{"id":2115,"date":"2007-02-14T18:33:01","date_gmt":"2007-02-14T17:33:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2115"},"modified":"2016-01-14T15:42:29","modified_gmt":"2016-01-14T14:42:29","slug":"die-neue-freiheit-der-nrw-hochschulen-freiheit-fur-wen-und-wozu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2115","title":{"rendered":"Die \u201eneue Freiheit\u201c der NRW-Hochschulen \u2013 Freiheit f\u00fcr wen und wozu?"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Titel &bdquo;Hochschulen auf neuen Wegen&ldquo; hat NRW-Innovationsministerium eine <a href=\"upload\/pdf\/070124_hochschulen.pdf\">Jubel-Brosch&uuml;re [PDF &ndash; 1.5 MB]<\/a> zum neuen &bdquo;Hochschulfreiheitsgesetz&ldquo; herausgegeben. Kein anderes Land mache &bdquo;Freiheit mit dieser Konsequenz zur Grundlage seiner Hochschulpolitik&ldquo;, r&uuml;hmt Innovationsminister Pinkwart sein vom Bertelsmann Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung <a href=\"?p=115\">abgekupfertes<\/a> Gesetz. Fragt man jedoch einmal danach f&uuml;r wen und wozu die &bdquo;neue&ldquo; Freiheit dienlich ist, so wird man feststellen, dass die weit &uuml;berwiegende Mehrheit der Forschenden und Studierenden gemessen an ihren fr&uuml;heren Forschungs- und Lernfreiheiten und verglichen mit ihren bisherigen Beteiligungs- und Mitwirkungsrechten wesentlich &bdquo;unfreier&ldquo; sein werden als mit der &ndash; durchaus nicht optimalen &ndash; fr&uuml;heren akademischen Selbstverwaltung. Wolfgang Lieb.<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p>Hochschulen in NRW stehen in einem harten <strong>Wettbewerb<\/strong> um Qualit&auml;t und Ansehen, das hei&szlig;t in einem <strong>Wettbewerb<\/strong> um die besten Forscher und Lehrer, die besten Studierenden und <strong>nicht zuletzt auch um Geld<\/strong> &ndash; national wie international.<br>\nDamit sie die Chance haben, diesen <strong>Wettbewerb<\/strong> als einen konstruktiven anzunehmen und mit Erfolg zu bestehen, brauchen sie faire Ausgangsbedingungen. Erste Pr&auml;misse dabei ist es, dass Hochschulen im 21. Jahrhundert nicht mehr wie nachgeordnete Beh&ouml;rden gef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen.<br>\nEinen neuen Rahmen f&uuml;r selbstbewusste und qualit&auml;tsorientierte Hochschulen zu bauen, bedeutet daher zuerst, viele Hemmnisse aus dem Weg zu r&auml;umen.<br>\nDenn wissenschaftsfremde Regularien, b&uuml;rokratische H&uuml;rden und demotivierende Bedingungen wie die Blockade wichtiger Entscheidungen in den Gremien, schwerf&auml;llige Berufungsverfahren und &uuml;berholte haushaltsrechtliche Bestimmungen binden kreative Kr&auml;fte und entziehen der Wissenschaft damit ihr Lebenselixier.<br>\nDas neue Gesetz r&auml;umt diese Barrieren beiseite und setzt an ihre Stelle einen stimulierenden Rahmen.<\/p><\/blockquote><p>So  begr&uuml;ndet Pinkwart den Systemwechsel von der fr&uuml;heren sich selbstverwaltenden &ndash; und keineswegs als &bdquo;nachgeordnete Beh&ouml;rde&ldquo; gef&uuml;hrten &ndash; Hochschule zur neuen <em>&bdquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo;<\/em>. <\/p><p>In der selbstverwalteten Gruppenuniversit&auml;t entschieden (vor allem) die Lehrenden und (in Studienangelegenheiten mit einer Drittelparit&auml;t) auch die Studierenden &ndash; jedenfalls dem Anspruch nach &ndash; nach forschungs- und lehrrelevanten Maximen und Interessen &uuml;ber Forschung und Lehre und mit zunehmend flexibilisierten Haushalten auch &uuml;ber die Verteilung der Ressourcen. Der Staat legt den Finanzrahmen fest und f&uuml;hrt die Rechts- und Finanzaufsicht.