{"id":20706,"date":"2014-02-14T18:04:06","date_gmt":"2014-02-14T17:04:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706"},"modified":"2015-11-09T14:22:29","modified_gmt":"2015-11-09T13:22:29","slug":"hinweise-des-tages-ii-143","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h01\">Edathy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h02\">Troika verursachte &ldquo;sozialen Tsunami&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h03\">Griechenland: Arbeitslosenquote bei 28%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h04\">Matteo Renzi &ndash; Der Mann, der Italiens letzte Chance ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h05\">Um Kopf und Kragen gebaut &ndash; Das spanische Immobilien-Trauma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h06\">Paul Krugman: Writing Off the Unemployed  &ndash;  Die Arbeitslosen werden abgeschrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h07\">Das anonyme Heer der Schreibsklaven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h08\">Ist Sigmar Gabriel ein Lohndr&uuml;cker?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h09\">Gemeinsame Agrarpolitik &ndash; Fluch oder Segen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h10\">Gewalt gegen Helferinnen in Hongkong: Aufstand der Hausm&auml;dchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h11\">Grenzsch&uuml;tzer sollen Fl&uuml;chtlinge aufs Meer geschleppt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h12\">Wie Medienberichte ein Verstehen Afghanistans unm&ouml;glich machen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h13\">Wie kann Hochschulpolitik sich aktuellen und zuk&uuml;nftigen gesellschaftlichen Problemen stellen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h14\">Schr&ouml;der &ndash; Sein trauriges Leben an der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h15\">Zu guter Letzt: Die neue deutsche Au&szlig;enpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706#h16\">Werner R&uuml;gemer schreibt uns zu unserem Hinweis #8 <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20706&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Edathy<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nochmal zu Edathy<\/strong><br>\nDie ganze Chose basiert auf einer Kundenliste, die in Kanada anfiel, als sie einen &ldquo;Kinderpornoring zerschlagen&rdquo; haben, wie die Presse berichtete. Tats&auml;chlich war das aber kein Kinderpornoring sondern ein Versender von (nichtsexuellen) Nudistenfotos. Mag man anst&ouml;&szlig;ig finden, aber verboten ist es weder in Kanada noch hier. Der Laden hatte ein ganz normales Gewerbe angemeldet und hat auch brav Steuern gezahlt und sich sogar mit anderen Firmen gerichtlich &uuml;ber Trademarks gezankt. Wieso gab es dann &uuml;berhaupt eine &ldquo;Kinderpornoring-Hopsnahme&rdquo;? Weil ein Kunde (EINER!) von dem Laden einen gro&szlig;en Stash an Kinderpornos hatte, und da haben sie sich gesagt, hey, der hat da legale Dinge gekauft, vielleicht sind noch andere von deren Kunden in Kinderpornokram verwickelt. Und seit dem gibt es anscheinend in diversen L&auml;ndern Hausdurchsuchungen bei Kunden von dieser Firma. Und zwar nur weil die legale Bilder bei einer Firma im Ausland geordert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.fefe.de\/?ts=ac053ccb\">Fefe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Fefe hat vollkommen Recht. Es kann und darf in einem Rechtsstaat nicht sein, dass man f&uuml;r legale Dinge &ndash; egal wie unmoralisch sie sein m&ouml;gen &ndash; strafrechtlich verfolgt wird. Und hier kommt gerade im Fall Edathy nat&uuml;rlich auch die politische Komponente ins Spiel. Die Beh&ouml;rden, die auf dieser Basis gegen Edathy ein Ermittlungsverfahren in Gang gesetzt haben, wussten sehr wohl, dass dieses Verfahren