{"id":20923,"date":"2014-03-04T08:50:41","date_gmt":"2014-03-04T07:50:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923"},"modified":"2014-03-04T08:50:41","modified_gmt":"2014-03-04T07:50:41","slug":"hinweise-des-tages-2079","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h02\">Schlie&szlig;ung der Polikliniken in Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h03\">Eurokrise: Union der Armen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h04\">TTIP &ndash; Endlich wird &ouml;ffentlich gestritten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h05\">Banken &ndash; Mehr Eigenkapital!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h06\">Bruttol&ouml;hne\/-geh&auml;lter und Unternehmens- &amp; Verm&ouml;genseinkommen 1995 &ndash; 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h07\">Manipulation des Monats &ndash; Die T&uuml;cken der gesetzlichen Altersvorsorge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h08\">Kein Grund zur Bescheidenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h09\">Profit nur f&uuml;r die Gro&szlig;en &ndash; Bund reformiert &ldquo;Erneuerbare Energien Gesetz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h10\">Als der Markt Naturgesetz wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h11\">Das Gute am autorit&auml;ren Denken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h12\">Da schwelt etwas im Lande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h13\">Der n&uuml;tzliche Herr Gauck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h14\">10 Jahre Wahlalternative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h15\">Wissenschaftler_innen aller Hochschulen, vereinigt euch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923#h16\">H&ouml;rempfehlung &ndash; Meister Yodas Rente<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20923&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Konflikt mit Russland: Die fatalen Fehler der Regierung in Kiew<\/strong><br>\nVers&ouml;hnung im Land und die Entwaffnung rechtsextremer Milizen &ndash; das hat die &Uuml;bergangsregierung der Ukraine in ihrem Abkommen mit den drei EU-Au&szlig;enministern versprochen. Doch Kiew setzte wichtige Teile des Vertrags nicht um. Das sorgte ma&szlig;geblich f&uuml;r die Eskalation der Lage&hellip;<br>\nGanze Regionen im Osten und S&uuml;den des Landes haben sich von ihr losgesagt, auf der Krim sieht ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung die einmarschierenden russischen Soldaten als Schutzmacht.<br>\nDass es so weit gekommen ist, liegt an fatalen Fehlern der neuen Kiewer Regierung und des ukrainischen Parlaments. Unter dem Druck rechter Stra&szlig;enk&auml;mpfer, die das Parlament in bedrohlicher Weise &ldquo;bewachen&rdquo;, hat die Werchowna Rada ein Gesetz aufgehoben, das den Status der russischen Sprache im Osten und S&uuml;den des Landes garantierte.<br>\nDie mit den Au&szlig;enministern Deutschlands, Frankreichs und Polens -Frank-Walter Steinmeier, Laurent Fabius und Radoslaw Sikorski &ndash; am 21. Februar unterschriebene Vereinbarung sieht die Bildung einer &ldquo;&Uuml;bergangsregierung der nationalen Einheit&rdquo; vor. Die h&auml;tte logischerweise auch Vertreter der russischsprachigen Regionen einbeziehen m&uuml;ssen, die mehr als ein Drittel des Landes umfassen.<br>\nStattdessen wurden Mitglieder der rechtsextremen Swoboda Minister&hellip;<br>\nDass die Aufnahme von Rechtsextremen in die Regierung kein Beitrag zur nationalen Vers&ouml;hnung war, erkannte man in den russischsprachigen Regionen der Ukraine schneller als in westlichen Au&szlig;enministerien.<br>\nDie braune Swoboda-Partei stellt im Kiewer Kabinett mehrere Minister, einen Vizepremier und den Generalstaatsanwalt Oleg Machnitzkij&hellip;<br>\nZu den Feindbildern des Rechten Sektors geh&ouml;ren au&szlig;er Russland die EU, die er als &ldquo;Br&uuml;sseler b&uuml;rokratisches Monster&rdquo; bezeichnet, der &ldquo;totalit&auml;re Liberalismus&rdquo; und die sexuelle &ldquo;Perversion&rdquo;&hellip;<br>\nDie drei westlichen Unterzeichner Steinmeier, Sikorski und Fabius h&auml;tten, wenn sie wollten, f&uuml;r Beschwerden wegen Vertragsverletzung einen Adressaten in Kiew: Das Abkommen tr&auml;gt auch die Unterschrift des jetzigen Premierministers Arsenij Jazenjuk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/krim-krise-die-fatalen-fehler-der-kiewer-regierung-a-956680.html\">SPON<\/a><\/li>\n<li><strong>Kein Deal ohne Janukowitsch<\/strong><br>\nDas am 21. Februar von den Anf&uuml;hrern der ukrainischen Opposition und dem Pr&auml;sidenten Janukowitsch unterschriebene Abkommen sollte einem Kompromiss zwischen den gegnerischen Parteien dienen. Es sollte den drei Monate andauernden zugespitzten gesellschaftlichen Konflikt beenden und eine Stabilisierung der Lage in der Ukraine erreichen. Doch die sogenannte &ldquo;Realisierung&rdquo; dieses Abkommens entsprach dann nur dem Interesse einer Seite: der Opposition.