{"id":20764,"date":"2014-02-19T08:30:15","date_gmt":"2014-02-19T07:30:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764"},"modified":"2015-11-09T14:26:22","modified_gmt":"2015-11-09T13:26:22","slug":"hinweise-des-tages-2069","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h01\">&Uuml;ber 300 Organisationen fordern umfassende Finanztransaktionssteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h02\">Edathy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h03\">Keine Mogelpackung beim Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h04\">Schweizer Gewerkschafter zur Volksabstimmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h05\">Paul Krugman: Barons of Broadband  &ndash;  Die Breitband-Barone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h06\">270.000 Euro Ruhestands-Gehalt f&uuml;r &Auml;rztechef<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h07\">Griechenland: Gesundheit SOS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h08\">Statistik der Arbeitsagentur: Niedrigl&ouml;hne f&uuml;r Osteurop&auml;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h09\">EU-Kommission: Wasser wird nicht zur Ware<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h10\">Au&szlig;enpolitik durch die Hintert&uuml;r: Die deutschen R&uuml;stungsexporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h11\">Enteignung auf Russisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h12\">Von Nicht-Einmischung und Zivilgesellschaft &ndash; Reflexionen zur aktuellen Situation in Mosambik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h13\">Matteo Renzi: &ldquo;Ist der &uuml;berhaupt links?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h14\">Zankapfel Ukraine: Europ&auml;ische versus Eurasische Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h15\">Kein Wort der Reue<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h16\">Roland Bleiker: &bdquo;Fl&uuml;chtlinge werden in australischen Medien gezielt als Bedrohung abgebildet&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h17\">Wenn nur noch Zahlen z&auml;hlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764#h18\">Rettet die Wissenschaft! Die Folgekosten k&ouml;nnen hoch sein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20764&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Uuml;ber 300 Organisationen fordern umfassende Finanztransaktionssteuer<\/strong><br>\nAusnahmen f&uuml;r Derivate bedeuten 60 Prozent weniger Einnahmen<br>\nAngesichts der drohenden Verw&auml;sserung der Finanztransaktionssteuer haben in einer europaweiten Aktion &uuml;ber 300 zivilgesellschaftliche Organisationen offene Briefe an Regierungschefs geschrieben. Adressaten waren neben Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vize-Kanzler Sigmar Gabriel, Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble, Frankreichs Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande, die spanischen und italienischen Ministerpr&auml;sidenten Mariano Rajoy und Enrico Letta sowie &Ouml;sterreichs Bundeskanzler Werner Faymann.<br>\nAnl&auml;sslich der morgen stattfindenden deutsch-franz&ouml;sischen Regierungskonsultationen in Paris, bei der die Besteuerung von Derivaten thematisiert werden wird, warnen die Organisationen vor einem faulen Kompromiss und fordern eine umfassende Finanztransaktionssteuer. Die franz&ouml;sische Regierung will die Derivate von der Besteuerung ausnehmen, w&auml;hrend die Bundesregierung m&ouml;glichst alle Derivate besteuern will.<br>\nWenn Derivate unversteuert bleiben w&uuml;rden, w&uuml;rde der deutsche Staat anstatt der j&auml;hrlich m&ouml;glichen 12 Milliarden nur 4,5 Milliarden Euro aus der Finanztransaktionssteuer einnehmen. Das w&auml;re ein Einnahmeverlust von 60 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen Berechnung des Aktionsb&uuml;ndnisses Steuer gegen Armut hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;comefrom=scan&amp;r=557464\">attac<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Im Koalitionsvertrag hei&szlig;t es: &bdquo;Wir wollen eine Finanztransaktionssteuer mit breiter Bemessungsgrundlage und niedrigem Steuersatz z&uuml;gig umsetzen, und zwar im Rahmen einer verst&auml;rkten Zusammenarbeit in der EU. Eine solche Besteuerung sollte m&ouml;glichst alle Finanzinstrumente umfassen, insbesondere Aktien, Anleihen, Investmentanteile, Devisentransaktionen sowie Derivatekontrakte. Durch die Ausgestaltung der Steuer wollen wir Ausweichreaktionen vermeiden.&ldquo; Nun hat Volker Bouffier, Herr des wichtigsten, deutschen Finanzplatzes  bereits Anfang Januar den Weg gewiesen, wie man aus diesem Vertrag wieder herauskommt: &ldquo;In der gro&szlig;en Koalition haben wir vereinbart, dass die Finanztransaktionssteuer nur eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nnte, wenn sie nicht die Realwirtschaft sch&auml;digt, wenn sie keine Wettbewerbsnachteile f&uuml;r den Standort Deutschland bringt und wenn sie in Europa einheitlich eingef&uuml;hrt wird. Ich sehe nicht, wie in absehbarer Zeit die Steuer so gestaltet werden kann, dass diese drei Bedingungen erf&uuml;llt werden k&ouml;nnen.