{"id":2047,"date":"2007-01-25T08:38:47","date_gmt":"2007-01-25T07:38:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2047"},"modified":"2024-08-29T16:10:22","modified_gmt":"2024-08-29T14:10:22","slug":"jordan-flaherty-das-weltsozialforum-in-nairobi-ein-tagebuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2047","title":{"rendered":"Jordan Flaherty:  Das Weltsozialforum in Nairobi \u2013 ein Tagebuch"},"content":{"rendered":"<p>Das Weltsozialforum versteht sich als Gegenveranstaltung zum &bdquo;Weltwirtschaftsgipfel&ldquo; in Davos. In dieser Woche versammeln sich Zehntausende von Menschen, die fast alle Nationen und V&ouml;lker repr&auml;sentieren, um Strategien zu finden, zu debattieren und f&uuml;r L&ouml;sungen zu k&auml;mpfen, um die weltweite Ungerechtigkeit und Ungleichheit &uuml;berwinden zu k&ouml;nnen. Zum ersten Mal ist das Weltsozialforum nach Nairobi in Kenia gekommen. Lesen Sie einen Bericht von  <strong>Jordan Flaherty<\/strong>, der durch seine Reportagen &uuml;ber die Auswirkungen des Wirbelsturms &bdquo;Katrina&ldquo; in New Orleans auch in Deutschland bekannt geworden ist, mit einem Vorwort und in einer &Uuml;bersetzung von <strong>Brigitta Huhnke<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Vorspann:<\/strong><\/p><p>Mittlerweile scheint es auch in &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien modisch zu sein, politische Ereignisse nicht mehr in ihren tieferen Inhalten und Bedeutungen ergr&uuml;nden zu wollen. Dies w&uuml;rde zu viel und aufwendige Recherche bedeuten, ein kr&auml;ftiges Ma&szlig; Neugierde an der Welt voraussetzen und Empathie f&uuml;r diejenigen, die von solchen Ereignissen betroffen sind. <\/p><p>Achten wir in diesen Tagen auf die Berichterstattung &uuml;ber den &bdquo;Weltwirtschaftsgipfel&ldquo; in Davos. Der Deutschlandfunk machte heute (24.1.) am Morgen mit einer putzigen Human-Touch-Story auf, &uuml;ber das beschauliche St&auml;dtchen Davos. Nichts &uuml;ber konkrete Inhalte, &uuml;ber die Interessen  der Superreichen, die sich hier in den n&auml;chsten Tagen ein Stelldichein geben, abgesichert durch Polizei und Milit&auml;r. Daf&uuml;r wurde uns in teuren Sendeminuten etwas ganz besonders H&uuml;bsches erz&auml;hlt: Die Besitzer  von Juweliergesch&auml;ften freuen sich auf den wie jedes Jahr zu erwartenden Umsatz. Denn die Reichen, unterst&uuml;tzt und devot begleitet von den politischen Statthaltern,  kaufen nicht nur global tagein, tagaus r&uuml;cksichtslos Konzerne, Land und Immobilien ein, zwingen Regierungen zur Zerst&ouml;rung sozialstaatlicher Strukturen und treiben so t&auml;glich mehr Menschen ins Elend. Nein, in diesen Tagen tun sie sich auch einmal  ganz pers&ouml;nlich etwas besonders Gutes: Sie kaufen Uhren des &bdquo;obersten Segments&ldquo;, f&uuml;r sich, die Ehefrau, die Geliebte. Nun k&ouml;nnen wir uns die Summen kaum vorstellen. Aber &bdquo;oberstes Segment&ldquo; d&uuml;rfte so mit 15.000 Euro am unteren Level beginnen.