<\/p><p>In der <em>&bdquo;unternehmerischen&ldquo;<\/em> Hochschule soll nicht mehr aufgrund von <em>&bdquo;Entscheidungen in den Gremien&ldquo;<\/em> (in denen nach Pinkwarts Voruteil nat&uuml;rlich nur blockiert wurde und <em>&bdquo;demotivierende Bedingungen&ldquo;<\/em> herrschten), sondern es muss nach den Gesetzen des <strong><em>&bdquo;Wettbewerbs&ldquo;<\/em><\/strong> und der <strong><em>&bdquo;Konkurrenz&ldquo;<\/em><\/strong> auf dem Wissenschafts- und Ausbildungsmarkt gehandelt werden. Nicht nur die Universit&auml;t selbst soll <em>&bdquo;unternehmerisch&ldquo;<\/em> agieren, sondern auch die Lehrenden und Forschenden sollen zu <em>&bdquo;Unternehmern innerhalb der unternehmerischen Hochschule&ldquo;<\/em> werden. <\/p><p>Bei Entscheidungen unter Konkurrenz- und Wettbewerbsdruck sind nat&uuml;rlich ausgiebige Diskussionen in Selbstverwaltungsgremien nur <em>&bdquo;b&uuml;rokratische H&uuml;rden&ldquo;<\/em> und <em>&bdquo;Hemmnisse&ldquo;<\/em> die <em>&bdquo;aus dem Weg zu r&auml;umen&ldquo;<\/em> sind. Die Hochschule im Wettbewerb bedarf <em>&bdquo;klare, handlungsf&auml;hige und starke Leitungsstrukturen&ldquo;<\/em>, d.h. <em>&bdquo;ein modernes Management&ldquo;<\/em>, das rasche Entscheidungen treffen und umsetzen kann. Horizontale, bottom-up-Strukturen demokratischer oder kooperativer Interessenvertretung m&uuml;ssen in diesem neuen Leitbild der Hochschulen von vertikalen, top-down-Entscheidungsbefugnissen abgel&ouml;st werden.<\/p><p>W&auml;hrend der Rektor einer Hochschule fr&uuml;her der primus inter pares war, braucht die <em>&bdquo;unternehmerische&ldquo;<\/em> Hochschule, wie ein auf <em>&bdquo;den Zukunftsm&auml;rkten&ldquo;<\/em> agierendes Unternehmen einen genialischen Unternehmensf&uuml;hrer oder ein professionelles Management mit effizienten Entscheidungsbefugnissen und rascher Entscheidungskraft von der Spitze aus in alle Bereiche des Unternehmens &ndash; als <em>&bdquo;Arbeitgeber und Dienstherr&ldquo;<\/em> des <em>&bdquo;Personals&ldquo;<\/em> (ehemals Hochschullehrer) bis hinein ins <em>&bdquo;Personalmanagement&ldquo;<\/em> also die Einstellung, Versetzungen und die Regelung der Dienstpflichten und bis hinein in die <em>&bdquo;Ausbildungsverh&auml;ltnisse&ldquo;<\/em> (ehemals Studium genannt).  <\/p><p>Man braucht dazu sozusagen einen Chief Executive Officer als Pr&auml;sidenten, gegen dessen Stimme keine Entscheidung getroffen werden kann. (&sect; 15 Abs. 2 Ziff. 3 HFG)<\/p><p>Originalton Pinkwart: <\/p><blockquote><p>Jede Hochschule, die bereit ist, <strong>schnell, entschlossen und &uuml;berzeugend<\/strong> zu agieren, gewinnt damit die Chance, sich individuell erfolgreich zu entwickeln. Hochschulen werden dadurch nicht zu Unternehmen; sie k&ouml;nnen k&uuml;nftig aber <strong>unternehmerischer gef&uuml;hrt<\/strong> werden, um ihren komplexen Auftrag effektiver erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen.<\/p><\/blockquote><p>Die Qualit&auml;t einer Hochschule bestimmt sich nicht mehr aus ihrer wissenschaftlichen Anerkennung innerhalb der Scientific Community und einem anspruchsvollen wissenschaftlichen Studium, sondern in der &bdquo;unternehmerischen&ldquo; Hochschule erweist sich Qualit&auml;t in der <em>&bdquo;Konkurrenz mit ihresgleichen&ldquo;<\/em>. Dabei soll die einzelne Hochschule <em><strong>&bdquo;das Ziel Qualit&auml;t auf unterschiedlichen Wegen zu verfolgen<\/strong>. Die eine Hochschule wird sich auf ihre Rolle als Ausbilder und F&amp;E-Partner in ihrer Region konzentrieren. Eine andere Hochschule wird sich an starken europ&auml;ischen Mitbewerbern um technologische