{"id":21068,"date":"2014-03-12T08:58:20","date_gmt":"2014-03-12T07:58:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068"},"modified":"2014-03-12T10:54:15","modified_gmt":"2014-03-12T09:54:15","slug":"hinweise-des-tages-2085","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h01\">Die Anstalt vom 11. M&auml;rz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h02\">Hoene&szlig;-Prozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h03\">Altkanzler Schr&ouml;der: &bdquo;Er handelt wie ich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h04\">Fukshima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h05\">US-Senatorin wirft CIA Bruch der Verfassung vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h06\">EZB will Banken tief in die B&uuml;cher schauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h07\">&ldquo;Arrogant und respektlos&rdquo;: Deutsche-Bank-Chef Fitschen attackiert Kritiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h08\">Credit Suisse: Unser Diligence-Prozess ist ein absoluter Witz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h09\">Gesunden an der Eurokrise: Angriff auf die Krisenstaaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h10\">Anhaltend hohe Krisenanf&auml;lligkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h11\">Hamburger Islamist Zammar: Verschleppt, verhaftet, ausgetauscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h12\">Werner R&uuml;gemer: Der Kl&uuml;ngel des Kardinals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h13\">&Ouml;ffentliche Bildungsausgaben steigen &ndash; der Statistik sei Dank!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h14\">Verst&auml;rkte soziale Ungleichheit durch Bologna<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h15\">Professor Prek&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068#h16\">&ldquo;Unabh&auml;ngig denkende Menschen&rdquo;: Die taz bekommt eine Doppelspitze<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21068&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Anstalt vom 11. M&auml;rz<\/strong><br>\nDie Polit-Satire mit Max Uthoff und Claus von Wagner &ndash; sowie diesmal mit: Jochen Busse, Christoph Sieber und Timo Wopp.\n<p>Die Sendung wird auch auf 3Sat am Samstag, den 15. M&auml;rz um 21.00Uhr wiederholt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/2109350\/Die-Anstalt-vom-11-M%C3%A4rz-2014\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das war eine sehr sehenswerte Sendung. Man tritt den Machern der Sendung nicht zu nahe, wenn man anmerkt, dass der &bdquo;kritische Geist&ldquo;, der ihre Sendung pr&auml;gte, dem der NachDenkSeiten nahe ist. Das zeigte sich bei den Passagen zum Komplex Ukraine\/Russland wie vor allem bei dem Hauptst&uuml;ck, der Erkl&auml;rung des sinnvollen Wegs zur Altersvorsorge, der Konzentration auf die Wiederherstellung der Leistungsf&auml;higkeit der Gesetzlichen Rente. Das war anschaulich und bravour&ouml;s gemacht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Leider haben wir die Ank&uuml;ndigung vermasselt, darum hier die Sendung zum Nachsehen. Es lohnt sich wirklich. Oft haben wir von den NachDenkSeiten das Gef&uuml;hl, man redet in einen toten Raum. Doch manchmal erleben wir dann auch, dass was nicht zu bestreiten ist, irgendwann auch verstanden wird.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der kleine Sozialist in uns allen<\/strong><br>\n&ldquo;Die Anstalt&rdquo; mit Claus von Wagner und Max Uthoff l&auml;sst zweifeln: An den eigenen Abges&auml;ngen auf das politische Kabarett im deutschen Fernsehen. Eigentlich hatte man es l&auml;ngst abgeschrieben. Und dann kommen diese beiden daher. [&hellip;]<br>\nDas runderneuerte Kabarett-Format ist, man kann es nicht anders sagen, gl&auml;nzend gelungen. Zu loben w&auml;re zun&auml;chst von Wagners und Utthoffs Spielfreude und die sp&uuml;rbare Lust, mit der diese Sendung gemacht wird. Das ist sch&ouml;n, aber doch nur eine &Auml;u&szlig;erlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/die-anstalt-im-zdf-kabarett-mit-claus-von-wagner-und-max-uthoff-a-958134.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hoene&szlig;-Prozess<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ohne Knast ehrenwert?<\/strong><br>\nIn der Logik der Manager k&auml;me jede Bestrafung, die ihn nicht ins Gef&auml;ngnis bringt, einem Freispruch gleich und mache ihn wieder ehrenwert. Die Nibelungen-Treue der Manager im Bayern-Aufsichtsrat erweckt den Eindruck, der Spekulant habe sie in der Hand und stecke mit ihnen unter einer Decke. Haben sie etwas zu verbergen? Und wenn ja &ndash; was?