{"id":20637,"date":"2014-02-10T09:06:50","date_gmt":"2014-02-10T08:06:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637"},"modified":"2015-11-09T14:21:28","modified_gmt":"2015-11-09T13:21:28","slug":"hinweise-des-tages-2062","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h01\">Sotschi 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h02\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h03\">Deutsche Milit&auml;rpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h04\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h05\">Gemeinschaftsmethode sticht Unionsmethode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h06\">Ohrfeige f&uuml;r die &ldquo;Euroretter&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h07\">Paul Krugman: Die Paranoia der Plutokraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h08\">USA d&uuml;rfen keine neuen Schulden machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h09\">Hauptsacheverfahren ESM\/EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h10\">Steuerkriminalit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h11\">Arbeitsmarktreformen und &bdquo;Besch&auml;ftigungswunder&ldquo; in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h12\">Ich f&uuml;hle mich wie ein Unfallopfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637#h13\">Bajuwarisches Wahlkampfget&ouml;se<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20637&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sotschi 2014<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gegen politische Heuchelei<\/strong><br>\nIm Zuge der Diskussion um die Olympischen Winterspiele in Sotschi wird von den Medien viel Kritik ge&uuml;bt. Diese ist nicht immer gerechtfertigt, findet der Sportwissenschaftler Helmut Digel. [&hellip;]<br>\nBetrachtet man diese historischen Fakten, so k&ouml;nnte aus heutiger Perspektive die Frage gestellt werden, ob 1972 die Olympischen Spiele in einem Land stattgefunden haben, in dem Menschenrechte mit F&uuml;&szlig;en getreten wurden. [&hellip;]<br>\nVon der &bdquo;Festung Sotschi&ldquo; ist die Rede, wenn von den Sicherheitsvorkehrungen zu berichten ist. Mit Kampf-Jets und Kriegsschiffen wird demnach versucht die Sicherheit der Spiele zu gew&auml;hrleisten, nachdem es zu religi&ouml;s-motivierten Terroraktionen in Wolgograd gekommen war.<br>\nDie Berichterstattung suggeriert, dass sich die Sicherheitsvorkehrungen durch eine Totalit&auml;t auszeichnen, wie sie so noch nie zu vor anzutreffen war. Dass in London im Jahr 2012 Kosten in Millionenh&ouml;he zur Gew&auml;hrung der Sicherheit entstanden sind, dass bei allen Spielen zuvor vergleichbare Sicherheitsvorkehrungen notwendig gewesen sind, seit in M&uuml;nchen 1972 islamische Terroristen j&uuml;dische Athleten und Trainer ermordet hatten, wird dabei allenfalls am Rande erw&auml;hnt. [&hellip;]<br>\nDie Neubauten werden des Stilbruchs bezichtigt, so als ob in anderen Skiorten eine Kombination traditioneller Bauten mit moderner Architektur nicht &uuml;blich w&auml;re.  [&hellip;]<br>\nDie Berichterstattung insbesondere die Sportberichterstattung wiederum wird von einem normativen Ph&auml;nomen gepr&auml;gt, das schon seit l&auml;ngerer Zeit zu beobachten ist. Die Leitmedien der deutschen Berichterstattung (dpa, FAZ, SZ, etc.) geben die Themen und die Richtung der Berichterstattung vor und alle &uuml;brigen Medien folgen dann dem Leithammel, so dass man von einer ungewollten Gleichschaltung der Massenmedien zu sprechen hat. Fundierte Recherchen liegen den einzelnen Berichten nur selten zu Grunde, Recherchen vor Ort haben meist gar nicht stattgefunden, und Pro-und-contra-Recherchen scheinen auch nicht erw&uuml;nscht zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dosb.de\/de\/olympia\/olympische-spiele\/winterspiele\/sotschi-2014\/news\/detail\/news\/sotschi_2014_gegen_politische_heuchelei\/\">DOSB<\/a><\/li>\n<li><strong>Russlands Biathlon-Trainer Pichler &ndash; &bdquo;Wir m&uuml;ssen runter von unserem hohen Ross&ldquo;<\/strong><br>\nNach seiner Abl&ouml;sung als Cheftrainer der russischen Biathleten leitet der Deutsche Wolfgang Pichler jetzt eine Frauen-Trainingsgruppe des Gastgebers. Im FAZ.NET-Interview spricht er &uuml;ber seine Erfahrungen in Russland und seine Sicht auf Sotschi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sport\/olympische-winterspiele\/skisport\/russlands-biathlon-trainer-pichler-wir-muessen-runter-von-unserem-hohen-ross-12780790.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Putin muss auf jeden Fall rein<\/strong><br>\nDie Olympischen Spiele wurden mit einer bunten Show er&ouml;ffnet. Die Zutaten: was R&uuml;hrendes, was Nachdenkliches, was Beschwingtes und was Patriotisches. Und Putin darf auf keinen Fall fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ard.br.de\/olympia-sotschi-2014\/allgemein\/av\/oly14iputin-muss-auf-jeden-fall-rein-schraeger-nachbericht-eroeffnungsfeier-100.html\">ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Kann es sein, dass sich die ARD &uuml;ber ihre Kollegen vom ZDF lustig macht?<\/em><\/p>\n<p>dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20630\">Jens Berger &ndash; Wo war eigentlich Stalin?