{"id":20617,"date":"2014-02-07T09:18:57","date_gmt":"2014-02-07T08:18:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617"},"modified":"2014-02-07T16:18:34","modified_gmt":"2014-02-07T15:18:34","slug":"hinweise-des-tages-2061","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h01\">Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze mit -2,4%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h02\">&bdquo;SYRIZA als Vorbild: Konsequent an den politischen Alternativen arbeiten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h03\">Kein Freibrief mehr f&uuml;r Marktmanipulierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h04\">Im Strudel der Deregulierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h05\">Professor Patom&auml;ki: &lsquo;There are good reasons to expect that the neoliberal era is coming to an end&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h06\">Steuervermeider Ikea: Attac k&uuml;ndigt Aktionen in mehreren europ&auml;ischen St&auml;dten an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h07\">KPMG-Personalvorstand&rdquo;: Wir verlieren zu viele gute Frauen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h08\">InHumankapital<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h09\">Nur die Guten d&uuml;rfen rein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h10\">Festung Europa t&ouml;tet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h11\">H&auml;usliche Gewalt in Afghanistan: Neues Gesetz schr&auml;nkt Schutz von Frauen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h12\">Merkel und die NSA: Wenn B&uuml;rger die Regierung anzeigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h13\">AKW Biblis im Landtag: Gr&uuml;ner &bdquo;Salto mortale&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h14\">Rentenkampagne wird Thema im Haushaltsausschuss: Linke will Antworten von Nahles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h15\">Unterrichtsmaterialien als Werbeplattform: Analyse von 450 Bildungsmedien legt M&auml;ngel offen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h16\">Bremser gegen Bremser? Koalitionszoff um BAf&ouml;G-Novelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617#h17\">Offener Brief der Kritischen &Ouml;konomen bez&uuml;glich der inhaltlichen Umstrukturierung des Bachelor- Kurses &bdquo;Einf&uuml;hrung in die Volkswirtschaftslehre&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20617&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze mit -2,4%<\/strong><br>\nDer Dezember 2013 hatte wie der Vorjahresmonat 24 offene Verkaufstage. Unter der Ber&uuml;cksichtigung der Saison- und Kalendereffekte sanken die nominalen Einzelhandelsums&auml;tze um -2,3%, im Vergleich zum Vormonat und real ging es um -2,5% zum Vormonat abw&auml;rts! Statt der erb&auml;rmlichen L&uuml;gen zum deutschen Konsum-Boom dokumentiert sich eine langanhaltende Schw&auml;che der Nachfrage, denn die saisonbereinigten und realen Einzelhandelsums&auml;tze liegen auch im Dezember 2013 noch deutlich unter dem Niveau von 1994, dem Beginn der bei Destatis verf&uuml;gbaren monatlichen Datenreihe!<br>\nDie Entwicklung der saisonbereinigten realen Einzelhandelsums&auml;tze seit Januar 1955 bis Dezember 2013 (Index 2010=100) im Chart. Bis Dezember 1990 f&uuml;r die alten Bundesl&auml;nder, ab Januar 1991 f&uuml;r ganz Deutschland. Seit &uuml;ber zwei Jahrzehnten geht es nicht mehr aufw&auml;rts, w&auml;hrend in der alten Bundesrepublik die realen Einzelhandelsums&auml;tze &uuml;ber Jahrzehnte dynamisch anstiegen, ist im wiedervereinigten Deutschland und als Mitglied der Eurozone bestenfalls pure Stagnation angesagt.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140207_01.gif\" alt=\"Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze\" title=\"Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-reale-einzelhandelsumsatze-mit-24\/\">Querschuesse<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten bereits auf den Einbruch des Einzelhandels im wichtigen Monat Dezember (Weihnachtsgesch&auml;ft) bereits berichtet. Querschuss bietet dar&uuml;ber hinaus l&auml;ngere Zeitreihen, die uns all die vielen Ank&uuml;ndigungen eines konsumgetragenen Wachstums im jeweils n&auml;chsten Jahr in den Ohren klingeln lassen &ndash; wie auch dieses Jahr. Gest&uuml;tzt auf das Herbstgutachten titelte die FAZ am 1.Januar: Warum es 2014 mit der Wirtschaft bergauf geht: Die Kauffreude der Deutschen und die bessere Lage im Euroraum st&auml;rken die Konjunktur. &Uuml;brigens vermeldet eurostat aktuell f&uuml;r den Monat Dezember einen R&uuml;ckgang der Einzelhandelsums&auml;tze in der Eurozone um -1,6% zum Vormonat und zum Vorjahresmonat um -1,0%. Das durchschnittliche Einzelhandelsvolumen f&uuml;r das Jahr 2013 ging gegen&uuml;ber 2012 im Euroraum um 0,9% und in der EU28 <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/4-05022014-AP\/DE\/4-05022014-AP-DE.PDF\">um 0,2% zur&uuml;ck [PDF &ndash; 485 KB]<\/a>.