{"id":20403,"date":"2014-01-28T11:57:43","date_gmt":"2014-01-28T10:57:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20403"},"modified":"2015-10-14T15:26:24","modified_gmt":"2015-10-14T13:26:24","slug":"die-unglaubliche-aggression-so-genannter-serioeser-medien-gegen-die-open-petition-zu-lanz-verlangt-eine-antwort-die-petition-ueber-die-300-000-marke-heben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20403","title":{"rendered":"Die unglaubliche Aggression so genannter seri\u00f6ser Medien gegen die Open-Petition zu Lanz verlangt eine Antwort: Die Petition \u00fcber die 300.000 Marke heben!"},"content":{"rendered":"<p>Ein Freund berichtete mir vor zwei Tagen, er habe nach 20 Jahren Treue das Abonnement seiner &uuml;berregionalen Tageszeitung gek&uuml;ndigt &ndash; wegen der arroganten und undemokratischen Kommentierung der &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/raus-mit-markus-lanz-aus-meiner-rundfunkgebuehr\">Openpetition<\/a>&ldquo;. Als Nachtrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20257\">zum Beitrag vom 24. Januar<\/a> folgt deshalb hier eine Zusammenstellung einiger einschl&auml;giger Reaktionen. Siehe Anlage. Darunter finden sich Medien, denen ich eine so aggressive und primitive Verteidigung des Markus Lanz und die Fortsetzung der Schaum-vor-dem-Mund-Kampagne gegen Sahra Wagenknecht nicht zugetraut h&auml;tte: die TAZ, Die ZEIT, die S&uuml;ddeutsche, die FAZ, Spiegel online, der Tagesspiegel usw.. &ndash; Die Openpetition hatte bei Abschluss dieses Textes um 11:17h 226.302 Unterzeichner. Wenn die Bef&uuml;rworter\/innen unter den t&auml;glich mindestens 60.000 NachDenkSeiten-Lesern Ihre E-Mail-Verteiler nutzen, um f&uuml;r die Unterzeichnung zu werben, dann m&uuml;sste es m&ouml;glich sein, die 300.000-Marke bald zu &uuml;berschreiten. Zur Begr&uuml;ndung und Erl&auml;uterung: <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n <!--more--><br>\n<strong>Bemerkenswert an den Reaktionen der etablierten Medien:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Die Meinungs&auml;u&szlig;erung mit Hilfe der Openpetition wird als Zeichen von Launen gewertet, das ganze als Shitstorm. Das ist angesichts der Motive der meisten Unterzeichner und der mehrheitlich sehr sachlichen und wissenden Kommentare im Netz eine b&ouml;sartige Bewertung.<\/li>\n<li>Diese Bewertung kommt von Leuten, deren gemeinsames Merkmal das Mittelma&szlig; ist. <\/li>\n<li>Die Argumentation der jetzt massiv auftretenden Gegner der Petition ist oft ziemlich gleich gerichtet. Vermutlich ist die Gegenkampagne abgesprochen oder sogar von PR-Agenturen mit betrieben. Auch f&uuml;r deren Honorare zahlen wir mit unseren Rundfunkbeitr&auml;gen. Auffallend in diesem Zusammenhang ist die &Auml;hnlichkeit der aggressiven Agitation von J&ouml;rges bei stern.de und Christoph Seils im Tagesspiegel gegen Wagenknecht. Siehe Anlage Ziffer 8 und 9. Die verbindende Methode: Haltet den Dieb!<\/li>\n<li>Die Aggression der Kommentierung durch die etablierten Medien k&ouml;nnte man damit erkl&auml;ren, dass die in diesem Sinne t&auml;tigen Journalisten und Journalistinnen um ihr Monopol bei der Bewertung &ouml;ffentlicher Vorg&auml;nge bangen. Nebenbei: Auch die NachDenkSeiten bekommen diese Angst vor der Konkurrenz zu sp&uuml;ren. Es gibt Printmedien, die auch nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit der NachDenkSeiten ihre Leser\/innen noch nicht ein einziges Mal auf diesen politischen Blog aufmerksam gemacht oder unsere Arbeit kritisch begleitet haben.