diesen Ehren gekommen, weil sie eine Stadt mit einer lebendigen, zukunftsgerichteten Kultur verk&ouml;rpert? <\/p><p>Nein, ich will ja gar nicht bestreiten, dass, wenn sich nichts &auml;ndert, sich aus den statistischen Modellannahmen &ndash; und wohlgemerkt nicht aus Prognosen &ndash; ergibt, dass die Gesellschaft &auml;lter wird. Was man dem Drehbuch aber vorwerfen muss, das ist, dass es daraus eine Katastrophendarstellung macht, die &uuml;berwiegend darauf beruht, dass die Story ausschlie&szlig;lich auf die Zunahme der &Auml;lteren aufbaut, ohne auch nur einen einzigen anderen Faktor, der sich in den kommenden Jahrzehnten genauso ver&auml;ndern wird, auch nur zu erw&auml;hnen. <\/p><p>Etwa,<\/p><ul>\n<li>dass die Zahl der von der Gesellschaft zu versorgenden &Auml;lteren zwar zunehmen mag, aber gleichzeitig die Zahl der  gleichfalls zu versorgenden Kinder und Jugendlichen abnimmt. Oder<\/li>\n<li>dass die Zahl der Erwerbst&auml;tigen durch weniger Arbeitslose oder einer h&ouml;heren Frauenerwerbsquote oder gar einer h&ouml;heren effektiven Lebensarbeitszeit (an die Rente mit 67 gar nicht erst zu denken)  sich gemessen an der heutigen Lage deutlich erh&ouml;hen k&ouml;nnte, und die Quote der nicht oder nicht mehr Erwerbst&auml;tigen gegen&uuml;ber heute, gar nicht so dramatisch ansteigt, wie es der Film &uuml;bertreibt.<\/li>\n<li>Auch spielt die f&uuml;r die Erfolge der Vergangenheit ma&szlig;gebliche Tatsache der Steigerung der Produktivit&auml;t in dem Film keinerlei Rolle.<\/li>\n<li>Selbst wenn man die (pessimistische) Modellannahme unterstellt, dass die heutige Bev&ouml;lkerung von 82 Millionen bis 2050  auf 69 Millionen sinkt und selbst wenn man dar&uuml;ber hinaus sogar nur ein &bdquo;Nullwachstum&ldquo; unterstellt, dann m&uuml;sste doch der gleich gro&szlig;e Kuchen sogar nur unter weniger Menschen aufgeteilt werden. K&ouml;nnte dann nicht jeder ein St&uuml;ck mehr haben?<\/li>\n<\/ul><p>Aber solche solche triviallogischen &Uuml;berlegungen w&uuml;rden ja nur die Dramatik des Films st&ouml;ren, ja sogar der L&auml;cherlichkeit preisgeben. Die Dokumentation w&uuml;rde sich als v&ouml;llig irreale Posse herausstellen.<\/p><p>Das alles k&ouml;nnte man in Zeiten von Fantasy-Filmen noch hinnehmen, was aber wirklich &auml;rgerlich an der Pseudo-Doku-Fiction ist, dass einer im Wortsinne einf&auml;ltige Story,  sozusagen mit &bdquo;Zeitzeugen&ldquo; wie dem Versicherungslobbyisten Meinhard Miegel ein seri&ouml;ser Anstrich gegeben werden soll.<\/p><p>Und noch schlimmer: Dass quasi als (im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk verbotenes) &bdquo;product-placement&ldquo; penetrant f&uuml;r die private Altersvorsorge Reklame gemacht wird.<br>\nDer &bdquo;Held&ldquo; Sven Darow ist in Not geraten, weil er &bdquo;keine Zusatzversicherung abgeschlossen&ldquo; hatte und sich im Alter &bdquo;die Zusatzversicherung nicht mehr leisten&ldquo; konnte. Man komme &bdquo;mit der Grundrente nicht mehr weit&ldquo; sagt ein Zukunftsrentner. Man habe &bdquo;jahrzehntelang seine Rentenbeitr&auml;ge bezahlt&ldquo; und was habe &bdquo;man jetzt davon&ldquo;, man werde mit 560 Euro abgespeist! Jeder dritte Rentner falle unter die Armutsgrenze. Der Staat habe eine &bdquo;offensichtliche Versorgungsl&uuml;cke&ldquo; zugelassen. Dass die Rente sicher sei, sei und bleibe ein M&auml;rchen. Ein Ehepaar wird zitiert: Die Eltern meines Mannes h&auml;tten sich zum Gl&uuml;ck nicht auf die Rente verlassen, sie h&auml;tten vorgesorgt. Es g&auml;be eine zunehmende Verarmung und sogar eine steigende Selbstmordrate der Rentner aus &bdquo;Angst den Angeh&ouml;rigen zur Last zu fallen&ldquo;.  Usw. usf.