{"id":21092,"date":"2014-03-14T08:32:08","date_gmt":"2014-03-14T07:32:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092"},"modified":"2014-03-14T08:32:08","modified_gmt":"2014-03-14T07:32:08","slug":"hinweise-des-tages-2087","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h02\">Hoene&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h03\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h04\">BMW: Mitarbeiter dritter Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h05\">Milliardengeschenk f&uuml;r Sch&auml;uble<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h06\">Von Hayek zu Sarrazin: Neoliberale Einfallstore f&uuml;r ausgrenzendes Denken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h07\">Top-&Ouml;konom Straubhaar: &ldquo;Viele Deutsche leben &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h08\">Wichtigste Tarifrunde 2014: De Maizi&egrave;re warnt &Ouml;ffentlichen Dienst vor Ma&szlig;losigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h09\">Arbeitsbelastung Wer hat meinen Urlaub geklaut?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h10\">&ldquo;Eine Teilprivatisierung der Justiz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h11\">Gef&auml;hrdet der Mindestlohn die Pressefreiheit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h12\">Griechenland wieder vor der Pleite?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h13\">Pr&auml;sidentin der Kultusministerkonferenz: &ldquo;Unsere Schulen sind angstbesetzt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h14\">Erfolg vor Gericht: Wissenschaftszeitvertragsgesetz ist kein Freibrief f&uuml;r Kettenbefristungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h15\">Wissenschaft von Rechts: Rechte Ideologie, Theorie und Netzwerke an Hochschulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h16\">Japan verlangt Selbstverteidigungsrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h17\">Lukrative Unwetter: Katastrophenanleihen bringen hohe Rendite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092#h18\">Gr&uuml;ndung des Vereins St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21092&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Propagandaschlacht wie im Kalten Krieg<\/strong><br>\nMan ist im Westen nicht heikel, wenn es um die eigenen geopolitischen Vorteile geht. V&ouml;lkerrechtswidrig war der Einmarsch in den Irak, die auch von allen Verb&uuml;ndeten mit getragenen Drohnenangriffe auf mutma&szlig;liche Terroristen oder Rebellen in Pakistan, im Jemen oder in Somalia werden auch nicht beanstandet. Im Fall von Kosovo hatte sich auch Deutschland an einem v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg beteiligt und daf&uuml;r gesorgt, dass der Kosovo zu einem unabh&auml;ngigen Staat wurde: ohne Referendum &uuml;brigens, die Nato-Truppen standen &ndash; und stehen noch immer &ndash; im Land. Jetzt aber machen sich ausgerechnet die USA und die EU zusammen mit der G7 stark und erkl&auml;ren das geplante Referendum in der Autonomen Republik Krim f&uuml;r v&ouml;lkerrechtswidrig, w&auml;hrend sie die Interimsregierung in Kiew anerkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41219\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ausgewogene Unzufriedenheit&rdquo;<\/strong><br>\nDer F&uuml;rther Henry Kissinger war von 1969 bis 1973 Sicherheitsberater Richard Nixons 1973 bis 1977 amerikanischer Au&szlig;enminister. Wegen seiner Rolle beim Pinochet-Putsch in Chile, der indonesischen Invasion in Osttimor, der Bombardierung Kambodschas w&auml;hrend des Vietnamkrieges und seines Umgangs mit dem Milit&auml;rregime in Argentinien steht er bis heute in der Kritik. Die hindert den mittlerweile neunzigj&auml;hrigen studierten Politikwissenschaftler jedoch nicht daran, immer wieder mit neuen Ideen aufzuwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41215\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Wirtschaft profitiert von russischen Investoren<\/strong><br>\nRussische Investoren spielen f&uuml;r den Wirtschaftsstandort Deutschland eine immer wichtigere Rolle. Zu diesem Ergebnis kommen Experten des Leibniz-Instituts f&uuml;r L&auml;nderkunde, der Universit&auml;t Marburg und der PCG ProjectConsult GmbH im Rahmen eines von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung finanzierten Forschungsprojekts. Sie warnen vor negativen Besch&auml;ftigungseffekten, sollte es im Gefolge der Krimkrise zu einer Versch&auml;rfung der Sanktionen kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news577214\">Leibniz-Institut f&uuml;r L&auml;nderkunde<\/a><\/li>\n<li><strong>&Uuml;berlegungen zum Ukraine-Konflikt von Andreas Buro &ndash; eine Diskussionsvorlage<\/strong><br>\nDie Diskussion &uuml;ber den Konflikt um die Ukraine und ihre autonome Provinz die Krim ist voll entbrannt. In der &ouml;ffentlichen Berichterstattung dominiert die Verurteilung des russischen Vorgehens. H&auml;rteres Auftreten gegen Russland als Brecher des V&ouml;lkerrechts wird gefordert. Der friedenspolitische Sprecher des Komitees f&uuml;r Grundrechte und Demokratie, Andreas Buro, legt ein Papier als Diskussionsgrundlage f&uuml;r eine konstruktive Er&ouml;rterung dieser bedrohlichen Situation vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/623\">Grundrechtekomitee<\/a><\/li>\n<li><strong>Kriegspsychotherapeuten<\/strong><br>\nDie