{"id":20907,"date":"2014-02-28T17:32:53","date_gmt":"2014-02-28T16:32:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907"},"modified":"2014-02-28T17:32:53","modified_gmt":"2014-02-28T16:32:53","slug":"hinweise-des-tages-ii-144","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h01\">Arbeitsmarkt im Februar 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h02\">Fast 2 Millionen Nichterwerbspersonen mit Wunsch nach Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h03\">Die dunkle Seite der Madame Non<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h04\">Der alte Hut mit dem &raquo;neuen Deutschland&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h05\">Sozialinitiative der Kirchen: Wirtschaftsfreundlicher Schulterschluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h06\">Abschlagsfreie Rente mit 63 schafft neue Ungerechtigkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h07\">Anlegeranwalt im Interview: &bdquo;Ein Paradies f&uuml;r unseri&ouml;se Finanzunternehmen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h08\">Weltweite Produktionsbedingungen: Deutsche Konzerne und die Ressource Mensch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h09\">Uni-Klinik Marburg: Frist f&uuml;r Partikeltherapie l&auml;uft ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h10\">EFI-Jahresgutachten 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h11\">Offshore-&Ouml;lf&ouml;rderung in der Tiefsee und der Arktis: Tiefer, k&auml;lter, riskanter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h12\">RSA-Boss: &ldquo;Ja, wir haben mit der NSA zusammengearbeitet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907#h13\">Edathy und der Verdacht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20907&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt im Februar 2014<\/strong>\n<ul>\n<li>5,367 Millionen &ldquo;Arbeitslosengeld-Empf&auml;nger\/innen&rdquo; (SGB III und SGB II)<\/li>\n<li>4,415 Millionen Arbeitslosengeld II-Empf&auml;nger\/innen &ndash;41.000 (0,9%) weniger als im Februar 2013<\/li>\n<li>3,138 Millionen registrierte Arbeitslose &ndash;18.000 (0,6%) weniger als im Februar 2013 <\/li>\n<li>Ver&auml;nderungsraten (registrierte Arbeitslose) in den L&auml;ndern (Februar 2013 &ndash; Februar 2014):\n<ul>\n<li>M&auml;nner und Frauen: &ndash;5,7% in Sachsen bis +6,1% in Hamburg<\/li>\n<li>Frauen &ndash;5,3% in Th&uuml;ringen bis +8,2% in Hamburg (Bund: +0,2%)<\/li>\n<li>M&auml;nner: -6,9% in Sachsen bis +4,5% in Hamburg (Bund: -1,2%)<\/li>\n<li>unter 25 Jahre: -14,5% in Sachsen bis +10,0% in Hamburg (Bund: -4,9%)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>64,8% der Arbeitslosen sind im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) registriert (Februar 2013: 64,1%).<\/li>\n<li>Von den 3,138 Millionen Arbeitslosen waren 1,105  Millionen (35,2%) im Rechtskreis SGB III (bei 156 Arbeitsagenturen!) und 2,033 Millionen  (64,8%) im Rechtskreis SGB II (bei den 408 Jobcentern!)  registriert.<\/li>\n<li>Als  Arbeitsuchende waren im Februar 2014 insgesamt 5,156 Millionen Frauen und M&auml;nner registriert, 19.000 (0,4%) mehr als im Februar 2013.<\/li>\n<li>Die von der Statistik der BA ermittelte &bdquo;Unterbesch&auml;ftigung ohne Kurzarbeit&ldquo; betrug im Februar 2014 4,063 Millionen, 44.000 (1,1%) weniger als im Februar 2013.<\/li>\n<li>Nach vorl&auml;ufigen, hochgerechneten Daten hatten  im Februar 2014 1,069 Millionen (arbeitslose und  nicht arbeitslose) Frauen und M&auml;nner Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III)  und 4,415 Millionen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Bereinigt um die Zahl der etwa 117.000 sog.  