{"id":20439,"date":"2014-01-29T09:20:08","date_gmt":"2014-01-29T08:20:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439"},"modified":"2014-01-29T10:37:30","modified_gmt":"2014-01-29T09:37:30","slug":"hinweise-des-tages-2054","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h01\">Es geht nicht nur um Wagenknecht: Zur Pr&auml;senz linker Personen und Inhalte im Fernsehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h03\">Vorschl&auml;ge von Peter Hartz zur Belebung des Arbeitsmarktes werden in Frankreich ausf&uuml;hrlich diskutiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h04\">Projekt TroikaWatch gestartet: B&uuml;rgerInnen beobachten die Troika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h05\">The deepening divisions in Europe and the need for a radical alternative to EU policies &ndash; EuroMemorandum 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h06\">Steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h07\">Ifo-Index passend zum heimlichen Boom gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h08\">Umfrage: Nicht mal jeder Dritte will bis zur Rente voll arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h09\">Arbeitslosengeld ist die Ausnahme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h10\">Europ&auml;ische Kommission: Entwicklungen in Besch&auml;ftigung und Gesellschaft: Jahresbericht betont die Notwendigkeit, die Risiken von Erwerbsarmut anzugehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h11\">Afrika, das neue N&auml;hzimmer der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h12\">Bundespr&auml;sident Joachim Gauck: Schreiben an den Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration, Wladimir Putin, zum Gedenken an die Befreiung Leningrads<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h13\">Ukraine: So einfach ist die Rollenverteilung nicht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h14\">Glaube in Konflikten: Religion ist nie allein die Ursache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h15\">Online-Gedenkst&auml;tte f&uuml;r Drohnenopfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h16\">&Auml;ltere W&auml;hler beeinflussen immer st&auml;rker den Wahlausgang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h17\">Beifall auf Befehl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439#h18\">Rezension: Ulla Lessmann, &bdquo;Risse im Balkon&ldquo; &ndash; Von Marotten und Schrullen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20439&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Es geht nicht nur um Wagenknecht: Zur Pr&auml;senz linker Personen und Inhalte im Fernsehen<\/strong><br>\nDie mediale Aufarbeitung des &bdquo;Gespr&auml;chs&ldquo; zwischen Markus Lanz und Sahra Wagenknecht scheint in der vergangenen Woche in die dritte Runde gegangen zu sein. Nachdem Blogs und Medien zun&auml;chst die Sendung selbst schilderten, dann fasziniert-entsetzt den immer gr&ouml;&szlig;eren Erfolg der Online-Petition gegen Markus Lanz berichten mussten, bem&uuml;hen sich manche nun verst&auml;rkt, die Vermutung zu widerlegen, dass die Linkspartei von Presse und Fernsehen benachteiligt w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nSetzt man in diesem Sinne die Zahl der Fernsehauftritte der Parteien ins Verh&auml;ltnis zu den Wahlergebnissen (der Bundestagswahlen 2009 und 2013), so best&auml;tigt sich der Eindruck einer unterdurchschnittlichen Ber&uuml;cksichtigung der Linken. Die nachfolgende Grafik zeigt, dass &ndash; eben auch relativ zu den Wahlergebnissen &ndash; die Zahl der Fernsehauftritte linker Politiker\/innen 2013 hinter allen anderen im Bundestag vertretenen Parteien deutlich zur&uuml;ckblieb:\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140129_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140129_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1327\">annotazioni<\/a><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Die Linke: Die unsichtbare Oppositionsf&uuml;hrerin<\/strong><br>\nDass die Linkspartei ein Medienproblem hat, d&uuml;rfte den meisten Zuschauern schon l&auml;nger bewusst sein. In den vergangenen Tagen erschienen mehrere wissenschaftliche Beitr&auml;ge, die Hinweise darauf geben, wie gro&szlig; dieses Problem tats&auml;chlich ist. So wurde Die Linke bei den vergangenen Bundestagswahlen zwar drittst&auml;rkste Partei und im Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zur Oppositionsf&uuml;hrerin. Dieser neue Status im Bundestag beeinflusst die mediale Wahrnehmung bisher jedoch nicht. Im Gegenteil: Seit den Wahlen treten zunehmend weniger Politiker der Linkspartei in den Nachrichten auf und auch in der gedruckten Presse kam Die Linke immer weniger vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40847\/\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Land unter Kontrolle<\/strong><br>\nEs war einmal die Bundesrepublik Deutschland: ein Staat, in dem die B&uuml;rgerrechte hoch gehalten wurden &ndash; keine Bespitzelung, keine Wanzen, keine Geruchsproben von Regimegegnern. Die Presse war frei und kritisch, jeder durfte das sagen und schreiben, was er wollte. Und wenn einmal die B&uuml;rgerrechte angegriffen wurden, war der Sturm der Emp&ouml;rung gro&szlig;. Da reichte eine aus heutiger Sicht geradezu l&auml;cherlich anmutende Volksz&auml;hlung, um Massen auf die Stra&szlig;e zu bringen. Ganz anders sah es da hinter der Mauer in der DDR aus, dachte man im Westen. Doch all das war und ist ein M&auml;rchen. Auch in der Bundesrepublik gab und gibt es Abgr&uuml;nde, die bis heute geheim gehalten werden. Untersuchungen des Historikers Josef Foschepoth zeigen: Quer durch die Republik lagen w&auml;hrend des Kalten Krieges &ndash; und liegen immer noch &ndash; geheime Abh&ouml;reinrichtungen. Tonnen von Briefen aus dem Osten wurden abgefangen, ge&ouml;ffnet und zum Teil vernichtet. Ebenso wurden Millionen von Telefongespr&auml;chen abgeh&ouml;rt, Fernschreiben und Telegramme abgeschrieben und von den Alliierten, aber auch den westdeutschen Geheimdiensten nachrichtendienstlich ausgewertet und genutzt. Seit Konrad Adenauer unterschrieben alle Kanzler geheime Dokumente, die den Alliierten gro&szlig;z&uuml;gige Rechte zugestanden, Rechte, die das westdeutsche Grundgesetz, zum Beispiel das Fernmeldegeheimnis, brachen. Mindestens bis zum Mauerfall war in Sachen &Uuml;berwachung die Bundesrepublik nicht souver&auml;n. Ist sie es heute?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=41243\">3sat<\/a><\/li>\n<li><strong>Apps im Fokus von NSA und GCHQ &ndash; Angry Birds in &Uuml;berwachungsmission<\/strong><br>\nAngry Birds, Google Maps, Facebook: Nicht nur Telefonate und SMS k&ouml;nnen vom US-Geheimdienst NSA und dem britischen Counterpart GCHQ erfasst und ausgewertet werden, auch aus Apps lassen sich reihenweise Nutzerinformationen filtern. Das berichten der britische Guardian und die New York Times &uuml;bereinstimmend unter Berufung auf weitere geheime Snowden-Dokumente.