Spitzenorganisation der deutschen Psychotherapeuten organisiert erstmals gemeinsam mit der Bundeswehr eine Fortbildung zu Fragen der medizinischen Versorgung kriegstraumatisierter Soldaten. Wie der Pr&auml;sident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) erkl&auml;rt, spreche &ldquo;nichts dagegen&rdquo;, dass ein seelisch erkrankter Milit&auml;r nach &ldquo;erfolgreicher&rdquo; Behandlung &ldquo;auch an Auslandseins&auml;tzen teilnimmt&rdquo;. Im Rahmen der von der BPtK f&uuml;r den heutigen Donnerstag anberaumten Veranstaltung sollen Truppenpsychologen die anwesenden zivilen &Auml;rzte &uuml;ber &ldquo;Ma&szlig;nahmen zu Erhalt und Steigerung der psychischen Fitness bei Soldaten&rdquo; informieren und &ldquo;Schnittstellen zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung&rdquo; aufzeigen. Bereits im vergangenen Jahr schloss die BPtK ein offizielles Abkommen mit dem Bundesverteidigungsministerium, dem zufolge sich kriegstraumatisierte Milit&auml;rs auch in Privatpraxen behandeln lassen d&uuml;rfen und die dadurch entstehenden Mehrkosten von der Bundeswehr &uuml;bernommen werden. Schon 2009 hatte die &ldquo;Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung&rdquo; ihre Mitglieder aufgerufen, zus&auml;tzliche Behandlungspl&auml;tze f&uuml;r Soldaten zur Verf&uuml;gung zu stellen. Interessierte &Auml;rzte mussten allerdings versichern, &ldquo;den Aufgaben der Bundeswehr in ihren Auslandseins&auml;tzen nicht ablehnend&rdquo; gegen&uuml;berzustehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58822\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><strong>Nach Krim-Referendum Sanktionen gefordert<\/strong><br>\nDas geplante Referendum &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit der Krim von der Ukraine ist f&uuml;r die Bundesregierung nicht mehr nur mit Worten beantwortbar, darauf m&uuml;ssten Sanktionen folgen. Trotzdem m&uuml;sse eine R&uuml;ckkehr an den Verhandlungstisch immer m&ouml;glich sein. Das sagte am Mittwoch der Ukrainebeauftragte des Ausw&auml;rtigen Amtes in der Ausschusssitzung. Allgemein habe die Bundesregierung in der Ukraine-Krise versucht, mit ihrer Politik einen Ausgleich zwischen den Konfliktparteien zu finden. Dies schien mit dem Abkommen des Maidans, das die Au&szlig;enminister Polens, Frankreichs und Deutschlands am 21. Februar vermittelten, erreicht worden zu sein. Die Flucht von Pr&auml;sident Janukowitsch habe jedoch die Basis daf&uuml;r zerst&ouml;rt. Nun versuche man eine Koordinierungsgruppe der OSZE zu etablieren, Russland sei darauf aber nicht eingegangen und habe die Lage kontinuierlich versch&auml;rft. So wurde der russische Druck auf ukrainische Milit&auml;reinheiten erh&ouml;ht, Basen teilweise besetzt und Vertretern der OSZE der Zugang zur Krim verwehrt. Die Vertreter der Organisation befinden seien jedoch noch immer im Land. &bdquo;Russland bricht das V&ouml;lkerrecht schon jetzt&ldquo;, sagte der Vertreter des Ausw&auml;rtigen Amtes. Das f&uuml;r den 16. M&auml;rz geplante Referendum &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit der Krim und die russischen Gesetze, die eine Annexion der Krim erleichtern, sorgten zudem f&uuml;r eine qualitativ ganz neue Lage. Besonders das Referendum sei die rote Linie f&uuml;r Europa. &bdquo;Da ist der Rubikon &uuml;berschritten&ldquo;, sagte der Vertreter, das sei nicht mehr nur mit Worten beantwortbar. Als Reaktion auf den Bruch des V&ouml;lkerrechts durch Russland habe man in einer ersten Stufe Gespr&auml;che &uuml;ber Visa-Erleichterungen ausgesetzt. In einer zweiten Stufe wurden Einreiseverbote und Verm&ouml;genssperren gegen gezielt ausgesuchte Einzelpersonen verh&auml;ngt. Eine dritte Stufe bei weiterer Destabilisierung seien Handelssanktionen, die verh&auml;ngt werden sollen. Das sei bisher allerdings nur angedacht worden, da es sich angesichts der intensiven Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland dabei um einen hochsensitiven Bereich handele. Der Vertreter sagte weiterhin, dass es f&uuml;r die Bundesregierung wichtig sei, jederzeit ein Fenster f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr zu Verhandlungen offen zu halten und eine abgestufte und flexible Herangehensweise anzuwenden. Zur Menschenrechtslage auf der Krim sagte der Vertreter, dass man die Rechte aller Bev&ouml;lkerungsgruppen im Auge behalte, sowohl die der Russen, als auch die der Krimtartaren. Ger&uuml;chte, diese w&uuml;rden in die Nachbarl&auml;nder fliehen, k&ouml;nnten sich nicht best&auml;tigen lassen. Allerdings w&auml;re mit einer Radikalisierung der Bev&ouml;lkerungsgruppe zu rechnen. Insgesamt hatte sich die Menschenrechtslage in der Ukraine schon unter Pr&auml;sident Janukowitsch verschlechtert und ging w&auml;hrend der Maidanproteste noch einmal bergab. Es gab Folter, Entf&uuml;hrungen und Todesopfer, die noch nicht umfassend aufgekl&auml;rt wurden. Auch die neuen Regierung m&uuml;sse nun auf die Bev&ouml;lkerung im Osten des Landes zugehen. Hier h&auml;tte sich die Bundesregierung mehr proaktives Handeln der ukrainischen Regierung gew&uuml;nscht. &bdquo;Die Ukraine ist ein komplexes Ganzes mit Verantwortung f&uuml;r alle Beteiligten&ldquo;, sagte der Vertreter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_03\/2014_128\/01.html\">hib &ndash; heute im bundestag Nr. 128<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Abgeordnete wollen Schr&ouml;der Sprechverbot zur Krim erteilen<\/strong><br>\nGr&uuml;ne und konservative EU-Parlamentarier wollen Gerhard Schr&ouml;der zum Schweigen bringen. In einem Antrag fordern die Abgeordneten ein Sprechverbot f&uuml;r den Altbundeskanzler zum Thema Russland. Begr&uuml;ndung: Schr&ouml;der verfolge zweifelhafte Interessen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/krim-eu-parlamentarier-wollen-gerhard-schroeder-maulkorb-verpassen-a-958405.