{"id":20889,"date":"2014-02-27T08:53:07","date_gmt":"2014-02-27T07:53:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889"},"modified":"2014-02-27T08:53:07","modified_gmt":"2014-02-27T07:53:07","slug":"hinweise-des-tages-2076","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h02\">Ungarn k&auml;mpft gegen Arme statt gegen Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h03\">Deutsche Doppelmoral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h04\">Drei-Prozent-Sperrklausel im Europawahlrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h05\">Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h06\">M&uuml;nchhausen-Check: So viel Wahrheit steckt in Wagenknechts Banken-Bashing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h07\">Volksabstimmung in der Schweiz: Ende der Wirtschaftsh&ouml;rigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h08\">Ulrike Herrmann: Achtung, Chlorhuhn!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h09\">&Ouml;ffentliche Bildungsausgaben steigen 2013 auf &uuml;ber 116 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h10\">EFI-Gutachten: EEG f&ouml;rdert weder Klimaschutz noch Innovationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h11\">Exxon-Chef wehrt sich gegen Fracking nahe seinem Wohnhaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h12\">Seehofer l&auml;sst Kreidl fallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h13\">Deutschland verliert zu viele seiner Spitzenforscher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889#h14\">Journalisten: Streiken im Keller<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20889&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Popular Uprising, Foreign Manipulation and Rising Fascism in Ukraine<\/strong><br>\nPolitical economist Aleksandr Buzgalin and international law professor John Quigley discuss the internal rivalries for power taking place within Ukraine, and the history of its relations with Russia<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/therealnews.com\/t2\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=31&amp;Itemid=74&amp;jumival=11516\">The Real News Network<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Sehr informativ und differenziert. Aber leider nur auf Englisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Faschisten wollen die Macht<\/strong><br>\nRegierungsbildung in Kiew verschoben. Machtkampf unter Putschisten<br>\nDie faschistische Schl&auml;gertruppe &raquo;Rechter Block&laquo; will in der Ukraine an die Macht. Nach Angaben der der bisherigen Opposition nahestehenden Internet&shy;zeitung Ukrainska Prawda hat ihr Anf&uuml;hrer Dmitro Jarosch f&uuml;r seine Gruppierung einflu&szlig;reiche Posten in den &raquo;Gewaltressorts&laquo; Inneres, Justiz und Verteidigung sowie das Kommando &uuml;ber die paramilit&auml;rischen Truppen des Innenministeriums beansprucht. Den Posten des parlamentarischen Kontrolleurs &uuml;ber die Generalstaatsanwaltschaft hat bereits der Justitiar der faschistischen Freiheitspartei, Oleg Machnitzki, &uuml;bernommen.<br>\nUnter dem Deckmantel einer &raquo;R&uuml;ckbindung an den Maidan&laquo; haben sich die Faschisten einen weiteren Einflu&szlig;kanal geschaffen. Mit parlamentarischer Unterst&uuml;tzung von Politikern der &raquo;Vaterlandspartei&laquo; verlangen &raquo;Vertreter des Maidan&laquo;, in allen Ministerien Staatssekret&auml;rsposten zu bekommen. So k&ouml;nnten sie Korruption kontrollieren, erkl&auml;rte &raquo;Vaterlands&laquo;-Politiker Arseni Jazenjuk. Was er nicht sagte: Genauso k&ouml;nnen sie nat&uuml;rlich an dieser Korruption teilhaben und interne Mittel und internationale Hilfsgelder in die eigene Tasche stecken oder an ihre politischen Formationen weiterleiten. Jazenjuk ist in den letzten Tagen verst&auml;rkt als Wortf&uuml;hrer &raquo;des Maidan&laquo; aufgetreten. Er versucht offenbar, seine Bekanntheit als Anf&uuml;hrer der Proteste in eine neue politische Machtbasis zu verwandeln, nachdem seine Stellung in der &raquo;Vaterlandspartei&laquo; durch das Comeback von Julia Timoschenko geschw&auml;cht ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/02-26\/034.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der deutsche Au&szlig;enminister Steinmeier hat mit dazu beigetragen, dass Faschisten in Europa wieder solonf&auml;hig werden k&ouml;nnten: Schlie&szlig;lich hatte er sich ohne Not auch mit dem &ldquo;Swoboda&rdquo;-Anf&uuml;hrer in der Ukraine getroffen und verhandelt, was u.a. <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58805\">hier<\/a> nachgelesen (mit Foto) werden kann: Vom Stigma befreit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nato warnt Russland vor Eskalation in der Ukraine<\/strong><br>\nW&auml;hrend Putin die Einsatzbereitschaft seiner Armee im Westen pr&uuml;ft, warnt die Nato vor einer Eskalation. Die Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine m&uuml;sse respektiert werden &ndash; &ldquo;von allen, die es betrifft&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article125224140\/Nato-warnt-Russland-vor-Eskalation-in-der-Ukraine.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Der helle Wahnsinn.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ungarn k&auml;mpft gegen Arme statt gegen Armut<\/strong><br>\nEs sei heute f&uuml;r jeden Obdachlosen gesorgt, betonte die konservative Regierung von Ministerpr&auml;sident Viktor Orban im Zusammenhang mit ihrer vielkritisierten Gesetzgebung, die Kommunen erm&auml;chtigt, Obdachlosen den Aufenthalt an vielen Orten zu verbieten. Tats&auml;chlich ist die Zahl der Schlafpl&auml;tze in Budapest in den letzten Jahren auf 6000 gestiegen. Damit fehlen aber immer noch Tausende von Betten. Beh&ouml;rden und Nichtregierungsorganisationen sch&auml;tzen die Zahl der Betroffenen in Budapest aber auf mindestens 10 000. Dennoch seien die Notquartiere nur zu etwa 80 Prozent ausgelastet, heisst es seitens der Regierung. Lindeborg erkl&auml;rt allerdings, dass die einigermassen akzeptablen Unterk&uuml;nfte im Winter stets ausgelastet seien und Wartelisten f&uuml;hrten. Lindeborg ist an diesem Tag im Krisendienst f&uuml;r die Stiftung Menhely (Obdach), der &auml;ltesten und wichtigsten unabh&auml;ngigen Hilfsorganisation f&uuml;r Obdachlose in Ungarn Die Zahl der Obdachlosen habe in dieser Zeit, bedingt durch die Wirtschaftskrise, deutlich zugenommen, erkl&auml;rt der Direktor Zoltan Aknai. Tausende von Ungarn hatten sich ab dem Jahr 2000 mit Fremdw&auml;hrungskrediten verschuldet, die viele nach dem Absturz des Forint nicht mehr bedienen konnten. Sie verloren deshalb ihre Wohnung. Zudem wurden aus Kostengr&uuml;nden mehrere psychiatrische Kliniken geschlossen, darunter 2007 von der sozialistischen Regierung das gr&ouml;sste Institut Lipotmez&ouml; im II. Bezirk Budapests. &Uuml;ber 1000 Patienten standen &uuml;ber Nacht auf der Strasse. Viele von ihnen seien obdachlos geworden, sagt Aknai. Die Menschen, die sich von Obdachlosen gest&ouml;rt f&uuml;hlten, s&auml;hen diesen Hintergrund oft nicht. Das Problem bitterer Armut ist in Budapest