<br>\nDas alles h&auml;tte ein Werbefilmer der Versicherungswirtschaft nicht besser machen k&ouml;nnen. Insofern ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Drehbuchautor und Regisseur L&uuml;hdorff, bisher seine gr&ouml;&szlig;ten filmischen Meriten vor allem mit <a href=\"http:\/\/www.nachwuchspreis.de\/index.php?id=95\">Werbespots<\/a> eingesammelt hat. Er hat seine Ausbildung an der (Werbe-)Filmakademie Baden-W&uuml;rttemberg erhalten, und wie ein Werbefilm wirkt der &bdquo;Aufstand der Alten&ldquo; auch auf weite Strecken. <\/p><p>Aber selbst filmisch ist die Fiktion eher nachahmerisch: Einer unser Leser macht mich darauf aufmerksam, dass die im Film gezeigte futuristische Internet-Suchmaschine von Steven Spielberg`s &bdquo;Minority Report&ldquo; abgekupfert wurde. Die Schauspieler mussten sich zu &bdquo;Un-Schauspielern&ldquo; degradieren lassen und &auml;hnlich wie bei Guido Knopp &bdquo;Zeitzeugen&ldquo; mimen. Von Dramatik im Drama keine Spur.<\/p><p>Man k&ouml;nnte die pomp&ouml;s angek&uuml;ndigte Doku-Fiction &bdquo;Aufstand der Alten&ldquo; als einen schlecht gemachten Kriminalfilm mit einem dummen Drehbuch abtun, wenn er nicht vom ZDF selbst und von vielen Medien die Weihen einer durchaus realistischen Zukunftsprognose erfahren h&auml;tte:<br>\nDer Film soll &ldquo;aufkl&auml;ren&rdquo;, &ldquo;aufr&uuml;tteln&rdquo; und zeigen, &ldquo;was uns erwartet, wenn der Anteil der &auml;lteren B&uuml;rger immer weiter steigt und der der j&uuml;ngeren hingegen dramatisch sinkt&rdquo;, sagt etwa ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender.<br>\nDamit  wird aber aus einem schlechten Film eine unseri&ouml;se, ja geradezu perfide Propaganda f&uuml;r die private Vorsorge.<\/p><p>Zumal wenn das noch mit anderen Sendeformaten mit gleicher Tendenz unterstrichen und umrahmt wird. So etwa in der Vorank&uuml;ndigung des am Vorabend ausgestrahlten &bdquo;heute-journals&ldquo;, in der Nachfolgesendung &bdquo;Frontal 21&ldquo; und dann sogar noch einmal von der blau&auml;ugigen Marietta Slomka  im darauf folgenden ZDF-Nachrichtenmagazin.<br>\nHinzu kommen weiter noch die themenbezogenen Beitr&auml;ge von WISO, Mona Lisa und dem Auslandsjournal. <\/p><p>So wird aus einer Themenwoche zur demografischen Entwicklung eine Medienkampagne des ZDF f&uuml;r die private Alters- (und nebenbei auch f&uuml;r die private Zusatz-Gesundheits-) vorsorge, wie sie bisher einmalig ist im Deutschen Fernsehen. <\/p><p>Mit dem gesetzlichen Verbot von Schleichwerbung und mit der Verpflichtung des ZDF-Programms zur Meinungsvielfalt hat dies nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun.<br>\nWenn die Kontrollgremien des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks noch ihren &ouml;ffentlichen Auftrag erf&uuml;llen wollten, dann m&uuml;ssten sie sp&auml;testens jetzt einen &bdquo;Aufstand&ldquo; der dort vertretenen Gewerkschaftsvertreter oder der Vertreter von Wohlfahrtsverb&auml;nden gegen eine derart interessengesteuerte Meinungsmanipulation machen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Autor und Regisseur der Doku-Fiction &bdquo;Aufstand der Alten&ldquo;, J&ouml;rg L&uuml;hdorff ist Jahrgang 1966, geh&ouml;rt also zu der Generation der 40-J&auml;hrigen, die von der <a href=\"?p=2001\">ARD-Sendung Greisenland<\/a> f&uuml;r die &Uuml;beralterung verantwortlich gemacht wird, weil sie nicht genug Kinder gezeugt hat.<br \/> Das ist nat&uuml;rlich simpler Quatsch. Aber die Grundphilosophie des ZDF-St&uuml;cks l&auml;sst einen doch dar&uuml;ber nachdenken,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2021\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[158,183,40],"tags":[442,343,1779,1540],"class_list":["post-2021","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-generationenkonflikt","category-medienkritik","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","tag-eigenverantwortung","tag-luegen-mit-zahlen","tag-pr-journalismus","tag-zdf"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2021"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2021\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30325,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2021\/revisions\/30325"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}