Aufstocker\/Parallelbezieher (Bezug von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) hatten im Februar  2014 etwa 5,367 Millionen erwerbsf&auml;hige Frauen und M&auml;nner Anspruch auf Arbeitslosengeld  (SGB III) bzw. Arbeitslosengeld II, &bdquo;gut 68.000 Menschen weniger&ldquo; als ein Jahr zuvor. (vgl. BA-Monatsbericht, S. 22 und ANBA 07\/2013; Februar 2013: 5,435 Millionen; eigene Berechnungen)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2014-02-27_alo0214t.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 450 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/statistik.arbeitsagentur.de\/Statischer-Content\/Arbeitsmarktberichte\/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland\/Monatsberichte\/Generische-Publikationen\/Monatsbericht-201402.pdf\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit Monatsbericht Februar 2014 [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fast 2 Millionen Nichterwerbspersonen mit Wunsch nach Arbeit<\/strong><br>\nIm Jahr 2012 w&uuml;nschten sich knapp 2 Millionen Nichterwerbspersonen im Alter von 20 bis 64 Jahren Arbeit. Das waren rund 21 % aller Nichterwerbspersonen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage der Arbeitskr&auml;fteerhebung weiter mitteilt, setzt sich diese Zahl aus 879 000 Personen in Stiller Reserve und knapp 1,1 Millionen Sonstigen Nichterwerbspersonen mit generellem Arbeitswunsch zusammen.<br>\nNichterwerbspersonen sind Personen, die nicht am Erwerbsleben teilnehmen, also weder erwerbst&auml;tig noch erwerbslos, das hei&szlig;t keine Erwerbsperson sind. Personen in Stiller Reserve haben ebenso wie die Erwerbslosen &uuml;berhaupt keine Arbeit, &auml;u&szlig;erten in der Befragung aber den generellen Wunsch nach Arbeit. Unter den 879 000 Personen in Stiller Reserve sind 434 000 Personen, die zwar Arbeit suchten, jedoch im Moment kurzfristig f&uuml;r eine Arbeitsaufnahme nicht zur Verf&uuml;gung standen und 445 000 Personen die keine Arbeit suchten, aber grunds&auml;tzlich gerne arbeiten w&uuml;rden und f&uuml;r diese Arbeit auch verf&uuml;gbar waren.<br>\nDie Gr&uuml;nde f&uuml;r fehlende Suchaktivit&auml;ten beziehungsweise f&uuml;r die Nichtverf&uuml;gbarkeit der Personen in Stiller Reserve unterscheiden sich in Abh&auml;ngigkeit von Geschlecht und Alter. Bei den 20- bis 39-J&auml;hrigen spielt zwar die schulische oder berufliche Ausbildung f&uuml;r beide Geschlechter eine nicht unbedeutende Rolle, bei einem Ranking der Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r Nichtteilnahme am Arbeitsmarkt zeigen sich jedoch deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede. Frauen dieser Altersgruppe in der Stillen Reserve nennen zu &uuml;ber 40 % am h&auml;ufigsten pers&ouml;nliche oder famili&auml;re Verpflichtungen, wie die Betreuung von Kindern oder pflegebed&uuml;rftigen\/behinderten Personen, w&auml;hrend dies f&uuml;r M&auml;nner dieser Altersklasse kaum eine Rolle spielt. Neben der Ausbildung sind Krankheit oder Arbeitsunf&auml;higkeit, aber auch sonstige Gr&uuml;nde entscheidende Ursachen f&uuml;r die Inaktivit&auml;t j&uuml;ngerer M&auml;nner am Arbeitsmarkt.