{"id":21166,"date":"2014-03-24T08:46:41","date_gmt":"2014-03-24T07:46:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166"},"modified":"2014-03-28T14:53:05","modified_gmt":"2014-03-28T13:53:05","slug":"hinweise-des-tages-2093","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h01\">Kriegshetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h02\">Ukraine als &ldquo;neutraler Br&uuml;ckenstaat&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h03\">Der Westen untersch&auml;tzt die rechte Swoboda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h04\">Sanktionen gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h05\">Wir t&ouml;ten nicht mehr f&uuml;r die Nato! Protest von US-Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h06\">Kriegsverbrecher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h07\">NSA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h08\">Mutma&szlig;liche Microsoft-E-Mails zeigen die &Uuml;berwachungskosten des FBI<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h09\">Gibt es wie in England boomende Nullstundenvertr&auml;ge in Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h10\">Lohnentwicklung ab 1970 &ndash; Teil 1: Seit Hartz IV bricht die Ausbeutungsrate Rekorde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h11\">Studie: Familienfreundlichkeit oft nur Fassade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h12\">Hilfe, ich will mein Kind zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h13\">Der soziale Wohnbau und das EU Wettbewerbsrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h14\">Nebeneink&uuml;nfte: Gaulweiler ist Spitzenverdiener mit &uuml;ber einer halben Million Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h15\">Bahnchef Grube: Extra-Gehalt f&uuml;r Politiker-Treffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h16\">Stegner: SPD muss &raquo;unumstrittene Gerechtigkeitspartei&laquo; sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h17\">Sozialdemokraten ohne Perspektiven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h18\">OAS: Keine Mehrheit f&uuml;r Venezuelas Opposition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h19\">Das Letzte: Ukraine-Skandal im ZDF &ndash; Verbietet &bdquo;Die Anstalt&ldquo;!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166#h20\">Zu guter Letzt: Union und FDP fordern bedingungslosen Doktortitel f&uuml;r Politiker<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21166&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kriegshetze<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Aufmarsch an ukrainischer Grenze: Nato warnt vor russischer Bedrohung Moldaus<\/strong><br>\nErst die Krim &ndash; und dann Transnistrien? Die Nato ist besorgt &uuml;ber den russischen Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze. Die Streitkr&auml;fte k&ouml;nnten auch eine Bedrohung f&uuml;r das angrenzende Moldau darstellen.<br>\nIm Zuge der Krim-Krise beobachtet die Nato den russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine mit gro&szlig;er Sorge. Die Streitkr&auml;fte in dem Gebiet seien so zahlreich und einsatzbereit, dass sie auch eine Bedrohung f&uuml;r die Republik Moldau darstellen k&ouml;nnten, sagte Nato-Oberkommandeur Philip Breedlove am Sonntag in Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nato-ueber-krim-krise-russland-koennte-auch-moldawien-bedrohen-a-960277.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Krim-Krise: Von der Leyen fordert mehr Milit&auml;r an Nato-Grenzen<\/strong><br>\nRussland &uuml;bernimmt auf der Krim die milit&auml;rische Kontrolle. Angesichts der Angst vor weiteren Annexionen fordert Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im SPIEGEL eine h&ouml;here Pr&auml;senz an den Nato-Au&szlig;engrenzen. Kritik an der Ausdehnung des B&uuml;ndnisses weist sie zur&uuml;ck.<br>\nNach der Annexion der Krim durch Russland fordern EU-Politiker eine erh&ouml;hte Milit&auml;rpr&auml;senz in Osteuropa. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen spricht sich im SPIEGEL f&uuml;r eine st&auml;rkere Rolle der Nato aus. &ldquo;Jetzt ist f&uuml;r die B&uuml;ndnispartner an den Au&szlig;engrenzen wichtig, dass die Nato Pr&auml;senz zeigt&rdquo;, sagte die CDU-Politikerin. &ldquo;Die aktuelle Lage spiegelt klar, dass die Nato nicht nur ein milit&auml;risches, sondern auch ein politisches B&uuml;ndnis ist.&rdquo;<br>\nDie Verteidigungsministerin wies im SPIEGEL den Vorwurf zur&uuml;ck, der Westen habe Russland mit der Ausdehnung der Nato nach Osten provoziert. Es sei &ldquo;vor allem der demokratische Wertekanon, der hohe Anziehungskraft auf Neumitglieder entfaltet&rdquo;, sagte von der Leyen. &ldquo;Deswegen ist die Nato seit den neunziger Jahren gewachsen, nicht, weil die Allianz auf Expansion ausgelegt war.&rdquo;<br>\nDer polnische Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak forderte eine st&auml;rkere Pr&auml;senz von US-Streitkr&auml;ften in Osteuropa. Die Regierung in Washington habe sich daf&uuml;r offen gezeigt, &uuml;ber Details m&uuml;sse aber noch gesprochen werden. Bereits w&auml;hrend eines Besuchs von US-Vizepr&auml;sident Joe Biden hatte Siemoniak gesagt, Polen und die sonstigen Nato-Alliierten in Osteuropa seien sich einig, &ldquo;dass die &ouml;stliche Flanke der Nato gest&auml;rkt werden muss&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/krim-krise-von-der-leyen-fordert-mehr-praesenz-der-nato-a-960187.