<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>(Fuck the EU)Abgeh&ouml;rtes Telefonat der US-Vize Au&szlig;enministerin Nuland. Deutsch<\/strong><br>\nAbgeh&ouml;rtes Telefonat zwischen US-Botschafter in der Ukraine Jeffry Payette und der Stellvertrerin des US-Au&szlig;enministers Victoria Nuland &uuml;ber die ukrainische Opposition und &uuml;ber die EU (&ldquo;fuck the EU&rdquo;, sagt Nuland diplomatisch). Ein zweites abgeh&ouml;rtes Telefonat findet zwischen der stellvertretenden Generalsekret&auml;rin f&uuml;r politische Fragen des Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienstes Helga Schmid und dem EU-Botschafter in der Ukraine Jan Tombinski.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yIiYQNOYUVg\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.S.:<\/strong> Bei youtube findet sich &ndash; von taz bis ZEIT usw. gut umgangen &ndash; das ganze Gespr&auml;ch, aus dem &ldquo;Fuck the EU&rdquo; ja nur ein unwichtiges Detail ist. W&auml;hrend nun alles unternommen wird, aufgeregt um den Brei zu reden, kann man wunderbar lernen, was Ihr schon im hervorragenden Bericht zur Einseitigkeit der Presse zur Ukraine herausgestellt habt. Im Gespr&auml;ch geschieht nichts anderes, als da&szlig; Nuland dem US-Botschafter klarmacht, Klitschko k&auml;me nicht in die Regierung. Dieses &ldquo;geleakte&rdquo; Gespr&auml;ch ist eine Sternstunde! Es zeigt, was die Phrasen aus Politik, und, leider, fast allen Medien wert sind, und wie entschieden wird. Wir br&auml;uchten solche Gespr&auml;che aus vielen L&auml;ndern.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Die Audios wurden nat&uuml;rlich nur deshalb vom ukrainischen Geheimdienst an die &Ouml;ffentlichkeit weitergegeben, weil sie der ukrainischen Regierung gut in den Kram passen. Dass mindert die Bedeutung der Audios nat&uuml;rlich um kein Jota. Es ist jedoch falsch, hier von einem &bdquo;Leak&ldquo; zu sprechen. Auch andere Regierung ver&ouml;ffentlichen selektiv Infoh&auml;ppchen, wenn sie damit ihr Ziel erreichen k&ouml;nnen. Das Problem ist jedoch, dass die &Ouml;ffentlichkeit nur das zu h&ouml;ren\/sehen bekommen, was eine der Konfliktparteien ihr vorlegt. Insofern w&uuml;rde ich hier auch nicht von einer &bdquo;Sternstunde&ldquo; sprechen. Was haben die EU- und US-Diplomaten beispielsweise gesagt, dass nicht den Kram der ukrainischen Regierung passt? Wir werden es nicht erfahren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Oligarchen-Schach<\/strong><br>\nBerlin und die EU treiben die Debatte &uuml;ber Sanktionen gegen die Ukraine voran. Das Europaparlament hat am gestrigen Donnerstag Strafma&szlig;nahmen gegen Vertreter der Regierung in Kiew verlangt. Au&szlig;enminister Steinmeier dagegen ist vorl&auml;ufig von der Forderung nach Sanktionen, die er noch vor wenigen Tagen erhoben hatte, abger&uuml;ckt. Hintergrund sind die h&ouml;chst undurchsichtigen Verwicklungen der ukrainischen Oligarchen, die als eigentliche Machtquellen in Kiew sowie als Ziel m&ouml;glicher Sanktionen gelten. W&auml;hrend einige von ihnen die Regierung st&uuml;tzen, stellen sich andere seit einiger Zeit auf die Seite der Demonstranten, teils offen, teils verdeckt. Einer von ihnen, Petro Poroschenko, erkl&auml;rt auf die Frage, ob es &ldquo;richtig&rdquo; gewesen sei, dass Witali Klitschko es abgelehnt habe, unter Pr&auml;sident Janukowitsch ein Regierungsamt zu &uuml;bernehmen: &ldquo;Wir akzeptieren es nicht, nur mit der Position des Premierministers abgespeist zu werden.&rdquo; Poroschenko geh&ouml;rte zuletzt zu den Verhandlungspartnern der EU in Kiew. Experten erinnern daran, dass schon die Umbr&uuml;che der Jahre 2004\/2005 lediglich eine Umgruppierung der &ndash; in der Bev&ouml;lkerung &auml;u&szlig;erst unbeliebten &ndash; Oligarchen bewirkten. Weil die Umgruppierung aber mit einer prowestlichen Umorientierung verbunden war, gilt sie in Berlin als Vorbild &ndash; auch f&uuml;r heute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58793\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlandfunk-Moderator bringt mit einer einzigen Frage Licht ins Dunkel<\/strong><br>\nJournalismus oder Propaganda, solide recherchiert oder mediale Stimmungsmache? Diese Frage stellte sich, die Berichterstattung &uuml;ber die Entwicklung in der Ukraine betreffend, in den vergangenen Tagen unter anderem durch einen kritischen Bericht im Guardian und auf den NachDenkSeiten. Aber auch das Bauchgef&uuml;hl und der gesunde Menschenverstand verursachen seit Monaten Unbehagen beim Verfolgen der Nachrichten, Hintergrundsendungen, Interviews zu diesem Thema. Heute fr&uuml;h nun, wurde dieses Unbehagen durch ein besonderes Ereignis best&auml;tigt. Deutschlandfunk-Moderator Dirk M&uuml;ller interviewte seine Kollegin Sabine Adler, die seit Monaten regelm&auml;&szlig;ig und ausf&uuml;hrlich aus der Ukraine berichtet. M&uuml;ller lie&szlig; Adler zun&auml;chst weit ausholen. Dann aber stellte er ihr die naheliegende Frage, die Adler h&ouml;rbar durcheinanderbrachte und ihre Berichterstattung an journalistischen Ma&szlig;st&auml;ben gemessen komplett in Frage stellt.<br>\nUnd das ist sie, die entscheidende Frage, die Dirk M&uuml;ller heute fr&uuml;h an Sabine Adler richtete: &ldquo;F&uuml;r Sie ist das ganze eindeutig, es gibt keine Gegenseite?