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2014\/03\/12\/ohne-knast-ehrenwert\/?utm_source=Neolox+Mailings&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Steuerfall+Hoene%C3%9F&amp;utm_content=Mailing_7346726%20\">Post von Horn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da fragt man sich, was die Compliance-Abteilungen der Unternehmen, deren Top-Manager im Aufsichtsrat der Bayern sitzen, eigentlich den ganzen lieben Tag lang machen. Bislang konnten sich die Verantwortlichen in der Tat noch mit der Aussage retten, dass auch f&uuml;r Uli Hoene&szlig; die Unschuldsvermutung gilt. Mit seinem (Teil?)-Gest&auml;ndnis ist die Unschuldsvermutung aber dahin, schlie&szlig;lich hat Hoene&szlig; selbst zugegeben, dass er eine schwere Straftat begangen hat. Wenn hier die Compliance-Regeln nicht gelten, wann gelten sie dann? Wof&uuml;r stellt man &uuml;berhaupt Regeln auf, an die sich im Endeffekt die Gro&szlig;kopferten nicht halten?<\/em><\/p>\n<p><em>Daher kann auch ich Sie nur bitten, <a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/hoeness-abloesen-den-anstand-retten\">unsere Petition zu unterzeichnen<\/a>, sofern Sie dies noch nicht getan haben, und Sie &uuml;ber die Sozialen Netzwerke und ihre sonstigen Kommunikationswege weiterzuleiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jakob Augstein: Im Strafraum<\/strong><br>\nDer Fall Hoene&szlig; sorgt f&uuml;r mehr Steuermoral in Deutschland. Gut so. Aber das gen&uuml;gt nicht. Nicht nur der Rechtsbruch ist das Problem &ndash; sondern die Gesetze selber. Die Reichen werden weiter bevorzugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/uli-hoeness-jakob-augstein-ueber-den-steuerprozess-a-957836.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Hungerlohn-Vorw&uuml;rfe gegen Wurstfabrik von Uli Hoene&szlig;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&auml;tten (NGG) macht gegen die N&uuml;rnberger Bratwurstfabrik von Uli Hoene&szlig;, dem Pr&auml;sidenten des FC Bayern M&uuml;nchen, mobil. Laut NGG w&uuml;rde den Besch&auml;ftigten von HoWe, Lieferant der Discounter Aldi, Plus und Netto, lediglich ein Hungerlohn gezahlt, Leiharbeiter w&uuml;rden verst&auml;rkt eingesetzt und ein Betriebsrat f&uuml;r die Besch&auml;ftigten existiere nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ver38.wegewerk.org\/meldungen\/dumpingloehne\/hungerlohn-vorwuerfe-gegen-wurstfabrik-von-uli-hoeness%20\">Initiative Mindestlohn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ist das das viel zitierte Lebenswerk des Uli Hoene&szlig;?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Altkanzler Schr&ouml;der: &bdquo;Er handelt wie ich&ldquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Bundeskanzler Schr&ouml;der zeigt sich in der Krim-Krise als Versteher seines Freundes Wladimir Putin. F&uuml;r den v&ouml;lkerrechtswidrigen Anschlussplan f&uuml;r die Krim hat er einen bemerkenswerten Vergleich aus seiner eigenen Amtszeit parat&hellip;<br>\nSchr&ouml;der versicherte zwar: &bdquo;Ob aber die Mittel, die eingesetzt werden, richtig sind, w&uuml;rde auch ich bezweifeln.&ldquo; Doch weil er Putin nicht &bdquo;verurteilen&ldquo; wollte, zog er einen noch aus seiner eigenen Kanzlerschaft herr&uuml;hrenden Vergleich. Er selbst habe ja einmal gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en &ndash; zu Beginn seiner Regierungszeit im Jugoslawien-Konflikt. &bdquo;Da haben wir unsere Flugzeuge (&hellip;) nach Serbien geschickt und die haben zusammen mit der Nato einen souver&auml;nen Staat gebombt &ndash; ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben h&auml;tte.&ldquo; Mithin warnte Schr&ouml;der &ndash; hier wiederum bezogen auf die Gegenwart &ndash; vor &bdquo;erhobenem Zeigefinger&ldquo;.<br>\nDer ehemalige Kanzler verwandte dabei die Argumente derer, die damals seine Politik bek&auml;mpft hatten &ndash; sei es innerhalb der rot-gr&uuml;nen Koalition (wie der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Hans-Christian Str&ouml;bele), sei es in der Opposition die damalige PDS. Den Vorwurf vom &bdquo;V&ouml;lkerrechtsbruch&ldquo; hatten sie Schr&ouml;der entgegengeschleudert. Und noch einen Vergleich zog er. Mit Blick auf das Referendum auf der Krim und das Ziel, sie von der Ukraine zu l&ouml;sen, seien die damaligen Bestrebungen des Kosovo, sich von Serbien zu l&ouml;sen, &bdquo;die Blaupause&ldquo;. In beiden F&auml;llen handele es sich &bdquo;formal&ldquo; um einen Verletzung der Charta der Vereinten Nationen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/ukraine-gerhard-schroeder-erklaert-putins-politik-12840337.