<br>\n&Uuml;ber Datenlecks in g&auml;ngigen Smartphone-Anwendungen k&ouml;nnen die Geheimdienste beispielsweise auf Informationen zum Standort oder dem Handymodell zugreifen, schreiben die Medien. Und auch sehr pers&ouml;nliche Daten werden von den verschiedenen Apps erfasst und k&ouml;nnen von den Geheimdiensten aus den Datenstr&ouml;men gefiltert werden: Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, sexuelle Orientierung, Bildungsniveau oder Anzahl der Kinder &ndash; keine Information aus Userprofilen sei vor NSA und GCHQ sicher, so die Erkenntnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/apps-im-fokus-von-nsa-und-gchq-angry-birds-in-ueberwachungsmission-1.1873548\">SZ<\/a>\n<p><strong>Dazu die Originalmeldung: Spy Agencies Tap Data Streaming From Phone Apps<\/strong><br>\nWhen a smartphone user opens Angry Birds, the popular game application, and starts slinging birds at chortling green pigs, spies could be lurking in the background to snatch data revealing the player&rsquo;s location, age, sex and other personal information, according to secret British intelligence documents.<br>\nIn their globe-spanning surveillance for terrorism suspects and other targets, the National Security Agency and its British counterpart have been trying to exploit a basic byproduct of modern telecommunications: With each new generation of mobile phone technology, ever greater amounts of personal data pour onto networks where spies can pick it up.<br>\nAccording to dozens of previously undisclosed classified documents, among the most valuable of those unintended intelligence tools are so-called leaky apps that spew everything from the smartphone identification codes of users to where they have been that day.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/01\/28\/world\/spy-agencies-scour-phone-apps-for-personal-data.html?_r=0\">The New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vorschl&auml;ge von Peter Hartz zur Belebung des Arbeitsmarktes werden in Frankreich ausf&uuml;hrlich diskutiert<\/strong><br>\nFrankreichs Wirtschaft d&uuml;mpelt vor sich hin und bringt den Staatspr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande mit seiner Regierung in arge Bedr&auml;ngnis. Neidvoll geht da der Blick nach Deutschland, das inzwischen europaweit die Spitzenstellung einnimmt. Wie haben die das gemacht? Dar&uuml;ber diskutieren die franz&ouml;sischen Medien seit L&auml;ngerem heftig. Und lenken die Aufmerksamkeit immer gezielter auf einen Namen: Peter Hartz. Schon werden dem Saarl&auml;nder pers&ouml;nliche Kontakte zum Staatspr&auml;sidenten nachgesagt. Hartz selbst &auml;u&szlig;ert sich nicht dazu.<br>\nDie Welle mit ins Rollen gebracht hat eine Analyse im Nachrichtenmagazin &bdquo;Le Point&ldquo;, dem franz&ouml;sischen Pendant zum &bdquo;Spiegel&ldquo;, vom 13. September 2013. Unter der &Uuml;berschrift&hellip;&ldquo;Nein! Die Hartz-Reformen haben in Deutschland nicht die Armut explodieren lassen&ldquo;. In dem Artikel gelangt der &Ouml;konom Alain Fabre zu dem Schluss, dass die Hartz-Reformen in einer Kombination aus Anreizen zur Arbeitsaufnahme, einer gezielteren Betreuung der Betroffenen und einer moderaten Lohnentwicklung der deutschen Wirtschaft wieder zu gr&ouml;&szlig;erem Wachstum verholfen habe&hellip;Die Arbeitsmarkt-Reformen des Saarl&auml;nders Peter Hartz werden auch in anderen Medien und renommierten Stellen im Machtzentrum der Franzosen ausf&uuml;hrlich diskutiert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/aufmacher\/Frankreich-Wirtschaft-Peter-Hartz;art27856,5114368\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Hartz nun also Wiederg&auml;nger neoliberaler Arbeitsmarktreformen auch in Frankreich. Es ist immer das gleiche Spiel. Da wird Frankreich von Deutschland vor allem durch niedrige Lohnst&uuml;ckkosten und &ndash;  wegen der damit verbundenen geringen Binnennachfrage &ndash; durch niedrige Inflationsraten niederkonkurriert und schon ruft die arbeitgebernahe Presse danach, das Rattenrennen mitzumachen. Auch die Saarbr&uuml;cker Zeitung spricht von einer &bdquo;Welle&ldquo;, die ins Rollen gebracht wurde. Man m&uuml;sste genauer von einer Propaganda-Kampagne sprechen, der sich die Politik offenbar hilflos ausgeliefert sieht.<\/em><br>\n<em>Mal sehen, ob sich das die Franzosen genauso lammfromm bieten lassen, wie die Deutschen. Das Tragische ist: Da tritt ein &bdquo;Sozialist&ldquo;, also Hollande an und gewinnt mit seinem Programm die Wahl. In der Regierung macht er wie damals Schr&ouml;der den neoliberalen Saulus und verliert das Vertrauen seiner W&auml;hler. Das rechte Lager gewinnt an Zustimmung und nutzt die von der Linken ge&ouml;ffneten neoliberalen Schleusen. In Frankreich voraussichtlich mit einer St&auml;rkung des rechtsextremen Front National unter der Vorsitzenden Marine Le Pen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe allerdings: &Eacute;lys&eacute;e-Palast dementiert Ger&uuml;chte um Hartz-Engagement  <\/strong><br>\nAus dem Pr&auml;sidentenpalast wurde ein m&ouml;gliches Engagement von Hartz hingegen ausdr&uuml;cklich dementiert, wie zun&auml;chst mehrere franz&ouml;sische Zeitung &uuml;bereinstimmend melden. Sp&auml;ter &auml;u&szlig;erte sich der politische Berater Hollandes differenzierter: &ldquo;Ich dementiere, dass er sein Berater ist oder es werden soll&rdquo;, sagte Aquilino Morelle am Rande eines T&uuml;rkei-Besuchs Hollandes in Istanbul. Demnach empfing Hollande Hartz aber vor zwei Monaten zu einem informellen Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/arbeitsmarktreformen-in-frankreich-elysee-palast-dementiert-geruechte-um-hartz-engagement-1.1873714\">SZ<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vielleicht ist Hollande auch  zu diesem Date mit Hartz verdeckt mit Sturzhelm und mit dem Motorroller gefahren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Projekt TroikaWatch gestartet: B&uuml;rgerInnen beobachten die Troika<\/strong><br>\nNGOs und soziale Bewegungen aus ganz Europa verfassen Newsletter<br>\nTroikaWatch, eine neue Beobachtungsstelle f&uuml;r die Politik der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF, ist am heutigen Dienstag offiziell an den Start gegangen. Nach einem einmonatigen Vorlauf berichtet TroikaWatch ab sofort regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber die Troika, die Situation in den von ihrer Politik betroffenen L&auml;ndern sowie &uuml;ber die Opposition und den Widerstand dagegen. Monatlich wird ein Newsletter in neun Sprachen publiziert, der auf <a href=\"http:\/\/www.troikawatch.net\/de\">der Homepage<\/a> verf&uuml;gbar ist sowie auf Twitter unter dem Hashtag #TroikaWatch beworben wird.