{"id":21040,"date":"2014-03-10T08:33:25","date_gmt":"2014-03-10T07:33:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040"},"modified":"2014-03-10T08:33:25","modified_gmt":"2014-03-10T07:33:25","slug":"hinweise-des-tages-2083","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h02\">Snowden zu EU-Parlament: Deutschland ver&auml;nderte auf Druck der USA G10-Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h03\">Griechenlands Schulden, Deutschlands Schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h04\">Das Bitcoin-Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h05\">TTIP: Wie Spiegel Online den gar nicht so mutigen Wahlkampf-Gr&uuml;nen auf den Leim ging<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h06\">Willkommen im &ldquo;Banditenclub&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h07\">PowerPoint f&uuml;r den Papst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h08\">Der letzte Tanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h09\">Thomas Fricke: Wenn sich der Exportmeister selbst besiegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h10\">Das gr&ouml;sste Missverst&auml;ndnis in der &Ouml;konomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h11\">Gewerkschaftliche Erkl&auml;rung zur Schweizer Volksabstimmung &uuml;ber die Personenfreiz&uuml;gigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h12\">Wie kommen wir dazu, Thyssen-Krupp die Ger&uuml;stbauhelfer zu finanzieren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h13\">M&ouml;gliche Falschaussage: Ermittlungen gegen Mappus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h14\">25 things you might not know about the web on its 25th birthday<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040#h15\">Medizinstudium: Red-Bull-Uni verkauft den Traum vom Arztberuf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21040&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Die USA sahen Hollywood-Klischees&ldquo;<\/strong><br>\nDie USA und die EU seien mitverantwortlich f&uuml;r der Lage in der Ukraine, sagt der Historiker Fedyashin. Der Westen m&uuml;sse die Sicherheitsinteressen Russlands anerkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Historiker-ueber-US-russische-Beziehungen\/!134386\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Ein durchaus informatives Gespr&auml;ch, weder pro-russisch noch pro-westlich, sondern nur sachlich. Die Leserkommentare sind auch lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Argumentationsfalle<\/strong><br>\nF&uuml;hrende Politiker aus NATO, EU und Bundesregierung tun so, als g&auml;be es erst mit den milit&auml;rischen Ma&szlig;nahmen Russlands ein Problem in der Ukraine; als bedrohe die Verst&auml;rkung der russischen Schwarzmeerflotte auf der ukrainischen Halbinsel Krim den Frieden in der Region und in Europa; als w&uuml;rde die Anwesenheit russischer Streitkr&auml;fte und die &Uuml;bernahme bestimmter &ouml;ffentlicher &Auml;mter in einigen mehrheitlich von Russen besiedelten St&auml;dten der S&uuml;dostukraine den Gewaltkonflikt im Land versch&auml;rfen. Ein solches Schwarzwei&szlig;denken f&uuml;hrt in die Irre. Es ist der Westen, der seit Jahren mit allen Mitteln &ouml;konomischer und politischer Erpressung versucht, die Ukraine aus dem Einflussbereich Russlands herauszul&ouml;sen und den Marktbedingungen der EU unterzuordnen. (&hellip;)<br>\nDie EU-Sanktionen gegen Russland sind dem Frieden nicht dienlich. Deeskalation sieht anders aus: Bundesregierung und EU m&uuml;ssen deutlich machen, dass eine Beteiligung rechtsextremer und faschistischer Kr&auml;fte an der &Uuml;bergangsregierung inakzeptabel ist. Zu fordern ist eine unabh&auml;ngige Aufkl&auml;rung zu den Morden der Scharfsch&uuml;tzen. Die NATO muss das S&auml;belrasseln einstellen und die Sicherheitsinteressen der Russischen F&ouml;deration genauso ernst nehmen wie die der Ukraine. Waffenlieferungen aus dem EU-Raum an die Ukraine und Russland m&uuml;ssen gestoppt werden. Jede einseitige Ma&szlig;nahme zur Sezession der Krim oder anderer Landesteile der Ukraine ist zu stoppen. Stattdessen sind internationale Sicherheitsgarantien f&uuml;r den Bestand des Landes sowie Hilfen f&uuml;r einen Auss&ouml;hnungsprozess im Inneren vonn&ouml;ten. In der hochexplosiven Lage sollten multilaterale Gespr&auml;che und Verhandlungen &uuml;ber alle die Ukraine betreffenden Fragen im Rahmen der OSZE gef&uuml;hrt werden.<br>\n&raquo;Wenn es um den Schutz von Menschen geht&laquo;, schrieb vor kurzem der V&ouml;lkerrechtler Michael Bothe, &raquo;ist reden allemal besser als schie&szlig;en.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/03-08\/024.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Henry Kissinger: Einen Krieg anzufangen ist leicht. Die Kunst der Politik besteht in der Beendigung eines Konflikts.<\/strong><br>\nViel zu oft wird der Fall der Ukraine als Showdown dargestellt: ob die Ukraine dem Westen beitritt oder dem Osten. Wenn aber dieses Land &uuml;berleben und aufbl&uuml;hen soll, dann kann es niemandes Vorposten sein. Nein, die Ukraine sollte Br&uuml;cke sein.<br>\nRussland muss akzeptieren, dass sein Versuch, die Ukraine zu einem Satellitenstaat zu machen und dabei die Grenzen Russlands wieder zu verschieben, zu gro&szlig;en Friktionen mit Europa und den USA f&uuml;hren w&uuml;rde. Moskau w&auml;re verdammt, seiner Geschichte der sich selbst erf&uuml;llenden gegenseitigen Spannungen mit Europa zu erliegen.<br>\nAber der Westen muss begreifen, dass die Ukraine f&uuml;r Russland niemals nur ein beliebig anderes Land, also Ausland, sein kann. Die russische Geschichte begann mit der Kiewer Rus. Von hier aus verbreitete sich die russische Religion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article125579944\/So-wuerde-Kissinger-den-Ukraine-Konflikt-beenden.