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Das zusammenziehen von Truppen an den Grenzen eines anderen Landes gilt auch nach UN-Charta als &ldquo;Vorbereitung eines Angriffskrieges !<\/em><br>\n<em>Ursula von der Leyen nochmal zur Lekt&uuml;re!:<\/em><br>\n<em>Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes<\/em><br>\n<em>Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der V&ouml;lker zu st&ouml;ren, insbesondere die F&uuml;hrung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.<\/em><br>\n<em>&sect; 80 Strafgesetzbuch Vorbereitung eines Angriffskrieges<\/em><br>\n<em>Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland herbeif&uuml;hrt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung AM:<\/strong> Die spinnen alle, haben keine Ahnung vom Krieg und hetzen deshalb r&uuml;cksichtslos. In wessen H&auml;nde sind wir da geraten?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine als &ldquo;neutraler Br&uuml;ckenstaat&rdquo;?<\/strong><br>\nIn der Zeit des Kalten Krieges war &Ouml;sterreich insbesondere aufgrund seines neutralen Status gefragter Treffpunkt f&uuml;r West-Ost-Verhandlungen. An diese Tradition will nun Bundeskanzler Werner Faymann anschlie&szlig;en.<br>\nAm Rande des EU-Gipfels warb er nicht nur f&uuml;r eine neutrale Ukraine, die ein &ldquo;neutraler Br&uuml;ckenstaat&rdquo; werden k&ouml;nnte, der demokratisch und f&ouml;deral organisiert sei, sondern bot auch gleich Wien als m&ouml;glichen Ort f&uuml;r Verhandlungen an.<br>\nDie erste Reaktion seitens der EU-Partner auf diesen Vorschlag war durchaus interessiert, wenngleich es darauf noch keine Antwort gab. Denn zun&auml;chst sind sich alle Beteiligten klar, dass es noch ein langer Weg sein wird, damit es zu einem Abbau der Spannungen kommt und die T&uuml;r zu konkreten Verhandlungen zumindest einen Spalt ge&ouml;ffnet wird.<br>\nInzwischen werden allerdings auf diversen diplomatischen Kan&auml;len auch schon F&uuml;hler nach Moskau ausgestreckt. Immerhin war die Sowjetunion 1955 eine der vier Signatarm&auml;chte des &ouml;sterreichischen Staatsvertrages. Dass die Russische F&ouml;deration in Bezug auf den Staatsvertrag Rechtsnachfolger der alten UdSSR ist, wurde zwar expressis verbis nie festgehalten, wird aber mehr oder weniger als Faktum gesehen. Daraus resultiert freilich, dass zwischen Wien und Moskau eine besondere politische Gespr&auml;chsbasis besteht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/sections\/ukraine-und-eu\/ukraine-als-neutraler-brueckenstaat-300624\">EurActiv.de<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Die Ukraine w&auml;re nicht der erste und einzige Staat, der mit R&uuml;cksicht auf die russische Nachbarschaft eine Neutralit&auml;t pflegt: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland#Au.C3.9Fen-_und_Verteidigungspolitik\">Finnland ist diesem Gebot seit Jahrzehnten gefolgt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Westen untersch&auml;tzt die rechte Swoboda<\/strong><br>\nIn der ukrainischen &Uuml;bergangsregierung sitzen drei Minister der rechtsextremen &bdquo;Swoboda&ldquo;-Partei. In der Debatte um die Krim-Krise werden diese Ultranationalisten verharmlost<br>\nWenn Konflikte eskalieren, schl&auml;gt auch die Stunde der Propaganda. Das war schon immer so, und es wird nie anders sein. Dass Russland den Umsturz in der Ukraine als das Werk von Nazis, Faschisten und Ultranationalisten zu diskreditieren sucht, ist deshalb wenig verwunderlich. So behauptete Wladimir Putin in seiner Rede zur Krim-Annexion im Kreml, das Kiewer Regime trachte nach der kulturellen Identit&auml;t, wenn nicht gar nach dem Leben der russischen Bev&ouml;lkerung. Besonders &auml;rgerlich ist aber, dass der berechtigte Hinweis auf die tats&auml;chliche Beteiligung derart radikaler Kr&auml;fte an der ukrainischen Revolution von den russischen Gegenspielern mit dem Hinweis abgetan wird, damit gehe man blo&szlig; Putins Propaganda auf den Leim. Denn ganz so einfach ist es eben nicht&hellip;<br>\nEs war der ehemalige EU-Kommissar und Sozialdemokrat G&uuml;nter Verheugen, der soeben in einem Interview mit dem Deutschlandfunk in aller Deutlichkeit darauf aufmerksam machte, aus welchem Holz die Swoboda-Anh&auml;nger geschnitzt sind: &bdquo;Die sind getrieben von Russen-Hass, von Juden-Hass und Polen-Hass. Es ist schierer Nationalismus, &uuml;berzogener, exzessiver Nationalismus. Sie rufen nach Atomwaffen f&uuml;r die Ukraine. Sie halten auch die Europ&auml;ische Union &uuml;brigens nicht f&uuml;r ein erstrebenswertes Ziel, sondern f&uuml;r ein k&uuml;nstliches Gebilde, das sowieso zum Absterben verurteilt ist.&ldquo; Auf die Frage, ob er die Zusammenarbeit mit einer neuen ukrainischen F&uuml;hrung unter Beteiligung von Swoboda-Leuten ablehnen w&uuml;rde, lie&szlig; Verheugen keine Zweifel erkennen: &bdquo;Ja, das hei&szlig;t das. Ich bin der Meinung, dass man dieser Regierung eine solche Perspektive nicht anbieten kann, sondern dass man ihr ganz klar machen muss, das B&uuml;ndnis, das sie geschmiedet haben, unter Einbeziehung undemokratischer rechtsradikaler Kr&auml;fte, ist f&uuml;r uns nicht hinnehmbar.