<br>\nDas Freche bei diversen Zweckoptimisten ist, dass sie die Aussage des Schaubildes unten kennen. In ihren Kommentaren aber verschweigen, dass es im n&auml;chsten Jahr schon einer signifikanten Reallohnsteigerung bedarf, um von einer neu zu entdeckenden Kauffreude der Deutschen zu sprechen.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140207_02.gif\" alt=\"&Auml;nderung der L&ouml;hne und Preise in Deutschland\" title=\"&Auml;nderung der L&ouml;hne und Preise in Deutschland\"><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;SYRIZA als Vorbild: Konsequent an den politischen Alternativen arbeiten&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber politische Strategien von Parteien und Gewerkschaften in der Eurokrise sprachen wir mit dem Gewerkschafts- und Arbeitsmarktforscher Steffen Lehndorff<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Lehndorff_Syriza_Vorbild.pdf\">Debattenheft &bdquo;realistisch und radikal&ldquo; [PDF &ndash; 750 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das Debattenheft &bdquo;realistisch und radikal&ldquo; hat das Thema &bdquo;Die Linke und Europa&ldquo; und beinhaltet zahlreiche interessante Artikel und Interviews. Schauen Sie ruhig mal rein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kein Freibrief mehr f&uuml;r Marktmanipulierer<\/strong><br>\nDass betr&uuml;gerische Banker und B&ouml;rsenh&auml;ndler nie f&uuml;rchten m&uuml;ssen, ins Gef&auml;ngnis zu kommen, geh&ouml;rt wom&ouml;glich bald der Vergangenheit an. Wenn es nach dem Europaparlament geht, sind k&uuml;nftig nicht nur die Manipulation von Zinsen, Kursen und anderen Finanzdaten, sondern auch Anstiftung und Beihilfe strafbar. Anvisiert sind H&ouml;chststrafen von mindestens vier Jahren Haft. Damit zieht die EU die Konsequenz aus den j&uuml;ngsten Skandalen um die Referenzzinsen Libor und Euribor.  Als Strafe hatte die Kommission im Dezember gegen die Deutsche Bank und f&uuml;nf andere Institute eine Kartellstrafe von 1,7 Milliarden Euro verh&auml;ngt. EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier forderte eine &ldquo;r&uuml;cksichtslose&rdquo; Bestrafung der T&auml;ter. Dies wird nun umgesetzt &ndash; wenn die EU-Mitgliedstaaten mitspielen. Sie m&uuml;ssen den Gesetzentwurf absegnen und in nationales Recht umsetzen. Vor allem in Gro&szlig;britannien k&ouml;nnte dies schwierig werden. Schlie&szlig;lich profitiert London mehr als jeder andere Finanzplatz vom Gesch&auml;ft mit dem Geld. Das letzte Wort haben nun die EU-Staaten. Wenn sie das Gesetz annehmen, haben sie immer noch gro&szlig;en Spielraum &ndash; sie k&ouml;nnen das Strafma&szlig; n&auml;mlich selbst festlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2014%2F02%2F05%2Fa0068&amp;cHash=cf88df8182b80fe627b083af6589643f\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> An diesem Artikel ist nicht ganz nachvollziehbar, warum Manipulation von Zinsen, Kursen und anderen Finanzdaten strafbar sind, aber Anstiftung und Beihilfe anscheinend nicht. &ndash; Dass die kriminelle Energie unserer Banker geradezu unersch&ouml;pflich ist, zeigen Berichte, dass H&auml;ndler verschiedener Banken sogar Wechselkurse manipuliert haben. Der New Yorker Bankenaufseher Benjamin Lawsky habe Einsicht in Unterlagen die Credit Suisse  sowie die Deutsche Bank, Goldman Sachs, Barclays und Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale verlangt. Er soll mehr als ein Dutzend Institute <a href=\"http:\/\/www.fuw.ch\/article\/wechselkursmanipulation-weiter-im-fokus-der-us-behorden\/\">im Visier haben<\/a>. Aber auch die Schweizer Finanzmarktaufsicht, die Finanzaufsicht Bafin und andere Finanzaufsichten haben mit Ermittlungen begonnen. Etliche Mitarbeiter in den Fremdw&auml;hrungsabteilungen der Banken sind in j&uuml;ngster Zeit suspendiert worden bzw. sind freiwillig gegangen. Obwohl die Manipulation von W&auml;hrungsgesch&auml;ften nicht ganz einfach ist und vielleicht deshalb schwer vorstellbar, fragt man sich, warum diese so sp&auml;t aufgeflogen sind. Wenn die Elke K&ouml;nig, Pr&auml;sidentin der Bafin, jetzt vorschl&auml;gt, W&auml;hrungsgesch&auml;fte nur noch &uuml;ber die etwas besser zu &uuml;berwachenden B&ouml;rsen laufen zu lassen, kommt das reichlich sp&auml;t. Beim Treffen der G 20 in 2008 (Pittsburgh) hatte unsere Kanzlerin versprochen: &bdquo;Kein Akteur, kein Markt und kein Produkt&ldquo; solle unreguliert bleiben. Heute mag man kaum glauben, dass unsere Angie dereinst zu solch klaren Worten gefunden hat. &ndash; Auf der Website WISSEN BLOGGT sind weitere Artikel zur W&auml;hrungsspekulation <a href=\"http:\/\/www.wissenbloggt.de\/?p=22328\">zu finden<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Im Strudel der Deregulierung<\/strong><br>\nSeit den 1970er-Jahren wandelte sich die Wirtschaft vom Real- zum Finanzkapitalismus. Das war keine zuf&auml;llige Entwicklung. Der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister erkennt ein Muster, nach dem Deregulierung regelm&auml;&szlig;ig Probleme schuf, die wiederum mit weiterer Deregulierung bek&auml;mpft wurden.