jederzeit sichtbar, im herausgeputzten Stadtzentrum ebenso wie an der Peripherie der Stadt. Menschen schlafen in L&uuml;ftungssch&auml;chten, w&uuml;hlen in M&uuml;lleimern, betteln um ein paar Forint. Doch f&uuml;r Unmut in der Bev&ouml;lkerung h&auml;tten nur wenige gesorgt, psychisch Kranke und Alkoholiker, sagt der Sozialarbeiter mit langj&auml;hriger Erfahrung. Diese ben&ouml;tigten &auml;rztliche Hilfe. Das neue Gesetz aber gelte f&uuml;r alle, und es begegne einem sozialen Problem mit dem Strafrecht. Obdachlos zu sein, sei keine Wahl. Das Gesetz sei geeignet, die Wahrnehmung von Obdachlosen in der Bev&ouml;lkerung negativ zu beeinflussen und diese zu stigmatisieren. Das Geld f&uuml;r Repression und Strafen k&ouml;nne man f&uuml;r die Problembew&auml;ltigung besser gebrauchen. Balog spricht der Regierung den guten Willen g&auml;nzlich ab. Sie habe versprochen, gegen die Armut zu k&auml;mpfen, doch stattdessen k&auml;mpfe sie gegen Arme. &ndash; Im vergangenen September erliess das ungarische Parlament mit den Stimmen der konservativen Regierungspartei Fidesz ein Rahmengesetz, wonach die Kommunen nach eigenem Ermessen Zonen bestimmen d&uuml;rfen, in denen Obdachlosen der Aufenthalt im Interesse der Sicherheit und der &ouml;ffentlichen Ordnung verboten ist. Der Aufenthalt an Orten, die zum ungarischen Weltkulturerbe geh&ouml;ren, ist ihnen grunds&auml;tzlich verwehrt. Im Widerhandlungsfall drohen Bussen, gemeinn&uuml;tzige Arbeit oder Freiheitsstrafen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/ungarn-kaempft-gegen-arm\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Als das Budapester Stadtparlament Ende letzten Jahres umfangreiche Sperrzonen f&uuml;r Obdachlose beschlossen hatte, ging die Meldung kritisch kommentiert durch die Presse. Das war es dann aber auch. Nun mag die Ausgrenzung von Obdachlosen nicht die Aufmerksamkeit erfahren wie die Zunahme antisemitischer Zwischenf&auml;lle, aber dem Wesen nach ist die Ausgrenzung von Obdachlosen eben auch Ausgrenzung. Freiheitsstrafen oder gemeinn&uuml;tzige Arbeit, warum nicht gleich Arbeitslager. Der schwarze Winkel l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en. Es ist bedauerlich, dass die EU auf solche Vorg&auml;nge nicht reagieren kann\/will, aber seit Berlusconi wissen wir, dass das, was man europ&auml;ischen Wertekanon nennt, vor allem auf dem Papier steht. Dass Orban dem Obdachlosengesetz sogar Verfassungsrang verlieh, weil ein &auml;hnliches Gesetz vom Verfassungsgericht abgelehnt worden war, wen k&uuml;mmert es. Die EU schreitet dann ein, wenn es um das Geld geht, pr&auml;ziser um das Wohl der Banken.<\/em><br>\n<em>Im NZZ-Artikel verweist Meret Baumann auf die vielen Obdachlosen, die Fremdw&auml;hrungskredite nicht mehr bedienen konnten und deshalb obdachlos wurden. Vor zwei Jahren hatte Orban die Banken gezwungen, diese Kredite in Forint-Darlehen umzuwandeln. Daraus entstanden hohe Verluste f&uuml;r die Banken. Als sich Orban im Herbst letzten Jahres&nbsp; erneut des Problems der Fremdw&auml;hrungskredite (Abwertung des Forints) annehmen wollte, warnte EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi die ungarische Regierung, keine einseitigen Schritte zu unternehmen, um die Banken zu einer Umwandlung der Kredite in Forint-Darlehen zu zwingen. Diese Kredite wurden vor allem von ausl&auml;ndischen Banken angeboten, welche etwa 60 Prozent des ungarischen Finanzsektors kontrollieren. &ndash; Aber soll man schweigen, weil in Europa schon l&auml;ngst gilt: Banken vor Obdachlosen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Doppelmoral<\/strong><br>\nEine Kommission des Europarats wirft der Bundesregierung mangelnde Bem&uuml;hungen im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten vor. Wie es in einem Bericht der European Commission against Racism and Intolerance (ECRI) hei&szlig;t, der am gestrigen Dienstag ver&ouml;ffentlicht worden ist, ist das Niveau von Gewalt aus rassistischer oder lesben- und schwulenfeindlicher Motivation in Deutschland weiterhin &ldquo;hoch&rdquo;. Auch im Alltag seien zahlreiche Diskriminierungen zu verzeichnen. So trauten sich fast drei Viertel aller lesbischen, schwulen, bi- oder transsexuellen (LGBT) Sch&uuml;ler nicht, in ihrer Schule &uuml;ber ihre sexuelle Orientierung zu sprechen; die Wahrscheinlichkeit, eine Arbeitsstelle zu erhalten, sinke um rund ein Viertel, wenn man sich in einem kleineren oder mittleren Unternehmen unter einem t&uuml;rkischen Namen bewerbe. Dabei sei zu konstatieren, dass die Bundesregierung sich diversen Gegenma&szlig;nahmen verweigere; so habe sie etwa das Diskriminierungsverbot der Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention bis zum heutigen Tag nicht unterzeichnet. Die Vorw&uuml;rfe wiegen umso schwerer, als Berlin in wachsendem Ma&szlig;e die Diskriminierung von Minderheiten in anderen Staaten instrumentalisiert, um au&szlig;enpolitisch Druck auf diese auszu&uuml;ben. Die von der ECRI neu belegten doppelten Standards entlarven einmal mehr den instrumentellen Charakter der deutschen Menschenrechtspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58808\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Drei-Prozent-Sperrklausel im Europawahlrecht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Drei-Prozent-Sperrklausel im Europawahlrecht ist unter den gegenw&auml;rtigen rechtlichen und tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnissen verfassungswidrig<\/strong><br>\nDie Drei-Prozent-Sperrklausel im Europawahlrecht ist verfassungswidrig. Dies hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute  verk&uuml;ndetem Urteil entschieden. Unter den gegebenen rechtlichen und  tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnissen ist der mit der Sperrklausel verbundene  schwerwiegende Eingriff in die Grunds&auml;tze der Wahlrechtsgleichheit und<br>\nChancengleichheit nicht zu rechtfertigen. Eine abweichende verfassungsrechtliche Beurteilung kann sich ergeben, wenn sich die  Verh&auml;ltnisse wesentlich &auml;ndern. K&uuml;nftige Entwicklungen kann der  Gesetzgeber dann ma&szlig;geblich ber&uuml;cksichtigen, wenn sie aufgrund<br>\nhinreichend belastbarer tats&auml;chlicher Anhaltspunkte schon gegenw&auml;rtig  verl&auml;sslich zu prognostizieren sind. Die Entscheidung ist mit 5:3  Stimmen ergangen; der Richter M&uuml;ller hat ein Sondervotum abgegeben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg14-014.html\">Bundesverfassungsgericht Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/entscheidungen\/es20140226_2bve000213.html\">Urteil des Bundesverfassungsgerichts<\/a><\/li>\n<li><strong>Entscheidung zur Drei-Prozent-H&uuml;rde: Urteil gegen Europa<\/strong><br>\nDrei Monate vor der Europa-Wahl hat das Bundesverfassungsgericht offenbart, welche Bedeutung es dem am 25. Mai zu bestimmenden Parlament beimisst: eigentlich keine. Die europ&auml;ische Volksvertretung ist aus Karlsruher Sicht eine Schwatzbude, in der die m&ouml;glichst pr&auml;zise Abbildung des W&auml;hlerwillens viel wichtiger ist als die Mehrheitsbildung, weil das Parlament in den europ&auml;ischen Entscheidungsprozessen ja ohnehin wenig zu sagen hat. Das Gericht sagt, dass man die Funktionen des europ&auml;ischen Parlamentes und des Bundestages nicht gleichsetzen kann. Das ist richtig. Das Gericht ist weiter der Meinung, dass eine gr&ouml;&szlig;ere politische Rolle des Parlamentes zwar angestrebt werde, diese aber in den Anf&auml;ngen stecke. Auch diese Lagebeschreibung ist korrekt, aber die Konsequenz daraus v&ouml;llig unverst&auml;ndlich. Denn den Zustand, den das Gericht moniert, festigt es noch, weil eine weitere Zersplitterung die gro&szlig;en Fraktionen in noch mehr Kooperation zwingt. Wie soll das Parlament da sein Profil sch&auml;rfen? Und warum hat Karlsruhe in den tats&auml;chlich bedeutungslosen ersten drei Dekaden des Parlaments die Sperrklausel geduldet, verwirft sie aber in dem Moment, in dem das Parlament Einfluss gewinnen soll? Logisch ist das nicht.