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukraine-Konflikt: Schr&ouml;der macht EU f&uuml;r Krim-Krise mitverantwortlich<\/strong><br>\nDas Ringen um einen Ausweg aus der Krim-Krise h&auml;lt an, Angela Merkel hat erneut mit Pr&auml;sident Putin telefoniert. Mitten in das Bem&uuml;hen platzt die Kritik eines prominenten Russland-Freundes: Ex-Kanzler Schr&ouml;der &uuml;bt scharfe Kritik am Ukraine-Kurs der EU. (&hellip;)<br>\nMitten in die Bem&uuml;hungen um eine politische L&ouml;sung platzt die Kritik eines prominenten Beobachter und Russland-Freundes. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) attestierte dem Krisenmanagement der EU am Sonntag schwere Fehler und ein Unverst&auml;ndnis f&uuml;r die Struktur der Region. Zugleich machte er die EU indirekt f&uuml;r den Ausbruch der Krise auf der Krim mitverantwortlich.<br>\nDie Spitze der EU-Kommission in Br&uuml;ssel habe &ldquo;nicht im Entferntesten kapiert (&hellip;), dass das ein kulturell gespaltenes Land ist und dass man mit einem solchen Land so nicht umgehen kann&rdquo;, sagte Schr&ouml;der auf einer Veranstaltung der &ldquo;Zeit&rdquo; in Hamburg. So habe die Kommission schon am Anfang den Fehler gemacht, ein Assoziierungsabkommen unter dem Motto &ldquo;Entweder-oder&rdquo; abschlie&szlig;en zu wollen, sagte Schr&ouml;der im Rahmen der Talkreihe vor Publikum.<br>\n&ldquo;Ich frage mich, ob es richtig war, ein kulturell gespaltenes Land wie die Ukraine vor so eine Alternative zu stellen: Assoziierung mit der EU oder Zollabkommen mit Russland&rdquo;, f&uuml;hrte Schr&ouml;der aus. Er h&auml;tte es begr&uuml;&szlig;t, wenn die EU &ldquo;beide Richtungen&rdquo; m&ouml;glich gemacht h&auml;tte. So habe die EU den &ldquo;Anfangsfehler&rdquo; begangen, der zum Konflikt zwischen Russland und der Ukraine f&uuml;hrte &ndash; mit diesen Worten zitiert die Zeitung ihren Gast. Schr&ouml;der unterst&uuml;tzte zugleich den Kurs der Gro&szlig;en Koalition. Eine pers&ouml;nliche Vermittlerrolle lehnte der Ex-Kanzler erneut ab. Schr&ouml;der hatte bereits im Interview mit SPIEGEL ONLINE Mitte Februar die Europ&auml;ische Union scharf f&uuml;r deren Ukraine-Politik kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/krim-krise-ex-kanzler-gerhard-schroeder-kritisiert-eu-a-957728.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Gerhard Schr&ouml;der ist in dieser Sache zuzustimmen. Er sollte jedoch auch seinen ehemaligen Kanzleramtschef Steinmeier nahelegen, dass insbesondere Verhandlungen mit Swoboda-Vertretern inakzeptabel sind.<\/em><br>\n<em>Als Bundesau&szlig;enminister skizzierte Steinmeier in der ZDF-Sendung &bdquo;Berlin direkt&ldquo; einen Stufenplan f&uuml;r Sanktionen gegen Russland und dessen Repr&auml;sentanten; <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/aktuellste\/368#\/beitrag\/video\/2107426\/Interview-mit-Frank-Walter-Steinmeier\">Interview mit Frank-Walter Steinmeier<\/a>. Weder dem fragenden Moderator, Thomas Walde noch dem Au&szlig;enpolitiker scheint aufzufallen, dass sowohl diese Rhetorik als auch Aktionen die Konfrontation mit Russland erh&ouml;hen; die Gefahr eines n&auml;chsten Kalten Krieg erscheint sehr gro&szlig;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Fu&szlig;ball-WM 2018 wegnehmen?<\/strong><br>\nErste Politiker erw&auml;gen die Absage der WM, um Putins Ukraine-Politik zu strafen. Gesucht werden Sanktionen, die wehtun, ohne die deutsche Wirtschaft zu treffen. Doch sie m&uuml;ssen Teil einer Gesamtstrategie sein. (&hellip;)<br>\nDie Tonlage in der Debatte um angemessene Reaktionen auf das russische Vorgehen auf der Krim wird schriller. Wirtschaftsexperten streiten, ob Deutschland und die EU sich Sanktionen angesichts der wechselseitigen Verflechtungen &uuml;berhaupt leisten k&ouml;nnen und welchen Preis man daf&uuml;r zu zahlen bereit sei. Erstmals wird in Berlin auch in Frage gestellt, ob Russland noch der richtige Ort f&uuml;r die Ausrichtung der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft 2018 sei. &bdquo;Ob es vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse wirklich angemessen ist, in vier Jahren eine Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft in Russland auszurichten, das kann man durchaus in Frage stellen&ldquo;, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union Michael Fuchs (CDU) dieser Zeitung am Freitag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sport\/sanktionen-gegen-russland-die-fussball-wm-2018-wegnehmen-12836770.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.G.:<\/strong> (&hellip;) Seltsamerweise steht die darauffolgende WM in Katar, jedenfalls in den entsprechenden Kreisen, nicht zur Disposition, trotz der allein bisher <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2014\/feb\/18\/qatar-world-cup-india-migrant-worker-deaths\">&uuml;ber 500 Todesopfer beim Stadionbau<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dies ist wieder einmal ein hervorragendes Beispiel f&uuml;r die neue deutsche Arroganz und Gro&szlig;mannssucht. Zust&auml;ndig f&uuml;r die Vergabe und auch einen m&ouml;glichen Entzug der Fu&szlig;ball-WM ist das Exekutivkomitee des Weltfu&szlig;ballverbands FIFA, der 209 nationale Verb&auml;nde repr&auml;sentiert. Selbst wenn Deutschland es wollte, k&ouml;nnte es keinem anderen Land die WM wegnehmen, ohne f&uuml;r dieses Vorhaben auch die Delegierten des FIFA-Exekutivkomitees auf seine Seite zu ziehen. Und dies ist mehr als unwahrscheinlic, da &bdquo;der Westen&ldquo; hier keine Mehrheit hat. Was Deutschland freilich tun k&ouml;nnte, w&auml;re ein einseitiger Boykott der WM. Das sollte Herr Fuchs mal vorschlagen, die W&auml;hler werden begeistert sein.