{"id":20790,"date":"2014-02-20T08:22:02","date_gmt":"2014-02-20T07:22:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790"},"modified":"2014-02-20T09:33:20","modified_gmt":"2014-02-20T08:33:20","slug":"hinweise-des-tages-2070","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h02\">Online-Anbieter Azov-Films: &bdquo;Erwarte, dass es an der T&uuml;r klopft&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h03\">TTIP: Abgeordnete f&uuml;r mehr Transparenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h04\">Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse J&uuml;ngerer sind k&uuml;rzer geworden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h05\">Hochschulfinanzierung: Uni Leipzig droht mit Schlie&szlig;ung ganzer Fakult&auml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h06\">Alleinerziehende &ndash; Der Mut der M&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h07\">Boomtown Stuttgart: Eine Stadt baut ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h08\">Internationaler Frauentag &ndash; Aufruf 2014: Heute f&uuml;r morgen Zeichen setzen &ndash; F&uuml;r ein soziales und geschlechtergerechtes Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h09\">Anti-Atom-Protest: Drei Jahre Haft f&uuml;r 84-j&auml;hrige Nonne wegen Eindringens in Atomanlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h10\">Big Men &ndash; Die &Ouml;lbarone von Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h11\">Ist es V&ouml;lkermord?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h12\">Angst vor dem Giftmais<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h13\">Zensur in der T&uuml;rkei : Neue Belege f&uuml;r Erdogans Zensur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790#h14\">Video: Der gepl&uuml;nderte Staa<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20790&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Randale und Tote in Kiew<\/strong><br>\nNach Klitschkos Berlin-Besuch schwere Stra&szlig;enk&auml;mpfe im Regierungsviertel der ukrainischen Hauptstadt. Faschistische Gruppen rufen zu Bewaffnung auf (&hellip;)<br>\nRu&szlig;land verurteilte die neue Eskalation der Gewalt in Kiew. Das Au&szlig;enministerium in Moskau erkl&auml;rte, die Vorg&auml;nge sei das Ergebnis von Wochen westlicher Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine. Die westlichen Politiker h&auml;tten systematisch die Augen vor dem Anwachsen des radikalen Fl&uuml;gels im Oppositionslager verschlossen. Mit den Vorg&auml;ngen vom Dienstag d&uuml;rfte aber auch der Versuch der Bundesregierung vom Montag, Einflu&szlig; auf eine politische L&ouml;sung der Staatskrise zu nehmen, vorerst gescheitert sein. Kanzlerin Angela Merkel hatte dazu die Oppositionspolitiker Arseni Jazenjuk und Witali Klitschko im Kanzleramt empfangen. Merkel unterst&uuml;tzte die Bestrebungen der Opposition nach einer Verfassungs&auml;nderung, lehnte es aber erneut ab, Sanktionen gegen f&uuml;hrende Vertreter der Regierungsseite zu verh&auml;ngen, wie es die Oppositionsvertreter verlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/02-19\/056.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Koste es, was es wolle<\/strong><br>\nAm Tag nach gemeinsamen Absprachen der Bundeskanzlerin und zweier ukrainischer Oppositionsanf&uuml;hrer in Berlin sind am gestrigen Dienstag die Proteste in Kiew blutig eskaliert. Seit Monaten faktisch bedingungslos von Deutschland und anderen Staaten des Westens protegiert, hatten Demonstranten in den vergangenen Tagen offenbar begonnen, sich mit Schusswaffen und Munition auszur&uuml;sten. Unter den Todesopfern der gestrigen Unruhen befinden sich zwei erschossene Polizisten. Die blutige Eskalation erfolgte kurz nach der Erf&uuml;llung einer zentralen Forderung der Demonstranten, als sich erstmals Entspannung abzeichnete &ndash; taktisch zum Nachteil derjenigen, die wie etwa der &ldquo;Mann der Deutschen&rdquo; in Kiew, Witali Klitschko, den R&uuml;cktritt des ukrainischen Pr&auml;sidenten fordern. Klitschko, der am Montag nach Berlin gereist war, um das weitere Vorgehen abzusprechen, droht mit einer