<br>\nDie Gewinner der Kiewer Auseinandersetzung begannen sofort mit umfangreichen politischen Reformen, welche weit &uuml;ber den im Abkommen festgelegten Rahmen hinausgingen. Zur gleichen Zeit aber ignorierten sie grundlegend den Willen von Millionen B&uuml;rgern der S&uuml;d-Ost-Ukraine. Nicht nur gegen das Abkommen vom 21. Februar verstie&szlig;en sie mehrfach, sondern auch gegen die Verfassung aus dem Jahr 2004, welche am selben Tag durch das Parlament wieder eingef&uuml;hrt wurde.<br>\nDer fatalste Versto&szlig; war, Pr&auml;sident Viktor Janukowitsch aus dem Amt zu entfernen, ohne dass dieser zur&uuml;ckgetreten w&auml;re oder es eine formale Amtsenthebungsklage gab. Sein Nachfolger Alexander Turtschinow hat zwar auf legitimem Wege und im Rahmen des Abkommens das Amt des Parlamentssprechers erlangt, aber die Vollmachten des Pr&auml;sidenten des Landes zu &uuml;bernehmen, dazu hatte er kein Recht.<br>\nist Mitverfasser der ukrainischen Verfassung aus dem Jahr 2004, die nun wieder in Kraft gesetzt wurde. Geboren 1940 in der Ukraine, war er zur Sowjetzeit in der Menschenrechtsbewegung aktiv. Sp&auml;ter arbeitete er erst als Journalist und dann als Berater des Pr&auml;sidenten Leonid Kutschma. Er hat sechs B&uuml;cher verfasst.<br>\nFolglich hatte auch das Parlament nicht die Legitimation, die Verteidigungs- und Au&szlig;enminister zu ernennen, sowie unter anderem den Generalstaatsanwalt, den Vorsitzenden der Staatssicherheit, die Gouverneure, die Zusammenstellung des Rates f&uuml;r Nationale Sicherheit und Verteidigung zu bestimmen und fast s&auml;mtliche Verfassungsrichter zu entlassen. Turtschinow hat kein Recht vor der Amtsenthebung Janukowitschs das Amt des obersten Befehlshabers der ukrainischen Armee und des Vorsitzenden des Rates f&uuml;r Nationale Sicherheit und Verteidigung zu &uuml;bernehmen. Die Anf&uuml;hrer der Opposition (und somit auch die dazu geh&ouml;renden Rechtsradikalen) haben in ihren H&auml;nden die gesamte Staatsgewalt konzentriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/\/politik\/ausland\/2014-03\/krim-ukraine-russland-kompromiss\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Entgegen aller Propaganda der hiesigen Mainstreammedien kommt man bei genauerem hinsehen nicht umhin zu konstatieren, dass es sich bei dem Regierungswechsel in Kiew um einen Staatsstreich unter wesentlicher Beteiligung Deutschlands gehandelt hat. Der Krim-Konflikt kommt hier gerade recht um davon abzulenken und Russland den schwarzen Peter zu zuschieben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ukraine: N&auml;chste Runde?<\/strong><br>\nDie Ukraine ist nicht in der Lage, dem &bdquo;Wettbewerbsdruck&ldquo; der EU standzuhalten. Die Wirtschaft ist zum Westen hin in keiner Weise konkurrenzf&auml;hig, die Abh&auml;ngigkeiten von Russland sind auch l&auml;ngerfristig nicht durch den Westen abzul&ouml;sen. Und &uuml;ber die Kopenhagener Kriterien drei und vier &ndash; dass die Ukraine den gesamten Vertrags-, Gesetzes- und Vorschriften-Bestand der EU &uuml;bernehmen m&uuml;sste (Acquis communautaire) und die EU aufnahmef&auml;hig sein muss &ndash; ist noch kein Wort gefallen. Ein entsprechender Anpassungsprozess w&uuml;rde Jahrzehnte dauern. Es war politisch unverantwortlich, dass Politiker in der Ukraine der Bev&ouml;lkerung eine L&ouml;sung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Probleme in Gestalt eines EU-Beitritts versprochen haben. Es ist noch unverantwortlicher, dass EU-Politiker dem wider besseres Wissen nicht widersprechen.<br>\nHatte der Westen Ende 2013 gejammert, die erste Runde der geopolitischen Auseinandersetzung sei an Putin gegangen, so meinte er nun, in der zweiten Runde zu triumphieren. Inzwischen spitzt sich die Lage weiter zu. In Kiew sind die Faschisten Teil der Regierung. Janukowytsch ist theoretisch (oder mit russischer Hilfe auch praktisch?) die Gegenregierung. An der ukrainischen Grenze veranstalten russische Truppen Man&ouml;ver. Auf der Krim l&auml;uft der Countdown zur Lostrennung. 1914 f&uuml;hrte so etwas zum Krieg. Der Historiker Christopher Clark hat in Bezug auf den Ersten Weltkrieg von &bdquo;Schlafwandlern&ldquo; gesprochen: Jeder f&uuml;hlt sich im Recht, jeder folgt scheinbar seinen Interessen und am Ende fabrizieren alle gemeinsam einen Konflikt, den so keiner wollte. Vielleicht sind es am Ende die Atomwaffen, die uns vor der letzten Konsequenz bewahren. Auf die Vernunft der Schlafwandler ist wohl nicht zu rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2014\/02\/ukraine-naechste-runde-28301.html%20\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Modell Griechenland in der Ukraine<\/strong><br>\nNach Ansicht des Osteuropa-Experten Ewald B&ouml;hlke ist der Finanzbedarf in der Ukraine v&ouml;llig unklar. Der Leiter des Bertold-Beitz-Zentrums in der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik sagte, die Zahlen schwankten zwischen 18 und 35 Milliarden Dollar.<br>\nBrink: Dann gucken wir uns noch mal diese Geberkonferenz an. Da sitzen der IWF, die EU, Russland nat&uuml;rlich, die USA &ndash; sie m&uuml;ssen da ja alle zusammensitzen. Geht es da wirklich um Geld oder versucht man nicht eher, dem anderen eigentlich den schwarzen Peter zuzuschieben?