{"id":206,"date":"2005-08-22T15:43:43","date_gmt":"2005-08-22T14:43:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=206"},"modified":"2016-03-06T10:09:35","modified_gmt":"2016-03-06T09:09:35","slug":"deutschland-sucht-den-steuer-star","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=206","title":{"rendered":"\u201eDeutschland sucht den Steuer-Star\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Von Ulrich Sedlaczek, M&uuml;nchen<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p><strong>Deutschland sucht den Steuer-Star&ldquo;<\/strong><\/p><\/blockquote><p>so betitelte die S&uuml;ddeutsche Zeitung vom 20\/21.8.2005 einen Artikel &uuml;ber Paul Kirchhof. Seit Angela Merkel ihr Kompetenzteam vorstellte, hat dieser Bundestagswahlkampf einen neuen Star: Prof. Paul Kirchhof. Und er hat ein neues Thema: Kirchhofs Steuerkonzept. Der neue Star verk&uuml;ndet selbstbewu&szlig;t , dass er Finanzminister werden und sein Konzept verwirklichen will. Dieses unterscheidet sich zwar in wesentlichen Punkten vom Wahlprogramm der Union. Macht nichts, erst mal die Wahlen gewinnen, dann wird man weiter sehen.<\/p><p>Das Steuerkonzept von Kirchhof hat einen gro&szlig;en Vorzug gegen&uuml;ber anderen Vorschl&auml;gen aus den Reihen der Union: Es liegt in Form eines Gesetzentwurfs inklusive Begr&uuml;ndung vor. Der Vorschlag zur Einkommens- und K&ouml;rperschaftsteuer umfa&szlig;t 8 Seiten und 23 Paragraphen. Zur Begr&uuml;ndung braucht Kirchhof jedoch auch etwa 300 Seiten. Ver&ouml;ffentlicht hat er dies 2003 in seinem Einkommensteuer Gesetzbuch.<\/p><p>Kirchhofs Grundgedanke ist die Vereinheitlichung der Besteuerung von Unternehmen und privater Einkommen. Eine einheitliche Steuer, mit einem Tarif, soll ein gerechtes System schaffen, in dem die Verlagerung von Einkommen zwischen der Unternehmenssph&auml;re und dem Bereich pers&ouml;nlicher Einkommen keinen Sinn mehr ergibt. Deshalb wird die K&ouml;rperschaftsteuer in die Einkommensteuer integriert und die Gewerbesteuer abgeschafft. In seinem Einkommensteuer Gesetzbuch erw&auml;hnt Kirchhof die Gewerbesteuer nicht. Es wird dort jedoch nirgends zwischen Einkommen aus Gewerbebetrieb und anderen Einkommensquellen unterschieden. In einem Interview f&uuml;r das Internetportal f&uuml;r Steuerberater STB Web vom Juni 2004 erkl&auml;rt Kirchhof, dass dies logischerweise den Wegfall der Gewerbesteuer zur Folge hat. Diese Steuer brachte den Gemeinden im Jahre 2004 Einnahmen von &uuml;ber 28 Mrd. Euro. Schwer vorstellbar, dass die Kommunalpolitiker auch der Union auf dieses Geld einfach verzichten.<\/p><p>Der K&ouml;rperschaftsteuersatz betr&auml;gt gegenw&auml;rtig 25%. Im integrierten Modell von Kirchhof muss dies auch der Spitzensteuersatz der Einkommensteuer sein. Dieser Spitzensteuersatz muss schon bei mittleren Einkommen ansetzen, um zu starke Steuerausf&auml;lle zu vermeiden. Menschen sind in der Sprache des Steuerrechts nat&uuml;rliche Personen. F&uuml;r diese gibt es im Steuermodell von Kirchhof einen Grundfreibetrag von einheitlich 8000 &euro; pro Jahr, auch f&uuml;r Kinder. Anstelle der bisherigen Arbeitnehmerpauschale und des Sparerfreibetrags gibt es eine Vereinfachungspauschale von 2000 &euro; pro Erwachsenen. Um nach dem Gesamtfreibetrag von 10.000 &euro; nicht gleich mit 25% Eingangssteuersatz zu schrecken, wird ein Sozialausgleichsbetrag eingef&uuml;hrt. Im Ergebnis bedeutet dieser, dass f&uuml;r Alleinstehende auf den Bereich von 10.001 bis 15.000 &euro; ein Steuersatz von 15% angewandt wird, auf den Bereich von 15.001 bis 20.000 &euro; ein Satz von 20%. Wer 20.000 &euro; Jahreseinkommen hat, muss also 750&euro; + 1000 &euro; = 1750&euro; Einkommensteuer zahlen.