a) auf &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdiger Basis und b) gegen einen Politiker in Gang gesetzt wurde, der beim ersten Durchsickern der kleinsten Details von den Medien aufs Schafott gef&uuml;hrt wird. Das Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsprinzip ist ein zentrales Merkmal des Rechtsstaates. Wenn auf Basis fragw&uuml;rdiger Hinweise, die noch nicht einmal ein Indiz f&uuml;r eine strafbare Handlung <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ermittlungen-gegen-edathy-bilder-von-nackten-jungs-darf.694.de.html?dram:article_id=277382\/\">bieten<\/a>, in Kauf genommen wird, dass die berufliche Karriere eines Menschen schweren Schaden nimmt, oder dass seine b&uuml;rgerliche Existenz aufs Spiel gesetzt wird, so ist der Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit nicht gegeben. Das Vorgehen der Beh&ouml;rden mag damit zu tun haben, dass Edathy sich w&auml;hrend seiner politischen Arbeit im NSU-Ausschuss oftmals sehr kritisch mit ihnen auseinandergesetzt hat. F&uuml;r Kritiker der Sicherheitsbeh&ouml;rden m&uuml;ssen jedoch die gleichen Gesetze gelten wie f&uuml;r jedermann. Eine ganz andere Ebene ist die moralische. Selbstverst&auml;ndlich kann man sich dar&uuml;ber aufregen, dass ein Politiker sich Nudistenbilder schicken l&auml;sst. Das ist ja auch der Grund, warum sicherheitspolitische Ma&szlig;nahmen nie mit Dingen wie Copyright-Verletzungen oder politischen &Auml;u&szlig;erungen, sondern stets mit der abscheulichsten Sache, die man sich vorstellen kann, mit Kinderpornographie, begr&uuml;ndet werden. Das darf unseren Blick f&uuml;r den Rechtsstaat aber nicht tr&uuml;ben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die M&auml;r vom Milliardenmarkt<\/strong><br>\nWenn es um das Thema &bdquo;Kinderpornografie&ldquo; (korrekter: Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern) geht, dann sind viele Journalisten wohl so geschockt, dass sie schlagartig sowohl ihren gesunden Menschenverstand als auch ihre Recherchef&auml;higkeiten verlieren. Anders ist es kaum zu erkl&auml;ren, dass immer wieder die gleichen eklatanten Fehler passieren. So behauptet Rainer Leurs heute bei Spiegel Online, dass der Umsatz mit solchen Missbrauchsdarstellungen nicht klar sei, aber laut Sch&auml;tzungen bei 18 Milliarden Dollar liegen w&uuml;rde. Quelle: eine nicht n&auml;her beschriebene Interpol-Sch&auml;tzung &bdquo;vor einigen Jahren&ldquo;, aber wie so oft: kein Link, der Leser k&ouml;nnte dann ja die Quelle &uuml;berpr&uuml;fen. [&hellip;]<br>\nSprich: es gibt keinerlei belastbare Quelle f&uuml;r die Behauptung eines 18 oder gar 20 Milliarden US-Dollar gro&szlig;en Marktes. Einer plappert die &bdquo;Sch&auml;tzung&ldquo; des anderen nach, rei&szlig;ereische Zahlen werden ver&ouml;ffentlicht, seri&ouml;se Untersuchungen gehen unter. [&hellip;]<br>\nDie Studie der Uni Hannover ist in der Zwischenzeit fertig, und hat das vorl&auml;ufige Ergebnis best&auml;tigt, dass es keinen relevante kommerziellen Markt gibt.<br>\nAuch wenn zu vermuten ist, dass sich das mit hidden services bei Tor ein klein wenig ge&auml;ndert hat: man kann nicht davon sprechen, dass der kommerzielle Vertrieb von Darstellugen sexuellen Missbrauchs von Kindern einen relevanten Markt oder gar Milliardenmarkt darstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.alvar-freude.de\/2014\/02\/milliardenmarkt.html\">Alvar Freude (AK Zensur)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Troika verursachte &ldquo;sozialen Tsunami&rdquo;<\/strong><br>\nSchwere Vorw&uuml;rfe aus dem Europaparlament: Die internationale Troika habe in den Krisenl&auml;ndern einen &ldquo;sozialen Tsunami&rdquo; ausgel&ouml;st, klagt der Besch&auml;ftigungsausschuss an.