<br>\nIn kapitalistischen Marktwirtschaften sind unterschiedliche &ldquo;Spielanordnungen&rdquo; m&ouml;glich, schreibt Stephan Schulmeister vom &Ouml;sterreichischen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (WIFO). Die Phase vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die 1970er-Jahre bezeichnet der &Ouml;konom als &ldquo;realkapitalistische Spielanordnung&rdquo;. In dieser Konstellation richtete sich das Profitstreben der Unternehmer fast ausschlie&szlig;lich auf Aktivit&auml;ten in der physischen Welt, also auf Investitionen in Maschinen statt in Finanzderivate. Feste Wechselkurse, niedrige Realzinsen, stabile Rohstoffpreise und &ldquo;schlummernde&rdquo; Aktienm&auml;rkte bildeten die Rahmenbedingungen. Die Konsequenz waren, so Schulmeister, hohe Wachstumsraten und anhaltende Vollbesch&auml;ftigung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/boeckler.de\/45592_45620.htm\">Hans-Boeckler-Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ich muss gestehen, dass ich mit einer gewissen Scheu vor dem, man kann schon sagen, Lebensprojekt von Stephan Schulmeister stehe, der unter Einbeziehung immer neuer Aspekte, die sich im Zeitverlauf ergeben haben, idealtypischen Herausarbeitung &ldquo;von zwei fundamental unterschiedlichen Spielanordnungen einer kapitalistischen Marktwirtschaft&rdquo;: des Real- und des Finanzkapitalismus. Ich verdanke der Lekt&uuml;re seiner Texte viel Erkenntnisgewinn. Dennoch teile ich seine Auffassung einer Abl&ouml;sung des Realkapitalismus durch den Finanzkapitalismus von den 70ern bis in die 80er Jahre nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Gedankenbild von &ouml;konomischer Basis und &Uuml;berbau bildete in der Nachkriegszeit die allgemeine Prosperit&auml;tsphase in der Rekonstruktion der europ&auml;ischen Volkswirtschaften die &ouml;konomische Basis f&uuml;r den allgemeinen gesellschaftlichen Konsens f&uuml;r eine &ldquo;keynesianisch inspirierte (wenn auch nicht immer keynesianische) Wirtschaftspolitik&rdquo; (Rothschild 1986). Die Halbierung der Wachstumsraten von 1973 -1984 gegen&uuml;ber der Nachkriegszeit bildete die Grundlage f&uuml;r eine neue Akteurskonstellation auf politischer Ebene und einem r&uuml;ckw&auml;rtsgewandten Paradigmenwechsel seitens vieler &Ouml;konomen, deren Basis der feste Glaube an die Funktionsf&auml;higkeit der M&auml;rkte ausmacht. Zun&auml;chst muss einmal festgehalten werden, dass dem zentralen Moment eines keynesianischen policy mixes, der Realisierung eines hohen Besch&auml;ftigungsniveaus, grunds&auml;tzlich das naturgem&auml;&szlig;e &bdquo;Unbehagen&ldquo; der Wirtschaft &bdquo;an den sozialen und politischen Ver&auml;nderungen, die eintreten, wenn Vollbesch&auml;ftigung zum Dauerzustand wird&rdquo; (Kalecki 1987), gegen&uuml;ber stand. Nat&uuml;rlich empfand das Finanzkapital die von Schulmeister herausgearbeitet Abfolge des Zusammenbruchs des Bretton-Woods-Systems, Dollarabwertung, &Ouml;lpreisschock und die sich daraus ergebende Inflation als Bedrohung ihrer Best&auml;nde. Hinzu kam eine gewisse Bagatellisierung der Inflation seitens Politik und Wissenschaft. Aber auch das Realkapital stand mit dem Abbruch der Prosperit&auml;tsphase vor sinkenden Absatzchancen und Profiten. So w&uuml;rde ich zun&auml;chst einmal von einem B&uuml;ndnis von Produzenten und Rentiers sprechen. Und vor allem stand diesem B&uuml;ndnis von Real- und Finanzkapital im Verlauf zunehmender Arbeitslosenzahlen auch das sich abschw&auml;chende Vertrauen der Arbeitnehmerschaft in die bisherige Politik gegen&uuml;ber. Und so setzte sich seit Ende der siebziger Jahre mit unterschiedlichen zeitlichen Verz&ouml;gerungen in allen westeurop&auml;ischen Wirtschaften die uns allen vertraute neue Wirtschaftspolitik durch. R&uuml;ckzug des Staates, d.h. Deregulierung und Privatisierung sowie Haushaltssanierung, Abbau der Neuverschuldung und Beschneidung der Sozialleistungen, Senkung der Inflation (Bundesbank), und Lohnzur&uuml;ckhaltung (Gewerkschaften) war die &ndash; in Europa in unterschiedlicher Konsequenz umgesetzte &ndash; Devise. Die Propagierung dieser Politik, gekoppelt mit dem Versprechen, die gestiegenen Kapitalrenditen in Investitionen und damit in Besch&auml;ftigung umzusetzen, gelang bzw. gelingt bis heute nicht, weil in einfachster neoklassischer Rhetorik dem B&uuml;rger die Gesamtwirtschaft als private Unternehmung vorgef&uuml;hrt wird. Das Ziel der neoklassisch-monetaristischen Angebotspolitik, ein nachhaltiges Wachstums- und Akkumulationsmodell auf den Weg zu bringen, konnte allerdings nicht erreicht werden, da die gesamtwirtschaftlichen R&uuml;ckkoppelungseffekte dieser Wirtschaftspolitik geleugnet wurden bzw. bis heute werden: die Schw&auml;chung der inl&auml;ndischen Kaufkraft und damit:&ndash; nicht nachgefragte Produktion kommt nicht zustande. Das Realkapital sucht sein Heil alsbald in der Expansion. Der European Round Table of Industrialists lieferte Mitte der 80er die Blaupause f&uuml;r das &ldquo;Wei&szlig;buch zur Vollendung des Binnenmarktes&rdquo;, der dann eins zu eins 1993 so realisiert wurde. Die Namen und die damit verbundenen Konzerne der Gr&uuml;ndungsmitglieder des ERT sagen eigentlich alles: Karl Beurle (Thyssen), Carlo De Benedetti (Olivetti), Curt Nicolin (ASEA), Harry Gray (United Technologies), John Harvey &ndash; Jones (ICI), Wolfgang Seelig (Siemens), Umberto Agnelli (Fiat), Peter Baxendell (Shell), Olivier Lecerf (Lafarge Copp&eacute;e), Jos&eacute; Bidegain (Cie de St Gobain), Wisse Dekker (Philips), Antoine Riboud (BSN), Bernard Hanon (Renault), Fran&ccedil;ois-Xavier Ortoli (EC), Pehr G. Gyllenhammar (Volvo), Etienne Davignon (EC), Louis von Planta (Ciba-Geigy), Helmut Maucher (Nestl&eacute;).