&rdquo; Nun ja, nat&uuml;rlich drohen die Geldinstitute  schon lange damit, nach Einf&uuml;hrung einer Steuer ihre Gesch&auml;fte &uuml;ber andere internationale Standorte abzuwickeln. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass die Banken wegen einer so geringen Beschneidung ihrer Spekulationsgewinne den neben den USA wichtigsten Wirtschaftsraum verlassen. Bouffier st&uuml;tzt sich auf die letzten S&auml;tze zur Finanztransaktionssteuer im Koalitionsvertrag: &ldquo;Durch die Ausgestaltung der Steuer wollen wir Ausweichreaktionen vermeiden. Dabei gilt es, die Auswirkungen der Steuer auf Instrumente der Altersversorgung, auf die Kleinanleger sowie die Realwirtschaft zu bewerten und negative Folgen zu vermeiden sowie zugleich unerw&uuml;nschte Formen von Finanzgesch&auml;ften zur&uuml;ckzudr&auml;ngen.&rdquo; Damit sind keine Vorbedingungen definiert, wie Bouffier umdeutet, sondern Ausgestaltungsaufgaben. Bedenklich stimmt allerdings, dass Finanzminister Sch&auml;uble bereits im Dezember die ab 2015 eingeplanten Einnahmen von zwei Milliarden aus der Finanztransaktionssteuer aus der Finanzplanung herausgestrichen hat. Bouffier sich dadurch best&auml;tigt, dass die Finanztransaktionssteuer nicht realisierbar ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Edathy<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;nf S&auml;tze h&auml;tten gen&uuml;gt<\/strong><br>\n&Uuml;ber eine Stunde dauerte die Pressekonferenz, welche die Staatsanwaltschaft Hannover am Freitag zum Fall Sebastian Edathy gegeben hat. Die Aufzeichnung kann man sich auf Youtube anschauen. Ich habe es mir &uuml;ber weite Strecken angetan. Mich l&auml;sst das Spektakel einigerma&szlig;en fassungslos zur&uuml;ck.<br>\nWas &ouml;ffentlich h&auml;tte gesagt werden d&uuml;rfen, war folgendes:<br>\n&bdquo;Die Staatsanwaltschaft best&auml;tigt, dass gegen Sebastian Edathy ermittelt wird. In diesem Rahmen wurden unter anderem seine Wohn- und Arbeitsr&auml;ume durchsucht. Die umfangreichen Ma&szlig;nahmen haben bislang keine Belege f&uuml;r ein strafbares Verhalten des Beschuldigten zu Tage gebracht. Angesichts dessen gebietet es die Unschuldsvermutung momentan, den Pers&ouml;nlichkeitsrechten des Beschuldigten Vorrang vor dem Informationsinteresse der &Ouml;ffentlichkeit einr&auml;umen. Sollte sich dies &auml;ndern, werden wir Sie gegebenenfalls informieren.&ldquo;<br>\nStattdessen folgten endlose Einzelheiten &uuml;ber den vermeintlichen Fall. Es wurde detailliert geschildert, wo Edathy Bilder bestellt hat, auf welchem Weg er sie erhalten hat, welchen Zahlungsweg er w&auml;hlte. Das ist ja alles sehr interessant. Aber warum erz&auml;hlt uns ein Staatsanwalt das alles, wenn er doch anscheinend nichts gegen Edathy in der Hand hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lawblog.de\/index.php\/archives\/2014\/02\/17\/fuenf-saetze-haetten-genuegt\/\">Lawblog<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Juristisch grober Unfug&rdquo;<\/strong><br>\nWar es richtig, dass Hans-Peter Friedrich zur&uuml;ckgetreten ist, weil er Informationen zu Sebastian Edathy weitergab? Hat SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann den Chef des BKA zur Verletzung eines Dienstgeheimnisses angestiftet? Fragen an den ehemaligen Bundesrichter und fr&uuml;heren Bundestagsabgeordneten Wolfgang Ne&scaron;kovi&#263;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/der-fall-edathy-juristisch-grober-unfug-1.1892258\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Auf dem Spielplatz des Abnormen<\/strong><br>\nErst locken sie ihre Opfer mit Geld, Pizza, Eis und Sportkursen an. Dann filmen sie die nackten Jungen ohne das Wissen der Eltern. Wie p&auml;dophile Filmemacher in Deutschland, vor allem aber in Rum&auml;nien und in der Ukraine, die Armut und Arglosigkeit von Kindern ausnutzen &ndash; und mit den Bildern viel Geld machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/internationale-paedophilen-netzwerke-auf-dem-spielplatz-des-abnormen-1.1891652\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Keine Mogelpackung beim Mindestlohn<\/strong><br>\nAlle Argumente gegen den fl&auml;chendeckenden Mindestlohn sind widerlegt. Die Mehrheit der deutschen &Ouml;konomen hat ein gro&szlig;es Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem. Zu h&auml;ufig fiel die heimische Zunft durch den Praxistext. Der aktuelle Stand der internationalen Arbeitsmarktforschung besagt, dass der Mindestlohn keine Arbeitspl&auml;tze kostet. Dies gilt f&uuml;r die USA genauso wie f&uuml;r unsere europ&auml;ischen Nachbarn. &Auml;ltere Studien, die zu anderen Ergebnissen gelangten, wurden mit verfeinerten Methoden &uuml;berpr&uuml;ft und widerlegt. Auch f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt konnten keine Jobverluste einer Lohnuntergrenze nachgewiesen werden. Mehrere Studien im Auftrag des Arbeitsministeriums fanden heraus, dass die realexistierenden deutschen Branchenmindestl&ouml;hne keine Arbeitspl&auml;tze zerst&ouml;ren.