{"id":2062,"date":"2007-01-31T11:03:28","date_gmt":"2007-01-31T10:03:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2062"},"modified":"2016-01-15T11:33:55","modified_gmt":"2016-01-15T10:33:55","slug":"wie-sozial-ist-europa-im-vergleich-zur-wirtschafts-und-wahrungsunion-hinkt-die-sozialunion-abgeschlagen-hinterher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2062","title":{"rendered":"Wie sozial ist Europa? Im Vergleich zur Wirtschafts- und W\u00e4hrungsunion hinkt die Sozialunion abgeschlagen hinterher."},"content":{"rendered":"<p>Bundeskanzlerin Merkel und Arbeits-und Sozialminister Franz M&uuml;ntefering wollen die deutsche EU-Ratspr&auml;sidentschaft nutzen, um f&uuml;r eine &bdquo;soziales Europa&ldquo; einzutreten. Da trifft es sich, dass in einer von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung und der Public Relations Agentur &bdquo;berlinpolis&ldquo; herausgegebenen Studie eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die soziale Lage in der EU angeboten wird.<br>\nWir wollen niemand zumuten, die Studie zu lesen, denn die ausgew&auml;hlten Indikatoren entsprechen vielfach dem g&auml;ngigen ideologischen Vorurteil, dass das Bismarcksche und das skandinavische Wohlfahrtsstaatsmodell von au&szlig;en unter den &bdquo;Reformdruck vor allem durch die wirtschaftliche Globalisierung&ldquo; und im Innern unter den Druck &bdquo;durch liberale Kritik, Arbeitslosigkeit sowie demographische Schrumpfungs- und Alterungsprozesse&ldquo; gerieten.<br>\nAber immerhin kommt selbst diese wirtschaftsliberal eingef&auml;rbte Studie zum Ergebnis, dass f&uuml;r die Schaffung einer Europ&auml;ischen Sozialunion im Gegensatz zu den Aktivit&auml;ten zur Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit noch ein immenser Handlungsbedarf bestehe. Der Begriff der &bdquo;sozialen Koh&auml;sion&ldquo; sei &bdquo;bisher weitgehend ohne verbindlichen Inhalt&ldquo; geblieben.<br>\n<!--more--><\/p><p>Um es vorweg zu sagen: Wir halten nicht viel von Rankings, dabei kommt meist hinten raus, was man vorne an Daten reinsteckt, das belegt auch diese Studie.<br>\nGanz problematisch werden solche quantitativen Vergleiche, wenn man damit normative Begriffe wie &bdquo;soziale Gerechtigkeit&ldquo; messen und in eine Ranfolge setzen will. Und vollends in Zweifeln ger&auml;t man, wenn ein solcher Vergleich von &bdquo;berlinpolis&ldquo; durchgef&uuml;hrt wird, selbst wenn dies im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler Stiftung geschieht. Was schon ziemlich bemerkenswert ist.<br>\n&bdquo;berlinpolis&ldquo; ist n&auml;mlich nicht zu aller erst ein wissenschaftliches Politikinstitut sondern eine Publicrelations Agentur und ein Spieler im neoliberalen Aktions-Zirkus. Wir haben dar&uuml;ber in einem Beitrag der NachDenkSeiten &uuml;ber ein Sozialranking der Bundesl&auml;nder, das von diesem sog. &bdquo;Think-Tank&ldquo; aufgestellt worden ist, <a href=\"?p=1950#more-1950\">ausf&uuml;hrlich berichtet<\/a> und zu diesem L&auml;nder-Ranking Stellung genommen.<br>\nWenn die Studie dann noch von einem vehementen Verfechter der Deregulierung und des B&uuml;rokratieabbaus, <a href=\"http:\/\/www.brandeins.de\/home\/inhalt_detail.asp?id=1882&amp;MenuID=130&amp;MagID=69\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.brandeins.de\/home\/inhalt_detail.asp?id=1882&amp;MenuID=130&amp;MagID=69\">Jochen Schulz zur Wiesch<\/a>, verantwortet wird, dann kann man f&uuml;r das Ziel eines sozialen Europas nicht viel Gutes erwarten.