<\/em><\/p>\n<p><em>Man sollte den Einfluss des Realkapitals nicht untersch&auml;tzen. Der Kreis hat sich erweitert und sicherlich hat sich auch die Gewichtung verschoben, aber das ERT bleibt die wichtigste Lobbygruppe in Br&uuml;ssel und d&uuml;rfte auch auf die Verhandlungen &uuml;ber eine Freihandelszone zwischen der EU und den USA gr&ouml;&szlig;ten Einfluss nehmen. &ndash; Der Aufsatz auf den sich der Hinweis bezieht, <a href=\"http:\/\/stephan.schulmeister.wifo.ac.at\/fileadmin\/homepage_schulmeister\/files\/Real-_Finanzkapitalismus_11_13.pdf\">findet sich hier [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Professor Patom&auml;ki: &lsquo;There are good reasons to expect that the neoliberal era is coming to an end&rsquo;<\/strong><br>\nContinuing our interview series of public intellectuals across Europe on the causes and effects of the crisis, Euro Crisis in the Press talks to Heikki Patom&auml;ki, Professor of World Professori Heikki Patom&auml;kiPolitics at University of Helsinki and author of a recent monograph on the anatomy of the Euro crisis (published in English by Zed Books in March 2013). Professor Patom&auml;ki argues that neoliberal European integration has become counterproductive; the legitimacy of the EU has hinged upon economic growth and welfare-state model which have been undermined by the real world consequences of neoclassical economic framings and policies. Radical austerity measures especially in the crisis-hit countries have worsened the situation and translated into deteriorating support for the Union. He notes that resolving the crisis through treaty-change would in reality mean more than just amending details of the initial agreements; this would necessitate changes to the philosophy and theories that underwrite the EU project. Professor Patom&auml;ki calls for a new identity and institutions for the EU, along democratic global Keynesian lines. He sees a role for critical social science research in generating solutions to the ongoing crisis and in doing so fostering hope as an antidote to the desperation seen across Europe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.lse.ac.uk\/eurocrisispress\/2013\/08\/15\/professor-patomaki-there-are-good-reasons-to-expect-that-the-neoliberal-era-is-coming-to-an-end\/\">LSE<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuervermeider Ikea: Attac k&uuml;ndigt Aktionen in mehreren europ&auml;ischen St&auml;dten an<\/strong><br>\nAttac nimmt Ikea aufs Korn: In einem 30-seitigen Dossier, das am heutigen Donnerstag erscheint, dokumentiert das globalisierungskritische Netzwerk die Steuertricks des schwedischen Konzerns. F&uuml;r den 12. April haben die Globalisierungskritiker zudem Protestaktionen bei Ikea-Einrichtungsh&auml;usern in mehreren europ&auml;ischen St&auml;dten angek&uuml;ndigt.<br>\n&ldquo;Bei Ikea findet man alles, was in Handb&uuml;chern f&uuml;r internationale Konzerne zur Steuervermeidung beschrieben wird. Was Amazon, Starbucks, Apple und Google heute praktizieren, hat Ikea vor drei&szlig;ig Jahren erfunden&rdquo;, sagte Karl-Martin Hentschel von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Steuern und Finanzm&auml;rkte. &ldquo;Wir sollen bei Ikea an faire Preise und ein jugendliches Image denken &ndash; tats&auml;chlich hat der Konzern eine komplexe Struktur entwickelt, um Gewinne gezielt aus L&auml;ndern mit h&ouml;herer Besteuerung abzuziehen.&rdquo; So sitzt die Konzernmutter in den Niederlanden, die eigene Bank in Luxemburg, eine Stiftung, die das Privatverm&ouml;gen des Gr&uuml;nders verwaltet, in Liechtenstein, und es gibt unter anderem T&ouml;chter auf Curacao und den British Virgin Islands. Ikea-Patriarch Ingvar Kamprad selbst zog bereits vor Jahrzehnten in die Schweiz.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/Melder\/Melder\/2014\/02\/Steuervermeider-Ikea-Attac-Aktionen-53620.html\">Leipziger Internet Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/fileadmin\/user_upload\/Kampagnen\/konzernbesteuerung\/Fotos\/Recherche_IKEA.pdf\">Das Dossier &ldquo;Ein Dschungel namens Ikea&rdquo; [PDF &ndash; 1 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>KPMG-Personalvorstand&rdquo;: Wir verlieren zu viele gute Frauen&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2014-02\/interview-kpmg-personalmanager-fachkraefte-wirtschaftspruefer\/seite-1\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.R.:<\/strong> KPMG bekommt j&auml;hrlich 40.000 Bewerbungen. Und stellt zwischen 1.000-1.500 Mitarbeiter ein. Da stellen sich zwei Fragen:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Warum verlassen die Firma jedes Jahr offenbar zwischen 1.000-1.500 Mitarbeiter? Fluktuation? Arbeitsklima?