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/02\/ukrainesabine-adlerdeutschlandfunk-deutschlandfunk-moderator-bringt-mit-einer-einzigen-frage-licht-ins-dunkel\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Milit&auml;rpolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wir ziehen in den Krieg<\/strong><br>\nWelche Ziele verfolgt die Regierung mit ihren Eins&auml;tzen? Wie begr&uuml;ndet sie die Milit&auml;rinterventionen? Sie begr&uuml;ndet sie nicht. Und fast alle sind zufrieden.<br>\nDer Versuch, aus verschiedenen Anzeichen die Motive und Pl&auml;ne der sowjetischen F&uuml;hrungsspitze abzulesen, wurde fr&uuml;her Kremlastrologie genannt &ndash; notwendig in einer Diktatur, in der Politiker ihre Handlungen nicht erkl&auml;ren. In Demokratien ist es &uuml;blich, dass Positionen begr&uuml;ndet und beworben werden, schon aus Angst vor der Opposition und den n&auml;chsten Wahlen. Das scheint in Zeiten der Gro&szlig;en Koalition anders zu sein. Au&szlig;er wolkigen Kalenderspr&uuml;chen war von den Verantwortlichen zum neuen Kurs der Milit&auml;rpolitik bisher nichts zu h&ouml;ren. Werden weitere Erkl&auml;rungen vermisst? Offenbar nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Deutsche-Militaerpolitik\/!132562\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Gut gebr&uuml;llt, L&ouml;we. Sobald die Bundesregierung f&uuml;r ihre Milit&auml;rinterventionen einen konkreten humanit&auml;ren Vorwand nennt, ist die taz jedoch traditionell die erste Zeitung, die das militaristische &bdquo;Hurra!&ldquo; anstimmt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Der Jahresbericht der United Nations Assistance Mission in Afghanistan<\/strong><br>\nIn einer eigenen Rubrik &ldquo;Pflichtlekt&uuml;re&rdquo; wollen wir zuk&uuml;nftig auf Ver&ouml;ffentlichungen hinweisen, die unserer Meinung nach besondere Aufmerksamkeit verdienen. Heute ist es der gestern erschienene Jahresbericht der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA).<br>\nIn unserer Statistik des Tages haben wir gestern bereits darauf aufmerksam gemacht, dass laut diesem Bericht erneut viele tausend Zivilisten get&ouml;tet und verletzt wurden &ndash; deutlich mehr Tote als im Jahr zuvor, deutlich mehr Verletzte als in den Jahren seit 2009. Den Bericht zeichnet unter anderem aus, dass er deutlich macht, dass hinter jeder einzelnen Zahl, hinter jeder einzelnen Ziffer ein zerst&ouml;rtes Menschenleben steht, indem er unter anderem Betroffene und Hinterbliebene zu Wort kommen l&auml;sst.<br>\nDie UNAMA stellt dar&uuml;ber hinaus fest: &ldquo;UNAMA hat beobachtet, dass 2013 das schlimmste Jahr f&uuml;r afghanische Frauen, M&auml;dchen und Jungen seit 2009 war mit der h&ouml;chsten Zahl an get&ouml;teten und verletzten Frauen und Kindern.&rdquo; (UNAMA observed that 2013 was the worst year for Afghan women, girls and boys since 2009 with the highest recorded number of women and children&rsquo;s deaths and injuries.)<br>\nHunderte Zivilisten wurde dabei erneut auch von internationalen Einsatzkr&auml;ften ermordet, davon 19 Prozent durch Luftangriffe. Was das konkret bedeutet, zeigt die Aussage eines Arztes &uuml;ber ein vierj&auml;hriges M&auml;dchen, das nach einem Luftangriff in ein Krankenhaus gebracht wurde &ndash; fast ohne Gesicht, beide Augen verloren, unverbunden, mit sehr ernsten Verletzungen auch an den Armen; sie wird vielleicht eine Hand verlieren; ihre gesamte Familie wurde get&ouml;tet, als das Fahrzeug, in dem sie fuhren, bei einem Luftangriff bombardiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/02\/pflichtlekture-der-jahresbericht-der-united-nations-assistance-mission-in-afghanistan\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>&bdquo;Eines haben wir gerade in Afghanistan gelernt: Der Einsatz der Bundeswehr war notwendig &hellip;&rdquo;<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140210_hdt_01.jpg\" alt=\"Civilian Deaths and Injuries in Afghanistan\" title=\"Civilian Deaths and Injuries in Afghanistan\"><\/p>\n<p>Heute hat die United Nations Assistance Mission in Afghanistan ihren Jahresbericht 2013 ver&ouml;ffentlicht. Fast 3.000 Zivilisten sind im vergangenen Jahr in Afghanistan get&ouml;tet worden. Verletzt worden sind fast 5.700 Zivilisten. Die Zahl der zivilen Verletzten ist jedes Jahr seit 2009 gestiegen, wie die Graphik zeigt. Und die Zahl der Toten lag nur in 2011 h&ouml;her als in 2013; sie liegt weit &uuml;ber der Zahl der Toten in 2009.