<br>\nDie &ldquo;Men in Black&rdquo; h&auml;tten sich dabei &uuml;ber die Europ&auml;ische Sozialcharta und die Regeln der Internationalen Arbeitsorganisation ILO hinweggesetzt, hei&szlig;t es in einem Bericht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/troika-verursachte-sozialen-tsunami\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope%29\">Lost in EUrope<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/euobserver.com\/news\/123135\">EUObserver: MEPs accuse troika of causing &lsquo;social tsunami&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland: Arbeitslosenquote bei 28%<\/strong><br>\nWie das griechische Statistikamt (ELSTAT) heute berichtete, stieg die saisonbereinigte offizielle Arbeitslosenquote in Griechenland im November 2013 auf 28,0%, nach 27,7% im Vormonat. Die Quote der saisonbereinigten Jugendarbeitslosigkeit lag im November bei 61,4%. Da zeigt sie sich wieder, wie jeden Monat, die h&auml;ssliche Fratze der angeblichen &ldquo;Fortschritte&rdquo;. Unbereinigt bei den Originaldaten kletterte die Arbeitslosenquote sogar auf 28,4%, nach 26,9% im Vorjahresmonat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/griechenland-arbeitslosenquote-bei-28\/\">Quersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Matteo Renzi &ndash; Der Mann, der Italiens letzte Chance ist<\/strong><br>\nMatteo Renzi ist Italiens gro&szlig;er Hoffnungstr&auml;ger. Ihm traut die Wirtschaft zu, das Land zu erneuern. Und er wei&szlig;: Scheitern ist diesmal einfach nicht drin. [&hellip;]<br>\nMit seinem Aufruf, das Land und seine Wirtschaft im Hauruck-Verfahren aus dem Sumpf zu holen, hat der jugendliche Politiker in Italien gro&szlig;e Erwartungen geweckt. Renzi ist zugleich auch die letzte Hoffnung f&uuml;r die italienische Wirtschaft. Zwar betonen die Italiener immer wieder, dass sie Europas zweitwichtigstes Industrieland darstellen. Doch infolge der Krise sank Italiens Industrieproduktion um 25 Prozent. [&hellip;]<br>\nWie genau er das Land und seine Wirtschaft reformieren will, dazu &auml;u&szlig;erte sich Renzi bisher allerdings relativ vage. Auch deshalb ist sein Programm bisher eine Projektionsfl&auml;che f&uuml;r vielerlei Reformw&uuml;nsche, die sich mitunter widersprechen. Vorgestellt hat Renzi bisher beispielsweise eine &bdquo;Jobs Act&ldquo; f&uuml;r mehr Arbeitspl&auml;tze: Darin schl&auml;gt er einen neuen Arbeitsvertrag vor, der Entlassungen zun&auml;chst erleichtert und dem je mehr Rechte bieten soll, umso l&auml;nger er besch&auml;ftigt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/italien\/matteo-renzi-der-mann-der-italiens-letzte-chance-ist-12802189.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> In der FAZ und anderen Medien wird Renzi als eine Art kleiner Schr&ouml;der dargestellt, der die Wirtschaft durch &bdquo;unpopul&auml;re Reformen&ldquo; retten will. Ob das mal kein Schnellschuss ist? Renzi hat sich der Vergangenheit mehrfach gegen das Spardiktat aus Br&uuml;ssel und Berlin stark gemacht. Daf&uuml;r wurde er vom SPIEGEL noch vor wenigen Wochen <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/italien-sozialdemokrat-renzi-draengt-an-die-macht-a-941961.html\">als &bdquo;Populist&ldquo; verunglimpft<\/a>. In welche Richtung Renzi Italien steuern wird, ist noch vollkommen offen. Auf jeden Fall d&uuml;rfte es f&uuml;r Br&uuml;ssel und Berlin in Zukunft unbequemer werden, denn Renzi strotzt nur so vor Selbstbewusstsein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Um Kopf und Kragen gebaut &ndash; Das spanische Immobilien-Trauma<\/strong><br>\nSpanien steckt noch immer tief in der Krise, auch wenn die Banken inzwischen gerettet sind. Viele Spanier sind nach dem Platzen der Immobilienblase hoch verschuldet und m&uuml;ssen bis an ihr Lebensende Schulden abbezahlen. Hunderttausende, darunter viele, die nie kreditw&uuml;rdig waren, verlieren ihre auf Pump gekauften H&auml;user