<br>\nB&ouml;hlke: Das wird eine interessante Situation. Ich habe ja immer gefordert, gerade wenn es um die Finanz- und Kredithilfen f&uuml;r die Ukraine geht, m&ouml;ge doch bitte mal diese Dichotomie &ndash; da haben wir den Westen, hier haben wir den Osten, oder umgekehrt und beide sind sich spinnefeind &ndash; aufgel&ouml;st werden, weil da zerbricht das Land. Wir haben ja mehrere Situationen.<br>\nErste Situation, der IWF hat ja schon im letzten Jahr angeboten, der Ukraine &uuml;ber 15 Milliarden einen Kredit zu geben. Das wurde vonseiten der Ukraine abgelehnt mit der Begr&uuml;ndung, da sind zu viele Sozialkosten dahinter, da sind zu viele Forderungen dahinter, die in der Bev&ouml;lkerung nicht durchsetzbar sind. Nun kommt das gleiche Thema wieder hoch.<br>\nAlso, das Modell Griechenland in der Ukraine werden wir in jedem Fall finden. Also, das geh&ouml;rt dazu, Aufhebung der Subventionen, Festschreibung der L&ouml;hne und Geh&auml;lter et cetera, et cetera. Das wird das Erste sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/umbruch-das-modell-griechenland-in-der-ukraine.1008.de.html?dram:article_id=278518\">deutschlandradiokultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie schon einmal erw&auml;hnt sollten die B&uuml;rger der Ukraine die Hilfsangebote von EU und IWF eher als Drohung auffassen. Es ist ersch&uuml;tternd zu sehen wie die Menschen, die in der Ukraine f&uuml;r eine echte gesellschaftliche Ver&auml;nderung gek&auml;mpft haben nun im Machtpoker zwischen USA, EU und Russland die Verlierer sein werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das deutsche Desaster<\/strong><br>\nDeutschland ist &ldquo;zu gro&szlig;, um die Weltpolitik nur zu kommentieren.&rdquo; Frank-Walter Steinmeier hat das neulich gesagt. Jetzt sehen wir, was der Au&szlig;enminister meint. In Kiew hat Deutschland nicht nur kommentiert, sondern sich t&auml;tig eingemischt. Das Ergebnis ist ein diplomatisches Desaster.<br>\nWaren Steinmeier und Kanzlerin Merkel unbedarft, oder wollten sie besonders raffiniert sein? Wollten sie den Ukrainern helfen &ndash; oder den Schurken Putin in seine Schranken weisen? Beide Rechnungen werden nicht aufgehen. Spaltung oder Krieg &ndash; die Ukrainer werden einen hohen Preis daf&uuml;r zahlen, dass sie den Verlockungen des Westens erlegen sind. Auch Deutschland tr&auml;gt daf&uuml;r Verantwortung.<br>\nDie &ldquo;FAZ&rdquo; jubelte noch vor einer Woche: &ldquo;Au&szlig;enminister Steinmeier hat schon kurz nach seiner R&uuml;ckkehr ins Ausw&auml;rtige Amt seine Autorit&auml;t unter Beweis gestellt.&rdquo; Das Lob galt dem Abkommen zwischen ukrainischer Regierung und Opposition, an dem Steinmeier mitgewirkt hatte &ndash; es war verfr&uuml;ht. Ganz am Anfang einer neuen deutschen Au&szlig;enpolitik werden ihr gleich die Grenzen aufgezeigt. Aber Diplomatie ist Wahrnehmungsverm&ouml;gen, so hat es der Altmeister Kissinger gesagt. Man muss die Welt auch mit den Augen der anderen sehen. Die anderen, das w&auml;ren hier die Russen gewesen.<br>\nWas hat man im Kanzleramt und im Ausw&auml;rtigen Amt von Russland erwartet, als man das Angebot eines EU-Assoziierungsabkommens mit Kiew betrieb? Als man die ukrainische Opposition ermunterte, gegen den &ndash; immerhin gew&auml;hlten &ndash; Despoten Janukowitsch aufzustehen? Als man die Putschregierung &ndash; so muss man die neuen Herren von Kiew wohl nennen &ndash; ohne Z&ouml;gern anerkannte?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/krim-krise-jakob-augstein-ueber-das-versagen-der-westlichen-diplomatie-a-956573.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auch wenn sich hier ein direkter Vergleich verbietet &ndash; bereits 1991 hatte die deutsche Au&szlig;enpolitik einen fatalen Fehler begangen, als sie die kroatische und slowenische Regierung im Eiltempo anerkannte, ohne eine L&ouml;sung f&uuml;r Ex-Jugoslawien in Betracht zu ziehen, die allen Seiten gerecht wird. Damals dachte man wahrscheinlich auch, dass man schnell N&auml;gel mit K&ouml;pfen machen k&ouml;nne und Russland als am Boden liegende Schutzmacht Serbiens ganz einfach mal zeigen k&ouml;nnte, wer die Macht in Europa hat. Die Folgen dieser kopflosen Au&szlig;enpolitik kennen wir.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schlie&szlig;ung der Polikliniken in Griechenland<\/strong><br>\nDer griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis hat die Schlie&szlig;ung aller Polikliniken in Griechenland veranlasst. Die Schlie&szlig;ung der Polikliniken gef&auml;hrdet die Gesundheit der griechischen Bev&ouml;lkerung in einem betr&auml;chtlichen Ausma&szlig;, denn die prim&auml;re &auml;rztliche Grundversorgung ist nicht mehr gew&auml;hrleistet.