<\/li>\n<li>Die herablassende Art der Kommentierung der Openpetition durch die Journalisten\/innen hat viel damit zu tun, dass sich die &uuml;berwiegende Mehrheit der Medienschaffenden zur Oberschicht oder zumindest der oberen Mittelschicht z&auml;hlt. In den Hinweisen von gestern gingen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20268#h02\">wir schon darauf ein<\/a>. Diese Journalisten\/innen sehen sich als etwas Besonderes. Aus ihrer Sicht tummelt sich im Netz der Plebs.<\/li>\n<li>Zusammenfassend: die Reaktion der Medien auf die Petition sagt viel &uuml;ber den traurigen Zustand der deutschen Medien: unkritisch gegen&uuml;ber den Herrschenden, allzeit bereit zu Kampagnen gegen alles, was links von der neoliberal gepr&auml;gten herrschenden Meinung liegt, mittelm&auml;&szlig;ig, PR gesteuert.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Eine Auswahl von erstaunlichen Solidarit&auml;tsadressen f&uuml;r M. Lanz:<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/strong><br>\n25. Januar 2014<br>\nSimulierte Demokratie im Internet<br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/2.220\/simulierte-demokratie-im-internet-klick-maus-und-shitstorm-1.1871585\">Klick, Maus und Shitstorm<\/a><\/strong><br>\nEin Kommentar von Andrian Kreye (Chef des Feuilleton<br>\nDie Online-Petition gegen ZDF-Moderator Markus Lanz mag wie ein Beispiel f&uuml;r direkte Demokratie erscheinen, doch sie ist nicht viel mehr als eine Kundenbewertung. Solche Online-Simulationen von Aktion, Gemeinschaft und Willensbildung lenken von wirksamem politischem Engagement ab.<br>\n&hellip;<br>\nMan kann dar&uuml;ber streiten, ob Markus Lanz versucht hat, eine unbequeme Meinung mit reaktion&auml;rem Geplapper wegzudr&auml;ngen, oder ob es wirklich eine Unversch&auml;mtheit war, dass er Sahra Wagenknecht &uuml;bers Maul fuhr. H&ouml;flichkeit geh&ouml;rt schlie&szlig;lich nicht zur Berufsbeschreibung von Journalisten. Eigentlich geh&ouml;rt es sogar zu den grundlegenden Moderatorenpflichten, dass sie den Redefluss von Politikern stoppen, die stur ihr Parteiprogramm&nbsp;herunterbeten.<br>\nMan k&ouml;nnte Markus Lanz sogar vorwerfen, dass sein &ouml;ffentliches Bedauern am Freitag der eigentliche Fehler war, weil er, &auml;hnlich wie Marietta Slomka beim Interview mit Sigmar Gabriel, doch nur sauberes Handwerk bewiesen&nbsp;hat.<br>\n&hellip;<br>\nDie angebliche Mausklick-Demokratie ist deswegen kein Ausdruck eines politischen Willens, sondern Abbild momentaner&nbsp;Launen.<br>\nManche Laune kann im Rahmen der digitalen Schneeballsysteme zu einem &ldquo;Shitstorm&rdquo; anschwellen. Doch ein paar hunderttausend Petitionsklicker sind keine Bewegung, auch wenn die traditionellen Medien sich gerne verleiten lassen, Klickzahlen als relevantes Abbild einer Volksmeinung zu&nbsp;interpretieren.<br>\n&hellip;<\/li>\n<li><strong>zeit.de<\/strong><br>\nOnlinepetition<br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2014-01\/markus-lanz-online-petition?commentstart=713%20\">Lanz vorm Scherbengericht<\/a><\/strong><br>\nEin Fernsehmoderator hat vor laufenden Kameras offenbart, dass er sich nicht benehmen kann. Aber rechtfertigt das eine Petition gegen seine Person? Ein Kommentar von&nbsp;David Hugendick<br>\n&hellip;<br>\nEs ist nicht einfach, Markus Lanz zu verteidigen, aber allzu einfach, Markus Lanz zu verurteilen. Gegen den Fernsehmoderator regt sich derzeit mal wieder Unmut in den sozialen Medien. Als Shitstorm bezeichnet man jene bequeme Auspr&auml;gung der digitalen Steinigungskultur, die ihre Akteure meist nicht mehr kostet als selbstgerechte H&auml;me.