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist eine Genugtuung f&uuml;r alle Kritiker der damaligen Politik, dass Schr&ouml;der als Verantwortlicher der Bombardierung Serbiens und als F&ouml;rderer der Abspaltung des Kosovo endlich eingesteht, dass damals das V&ouml;lkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen verletzt worden sind. Wer das damals gesagt hat, wurde als Spinner und Idiot abgetan.<\/em><br>\n<em>Auch bei der Krise in der Ukraine sollte man sich an das Wort von Bundespr&auml;sident Gustav Heinemann erinnern: Wer mit dem Zeigefinger voller Vorw&uuml;rfe auf andere zeigt, sollte daran denken, dass in der Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger zugleich drei andere Finger auf ihn selbst zur&uuml;ckweisen. Diese Selbsterkenntnis t&auml;te europ&auml;ischen und amerikanischen Politikern gut. Andererseits zeigen die &Auml;u&szlig;erungen Schr&ouml;ders auch, wie gef&auml;hrlich der Relativismus in Grundprinzipien z.B. der Einhaltung des V&ouml;lkerrechts ist.<\/em><br>\n<em>Ich finde die Einseitigkeit, wie an Putin moralische und rechtliche Ma&szlig;st&auml;be angelegt werden, gegen die man im Westen selbst vielfach versto&szlig;en hat, unertr&auml;glich heuchlerisch.<\/em><br>\n<em>Es w&auml;re aber die Aufgabe der Moralisten und derjenigen die das V&ouml;lkerrecht st&auml;rken wollen, dass sie zwar die Heuchler denunzieren, aber gleichwohl f&uuml;r moralische und v&ouml;lkerrechtliche Prinzipien eintreten. Aber das ist wohl leider im wieder er&ouml;ffneten Kalten Krieg zu viel verlangt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fukshima<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Drei Jahre nach Fukushima: Deutschland ist schlecht auf Atomunfall vorbereitet<\/strong><br>\nAuch drei Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist Deutschland schlecht auf einen Atomunfall vorbereitet. Zu dem Ergebnis kommt das Bundesinnenministerium. Die Zusammenarbeit zwischen den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden und den Bundesl&auml;ndern ist schleppend. Die bisherige Vorbereitung auf Atomunf&auml;lle bezieht sich lediglich auf F&auml;lle, in denen nur &uuml;ber einen kurzen Zeitraum radioaktive Stoffe freigesetzt werden. In Fukushima passiert das aber bis heute. Darauf, dass gr&ouml;&szlig;ere Bev&ouml;lkerungsgruppen &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum ihre H&auml;user verlassen m&uuml;ssen, ist der deutsche Katastropheschutz nicht vorbereitet. Auch bei der medizinischen Notfallversorgung sieht die Kommission Defizite. Die gr&uuml;ne Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl &auml;rgert sich &uuml;ber die schleppende Besch&auml;ftigung damit. &bdquo;Wenn es in diesem Schneckentempo weitergeht, ist der Katastrophenschutz erst funktionst&uuml;chtig, wenn die letzten deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet werden&ldquo;, sagte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/drei-jahre-nach-fukushima-deutschland-ist-schlecht-auf-atomunfall-vorbereitet\/9563798.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.schutzkommission.de\/SharedDocs\/Downloads\/SK\/DE\/Publikationen\/Sonstige%20Downloads\/Stellungnahme%20Fukushima.pdf;jsessionid=7F8B003C8F5F548A275BB19C12EB3845.1_cid345?__blob=publicationFile\">Stellungnahme der Schutzkommission zur Umsetzung der Erfahrungen aus Fukushima f&uuml;r die Planung von Notfallschutzma&szlig;nahmen in Deutschland [PDF &ndash; 182 KB]<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Aus der &Auml;u&szlig;erung der gr&uuml;nen Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl k&ouml;nnte man schlie&szlig;en, dass nach Abschalten der deutschen Atomkraftwerke die unmittelbare Gef&auml;hrdung f&uuml;r Deutschland vor&uuml;ber sei. Es w&auml;re schon interessant zu wissen, wie weit im Katastrophenschutz die Zusammenarbeit z.B. mit den franz&ouml;sischen Beh&ouml;rden koordiniert ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;den durch Atomkraft &ndash; Das Billionen-Dollar-Desaster<\/strong><br>\nReaktorunf&auml;lle wie in Fukushima sind die sichtbaren Sch&auml;den der zivilen Nutzung der Atomkraft. Aber auch Fehlinvestitionen in Kraftwerke, die nie ans Netz gingen, summieren sich auf Hunderte Milliarden. WDR-Recherchen zeigen globale Kosten der friedlichen Nutzung der Atomenergie&hellip;<br>\nNach Recherchen des WDR gibt es jedoch weltweit mehr als einhundert Reaktor-Ruinen und andere zivile Nuklearprojekte wie zum Beispiel Wiederaufbereitungsanlagen oder Atomm&uuml;ll-Lager, die nie oder nur sehr kurze Zeit in Betrieb waren. Allein dadurch wurden mehr als 500 Milliarden Dollar im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand gesetzt. Insgesamt bel&auml;uft sich der volkswirtschaftliche Schaden der Atomkraft nach Recherchen des WDR auf mehr als eine Billion US-Dollar &ndash; berechnet im Wert von 2012.