weiteren blutigen Eskalation und erkl&auml;rt, er schlie&szlig;e &ldquo;den Einsatz von Gewalt bei einer R&auml;umung des Maidan nicht aus&rdquo;. Zu den Kr&auml;ften, auf die er sich dabei st&uuml;tzen kann, geh&ouml;rt eine Organisation, die sich explizit nach NS-Kollaborateuren beim Massenmord an sowjetischen Juden benennt. Eskalationsstrategien wie diejenige, die in Kiew gegenw&auml;rtig zur Anwendung kommt, sind der deutschen Au&szlig;enpolitik nicht fremd. (&hellip;)<br>\nBei dem Machtkampf um die Ukraine, der inzwischen immer mehr Todesopfer fordert, geht es, wie schon im November ein ehemaliger Leiter des Planungsstabes im Bundesverteidigungsministerium erkl&auml;rte, &ldquo;um zwei grunds&auml;tzliche Fragen&rdquo;: &ldquo;Wo soll die &ouml;stliche Grenze der EU liegen, wo die westliche Grenze des russischen Einflussgebiets?&rdquo; Bei der deutschen Einmischung in die Kiewer Unruhen handle es sich also lediglich &ldquo;um ein neues und gro&szlig;es geopolitisches Spiel&rdquo;. Dabei weisen Experten darauf hin, dass die Ukraine auch deshalb besondere Bedeutung besitzt, weil Russland ohne sie milit&auml;risch kaum zu verteidigen ist &ndash; ein Faktor, den Moskau nicht au&szlig;er Acht lassen kann. Wohl wegen der Gefahr einer unkontrollierten Eskalation zwischen Deutschland und Russland riet der erw&auml;hnte fr&uuml;here Planungsstab-Leiter im Verteidigungsministerium, der Publizist Theo Sommer (&ldquo;Die Zeit&rdquo;), den Machtkampf, der zun&auml;chst um das relativ weitreichende EU-Assoziierungsabkommen gef&uuml;hrt wurde, nicht zu &uuml;berreizen: &ldquo;W&auml;ren da nicht Freihandelsabkommen, denen nicht expansiver Ehrgeiz aus allen Knopfl&ouml;chern stinkt, der bessere Weg der Assoziierung?&rdquo;[8] Berlin hat sich anders entschieden und heizt mit seiner Einmischung die Unruhen in Kiew weiter an, um den Kampf f&uuml;r sich zu entscheiden &ndash; koste es, was es wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58803\">german-foreign-policy.com<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kommentar zur Ukraine: Ukrainischer Stellvertreter Krieg<\/strong><br>\nvon Frank Herold<br>\nNach der Eskalation in Kiew sieht Pr&auml;sident Janukowitsch wie der Sieger aus. Aber dieser Schein tr&uuml;gt : Der Konflikt ist nur zu l&ouml;sen, wenn die EU und Russland sich endlich einigen.<br>\nDie Opposition ist eindeutig der Verlierer dieser Nacht&hellip; Der Opposition ist es nie gelungen ihre Ziele klar und eindeutig zu formulieren. Ging es ihr nur um einen Politikwechsel oder gleich um einen Regimewechsel, nur um die Unterschrift unter das Assoziierungsabkommen mit der EU oder den Sturz von Janukowitsch, um Neuwahlen, eine Verfassungs&auml;nderung oder alles zusammen ?<br>\nUnf&auml;hig war das Oppositionslager auch, eine F&uuml;hrungsfigur zu benennen, eine klare personelle Alternative zu Janukowitsch. Allein im Westen gibt man sich gern dem Glauben hin, dies sei der weithin bekannte Boxer Vitali Klitschko. In Wahrheit fehlt den Protestierenden eine Pers&ouml;nlichkeit, die gen&uuml;gend Kraft und Ausstrahlung hat, die auseinanderstrebenden Kr&auml;fte effektiv zu b&uuml;ndeln. Stattdessen haben die F&uuml;hrer der politischen Opposition offensichtlich die Kontrolle &uuml;ber den gewaltbereiten Teil der Regierungsgegner verloren, was ihrer Reputation gewaltigen Schaden zuf&uuml;gt.<br>\nDoch die gr&ouml;&szlig;te Schw&auml;che der Regierungsgegner ist ( vielleicht wegen dem vorhergehenden Punkt ? ) eine andere. Ihnen ist es zu keinem Zeitpunkt gelungen, wichtige Teile des herrschenden Apparates und vor allem der Sicherheitskr&auml;fte auf ihre Seite zu ziehen. Das Janukowitsch-Lager wankt und wackelt nicht, es steht scheinbar unersch&uuml;tterlich zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/kommentar-zur-ukraine-stellvertreterkrieg-in-der-ukraine,1472602,26252602,view,asFirstTeaser.