Leitprojekte orientieren und mit dem Anspruch antreten, in der internationalen Liga der Spitzenforschung mitzuspielen&ldquo;<\/em>. <\/p><p>Nicht mehr m&ouml;glichst hohe Qualit&auml;t in m&ouml;glichst fl&auml;chendeckender Breite &ndash; wof&uuml;r die deutsche Hochschullandschaft nach wie vor weltweite h&ouml;chste Anerkennung findet  &ndash; ist das wesentliche Ziel dieser neuen Hochschulfreiheit, sondern die Hochschulen sollen in Konkurrenz zueinander <em>&bdquo;unterschiedliche Wege verfolgen&ldquo;<\/em>, um ihre <em>&bdquo;Qualit&auml;t&ldquo;<\/em> zu beweisen: die eine Hochschule wird zur reinen Ausbildungshochschule ohne, oder allenfalls mit einem geringen Anteil an Forschung, die andere wird ihren Platz auf dem Markt in der Entwicklung als Partner der regionalen Wirtschaft finden und einige wenige werden in <em>&bdquo;Liga der Spitzenforschung mitspielen&ldquo;<\/em>.<\/p><p>Die Zielvorstellung von Innovationsminister Pinkwart entspricht also in etwa dem amerikanischen Hochschulsystem mit einer hierarchisch tief gestaffelten Hochschullandschaft einiger weniger Spitzenuniversit&auml;ten mit Ausbildungsangeboten f&uuml;r den Nachwuchs der Upper Class und der gro&szlig;en Masse von Hochschulen ganz unterschiedlicher Qualit&auml;t f&uuml;r die gro&szlig;e Masse der Studierenden. <\/p><p>Dass die meisten Hochschulleitungen und auch die &uuml;berwiegende Zahl der Professoren &ndash; die jedenfalls in ihrer gro&szlig;en Mehrheit in diesem Prozess der dem Ausbildungs- und Wissenschaftsmarkt &uuml;berlassenen hierarchischen Ausdifferenzierung nur noch in den unteren Ligen <em>&bdquo;mitspielen&ldquo;<\/em> d&uuml;rften &ndash; diesen Weg in die &bdquo;Freiheit&ldquo; der Hierarchisierung widerstandslos mitgehen, ist schon beachtlich. Man stelle sich nur einmal den Aufschrei vor, wenn sich die Politik die Freiheit genommen h&auml;tte, die Hochschulen in Berufskollegs, Berufsakademien, Techniker- oder Handelsschulen, h&ouml;here Ausbildungsschulen, Fachkollegs und Fachhochschulen, Lehruniversit&auml;ten, Hochschulen f&uuml;r Technikentwicklung und einige wenige Spitzenforschungsuniversit&auml;ten aufzuteilen. (Was es in den sechziger Jahren alles schon einmal gab.)<\/p><p>Nun werden viele sagen, das amerikanische Hochschulsystem ist doch vorbildlich, schlie&szlig;lich gibt es dort unter den 4.000 Hochschulen ein paar Dutzend weltweit anerkannte Spitzenuniversit&auml;ten mit exzellenter Forschung.<br>\nBei n&uuml;chterner Betrachtung ist aber dagegen zu halten, dass das Vorbild der US-Spitzenuniversit&auml;ten schon gar nicht in der Lehre aber &ndash; jedenfalls in der Breite &ndash; &bdquo;nicht so gl&auml;nzend (ist), wie es dargestellt wird, und, was noch wichtiger ist, es auch nicht so einfach kopierbar.&ldquo; (<a href=\"?p=1974\">Michael Hartmann<\/a>) L&auml;sst man einmal die gesunkene Lehrqualit&auml;t und die zur&uuml;ckgehenden Forschungsleistungen in den USA au&szlig;er Betracht, weil sie schwer mess- und vergleichbar sind, so gibt es einen fundamentalen Unterschied, der auch durch eine noch so <em>&bdquo;unternehmerische&ldquo;<\/em> deutsche Hochschule niemals ausgeglichen werden kann: es ist schlicht das fehlende Geld. Der Stanford University &ndash; um nur eine der Ivy-League-Universit&auml;ten zu nennen &ndash; steht f&uuml;r seine ca. 16.000 Studierenden ein j&auml;hrliches Etatvolumen zur Verf&uuml;gung, das  dem gesamten Hochschuletat des reichsten Bundeslandes, Baden-W&uuml;rttemberg, entspricht.