<br>\nWie eine Delegation von &Auml;rzten aus Deutschland, die sich derzeit in Athen aufh&auml;lt, berichtet, bedeutet die Schlie&szlig;ung der Polikliniken die Entlassung von 5.000 Besch&auml;ftigten. Wer ein medizinisches Problem hat, kann sich nun nicht mehr in einer ambulanten, &ouml;ffentlichen Krankenausabteilung oder Arztpraxis behandeln lassen, sondern wird an station&auml;re Einrichtungen verwiesen. Gleichzeitig werden weitere Krankenh&auml;user geschlossen und sind die &uuml;briggebliebenen mit der Notfallversorgung hoffnungslos &uuml;berfordert. Nachdem, vor allem durch anhaltende Erwerbslosigkeit, schon mehr als 30 Prozent der Bev&ouml;lkerung &uuml;berhaupt keine Krankenversicherung mehr hat, verschlechtert sich auch die Gesundheitsversorgung der Versicherten zunehmend.<br>\nDer f&uuml;r jeden vor Ort offensichtlichen Zusammenbruch des Gesundheitswesens in Griechenland wird sowohl von der griechischen als auch der deutschen Regierung geleugnet. Durch die Troika-Politik (Europ&auml;ische Kommission, Europ&auml;ische Zentralbank, Internationaler W&auml;hrungsfond) wird das griechische Gesundheitssystem mehr und mehr kaputt gek&uuml;rzt. Elementare Grund- und Menschenrechte werden mit F&uuml;&szlig;en getreten. Das verlangt klaren Widerstand, wie ihn die griechische Bev&ouml;lkerung t&auml;glich leistet und den auch wir, z. B. mit dem zivilen Ungehorsam bei Blockupy organisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/schliessung-der-polikliniken-in-griechenland\/?no_cache=1&amp;cHash=e0096fd94500b87aaebb92eb693a3e42\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise: Union der Armen<\/strong><br>\nAn den Finanzm&auml;rkten ist die Euro-Krise abgehakt. Die Aktienkurse steigen, Stimmungsindikatoren klettern bergauf. Selbst die Wirtschaft w&auml;chst wieder leicht. Europas Politiker begl&uuml;ckw&uuml;nschen sich gegenseitig zu ihrer Politik der &bdquo;schmerzhaften Reformen&ldquo;. Doch w&auml;hrend an den M&auml;rkten wieder Optimismus herrscht, h&auml;lt der Schmerz anderenorts: bei den Menschen. Denn die Reformen schmerzen nicht &uuml;berall gleich.<br>\nAusgangspunkt der Euro-Krise war ein Vertrauensverlust der Anleger. Globale Finanzkrise, Bankenrettung und Konjunkturpakete hatten die Staatsschulden in die H&ouml;he getrieben. Daraufhin entzogen die Investoren einigen Euro-L&auml;ndern ihr Vertrauen, liehen ihnen kein Geld mehr oder nur zu extrem hohen Zinsen. Das f&uuml;hrte zu zwei Gefahren: Erstens drohten Staatspleiten. Und mit ihnen war zweitens der billionenschwere Finanzreichtum gef&auml;hrdet, der in Staatsanleihen angelegt ist. Das gesamte Bankensystem stand im Feuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/eurokrise-union-der-armen,1471908,26427026.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>TTIP &ndash; Endlich wird &ouml;ffentlich gestritten!<\/strong><br>\nEndlich! Langsam wacht Berlin auf, langsam nimmt die Debatte um Sinn und Nutzen des geplanten Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa (TTIP) hierzulande Fahrt auf. Nicht nur vielen B&uuml;rgern, auch manchem Bundestagsabgeordneten und sogar Teilen der Bundesregierung wird inzwischen klar: Dieses Abkommen ist hochriskant. Und deshalb darf man die Verhandlungen dar&uuml;ber nicht allein der EU-Kommission und der amerikanischen Regierung &uuml;berlassen.<br>\nSicher, in der Vergangenheit haben Freihandelsabkommen viele neue Jobs geschaffen, gerade in der Exportnation Deutschland sollte man sich daran erinnern. Deswegen waren die Bundesregierungen, egal welcher Couleur, bisher auch immer daf&uuml;r, den Warenfluss zu erleichterten, Z&ouml;lle zu senken und Subventionen abzuschaffen. Deswegen hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel die EU-Kommission dabei unterst&uuml;tzt, als die sich in die Verhandlungen mit den USA st&uuml;rzte. Schlie&szlig;lich klingt die Idee, einen riesigen gemeinsamen Wirtschaftsraum zu schaffen, erst einmal toll.<br>\nLeider haben die TTIP-Architekten ein grunds&auml;tzliches Problem &uuml;bersehen. Der Plan basiert auf einer falschen Annahme und die lautet: &ldquo;Mehr Handel ist immer besser als weniger.&rdquo; Das aber stimmt heute so einfach nicht mehr. Wer heute den grenz&uuml;berschreitenden Handel zwischen &ouml;konomischen Gro&szlig;m&auml;chten wie der USA und der EU massiv steigern will, muss tief in deren Regelwerke eingreifen.<br>\nEr muss Standards angleichen und Schutzregeln streichen. Das ist zwar nicht immer schlimm. Gleiche Regeln f&uuml;r Autoscheinwerfer auf beiden Seiten des Ozeans werden niemandem schaden, im Gegenteil. Doch wenn es um Umweltstandards oder soziale Rechte geht, sieht das schon anders aus. Davor warnt man inzwischen selbst im Bundesumweltministerium. Ein internes Papier, das diese Woche bekannt wurde, belegt das eindeutig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-02\/freihandel-ttip-eu-usa\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Banken &ndash; Mehr Eigenkapital!<\/strong><br>\nDie Politiker haben nach der Finanzkrise viel Aktionismus an den Tag gelegt, ohne die Kernprobleme anzugehen. Die Banken spekulieren munter weiter mit zu viel fremdem Geld. Das Finanzsystem ist nicht stabiler geworden.<br>\nIm Herbst 2008 war man sich einig, dass die Regulierung des Finanzsektors gr&uuml;ndlich reformiert werden m&uuml;sste. Was ist daraus geworden? &Uuml;ber Basel III, die Reform des Basler Abkommens zur Bankenaufsicht, schrieb die &laquo;Financial Times&raquo;: &laquo;Basel: Die Maus, die nicht br&uuml;llte!