<br>\nDie Atomkraft ist damit die gr&ouml;&szlig;te Fehlinvestition aller Zeiten, sagt Nuklear-Experte Schneider. &ldquo;Es gibt keine andere Branche, in der so viele Projekte auf so viele verschiedene Arten und Weisen zu Kapitalvernichtung gef&uuml;hrt haben&rdquo;, erkl&auml;rt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/milliardengrab-atomkraft100.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschland weit abgeschlagen bei erneuerbaren Energien<\/strong><br>\nNach den gestern von dem Europ&auml;ischen Amt f&uuml;r Statistik, Eurostat, ver&ouml;ffentlichten Daten landet Deutschland bei erneuerbaren Energien weit abgeschlagen in Europa, wie die folgende Graphik veranschaulicht. Nur in wenigen L&auml;ndern ist der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch noch niedriger als in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/03\/was-nun-herr-energieminister-deutschland-weit-abgeschlagen-bei-erneuerbaren-energien\/#sthash.79i8odEA.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-Senatorin wirft CIA Bruch der Verfassung vor<\/strong><br>\nEs ist eine leidenschaftliche, 40-min&uuml;tige Rede: Die einflussreiche US-Senatorin Diane Feinstein wirft dem Auslandsgeheimdienst CIA vor, mit dem Aussp&auml;hen von Parlamentscomputern gegen die Verfassung versto&szlig;en zu haben. Sie verlangt ein Schuldeingest&auml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/spaehaffaere-um-geheimdienst-us-senatorin-wirft-cia-bruch-der-verfassung-vor-1.1910008\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Upset CIA Is Spying on Dianne Feinstein<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/equitablegrowth.org\/2014\/03\/11\/2154\/lunchtime-must-read-dianne-feinstein-upset-cia-is-spying-on-dianne-feinstein\">WCEG<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EZB will Banken tief in die B&uuml;cher schauen<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank startet die gr&ouml;sste &Uuml;berpr&uuml;fung der Bankenbranche, die es je gab. In den kommenden Monaten sollen Bilanzrisiken im Volumen von 3,72 Bio. &euro; durchleuchtet werden. Das jetzt ver&ouml;ffentlichte Pr&uuml;fungshandbuch ist ann&auml;hernd 300 Seiten dick. Daraus geht unter anderem hervor, dass sich die k&uuml;nftigen Aufseher bei der EZB intensiv mit internen Bewertungsmodellen der Banken auseinandersetzen wollen, mit denen diese Verluste prognostizieren. Sollten sich diese nicht als akkurat erweisen oder sich im Vergleich mit einem von der Aufsicht herangezogenen alternativen Modell Zweifel ergeben, sollen die Banken gezwungen werden, ihre Berechnungsformeln zu &auml;ndern. Dies k&ouml;nnte sich dann auf die Bewertung von komplexen Derivaten auswirken. Genauestens &uuml;berpr&uuml;ft werden sollen auch die Sicherheiten, die Banken f&uuml;r Kredite halten. Die Testergebnisse und m&ouml;gliche Bewertungs&auml;nderungen m&uuml;ssen von den Banken zwar in der Regel nicht mehr in der Bilanz f&uuml;r das Jahr 2013 abgebildet werden, wohl aber in der f&uuml;r 2014. Abgeschlossen sein soll die Detailpr&uuml;fung der Bilanzrisiken im August. Sie ist ein Teil des dreistufigen Tests, den die EZB seit Monaten durchf&uuml;hrt. Phase eins war eine Risikoanalyse, Teil drei wird ein Stresstest. Bei diesem m&uuml;ssen die Institute unter Beweis stellen, dass sie unter schwierigen Bedingungen wie einer Rezession oder einem Einbruch des Handels oder der Immobilienm&auml;rkte noch &uuml;ber gen&uuml;gend Kapitalreserven verf&uuml;gen. Die Ergebnisse aller Tests sollen dann im Oktober publik gemacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fuw.ch\/article\/ezb-will-banken-ganz-tief-in-die-bucher-schauen\/\">FuW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Arrogant und respektlos&rdquo;: Deutsche-Bank-Chef Fitschen attackiert Kritiker<\/strong><br>\nAls Co-Chef der Deutschen Bank hat es J&uuml;rgen Fitschen nicht leicht. Die Gesch&auml;ftszahlen sind schlecht, der Konzern k&auml;mpft mit diversen Skandalen aus der Vergangenheit, und gegen Fitschen pers&ouml;nlich ermitteln gleich zwei Staatsanwaltschaften. Nun muss er sich auch noch auf einer Veranstaltung der Bundesbank Kritik anh&ouml;ren &ndash; und wird sauer.  &ldquo;Ich habe ein Problem mit den Aussagen, die hier gemacht worden sind&rdquo;, legt er los. So sei es nicht in Ordnung zu sagen, dass die Bilanzpr&uuml;fung und der Stresstest, die die Europ&auml;ische Zentralbank in diesem Jahr durchf&uuml;hren, sowieso nichts br&auml;chten. &ldquo;Das finde ich arrogant und respektlos&rdquo;, sagt Fitschen. Der Konflikt ist schon in der Wahl der G&auml;ste angelegt. Mit Martin Hellwig hat die Bundesbank ausgerechnet einen der sch&auml;rfsten und schwergewichtigsten Bankenkritiker eingeladen &ndash; und direkt neben Fitschen gesetzt. Mit in der Runde sitzt zudem Gerhard Schick, Finanzpolitiker der Gr&uuml;nen, ausgewiesener Bankenexperte und ebenfalls Buchautor. Wie Hellwig ist auch er nicht einverstanden mit Fitschens Diagnose, wonach sich seit der Finanzkrise vieles zum Guten gewendet habe und sich &ldquo;alle Beteiligten ein wenig auf die Schulter klopfen k&ouml;nnen&rdquo;. Hellwig will niemandem auf die Schulter klopfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-juergen-fitschen-greift-kritiker-an-a-956365.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es irritiert, wie sehr J&uuml;rgen Fitschen Respekt einfordert, wo doch fast tagt&auml;glich Tun und Verhalten von Bankern an die &Ouml;ffentlichkeit dringen, die das Vertrauen in die Finanzinstitute ersch&uuml;ttern. Dabei geht es doch nicht nur um Vergangenheit, sondern gerade auch um die Gegenwart. Betrachtet man zum Beispiel, wie bei einigen Banken die EU-Auflagen f&uuml;r die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20950#h06\">Begrenzung von Boni umgangen werden<\/a>, so muss auch f&uuml;r die Zukunft davon ausgegangen werden, dass die Finanzwelt immer noch nicht begriffen hat, wie zerst&ouml;rerisch sich ihr Agieren auf das Leben eines jeden auf diesem Globus ausgewirkt hat und weiterhin auswirken kann. So stimmt es einen eher nachdenklich und skeptisch, wenn Fitschen f&uuml;r die Arbeit der Banken im Vorfeld des Stresstests und den Stresstest selbst Respekt einfordert, wenn man ber&uuml;cksichtigt wie schwach der erste Stresstest ausfiel. Erst recht klingt die Rede vom Respekt eher nach einer Wortwahl der Mafia, wenn man sieht, wie Fitschen Hasardeure in den Banken als nicht existent vermitteln will. Und nat&uuml;rlich muss einen Wissenschaftler wie Martin Hellwig ersch&uuml;ttern, wenn in den Szenarien des Stresstests die Banken ein Eigenkapitalpolster von nur 5,5 bis 8 Prozent der Bilanzrisiken aufweisen m&uuml;ssen und er schlicht nicht den Willen der Staaten erkennen kann, die europ&auml;ischen Bankenbranche zu konsolidieren. Eine ausbleibende Konsolidierung angesichts der aggregierte Bilanzsumme des Finanzsektors in Europa von etwa 400 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (1990 seien es dagegen nur rund 100 Prozent gewesen, so <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/management\/koepfe\/bankenkritiker-hellwig-erwartet-keine-marktbereinigung-nach-ezb-stresstest\/9132420.html\">Hellwig im Handelsblatt November 2013<\/a>) zwinge die Banken geradezu zum Zocken.<\/em><br>\n<em>Wer Statements und Diskussion auf der Veranstaltung der Bundesbank verfolgen m&ouml;chte, <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Dossier\/Themen\/2014_02_27_symposium_financial_stability.html?notFirst=true&amp;docId=168158#chap\">kann dies hier tun<\/a>. (Auf der Website steht, dass die Videoaufzeichnung in englischer Sprache gehalten sei. Dies stimmt nicht, Es wird deutsch gesprochen)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Credit Suisse: Unser Diligence-Prozess ist ein absoluter Witz<\/strong><br>\nS&auml;tze dieser Art finden sich in den E-Mails von leitenden Angestellten der Credit Suisse in den USA, die vor der Finanzkrise im Gesch&auml;ft mit verbrieften Hypotheken t&auml;tig waren. Mit &laquo;Diligence&raquo; ist hier die &Uuml;berpr&uuml;fung der von der CS verkauften Immobilienkreditb&uuml;ndel gemeint &ndash; das heisst die Bonit&auml;tspr&uuml;fung der Hypothekennehmer. Die am Freitag ver&ouml;ffentlichten E-Mails belasten die Credit Suisse im seit Jahren w&auml;hrenden Rechtsstreit mit Investoren, wie die &laquo;New York Times&raquo; berichtet. W&auml;hrend Banken wie die UBS bereits umfangreiche Vergleiche mit Kl&auml;gern wie der FHFA abgeschlossen haben, steckt