<br>\nDie pragmatischen Mindestlohngegner suchen hingegen nach Hintert&uuml;ren, um die neue gesetzliche Lohnuntergrenze k&uuml;nftig systematisch zu unterlaufen. Die Klagelieder der Mindestlohngegner trafen beim Wirtschaftsfl&uuml;gel der Unionsparteien auf offene Ohren. Zwar einigten sich Merkel, Gabriel und Seehofer im Koalitionsvertrag auf einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Der Preis daf&uuml;r war eine Verschiebung des Mindestlohnstarts auf 2015, die M&ouml;glichkeit tariflicher Abweichungen, und das Einfrieren der Mindestlohnh&ouml;he bis 2018. Jetzt fordern aber BDA-Pr&auml;sident Kramer, BDI-Pr&auml;sident Grillo und DIHK-Pr&auml;sident Schweitzer, dass nach Alter, Qualifikation und Berufserfahrung differenziert wird. Jugendliche, Studenten, Rentner, Langzeitarbeitslose, Saisonarbeiter, Hilfskr&auml;fte und geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte sollen keinen gesetzlichen Anspruch auf 8,50 Euro erhalten. Es ist gut, dass die rote Arbeitsministerin diese willk&uuml;rlichen Schreckensszenarien bisher ignoriert hat. Der Arbeitgeberlobby geht es nur darum, einige auf Lohndumping basierende Gesch&auml;ftsmodelle zu retten. Die Merkel-Regierung darf jetzt den Forderungen der Arbeitgeber nach weit reichenden Ausnahmeregelungen nicht nachgeben. Sonst wird aus dem Mindestlohngesetz ein Schweizer K&auml;se. Im schlimmsten Fall &ndash; alle geforderten Ausnahmen &ndash; w&uuml;rden zwei Millionen Billigl&ouml;hner keinen Mindestlohn bekommen. Dies entspricht fast 40 Prozent aller potenziellen Mindestlohnempf&auml;nger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/keine-mogelpackung-beim-mindestlohn\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> U.a. r&auml;umt Dierk Hirschel mit der weitverbreiteten Vorstellung auf, dass der geplante deutsche Mindestlohn besonders hoch sei: Unter Ber&uuml;cksichtigung der unterschiedlichen Lebenshaltungskosten (Kaufkraftstandards pro Stunde) liegt das deutsche Mindestlohnniveau von 8,50 Euro im oberen Mittelfeld. In Frankreich, Gro&szlig;britannien, Belgien, Luxemburg oder Irland wird mehr Mindestlohn ausgezahlt.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Unter reiner Ber&uuml;cksichtigung der Wechselkurse kann es durchaus sein, dass ein Land einen niedrigeren Mindestlohn ausweist, aber durch Ber&uuml;cksichtigung der Preisstruktur mit diesem niedrigeren Mindestlohn effektiv mehr zu kaufen ist. Bei internationalen Wirtschaftsdaten werden deshalb die Ausgaben f&uuml;r einen Warenkorb im Ausland mit denen f&uuml;r den gleichen Warenkorb im Inland verglichen und daraus das Austauschverh&auml;ltnis beider W&auml;hrungen in Kaufkraftstandards errechnet. Wenn z.B. in einem Land die Mieten besonders g&uuml;nstig sind, steht deshalb in diesem Land mehr Geld f&uuml;r andere Ausgaben zur Verf&uuml;gung. Aufgrund solcher Berechnungen wurden z.B. lange Zeit argumentiert, dass niedrigere L&ouml;hne in Ostdeutschland wegen der niedrigeren Lebenshaltungskosten gegen&uuml;ber Westdeutschland zu rechtfertigen seien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schweizer Gewerkschafter zur Volksabstimmung<\/strong><br>\nVor diesen Hintergrund hat die SVP-Initiative geschickt operiert. Sie bediente als erstes die Ausl&auml;nderfeindlichkeit; sodann die wachstumskonservativen Haltungen (&bdquo;gegen die Ma&szlig;losigkeit&ldquo;); sie bediente ebenso die &Auml;ngste des &bdquo;immer mehr gerupften Mittelstands&ldquo;; sie erkl&auml;rte die steigenden Mieten und die &uuml;berf&uuml;llten Z&uuml;ge mit der Zuwanderung; ja sie warnte sogar vor Lohndumping. Entstanden ist daraus in den letzten Wochen vor der Abstimmung ein Amalgam von Opposition aller Art, welches kumuliert die 50,3% der Stimmenden ergab&hellip;<br>\nSchliesslich zeigt sich im Resultat klar der Links-Rechts-Gegensatz. Grosse St&auml;dte, aber auch kleinere Gemeinden mit traditionell h&ouml;herem Anteil von linken und gr&uuml;nen W&auml;hlern, haben NEIN gesagt. D.h. nur ein kleiner Teil der Basis der Linken und der Gr&uuml;nen ist dem oben beschriebenen Amalgam erlegen. Ganz im Unterschied zur Basis der FDP (&bdquo;Freisinnige&ldquo;, liberale Partei) und der CVP (Christliche Volkspartei), die sich in den letzten Jahren immer mehr in Richtung SVP bewegt hatten (ganz offensichtlich in der Asylpolitik) und die nicht bereit waren f&uuml;r eine Verst&auml;rkung der flankierenden Ma&szlig;nahmen zum Lohnschutz und ebenso wenig in Sachen Wohnungspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++7d3eabac-9882-11e3-8744-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Paul Krugman: Barons of Broadband  &ndash;  Die Breitband-Barone<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Wirtschaftsnachricht der letzten Woche war die Ank&uuml;ndigung, dass Comcast, ein gigantischer Kabelfernseh-Betreiber und Hochgeschwindigkeits-Internetdienst-Anbieter die Absprache getroffen hat, das ja nun blo&szlig; riesige Time Warner Cable zu erwerben. Wenn die Aufsichtsbeh&ouml;rde dem Handel zustimmt, wird Comcast  zu einem &uuml;berw&auml;ltigend dominanten Akteur in dem Gesch&auml;ftsbereich mit etwa 30 Millionen Anschlussinhabern werden.<br>\nIn Bezug auf den vorgeschlagenen Handel habe ich zwei Fragen. Erstens, warum sollten wir auch nur erw&auml;gen, den stattfinden zu lassen? Und zweitens, wann und warum haben wir aufgeh&ouml;rt, uns &uuml;ber die Macht der Monopole Gedanken zu machen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/02\/17\/opinion\/krugman-barons-of-broadband.