{"id":210,"date":"2005-09-08T16:07:30","date_gmt":"2005-09-08T15:07:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=210"},"modified":"2016-03-05T10:27:05","modified_gmt":"2016-03-05T09:27:05","slug":"gesundheitspropaganda-deutschland-ist-spitze-aber-vor-allem-bei-den-kosten-mit-der-gesundheit-der-deutschen-sieht-es-anders-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=210","title":{"rendered":"Gesundheitspropaganda: Deutschland ist Spitze! Aber vor allem bei den Kosten. Mit der Gesundheit der Deutschen sieht es anders aus."},"content":{"rendered":"<p>Von Prof. Dr. Hartmut Amft<br>\n<!--more--><br>\nMit gro&szlig;em Medienecho wurde am 31.8.05 eine internationale Vergleichstudie des Kieler Fritz Beske Instituts [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] f&uuml;r Gesundheits-System-Forschung vorgestellt. Die Bundesregierung gibt hierzu folgende Meldung heraus: <\/p><blockquote><p>Deutschland hat im internationalen Vergleich ein umfassendes, &uuml;berdurchschnittlich effizientes sowie kosteng&uuml;nstiges Gesundheitswesen. Im Vergleich mit 14 f&uuml;hrenden Industrienationen hat es das h&ouml;chste Versorgungsniveau bei Gesundheitsleistungen und ein &uuml;berdurchschnittlich hohes Versorgungsniveau bei Geldleistungen wie der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.&ldquo;<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Nachrichten-,417.882338\/artikel\/Grosses-Lob-fuer-deutsches-Ges.htm\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.bundesregierung.de\/Nachrichten-,417.882338\/artikel\/Grosses-Lob-fuer-deutsches-Ges.htm\">www.bundesregierung.de<\/a> [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p>\n<\/blockquote><p>Das Gesundheitswesen in Deutschland soll angeblich Spitze sein. Und dies nach anderthalb Jahrzehnten Kostend&auml;mpfungspolitik, welche in erster Linie zu Lasten der Patienten, der &Auml;rzte, Pflegekr&auml;fte und sonstiger Gesundheitsberufe ging. Die &Ouml;konomisierung des Gesundheitswesens machte aus Menschen mit schweren und\/oder chronischen Krankheiten &bdquo;teuere F&auml;lle&ldquo;. Zynisch nennt man sie im Krankenkassenjargon &bdquo;schlechte Risiken&ldquo;. Krankenh&auml;user wurden in gro&szlig;em Umfang privatisiert, die Aufenthaltsdauer von Patienten durch DRG-Verg&uuml;tungen (diagnosis related groups = Fallpauschalen) reduziert. Menschen, die aus medizinischen Gr&uuml;nden noch weiterhin station&auml;r h&auml;tten behandelt werden m&uuml;ssen, wurden aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden m&ouml;glichst fr&uuml;h entlassen, mit einem unn&ouml;tigen Risiko f&uuml;r die Patienten. Um Ausgaben zu sparen, wurden viele Medikamente aus der Rezeptpflicht herausgenommen, auch Medikamente mit nicht geringem Risikopotential. Damit wurde der Trend zur Selbstmedikation verst&auml;rkt. Der Patient bezahlt nicht nur diese Medikamente selbst, er geht damit auch ein nicht geringes Selbstbehandlungsrisiko ein. Neuerdings m&uuml;ssen rezeptfreie Medikamente vom Patienten auch dann selbst bezahlt werden, wenn diese vom Arzt verschrieben wurden, woraus eine medizinische Unterversorgung f&uuml;r &auml;rmere Menschen resultieren kann. Usf. <\/p><p>Jetzt &ndash; knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl &ndash; soll nach der Beske-Studie das deutsche Gesundheitswesen im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz einnehmen, w&auml;hrend es in der WHO-Studie im Jahre 2000 auf Platz 25 gelandet war? <\/p><p><strong>Wie werden Gesundheitssysteme verglichen?