&raquo; Der Swiss Finish f&uuml;r Schweizer Banken geht &uuml;ber Basel III hinaus, aber nicht sehr viel.<br>\nVieles von dem, worauf Politiker und Beh&ouml;rden stolz sind, ist irrelevant. Strengere Regeln f&uuml;r Hedge-Funds und das Verbot von Leerverk&auml;ufen bedienen ein tiefsitzendes Misstrauen gegen&uuml;ber Spekulanten, haben aber nichts mit der Krise zu tun. Dasselbe gilt f&uuml;r die Finanztransaktionssteuer, die viel politische Energie absorbiert. Und die Einf&uuml;hrung neuer Aufsichtsbeh&ouml;rden in der Europ&auml;ischen Union hat mehr mit der Integrationsagenda der Europ&auml;ischen Kommission zu tun als mit der Krise.<br>\nAndere Themen, so die Regeln f&uuml;r Boni oder die Trennung von Handelsaktivit&auml;t und Einlagengesch&auml;ft, sind relevant, werden aber wenig zielf&uuml;hrend diskutiert. Und die zentralen Punkte, Eigenkapital, Liquidit&auml;t und Vernetzung, werden nur sehr z&ouml;gerlich angegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/folio.nzz.ch\/2014\/maerz\/mehr-eigenkapital\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bruttol&ouml;hne\/-geh&auml;lter und Unternehmens- &amp; Verm&ouml;genseinkommen 1995 &ndash; 2013<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140304_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140304_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<ul>\n<li>Nach der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung l&auml;sst sich die Verteilung des Sozialprodukts in Einkommen aus abh&auml;ngiger Arbeit sowie  Einkommen aus Unternehmert&auml;tigkeit und Verm&ouml;gen unterteilen.<\/li>\n<li>Verfolgt man die Entwicklung seit 1995, so zeigt sich, dass die Gewinneinkommen weitaus st&auml;rker angestiegen sind als die Arbeitnehmereinkommen. Der Anteil der Arbeitnehmereinkommen am insgesamt gewachsenen Sozialprodukt ist r&uuml;ckl&auml;ufig.<\/li>\n<li>In der Indexdarstellung wird der Ausgangspunkt im Jahr 1995 auf den Wert 100 gesetzt. Seitdem haben die Gewinneinkommen um 69,1 %  zugelegt, die Arbeitnehmereinkommen (ohne die Arbeitgeberbeitr&auml;ge zur Sozialversicherung) aber nur um 41,4 %.<\/li>\n<li>Die disparate Entwicklung macht sich seit 2003 bemerkbar. Die Gewinneinkommen steigen steil an, die Arbeitnehmereinkommen erh&ouml;hen sich hingegen nur sehr langsam und bleiben hinter dem Anstieg von Produktivit&auml;t und Wertsch&ouml;pfung zur&uuml;ck.<\/li>\n<li>Diese zeitliche Zuordnung weist auf die engen Zusammenh&auml;nge zwischen der Einkommensverteilung, der Arbeitsmarktentwicklung und den Hartz-Reformen hin. Ab 2003 steigt die Zahl der Arbeitslosen steil an und die Gewerkschaften geraten mit ihrer Tarifpolitik unter Druck. Zugleich wird durch die Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes der Ausbau des Niedriglohnsektors beschleunigt.<\/li>\n<li>Der Einbruch der Gewinneinkommen in den Jahren 2008 und 2009 spiegelt die Folgewirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise wider, die auch Deutschland getroffen hat. Es kommt zu einem Einbruch bei den Gewinnen der Unternehmen und vor allem zu Verm&ouml;gensverlusten auf den Finanz- und Kapitalm&auml;rkten.<\/li>\n<li>Dieser Gewinneinbruch ist aber 2010 weitgehend &uuml;berwunden. Die Unterschiede zwischen den Gewinn- und Arbeitnehmereinkommen haben sich wieder ausgeweitet, lediglich im Jahr 2012 ist es zu einem st&auml;rkeren Anstieg der L&ouml;hne gekommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Einkommen-Armut\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbIII1a.pdf\">Sozialpolitik aktuell [PDF &ndash; 110 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auf <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/sozialpolitik_aktuell_startseite.html\">Sozialpolitik aktuell<\/a> finden Sie wieder eine Vielzahl an Informationen neu eingestellt,  u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Anhaltend hohe Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland (DIW)<\/em><\/li>\n<li><em>Kontrovers &ndash; Das aktuelle Thema: Armut in Deutschland<\/em><\/li>\n<li><em>Zw&ouml;lfter Bericht der Bundesregierung &uuml;ber Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes (Bundesregierung)<\/em><\/li>\n<li><em>Kontrovers &ndash; Das aktuelle Thema: Prek&auml;re Besch&auml;ftigung<\/em><\/li>\n<li><em>Besch&auml;ftigungsdauer im Zeitvergleich &ndash; Bei J&uuml;ngeren ist die Stabilit&auml;t der Besch&auml;ftigung gesunken (IAB)<\/em><\/li>\n<li><em>DAK-Gesundheitsreport 2014<\/em><\/li>\n<li><em>Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit, Arbeit &amp; Gesundheit &ndash; Berichte &amp; Dokumente<\/em><\/li>\n<li><em>Einkommensverteilung, Arbeits- und Haushaltseinkommen, Armut &ndash; Berichte &amp; Dokumente<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Manipulation des Monats &ndash; Die T&uuml;cken der gesetzlichen Altersvorsorge<\/strong><br>\nSo machen Sie Ihre Rente sicher: Wer heute allein auf die gesetzliche Altersvorsorge baut, der steht am Ende mit wenig Geld da. Wie Sie es besser machen, erkl&auml;rt Teil eins unserer neuen Rentenserie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/geld\/das-kleine-renten-einmaleins-die-tuecken-der-gesetzlichen-altersvorsorge-1834083.html\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man fragt sich was diese unversch&auml;mte Propaganda f&uuml;r die private Rentenversicherung als redaktioneller Beitrag, und nicht als Werbung gekennzeichnet, auf der Webpage des Stern zu suchen hat?