<\/p><p>Dazu Michael Hartmann: <\/p><blockquote><p>Das aber hei&szlig;t, dass man hierzulande die trotz der zahllosen Sparma&szlig;nahmen immer noch vorhandene hohe Qualit&auml;t in der Breite zu opfern bereit ist, ohne einen auch nur halbwegs ad&auml;quaten Ersatz bieten zu k&ouml;nnen.<\/p><\/blockquote><p>Damit den Gesetzen des Wettbewerbs gefolgt werden kann, m&uuml;ssen &ndash; dem Glaubensbekenntnis des Markt- und Wettbewerbsliberalismus entsprechend &ndash; die staatlichen Gesetze und vor allem auch der Einfluss der Politik sich aus dem Marktgeschehen m&ouml;glichst weitgehend heraushalten. Das Parlament ist allenfalls noch der Zahlmeister, der <em>&bdquo;Zusch&uuml;sse&ldquo;(!)<\/em> gew&auml;hrt und die <em>&bdquo;Finanzierungssicherheit bis zum Ende (!) der Legislaturperiode&ldquo;<\/em> gew&auml;hrt. <\/p><p>An Stelle des Ministeriums oder des Parlaments als Aufsichtsorgane wird der &bdquo;unternehmerischen&ldquo; Hochschule wie bei einem in Form einer Aktiengesellschaft konstituierten Wirtschaftsunternehmen k&uuml;nftig eine Art Aufsichtsrat dem Management der Hochschule als <em>&bdquo;Fachaufsicht&ldquo;<\/em> gegen&uuml;bergestellt.<br>\nDieser sog. Hochschulrat <em>&bdquo;besteht mindestens zur H&auml;lfte aus Mitgliedern, die von au&szlig;en kommen; der Vorsitzende kommt in jedem Fall von au&szlig;en.&ldquo;<\/em><\/p><p>Vorschl&auml;ge zur Besetzung des Hochschulrates macht ein Auswahlgremium aus zwei (!) Vertretern\/innen des Senates, zwei Vertretern\/innen des bisherigen Hochschulrates und einem\/er Vertreter\/in des Landes mit zwei Stimmen. Es entwickelt einen Listenvorschlag, der vom Senat best&auml;tigt werden muss und der letztinstanzlichen Zustimmung durch das Ministerium bedarf, das den Rat f&uuml;r eine Amtszeit von 5 Jahren ernennt.<br>\nPinwart meint mit diesem f&ouml;rmlichen Verfahren sei <em>&bdquo;die demokratische Legitimation der Hochschulratsmitglieder gesichert&ldquo;<\/em>. Was Pinkwart verschweigt ist, dass der Hochschulrat in seinen Handlungen und Entscheidungen &uuml;ber die f&uuml;nfj&auml;hrige Amtszeit keiner irgendwie legitimierten und schon gar nicht einer demokratisch legitimierten Instanz rechenschaftspflichtig ist.<\/p><p>An dieser Frage nach der Legitimation l&auml;uft das aus der Wirtschaft entlehnte Konstrukt eines Unternehmens-Aufsichtsrats f&uuml;r eine Hochschule v&ouml;llig ins Leere. Im Aufsichtsrat einer AG entscheiden die Share-Holder, die ihr eingesetztes Kapital oder das anderer Aktion&auml;re vertreten. Die Hochschulratsmitglieder m&ouml;gen ein Interesse an der Hochschule haben, sie haben jedoch nichts oder vergleichsweise wenig in die Hochschule <em>&bdquo;investiert&ldquo;<\/em>, sie entscheiden &uuml;ber das Geld der Steuerzahler und ansonsten nach ihren pers&ouml;nlichen oder politischen Interessen. Bestenfalls spenden sie etwas Geld oder einen Stiftungslehrstuhl oder sie vermitteln Forschungsauftr&auml;ge.<\/p><p>Man stelle sich einmal den Aufstand der Wirtschaft vor, wenn per Gesetz entschieden w&uuml;rde, im Aufsichtsrat eines Unternehmens m&uuml;sste eine Mehrheit von externen Wissenschaftlern oder beliebiger Repr&auml;sentanten der Gesellschaft das Sagen haben.<\/p><p>Nun k&ouml;nnte man noch dar&uuml;ber streiten, ob <em>&bdquo;Pers&ouml;nlichkeiten aus allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen mit entsprechender Kompetenz, beruflicher Erfahrung und Unabh&auml;ngigkeit&ldquo;<\/em> (wie fr&uuml;here Kuratorien) eine Hochschule vielleicht beraten, ja vielleicht sogar noch zu Rechenschaftsberichten einer Hochschulleitung Stellung nehmen k&ouml;nnen sollten.<br>\nDer Hochschulrat hat jedoch nicht die Rolle eines Ratgebers, er hat die <em>&bdquo;Fachaufsicht&ldquo;<\/em> &uuml;ber die Hochschule!