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Gregor Gysi, DIE LINKE: Ukraine &ndash; Es gibt nur den Weg der Diplomatie<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ezEjykTJjVk\">Linksfraktion via YouTube<\/a><\/li>\n<li><strong>Stramm national in der Ukraine<\/strong><br>\nIm ukrainischen Kabinett ist mit Swoboda eine Partei vom &auml;u&szlig;ersten rechten Rand vertreten, die sogar den stellvertretenden Regierungschef stellt. Das k&ouml;nnte die Aufgabe erschweren, den Westen und den Osten des Landes zusammenzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/03\/14\/a0035.text\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die M&auml;rz-Ausgabe von Le Monde diplomatique ist jetzt <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">online<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hoene&szlig;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hoene&szlig;&rsquo; Mannschaft sitzt auf der Regierungsbank<\/strong><br>\n&ldquo;Das ist ein guter Tag f&uuml;r den Rechtsstaat. Uli Hoene&szlig;&rsquo; Mannschaft sitzt aber nicht in der Allianz-Arena, sondern auf der Regierungsbank&rdquo;, erkl&auml;rt Sahra Wagenknecht anl&auml;sslich der Haftstrafe f&uuml;r den Pr&auml;sidenten des FC Bayern M&uuml;nchen und Aufsichtsratsvorsitzenden der FC Bayern M&uuml;nchen AG wegen Steuerhinterziehung. Die Erste stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&ldquo;Hoene&szlig; hat mit der Hinterziehung von &uuml;ber 27 Millionen Euro Steuern und einer fehlerhaften Selbstanzeige kriminelle Energie gezeigt. Es h&auml;tte das Rechtsempfinden der Bev&ouml;lkerung erheblich verletzt, wenn die gro&szlig;en Fische immer davon kommen, w&auml;hrend kleinen Selbstst&auml;ndigen wegen einer versp&auml;teten Umsatzsteuerkl&auml;rung saftige Strafen drohen.<br>\nHoene&szlig; sieht sich gerne als milden Wohlt&auml;ter mit einer Sozialwohnung am Tegernsee. Das stimmte nie: Hoene&szlig;&rsquo; Wurstfabrik Howe KG zahlt L&ouml;hne unter Tarif, setzt auf Leiharbeit und Befristungen und einen Betriebsrat gibt es dort nicht. R&uuml;cktrittsforderungen an Hoene&szlig; und k&uuml;nstliche Emp&ouml;rung im Kanzleramt reichen jedoch nicht.<br>\nDer Fall Hoene&szlig; ist auf eklatantes Regierungsversagen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die strafbefreiende Selbstanzeige gem&auml;&szlig; &sect; 371 der Abgabenordnung &ndash; die nur f&uuml;r Bagatellf&auml;lle zu rechtfertigen ist &ndash; sch&uuml;tzt kriminelle Steuerdiebe. Bei keiner anderen Straftat kann sich ein T&auml;ter durch Selbstanzeige der Bestrafung entziehen. Dies h&auml;tte eine Verurteilung von Hoene&szlig; fast verhindert. Der beste Beitrag zur Steuerehrlichkeit ist nicht Strafbefreiung sondern die Austrocknung von Steueroasen.<br>\nDIE LINKE fordert daher den Entzug der Banklizenz bei wiederholter Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Dar&uuml;ber hinaus ist die Abgeltungssteuer auf Kapitalertr&auml;ge abzuschaffen, die Einkommen aus Arbeit gegen&uuml;ber Einkommen aus Verm&ouml;gen benachteiligt. Doppelbesteuerungsabkommen mit Steueroasen sind zu k&uuml;ndigen und Quellensteuern zu erheben. Deutschland darf zudem nicht l&auml;nger ein Paradies f&uuml;r Geldw&auml;sche sein und muss endlich die Vorgaben der UN-Konvention gegen Korruption erf&uuml;llen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/1871.hoeness-mannschaft-sitzt-auf-der-regierungsbank.html\">Sarah Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><strong>Konstantin Wecker: Freiheit f&uuml;r Uli Hoene&szlig;<\/strong><br>\n&bdquo;Ich halte den Fussballmanager f&uuml;r nicht schuldf&auml;hig. Er ist wie das System, das er verk&ouml;rpert, verteidigt und liebt. Uli Hoene&szlig; ist &ndash; und das tr&auml;gt er schon lange zur Schau &ndash; der fleischgewordene Kapitalismus. Eine wandelnde Wurstfabrik. Und wenn man ihm eines vorwerfen kann, dann nur seinen sattsam bekannten vergeigten Elfmeter. Wir linksradikalen H&auml;userbesetzer, Kryptokommunisten, Steinewerfer, Gutmenschen und Friedensdeppen sehen das eventuell anders. Aber f&uuml;r jeden aufrechten Kapitalisten gibt es nur einen m&ouml;glichen Kampfruf: Freiheit f&uuml;r Uli Hoene&szlig;!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2014\/03\/13\/konstantin-wecker-freiheit-fur-uli-hoenes\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><strong>Vontobel und Hoene&szlig;: Erst mitzocken, dann schweigen<\/strong><br>\nDer Prozess um ihren VIP-Kunden Uli Hoene&szlig; verleiht der Bank Vontobel einen neuen Bekanntheitsgrad, den sich das Z&uuml;rcher Traditionshaus so wohl nicht gew&uuml;nscht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finews.ch\/news\/finanzplatz\/14757-vontobel-erst-mitzocken-dann-schweigen\">finews.ch<\/a><\/li>\n<li><strong>Hoene&szlig; bleibt Pr&auml;sident!