<\/p><p>Wenn wir auf die Studie dennoch eingehen, dann deshalb, weil es manchmal glaubw&uuml;rdiger ist, wenn von Anh&auml;ngern  eines liberal-angels&auml;chsischen F&uuml;rsorge-Staatsverst&auml;ndnisses, Kritik an der mangelnden &bdquo;sozialen Koh&auml;sion&ldquo; (wie das im eurokratendeutsch hei&szlig;t) in Europa ge&uuml;bt wird.<\/p><p>Viele der in der Studie aufgef&uuml;hrten Indikatoren, sind in ihrer methodischen Erhebung und in ihrer Aussagekraft h&ouml;chst fraglich und &ndash; wie noch zu zeigen ist &ndash; sollte man &auml;u&szlig;erst vorsichtig mit den dort gew&auml;hlten Rankings umgehen. Fairerweise soll erw&auml;hnt werden, dass die Studie ihre Aussagekraft selbstkritisch einschr&auml;nkt: &bdquo;Unterschiedliche und manchmal mangelhafte Methoden der nationalen Datenerfassung sowie fehlende Daten erschweren nach wie vor ein vollst&auml;ndiges und unverzerrtes Nachzeichnen der sozialen Lage in der EU.&ldquo;<\/p><p>Es ist aber doch interessant, wenn die Studie schon in der Einleitung feststellt wird:<br>\n&bdquo;Im politischen Diskurs vieler EU Staaten und der EU Kommission werden die Begriffe Wettbewerbsf&auml;higkeit und soziale Koh&auml;sion h&auml;ufig in einem Atemzug genannt. Politiker von links bis rechts reden immer h&auml;ufiger von Wettbewerbsf&auml;higkeit. So beispielsweise in der Lissabon-Strategie&hellip;&ldquo;<br>\nOder wenn es beispielsweise weiter hei&szlig;t:<br>\nZum Thema Wettbewerbsf&auml;higkeit gibt es eine umfangreiche vergleichende Forschung, die unter anderem zur Erstellung von Scoreboards und Benchmarks gef&uuml;hrt hat, anhand derer h&auml;ufig konkrete politische Handlungsempfehlungen formuliert werden&hellip;<br>\nAnders verh&auml;lt es sich mit sozialer Koh&auml;sion. Trotz, oder gerade wegen der Vielzahl von Reflexionen zu neuen Gerechtigkeitsanforderungen in dynamischen Gesellschaften (vgl. Priddat\/Wieland) sowie zeitgen&ouml;ssischen Gerechtigkeitstheorien und Gerechtigkeitsbegriffen in der politischen Philosophie (vgl. Merkel 2001) bleibt die vergleichende empirische Forschung l&uuml;ckenhaft.&ldquo;<\/p><p>Zu gut deutsch hei&szlig;t das, dass man sich in Europa politisch und wissenschaftlich zwar viel um die &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; gek&uuml;mmert hat, aber wenig um das Thema soziale Gerechtigkeit. <\/p><p>Die Kommission und der Rat h&auml;tten zwar in ihrem zweiten Gemeinsamen Bericht &uuml;ber Sozialschutz und soziale Eingliederung (2005) die Bedeutung von sozialen Zielen betont, &uuml;berlie&szlig;en aber die Zielvorgaben jedem einzelnen Mitgliedsstaat. Nach den ersten beiden Bestandserhebungen &uuml;ber die  jeweiligen Aktionspl&auml;ne l&auml;gen die Grenzen dieser &bdquo;offenen Koordinierungsmethode&ldquo; (jeder kann keiner muss) offen zu Tage:<br>\nDer Begriff der &bdquo;sozialen Koh&auml;sion&ldquo; sei &bdquo;bisher weitgehend ohne verbindlichen Inhalt&ldquo; geblieben.