<br>\nEine internationale Gruppe gibt den TroikaWatch-Newsletter heraus. Ihre Mitglieder kommen aus ganz Europa und sind sowohl in zivilgesellschaftlichen Organisationen als auch in sozialen Bewegungen aktiv. Dazu geh&ouml;ren das Bretton Woods Project, das Corporate Europe Observatory, CADTM, Humanitas und das Transnational Institute. Andere Aktive stammen aus Netzwerken wie Attac, ICAN, dem spanischen PACD oder der 15M-Bewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/projekt-troikawatch-gestartet-buerger-innen-beobachten-die-troika\/?no_cache=1&amp;cHash=bca546b62c01c1b74013e193a726f9c2\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>The deepening divisions in Europe and the need for a radical alternative to EU policies &ndash; EuroMemorandum 2014<\/strong><br>\nThe European Union (EU) is set to exit from recession, but parts of Europe are beset with depression-like conditions; unemployment is exceptionally high in the peripheral euro area countries and not expected to decline appreciably in the near future.<br>\nHarsh austerity policies have led to a widening social polarisation in Europe and to a process of industrial restructuring in which the position of Germany and other Northern countries has been strengthened while productive capacity in Southern Europe is being weakened. The crisis has also led to a significant shift in the distribution of income. In most countries outside the euro area core real wages have declined, and strongly so in the euro area periphery and much of Eastern Europe. At the same time the hierarchy between member states has been attenuated with the position of Germany and other Northern states being strengthened, while the position of Southern states has been weakened and wide areas of economic policy effectively dictated by Brussels. The activities of the European Commission continue to be characterised by a serious democratic deficit and a lack of transparency. Key decisions are made in closed meetings which are not accountable either to national parliaments or the European parliament, but where powerful business lobbies exercise substantial influence. In a number of countries right-wing &ndash; and in some countries neo-fascist &ndash; parties have been able to capitalise on widespread disaffection with the European Union and the policies that Brussels is imposing on member states.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.euromemorandum.eu\/uploads\/euromemorandum_2014.pdf\">European Economists for an Alternative Economic Policy in Europe [PDF &ndash; 494 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuern<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Leck in der Steueroase<\/strong><br>\nSteueroasen in der Karibik sind wahre Schatzinseln. Die EU sch&auml;tzt, dass ihr jedes Jahr etwa eine Billion Euro durch die Lappen geht. Der Verlustanteil f&uuml;r Deutschland soll bei 160 Milliarden Euro liegen. Das ist mehr als die H&auml;lfte des aktuellen Bundeshaushaltes. Die Steuervermeidungsindustrie arbeitet komplex und undurchsichtig, die Grenzen zwischen legal und illegal sind flie&szlig;end. Jetzt gew&auml;hrt das internationale Rechercheprojekt Offshore-Leaks Einblicke in ein ungeheuerliches System, das das Gemeinwohl untergr&auml;bt. &ldquo;Auch wenn der Volkswille da ist&rdquo;, sagt ein ehemaliger Bankmanager in der Karibik, &ldquo;wird sich die Politik kaum durchsetzen k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ard.de\/home\/radio\/Leck_in_der_Steueroase\/521526\/index.html\">ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Das sind nat&uuml;rlich Petitessen. Formen schwerster Kriminalit&auml;t hat dagegen wieder einmal die Lifestyle-Journaille des SZ-Magazins aufgedeckt: <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/41465\/Der-Schein-und-das-Bewusstsein\">Das Schwarzfahren in den &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln<\/a>! Und diese fr&ouml;nt dabei gleich ihrem sozialen Rassismus wie an der Bebilderung der Story zu sehen ist. Bei den symbolhaft abgebildeten Personen handelt es sich ganz offensichtlich nicht um angeh&ouml;rige des B&uuml;rgertums. So wei&szlig; der Leser sofort Bescheid, wo er die &bdquo;Schwarzfahrer&ldquo; sozial zu verorten hat.<\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Steueroase Deutschland &ndash; Gro&szlig;verdiener als Gewinner<\/strong><br>\nSteueroasen sind weit weg, Deutschland ist dagegen redlich und geh&ouml;rt zu den Guten. An diesem g&auml;ngigen Klischee, an diesem Selbstbild der Deutschen r&uuml;ttelt eine Gruppe von Steuerexperten. Sie treten f&uuml;r eine gerechte globale Besteuerung ein. Auch in Deutschland finden sich zahlreiche Steuerumgehungsm&ouml;glichkeiten: Steuerl&uuml;cken, die nicht geschlossen werden, Gewinnverschiebungen zwischen europ&auml;ischen Staaten oder etwa die Anonymisierung von Kapital. Alles Steuerpraktiken, die man bislang eher in exotischen Steuerfluchtburgen vermutet.<br>\nFrontal21 berichtet, warum Deutschland ganz oben in der Liste der Steueroasen rangiert und wie leicht Gro&szlig;verdiener ihre Gewinne vor dem Fiskus verschleiern k&ouml;nnen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/Frontal-21\/Themen-der-Frontal21-Ausgabe-vom-28.-Januar-2014-31639592.html\">frontal21<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/blob\/31673268\/1\/data.pdf\">ZDF [PDF &ndash; 149 KB]<\/a><\/p>\n<li><strong>Steuerfrei &ndash; Wie Konzerne Europas Kassen pl&uuml;ndern<\/strong><br>\nDer Reichtum ist nicht zu fassen: Weltweit lagern 32 Billionen Dollar auf Schwarzgeldkonten, laut einer Studie von Tax Justice Network. Allein f&uuml;r die Euro-Zone sch&auml;tzt die Europ&auml;ische Kommission den Steuerausfall auf &uuml;ber eine Billion Euro j&auml;hrlich. &bdquo;Mit dem Geld w&auml;ren die Haushaltsprobleme der Krisenl&auml;nder gel&ouml;st,&ldquo; meint EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz. Doch einige Staaten Europas, wie die Niederlande, Irland oder Luxemburg, geh&ouml;ren selbst zu den lukrativsten Steueroasen der Welt. &bdquo;F&uuml;r einige L&auml;nder ist die Steuervermeidung zum Gesch&auml;ftsmodell geworden&ldquo;, klagt Ex-Finanzminister Hans Eichel. Sie blockieren jede Initiative in Br&uuml;ssel. Das Problem: &bdquo;Die Steuersysteme sind Angelegenheiten der Mitgliedsstaaten. Und steuerliche Regelungen brauchen eine einstimmige Entscheidung&ldquo;, erkl&auml;rt Wolfgang Sch&auml;uble. Doch eine Einigung scheint hier in weiter Ferne. Und deshalb muss der normale Steuerzahler in ganz Europa die bankrotten Staaten und maroden Banken st&uuml;tzen &ndash; w&auml;hrend Konzerne und Reiche weiter legal und illegal ihre Milliarden in Europas Steueroasen verstecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/wdr\/steuerfrei_130819-100.html\">ARD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ifo-Index passend zum heimlichen Boom gestiegen<\/strong><br>\nDer ifo-Index ist im Januar leicht gestiegen. Das betrifft vor allem die Gesch&auml;ftserwartungen, denen man nur sehr begrenzt trauen kann. Die Beurteilung der Gesch&auml;ftslage hat sich nach einem R&uuml;ckgang im Dezember wieder ganz leicht verbessert, wobei sich die einzelnen Bereiche sehr unterschiedlich entwickeln. &hellip; Das zusammengenommen bedeutet: Auch der ifo-Index zeigt, dass es h&ouml;chstens in Millimetern aufw&auml;rts geht. Und dies, wie die