<\/p><p>Kirchhof erkl&auml;rt, dass alle Menschen, die jetzt keine Steuerverg&uuml;nstigungen bekommen, von seinem Vorschlag finanziell profitieren. Dies ist falsch. Kinderlose Alleinstehende mit einem Jahreseinkommen von 10 000 bis 16 000 und Paare mit 20000 bis 28 000 Euro zahlen in seinem Modell auf jeden Fall mehr Einkommensteuer als im gegenw&auml;rtigen System. Erst oberhalb der genannten Grenzen gibt es rechnerische Entlastungen. Das Ergebnis f&uuml;r den Einzelnen h&auml;ngt dann davon ab, inwieweit er von der von Kirchhof vorgesehenen Streichung von 163 steuerlichen Ausnahmetatbest&auml;nden betroffen ist. Die bekanntesten sind die Eigenheimzulage, die Pendlerpauschale, die Pauschalbesteuerung bei &bdquo;Minijobs&ldquo; sowie die Steuerfreiheit von Zuschl&auml;gen f&uuml;r Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit. Aber auch das Werkzeuggeld, die unentgeltliche &Uuml;berlassung von Berufskleidung sowie Zusch&uuml;sse zu Betriebskinderg&auml;rten sollen in Zukunft versteuert werden.<\/p><p>Eine Ausnahme will Kirchhof allerdings beibehalten. Spenden und Beitr&auml;ge f&uuml;r gemeinn&uuml;tzige Zwecke und f&uuml;r Parteien sollen weiter steuerfrei sein. Soviel zum Thema Besitzstandswahrer. Paul Kirchhof, Vater von 4 Kindern, hat sich als Richter am Bundesverfassungsgericht und danach in der &Ouml;ffentlichkeit immer wieder f&uuml;r die finanziellen Belange von Familien mit Kindern stark gemacht. Auf dem ersten Blick scheint sein Einkommensteuerentwurf in dieser Tradition zu stehen. Der Freibetrag von 8000 &euro; pro Kind liegt deutlich &uuml;ber den jetzigen Freibetr&auml;gen von knapp 6000 &euro;. Allerdings begrenzt der niedrige Spitzensteuersatz von 25% die maximale steuerliche Entlastung auf 2000 &euro;. Dies ist nur etwas mehr als das jetzige Kindergeld von 1848 &euro; j&auml;hrlich und weniger als die gegenw&auml;rtige maximale Steuerersparnis von &uuml;ber 2400 &euro;. Man muss kein Haushaltsexperte sein, um abzusch&auml;tzen, dass mit Pendlerpauschale, Nachtzuschl&auml;gen, Eigenheimzulage usw. nicht die Steuerausf&auml;lle ausgeglichen werden k&ouml;nnen, die sich aus der Senkung des Spitzensteuersatzes von 42% auf 25% ergeben w&uuml;rden. Aber das sind ja angeblich noch die vielen Steuerschlupfl&ouml;cher f&uuml;r die Reichen, die Kirchhof angeblich schlie&szlig;en will, um die Steuerausf&auml;lle auszugleichen.<\/p><p>Welche Regelungen sieht Kirchhof also f&uuml;r Kapitaleinkommen vor? Diese Frage l&auml;&szlig;t sich gegenw&auml;rtig nur unzureichend beantworten. Kirchhofs &bdquo;Einkommensteuer Gesetzbuch&ldquo; enth&auml;lt keine Aussagen zu den Vorschriften zur Gewinnermittlung (Bilanzierung) bei Unternehmen. Diese sind erst von seinem Bilanzsteuergesetzbuch zu erwarten, das in K&uuml;rze erscheinen soll. Die bisher bekannten Vorschl&auml;ge Kirchhofs zur Besteuerung der Unternehmensgewinne bei Kapitalgesellschaften sehen folgenderma&szlig;en aus:<\/p><ul>\n<li>Die Gewerbesteuer wird abgeschafft.