und Wohnungen. Zwangsr&auml;umungen sind deshalb, anders als in Italien und Griechenland, an der Tagesordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/podcast-ww.wdr.de\/medstdp\/fsk0\/33\/337329\/337329_3404073.mp3\">WDR 5 [MP3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wer seinen Einblick in die spanischen Zust&auml;nde sch&auml;rfen m&ouml;chte und Anf&auml;lle von Tr&uuml;bsinn nicht scheut &ndash; denn in vielem begegnen sich spanische und deutsche, europ&auml;ische Zust&auml;nde &ndash; sei auf den Roman von Rafael Chirbes: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/rezensionen\/belletristik\/rafael-chirbes-am-ufer-jede-wirtschaft-schafft-sich-ihre-abfallgrube-12767910.html?printPagedArticle=true\">&ldquo;Am Ufer&rdquo;<\/a> verwiesen. Ein kleiner Auszug:<\/em> <\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Bei mir zu Hause von der Terrasse aus sehe ich die unbewegten Kr&auml;ne &uuml;ber dem halb fertigen Wohnblock, an manchen von ihnen h&auml;ngt eine Schubkarre, und diese Schubkarren sind der Stempel unter die Katastrophe, meine Katastrophe, die Aufgabe meiner Projekte, das Zeichen daf&uuml;r, dass die Kr&auml;ne unbenutzt sind und die Firma pleite. Ich sehe die Wohnblocks, zum Teil reine Betonskelette, sonst Ziegel, unverputzt. &hellip; Die Kr&auml;ne: ein Scherenschnitt am Himmel und daran schaukelnd die Schubkarre, wie ein Selbstm&ouml;rder an seinem Strick.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Paul Krugman: Writing Off the Unemployed  &ndash;  Die Arbeitslosen werden abgeschrieben<\/strong><br>\n1987 ver&ouml;ffentlichte mein Princeton-Kollege Alan Blinder ein ausgezeichnetes Buch mit dem Titel &ldquo;Harter Verstand, weiches Herz&rdquo;. Wie zu erwarten, war das eine Forderung nach einer entschlossenen, aber einf&uuml;hlsamen Wirtschaftspolitik. Was wir dann tats&auml;chlich bekamen  &ndash;  besonders, wenn auch nicht ausschlie&szlig;lich von republikanischer Seite  &ndash;  war leider das Gegenteil. Und man kann schwerlich ein besseres Beispiel f&uuml;r die hartherzige und schwachsinnige Politik der derzeitigen GOP finden, als das, was letzte Woche geschah, als die Republikaner zum wiederholten  Male das Mittel des Filibuster anwandten, um die Unterst&uuml;tzung der Langzeitarbeitslosen zu verhindern.<br>\nWas man &uuml;ber die Langzeitarbeitslosigkeit in Amerika wei&szlig;?<br>\nZun&auml;chst einmal, dass sie so hoch ist, wie fast noch nie. Normalerweise haben die Langzeitarbeitslosen  &ndash;  Leute, die 27 Wochen oder mehr ohne Arbeit sind  &ndash;  zwischen 10 und 20 Prozent aller Arbeitslosen ausgemacht. Diese Zahl liegt heute bei 35,8 Prozent. Trotzdem hat man die erweiterte Arbeitslosenunterst&uuml;tzung, die 2008 eingef&uuml;hrt worden war, jetzt auslaufen lassen. Folglich erhalten nur wenige der Langzeitarbeitslosen irgendeine Form von Unterst&uuml;tzung.<br>\nZweitens liegt man laut einer Untersuchung Josh Mitchells vom Urban Institute falsch in der Annahme, der stereotypische Langzeitarbeitslose geh&ouml;re zur Gruppe jener Leute  &ndash;  nicht wei&szlig;, schlecht ausgebildet und so fort. Die H&auml;lfte der Langzeitarbeitslosen sind nicht-hispanische Wei&szlig;e. College-Absolventen verlieren ihren Job nicht so leicht wie weniger gut Ausgebildete, aber wenn das doch geschieht, dauert es tats&auml;chlich l&auml;nger, bis sie wieder in den Kreis der langfristig Besch&auml;ftigten aufgenommen werden. Und bei Besch&auml;ftigten &uuml;ber 45 ist es besonders wahrscheinlich, dass sie lange arbeitslos bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/02\/10\/opinion\/krugman-writing-off-the-unemployed.