<br>\nLaut &sect; 21 HFG konzentrieren sich die wichtigsten Machtkompetenzen einer Hochschule im Hochschulrat: <\/p><ul>\n<li>Er w&auml;hlt die Mitglieder des Pr&auml;sidiums.<\/li>\n<li>Er stimmt dem Hochschulentwicklungsplan zu.<\/li>\n<li>Er stimmt dem Wirtschaftsplan und dem Plan zur unternehmerischen Hochschulbet&auml;tigung zu.<\/li>\n<li>Er nimmt zum Rechenschaftsbericht des Pr&auml;sidiums Stellung.<\/li>\n<li>Er nimmt Stellung zu Angelegenheiten der Forschung, Kunst, Lehre und des Studiums, die die gesamte Hochschule oder zentrale Einrichtungen betreffen oder von grunds&auml;tzlicher Bedeutung sind.<\/li>\n<li>Er entlastet das Pr&auml;sidium.<\/li>\n<\/ul><p>Am wichtigsten ist dabei die Wahl und die Entlastung der Hochschulleitung durch den Hochschulrat. M&uuml;ller-B&ouml;ling der Chef des Bertelsmann CHE und spiritus rector des Hochschulfreiheitsgesetzes hat die Bedeutung dieser Bestimmung in dankenswerter Offenheit begr&uuml;ndet:<br>\nNur durch die Wahl des Pr&auml;sidiums durch den Hochschulrat &bdquo;erh&auml;lt die Hochschulleitung gegen&uuml;ber den hochschulinternen Gremien die Unabh&auml;ngigkeit, die sie f&uuml;r ein effektives und effizientes Management ben&ouml;tigt. Man stelle sich nur eine mit Globalhaushalt ausgestattete Hochschule vor, deren Leitung in der strategischen F&uuml;hrung allein von gruppenparit&auml;tisch besetzten Hochschulgremien abh&auml;ngig ist!&rdquo; (Zitiert nach <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/textsicht.php?id=2849\">Thorsten Bultmann<\/a>)<br>\nF&uuml;r das CHE und f&uuml;r Pinkwart ist diese Vorstellung offenbar ein Albtraum. Deswegen d&uuml;rfen die hochschulinternen Gremien allenfalls noch aus nostalgischen Gr&uuml;nden aber letztlich als eher folkloristische Reminiszensen beibehalten werden.<\/p><p>F&uuml;r das CHE und f&uuml;r Pinkwart ist diese Vorstellung offenbar ein Albtraum. Deswegen d&uuml;rfen die hochschulinternen Gremien allenfalls noch aus nostalgischen Gr&uuml;nden aber letztlich als eher folkloristische Reminiszensen beibehalten werden.<\/p><p>Ich bin selbst Mitglied in einem Hochschulrat einer deutschen Hochschule und habe so Erfahrungen mit einem solchen &bdquo;Aufsichtsrat&ldquo; sammeln k&ouml;nnen:<br>\nMit der &uuml;berwiegenden Mehrheit meiner Hochschulratskolleginnen und &ndash;kollegen bin ich zur festen &Uuml;berzeugung gekommen: Ein ehrenamtlicher Hochschulrat ist mit seinen ihm per Gesetz zugestandenen Kompetenzen schlicht &uuml;berfordert. Es werden ihm Entscheidungen abverlangt, die er guten Gewissens nicht aus eigner Anschauung verantwortlich und sachbezogen treffen kann. Die jeweiligen Entscheidungen leiten sich allenfalls aus dem jeweils pers&ouml;nlichen Vorurteil oder Interessensbezug ab oder man folgt lieber gleich dem Vorschlag des Pr&auml;sidenten.<br>\nIn der &uuml;berwiegenden Zahl der zu treffenden Entscheidungen hat das hauptamtliche Pr&auml;sidium einen nicht einholbaren Informationsvorsprung und kennt die m&ouml;glichen Handlungsoptionen erheblich besser als jedes Mitglied des Hochschulrates. Aus Bayern h&ouml;re ich und vor allem die Hochschulratsmitglieder in  &Ouml;sterreich &ndash; wo es fl&auml;chendeckend Hochschulr&auml;te gibt &ndash; k&ouml;nnen ein Lied dar&uuml;ber singen: Viele Pr&auml;sidenten entwickeln sich zu Alleinherrschern bzw. zu patriarchalischen Unternehmerpers&ouml;nlichkeiten. Im wirklichen Leben sieht das n&auml;mlich so aus, dass vor entscheidenden Sitzungen des Hochschulrats der Pr&auml;sident versucht, dessen Vorsitzenden in Vorgespr&auml;chen auf seine Seite zu ziehen und der Vorschlag des Pr&auml;sidenten wird dann <em>&bdquo;durchgewinkt&ldquo;<\/em>. So kann der Pr&auml;sident jeden Widerstand oder jeden seiner Position entgegenstehenden Beschluss der hochschulinternen Gremien aushebeln.