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Snowden zu EU-Parlament: Deutschland ver&auml;nderte auf Druck der USA G10-Gesetz<\/strong><br>\nEdward Snowden hat auf die schriftlichen Fragen des LIBE-Ausschuss zur Untersuchung der geheimdienstlichen Massen&uuml;berwachung geantwortet. Auf das schriftliche Vorgehen zur Befragung hatte man sich erst in der letzten Woche einigen k&ouml;nnen.<br>\nDie Fragen an Snowden wurden von den Berichterstattern bzw. den Schattenberichterstattern der einzelnen Fraktionen im Untersuchungsausschuss formuliert&hellip;<br>\nWas bisher unerw&auml;hnt war ist die konkrete Beteiligung Deutschlands in der Schw&auml;chung der Grundrechte seiner eigenen B&uuml;rger auf Druck Amerikas. Snowden erw&auml;hnt, dass im Auftrag der NSA das G10-Gesetz geschw&auml;cht wurde: (&hellip;)<br>\nDas G10-Gesetz regelt die Einschr&auml;nkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses und beeinflusst damit wesentlich die Geheimdienstkompetenzen. Auch die Kontrolle des Zugriffes und Antrags- sowie Rechenschaftspflichten sind darin geregelt. Dass mit der Aufsicht &uuml;ber BND und Co. durch das G10-Gesetz etwas im Argen liegt, war schon l&auml;nger zu vermuten. Zum Beispiel als es im November eine Enth&uuml;llung gab, aus der hervorging, dass Gro&szlig;britannien den BND unterst&uuml;tzt hat, Gesetze &ndash; die damals noch nicht genauer spezifiziert waren &ndash; umzudeuten und anders zu interpretieren als sie seinerzeit ausgelegt wurden, um Beschr&auml;nkungen zu umgehen. Und auch vorher hatten wir das Gef&uuml;hl, dass bei den im G10-Gesetz formulierten &ldquo;20 vom Hundert&rdquo; an Kommunikations-&Uuml;bertragungskapazit&auml;t, die mitgeschnorchelt werden d&uuml;rfen, ein bisschen zu viel Interpretationsspielraum eingeplant war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2014\/snowden-zu-eu-parlament-deutschland-veraenderte-auf-druck-der-usa-g10-gesetz\/\">Netzpolitik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der Historiker Josef Foschepoth hatte Zugang zu Quellen in Deutschland. In Buchform und zahlreichen Interviews hatte er stets die bedeutende Rolle der &Auml;nderung des G 10-Gesetzes sowie der Verabschiedung der Notstandsgesetze und der Notstandsverfassung hervorgehoben. Insbesondere Vertreter der damaligen Gro&szlig;en Koalition gingen von der Souver&auml;nit&auml;t und Eigenverantwortlichkeit der Bundesrepublik aus. Damals hatte sich die Gro&szlig;e Koalition ganz offensichtlich geirrt und Snowdens Antworten machen das aktuell wieder deutlich.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: NSA-Sp&auml;hprogramm: Snowden antwortet EU-Parlamentariern<\/strong><br>\n&ldquo;W&uuml;rden Sie es wissen, wenn Sie aufgrund ihrer politischen &Uuml;berzeugungen ins Visier der Geheimdienste geraten?&rdquo;<br>\nNeue Enth&uuml;llungen packt Edward Snowden in seinen Antworten auf Fragen von einigen, ausgew&auml;hlten EU-Parlamentariern nicht aus. Er will den Journalisten, die sein Material auswerten, nicht vorgreifen, wie er an mehreren Stellen betont. Aber in dem 12seitigen Dokument, das heute ver&ouml;ffentlicht wurde, sind wie immer interessante Details zu finden. In der klugen, pr&auml;zisen Schilderung der Situation, der &Uuml;berwachungskapazit&auml;ten und des Konzepts hinter dem geheimdienstlichen Gro&szlig;zugriff, liefert es den Parlamentariern &ndash; so sie daf&uuml;r bereit sind &ndash; ein &uuml;berzeugendes Antidot gegen die Phrasengeb&auml;ude, mit dem die US-und befreundete Regierungen den massiven Einbruch in die Privatsp&auml;re von B&uuml;rgern und Betriebsgeheimnissen von Unternehmen zu verharmlosen und zu legitimieren suchen.<br>\nWir sollten beunruhigt sein. Das ist die wiederkehrende Botschaft der Aussagen Snowdens, die im Februar als wichtige Zeugenaussage angek&uuml;ndigt wurde, woraufhin es wenige Tage sp&auml;ter hie&szlig;, dass die Sache sei vorl&auml;ufig geplatzt sei, weil man sich &uuml;ber die Befragung nicht einig gewesen sei.<br>\nMan kann dies auch mit politischen Interessen erkl&auml;ren. Evident wird dies bei der Frage, warum ihm kein europ&auml;isches Land politisches Asyl gew&auml;hren will. Er habe darum gebeten in mehreren EU-L&auml;ndern, so Snowden, aber Abgeordnete verschiedener Parlamente h&auml;tten ihm gesagt, dass die USA dies, w&ouml;rtlich: &ldquo;nicht erlauben werden&rdquo;. Damit h&auml;tte sich f&uuml;r ihn das R&auml;tsel gel&ouml;st, warum er mit seinen Antr&auml;gen solch &ldquo;mysteri&ouml;sem Widerstand&rdquo; getroffen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41176\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenlands Schulden, Deutschlands Schuld<\/strong><br>\nFreundliches Aneinandervorbeireden in Sachen Wiedergutmachung des Besatzungskredits, Gesten ohne Gesinnungswandel: Das deutsch-griechische Verh&auml;ltnis ist so stark belastet wie niemals seit dem Zweiten Weltkrieg, kommentiert Alkyone Karamanolis.<br>\nMan war sehr freundlich zueinander und hat, wie es in diesen F&auml;llen halt h&auml;ufig so ist, auch ein wenig aneinander vorbeigeredet. So haben es zumindest die Griechen empfunden, als sich Bundespr&auml;sident Joachim Gauck f&uuml;r nicht weisungsbefugt erkl&auml;rte, was Stellungnahmen zu griechischen Wiedergutmachungsforderungen angehe. Vor allem im Fall des Besatzungskredits, einem Kredit in H&ouml;he von 476 Millionen Reichsmark, den die Nationalsozialisten Griechenland abgepresst hatten, h&auml;tten die Griechen gerne klarere Worte geh&ouml;rt. Immerhin f&auml;llt der Besuch des Bundespr&auml;sidenten und die Entschuldigung von Lingiades in eine Zeit, in der das deutsch-griechische Verh&auml;ltnis st&auml;rker belastet ist als je zuvor seit Ende des Zweiten Weltkriegs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gauck-in-athen-griechenlands-schulden-deutschlands-schuld.720.de.html?dram:article_id=279569\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Bitcoin-Desaster<\/strong><br>\nIst