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das anonyme Heer der Schreibsklaven<\/strong><br>\nErfahrungen einer Autorin mit Textagenturen im Internet<br>\nEbbe in der Haushaltskasse, keine Auftr&auml;ge in Sicht &ndash; da muss die Freiberuflerin neue Wege finden, um das n&ouml;tige Kleingeld aufzutreiben. Unter Suchworten wie &bdquo;Geld verdienen im Internet&ldquo; sto&szlig;e ich schnell auf die Online-Textagenturen, die neuerdings wie Pilze aus dem Boden schie&szlig;en. Hier kann jeder als Autor agieren, der von sich glaubt, einer zu sein. Man meldet sich an, absolviert einen kurzen, leicht zu bestehenden Eignungstest und wird mit einem automatisch erstellten Schreiben als neuer Autor im Portal begr&uuml;&szlig;t.<br>\nNun loggt man sich ein und findet ein wirres Durcheinander von Schreibauftr&auml;gen vor: Hier will ein Modedesigner seine neueste Kollektion in einer Pressemitteilung vorstellen, da wird ein Infotext zum Sauerland verlangt, und dort w&uuml;nscht sich der Betreiber eines Gartenportals einen Beitrag &uuml;ber Dahlienknollen. Alle diese Schreibauftr&auml;ge werden in einem sogenannten Pool gelistet und harren des Autors, der sie erledigt. Wer immer sich zutraut, den Text zu schreiben, klickt einfach auf &bdquo;Annehmen&ldquo; und hat den Zuschlag. Er schreibt seinen Text, sendet ihn an den Kunden, und wird, wenn dieser zufrieden ist, mit dem zuvor in der Auftragsbeschreibung avisierten Honorar entlohnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mmm.verdi.de\/tarife-beruf\/01-2014\/das-anonyme-heer-der-schreibsklaven\">M &ndash; Menschen &ndash; Machen &ndash; Medien<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ist Sigmar Gabriel ein Lohndr&uuml;cker?<\/strong><br>\nEs klingt wie ein Skandal: Ausgerechnet ein sozialdemokratischer Wirtschaftsminister hat in seinem ersten Jahreswirtschaftsbericht nichts besseres zu tun, als Lohnzur&uuml;ckhaltung zu fordern. So zumindest wurde es berichtet.<br>\nIn Wahrheit ist das alles eine ziemliche Ente. In dem Bericht steht:<br>\n&bdquo;Gute Arbeit muss sich einerseits lohnen und existenzsichernd sein. Andererseits m&uuml;ssen Produktivit&auml;t und Lohnh&ouml;he korrespondieren, damit sozial versicherungspflichtige Besch&auml;ftigung erhalten bleibt.&ldquo;<br>\nDie Lohnentwicklung soll sich also an der Produktivit&auml;t orientieren &ndash; ja woran denn sonst? Das Problem in Deutschland war ja, dass in den vergangenen Jahren die Zunahme der L&ouml;hne hinter der Zunahme der Produktivit&auml;t (plus Zielinflation) zur&uuml;ckblieb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/02\/12\/ist-sigmar-gabriel-ein-lohndrucker_7112\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gemeinsame Agrarpolitik &ndash; Fluch oder Segen?<\/strong><br>\nDie Gemeinsame Agrarpolitik der EU, kurz GAP genannt, regelt Normen und Subventionen f&uuml;r die Landwirtschaft in den Mitgliedsl&auml;ndern. Dabei sto&szlig;en bei beteiligten Staaten unterschiedliche Interessen aufeinander. Die Doku gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber die historische Entwicklung und l&auml;sst Landwirte und Politiker zu Wort kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/050048-000\/gemeinsame-agrarpolitik-fluch-oder-segen?autoplay=1\">arte<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gewalt gegen Helferinnen in Hongkong: Aufstand der Hausm&auml;dchen<\/strong><br>\nMisshandlung als Berufsrisiko: In Hongkong arbeiten Hunderttausende Frauen aus S&uuml;dostasien als Haushaltshilfen, viele unter schlimmen Bedingungen. Ein besonders brutaler Fall r&uuml;ckt ihr Leid auf die politische Agenda. Indonesien droht schon mit einem Hausm&auml;dchen-Embargo. Zwar sind sie in 320.000 Haushalten der Stadt unverzichtbarer Bestandteil des t&auml;glichen Lebens, doch Respekt genie&szlig;en die Frauen selten. Drei von f&uuml;nf geben in einer Umfrage an, sie w&uuml;rden mit rauem bis beleidigendem Ton behandelt. Jede F&uuml;nfte klagte &uuml;ber k&ouml;rperliche &Uuml;bergriffe, sechs Prozent auch &uuml;ber sexuellen Missbrauch. Zudem sind sie abh&auml;ngig von ihren Arbeitgebern. Amnesty International zufolge m&uuml;ssen die meisten von ihnen ihre P&auml;sse abgeben, wenn sie die Arbeit antreten. Daher kommt wohl auch die Furcht, Misshandlungen anzuzeigen. Diese Angst k&ouml;nnte nun weichen, auch wegen des Falles von Erwiana Sulistyaningsih. Der Mann, f&uuml;r dessen Haushalt sie verantwortlich war, verpr&uuml;gelte die junge Indonesierin monatelang immer wieder, bis sie nicht einmal mehr zur Toilette laufen konnte. Bilder der Frau, mit zugeschwollenem Gesicht in einem Krankenhaus-Rollstuhl, schockieren die &Ouml;ffentlichkeit. Ihr Peiniger muss sich f&uuml;r seine Gewaltausbr&uuml;che vor Gericht verantworten. Es ist nicht der erste Fall dieser Art in der j&uuml;ngsten Vergangenheit. Vergangenes Jahr wurde bekannt, dass ein Hausm&auml;dchen mit einem hei&szlig;en B&uuml;geleisen maltr&auml;tiert wurde. &ndash; Und die Regierung der chinesischen Sonderwirtschaftszone? Sie scheint die Drohungen aus Jakarta nicht ernst zu nehmen. Sollten indonesische Helferinnen zu Hause bleiben, w&uuml;rde man einfach mehr aus Myanmar holen, t&ouml;nen Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/gewalt-gegen-helferinnen-in-hongkong-aufstand-der-hausmaedchen-1.1878768\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bislang sind solche Meldungen und <a href=\"http:\/\/www.krone.at\/Welt\/Dienstmaedchen_in_Emiraten_von_Chefin_zu_Tode_gefoltert-Weil_sie_faul_war-Story-340618\">schlimmere<\/a> aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten zu lesen. Bei den Vertretungen der Philippinen in diesen Staaten gehen jeden Tag an die hundert telefonische Hilferufe von Hausm&auml;dchen ein, die geschlagen oder vergewaltigt wurden oder die keinen Lohn bekommen. Das Traurige ist, dass diese Berichte seit Jahrzehnten kommen und gehen, ohne dass sich irgendetwas &auml;ndert. Diejenigen, die derzeit wieder einmal f&uuml;r westliche Werte in Russland oder der Ukraine eintreten, bleiben blind gegen&uuml;ber den Misshandlungen des weltweiten Proletariats, der &ldquo;Reservearmee&rdquo; an ausl&auml;ndischen Arbeitern und Angestellten, die in Abstufungen auch hierzulande manches zu erleiden haben.  &ndash; Abgesehen davon habe ich schon &ouml;fters geh&ouml;rt, dass auch deutsche Diplomaten oder Mitarbeiter von Entwicklungsorganisationen gegen&uuml;ber ihrem Hauspersonal in Entwicklungsl&auml;ndern &auml;u&szlig;erst herablassend auftreten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Grenzsch&uuml;tzer sollen Fl&uuml;chtlinge aufs Meer geschleppt haben<\/strong><br>\nZw&ouml;lf Fl&uuml;chtlinge ertrinken vor den Augen der griechischen K&uuml;stenwache. Wom&ouml;glich sterben sie gerade ihretwegen.<br>\nImmer wieder holt Sabur Azizi die Fotos hervor: Sie zeigen seinen Sohn Behzad und seine Frau Elahe, beide l&auml;cheln, sehen erleichtert aus. Ihr Blick erz&auml;hlt von dem gro&szlig;en Gl&uuml;ck, es nach einer Flucht vorerst in Sicherheit geschafft zu haben, an einen Ort, wo man bei sch&ouml;nem Wetter sogar schon sein Ziel am Horizont sehen kann. Europa.<br>\nAzizi hat es nach Griechenland geschafft. Doch was ist das schon wert? Er sitzt in einem Hotelzimmer in Athen, er weint. Die Fotos von seiner Frau und seinem Sohn sind keinen Monat alt, und doch zeigen sie eine Welt, wie sie nie mehr sein wird. Beide sind ertrunken, eingeschlossen im Wrack eines Fischerbootes, gestorben in der Nacht, die Azizi nie vergessen wird und in der sich auch die Irrungen und Wirrungen der europ&auml;ischen Fl&uuml;chtlingspolitik in ihrer ganzen Drastik zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/vorwuerfe-wegen-toten-vor-griechischer-insel-grenzschuetzer-sollen-fluechtlinge-aufs-meer-geschleppt-haben-1.1887459\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie Medienberichte ein Verstehen Afghanistans unm&ouml;glich machen.