&ldquo;\n<p>Eine im Oktober 2012 von der Friedrich-Ebert-Stiftung herausgegebene Studie zum Thema Rechtsextremismus in der Ukraine kommt ebenfalls zu einem unzweideutigen Ergebnis. Deren Autorin Mridula Ghosh, Vorstandsmitglied am Kiewer &bdquo;East European Development Institute&ldquo;, beschreibt Swoboda als eine rechtsextreme Partei, deren ideologische Substanz aus Fremdenfeindlichkeit und einer dezidiert antidemokratischen Ausrichtung bestehe. Ihren Aufstieg habe sie im Wesentlichen dem wirtschaftlichen Niedergang, der allgegenw&auml;rtigen Korruption und dysfunktionalen staatlichen Strukturen in der Ukraine zu verdanken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/weltbuehne\/swoboda-der-westen-unterschaetzt-die-ukrainischen-rechtsextremen\/57253\">Cicero<\/a> <\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Putschisten als Partner<\/strong><br>\nEU unterzeichnet ersten Teil von Assoziierungsabkommen mit ukrainischen Machthabern. Russische F&ouml;deration ratifiziert Beitritt der Krim. Sanktionsspirale dreht sich<br>\nEU-Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy und der ukrainische Regimechef Arseni Jazenjuk haben am Freitag den politischen Teil des Assoziierungsabkommens zwischen der Europ&auml;ischen Union und der Ukraine unterschrieben. &raquo;Das ist ein Zeichen unserer Solidarit&auml;t mit dem Volk der Ukraine, unserer Unterst&uuml;tzung f&uuml;r seine Hoffnungen und f&uuml;r seinen Durst nach Ver&auml;nderungen&laquo;, erkl&auml;rte Van Rompuy anschlie&szlig;end in Br&uuml;ssel. Er vertraue darauf, dass Jazenjuk mit seiner Regierung auf dem Weg &raquo;&ouml;konomischer und demokratischer Reformen&laquo; weitergehe. In dem Papier verpflichtet sich die Ukraine unter anderem zur Respektierung der Menschenrechte. Trotzdem verzichtete der ebenfalls nicht gew&auml;hlte Ratspr&auml;sident auf jeden Hinweis darauf, dass sein Vertragspartner Jazenjuk durch einen verfassungswidrigen Regierungswechsel an die Macht gekommen und bis heute nicht durch Wahlen legitimiert ist. Auch die Pr&auml;senz von Faschisten in dessen Kabinett war Van Rompuy keine Erw&auml;hnung wert, ebenso wenig wie die anhaltenden &Uuml;bergriffe auf Journalisten und Gegner des neuen Regimes in der Ukraine.<br>\nNoch vor wenigen Wochen hatte die EU auf die Bremse getreten. Die Gespr&auml;che &uuml;ber das Abkommen sollten nicht mit der aktuellen &raquo;&Uuml;bergangsregierung&laquo;, sondern erst mit einer neu gew&auml;hlten und von der Bev&ouml;lkerung legitimierten F&uuml;hrung aufgenommen werden, zitierte die Nachrichtenagentur AFP am 24. Februar einen Sprecher der EU-Kommission. Im November 2013 hatte die damalige ukrainische Regierung die Verhandlungen um das Assoziierungsabkommen gestoppt, weil dieses nach Ansicht von Staatschef Wiktor Janukowitsch f&uuml;r das Land wirtschaftliche Nachteile bedeutet h&auml;tte. Die Opposition nahm das zum Anla&szlig; f&uuml;r ihren wochenlangen Protest auf dem Maidan in Kiew, der schlie&szlig;lich zum gewaltsamen Sturz des gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten f&uuml;hrte und auch Vertreter der faschistischen &raquo;Swoboda&laquo;-Partei in die Regierung brachte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/03-22\/010.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sanktionen gegen Russland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>KenFM im Gespr&auml;ch mit: Willy Wimmer<\/strong><br>\nDie westliche Staatengemeinschaft fordert weitere Sanktionen gegen Wladimir Putin und das von ihm gef&uuml;hrte Russland. Grunds&auml;tzlich f&uuml;hren Sanktionen immer zur Vertiefung des Grabens zwischen den Konfliktparteien. Sie treffen eher die Zivilbev&ouml;lkerung denn die politische Kaste, und tragen in der Regel zur Eskalation eines Konfliktes bei. Z&auml;hlt man aktuell eins und eins zusammen, muss man davon ausgehen, dass der von der NATO gef&uuml;hrte Westen auf eine Zuspitzung der Lage hinarbeitet.<br>\nZu genau diesem Fazit kommt auch der langj&auml;hrige CDU-Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer. Er war unter anderem als Staatssekret&auml;r des Verteidigungsministeriums w&auml;hrend der Kanzlerschaft Helmut Kohls t&auml;tig. Wimmer begleitete als Diplomat die 2+4-Gespr&auml;che zur deutschen Wiedervereinigung. Er war von 1994 bis 2000 Vizepr&auml;sident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, kurz OSZE, und kennt die Strukturen derartiger &ldquo;neutraler&rdquo; Organisationen genauestens. Aufgrund dieser Kenntnisse verfolgt Wimmer&nbsp;auch die geplante Aufkl&auml;rung durch eben diese OSZE aufmerksam, denn er wei&szlig;, dass auch Informationen einer solchen angeblich unbefangenen Aufkl&auml;rungsmission manipuliert oder nach den eigenen Bed&uuml;rfnissen einer Konfliktpartei verwendet werden k&ouml;nnen.<br>\nZum Beispiel, um mit selektiven Informationen einen Angriff zu rechtfertigen. So geschehen im Balkankrieg 1999. Ein solcher Angriff auf der Krim wird&nbsp;immer wahrscheinlicher, bef&uuml;rchtet Wimmer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=faL4zRUdQTA\">You Tube<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ich halte das f&uuml;r hochgef&auml;hrlich&rdquo;<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Max Otte sieht weitreichende Folgen der Sanktionen gegen Russland: Die Blockbildung zwischen dem Westen und Russland k&ouml;nne nicht gut sein f&uuml;r die Weltwirtschaft &ndash; und insbesondere den deutschen Mittelstand. (&hellip;)<br>\nM&uuml;ller: Jetzt haben wir verschiedene Zahlen heute Morgen noch bei der Recherche gefunden, unter anderem 170 Milliarden. Das ist