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/02\/statistik-des-tageszitat-des-tagesjoachim-gauckafghanistanuno-eines-haben-wir-gerade-in-afghanistan-gelernt-der-einsatz-der-bundeswehr-war-notwendig\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutscher Boden, deutsches Recht<\/strong><br>\nAuf deutschem Boden gilt deutsches Recht&ldquo;, hatte die Kanzlerin zu Beginn der NSA-Aff&auml;re gesagt, bevor sie sich in den Merkel-Bunker des eisernen Schweigens zur&uuml;ckzog. Denn der deutsche Boden ist eine arme Sau: Fast 54&thinsp;000 Hektar sind von US-Milit&auml;reinrichtungen besetzt. Neben den Kasernen, &Uuml;bungspl&auml;tzen und Spionage-Zentralen stehen auf diesem Boden 24&thinsp;000 Wohnungen in US-Verwaltung. Im Bundeshaushalt 2013 waren 56 Millionen f&uuml;r die Stationierung ausl&auml;ndischer Streitkr&auml;fte ausgewiesen. Auf deutschem Boden werden also auch noch die Gelder erwirtschaftet, mit denen die US-Milit&auml;reinrichtungen unterhalten werden. Und das wiederum tun sie nach deutschem Recht. Denn im Gefolge des hei&szlig;en und des kalten Krieges hat die Bundesrepublik 1951 das Nato-Truppenstatut abgeschlossen und 1954 den &bdquo;Vertrag &uuml;ber den Aufenthalt ausl&auml;ndischer Streitkr&auml;fte&ldquo;. Nun ist der hei&szlig;e Krieg fast 70 Jahre vor&uuml;ber und der kalte auch mehr als 20. Die politisch-milit&auml;rischen Gegebenheiten, aus denen die Vertr&auml;ge resultieren, sind also l&auml;ngst vergangen. Und die Vertr&auml;ge sehen durchaus K&uuml;ndigungsm&ouml;glichkeiten vor. W&uuml;rde die Bundesrepublik davon Gebrauch machen, h&auml;tte sie wieder ein ziemlich souver&auml;nes, deutsches Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2014\/februar\/deutscher-boden-deutsches-recht\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Ermittlungen gegen die NSA<\/strong><br>\nIn der Aussp&auml;haff&auml;re um den US-Geheimdienst NSA wird Generalbundesanwalt Harald Range demn&auml;chst ein f&ouml;rmliches Ermittlungsverfahren einleiten.<br>\nGeneralbundesanwalt Harald Range wird nach Informationen der FR in den n&auml;chsten zehn Tagen wegen der Sp&auml;hpraxis des US-Geheimdienstes NSA doch ein f&ouml;rmliches Ermittlungsverfahren gegen diese einleiten. Bislang hatte Range einen solchen Schritt unter Hinweis auf negative Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen abgelehnt. Unklar ist, ob sich das Verfahren gegen die massenhafte Aussp&auml;hung deutscher Telekommunikationsnutzer wenden wird oder lediglich dagegen, dass deutsche Regierungsstellen inklusive des Mobiltelefons von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von der NSA abgeh&ouml;rt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/datenschutz\/nsa-affaere-ermittlungen-gegen-die-nsa,1472644,26127294.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Es handelt sich lediglich um ein m&ouml;gliches Ermittlungsverfahren; von einer Anklage ist (zumindest noch) keine Rede.<br>\nNach deutschem Strafrecht muss eine Privatperson (nicht etwa eine Organisation wie z.B. die NSA) nachweisbar strafrechtlich relevante Handlungen begangen haben, um angeklagt werden zu k&ouml;nnen. Wenn also ernsthaft Ermittlungen eingeleitet w&uuml;rden, werden sie vermutlich im Sande verlaufen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Snowden wird in Br&uuml;ssel angeh&ouml;rt<\/strong><br>\nEdward Snowden wird vom Europ&auml;ischen Parlament zur NSA-Aff&auml;re befragt. Dies best&auml;tigte sein Anwalt. Aus Sicherheitsgr&uuml;nden wird dies allerdings nur schriftlich oder per Videoaufzeichnung geschehen. Die Anh&ouml;rung soll voraussichtlich im M&auml;rz stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/snowden370.html\">Tagessschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Tricks des britischen Geheimdienstes<\/strong><br>\nFalschinformationen, Sexfallen, Faxblockade: Der britische Geheimdienst GCHQ l&auml;sst bei der Gefahrenabwehr nichts unversucht &ndash; das belegen bisher unver&ouml;ffentlichte NSA-Dokumente. Dabei sei die Beh&ouml;rde dazu gar nicht berechtigt.<br>\nGeheimagenten des britischen Geheimdienstes GCHQ arbeiten mit einer Vielzahl von Tricks, um Hacker, Waffenh&auml;ndler und terroristische Gruppen zu &uuml;berf&uuml;hren. Das belegen bislang unver&ouml;ffentlichte NSA-Dokumente des Whistleblowers Edward Snowden. Wie NBC News berichtet, geh&ouml;rt zu diesen Tricks auch, Telefone zu blockieren, Computer mit Viren zu infizieren und Zielpersonen mit der Aussicht auf Sex an fremde Orte zu locken.<br>\nDen aus den Jahren 2010 und 2012 stammenden Akten zufolge wurden die Spitzel-Techniken von der geheimen britischen Spionage-Einheit &ldquo;Joint Threat Research and Intelligence Group&rdquo; (JTRIG) entwickelt &ndash; einer Unterabteilung des GCHQ. Wie aus den Schriftst&uuml;cken hervorgeht, ist das Ziel der Beh&ouml;rde, &ldquo;Staatsfeinde abzuwehren, zu zerst&ouml;ren und zu degradieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/ueberwachung-im-netz-die-tricks-des-britischen-geheimdienstes-1.1882766\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gemeinschaftsmethode sticht Unionsmethode<\/strong><br>\nDer Rat der EU-Finanzminister m&ouml;chte Teile des vorgeschlagenen Bankenabwicklungsfonds in einen zwischenstaatlichen Vertrag verschieben. Was technisch anmutet, ist im Kern ein demokratischer Pr&auml;zedenzfall: Die EU-Institution, in der die Regierungen der Mitgliedstaaten vertreten sind, umgeht n&auml;mlich das Mitbestimmungsrecht des Europ&auml;ischen Parlaments. Demokratiepolitisch darf es jedoch nicht im Ermessen der Mitgliedstaaten stehen, Teile eines Gesetzesvorschlags, bei denen mit Widerstand im Parlament zu rechnen ist, einfach in einen Vertrag zu verschieben, wo das EU-Parlament keine Mitsprache hat und die nationalen Parlamente nur ihren Segen geben d&uuml;rfen. So sieht es auch das Europarecht.