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>270.000 Euro Ruhestands-Gehalt f&uuml;r &Auml;rztechef<\/strong><br>\nDer zur&uuml;ckgetretene Vorstandsvorsitzende der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas K&ouml;hler, erh&auml;lt angeblich ein Ruhestands-Sal&auml;r in H&ouml;he von 270.000 Euro &ndash; j&auml;hrlich. Das berichtet die &ldquo;Bild&ldquo;-Zeitung. Pikant daran ist nicht nur die H&ouml;he, sondern auch die Tatsache, dass K&ouml;hler gerade einmal 53 Jahre alt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/andreas-koehler-270-000-euro-ruhestands-gehalt-fuer-aerztechef-12807462.html\">FAZ.Net<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechenland: Gesundheit SOS<\/strong><br>\nMit sofortiger Wirkung hat der griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis s&auml;mtliche Polikliniken des Landes geschlossen. Faktisch fehlt dem Land nach der Schlie&szlig;ung der Polikliniken die prim&auml;re &auml;rztliche Grundversorgung. Verk&uuml;ndet wurde sie bereits vor der Ver&ouml;ffentlichung eines entsprechenden Erlasses im Staatsanzeiger vom Minister h&ouml;chstpers&ouml;nlich. Damit wurden auf einen Schlag 8.500 &Auml;rzte und Pfleger auf die Stra&szlig;e gesetzt.  In den Polikliniken konnten jedoch bislang selbst unversicherte B&uuml;rger zumindest eine diagnostische Grundversorgung erhalten. Bei den Vertrags&auml;rzten ist dies nicht m&ouml;glich. Amtlich wurde diese Regelung erst Ende Januar beschlossen. Etwa einem Drittel der griechischen Bev&ouml;lkerung fehlt jegliche Sozialversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41028\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Statistik der Arbeitsagentur: Niedrigl&ouml;hne f&uuml;r Osteurop&auml;er<\/strong><br>\nDie Statistik liegt dem SWR exklusiv vor. Betroffen sind demnach vor allem Zuwanderer aus den osteurop&auml;ischen EU-Staaten. Von den Vollzeitbesch&auml;ftigten aus diesen L&auml;ndern arbeitete im Dezember 2012 mehr als jeder Zweite (53 Prozent) zu einem Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle. Bei den deutschen Besch&auml;ftigten lag die Niedriglohnquote dagegen nur bei knapp 20 Prozent. Die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke spricht von einem &ldquo;Armutszeugnis f&uuml;r die deutsche Arbeitsmarktpolitik&rdquo;. Zuwanderer w&uuml;rden systematisch benachteiligt. Zimmermann verweist etwa auf Arbeitgeber, die Migranten bei der Bezahlung diskriminieren. &ldquo;Das hat j&uuml;ngst erst eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes ergeben, dass ein Drittel der Migrantinnen und Migranten im Niedriglohnbereich bezahlt werden. Sie bekommen bis zu 40 Prozent weniger Geld.&rdquo; Und noch etwas m&uuml;sse angegangen werden, fordert Zimmermann: Viele gut ausgebildete Zuwanderer bek&auml;men in Deutschland keine angemessen bezahlten Jobs. Sie m&uuml;ssten zum Beispiel Taxi fahren, statt als Arzt im OP zu stehen. Das Problem ist die Anerkennung der Berufsabschl&uuml;sse im Zust&auml;ndigkeitsdschungel Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/deutschland-welt\/viele-osteuropaeer-arbeiten-in-deutschland-fuer-niedrigloehne\/-\/id=1884346\/did=12861590\/nid=1884346\/1khaqa3\/index.html\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten bereits auf diese Meldung hingewiesen (Tagesschau). Inzwischen distanzierte sich die BA in einer ersten Reaktion von der Schlussfolgerung, dass Migranten diskriminiert w&uuml;rden. Zuwanderer w&uuml;rden in der Arbeitsmarktpolitik gleichbehandelt. Auch bei Lohnzahlungen l&auml;gen Zuwanderer bei gleicher Besch&auml;ftigung gleichauf mit deutschen Arbeitnehmern. Abgesehen davon, dass die DGB-Studie das etwas anders sieht, scheint doch ein gro&szlig;er Teil der von den Arbeitgebern so gefeierten, zuwandernden Fachkr&auml;ften im Niedriglohnbereich zu versickern, der trotz der j&uuml;ngsten statistischen Korrektur immer noch viel zu gro&szlig; ist. Man m&ouml;chte dann doch schon von der BA etwas genauer wissen, was gleiche Arbeit ist. Auf jeden Fall d&uuml;rften viele Zuwanderer, nicht nur aus Osteuropa, unter dem Niveau ihrer Qualifikation besch&auml;ftigt sein. Eine DIW-Studie kommt zu dem Schluss, dass ein gro&szlig;er Teil der Rum&auml;nen und Bulgaren, die seit 2007 nach Deutschland gekommen sind, einer Arbeit nachgehen, die nicht ihrer Ausbildung entspricht. Je nach Berechnungsmethode liegt der Anteil der &Uuml;berqualifizierten bei 40 beziehungsweise 58 Prozent. Sich dann auf eine Position: gleiche Arbeit gleicher Lohn zur&uuml;ckzuziehen, ist ein Armutszeugnis. Vielleicht sollte die BA noch einmal seine Statistiken pr&auml;ziser auswerten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU-Kommission: Wasser wird nicht zur Ware<\/strong><br>\nDie Proteste der Gewerkschaften und der europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative &ldquo;Right2Water&rdquo; waren erfolgreich. Die Wasserversorgung wird von der EU-Konzessionsrichtlinie ausgenommen.  