<\/strong><\/p><p>Studien zum Vergleich der Qualit&auml;t von unterschiedlichen Gesundheitssystemen kommen je nach Auswahl ihrer Parameter zu unterschiedlichen Ergebnissen.<br>\nSo ist beispielsweise die <strong>subjektive Zufriedenheit der Bev&ouml;lkerung<\/strong> oder von Patienten mit der Gesundheitsversorgung kein zuverl&auml;ssiges Kriterium, weil die subjektiven &Uuml;berzeugungen sehr stark von den Medien und Vorurteilen beeinflusst werden. So kommt es, dass ein Gesundheitssystem, wie das britische, welches in den deutschen Medien und von der deutschen Bev&ouml;lkerung als schlecht angesehen wird, von der eignen Bev&ouml;lkerung positiv beurteilt wird. Das britische Gesundheitssystem ist staatlich und steuerfinanziert. Jeder B&uuml;rger hat damit Anspruch auf Krankenbehandlung. Trotz des neoliberalen Kurses der Blair-Regierung ist eine Privatisierung des Gesundheitswesens tabu, weil diese politisch nicht gegen die Bev&ouml;lkerung durchsetzbar w&auml;re. <\/p><p>Auch der <strong>finanzielle Aufwand f&uuml;r ein Gesundheitswesen<\/strong> ist kein zuverl&auml;ssiges Kriterium f&uuml;r die Qualit&auml;t: Das teuerste Gesundheitswesen der Welt mit einem Anteil von 13,7% am Bruttoinlandsprodukt (2001) &ndash; jenes der USA &ndash; liegt im Ranking der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Platz 37. Privatwirtschaftlich organisierte Gesundheitssysteme unterliegen der &bdquo;Shareholder-Value-Logik&ldquo;, d.h. sie sind auf Maximierung von Profit ausgelegt, welcher dem Management und den Aktion&auml;ren zugute kommt. Wenn beispielsweise 30% Gewinn erzielt werden, dann werden nur 70% zur Gesundheitsversorgung eingesetzt. Sind zudem die Medikamente &uuml;berteuert, die Arzteinkommen sehr hoch etc., dann steigert dies die Kosten des Gesundheitswesen, aber zu Lasten der Qualit&auml;t der Versorgung.<\/p><p>Aus der <strong>Ausstattung des Gesundheitswesens<\/strong> (Arztdichte, Facharztdichte, Pflegepersonal, Krankenhausbetten, technischer Standard usf.) l&auml;sst sich allein noch keine Aussage &uuml;ber die Qualit&auml;t der Versorgung der Gesamtbev&ouml;lkerung ableiten, weil beispielsweise die M&ouml;glichkeiten der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen sehr unterschiedlich sein k&ouml;nnen (Stichwort: Klassenmedizin). <\/p><p>Die WHO versucht, im Rahmen ihres Public Health-Konzeptes <strong>gesundheitsf&ouml;rdernde Effekte objektiv zu messen<\/strong>. Daher hat sie in ihrer Vergleichsstudie aus dem Jahr 2000 bei der Messung der Effektivit&auml;t von unterschiedlichen Gesundheitswesen <strong>zwei harte Kriterien<\/strong> in den Vordergrund gestellt, zum einen die <strong>durchschnittliche Lebenserwartung der Bev&ouml;lkerung<\/strong> und zum anderen die <strong>soziale Verteilung dieser Lebenserwartung<\/strong>. Ein Gesundheitswesen wird im Ranking schlechter bewertet, wenn die Heterogenit&auml;t in der sozialen Verteilung der Lebenserwartung sehr hoch ist, also wenn beispielsweise die Reichen wesentlich &auml;lter werden als die Armen. Deutschlands Gesundheitssystem liegt in dieser WHO-Studie [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] im internationalen Vergleich nur auf Platz 25. <\/p><p>Auf den ersten Blick k&ouml;nnte die WHO-Studie mit dem Argument kritisiert werden, dass sie keine zuverl&auml;ssige Aussage &uuml;ber die Qualit&auml;t des Systems der Gesundheitsversorgung mache, sondern die gesundheitliche Situation der Bev&ouml;lkerung bzw. die Lebenserwartung erfasse. Die gesundheitliche