dies bereits der Anfang vom Ende von Bitcoin? Oder sind dies nur die Geburtswehen einer neuen Internet-W&auml;hrung? Nachdem Ende Februar die japanische Bitcoin-B&ouml;rse Mt. Gox Insolvenz angemeldet hat, muss nun auch die kanadische Handelsplattform Flexcoin schlie&szlig;en. In beiden F&auml;llen haben Hacker offenbar Schwachstellen in der Software ausgenutzt. W&auml;hrend bei Flexcoin Bitcoins im Wert von umgerechnet 430.000 Euro verloren gingen, war der Schaden bei Mt. Gox ungleich gr&ouml;&szlig;er. Die Rede ist von mehreren hundert Millionen Euro. Mt. Gox galt zweitweise als die gr&ouml;&szlig;te Bitcoin-B&ouml;rse &uuml;berhaupt. Der Kurs der Internet-W&auml;hrung ist nach seinem H&ouml;henflug Ende vergangenen Jahres zwischenzeitlich um mehr als die H&auml;lfte eingebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/129011\/das-bitcoin-desaster\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>TTIP: Wie Spiegel Online den gar nicht so mutigen Wahlkampf-Gr&uuml;nen auf den Leim ging<\/strong><br>\nAm heutigen Freitag &uuml;berraschte Spiegel Online seine Leserinnen und Leser mit der Nachricht, die Gr&uuml;nen h&auml;tten ein &bdquo;vertrauliches Papier ins Netz gestellt&ldquo;. Bl&ouml;d nur, dass das Dokument schon l&auml;ngst bekannt ist. Ein Schelm, wer an Wahlkampf dabei denkt.<br>\nDas Dokument, um das es geht, ist das Mandat der Europ&auml;ischen Kommission f&uuml;r die Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen mit den USA, datiert auf den 17. Juni 2013. Die Gr&uuml;nen haben, um dieses zu &bdquo;leaken&ldquo;, <a href=\"http:\/\/www.ttip-leak.eu\/\">eigens eine Webseite eingerichtet<\/a>:  Dort schreiben sie:<br>\nErstes Leak des deutschsprachigen TTIP Mandats f&uuml;r die Geheimverhandlungen zwischen EU und USA<br>\nAuf sprachliche Feinheiten kommt es an: Tats&auml;chlich n&auml;mlich ver&ouml;ffentlichen die Gr&uuml;nen hier erstmals die deutschsprachige Fassung des Dokuments, die englischsprachige hingegen ist schon seit Monaten bekannt. Ein Umstand, der allerdings bis zur Redaktion von Spiegel Online nicht vorgedrungen zu sein scheint. (&hellip;)<br>\nEU-Handelskommissar Karel De Gucht wird auch weiterhin ruhig schlafen k&ouml;nnen: Es ist gewiss kein &bdquo;Tabubruch&ldquo; und gewiss nicht &bdquo;radikal&ldquo;, ein Dokument zu ver&ouml;ffentlichen, dessen Inhalte im Detail l&auml;ngst bekannt sind. Auch braucht es f&uuml;r ein l&auml;ngst bekanntes Dokument keineswegs eine derart rei&szlig;erische und aufgebauschte Webseite, wie sie sich die Gr&uuml;nen gebastelt haben. (Immerhin: Spiegel Online beschreibt durchaus anschaulich den rei&szlig;erischen Charakter der gr&uuml;nen Leak-Seite.)<br>\n&bdquo;Wohlkalkuliert&ldquo;, um die Spiegel-Online-Vokabel zu gebrauchen, ist an dieser Angelegenheit wohl vor allem eines: der Nutzen im Europa-Wahlkampf.<br>\n&Uuml;brigens hat Zeit Online, nach Spiegel Online, den zweiten Bericht zu dieser Causa ver&ouml;ffentlicht. Dort wird immerhin einger&auml;umt, dass das Dokument in englischer Sprache l&auml;ngst ver&ouml;ffentlicht ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1349\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Willkommen im &ldquo;Banditenclub&rdquo;<\/strong><br>\nSie ist eine der angesehensten Notenbanken der Welt, doch nun k&ouml;nnte die Bank of England in den vielleicht gr&ouml;&szlig;ten Skandal der Finanzwelt verwickelt sein: Manipulationen am Devisenmarkt, durch die sich Banker Geld in die eigenen Taschen schaufelten. Ein Mitarbeiter wurde jetzt suspendiert &ndash; das Institut muss sich erkl&auml;ren. (&hellip;)<br>\nBisher standen die H&auml;ndler von Gro&szlig;banken im Fokus der Ermittlungen von Beh&ouml;rden. Weltweit wurden bereits mehr als 20 H&auml;ndler suspendiert; erst an diesem Donnerstag schickte die Bank of America ihren Chef des Devisen-Spothandels f&uuml;r Europa, den Nahen Osten und Afrika in Zwangsurlaub, wie ein Insider sagte. Einem Zeitungsbericht zufolge suspendierte auch die franz&ouml;sische Gro&szlig;bank BNP Paribas einen hochrangigen Devisenh&auml;ndler. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie sich unter anderem in Chatrooms mit so schillernden Namen wie &ldquo;Das Kartell&rdquo; oder &ldquo;Der Banditenclub&rdquo; abgesprochen haben sollen, um Wechselkurse in eine von ihnen liebsame Richtung zu treiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/finanz-manipulationen-willkommen-im-banditenclub-1.1906548\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a> \n<p><strong>Dazu: Die Zeiten des Wegschauens sind vorbei<\/strong><br>\nDevisenh&auml;ndler in London haben systematisch W&auml;hrungskurse manipuliert. Die Bank of England wusste seit acht Jahren davon, ohne etwas zu unternehmen. Das zeigt wieder einmal: Die Selbstverwaltung der Finanzm&auml;rkte ist endg&uuml;ltig gescheitert. (&hellip;)<br>\nDie Manipulationen am Devisenmarkt sind nur eins von vielen Beispielen daf&uuml;r, wie gef&auml;hrlich es ist, wenigen Gro&szlig;banken das Recht zu geben, wichtige volkswirtschaftliche Preise festzulegen. So ist auch der Libor-Zins &uuml;ber Jahre manipuliert worden. Dieser Zins ist Basis f&uuml;r Kreditkosten, Sparzinsen und Hypotheken &ndash; ein Markt im Wert von 400 Milliarden Dollar. Die Manipulation sch&auml;digte unbeteiligte Banken, Unternehmen und Privatpersonen. Auch Referenzpreise f&uuml;r Derivate und Gold sollen von einigen wenigen Banken manipuliert worden sein.<br>\nDie Selbstverwaltung der Finanzm&auml;rkte ist komplett gescheitert. Die Tatsache, dass die Bank of England von dem Manipulationsverdacht an den Devisenm&auml;rkten wusste und nichts unternommen hat, zeigt wie betriebsblind Notenbanker damals sein konnten, wobei man zumindest entlastend hinzuf&uuml;gen sollte, dass dieses Wegschauen in diesen Jahren politisch so gewollt war. Nun hat sich der Wind gedreht, und das ist richtig so. Die Z&uuml;gelung der Finanzm&auml;rkte muss weitergehen.