<br>\nUnter dem Mantel einer eher technisch anmutenden Detaildebatte wird in Br&uuml;ssel zurzeit ein Pr&auml;zedenzfall von gro&szlig;er Tragweite f&uuml;r die k&uuml;nftige europ&auml;ische Rechtsetzung und die Stellung des Europ&auml;ischen Parlaments ausgefochten. Es geht darum, ob die Gemeinschaftsmethode die Unionsmethode sticht oder andersherum.<br>\nDie Gemeinschaftsmethode<br>\nZur Erinnerung: Die Gemeinschaftsmethode zeichnet sich dadurch aus, dass die Europ&auml;ische Kommission den EU-Gesetzgebungsprozess durch einen Vorschlag einleitet und anschlie&szlig;end das Europ&auml;ische Parlament als Repr&auml;sentant der Unionsb&uuml;rgerInnen und der Rat als Repr&auml;sentant der Regierungen der Mitgliedstaaten diesen Vorschlag diskutieren und beschlie&szlig;en. Dabei k&ouml;nnen das Parlament und der Rat jeweils &Auml;nderungsvorschl&auml;ge einbringen, f&uuml;r deren Annahme sie die eigene Mehrheit und die Mehrheit der anderen Institution brauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/gemeinschaftsmethode-sticht-unionsmethode\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ohrfeige f&uuml;r die &ldquo;Euroretter&rdquo;<\/strong><br>\nIst die Strategie der &ldquo;internen Abwertung&rdquo; falsch? Dies legt eine neue Studie von Weltbank-&Ouml;konomen nahe. Griechenland und andere Krisenl&auml;nder h&auml;tten demnach gar kein Wettbewerbsproblem, sondern wurden Opfer eines durch die Euro-Einf&uuml;hrung ausgel&ouml;sten Kredit-Booms.<br>\nWenn die Ergebnisse stimmen, m&uuml;ssten die &ldquo;Euroretter&rdquo; eine neue schwere Niederlage einstecken. Schon vor zwei Jahren wurden sie vom IWF belehrt, dass die Austerit&auml;tspolitik die Krise verschlimmert hat.<br>\nNach der Debatte &uuml;ber die so genannten &ldquo;fiskalischen Multiplikatoren&rdquo; droht nun auch noch eine &uuml;ber Wettbewerbsf&auml;higkeit und makro&ouml;konomische Ungleichgewichte.<br>\nDenn die &Ouml;konomen kommen zu dem Schluss, dass die Ungleichgewichte weniger durch zu hohe L&ouml;hne und mangelnde Wettbewerbsf&auml;higkeit, als vielmehr durch die Geldschwemme nach der Euro-Einf&uuml;hrung ausgel&ouml;st wurde. Zitat:<br>\nThe findings corroborate the view that, up until 2008&ndash;09, the growing external imbalances in the Eurozone periphery were mainly driven by a domestic demand boom triggered by greater financial integration and the resulting surge in credit and intra-regional capital flows. The deterioration of the periphery&rsquo;s competitiveness played only a minor role. Subsequently, severe growth contractions and the spike in real interest rates since 2009 have been associated with the periphery&rsquo;s diminishing external imbalances.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/ohrfeige-fuer-die-euroretter\/\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Krugman: Die Paranoia der Plutokraten<\/strong><br>\nSteigende Ungleichheit hat nat&uuml;rlich wirtschaftlich ihren Preis: Stagnierende L&ouml;hne trotz wachsender Produktivit&auml;t und steigende Verschuldung, die uns noch anf&auml;lliger f&uuml;r Finanzkrisen macht. Zus&auml;tzlich entstehen da enorme soziale und menschliche Kosten. So gibt es beispielsweise starke Beweise daf&uuml;r, dass Ungleichheit zu schlechterer Gesundheit und h&ouml;heren Mortalit&auml;tsraten f&uuml;hrt.<br>\nDoch damit nicht genug. Wie sich zeigt, schafft extreme Ungleichheit eine Klasse Mensch, die der Wirklichkeit in erschreckendem Ma&szlig;e entr&uuml;ckt ist  &ndash;  und gleichzeitig verleiht sie diesen Menschen gro&szlig;e Macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/01\/27\/opinion\/krugman-paranoia-of-the-plutocrats.html?_r=0\">The New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>USA d&uuml;rfen keine neuen Schulden machen<\/strong><br>\nZum vierten Mal innert dreier Jahre konnte sich der US-Kongress nicht auf eine neue Schuldenobergrenze einigen, die Zahlungsunf&auml;higkeit droht. Die Demokraten von US-Pr&auml;sident Barack Obama und die oppositionellen Republikaner konnten sich bisher nicht auf eine Anhebung dieser Schuldenobergrenze einigen. Derzeit liegt das Minus in der Staatskasse bei 17,2 Billionen Dollar. Finanzminister Jack Lew warnte, nur mit &laquo;aussergew&ouml;hnlichen Massnahmen&raquo; k&ouml;nnten die Staatsgesch&auml;fte bis etwa Ende dieses Monats finanziert werden: &laquo;Die Zeit ist knapp&raquo;. Obama bleibt dabei, nicht mit den Republikanern verhandeln zu wollen, die politische Zugest&auml;ndnisse von ihm fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/konjunktur\/USA-duerfen-keine-neuen-Schulden-machen\/story\/24125279\">Tages-Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man darf dieses Mal wirklich gespannt sein. Im Herbst sind Zwischenwahlen f&uuml;r Teile des Kongresses und f&uuml;r einige Gouverneursposten. D.h. dass f&uuml;r Demokraten wie Republikaner dieser Streit bereits die erste Schlacht in diesem Wahlkampf sein wird, dessen Ergebnis wiederum auf 2016 vereist, wenn wieder das Wei&szlig;e Haus mit auf dem Wahlzettel steht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hauptsacheverfahren ESM\/EZB: Urteilsverk&uuml;ndung sowie Vorlage an den Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union<\/strong><br>\nDer Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts wird auf Grundlage der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 11. und 12. Juni 2013 (siehe Pressemitteilungen Nr. 29\/2013 vom 19. April 2013 und Nr. 36\/2013 vom 14. Mai 2013) am\n<p>Dienstag, 18. M&auml;rz 2014, 10.00 Uhr,<br>\nim Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts,<br>\nAmtssitz &bdquo;Waldstadt&ldquo;, Rintheimer Querallee 11, 76131 Karlsruhe<\/p>\n<p>sein Urteil zu den Verfahrensgegenst&auml;nden im Zusammenhang mit der Einrichtung des Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM) und mit dem  Vertrag vom 2. M&auml;rz 2012 &uuml;ber Stabilit&auml;t, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion (Fiskalpakt) verk&uuml;nden. Die Akkreditierungsbedingungen werden zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt bekannt gegeben; derzeit sind noch keine Akkreditierungen m&ouml;glich.