<br>\nBei den 40- bis 64-j&auml;hrigen Personen in Stiller Reserve geht das Ausma&szlig; der geschlechtsspezifischen Differenzen zur&uuml;ck, da pers&ouml;nliche und famili&auml;re Verpflichtungen bei den Frauen dieser Altersklasse eine weniger gro&szlig;e Rolle als bei den J&uuml;ngeren spielen. Gleichzeitig nimmt f&uuml;r beide Geschlechter auch die allgemeine oder berufliche Aus- und Fortbildung an Bedeutung ab. Gr&ouml;&szlig;eres Gewicht bekommen hingegen Krankheit und Arbeitsunf&auml;higkeit sowie (vorzeitiger) Ruhestand und allgemeine Entmutigung als Gr&uuml;nde.<br>\nSonstige Nichterwerbspersonen mit generellem Arbeitswunsch zeigen eine geringere Arbeitsmarktn&auml;he als Personen der Stillen Reserve, da sie weder eine Arbeit suchen noch kurzfristig verf&uuml;gbar sind. Sie werden entsprechend sowohl nach den Gr&uuml;nden ihrer Nichtverf&uuml;gbarkeit als auch nach den Gr&uuml;nden ihrer Nichtsuche gefragt. Im Vergleich zu den Personen der Stillen Reserve bekommen insbesondere bei den j&uuml;ngeren Frauen pers&ouml;nliche oder famili&auml;re Verpflichtungen eine noch gr&ouml;&szlig;ere Relevanz. Rund 60 % der 20- bis 39-j&auml;hrigen Frauen, die trotz Arbeitswunsch am Arbeitsmarkt nicht aktiv waren, nennen Familienpflichten als Hauptgrund f&uuml;r fehlende Verf&uuml;gbarkeit und Nichtsuche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/02\/PD14_073_132.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die dunkle Seite der Madame Non<\/strong><br>\nWenige Wochen vor der Europawahl zeigt sich Kanzlerin Angela Merkel von ihrer Schokoladenseite. Heute reist sie nach London, um Premier David Cameron den R&uuml;cken zu st&auml;rken. Doch Merkel hat auch eine andere, dunkle Seite. In der Finanzkrise stand &ldquo;Madame Non&rdquo; von Anfang an auf der Bremse. Die Armutsbek&auml;mpfung sollte kein EU-Ziel werden &ndash; und Budgetdefizite wollte Merkel auf eine Stufe mit Menschenrechtsverletzungen stellen.<br>\nDies enth&uuml;llen zwei Br&uuml;sseler EU-Korrespondenten in einem Buch, das heute in Berlin vorgestellt wird (Cerstin Gammelin, Raimund L&ouml;w: &ldquo;Europas Strippenzieher&rdquo;, Econ-Verlag). Ein Krimi ist es nicht, eher eine Dokumentation, die sich streckenweise etwas z&auml;h liest. Die Autoren sind n&auml;mlich ins Archiv gestiegen und haben vertrauliche Mitschriften von den EU-Gipfeln, die sogenannten Antichi-Protokolle, ausgewertet. Das ist an sich schon ein Scoop &ndash; bisher bekamen diese Protokolle nur ganz wenige Diplomaten zu Gesicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2014%2F02%2F27%2Fa0118&amp;cHash=92f99a8b1b8b7c65070b1c51753c1456\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der alte Hut mit dem &raquo;neuen Deutschland&laquo;<\/strong><br>\n&raquo;neues deutschland&laquo; hei&szlig;t die hiesige Tageszeitung. Das &raquo;neue Deutschland&laquo; hingegen ist eine Formel, die das Establishment gebraucht, um alte imperialistische Politik unter neuen Pr&auml;missen verkaufen zu k&ouml;nnen.<br>\nAdel Tawil ist f&uuml;r Markus Lanz nicht einfach nur ein S&auml;nger. Er ist mehr. Lanz nannte ihn in seiner letzten &raquo;Wetten, dass.. ?&laquo;-Sendung n&auml;mlich einen Botschafter des neuen Deutschland. Genauer definierte er das nicht. Was gemeint war, d&uuml;rfte aber klar sein. Das &raquo;neue Deutschland&laquo; strotzt vor Weltoffenheit und Toleranz, vor Aufgekl&auml;rtheit und Fairness. Und es bietet allen eine Chance. Sogar diesem Jungen aus dem Maghreb. [&hellip;]<br>\n&raquo;Neues Deutschland&laquo; ist, wenn K&uuml;nstler mit Migrationshintergrund Erfolge feiern und nicht wie ihre Landsleute in der sozialen H&auml;ngematte baumeln. &raquo;Neues Deutschland&laquo; ist, wenn Kanzlerin