{"id":2042,"date":"2007-01-24T08:39:57","date_gmt":"2007-01-24T07:39:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2042"},"modified":"2007-01-24T08:39:57","modified_gmt":"2007-01-24T07:39:57","slug":"hinweise-des-tages-312","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2042","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Studieren in England: Mit 33.000 Euro Schulden ins Berufsleben<\/strong><br>\nEnglische Universit&auml;ten haben ihre Studiengeb&uuml;hren fast verdreifacht. &Uuml;ber 4500 Euro pro Jahr m&uuml;ssen die Studenten inzwischen blechen. Erstsemester wie Max Dovedale, 20, haben Angst, dass sie noch Jahrzehnte auf einem Schuldenberg hocken werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,druck-461036,00.html\">unispiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Markt hat versagt<\/strong><br>\nDer Markt hat versagt, die L&ouml;hne sinken. Damit nicht alle D&auml;mme brechen, wird jetzt &uuml;ber einen gesetzlichen Mindestlohn diskutiert. Deutschland will ihn einf&uuml;hren. Die USA werden ihren Mindestlohn gleich um 40 Prozent auf 7,25 Dollar erh&ouml;hen. Richtig ist hingegen, dass h&ouml;here Mindestl&ouml;hne Deutschlands Exporte verteuern. Doch genau dies ist ein h&ouml;chst willkommener Effekt, denn Deutschlands sinkendes Lohnniveau ist Gift f&uuml;r Europas Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blick.ch\/news\/wirtschaft\/vontobel\/artikel54140?layout=popup\">Blick<\/a><\/li>\n<li><strong>50 Jahre dynamische Rente<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Winfried Schm&auml;hl: Ein Erfolgsmodell wird demontiert<\/strong><br>\nWir stehen 50 Jahre nach der Einf&uuml;hrung der lohnbezogenen dynamischen GRV aber vor der politisch gewollten Demontage dieses &raquo;Erfolgsmodells&laquo;, denn angeblich ist das bisherige Leistungsniveau nicht mehr finanzierbar. Auf der anderen Seite sollen die B&uuml;rger jedoch die durch Leistungseinschnitte in der GRV entstehende Sicherungsl&uuml;cke nun durch den Ankauf von Finanzmarktprodukten schlie&szlig;en, um ihren Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten. &Uuml;ber Risiken und Nebenwirkungen dieses &raquo;Paradigmenwechsels&laquo; wird kaum gesprochen. Zu viele Interessen stehen dem entgegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/04\/50-Jahre-Rente?page=all\">Die Zeit online<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Dagegen die Propaganda f&uuml;r die private Vorsorge aus dem Hause Springer:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Liebe Babys des Jahrgangs 2007, fangt schon mal an zu sparen<\/strong><br>\nMiegel prophezeit, dass Ihr J&uuml;ngeren einmal Mittel und Wege finden werdet, Euch unzumutbaren Belastungen zu entziehen. Ihr k&ouml;nnt in die Schwarzarbeit ausweichen oder in neue Formen sozialversicherungsfreier Besch&auml;ftigung. Oder Ihr wandert aus &ndash; und lasst Eure Rentenversicherungsnummer einfach zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/data\/2007\/01\/21\/1184215.html?s=2\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mal wieder der &uuml;berall herumgeisternde Running-Gag der Rentenkatastrophe Miegel.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die Aufhetzung Jung gegen Alt zeigt Wirkung:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mi&szlig;felder: Die Rente mit 70 wird kommen.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/arbeitundberuf\/507428.html\">Netzzeitung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>LobbyControl: ZDF-Themenschwerpunkt Demografie als B&uuml;hne der Lobbyisten<\/strong><br>\nGerade weil diese Studien und Prognosen so stark von Annahmen und willk&uuml;rlichen Setzungen ausgehen, w&auml;re es erforderlich, dass Medien klar stellen, welchen Hintergrund die von ihnen zitierten Experten haben. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten sie verschieden Positionen zu Wort kommen lassen, da es auch zur demographischen Entwicklung verschiedene Einsch&auml;tzungen gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/01\/zdf-themenschwerpunkt-demographie-als-buhne-der-lobbyisten\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Forderungen aus der SPD nach einem Steuerzuschlag f&uuml;r die Gesundheit sto&szlig;en bei Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) und der Union auf Widerstand.<\/strong><br>\n&ldquo;Ich meine, dass man den Steuerzuschuss zus&auml;tzlich erh&ouml;hen sollte, auch schon im n&auml;chsten Jahr&rdquo;, sagte Ferner der Welt. &ldquo;Wir m&uuml;ssen uns &uuml;ber eine zus&auml;tzliche Steuerquelle unterhalten.&rdquo; Unterst&uuml;tzung meldete SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach an. &ldquo;Das Problem mittelfristig steigender Beitragss&auml;tze wird durch die Gesundheitsreform nicht gel&ouml;st.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1056552&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Hermann Zoller:<\/strong> Bei den Sozialdemokraten im Bundestag herrscht Durcheinander. Das &uuml;berrascht nicht. Wer eine schlechte Politik macht, der kommt ins Trudeln und verliert den &Uuml;berblick. Vielleicht ist es ja gut gemeint, wenn die stellvertretende SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Elke Ferner jetzt fordert, die Steuerzusch&uuml;sse an die Krankenkassen schon in diesem und im n&auml;chsten Jahr zu erh&ouml;hen. Karl Lauterbach unterst&uuml;tzt sie dabei. Wenn die Arbeitskosten nicht durch steigende Krankenkassen-Beitr&auml;ge in die H&ouml;he getrieben werden sollten, dann m&uuml;sse der Steuerzuschuss &bdquo;deutlich erh&ouml;ht&ldquo; werden, so Lauterbach in der FR vom 23. Januar 2007. &bdquo;Wenn die Mittel nicht aus dem laufenden Haushalt aufgebracht werden k&ouml;nnen, hielte ich eine zus&auml;tzliche Steuer zur soliden Finanzierung des Gesundheitssystems f&uuml;r sinnvoll.&ldquo;<br>\nMan reibt sich die Augen, denn die Koalition h&auml;tte doch nur den Bundeszuschuss von 4,2 Milliarden Euro beibehalten m&uuml;ssen und der K&uuml;rzung der Beitragsmessung f&uuml;r die GKV f&uuml;r AlG II-Empf&auml;nger in bisheriger H&ouml;he nicht zustimmen und die MWSt f&uuml;r Arznei- und Hilfsmittel auf den erm&auml;&szlig;igten Satz reduzieren k&ouml;nnen &ndash; und die finanzielle Situation der Kassen w&auml;re deutlich besser. Vorgesehen ist, dass die GKV 2008 nur 1,5 Milliarden Euro und 2009 drei Milliarden Euro bekommen.<br>\nAuch auf der Ausgabenseite lie&szlig;e sich etwas machen. Wenn die gesetzlichen Krankenkassen den Spielraum h&auml;tten, nur mit der Zahl von Leistungserbringern Vertr&auml;ge abschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen, die zur Versorgung ihrer Versicherten notwendig sind, dann w&uuml;rden sich auch Kosten senken lassen.<br>\nF&uuml;r eine solche Politik braucht man freilich Mut, denn dann muss man sich mit m&auml;chtigen Interessengruppen auseinandersetzen. Da ruft man lieber nach neuen Steuern. Und wer w&uuml;rde diese bezahlen? Heute erbringen rund 70 Prozent des Steueraufkommens die Massensteuern und nur noch 15 Prozent sind Gewinn- und Verm&ouml;genssteuern. Nach allgemeiner Erfahrung w&uuml;rde sich die Verteilungsschieflage weiter zu ungunsten der Massensteuern verschieben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Premier Reinfeldt hat die Schweden gr&uuml;ndlich entt&auml;uscht<\/strong><br>\nNach ihren ersten hundert Tagen liegt die Vier-Parteien-Koalition des Konservativen Fredrik Reinfeldt in der W&auml;hlergunst um mehr als elf Prozentpunkte hinter dem linken Oppositionsblock. Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r den katastrophalen Auftakt der neuen Regierung: die Skandale um die Ministerr&uuml;cktritte und den Streit &uuml;ber die K&uuml;rzung des Arbeitslosengeldes. Die Entsch&auml;digungen sinken und werden mit Fortlauf der Arbeitslosigkeit weiter reduziert, die Beitr&auml;ge f&uuml;r die Kassen steigen hingegen drastisch. Die Gewerkschaften sprechen von einer Kriegserkl&auml;rung; viele Mitglieder klagen, sie k&ouml;nnten sich die Beitragss&auml;tze nicht mehr leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1056492&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Baden-W&uuml;rttemberg, Bremen, Niedersachsen und Hamburg steigen bei EADS ein<\/strong><br>\nDas Engagement diene der Stabilisierung der Aktion&auml;rsstruktur und damit der Sicherung des Luft- und Raumfahrtstandortes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1056468&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mietwohnungen und Leistungen der Daseinsvorsorge werden privatisiert und bei Konzernen steigt der Staat ein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>ver.di h&auml;lt Privatisierung der Deutschen Bahn AG f&uuml;r verkehrspolitisch falsch<\/strong><br>\nBeschluss des ver.di Bundesvorstandes vom 22.1.07<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verkehr.verdi.de\/++skin++print\/verkehrspolitik\/privatisierung_der_deutschen_bahn_ag\">ver.di Verkehr<\/a><\/li>\n<li><strong>B&uuml;rgerarbeit statt Hartz IV<\/strong><br>\nHilmar Schneider vom IAB: &ldquo;Das Prinzip von Leistung und Gegenleistung hat auch &ouml;konomisch den Vorteil, dass man f&uuml;r die Leistung, die man bekommt ohnehin schon im Prinzip Vollzeit arbeiten muss. Und damit lohnt sich dann pl&ouml;tzlich jede Arbeit, wo ich mehr verdienen kann &ndash; egal ob das nun 100 oder 200 Euro sind. Denn der zus&auml;tzliche Aufwand, den ich daf&uuml;r betreiben muss ist gleich null. Ich muss ja sowieso arbeiten. Und insofern brauche ich dann keinen Kombilohn. Und die Mindestlohndebatte ist damit auch erledigt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,l7wto92c997xs5cb~cm.asp\">Das Erste.de plus minus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mit Zwangsarbeit in den Kommunen erledigten sich alle Probleme des Arbeitsmarktes von selbst. Dazu k&ouml;nnten die Kommunen sich von Personallasten befreien und ihre Haushalte sanieren. Endlich eine Endl&ouml;sung des Problems der Arbeitslosigkeit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gesundheitsexperten fahnden nach Ersatzleuten, damit sie selbst im Ausschuss nicht f&uuml;r die Gesundheitsreform stimmen m&uuml;ssen<\/strong><br>\nIn der SPD-Fraktion herrscht akuter Personalmangel: Gesucht werden Stellvertreter, die am 31. Januar im Gesundheitsausschuss die Hand heben, damit die gleichnamige Reform ins Parlament kommt. Die Mehrheit der elf sozialdemokratischen Abgeordneten, die im Ausschuss sitzen, findet es n&auml;mlich nicht mit ihrem Gewissen vereinbar, selbst mit Ja zu stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/01\/24\/a0062.1\/text\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung: Ohne Kommentar!<\/strong><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Abschlie&szlig;end, ein M&auml;rchen aus Russland: Die L&ouml;ffel<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/neuigkeiten\/die-loeffel.php\">Attac<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2042","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2042","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2042"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2042\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2042"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2042"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2042"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}