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Insoweit war es wohl sicher kein geschickter Schachzug und keine gute Beratung gewesen, dass die deutsche Kanzlerin gerade Vitali Klitschko als Vertreter einer &ldquo;anderen Ukraine&rdquo; empfangen hat, wenn dieser eher vom gewaltbereiten Teil der Regierungsgegner vor sich her getrieben wird &ndash; und gerade nicht eine allgemein integrierende Oppositionsfigur mit erst einmal klareren politischen Zielen darstellen kann &ndash; nach allem was man wei&szlig;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Chaos in Kiew: Regime ohne Skrupel, Klitschko ohne Macht<\/strong><br>\nEine Analyse von Benjamin Bidder, Kiew<br>\nChaos im Herzen der Hauptstadt<br>\nDas Zentrum von Kiew ist am Mittwoch ein Schlachtfeld. Ausgebrannte Autos und Lastwagen s&auml;umen die Stra&szlig;enr&auml;nder des Regierungsviertels. Klar ist: Kaum noch jemand entkommt dem Strudel von Gewalt und Gegengewalt. Die Polizei schoss am Mittwoch mit Gummigeschossen und Blendgranaten mitten in die Menschenmenge. Aber auch die Demonstranten r&uuml;sten weiter auf. Vermummte Frauen bereiten Hunderte Molotow-Cocktails vor. Die K&auml;mpfer, die den Polizisten gegen&uuml;berstehen, haben eine Art Flammenwerfer gebaut.<br>\nWer tr&auml;gt die Verantwortung f&uuml;r die blutige Eskalation am Maidan? Sicher Pr&auml;sident Wiktor Janukowitsch, der auf sein eigenes Volk feuern l&auml;sst. Der Scharfsch&uuml;tzen seiner Polizei auf den D&auml;chern des Regierungsviertels postierte und laut Augenzeugenberichten offenbar nur darauf gewartet hatte, den Demonstrationszug zusammenzuschie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-klitschko-machtlos-vor-eskalation-der-gewalt-in-kiew-a-954489.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Die einseitige Berichterstattung zur Ukraine kennt keine Grenzen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Online-Anbieter Azov-Films: &bdquo;Erwarte, dass es an der T&uuml;r klopft&ldquo;<\/strong><br>\nIn den Foren wurden Kunden des Online-Anbieters, bei dem auch Edathys Name auftaucht, fr&uuml;h vor Ermittlungen der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden gewarnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Online-Anbieter-Azov-Film\/!133333\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>TTIP: Abgeordnete f&uuml;r mehr Transparenz<\/strong><br>\nDie Abgeordneten des Bundestages f&uuml;hlen sich im Hinblick auf die derzeitigen Verhandlungen &uuml;ber ein Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) unzureichend informiert. In einem &ouml;ffentlichen Expertengespr&auml;ch am Mittwochmittag im Umweltausschuss kritisierten Abgeordnete aller Fraktionen die Verhandlungen unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit als intransparent. Die EU-Mitgliedstaaten wie auch deren nationale Parlamente w&uuml;rden bisher kaum in den Entscheidungsprozess einbezogen&hellip;<br>\nMichael Lenkert (Die Linke) kritisierte, dass es im Vorfeld der TTIP-Verhandlungen insgesamt 130 Gespr&auml;chsrunden gegeben habe, 119 davon mit Industrievertretern und 11 mit der Zivilgesellschaft. Alle seien &bdquo;geheim und intransparent&ldquo; vonstatten gegangen. Er forderte die Ver&ouml;ffentlichung von Dokumenten und Informationen nicht nur in Bezug auf TTIP, sondern auch hinsichtlich des geplanten Deutsch-Kanadischen Handelsabkommens (CETA).<br>\nPeter Meiwald (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) kritisierte neben der mangelnden Transparenz auch, dass mit dem Transatlantischen Freihandelsabkommen ein exklusiver Vertrag zwischen der EU und den USA geschlossen werden solle, anstatt im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) die Verankerung sozialer und &ouml;kologischer Standards voranzutreiben&hellip;.<br>\nDer Verfassungs- und Europarechtler Professor Peter-Tobias Stoll betonte im Ausschuss ebenfalls, dass es bei Freihandelsabkommen wie dem TTIP um den Abbau von Handelshemmnissen gehe, nicht aber um eine Vollharmonisierung. Konkrete Regelungen in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten, etwa in den Bereichen Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit, m&uuml;ssten infolge einer Ratifizierung des TTIP nicht ge&auml;ndert werden, da hier das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung Anwendung finde. Um besonders umstrittene Fragen besser kl&auml;ren zu k&ouml;nnen, etwa Hormonmast, Chlorbehandlung von H&uuml;hnerfleisch oder Gentechnik, wies Stoll auf die M&ouml;glichkeit hin, einen so genannten Regulierungsdialog im Abkommen zu verankern. In einigen anderen bilateralen Investitionsschutzabkommen sei dies bereits geschehen. Der Regulierungsdialog erm&ouml;gliche es, auf Regierungsebene fr&uuml;hzeitig &uuml;ber unterschiedliche Regulierungen und M&ouml;glichkeiten der Zusammenf&uuml;hrung zu reden.