<\/p><p>Unser Hochschulrat tagt &ndash; wenn es hoch kommt &ndash; vielleicht 4 Mal im Jahr. Die externen Mitglieder kommen von weit her und haben in aller Regel keinen Bezug zum Hochschulstandort und keine unmittelbare Anschauung der Abl&auml;ufe in der Hochschule und keine n&auml;here Kenntnis der handelnden Personen. Wie sollte ich als Externer, der die handelnden Personen bei ihrer Alltagsarbeit nie kennen gelernt hat, etwa einen begr&uuml;ndeten Vorschlag zur Wahl eines Pr&auml;sidenten machen? Sicher man k&ouml;nnte (auf Kosten der Hochschule) einen Head-Hunter einschalten, der eine Auswahl aus dem sich nach Pinkwart sich herausbildenden em&gt;&bdquo;speziellen Berufsbild des Wissenschaftsmanagers&ldquo; trifft, aber w&uuml;rde man damit einen sachlich begr&uuml;ndeteren und vor allem zur Hochschule passenderen Personalvorschlag machen k&ouml;nnen?<br>\nWie sollte ich kompetent die Errichtung, Zusammenlegung oder Aufhebung von Standorten oder wissenschaftlicher Einrichtungen der Hochschule entscheiden, ohne dass ich jemals vor Ort war und mir einen pers&ouml;nlichen Eindruck &uuml;ber die Leistungsf&auml;higkeit einer Einrichtung habe verschaffen k&ouml;nnen?<br>\nWie und mit welchem Apparat sollte ich Konzepte zur Weiterentwicklung der Hochschule erarbeiten und vorschlagen ohne ihre St&auml;rken und Schw&auml;chen au&szlig;er &uuml;ber die Papierform absch&auml;tzen zu k&ouml;nnen?<br>\nWas w&auml;ren meine Kriterien f&uuml;r Vorschl&auml;ge zur Einrichtung oder Schlie&szlig;ung von Studieng&auml;ngen?<br>\nUnser Hochschulrat hat sogar nach Gesetz dem Pr&auml;sidenten Vorschl&auml;ge zu machen, welchen Hochschullehrern eine Leistungszulage gew&auml;hrt werden soll, ohne den betreffenden Professor jemals zu Gesicht bekommen zu haben.<br>\nEs ist geradezu absurd, was da von den Hochschulr&auml;ten abverlangt wird.<\/p><p>Ich will gar nicht bestreiten, dass die Mitglieder eines Hochschulrates jeweils das Beste f&uuml;r &bdquo;ihre&ldquo; Hochschule wollen, aber letztlich sind pers&ouml;nliches Vorurteil, politische Einstellung oder Interessenbezug ausschlaggebend f&uuml;r eine Entscheidung und nicht &ouml;rtliche Sachkenntnis oder pers&ouml;nliche Anschauung. Hinzu kommt, dass in den Hochschulr&auml;ten &uuml;berwiegend Menschen sitzen, die nie selbst wissenschaftlich gearbeitet oder gelehrt haben.<br>\nJeder der einigerma&szlig;en ehrlich zu sich selbst ist, kann nur feststellen, dass mit den Hochschulr&auml;ten und der &Uuml;bertragung einer Fachaufsicht an sie eine gigantische Fehlkonstruktion aufgebaut worden ist.<\/p><p>Pinkwarts Vorstellung ist die: Der Hochschulrat <em>&bdquo;nimmt Impulse aus Wirtschaft und Gesellschaft auf und vermittelt in dieser Weise als &bdquo;Transmissionsriemen&ldquo; das erforderliche Beratungswissen f&uuml;r die Entscheidungen der Hochschulleitungen&ldquo;<\/em>.<\/p><p>De facto gibt es jedoch fast &uuml;berall, wo sich Hochschulr&auml;te konstituiert haben, <em>&bdquo;Impulse&ldquo;<\/em> vor allem aus der Wirtschaft, genauer der Gro&szlig;- und Finanzwirtschaft, der IHKs oder bestenfalls noch &ouml;rtlicher Unternehmer.<br>\nUm sich davon zu &uuml;berzeugen, braucht nur einmal zu &bdquo;googeln&ldquo; und den Suchbegriff Hochschulrat f&uuml;r die Hochschulen, die schon einen solchen haben, eingeben.