<br>\nIn Afrika k&ouml;nnten davon Dutzende von Familien ein Jahr oder l&auml;nger ohne Hunger  leben. <\/p><p>Wie es auf der Gegenveranstaltung zum Stelldichein der Superreichen, n&auml;mlich auf dem Weltsozialforum der Anti-Globalisierungsbewegung in Nairobi zugeht, welche Themen die Menschen dort bedr&auml;ngen und wie es in der Nachbarschaft des Veranstaltungszentrums aussieht, dazu kam nur wenige Minuten nach dem DLF-St&uuml;ck per e-mail ein Tagebucheintrag von Jordan Flaherty, der von Nairobi aus f&uuml;r mehrere Bl&auml;tter und Foren in den USA berichtet. Flaherty, der in New Orleans lebt, ist mit seinen Reportagen &uuml;ber die Auswirkungen und Folgen des Hurrikan Katrina  auch in Europa bekannt geworden, da viele europ&auml;ische Bl&auml;tter, darunter auch  &bdquo;Die Zeit&ldquo;, seine Reportagen damals abgedruckt haben, gerade auch wegen seiner intensiven Beschreibungen und seiner offenen Kritik am Zynismus und Rassismus der Bush-Junta  und dem wei&szlig;en Amerika gegen&uuml;ber den Opfern von New Orleans, die &uuml;berwiegend afrikanische Amerikanern sind.  <\/p><p>Hier folgt jetzt eine &Uuml;bersetzung von Brigitta Huhnke. Die sollte  sehr schnell erfolgen, kann damit nur vorl&auml;ufig sein. Die NDS LeserInnen sollen in den n&auml;chsten Tagen diese  Schilderungen mit dem vergleichen k&ouml;nnen, was uns deutsche Medien an Hofberichtserstattung vom Tisch der Reichen in Davos bieten werden. Und wir bitten Sie ganz besonders, in diesem Zusammenhang auch auf die Rede von Angela Merkel zu achten. Zum Auffrischen dessen, was sie uns und der Welt vor einem Jahr geboten hat, lesen Sie gern noch einmal in der Analyse <a href=\"?p=239\">&bdquo;Gespensterjagden&ldquo;<\/a> von Brigitta Huhnke nach.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Text:<\/p><p><strong>Das Weltsozialforum &ndash; ein Tagebuch<\/strong> <\/p><p>Von Jordan Flaherty<br>\nNairobi, Kenia<br>\n23. Januar 2007 <\/p><p>In dieser Woche versammeln sich Zehntausende von Menschen, die fast alle Nationen und V&ouml;lker repr&auml;sentieren, um Strategien zu finden, zu debattieren und f&uuml;r L&ouml;sungen zu k&auml;mpfen, um die weltweite Ungerechtigkeit und Ungleichheit &uuml;berwinden zu k&ouml;nnen. Zum ersten Mal ist das Weltsozialforum nach Nairobi in Kenia gekommen. Die globale Konferenz ist in einem gro&szlig;en Sportkomplex untergebracht, in der Nachbarschaft des Slums Korogocho, wo Zehntausende von KenianerInnen in bitterer Armut leben. Das ist  eine Art sichtbare Demonstration (genau) der Themen, die auf dem Forum diskutiert worden sind und im Kontrast zum Wohlstand vieler TeilnehmerInnen aus der so genannten &bdquo;entwickelten Welt&ldquo; stehen. <\/p><p>Wie in vielen Slums von Nairobi, ist Korogocho entstanden, als Hausbesetzer auf leerem Land der Regierung H&uuml;tten erbaut haben. Die meisten dieser urspr&uuml;nglichen Hausbesetzer haben sp&auml;ter diese kleinen R&auml;ume an Familien vermietet, die im Monat bis zu zehn Dollar zahlen, um in einem Raum ohne flie&szlig;endes Wasser, mit illegal abgezapftem Strom zu leben, und in st&auml;ndiger Bedrohung, dass die Regierung r&auml;umen l&auml;sst. Nairobi hat mindestens 200 Slums, in denen, nach Angaben &ouml;rtlicher AktivistInnen, die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung lebt.   <\/p><p>Heute, beim Besuch einer kleinen Schule am Ende eines Slums, haben mir LehrerInnen &uuml;ber ihre Arbeitsbedingungen erz&auml;hlt. Wir haben uns in einem der zehn beengten Klassenr&auml;ume unterhalten, weniger als 10 mal 10 Fu&szlig; gro&szlig;, mit nahezu nichts an Tischen oder anderer Basisausstattung. In diesen zehn Klassenr&auml;umen sind f&uuml;nfzehn LehrerInnen f&uuml;r 450 Kinder zust&auml;ndig. Eine Radkappe, die an der Wand h&auml;ngt, wird als Schulglocke genutzt. Einige der R&auml;ume aus Stein haben keine Decke. Viele der Sch&uuml;lerInnen sind Waisen, deren Eltern an AIDS gestorben sind. Das Abwasser flie&szlig;t gleich hinter der Schule in einem Fluss vorbei.  <\/p><p>Die LehrerInnen berichten von ihren Sorgen &uuml;ber (mangelnde) Sicherheit, da drogens&uuml;chtige Jugendliche durch das Viertel streunen. &bdquo;Wir m&uuml;ssen den Zeitpunkt f&uuml;r unsere Unterrichtsstunden, die wir abhalten, wegen der Bedrohung st&auml;ndig ver&auml;ndern&ldquo;, berichtet mir Paul, einer der Lehrer. Die Polizei betritt das Lager nicht, was vielleicht gut ist, weil die kenianische Polizei noch mehr Angst als die Gangs verbreitet. &bdquo;Wenn du die Polizei kommen siehst, machst du kehrt und gehst so schnell du kannst in die andere Richtung&ldquo;, erkl&auml;rte mir  Cynthia, eine junge Freiwillige von der Organisation &bdquo;Youth Initiatives, Kenya&ldquo; (YIKE). &bdquo;Wenn sie dich erwischen, fragen sie dich nach Schutzgeld und wenn du nicht zahlen kannst, werden sie dich wegschlie&szlig;en. Wenn du verhaftet bist, hast du keine Rechte&ldquo;. In diesem Monat sind sechzig  ZivilistInnen von der Polizei get&ouml;tet worden, dreizehn letzten Samstag und sieben gerade gestern. &Uuml;ber die Morde der Polizei hat niemand einen Gesamt&uuml;berblick. <\/p><p>Humphrey Otieno, der dem &ldquo;Nairobi People&rsquo;s Settlements Network&rdquo; angeh&ouml;rt, einer anderen Graswurzelorganisation, die in den Slums aktiv ist, klagt ebenfalls &uuml;ber Polizeischikane. &bdquo;Wenn du &uuml;ber Rechte sprichst, besonders mit dieser Stadtverwaltung, kannst du gefangen genommen und eingesperrt  werden. Vier Leute unserer Gruppe sind im Gef&auml;ngnis, ohne jede Anklage.&ldquo; Nach Angabe von Otieno sitzen diese AktivistInnen seit sechs Monaten ein.  <\/p><p>Nairobi ist, wie viele St&auml;dte, ein Ort des Kontrastes, wo die, die es sich leisten k&ouml;nnen in umz&auml;unten Anlagen leben, in den Gesch&auml;ften der Anlagen einkaufen und in Restaurants der Anlagen essen gehen, ohne jemals die sch&auml;tzungsweise 1,5 Millionen Slum Bewohner zu sehen, die ganz in der N&auml;he leben. Paul der Schullehrer erz&auml;hlte mir: &ldquo;Einige Leute in Nairobi werden dich, wenn du ihnen gegen&uuml;ber Korogocho erw&auml;hnst, fragen: &bdquo;Korogocho, ist das in Kenia?&ldquo; Das Forum in diesem Jahr, liegt wie der gr&ouml;&szlig;te Teil von Nairobi, hinter Absperrungen und Mauern, und wird von schwer bewaffneter kenianischer Polizei bewacht, was f&uuml;r viel Spannung auf der Konferenz sorgt<\/p><p>Initiiert im Jahr 2001, in Brasilien, wird das Weltsozialforum als jedes Jahr stattfindende Versammlung von Graswurzelbewegungen aus aller Welt verstanden.<br>\nOrganisatorInnen beschreiben es als &bdquo;einen offenen Versammlungsort f&uuml;r reflektiertes Denken, f&uuml;r die demokratische Debatte von Ideen und die Vernetzung von effektiven Aktionen&ldquo;. Gestartet als Gegenpol zu Ereignissen wie dem Weltsozialforum in Davos, in der Schweiz, wo die Reichen und M&auml;chtigen sich einfinden, um Entscheidungen zu treffen, die sich auf die Armen auswirken. Das Weltsozialforum ist als Forum gedacht, um Perspektiven zu pr&auml;sentieren, die von den Zusammenk&uuml;nften der Eliten ausgeschlossen sind. <\/p><p>Das Forum ist eine hektische und manchmal &uuml;berw&auml;ltigende Versammlung, mit sch&auml;tzungsweise hundert Panels, kulturellen Darbietungen, Diskussionsforen, Zusammenk&uuml;nften oder Demonstrationen, die sich jederzeit entwickeln k&ouml;nnen.