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kein Grund zur Bescheidenheit<\/strong><br>\nAnfang Februar schn&uuml;rten die Tarifparteien das Tarifpaket 2014 f&uuml;r die 550.000 Besch&auml;ftigten in der Chemischen Industrie. Die Entgelte der ArbeitnehmerInnen steigen um 3,7% f&uuml;r 13 Monate. Der Tarifabschluss betr&auml;gt damit auf zw&ouml;lf Monate gerechnet etwa 3,3%. &raquo;Das ist eine erkennbar kr&auml;ftige Tarifsteigerung&laquo;, so der WSI-Tarifexperte Reinhard Bispinck.<br>\nZus&auml;tzlich sollen 9.000 Ausbildungspl&auml;tze geschaffen werden. F&uuml;r die Ausgebildeten wird die unbefristete Einstellung zum Normalfall. Die Chemie-Arbeitgeber heben vor allem die Vereinbarung hervor, dass Betriebe, &raquo;die sich in gravierenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden&laquo;, vom Fl&auml;chentarifvertrag nach unten abweichen k&ouml;nnen.<br>\nW&auml;hrend sich die &raquo;seri&ouml;sen Chemiker&laquo;, so Detlef Esslinger in der S&uuml;ddeutschen Zeitung (7.2.20104), in der zweiten Tarifverhandlung &raquo;ger&auml;uschlos&laquo; einigten, gab es in den vergangenen Wochen eine Streikwelle in Redaktionen, in der Druckindustrie und in Verlagen. Mehrere Tausend Besch&auml;ftigte in Baden-W&uuml;rttemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen f&uuml;hrten Warnstreiks zur Durchsetzung der ver.di-Forderung nach 5,5% mehr Lohn durch &ndash; gegen die Zeitungsverleger, die K&uuml;rzungen beim Weihnachtsgeld durchsetzen wollen.<br>\nDie Tarifrunde 2014 ist er&ouml;ffnet. Insgesamt laufen von Ende 2013 bis Ende 2014 die Einkommenstarifvertr&auml;ge f&uuml;r rund 10,8 Millionen Besch&auml;ftigte aus. So fordert die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di f&uuml;r die 72.000 Besch&auml;ftigten der Deutschen Telekom 5,5% mehr Geld bei zw&ouml;lf Monaten Laufzeit sowie den Ausschluss von betriebsbedingten K&uuml;ndigungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/kein-grund-zur-bescheidenheit\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Profit nur f&uuml;r die Gro&szlig;en &ndash; Bund reformiert &ldquo;Erneuerbare Energien Gesetz&rdquo;<\/strong><br>\nDen Bau von Anlagen f&uuml;r erneuerbare Energien auschreiben zu m&uuml;ssen, nutze nur Gro&szlig;investoren, sagt der Flensburger Energiewissenschaftler Olav Hohmeyer.<br>\nEs gehe nicht darum, die Kosten zu senken: Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ziele &ldquo;darauf, die kleineren Investoren wie B&uuml;rgerwindparks, Genossenschaften und Kommanditgesellschaften aus den Investitionen f&uuml;r Erneuerbare Energien hinauszudr&auml;ngen und den gro&szlig;en Energieversorgern die T&uuml;r zu &ouml;ffnen, um viel Geld zu verdienen.&rdquo; Die Pl&auml;ne der deutschen Bundesregierung sehen vor, dass &Ouml;kostromanlagen ausgeschrieben werden m&uuml;ssen, teils europaweit.<br>\nDass Betreiber von Windkraft- und Solaranlagen gezwungen werden sollen, ihren Strom selbst zu vermarkten, bevorzuge gro&szlig;e Anbieter, sagt das &ldquo;B&uuml;ndnis B&uuml;rgerenergie&rdquo;. Auch an europaweiten Ausschreibungen k&ouml;nnten sich die meisten Genossenschaften nicht beteiligen, weil Vorlaufkosten und geforderte Liefermengen zu hoch seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/nano\/umwelt\/175358\/index.html\">3Sat Nano<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Als der Markt Naturgesetz wurde<\/strong><br>\nGepr&auml;gt durch die Erfahrung mit totalit&auml;ren Regimen und gesteuerter Wirtschaft reformierte und radikalisierte sich der Liberalismus vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Teil 2 der Artikelreihe &uuml;ber die Ursachen der &ouml;konomischen Umw&auml;lzungen der 1970er-Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/le-bohemien.net\/2014\/03\/02\/als-der-markt-naturgesetz-wurde\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=als-der-markt-naturgesetz-wurde\">le Boh&eacute;mien<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Gute am autorit&auml;ren Denken<\/strong><br>\nWie grausam muss ein Mensch sein, um Kuscheltiere verbrennen zu wollen? Wie herzlos muss eine Mutter sein, die ihre Tochter mit dieser Drohung zum Klavier&uuml;ben zwingt? Wie brachial muss eine Kultur sein, die so sehr auf Drill, Gehorsam und Leistung setzt?<br>\nDie Rede ist von der chinesisch-amerikanischen &ldquo;Tigermutter&rdquo; Amy Chua, die vor drei Jahren einen Bestseller &uuml;ber ihre asiatischen Erziehungsmethoden schrieb. Zigtausende Menschen in den USA, aber auch in Deutschland, lasen mit einer Mischung aus Schaudern und Faszination, wie Chua ihre beiden T&ouml;chter zu H&ouml;chstleistungen in der Schule, im Tennis und in klassischer Musik drillte.