<br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Problem an der Entscheidung besteht jedoch darin, dass das Gericht die Argumente f&uuml;r die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde bei der Bundestagswahl allm&auml;hlich selber sturmreif schie&szlig;t. Bei der Europa-Wahl 2009 blieben 2,8 Millionen Stimmen f&uuml;r insgesamt 27 Parteien im Parlament unber&uuml;cksichtigt. Das h&auml;lt Karlsruhe nun nicht mehr f&uuml;r statthaft. Bei der Bundestagswahl 2013 indes reichten allein zwei Millionen Zweitstimmen f&uuml;r die FDP nicht f&uuml;r den Einzug ins Parlament, weitere zwei Millionen f&uuml;r die AfD ebenfalls nicht, eine Million f&uuml;r die Piraten auch nicht &ndash; und rund eine halbe Million f&uuml;r die NPD gl&uuml;cklicherweise auch nicht. Wenn Karlsruhe die Bedeutung, die es jetzt der Chancengleichheit zumisst, ernst nimmt, wird es diese gewaltige Diskrepanz k&uuml;nftig selbst mit den unterschiedlichen Rollen der Parlamente kaum noch rechtfertigen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/entscheidung-zur-drei-prozent-huerde-ein-urteil-gegen-europa-1.1899290\">SZ<\/a>\n<p><strong>Dagegen: Weil jede Stimme gleich viel wert sein soll<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat nach der F&uuml;nfprozenth&uuml;rde jetzt auch die vom Bundestag ersatzweise eingef&uuml;hrte Dreiprozenth&uuml;rde f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Aus demokratischer Sicht ist das zu begr&uuml;&szlig;en. Denn jede Prozenth&uuml;rde verzerrt das Wahlergebnis. Nicht nur weil Stimmen f&uuml;r die kleinen Parteien nicht mitgez&auml;hlt werden, vielmehr werden die W&auml;hler schon abgeschreckt, &uuml;berhaupt f&uuml;r kleine Parteien zu stimmen. Eine Wahl ohne Prozenth&uuml;rden stellt sicher, dass jede Stimme gleich viel wert ist, und ist damit gerechter. Zwar gilt das Urteil nur f&uuml;r die Europawahl, aber es ist zu hoffen, dass langfristig auch die Legitimit&auml;t der F&uuml;nfprozenth&uuml;rde bei Bundestags- und Landtagswahlen ins Wanken ger&auml;t. Eine Dreiprozenth&uuml;rde w&auml;re dort auch schon ein Fortschritt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2014%2F02%2F27%2Fa0101&amp;cHash=6782f61ac72bb1dec92e2973723bec2d\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Verm&ouml;gen in Deutschland: Durchschnittlich 83.000 Euro f&uuml;r jeden &ndash; aber h&ouml;chst ungleich verteilt<\/strong><br>\nIn keinem Land der Eurozone sind die Verm&ouml;gen ungleicher verteilt als in Deutschland &ndash; M&auml;nner besitzen mehr als Frauen, Ostdeutsche nicht mal halb so viel wie Westdeutsche &ndash; Das Verm&ouml;gen der Arbeitslosen ist um 40 Prozent geschrumpft &ndash; Die Zahl der Personen, die mehr Schulden als Verm&ouml;gen haben, ist gestiegen<br>\nRund 83.000 Euro &ndash; so hoch ist einer neuen Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge das Nettoverm&ouml;gen, &uuml;ber das jeder Erwachsene in Deutschland im Durchschnitt verf&uuml;gt. Allerdings sind die insgesamt rund 6,3 Billionen Euro Nettoverm&ouml;gen im Land auch weiterhin h&ouml;chst ungleich verteilt: W&auml;hrend diejenigen, die zum reichsten Prozent der Bev&ouml;lkerung z&auml;hlen, ein pers&ouml;nliches Verm&ouml;gen im Wert von mindestens 800.000 Euro besitzen, verf&uuml;gt gut ein F&uuml;nftel aller Erwachsenen &uuml;ber gar kein Verm&ouml;gen. Bei rund sieben Prozent der Erwachsenen sind die Schulden sogar gr&ouml;&szlig;er als der Besitz. In keinem anderen Land der Eurozone liegt das Ma&szlig; f&uuml;r Ungleichheit, der sogenannte Gini-Koeffizient, h&ouml;her als in Deutschland. Gef&ouml;rdert von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, haben die DIW-Verteilungsforscher Markus M. Grabka und Christian Westermeier die neuesten Verm&ouml;gensdaten der am DIW Berlin angesiedelten repr&auml;sentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) f&uuml;r das Jahr 2012 ausgewertet und mit denen der Jahre 2002 und 2007 verglichen. &bdquo;Insgesamt hat sich an der Verm&ouml;gensverteilung im Land wenig ge&auml;ndert, die Ungleichheit verharrt auf hohem Niveau. Deutliche Verm&ouml;gensverluste mussten allerdings die Arbeitslosen hinnehmen. Sie verf&uuml;gten im Jahr 2002 noch &uuml;ber ein durchschnittliches Verm&ouml;gen von rund 30.000 Euro, zehn Jahre sp&auml;ter waren es nur noch etwa 18.000 Euro&ldquo;, sagt Grabka.\n<p>Im Jahr 2012 verf&uuml;gten die B&uuml;rger ab 17 Jahren insgesamt &uuml;ber ein Bruttoverm&ouml;gen (ohne Fahrzeuge und Hausrat) im Wert von 7,4 Billionen Euro. Dem standen Schulden in H&ouml;he von 1,1 Billionen Euro gegen&uuml;ber. Den gr&ouml;&szlig;ten Teil des Verm&ouml;gens macht mit 5,1 Billionen Euro der Grund- und Immobilienbesitz aus. Rund 40 Prozent der Erwachsenen bewohnen eine eigene Immobilie, ihr Verm&ouml;gensanteil ist im Durchschnitt 141.000 Euro wert. Etwa zehn Prozent der B&uuml;rger besitzen andere Arten von Immobilien wie vermietete Wohnungen, Grundst&uuml;cke oder Ferienwohnungen. Rund 47 Prozent der Erwachsenen besitzen Geldverm&ouml;gen, im Durchschnitt waren es 29.000 Euro. Etwa 51 Prozent verf&uuml;gen &uuml;ber Verm&ouml;gen in Form von privaten Versicherungen oder Bausparvertr&auml;gen, der Durchschnittswert lag bei 18.000 Euro.<br>\nEinen signifikanten Anstieg gab es bei der Verschuldung: Im Jahr 2002 waren etwa 27,5 Prozent aller Erwachsenen verschuldet, zehn Jahre sp&auml;ter lag der Anteil bei 32 Prozent. &bdquo;Dabei muss man unterscheiden zwischen Konsumentenkrediten, die von immer mehr Menschen, aber in kleinerer H&ouml;he aufgenommen werden, und Hypotheken, die von gleichbleibend vielen Menschen, aber mit h&ouml;heren Summen aufgenommen werden&ldquo;, so Grabka.<\/p>\n<p>Auch fast 25 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigen sich deutliche Verm&ouml;gensunterschiede zwischen Ost und West. W&auml;hrend Erwachsene in Westdeutschland im Schnitt 94.000 Euro Verm&ouml;gen besitzen, sind es im Osten nur etwas mehr als 41.000 Euro. Der durchschnittliche Wert des selbstgenutzten Immobilienbesitzes liegt im Westen bei etwa 151.000 Euro, im Osten bei etwa 88.000 Euro. &bdquo;Der Unterschied zwischen Ost und West zeigt sich erst mit fortschreitendem Alter&ldquo;, erl&auml;utert Verteilungsexperte Grabka. &bdquo;W&auml;hrend der Ausbildung oder zu Beginn der Berufslaufbahn sind alle relativ verm&ouml;gensarm, erst ab Mitte 30 entwickeln sich die Besitzverh&auml;ltnisse auseinander. &Auml;ltere Kohorten bleiben im Osten mit einem durchschnittlichen Verm&ouml;gen von etwa 50.000 Euro deutlich hinter ihren westdeutschen Altersgenossen zur&uuml;ck.