<\/strong><br>\nEine unheilige Allianz aus SPD, GR&Uuml;NEN und LINKEN fordert in diesen Tagen den R&uuml;cktritt von Uli Hoene&szlig; vom Amt des Bayern-Pr&auml;sidenten und r&uuml;ttelt so an den Grundfesten unseres Landes. Nur wegen l&auml;ppischer 27 Millionen irgendwie vermiedener Steuern. Aber Hoene&szlig; ist ein ehrenwerter Mann! Hat er sich nicht in den 34 Jahren seiner Managert&auml;tigkeit um die Unterhaltung der Deutschen verdient gemacht? Sa&szlig;en nicht neben ihm, auf allen Trib&uuml;nen dieser Erde, Kanzler, Minister und Bundespr&auml;sidenten, um dem Ausland mal zu zeigen was gewachsene deutsche Verantwortung bedeutet? Stammt nicht von ihm jener deutsche Kernsatz &ldquo;The trend is your friend&rdquo;, der in seinem weisen Opportunismus wesentlicher Bestandteil aller deutschen Wahlk&auml;mpfe und auch der Parlamentsdebatten ist? Also!<br>\nAls 2008 irgend so ein dahergelaufener Finanzminister und seine Gebrauchskanzlerin die letzten Hemden der Deutschen gegen den Untergang der &ldquo;Hypo Real Estate&rdquo; verwetteten, gingen den Deutschen etwa 19 Milliarden Euro verloren. Was gelang dem Uli zur gleichen Zeit? Eine Wette gegen den Dollar in H&ouml;he von 150 Millionen Euro. Und was kam dabei heraus? Rund 70 Millionen Gewinn! W&auml;hrend die europ&auml;ischen Regierungen in den letzten Jahren eine Bank nach der anderen mit Steuergeldern retteten, hat der Hoene&szlig;-Uli sein eigenes Geld in die Spekulationen gesteckt und so den Banken zu gesunden Gesch&auml;ften verholfen. Mal ehrlich: Was ist das bisschen Steuerhinterziehung gegen jene Steuergeldvergeudung der europ&auml;ischen Rettungsschirme?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/hoeness-bleibt-praesident.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><strong>Zum Hoene&szlig;-Urteil als Kontrast: 16-j&auml;hriger Schwarzfahrer muss fast drei Jahre ins Gef&auml;ngnis<\/strong><br>\nSchwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt. Vor allem, wenn man besonders h&auml;ufig aufgefallen ist. Das hat jetzt ein 16-j&auml;hriger Schwarzfahrer aus Magdeburg in Sachsen-Anhalt erfahren m&uuml;ssen. Die Polizei bef&ouml;rderte ihn jetzt in eine Justizvollzugsanstalt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/panorama\/16-jaehriger-schwarzfahrer-muss-fast-drei-jahre-ins-gefaengnis-id7536572.html\">WAZ.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JW:<\/strong> Ja, Armut ist wirklich KEIN Kavaliersdelikt, sondern geh&ouml;rt <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/strafen-jeder-dritte-in-ploetzensee-sitzt-wegen-schwarzfahrens\/1396434.html\">hart bestraft<\/a>!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hessischer Finanzminister muss eine Aussagen zur Steueraff&auml;re Hoene&szlig; korrigieren<\/strong><br>\nDer finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Norbert Schmitt hat die Behauptung von Finanzminister Dr. Sch&auml;fer, dass Uli Hoene&szlig; durch ein Inkrafttreten des deutsch-schweizerischen Steuerabkommens&nbsp; mehr Steuern nachzahlen h&auml;tte m&uuml;ssen, als &bdquo;schlicht falsch&ldquo; bezeichnet. &bdquo;Noch am Dienstag dieser Woche hatte der Finanzminister in der Fragestunde des Landestages genau dieses behauptet. Herr Dr. Sch&auml;fer hatte die mutige Prognose gewagt, dass Herr Hoene&szlig; einen signifikant h&ouml;heren Betrag an Steuern nachzuzahlen h&auml;tte, wenn das Abkommen in Kraft getreten w&auml;re. Er hatte zudem angek&uuml;ndigt, einmal durchrechnen zu lassen, welche Variante f&uuml;r Herrn Hoene&szlig; schlechter oder besser sei und eine &sbquo;Siegerehrung&lsquo; in Aussicht gestellt. Da die Zahlen nun bekannt sind, kann Herr Dr. Sch&auml;fer sein Versprechen einl&ouml;sen&ldquo;, sagte Schmitt am Donnerstag in Wiesbaden. Danach h&auml;tte Herr Hoene&szlig; nach Berechnungen der S&uuml;ddeutschen Zeitung durch das Schweizer Steuerabkommen 20 Millionen Euro gespart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bundespresseportal.de\/hessen\/item\/21347-steuerhinterziehung-norbert-schmitt-spd-hessischer-finanzminister-muss-eine-aussagen-zur-steueraff%C3%A4re-hoene%C3%9F-korrigieren.html\">Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag vom 13.02.2014<\/a><\/li>\n<li><strong>Milde Strafe f&uuml;r einen ma&szlig;losen Mann<\/strong>&nbsp;<br>\nUli Hoene&szlig; hat sich nicht wie ein T&auml;ter benommen, sondern wie ein Opfer. Mit der Wahrheit hat er von Anfang an taktiert. Angesichts der kriminellen Energie sind dreieinhalb Jahre Haft eine fast milde Strafe. Die Richter hielten dem Angeklagten alles zugute, was man ihm zugutehalten kann.<br>\nEs sind nun also dreieinhalb Jahre Haft f&uuml;r Uli Hoene&szlig;. Ist das richtig, w&auml;re es vermeidbar gewesen? Ja, es w&auml;re m&ouml;glicherweise vermeidbar gewesen. Weil aber Hoene&szlig; erst nichts, dann viel zu sp&auml;t etwas getan hat, um diese Strafe zu verhindern, ist sie richtig.<br>\nHoene&szlig; h&auml;tte vielleicht eine Chance gehabt, dem Gef&auml;ngnis zu entkommen. Er h&auml;tte von Anfang an die Wahrheit erz&auml;hlen m&uuml;ssen, die ganze Wahrheit, nicht nur Bruchst&uuml;cke. Er h&auml;tte, als seine Steuerhinterziehung &ouml;ffentlich geworden war, nicht nur sagen m&uuml;ssen, dass ihm der &ldquo;Riesenfehler&rdquo; leidtue. Er h&auml;tte handeln m&uuml;ssen. Er h&auml;tte, wie Juristen sagen, &ldquo;t&auml;tige Reue&rdquo; zeigen m&uuml;ssen. Er h&auml;tte sein Amt als Pr&auml;sident des FC Bayern niederlegen, den Vorsitz des Aufsichtsrates der FC Bayern AG abgeben und sich aus der &Ouml;ffentlichkeit zur&uuml;ckziehen m&uuml;ssen.