<br>\nNun hat Amy Chua ein neues Buch geschrieben, in zwei Wochen erscheint es in Deutschland. Wieder geht es um Leistung, wieder will sie provozieren. Alle Menschen sind gleich &ndash; erfolgreiche nicht lautet der &uuml;bersetzte Titel. Sie hat es zusammen mit ihrem Mann Jed Rubenfeld verfasst, der aus einer j&uuml;dischen Familie stammt. Seit Langem wollten sie gemeinsam etwas &uuml;ber Chinesen und Juden schreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/10\/amy-chua-buch-einwanderer-usa-kulturen\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie man sieht gibt es die Propagandisten der bizarren These von besseren und schlechteren Kulturen bzw. besseren und schlechteren Genen nicht nur in Deutschland. Es w&auml;re sicher spannend zu erfahren was Sarrazin von Amy Chua h&auml;lt, da man wohl davon ausgehen kann, dass Amy Chua die Deutschen vermutlich ebenfalls als eine schon dem hedonistischen Verfall unterworfene (schlechte) Kultur ansehen wird. Allerdings sollte man als Deutscher damit gut leben k&ouml;nnen. Die historische Erfahrung die wir im vergangenen Jahrhundert mit Drill, Gehorsam und Unterordnung gemacht haben d&uuml;rften erst einmal reichen. Letztendlich muss man die Erg&uuml;sse von Amy Chua und Sarrazzin als das sehen was sie eigentlich sind eine Apologetik der bestehenden gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Da schwelt etwas im Lande<\/strong><br>\nWie aus Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) hervorgeht, die der taz vorliegen, stieg die Zahl der &Uuml;bergriffe auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte im letzten Jahr drastisch: Z&auml;hlten die Sicherheitsbeh&ouml;rde 2012 noch 24 Delikte, waren es 2013 bereits 58 &ndash; mehr als eine Verdoppelung.<br>\nUnd das BKA f&uuml;hrt hier nur die eindeutig rechtsextrem motivierten Straftaten auf. Fl&uuml;chtlingsinitiativen sprechen dagegen von einer weit h&ouml;heren &ldquo;Dunkelziffer&rdquo;, verweisen auf eine Reihe weitere &Uuml;bergriffe auf Asylunterk&uuml;nfte. So z&auml;hlt etwa das Internetportal &ldquo;Monitoring Agitation Against Refugees in Germany&rdquo; f&uuml;r 2013 insgesamt 113 Angriffe oder rassistische Aktionen gegen Heime.<br>\nFl&uuml;chtlingsinitiativen beobachten die Angriffsserie mit wachsender Sorge. &ldquo;Da ist etwas am Schwelen&rdquo;, konstatiert G&uuml;nter Burkhardt, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Pro Asyl. Seine Organisation nennt seit Jahresbeginn bereits 20 Angriffe auf Asylunterk&uuml;nfte, davon 12 Brandanschl&auml;ge. &ldquo;Das ist eine mehr als besorgniserregende Entwicklung&rdquo;, so Burkhardt. &ldquo;Jeder der Angriffe ist unentschuldbar.&rdquo;<br>\n&Uuml;berraschend kommt die Angriffsserie f&uuml;r Experten indes nicht. Bundesweit gab es im letzten Jahr eine regelrechte Protestwelle gegen die Er&ouml;ffnung von Asylunterk&uuml;nften, angeheizt von Rechtsextremen und vermeintlichen &ldquo;B&uuml;rgerinitiativen&rdquo;. Im s&auml;chsischen Schneeberg protestierten bis zu 1.800 Menschen gegen ein Heim. Im th&uuml;ringischen Greiz forderte eine von Neonazis organisierte &ldquo;B&uuml;rgerinitiative&rdquo; w&ouml;chentlich die Schlie&szlig;ung einer Unterkunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2014%2F03%2F03%2Fa0049&amp;cHash=8e41c6d031f70cf755ae887cf0023c27\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der n&uuml;tzliche Herr Gauck<\/strong><br>\nAm 18. M&auml;rz wird es zwei Jahre her sein, dass Joachim Gauck im zweiten Anlauf zum Bundespr&auml;sidenten gew&auml;hlt wurde. Lange hat er sein Thema als erster Mann im Staate gesucht. Doch seit Beginn dieses Jahres wird man sagen k&ouml;nnen, dass er es gefunden hat &ndash; als n&uuml;tzlicher Gehilfe einer konservativen Deutungselite, die versucht, Deutschland einen neuen Standort in der Welt zu verschaffen.<br>\nDen Anfang machte Gaucks Grundsatzrede auf der Festveranstaltung des Walter-Eucken-Instituts am 16. Januar. Der Bundespr&auml;sident verteidigte dort den Begriff des Neoliberalismus, allerdings jenen der ordoliberalen Freiburger Schule um Franz B&ouml;hm und Walter Eucken. Seine Verteidigung des bundesrepublikanischen Wohlstandsmodells &ndash; durchaus mit Verweis auf notwendige Beschr&auml;nkungen der Macht von Staat und Kapital &ndash; w&auml;re eigentlich nicht weiter bemerkenswert, da sie l&auml;ngst auch von Gr&uuml;nen und Linkspartei geteilt wird. Gauck w&auml;re jedoch nicht Gauck, wenn er nicht grunds&auml;tzlicher und zensierender w&uuml;rde. So kritisiert er all jene, die &bdquo;die marktwirtschaftliche Ordnung zwar f&uuml;r effizient, nicht aber f&uuml;r gerecht&ldquo; halten. Anstatt darin das Ergebnis speziell j&uuml;ngerer Erfahrungen zu erkennen, sieht Gauck hier unter R&uuml;ckgriff auf ein Zitat seines Amtsvorg&auml;ngers Theodor Heuss den &bdquo;gef&uuml;hlsbetonten Antikapitalismus&ldquo; der Deutschen am Werke, den schon Heuss &bdquo;zu Recht&ldquo;, so Gauck, &bdquo;f&uuml;r einen &sbquo;unreflektierten Antiliberalismus&rsquo; hielt&ldquo;. Hier zeigt sich zweierlei. Erstens: Gaucks Tendenz zu erstaunlich ahistorischen Vergleichen. Das Heuss-Zitat stammt aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Gauck l&auml;sst v&ouml;llig au&szlig;er Acht, dass sich insbesondere die westdeutsche Bev&ouml;lkerung in den letzten bald 70 Jahren in hohem Ma&szlig;e mit dem Kapitalismus arrangiert, wenn nicht gar angefreundet hat.