<br>\nWenn Gro&szlig;banken jemals die Freiheit alter Tage zur&uuml;ckfordern, dann sollte man sich daran erinnern, wie sie in der Vergangenheit mit diesem Privileg umgegangen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bank-of-england-die-zeiten-des-wegschauens-sind-vorbei-1.1907270\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.S.:<\/strong> Tja, der Kreativit&auml;t von Menschen waren noch nie Grenzen gesetzt. Je komplexer ein System, umso leichter l&auml;sst es sich manipulieren ohne dass es gleich offensichtlich wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>PowerPoint f&uuml;r den Papst<\/strong><br>\nFranziskus krempelt die Finanzen des Vatikans um &ndash; und br&uuml;skiert damit die Kurie. (&hellip;)<br>\nEinen &uuml;bergeordneten Finanzminister, bei dem alles zusammenl&auml;uft, gab es bisher nicht. Dieser Rolle am n&auml;chsten kam der Kardinalstaatssekret&auml;r, der Regierungschef des Papstes. Er entschied, welche Informationen den Pontifex erreichten und welche Ver&auml;nderungen in Angriff genommen oder unterlassen wurden. Doch ausgerechnet Tarcisio Bertone, der unter Benedikt XVI. dieses Amt bekleidete, war einer der gr&ouml;&szlig;ten Bremser, wenn es um Reformen ging. Das harte Ringen um die Vatikanfinanzen gilt als zentraler Faktor f&uuml;r den R&uuml;cktritt des alten Papstes.<br>\nIndem Franziskus nun das Wirtschaftssekretariat gr&uuml;ndet, mit Pell an der Spitze, setzt er ein Zeichen &ndash; und dem Kardinalstaatssekret&auml;r eine Macht aus eigenem Recht entgegen. Schon der Name der neuen Institution signalisiert, dass sie dem Staatssekretariat, der alten Bastion der Macht, ebenb&uuml;rtig ist. Das Wirtschaftssekretariat ist nicht dem Kardinalstaatssekret&auml;r, sondern direkt dem Papst unterstellt. Kardinal Pell steigt zu einem der m&auml;chtigsten M&auml;nner in Rom auf.<br>\nAuch der neue Wirtschaftsrat, der ihm beisteht, zeigt, welcher Wind durch den Vatikan fegt. Er besteht aus 15 Personen, wie das Kollegium der 15 Kardin&auml;le, das bisher in Finanzfragen das letzte Wort hatte. Im Gegensatz zu diesem erlauchten Gremium werden dem Rat aber sieben Experten, also Laien, angeh&ouml;ren &ndash; und nur noch acht Geistliche. Der Kreis wird sachkundiger, internationaler, offener. Eine Kleinigkeit? In Konzernen: ja. Im Vatikan: nein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/11\/vatikan-finanzen-papst-franziskus\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der letzte Tanz<\/strong><br>\nDie Ukraine-Krise k&ouml;nnte f&uuml;r die geschw&auml;chten &ouml;sterreichischen Banken b&ouml;se Folgen haben. Ohnehin schlittert die Alpenrepublik immer tiefer in eine wirtschaftliche und politische Krise. Die Eliten ducken sich dabei weg.<br>\nDer Opern-Ball ist ein Seismograph f&uuml;r &Ouml;sterreich. In diesem Jahr fehlte die Finanz- und Wirtschaftselite. Die &ouml;sterreichischen Banken haben derzeit andere Sorgen, als sich f&uuml;r bis zu 18.500 Euro eine Suite in der Wiener Staatsoper zu mieten, um Hof zu halten. Der Erste-Bank-Chef Andreas Treichl musste am Morgen nach den Opernball einen Gewinneinbruch von 87 Prozent eingestehen. Wegen der hohen Abschreibungen in Osteuropa erzielte die &ouml;sterreichische Gro&szlig;bank nur noch einen Nettogewinn von 61 Millionen Euro. Die meisten CEOs wie der Banker Treichl halten sich von der Bussi-Bussi-Show im Dreivierteltakt fern. Fotos im Frack und mit der mit Juwelen behangenen Gattin machen sich in diesen Zeiten in der Alpenrepublik gar nicht gut.<br>\nDenn diese Zeiten sind gar nicht gut. Die 2009 verstaatlichte Hypo Alpe Adria h&auml;ngt &Ouml;sterreich wie ein M&uuml;hlstein um den Hals. Dieser M&uuml;hlstein wird von Monat zu Monat schwerer. Seit rund f&uuml;nf Jahren wird die Abwicklung der K&auml;rntner Skandalbank schon auf die lange Bank geschoben. Das r&auml;cht sich. Nach Angaben der &ouml;sterreichischen Nationalbank k&ouml;nnte eine Insolvenz der fr&uuml;heren Tochter der Bayerischen Landesbank mittlerweile bis zu 26 Milliarden Euro kosten. Auf das zehnmal gr&ouml;&szlig;ere Deutschland &uuml;bertragen w&auml;ren das Kosten von 260 Milliarden Euro f&uuml;r den Steuerzahler. Im Vergleich zu den deutschen Abwicklungsf&auml;llen wie Hypo Real Estate oder der West LB ist die &ouml;sterreichische Hypo Alpe Adria ein finanzpolitisches Monster.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/oesterreich-stolpert-in-die-krise-der-letzte-tanz\/9560300.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong>  Etwas zynisch formuliert: Die CSU-Oligarchen scheinen davon zu kommen und mit dieser Bank nichts zu tun zu haben. Es scheint ein rein &ouml;sterreichisches Problem zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Thomas Fricke: Wenn sich der Exportmeister selbst besiegt<\/strong><br>\nOb sie nun aus dem USA kommt und jetzt auch von der EU-Kommission: Die Kritik an Deutschlands Handels&uuml;bersch&uuml;ssen wird hierzulande reflexartig als Angriff auf unsere St&auml;rken verurteilt. Dabei w&uuml;rde eine Kurswende vor allem uns selbst vor k&uuml;nftigen Krisen sch&uuml;tzen&hellip;<br>\nEs gibt &ouml;konomisch nat&uuml;rlich keinen triftigen Grund, die H&ouml;he von Exporten per se einschr&auml;nken zu wollen. Den gewissenhaften Kritikern geht es aber darum, dass wir sehr viel weniger bei anderen einkaufen, als wir dort verkaufen. Vergangenes Jahr haben wir sage und schreibe 200 Milliarden Euro mehr exportiert als importiert&hellip;<br>\nHinter den enormen &Uuml;bersch&uuml;ssen von Exporten gegen&uuml;ber eigenen K&auml;ufen im Ausland steckt zum