<br>\nPeter Fuchs vom Verein PowerShift warf der EU-Kommission vor, Dokumente bewusst unter Verschluss zu halten. Sie habe offenbar kein Interesse daran, mit den B&uuml;rgern, den Parlamenten und der Wissenschaft &uuml;ber die Details des geplanten Abkommens zu sprechen. Besonders kritisch wertete Fuchs die im TTIP vorgesehenen Schiedsgerichtsverfahren. Sie zielten auf eine &bdquo;materielle und prozedurale Besserstellung von ausl&auml;ndischen Investoren&ldquo; ab. Wenn das Abkommen wie geplant in Kraft trete, w&uuml;rden k&uuml;nftig anstelle von nationalen Gerichten Investitionsschiedsgerichte &uuml;ber Regulierungen, administratives Handeln und die Frage, ob Schutzstandards von Unternehmen eingehalten wurden oder nicht, entscheiden. Sollte die EU das Freihandelsabkommen unterzeichnen, bedeute dies eine &bdquo;gef&auml;hrliche Blanko-Unterwerfung unter die Schiedsgerichtsbarkeit&ldquo;, warnte Fuchs die Abgeordneten. Die Schiedsgerichtsbarkeit zu kritisieren, sei keine &bdquo;emotionale Panikmache&ldquo;, sondern es gehe darum, die ordentliche Gerichtsbarkeit gegen&uuml;ber intransparenten Schiedsverfahren zu verteidigen, erkl&auml;rte Fuchs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_02\/2014_091\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse J&uuml;ngerer sind k&uuml;rzer geworden <\/strong><br>\nDie Dauer von Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen J&uuml;ngerer bis zum Alter von 30 Jahren ist zur&uuml;ckgegangen. Das geht aus einer am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, die die Entwicklung von Mitte der 70er Jahre bis zum Jahr 2009 erfasst. W&auml;hrend die Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse der bis 30-J&auml;hrigen bei den Geburtsjahrg&auml;ngen 1960\/61 durchschnittlich 834 Tage dauerten, waren es bei den Jahrg&auml;ngen 1978\/79 652 Tage. Das entspricht einem R&uuml;ckgang um 22 Prozent.<br>\nBetrachtet man die Besch&auml;ftigten aller Altersstufen insgesamt, ist die durchschnittliche Besch&auml;ftigungsdauer dagegen mit rund zehn Jahren seit zwei Jahrzehnten relativ konstant geblieben, tendenziell sogar eher gewachsen. &bdquo;Unsere Ergebnisse sind daher ein Hinweis darauf, dass eine Verlagerung oder Umverteilung von Besch&auml;ftigungsrisiken hin zu j&uuml;ngeren Besch&auml;ftigten stattgefunden hat&ldquo;, schreiben die IAB-Arbeitsmarktforscher Thomas Rhein und Heiko St&uuml;ber. Diese Entwicklung falle zeitlich zusammen mit einem Anstieg der Befristungsquote bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.<br>\nDie J&uuml;ngeren ohne Ausbildung weisen mit Abstand die niedrigsten Besch&auml;ftigungsdauern auf. Zudem haben sich ihre Besch&auml;ftigungsdauern mit einem R&uuml;ckgang von 573 Tagen auf 301 Tage deutlich st&auml;rker als bei den H&ouml;herqualifizierten verk&uuml;rzt. &bdquo;Das gilt genauso f&uuml;r durchg&auml;ngige Besch&auml;ftigungsdauern, wenn also Betriebswechsel in die Analyse eingeschlossen werden&ldquo;, erkl&auml;ren Rhein und St&uuml;ber. So waren 1960 oder 1961 Geborene bis zum Alter von 30 Jahren 710 Tage durchg&auml;ngig besch&auml;ftigt, wenn sie keine Ausbildung hatten. Die Jahrg&auml;nge 1978\/79 waren ohne Ausbildung nur noch 408 Tage durchg&auml;ngig besch&auml;ftigt. Hochschulabsolventen der gleichen Geburtsjahrg&auml;nge waren 1.620 beziehungsweise 1.556 Tage durchg&auml;ngig besch&auml;ftigt und weisen damit die l&auml;ngsten durchg&auml;ngigen Besch&auml;ftigungsdauern auf.