{"id":2057,"date":"2007-01-30T09:34:04","date_gmt":"2007-01-30T08:34:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2057"},"modified":"2016-01-17T11:13:33","modified_gmt":"2016-01-17T10:13:33","slug":"petra-roth-holt-605-prozent-titelt-die-sz-aber-nur-ein-funftel-der-frankfurter-wahlberechtigten-hat-die-oberburgermeisterin-gewahlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2057","title":{"rendered":"\u201ePetra Roth holt 60,5 Prozent\u201c titelt die SZ &#8211; aber nur ein F\u00fcnftel der Frankfurter Wahlberechtigten hat die Oberb\u00fcrgermeisterin gew\u00e4hlt."},"content":{"rendered":"<p>Die Frankfurter Rundschau spricht sogar von einem &bdquo;Triumph f&uuml;r OB Petra Roth&ldquo;.  Roth sagte nach ihrer Wiederwahl, sie sei ,,sehr, sehr zufrieden&lsquo;&lsquo;. Sie sprach von einer Best&auml;tigung f&uuml;r ihre Person und ihre Politik.<br>\nBei einer Wahlbeteiligung von etwa einem Drittel und einer Zustimmung von gerade mal 20 Prozent der Wahlberechtigten scheint bei Politikern und Medien offenbar nur noch der Erhalt der Macht der Gradmesser des Erfolgs zu sein. Die OB-Wahl in Frankfurt ist ein weiteres Warnsignal f&uuml;r die seit mehreren Jahren nicht nur  dramatisch zur&uuml;ckgehende sondern f&uuml;r historisch einmalig niedrige Wahlbeteiligungen. Doch kaum jemand sieht darin ein Alarmzeichen f&uuml;r Politik und Demokratie.<br>\n<!--more--><\/p><p>Frankfurt hat sein Stadtoberhaupt gew&auml;hlt. Von 435.000 Wahlberechtigten sind am letzten Sonntag gerade mal ein Drittel, n&auml;mlich145.000 zur Wahl gegangen. Die Amtsinhaberin wurde 87.725 auf dem Wahlzettel angekreuzt, das sind ein F&uuml;nftel der Stimmen der Wahlberechtigten. Der Generalsekret&auml;r der CDU, Pofalla, sieht in der Wiederwahl der Frankfurter Oberb&uuml;rgermeisterin Petra Roth (CDU) einen &ldquo;beeindruckenden Vertrauensbeweis&rdquo;.<br>\nEinem Vertrauensbeweis, dem sich aber offenbar zwei Drittel der wahlberechtigten Frankfurterinnen und Frankfurter verweigerten. Man fragt sich, ob Rot oder Pofalla ihre Sprechblasen eigentlich selbst noch ernst nehmen k&ouml;nnen.<\/p><p>Man k&ouml;nnte &uuml;ber diese Wahl hinweggehen und sie als einmaligen Ausrutscher abtun, wenn sie nicht einen f&uuml;r unsere Demokratie immer gef&auml;hrlicher werdenden Trend best&auml;tigten:<\/p><p>1995 gingen in Frankfurt noch 55,8  Prozent der Wahlberechtigten zur Wahlurne, 2001 beteiligten sich nur noch  46,1 Prozent am ersten Wahlgang und 2007 nur noch 33,6 Prozent. Was w&auml;re eigentlich, wenn sich dieser Trend fortsetzte und es in sechs Jahren nochmals zehn Prozent weniger w&auml;ren und in der darauf folgenden OB-Wahl nur noch um die zehn Prozent zur Wahlurne gingen.<\/p><p>Anderswo sah es &uuml;brigens bei Oberb&uuml;rgermeisterwahlen zuletzt nicht besser aus: G&ouml;ttingen 41,8 Prozent, Saarbr&uuml;cken 38,4 Prozent, Karlsruhe 30,3 Prozent.<\/p><p>Letztes Jahr gingen in Berlin 58 Prozent zur Wahl. 15% aller W&auml;hler haben SPD gew&auml;hlt, 12,1% CDU, die Koalition aus SPD und Linke ist von 25,1% aller Berliner gew&auml;hlt worden.<br>\nIn Mecklenburg-Vorpommern sahen die Zahlen im Jahr 2006 &auml;hnlich aus.