Auftragseing&auml;nge eindeutig belegen, nur, weil es wieder eine leichte Aufw&auml;rtsbewegung vom Ausland her gibt und gerade nicht von der Binnenwirtschaft. Umso toller ist das St&uuml;ck, das Spiegel-Online &uuml;ber Deutschlands heimlichen Boom gemacht hat, in dem auch auf den ifo-Index verwiesen wird. Ein gewisser Henrik M&uuml;ller, Professor f&uuml;r wirtschaftspolitischen Journalismus, berichtet &uuml;ber die &bdquo;Studie&ldquo; einer privaten Firma in Kiel, die Anhaltspunkte daf&uuml;r ausgemacht haben will, dass Deutschland einen Boom erlebt, der in der amtlichen Statistik nicht auftaucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/ifo-index-passend-zum-heimlichen-boom-gestiegen\/\">Flassbeck Economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Umfrage: Nicht mal jeder Dritte will bis zur Rente voll arbeiten<\/strong><br>\nDie Ergebnisse der Studie sind bemerkenswert. Nur 28 Prozent der Besch&auml;ftigten von 45 bis 60 Jahren wollen bis zum gesetzlichen Rentenalter voll erwerbst&auml;tig bleiben. Das ergab eine repr&auml;sentative Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK (Gesellschaft f&uuml;r Konsumforschung), die am Dienstag in Frankfurt am Main vorgestellt wurde. Damit zeigt sich, wie unterschiedlich sich Besch&auml;ftigte und Unternehmen den &Uuml;bergang in die Rente vorstellen. Denn die Arbeitgeber gehen laut Umfrage davon aus, dass 61 Prozent ihrer Mitarbeiter bis zum Schluss ganztags arbeiten.<br>\n&ldquo;In den kommenden Jahren steht die Arbeitswelt vor einer historisch einmaligen Herausforderung&rdquo;, sagte Stefan Becker, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Initiative Beruf und Familie. Die Gesellschaft, eine Tochter der gemeinn&uuml;tzigen Hertie-Stiftung, hat die Umfrage mit dem Titel &ldquo;Arbeit und Alter&rdquo; in Auftrag gegeben. Denn mit den geburtenstarken Jahrg&auml;ngen erreichten bis 2029 rund 20 Millionen Menschen das Rentenalter. F&uuml;r die Umfrage wurden je 500 Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Zeit vom 6. bis 11. November 2013 befragt. Der Studie zufolge will etwa jeder vierte Befragte (26 Prozent) in den letzten Jahren vor der Rente nur noch in Teilzeit arbeiten. Ungef&auml;hr jeder Dritte (34 Prozent) m&ouml;chte zwar bis zum Schluss voll arbeiten, aber vorzeitig in Rente gehen. Acht Prozent der Besch&auml;ftigten geben hingegen an, auch nach dem gesetzlichen Renteneintrittsalter noch ganz oder in Teilzeit arbeiten zu wollen. Drei Prozent der Arbeitnehmer streben eine reduzierte Erwerbst&auml;tigkeit vor und nach Beginn ihrer Rente an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da verfasst einer eine neoliberale Propagandastudie und sofort wird eine Pressemeldung daraus. &ldquo;Denn die Arbeitgeber gehen laut Umfrage davon aus, dass 61 Prozent ihrer Mitarbeiter bis zum Schluss ganztags arbeiten.&rdquo; Hier darf herzlich gelacht werden! Die Frage ist nat&uuml;rlich was Schluss meint? Hei&szlig;t Schluss die Mitarbeiter arbeiten eben bis f&uuml;r sie Schluss ist, weil sie nicht mehr k&ouml;nnen und ausgebrannt sind? Das passiert ja in Zeiten von immer weiter steigender Arbeitsbelastung und Arbeitsverdichtung immer h&auml;ufiger, immer fr&uuml;her und weit vor 65. Und welches Unternehmen besch&auml;ftigt noch Menschen mit 60 und &auml;lter, wenn man ab 46 schon als schwer vermittelbar gilt? Wie hoch ist denn die aktuelle Besch&auml;ftigungsquote der Menschen zwischen, sagen wir einmal 58 und 65? D&uuml;mmer geht es einfach nicht mehr.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Umfragen wie diese sind ohnehin nur dann etwas wert, wenn man den Fragetext vorliegen hat. Gerade bei diesem Thema h&auml;ngt die Antwortwahrscheinlichkeit ungemein von der Fragestellung ab. Und da die Umfrage von einer arbeitgebernahen Lobbyorganisation in Auftrag gegeben wurde und von der &bdquo;Quatschbude&ldquo; GfK ausgef&uuml;hrt wurde, kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass hier mit Suggestivfragen gearbeitet wurde, um ein &bdquo;passendes&ldquo; Ergebnis zu bekommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitslosengeld ist die Ausnahme<\/strong><br>\nMehr als zwei Drittel aller Menschen ohne Arbeit waren in Deutschland im Dezember 2013 auf Hartz IV angewiesen, nur noch jeder Dritte erh&auml;lt Arbeitslosengeld I. Vor allem in St&auml;dten mit hoher Arbeitslosigkeit hat die Arbeitslosenversicherung drastisch an Bedeutung verloren. Das ist besonders in den Ruhrgebietskommunen so: In Duisburg  werden nur noch 19,7 Prozent der Betroffenen Leistungen nach dem SGB III gew&auml;hrt, in Dortmund sind es 18,2 und in Oberhausen 15,8 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen (UDE) anhand von Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit.<br>\n&bdquo;&Uuml;ber das Arbeitslosengeld abgesichert zu sein, ist damit eher zur Ausnahme geworden, obwohl es eine Versicherungsleistung ist, f&uuml;r die man Beitr&auml;ge gezahlt hat. Stattdessen ist es nun die Regel, dass Betroffene  das f&uuml;rsorgef&ouml;rmige, bed&uuml;rftigkeitsgepr&uuml;fte Arbeitslosengeld II erhalten und durch die Jobcenter betreut werden&ldquo;, erl&auml;utert Prof. Dr. Gerhard B&auml;cker die Zahlen.<br>\nSeit 2005 ist der SGB II-, also der Hartz IV-Anteil, bundesweit von 57 auf jetzt 67 Prozent gestiegen; in Nordrhein-Westfalen liegt er mit 73 Prozent &uuml;berproportional hoch. Sechs Kommunen &uuml;berschreiten die 80 Prozent: Duisburg (80,3 %), Herne (80,4 %), Dortmund (81,8 %), Essen (82,1 %), Gelsenkirchen (83,7 %) und Oberhausen (84,2 %). Lediglich M&ouml;nchengladbach ist die einzige Stadt au&szlig;erhalb des Ruhrgebiets, in der der Hartz IV-Anteil mit 78,5 % ann&auml;hernd so hoch ist wie im Revier.<br>\n&bdquo;Die Arbeitslosenversicherung begrenzt sich damit auf einen besser gestellten, anteilig aber immer kleiner werdenden Kreis von Personen, die die Anwartschaftszeit und Rahmenfrist erf&uuml;llen und die ihre Arbeitslosigkeit z&uuml;gig beenden&ldquo;, stellt der Professor ein Zweiklassensystem fest. &bdquo;Demgegen&uuml;ber werden die Arbeitslosen im Rechtskreis des SGB II materiell schlechter unterst&uuml;tzt und erwerben auch keine Anwartschaften in der Rentenversicherung. Ihnen werden zudem  nur begrenzt arbeitsmarktpolitische Ma&szlig;nahmen bewilligt. Dabei haben sie anhaltend gro&szlig;e Schwierigkeiten wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden&ldquo;, kritisiert B&auml;cker.