<br>\nDie Forscher haben damit auch die These gepr&uuml;ft, ob die Besch&auml;ftigungsdauern im Betrieb heute aufgrund h&auml;ufigerer freiwilliger Arbeitgeberwechsel k&uuml;rzer ausfallen als fr&uuml;her. Sie fanden daf&uuml;r aber keinen Beleg. Zur&uuml;ckgegangen seien schlie&szlig;lich nicht nur die betrieblichen Besch&auml;ftigungsdauern, sondern auch die durchg&auml;ngigen Besch&auml;ftigungsdauern, also die unterbrechungsfreien Gesamtbesch&auml;ftigungsdauern einschlie&szlig;lich der Betriebswechsel. W&auml;hrend die durchg&auml;ngigen Besch&auml;ftigungsdauern bei den Geburtsjahrg&auml;ngen Anfang der 60er Jahre noch 1.257 Tage betrugen, sank der Wert bei den Geburtsjahrg&auml;ngen Ende der 70er Jahre auf 1.123 Tage.<br>\nBesch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse von Auszubildenden, Praktikanten, Werkstudenten oder Minijobbern sind nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2014\/kb0314.pdf\">IAB-Studie [PDF &ndash; 322 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hochschulfinanzierung: Uni Leipzig droht mit Schlie&szlig;ung ganzer Fakult&auml;ten<\/strong><br>\nDie Rektorin der Uni Leipzig schl&auml;gt Alarm: Das Sparprogramm des Freistaates Sachsen zwinge sie zu drastischen Schritten: Ganze Fakult&auml;ten m&uuml;ssten geschlossen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/studium\/hochschule\/2014-02\/universitaet-leipzig-finanzierung\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Aber daf&uuml;r ist dann der Haushalt &ldquo;konsolidiert&rdquo;! Sch&ouml;nes Ergebnis der Schuldenbremse.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Alleinerziehende &ndash; Der Mut der M&uuml;cke<\/strong><br>\nAlleinerziehend zu sein, ist in Deutschland Armutsrisiko Nummer eins. Trotz der sich versch&auml;rfenden sozialen Lage w&auml;chst keine andere Bev&ouml;lkerungsgruppe so rasant wie diese, und die Zahl ihrer von Armut betroffenen Kinder nimmt stetig zu. Sind Frauen, die sich entscheiden, Kinder allein gro&szlig;zuziehen, verantwortungslos? Naiv? Fatalistisch? Blind f&uuml;r die Folgen? Oder trotzig? Das Feature portr&auml;tiert das Leben von alleinerziehenden Frauen und ihren Kindern. Was wurde aus ihren Zukunftsvorstellungen, als sie Mutter wurden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2014\/01\/03\/dlf_20140103_1915_942f3569.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Boomtown Stuttgart: Eine Stadt baut ab<\/strong><br>\nIn Stuttgart wird gebaut und gebuddelt wie in kaum einer anderen deutschen Gro&szlig;stadt. Mega-Bauprojekte wie der Tiefbahnhof Stuttgart 21 sowie neue Shoppingmalls machen die Schwabenmetropole zur gr&ouml;&szlig;ten Baustelle der Republik. Doch der Boom hat auch Schattenseiten: 18.000 Baustellen bremsen in diesem Jahr Autofahrer und S-Bahn-Fahrg&auml;ste aus. W&auml;hrend Immobilienmakler Milliardenums&auml;tze machen, zahlen Pendler drauf. Das Schneckentempo in Deutschlands Stauhauptstadt kostet einen Durchschnittshaushalt laut einer Studie viel Zeit &ndash; und knapp 1.000 Euro im Jahr&hellip;<br>\nDie Statistiken verdeutlichen: Viele Bagger und Kr&auml;ne, kleine und gro&szlig;e Jahrhundertprojekte und ein boomender Immobilienmarkt in einer Stadt sind noch lange keine Garanten f&uuml;r den Wohlstand ihrer B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/pulsschlag\/151\/boomtown-stuttgart-eine-stadt-baut-ab-2034.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a> \n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> In der aktuellen Kontext:Wochenzeitung finden Sie wieder eine Reihe interessanter Beitr&auml;ge, u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Kleiner Bauer, gro&szlig;e Lobby: Robert Trautwein ist emp&ouml;rt: Die EU-Kommission wird wohl eine Genmaissorte zulassen, die nur unzureichend erforscht ist. Der Biolandbauer ist nicht allein. Die gro&szlig;e Mehrheit der Deutschen lehnt gr&uuml;ne Gentechnik ab. Seit Jahren k&auml;mpft der Murrtalrebell  gegen &ldquo;diese Agrarmafia&rdquo;.<\/em><\/li>\n<li><em>Der feine Herr Sch&uuml;nemann: Er ist kein unbeschriebenes Blatt, dieser Rechtsprofessor, mit dessen Hilfe Stefan Mappus die eigene Ehre wiederherstellen will. Bernd Sch&uuml;nemann blickt zur&uuml;ck auf eine  deftige politische Vergangenheit &ndash; als Bundesvorsitzender der rechtspopulistischen Statt-Partei.