Der Erfolg der Initiative d&uuml;rfe nicht mit dem Freihandelsabkommen zwischen EU und USA &bdquo;durch die Hintert&uuml;r kassiert werden&ldquo;, sagte Reiner Hoffmann, DGB-Vorstandsmitglied. &ldquo;Nun kommt es darauf an, dass die Forderungen der Initiative vom Europ&auml;ischen Parlament und der Europ&auml;ischen Kommission in konkretes politisches Handeln umgesetzt werden. Das neue Europ&auml;ische Parlament werden wir auch daran messen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++1f24a7e8-dca2-11e2-8e98-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Au&szlig;enpolitik durch die Hintert&uuml;r: Die deutschen R&uuml;stungsexporte<\/strong><br>\nNicht nur Personal, auch Ger&auml;t entscheidet &uuml;ber die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in den Konflikten dieser Welt. Dabei hat Deutschland in der Vergangenheit alles andere als Zur&uuml;ckhaltung ge&uuml;bt. &raquo;Die deutschen Waffenexporte sind v&ouml;llig au&szlig;er Kontrolle, es gibt kaum noch Grenzen f&uuml;r die deutschen Waffenschmieden&laquo;, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Jan van Aken. Wie die Exportpolitik der Gro&szlig;en Koalition aussehen wird, ist derzeit umstritten. Im Wahlkampf hatte der verteidigungspolitische Sprecher der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Ernst-Reinhard Beck, gefordert, die Beschr&auml;nkungen f&uuml;r deutsche Waffenexporte zu lockern. Er verlangte eine &raquo;offensive Betonung nationaler Sicherheitsinteressen&laquo; und lehnte ein Parlamentsveto in R&uuml;stungsexportfragen ab. Vor der Wahl hatte die SPD noch dagegengehalten. Sigmar Gabriel forderte mehr Transparenz bei R&uuml;stungsgesch&auml;ften, &uuml;ber die bislang der geheim tagende Bundessicherheitsrat entscheidet. Dass Deutschland zu den gr&ouml;&szlig;ten Waffenexporteuren geh&ouml;rt, nannte er &raquo;eine Schande&laquo;. Nach der Wahl sieht der nunmehrige Wirtschaftsminister die Dinge etwas anders. Anfang Februar verteidigte er eine B&uuml;rgschaft von &uuml;ber einer Milliarde Euro f&uuml;r den Verkauf von etwa 100 Patrouillen- und Grenz&uuml;berwachungsbooten an Saudi-Arabien, das damit seine &Ouml;lanlagen sch&uuml;tzen wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2014\/07\/49317.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Besonders unr&uuml;hmlich, aber auch erhellend ist die Lieferung von Waffen an Adressaten, die heute militante Islamisten in Syrien unterst&uuml;tzen: Saudi-Arabien, Jordanien, Katar, Libanon, Oman und die Vereinigte Arabische Emirate. 2012 wurden Exporte von Kleinwaffen und Munition f&uuml;r knapp 100 Millionen Euro f&uuml;r diese Staaten genehmigt, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Waffen, die zwar f&uuml;r zwischenstaatliche Konflikte wenig geeignet sind, aber in B&uuml;rgerkriegen &ldquo;bestens&rdquo; zur Geltung kommen. Besser kann nicht aufgezeigt werden, wie Waffenlieferungen an Staaten, die nach offizieller Lesart die Region stabilisieren, ganz quasi &uuml;ber Nacht die Region fast zur Explosion bringen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Enteignung auf Russisch<\/strong><br>\nIm Dokumentarfilm &ldquo;Enteignung auf Russisch&rdquo; begegnen wir Menschen, die in den unterschiedlichsten Rollen mit Enteignungen konfrontiert wurden &ndash; als T&auml;ter wie als Opfer, als gl&uuml;cklich Entkommene wie als Angeh&ouml;rige von Get&ouml;teten. Filmemacher Gentelev interviewt Experten, die sich mit dem russischen Rechtssystem befassen und die Lage im Land analysieren. Die Liste der Verbrechen im Zuge feindlicher &Uuml;bernahmen ist lang: Dokumentenf&auml;lschung, Korruption und Bestechung, Erpressung, schlie&szlig;lich Bedrohung und Mord. Das Business dieser &bdquo;Raubz&uuml;ge&ldquo; ist ein komplexer Prozess, der die gesamte russische Gesellschaft durchzieht. Auch Polizei, Beh&ouml;rden und Gerichte sind in das lukrative Gesch&auml;ft eingebunden. Einige Opfer sind sich sogar sicher, dass die Verbrechen mit Einverst&auml;ndnis der allerh&ouml;chsten Ebene in der russischen Regierung begangen worden sein m&uuml;ssen.<br>\nDer Film liefert erschreckende Einblicke in eine organisierte Wirtschaftskriminalit&auml;t von ungeahnten Dimensionen.<br>\nDoch nicht nur die Superreichen stehen im Visier der Enteigner. In einer Stadt wie Moskau, in der der Quadratmeter-Preis einer Eigentumswohnung in guter Lage auf &uuml;ber 20.000 US-Dollar steigt, wird jeder Laden, jedes Restaurant und jede kleine Eigentumswohnung potenzielles Ziel feindlicher &Uuml;bernahmen. Auch davon berichten Interview-Partner, teils unter hohem pers&ouml;nlichem Risiko. Wie zum Beispiel die K&uuml;nstler Alexej Grekov, Pavel Nikonov und Sergej Alimov, die es nur ihrem internationalen Renommee und einer breiten &Ouml;ffentlichkeit zu verdanken haben, dass sie die &Uuml;bernahme ihrer Ateliers abwehren konnten. Oder Marina Ovchinnikova, die zu neun Jahren Arbeitslager verurteilt wurde, als sie versuchte, sich gegen die &Uuml;bernahme ihrer Eigentumswohnung zur Wehr zu setzen.