die Summe, womit russische Banken bei den westlichen Banken in der Kreide stehen, beziehungsweise russische Unternehmen. Dann 20 Milliarden bei den deutschen Banken. Das ist doch auf der anderen Seite ein Druckpotenzial vonseiten der Russen in Richtung Westen, dass diese Milliarden nicht verloren gehen? (&hellip;)<br>\nOtte: Ja, das meine ich auch. Russland ist ja wirtschaftlich nicht ohnm&auml;chtig, durch den Rohstoffreichtum und so weiter. Wenn man hier auf Wirtschaftssanktionen setzt, dann nimmt man eine Verschlechterung in der Weltwirtschaft insgesamt in Kauf und insgesamt ein schlechteres Klima, und die Weltwirtschaft ist wirklich nicht gesund. Da spielt man auch ein bisschen mit dem Feuer. Im &Uuml;brigen gehen diese Sanktionen wie viele andere auch &uuml;berproportional zulasten Deutschlands. Wenn Amerika Sanktionen beschlie&szlig;t, ist Deutschland das Land, das diese mit am meisten zu tragen und zu zahlen hat, denn unser Mittelstand, also das R&uuml;ckgrat unserer Wirtschaft, ist zurecht stark in Russland engagiert und die wird es treffen, und das muss man sich auch mal &uuml;berlegen seitens der deutschen Politik und da kamen noch nicht viele Bedenken.<br>\nM&uuml;ller: Das sind 6000 deutsche Unternehmen, 6000 deutsche Firmen, die da engagiert sind, 300.000 Arbeitspl&auml;tze, die direkt damit im Zusammenhang stehen. Das hei&szlig;t, diese Komponente, diese 6000 deutschen Firmen, wer auch immer davon jetzt nun betroffen ist, die werden das definitiv sp&uuml;ren?<br>\nOtte: Selbstverst&auml;ndlich. Wir wissen ja nicht, wo diese Sanktionen enden. Aber diese Firmen werden eine Verschlechterung sp&uuml;ren, und es ist in der Tat so, dass wir im Moment &ouml;konomische Blockbildung betreiben, und das geht vom Westen aus. Und ob man so leichtfertig mit der Weltwirtschaft spielen sollte, angesichts dieser Tatsache &ndash; sicherlich ist die Krim, das Krim-Referendum ernst zu nehmen und das ganze ein gravierender politischer Vorfall, aber dass man die Weltwirtschaft in Bl&ouml;cke aufteilt und die Blockbildung vorantreibt, das wage ich doch sehr zu bezweifeln. Das hatten wir nach 1929 auch zum Teil und das hat uns nicht viel weitergebracht.<br>\nM&uuml;ller: Jetzt wollte ich hier noch mal nachfragen, Herr Otte. Wir haben Jahrzehnte in Bl&ouml;cken und in Blockbildung gedacht. Gibt es noch Wirtschaftsbl&ouml;cke?<br>\nOtte: Die USA sind dabei, ganz stark einen amerikanischen Block zu schmieden, auch Europa quasi den USA anzupassen, das europ&auml;ische Finanzsystem dem der USA anzupassen. Hier wird ganz stark eine neue Blockbildung betrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sanktionen-gegen-russland-ich-halte-das-fuer-hochgefaehrlich.694.de.html?dram:article_id=280752\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Es m&uuml;sste also auch im &ouml;konomischen Interesse Deutschlands sein, diese Sanktionspolitik gegen Russland nicht mitzumachen. Entgegen dem Amtseid f&uuml;gt diese schwarz-rote Bundesregierung dem deutschen Volk offensichtlich Schaden zu.<\/em><br>\n<em>&bdquo;Wandel durch Ann&auml;herung&ldquo; ist immer noch aktuell und m&uuml;sste auch im Umgang mit dem heutigen Russland das Motto sein: Das bedeutet jedoch, eine Politik der Deeskalation zu betreiben und die Beziehungen mit Russland zu intensivieren und auszubauen. Derzeit ist jedoch leider das Gegenteil zu beobachten.<\/em><br>\n<em>Weshalb die Bundesregierung den potentiellen Schaden offenbar in Kauf nimmt, ist nicht eindeutig gekl&auml;rt. M&ouml;glicherweise h&auml;ngt das mit dem deutsch-amerikanischen Verh&auml;ltnis zusammen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie stark ist Russland?<\/strong><br>\nDie EU bereitet massive Wirtschaftssanktionen gegen Russland vor. Nach einem Bericht des Guardian k&ouml;nnten sie nicht nur Handel und Energie, sondern auch den Finanzsektor und die Metallindustrie treffen. Doch wer glaubt, Putins Macht stehe auf t&ouml;nernen F&uuml;ssen, k&ouml;nnte sich t&auml;uschen.<br>\nManchmal werden deutsche Journalisten Opfer ihrer eigenen Propaganda. So kursieren &uuml;ber die russische Wirtschaft einige verzerrte Vorstellungen.<br>\nDa stellt Marcus Theune, der aus sicherer Entfernung, n&auml;mlich aus London berichtet, ein&nbsp;wirtschaftliches Chaos in Russland&nbsp;fest. Und aus Berlin meldet Nikolaus Blome: Russland &bdquo;ist zur&uuml;ckgeworfen auf den Stand eines Schwellen- oder Entwicklungslandes.&ldquo;<br>\nVielleicht sollte sich Blome, wenn schon nicht aus Berlin, so doch aus seiner Fantasiewelt zur&uuml;ckziehen und sich ein paar reale Daten ankucken. Die Wirtschaft der Eurozone schrumpfte 2012 um 0,7% und 2013 um weitere 0,4%, w&auml;hrend die Russlands um 3,4% bzw. 1,5% stieg. Wer wurde also hier zur&uuml;ckgeworfen?<br>\nAuch die Sache mit dem Schwellenland ist etwas komplizierter. Mit 15.000$ ist das BIP pro Kopf in Russland immerhin gr&ouml;&szlig;er als in vier L&auml;ndern, die der OECD angeh&ouml;ren, also dem exklusiven Klub der reichen Staaten. Das russische BIP pro Kopf ist n&auml;mlich h&ouml;her als in Ungarn, Mexiko, Polen und der T&uuml;rkei. Und es ist sehr viel h&ouml;her als in den wichtigsten anderen Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder: 37% h&ouml;her als in Brasilien, 128% h&ouml;her als in China und 959% h&ouml;her als in Indien.