<br>\n&bdquo;Dem europ&auml;ischen Sozialmodell (fehle) einerseits ein Kern pr&auml;ziser, von den Mitgliedstaaten als Zielvorgaben akzeptierter Standards und andererseits ein Instrumentarium von Anreizen und Sanktionen zu ihrer Durchsetzung&ldquo;, urteilen die Autoren.<\/p><p>Es &uuml;berrascht nicht, dass diese Studie getreu ihrem liberalen Credo allenthalben Ver&auml;nderungs- und Reformbedarf sieht, aber immerhin anmahnt:<br>\n&bdquo;Wenn man den Status Quo oder gar ein allm&auml;hliches, sozialstaatliches Race to the Bottom f&uuml;r unerw&uuml;nscht h&auml;lt, bedarf es weitergehender gesamteurop&auml;ischer Initiativen.&ldquo;<\/p><p>Es wird die berechtigte Frage aufgeworfen, warum man bei einer Sozialunionen, &bdquo;die nicht nur ein Lippenbekenntnis bleibt&ldquo;, nicht genau so verfahren k&ouml;nnte, wie bei der Schaffung der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion.<br>\n&Auml;hnlich wie bei der W&auml;hrungsunion sei auch bei einer &bdquo;Sozialunion&ldquo; eine &bdquo;EU der<br>\nvariablen Geschwindigkeiten&ldquo; vorstellbar. Dabei gebe es bei manchen Staaten sicherlich einen starken Anreiz nicht teilzunehmen, um sich z.B. als Investitionsstandort mit niedrigen Sozialstandards vermarkten zu k&ouml;nnen. Um aber diese &bdquo;Anreize&ldquo; zu verringern, w&auml;re beispielsweise die Koppelung einer Sozialunion-Strategie an die Auszahlung von Mitteln aus den Strukturfonds eine m&ouml;gliche Option.<\/p><p>Dass die Studie einer Beratungsagentur vor allem zus&auml;tzliche Rankings und Benchmarks fordert, lassen wir einmal dahin gestellt. Das geh&ouml;rt zum allt&auml;glichen Akquisitionsgesch&auml;ft f&uuml;r neue Auftr&auml;ge &ndash; dem wichtigsten Ziel von Beratern. <\/p><p>Trotz der schon erw&auml;hnten Vorbehalte gegen&uuml;ber quantitativen Messverfahren zur Erreichung des qualitativen Ziel von mehr sozialer Gerechtigkeit in der EU, stimmen einen doch einige der in dieser Studie aufgef&uuml;hrten Ranglisten &auml;u&szlig;erst nachdenklich. Jedenfalls dann, wenn man sie dem &uuml;blichen Gerede vom angeblich &uuml;berbordenden und &uuml;berforderten Sozialstaat entgegenh&auml;lt.<\/p><p>Denn im Gesamtranking der sozialen Lage aller 27 EU-Mitgliedstaaten nimmt Deutschland den drittletzten Platz ein.<\/p><p>Das sagt zun&auml;chst vielleicht nicht so viel aus, wenn so typisch neoliberale Indikatoren, wie der &ouml;ffentliche Schuldenstand oder so zweifelhafte Ma&szlig;st&auml;be wie ein dubios errechnetes &bdquo;Generationenverh&auml;ltnis&ldquo; als Gradmesser f&uuml;r Sozialstaatlichkeit herangezogen werden.<br>\nDer Schuldenstand liefere Aussagen &uuml;ber die Belastbarkeit der Staatshaushalte f&uuml;r soziale Programme und da die BRD angeblich einen hohen Schuldenstand habe, bleibe daf&uuml;r kein Raum mehr, meinen die Autoren. Dass die &ouml;ffentlichen Schulden etwas mit Steuern und vor allem mit der Konjunktur zu tun haben, das scheint den Autoren v&ouml;llig aus dem Blickfeld geraten zu sein. <\/p><p>Auch das Erwerbsaustrittsalter hat eher etwas mit der wirtschaftlichen Lage, als mit dem Sozialstaat zu tun. Interessant ist allerdings bei diesem Indikator, dass bei uns von Arbeitgeberseite und der Politik ja immer behauptet wird, das das durchschnittliche Alter f&uuml;r den Austritt (genauer, meistens der Entlassung) aus dem Berufsleben mit 61,3 Jahren vor allem mit den dazu &bdquo;anreizenden&ldquo; Vorruhestandsregelungen zu tun habe. Nun stellen aber pl&ouml;tzlich die Autoren der Studie fest, dass das Berufsaustrittsalter in den meisten anderen Staaten, die solche angeblichen Anreize nicht haben teilweise noch erheblich niedriger liegt, in Luxemburg sogar bei 57,7 Jahren.