Situation einer Bev&ouml;lkerung ist jedoch nicht in erster Linie abh&auml;ngig von dem Gesundheitssystem, dessen Einfluss auf die Morbidit&auml;t und Lebenserwartung als relativ gering angesehen wird (Sch&auml;tzungen sprechen von ca. 25% Einfluss). Entscheidend sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bev&ouml;lkerung, wobei in modernen Gesellschaften insbesondere psychische und soziale Faktoren, wie Einkommensh&ouml;he, Arbeitsplatzbelastung, Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitslosigkeit etc., wesentlich f&uuml;r die gesundheitliche Situation in der Bev&ouml;lkerung sind. Genau hier setzt das Publik Health-Konzept der WHO ein. Aufgabe des Gesundheitssystems sei nicht nur die Reparatur von Kranken (= &bdquo;Krankheitssystem&ldquo;), sondern das Gesundheitswesen habe pr&auml;ventiv und gesundheitsf&ouml;rdernd auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen einzuwirken. Ein Gesundheitswesen, welches nicht effektiv in der Pr&auml;vention ist, ist folglich schlechter zu bewerten. Insofern sind die Parameter der WHO durchaus geeignet, die Qualit&auml;t eines Gesundheitswesens zu vergleichen, w&auml;hrend andere Studien lediglich Standards in der Krankenversorgung betrachten. <\/p><p>Genau dies tut jedoch die jetzt vorgestellte Beske-Studie, indem sie im Wesentlichen die <strong>Ausstattung des Gesundheitswesens<\/strong> (Arztdichte, Facharztdichte, Pflegepersonal, Krankenhausbetten, technischer Standard usf.) als Vergleichsbasis zugrunde legt und daher zu einem ganz anderen Ergebnis kommt: <\/p><blockquote><p>Deutschland hat im internationalen Vergleich nachweislich ein umfassendes, ein preiswertes und damit ein &uuml;berdurchschnittlich effizientes Gesundheitswesen&rsquo;, erkl&auml;rte der Leiter des Kieler Instituts f&uuml;r Gesundheits-System-Forschung (IGSF), Professor Fritz Beske, bei der Vorstellung des Gutachtens am 31. August 2005 in Berlin. Das deutsche Gesundheitswesen geh&ouml;re zu den effizientesten der Welt, &sbquo;wenn es in Verbindung mit dem hohen Versorgungsniveau nicht das effizienteste Gesundheitswesen &uuml;berhaupt ist&rsquo;&ldquo;.<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Nachrichten-,417.882338\/artikel\/Grosses-Lob-fuer-deutsches-Ges.htm\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.bundesregierung.de\/Nachrichten-,417.882338\/artikel\/Grosses-Lob-fuer-deutsches-Ges.htm\">www.bundesregierung.de<\/a> [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p>\n<\/blockquote><p>Allerdings sind die Aussagen der Beske-Studie gar nicht so neu, wie deren aktuelle Pr&auml;sentation suggeriert. Denn bereits 2004 fand sich ein Bericht &uuml;ber eine Beske-Studie [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] in der Zeitschrift &bdquo;&Auml;rztliche Praxis&ldquo; vom 18.4.04 [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]. Unter der &Uuml;berschriften &bdquo;Deutschland ist Spitze!&ldquo; und &bdquo;Das deutsche Gesundheitswesen ist laut Ergebnissen einer neuen Untersuchung besser als sein Ruf.&ldquo; wird Beske zitiert: &bdquo;Studien, die das Gegenteil behaupten, sind falsch&ldquo;. Beske bezieht sich dabei explizit auf die WHO-Studie, in welcher Deutschland lediglich auf Platz 25 kam. &bdquo;Die einhellige Meinung internationaler Wissenschaftler fiel eindeutig aus&ldquo;, so Beske. &bdquo;Sie lautete: &sbquo;Die Untersuchung ist unm&ouml;glich, &Auml;pfel sind mit Birnen verglichen worden&lsquo;.