<\/em><\/li>\n<li><em>Wagner und die water cannons: Die Engl&auml;nder sind freundliche Menschen. Da wird der B&uuml;rger zuerst gefragt, was er davon h&auml;lt, bevor die Polizei ihn mit Wasserwerfern beschie&szlig;t. Zur Diskussion in der Londoner City Hall am Montag wurde sogar Dietrich Wagner aus Stuttgart eingeflogen.<\/em><\/li>\n<li><em>Wacht auf!: Zwei Wochen ist es her, dass mehr als die H&auml;lfte aller Schweizer der Initiative &ldquo;Gegen Masseneinwanderung&rdquo; zustimmten. Theaterregisseur Volker L&ouml;sch beschrieb seine Fassungslosigkeit dar&uuml;ber im Schweizer &ldquo;Tagesanzeiger&rdquo;. Und erntete daf&uuml;r eine Menge b&ouml;ser Kommentare.<\/em><\/li>\n<li><em>Terror-Trio ad acta gelegt: Wie eng waren die Beziehungen der rechten Terrorzelle NSU nach Baden-W&uuml;rttemberg? Das Landeskriminalamt ist dieser Frage ein Jahr lang nachgegangen. Doch vom Versprechen &ldquo;umfassender Aufkl&auml;rung&rdquo; ist im Bericht der Ermittlungsgruppe Umfeld wenig zu sehen.<\/em><\/li>\n<li><em>W&ouml;lfe unterwegs: Sie schlichten Schl&auml;gereien, ermahnen Wildpinkler und verfolgen Randalierer: In W&uuml;rzburg nimmt die &ldquo;Einsatzgruppe Lupus&rdquo; das Gesetz selbst in die Hand. Die echten Ordnungsh&uuml;ter zeigen sich von der B&uuml;rgerwehr zunehmend genervt &ndash; genau wie die B&uuml;rger.<\/em><\/li>\n<li><em>Weltuntergang: Hormone im Wasser, Gift im Essen und dazu noch Fukushima &ndash; Peter Grohmann findet genug Stoff zum Wettern.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung, morgen am Kiosk, am Samstag als Beilage zur taz<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Internationaler Frauentag &ndash; Aufruf 2014: Heute f&uuml;r morgen Zeichen setzen &ndash; F&uuml;r ein soziales und geschlechtergerechtes Europa<\/strong><br>\nDas politische Krisenmanagement aus Spardiktaten, Lohn-, Renten- und Sozialk&uuml;rzungen hat in vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern zu einer wirtschaftlichen Talfahrt gef&uuml;hrt. Was mit ungez&uuml;gelten Finanzmarktspekulationen begann, hat sich zu einer sozialen Krise ausgeweitet und gef&auml;hrdet die Grundlagen der Demokratie. Sozialstandards wurden gesenkt, Arbeitnehmerrechte abgebaut. Die Schere zwischen arm und reich rei&szlig;t immer weiter auf. Diese Politik geht besonders zu Lasten der Frauen: Sie mindert ihre Chancen am Arbeitsmarkt, kappt notwendige &ouml;ffentliche Dienstleistungen wie Kinderbetreuung und k&uuml;rzt insbesondere Bildungs- und Sozialausgaben. Frauen werden in &uuml;berholte Rollenbilder gedr&auml;ngt, dies f&uuml;hrt zur&uuml;ck zu einer &uuml;berwunden geglaubten Aufgabenteilung zwischen den Geschlechtern.<br>\nDie europ&auml;ische Sparpolitik ist kein Zukunftskonzept &ndash; weder f&uuml;r die Wirtschaft noch f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte. Und sie verhindert, wof&uuml;r die Europ&auml;ische Union von Beginn an steht: Die tats&auml;chliche Gleichstellung von Frauen und M&auml;nnern, die zu den Grundwerten der Europ&auml;ischen Union geh&ouml;rt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frauen.verdi.de\/aktionstage\/frauentag\/++co++79d33990-8fb0-11e3-88a8-52540059119e\">ver.di<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Anti-Atom-Protest: Drei Jahre Haft f&uuml;r 84-j&auml;hrige Nonne wegen Eindringens in Atomanlage<\/strong><br>\nWeil sie in einem pazifistischen Protest auf das Gel&auml;nde einer schwer bewachten Atomanlage eingedrungen war, ist eine 84-j&auml;hrige Nonne in den USA zu fast drei Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt worden. Rice und ihre zwei Mitangeklagten sitzen bereits seit Mai vergangenen Jahres in einem Bezirksgef&auml;ngnis in Georgia, nachdem sie f&uuml;r schuldig befunden worden waren. Das ihnen vorgeworfene Vergehen lautet: &ldquo;versuchte Verletzung der nationalen Verteidigung&rdquo;. Ihr Eindringen auf das Gel&auml;nde der Atomanlage war eine gro&szlig;e Blamage f&uuml;r die US-Regierung, schlie&szlig;lich zeugt es nicht gerade von hohen