&ldquo; Da so auch der Nachlass f&uuml;r die nachfolgende Generation niedriger ausfalle, werden diese Unterschiede auch in k&uuml;nftigen Statistiken fortbestehen.<br>\nDie Verm&ouml;gen von M&auml;nnern liegen den SOEP-Daten zufolge mit durchschnittlich 97.000 Euro rund 27.000 Euro h&ouml;her als die der Frauen. Besonders gering fiel das Verm&ouml;gen von Alleinerziehenden aus: Alleinerziehende mit zwei Kinder verf&uuml;gten im Schnitt &uuml;ber ein Nettoverm&ouml;gen von 21.000 Euro, mit einem Kind lag es bei 35.000 Euro. Aber auch wenn die Eltern zusammenleben, sinkt das Verm&ouml;gen mit steigender Kinderzahl: Ehepaare ohne Kinder besa&szlig;en durchschnittlich 108.000 Euro, mit einem Kind waren es durchschnittlich 63.000 Euro, mit zwei Kindern etwas mehr als 50.000 Euro, bei drei oder mehr Kindern sinkt es auf im Schnitt 44.000 Euro. Das h&ouml;chste Pro-Kopf-Verm&ouml;gen weisen alleinlebende M&auml;nner im Alter von 60 Jahren auf (150.000 Euro).<\/p>\n<p>Die Ungleichheit der Verm&ouml;gen hat sich in den drei Beobachtungsjahren nicht ver&auml;ndert. &bdquo;Sie verharrt auf einem international sehr hohen Niveau&ldquo;, urteilt Grabka. &bdquo;Nirgendwo in der Eurozone sind die Verm&ouml;gen ungleicher verteilt als in Deutschland.&ldquo; Das Medianverm&ouml;gen, also der Wert, der die reichere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung von der &auml;rmeren trennt, lag mit knapp 17.000 Euro wesentlich niedriger als das durchschnittliche Nettoverm&ouml;gen. Das reichste Zehntel der Bev&ouml;lkerung besa&szlig; ein Nettoverm&ouml;gen von mindestens 217.000 Euro. In Ostdeutschland geh&ouml;ren Personen mit einem Verm&ouml;gen von 110.000 Euro bereits zu den reichsten zehn Prozent, im Westen waren 240.000 Euro n&ouml;tig. &bdquo;Da die Menschen mit den gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gen in solchen befragungsgest&uuml;tzten Statistiken unterrepr&auml;sentiert sind, fallen diese Zahlen tendenziell eher niedriger aus, als sie es in der Realit&auml;t sind,&ldquo;, sagt Grabka.<\/p>\n<p>Der Gini-Koeffizient, der die Ungleichheit misst, lag in Deutschland im Jahr 2012 bei 0,78.  Je h&ouml;her dieser Wert, umso gr&ouml;&szlig;er ist die Ungleichheit. Bei einem Wert von eins ist die Ungleichheit maximal, bei Null ist sie minimal ausgepr&auml;gt. In Frankreich liegt er bei 0,68, in Italien bei 0,61 und in der Slowakei bei 0,45. H&ouml;her als in Deutschland ist die Verm&ouml;gensungleichheit in den USA. Dort lag der Gini-Koeffizient im Jahr 2010 bei 0,87.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.438772.de\/themen_nachrichten\/vermoegen_in_deutschland_durchschnittlich_83_000_euro_fuer_jeden_aber_hoechst_ungleich_verteilt.html\">Pressemitteilung des DIW<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php\/438708\">Ausf&uuml;hrlich DIW Wochenbericht 9\/2014 <\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.438710.de\/14-9-1.pdf\">Die DIW-Studie [PDF &ndash; 616 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Arme bleiben arm, Reiche werden reicher<\/strong><br>\nNirgendwo in der EU ist das Verm&ouml;gen so ungleich verteilt wie hier: Forscher des Wirtschaftsinstituts DIW zeigen, dass die Kluft in Deutschland zwischen Arm und Reich besonders gro&szlig; ist. Wie viele Superreiche es tats&auml;chlich gibt, wissen aber selbst die Forscher nicht.<br>\nGut ein F&uuml;nftel aller Erwachsenen in Deutschland verf&uuml;gt &uuml;ber kein pers&ouml;nliches Verm&ouml;gen. Bei sieben Prozent waren die Schulden sogar h&ouml;her als das Bruttoverm&ouml;gen. Das geht aus einer neuen Analyse des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) hervor.<br>\nDemnach besa&szlig; das reichste Zehntel der Bev&ouml;lkerung ein Nettoverm&ouml;gen von mindestens 217 000 Euro, beim reichsten ein Prozent waren es wenigstens 817 000 Euro. Es gibt laut der Analyse aber gro&szlig;e Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland: So geh&ouml;ren in den neuen Bundesl&auml;ndern Personen mit einem Nettoverm&ouml;gen von mindestens 110 000 Euro bereits zu den reichsten zehn Prozent der B&uuml;rger ab 17 Jahren. Im Westen waren daf&uuml;r knapp 240 000 Euro erforderlich.<br>\nDem Bericht zufolge konnten die oberen Einkommensgruppen zwischen 2002 und 2012 &ldquo;ihren Verm&ouml;gensbestand weiter ausbauen&rdquo;. Bei den 30 Prozent Einkommensschw&auml;chsten habe sich das Verm&ouml;gen in diesem Zeitraum dagegen nicht ver&auml;ndert.<br>\nDIW-Forscher Markus Grabka weist jedoch darauf hin, dass die Arbeitslosen als einzige soziale Gruppe in den vergangenen zehn Jahren signifikant an Verm&ouml;gen eingeb&uuml;&szlig;t h&auml;tten. &ldquo;Wir interpretieren dieses Ergebnis so, dass hier aller Wahrscheinlichkeit nach die Hartz-IV-Gesetzgebung wirkt, weil der Bezug dieser staatlichen Transferleistung erst dann m&ouml;glich ist, wenn bis auf ein gesch&uuml;tztes Schonverm&ouml;gen kein nennenswertes Verm&ouml;gen mehr vorhanden ist&rdquo;, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/vermoegensschere-in-deutschland-arme-bleiben-arm-reiche-werden-reicher-1.1898685\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen: Nirgendwo in der EU ist das Verm&ouml;gen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Wesentlich dazu beigetragen hat ohne Zweifel die Einf&uuml;hrung von Harz IV. Und diese Verelendungspolitik m&ouml;chte Merkel zum Rollenmodel f&uuml;r ganz Europa machen. Und hierzu scheint Griechenland das Freiluftlabor abzugeben. Offensichtlich testet man dort aus wie weit man die Verelendung der Bev&ouml;lkerung treiben kann.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>M&uuml;nchhausen-Check: So viel Wahrheit steckt in Wagenknechts Banken-Bashing<\/strong><br>\n&ldquo;Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert&rdquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht die Politik nach der Krise. Die SPIEGEL-Dokumentation macht den Faktencheck: Ergibt sich die hohe Staatsverschuldung aus der Sozialisierung privater Verluste?<br>\nSobald die Deutsche Bank in den vergangenen Jahren ihre Gesch&auml;ftsergebnisse, mal besser, mal schlechter, verk&uuml;ndete, meldete sich Sahra Wagenknecht zu Wort.<br>\nGewinne der Deutschen Bank, so Wagenknecht, g&auml;be es nicht ohne den Steuerzahler. Ohne die Rettung der Hypo Real Estate oder die Bankenrettung in Irland und Spanien w&auml;re die Deutsche Bank pleite.<br>\n&ldquo;Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert&rdquo;, mit diesem Prinzip m&uuml;sse &ldquo;endlich gebrochen werden&rdquo;. Mit solchen Worten forderte die prominente Linke die &Uuml;bersch&uuml;sse der Deutschen Bank f&uuml;r die Allgemeinheit ein.