einen, dass wir mittlerweile in zweifelhaft-gef&auml;hrlichem Ausma&szlig; abh&auml;ngig von der Konjunktur in anderen L&auml;ndern sind&hellip;<br>\nDie Verk&auml;ufe im Ausland entsprechen mittlerweile mehr als der H&auml;lfte dessen, was hierzulande produziert wird; im Jahr 2000 war es gerade einmal ein Drittel, nach der Einheit sogar nur ein Viertel. Solche Abh&auml;ngigkeitswerte haben sonst nur kleine L&auml;nder, denen der entsprechend gro&szlig;e Binnenmarkt fehlt&hellip;<br>\nWenn ein so gro&szlig;es Land wie Deutschland j&auml;hrlich eine F&uuml;nftel Billion Euro mehr im Ausland absetzt als dort auszugeben, hei&szlig;t das &ouml;konomisch, dass der Rest der Welt sich per Saldo mit eben diesen 200 Milliarden Euro verschulden muss, also mehr Geld ausgibt als bei uns umsetzen zu k&ouml;nnen&hellip;<br>\nEs w&auml;re fahrl&auml;ssig und naiv, dies als Problem der anderen abzutun. Wer Jahr f&uuml;r Jahr so viele Verbindlichkeiten anh&auml;uft &ndash; also anderen Kredite gibt &ndash; kann anschlie&szlig;end nicht so tun, als h&auml;tte er mit dem Schuldenproblem nichts zu tun. Wer derartig hohe Einnahme&uuml;bersch&uuml;sse hat, der verf&uuml;gt auch &uuml;ber entsprechend viel Geld, das er rund um den Globus anlegen muss&hellip;<br>\nAnders als es mancher Prognostiker seit geraumer Zeit sch&ouml;nzureden versucht, ist in Deutschland die Binnennachfrage gar nicht so eindrucksvoll nachgezogen. Es ist ja grotesk, einen Bonsai-Zuwachs der Konsumausgaben von nicht einmal einem Prozent im Jahr 2013 als boomende Binnennachfrage hochzuloben. Ein solcher Wert gilt anderswo als Krise&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2014\/03\/05\/wenn-sich-der-exportmeister-selbst-besiegt\/\">WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das gr&ouml;sste Missverst&auml;ndnis in der &Ouml;konomie<\/strong><br>\nBeginnen wir mit einer kleinen Liste:\n<ul>\n<li>Ungenutzte Einfamilienh&auml;user in Phoenix, Arizona<\/li>\n<li>Topmoderne Provinzflugh&auml;fen in Spanien, auf denen kein Flugzeug landet<\/li>\n<li>Leerstehende B&uuml;rot&uuml;rme in Dublin, Irland<\/li>\n<li>Reihenweise Apartmenth&auml;user in chinesischen Geisterst&auml;dten, in denen kaum jemand wohnt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was haben diese Bauten gemeinsam?<\/p>\n<p>Es sind alles unproduktive, &ouml;konomisch betrachtet weitgehend nutzlose Investitionen. Und: Sie sind das Resultat zu hoher Ersparnisse in der Wirtschaft.<\/p>\n<p>Wie kam es dazu?<\/p>\n<p>Um diese Frage zu beantworten, befassen wir uns in diesem Beitrag mit drei gro&szlig;en Themen in der &Ouml;konomie: Sparen, Investieren und Ungleichheit. Wir werden sehen, dass diese drei Themen zu einem gro&szlig;en Teil die Finanz- und Wirtschaftskrise erkl&auml;ren, die uns in wechselnder Form seit mehr als f&uuml;nf Jahren besch&auml;ftigt.<br>\nUnd wir werden dabei auf das wohl gr&ouml;&szlig;te Missverst&auml;ndnis sto&szlig;en, das vor allem im deutschsprachigen Europa allgegenw&auml;rtig ist &ndash; n&auml;mlich das Missverst&auml;ndnis, wonach Sparen f&uuml;r eine Volkswirtschaft eine l&ouml;bliche, erstrebenswerte Tugend ist.<br>\nDoch der Reihe nach. (&hellip;)<\/p>\n<p>Ich hoffe, Sie sind noch dabei. Denn jetzt wird&rsquo;s spannend.<\/p>\n<p>Angenommen, aus irgendeinem Grund sinkt die Konsumquote, woraus zwingend folgt, dass die Ersparnisse steigen, woraus wiederum zwingend folgt, dass die Investitionen steigen. Es gibt drei Varianten, wie steigende Investitionen m&ouml;glich sind:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Investitionen in den produktiven Kapitalstock steigen.<\/li>\n<li>Unproduktive Investitionen steigen, in Form von Lageraufbau in der Industrie (&Uuml;berproduktion)<\/li>\n<li>Andere Arten von unproduktiven und\/oder spekulativen Investitionen steigen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Es leuchtet rasch ein, dass nur die erste dieser Varianten, ein Anstieg der produktiven Investitionen, w&uuml;nschbar ist. Wieso aber sollte ein Anstieg der Sparquote zwingend in produktive Investitionen m&uuml;nden? Das w&auml;re ja nur der Fall, wenn zuvor zu wenig Kapital f&uuml;r produktive Investitionen zur Verf&uuml;gung gestanden oder, mit anderen Worten, die Sparquote zu tief und Kapital zu knapp gewesen w&auml;re.<br>\nWas aber, wenn gen&uuml;gend Kapital zur Befriedigung der produktiven Investitionen zur Verf&uuml;gung steht und die Sparquote der Volkswirtschaft trotzdem steigt? Dann m&uuml;ssen die zus&auml;tzlichen Ersparnisse zwingend in zunehmend unproduktive, spekulative Investitionen flie&szlig;en, und zwar im Inland oder im Ausland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/nevermindthemarkets\/index.php\/34300\/das-groesste-missverstaendnis-in-der-oekonomie\/\">Tages Anzeiger<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gewerkschaftliche Erkl&auml;rung zur Schweizer Volksabstimmung &uuml;ber die Personenfreiz&uuml;gigkeit<\/strong><br>\nAm 9. Februar hat eine knappe Mehrheit der Stimmb&uuml;rger\/innen der Schweiz einer Initiative der Schweizerischen Volkspartei (SVP) zugestimmt, in der die Wiedereinf&uuml;hrung der Kontingentierung der Einwanderung aus der EU verlangt wird. Diese Erkl&auml;rung mehrerer Schweizer Spitzengewerkschafter h&auml;lt fest, dass dieser Entscheid ein gro&szlig;er R&uuml;ckschlag nicht nur f&uuml;r die Einwanderer\/innen selbst sondern dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r alle fortschrittlichen Kr&auml;fte in der Schweiz ist.  (&hellip;)<br>\nAll dies ist eine Ohrfeige f&uuml;r mehr als eine Millionen EU-B&uuml;rger, welche heute in der Schweiz leben und eine massive Diskriminierung f&uuml;r alle die in Zukunft in die Schweiz kommen wollen. Es ist ein R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Gewerkschaften, die mit den Flankierenden Massnahmen schrittweise wieder mehr Einfluss auf dem Arbeitsmarkt bekommen haben. Und es ist nat&uuml;rlich auch eine wirtschaftliche Bedrohung, da die Personenfreiz&uuml;gigkeit mit anderen Abkommen mit der EU verbunden ist (Wegfall verschiedener Handelshemmnisse; Bildungs- und Forschungsabkommen; etc.).<br>\nEs ist klar, dass sich die Gewerkschaften all diesen R&uuml;ckschritten widersetzen:\n<ul>\n<li>Wir werden alle diskriminierenden Aufenthaltsstatute bek&auml;mpfen. Wir werden mit allen unseren Kr&auml;ften f&uuml;r die Rechte der Migrant\/innen einstehen. Um die neuen Diskriminierungen einzuf&uuml;hren, braucht es entsprechende neue Gesetze, gegen die wir mit allen Mitteln angehen werden.<\/li>\n<li>Wie immer die Zuwanderung geregelt ist, braucht es Schutz der L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen nach dem Prinzip &bdquo;gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit am gleichen Ort&ldquo;. Dieser Schutz muss verst&auml;rkt, nicht geschw&auml;cht werden. Wir k&auml;mpfen deshalb weiterhin f&uuml;r diese Schutzma&szlig;nahmen (flankierende Massnahmen).<\/li>\n<li>Wir bek&auml;mpfen die Gef&auml;hrdung der bilateralen Abkommen und das Abgleiten der Schweiz in die Isolation. Die bilateralen Abkommen sind das Minimum einer umfassenderen Regelung mit der EU, das unsere Nachbarschaft darstellt, unser wichtigster Partner im Austausch der Waren, des Wissens und der Kultur. F&uuml;r uns ist es klar, dass die EU nicht zulassen kann, dass die Personenfreiz&uuml;gigkeit f&uuml;r die Schweiz nicht mehr gilt, wohl aber alle anderen Abkommen, welche zu unserem Vorteil sind. Dies hat der Europ&auml;ische Gewerkschaftsbund in einer ersten Stellungnahme auch festgehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Abstimmung hat die Schweizer Politik in eine chaotische Situation und letztlich in eine Sackgasse gef&uuml;hrt. Es wird nicht die letzte Volksabstimmung zum Thema gewesen sein. Die Gewerkschaften in der Schweiz werden trotz des R&uuml;ckschlags weiterhin f&uuml;r die Rechte der Arbeitenden &ndash; ob mit oder ohne Schweizer Pass &ndash; k&auml;mpfen und gegen alle Diskriminierungen. Die Gewerkschaften werden sich auch weiterhin f&uuml;r ein gutes Verh&auml;ltnis zu unseren Europ&auml;ischen Nachbarn und zur EU einsetzen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund versteht sich als ein Teil der Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbewegung, welche sich f&uuml;r den sozialen Fortschritt statt R&uuml;ckschritt engagiert. Ein wichtiger gemeinsamer Kampf ist dabei die Durchsetzung des Prinzips &bdquo;gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit am gleichen Ort&ldquo; in ganz Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/gewerkschaftliche-erklaerung-zur-schweizer-volksabstimmung-ueber-die-personenfreizuegigkeit\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie kommen wir dazu, Thyssen-Krupp die Ger&uuml;stbauhelfer zu finanzieren?<\/strong><br>\nRita Knobel-Ulrich &uuml;ber Hartz IV als lukratives Gesch&auml;ftsfeld und Renten-Zeitbombe<br>\nSeit &uuml;ber zehn Jahren recherchiert die Fernsehjournalistin Rita Knobel-Ulrich zum Thema Hartz IV, wobei sie auf verdeckte Unterst&uuml;tzungsleistungen des Staates f&uuml;r Unternehmen und irrsinnige Besch&auml;ftigungsma&szlig;nahmen gesto&szlig;en ist. Ihre Erfahrungen mit der Armutsindustrie schildert sie in dem Buch Reich durch Hartz IV, in dem sie auch von lernresistenten Jung-Arbeitslosen berichtet.<br>\nFrau Knobel-Ulrich, wer profitiert am meisten von Hartz IV?<br>\nRita Knobel-Ulrich: Einmal ziehen von Hartz IV Arbeitgeber Nutzen, die Hartz IV als willkommene Gelegenheit sehen, die Arbeitnehmer nicht anst&auml;ndig zu bezahlen und sie mit dem Argument vertr&ouml;sten, dass sie bereits &uuml;ber Hartz IV abgesichert w&auml;ren und ihnen deswegen kein voller Lohn ausbezahlt werden m&uuml;sse. Hier profitieren die Arbeitgeber massiv von den sogenannten Aufstockern. Weiter haben die Heerscharen fragw&uuml;rdiger Kursanbieter davon einen immensen Vorteil, deren Weiterbildungsma&szlig;nahmen teuer, aber oft vollkommen unsinnig sind und Menschen nicht, wie sie gerne behaupten, in den Ersten Arbeitsmarkt bringen.<br>\nDrittens nutzen aber auch Menschen die Grundsicherung durch Hartz IV als willkommene M&ouml;glichkeit, um sich auf einem niedrigen Niveau abzusichern und verweigern Jobs, die sie eigentlich annehmen k&ouml;nnten. Das sind nach meiner Beobachtung vor allem Leute, die weder einen Abschluss noch eine Ausbildung gemacht haben, aber &ndash; weil es eine finanzielle Unterst&uuml;tzung gibt &ndash; sich nicht aktiv um einen Job bem&uuml;hen, sondern oft sich mit der Grundsicherung plus ein wenig Zuverdienst zufrieden geben. Alle drei Gruppen profitieren gleicherma&szlig;en von Hartz IV.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40895\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.G.:<\/strong> Rita Knobel-Ulrich profitiert von ihrer Hetze auf Grundsicherungsempf&auml;nger offensichtlich ganz gut.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung C.R.:<\/strong> Frau Knobel-Ulrich ist in der Vergangenheit durch Filmbeitr&auml;ge und in Talkshows insbesondere durch Kritik an Empf&auml;nger von ALG-II-Leistungen (&bdquo;HartzIV&ldquo;) aufgefallen. Ihre Aussagen sind also mit einer gewissen Vorsicht &bdquo;zu genie&szlig;en&ldquo;: Ist beispielsweise der Profit von Unternehmen gleichzusetzen mit der doch wohl eher geringen Anzahl von Leistungsbeziehern, die es sich angeblich in der &bdquo;Hartz IV-H&auml;ngematte&ldquo; gem&uuml;tlich machen? Auch in diesem Interview diffamiert sie Erwerbslose weiterhin. Auf den recht einfachen und doch sehr naheliegenden Gedanken kommt sie offensichtlich nicht: Die Unternehmen stellen nicht gen&uuml;gend Arbeitsstellen zur Verf&uuml;gung, von der die Arbeitnehmerschaft anst&auml;ndig leben kann.