<br>\n&hellip;<br>\nMit Demokratie hat das nichts zu tun<br>\nUnd hier wird aus dem schmerzhaft-harmlosen Shitstorm eine wahrhaft unbehagliche Angelegenheit: eine Petition gegen eine Person, eine Verbannung gewisserma&szlig;en mit demokratischen Mitteln &ndash; wobei man kurz daran erinnern sollte, dass Demokratie zun&auml;chst eine Staatsform meint und nicht jeden Versuch, f&uuml;r irgendein Anliegen Mehrheiten zusammenzubekommen. Der aktuelle Vorgang erinnert an die Antike, in der man st&ouml;rende B&uuml;rger durch anonymen Mehrheitsentscheid davonjagen konnte. Scherbengericht nannte sich das, und seinem Mechanismus liegt auch das zugrunde, was Elias Canetti einst &uuml;ber das Ph&auml;nomen der &ldquo;Hetzmasse&rdquo; beschrieb, n&auml;mlich die &ldquo;Gefahrlosigkeit des Unternehmens&rdquo;.<br>\n&hellip;<br>\nWom&ouml;glich f&auml;nden sich in diesen Tagen auch genug emp&ouml;rte Tweets, die &uuml;ber den j&auml;hen Wintereinbruch schimpfen. Hinsichtlich des modischen Petitionismus bringt ein Schneesturm freilich den Nachteil mit sich, dass es keinen Adressaten f&uuml;r eine Beschwerde gibt oder sich daran die Wut des ehrlichen Geb&uuml;hrenzahlers entflammen k&ouml;nnte, der sich ohnehin immer moralisch ins Recht setzt. Was am Ende nun unangenehmer ist, Lanz oder seine Feinde, will man eigentlich gar nicht beantworten.<\/li>\n<li><strong>FAZ<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/faz-net-fruehkritik\/tv-kritik-wetten-dass-herz-an-herz-12769915.html\"><strong>Herz an Herz &ndash; FAZ.NET-Fr&uuml;hkritik<\/strong><\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>DWDL<\/strong>\n<p><strong>Das Hoff zum Sonntag<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.dwdl.de\/hoffzumsonntag\/44407\/im_zeitalter_der_digitalen_egomanie_entregt_euch\/\"><strong>Im Zeitalter der digitalen Egomanie: Entregt euch!<\/strong><\/a><br>\n&hellip;<br>\nDas riecht vielmehr nach dem fauligen Atem eines billigen Medienmobs, der sich aufschwingt, sein Besserwissen als Ma&szlig;stab zu etablieren. Das hat vor allem zu tun, mit der Lust, die eigene Macht mal auszutesten. Aus genau dem Grund bei&szlig;en kleine Jungs Fr&ouml;schen den Kopf ab, schlucken Regenw&uuml;rmer und klemmen der Katze den Schwanz in der Wohnzimmert&uuml;r ein. Weil sie es k&ouml;nnen, und weil es in ihnen das kurze Gef&uuml;hl der Omnipotenz, des &uuml;bergro&szlig;en Ichs wachruft&hellip;.<\/p><\/li>\n<li><strong>Meedia.de<\/strong>\n<p><strong>Nur 14 der &uuml;ber 140.000 Zeichner haben sich verifiziert<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/meedia.de\/details-topstory\/article\/zweifel-an-der-anti-lanz-petition_100049275.html\"><strong>Zweifel an der Anti-Lanz-Petition<\/strong><\/a><br>\nDie Petition gegen Markus Lanz findet online immer mehr F&uuml;rsprecher. Nach knapp einer Woche haben bereits &uuml;ber 140.000 die Petition, die die Absetzung des ZDF-Moderators verlangt, gezeichnet. Vor allem im Netz wird Lanz&rsquo; Verhalten in seiner Sendung vom 16. Januar stark diskutiert. Von den 140.000 Unterzeichner haben laut Seitenbetreiber openpetition.de aber nur 14 ihre Identit&auml;t &uuml;ber das eID-Verfahren verifiziert. Und es wird auch die Frage gestellt, ob eine Petition, die sich gegen eine Person richtet, &uuml;berhaupt vertretbar ist.