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.uni-due.de\/de\/presse\/meldung.php?id=8356\">Universit&auml;t Duisburg<\/a> \n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140129_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140129_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"https:\/\/www.uni-due.de\/de\/presse\/pi_fotos.php\">Grafik zu ausgew&auml;hlten St&auml;dten in NRW<\/a> <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140129_03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140129_03_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Arbeitsmarkt\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbIV39_grafik_monat_01_2014.pdf\">Weitere Analysen [PDF &ndash; 148 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Kommission: Entwicklungen in Besch&auml;ftigung und Gesellschaft: Jahresbericht betont die Notwendigkeit, die Risiken von Erwerbsarmut anzugehen<\/strong><br>\nEin deutlicher Anstieg der Armut bei der Bev&ouml;lkerung im erwerbsf&auml;higen Alter ist eine der konkretesten gesellschaftlichen Folgeerscheinungen der Wirtschaftskrise. Die allm&auml;hliche Senkung der Arbeitslosenzahlen reicht m&ouml;glicherweise nicht aus, um hier gegenzusteuern, falls sich die Polarisierung in der Lohnentwicklung &ndash; insbesondere durch eine Zunahme der Teilzeitbesch&auml;ftigung &ndash; fortsetzt. So lautet eine der wichtigsten Erkenntnisse des Berichts &uuml;ber die Entwicklungen in Besch&auml;ftigung und Gesellschaft in Europa 2013, der auch die positiven Auswirkungen von Sozialleistungen auf die Wahrscheinlichkeit, wieder eine Besch&auml;ftigung zu finden, sowie die Folgen der anhaltenden geschlechtsspezifischen Ungleichgewichte und die soziale Dimension der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion beleuchtet. Aus dem Bericht wird ebenfalls ersichtlich, dass in einigen L&auml;ndern (z. B. Polen und Bulgarien) ein gro&szlig;er Anteil der Arbeitslosen nicht vom &uuml;blichen Sicherheitsnetz aufgefangen wird (Arbeitslosenleistungen, Sozialhilfe) und h&auml;ufig auf die Unterst&uuml;tzung der Familie oder auf Schwarzarbeit angewiesen ist. Arbeitslose Personen, die keine Arbeitslosenleistungen erhalten, haben geringere Chancen auf einen Arbeitsplatz, weil sie mit geringerer Wahrscheinlichkeit in Aktivierungsma&szlig;nahmen eingebunden werden und nicht verpflichtet sind, sich aktiv um eine Arbeit zu bem&uuml;hen, um Leistungen zu erhalten. &hellip;<br>\nDie immer gr&ouml;&szlig;er werdenden Unterschiede bei Wirtschaftsleistung, Besch&auml;ftigung und sozialen Gegebenheiten sind eine Bedrohung f&uuml;r die Kernziele der EU, wie sie in den Vertr&auml;gen festgelegt sind, n&auml;mlich durch die F&ouml;rderung der wirtschaftlichen Konvergenz einen Nutzen f&uuml;r all ihre Mitglieder zu erzielen und das Leben der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in den Mitgliedstaaten zu verbessern. Der j&uuml;ngste Bericht verdeutlicht, wie die Saat f&uuml;r die heute bestehenden Ungleichheiten bereits in den fr&uuml;hen Jahren des Euro gelegt wurde, als unausgewogenes Wirtschaftswachstum in einigen Mitgliedstaaten auf der Grundlage wachsender Verschuldung, die durch niedrige Zinsen und starke Kapitalzufl&uuml;sse noch weiter getrieben wurde, oft mit einer entt&auml;uschenden Entwicklung der Produktivit&auml;t und Wettbewerbsf&auml;higkeit einherging. Ohne die M&ouml;glichkeit einer W&auml;hrungsabwertung m&uuml;ssen die L&auml;nder des Euroraums auf die interne Abwertung (Lohn- und Preism&auml;&szlig;igung) zur&uuml;ckgreifen, um wieder Kostenwettbewerbsf&auml;higkeit zu schaffen. Diese Strategie hat jedoch ihre Grenzen und Nachteile &ndash; nicht zuletzt in Form h&ouml;herer Arbeitslosigkeit und sozialer H&auml;rten &ndash; und ihre Wirksamkeit h&auml;ngt von vielen Faktoren ab, wie der Offenheit der Wirtschaft, der St&auml;rke der Auslandsnachfrage und der Existenz von Ma&szlig;nahmen und Investitionen zur F&ouml;rderung der kostenunabh&auml;ngigen Wettbewerbsf&auml;higkeit.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/europa.eu\/rapid\/press-release_IP-14-43_de.htm\">Europ&auml;ische Kommission<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/social\/BlobServlet?docId=11365&amp;langId=en\">Employment and Social Developments in Europe 2013 [PDF &ndash; 28.6 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Sicherlich es ist erfreulich, dass die Kommission die Senkung der Arbeitslosenzahlen und die Polarisierung in der Lohnentwicklung zusammen sieht oder die Bedeutung sozialer Sicherheitssysteme f&uuml;r die Besch&auml;ftigungsentwicklung erkennt. Aber sehr sp&auml;t kommt die Diskussion, ob die heute bestehenden Ungleichheiten nicht bereits in den fr&uuml;hen Jahren des Euro angelegt waren. Sie steht in krassem Missverh&auml;ltnis zu den (wissenschaftlichen) Auftragsarbeiten der Kommission, die einst f&uuml;r die W&auml;hrungsunion werben sollten. Nat&uuml;rlich war jedem ein wenig mit dem Thema Vertrauten klar, dass angesichts der Unm&ouml;glichkeit einer W&auml;hrungsabwertung innerhalb einer W&auml;hrungsunion nur noch eine interne Abwertung verblieb. Die meisten hielten die Klappe und die wenigen, die diese Thematik ins Spiel brachten, galten alsbald als Antieurop&auml;er. Nie hat die Kommission dar&uuml;ber diskutieren lassen, welche Art der Abwertung, f&uuml;r wen die gr&ouml;&szlig;eren Verwerfungen nach sich ziehen k&ouml;nne. Heute sprich sie selbst von den &ldquo;Grenzen und Nachteilen&rdquo; interner Abwertung. Nicht verschwiegen werden soll, dass es damals, also vor der Installation der W&auml;hrungsunion sehr vereinzelt auch Stimmen wie die von Charles Goodhart gab, der darauf hinwies, dass die Risiken und damit die spekulativen Kr&auml;fte von den Devisen- auf die Wertpapierm&auml;rkte &uuml;berwechseln k&ouml;nnten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Afrika, das neue N&auml;hzimmer der Welt<\/strong><br>\nH&amp;M will neu Kleider in &Auml;thiopien produzieren. Auch andere Textilh&auml;ndler haben afrikanische L&auml;nder j&uuml;ngst neu entdeckt. Was steckt hinter dieser Entwicklung? Nebst H&amp;M produziert bereits die britische Supermarktkette Tesco und der irische Kleiderdiscounter Primark in &Auml;thiopien. Mehrere Faktoren machen das Land f&uuml;r den europ&auml;ischen Markt zu einem attraktiven Produktionsstandort, so ein Branchenexperte gegen&uuml;ber Deutsche Welle. Erstens l&auml;gen die Lohnkosten mittlerweile deutlich unter jenen in China. Zweitens sei das Land durch die Lage nahe am Meer gut angebunden. Die Lieferzeiten aus &Auml;thiopien w&uuml;rden noch ein Drittel jener aus Fernost betragen. Drittens biete das Land die klimatischen Bedingungen, die k&uuml;nftig auch eine Baumwollproduktion m&ouml;glich und somit teure Stoffimporte &uuml;berfl&uuml;ssig machen k&ouml;nnten. Die Textilproduktion hat in &Auml;thiopien und zahlreichen anderen L&auml;ndern von Subsahara-Afrika eine lange Tradition. Vielerorts war der Wirtschaftszweig w&auml;hrend der Kolonialzeit unterbunden worden. Seit einigen Jahren setzten aber manche Staaten grosse Hoffnungen darauf, dass die Branche als wirtschaftlicher und sozialer Motor dienen k&ouml;nnte. Gegen&uuml;ber dem Branchenmagazin &laquo;Just Style&raquo; sagen Analysten Afrikas Textilindustrie denn auch langfristig ein Revival voraus. In China sei der Mindestlohn doppelt so hoch wie noch vor f&uuml;nf Jahren. Man gehe deshalb davon aus, das Exportvolumen im Textilbereich werde in den kommenden Jahren um 50 Milliarden US-Dollar zur&uuml;ckgehen. Hier k&ouml;nnten die afrikanischen Produzenten also eine L&uuml;cke f&uuml;llen. Kritiker bef&uuml;rchten, dass etwa &Auml;thiopien zum n&auml;chsten Bangladesh werden k&ouml;nnte: schlechte Arbeitsbedingungen, veraltete und gef&auml;hrliche Produktionsst&auml;tten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/Afrika-das-neue-Naehzimmer-der-Welt\/story\/16685601\">Tagesanzeiger<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.aussengedanken.de\/der-schwedische-textilkonzern-hm-will-kuenftig-kleidung-in-aethiopien-naehen-lassen\/\">AussenGedanken<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das Globalisierungskarussell dreht sich. Cameron will anscheinend Gro&szlig;britannien demn&auml;chst auch mit Entwicklungsl&auml;ndern konkurrieren lassen. Mit den Pl&auml;nen f&uuml;r Steuernsenkungen und Sozialstaatsabbau ist man bereits <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/world-economic-forum-2014\/grossbritannien-soll-reshore-nation-werden-1.18228547\">auf gutem Wege<\/a>.