&ldquo; <\/p><p>Tats&auml;chlich legte die WHO &ndash; wie ausgef&uuml;hrt &ndash; als Kriterien f&uuml;r die Qualit&auml;t eines Gesundheitssystems durchschnittliche Lebenserwartung und deren soziale Verteilung zugrunde. <\/p><p>Auf der Website &bdquo;Psychotherapie&ldquo; vom 21.6.2000 findet sich hierzu der Kommentar: <\/p><blockquote><p>Auch wer lange gesund leben will, sollte aus Deutschland weg nach Japan oder Australien, oder auch ans Mittelmeer ziehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mit einer neuen Messmethode herausgefunden, dass es sich in 21 L&auml;ndern weltweit l&auml;nger gesund leben l&auml;sst als in Deutschland.&ldquo;<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.psychotherapie.de\/psychotherapie\/politik\/00062102.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.psychotherapie.de\/psychotherapie\/politik\/00062102.html\">www.pychotherapie.de<\/a> [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p>\n<\/blockquote><p>Auch die Kassen&auml;rztliche Vereinigung Nordrhein befasste sich bereits im letzten Jahr (Juni 2004) mit Beske und dessen Kritik an der WHO-Studie: <\/p><blockquote><p>Mortalit&auml;t und Lebenserwartung lassen indes nur bedingt R&uuml;ckschl&uuml;sse auf das Gesundheitssystem zu. Denn diese werden auch durch viele nichtmedizinische Faktoren wie Hygiene, Lebensgewohnheiten oder Ern&auml;hrung beeinflusst. &sbquo;Keinesfalls l&auml;sst sich aus diesen Daten eine mittelm&auml;&szlig;ige oder sogar unterdurchschnittliche Leistungsf&auml;higkeit der Gesundheitsversorgung in Deutschland ableiten&rdquo; <\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.kvno.de\/mitglieder\/kvnoaktu\/04_06\/whoranki.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.kvno.de\/mitglieder\/kvnoaktu\/04_06\/whoranki.html\">www.kvno.de<\/a> [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p>\n<\/blockquote><p>&hellip; betont Beske.&ldquo;<\/p><p>Hier liegt jedoch der entscheidende Unterschied zur WHO-Studie. &bdquo;<strong>Gesundheits<\/strong>versorgung&ldquo; wird von der WHO definiert als die Versorgung einer Bev&ouml;lkerung mit Gesundheit, w&auml;hrend Beske sich noch immer im alten &bdquo;Reparatur-Paradigma&ldquo; befindet und <strong>Kranken<\/strong>versorgung betrachtet. <\/p><p>In der Diskussion um die Qualit&auml;t des deutschen Gesundheitssystems wird zudem die soziale Komponente ausgeklammert, welche mitentscheidend f&uuml;r die Platzierung im WHO-Ranking ist. <\/p><p>Wie sieht die Verteilung von Gesundheit in Deutschland aus? <\/p><p>Aufschlussreich ist hier ein Bericht &uuml;ber den Deutschen &Auml;rztetages dieses Jahres in der TAZ vom 6.5.05 mit der Titel: &bdquo;&Auml;rztetag: Arme sterben fr&uuml;her&ldquo;. <\/p><blockquote><p>Armut macht krank. Das best&auml;tigt auch eine neue europaweite Studie, die auf dem &Auml;rztetag vorgestellt wurde. Ob Finnland, Frankreich, Deutschland oder Gro&szlig;britannien &ndash; &uuml;berall sterben die Armen fr&uuml;her als die Reichen. Bei den M&auml;nnern kann die Differenz bis zu sieben Jahren betragen; bei den Frauen schwankt die Lebenserwartung zwischen Unter- und Oberschicht nicht ganz so stark. Als &ldquo;Unterschicht&rdquo; wird das nach Einkommen &auml;rmste Viertel, als &ldquo;Oberschicht&rdquo; das reichste Viertel der Bev&ouml;lkerung bezeichnet.