<br>\nAll das hat Hoene&szlig; nicht getan. Er hat geglaubt, mit einigen bedauernden Worten, seiner Popularit&auml;t, seinem Charme und dem Charisma des Erfolgsmenschen aus dem Schlamassel herauszukommen. Er hat sich nicht wie ein T&auml;ter benommen, sondern wie ein Opfer &ndash; wie einer, dem Staatsanw&auml;lte, Steuerfahnder und &Ouml;ffentlichkeit Ungeb&uuml;hrliches antun und abverlangen, weil sie Aufkl&auml;rung von ihm wollen. Aufkl&auml;rung dar&uuml;ber, wie viele Millionen Euro, Franken oder Dollar er in der Schweiz versteckte, und dar&uuml;ber, wo die dreistelligen Millionenbetr&auml;ge herkommen, mit denen er jonglierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/urteil-gegen-hoeness-milde-strafe-fuer-einen-masslosen-mann-1.1911885\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gut getroffen. Das Gericht hat seinen Gestaltungsrahmen bez&uuml;glich des Strafma&szlig;es wirklich bis zur &auml;u&szlig;ersten Grenze ausgereizt. Man m&uuml;sste einmal recherchieren welche Summen bei &auml;hnlichen Strafma&szlig;en in anderen Steurhinterziehungsverfahren zu grunde lagen.<br>\nAber Konstatin Wecker hat das passende dazu schon gesagt. Eigentlich hat sich Hoene&szlig; doch nur systemkonform verhalten. Soll ein Richter den Kapitalismus verurteilen? Die R&auml;uberbarone der Finanzindustrie haben sich ja bis heute nicht zu verantworten sondern bekommen noch Steuermilliarden obendrauf.<br>\nWas jedoch fast noch j&auml;mmerlicher ist oder besser entlarvender, ist das Verhalten der Vertreter der gro&szlig;en deutschen Konzerne im Aufsichtsrat des FC Bayern. Als Br&uuml;der im Geiste waren diese Herrschaften nat&uuml;rlich nicht in der Lage sich klar von Hoene&szlig; zu distanzieren. Ist doch deren oberstes Prinzip ebenso die skrupellose Bereicherung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>NSA kann Millionen Rechner mit Schadsoftware infiltrieren<\/strong><br>\nDer US-Geheimdienst NSA greift offenbar auf automatisierte Hackerattacken zur&uuml;ck, um Daten abzugreifen und Rechner zu durchforsten. Die Spionagesoftware fand meist &uuml;ber Spam-Mails den Weg auf den Computer argloser Nutzer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/neue-enthuellung-nsa-kann-millionen-rechner-mit-schadsoftware-infiltrieren-1.1911159\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Verbrauchersch&uuml;tzerstudie: Apps sind &ldquo;kleine Datenstaubsauger&rdquo;<\/strong><br>\nDer Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat 50 Apps f&uuml;r iOS und Android analysiert. Viele greifen zu viele Daten ab &ndash; und die meisten Anbieter sind f&uuml;r ihre Nutzer nicht oder nur schwer kontaktierbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Verbraucherschuetzerstudie-Apps-sind-kleine-Datenstaubsauger-2141149.html\">Heise Verlag<\/a><\/li>\n<li><strong>Experte warnt: Apps k&ouml;nnen komplette WhatsApp-Chats auslesen<\/strong><br>\nWer WhatsApp unter Android nutzt, muss sich offenbar berechtigte Sorgen um seine Datensicherheit machen: Ein niederl&auml;ndischer Forscher hat herausgefunden, dass beliebige Apps alle Chatverl&auml;ufe des Messengers auslesen k&ouml;nnen &ndash; dazu ben&ouml;tigen die spionierenden Apps allzu oft gew&auml;hrte Berechtigungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/handy\/smartphone\/id_68444490\/whatsapp-unter-android-unsicher-apps-koennen-komplette-chats-auslesen.html\">T-Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Xbox One &ndash; &Uuml;berwachung pur im Wohnzimmer?<\/strong><br>\nDie n&auml;chste Generation der Spielkonsolen ist bereits eingef&uuml;hrt und Microsoft liefert sich mit der Xbox One ein Duell um Verkaufszahlen mit dem Hauptkonkurrenten Playstation 4 aus dem Hause Sony. Beide Produkte sind neu auf dem Markt und die Funktionen der Ger&auml;te sind vielseitig. Was viele Nutzer aber nicht wissen: So toll die Ger&auml;te auch sein m&ouml;gen, teilweise sind sie richtige Spione in den eigenen vier W&auml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/fernsehen\/ratgeber\/servicezeit\/sendungen\/xbox106.html\">WDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>BMW: Mitarbeiter dritter Klasse<\/strong><br>\nDer bayerische Autobauer schafft es nicht, wie angek&uuml;ndigt die Zahl seiner Leiharbeiter zu senken. Noch dazu setzt der Konzern immer mehr auf Werkvertr&auml;ge.&nbsp; 2012 hatte sich BMW verpflichtet, die Leiharbeiterquote von damals rund 15 Prozent bis 2015 an den deutschen Standorten deutlich zu reduzieren. Doch wie die taz berichtete (18. 