<br>\nUnd zweitens: Gaucks Kritik bewegt sich stets in den Grenzen des kapitalistischen Systems. Denn: &bdquo;Wenn er [der Wettbewerb] richtig gestaltet ist, dann ist er auch gerecht.&ldquo; Jede weitere Kritik verbietet sich. Wie hatte Gauck gegen&uuml;ber Attac seine eigentliche &Uuml;berzeugung auf den Punkt gebracht: &bdquo;Die Antikapitalismusdebatte ist uns&auml;glich albern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2014\/maerz\/der-nuetzliche-herr-gauck\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Albrecht von Lucke gelingt eine gute Charakterisierung von Hochw&uuml;rden Gauck. Einen besseren Handlanger k&ouml;nnen sich die herrschenden Eliten im Schloss Bellevue nicht w&uuml;nschen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>10 Jahre Wahlalternative<\/strong><br>\nWas war, was bleibt, wie weiter? Gr&uuml;ndungsmitglieder, Aktive und Beobachter_innen diskutieren &uuml;ber die 2003 gegr&uuml;ndete WASG, aus deren Vereinigung mit der PDS die heutige LINKE hervorging.<br>\nAm 5. M&auml;rz 2004 fand im DGB-Haus Berlin ein Treffen statt, das Folgen hatte. Eingeladen hatte Ralf Kr&auml;mer, Gewerkschaftssekret&auml;r bei ver.di, um auf der Grundlage eines umfangreichen Strategiepapiers &bdquo;F&uuml;r eine wahlpolitische Alternative 2006&ldquo; zu diskutieren. Es versammelten sich 30 Aktive aus verschiedenen sozialen und politischen Zusammenh&auml;ngen: Gewerkschaften, Attac, linker Wissenschaft, Zeitschriften und Bildungsvereinen. Darunter waren Mitglieder und ehemalige Mitglieder von SPD, PDS, Gr&uuml;nen, DKP, und mehrheitlich Parteilose. Sie einte die Einsicht, dass die Bildung einer neuen politischen Kraft n&ouml;tig sei. Eine f&uuml;r breite Schichten w&auml;hlbare soziale Alternative, die den gesellschaftlichen Protest gegen die neoliberale Politik bei der bevorstehenden Bundestagswahl aufzunehmen und wirksam zu machen imstande war.<br>\nIn den folgenden Monaten meldeten sich tausende Aktive aus der ganzen Republik und bildeten eine Vielzahl &ouml;rtlicher Initiativen. Im Juli 2004 vereinigte sich die Wahlalternative mit der Initiative Arbeit und soziale Gerechtigkeit zur WASG. Im Januar 2005 wurde die Partei WASG gegr&uuml;ndet. In Reaktion auf ihre schwere Wahlniederlage in NRW f&uuml;hrte die SPD eine Vorverlegung der Bundestagswahl auf September 2005 herbei. In dieser Situation verst&auml;ndigten sich PDS und WASG auf eine gemeinsame Kandidatur auf Listen der in Linkspartei umbenannten PDS. Mit 8,7 Prozent der W&auml;hlerstimmen errangen sie gemeinsam einen gro&szlig;en Wahlerfolg. Im Juli 2007 vereinigten sich Linkspartei.PDS und WASG zur neuen Partei DIE LINKE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/event\/50292\/10-jahre-wahlalternative.html\">Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wissenschaftler_innen aller Hochschulen, vereinigt euch!<\/strong><br>\nDein Vertrag ist befristet, deine &Uuml;berstunden unbezahlt und die Planungssicherheit f&uuml;r deine sogenannte Karriere reicht ungef&auml;hr f&uuml;nf Minuten in die Zukunft? Sieht so aus, als h&auml;ttest du das Gl&uuml;ck in der Wissenschaft zu arbeiten. Unter welchen Bedingungen wissenschaftliche Mitarbeiter_innen an deutschen Hochschulen forschen, lehren und leiden, hat unsere Autorin Alena Biegert bei einem Treffen der ver.di-Initiative Fairspektive erfahren &ndash; und auch, warum das nicht so sein muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2014\/03\/03\/wissenschaftler_innen-aller-hochschulen-vereinigt-euch\/\">Was bildet ihr uns ein?<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>H&ouml;rempfehlung &ndash; Meister Yodas Rente<\/strong><br>\nMehr als ein Vierteljahrhundert war Georg Schramm politischer Kabarettist und hat dabei pr&auml;gende B&uuml;hnenfiguren geschaffen: den Presseoffizier Oberstleutant Sanftleben, den Drucker August, einen aufrechten Sozialdemokraten vom alten Schlag, und nat&uuml;rlich den aufm&uuml;pfigen preu&szlig;ischen Rentner Lothar Dombrowski.<br>\nDer war auch die Hauptperson in Schramms letztem fulminanten Programm &ldquo;Meister Yodas Ende&rdquo;. Zur Jahreswende ist Georg Schramm, der am 11. M&auml;rz 65 Jahre alt wird, selbst in den Ruhestand getreten. Er gab bekannt, dass er nicht mehr auf Tournee gehen werde.\n<p><strong>05.03.2014, 21:05 Uhr<\/strong> im <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kabarett-meister-yodas-rente.844.de.html?dram:article_id=277515\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-20923","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20923"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20923\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20925,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20923\/revisions\/20925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}