<\/em><\/li>\n<li><em>KPMG bekommt 27-40 Bewerbungen pro zu vergebender Arbeitsstelle. Wenn man dieses Verh&auml;ltnis als Referenzwert f&uuml;r Fachkr&auml;ftemangel nimmt, ab welchem Wert h&ouml;rt das Gejammer um Fachkr&auml;fte dann eigentlich einmal auf?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>InHumankapital<\/strong><br>\nMenschen in kapitalistischen Gesellschaften sollen nicht nur Waren konsumieren, sie sollten auch ihrer eigenen Umformung zu Waren im Sinne der &ouml;konomischen Verwertbarkeitslogik zustimmen. Dies geschieht im Zuge einer gnadenlosen Umerziehungskampagne, die uns dazu bringen soll, jene &ldquo;Werte&rdquo;, die uns kaputt machen, zu verinnerlichen. Besonders schlimm ist dies bei Kindern, deren Pr&auml;gung auf Konsum, neue Medien und Markentreue schon im Kleinkindalter beginnt &ndash; ohne dass Eltern oder irgendeine Art von Jugendschutz dem Treiben Einhalt gebietet.<br>\nBei den Koalitionsverhandlungen ist Armut kein Thema und schon gar nicht der soziale Graben, der die Gesellschaft in Profiteure und Verlierer teilt. Die neoliberale Ideologie, die dem Kapitalismus in 25 Jahren einen enormen Schub verliehen hat, beherrscht die Politik. Vor allem ist es gelungen, diese Ideologie in den Seelen sehr vieler Menschen zu verankern; sie pr&auml;gt Erziehung und Beziehungen ebenso wie die Identit&auml;t von Kindern und Jugendlichen.<br>\nIn Umfragen &auml;u&szlig;ern zwar sehr viele Menschen massive Kritik an diesem System der marktkonformen Demokratie &ndash; aber sie w&auml;hlen es mit &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheiten. Diese &bdquo;kognitive Dissonanz&ldquo; ist das Ergebnis einer beispiellosen Umerziehung der Gesellschaft, die sich zunehmend mit den Werten und Normen identifiziert, die ihr eigentlich gro&szlig;en Schaden zuf&uuml;gen. Die Werte und Normen sind Erfolg und Effizienz und die Wege dorthin sind Wettbewerb und Selbstmanagement. M&auml;chtige Instanzen arbeiten daran, der jungen Generation global eine neue Identit&auml;t einzupflanzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2014\/02\/06\/inhumankapital\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nur die Guten d&uuml;rfen rein<\/strong><br>\nIn der Bundesrepublik Deutschland sind Einwanderung und Sozialstaat zwei zentrale Themen medialer und politischer Auseinandersetzungen. Sind diese Themen miteinander verschr&auml;nkt, ist es insbesondere die Stellung von (Post-)Migranten1 auf dem Arbeitsmarkt, die im Fokus steht. Ausgangspunkt dieser Debatte ist die Tatsache, da&szlig; (Post-)Migranten in Deutschland durchschnittlich geringer qualifiziert und h&auml;ufiger von Armut betroffen sind. Dem aktuellen &raquo;Datenreport 2011&laquo; des Statistischen Bundeamtes zufolge ist der Anteil der Sch&uuml;ler mit &raquo;Migrationshintergrund&laquo; mit 42,9 Prozent an Hauptschulen fast doppelt so hoch wie an Gymnasien Au&szlig;erdem sind &raquo;Personen mit Migrationshintergrund&laquo; einem doppelt so hohen Armutsrisiko ausgesetzt.<br>\nBei der Frage nach den Ursachen gehen die Meinungen weit auseinander. Neben essentialistischen Begr&uuml;ndungen, die im &raquo;kulturellen Hintergrund&laquo; von (Post-)Migranten grundlegende Defizite vermuten, wird der negative Einflu&szlig; von Rassismus auf den Arbeitsmarkt kritisiert. Hier wird zumeist auf die Diskriminierung hingewiesen, die Menschen aufgrund der Haut- oder Haarfarbe, der Kleidung oder etwa des Namens erfahren. So ermittelte eine Untersuchung von Holger Seibert vom Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), da&szlig; unter gleichen Bildungsvoraussetzungen (Post-)Migranten geringere Chancen auf Erwerbst&auml;tigkeit haben als &raquo;Deutsche ohne Migrationshintergrund&laquo;. Mit Verweis auf andere Studien f&uuml;hrt Seibert m&ouml;gliche Erkl&auml;rungsmuster f&uuml;r die schlechtere Stellung an: &raquo;Arbeitgeber&laquo; bewerteten die Ausbildungsabschl&uuml;sse je nach entsprechenden Gruppen unterschiedlich, es fehle an sozialen Netzwerken, (Post-)Migranten seien aufgrund ihrer sozialen Herkunft schlechter gestellt oder sie w&uuml;rden etwa bei der Bewerberrekrutierung durch die Betriebe diskriminiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/02-06\/018.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Festung Europa t&ouml;tet<\/strong><br>\nMindestens sieben Menschen sterben an der EU-Grenze in Ceuta. Spanische und marokkanische Polizei machen Jagd auf Fl&uuml;chtlinge: &raquo;Geduldete Ermordung&laquo;<br>\nDie Festung Europa hat weitere Todesopfer gefordert. Mindestens sieben Menschen sind am Donnerstag an der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Kolonie Ceuta an der Nordk&uuml;ste Afrikas ums Leben gekommen, als sie versuchten, die massiv gesicherten Sperranlagen zu &uuml;berwinden und in die EU zu gelangen. Bis zum Nachmittag waren sechs M&auml;nner und eine Frau tot geborgen worden, nach weiteren Opfern wurde noch gesucht.