<br>\nDurch die Konferenz laufend, im sich ausdehnenden Moi Sports Center, einem gewaltigen Komplex von Zelten und Geb&auml;uden, in einem Vorort von Nairobi, scheint es f&uuml;r Momente so als sei die ganze Welt repr&auml;sentiert. Afrika, das in den vorangegangenen Foren unterrepr&auml;sentiert war, ist definitiv in gro&szlig;er Anzahl sichtbar. Die  f&uuml;nft&auml;gige Konferenz   beginnt t&auml;glich um 8 Uhr 30 und einige Veranstaltungen dauern bis sp&auml;t in den Abend hinein. <\/p><p>Unter den Hunderten von Themen, die repr&auml;sentiert werden, kann man Diskussionen unter afrikanischen Jugendlichen &uuml;ber Demokratie und den Aufbau von Bewegungen beiwohnen, verschiedene Berichte &uuml;ber New Orleans und die Golfk&uuml;ste h&ouml;ren, die von der Organisation &bdquo;Peoples Hurricane Relief Fund&ldquo;, gef&ouml;rdert wird, Workshops &uuml;ber gewaltlose Strategien und Taktiken, Panels von Veteranen des Befreiungskampfes f&uuml;r die Dritte Welt, Teach-Ins zur Besetzung der Werst Sahara durch Marokko und vieles mehr, auch einen Workshop der sich &bdquo;Offene Regierung mithilfe von verbreiteten Massen- Dokumenten&ldquo; nennt.  W&auml;hrend der Konferenz marschieren und demonstrieren TeilnehmerInnen zu einer ganzen Palette von Themen, heute auch in einem Marsch gegen den Krieg in Somalia. Und auf dem Marsch gestern haben behinderte Aktivisten aus Uganda skandiert &bdquo;Ihr lacht, weil ihr denkt wir seien anders, wir lachen, weil wir die gleichen sind&ldquo;.  <\/p><p>Die diesj&auml;hrigen Veranstaltungen haben am Samstag mit einem &ouml;ffentlichen Konzert in der Innenstadt von Nairobi, im Uhuru Park begonnen. Eine der ersten Rednerinnen war die bekannte pal&auml;stinensische Widerstandk&auml;mpferin Leila Khaled, die zu internationalen Sanktionen gegen den israelischen Staat, zur Schlie&szlig;ung des Gef&auml;ngnisses in Guantanamo und f&uuml;r einen international gef&uuml;hrten Kampf gegen Unterdr&uuml;ckung und Kolonialismus aufgerufen hat. &bdquo;Wenn Imperialisten den Widerstand des Volkes beschreiben, nennen sie das Terrorismus, w&auml;hrend sie die eigentlichen Terroristen sind&ldquo;, sagte sie sp&auml;ter. Dies ist f&uuml;r Khaled das dritte Forum, wie sie mir erz&auml;hlt hat und sie f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Diese Foren sind sehr wichtig. Um diese Zeit k&ouml;nnen sich Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Welt treffen. Wir k&ouml;nnen uns mit anderen Bewegungen vernetzen und Formen der Solidarit&auml;t entwickeln.&ldquo; <\/p><p>Klare Kritik an der US-Politik und am Imperialismus dauerte w&auml;hrend des gesamten Wochenendes an, wie der Organisator des Forums in Kenia erkl&auml;rte. &bdquo;Ein amerikanisches Leben sollte nicht mehr wert sein als ein irakisches Leben. Das Leben des Chefs eines Konzerns sollte dem Leben eines Slum Bewohners in Kiberna gleich gestellt sein.