<\/em> <em>Man kann nur hoffen, dass unsere Regierung nicht auf die wahnsinnige Idee kommt dem britischen Beispiel zu folgen. Mancher wie <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/02\/david-cameron-europa-reformen\">Jochen Bittner  scheint dies zu wollen<\/a>: &ldquo;Wenn nicht jetzt, wann dann? Gro&szlig;britanniens Premier David Cameron hat die besten Reformideen f&uuml;r Europa. Angela Merkel sollte sich daran orientieren.&rdquo;<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundespr&auml;sident Joachim Gauck: Schreiben an den Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration, Wladimir Putin, zum Gedenken an die Befreiung Leningrads<\/strong><br>\n&rdquo; &hellip;. Ich kann nur mit tiefer Trauer und mit Scham an den Vernichtungskrieg Nazi-Deutschlands gegen die Sowjetunion denken. Ein besonders schreckliches Geschehen war die brutale Einkesselung Leningrads. Wie haben die verzweifelten Menschen der eingeschlossenen Stadt und die B&uuml;rger der Sowjetunion damals den Tag der Befreiung herbeigesehnt! Wie unaussprechlich gro&szlig; war das Leiden und Sterben, das nun, nach zweieinhalb Jahren der Belagerung, endlich zu Ende ging.<br>\nMit den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern Sankt Petersburgs erinnere ich mich des Martyriums so vieler Unschuldiger, so vieler Frauen, M&auml;nner und Kinder, die bewusst dem Hungertod ausgesetzt wurden. Aus ersch&uuml;tternden Tageb&uuml;chern wie dem von Tatjana Sawitschewa kennen wir die Schreie und die Tr&auml;nen, die Verzweiflung und den endlosen Hunger und den &Uuml;berlebenskampf der Eingeschlossenen. Das ungeheure Ausma&szlig; des menschlichen Leids macht uns immer noch fassungslos.<br>\nIn Russland, aber auch in Deutschland ist die Erinnerung an diese unbarmherzige Belagerung lebendig. Bei allen gerecht denkenden Menschen steht sie f&uuml;r die verbrecherische Kriegsf&uuml;hrung, welche die nationalsozialistische F&uuml;hrung gerade im Kampf gegen die Sowjetunion ganz bewusst betrieb. Der Deutsche Bundestag widmet in diesem Jahr seine Gedenkstunde f&uuml;r die Opfer des Nationalsozialismus am  27. Januar auch der Erinnerung an die Toten und Traumatisierten der Belagerung von Leningrad. &hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2014\/01\/140127-Gedenken-Befreiung-Leningrad.html;jsessionid=E79B00AF4F9FAA0CBC01FA791CE52C8D.2_cid293?nn=1892032\">Bundespr&auml;sidialamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Tim Neshitov hat in der SZ bereits darauf hingewiesen, dass sich das Schreiben des Bundespr&auml;sidenten <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/erinnerung-an-die-belagerung-leningrads-gaucks-wortreiche-pflichterfuellung-1.1873475\">als eine &ldquo;wortreiche Pflichterf&uuml;llung&rdquo; lese<\/a>. Neshikov ist h&ouml;flich. Der Brief ist nichtssagend. Sprachlos in dem Sinne, dass keine dem Anlass entsprechende Sprache gefunden wurde. Mehr noch, das Schreiben strotzt von Fehlern und falschen T&ouml;nen. Gauck schreibt: &ldquo;Aus ersch&uuml;tternden Tageb&uuml;chern wie dem von Tatjana Sawitschewa kennen wir die Schreie und die Tr&auml;nen, die Verzweiflung und den endlosen Hunger und den &Uuml;berlebenskampf der Eingeschlossenen. Das ungeheure Ausma&szlig; des menschlichen Leids macht uns immer noch fassungslos.&rdquo; Neshikov ist h&ouml;flich und betont, der Bundespr&auml;sident habe das Tagebuch bestimmt gelesen. Das ist kaum zu glauben. Welchen sentimentalen Kitsch breitet Gauck aus, w&auml;hrend Tanja Sawitschewa schrieb:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Schenja starb am 28. Dezember um 12.00 Uhr vormittags 1941 \/ Gro&szlig;mutter starb am 25. Januar, 3 Uhr nachmittags 1942 \/ Ljoka starb am 17. M&auml;rz um 5 Uhr vormittags 1942 \/ Onkel Wasja starb am 13. April um 2 Uhr nach Mitternacht 1942 \/ Onkel Ljoscha am 10. Mai um 4 Uhr nachmittags 1942 \/ Mutter am 13. Mai um 7.30 vormittags 1942 \/Alle sind gestorben \/ Nur Tanja ist geblieben.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Und warum spricht Gauck wieder einmal von Nazi-Deutschland. Es war die Deutsche Wehrmacht, die in Russland einfiel und eine ganze Stadt in den Hungertod trieb. Etwas sp&auml;ter ist gar von der &ldquo;nationalsozialistischen F&uuml;hrung&rdquo; mit ihrer &ldquo;verbrecherischen Kriegsf&uuml;hrung&rdquo; die Rede. Also geschossen und umgebracht haben nicht die F&uuml;hrung, sondern unsere V&auml;ter und Gro&szlig;v&auml;ter. Und was soll das: &ldquo;Mit den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern Sankt Petersburgs erinnere ich mich des Martyriums so vieler Unschuldiger &hellip;&rdquo; Gauck war doch nicht dabei. Dann steht da noch &ldquo;auch in Deutschland ist die Erinnerung an diese unbarmherzige Belagerung lebendig&rdquo;. Ist das so?  Gut, dass  der Bundestag der Belagerung gedachte und die Medien dar&uuml;ber berichteten. &ndash; Nein dieser Brief ist vollkommen daneben und dann noch falsch adressiert: Er h&auml;tte an das Deutsche Volk gerichtet sein sollen &ndash; fundamental &uuml;berarbeitet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ukraine: So einfach ist die Rollenverteilung nicht!<\/strong><br>\nIn der Oppositionsbewegung sind aktuell mindestens drei Parteien auszumachen, die auch im Parlament vertreten sind: &ldquo;Schlag&rdquo; von Vitali Klitschko, &ldquo;Vaterland&rdquo; von Julia Timoschenko &amp; Arseni Jazeniuk und die rechte &ldquo;Freiheit&rdquo; von Oleh Tjahnibog. Daneben existieren etliche vorwiegend rechte radikale politische Splittergruppen, Hooligans und sehr viele NGOs, allerdings mit ganz unterschiedlichen Zielen. W&auml;hrend einige etwa den Sturz der bisherigen Macht fordern, ringen andere um Neuwahlen, eine Heranf&uuml;hrung der Ukraine an die EU oder wollen eben einfach nur Krawall. Einig scheinen sich diese Gruppierungen alleine hinsichtlich des angestrebten Machtwechsels zu sein. &Uuml;ber die Mittel zur Erreichung dieses Zieles gehen die Vorstellungen allerdings weit auseinander. Radikale Stimmen, die des Wartens m&uuml;de sind oder friedliche Verhandlungen insgesamt ablehnen, gewinnen aktuell sp&uuml;rbar an Einfluss.