<br>\nAber nicht nur Blome schreibt Quatsch, auch die Handelsblatt-Autoren Jan Malien und J&ouml;rg Hackhausen. &bdquo;Russland ist auf Kapital aus dem Ausland angewiesen&ldquo;, meinen sie. Aber stopp, gleich wenig sp&auml;ter hei&szlig;t es: &bdquo;Die Kapitalabfl&uuml;sse gingen vor allem von Einheimischen aus.&ldquo; Ja, was denn nun? Kapitalimporte oder Kapitalabfl&uuml;sse?<br>\nTats&auml;chlich weist Russland &ndash; wie Deutschland &ndash; regelm&auml;&szlig;ig einen Leistungsbilanz&uuml;berschuss auf und das hei&szlig;t auf der anderen Seite, es exportiert netto Kapital. Marcus Theunes oben verlinkter Artikel &bdquo;Londongrad&ldquo; dokumentiert gerade dies.<br>\nNicht ausgeschlossen ist dagegen, dass gerade die politische Krise die Wende einleitet. Aktuell wird n&auml;mlich gemeldet, dass&nbsp;russische Unternehmen wie auch die russische Notenbank ihre Gelder aus dem Westen heimholen&nbsp;&ndash; aus Angst davor, dass die Konten eingefroren werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftswurm.net\/2014\/russland-stark-oder-schwach\/\">wirtschaftswurm.net<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wir t&ouml;ten nicht mehr f&uuml;r die Nato! Protest von US-Soldaten<\/strong><br>\nSie werfen bei einer Demonstration ihre Auzeichnungen weg und erkl&auml;ren warum! Zur Erinnerung, t&auml;glich nimmt sich ein US-Soldat das Leben, das bedeutet mehr Opfer als in den US-Kriegen&nbsp;fallen!<br>\nHier mal ein aktuelles Bild aus den USA welches sich im Netz verbreitet&hellip;es zeigt einen aktiven Soldaten der sich Gedanken &uuml;ber die Krise mit Putin bzw, Russland macht.<br>\nStop the war drums!<br>\n&ldquo;I&rsquo;m an active duty army vet and a current national guardsman, and I&rsquo;m sick at heart that it appears our leaders are trying to get us into a fight with Russia.&rdquo;<br>\n&ldquo;Unsere Feinde leben nicht 7000 Kilometer entfernt, es sind die Milliard&auml;re und Million&auml;re hier in den USA!! Wir entschuldigen uns f&uuml;r das, was wir Irakern, Afghanen &hellip;.. angetan haben!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirwollenkeinenkrieg.wordpress.com\/2014\/03\/22\/wir-toten-nicht-mehr-fur-die-nato-protest-von-us-soldaten-sie-werfen-bei-einer-demonstration-ihre-auzeichnungen-weg-und-erklaren-warum-zur-erinnerung-taglich-nimmt-sich-ein-us-soldat-das-leben-d\/\">wirwollenkeinenkrieg<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kriegsverbrecher<\/strong><br>\nHeute vor 15 Jahren begann der v&ouml;lkerrechtswidrige NATO-Bombenkrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien.<br>\nAngegriffen wurden vor allem zivile Ziele wie die Sendezentrale des serbischen Rundfunks RTS, die &raquo;Zastava&laquo;-Autofabrik in Kragujevac, eine Br&uuml;cke in Varvarin und die chinesische Botschaft. Die NATO sprach zynisch von Kollateralsch&auml;den. Die Verantwortlichen wurden bis heute von keinem Gericht belangt. Zum Beispiel:<br>\nGerhard Schr&ouml;der\n<ul>\n<li>Von 1998 bis 2005 Kanzler der Bundesrepublik Deutschland (SPD)<\/li>\n<li>Befahl den ersten Kampfeinsatz deutscher Soldaten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zur &raquo;Verteidigung&laquo; von &raquo;Freiheit, Demokratie und Menschenrechten&laquo;. Er ist gest&auml;ndig<\/li>\n<\/ul>\n<p>Joseph &raquo;Joschka&laquo; Fischer<\/p>\n<ul>\n<li>Von 1998 bis 2005 Au&szlig;enminister der Bundesrepublik Deutschland (Gr&uuml;ne)<\/li>\n<li>Rechtfertigte den NATO-Bombenkrieg mit den S&auml;tzen: &raquo;Ich habe nicht nur gelernt: Nie wieder Krieg. Ich habe auch gelernt: Nie wieder Auschwitz.&laquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Rudolf Scharping<\/p>\n<ul>\n<li>Von 1998 bis 2002 Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland (SPD)<\/li>\n<li>Legitimierte den Krieg mit der angeblichen Existenz eines serbischen Plans zur Vertreibung der Albaner aus dem Kosovo, dem sogenannten Hufeisenplan, einer Propagandal&uuml;ge<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/03-24\/057.php\">junge Welt<\/a> <\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Zeit-online vom 09.03.2014: Putin verstehen mit Gerhard Schr&ouml;der<\/strong><br>\nDer Altkanzler nennt in einer ZEIT-Matinee das russische Vorgehen auf der Krim v&ouml;lkerrechtswidrig, warnt aber, Putin zu d&auml;monisieren. Vermittler will Schr&ouml;der nicht sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/\/politik\/ausland\/2014-03\/ukraine-russland-putin-schroeder\">zeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Gerhard Schr&ouml;der gesteht damit ein, dass ihm im Fr&uuml;hjahr 1999 bewusst war,<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>dass &ldquo;wir&rdquo; (die Bundesregierung) &ldquo;unsere Flugzeuge &hellip; nach Serbien geschickt (haben), und die haben zusammen mit der NATO einen souver&auml;nen Staat gebombt, ohne dass es einen UN-Sicherheitsratsbeschluss gegeben h&auml;tte&rdquo; und<\/em><\/li>\n<li><em>dass er damit als Bundeskanzler im Fr&uuml;hjahr 1999 &ldquo;gegen das V&ouml;lkerrecht&rdquo; versto&szlig;en hat<\/em><\/li>\n<li><em>dass f&uuml;r Putins Vorgehen gegen die Ukraine der Kosovo-Krieg &ldquo;die Blaupause&rdquo; gewesen sei.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Bekanntlich hatte der Generalbundesanwalt die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Mitglieder der Bundesregierung damals mit dem Argument abgelehnt, die Regierung habe keine v&ouml;lkerrechtswidrige Aggression begangen.