2.), tut sich BMW damit bislang schwer. Allein an den vier gr&ouml;&szlig;ten BMW-Standorten, M&uuml;nchen, Dingolfing, Leipzig und Regensburg (samt Wackersdorf), sind &ouml;rtlichen Arbeitnehmervertretern zufolge derzeit insgesamt etwa 15.000 Leiharbeiter besch&auml;ftigt. Noch im Herbst 2012 hatte die IG Metall die Zahl der bundesweit t&auml;tigen BMW-Leiharbeiter mit 11.000 bis 12.000 angegeben. Wenn es um Werkvertragler geht, nennt der Fahrzeugbauer keine Zahlen. Doch allein bei BMW Leipzig soll es 1.500 bis 2.000 von ihnen geben. W&auml;hrend ein BMW-Bandarbeiter dort 14 Euro plus Zulagen in der Stunde verdient, bekommen manche Dauerbesch&auml;ftigte von Fremdfirmen angeblich weniger als 8 Euro brutto. Das sagte der &ouml;rtliche Betriebsratschef Ende November. Auch aus Regensburg gab es solche Berichte. Mit Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen spart BMW viel Geld &ndash; zulasten der Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2014%2F03%2F06%2Fa0117&amp;cHash=b5274a58e381706a5e324179e128560f\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Milliardengeschenk f&uuml;r Sch&auml;uble<\/strong><br>\nDie&nbsp;Bundesbank&nbsp;hat&nbsp;im&nbsp;vergangenen&nbsp;Jahr&nbsp; einen&nbsp;Gewinn&nbsp;von&nbsp;4,6&nbsp;Milliarden Euro&nbsp;erwirtschaftet&nbsp;&ndash;&nbsp;das&nbsp;gr&ouml;&szlig;te&nbsp;Plus&nbsp;seit&nbsp;2008. Das Geld flie&szlig;t direkt nach Berlin: 2,5 Milliarden Euro sind f&uuml;r den Bundesetat vorgesehen, der Rest dient zur Schuldentilgung.<br>\nIn dem &uuml;berraschend guten&nbsp;Ergebnis&nbsp;spiegelt&nbsp;sich das&nbsp;Abflauen der&nbsp;Eurokrise. 2011 und 2012&nbsp;hatte&nbsp;die&nbsp;Bundesbank&nbsp;hohe&nbsp;R&uuml;ckstellungen&nbsp;gebildet,&nbsp;um f&uuml;r eine Versch&auml;rfung der Schuldenkrise gewappnet&nbsp;zu&nbsp;sein.&nbsp;Dadurch&nbsp;war&nbsp;der Gewinn auf&nbsp;jeweils rund 650&nbsp;Millionen Euro&nbsp;gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/bundesbankgewinn100.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von Hayek zu Sarrazin: Neoliberale Einfallstore f&uuml;r ausgrenzendes Denken<\/strong><br>\nIn neoliberalen Theorien ist die Sache eigentlich klar: Soziale Gerechtigkeit ist keine sinnvolle und relevante Kategorie, und soziale Ungleichheit ist notwendiges Ergebnis von Marktprozessen. Man k&ouml;nnte es eigentlich dabei belassen. Umso auff&auml;lliger und erstaunlicher ist es aber, dass neoliberale Publizist\/inn\/en und Wissenschaftler\/innen geradezu besessen sind von dem Gedanken, konkretere Ursachen f&uuml;r diese soziale Ungleichheit zu finden. Dabei argumentieren sie oft in einer gef&auml;hrlichen Art und Weise. Mehrere gute Beispiele hierf&uuml;r bot j&uuml;ngst die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1354\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Top-&Ouml;konom Straubhaar: &ldquo;Viele Deutsche leben &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland braucht keine Verm&ouml;gensumverteilung, sondern gleiche Chancen f&uuml;r alle &ndash; fordert Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts. Denn Ungleichheit schaffe auch Fortschritt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/arbeitsmarkt\/interview-ungleichheit-schafft-fortschritt_id_3679237.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.B.:<\/strong> Leute wie Straubhaar verstehen m. E. nicht, dass &ldquo;smart&rdquo; zu sein im Sinne der skrupellosen und ggf. auch kriminellen Selbstbereicherung keine =&gt; Leistung darstellt wie sie bei einem Erfinder oder Unternehmensgr&uuml;nder z. B. tats&auml;chlich vorliegt. &ldquo;Smarte Oligarchen&rdquo; sind keine Leistungstr&auml;ger, aber fraglos Meister der illegitimen und ggf. auch illegalen Aneignung von gesellschaftlichem Reichtum (vgl. hierzu: Krysmanski: Hirten &amp; W&ouml;lfe).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wichtigste Tarifrunde 2014: De Maizi&egrave;re warnt &Ouml;ffentlichen Dienst vor Ma&szlig;losigkeit<\/strong><br>\nEine der bedeutendsten Tarifrunden beginnt und schon jetzt sind schwierige Verhandlungen f&uuml;r die 2,1 Millionen Besch&auml;ftigten des &Ouml;ffentlichen Diensts programmiert. Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) wirft den Gewerkschaften vorab &uuml;berzogene Forderungen vor. Eine Umsetzung w&uuml;rde beim Bund Mehrkosten von zwei Milliarden Euro pro Jahr verursachen, bei den Kommunen sogar sechs Milliarden Euro, warnt er. &ldquo;Diese Spielr&auml;ume sehe ich nicht&rdquo;, sagte de Maizi&egrave;re am Mittwochabend in Berlin.<br>\nDie Tarifverhandlungen beginnen an diesem Donnerstag in Potsdam. Die Gewerkschaft Ver.di und der Beamtenbund fordern einen Sockelbetrag von 100 Euro mehr pro Monat. Dazu soll ein Gehaltszuwachs von 3,5 Prozent kommen. Im Schnitt w&uuml;rde dies ein Lohnplus von sieben Prozent bedeuten. In anderen Tarifbereichen hatten die Gewerkschaften zwischen 5 und 5,5 Prozent gefordert.<br>\nIm &Ouml;ffentlichen Dienst gebe es anders als von den Gewerkschaften behauptet keinen Nachholbedarf beim Gehalt, sagte de Maizi&egrave;re, der Verhandlungsf&uuml;hrer der Arbeitgeber bei der Tarifrunde ist. &ldquo;Von diesen hohen Forderungen m&uuml;ssen die Gewerkschaften zun&auml;chst runter.&rdquo; De Maizi&egrave;re deutete an, dass die Arbeitgeber zun&auml;chst kein Angebot vorlegen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/oeffentlicher-dienst-tarifrunde-beginnt-in-potsdam-a-958356.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitsbelastung Wer hat meinen Urlaub geklaut?<\/strong><br>\n75 Millionen Urlaubstage verfallen in Deutschland pro Jahr. Aber nicht, weil die Arbeitnehmer keine Lust h&auml;tten. Ihre Chefs luchsen ihnen den Urlaub ab. Wer sich dennoch loseisen kann, dem droht der R&uuml;ckkehr-Horror.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/geklauter-urlaub-tricks-der-chefs-verhindern-erholung-a-958092.