<\/strong><br>\nKabul &mdash; Nachrichten O-Ton: &bdquo;&hellip; hat erneut ein massiver Anschlag die afghanische Hauptstadt Kabul ersch&uuml;ttert.&ldquo; In den deutschen Nachrichtensendungen klingen Meldungen aus Afghanistan immer gleich. Das Stakkato der Schreckensmeldungen erweckt den Eindruck, als habe eine Taliban-Armee Kabul umringt und als sei es nur noch eine Frage von Stunden, bis die letzte Bastion der afghanischen Regierung in die H&auml;nde b&auml;rtiger Gotteskrieger fiele.<br>\nEin Realit&auml;tscheck k&ouml;nnte dieses Bild eigentlich schnell korrigieren. Denn kaum ein Anschlag in Kabul und tats&auml;chlich nur ganz wenige in anderen Landesteilen werden von mehr als einem halben Dutzend Attent&auml;ter ausgef&uuml;hrt. Sicher, f&uuml;r die Opfer &auml;ndert das nichts. Doch bemerkenswert ist: W&uuml;rden genau diese Attacken in westlichen L&auml;ndern stattfinden, w&uuml;rden dieselben Medien sie differenzierter als das bezeichnen, was sie sind &bdquo;Terroranschl&auml;ge&ldquo;. Doch kaum geht es um Afghanistan, spielen Details kaum noch eine Rolle, denn wie man l&auml;ngst wei&szlig;, &bdquo;nichts ist gut in Afghanistan&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aussengedanken.de\/wie-medienberichte-ein-verstehen-afghanistans-unmoeglich-machen\/\">AussenGedanken<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie kann Hochschulpolitik sich aktuellen und zuk&uuml;nftigen gesellschaftlichen Problemen stellen?<\/strong><br>\nDer ehemalige Berliner Bildungssenator J&uuml;rgen Z&ouml;llner macht im Oktoberheft der Neuen Gesellschaft\/Frankfurter Hefte Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Hochschulgrundfinanzierung nach 2017. Damit st&ouml;&szlig;t er eine wichtige Debatte an. Seine Diagnosen sind richtig, allein seine Schl&uuml;sse zeugen von einer ambitionslosen Hochschulpolitik, wie sie f&uuml;r die letzte Dekade kennzeichnend war, und ignorieren die Zukunftsprobleme im System, findet Rainald Manthe.<br>\n[&hellip;] Z&ouml;llner fordert, Nicht-EU-B&uuml;rger durch Studiengeb&uuml;hren f&uuml;r ausl&auml;ndische Studierende an der Finanzierung der deutschen Hochschulen zu beteiligen. [&hellip;] Das Experiment Studiengeb&uuml;hren ist in Deutschland jedoch gescheitert, der politische Wille ging in eine andere Richtung. Warum dies nun an einer wehrloseren Gruppe von ausl&auml;ndischen Studierenden noch einmal probiert werden soll, in einem wohlhabenden Land wie Deutschland, bleibt v&ouml;llig unklar. Will Deutschland dem Fachkr&auml;ftemangel wirksam begegnen, sollten ausl&auml;ndische Studierende mit Kusshand angeworben werden, anstatt sie durch diskriminierende Studiengeb&uuml;hren abzuschrecken. Dar&uuml;ber hinaus schafft dieses Modell beinahe zwangsl&auml;ufig zwei Klassen von Studierenden: die Zahlenden, und die Privilegierten. [&hellip;]<br>\nEs ist gut, dass J&uuml;rgen Z&ouml;llner sich immer wieder mit Ideen zu Wort meldet &ndash; denn ihm wird im Gegensatz zur jungen Generation zugeh&ouml;rt. Seine Vorschl&auml;ge greifen jedoch nicht die wirklich dr&auml;ngenden Probleme der deutschen Hochschulen und des deutschen Bildungssystems auf, allen voran das gro&szlig;e Gerechtigkeitsdefizit. Die Hochschulpolitik muss sich von ihrer Orientierung an Exzellenz und Wettbewerb l&ouml;sen. Sie muss Antworten auf die fehlende Chancengerechtigkeit, den Fachkr&auml;ftemangel und den demographischen Wandel finden. Ein erster Schritt w&auml;ren stabile, planungssichere Hochschulfinanzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2014\/02\/12\/wie-kann-hochschulpolitik-sich-aktuellen-und-zukuenftigen-gesellschaftlichen-problemen-stellen\/\">Was bildet Ihr Uns ein<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schr&ouml;der &ndash; Sein trauriges Leben an der Macht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/magazin\/heft\/stern-nr-8-1322014-schroeder-sein-trauriges-leben-nach-der-macht-2089542.