die Credit Suisse noch in diversen Prozessen. Einen davon f&uuml;hrt die Gesellschaft Cambridge Place Investment Management gegen die CS und 15 weitere Banken. Aus dieser Zivilklage, in der es um eine Gesamtsumme von 1,8 Milliarden Dollar geht, stammt das publik gewordene Material. Mit 14 Banken wurde bereits eine Einigung erzielt, nicht so mit der Credit Suisse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/unternehmen-und-konjunktur\/Unser-DiligenceProzess-ist-ein-absoluter-Witz\/story\/22270021\">Tages-Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesunden an der Eurokrise: Angriff auf die Krisenstaaten<\/strong><br>\nEinige Hedgefonds und Banken haben ein neues Gesch&auml;ftsmodell entdeckt: Sie wollen die Eurokrise zu Geld machen &ndash; indem sie gegen die Krisenstaaten auf Schadenersatz klagen. Die Br&uuml;sseler Nichtregierungsorganisation &bdquo;Corporate Europe Observatory&ldquo; hat in einer neuen Studie die bekannten F&auml;lle zusammengestellt: Allein gegen Zypern liegen schon Klagen von mehr als einer Milliarde Euro vor, Spanien soll 700 Millionen Euro zahlen. Bei Griechenland ist unklar, wie viel gefordert wird. Die Fonds und Banken k&ouml;nnen gegen die Krisenstaaten klagen, weil die L&auml;nder diverse internationale Abkommen unterzeichnet haben, die auch Investorenschutzklauseln enthalten. Meist sind diese Klauseln vage formuliert und offerieren &bdquo;Schutz gegen indirekte Enteignung&ldquo;. Diese Formulierung erm&ouml;glicht es Investoren, ein Schiedsgericht anzurufen, sobald sie das Gef&uuml;hl haben, dass ihnen Gewinne entgehen. Die Klagen gegen die Krisenstaaten sind aufschlussreich, weil die EU derzeit zwei Freihandelsabkommen verhandelt, die ebenfalls Investorenschutzklauseln enthalten sollen: das Ceta mit Kanada und das TTIP mit den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Gesunden-an-der-Eurokrise\/!134563\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Anhaltend hohe Krisenanf&auml;lligkeit<\/strong><br>\nExterne Schocks k&ouml;nnen Finanzm&auml;rkte durchsch&uuml;tteln. Die Reaktionen der Aktienm&auml;rkte in der vergangenen Woche auf die Krim-Krise best&auml;tigten dies wieder einmal. Deshalb ist es f&uuml;r Marktteilnehmer wichtig, sich Gedanken &uuml;ber m&ouml;gliche n&auml;chste Krisen zu machen. So erwarten Analytiker von Morgan Stanley zwar nicht, dass heftige Schocks durch aufstrebende L&auml;nder unmittelbar bevorstehen, sie warnen aber davor, dass im Ernstfall die Folgen f&uuml;r Industriel&auml;nder deutlich heftiger und anhaltender ausfallen w&uuml;rden als in der Asien-Krise von 1997\/98. Einer der Gr&uuml;nde ist der seither auf 38% fast verdoppelte Anteil der aufstrebenden L&auml;nder an der Weltwirtschaft. Parallel dazu sind die Vernetzungen der L&auml;ndergruppen viel enger geworden. Ausserdem sind die Industriel&auml;nder gegenw&auml;rtig kein Bild strotzender Gesundheit. M&auml;rkte k&ouml;nnen nicht nur mit externen, sondern auch mit internen Schocks konfrontiert sein. Wieder versch&auml;rft hat sich in der Euro-Zone das Problem der engen Verkn&uuml;pfung von Staaten und Banken. Gegenw&auml;rtig liegen in den B&uuml;chern der Banken Schuldtitel von Euro-Staaten im Wert von 1,75 Bio. &euro;. Das ist mit 5,7% aller Aktiva die relativ h&ouml;chste Exponierung seit Beginn der Finanzkrise, schreibt die Fachzeitschrift &laquo;IFR&raquo;. Zwar w&uuml;rden die Aufsichtsbeh&ouml;rden diese Quelle zuk&uuml;nftiger Risiken gerne abbauen, aber die schwache Konjunktur binde ihr die H&auml;nde. Ausserdem sind Staaten auf einheimische K&auml;ufer ihrer Anleihen angewiesen, da ausl&auml;ndische Investoren Zur&uuml;ckhaltung &uuml;ben. Die Kaufbereitschaft der europ&auml;ischen Anlageinstitutionen hat die Europ&auml;ische Zentralbank mit der Bereitstellung von billigem Geld gef&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/uebersicht\/finanzportal\/anhaltend-hohe-krisenanfaelligkeit-1.18259421?extcid=Newsletter_10032014_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn Gene Goldman von der US-Gruppe Cetera Financial von den Folgen der Krise f&uuml;r Lieferungen von Energie aus Russland und Weizen aus der Ukraine spricht, so sollte man sich vergegenw&auml;rtigen, dass Getreideimporte f&uuml;r die Versorgung der EU nur eine geringe Rolle spielen. Deutschland z.B. exportiert selbst Getreide und konkurriert mit der Ukraine um die gro&szlig;en Importl&auml;nder in Nordafrika und im Nahen Osten. Hinzu kommt, dass die Ukraine haupts&auml;chlich <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/ukraine-die-kornkammer-europas-12838136.html\">qualitativ nicht so hohes Futtergetreide exportiert<\/a>. Bez&uuml;glich der Energieimporte aus Russland bleibt die EU und insbesondere Deutschland (40 Prozent des Gases) trotz der Halbierung der russischen Erdgasimporte in die EU auf russisches Erdgas angewiesen. Und was den Ausbau der Fl&uuml;ssiggas-Infrastruktur und damit eine Minderung der Abh&auml;ngigkeit betrifft, so gibt es in Deutschland nicht einmal einen Hafen f&uuml;r LNG-Schiffe (LNG: liquefied natural gas).