<br>\nDer Dokumentarfilm ist eine Abrechnung mit dem russischen Rechtssystem und zeigt erschreckende Einblicke in die moderne russische Gesellschaft. Durch noch nie gesehenes Archivmaterial wird der Zuschauer Augenzeuge gewaltsamer &Uuml;bernahmen von Wohnungen, Restaurants, Fabriken und Firmen und erlebt dabei die Skrupellosigkeit, mit der man in Russland jederzeit konfrontiert werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/046917-000\/enteignung-auf-russisch\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man sollte trotz der verzerrten Berichterstattung der Mainstreammedien &uuml;ber Russland nicht die Haltung einnehmen, dass Russland ein Rechtsstaat ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Von Nicht-Einmischung und Zivilgesellschaft &ndash; Reflexionen zur aktuellen Situation in Mosambik<\/strong><br>\n25 Jahre lang herrschte von 1977 bis 1992 in Mosambik einer der blutigsten B&uuml;rgerkriege Afrikas. Die Anzahl der damaligen Toten wird auf eine Million gesch&auml;tzt. Seit dem Fr&uuml;hjahr 2013 werden zunehmend Anschl&auml;ge der RENAMO (Resist&ecirc;ncia Nacional Mo&ccedil;ambicana) gegen Polizei, Armee und zivilen Fahrzeugen verzeichnet, sodass die Angst vor einem erneuten B&uuml;rgerkrieg der RENAMO und der seit 1994 regierenden FRELIMO (Frente de Liberta&ccedil;&atilde;o de Mo&ccedil;ambique) w&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aussengedanken.de\/von-nicht-einmischung-und-zivilgesellschaft-reflexionen-zur-aktuellen-situation-in-mosambik\/\">Aussengedanken<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Matteo Renzi: &ldquo;Ist der &uuml;berhaupt links?&rdquo;<\/strong><br>\nDas ist eine Frage, die man sich auch in Italien immer wieder stellt. Zur Beantwortung muss man ein bisschen zur&uuml;ckgreifen. Grunds&auml;tzlich kann Renzis Karriere in zwei Phasen aufgeteilt werden. Seit 2008 wird er national &uuml;berhaupt erst wahrgenommen und zwar seit seiner Teilnahme an den Vorwahlen in Florenz. Renzi stammt dabei aus der parteiinternen Minderheit mit christdemokratischen Wurzeln. Und eigentlich hat er sich in den vergangenen Jahren stets rechts vom Mainstream der eigenen Bewegung gehalten. Dies wurde unter anderem durch seine Bereitschaft deutlich, auch mit den Gewerkschaften auf Konfrontationskurs zu gehen. Dabei erinnerte sein Kokettieren mit der Wirtschaftselite durchaus an die deutsche Phrase vom &bdquo;Genosse der Bosse&ldquo;. Immer wieder verk&uuml;ndete Renzi in dieser ersten Phase, dass es nun darum gehe, das alte Establishment zu &bdquo;verschrotten&ldquo; und die Partei zur Mitte hin zu &ouml;ffnen. Es gehe darum, weg von altlinken Positionen zu kommen. Das galt grunds&auml;tzlich bis 2012.<br>\nNach der Wahlniederlage im Februar 2013 erschien Renzi dann pl&ouml;tzlich als letzte verbleibende Hoffnung seiner Partei. Und interessant ist, dass er seitdem atmosph&auml;risch nach links r&uuml;ckt. Er sucht die N&auml;he zum linken Fl&uuml;gel der Gewerkschaftsbewegung FIOM und geht insgesamt st&auml;rker auf die Linke ein. Doch nach wie vor wartet Italien auf eine Antwort, was er praktisch tun wird. Die Konkretisierung steht noch aus. In Aussicht gestellt hat Renzi Reformen auf drei Feldern. Zun&auml;chst geht es ihm um eine Entlastung der Steuern f&uuml;r Unternehmen aber auch um eine Entlastung des niedrig und des niedrigen Mittellohnsektors. Ein zweiter Schwerpunkt bezieht sich auf Vereinfachungen im Arbeitsvertragsrecht. Hier sollen K&uuml;ndigungen vereinfacht werden. Zugleich aber soll die Jugendarbeitslosigkeit prominent bek&auml;mpft werden. Daneben hat Renzi den B&uuml;rokratieabbau sowie Einsparungen auf dem staatlichen Sektor und Effizienzsteigerungen angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kurzinterview\/artikel\/matteo-renzi-ist-der-eigentlich-links-270\/\">IPG Internationale Politik und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zankapfel Ukraine: Europ&auml;ische versus Eurasische Union<\/strong><br>\nObwohl die Demonstrierenden darin einig sind, gegen wen sie protestieren, kann von einer gemeinsamen Idee f&uuml;r die Zukunft der Ukraine keine Rede sein. Denn neben den beiden liberalen Parteien, der Ukrainischen Demokratischen Allianz f&uuml;r Reformen unter Vitali Klitschko und der Vaterlandspartei der ehemaligen Regierungschefin Julia Timoschenko, beteiligt sich auch die rechtsradikale Swoboda an den Protesten. Deren Anh&auml;nger vor allem sind f&uuml;r die j&uuml;ngsten gewaltsamen Ausschreitungen verantwortlich. Ob diese drei Parteien bis zu den n&auml;chsten Wahlen, die voraussichtlich im Jahr 2015 stattfinden werden, tats&auml;chlich eine gemeinsame Strategie f&uuml;r die Ukraine entwickeln k&ouml;nnen, ist daher mehr als fraglich. Ganz zu schweigen davon, was das f&uuml;r das Land bedeuten w&uuml;rde&hellip;<br>\nDie Ukraine bleibt zwischen Europ&auml;ischer und Eurasischer Union gefangen. Dar&uuml;ber hinaus, und das &uuml;berschattet alles andere, sind Europ&auml;ische und Eurasische Union inzwischen in ein Stadium ihrer Entwicklung geraten, das die Frage nach einem prinzipiellen Wechsel des Politikstils zwingend auf die Tagesordnung setzt &ndash; wenn denn die Geschichte sich nicht wiederholen soll, sprich: die Ukraine nicht erneut zur Kolonie oder zum Aufmarschgebiet konkurrierender imperialer M&auml;chte werden soll&hellip;<br>\nTats&auml;chlich ist die Ukraine nach wie vor ein Puffer, ein Raum, der von beiden Seiten als potentielles Einflussgebiet verstanden wird. Und solange sich die westliche und die &ouml;stliche Freihandelszone weiterhin als Konkurrenten begegnen, die sich gegenseitig mit den besseren Kapitalisierungsstrategien ausstechen wollen, wird es auch dabei bleiben. Letztlich sind die aktuellen Vorg&auml;nge in der Ukraine somit nur der sch&auml;rfste Ausdruck der Probleme im umstrittenen Integrationsraum zwischen Europ&auml;ischer und Eurasischer Union. Eine fortgesetzte Lagerbildung kann diese Schwierigkeiten nur versch&auml;rfen. Aus diesem Grund muss die Ukraine selbst &uuml;ber ihre Zukunft entscheiden k&ouml;nnen.