<br>\nDie Verfahrensgegenst&auml;nde, die sich auf den OMT-Beschluss des Rates der Europ&auml;ischen Zentralbank vom 6. September 2012 beziehen, hat der Senat abgetrennt, diese Verfahren ausgesetzt und dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union mehrere Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt. Gegenstand der Vorlagefragen ist insbesondere, ob der OMT-Beschluss mit dem Prim&auml;rrecht der Europ&auml;ischen Union vereinbar ist. Nach Auffassung des Senats sprechen gewichtige Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass er &uuml;ber das Mandat der Europ&auml;ischen Zentralbank f&uuml;r die W&auml;hrungspolitik hinausgeht und damit in die Zust&auml;ndigkeit der Mitgliedstaaten &uuml;bergreift sowie gegen das Verbot monet&auml;rer Haushaltsfinanzierung verst&ouml;&szlig;t. Der Senat neigt deshalb zur Annahme eines Ultra-vires-Aktes, h&auml;lt es aber f&uuml;r m&ouml;glich, durch eine einschr&auml;nkende Auslegung des OMT-Beschlusses im Lichte der Vertr&auml;ge zu einer Konformit&auml;t mit dem Prim&auml;rrecht zu gelangen. Die Entscheidung ist mit 6:2 Stimmen ergangen; die Richterin L&uuml;bbe-Wolff und der Richter Gerhardt haben jeweils ein Sondervotum abgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg14-009.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die (ausf&uuml;hrlicheren) Entscheidungen des BverfG k&ouml;nnen hier nachgelesen werden: BVerfG, 2 BvR 2728\/13 vom 14.01.2014 und BVerfG, 2 BvR 1390\/12 vom 17.12.2013.<\/em><\/p>\n<p>Passend dazu: <strong>Die Richter zweifeln, weil eine Analyse der Krise fehlt<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht h&auml;lt das Anleihekaufprogramm der EZB f&uuml;r rechtswidrig, will dar&uuml;ber aber selbst nicht entscheiden, sondern dem EuGH den Vortritt lassen. Die Entscheidung der Karlsruher Richter wird hierzulande allgemein begr&uuml;&szlig;t. Die Mehrheitsmeinung in Deutschland ist der Auffassung, dass die EZB ihre Kompetenzen mit dem 2012 beschlossenen OMT Programm &uuml;berschritten habe. &Uuml;berschritten vielleicht, nur falsch war das nicht.<br>\nEs sind jene Politiker und Experten, die sich selbst lobend auf die Schulter klopfen, weil sie glauben, dass ihre Krisenpolitik seit einiger Zeit zu wirken beginne. Diese angenommene wie falsche Wirklichkeit w&uuml;rde es aber nicht geben, h&auml;tte Mario Draghi auf seine Ank&uuml;ndigung verzichtet, im Notfall Staatsanleihen in unbegrenzter H&ouml;he aufkaufen zu wollen. Ohne OMT h&auml;tten die Spekulanten, die auf die Pleite ganzer Staaten wetteten, gewonnen und damit den Zerfall der Eurozone erreicht.<br>\nAllein die Ank&uuml;ndigung Draghis beendete das Chaos an den Finanzm&auml;rkten. Wohlgemerkt, nur die Ank&uuml;ndigung. Denn das Programm ist bis heute nicht zum Einsatz gekommen. Die Richter in Karlsruhe wie auch Bundesbanker, Politiker und Mainstream-&Ouml;konomen gei&szlig;eln also etwas, dass bisher nur in der Theorie existiert. Die Justiz, die zur &Ouml;konomie selten etwas Vern&uuml;nftiges zu sagen hat, l&auml;sst aber immerhin die in den Medien unterschlagene M&ouml;glichkeit offen, das bestehende Vertragswerk der EU entsprechend zu &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2014\/02\/09\/richter-zweifeln-analyse-krise-fehlt-17736996\/\">Tautenhahn Blog<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steuerkriminalit&auml;t<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;&Ouml;ffentliche &Auml;chtung ist sinnvoll&rdquo;<\/strong><br>\nVon den prominenten Steuerbetrugsf&auml;llen erhofft sich der Soziologe Steffen Mau eine &ldquo;&ouml;ffentliche Reinigung&rdquo;. Das deutsche Steuersystem m&uuml;sse transparenter und gerechter werden, sagte Mau im DLF. Die Steuermoral in einer Gesellschaft h&auml;nge von der Gewissheit ab, dass jeder sein Scherflein beitrage.<br>\nDas Gemeinwesen k&ouml;nne nur finanziert werden, wenn alle sich daran beteiligen. Die Maxime &ldquo;gerecht ist nur, was mir n&uuml;tzt&rdquo; d&uuml;rfe im Steuersystem nicht gelten.<br>\nAllgemein sei die Steuermoral in Deutschland gegen&uuml;ber anderen L&auml;ndern eher schlecht. Das liege zun&auml;chst an einem generellen Misstrauen gegen&uuml;ber dem Staat, aber auch am System. So sei zum Beispiel in der Schweiz in Regionen mit viel Mitbestimmung durch die Bev&ouml;lkerung die Steuermoral sehr viel besser.