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hamburger Islamist Zammar: Verschleppt, verhaftet, ausgetauscht<\/strong><br>\nEr galt als Schl&uuml;sselfigur der Hamburger Terror-Szene, dann verschleppte ihn die CIA mit Hilfe deutscher Beh&ouml;rden nach Syrien. Jetzt, nach zw&ouml;lf Jahren in syrischen Gef&auml;ngnissen, ist der Hamburger Mohammed Zammar frei. Nach Informationen von NDR und SZ profitierte der Islamist von einem Gefangenenaustausch. &ndash; Nachdem er Ende Oktober 2001 nach Marokko geflogen war, um die Scheidung von seiner Zweitfrau zu regeln, baten die US-Dienste die deutschen Dienste um sehr weitreichende Amtshilfe. Alles, was &uuml;ber Zammar vorlag, sollte sofort geliefert werden. Pers&ouml;nliche Daten, Flugdaten, die Mitschriften abgeh&ouml;rter Gespr&auml;che. Und alles wurde geliefert. Das Material eignete sich f&uuml;r das geplante Kidnapping durch Spezialkr&auml;fte in Marokko. Der Zweck der Lieferung muss den deutschen Sicherheitsbeamten klar gewesen sein. Er wurde gekidnappt, erst in Marokko vernommen, dann, im Dezember 2001, von der CIA nach Syrien verschleppt und dort von syrischen Spezialisten gefoltert. &Uuml;ber alles, was Zammar betraf, lie&szlig;en sich die BND-Spitze und das Bundeskanzleramt damals unterrichten. Im November 2002 reisten vier deutsche Geheimdienstmitarbeiter und zwei Mitarbeiter des BKA nach Damaskus, um dort Zammar &uuml;ber seine Terrorverbindungen zu befragen. Er sagte den Beamten, dass er in syrischer Haft geschlagen worden sei, aber war da wirklich was? Die H&auml;nde des H&auml;ftlings seien &ldquo;sauber, gepflegt&rdquo; gewesen, notierte ein deutscher Vernehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hamburger-islamist-zammar-verschleppt-verhaftet-ausgetauscht-1.1901694\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong><\/em> Das waren noch Zeiten, als deutsche Beamte deutsche Staatsb&uuml;rger drei Tage in einem syrischen Gef&auml;ngnis verh&ouml;rten, von dem jedermann wusste, dass dort gefoltert wurde. Auch US-Regierungsvertreter wollten den Anschein vermeiden, in Folter verwickelt zu sein. Auch US-Regierungsvertreter wollten den Anschein wahren, in Folter verwickelt zu sein. Im Time Magazin vom 23.Juni 2002 wurde das Verh&ouml;r von den amerikanischen Offiziellen inoffiziell wie folgt beschrieben: &ldquo;Die US-Beamten berichten TIME, dass keine Amerikaner zusammen mit den Syrern in dem Raum seien, die Zammar verh&ouml;ren. Die US-Beamten reichen schriftliche Fragen bei den Syrern ein, die wiederum Zammars Antworten zur&uuml;ckschicken. Den Vertretern des State Department gef&auml;llt dieses Arrangement, da es die US-Regierung aus etwaiger Folter heraush&auml;lt, welche die Syrer m&ouml;glicherweise bei Zammar anwenden.&rdquo; http:\/\/content.time.com\/time\/magazine\/article\/0,9171,265413,00.html Das waren noch Zeiten, als westliche Humanisten bei den &ouml;stlichen Barbaren foltern lie&szlig;en.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: Der Kl&uuml;ngel des Kardinals<\/strong><br>\nPortr&auml;t. Er hetzte gegen Homosexualit&auml;t und Abtreibung, segnete NATO-Gener&auml;le und Adenauers Korruption. Er war Komplize der Reichen und zerst&ouml;rte die Volkskirche. &ndash; Der K&ouml;lner Erzbischof Joachim Meisner tritt ab. Meisner verglich bei seiner Dreik&ouml;nigspredikt am 6. Januar 2005 die Abtreibung indirekt mit dem Judenmord unter Hitler: &raquo;Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen l&auml;&szlig;t, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen l&auml;&szlig;t, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten lie&szlig;en, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht. Abtreibung und Euthanasie hei&szlig;en die Folgen dieses anma&szlig;enden Aufbegehrens gegen Gott&laquo;. Seine Kritik am Naziregime war nicht besonders glaubw&uuml;rdig, denn er rutschte schon mal selbst in dessen Sprachgebrauch: Ohne Gottesbezug sei heute die Kultur &raquo;entartet&laquo; &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/02-28\/010.