<br>\nFolgen wir der Logik dieses nicht nur unter Marxisten beliebten Schlagworts, dann m&uuml;ssten wir in einer immer h&ouml;heren und st&auml;rker risikobehafteten privaten Verschuldung und den daraus im Laufe der Zeit immer wieder resultierenden staatlichen St&uuml;tzungs- und Rettungsaktionen eine wichtige Ursache f&uuml;r ansteigende &ouml;ffentliche Schulden sehen.<br>\nEine im Februar im Aush&auml;ngeschild deutscher b&uuml;rgerlicher &Ouml;konomie, dem &ldquo;German Economic Review&rdquo;, publizierte Untersuchung scheint nun genau diese alte linke Folgerung empirisch zu best&auml;tigen. [&hellip;]<br>\nFazit: Neue Studien zeigen, dass die private Verschuldung in den vergangenen 140 Jahren weitaus st&auml;rker angestiegen ist als die staatliche, und verweisen auf den privaten Sektor als den Hauptverantwortlichen f&uuml;r die wiederkehrenden Finanzkrisen. In der Folge erscheint die seit 1970 international stark anwachsende Staatsverschuldung zu einem nicht unwesentlichen Teil &ndash; aber nat&uuml;rlich nicht allein &ndash; als das Ergebnis privater Verluste. In dieser Hinsicht haben die Linken recht, selbst wenn man ihre politischen Folgerungen nicht teilen mag.<br>\nNote: Zwei rote Sterne f&uuml;r Sahra Wagenknecht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wagenknecht-zur-staatsverschuldung-im-muenchhausen-check-a-955318.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein positives Urteil &ndash; erstaunlich genug.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> In der Tat erstaunlich, aber nicht ohne abf&auml;llige Formulierungen im Bezug auf Wagenknecht und die Linken, wie z.B. &bdquo;Wagenknechts Banken-Bashing&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Volksabstimmung in der Schweiz: Ende der Wirtschaftsh&ouml;rigkeit<\/strong><br>\nselbst wenn man unterstellen w&uuml;rde, dass alle Anh&auml;nger der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) Ausl&auml;nderhasser sind, was nicht der Fall ist, w&uuml;rde dies das Resultat nicht erkl&auml;ren. Das W&auml;hlerpotenzial der SVP liegt bei 25 Prozent, aber doppelt so viele Schweizer haben Ja gesagt. Das Votum war vielmehr auch eine Entscheidung gegen hemmungsloses Wirtschaftswachstum um jeden Preis &ndash; und damit f&uuml;r Schweizer Verh&auml;ltnisse gef&auml;hrlich kapitalismuskritisch. Nicht von ungef&auml;hr prangte auf den SVP-Plakaten das sperrige Wort &ldquo;Ma&szlig;losigkeit&rdquo; und nicht die eing&auml;ngige Vokabel &ldquo;Fremde&rdquo;. Erst allm&auml;hlich d&auml;mmert es den Schweizern, wem sie eigentlich ihr Misstrauen ausgesprochen haben: ihrer Wirtschaft mit deren Unternehmen und Managern. Auch diesmal hatten der Industriellenverband Economiesuisse und die wirtschaftsnahen b&uuml;rgerlichen Parteien die volkswirtschaftlichen Folgen einer Annahme der Einwanderungsinitiative in den schw&auml;rzesten Farben ausgemalt. Doch diesmal verfingen die Warnungen und Drohungen nicht.<br>\nDie Personenfreiz&uuml;gigkeit n&uuml;tzt der Wirtschaft, lautete das Kernargument der Gegner. Wirklich?, fragten sich viele W&auml;hler. N&uuml;tzt sie nicht vielmehr einzelnen Unternehmen, die preisg&uuml;nstig in einem unersch&ouml;pflichen Pool von Arbeitskr&auml;ften fischen k&ouml;nnen? Wir aber zahlen den Preis, angefangen bei Unannehmlichkeiten im Alltag &uuml;ber Wohnungsprobleme bis hin zur Sorge um den Arbeitsplatz. Es ist schon das zweite Beispiel in kurzer Zeit, das zeigt, wie sehr der Rapport zwischen Bev&ouml;lkerung und Wirtschaft aus dem Gleichgewicht geraten ist. Letztes Jahr &uuml;berraschte das Volk seine Politiker, seine Unternehmer, das Ausland und vermutlich auch sich selbst, als es die Abzocker-Initiative guthie&szlig;, die Manager-Boni Kontrollen unterwirft. Der einst so m&auml;chtige Unternehmerverband hat sich von dieser Niederlage bis heute nicht erholt. Die neue Schlappe von vergangener Woche beweist es. Die n&auml;chste Nagelprobe droht schon im Mai, wenn die Schweizer &uuml;ber einen Mindestlohn befinden. Das Unwohlsein angesichts einer au&szlig;er Rand und Band geratenen Wirtschaftselite, die nur die eigenen Mitglieder opulent zu entlohnen scheint, treibt indes nicht nur Schweizer um. Deshalb hat ihre Entscheidung in Europa ein derart lebhaftes, positives Echo ausgel&ouml;st. Von diesem Signal sollten Europas Eliten aufgeschreckt werden &ndash; und nicht von der Furcht vor dumpfer Fremdenfeindlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/volksabstimmung-in-der-schweiz-ende-der-wirtschaftshoerigkeit-1.1891554\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein fast &uuml;bersehener Artikel von Wolfgang Koydl, der darauf zielt, die Motive der Unternehmerschaft zu hinterfragen, die so offensiv f&uuml;r die Personenfreiz&uuml;gigkeit eintritt. In der Tat k&ouml;nnte man auch bei uns den Eindruck haben, dass die Unternehmensverb&auml;nde seit jeher die einzig wahren Europ&auml;er w&auml;ren. So treten sie z.B. ungeachtet der Vorbehalte der sie unterst&uuml;tzenden Unionspolitiker vehement f&uuml;r die Aufnahme der T&uuml;rkei in die Europ&auml;ische Union ein. Dabei sollte man nie au&szlig;er Acht lassen, dass das europ&auml;ische Kapital sich kaum f&uuml;r die Politische Union und schon gar nicht f&uuml;r ein soziales Europa stark gemacht hat, sondern den vom ihm auch initiierten Europ&auml;ischen Binnenmarkt vorantreibt, mit den vier Grundfreiheiten: freier Warenverkehr, Personenfreiz&uuml;gigkeit, Dienstleistungsfreiheit, freier Kapital- und Zahlungsverkehr. Wenn der BDI f&uuml;r ein Assoziationsabkommen mit der Ukraine eintritt, so geht es ihm noch viel weniger als einer Frau Merkel um die dortigen Notlage der Bev&ouml;lkerung, sondern um die bequeme Erschlie&szlig;ung neuer M&auml;rkte und, wie es Koydl sch&ouml;n formuliert, das preisg&uuml;nstige Fischen in einem &ldquo;unersch&ouml;pflichen Pool von Arbeitskr&auml;ften&rdquo;. Wie meinte noch der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Eckhard Cordes, als er mit die Kanzlerin und einer Wirtschaftsdelegation zum St. Petersburg International Economic Forum fuhr: &ldquo;Wirtschaftspolitisch erhoffen wir uns vom St. Petersburger Wirtschaftsforum neue Impulse zur Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums in Europa. Eine gemeinsame Freihandelszone der EU mit Russland und den L&auml;ndern der Zollunion st&auml;rkt die Wachstumskr&auml;fte in Europa und muss langfristig unser Ziel sein. Es liegt im Interesse beider Seiten, die wirtschaftlichen Standards in Europa zu vereinheitlichen, Zollschranken abzubauen und Visa-H&uuml;rden zu beseitigen. Wir brauchen mehr Tempo bei diesem Prozess.&rdquo; Die Politik mag meinen, sie betreibe so etwas &auml;hnliches wie Geopolitik. Das Kapital kennt nur eine Richtung, Expansion, und verkauft diese als Streben nach Gemienwohl.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Achtung, Chlorhuhn!<\/strong><br>\nTTIP Die Kritiker mobilisieren gegen das Freihandelsabkommen &ndash; und beschw&ouml;ren falsche Gefahren herauf. Lobbyisten k&ouml;nnen sich freuen.<br>\nDie Schlagworte sind bestens geeignet, um w&uuml;tende Massen zu mobilisieren: Chlorh&uuml;hnchen, Hormonfleisch, Genfood. Das klingt ekelig und soll ekelig klingen.