<br>\nMit der Forderung nach einer selbstbestimmten Politik, so viel ist klar, betreten wir den Raum einer anderen als einer blo&szlig; taktischen oder nur verbalen Wende. Es ist der Raum, in dem kooperative Solidarit&auml;t statt imperiale Blockbildung als Grundkonsens pers&ouml;nlichen und gesellschaftlichen Zusammenlebens gilt. Doch von einer solchen Perspektive ist die heutige EU-Politik ebenso weit entfernt wie die Moskauer Vertragspartner Putin und Janukowitsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2014\/februar\/zankapfel-ukraine-europaeische-versus-eurasische-union\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kein Wort der Reue<\/strong><br>\nIn Eisleben wird eine deutschsyrische Familie von Neonazis brutal &uuml;berfallen. 14 Monate dauert es, bis der Prozess beginnt. &ldquo;Ich muss Ihnen sagen, ich habe enorme Angst vor Herrn H.&rdquo;, bekennt eine Zeugin. Drohgeb&auml;rden der Angeklagten, versch&uuml;chterte Zeugen, verschleppte Ermittlungen &ndash; im Prozess gegen die T&auml;ter von Eisleben erging gestern das Urteil. Es war einer der brutalsten, mutma&szlig;lich rassistisch motivierten &Uuml;berf&auml;lle seit Jahren in Sachsen-Anhalt, der in der Jugendstrafkammer des Landgerichts in Halle aufgekl&auml;rt werden soll. &ldquo;Menschenverachtend&rdquo; sei der &Uuml;berfall auf die Familie gewesen, bei der die rechte Gesinnung der T&auml;ter eine wesentliche Rolle gespielt habe. Noch einmal z&auml;hlt Richterin Mertens 15 Minuten lang all die Verletzungen auf, die die sieben Opfer davongetragen haben, die Knochenbr&uuml;che im Gesicht, die Stauchungen, Blutungen, die ins Gehirn eindrangen, die Verminderung der Atemleistung, dass Wassim H. ins k&uuml;nstliche Koma versetzt werden musste, die psychischen Folgen. Ausdr&uuml;cklich bedankt sich Mertens f&uuml;r die Nachermittlungen der Polizei. Dass es nach der Tat zu Fehlern gekommen sei, daran sei die schlechte personelle und finanzielle Ausstattung der Polizei schuld. H&auml;tten unmittelbar nach dem &Uuml;berfall die n&ouml;tigen gerichtsmedizinische Untersuchungen stattgefunden, w&auml;re das Strafma&szlig; ohne Zweifel h&ouml;her ausgefallen. An die anwesenden Eheleute gewandt, sagt Mertens: &ldquo;Wir dr&uuml;cken Ihnen die Daumen, dass Sie Ihren Frieden finden werden, auch hier in Deutschland!&rdquo; Chaled A. wirkt sehr nachdenklich, als er das h&ouml;rt. Seine Frau nickt fast unmerklich mit dem Kopf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F02%2F18%2Fa0077&amp;cHash=02039af0da9fa8d2fc8e093bc8362555\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Mehr als Aggressionen<\/strong><br>\nDie Bew&auml;hrungsstrafe f&uuml;r den zur Tatzeit 19-j&auml;hrigen Hauptt&auml;ter ist im Ergebnis nachvollziehbar. Er war noch unreif, bei der Tat betrunken und bis dahin nicht vorbestraft. Als Bew&auml;hrungsauflage muss er Sozialstunden verrichten und ein Antigewalttraining absolvieren, damit er k&uuml;nftig nicht mehr grundlos zuschl&auml;gt. Das trifft das Problem aber nicht richtig. S. hat nicht nur zugeschlagen, weil es ihm an Empathie mangelt, sondern weil er ein Rassist ist. Auf seiner Facebook-Seite zeigt er sich als Rechter, bei der Tat br&uuml;llte er ausl&auml;nderfeindliche Parolen. Dass solche Pr&uuml;gelattacken mehr sind als sinnlose Gewalt, n&auml;mlich ausgelebte rechtsextremistische Gesinnung, das hat das Gericht bei Ronny G., einem weiteren Angeklagten, durchaus deutlich gemacht. Das Urteil ist also nicht v&ouml;llig entpolitisiert, eher etwas inkonsequent. Deutliche Worte h&auml;tte man sich von den Richtern auch zur nachl&auml;ssigen und verharmlosenden Ermittlungsarbeit nach der Tat gew&uuml;nscht. Schlie&szlig;lich wird der &Uuml;berfall von Eisleben nicht zuletzt deshalb in Erinnerung bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F02%2F18%2Fa0106&amp;cHash=30693aabae83e584907bec448cbab9a3\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Roland Bleiker: &bdquo;Fl&uuml;chtlinge werden in australischen Medien gezielt als Bedrohung abgebildet&ldquo;<\/strong><br>\nEin Interview mit Roland Bleiker zur ausgrenzenden Darstellung von Fl&uuml;chtlingen in australischen Medien. Roland Bleiker ist Professor f&uuml;r Internationale Beziehungen an der Universit&auml;t Queensland (Australien). In der Zeitschrift &ldquo;Australian Journal of Political Science&rdquo; hat er j&uuml;ngst zusammen mit drei Kolleg\/inn\/en die Ergebnisse der gemeinsamen Forschungst&auml;tigkeit zur visuell-medialen Darstellung von Fl&uuml;chtlingen ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1332\">annotazioini<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wenn nur noch Zahlen z&auml;hlen<\/strong><br>\nDie K&uuml;r wurde zur Pflicht. Aber der Unsinn, die Qualit&auml;t von F&amp;E-Leistungen durch die Quantit&auml;t