<\/li>\n<li>Die K&ouml;rperschaftsteuer bleibt bei 25%. Das Steuerkonzept der Union sieht eine Senkung auf 22% vor.<\/li>\n<li>Dividenden sind steuerfrei, da die Gewinne ja schon mit dem allgemeinen Steuersatz von 25% belastet wurden.<\/li>\n<li>Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne von Unternehmensanteilen (z.B. Aktien) sind unabh&auml;ngig von Spekulationsfristen zu versteuern. Dabei kann eine Pauschalierung vorgenommen werden. Dabei werden 90% des Ver&auml;u&szlig;erungspreises als Kostenpauschale vermutet, wenn der Steuerpflichtige nicht h&ouml;here Kosten nachweist. Wer Aktien f&uuml;r 1000 Euro verkauft mu&szlig; also maximal 100 Euro versteuern. Hat er mehr als 900 Euro f&uuml;r diese Aktien bezahlt, muss er nur den tats&auml;chlichen Gewinn versteuern.<\/li>\n<\/ul><p>Hier werden also im Vergleich zum gegenw&auml;rtigen Recht keine Steuerverg&uuml;nstigungen abgebaut, sondern, insbesondere durch die v&ouml;llige Steuerbefreiung von Dividenden, neue geschaffen. Auch f&uuml;r eine Kostenpauschale von 90% f&uuml;r Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne gibt es keine sachliche Begr&uuml;ndung. Auch dies ist eine neue Steuersubvention.<\/p><p>Ver&auml;u&szlig;erungsverluste aus Aktiengesch&auml;ften k&ouml;nnen nach Kirchhof nur mit Ver&auml;u&szlig;erungsgewinnen verrechnet werden, nicht mit Einkommen aus anderen Quellen. Dies ist schon nach geltenden Recht so. <\/p><p>Gro&szlig;e Einkommen haben sich in der Vergangenheit vor allem mit Verlusten aus Vermietung und Verpachtung und aus Beteiligung an Schiffen, Medienfonds, Windparks usw. arm gerechnet. Die rotgr&uuml;ne Bundesregierung hat von 1999 bis 2003 versucht dies durch Begrenzungen der M&ouml;glichkeiten zur Verlustverrechnungen zu erschweren. Ab 2004 wurden diese Begrenzungen teilweise durch das sogenannte Korb II-Gesetz abgel&ouml;st, dem auch die Union zugestimmt hat. Verluste aus Vermietung- und Verpachtung k&ouml;nnen danach wieder unbegrenzt mit anderen Eink&uuml;nften verrechnet werden. Auch im Einkommensteuer Gesetzbuch Kirchhofs finden sich dazu keine Einschr&auml;nkungen.<\/p><p>Im Bericht der Abteilungsleiter (Steuer) der obersten Finanzbeh&ouml;rden des Bundes und der L&auml;nder zur Bewertung der verschiedenen Steuerreformkonzeptionen vom 16.2.2004 findet sich auf Seite 41 jedoch folgende Zusatzinformation zu Kirchhofs Konzept:<br>\n&bdquo;Bei vermieteten oder betrieblich genutzten Geb&auml;uden sollen zuk&uuml;nftig Abschreibungen, Schuldzinsen und Erhaltungsaufwendungen nicht mehr abziehbar sein, w&auml;hrend die Kaltmiete besteuert wird.&ldquo; Dies w&uuml;rde sicher dazu f&uuml;hren, dass f&uuml;r Privatpersonen eine Kapitalanlage in vermietete Immobilien nicht mehr lohnend ist und entsprechende Verlustverrechnungen unterbleiben. Eine wirtschaftlich nachvollziehbare Begr&uuml;ndung f&uuml;r eine solche Regelung d&uuml;rfte jedoch nicht m&ouml;glich sein. Die langfristige Folge w&auml;ren auf jedem Fall stark steigende Mieten und eine starke Einschr&auml;nkung von Erhaltungsaufwendungen bei Geb&auml;uden. Mieter wird dies ebensowenig freuen wie die Bauwirtschaft und die Bausubstanz vieler H&auml;user w&uuml;rde rasch verfallen.