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Eine Teilprivatisierung der Justiz&rdquo;<\/strong><br>\nVer.di-Vorsitzender Frank Bsirske lehnt Sonderklagerechte f&uuml;r Konzerne beim TTIP-Abkommen entschieden ab<br>\nMonatelang ist das TTIP-Abkommen mit den USA gro&szlig;enteils verharmlosend dargestellt worden, das hat sich in j&uuml;ngster Zeit jedoch ge&auml;ndert. Vor wenigen Tagen hat sogar ein einflussreicher Politiker der CSU, Finanzminister Markus S&ouml;der, erkl&auml;rt, das Abkommen w&uuml;rde eine Ver&auml;nderung des &ldquo;Grundcharakters der EU&rdquo; bedeuten. Teilen Sie diese Einsch&auml;tzung?<br>\nFrank Bsirske: In der Tat, erst in der j&uuml;ngeren Zeit ist hier Bewegung in die &ouml;ffentliche Diskussion gekommen, auch ein anderer Blick auf das, was dort geschieht. Dabei hat die komplette Intransparenz des Prozesses sicherlich eine wichtige Rolle gespielt. Mittlerweile besteht ziemlicher Unmut und &Auml;rger &uuml;ber den Blackbox-Charakter dieser Gespr&auml;che, wo zwar Kohorten von Wirtschaftslobbyisten zu Hunderten beteiligt werden, ansonsten aber das Verschwiegenheitsgebot gilt. Dass das beunruhigt, kann nicht verwundern, umso mehr, als die Sensibilit&auml;t zunimmt f&uuml;r einzelne Komponenten der Verhandlungen, beispielsweise das Investor-Staat-Schiedsgerichtsverfahren, wo zunehmend mehr in der Gesellschaft erkennen, dass mit diesen Verfahren im Grunde auf eine Sondergerichtsbarkeit f&uuml;r die Interessen von Gro&szlig;konzernen gezielt wird, um den Preis eines gravierenden Souver&auml;nit&auml;tsverlustes und um den Preis der Einschr&auml;nkung demokratischer Gestaltungsf&auml;higkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41216\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Zu den ILO-Normen siehe auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20871\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gef&auml;hrdet der Mindestlohn die Pressefreiheit?<\/strong><br>\nDie Unternehmer haben nichts gegen einen Mindestlohn &ndash; solange er nicht dazu f&uuml;hrt, dass die Menschen mehr verdienen. Das ist allerdings genau sein Sinn. Viele agitieren daher gegen den Mindestlohn und fordern Ausnahmen. Derzeit in vorderster Front: die Zeitungsverleger. Doch ihre Argumente sind schlecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/gefahrdet-mindestlohn-die-pressefreiheit.html\">Michael Schlecht, MdB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Griechenland wieder vor der Pleite?<\/strong><br>\nErneut erhielt die Regierung von Antonis Samaras einen D&auml;mpfer durch die Kreditgebertroika. Samaras Finanzminister plante eigentlich f&uuml;r dieses Jahr eine R&uuml;ckkehr an die internationalen Finanzm&auml;rkte. Das jedoch m&ouml;chte die Troika auf jeden Fall verhindern. Schlie&szlig;lich, so stellten die Pr&uuml;fer nach fast vier Jahren stetiger &Uuml;berwachung fest, habe der griechische Staat kaum Reformen durchgef&uuml;hrt, sondern lediglich, amtlich best&auml;tigt, &uuml;berm&auml;&szlig;ig Steuern kassiert und alle m&ouml;glichen, aber auch unm&ouml;glichen Ausgaben gek&uuml;rzt. Ohne Reformen st&uuml;nde das Land aber in Windeseile wieder da, wo es alle paar Monate landet, n&auml;mlich vor der Pleite.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41209\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pr&auml;sidentin der Kultusministerkonferenz: &ldquo;Unsere Schulen sind angstbesetzt&rdquo;<\/strong><br>\nDie Pr&auml;sidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Sylvia L&ouml;hrmann, hat ein Klima der Furcht an deutschen Schulen beklagt. In einem Interview mit der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung sagte die Gr&uuml;nen-Politikerin vor der turnusm&auml;&szlig;igen Plenartagung der Konferenz in dieser Woche, &ldquo;unsere Schulen sind vielfach angstbesetzt&rdquo;. Es gebe Kinder und Jugendliche, die Angst vor ihren Lehrern h&auml;tten und Lehrer mit Angst vor ihrer Klasse. In der Folge k&ouml;nne Schule Kinder krank&nbsp;machen.<br>\n&ldquo;Wir stellen uns die Gesundheitsfrage in Zeiten des Burnout-Syndroms nicht nur f&uuml;r die Lehrer, sondern auch und insbesondere f&uuml;r die Sch&uuml;ler&rdquo;, erkl&auml;rte die nordhrein-westf&auml;lische Schulministerin. Dies gelte, auch wenn laut Pisa-Analyse 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen eigenen Angaben zufolge sogar gl&uuml;cklich in der Schule sind.<br>\nAuch Druck von V&auml;tern und M&uuml;ttern trage zu einem schlechten Schulklima bei. Die KMK-Pr&auml;sidentin verwies auf &ldquo;Helikopter-Eltern&rdquo;, die &ldquo;Sorge haben, dass ihre T&ouml;chter und S&ouml;hne nicht erfolgreich genug sind&rdquo;. Diese kenne &ldquo;ich auch aus meiner Erfahrung als Lehrerin&rdquo;, sagte&nbsp;L&ouml;hrmann.