<br>\nSelbst Bundesb&uuml;rger, die sich sonst nicht f&uuml;r Politik interessieren, haben vom &ldquo;Chlorh&uuml;hnchen&rdquo; geh&ouml;rt, das angeblich auf deutschen Tellern landen soll, wenn die EU und die USA ein Freihandelsabkommen abschlie&szlig;en, das auf den Namen TTIP h&ouml;rt.<br>\nIn der Politik ist es wichtig, Begriffe zu besetzen, was der Anti-TTIP-Bewegung grandios gelungen ist. Es gibt nur ein Problem: Das Chlorh&uuml;hnchen wird nicht kommen. Es steht gar nicht auf der Verhandlungsagenda.<br>\nF&uuml;r Europa werden die TTIP-Verhandlungen vom Handelskommissar Karel De Gucht gef&uuml;hrt, der kein Interview ausl&auml;sst, um zu versichern: &ldquo;Ich werde keine europ&auml;ischen Gesetze &auml;ndern, um eine Unterschrift unter das Abkommen zu bekommen&ldquo;&hellip;.<br>\nDennoch gibt Corporate Europe Observatory keine Entwarnung, im Gegenteil. Doch statt sich auf so konkrete Objekte wie Chlorh&uuml;hnchen zu konzentrieren, macht die NGO eine prinzipielle Bedrohung aus: Sie warnt vor den Verfahrensweisen, auf die sich Amerikaner und Europ&auml;er verst&auml;ndigen k&ouml;nnten, um sich langfristig weiter anzun&auml;hern. Das Problem w&auml;re also die Zukunft, nicht die Gegenwart.<br>\nTTIP soll n&auml;mlich als &ldquo;living agreement&rdquo; gestaltet werden. Das Abkommen w&uuml;rde vorsehen, dass bei jeder neuen Gesetzesinitiative sehr fr&uuml;hzeitig gepr&uuml;ft werden muss, ob sie einen &ldquo;wesentlichen&rdquo; Einfluss auf den transatlantischen Handel h&auml;tte. Derartige Klauseln w&uuml;rden es den europ&auml;ischen und amerikanischen Unternehmen erlauben, ihr Lobbying extrem auszuweiten, weil sie auf beiden Kontinenten st&auml;ndig einbezogen werden m&uuml;ssten. Ob beim Umwelt- oder Verbraucherschutz: Immer m&uuml;ssten die Firmen gefragt werden. Doch f&uuml;r diese langfristige Bedrohung hat die Anti-TTIP-Bewegung noch keinen Begriff gefunden, der die Massen mobilisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/digitaz\/2014\/02\/25\/a0110.archiv\/textdruck\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.H.:<\/strong> Nicht alles in dem Artikel ist zutreffend: Da&szlig; de Gucht den Investorenschutz bei TTIP &ldquo;vorerst auszuklammern&rdquo; versprochen hat (aus den Verhandlungen), ist mitnichten eine &ldquo;Beerdigung&rdquo;, wie die  taz-Autorin schreibt. Es ist der durchsichtige Versuch, die  Sonderklagerechte f&uuml;r Konzerne aus dem EU-Wahlkampf herauszuhalten, weil sie den Charakter des Abkommens in seiner Unannehmbarkeit zu enth&uuml;llen besonders geeignet sind. Das k&ouml;nnte die Konservativen und Liberalen viele Stimmen kosten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Bildungsausgaben steigen 2013 auf &uuml;ber 116 Milliarden Euro<\/strong><br>\nBund, L&auml;nder und Gemeinden haben f&uuml;r das Jahr 2013 Bildungsausgaben in H&ouml;he von 116,6 Milliarden Euro veranschlagt, 4,6 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt (Destatis) im Bildungsfinanzbericht 2013, der am 26. Februar 2014 ver&ouml;ffentlicht wurde. Der Bildungsfinanzbericht wurde vom Statistischen Bundesamt (Destatis) im Auftrag des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz erstellt.<br>\nEndg&uuml;ltige Angaben zu den &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben liegen derzeit bis zum Jahr 2010 vor. Demnach beliefen sich im Jahr 2010 die &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben auf 106,3 Milliarden Euro. Davon stellten der Bund 7,8 Milliarden Euro, die L&auml;nder 75,1 Milliarden Euro und die Gemeinden 23,4 Milliarden Euro bereit.<br>\nIm Bildungsfinanzbericht sind neben den Bildungsausgaben der &ouml;ffentlichen Haushalte auch die von Unternehmen, privaten Haushalten, der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und die vom Ausland finanzierten Bildungsausgaben sowie Forschungsausgaben enthalten. Die gesamten privaten und &ouml;ffentlichen Ausgaben werden durch das konzeptionell umfassendere Budget f&uuml;r Bildung, Forschung und Wissenschaft dargestellt.<br>\nIm Jahr 2010 stieg das Budget f&uuml;r Bildung, Forschung und Wissenschaft auf insgesamt 235,4 Milliarden Euro, das waren 10,6 Milliarden Euro mehr als 2009. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt entsprach dies einem Anteil von etwa 9,4 %. Nach vorl&auml;ufigen Berechnungen erh&ouml;hten sich die Ausgaben im Jahr 2011 um weitere 7,6 Milliarden Euro, auf 243,0 Milliarden Euro. Dies entsprach 9,3 % des Bruttoinlandsprodukts.<br>\nVon den Gesamtausgaben des Budgets f&uuml;r Bildung, Forschung und Wissenschaft entfielen im Jahr 2010 insgesamt 173,1 Milliarden Euro auf den Bildungsbereich, einschlie&szlig;lich der Ausgaben f&uuml;r Forschung und Entwicklung an Hochschulen in H&ouml;he von 12,7 Milliarden Euro. Weitere 57,3 Milliarden Euro wurden f&uuml;r Forschung und Entwicklung in Unternehmen und au&szlig;eruniversit&auml;ren Forschungseinrichtungen ausgegeben. 5,0 Milliarden Euro entfielen auf Ausgaben f&uuml;r Museen, Bibliotheken, Fachinformationszentren und die au&szlig;eruniversit&auml;re Wissenschaftsinfrastruktur.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/02\/PD14_066_217.html;jsessionid=1CECDD271732BD4C0D0A4503ECAB9EDA.cae4\">Statistisches Bundesamt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/Thematisch\/BildungForschungKultur\/BildungKulturFinanzen\/Bildungsfinanzbericht.html\">Bildungsfinanzbericht Ausgabe 2013 zum Download<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In einer Pressemitteilung er Bundestagsfraktion der Gr&uuml;nen hei&szlig;t es zu Recht: &bdquo;Im Vergleich zu den festgestellten Bildungsausgaben f&uuml;r 2010 ist dies ein Anstieg von gerade mal 0,006 Prozent. Diese Stagnation ist ein Armutszeugnis. Eine Bildungsrepublik, wie Kanzlerin Merkel sie ausgerufen hat, sieht anders aus. Das Ziel, sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Bildung zu investieren, ist weit entfernt. Die Zahlen machen deutlich, dass gr&ouml;&szlig;ere Anstrengungen von Bund und L&auml;ndern n&ouml;tig sind. Auch zeigen sie, wie &uuml;berf&auml;llig die Abschaffung des Kooperationsverbotes ist: Die Kleinstaaterei in der Bildungspolitik ist kontraproduktiv und sch&auml;dlich. Bund und L&auml;nder m&uuml;ssen endlich gemeinsam ihre Verantwortung f&uuml;r den notwendigen Ausbau des Bildungssystems &uuml;bernehmen. <a href=\"http:\/\/www.gruene-bundestag.de\/presse\/pressemitteilungen_ID_2000147\/2014\/februar\/bildungsausgaben-stagnation-ist-kein-fortschritt_ID_4390965.html\">Nur wenn das Kooperationsverbot endlich aufgehoben wird<\/a>, kann der fl&auml;chendeckende Ausbau der Ganztagschulen endlich umgesetzt werden&hellip;<\/em><br>\n<em>Und Ernst Dieter Rossmann, bildungspolitischer Sprecher der SPD erkl&auml;rte: &bdquo;Der Bildungsfinanzbericht zeigt, dass wir von dem Ziel sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r Bildung auszugeben, noch weit entfernt sind. Der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland mit 5,3 Prozent weiterhin deutlich niedriger als im OCED-Durchschnitt mit 6,3 Prozent. Das ist besch&auml;mend, denn Bildung ist die Schl&uuml;sselressource unserer Gesellschaft, die nicht nur f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit Deutschlands von zentraler Bedeutung ist, sondern auch f&uuml;r die pers&ouml;nliche Teilhabe jedes Einzelnen in unserer Gesellschaft.