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Zur Manipulation bzw. Meinungsmache des Monats h&auml;tte ich auch etwas anzubieten. Und zwar die Titelstory des aktuellen Stern &ndash; &ldquo;Schr&ouml;der, sein trauriges Leben nach der Macht&rdquo;. Man fragt sich wirklich welche Intention dahinter steckt? Soll man diesen Mann wirklich bedauern? Den Mann, der mit der Durchsetzung der Agenda 2010 einen gesellschaftlichen Umbruch in Gang gesetzt hat wie es ihn in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben hat. Mit einer nie gekannten sozialen Polarisierung. Der Mann, der damit Millionen Menschen dem repressiven und dem&uuml;tigenden Hartz IV System ausgeliefert hat. Der, das staatliche Rentensystem zerst&ouml;rt hat, damit sich sein Kumpan Maschmeyer die Taschen voll stopfen konnte. Der Mann, der mit dem Lohn- und Sozialdumping der Agenda 2010 den Grundstein f&uuml;r die Eurokrise und das Elend der Menschen in Griechenland, Spanien und Portugal gelegt hat. Der sich nun mit seinen diversen Berater und Vorstandsjobs selbst unversch&auml;mt die Taschen f&uuml;llt, soll man mit diesen Mann wirklich Mitleid haben?<br>\nNat&uuml;rlich war Schr&ouml;der mit seiner Anbiederung an die herrschenden Eliten und dem Wunsch ganz oben dazu zugeh&ouml;ren schon immer eine j&auml;mmerliche Gestalt und so schon immer bemitleidenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die neue deutsche Au&szlig;enpolitik<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140214_01.jpg\" alt=\"Die neue deutsche Au&szlig;enpolitik\" title=\"Die neue deutsche Au&szlig;enpolitik\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturarchiv_5162.html\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer schreibt uns zu unserem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20694#h08\">Hinweis #8<\/a> von heute morgen<\/strong><br>\nIn der Anmerkung zu Hinweis #8 wurde Werner R&uuml;gemer heute morgen auf den NachDenkSeiten schwer kritisiert. Die NachDenkSeiten bedauern die Formulierungen &bdquo;wider besseres Wissen&rdquo; und &bdquo;das suggeriert&rdquo;, da sie den von uns sehr gesch&auml;tzten Autoren Werner R&uuml;gemer unn&ouml;tig anfreifen. Zum Thema schreibt uns Werner R&uuml;gemer folgendes: \n<blockquote><p>&bdquo;Warum sollten in den USA die ILO-normen gelten, obwohl alle US-Regierungen sie bis heute nicht ratifiziert haben? Die USA haben zwar einige der genannten ILO-normen in reduzierter form in ihr arbeitsrecht aufgenommen. aber sie haben sie erstens dem ILO-&Uuml;brerpr&uuml;fungsverfahren entzogen, zweitens haben die US-Regierungen sp&auml;testens seit Ronald Reagan die Aufsichtsbeh&ouml;rde National Labor Relations Board (NRLB) so abgewrackt, dass sie kaum handlungsf&auml;hig ist. Drittens haben 24 US-Staaten durch eigene Gesetze (Right To Work Laws, eine irref&uuml;hrende Bezeichnung, denn es geht z.B. um das Recht f&uuml;r Unternehmen, Streikbrecher einzusetzen) die Anwendung der nationalen Gesetze eingeschr&auml;nkt. Und folgendes: in den USA gilt ein gesetzlicher Mindestlohn, das klingt gut &ndash; aber die 7,25 US-$ (= 5,44 Euro) sind ja wohl ein Hohn?! Was haben die Besch&auml;ftigten vom Gesetz?&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-20706","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20706","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20706"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20706\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28523,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20706\/revisions\/28523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}