<br>\nDoch zu betonen ist auch, dass auch das Pr&auml;sidentenlager so einheitlich nicht ist. Auf der Pr&auml;sidentenseite ringen europ&auml;ische Tauben und russische Falken intern um die Vorgehensweise&hellip;<br>\nKlitschko steht sicher eher f&uuml;r eine &ldquo;Verhandlungsl&ouml;sung&rdquo; im Konflikt. Aber sein Einfluss ist genauso begrenzt wie seine politische Erfahrung. Klitschko versucht zu beruhigen, zu deradikalisieren, wurde aber auch schon pers&ouml;nlich das Opfer w&uuml;tender Hooligans.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kurzinterview\/artikel\/ukraine-so-einfach-ist-die-rollenverteilung-nicht\/\">Internationale Politik und Gesellschaft IPG<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Glaube in Konflikten: Religion ist nie allein die Ursache<\/strong><br>\nChristen gegen Muslime, Schiiten gegen Sunniten, Buddhisten gegen Muslime: Statt Frieden zu stiften, scheinen Religionen oft tief zu spalten. Doch Religion ist immer nur eine Ursache unter mehreren &ndash; und kann auch Teil der Konfliktl&ouml;sung werden, sagt Heiner Bielefeldt, UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Religions- und Weltanschauungsfreiheit und Professor f&uuml;r Menschenrechte an der Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg: &rdquo; &hellip;  Das schlimmste Beispiel bietet aktuell vielleicht Syrien. Es zeigt aber auch, dass das Schlagwort &ldquo;religi&ouml;ser Konflikt&rdquo; der Lage nicht gerecht wird. &hellip; Vor drei Jahren ging es zun&auml;chst um den Kampf gegen eine Diktatur &ndash; unbewaffnete Demonstranten gegen einen bis unter die Z&auml;hne bewaffneten Despoten. Irgendwann waren dann die Demonstranten auch bewaffnet, der Konflikt wurde immer mehr in Kategorien des B&uuml;rgerkriegs beschrieben und obendrein zum Stellvertreterkonflikt gro&szlig;er, regionaler Gruppen. Und auf einmal war es in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung dann nur noch der Kampf der Sunniten gegen Schiiten, mit den Christen irgendwo dazwischen. Religion ist zweifellos oft ein Faktor von Eskalation. Doch Religion ist nie allein die Ursache. &hellip; Vom Konflikt der Christen gegen Muslime zu sprechen ist einerseits richtig, jedoch geht es meist nicht um christliche oder islamische Inhalte, sondern um Gruppenzugeh&ouml;rigkeiten. Identit&auml;ten werden oft religi&ouml;s definiert und die Religion wird ihrerseits als Kriterium von Identit&auml;t instrumentalisiert. In einer Situation des politischen Zerfalls wie in Zentralafrika z&auml;hlt nur eine Botschaft: Wir sind anders als die. Die anderen sind b&ouml;se. Sie haben meinen Vater umgebracht, sie haben meine Kinder bedroht oder vergewaltigen unsere Frauen. Das hat nichts mit unterschiedlichen Offenbarungsbekenntnissen, heiligen B&uuml;chern, Propheten oder anderen substanziellen Inhalten der Religionen zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/glaube-in-konflikten-religion-ist-nie-allein-die-ursache-1.1868435\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So wird in Syrien, wie seinerzeit in Ruanda, z.B. das au&szlig;erordentliche Anwachsen der Bev&ouml;lkerung in den letzten Jahrzehnten kaum beachtet. Man muss sich einmal klar machen, was es hei&szlig;t, wenn innerhalb eines weithin agrarisch gepr&auml;gten Landes die Bev&ouml;lkerungszahl von 1970 bis 2011 von 7 Millionen auf 23 Millionen anw&auml;chst. Die Abwendung von sozialistischer Planwirtschaft f&uuml;hrte ab 2000 geradewegs in eine von Korruption gepr&auml;gte neoliberale Wirtschaftspolitik. Sie beg&uuml;nstigte &ldquo;verbunden mit einer auf den Assad-Clan konzentrierten Konzessionspraktik &hellip; zum einen die mafiaartige Vernetzung zwischen Regime und privater Wirtschaft. Zum anderen f&uuml;hrte sie zusammen mit der abnehmenden Erd&ouml;lf&ouml;rderung und einer D&uuml;rre zur Verschlechterung der Lage vieler sozialer Schichten, <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/155124\/gesellschaftliche-und-soziooekonomische-entwicklung-syriens?p=all\">vor allem der Agrarbev&ouml;lkerung und der Arbeitnehmer mit mittleren und niedrigen Einkommen<\/a>.&rdquo; Die Schere zwischen Stadt und Land, Reich und Arm, Modern und Traditionell ging immer weiter auseinander. Es liegt auf der Hand, wo radikale, gewaltbereite Gruppen zuerst Fu&szlig; fassen konnten. &ndash; Wer sein Wissen &uuml;ber Syrien vertiefen m&ouml;chte, sei zun&auml;chst auf ein Schwerpunktheft der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung verwiesen: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/155105\/syrien\">Aus Politik und Zeitgeschichte, 8\/2013<\/a>. In obigem Interview ist eine weiteres Interview zum Thema mit G&uuml;nther Schlee vom <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/serie-konfliktforschung-ethnien-und-religion-sind-keine-kriegsursachen-1.792188\">Max-Planck-Institut (MPI) f&uuml;r ethnologische Forschung &uuml;ber Konflikt- und Kriegsursachen<\/a> und zu einem Text von Volker Rittberger und Andreas Hasenclever, Friedens- und Konfliktforscher, <a href=\"http:\/\/www.friedenspaedagogik.de\/var\/corporate\/storage\/original\/application\/99fac22e9a7250afed328a9e30010bd5.pdf\">&uuml;ber &ldquo;Religionen in Konflikten&rdquo; verlinkt [PDF &ndash; 124 KB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Online-Gedenkst&auml;tte f&uuml;r Drohnenopfer<\/strong><br>\nOb in Jemen, Somalia, Pakistan oder Afghanistan: Jede Woche sterben Menschen durch Angriffe amerikanischer Drohnen. Die Namen der Opfer kennt kaum jemand. Ein deutscher Journalist will dies nun &auml;ndern. [&hellip;]<br>\n&raquo;Drone Memorial&laquo; hei&szlig;t die Gedenkseite, die aus nichts weiter besteht als einer langen Liste mit Namen auf wei&szlig;em Hintergrund. &raquo;Es gibt Gedenkst&auml;tten f&uuml;r alle m&ouml;glichen Dinge, aber es gibt echt nichts f&uuml;r Drohnenopfer&laquo;, erkl&auml;rt Emran Feroz. Der 22-j&auml;hrige Journalist hat das Projekt vor ein paar Wochen ins Leben gerufen.<br>\nFeroz&lsquo; Eltern stammen selbst aus Afghanistan. Sein Vater zog zum Studieren nach Deutschland. Dann begann der Krieg. &raquo;Die Leute haben permanent Angst, dass etwas vom Himmel kommt und sie t&ouml;tet&laquo;, erkl&auml;rt Feroz die allt&auml;gliche Wirkung des Drohnenkriegs in der Heimatregion seiner Eltern. Als ein Bekannter Opfer eines Drohnenangriffs wurde, kam ihm die Idee zu der Website: &raquo;Es ist nur Gl&uuml;ck, dass meine Familie in Europa lebt, w&auml;hrend andere sterben. Es h&auml;tte auch mich treffen k&ouml;nnen.&laquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/922302.online-gedenkstaette-fuer-drohnenopfer.html\">Neues Deutschland<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dronememorial.com\/\">Drone Memorial<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&Auml;ltere W&auml;hler beeinflussen immer st&auml;rker den Wahlausgang<\/strong><br>\nWahlberechtigte ab 60 Jahren stellten bei der Bundestagswahl 2013 bereits gut ein Drittel aller potentiellen W&auml;hler. Gleichzeitig war die Wahlbeteiligung dieser Altersgruppe vergleichsweise &uuml;berdurchschnittlich.