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/steuerhinterziehung-oeffentliche-aechtung-ist-sinnvoll.694.de.html?dram:article_id=277003\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>T&auml;ter, die sich f&uuml;r Opfer halten<\/strong><br>\nSteuers&uuml;nder sind oft Leistungstr&auml;ger. Ihre Ausreden glaubt niemand, schreibt der Bundesrichter Thomas Fischer. Sie schaden sich damit vor allem selbst.<br>\nHaben die Feministin Alice Schwarzer und der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, deren Geschichten uns derzeit die Langeweile bis zur gro&szlig;en Hoene&szlig;-Show vertreiben, noch etwas gemeinsam au&szlig;er dem durch nichts zu ersch&uuml;tternden Glauben an die eigene Botschaft? Inzwischen wei&szlig; es jeder: Beide sind S&uuml;nder. In Tebartz-van Elsts Job ist das Gesch&auml;ftsgrundlage, auch wenn er sich dem Vernehmen nach mit diesem Teil der Aufgabe noch schwertut. F&uuml;r Schwarzer hingegen ist es eine Anforderung, die sie bislang ersichtlich noch nicht in Erw&auml;gung gezogen hatte. Das r&auml;cht sich nun, denn niemand hat zuletzt die Demontage dieser K&auml;mpferin gegen den Verlust von Steuermilliarden durch Ehegattensplitting so zielsicher vorangetrieben wie sie selbst. Wo Moralanspr&uuml;che und Sendungsbewusstsein am h&ouml;chsten, sind Abst&uuml;rze am schmerzlichsten.<br>\nDie Geschichte, mit der Schwarzer sich, sorgf&auml;ltig tendenzi&ouml;s formulierend, ihren Feinden entgegenwirft, ist atemberaubend: In den achtziger Jahren &ndash; das war, als in Hessen die erste rot-gr&uuml;ne Koalition regierte &ndash; sah sie sich gezwungen, in der Schweiz, also dem Land der Freiheit, der Moral und der h&ouml;chsten Bordelldichte Europas, ein S&uuml;mmchen auf ein Konto &ldquo;einzuzahlen&rdquo;, weil sie erwartete, demn&auml;chst vor einer &ldquo;Hatz&rdquo; gegen sie &ldquo;ins Ausland&rdquo; fliehen zu m&uuml;ssen. Es gibt zwei M&ouml;glichkeiten: Entweder ist dies eine zynische Instrumentalisierung des Schicksals und der Angst echter politischer Fl&uuml;chtlinge. Oder es ist eine l&auml;cherliche L&uuml;ge. Selbst wenn Schwarzer vor drei&szlig;ig Jahren Verfolgungsideen dieser Art gehabt h&auml;tte: Die Straftaten, deretwegen sie sich jetzt angezeigt hat, beging sie in den vergangenen zehn Jahren. In dieser Zeit sa&szlig; sie in Spielshows herum, &auml;u&szlig;erte ihre Meinung &uuml;ber andere in Bild und in Talkshows. Sie war nicht Verfolgte, sondern Verfolgerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/07\/steuersuender-steuerhinterziehung-selbstanzeige\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeitsmarktreformen und &bdquo;Besch&auml;ftigungswunder&ldquo; in Deutschland<\/strong><br>\nWas bleibt also von den Arbeitsmarktreformen? Sie haben offenbar die &Uuml;berg&auml;nge aus Arbeitslosigkeit in Erwerbst&auml;tigkeit beschleunigt. Die Besch&auml;ftigungschancen der Langzeitarbeitslosen haben sich dabei jedoch nicht verbessert. Der Beschleunigungseffekt beschr&auml;nkt sich auf die kurzzeitig Arbeitslosen, die noch im Bezug des versicherungsf&ouml;rmigen Arbeitslosengeldes stehen und den Abstieg in die bed&uuml;rftigkeitsgepr&uuml;fte Grundsicherung vermeiden wollen. Aus dem gleichen Grund hat die Angst der Besch&auml;ftigten vor Arbeitslosigkeit und damit ihre Konzessionsbereitschaft zugenommen, weshalb sie als Gegenleistung f&uuml;r den Erhalt ihres Arbeitsplatzes zu gr&ouml;&szlig;eren Opfern bereit sind als zuvor. Dieses hat zur Krisenbew&auml;ltigung 2008\/2009 beigetragen. Zugleich verringert jedoch diese Angst auch die Risikobereitschaft der Arbeitnehmer. Die gesamtwirtschaftliche Fluktuation der Arbeitskr&auml;fte ist trotz Wirtschafts- und Besch&auml;ftigungswachstum gesunken. Die durchschnittliche Verbleibsdauer in einem Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis hat trotz der Zunahme &bdquo;flexibler&ldquo; Besch&auml;ftigungsformen zugenommen. Die Reallokationsleistung des deutschen Arbeitsmarktes hat sich folglich verschlechtert. Neben der Einsch&uuml;chterung durch die Arbeitsmarktreformen d&uuml;rfte hierbei urs&auml;chlich sein, dass die Einstiegsl&ouml;hne in neu begonnenen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen r&uuml;ckl&auml;ufig waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.eesc.europa.eu\/resources\/docs\/germany_xl_de.pdf\">Europ&auml;ischer Wirtschafts- und Sozialausschuss, Matthias Knuth, Institut Arbeit und Qualifikation Universit&auml;t Duisburg-Essen [PDF &ndash; 535 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu auch noch einmal <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20443\">&bdquo;Die Manipulation des Monats: Atypische Besch&auml;ftigung dr&auml;ngt normale Arbeitsverh&auml;ltnisse nicht zur&uuml;ck?&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ich f&uuml;hle mich wie ein Unfallopfer<\/strong><br>\n&Auml;ltere Arbeitnehmer sind erfahren und haben oft Verantwortung &uuml;bernommen. Damit sitzen sie in der Falle, wenn sie arbeitslos werden. Ihre Vorz&uuml;ge verhindern dann, dass sie einen neuen Job finden. (&hellip;)<br>\nDas Risiko des Jobverlustes ist im Alter zwar niedriger, und generell ist auch die Arbeitslosenquote bei Qualifizierten geringer. Doch wer seine Arbeit verliert, hat es schwer, neue zu finden. Auch, wenn man qualifiziert ist, wie aus der Studie zu entnehmen ist.