und Verteidigungsministerin so gute Milit&auml;rpolitik betreiben, wie damals noch kriegerische M&auml;nner. &raquo;Neues Deutschland&laquo; ist cool und trendy, besteht aus l&auml;chelnden Gesichtern und weiser Lebenseinstellung, ist ausl&auml;nderfreundlich, multikulturell versiert, strikt demokratisch und hat die Anspr&uuml;che der modernen Welt erf&uuml;llt. Ja, das &raquo;neue Deutschland&laquo; ist der wahr gewordene Fortschritt. Das alles schwingt in dieser Formel mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/925427.der-alte-hut-mit-dem-neuen-deutschland.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sozialinitiative der Kirchen: Wirtschaftsfreundlicher Schulterschluss<\/strong><br>\nDie beiden gro&szlig;en Kirchen in Deutschland legen gemeinsam ein neues Sozialwort vor. Themen sollen eine gerechte Steuerpolitik, der Umgang mit der Staatsverschuldung sowie der demografische Wandel sein &hellip;<br>\nWas bereits vor der Ver&ouml;ffentlichung von der &ouml;kumenischen Sozialinitiative bekannt geworden ist, l&auml;sst darauf schlie&szlig;en, dass sie eher wirtschaftsfreundlich angelegt ist. Das liege, meint Professor Horn, an den katholischen Bisch&ouml;fen.<br>\n&ldquo;Dass man sagt, im Grunde ist alles in Ordnung, es gibt nur hier und da Korrekturbedarf. Diese Einstellung habe ich vor allem auf der katholischen Seite gesehen. Hier scheint eine Vers&ouml;hnung mit dem gegenw&auml;rtigen System zu sein &hellip;&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sozialinitiative-der-kirchen-wirtschaftsfreundlicher.886.de.html?dram:article_id=278712\">DLF<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sozialinitiative-kirchen.de\/Oekumenische-Sozialinitiative.pdf\">Initiative des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz f&uuml;r eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung [PDF &ndash; 1 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Abschlagsfreie Rente mit 63 schafft neue Ungerechtigkeiten<\/strong><br>\n&Uuml;ber den richtigen Weg f&uuml;r eine beitragsgerechte und nachhaltig soziale Alterssicherung wird einmal mehr quer durch die Landschaft rentenpolitischer Experten und Institutionen heftig gestritten. Dabei geht es den einen um konkrete Reformen, anderen auch um grunds&auml;tzliche Prinzipien der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV), etwa um Fragen der Beitrags&auml;quivalenz und Solidarit&auml;t in der GRV und um die Frage der Finanzierung aus Beitrags- oder aus Steuermitteln. Der Anlass f&uuml;r die aktuelle rentenpolitische Auseinandersetzung ist der vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzesentwurf &uuml;ber Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Leistungen, die es nach diesem Vorhaben geben soll, werden den B&uuml;rgern medienwirksam als Rentenpaket zugestellt, verpackt in rotem Papier. Dies suggeriert die &Uuml;bergabe eines Geschenkes &ndash; und nicht eine Verteilung der durch die Versicherten selbst erworbenen Verdienste. Und was die 63er-Stichtagsregelung betrifft, so tun sich Ungereimtheiten und viele Ungerechtigkeiten auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.438011.de\/14-8-4.pdf\">DIW Berlin [PDF &ndash; 170 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Anlegeranwalt im Interview: &bdquo;Ein Paradies f&uuml;r unseri&ouml;se Finanzunternehmen&ldquo;<\/strong><br>\nHerr Reiter, es scheint, dass die Bafin fast jeden gro&szlig;en Anlegerskandal verschl&auml;ft. Ist die Finanzaufsicht ein zahnloser Tiger?