<br>\nAngesichts der demografischen Entwicklung &bdquo;beeinflussen damit &auml;ltere W&auml;hler immer st&auml;rker den Wahlausgang&ldquo;, unterstrich Bundeswahlleiter Roderich Egeler heute auf einer Pressekonferenz in Berlin zu den Ergebnissen der repr&auml;sentativen Wahlstatistik zur Wahl des 18. Deutschen Bundestages am 22. September 2013.<br>\nBei der Bundestagswahl 2013 waren insgesamt 61,9 Millionen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger wahlberechtigt, davon war knapp die H&auml;lfte im Alter von 30 bis 59 Jahren. Die Generation ab 60 Jahren stellte mit 21,3 Millionen mehr als doppelt so viele wie die j&uuml;ngere Generation unter 30 Jahren, die mit 9,8 Millionen knapp ein Sechstel aller Wahlberechtigten ausmachte&hellip;<br>\nWie schon bei fr&uuml;heren Bundestagswahlen hatten die j&uuml;ngeren Altersgruppen auch 2013 wieder eine unterdurchschnittliche Wahlbeteiligung.<br>\nAm geringsten war sie mit 60,3% bei den 21- bis 24-J&auml;hrigen.<br>\nMit steigendem Alter nahm die Wahlbeteiligung bis zu den 60-bis 69-J&auml;hrigen kontinuierlich zu: diese Altersgruppe beteiligte sich mit 79,8% am aktivsten an der Bundestagswahl 2013&hellip;<br>\nDie W&auml;hlerschaft der CDU rekrutierte sich zu rund 43 % (CSU: 40 %) aus &auml;lteren W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern ab 60 Jahren, bei der SPD zu 40 %&hellip;<br>\nDie GR&Uuml;NEN hatten ihr gr&ouml;&szlig;tes W&auml;hlerpotential bei den J&uuml;ngeren: Fast 45 % der W&auml;hlerschaft der GR&Uuml;NEN war bei der Wahl 2013 j&uuml;nger als 45 Jahre.<br>\nDie LINKE erzielte ihren h&ouml;chsten Stimmenanteil bei den 60- bis 69-J&auml;hrigen, allerdings mit nur relativ geringen Schwankungen bei den einzelnen Altersgruppen&hellip;<br>\nDIE LINKE ging 2013 in den neuen L&auml;ndern als zweitst&auml;rkste Partei aus der Wahl hervor. Sie konnte dort in der Gruppe der 60-bis 70-J&auml;hrigen mit 27,5% ihr bestes Ergebnis erzielen.<br>\nBei den W&auml;hlern zwischen 45 und 59 sowie ab 70 Jahren erreichte sie knapp 25 %. Im Westen erzielte DIE LINKE ihr bestes Ergebnis in der Gruppe der 25- bis 34-J&auml;hrigen, aber nur mit 6,8 %. Den geringsten R&uuml;ckhalt fand sie hierin der Altersgruppe ab 70 Jahren mit 2,8 %.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/01\/PD14_031_141pdf.pdf?__blob=publicationFile\">Pressemitteilung Bundeswahlleiter [PDF &ndash; 79.5 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressekonferenzen\/2014\/Wahlstat\/Statement_Egeler_ReprWStat_PDF.pdf?__blob=publicationFile\">Statement des Bundeswahlleiters Roderich Egeler [PDF &ndash; 244 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man kann sich die Kommentare aufgrund dieser Meldungen gut ausmalen:<\/em><br>\n<em>Die &bdquo;Greisen-Republik&ldquo; oder &bdquo;Methusaleme beherrschen das Land&ldquo; usw. Aber immerhin stehen den 21 Millionen &uuml;ber 60-j&auml;hrigen Wahlberechtigten immer noch doppelt so viele j&uuml;ngeren alters gegen&uuml;ber. Oder man k&ouml;nnte auch sagen, die Westdeutschen stimmen die Ostdeutschen M&auml;nner nieder (Wahlbeteiligung Niedersachsen 74,0%; Sachsen-Anhalt 62,5%). Man k&ouml;nnte aber auch sagen die besser Gestellten stimmen  die Benachteiligten nieder, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16779\">denn noch st&auml;rker als vom Alter h&auml;ngt die Wahlbeteiligung vom Einkommen ab<\/a>, siehe auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130405_wahlbeteiligung.pdf\">hier [PDF &ndash; 1.4 MB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Beifall auf Befehl<\/strong><br>\nStundenlang rumsitzen, kein Schluck zu trinken, auf Kommando jubeln: Bei Fernsehaufzeichnungen werden Zuschauer schlechter behandelt als die Dekoration. Warum geht da &uuml;berhaupt jemand hin? Dabei ist das Fernsehen auf das Publikum angewiesen. Das l&auml;sst es sich aber nicht immer anmerken. Im Studio schon gar nicht. Viele Hunderttausend Menschen brauchen die deutschen Sender j&auml;hrlich f&uuml;r ihre Shows. Sie sitzen da als eine Art Spiegel f&uuml;r die Zuschauer zu Hause, damit die sehen und h&ouml;ren, wie lustig das Programm ist, wie applaudierenswert, wie ausrastungsw&uuml;rdig. Sie sind da, um sich zu begeistern. Aber nicht zu ihrem Vergn&uuml;gen. Sie m&uuml;ssen klatschen, wenn ihnen etwas gefallen hat, damit man das auch h&ouml;rt. Und sie m&uuml;ssen klatschen, wenn ihnen etwas nicht gefallen hat, damit man das nicht h&ouml;rt. Man nennt sie auch Klatschvieh. Der Mann, der daf&uuml;r verantwortlich ist, dass alle Pl&auml;tze im Publikum besetzt sind, hei&szlig;t Torsten Thelemann. Seine Firma TV Ticket Service ist eine von wenigen, die sich auf dieses Gesch&auml;ft spezialisiert haben. Die Zahl der Zuschauer, die er j&auml;hrlich mit 15 festen Mitarbeitern und bis zu hundert Call-Center-Leuten f&uuml;r das deutsche Fernsehen organisiert, kann er nur grob sch&auml;tzen: Hunderttausend k&ouml;nnten es sein. &raquo;Nur ein F&uuml;nftel davon kommt freiwillig&laquo;, sagt er &ndash; und verbessert sich schnell: &raquo;Nur ein F&uuml;nftel fragt selbst nach Pl&auml;tzen.&laquo; Die anderen m&uuml;ssen mehr oder weniger m&uuml;hsam akquiriert werden, zur Not: mit Geld gekauft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/41443\/Beifall-auf-Befehl\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine simple, aber durchaus effektive Form von Meinungsmache bzw. -steuerung<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Rezension: Ulla Lessmann, &bdquo;Risse im Balkon&ldquo; &ndash; Von Marotten und Schrullen<\/strong><br>\nIm Kleinen und Banalen das Gro&szlig;e entdecken, das Menschliche und nicht m&uuml;helose Miteinander, das &Uuml;berwinden von &Auml;ngsten und Unzumutbarem, das ist es, was Ulla Lessmann den Lesern als Botschaft zureicht. Gewiss &ndash; nicht immer leicht zu verstehen, ihre Gedankenspr&uuml;nge, ihre Andeutungen, ihre Assoziationen. Genaues Lesen geh&ouml;rt dazu wie auch aufmerksame Beobachtung des eigenen Umfeldes, um sein Herz jenen kleinen und doch so gro&szlig;en Dingen des Alltags zu &ouml;ffnen, die mitunter unterzugehen drohen, die aber das Leben ausmachen. Marotten und Schrullen geh&ouml;ren nun einmal dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=19694\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-20439","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20439","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20439"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20439\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20448,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20439\/revisions\/20448"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20439"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20439"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20439"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}