<br>\n&hellip;<\/p><\/li>\n<li><strong>SpiegelOnline<\/strong><br>\n<strong>Proteste gegen Lanz: Dieter Nuhr startet Online-Petition gegen Online-Petitionen<\/strong>\n<p>Nuhr will damit nach eigenen Angaben gegen eine Petitionsflut im Internet aufmerksam machen. Bereits am Freitag hatte der Journalist und Autor Hajo Schumacher unter dem Schlagwort &ldquo;Digitales Mobbing&rdquo; eine solche Gegen-Petition gefordert. Der darauf folgende Nuhr-Aufruf unter dem Motto &ldquo;Gegen digitales Mobbing, bin&auml;re Erregung und Onlinepetitionswahn&rdquo;, die er am Sonntag startete, wurde allerdings wenige Stunden sp&auml;ter von der Plattform &ldquo;openPetition&rdquo; gel&ouml;scht. Nuhr habe die Nutzungsbedingungen missachtet, erkl&auml;rte das Portal. <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/lanz-dieter-nuhr-startet-online-petition-gegen-online-petitionen-a-945684.html\">SPON<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Welt<\/strong> vom 26.01.14\n<p>&ldquo;Wetten, dass..?&rdquo;<br>\n<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article124228783\/Lanz-bekommt-Erste-Hilfe-vom-Bergdoktor.html\"><strong>Lanz bekommt Erste Hilfe vom Bergdoktor<\/strong><\/a><br>\n&ldquo;Wetten, dass..?&rdquo; im Schatten der Online-Petition, das war ein Gipfel der Langeweile, moderiert von einem hochnerv&ouml;sen Markus Lanz. Als Zuschauer fragt man sich: Wie lange geht das noch gut? Von Antje Hildebrandt<br>\n&hellip;<br>\nDas Bashing &uuml;berlassen wir den Unterzeichnern einer Online-Petition, die &ndash; kein Scherz &ndash; die Absetzung von Markus Lanz im ZDF fordern. Zehntausende sollen den Aufruf schon unterzeichnet haben, angeblich aus Wut &uuml;ber das r&uuml;pelhafte Gebaren des Moderators im Umgang mit &ldquo;der sch&ouml;nsten Linken aller Zeiten&rdquo;, Sahra Wagenknecht, in seiner ZDF-Talkshow eine Woche zuvor. Doch wer wei&szlig; das schon genau?<br>\n&hellip;<\/p><\/li>\n<li><strong>Stern<\/strong>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/joerges-der-video-zwischenruf-die-methode-wagenknecht-2085007.html\">Die Methode Wagenknecht<\/a><\/strong><\/p>\n<p>23. Januar 2014, 10:31 Uhr <\/p>\n<p>Seit der Lanz-Talkshow tobt ein Shitstorm von links. Offenbar soll Kritik an der Ikone Sahra Wagenknecht tabuisiert werden. Obwohl sie mit unlauteren Tricks arbeitet. Sagt Hans-Ulrich J&ouml;rges.<br>\n&hellip; linke Ikone ..<\/p><\/li>\n<li><strong>Berliner Tagesspiegel<\/strong>\n<p><strong>Die falsche Ikone<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/andere-meinung\/die-falsche-ikone-das-widerspruechliche-europabild-von-sahra-wagenknecht\/v_print\/9390874.html?p=\">Das widerspr&uuml;chliche Europabild von Sahra Wagenknecht<\/a><\/strong><br>\n27.01.2014 18:57 Uhr<br>\nvon Christoph Seils<br>\nSeit zehn Tagen inszeniert sich Sahra Wagenknecht als &bdquo;Opfer&ldquo; von Markus Lanz. Doch dieser Titel passt nicht zu ihr. Unser Kolumnist Christoph Seils findet, dass ihr Europabild widerspr&uuml;chlich und fragw&uuml;rdig ist. F&uuml;r ihre Argumentation verwendet sie eine simple Methode. <\/p>\n<p>Sahra Wagenknecht hat es als Ikone der Linken schon weit gebracht. Sie ist sch&ouml;n, sie ist klug und sie ist fernsehtauglich. Dazu tr&auml;gt sie mittlerweile den stolzen Titel: Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke. Im Bundestag geh&ouml;rt sie angesichts der Gro&szlig;en Koalition zu den f&uuml;hrenden Oppositionspolitikern. Und es besteht kein Zweifel, Sahra Wagenknecht will ganz nach oben.