<br>\nWie spanische Medien berichteten, hatten in den Morgenstunden rund 400 afrikanische Fl&uuml;chtlinge versucht, gemeinsam den Grenz&uuml;bergang El Tarajal zu durchbrechen. Die meisten von ihnen seien aufgehalten und festgenommen worden. Daraufhin h&auml;tten einige versucht, den hier bis ins Meer reichenden Stacheldrahtzaun zu umschwimmen. Dabei ertranken sie oder wurden von den Wellen gegen die Betonbefestigungen der Grenzanlagen geschleudert. &raquo;Ich habe meinen Bruder im Wasser sterben gesehen. Die Guardia Civil hat auf uns geschossen&laquo;, wurde ein &uuml;berlebender Mann aus Kamerun zitiert. Auch andere Augenzeugen berichteten, da&szlig; die spanischen Grenztruppen mit Tr&auml;nengas und Gummigeschossen gegen die Fl&uuml;chtlinge vorgegangen seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/02-07\/080.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Aber Hauptsache &bdquo;wir&ldquo; gedenken Jahr f&uuml;r Jahr in Ehrfurcht den Todesopfern der deutsch-deutschen Grenze.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>H&auml;usliche Gewalt in Afghanistan: Neues Gesetz schr&auml;nkt Schutz von Frauen ein<\/strong><br>\nDas afghanische Parlament hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der den Schutz von Frauen vor h&auml;uslicher Gewalt drastisch einschr&auml;nkt. Bei Inkrafttreten der Neuregelung w&uuml;rde laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Ermittlern untersagt, Familienangeh&ouml;rige des Beschuldigten zu vernehmen. Die wichtigsten Zeugen von belastenden Aussagen zu h&auml;uslicher Gewalt oder auch zu Zwangs- und Kinderehen w&uuml;rden damit ausgeschlossen. Ehrenmorde, Zwangsheiraten oder der Verkauf von Frauen zur Beilegung von Fehden oder zur Begleichung von Schulden k&ouml;nnten so mit grosser Wahrscheinlichkeit ungestraft erfolgen. Noch muss das Gesetz von Pr&auml;sident Hamid Karzai best&auml;tigt werden. Die Leiterin der Frauen- und Kinderrechtsorganisation HAWCA in Afghanistan, Selay Ghaffar, k&uuml;ndigte deshalb in der britischen Zeitung &laquo;Guardian&raquo; an, dass Aktivisten Druck auf Pr&auml;sident Karzai aus&uuml;ben w&uuml;rden, damit er das Gesetz nicht unterzeichne. Sie hoffe, den Erfolg einer Kampagne im Jahre 2009 wiederholen zu k&ouml;nnen, als der Pr&auml;sident auf &auml;usseren Druck hin ein Familiengesetz abschw&auml;chte, welches Vergewaltigung in der Ehe als Recht des Ehemannes h&auml;tte verankern sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/neues-gesetz-schraenkt-schutz-von-frauen-ein-1.18236403\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn es nur darum ginge, r&uuml;ckst&auml;ndige Geschlechterrollen zu etablieren, br&auml;uchten die Taliban erst gar nicht mehr anzutreten. &ndash; Wie meinte Bundespr&auml;sident Gauck bei seinem Besuch in Afghanistan: &ldquo;Und wer meint, dass wir in Afghanistan nach 2014 nichts mehr gestalten k&ouml;nnten, der ist hyperoptimistisch oder leichtsinnig oder schlicht und einfach unsolidarisch.&rdquo; Dann gestaltet mal sch&ouml;n! Man k&ouml;nnte damit anfangen, Karzai vor die Wahl zu stellen: Entweder wir stoppen unsere Zahlungen oder du stoppst diese Gesetzesvorlage. Aber wir haben gut reden, das Land ist schon <a href=\"http:\/\/www.amnesty.de\/2013\/9\/10\/afghanistans-krieg-gegen-die-frauen\">l&auml;ngst auf Gegenkurs<\/a> und die Frauen, welche in einigen wenigen Regionen des Landes andeutungsweise erfahren konnten, wie ein Leben ohne die dumpfeste, r&uuml;ckst&auml;ndigste Form des Patriarchats aussehen k&ouml;nnte, sind die ersten Opfer dieses Gegenkurses.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Welle von Selbstmorden in Nordafghanistan: Wenn ein Hauch von Freiheit unerf&uuml;llbare Tr&auml;ume weckt<\/strong><br>\nIn der nordafghanischen Provinz Balkh kommt es immer h&auml;ufiger zu Selbstmorden junger Frauen. Gerade weil die M&auml;dchen hier in den letzten Jahren emanzipierter geworden sind, wird es f&uuml;r sie unertr&auml;glich, alte Traditionen wie Zwangsehen zu akzeptieren. Obwohl es einen klaren Zusammenhang zwischen den Selbstmorden und Zwangsehen zu geben scheint, wird nichts dagegen unternommen. Wenn ein Land in so kurzer Zeit so grosse Fortschritte mache, prallten gegens&auml;tzliche Kulturen aufeinander, erkl&auml;rt die Frauenbeauftragte Moradi. Heather Barr, die Vertreterin von Human Rights Watch in Kabul, macht nicht nur die Gesellschaft, sondern auch den Staat daf&uuml;r verantwortlich. Sie wisse von keinem einzigen Fall, in dem jemand wegen Kinder- oder Zwangsehen vor Gericht gebracht worden sei, kritisiert Barr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/reportagen-und-analysen\/verliebte-junge-frauen-schlucken-rattengift-1.18236633\">NZZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Merkel und die NSA: Wenn B&uuml;rger die Regierung anzeigen<\/strong><br>\nCCC, Digitalcourage und Internationale Liga f&uuml;r Menschenrechte stellen Strafanzeige gegen die Bundeskanzlerin. Wie wird der Generalbundesanwalt darauf reagieren?