<br>\nAntwort: Ja, dieser Eindruck besteht zu Recht. Deutschland ist ein Paradies f&uuml;r unseri&ouml;se Finanzunternehmen. Unseri&ouml;se Gesch&auml;ftspraktiken bleiben weitestgehend sanktionslos. Die letzten Erfahrungen (Prokon, S&amp;K, Infinus, W&ouml;lbern Invest etc.) zeigen, dass die Bafin keine effiziente Aufsicht im Sinne des Anlegerschutzes gew&auml;hrleistet. Ihr ist es nicht gelungen, trotz Kenntnis von Verst&ouml;&szlig;en gegen die Finanzaufsicht hiergegen einzuschreiten und die weitere Vernichtung von Anlegergeldern zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/recht-steuern\/anleger-und-verbraucherrecht\/anlegeranwalt-im-interview-ein-paradies-fuer-unserioese-finanzunternehmen\/9543360.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Weltweite Produktionsbedingungen: Deutsche Konzerne und die Ressource Mensch<\/strong><br>\nJohn Hervie De Sosa hat bis Oktober 2011 bei Daeduck Philippines in einer Sonderwirtschaftszone in der N&auml;he der philippinischen Hauptstadt Manila gearbeitet. 600 Arbeiter stellen dort auch Leiterplatinen f&uuml;r den deutschen Automobilzulieferer Continental her. 30 Arbeiter, auch de Sosa, setzten gerichtlich eine regul&auml;re Anstellung durch, worauf jeder Arbeitnehmer Anspruch auf den Philippinen hat, wenn er ein Jahr in einem Betrieb gearbeitet und dieselbe T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt hat. &ldquo;Daeduck setzte die Entscheidung nicht um, sondern entlie&szlig; uns zwei Monate sp&auml;ter einfach&rdquo;, sagte de Sosa bei der letzten Hauptversammlung von Continental.<br>\nSein Fall geh&ouml;rt zu denjenigen, die Misereor, das Hilfswerk der katholischen Kirche, und die Nichtregierungsorganisation (NGO) Germanwatch in einer am Mittwoch ver&ouml;ffentlichen Studie aufgreifen, um exemplarisch aufzuzeigen, wo deutsche Konzerne mit Menschenrechtsproblemen konfrontiert sind. Andere betreffen beispielsweise Bayer in Indien, Eon in Chile und Textilfirmen in Bangladesch. Ausf&uuml;hrlich untersuchten die beiden Organisationen, inwieweit die 30-Dax-Konzerne ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten umsetzen. Daf&uuml;r studierten sie die Nachhaltigkeitsberichte der Konzerne und befragten sie. Alle antworteten. Doch es gibt Nachholbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/weltweite-produktionsbedingungen-deutsche-konzerne-und-die-ressource-mensch-1.1899467\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Uni-Klinik Marburg: Frist f&uuml;r Partikeltherapie l&auml;uft ab<\/strong><br>\nBisher wurde noch kein einziger Patient mit der 100 Millionen Euro-Anlage behandelt. Doch das Land erwartet vom Rh&ouml;n-Klinikum, die Partikeltherapie anzubieten. Morgen um Mitternacht l&auml;uft die Frist ab, danach drohen Konventionalstrafen. Eine L&ouml;sung ist nicht in Sicht.<br>\nDie hessische Regierung wartet auf eine Einigung zwischen der Rh&ouml;n Klinikum AG und Siemens zur Partikel-Therapie an der Uniklinik Gie&szlig;en-Marburg (UKGM). Die Frist laufe am (morgigen) Freitag um Mitternacht ab, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden. Das Land erwarte, dass die neuartige Strahlentherapie in Betrieb genommen wird. &laquo;Ansonsten werden wir unsere Anspr&uuml;che gerichtlich geltend machen&raquo;, drohte Rhein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhoen-klinikum-marburg\/uni-klinik-marburg-frist-fuer-partikeltherapie-laeuft-ab,2641638,26412684.