<\/p><p>Weil sie gerade zur Elite-Universit&auml;t gek&uuml;rt wurde nehmen wir die <a href=\"http:\/\/www.uni-muenchen.de\/einrichtungen\/orga_lmu\/leitung\/hochschulrat\/index.html\">Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t in M&uuml;nchen als Beispiel<\/a>. Der dortige Hochschulrat setzt sich wie folgt zusammen:<\/p><p>Vorsitzender ist <\/p><ul>\n<li>der Gro&szlig;verleger Hubert Burda,<\/li>\n<\/ul><p>Mitglieder sind weiter:<\/p><ul>\n<li>Der Vorsitzender des Vorstands der M&uuml;nchner R&uuml;ck,<\/li>\n<li>ein Vertreter von McKinsey &amp; Company,<\/li>\n<li>der Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank AG,<\/li>\n<li>der Vorsitzender des Vorstands des Energiekonzerns E.ON AG,<\/li>\n<li>dazu kommen dann noch ein paar Prominente, wie etwa Jutta Limbach vom Goethe-Institut, die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin  einer Literaturhandlung oder der Herzog Franz von Bayern<\/li>\n<\/ul><p>Man m&uuml;sste ehrlicherweise statt von einer &bdquo;unternehmerischen&ldquo; sondern von einer von Unternehmensf&uuml;hrern gesteuerten Hochschule sprechen.<\/p><p>Das ist keine Unterstellung, sondern das ist auch so gewollt. <\/p><p>Pinkwart: <\/p><blockquote><p>Am offensichtlichsten sind die Neuerungen, die das Hochschulfreiheitsgesetz in diesem Zusammenhang bringt, bei der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel ist es, Hochschulen, au&szlig;eruniversit&auml;re Forschungseinrichtungen und Wirtschaft enger zusammenzuf&uuml;hren. Die entscheidenden Innovationsprozesse vollziehen sich im Wechselspiel und im Dialog von Wissenschaft und Forschung mit Unternehmen.<\/p><\/blockquote><p>Die Eingangsfrage f&uuml;r wen und wozu das neue &bdquo;Hochschulfreiheitsgesetz&ldquo; mehr Freiheit bringt, l&auml;sst sich sowohl f&uuml;r die innere Organisation der Hochschule als auch f&uuml;r die &auml;u&szlig;eren Einfl&uuml;sse auf die k&uuml;nftige Hochschulentwicklung, wenn man einmal die Freiheitsrhetorik hinterfragt, ziemlich eindeutig beantworten:<\/p><ul>\n<li>Die Hochschulen werden statt den Gesetzen des demokratischen Gesetzgebers, den anonymen Gesetzen des Wettbewerbs unterstellt. Den angeblich objektiven Zw&auml;ngen des Wettbewerbs kann und darf sich kein Mitglied der Hochschule, ob Forschender, Lehrender oder Studierender mehr entziehen.<\/li>\n<li>Die verfassungsrechtlich garantierte Freiheit der Forschung und Lehre gegen&uuml;ber dem Staat und die selbstveraltenden Strukturen der in Angelegenheiten der Wissenschaft autonomen Hochschule werden durch die Entlassung der &bdquo;unternehmerischen&ldquo; Hochschule und des einzelnen Hochschullehrers als sein eigener &bdquo;Unternehmer&ldquo; in die Freiheit des Wettbewerbs im Sinne Schumpeters &bdquo;sch&ouml;pferisch zerst&ouml;rt&ldquo; und als die Freiheit zur Durchsetzung und Innovation auf dem Ausbildungs- und Wissensmarkt umdefiniert.<\/li>\n<li>Die horizontalen Strukturen von Interessenvertretung und akademischer Selbstverwaltung und kooperative Hochschulleitung werden durch eine neuartige zentralistische Aufsichtsrat-Management-Direktionsstruktur ersetzt. Die Hochschulen gleichen sich so auch formal dem Leitbild gewerblicher Unternehmen an.<\/li>\n<li>Die &bdquo;unternehmerische&ldquo; Hochschule wird &uuml;ber den steuernden Hochschulrat und dessen Zusammensetzung zur von Unternehmern und Vertretern der Wirtschaft gesteuerten Hochschule mit dem Auftrag zur Kooperation und zur Zusammenf&uuml;hrung von Wissenschaft und Wirtschaft.<\/li>\n<\/ul><p>Der Minister l&auml;sst die Hochschulen des Landes vorsorglich auf ihrem Weg in die &bdquo;neue Freiheit&ldquo; von den <a href=\"?p=1870\">Experten des Bertelsmann Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung begleiten<\/a>.