{"id":2067,"date":"2007-02-01T09:16:19","date_gmt":"2007-02-01T08:16:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2067"},"modified":"2007-02-01T09:16:19","modified_gmt":"2007-02-01T08:16:19","slug":"hinweise-des-tages-318","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2067","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Erbschaftssteuer ist nun die Politik gefordert<\/strong><br>\nNachhilfe f&uuml;r Politiker. Wieder einmal muss das Verfassungsgericht mahnen: Erben werden ungleich behandelt. Eigentlich seit Jahren klar. Wer gro&szlig;e Grund- und Immobilienverm&ouml;gen erbt, zahlt zu wenig Steuer. Und beim Betriebsverm&ouml;gen gibt es zu viele Verg&uuml;nstigungen. Trotzdem ist nichts passiert. Jetzt sagt das Gericht: Hausaufgaben machen! Ein besseres Gesetz muss her!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wipo.verdi.de\/wirtschaftspolitik_aktuell\/data\/07_04_Erbschaftsteuer.pdf\">ver.di Wirtschaftspolitik aktuell [PDF &ndash; 72 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Aus der wunderbaren Welt der PPP:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Bundesinstitut f&uuml;r Arzneimittel (BfArM) soll eine Agentur werden<\/strong><br>\nDie Deutsche Arzneimittelagentur (DAMA) soll nach wirtschaftlichen Grunds&auml;tzen gef&uuml;hrt werden. Die Pr&uuml;fungen f&uuml;r Medikamente, f&uuml;r die das BfArM bislang im Schnitt rund 17 Monate ben&ouml;tigte, soll die DAMA in nur sieben Monaten erledigen. &ldquo;Effizient&rdquo; ist das dann vor allem f&uuml;r die Pharmaindustrie, denn die kann ihre Medikamente schneller und leichter auf den deutschen Markt bringen &ndash; Risiken und Nebenwirkungen tr&auml;gt der Patient.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/6\/0,1872,4340902,00.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><strong>Privatkn&auml;ste<\/strong><br>\nHessen hat den Anfang gemacht, nun wollen drei weitere Bundesl&auml;nder folgen: In ihren Gef&auml;ngnissen sollen private Unternehmen die H&auml;ftlinge betreuen. Bei den Projekten geht es um viel Geld, doch rechtlich sind sie umstritten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,463009,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>IMK-News 1\/07 zum Produktionspotential einer Volkswirtschaft, Konjunkturaussicht 2007, warum Deutschland gegen&uuml;ber Schweden und England zur&uuml;ckbleibt u.a.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/31923.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Lothar Sp&auml;th in den Tagesthemen zur Rente mit 67<\/strong><br>\nTom Buhrow: Brauchen wir vielleicht einen ganz neuen Generationsvertrag?<br>\nLothar Sp&auml;th: Im Endergebnis sind wir dabei, das zu erkennen. Wir sagen nur nicht &ndash; um die Leute nicht zu erschrecken -, wir brauchen einen ganz neuen Generationenvertrag, sondern wir sagen, wir m&uuml;ssen die Dinge anpassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/video\/0,,OID6359918_RESreal120_PLYinternal_NAV_,00.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> So offen wird selten ausgesprochen, wie die Bev&ouml;lkerung durch &bdquo;Tarnworte&ldquo; wie &bdquo;anpassen&ldquo; oder &bdquo;Umbau&ldquo; get&auml;uscht und belogen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Polarisiertes Japan<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Unternehmen dank einer robusten Exportentwicklung und einem anhaltend schwachen Yen zuversichtlich nach vorne blicken, ist bei den Konsumenten von einer Aufbruchstimmung noch immer wenig sp&uuml;rbar.  Statt ihre Gewinne an die Mitarbeiter weiterzureichen, verwenden Japans Firmen ihre freien Mittel f&uuml;r Investitionen oder Dividendenzahlungen, um einerseits international wettbewerbsf&auml;hig zu bleiben und anderseits die Aktion&auml;re zufrieden zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2007\/01\/31\/wi\/articleEVHE9.print.