<\/p><p>Eine tats&auml;chliche Einschr&auml;nkung gibt es bei den diversen Beteiligungsfonds, die in Form ein Kommanditgesellschaft (KG) organisiert sind. Wer hier sein Geld anlegt, tritt diesen Gesellschaften als Kommanditist bei, der nur mit seiner Einlage haftet und nicht mit seinem gesamten pers&ouml;nlichen Verm&ouml;gen. Kirchhof will nun eine Verrechnung von Verlusten nur f&uuml;r Gesellschafter zulassen, die pers&ouml;nlich unbeschr&auml;nkt haften. <\/p><p>Allerdings ist dieser Vorschlag nicht wirklich neu. Mit den sogenannten Korb II-Gesetz wurde ab 2005 die Verlustverrechnung f&uuml;r Kommanditisten bereits auf die H&ouml;he der geleisteten Einlage begrenzt. Vorher waren Verlustzuweisungen von 200% und mehr m&ouml;glich. Im Mai 2005 legte Finanzminister Eichel als Folge des Jobgipfels einen Vorschlag zur Reduzierung der K&ouml;rperschaftsteuer vor. Zur Gegenfinanzierung sah er u.a. eine fast vollst&auml;ndige Unterbindung der Verlustverrechnungen aus diesen Steuersparmodellen vor. Das daraus resultierende Mehraufkommen bezifferte er mit 2,5 Milliarden Euro. Kirchhofs Entwurf deckt sich in diesem Punkt also im Ergebnis mit der Beschlu&szlig;lage der rotgr&uuml;nen Bundesregierung. Wie er damit die Senkung des Spitzensteuersatzes auf 25% finanzieren will, bleibt sein Geheimnis. Nach dem Berechnungen der Abteilungsleiter Steuern w&uuml;rde Kirchhofs Entwurf im Jahre nach seinem Inkrafttreten zu Steuerausf&auml;llen bei der Einkommens- und K&ouml;rperschaftsteuer von ca. 43 Milliarden Euro f&uuml;hren. Dazu k&auml;men der Wegfall der Gewerbesteuer mit 28 Mrd. Euro, also &uuml;ber 70 Mrd. Steuern weniger bei gleichzeitig steigender Belastung f&uuml;r geringe und viele mittlere Einkommen. <\/p><p>Langfristig errechneten die Steuerexperten j&auml;hrliche Steuerausf&auml;lle von ca. 11 Mrd. Euro. Dies ist der Saldo aus 61 Mrd. Mindereinnahmen durch die Tarifsenkung und 50 Mrd. Mehreinnahmen durch Verbreiterung der Bemessungsgrundlage und sonstige Ma&szlig;nahmen. Zur Frage, wie diese Mehreinnahmen errechnet wurden hei&szlig;t es kurz und b&uuml;ndig. &bdquo;Die hierf&uuml;r angesetzten Mehreinnahmen ber&uuml;cksichtigen die von Prof. Kirchhof verwendeten Datengrundlagen.&ldquo; Da Kirchhofs &bdquo;Bilanzsteuergesetzbuch&ldquo; erst nach der Bundestagswahl ver&ouml;ffentlicht wird, wei&szlig; heute nur er wie diese Zahlen zu Stande kommen. Auch l&auml;&szlig;t sich nicht beurteilen, ob die vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen z.B. bei Vermietungseinkommen &ouml;konomisch sinnvoll sind. Sp&auml;testens seit RTL Deutschland den Superstar suchen lie&szlig;, wissen wir, dass die Qualit&auml;tsanforderungen f&uuml;r Stars manchmal nicht sehr hoch sind. Bei RTL hilft abschalten, bei den Steuern nicht.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Ulrich Sedlaczek, M&uuml;nchen<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[192,137,190],"tags":[427,1153,279,1207],"class_list":["post-206","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-cducsu","category-steuern-und-abgaben","category-wahlen","tag-einkommensteuer","tag-kirchhof-paul","tag-spitzensteuersatz","tag-unternehmenssteuer"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=206"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/206\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31885,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/206\/revisions\/31885"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}