&ldquo;<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2005\/05\/06\/a0093.1\/textdruck\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.taz.de\/pt\/2005\/05\/06\/a0093.1\/textdruck\">www.taz.de<\/a> [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/p>\n<\/blockquote><p><strong>Fazit:<br>\nBeske erteilt &bdquo;Gro&szlig;es Lob f&uuml;r deutsches Gesundheitswesen&ldquo; (Bundesregierung vom 1.9.2005). Nach der WHO-Studie steht Deutschland jedoch lediglich auf Platz 25. Und weltweit l&auml;sst es sich in 21 L&auml;ndern l&auml;nger gesund leben als in Deutschland. Trotzdem wird verk&uuml;ndet: &bdquo;Deutschland ist Spitze!&ldquo; Und die angeblich so neuen Ergebnisse in der Beske-Studie sind gar nicht so neu.<\/strong> <\/p><p>Beske, F.; T. Drabinski; H. Z&ouml;llner: Das Gesundheitswesen im internationalen Vergleich &ndash; Eine Antwort auf die Kritik. Kiel 2004. 159 S. ISBN 3-88312-290-4 <\/p><p>Beske, F.; T. Drabinski: Leistungskatalog des Gesundheitswesens im internationalen Vergleich. Eine Analyse von 14 L&auml;ndern. Kiel 2005, Bd. I: Struktur, Finanzierung und Gesundheitsleistungen. 274 S. ISBN 3-88312-330-7. Bd: II: Geldleistungen. 205 S.ISBN 3-88312-331-5 <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.igsf.de\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.igsf.de\">www.igsf.de<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Nachrichten-,417.882338\/artikel\/Grosses-Lob-fuer-deutsches-Ges.htm\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.bundesregierung.de\/Nachrichten-,417.882338\/artikel\/Grosses-Lob-fuer-deutsches-Ges.htm\">www.bundesregierung.de<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.who.int\/whr\/2000\/en\/\" title=\"Externer Link zu  http:\/\/www.who.int\/whr\/2000\/en\/\">www.who.int<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.igsf.de\/PMInternationallang.pdf\" title=\"Externer Link [PDF - 180 KB] zu http:\/\/www.igsf.de\/PMInternationallang.pdf\">www.igsf.de [PDF &ndash; 180 KB]<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.aerztlichepraxis.de\/artikel?number=1083143052\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.aerztlichepraxis.de\/artikel?number=1083143052\">www.aerztlichepraxis.de<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.psychotherapie.de\/psychotherapie\/politik\/00062102.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.psychotherapie.de\/psychotherapie\/politik\/00062102.html\">www.psychotherapie.de<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.kvno.de\/mitglieder\/kvnoaktu\/04_06\/whoranki.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.kvno.de\/mitglieder\/kvnoaktu\/04_06\/whoranki.html\">www.kyno.de<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2005\/05\/06\/a0093.1\/textdruck\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.taz.de\/pt\/2005\/05\/06\/a0093.1\/textdruck\">www.taz.de<\/a><\/p>\n<\/div><p><em>&copy; Hartmut Amft 2005<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Prof. Dr. Hartmut Amft <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[188,149,132],"tags":[373,291,439],"class_list":["post-210","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesregierung","category-gesundheitspolitik","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-oekonomisierung","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-who"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=210"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/210\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31850,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/210\/revisions\/31850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=210"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=210"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}