{"id":20829,"date":"2014-02-24T09:50:04","date_gmt":"2014-02-24T08:50:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20829"},"modified":"2019-03-02T11:15:22","modified_gmt":"2019-03-02T10:15:22","slug":"sven-giegold-und-die-gruene-verdraengungsmaschine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20829","title":{"rendered":"Sven Giegold und die gr\u00fcne Verdr\u00e4ngungsmaschine"},"content":{"rendered":"<p>Sven Giegold, Europaparlamentarier der Gr&uuml;nen und f&uuml;r viele im linken Spektrum der Gr&uuml;nen immer noch ein Hoffnungstr&auml;ger, hat <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-02\/linke-anti-euro-populismus-gastbeitrag\/komplettansicht\">in der ZEIT vergangene Woche<\/a> ein schlimmes St&uuml;ck geschrieben, in dem er Sahra Wagenknecht angreift, weil sie einer Spaltung Europas das Wort rede und dem Euro Schuld f&uuml;r Vorg&auml;nge gebe, die von der Wirtschaftspolitik zu verantworten seien. Was der Beitrag vor allem wieder einmal zeigt, ist die Tatsache, dass die Gr&uuml;nen kein wirtschaftspolitisches Konzept haben und sich davor dr&uuml;cken, eines zu entwickeln. Und er zeigt zudem, dass die Gr&uuml;nen nicht wahr haben wollen, erhebliche Mitschuld an der Eurokrise zu haben, weil Deutschlands Lohndumping mit ihrer Zustimmung geschehen ist. Von <strong>Heiner Flassbeck<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20829#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] und <strong>Friederike Spiecker<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nZun&auml;chst kann niemand, der ernst genommen werden will, zu diesem Thema schreiben, ohne die deutsche Abwertungsstrategie seit Beginn der W&auml;hrungsunion klar und deutlich anzusprechen. Giegold sagt kein Wort dazu. Wer das nicht sagt, kann logischerweise auch nicht sagen, dass Lohnsenkung als Ersatz f&uuml;r eine Abwertung der W&auml;hrung ein Katastrophenszenario mit Massenarbeitslosigkeit und Elend heraufbeschw&ouml;rt. Stattdessen schreibt Giegold: &ldquo;Wenn nicht nur (sic!) die L&ouml;hne in den Defizitl&auml;ndern gesenkt worden w&auml;ren und Deutschland seine Gesamtnachfrage schneller gesteigert h&auml;tte, h&auml;tten in Spanien, Portugal, Irland und Griechenland viele Arbeitslose vermieden werden k&ouml;nnen.&rdquo; Das hei&szlig;t ja, dass Giegold die Lohnsenkung in S&uuml;deuropa, eingebettet in andere Ma&szlig;nahmen (denn so macht in dem zitierten Satz das &ldquo;nur&rdquo; einen Sinn), <em>bef&uuml;rwortet<\/em>! Oder soll obiges &ldquo;nicht nur&rdquo; bedeuten, die L&ouml;hne h&auml;tten auch noch anderswo als in S&uuml;deuropa gesenkt werden sollen? Etwa in Deutschland? Aber wie stellt sich Giegold dann eine Steigerung der Gesamtnachfrage hierzulande vor? Allein durch die Fiskalpolitik? Nein, der Satz, so schlecht und unklar er formuliert sein mag, ergibt nur Sinn, wenn man ihn dahingehend versteht, dass Giegold der Lohnsenkung in S&uuml;deuropa keine vehemente Absage erteilt.<\/p><p>Konsequent spricht er auch lediglich die zu hohen Lohnsteigerungen in S&uuml;deuropa im Vorfeld der Krise an (&ldquo;Nat&uuml;rlich sind die L&ouml;hne in den Krisenl&auml;ndern im Vergleich zu Deutschland zu schnell gestiegen.&rdquo;), nicht jedoch die zu niedrigen Lohnsteigerungen in Deutschland, ohne die die Eurokrise niemals in diesem Ausma&szlig; entstanden w&auml;re. Man stelle sich vor, Giegold h&auml;tte geschrieben &ldquo;Nat&uuml;rlich sind die L&ouml;hne in Deutschland im Vergleich zu den Krisenl&auml;ndern zu langsam gestiegen.