<br>\nDie stellvertretende Ministerpr&auml;sidentin riet dazu, &ldquo;mehr Zutrauen in unsere Kinder und Jugendlichen zu haben und Druck von ihnen zu nehmen&rdquo;. Jeder solle sich nach seinen Talenten entwickeln k&ouml;nnen. Eine Besserung der Situation erwartet die Ministerin au&szlig;er durch entsprechende Qualit&auml;tsstandards f&uuml;r Schulen durch den Fachkr&auml;ftemangel. Angesichts dessen &ldquo;k&ouml;nnten alle Beteiligten viel entspannter sein, denn wir brauchen alle Potenziale&rdquo;, f&uuml;hrte L&ouml;hrmann mit Blick auf Leistungsdruck der Eltern und das verbreitete Streben nach dem Abitur als Schulabschlussaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/praesidentin-der-kultusministerkonferenz-unsere-schulen-sind-angstbesetzt-1.1910229\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erfolg vor Gericht: Wissenschaftszeitvertragsgesetz ist kein Freibrief f&uuml;r Kettenbefristungen<\/strong><br>\n23 befristete Arbeitsvertr&auml;ge in 14 Jahren &ndash; das ist die Bilanz eines Ingenieurs aus Nordrhein-Westfalen, der in den vergangenen Jahren in zahlreichen Drittmittelprojekten t&auml;tig war, immer an der gleichen Hochschule, aber immer wieder mit neuem Arbeitsvertrag. Ist das rechtens? Nein, entschied jetzt das Landesarbeitsgericht in K&ouml;ln. Jede einzelne Befristung w&auml;re zwar nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG), das die Befristung von drittmittelfinanzierten Stellen in der Wissenschaft erlaubt, grunds&auml;tzlich zul&auml;ssig. Es seien aber auch die Gesamtdauer und die Zahl der mit der selben Person zur Verrichtung der im Wesentlichen gleichen Arbeit geschlossenen Vertr&auml;ge zu ber&uuml;cksichtigen, so die Richter. Im konkreten Fall sei die Befristung in der Gesamtbewertung nichtig &ndash; der Kollege hat dank der richterlichen Entscheidung endlich einen unbefristeten Arbeitsvertrag (LAG K&ouml;ln, Aktenzeichen 11 Sa 226\/13).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.justiz.nrw.de\/nrwe\/arbgs\/koeln\/lag_koeln\/j2013\/11_Sa_226_13_Urteil_20131106.html\">Justiz.nrw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wissenschaft von Rechts: Rechte Ideologie, Theorie und Netzwerke an Hochschulen<\/strong><br>\nViele m&ouml;gen spontan an pr&uuml;gelnde Neonazis in sozialen Brennpunkten denken, wenn von rechtem Gedankengut die Rede ist. Aber rechte und rechtsextreme Denkweisen sind auch ein fester Bestandteil der deutschen Hochschulgeschichte. Mit den unterschiedlichen Facetten dieses Themas befasst sich das neue BdWi-Studienheft, das vom Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi) gemeinsam u.a. mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) herausgegeben wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bdwi.de\/show\/7303550.html\">BdWi<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Japan verlangt Selbstverteidigungsrecht<\/strong><br>\nPremierminister Shinzo Abe will Japan durch eine Neuinterpretation der Verfassung das Recht auf kollektive Selbstverteidigung gew&auml;hren. Seine Regierung versucht auch, Medien und Schulen auf Nationalismus zu trimmen. Die Spannungen mit China und Korea kommen Abe gerade recht, da sie das Verst&auml;ndnis der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die geplante Abkehr vom Pazifismus vergr&ouml;&szlig;ern. Umfragen zufolge ist bisher noch mehr als die H&auml;lfte der Japaner gegen einen Kurswechsel. Dabei versucht der Regierungschef das Bild eines &ldquo;normalen&rdquo; und gerechtfertigten Weltkrieges zu zeichnen. Der fr&uuml;her &uuml;bliche Standardhinweis auf die eigene Kriegsschuld kommt Abe nicht mehr &uuml;ber die Lippen. Weder will er von einem &ldquo;Angriffskrieg&rdquo; sprechen noch die Existenz der sogenannten Trostfrauen best&auml;tigen, die zur Arbeit in Soldatenbordellen gezwungen wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/japan-verlangt-selbstverteidigungsrecht\/a-17430274\">Deutsche Welle<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.S.:<\/strong> Der gestrige Beitrag von Albrecht M&uuml;ller zum Aufbau einer neuen West-Ost Konfrontation w&auml;re noch um einen Blick auf Asien zu erg&auml;nzen. Der Artikel der Deutsche Welle vom 14.2.2014 fasst eine Entwicklung in Japan zusammen, f&uuml;r die sich ohne M&uuml;he deutsche Parallelen finden lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Lukrative Unwetter: Katastrophenanleihen bringen hohe Rendite<\/strong><br>\nAnfang November 2013 fegte der Supertaifun &ldquo;Haiyan&rdquo; &uuml;ber die Philippinen hinweg. Die Bilanz: mehr als 6&nbsp;000 Tote, 1,5 Millionen zerst&ouml;rte oder besch&auml;digte Wohnungen, Sch&auml;den in H&ouml;he von 13 Milliarden Dollar. Am 22.&nbsp;Januar 2014 pr&auml;sentierten zwei der gr&ouml;&szlig;ten Versicherungskonzerne, Munich Re und Willis Re, in Anwesenheit von Vertretern des UN-B&uuml;ros f&uuml;r Katastrophenvorsorge UNISDR (United Nations International Strategy for Desaster Reduction) dem philippinischen Senat, der zweiten Kammer des Parlaments, ein neues Finanzprodukt, das die angeblichen Schw&auml;chen des Staats beim Umgang mit Klimakatastrophen ausgleichen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/03\/14\/a0007.text\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gr&uuml;ndung des Vereins St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien e.V.<\/strong><br>\nAm 28. Februar 2014 gr&uuml;ndeten interessierte und kritische MediennutzerInnen in Leipzig den Verein &bdquo;St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien&ldquo; und legten damit den Grundstein f&uuml;r den Aufbau einer unabh&auml;ngigen, demokratischen Kontroll- und Beschwerdeinstanz f&uuml;r die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.publikumskonferenz.de\/\">St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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