verbrauchten Geldes zu messen, ist mittlerweile auch &ouml;ffentlich aufgefallen&hellip;, ebenso die unerw&uuml;nschten Folgen einer &bdquo;leistungsorientierten&ldquo; Steuerung auf solcher Grundlage&hellip;<br>\nUnd selbst betriebswirtschaftlich sieht der Mechanismus nur auf den ersten Blick konsistent aus. So, als ob Hochschulen f&uuml;r mehr Drittmitteleinwerbung mit mehr Haushaltsmitteln &bdquo;belohnt&ldquo; w&uuml;rden. Aber die so ggf. hinzugewonnenen Haushaltsmittel sind nur minimal. Sie reichen regelm&auml;&szlig;ig nicht einmal f&uuml;r den sogenannten &bdquo;Eigenanteil&ldquo; &ndash; je nach Programm zwischen 10 und 100 Prozent &ndash;, den der Drittmittelgeber vom Empf&auml;nger als Voraussetzung f&uuml;r zweckgebundene Drittmittelgaben verlangt. Die Differenz muss aus der Grundfinanzierung abgezweigt werden, die wie oben erl&auml;utert ohnehin schon notleidend ist. F&uuml;r die Hochschulfinanzen insgesamt sind deshalb mehr Drittmittel wie das Trinken von Salzwasser gegen Durst&hellip;<br>\nDie Drittmittelgeber sind sich ihrer gestiegenen Bedeutung durchaus bewusst und meinen zunehmend&hellip;, dass ihnen getreu dem Volksbrauch &bdquo;Wer zahlt, schafft an&ldquo; auch fachliche<br>\nund sonstige Entscheidungsbefugnisse zustehen. Bei Vorgaben f&uuml;r die Verwendung der Steuergelder, aus denen ca. 80 Prozent der Drittmittel bestehen, ber&auml;t die Wirtschaft gern&hellip;<br>\nVon Privatinteressen stark beeinflusste staatliche Finanzierung von Wissenschaft hat noch weitere sch&auml;dliche Nebenwirkungen&hellip; Dazu geh&ouml;ren Einflussnahme auf die Ergebnisse oder ihre Publikation, Privatisierung von Ergebnissen und Vorgabe bzw. Ausschluss von Arbeitsgebieten und -methoden.<br>\nDem m&uuml;ssen auch die Fachhochschulen entgegentreten. Dazu ist es nat&uuml;rlich nicht hilfreich, wenn manche Bundesl&auml;nder, wie Rheinland-Pfalz oder bisher NRW, in den in Deutschland noch neuen Informationsfreiheitsgesetzen versuchen, den gesamten Bereich Wissenschaft<br>\neinschlie&szlig;lich der Drittmittel komplett aus der Auskunftspflicht auszunehmen. Dadurch wird den B&uuml;rgern vorenthalten, was an den Hochschulen mit ihren Steuergeldern passiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/140219_tolkiehn-drittmittel.pdf\">G&uuml;nter-Ulrich Tolkiehn, in Die Neue Hochschule [PDF &ndash; 184 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Rettet die Wissenschaft! Die Folgekosten k&ouml;nnen hoch sein<\/strong><br>\nAls Forscher, Politiker und Manager kennt J&uuml;rgen Z&ouml;llner die Wissenschaft von innen. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber die Fehler im System: &rdquo; &hellip; Wissenschaft durchdringt heute alle Lebensbereiche. Sie ist die akzeptierte Methode, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, auf denen unsere Wirtschaft und unsere Technologie, ja unsere Zivilisation beruhen. Der Staat investiert Milliarden in die Forschung. Wenn dem so ist, dann muss die Gesellschaft sicher sein k&ouml;nnen, dass die Wissenschaft alles tut, um Schlamperei und Betrug zu verhindern. &hellip;  Aus anonymen Umfragen von Kollegen in den Lebenswissenschaften ergibt sich, dass in etwa einem Viertel aller Forschungsprojekte vermutlich nicht sauber gearbeitet wird. Das geht hin bis zu F&auml;lschungen, um ein gew&uuml;nschtes Ergebnis zu erhalten. &hellip;   In die Gesundheitsforschung zum Beispiel werden Milliarden investiert. Wenn Sie dann erfahren, dass bemerkenswert viele Schl&uuml;sselexperimente aus bekannten Forschungsgruppen von der pharmazeutischen Industrie nicht reproduziert werden k&ouml;nnen, dann stimmt das bedenklich. Aber die Folgekosten k&ouml;nnen auch in den Gesellschaftswissenschaften hoch sein. Das zeigt die fehlerhafte Harvard-Studie von Reinhart und Rogoff zum Zusammenhang von Verschuldung und Wirtschaftswachstum. Darauf baute unter anderem der Internationale W&auml;hrungsfonds einen Teil seiner Politik auf. Die Studie hat mittelbar auch das Verhalten von Frau Merkel in der Euro-Krise beeinflusst. Bis ein Doktorand herausfand, dass die Ergebnisse falsch waren, weil die Wissenschaftler sich in einer Excel-Tabelle vertan hatten. &hellip; Die Rohdaten wissenschaftlicher Arbeiten wie Messergebnisse oder Befragungsb&ouml;gen werden heute alle digital erfasst. &hellip; Laborb&uuml;cher sollten verbindlich gleich mit der Publikation f&uuml;r jeden einsehbar im Internet ver&ouml;ffentlicht werden, und zwar f&auml;lschungssicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/01\/wissenschaft-zoellner-forschung-transparenz\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bemerkenswert, dass J&uuml;rgen Z&ouml;llner zu den Gesellschaftswissenschaften spontan die Studie von Reinhart und Rogoff einf&auml;llt und sogar betont, dass die fehlerhafte Studie &ldquo;mittelbar auch das Verhalten von Frau Merkel in der Euro-Krise beeinflusst&rdquo; habe. Z&ouml;llner ist nicht irgendwer, wie man sich auf WikipediA &uuml;berzeugen kann http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J&uuml;rgen_Z&ouml;llner, und wei&szlig; wie Politik und Wissenschaft verbandelt sind.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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