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EFI-Jahresgutachten 2014<\/strong><br>\nLediglich unprofessioneller Mist in professoralem Gewand, oder eine weitere gezielt lancierte Vorlage f&uuml;r die mediale Dauerkampagne gegen die Energiewende in Deutschland?<br>\nDie beiden abgeleiteten Kernthesen des Jahresgutachtens sind dabei so absurd und weit entfernt davon, was man gemeinhin als &ldquo;gesunden Menschenverstand&rdquo; bezeichnen w&uuml;rde, dass es einen f&uuml;r den ersten Moment die Sprache verschl&auml;gt &hellip;<br>\nAuch wenn bekannt ist, dass Lehrst&uuml;hle an Hochschulen oft nach sehr zweifelhaften Kriterien besetzt werden, l&auml;sst sich wohl das EFI-Jahresgutachten nicht nur in die Kategorie &ldquo;unprofessioneller Mist in professoralem Gewand&rdquo; einordnen. Das Pamphlet dieser &ldquo;namhaften Experten&rdquo;, wie &ldquo;SPON&rdquo; sie tituliert, bereitet vielmehr den Eindruck, dass es eine weitere hinter den Kulissen abgestimmte und gezielt lancierte Vorlage als Teil der medialen Dauerkampagne gegen die Energiewende in Deutschland ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/02\/efi-jahresgutachten-2014-%E2%80%93-lediglich-unprofessionaler-mist-in-professoralem-gewand-oder-eine-weitere-gezielt-lancierte-vorlage-fur-die-mediale-dauerkampagne-gegen-die-energiewende-in-deutschl\/#sthash.BggMd4zA.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Offshore-&Ouml;lf&ouml;rderung in der Tiefsee und der Arktis: Tiefer, k&auml;lter, riskanter<\/strong><br>\nFast vier Jahre nach der Havarie der &laquo;Deepwater Horizon&raquo; macht die Erd&ouml;lindustrie so weiter wie bis jetzt: Mit neuen Bohrinseln dringt sie in die Tiefsee und in arktische Gew&auml;sser vor. Dort sind die Risiken f&uuml;r die Umwelt noch gr&ouml;sser als bis anhin. Ungeachtet des Schicksals der &laquo;Deepwater Horizon&raquo; strebt die Erd&ouml;lf&ouml;rderung nicht einmal vier Jahre sp&auml;ter nach neuen Superlativen &ndash; und das nicht nur im Golf von Mexiko: Dort soll das &Ouml;lfeld Stones vor New Orleans, nur 400 Kilometer von der ehemaligen &laquo;Deepwater Horizon&raquo; entfernt, die Erd&ouml;lbohrung in der bis heute gr&ouml;ssten Wassertiefe werden . Sp&auml;testens ab 2016 will der Erd&ouml;lkonzern Shell hier f&ouml;rdern. Mit 2900 Metern ist der Ozean am Stones-Standort fast doppelt so tief wie am Macondo-&Ouml;lfeld. Und schon dort hatten die Ingenieure wegen des hohen Wasserdrucks &uuml;ber f&uuml;nf Monate gebraucht, um das Leck am Bohrloch der &laquo;Deepwater Horizon&raquo; abzudichten. Noch ehrgeiziger sind die sogenannten ultratiefen Bohrungen, die Brasiliens Regierung plant: 200 Kilometer vor Rio de Janeiro liegt mit &uuml;ber f&uuml;nf Milliarden Barrel das gr&ouml;sste &Ouml;lvorkommen des Landes. Diese sogenannte &laquo;Pr&eacute;-Sal-Formation&raquo; gilt als technisch anspruchsvoll , liegt sie doch unter 5000 Metern Gestein und dicken Lagen Salz, &uuml;ber denen sich wiederum weit &uuml;ber 2000 Meter Atlantikwasser t&uuml;rmen. Bis heute sprudeln &Ouml;l und Gas erst aus einigen wenigen Bohrungen &ndash; bis 2020 d&uuml;rften Hunderte hinzukommen. Bis dahin will die staatliche &Ouml;lgesellschaft Petrobras mit internationalen Partnern Hunderte Milliarden US-Dollar investieren, um das &Ouml;lfeld zu einem der gr&ouml;ssten Offshore-F&ouml;rdergebiete der Welt zu machen. Noch abenteuerlicher wirken die ersten Schritte in die Arktis. Der geologische Dienst der USA sch&auml;tzt, dass n&ouml;rdlich des Polarkreises rund 13 Prozent aller f&ouml;rderbaren und bisher unbekannten &Ouml;lreserven