<\/em><br>\n<em>Auch die grassierende &bdquo;Sozialindustrie&ldquo;, die sich inzwischen breit gemacht hat, scheint ihr kaum aufgefallen zu sein: Sie funktioniert u.a. durch ein Zusammenwirken aus Jobcenter und privaten Tr&auml;gern, dem Vergeben von Ma&szlig;nahme-Gutscheinen und dem Auszahlen entsprechender Gelder.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>M&ouml;gliche Falschaussage: Ermittlungen gegen Mappus<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttembergs fr&uuml;herer Ministerpr&auml;sident Stefan Mappus (CDU) wird Stuttgart 21 einfach nicht los. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt jetzt gegen ihn wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage im Zusammenhang mit einem harten Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner im September 2010. Mappus weist alle Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck.<br>\nDer Staatsanwaltschaft liegen nun neue Unterlagen des Innenministeriums vor, nach denen Mappus 2010 als Ministerpr&auml;sident doch Einfluss auf polizeiliche Einsatzfragen genommen haben k&ouml;nnte.<br>\nNach Darstellung leitender Polizisten hat Mappus beim harten Einsatz gegen Stuttgart-21-Gegner 2010 die Marschroute vorgegeben. Aus einem Bericht des Innenministeriums geht hervor, dass den Beamten zufolge &ldquo;die oberste politische Ebene&rdquo; rigide Vorgaben gemacht habe. Damit gibt es erstmals klare Hinweise aus der Polizeif&uuml;hrung, dass Mappus den umstrittenen Einsatz am 30. September 2010 beeinflusst hat &ndash; sogar die Vorgabe zum Einsatz der Wasserwerfer soll aus der Politik gekommen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/mappus-ermitttlungen-wegen-falschaussage-im-zusammenhang-mit-wasserwerfer-einsatz-bei-stuttgart21-32248572.html\">Heute<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>25 things you might not know about the web on its 25th birthday<\/strong><br>\nIt sprang from the brain of one man, Tim Berners-Lee, and is the fastest-growing communication medium of all time. A quarter-century on, we examine how the web has transformed our lives [&hellip;]<br>\n3 The importance of having a network that is free and open<br>\nThe internet was created by government and runs on open source software. Nobody &ldquo;owns&rdquo; it. Yet on this &ldquo;free&rdquo; foundation, colossal enterprises and fortunes have been built &ndash; a fact that the neoliberal fanatics who run internet companies often seem to forget. Berners-Lee could have been as rich as Croesus if he had viewed the web as a commercial opportunity. But he didn&rsquo;t &ndash; he persuaded Cern that it should be given to the world as a free resource. So the web in its turn became, like the internet, a platform for permissionless innovation. That&rsquo;s why a Harvard undergraduate was able to launch Facebook on the back of the web. [&hellip;]<br>\n13 The web should have been a read-write medium from the beginning<br>\nBerners-Lee&rsquo;s original desire was for a web that would enable people not only to publish, but also to modify, web pages, but in the end practical considerations led to the compromise of a read-only web. Anybody could publish, but only the authors or owners of web pages could modify them. This led to the evolution of the web in a particular direction and it was probably the factor that guaranteed that corporations would in the end become dominant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/technology\/2014\/mar\/09\/25-years-web-tim-berners-lee\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Medizinstudium: Red-Bull-Uni verkauft den Traum vom Arztberuf<\/strong><br>\nIch werde Arzt, zur Not gegen Geld: An der N&uuml;rnberg Medical School soll der Traum vom Medizinstudium auch ohne Spitzenabitur wahr werden. M&ouml;glich macht das eine &ouml;sterreichische Privathochschule f&uuml;r 67.500 Euro. Eine Schmalspurausbildung? (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber die Zulassung entscheidet an der Medical School N&uuml;rnberg neben einem F&uuml;nf-Stunden-Test in Biologie, Chemie und Physik in Salzburg vor allem eins: das Geld. Schon bevor ein Bewerber das Anmeldeformular abschickt, sind 130 Euro Bearbeitungsgeb&uuml;hr f&auml;llig. F&uuml;nf Jahre Medizinstudium kosten 67.500 Euro. Wer das nicht aufbringt, der kann auch seinen k&uuml;nftigen Verdienst beleihen: mit zw&ouml;lf Prozent des Bruttoeinkommens in zw&ouml;lf Arbeitsjahren. Eher nebul&ouml;s erkl&auml;rt die Hochschule, es gebe Stipendien, die nach &ldquo;sozialen Kriterien&rdquo; vergeben werden. Andere Dinge werden wieder genau erkl&auml;rt: Hatte ein zugelassener Bewerber kein Latein in der Schule, kann er im ersten Studienjahr einen Kurs bei Paracelsus nachholen, allerdings nur kostenpflichtig.<br>\nNach f&uuml;nf Jahren schlie&szlig;en die N&uuml;rnberger Studenten ihr teures Studium mit einem &ldquo;Dr. med. univ.&rdquo; ab. Das Sch&ouml;ne am hierzulande unbekannten Titel: Wie die Dinge derzeit liegen, f&uuml;hrt der &ouml;sterreichische Abschluss direkt zur Berufszulassung als fertiger Arzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/red-bull-uni-medizinstudium-gegen-geld-an-der-nuernberg-medical-school-a-956845.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die Leserschaft der NachDenkSeiten wird sich &uuml;ber diesen Artikel-Inhalt nicht wirklich wundern: Es ist lediglich ein passendes Element der &Ouml;konomisierung von Gesundheit und Wissenschaft. N&uuml;tzlich f&uuml;r die Gesundheit von Menschen ist diese Entwicklung von Anfang an nicht gewesen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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