Sicherheitsstandards, wenn eine betagte Frau mit zwei Komplizen scheinbar m&uuml;helos in eine Atomanlage hineinspazieren kann. Genau dies war Rice und den beiden Mitangeklagten Michael Walli, 64, und Greg Boertje-Obed, 58, am 28. Juli 2012 gelungen. Schauplatz war das Gel&auml;nde der US-Atomanlage Y-12 National Security Complex in Oak Ridge im US-Bundesstaat Tennessee. Die Anlage gilt als &ldquo;Fort Knox&rdquo; unter den Atomlagern, als Amerikas Top-Lagerst&auml;tte f&uuml;r waffenf&auml;higes, hochangereichertes Uran. Laut Anklage schnitten sich die drei Friedensaktivisten den Weg durch drei Z&auml;une, vorbei an Sicherheitskameras, Bewegungsmeldern und bewaffneten Sicherheitskr&auml;ften. Ihre einzigen Werkzeuge sollen Taschenlampen und ein Bolzenschneider gewesen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/anti-atom-protest-drei-jahre-haft-fuer-jaehrige-nonne-wegen-eindringens-in-atomanlage-1.1891884\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> L&auml;sst man einmal au&szlig;en vor, wie unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig das Urteil ausfiel, so fragt man sich, warum eigentlich nicht die amerikanische Regierung auf der Anklagebank sitzt. Da werden im Namen des Krieges gegen den Terror Kriege gef&uuml;hrt, massiv B&uuml;rgerrechte im In- und Ausland verletzt, da werden Milliarden f&uuml;r die Sicherheit der USA ausgegeben, mehrere hunderttausend Menschen arbeiten auf &ouml;ffentlichen und privaten Stellen f&uuml;r diese Sicherheit, aber ein paar &auml;ltere Semester, nicht etwa eine gut ausgebildete Spezialtruppe, kommen so nah an waffenf&auml;higes Uran heran. Wo bleiben die fantastischen Abh&ouml;rprogramme der NSA. Da muss doch bei den Telefonaten, Mails oder SMS der &ldquo;Verschw&ouml;rer&rdquo; das Wort Atomanlage oder Uran gefallen sein. Der ganze Vorgang mag f&uuml;r manche ein Witz sein, aber nach diesem Vorfall brauchen wir uns nicht zu wundern, dass nicht nur das oft beschworene russische, sondern auch amerikanisches, waffenf&auml;higes Uran durch die Welt vagabundiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Big Men &ndash; Die &Ouml;lbarone von Afrika<\/strong><br>\nUm welchen Preis wird der verbissene kapitalistische Wettlauf um die letzten Rohstoffressourcen der Erde gef&uuml;hrt? Und wer hat was dabei zu gewinnen? Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen entwirft der Dokumentarfilm eine alptraumhafte Vision der Zukunft Ghanas, die sich aus einer n&auml;heren Betrachtung der Situation im Nachbarland Nigeria ergibt. Dort wird bereits seit den 50er Jahren Erd&ouml;l gef&ouml;rdert. 60 Jahre und Abermillionen verkaufte Barrel sp&auml;ter profitiert die Bev&ouml;lkerung noch immer nicht von den vereinnahmten Erl&ouml;sen &ndash; stattdessen sind unz&auml;hlige Milliarden in die Taschen korrupter Honoratioren, Politiker, Erd&ouml;lfirmen und Zulieferer gewandert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/048777-000\/big-men-die-olbarone-von-afrika\">arte<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ist es V&ouml;lkermord?<\/strong><br>\nEin vergessener V&ouml;lkermord mit 5 Millionen Toten? Der Streit zwischen einigen kongolesischen und internationalen Organisationen &uuml;ber die Zahl der Todesopfer in den Konflikten um die Demokratische Republik Kongo spitzt sich zu. Angesto&szlig;en wurde die Debatte durch eine hochangesehene Hilfsorganisation, das 1933 von Albert Einstein gegr&uuml;ndete International Rescue Committee (IRC), das seit 2006 von 4 Millionen Toten und einem &ldquo;V&ouml;lkermord&rdquo; spricht. Die meisten Opfer kamen den Verfechtern der V&ouml;lkermordtheorie zufolge nicht bei milit&auml;rischen Zusammenst&ouml;&szlig;en ums Leben. Vielmehr wurden sie in die W&auml;lder im Westen des heutigen Kongo abgedr&auml;ngt, wo sie an Hunger und Krankheiten starben. Tats&auml;chlich haben humanit&auml;re Organisationen oder internationale Beobachter nur in wenigen F&auml;llen Massengr&auml;ber oder andere Gr&auml;ber gefunden. Die beiden belgischen Bev&ouml;lkerungsstatistiker Andr&eacute; Lambert und Louis Lohl&eacute;-Tart relativieren daher auch die von manchen ihrer Kollegen und vom IRC genannten Zahlen, die sie selbst deutlich niedriger ansetzen: Unter Ber&uuml;cksichtigung der allgemeinen Lebenserwartung und der dokumentierten K&auml;mpfe gehen die beiden von einer Sch&auml;tzung von 183 000 Todesopfern &ldquo;infolge von Kampfhandlungen&rdquo; in der DR Kongo aus.