sowie 30 Prozent der Erdgasvorr&auml;te lagern. Deshalb bereitet Russlands Staatsunternehmen Gazprom seit dem Fr&uuml;hjahr 2013 eine erste Bohrinsel, die &laquo;Priraslomnaja&raquo;, f&uuml;r die &Ouml;lf&ouml;rderung in der Petschorasee vor. Umweltsch&uuml;tzer reagierten mit heftigem Protest. Nur dank laxen Auflagen vonseiten des Staates k&ouml;nne Gazprom &uuml;berhaupt in die raue Umwelt des Nordmeers vorpreschen, sagt Greenpeace. Die Aktivisten sind &uuml;berzeugt, dass Bohrungen in der Arktis unausweichlich zu einer &Ouml;lpest f&uuml;hren werden. Gazprom wolle allf&auml;llige &Ouml;lteppiche mit den gleichen Mitteln bek&auml;mpfen, die in warmen Gew&auml;ssern zum Einsatz kommen &ndash; dabei sei das bei der dicken Eisdecke, die acht Monate im Jahr die Petschorasee bedeckt, gar nicht m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/wissenschaft\/uebersicht\/tiefer-kaelter-riskanter-1.18251029?extcid=Newsletter_26022014_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein infomativer Artikel von Karl Urban, der Geowissenschaften studierte und als Wissenschaftsjournalist rund um das Thema Energie vom Erd&ouml;l im Allg&auml;u bis zur Energiewirtschaft in Island berichtet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>RSA-Boss: &ldquo;Ja, wir haben mit der NSA zusammengearbeitet&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Hat RSA f&uuml;r die NSA gearbeitet? Ja. Aber diese Tatsache ist seit einem guten Jahrzehnt &ouml;ffentlich bekannt&rdquo;. Dies war einer der deutlichsten S&auml;tze aus Coviellos Er&ouml;ffnungsansprache zur RSA Conference 2014. Er erkl&auml;rte, dass RSA &ndash; genau wie etliche andere US-Technikunternehmen &ndash; zum Wohle der Verteidigung des Landes schon seit langem mit dem Verteidigungsarm der NSA (IAD, Information Assurance Directorate) zusammenarbeite. Dies sei auch bekannt und kein Problem.<br>\nMit keinem Wort ging Coviello jedoch auf den bekannt gewordenen Vertrag zwischen dem Geheimdienst und RSA sowie der in diesem Zusammenhang kolportierten Zahlung von 10 Millionen Dollar ein. In Bezug auf den geschw&auml;chten Algorithmus Dual_EC_DRBG, den RSA jahrelang als Standardeinstellung in seinen Produkten anbot, sagte Coviello: &ldquo;Die US-Regierung verlangte diesen Algorithmus. Sie war damals unser gr&ouml;&szlig;ter Kunde und wir taten, was der Kunde w&uuml;nschte.&rdquo; Als die US-Standardisierungsorganisation NIST vor einer Schwachstelle in Dual_EC_DRBG warnte, habe sein Unternehmen die Kunden &ldquo;geb&uuml;hrend benachrichtigt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/RSA-Boss-Ja-wir-haben-mit-der-NSA-zusammengearbeitet-2125195.html?wt_mc=nl.ho\">Heise Verlag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Edathy und der Verdacht<\/strong><br>\nGegen Sebastian Edathy wird im Zusammenhang mit Kinderpornographie ermittelt. Bewiesen ist noch nichts. Trotzdem wird so getan, als sei der SPD-Politiker schon verurteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/audio194245.html\">NDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-20907","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20907"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20907\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20911,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20907\/revisions\/20911"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20907"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20907"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}