<br>\nSelbst bei der Erwerbsquote der 55 bis 64-J&auml;hrigen liegt die Bundesrepublik mit 41,8 Prozent besser als der EU Durchschnitt, aber nat&uuml;rlich weit hinter Schweden (69,1%) oder D&auml;nemark (60,3).<\/p><p>Typisch f&uuml;r die Herangehensweise der Autoren der Studie ist,  dass das Verh&auml;ltnis der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen zur Zahl der Personen im Arbeitsalter im Jahre 2050 (!) in der Tabelle 36 als ein Indikator herangezogen wird aus dem sich dann die schlechte Rankplatzierung Deutschlands insgesamt ergibt. Ersten gibt es nirgendwo sinnvolle und damit seri&ouml;se &bdquo;Prognosen&ldquo; sondern allenfalls Modellannahmen f&uuml;r die n&auml;chsten vier Dekaden. Zweitens wird gerade so getan, als ob es unsozial w&auml;re, dass in Deutschland mehr Menschen &auml;lter werden, als in der &uuml;berwiegenden Anzahl der anderen EU-L&auml;nder.  <\/p><p>Einmal abgesehen davon, dass die Deutschen beim Anteil der &Auml;lteren nicht weit vom EU-Durchschnitt abweichen, ist es nicht eher umgekehrt ein sozialer Pluspunkt, wenn die Menschen bei uns (ein wenig) &auml;lter werden als anderswo? <\/p><p>Wenn die &bdquo;Altersabh&auml;ngigkeit&ldquo; etwas mit einer sozialen Gesellschaft zu tun haben sollte, dann m&uuml;sste Deutschland 2005 (Tabelle 35), wo es an zweitletzter Stelle landet, schon heute sozial viel schlechter dastehen als es 2050 der Fall sein d&uuml;rfte, denn bis dahin h&auml;tten wir uns um einige Rangpl&auml;tze nach vorne gearbeitet. (Ich bitte um Nachsicht: dieses Beispiel soll nur die Absurdit&auml;t der Annahmen dieser &bdquo;Studie&ldquo; aufzeigen.)<\/p><p>In den Tabellen Prozentanteil der Jugendlichen oder Jung zu Alt (Tabelle 34), wird einmal mehr die g&auml;ngige Demografiegl&auml;ubigkeit nachgebetet und dar&uuml;ber hinaus auch noch als sozialer Indikator benutzt. Ist es f&uuml;r die sozialen Sicherungssysteme nicht viel entscheidender, wie viele J&uuml;ngere Arbeit haben? <\/p><p>Mit der Tabelle &uuml;ber die &bdquo;Gesamtfruchtbarkeitsrate&ldquo; wird wenigstens einmal mehr die durch die Medien geisternde Falschbehauptung des <a href=\"?p=1185\">Berlin-Instituts f&uuml;r Bev&ouml;lkerung und Entwicklung<\/a> korrigiert, Deutschland h&auml;tte die &ldquo;weltweit&ldquo; niedrigste Geburtenrate. Allein in mindesten 9 von 27 EU-L&auml;ndern sind die Frauen noch viel &bdquo;geb&auml;rfauler&ldquo; als in Deutschland.<\/p><p>Dass Deutschland bei der Gleichstellung der Geschlechter, bei den Bildungs- und Weiterbildungschancen, bei der Abh&auml;ngigkeit der Schulleistungen vom beruflichen Hintergrund der Eltern, bei der &bdquo;Inklusion auf dem Arbeitsmarkt&ldquo;, bei der Langzeitarbeitslosenquote auf den hinteren Pl&auml;tzen landet, ist nicht erstaunlich und gleichzeitig f&uuml;r einen sozialen Vergleich bedeutsamer als die meisten anderen Indikatoren. Kein Wunder deshalb auch, dass Deutschland auch bei den &bdquo;Gesamtausgaben f&uuml;r den Sozialschutz&ldquo; ziemlich hoch liegt. Aber keineswegs ist es wiederum so, dass wir &ndash; wie vielfach behauptet wird &ndash; bei den Sozialausgaben &bdquo;Spitzenreiter&ldquo; w&auml;ren. Schweden, D&auml;nemark oder Frankreich liegen h&ouml;her.