&rdquo; &ndash; welch ein Aufschrei es da wohl geben w&uuml;rde! Dabei w&auml;re dieser spiegelbildliche Satz ausweislich der Empirie richtiger als der Satz, den Giegold gew&auml;hlt hat. Denn der Referenzma&szlig;stab f&uuml;r eine vern&uuml;nftige Lohnpolitik war und ist die Zielinflationsrate von 2 Prozent der Europ&auml;ischen Zentralbank, die jedes Mitgliedsland der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion m&ouml;glichst genau h&auml;tte einhalten sollen mit der Entwicklung seiner gesamtwirtschaftlichen Lohnst&uuml;ckkosten. Und gemessen daran lagen die Krisenl&auml;nder nicht so stark daneben wie Deutschland, das haben wir auf flassbeck-economics schon viele Male gezeigt.<\/p><p>Und weil Giegold sich nicht klar von Lohnsenkung bzw. Lohnmoderation als Mittel der Wirtschaftspolitik distanziert, kann er nat&uuml;rlich nicht klar benennen, dass dieses in Deutschland jahrelang angewendete Mittel bereits hier gravierende Missst&auml;nde heraufbeschworen hat, die nur deshalb nicht so schlimm ausgefallen sind wie jetzt die gleiche Kur in S&uuml;deuropa, weil Deutschland zum einen die Vorreiterrolle &uuml;bernommen hatte beim Export von Arbeitslosigkeit und zum anderen in einem klar nicht-deflation&auml;ren Umfeld operieren konnte. Damit hat Deutschland einen Teil der durch die falsche Lohnpolitik selbst eingebrockten Lasten den anderen W&auml;hrungspartnern aufb&uuml;rden k&ouml;nnen. Das k&ouml;nnen die anderen nun nicht so einfach wiederholen, weil Deutschland nicht in die Rolle schl&uuml;pft, die die S&uuml;deurop&auml;er ungef&auml;hr zehn Jahre lang gespielt haben, so dass sie sich nun in eine offene Deflation begeben m&uuml;ssen, wollen sie sich den deutschen Lohnst&uuml;ckkosten ann&auml;hern.<\/p><p>Giegold spricht das Elend an und fragt: &bdquo;Doch wer hat all dieses Elend verursacht? Doch nicht der Euro. &hellip; Schrille Parolen vom Ende des Euro oder gar des Kapitalismus in Europa k&ouml;nnen verantwortliche Politik nicht ersetzen. Gestandene Linke wissen das und k&auml;mpfen daf&uuml;r, dass in Europa die neoliberal-konservative Mehrheit abgew&auml;hlt und in Deutschland ein ausreichender Mindestlohn schnell eingef&uuml;hrt wird und endlich Zukunftsinvestitionen f&uuml;r einen <strong>Green New Deal<\/strong> in Gang kommen.&ldquo;<\/p><p>Er hat zweifellos Recht, der Euro ist eine W&auml;hrung, und die W&auml;hrung als solche verursacht &uuml;berhaupt nichts. Wenn es aber in diesem W&auml;hrungsraum ein Land gibt, dazu noch das gr&ouml;&szlig;te, dass die Tatsache, dass es den Euro gibt, schamlos ausnutzt, indem es, ohne eine eigene W&auml;hrung zu haben, (real) abwertet durch Lohndumping (was zudem dem gemeinsam vereinbarten Inflationsziel Hohn spricht), dann m&uuml;ssen sich die anderen L&auml;nder fragen, ob dieser W&auml;hrungsraum f&uuml;r sie eine Zukunft bietet. Kommt noch hinzu, dass sich in dem Dumpingland die politischen Parteien (bis auf eine) einschlie&szlig;lich der Gr&uuml;nen (und der sogenannten Linken bei den Gr&uuml;nen) beharrlich weigern, den eigenen gravierenden Fehler zur Kenntnis zu nehmen, geschweige denn an den Verh&auml;ltnissen quantitativ wirksam etwas &auml;ndern zu wollen, dann m&uuml;ssen sich die anderen L&auml;nder umso mehr fragen, ob es eine Chance gibt, &uuml;ber Lohnsenkung und einen deflation&auml;ren Prozess in ganz Europa dieses Land einzuholen und ob damit nicht vielleicht wesentlich mehr in die Br&uuml;che geht als durch das Ende der W&auml;hrungsunion.  <\/p><p>Giegold selbst zeigt, dass er all das nicht verstanden hat oder einfach nicht verstehen will, wenn er feststellt: &bdquo;Und selbst wenn alles so machbar w&auml;re, wie Frau Wagenknecht es sich vorstellt, wozu sollte es dienen? Damit die Euro-Austrittsl&auml;nder ihre W&auml;hrungen abwerten k&ouml;nnen und Importe damit f&uuml;r sie g&auml;nzlich unerschwinglich werden? Und nur noch Besserverdienende und Verm&ouml;gende ihr Haus heizen k&ouml;nnen?&ldquo;<\/p><p>Ja, abwerten tut man, um weniger zu importieren und um selbst mehr zu exportieren! Man tut es, weil man nicht mehr ertragen kann, von einem Land, das &uuml;ber Lohnsenkung abgewertet hat, an die Wand gefahren zu werden und sich dann noch von dem gleichen Land beschimpfen zu lassen und vorgeschrieben zu bekommen, wie man sich in den n&auml;chsten zwanzig Jahren zu verhalten hat. <\/p><p>Und dann fragt Sven Giegold tats&auml;chlich: &bdquo;Und wie sollen die Schuldner in den Krisenl&auml;ndern ihre Kredite begleichen, wenn ihre Heimatw&auml;hrung erst einmal implodiert ist? Jeder, der Schulden in Euro gemacht hat, H&auml;uslebauer, Unternehmen, Banken und der Staat, alle werden in den Konkurs getrieben bei einem Euro-Austritt. Nicht schlimm, meinen die Euro-Skeptiker. Die Gl&auml;ubiger k&ouml;nnten das schon verkraften. Als ob es nur reiche Gl&auml;ubiger g&auml;be. Faktisch l&ouml;st sich dann die private Altersvorsorge des kleinen Handwerkers genauso in Luft auf wie das gesamte europ&auml;ische Finanzsystem.&ldquo;<\/p><p>Ja, f&uuml;hrt man in gro&szlig;er Verzweiflung eine eigene W&auml;hrung ein und wertet ab, dann macht man intelligenterweise einen gro&szlig;en Schuldenschnitt, denn man m&uuml;sste verr&uuml;ckt sein, wenn man denen, die einen zu dieser Verzweiflungstat getrieben haben, auch noch die Schulden auf Heller und Pfennig in der alten W&auml;hrung zur&uuml;ckzahlt. Dann l&ouml;st sich in der Tat die deutsche Rente in Luft auf. Aber warum sollte das die interessieren, die von Deutschland unter der F&uuml;hrung von Rot-Gr&uuml;n in diese Lage man&ouml;vriert wurden? Und betrachtet man die Dinge, wie sie derzeit liegen, kann ja wohl ebenfalls nicht die Rede davon sein, dass die Weiterexistenz des Euro garantiert, dass die Krisenl&auml;nder ihre Schulden begleichen k&ouml;nnen und werden. Wenn das so w&auml;re, h&auml;tte man bislang keinen einzigen Rettungsschirm einzurichten brauchen.<\/p><p>Und dann greift Giegold noch zu glatten L&uuml;gen, um den eigenen Standpunkt gegen alle Fakten zu verteidigen: &bdquo;Doch&ldquo; schreibt Giegold, &bdquo;die Anpassung des Lohnniveaus in der Euro-Zone ist nun weit fortgeschritten.&ldquo; Nein, sie ist nicht weit fortgeschritten. Die genannten L&auml;nder, die das Experiment Lohnsenkung gewagt haben und das Elend der Anpassung erleben, sind klein im Vergleich zu denen, die es noch tun m&uuml;ssten. In Frankreich und Italien gibt es noch keine Lohnsenkungsversuche. Jeder, der halbwegs ehrlich ist, muss dringend davor warnen, dass es auch dort versucht wird, weil das die politischen Systeme in Europa ganz nah an den Abgrund treiben w&uuml;rde. <\/p><p>Dann zu sagen, Deutschland h&auml;tte seine Gesamtnachfrage st&auml;rker steigern k&ouml;nnen, ist mehr als billig. Denn warum spricht Giegold nicht explizit von der <em>Binnen<\/em>nachfrage?  