<\/p><p>Und sollten sich die Hochschulen die Freiheit nehmen sich den Zw&auml;ngen des Hochschulfreiheitsgesetzes mit seiner wettbewerblichen Steuerung zu entziehen, h&auml;ngt &uuml;ber ihnen das Damoklesschwert der &bdquo;Zielvereinbarung&ldquo;.<br>\nDas sind Vereinbarungen (mit bisher unvorstellbarem Detaillierungsgrad) zwischen der Hochschulleitung und dem Ministerium (d.h. wiederum ohne parlamentarische Einflussm&ouml;glichkeit) <em>&bdquo;f&uuml;r mehrere Jahre &uuml;ber strategische Entwicklungsziele sowie konkrete Leistungsziele&ldquo;<\/em>. (&sect; 6 Abs. 2 HFG). <\/p><p>Danach kann der Minister mit Geld als <em>&bdquo;goldenem Z&uuml;gel&ldquo;<\/em> die Hochschule <em>&bdquo;anreizen&ldquo;<\/em> die gew&uuml;nschten Ziele zu erreichen, d.h. <em>&bdquo;ein Teil des Landeszuschusses an die Hochschulen (kann) nach Ma&szlig;gabe der Zielerreichung zur Verf&uuml;gung gestellt werden&ldquo;<\/em>.<\/p><p>Oder wenn das immer noch nicht zum gew&uuml;nschten Verhalten der Hochschule f&uuml;hrt, dann gilt der alte Mafiabrauch, entweder wir einigen uns oder der Minister erzwingt die von ihm vorgegebenen Leistungen:<\/p><blockquote><p>Wenn und soweit eine Ziel- und Leistungsvereinbarung nicht zustande kommt, kann das Ministerium nach Anh&ouml;rung der Hochschule und im Benehmen mit dem Hochschulrat Zielvorgaben zu den von der Hochschule zu erbringenden Leistungen festlegen. (&sect; 6 Abs. 3 HFG)<\/p><\/blockquote><p>Fazit: Die nordrhein-westf&auml;lischen Hochschulen k&ouml;nnen ihre ihnen angeblich durch das &bdquo;Hochschulfreiheitsgesetz&ldquo; zugestandene Freiheit entweder durch den (freiwilligen) Verzicht auf Freiheit durch Unterwerfung unter die Wettbewerbszw&auml;nge wahrnehmen oder sie werden vom Minister zu diesem Verzicht auf Freiheit gezwungen.<\/p><p>Kleine Anmerkung am Rande: Der Redaktionsleiter der Brosch&uuml;re &bdquo;Hochschule auf neuen Wegen&ldquo;,  Erik Otto, war ehemals Autor des Bertelsmann Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE)<\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.innovation.nrw.de\/Hochschulen_in_NRW\/Recht\/HFG.pdf%20\">Hochschulfreiheitsgesetz [PDF &ndash; 280 KB]<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Titel &bdquo;Hochschulen auf neuen Wegen&ldquo; hat NRW-Innovationsministerium eine <a href=\"upload\/pdf\/070124_hochschulen.pdf\">Jubel-Brosch&uuml;re [PDF &ndash; 1.5 MB]<\/a> zum neuen &bdquo;Hochschulfreiheitsgesetz&ldquo; herausgegeben. Kein anderes Land mache &bdquo;Freiheit mit dieser Konsequenz zur Grundlage seiner Hochschulpolitik&ldquo;, r&uuml;hmt Innovationsminister Pinkwart sein vom Bertelsmann Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung <a href=\"?p=115\">abgekupfertes<\/a> Gesetz. Fragt man jedoch einmal danach f&uuml;r wen und wozu die &bdquo;neue&ldquo;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2115\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[232,231,567,568,566,565,1556],"class_list":["post-2115","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hochschulen-und-wissenschaft","tag-bertelsmann","tag-che","tag-hochschulfreiheitsgesetz","tag-hochschulraete","tag-pinkwart-andreas","tag-unternehmerische-hochschule","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2115"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2115\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30214,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2115\/revisions\/30214"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}