<br>\nSo zynisch es auch klingt: Der Tatbestand des V&ouml;lkermords h&auml;ngt nicht von der blo&szlig;en Zahl der Opfer ab. Entscheidend ist die Absicht der T&auml;ter. Laut der Genfer Konvention von 1948 handelt es sich dann um einen V&ouml;lkermord, wenn die T&auml;ter beabsichtigten, &ldquo;eine nationale, ethnische, rassische oder religi&ouml;se Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerst&ouml;ren&rdquo;. Die Hutu-Fl&uuml;chtlinge und die kongolesischen Zivilisten sind unschuldige Opfer eines Konflikts, der keineswegs auf sie als Gruppe abzielte. Es war einer von jenen Massenmorden, &uuml;ber die man nicht viel wei&szlig; und die sich gerade deshalb f&uuml;r ideologisch motivierte Manipulationsversuche anbieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/01\/10.mondeText.artikel,a0050.idx,15\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Angst vor dem Giftmais<\/strong><br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Naturschutz (BfN) h&auml;lt den Genmais f&uuml;r ein Risiko : Er k&ouml;nnte neben Sch&auml;dlingen auch andere Tiere t&ouml;ten, deshalb verlangt das Amt in einem Hintergrundpapier einen Sicherheitsabstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014\/02\/19\/a0086&amp;cHash=808db39cbdf9b522bb98e21a5ba509cb%20\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zensur in der T&uuml;rkei : Neue Belege f&uuml;r Erdogans Zensur<\/strong><br>\nNeue Telefonaufnahmen sind aufgetaucht, in denen der t&uuml;rkische Premier Erdogan &Auml;nderungen von Berichterstattungen verlangt. Ein neues Video widerlegt die Vorw&uuml;rfe des Premiers gegen die Gezi-Demonstranten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/tuerkei-zensur-neue-belege-fuer-erdogans-zensur,1472596,26244422.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Video: Der gepl&uuml;nderte Staat<\/strong><br>\nGeheime Gesch&auml;fte von Politik und Wirtschaft<br>\nDienstag, 11. Februar um 22:00 Uhr (75 Min.)<br>\nWiederholung am Freitag, 21.02. um 9:00 Uhr<br>\nIn Zeiten der Eurokrise muss Europa sparen. Daf&uuml;r gibt es in vielen L&auml;ndern die sogenannte Schuldenbremse. Um &ouml;ffentliche Bauvorhaben dennoch weiter finanzieren zu k&ouml;nnen, hat die Politik ein fragw&uuml;rdiges Finanzierungsmodell erfunden &ndash; &Ouml;ffentliche private Partnerschaften, kurz &Ouml;PP genannt. Dabei investieren private Unternehmen in die &ouml;ffentliche Infrastruktur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/049258-000\/der-gepluenderte-staat\">ARTE<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Geheime Milliarden-Deals in Deutschland<\/strong><br>\nVon &ouml;ffentlich-privaten Partnerschaften (&Ouml;PP) soll eigentlich der Staatshaushalt profitieren. Sie machen Bauprojekte und Infrastrukturma&szlig;nahmen m&ouml;glich, f&uuml;r die die &ouml;ffentliche Hand eigentlich kein Geld hat. Kritiker und Experten beklagen immer wieder, dass die staatlichen Stellen mit solchen &Ouml;PP-Projekten Milliardenausgaben verschleiern. Zudem sind die Vertr&auml;ge dar&uuml;ber streng geheim &ndash; eine parlamentarische Kontrolle ist so nicht m&ouml;glich. Die Journalisten Stefan Aust und Thomas Ammann enth&uuml;llen, wer von diesen geheimen Vertr&auml;gen profitiert und wer die Akteure hinter den Kulissen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/45_min\/hintergrund\/gepluenderterstaat101.html\">NDR.de<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-20790","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20790"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20790\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20794,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20790\/revisions\/20794"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}