<br>\nIn Sachsen-Anhalt gingen 2006 &uuml;ber 55%, in Baden-W&uuml;rttemberg &uuml;ber 46% und in Rheinland-Pfalz rd. 42% der Wahlberechtigten nicht mehr zur Wahl. Bei den Kommunalwahlen in Hessen waren die  aktiven W&auml;hler in der Minderheit. Der wiedergew&auml;hlten Ministerpr&auml;sident Wolfgang B&ouml;hmer fand gerade mal die Zustimmung von rund 15% seiner Landsleute und der &uuml;beraus popul&auml;re &bdquo;Landesvater&ldquo; Kurt Beck hatte die Stimmen von einem guten Drittel der Rheinland-Pf&auml;lzer.<\/p><p>Die Wahlbeteiligung auch in der ziemlich spektakul&auml;ren Wahl im mit 18 Millionen einwohnst&auml;rksten Bundesland Nordrhein-Westfalen im Mai 2005 war mit 63 Prozent die zweitschlechteste aller Landtagswahlen. Auch bei der Kommunalwahl in NRW im Jahr 2004 lag die Wahlbeteiligung nur bei etwas &uuml;ber der H&auml;lfte der Wahlberechtigten.<br>\nIn Th&uuml;ringen beteiligten sich 2004 knapp 54 Prozent an der Wahl  und die Wahlbeteiligung  bei den Landtagswahlen im gleichen Jahr lag in Brandenburg bei 56% und in Sachsen bei 59%. Das hie&szlig; umgekehrt 44 bzw. 41% der Menschen in diesen ostdeutschen L&auml;ndern blieben zu Hause. Kein Wunder, dass wie die NPD 9,2% und die DVU 6,1% erreichten.<\/p><p>Die Wahlbeteiligung bei nahezu allen Wahlen in den letzten Jahren sank nicht nur dramatisch ab, sondern es gab historisch einmalige Tiefpunkte.<\/p><p>Nach jeder dieser Wahlen spielte sich dasselbe Ritual ab. Die Wahlsieger erg&ouml;tzten sich an ihren Stimmanteilen und sahen sich best&auml;tigt oder gar best&auml;rkt aus der Wahl hervorgegangen.<br>\nDie sinkenden Wahlbeteiligungen wurden schlicht ignoriert oder sch&ouml;n geredet.<\/p><p>Auch nach der Frankfurter OB-Wahl gab es <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/lokalnachrichten\/frankfurt\/?sid=22b97167ab0979a425504479aa202f27&amp;em_cnt=1061122\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/lokalnachrichten\/frankfurt\/?sid=22b97167ab0979a425504479aa202f27&amp;em_cnt=1061122\">vor allem wieder Wei&szlig;w&auml;scher f&uuml;r die katastrophal niedrige Wahlbereitschaft<\/a> der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.<br>\nDie Siegerin Petra Roth wertete das mangelnde Engagement bei der Stimmabgabe auch als Zeichen, dass &ldquo;vielen Leuten meine Politik gefallen hat&rdquo;.<br>\nViele meinten, dass eine von allgemeinen Kommunalwahlen abgekoppelte Wahl zum Oberb&uuml;rgermeister die W&auml;hler nicht mobilisiere. (Diese Abkoppelung wird &uuml;brigens gerade in NRW neu eingef&uuml;hrt.)<br>\nDie FAZ fand gleich einen ganzen Katalog von Ausreden:<br>\nRoth-Anh&auml;nger blieben angeblich aus Siegesgewissheit zu Hause, die ihres Gegenkandidaten aus Verzweiflung. In der Stadt herrsche eine gro&szlig;e Zufriedenheit mit der Amtsinhaberin &ndash; bei fehlender ernsthafter Konkurrenz. In kaum einer anderen Stadt sei die Bindung an Parteien so schwach wie in Frankfurt. Viele f&uuml;hlten sich wie zu Besuch, k&auml;men aus beruflichen Gr&uuml;nden und gingen nach einiger Zeit wieder. Dass es viele Anh&auml;nger der Gr&uuml;nen trotz einer ganz ordentlich funktionierenden schwarz-gr&uuml;nen Koalition im Rathaus nicht &uuml;bers Herz brachten, die CDU-Kandidatin zu w&auml;hlen &ndash; lieber blieben sie zu Hause -, h&auml;tte ein &Uuml;briges getan. Die Haltung, aus Pflichtgef&uuml;hl zur Wahl zu gehen, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1\/Doc~E831C2A70F7FF4503AD331156B77F570C~ATpl~Ecommon~Scontent.