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Bildungsausgaben steigen &ndash; der Statistik sei Dank!<\/strong><br>\nDas Budget f&uuml;r Bildung, Forschung und Wissenschaft in Deutschland liegt bei einem Allzeithoch von 235,4 Milliarden Euro, das entspricht 9,4 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP), was ebenfalls einem neuen H&ouml;chstwert entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt der Bildungsfinanzbericht 2013, der im Februar 2014 vom Statistischen Bundesamt (Destatis) im Auftrag des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz erstellt wurde. Doch wird wirklich mehr Geld f&uuml;r Bildung ausgegeben als jemals zuvor? Zweifel sind angebracht, denn wie bei Statistiken &uuml;blich liegt der Teufel im Detail&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew-hamburg.de\/themen\/bildungspolitik\/oeffentliche-bildungsausgaben-steigen-der-statistik-sei-dank\">GEW Hamburg<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verst&auml;rkte soziale Ungleichheit durch Bologna<\/strong><br>\nEin neues, eher unbekanntes Ergebnis hingegen, ist, dass sich durch den Bologna-Prozess die soziale Ungerechtigkeit in der Hochschulbildung verst&auml;rkt hat: &ldquo;Auf der einen Seite ist es m&ouml;glicherweise Studieren attraktiver geworden, weil die Zeit sich verringert hat und damit die Kosten nicht mehr so schwer ins Gewicht fallen. Auf der anderen Seite ist aber eine zweite H&uuml;rde hinzugetreten, n&auml;mlich das Masterstudium. Und empirisch, das hei&szlig;t, in unseren Datens&auml;tzen, hat sich gezeigt, dass es hier tats&auml;chlich einen Unterschied nach sozialer Herkunft gibt: Bachelorstudenten aus Elternh&auml;usern mit hoher Bildung machen deutlich &ouml;fter den Master als die mit weniger gebildeten Eltern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bildungsforschung-verstaerkte-soziale-ungerechtigkeit-durch.680.de.html?dram:article_id=279273\">DLF<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe nochmals &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21047\">Die Illusion vom Bildungsaufstieg<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Professor Prek&auml;r<\/strong><br>\nLehrbeauftragte verhindern, dass trotz steigender Studierendenzahlen an den chronisch unterfinanzierten Unis die Lehre zusammenbricht. Man kann sie semesterweise engagieren und sie sind unschlagbar g&uuml;nstig: Ob in einem Kurs 15 oder 90 Teilnehmer sitzen &ndash; pro Unterrichtsstunde bekommen freie Dozenten in Berlin im Schnitt 30 Euro&hellip;<br>\nDer emeritierte Politikwissenschaftler der Freien Universit&auml;t (FU), Peter Grottian, hat ausgerechnet, dass das tats&auml;chliche Honorar von Lehrbeauftragten nicht einmal dem geplanten Mindestlohn von 8,50 Euro entspricht, zumindest wenn man den Aufwand f&uuml;r ein Seminar ber&uuml;cksichtigt &ndash; von der Literaturrecherche &uuml;ber die Betreuung von Studierenden bis zur Hausarbeitenkorrektur. Auf zwei Euro pro Stunde kommt Grottian&hellip;<br>\nBei der Hochschulrektorenkonferenz hei&szlig;t es: &bdquo;Lehrbeauftragte werden als Selbstst&auml;ndige verg&uuml;tet und k&ouml;nnen demzufolge nicht als Besch&auml;ftigte der Hochschulen Anspr&uuml;che f&uuml;r ihre T&auml;tigkeit ableiten.&ldquo;&hellip;<br>\nTats&auml;chlich arbeiteten 2012 laut Statistischem Bundesamt deutschlandweit 90 000 Lehrbeauftragte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/lehrbeauftragte-an-universitaeten-professor-prekaer\/9596256.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Unabh&auml;ngig denkende Menschen&rdquo;: Die taz bekommt eine Doppelspitze<\/strong><br>\nDie taz bekommt zum 1. April eine Doppelspitze. Jegliche Aprilscherz-Witze sind &uuml;berfl&uuml;ssig, auch wenn Neu-Chefredakteur Andreas R&uuml;ttenauer fr&uuml;her Kabarettist war. In einer Mitteilung hei&szlig;t es, Chefredakteurin Ines Pohl habe sich Verst&auml;rkung holen wollen. Der Ansto&szlig; zur Doppelspitze kam aber vermutlich aus dem taz-Vorstand&hellip;<br>\nR&uuml;ttenauer schreibt seit 2001 f&uuml;r die Zeitung, seit 2006 ist er Redakteur im Sportressort; zwischendurch bewarb er sich mal als DFB-Chef&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/03\/11\/unabhaengig-denkende-menschen-die-taz-bekommt-eine-doppelspitze\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">MEEDIA<\/a> <\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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