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Bemerkenswert ist die Parallelit&auml;t zu Deutschland. Beide Volkswirtschaften best&auml;tigen die Freihandeltheorie insofern, dass ein Vorteil f&uuml;r die gesamte Volkswirtschaft nur dann  entsteht, wenn die aus den Export&uuml;bersch&uuml;ssen gewonnnen  Einkommen auch der gesamten Volkswirtschaft zu Gute kommen, d.h. das die entstandenen Verteilungsasymmetrien aufgehoben werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Linke im Bundestag fordert die Wiedereinf&uuml;hrung einer B&ouml;rsenumsatzsteuer<\/strong><br>\nIn anderen EU-L&auml;ndern wird die B&ouml;rsenumsatzsteuer nach wie vor erhoben, darunter Gro&szlig;britannien als einem der weltweit gr&ouml;&szlig;ten internationalen Finanzpl&auml;tze. In Gro&szlig;britannien betr&auml;gt die B&ouml;rsenumsatzsteuer 0,5 Prozent, in dem h&auml;ufig als &bdquo;Steuerparadies&ldquo; bezeichneten Irland 1 Prozent, in Finnland 1,6 Prozent. Deutschland hat heute &ndash; gemessen an der B&ouml;rsenumsatzsteuer &ndash; also keinen Wettbewerbsnachteil, sondern unterbietet andere Finanzpl&auml;tze.<br>\nIn der Kapitalmarktstatistik der Deutschen Bundesbank werden f&uuml;r das Jahr 2005 B&ouml;rsenums&auml;tze von insgesamt 3,8 Bio. Euro ausgewiesen. Bei einer B&ouml;rsenumsatzsteuer von 1 Prozent auf alle Wertpapiertransaktionen entspricht dies Steuereinnahmen von 38 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dokumente.linksfraktion.net\/drucksachen\/7721138438_1604029.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 56 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Studie der FES: 40 Prozent ausbildungswilliger Jugendlicher landen in Ersatzma&szlig;ahmen f&uuml;r Lehrstellen, die keinen Berufsabschluss bringen<\/strong><br>\nDie Schw&auml;che des Berufsbildungssystems ist nicht konjunktureller Art, sondern ganz prinzipiell und l&auml;sst sich auch an den aktuellen Zahlen ablesen. Formell suchen in Deutschland im Januar 2007 noch 17.500 Jugendliche einen Ausbildungsplatz &ndash; rechnet man die so genannten Altbewerber hinzu, sind es zehnmal so viele: 160.000. Nur noch ein Viertel der Betriebe bildet &uuml;berhaupt aus und, besonders alarmierend: Im Westen des Landes ist die Zahl der regul&auml;ren Lehrstellen im vermeintlichen Champagnerjahr um drei Prozent gesunken. Gutachter der Friedrich-Ebert-Stiftung fordern eine grundlegende &Uuml;berpr&uuml;fung des &Uuml;bergangssystems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/01\/31\/a0102.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Im Streit um CO2-Grenzwerte schl&auml;gt sich auch Schr&ouml;ders Nachfolgerin auf die Seite der deutschen Industrie und lehnt feste Vorgaben ab.<\/strong><br>\nDie deutschen Automobilhersteller &ndash; und nun auch die Kanzlerin &ndash; wenden sich mit ihrer Kritik gegen einheitliche Obergrenzen f&uuml;r alle Autos. Eine solche absolute Obergrenze wird von der EU jedoch &uuml;berhaupt nicht angestrebt. Der Grenzwert von 120 Gramm soll vielmehr als Durchschnittswert f&uuml;r die Neuwagenflotte jedes Herstellers gelten. Dagegen k&ouml;nnten eigentlich weder Kanzlerin noch Wirtschaftsminister etwas haben, denn dieses Ziel steht im Koalitionsvertrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/01\/31\/a0141.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Mindestlohn-Debatte wird mit den falschen Argumenten gef&uuml;hrt<\/strong><br>\nDer Mindestlohn wird kommen, auch wenn sich die Union noch ziert. Denn der Staat wird von den Unternehmen ausgepl&uuml;ndert. Der Trick der Firmen: Sie zahlen nur noch niedrigste Stundenl&ouml;hne und erwarten, dass ihre Mitarbeiter erg&auml;nzendes Arbeitslosengeld II beantragen. Inzwischen erhalten schon 550.000 Arbeitnehmer staatliche Hilfen, obwohl sie regul&auml;r besch&auml;ftigt sind. Ein Jahr zuvor waren es erst 367.000. Diese Zahlen sind ein Zeichen der Krise &ndash; mitten im Boom. Ausgerechnet w&auml;hrend eines Aufschwungs m&uuml;ssen immer mehr Menschen erleben, dass ihre Arbeit nicht zum Leben reicht, obwohl die Firmengewinne sprudeln. Da hilft nur noch ein Mindestlohn, der zumindest Hartz IV &uuml;bersteigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/01\/31\/a0185.