&rdquo; Bezug nehmend auf die &auml;thiopische Milit&auml;rpr&auml;senz im benachbarten Somalia, erkl&auml;rte Professor Edward Oyugi, ein weitere Organisator des  Sozialforums: &bdquo;Der Krieg nebenan ist ein amerikanischer Stellvertreter Krieg.&ldquo;<br>\nUnter den auf dem Forum stattfindenden Demonstrationen finden sich auch t&auml;glich welche gegen das Forum selbst. Die richten sich besonders gegen die hohen Beitr&auml;ge, die erhoben werden, um am Forum teilnehmen zu k&ouml;nnen, fern dessen was die meisten Kenianer aufbringen k&ouml;nnen. Die OrganisatorInnen der Konferenz haben entgegnet, es gebe bereits unterschiedliche Konferenzgeb&uuml;hren. Teilnehmende aus dem &bdquo;globalen Norden&ldquo;, aus L&auml;ndern wie USA und aus Europa zahlen 110 Dollar w&auml;hrend Kenianer lediglich sieben Dollar zahlen. Die OrganisatorInnen erkl&auml;ren au&szlig;erdem, dass von den 46 000 Menschen die sich in den ersten beiden Tagen f&uuml;r das Forum registriert haben, 7000 mit einem Stipendium gekommen sind, die an Mitglieder kenianischer Graswurzel Organisationen vergeben worden sind. <\/p><p>Trotz dieser Beteuerungen blieben die Protestierer unzufrieden und eine Anzahl von Slum Bewohnern, begleitet von TeilnehmerInnen der Konferenz, marschierte durch die Absperrungen und in das Forum hinein. Auf dem Forum kann alles debattiert werden, auch die Regeln des Forums. Wie es ein Aktivist aus Uganda auf einem Panel, das sich &bdquo;Erinnerungen des Widerstandes&rdquo; nennt,  ausgedr&uuml;ckt  hat. &bdquo;Die Frage die hier steht, ist, ob wir, die Menschen, die ArchitektInnen dieser Welt sein wollen oder nur die Innendekoration?&ldquo;  Es ist diese Hoffnung, die Hoffnung, dass eine bessere gerechtere und demokratischere Welt durch diese Herausforderungen, die von au&szlig;erhalb in diese<br>\nVersammlung kommen, geschaffen werden kann.<\/p><p>Jordan Flaherty ist auch Herausgeber des &bdquo;Left Turn Magazine&ldquo; &ndash;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.leftturn.org\">www.leftturn.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Weltsozialforum versteht sich als Gegenveranstaltung zum &bdquo;Weltwirtschaftsgipfel&ldquo; in Davos. In dieser Woche versammeln sich Zehntausende von Menschen, die fast alle Nationen und V&ouml;lker repr&auml;sentieren, um Strategien zu finden, zu debattieren und f&uuml;r L&ouml;sungen zu k&auml;mpfen, um die weltweite Ungerechtigkeit und Ungleichheit &uuml;berwinden zu k&ouml;nnen. Zum ersten Mal ist das Weltsozialforum nach Nairobi in Kenia<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2047\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,35,132],"tags":[1780],"class_list":["post-2047","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-weltsozialforum"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2047","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2047"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2047\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":120425,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2047\/revisions\/120425"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2047"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2047"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2047"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}