Und warum nennt er das entscheidende Mittel daf&uuml;r, die L&ouml;hne, nicht klipp und klar? Nur von einem &lsquo;ausreichenden Mindestlohn&rsquo; zu reden, den es schnell einzuf&uuml;hren gelte, gen&uuml;gt da eben nicht. Denn zum einen: Was ist ausreichend? Und zum anderen: Es geht um einen Prozess, der das Lohnniveau insgesamt anhebt und die Lohnspreizung zur&uuml;ckf&uuml;hrt; der mag, ja sollte vom Mindestlohn angeschoben werden. Aber das muss man sich auch trauen glasklar hinzuschreiben, sonst bleibt die Strategie bei den L&ouml;hnen vage und alles l&auml;uft auf die &ldquo;Zukunftsinvestitionen f&uuml;r einen Green New Deal&rdquo; hinaus, also die Fiskalpolitik (die nebenbei bemerkt niemals in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung t&auml;tig werden kann, die die negativen Impulse eines dahin siechenden Privatsektors ausgleichen kann). <\/p><p>Und dass die Gr&uuml;nen beim Thema expansive Fiskalpolitik jede Glaubw&uuml;rdigkeit verloren haben, weil sie bis heute die Schuldenbremse bef&uuml;rworten, k&ouml;nnte auch Giegold nur schwer widerlegen. Oder soll es um private Investitionen gehen? Tja, da darf man gespannt sein, wie die in Gang kommen sollen. Denn selbst in dem Land, das in Sachen W&auml;hrungsinstabilit&auml;t und drohendes Abwertungsrisiko kein Problem hat, n&auml;mlich Deutschland, l&auml;uft die Investitionst&auml;tigkeit auf Sparflamme. Von den gebeutelten Krisenl&auml;ndern nicht zu reden.<\/p><p>Schlie&szlig;lich konstatiert Giegold: &bdquo;Auch unter Schwarz-Rot bleibt die harte Sparpolitik Angela Merkels das Ma&szlig; aller Dinge. Diese Politik versch&auml;rft die Krise und ist die eigentliche Ursache f&uuml;r die Spaltung in Europa.&ldquo;<\/p><p>Auch das ist falsch. Die eigentliche Ursache ist, wie schon erw&auml;hnt, der lohnpolitische Kahlschlag in Deutschland unter Rot-Gr&uuml;n. Diese Krise war schon lange angelegt, bevor Frau Merkel an die Macht kam. Dass ihre Politik die Krise versch&auml;rft, ist keine Frage. Wer aber die Spaltung Europas am Ende nicht verhindern hilft, ist der, der die bisherige Anpassung des Lohnniveaus in der Euro-Zone auf deflation&auml;rem Wege nicht scharf kritisiert. Wer nicht explizit &uuml;ber viele Jahre massive Lohnsteigerungen in Deutschland fordert, kann f&uuml;r sich nicht in Anspruch nehmen, gegen den aufkommenden Nationalismus in Europa sein ganzes politisches Gewicht in die Waagschale geworfen zu haben.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Heiner Flassbeck. Der Beitrag erscheint heute auch auf <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/\">flassbeck-economics.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sven Giegold, Europaparlamentarier der Gr&uuml;nen und f&uuml;r viele im linken Spektrum der Gr&uuml;nen immer noch ein Hoffnungstr&auml;ger, hat <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-02\/linke-anti-euro-populismus-gastbeitrag\/komplettansicht\">in der ZEIT vergangene Woche<\/a> ein schlimmes St&uuml;ck geschrieben, in dem er Sahra Wagenknecht angreift, weil sie einer Spaltung Europas das Wort rede und dem Euro Schuld f&uuml;r Vorg&auml;nge gebe, die von der Wirtschaftspolitik zu verantworten<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20829\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,195,181,30],"tags":[290,759,319],"class_list":["post-20829","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-die-linke","category-europapolitik","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-binnennachfrage","tag-giegold-sven","tag-lohnentwicklung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20829","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20829"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20829\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49724,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20829\/revisions\/49724"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20829"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20829"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20829"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}