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Bericht 2006 der Bundesregierung zu Hartz I bis III<\/strong><br>\nEin durchwachsenes Zeugnis stellen Wissenschaftler den Arbeitsmarktreformen &ldquo;Hartz I bis III&rdquo; aus. Im &ldquo;Bericht 2006 der Bundesregierung zur Wirksamkeit moderner Dienstleistungen am Arbeitsmarkt&rdquo; werden etwa die Sperrzeitenregelungen beim Arbeitslosengeldbezug und der Existenzgr&uuml;ndungszuschuss positiv bewertet. Schlechte Noten erhalten in dem 200-seitigen Bericht, den die <a href=\"http:\/\/dip.bundestag.de\/btd\/16\/039\/1603982.pdf\">Bundesregierung als Unterrichtung [PDF &ndash; 3.5 MB]<\/a> vorgelegt hat, dagegen unter anderem die so genannten Personal-Service-Agenturen (PSA). Die PSA stellen Arbeitslose befristet ein und leihen sie mit dem Ziel der Daueranstellung vorrangig an andere Betriebe aus. Die Untersuchung ergab, dass PSA-Besch&auml;ftigte aufgrund dieser T&auml;tigkeit aber sogar sp&auml;ter als vergleichbare Arbeitslose einen festen neuen Job fanden. Au&szlig;erdem sei das Instrument mit hohen Kosten f&uuml;r die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) verbunden. An der Untersuchung waren den Angaben zufolge mehr als 100 Wissenschaftler in mehr als 20 Forschungseinrichtungen beteiligt. Der Bericht ist die Zusammenfassung von mehr als 2.000 Seiten an Ergebnissen zu den einzelnen Instrumenten der 2002 beschlossenen ersten &ldquo;Hartz&rdquo;-Gesetze. Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zur Grundsicherung f&uuml;r Arbeitssuchende (&ldquo;Hartz IV&rdquo;) ist nicht Gegenstand des Berichts, das Arbeitslosengeld II (Alg II) soll gesondert evaluiert werden. Verkn&uuml;pft mit dem Bericht sind Handlungsempfehlungen der Forscher. Diese sollen nach Darstellung der Bundesregierung Ausgangspunkt sein f&uuml;r die im Koalitionsvertrag f&uuml;r 2007 anberaumte Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente. Anders als noch im <a href=\"http:\/\/dip.bundestag.de\/btd\/16\/005\/1600505.pdf\">Zwischenbericht von Anfang 2006 [PDF &ndash; 5.9 MB]<\/a> kommen die Wissenschaftler nun zu dem Schluss, dass sich die Integrationschancen von Arbeitslosen mit Vermittlungsgutscheinen f&uuml;r private Arbeitsvermittler verbessern lassen. Arbeitslose, die im Jahr 2005 einen Vermittlungsgutschein erhielten, h&auml;tten binnen vier Monaten fr&uuml;her eine Erwerbst&auml;tigkeit aufgenommen. Weiterhin hei&szlig;t es in dem Bericht, die Zahl der Teilnehmer an einer gef&ouml;rderten beruflichen Weiterbildung sei stark gesunken: von 523.000 neuen Ma&szlig;nahmen im Jahr 2000 auf 132.000 im Jahr 2005 &ndash; mithin ein R&uuml;ckgang von gut 75 Prozent. Zur&uuml;ckgef&uuml;hrt wird dies vor allem auf das &ldquo;Creaming&rdquo; &ndash; nur solche Arbeitslose erhalten eine Weiterbildung, die eine m&ouml;glichst hohe Eingliederungswahrscheinlichkeit haben. Dieses Vorgehen sei &ldquo;nicht aussichtsreich, solange die methodische Basis hierf&uuml;r unzul&auml;nglich ist&rdquo;, kritisieren die Wissenschaftler. Die Unterst&uuml;tzung Arbeitsloser beim Schritt in die Selbstst&auml;ndigkeit wird von den Forschern begr&uuml;&szlig;t. Im Jahr 2005 seien knapp 248.000 Neugr&uuml;ndungen aus Arbeitslosigkeit von der BA gef&ouml;rdert worden, 37 Prozent davon in einer so genannten Ich-AG. Noch nicht untersucht ist allerdings die Zusammenlegung von Existenzgr&uuml;ndungszuschuss und &Uuml;berbr&uuml;ckungsgeld zum 1. August 2006. Bei den Minijobs gab es aufgrund der seit 1. April 2003 bestehenden Neuregelung bis Mitte 2006 1,56 Millionen zus&auml;tzliche Minijobber vor allem im Nebenerwerb. Im Juni 2006 gab es etwa 6,8 Millionen Minijobber. &ldquo;Dabei erweisen sich die Minijobs allerdings f&uuml;r Arbeitslose nicht als Br&uuml;cke in eine sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Mit der Neuregelung wurde die Bruttoentgeltgrenze von 325 Euro auf 400 Euro monatlich angehoben und die vorherige Arbeitszeitbegrenzung von 15 Stunden w&ouml;chentlich aufgehoben. Der Umbau der BA verlaufe &ldquo;in die richtige Richtung&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Genannt werden etwa der Aufbau von Kundenzentren und die systematische Steuerung des Kundenstroms in den Arbeitsagenturen. Die Fachkr&auml;fte in den Agenturen w&uuml;rden etwa dadurch entlastet, dass eine Vielzahl von Anfragen bereits in Eingangszone abschlie&szlig;end bearbeitet werden k&ouml;nne. Im M&auml;rz 2006 habe dies auf etwa 50 bis 70 Prozent der Anliegen zugetroffen. Den Angaben zufolge hat sich die Kundenzufriedenheit von Alg-I-Beziehern vom Fr&uuml;hjahr 2004 bis zum Fr&uuml;hjahr 2006 &ldquo;insgesamt leicht verbessert&rdquo;. Am &ouml;ffentlichen Bild der BA habe sich dagegen &ldquo;wenig ge&auml;ndert&rdquo;. Die Wissenschaftler weisen daraufhin, dass die Trennung