<\/p><p>Auch die Behauptung, dass es Arbeitslosen in Deutschland noch mit am besten gehe trifft nach dieser Studie offenbar nicht zu.<br>\nAber wie dubios diese Rankings sind, zeigt sich darin, dass in der betreffenden Tabelle (Nr. 3) unterstellt wird, die durchschnittliche (Netto-) &bdquo;Lohnersatzrate nach Steuern und Sozialversicherungsbeitr&auml;gen f&uuml;r Bezieher von Arbeitslosengeld und\/oder Sozialhilfe in einem Zeitraum von bis zu 60 Monaten&ldquo; betrage 75 Prozent!<br>\nAuch wenn die Studie selbst Zweifel an dieser Angabe anmeldet, so ist dies der offensichtlichste Beweis daf&uuml;r, wie weit solche Erhebungen oder Ma&szlig;zahlen von der Realit&auml;t entfernt sind.<\/p><p>Aber auch nichtsnutzige Zahlenreihen sollten die Deutsche Ratspr&auml;sidentschaft nicht davon ablenken, dass das soziale Europa bisher nur eine Worth&uuml;lse ist.<br>\nEs spricht vieles daf&uuml;r, dass die Abwendung der B&uuml;rger von Europa gerade damit zu tun hat, dass die Mehrheit der Menschen merkt, dass die europ&auml;ische Integration ihnen keine &ouml;konomischen Vorteile und schon gar nicht mehr soziale Sicherheit bringt, dann liegt im Ausbau der Sozialunion auch der Schl&uuml;ssel zur Zustimmung f&uuml;r eine europ&auml;ischen Verfassungsvertrag.<\/p><p>Quelle:<br>\n<a href=\"upload\/pdf\/070131_wie_sozial_ist_europa.pdf\">Wie sozial ist Europa?<br>\nEine Kurzstudie zur sozialen Lage in Europa [PDF &ndash; 564 KB]<\/a><br>\nVon<br>\nJeppe F. J&ouml;rgensen<br>\nJochen Schulz zur Wiesch <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundeskanzlerin Merkel und Arbeits-und Sozialminister Franz M&uuml;ntefering wollen die deutsche EU-Ratspr&auml;sidentschaft nutzen, um f&uuml;r eine &bdquo;soziales Europa&ldquo; einzutreten. Da trifft es sich, dass in einer von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung und der Public Relations Agentur &bdquo;berlinpolis&ldquo; herausgegebenen Studie eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die soziale Lage in der EU angeboten wird.<br \/> Wir wollen niemand zumuten, die Studie zu lesen,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2062\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[22,129,146],"tags":[1717,453,410,382],"class_list":["post-2062","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaische-union","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-soziale-gerechtigkeit","tag-berlinpolis","tag-hans-boeckler-stiftung","tag-reformstau","tag-think-tanks"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2062","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2062"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2062\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30263,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2062\/revisions\/30263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2062"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2062"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2062"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}