<br>\n&hellip;<br>\nSeit zehn Tagen ist Wagenknecht ihrem Ziel wieder einen gro&szlig;en Schritt n&auml;her gekommen. Seit sie am 16. Januar in der Talkshow bei Markus Lanz zu Gast war und der Moderator daran scheiterte, mit der Politikerin ein Gespr&auml;ch zu f&uuml;hren, inszeniert sich die 44-J&auml;hrige als Opfer eines &bdquo;wild gewordenen Kleinb&uuml;rgers&ldquo; und eines &bdquo;undemokratischen&ldquo; Fernsehsenders. Mittlerweile haben rund 222.000 Menschen die Online-Petition unterzeichnet, die die Abl&ouml;sung des Fernsehmoderators fordert. Und Sahra Wagenknecht? Sie und ihre Partei gefallen sich einmal mehr in der Rolle als aufrechte Linke gegen die b&ouml;sen b&uuml;rgerlichen Medien, als unerm&uuml;dliche K&auml;mpfer gegen ein Europa der Banken und Konzerne sowie als Bollwerk gegen Demokratieabbau in Berlin und in Br&uuml;ssel.<\/p>\n<p><strong>Linker Nationalismus<\/strong><\/p>\n<p>&Uuml;ber Wagenknechts widerspr&uuml;chliches Europabild, &uuml;ber ihren fragw&uuml;rdigen linken Nationalismus und ihren naiven Pazifismus, der in dem Gespr&auml;ch mit Lanz (und nicht nur dort) deutlich wird, redet hingegen kaum jemand. Dabei lohnt es sich schon, noch einmal genau hinzuschauen, was Wagenknecht in dem Gespr&auml;ch mit Lanz eigentlich gesagt hat und was sie nicht gesagt hat. Es ist schon interessant, wie sie sich windet und wie sie kritischen Fragen ausweicht. &hellip;<\/p>\n<p>Zehn Tage ist das Gespr&auml;ch zwischen Markus Lanz und Sahra Wagenknecht inzwischen alt. Auch online ist es zu sehen. Ohne Zweifel war Markus Lanz v&ouml;llig &uuml;berfordert bei dem Versuch, Sahra Wagenknecht zu entzaubern. Auch der als Sekundant engagierte Journalist Uli J&ouml;rges vom Stern konnte dem Moderator nicht helfen. Aber es ist schon erstaunlich, wie gut Sahra Wagenknecht nun in der &Ouml;ffentlichkeit dasteht.<br>\nWann immer sie kann, malt sie die aktuelle Politik in den d&uuml;stersten Farben, sieht mal in Berlin und mal in Br&uuml;ssel Kriegstreiber, Demokratiefeinde oder finstere Kapitalisten am Werk. Und an den vielen Selbstmorden in Griechenland ist Kanzlerin Merkel mitverantwortlich. Zwischent&ouml;ne gibt es nicht, Differenzierung ist nicht Wagenknechts st&auml;rke. Und Rettung f&uuml;r Europa gibt es nur eine: Die Reichen m&uuml;ssen endlich zu Kasse gebeten werden. Alle anderen Probleme l&ouml;sen sich anschlie&szlig;end wie von selbst. Populismus pur. Dabei ist Sahra Wagenknechts Methode recht simpel, ihr Weltbild dichotomisch. Zur linken Ikone taugt sie nicht.<\/p><\/li>\n<li><strong>taz<\/strong>\n<p>Petition gegen Markus Lanz<br>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Petition-gegen-Markus-Lanz\/!131582\/\">Diese Fresse muss weg<\/a><\/strong><br>\nvon Klaus Raab<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Freund berichtete mir vor zwei Tagen, er habe nach 20 Jahren Treue das Abonnement seiner &uuml;berregionalen Tageszeitung gek&uuml;ndigt &ndash; wegen der arroganten und undemokratischen Kommentierung der &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/raus-mit-markus-lanz-aus-meiner-rundfunkgebuehr\">Openpetition<\/a>&ldquo;. Als Nachtrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20257\">zum Beitrag vom 24. Januar<\/a> folgt deshalb hier eine Zusammenstellung einiger einschl&auml;giger Reaktionen. Siehe Anlage. 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