<\/em><br>\n<em>Der Bildungsfinanzbericht best&auml;tigt die Forderung der SPD nachdr&uuml;cklich, dass 20 Milliarden Euro zus&auml;tzlich f&uuml;r Bildung notwendig sind, um die N&auml;he des OECD-Durchschnitts zu kommen und mittelfristig sieben Prozent zu erreichen.<\/em><br>\n<em>Speziell Gemeinden und L&auml;nder, die mit rund 92 Prozent den Gro&szlig;teil der Bildungsausgaben in Deutschland finanzieren, m&uuml;ssen insbesondere im Zuge der Schuldenbremse in dieser Legislaturperiode entsprechend entlastet werden, um zumindest das jetzige Niveau der &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben in Deutschland halten zu k&ouml;nnen. Die im Koalitionsvertrag vereinbarten Mehrausgaben f&uuml;r Bildung in H&ouml;he von sechs Milliarden Euro und die damit verbundene Entlastung auch der L&auml;nder und Kommunen sind damit ein unverzichtbarer Beitrag f&uuml;r die Arbeit der n&auml;chsten Jahre, aber bei weitem nicht genug, um die internationale Anschlussf&auml;higkeit Deutschlands bei den Bildungsausgaben zu erreichen.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EFI-Gutachten: EEG f&ouml;rdert weder Klimaschutz noch Innovationen<\/strong><br>\nDie Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) sieht keine Rechtfertigung f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).<br>\nDas EEG mache den Strom teurer, trage aber weder zu mehr Klimaschutz bei noch habe es zu Innovationen gef&uuml;hrt , so das Fazit der Experten in ihrem aktuellen Jahresgutachten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.e-fi.de\/fileadmin\/Pressemitteilungen\/Pressemitteilungen_2014\/EFI-2014-EEG_foerdert_weder_Klimaschutz_noch_Innovationen.pdf\">Pressemitteilung [PDF &ndash; 24.5 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir werden uns mit dem Gutachten noch ausf&uuml;hrlich auseinandersetzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Exxon-Chef wehrt sich gegen Fracking nahe seinem Wohnhaus<\/strong><br>\nExxonMobil-Chef Rex Tillerson liebt die l&auml;ndliche Beschaulichkeit seines Wohnortes Bartonville, etwa 50 Kilometer au&szlig;erhalb der texanischen &Ouml;lmetropole Dallas. Der 61-j&auml;hrige Tillerson und seine Frau besitzen dort nach Angaben des &ldquo;Wall Street Journal&rdquo; eine etwa 33 Hektar gro&szlig;e Pferderanch und wohnen auf einem etwa 73.000 Quadratmeter gro&szlig;en Grundst&uuml;ck. Doch seit einiger Zeit ger&auml;t die Idylle in Gefahr. Schon l&auml;nger suchen &Ouml;l- und Gasfirmen &ndash; darunter Exxon-Tochter XTO&nbsp; &ndash; nach Rohstoffen in der Gegend und setzen dabei auf die umstrittene F&ouml;rdermethode Fracking. Dabei werden Wasser, Sand und Chemikalien in den Untergrund gepresst, um die Brennstoffe zu extrahieren. Umweltsch&uuml;tzer warnen vor Gefahren f&uuml;r das Grundwasser. Obwohl ExxonMobil mit diesem Gesch&auml;ft selbst Milliardenums&auml;tze macht und weltweit f&uuml;r die F&ouml;rdermethode trommelt, sieht Tillerson das Treiben nahe seinem Hause skeptisch, berichtet die US-Zeitung. Konkret st&ouml;ren sich seine Mitstreiter und er an einem 49 Meter hohen Wasserturm, aus dem die F&ouml;rderunternehmen vor Ort Nachschub beziehen. Die Anwohner f&uuml;rchten demnach L&auml;rmbel&auml;stigung und Gefahren durch Lastwagen, die gro&szlig;e Mengen Wasser zu den F&ouml;rdert&uuml;rmen bringen. Nach Angaben seines Anwalts sorgt sich Tillerson vor allem um den Wert seines Grundst&uuml;cks.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/exxon-chef-rex-tillerson-will-kein-fracking-nahe-seinem-wohnhaus-a-955818.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Seehofer l&auml;sst Kreidl fallen<\/strong><br>\nWochenlang hatte sich CSU-Chef Horst Seehofer um eine klare Ansage im Fall Jakob Kreidl gedr&uuml;ckt &ndash; am Montag schlug der Ministerpr&auml;sident dann zu. Im Parteivorstand ordnete Seehofer einen R&uuml;ckzug Kreidls von der Kandidatur f&uuml;r den Miesbacher Landratsposten bei den anstehenden Kommunalwahlen an. Die verschiedenen Aff&auml;ren um den CSU-Politiker seien &ldquo;jetzt nicht mehr eine pers&ouml;nliche oder lokale Angelegenheit&rdquo;, sagte Seehofer nach der Sitzung. Sie h&auml;tten nun Auswirkungen f&uuml;r die ganze Partei. Die oberbayerische Bezirkschefin der CSU, Ilse Aigner, wollte Kreidl die schlechte Nachricht noch am Abend pers&ouml;nlich erl&auml;utern.<br>\nWeil die Fristen f&uuml;r einen offiziellen R&uuml;ckzug vom Stimmzettel f&uuml;r die Wahl am 16. M&auml;rz bereits abgelaufen sind, wird es nun zu einer h&ouml;chst ungew&ouml;hnlichen Situation kommen. F&uuml;r einen Ersatzkandidaten ist es n&auml;mlich schon zu sp&auml;t. Kreidl bleibt also Kandidat. Seehofer will aber, dass der Landrat die verbindliche Erkl&auml;rung abgibt, dass er eine Wahl nicht annehmen w&uuml;rde. Daran d&uuml;rfe nicht ger&uuml;ttelt werden, machte der Parteichef deutlich. &ldquo;Es stimmt&rdquo;, sagte er, &ldquo;die CSU wird damit nicht den Landrat stellen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/affaere-um-csu-landrat-seehofer-laesst-kreidl-fallen-1.1897491\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> &ldquo;Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier&rdquo;, k&ouml;nnte man angesichts der neuesten Posse um den CSU-Granden Kreidl mit einem Hauch Verzweiflung ausrufen. Es ist schier unglaublich, was sich hier abspielt: Plagiator, Initiator oder zumindest Nutznie&szlig;er opulenter Geburtstagsfeiern, Schwarzbau-Herr. Und als ob das nicht alles l&auml;ngst gen&uuml;gen w&uuml;rde, wollte dieser Vorzeige-Kandidat erneut den Landrat geben.Ein weiteres Beispiel das zeigt, wie verkommen unsere so genannte Eliten sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutschland verliert zu viele seiner Spitzenforscher<\/strong><br>\nDie besten deutschen Wissenschaftler gehen ins Ausland &ndash; und kommen nicht mehr zur&uuml;ck. Davor warnen Regierungsberater. F&uuml;r Spitzenforscher sei das deutsche Forschungssystem derzeit nicht attraktiv genug. Darunter leide die Forschungsqualit&auml;t in Deutschland, hei&szlig;t es im aktuellen Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI).<br>\nInsgesamt hat Deutschland laut EFI-Bericht im internationalen Vergleich eine &ldquo;eher m&auml;&szlig;ige&rdquo; und &ldquo;ern&uuml;chternde&rdquo; Bilanz von Zu- und Abwanderung bei Wissenschaftlern aufzuweisen. Zwischen 1996 und 2011 sind 19.000 Forscher nach Deutschland gekommen, aber 23.000 sind ins Ausland gegangen. Mit einem negativen Saldo von 4.000 Abgewanderten liegt Deutschland im internationalen Vergleich lediglich an 19. Stelle und damit deutlich hinter vielen anderen OECD-Staaten.