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1\/Doc~E831C2A70F7FF4503AD331156B77F570C~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">sei offenbar reiner Zweckbetrachtung gewichen.<\/a> Sportvereine erlebten &Auml;hnliches: Man bleibt Mitglied, solange man Sport treibt, dann hat sich der Zweck erf&uuml;llt, eine dar&uuml;ber hinausgehende Bindung entsteht nicht. <\/p><p>Der Vergleich mit dem Sportverein &ndash; so absurd er auf den ersten Blick erscheint &ndash; ist in Wirklichkeit vielleicht gar nicht so unzutreffend. Man geht w&auml;hlen, so lange man sich noch aktiv am demokratischen Leben beteiligt, wenn man keinen Zweck mehr darin sieht, tritt man aus &ndash; die Bindung ist verloren gegangen.<br>\nWenn die H&auml;lfte oder sogar zwei Drittel der Wahlbev&ouml;lkerung von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch mehr macht, dann bedeutet das, dass es den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlerinnen inzwischen egal zu sein scheint, wer regiert. Oder anders herum, dass der gr&ouml;&szlig;ere Teil der Bev&ouml;lkerung kein Vertrauen mehr in die Politik hat und von den Parteien und den amtierenden Politikern keinen Beitrag zur L&ouml;sung ihrer Probleme mehr erwartet.<\/p><p>Seit dem Beginn der sog. &bdquo;Reform&ldquo;-Politik erleben wir einen massiven R&uuml;ckgang der Wahlbeteiligung. Mit dem Scheitern der Hartz-Gesetze ist bei Arbeitslosen und bei den von diesen Arbeitsmarktreformen verunsicherten Noch-Arbeitsplatzbesitzern jedes Vertrauen in eine Verbesserung verloren gegangen. Mit jeder weiteren Versch&auml;rfung von Hartz IV wird &ndash; wie in den USA &ndash;  die Unterschicht aus der Politik hinausgedr&auml;ngt.<\/p><ul>\n<li>Wenn man trotz des Erreichens der &bdquo;Grenze der Zumutbarkeit&ldquo; (Kurt Beck) t&auml;glich nur noch h&ouml;rt, dass die &bdquo;Reformen&ldquo; fortgesetzt, ja intensiviert werden m&uuml;ssten, dass weitere &bdquo;Opfer&ldquo; gebracht m&uuml;ssten, dass sich das Volk auf &bdquo;notwendige Grausamkeiten&ldquo; (Roland Koch) einstellen m&uuml;sse, <\/li>\n<li>wenn die Menschen sp&uuml;ren, dass der Mehrheitswille nicht mehr zum Tragen kommt und dass es der Politik nicht mehr darauf ankommt, den W&uuml;nschen der Mehrheit gerecht zu werden, <\/li>\n<li>wenn sie erleben, dass die meinungsf&uuml;hrenden Kr&auml;fte in unserem Land auf die Meinung der Menschen &uuml;ber die Reformen keine R&uuml;cksicht mehr nehmen, <\/li>\n<li>wenn Politik und Medien im Hinblick auf die soziale Sicherheit, etwa die Alterssicherung, die Absicherung vor Arbeitslosigkeit, der Hilfe bei Pflegebed&uuml;rftigkeit oder bei der Versorgung im Krankheitsfall nur noch schwarz malen,<\/li>\n<li>und vor allem, wenn die Menschen allm&auml;hlich merken, dass ihnen die ganzen Reformversprechungen der Politik nur Verschlechterungen bringen,<\/li>\n<\/ul><p>dann braucht sich eigentlich niemand mehr zu wundern, dass sich die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler von der Politik verabschieden &ndash; sozusagen aus dem Verein austreten, weil es keinen Sinn mehr macht Mitglied zu sein.<\/p><p>Wenn Umfragen ergeben, dass mehr als die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung mit dem <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/aktuell\/meldungen\/0,1185,OID6059584,00.