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ialana.de\/arbeitsfelder\/konflikte-kriege-und-loesungstrategien\/aktuelle-brennpunkte\/ukraine\/752-zeit-online-vom-09-03-2014-putin-verstehen-mit-gerhard-schroeder%20\">IALANA<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Wenn Schr&ouml;der Verst&auml;ndnis f&uuml;r Russlands und insbesondere Putins Position &auml;u&szlig;ert, ist dem zuzustimmen.<\/em><br>\n<em>Durch den Verweis auf und das freim&uuml;tige Eingest&auml;ndnis des Versto&szlig;es gegen das V&ouml;lkerrecht wegen des Kosovo ergeben sich Fragen:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em>Wenn Schr&ouml;der gegen das V&ouml;lkerecht versto&szlig;en hat, m&uuml;sste er dann nicht daf&uuml;r vor einem Gericht (Internationaler Strafgerichtshof?) zur Verantwortung gezogen werden? Schlie&szlig;lich sind viele Menschen durch die Nato-Bomben get&ouml;tet und noch mehr verletzt worden. Es ist also sehr massiv gegen die Menschenrechte versto&szlig;en worden.<\/em><\/li>\n<li><em>Wenn Schr&ouml;der gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en hat, verstie&szlig; er dann nicht auch gegen das deutsche Grundgesetz, das einen Angriffskrieg verbietet (Art. 26 GG); ebenso &sect; 80 Strafgesetzbuch?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NSA<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ex-NSA-Chef Hayden sieht den Fehler nicht<\/strong><br>\nNein, entschuldigen will sich Michael Hayden nicht f&uuml;r die Spionage, die die National Security Agency in seiner Amtszeit gegen Deutschland betrieben hat und bis heute betreibt. Leid tut dem fr&uuml;heren NSA-Chef nur, dass die Sache herausgekommen ist.<br>\nDer fr&uuml;here NSA-Pr&auml;sident Michael Hayden hat eine Entschuldigung f&uuml;r die Spionage gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel abgelehnt. &ldquo;Die Geschichte um die deutsche Bundeskanzlerin hat die Dinge sehr erschwert&rdquo;, sagte Hayden in einem Interview mit dem &ldquo;Spiegel&rdquo;. Der pensionierte Vier-Sterne-General war von 1999 bis 2005 Chef der National Security Agency. Merkels Handy wurde seit 2002 abgeh&ouml;rt, damals war sie noch Oppositionsf&uuml;hrerin.<br>\n&ldquo;Ich bin nicht bereit, mich daf&uuml;r zu entschuldigen, dass wir eine andere Nation nachrichtendienstlich beobachtet haben&rdquo;, fuhr Hayden fort. &ldquo;Aber ich bin bereit, mich daf&uuml;r zu entschuldigen, dass wir einen guten Freund schlecht haben aussehen lassen. Was auch immer wir heimlich taten &ndash; wir konnten es nicht geheim halten und haben damit einen Freund in eine sehr schwierige Lage gebracht. Schande &uuml;ber uns, das ist unser Fehler.&rdquo;<br>\nAbgeh&ouml;rt wird Merkel mittlerweile angeblich nicht mehr. Daf&uuml;r wurde die &Uuml;berwachung ihres Umfeldes verst&auml;rkt, wie die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; im Februar berichtet hatte. &ldquo;Wir haben die Order, keinerlei Informationsverluste zuzulassen, nachdem die Kommunikation der Kanzlerin nicht mehr direkt &uuml;berwacht werden darf&rdquo;, zitierte die Zeitung einen US-Geheimdienstmitarbeiter. Unter anderem werde Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re abgeh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ex-NSA-Chef-Hayden-sieht-den-Fehler-nicht-article12517136.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Mit einer Entschuldigung durch den Ex-NSA-Pr&auml;sidenten w&auml;re diese Angelegenheit auch wohl kaum zu bereinigen.<\/em><br>\n<em>Notwendig sind Ver&auml;nderungen von Vertr&auml;gen und Gesetzen, darauf macht zurecht z.B. der Historiker Foschepoth aufmerksam: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/historiker-foschepoth-ueber-us-ueberwachung-die-nsa-darf-in-deutschland-alles-machen-1.1717216\">Die NSA darf in Deutschland alles machen<\/a>&ldquo;<\/em><br>\n<em>Daf&uuml;r m&uuml;sse sich diese Bundesregierung einsetzen &ndash; im Interesse von Deutschland; notfalls auch gegen bisherige Partner.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Some facts about how NSA stories are reported<\/strong><br>\nSeveral members of the august &ldquo;US Journalists Against Transparency&rdquo; club are outraged by revelations in yesterday&rsquo;s New York Times&nbsp;(jointly published by der Spiegel) that the NSA has been hacking the products of the Chinese tech company Huawei as well as Huawei itself at exactly the same time (and in exactly the same way) as the US Government has been claiming the Chinese government hacks. Echoing the script of national security state officials, these journalists argue that these revelations are unjustified, even treasonous, because this is the type of spying the NSA should be doing, and disclosure serves no public interest while harming American national security, etc. etc.