<br>\nBesonders problematisch sind aus Sicht der Experten die Qualit&auml;tsunterschiede zwischen zu- und abwandernden Wissenschaftlern. Die Qualit&auml;t eines Forschers wird daran gemessen, wie oft er in Fachzeitschriften zitiert wird. Auch diese Bilanz f&auml;llt f&uuml;r Deutschland klar negativ aus: Die Abwandernden sind im Schnitt besser als die Zuwandernden. &ldquo;Die internationale Wissenschaftlermobilit&auml;t f&uuml;hrt tendenziell zu einer Reduktion der Forschungsqualit&auml;t in Deutschland&rdquo;, urteilen die Experten.<br>\nDeutlich besser als Deutschland schneiden etwa die USA, die Schweiz, D&auml;nemark und Kanada bei der Zu- und Abwanderung von Wissenschaftlern ab. Insbesondere die USA, die Niederlande und Gro&szlig;britannien schaffen es, die besten ihrer ins Ausland abgewanderten Forscher ins Land zur&uuml;ckzuholen.<br>\nGanz anders ist die Situation in Deutschland: &ldquo;Die Besten wandern ab, kehren aber nur selten nach Deutschland zur&uuml;ck. Sie verbleiben an attraktiven Forschungsdestinationen im Ausland&rdquo;, schreibt die Kommission. Dort bilden sie in vielen F&auml;llen die gr&ouml;&szlig;te Zuwanderergruppe, etwa in den USA oder in mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern wie zum Beispiel D&auml;nemark, Gro&szlig;britannien und der Schweiz.<br>\nDie Experten fordern die Politik auf, das deutsche Wissenschaftssystem an der Spitze noch wettbewerbsf&auml;higer zu machen und eine gute Grundfinanzierung und exzellente Projektfinanzierung f&uuml;r die &ouml;ffentliche Forschung sicherzustellen, um mehr Spitzenforscher nach Deutschland zu holen. Deutschland muss sich st&auml;rker bem&uuml;hen, internationale Talente zu gewinnen und insbesondere die besten jungen Wissenschaftler in der Doktoranden- und PostDoc-Phase nach Deutschland zu holen und zu halten. Die Einwanderungsregelungen f&uuml;r ausl&auml;ndische Forscher und ihre Familien sollten deutlich erleichtert werden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.e-fi.de\/fileadmin\/Pressemitteilungen\/Pressemitteilungen_2014\/EFI-2014-Deutschland_verliert_zu_viele_seiner_Spitzenforscher.pdf\">Expertenkommission Forschung und Innovation EFI [PDF &ndash; 23.2 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.e-fi.de\/fileadmin\/Gutachten_2014\/EFI_Gutachten_2014.pdf\">Das gesamte Gutachten [PDF &ndash; 4.6 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20875#h17\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Journalisten: Streiken im Keller<\/strong><br>\nDas Ansehen der Journalisten ist im Keller. Im Job-Ranking liegen sie auf Platz 29, kurz vor den Politikern. Das kommt nicht von ungef&auml;hr: Ihre Kundschaft glaubt ihnen nur noch eingeschr&auml;nkt. Wenn &uuml;berhaupt. Dann wird streiken schwer. Vor allem, wenn das Motto &bdquo;Gutes Geld f&uuml;r gute Arbeit&ldquo; hei&szlig;t. Ein notwendiger Weckruf&hellip;<br>\nNoch nie haben die Verleger und ihre Manager derart dreist die Daumenschrauben angezogen. Bis zu 20 Prozent wollen sie die Einkommen ihres journalistischen Personals k&uuml;rzen, ran ans Urlaubs- und Weihnachtsgeld, an die Altersversorgung und hin zu einer Entlohnung, gestaffelt nach regionaler Kaufkraft. Und daf&uuml;r wollen sie immer mehr: Content f&uuml;r die gedruckte Zeitung, f&uuml;rs Internet, f&uuml;r Facebook &amp; Co., Fotos und Videos. Alles am besten gleichzeitig, von immer weniger Personal, was einleuchtet, weil den meisten von ihnen ohnehin egal ist, was drin- und draufsteht. Hauptsache billig. Dagegen m&uuml;sste eigentlich Sturm gelaufen werden. Aber es geschieht nicht. Was geschieht, sind fruchtlose Verhandlungen zwischen Verlegern und Gewerkschaften, schon sieben seit August vergangenen Jahres.<br>\nEiner j&uuml;ngsten Umfrage zufolge rangieren Journalisten an 29. Stelle unter 32 Berufsgruppen, wenn bewertet wird, welche Jobs in Deutschland das h&ouml;chste Vertrauen genie&szlig;en. Ein schlechteres Ansehen genie&szlig;en nur noch Werbeleute, Versicherungsvertreter und Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/152\/streiken-im-keller-2051.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> In der aktuellen Kontext:Wochenzeitung finden Sie wieder eine Reihe interessanter Beitr&auml;ge, u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>EnBW-Deal: Anwaltskanzlei auf der Anklagebank: Freunde werden Stefan Mappus und sein Ex-Berater Martin Schockenhoff in diesen Leben nicht mehr. Mit einer Feststellungsklage will der fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident die Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz verpflichten, ihm &bdquo;s&auml;mtliche Sch&auml;den&ldquo; zu ersetzen, die ihm aus dem EnBW-Deal bereits entstanden sind oder noch entstehen werden.<\/em><\/li>\n<li><em>Fahnder Filius: Zum zweiten Mal wird demn&auml;chst ein Untersuchungsausschuss des Landtags den Versuch unternehmen, die Ereignisse des &bdquo;Schwarzen Donnerstags&ldquo; aufzukl&auml;ren. Zum ersten Mal sitzt einem solchen Gremium ein Gr&uuml;ner vor: Der Ulmer Abgeordnete J&uuml;rgen Filius.<\/em><\/li>\n<li><em>Keine weiteren Fragen? Das Landeskriminalamt Baden-W&uuml;rttemberg hat in einem Bericht die Beziehungen der rechten Terrorgruppe NSU im S&uuml;dwesten zusammengefasst. Ergebnis: Der NSU habe im Land keine nennenswerte Unterst&uuml;tzung erfahren. Statt offenen Fragen der Vergangenheit nachzugehen, will der Landtag die Weichen f&uuml;r die Zukunft der Sicherheitsbeh&ouml;rden stellen.<\/em><\/li>\n<li><em>Gysi unterst&uuml;tzt Petition: Die Deutsche Bahn soll nicht l&auml;nger Verschiebebahnhof f&uuml;r Politiker sein, fordert Kontext in einer Online-Petition. Gregor Gysi, Chef der Linken-Bundestagsfraktion, unterst&uuml;tzt das Vorhaben.<\/em><\/li>\n<li><em>Der Krieg als Gesch&auml;ft: Der erste Weltkrieg ist im Netz angekommen. P&uuml;nktlich zum Jahrhundertjubil&auml;um toben die letzten Materialschlachten des Grande Guerre im World Wide Web. Das gro&szlig;e Sterben dient als Deko-Material f&uuml;r simple Ballerspiele.<\/em><\/li>\n<li><em>Faires Futter im Napf: Die Drogeriemarktkette dm reagiert auf Vorw&uuml;rfe, Produkte von Lieferanten mit zweifelhaftem Leumund im Sortiment zu haben. Nachdem Kontext &uuml;ber fragw&uuml;rdige Arbeitsbedingungen beim Tiernahrungshersteller Deuerer berichtet hatte, hinterfragte der Drogeriekonzern die Situation der eingesetzten Leiharbeiter.<\/em><\/li>\n<li><em>Das haut die st&auml;rkste Biene um: Peter Grohmann &uuml;ber das gro&szlig;e Bienensterben, von Hummeln und chinesischen Facharbeitern.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung, morgen am Kiosk, am Samstag als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-20889","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20889","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20889"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20889\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20893,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20889\/revisions\/20893"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20889"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20889"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20889"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}