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.tagesschau.de\/aktuell\/meldungen\/0,1185,OID6059584,00.html\">Funktionieren der Demokratie unzufrieden ist<\/a>, wenn 82 % der Deutschen glauben, dass <a href=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/text\/2007\/04\/Umfrage\" title=\"Externer Link zu http:\/\/zeus.zeit.de\/text\/2007\/04\/Umfrage\">das Volk politisch nichts zu sagen hat<\/a>, dann kann man das noch als zuf&auml;lliges Stimmungsbild abtun, wenn aber zwei Drittel nicht mehr w&auml;hlen gehen, dann ist das mehr als ein Denkzettel.<\/p><p>Zwar gibt es in Deutschland zum Gl&uuml;ck immer noch eine &uuml;berwiegende Zustimmung zur Demokratie als Regierungsform, wer aber meint, die Alarmsignale der sinkenden Wahlbeteiligungen permanent weiter in den Wind schlagen zu k&ouml;nnen, mag sich zwar noch in &bdquo;Wahl&ldquo;-Triumphen einer Minderheit sonnen, er stellt aber auf Dauer demokratische Wahlen und die Demokratie insgesamt zur Disposition.<\/p><p>Das m&uuml;sste eigentlich das Thema der OB-Wahlen in Frankfurt sein.<\/p><p>Siehe auch die Kommentare:<br>\nWahldebakel in Frankfurt: Die SPD hat die Metropolen verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/01\/30\/a0168.1\/textdruck\">taz<\/a><br>\nStille und Schw&auml;che der SPD<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1061718&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/hintergrund&amp;em_ivw=fr_hintergr&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a> <\/p><p><em>Anmerkung: Auch in diesen Kommentaren wird so getan, als w&uuml;rde sich in dem Frankfurter Wahlergebnis noch ein Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen CDU und SPD widerspiegeln. Die SPD ist allerdings in ihrer einstmaligen Hochburg mit gerade mal 9 Prozent der Stimmen der Wahlberechtigten geradezu marginalisiert. Von Schw&auml;che oder Verlust der Metropolen sollte man da besser nicht mehr reden.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frankfurter Rundschau spricht sogar von einem &bdquo;Triumph f&uuml;r OB Petra Roth&ldquo;. Roth sagte nach ihrer Wiederwahl, sie sei ,,sehr, sehr zufrieden&lsquo;&lsquo;. Sie sprach von einer Best&auml;tigung f&uuml;r ihre Person und ihre Politik.<br \/> Bei einer Wahlbeteiligung von etwa einem Drittel und einer Zustimmung von gerade mal 20 Prozent der Wahlberechtigten scheint bei Politikern und Medien<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2057\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,11,190],"tags":[248,312,1778,426],"class_list":["post-2057","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-strategien-der-meinungsmache","category-wahlen","tag-frankfurter-rundschau","tag-reformpolitik","tag-roth-petra","tag-wahlbeteiligung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2057","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2057"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2057\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30275,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2057\/revisions\/30275"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2057"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2057"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2057"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}