<br>\nDas Alter ist ein Vermittlungshemmnis<br>\nBodo verlor seinen Job mit 53 Jahren. &Uuml;ber 20 Jahre arbeitete der studierte Historiker und Lehrer in einer Werbeagentur als Mediengestalter. Dann verlegte das Unternehmen seine Abteilung ins Ausland, er und ein etwa gleichaltriger Kollege verloren den Job, erz&auml;hlt Bodo. Eine betriebsbedingte K&uuml;ndigung. Auf seine Bewerbungen erh&auml;lt er nur Absagen &ndash; wenn &uuml;berhaupt eine Antwort kommt. Wer sich nur M&uuml;he gibt, bekommt einen Job? Bodo macht gerade ganz andere Erfahrungen: &ldquo;Ich f&uuml;hle mich wie ein Unfallopfer, Arme und Beine gebrochen, und der Rettungssanit&auml;ter steht daneben und sagt: Es wird schon.&rdquo;<br>\n&ldquo;&Auml;ltere haben h&auml;ufiger trotz vorhandener Ausbildung Schwierigkeiten, ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Besch&auml;ftigung zu beenden&rdquo;, schreibt die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit dazu. &ldquo;Ihr Alter an sich ist ein Vermittlungshemmnis.&rdquo; Wer trotz Qualifikation in dem Alter noch arbeitslos werde, m&uuml;sse sich oft rechtfertigen, sagt Gerhard Bosch, Direktor des Duisburger Instituts f&uuml;r Qualifikation und Arbeit. &ldquo;F&uuml;r diese Leute ist es ein gro&szlig;es Problem, &uuml;ber das Vorurteil hinwegzukommen, gescheitert zu sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/aeltere-arbeitslose-qualifikation-als-problem-a-952203.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und dann immer das Geschw&auml;tz &ndash; nat&uuml;rlich auch im SPIEGEL -, da&szlig; &uuml;berall Fachkr&auml;fte fehlten, ohne &auml;ltere Arbeitnehmer gar nichts mehr liefe usw. Wie kann man eigentlich (mit 20 bis 30 Jahren Berufserfahrung!) als &ldquo;gescheitert&rdquo; gelten, wenn der Arbeitgeber einen betriebsbedingt entlassen hat? Passend zum Thema heute wieder eine &ldquo;Ente&rdquo; von der FAZ zum Fachkr&auml;ftemangel bei &Uuml;ber-60-J&auml;hrigen:<\/em><\/p>\n<p><strong>Ente mit 63<\/strong><br>\nDie SPD wollte sich mit den Gewerkschaften auss&ouml;hnen. Die Union hatte nichts dagegen. Also einigte man sich darauf, dass manche Leute fr&uuml;her als bisher in Ruhestand gehen k&ouml;nnen. Doch die Einigkeit ist l&auml;ngst dahin. (&hellip;)<br>\nFachleute erweitern die Bedenken ins Grunds&auml;tzliche. &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;te Wirkung, um dem Fachkr&auml;ftemangel zu begegnen, hat die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters&ldquo;, sagt Michael H&uuml;ther vom Institut der deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln. Wenn die Regierung diese Wirkung vermindere, k&ouml;nne sie den Verlust an Fachkr&auml;ften kaum durch Einwanderung ausgleichen. H&uuml;ther geht noch weiter in seinen Warnungen: &bdquo;Es kann sein, dass durch den Verlust von Fachkr&auml;ften durch die Rente mit 63 die Nutzung der Zeitarbeit in die H&ouml;he schnellt, weil viele Betriebe den fr&uuml;heren Renteneintritt nicht in ihrer Personalplanung haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/geplante-rentenreform-ente-mit-63-12791655.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bajuwarisches Wahlkampfget&ouml;se<\/strong><br>\nHorst Seehofer mimt den gegen Berlin k&auml;mpfenden Recken<br>\nAber geht es &uuml;berhaupt um den Strom aus Windr&auml;dern und Solaranlagen? Eher nicht. Die &raquo;Gleichstrompassage S&uuml;d-Ost&laquo; soll zum Beispiel das ostdeutsche Netz mit einer Verbindung zwischen Bad Lauchst&auml;dt in Sachsen-Anhalt und Meitingen bei Augsburg mit dem s&uuml;ddeutschen Raum verbinden. Dort sitzen viele Gro&szlig;verbraucher, an denen Ostdeutschland eher einen Mangel hat. Dennoch hat Vattenfall im s&auml;chsischen Boxberg 2002 ein neues Braunkohlekraftwerk in Betrieb genommen. Das l&auml;uft jetzt mit einer Spitzenleistung von 675 Megawatt (MW) rund um die Uhr. Braunkohlekraftwerke sind n&auml;mlich viel zu tr&auml;ge, um sich den wechselnden Lasten von Solar- und Windkraftanlagen anzupassen. Also mu&szlig; der Strom m&ouml;glichst weit weg transportiert werden. Weiter versch&auml;rfen wird sich die Situation, wenn zu Beginn des n&auml;chsten Jahrzehnts in Profen im S&uuml;den Sachsen-Anhalts ein weiteres 660-MW-Braunkohlekraftwerk in Betrieb gehen sollte, da&szlig; die Mibrag dort bauen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/02-10\/022.php\">junge Welt<\/a>\n<p>Passend dazu: <strong>Video: Energiewende &ndash; Die XXL-Stromleitung &ndash; Projekt SuedLink &ndash; Prof. Jarass <\/strong><br>\n06.02.2014 &ndash; Bananenrepublik<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sOYq_fJTXrg\">YouTube<\/a><\/p>\n<p>Passend dazu: <strong>Video: Kohle statt &Ouml;ko<\/strong><br>\nBraucht es die Stromtrasse durch Bayern?<br>\nVon Oberfranken bis Schwaben geht die Angst um vor einer neuen, riesigen Stromtrasse. Leitungen auf 70 Meter hohen Strommasten sollen das Fichtelgebirge, die Oberpfalz oder den Naturpark Altm&uuml;hltal zerschneiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/sendungen\/quer\/140130-quer-stromtrasse-102.html#tab=bcastInfo&amp;jump=tab&amp;moreMoreCount=1\">BR Mediathek Video<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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