der Tr&auml;gerschaft arbeitsmarktpolitischer Leistungen f&uuml;r Alg I und II &ldquo;eine der gr&ouml;&szlig;ten Achillesfersen der deutschen Arbeitsmarktpolitik&rdquo; darstelle. So genannte Betreuungskunden, also Arbeitslose mit gro&szlig;en Vermittlungshemmnissen, seien von aktiven Leistungen weitgehend ausgeschlossen, da die BA erwarte, dass sie erst dann Wirkung zeigten, wenn der Betroffene nach einem Jahr vom Alg I ins Alg II gerutscht sei &ndash; sich der Einsatz also nicht mehr rechne. Die Forscher schlagen als eine M&ouml;glichkeit vor, die Kosten aktiver Leistungen f&uuml;r Alg-I-Bezieher mit dem so genannten Aussteuerungsbetrag zu verrechnen, wenn der Integrationserfolg erst nach Eintritt in den Alg-II-Bezug eintritt. Der Aussteuerungsbetrag von rund 10.000 Euro muss von der BA f&uuml;r jeden Arbeitslosen bezahlt werden, der vom Alg I ins Alg II wechselt. \n<p>Quelle: heute im bundestag newsletter (Sie k&ouml;nnen sich <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/mailing\/index.html\">kostenlos als Abonnent eintragen<\/a>.)<\/p>\n<p><em>heute im bundestag &ndash; hib ist der laufende Pressedienst des Deutschen Bundestages. Er wird vom Pressezentrum des Deutschen Bundestages herausgegeben und berichtet &uuml;ber die inhaltliche Arbeit des Deutschen Bundestages, z.B. welche Beratungen in den Aussch&uuml;ssen oder anderen Gremien stattfinden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>ARD plus-minus: Rentensicherung nur noch mit Aktienfonds<\/strong><br>\nF&uuml;r einen langfristigen Verm&ouml;gensaufbau und f&uuml;r die Altersvorsorge kann man auf Aktien eigentlich nicht verzichten. Auf lange Sicht &ndash; gemeint ist ein Anlagezeitraum von mindestens zehn Jahren &ndash; war die Entwicklung fast immer positiv. Einzige Ausnahme: der Zeitraum von Anfang 1961 bis Ende 1970. Da gab es j&auml;hrlich ein Minus von durchschnittlich einem Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,pqv7lddr2oj9swmq~cm.asp\">ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wehe man geht in einer Aktienbaisse oder wie 2001 eine Blase platzt in Rente. Aber wie sagt die Finanzwirtschaft doch immer: Die private Altersvorsorge ist sicher.<\/em><\/p>\n<p>Siehe zur Rentendebatte einen <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi-nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&amp;cat=1&amp;id=31631%20\">wohltuend kritischen Beitrag in den vdi nachrichten<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Wachstumsm&ouml;glichkeiten der deutschen Wirtschaft werden nach Ansicht zweier renommierter Wirtschaftsinstitute fehlerhaft berechnet.<\/strong><br>\n&ldquo;Die Potenzialberechnungen des deutschen Wirtschaftswachstums sind notorisch unzuverl&auml;ssig&rdquo;, urteilt Gustav Horn vom Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung. &Auml;hnlich skeptisch ist sein Kollege Friedrich Heinemann vom Zentrum f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung. &ldquo;Wir tappen im Dunkeln. Die Methoden sind alle sehr angreifbar.&rdquo;<br>\nDamit stellen die &Ouml;konomen eines der wichtigsten Konzepte zur Steuerung der deutschen Wirtschaftspolitik in Frage. Das Potenzialwachstum dient Geld- und Finanzpolitikern seit Jahrzehnten als Orientierungsgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r ihre Zins- und Haushaltsentscheidungen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/156705.html?mode=print\">FTD<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_17_2007.pdf\">IMK [PDF &ndash; 108 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Meiler der Skrupellosen<\/strong><br>\nDie Verfasser des internen Vattenfall-Berichts sprechen von einer &ldquo;Degradierung der Sicherheitskultur&rdquo; zugunsten von Produktionsinteressen. Das Personal rief vergeblich um Hilfe oder wurde selbst Teil des Problems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/01\/31\/a0167.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2067","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2067","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2067"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2067\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2067"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2067"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}