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/69797\/merkel-und-die-nsa-wenn-burger-die-regierung-anzeigen\/\">carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>AKW Biblis im Landtag: Gr&uuml;ner &bdquo;Salto mortale&ldquo;<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen stellen sich vor die fr&uuml;here Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU), obwohl deren Moratorium f&uuml;r das Atomkraftwerk Biblis im Jahr 2011 nach Ansicht der h&ouml;chsten Verwaltungsgerichte rechtswidrig war und auf Hessen hohe Schadenersatz-Forderungen zukommen k&ouml;nnten. Vor einem Jahr noch hatten die Gr&uuml;nen die damalige Ministerin Puttrich deswegen scharf angegriffen.<br>\nAls das Thema am Mittwoch im Landtag aufgerufen wurde, ergriff weder die heutige Bundesratsministerin Puttrich das Wort noch Ministerpr&auml;sident Volker Bouffier (CDU). Der Regierungschef bereitete sich mit Notizen offenbar darauf vor einzugreifen. Doch er verzichtete darauf.<br>\nStattdessen verteidigte die neue Umweltministerin Priska Hinz (Gr&uuml;ne) ihre Vorg&auml;ngerin. Sie wies darauf hin, &bdquo;unter welchem Zeitdruck&ldquo; die Entscheidung nach der Atomkatastrophe von Fukushima gefallen sei. Au&szlig;erdem habe der Bund die hessische Anordnung &bdquo;im Wortlaut so vorgegeben&ldquo;, behauptete Hinz &ndash; um nach Protesten aus der Opposition hinzuzuf&uuml;gen: &bdquo;bis auf wenige &Auml;nderungen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/landtagswahl-in-hessen---hintergrund\/akw-biblis-im-landtag-gruener--salto-mortale-,23897238,26100156.html#\/votingDistricts-vote1-s99-wk029\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p>Dazu auch: <strong>NSA-Skandal: Hessens Gr&uuml;ne stimmen gegen Antrag der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion <\/strong><br>\nZur Landtagsdebatte um die NSA-Spionage sowie dem LINKEN-Antrag &sbquo;Digitale Rechte verteidigen&lsquo; erkl&auml;rt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: &bdquo;Dieses einfache, aber angesichts der geheimdienstlichen Massen&uuml;berwachung notwendige Zeichen w&auml;re es wert gewesen, von allen Abgeordneten des Landtags unterst&uuml;tzt zu werden. Von dem zuvor gro&szlig; angek&uuml;ndigten angeblich neuen, sachorientierten und lager&uuml;bergreifenden Dialogangebot der schwarzgr&uuml;nen Regierung war hier nichts zu sp&uuml;ren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion-hessen.de\/cms\/abgeordnete\/die-abgeordneten\/hermann-schaus\/pressemitteilungen-mainmenu-272\/4471-nsa-skandal-hessens-gruene-stimmen-gegen-antrag-der-gruenen-bundestagsfraktion.html\">Linksfraktion Hessen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rentenkampagne wird Thema im Haushaltsausschuss: Linke will Antworten von Nahles<\/strong><br>\nDie Kampagne des Arbeitsministeriums, mit der das Haus f&uuml;r das neue Rentenpaket wirbt, wird ein Fall f&uuml;r den Haushaltsausschuss des Bundestags. Die Linksfraktion habe einen entsprechenden Antrag gestellt, sagte die stellvertretende Fraktionschefin Gesine L&ouml;tzsch, die auch dem Haushaltsauschuss vorsitzt. &ldquo;Ich denke, es w&auml;re sehr angebracht, wenn Frau Nahles pers&ouml;nlich erkl&auml;ren w&uuml;rde, wie sie zu dieser Kampagne kommt&rdquo;, sagte sie n-tv.<br>\nNahles&rsquo; Haus war wegen der Werbeoffensive in die Kritik geraten, als die ARD und die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; &uuml;ber die hohen Kosten berichtete. Die Kampagne soll mit bis zu 1,15 Millionen Euro aus Steuergeldern bezahlt worden sein. Der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Markus Kurth hatte dies in der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; eine &ldquo;Verschleuderung von Steuergeldern&rdquo; genannt und von einem &ldquo;beispiellosen Vorgehen&rdquo; gesprochen. Linken-Chefin Katja Kipping sagte, das sei &ldquo;mit Steuergeld finanzierter Europawahlkampf der SPD&rdquo;.<br>\nF&uuml;r L&ouml;tzsch ist es besonders verwerflich, dass die Kampagne einen Rentenplan bewirbt, der noch nicht beschlossen ist. &ldquo;Das ist v&ouml;llig unseri&ouml;s und nat&uuml;rlich auch &uuml;berheblich&rdquo;, sagte sie. Nahles solle sich an die Worte von Peter Struck erinnern, dass kein Gesetz so aus dem Haus gehe, wie es hineingekommen sei. &ldquo;Ich finde, Steuergeld sollte den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern zu Gute kommen und ihnen sollte keine Illusion vorgaukelt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bund-der-Steuerzahler-kritisiert-Merkel-article12174701.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Unterrichtsmaterialien als Werbeplattform: Analyse von 450 Bildungsmedien legt M&auml;ngel offen<\/strong><br>\nWie weit ist der Lobbyismus bereits in deutsche Klassenzimmer vorgedrungen? Um dieser Frage nachzugehen, hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ein interdisziplin&auml;res Team von unabh&auml;ngigen Bildungsexperten beauftragt, Unterrichtsmaterialien auf den p&auml;dagogischen Pr&uuml;fstand zu stellen. Das Projekt Materialkompass Verbraucherbildung hat seit dem Jahr 2010 450 Bildungsmedien verschiedener Anbieter und Interessenvertreter zu den Themen Finanz- und Medienkompetenz, Nachhaltiger Konsum und Ern&auml;hrung untersucht. Als Grundlage der Bewertung diente ein wissenschaftlich erstelltes und evaluiertes Bewertungsraster.<br>\nDie Analyse der untersuchten Lehrmittel ergab, dass &uuml;ber 60 Prozent aller Materialien die Anforderungen an gutes Unterrichtsmaterial erf&uuml;llten. Allerdings unterschied sich die Qualit&auml;t der Lehrmittel erheblich bei den verschiedenen Herausgebern. So wurden rund drei Viertel aller Materialien, die von der &ouml;ffentlichen Hand und von Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) herausgegeben wurden, als &bdquo;gut&ldquo; bis &bdquo;sehr gut&ldquo; bewertet. Nur rund ein Drittel der wirtschaftsnahen Medien erzielte dieses Ergebnis. Die Note &bdquo;mangelhaft&ldquo; wurde in dieser Kategorie in 18 Prozent der F&auml;lle vergeben, w&auml;hrend es bei Herausgebern der &ouml;ffentlichen Hand nur unter zwei Prozent waren.<br>\nMit Blick auf die Verteilung innerhalb der Note &bdquo;mangelhaft&ldquo; wird das eklatante Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Herausgeberkategorien noch deutlicher: Diese stammen zu 74 Prozent aus der Wirtschaft, w&auml;hrend jeweils nur acht beziehungsweise sieben Prozent der Lehrmittel mit unzureichender Qualit&auml;t aus der &ouml;ffentlichen Hand oder von NGOs stammen. &bdquo;Das schlechtere Abschneiden wirtschaftsnaher Materialien legt den Schluss nahe, dass sich werbliche und wirtschaftliche Interessen negativ auf die Qualit&auml;t der Bildungsmedien niederschlagen&ldquo;, sagt Tatjana Bielke, Leiterin des Projekts Materialkompass Verbraucherbildung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verbraucherbildung.de\/4987.html\">verbraucherbildung.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bremser gegen Bremser? Koalitionszoff um BAf&ouml;G-Novelle<\/strong><br>\nDie n&auml;chste BAf&ouml;G-Novelle kommt bestimmt. Die Frage ist nur, wann es soweit ist und was bzw. wie viel sie bringt. Nachdem in der Vorwoche die Bildungsministerin Handlungswille signalisierte, versprach nun auch die SPD eine rasche und &ldquo;substantielle&rdquo; Reform. CDU\/CSU wollen ebenso zur Tat schreiten, womit bis auf die Bundesl&auml;nder alle entscheidenden Akteure beisammen w&auml;ren. Eitel Sonnenschein herrscht deshalb noch lange nicht. Im Gegenteil: Die Koalition streitet eifrig weiter &ndash; nicht um Details, sondern Grunds&auml;tzliches. Das kostet Zeit und spart Geld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-1602-koalitionszoff-bafoeg-novelle.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Offener Brief der Kritischen &Ouml;konomen bez&uuml;glich der inhaltlichen Umstrukturierung des Bachelor- Kurses &bdquo;Einf&uuml;hrung in die Volkswirtschaftslehre&ldquo;<\/strong><br>\nDie Kritischen &Ouml;konomen an der Universit&auml;t Frankfurt bedauern mit diesem offenen Brief ausdr&uuml;cklich, dass der volkswirtschaftliche Einf&uuml;hrungskurs im Bachelor Studiengang Wirtschaftswissenschaften ab dem kommenden Semester weniger Raum f&uuml;r pluralistische und theoriengeschichtliche Inhalte bieten wird.<br>\nDer bisherige Inhalt der Vorlesung, die in der Vergangenheit zumeist von Herrn Prof. Schefold durchgef&uuml;hrt wurde, war bestimmt durch eine historische Heranf&uuml;hrung an moderne Wirtschaftssysteme und einer Vorstellung verschiedenster volkswirtschaftlicher Theorien, denen andere Betrachtungsweisen gegen&uuml;ber der gegenw&auml;rtig vorherrschenden neoklassischen Lehrmeinung zugrunde liegen. Herr Prof. Schefold konnte anhand historischer Bez&uuml;ge deutlich machen, dass die Neoklassik eine &ouml;konomische Denkschule darstellt, die sich aus einem bestimmten historischen Kontext heraus in Abgrenzung zur &ouml;konomischen Klassik entwickeln konnte. Weiterhin lie&szlig; sich in der Vorlesung zeigen, dass die Neoklassik gegenw&auml;rtig jedoch nur eine von vielen Denkrichtung bzw. Str&ouml;mung innerhalb der Volkswirtschaftslehre darstellt, auch wenn der neoklassische Mainstream seit einigen Jahrzehnten im &ouml;konomischen Wissenschaftsbetrieb dominant ist. Folglich wurde durch die Vorlesung dem Eindruck entgegengewirkt, die Neoklassik sei die einzig korrekte und existierende Herangehensweise zur Analyse der &Ouml;konomie. Die Studierenden lernen durch die Teilnahme an der Veranstaltung, dass die Volkswirtschaftslehre als eine Gesellschaftswissenschaft, anders als in den Naturwissenschaften, keine allgemeing&uuml;ltigen Aussagen treffen kann. Vielmehr wird durch eine Kontextualisierung der &ouml;konomischen Denkschulen in der VWL ein sozialwissenschaftlicher Rahmen gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/asta-frankfurt.de\/aktuelles\/offener-brief-kritischen-oekonomen-bezueglich-inhaltlichen-umstrukturierung-des-bachelor\">AStA der Universit&auml;t Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-20617","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20617"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20629,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20617\/revisions\/20629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}