<br>\nTrue to form, however, these beacons of courage refuse to malign the parties that actually made the choice to publish these revelations &ndash; namely, the reporters and editors of&nbsp;the New York Times &ndash; and instead use it to advance their relentless attack on Edward Snowden. To these journalists, there are few worse sins than &ldquo;stealing&rdquo; the secrets of the US government and leaking them to the press (just as was true in the WikiLeaks case, one must congratulate the US Government on its outstanding propaganda feat of getting its journalists to lead the war on those who bring transparency to the nation&rsquo;s most powerful factions). But beyond the abject spectacle of anti-transparency journalists, these claims are often based on factually false assumptions about how these stories are reported, making it worthwhile once again to underscore some of the key facts governing this process:<br>\n(1) Edward Snowden has not leaked a single document to any journalist since he left Hong Kong in June: 9 months ago. Back then, he provided a set of documents to several journalists and asked that we make careful judgments about what should and should not be published based on several criteria. He has played no role since then in deciding which documents are or are not reported. Those decisions are made entirely by media outlets that are in possession of those documents. Thus, calling a new NSA story &ldquo;Snowden&rsquo;s latest leak&rdquo; or asking &ldquo;why would Snowden decide to publish this now?&rdquo; &ndash; as though he&rsquo;s doling out documents one by one or deciding which documents should be published &ndash; is misleading in the extreme: those decisions are made exclusively by the journalists and editors of those news outlets.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/firstlook.org\/theintercept\/2014\/03\/23\/facts-nsa-stories-reported\/\">The Intercept<\/a><\/li>\n<li><strong>Snowden-Enth&uuml;llung: NSA spionierte Chinas Staatsf&uuml;hrung und Konzerne aus<\/strong><br>\nSie infiltrierten Netzwerke, lasen E-Mails und stahlen Firmengeheimnisse: Mit gro&szlig;em Aufwand hat der US-Geheimdienst NSA nach SPIEGEL-Informationen chinesische Politiker und Konzerne ausgesp&auml;ht. Eines der Ziele war der Huawei-Konzern &ndash; wegen seiner zunehmenden Bedeutung f&uuml;r das Internet.<br>\nDie amerikanische Regierung hat eine digitale Gro&szlig;offensive gegen China gestartet und dabei auch die chinesische Staatsf&uuml;hrung und den Huawei-Konzern ins Visier genommen. Das geht aus Unterlagen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden hervor, die der SPIEGEL einsehen konnte. Zu den Zielen, die der amerikanische Geheimdienst attackierte, z&auml;hlen der ehemalige Staatspr&auml;sident Hu Jintao, das chinesische Handelsministerium, das Au&szlig;enministerium, Banken sowie Telekommunikationsunternehmen.<br>\nBesonderen Aufwand betrieb die NSA gegen den Huawei-Konzern, der mit rund 28 Milliarden Euro Jahresumsatz der zweitgr&ouml;&szlig;te Netzwerkausstatter der Welt ist. Anfang 2009 startete die NSA eine umfangreiche Operation gegen das Unternehmen, das als einer der gr&ouml;&szlig;ten Konkurrenten der US-Firma Cisco gilt. Einer Spezialeinheit des US-Nachrichtendienstes gelang es, an rund 100 Stellen das Computernetzwerk von Huawei zu infiltrieren und unter anderem eine Liste mit mehr als 1400 Kunden sowie interne Dokumente f&uuml;r das Training von Ingenieuren an den Huawei-Produkten zu kopieren.<br>\nLaut einer geheimen NSA-Pr&auml;sentation schafften es die NSA-Mitarbeiter nicht nur, sich Zugang zum E-Mail-Archiv zu verschaffen, sondern auch zum geheimen Quellcode einzelner Huawei-Produkte. Der Quellcode einer Software gilt als das Allerheiligste von Computerunternehmen. Weil Huawei den Mail-Verkehr jedes Mitarbeiters &uuml;ber die Zentrale in Shenzhen leitete, wo die NSA eingedrungen war, lasen die Amerikaner von Januar 2009 an einen Gro&szlig;teil des Mail-Verkehrs der Belegschaft mit &ndash; inklusive der Post des Firmenchefs Ren Zhengfei und der Verwaltungsratschefin Sun Yafang.<br>\n&ldquo;Wir haben gegenw&auml;rtig guten Zugang und so viele Daten, dass wir nicht wissen, was wir damit tun sollen&rdquo;, hei&szlig;t es in einem internen Dokument. Als Grund f&uuml;r die Ausforschung gab die NSA an, dass &ldquo;viele unserer Ziele &uuml;ber Huawei-Produkte kommunizieren&rdquo; und man auf dem Stand der Technik bleiben m&uuml;sse. Zudem gebe es die Sorge, &ldquo;dass die Volksrepublik China die weitverzweigte Infrastruktur von Huawei zu Spionagezwecken nutzen&rdquo; k&ouml;nne. Unklar bleibt, ob die Geheimen daf&uuml;r Belege gefunden haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/spiegel-nsa-spioniert-chinesische-staatsfuehrung-und-huawei-aus-a-960151.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Jahrelang hat die US-Regierung China Wirtschaftsspionage und Hackerangriffe vorgeworfen. Nun scheint zumindest das Gegenteil bewiesen zu sein.<\/em><br>\n<em>Es kann also auch nicht verwundern, wenn russische Politiker und Konzerne ins Visier von amerikanischen Geheimdiensten geraten sein sollten. Angesichts der Ukraine-Krise bekommt diese These ein besonderes Interesse.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>De Maizi&egrave;re mahnt NSA-Ausschussmitglieder zu R&uuml;cksicht auf USA<\/strong><br>\nBundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re hat die Mitglieder des NSA-Untersuchungsausschusses ermahnt, sich ihrer Verantwortung f&uuml;r das deutsch-amerikanische Verh&auml;ltnis bewusst zu sein. Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbeh&ouml;rden mit den USA sei f&uuml;r die Sicherheit Deutschlands von &uuml;berragender Bedeutung, sagte er der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;. Wenn der Ausschuss diese Zusammenarbeit besch&auml;dige, w&uuml;rde das einen Schaden bedeuten f&uuml;r die deutschen Soldaten, Polizisten und Botschaften im Ausland, sagt de Maizi&egrave;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/politik\/geheimdienste-de-maizire-mahnt-nsa-ausschussmitglieder-zu-ruecksicht-auf-usa-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-140322-99-00125\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mutma&szlig;liche Microsoft-E-Mails zeigen die &Uuml;berwachungskosten des FBI<\/strong><br>\nRechnungen geben Hinweise darauf, wie oft eine Spezialeinheit des FBI auf Kundendaten des Technologieunternehmens zugreift. Die E-Mails wurden von der Hackergruppe Syrian Electronic Army ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDokumente, die von der Syrian Electronic Army (SEA) ver&ouml;ffentlicht wurden, sollen belegen, wie viel Geld Microsoft von der Digital Intercept Technology Unit (DITU) des FBI f&uuml;r das Einsehen von Kundeninformationen verlangt. Dass Microsoft der Beh&ouml;rde die Zeit f&uuml;r die Bearbeitung rechtm&auml;&szlig;iger Anfragen dieser Art in Rechnung stellt, ist an sich nicht ungew&ouml;hnlich. Allerdings geben die Rechnungen einen Eindruck davon, wie oft dies passiert.<br>\nMehr als tausend Anfragen im Monat<br>\nIm Dezember 2012 hat der Konzern aus Redmond der DITU zum Beispiel 145.100 US-Dollar in Rechnung gestellt. Bei den angegebenen 100 Dollar pro Anfrage, w&uuml;rde das bedeuten, dass die DITU in einem Monat 1451 Mal auf Microsofts Kundendaten zugegriffen h&auml;tte. Die Rechnung f&uuml;r den August 2013 gibt 1761 Anfragen zu je 200 Dollar an. In seinem Transparenzreport von 2013 hatte Microsoft angegeben, im Jahr 2012 insgesamt 11.073 Anfragen von US-Strafverfolgungsbeh&ouml;rden erhalten zu haben, davon wurden bei 8740 Anfragen Daten weitergegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Mutmassliche-Microsoft-E-Mails-zeigen-die-Ueberwachungskosten-des-FBI-2152076.html?wt_mc=nl.ho\">heise online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gibt es wie in England boomende Nullstundenvertr&auml;ge in Deutschland?<\/strong><br>\nTelepolis hat beim Arbeitsministerium, dem Arbeitgeberverband, dem DGB und Ver.di nachgefragt<br>\nVergangene Woche hatten wir &uuml;ber die schnelle Zunahme von Nullstundenvertr&auml;gen in Gro&szlig;britannien seit der Finanzkrise geschrieben (Starke Zunahme von Nullstundenvertr&auml;gen in Gro&szlig;britannien). Die britische Statistikbeh&ouml;rde geht davon aus, dass es mehr als eine halbe Million &ldquo;Arbeitnehmer&rdquo; gibt, die mit solchen Vertr&auml;gen besch&auml;ftigt werden, die keine garantierte Arbeitszeit und damit keinen garantierten Lohn beinhalten. Oft wird nur der Mindestlohn bezahlt. Das sind dreimal mehr als noch 2010, andere Sch&auml;tzungen gehen von einer Million Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse auf Abruf aus.<br>\nDas britische Arbeitsministerium hat gerade eine Befragung abgeschlossen, um zu sehen, ob es Regulierungsbedarf gibt. Grunds&auml;tzlich sind solche Vertr&auml;ge aber in Gro&szlig;britannien legal und sollen auch weiterhin bestehen, Labour will sie verbieten. Amazon oder McDonald&rsquo;s haben viele Besch&auml;ftigte mit solchen Nullstundenvertr&auml;gen. Nullstundenvertr&auml;ge stellen eine Vereinbarung zwischen einem Arbeitsnehmer und einem Arbeitgeber dar, in der der Lohn und die Umst&auml;nde f&uuml;r das Anbieten bzw. die Anforderung von Arbeit geregelt sind, aber es gibt keine minimale Stundenzahl. Ansonsten herrscht bei weiteren Klauseln Wildwuchs. Manchmal werden die Mitarbeiter auf Abruf verpflichtet, die Arbeit anzunehmen, wenn sie angeboten wird, gelegentlich d&uuml;rfen die Mitarbeiter auch nicht bei einem anderen Unternehmen arbeiten, selbst wenn ihnen gerade keine Arbeit angeboten wird. Es kommt auch darauf an, ob die Mitarbeiter als Angestellte gelten, womit ihnen eine Reihe von Rechten zukommt, als Arbeiter oder als Selbst&auml;ndige. Zweidrittel sollen als Angestellte besch&auml;ftigt sein.<br>\nTelepolis interessierte, ob es solche Nullstundenarbeitsverh&auml;ltnisse, die eine weitere Flexibilisierung der Arbeitsmarktes zu Lasten des Arbeitnehmers auch in Deutschland gibt. Daher haben wir Anfragen an das Arbeitsministerium, Gewerkschaften, den Arbeitgeberverband und die Arbeitsagentur gerichtet, um zu kl&auml;ren, ob es Kenntnis von vergleichbaren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen auf Abruf gibt und wie die rechtliche Situation aussieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41259\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lohnentwicklung ab 1970 &ndash; Teil 1: Seit Hartz IV bricht die Ausbeutungsrate Rekorde<\/strong><br>\nWir haben uns bereits in vielen Artikeln mit der Lohnentwicklung in Deutschland seit 1999 und ihrer Bedeutung f&uuml;r die europ&auml;ische Krise auseinandergesetzt, nun soll es auch um die 70er, 80er und 90er Jahre gehen. Der Ma&szlig;stab f&uuml;r die Entwicklung der durchschnittlichen Reall&ouml;hne1 ist die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivit&auml;t. In der folgenden Abbildung sind die Daten des statistischen Bundesamts f&uuml;r die Entwicklung des realen Bruttolohns pro Stunde und der realen Arbeitsproduktivit&auml;t2 f&uuml;r das fr&uuml;here Bundesgebiet und ab 1991 f&uuml;r Gesamtdeutschland3 dargestellt.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140324_loehne.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140324_loehne_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Die L&ouml;hne (rote Kurve) steigen in den 70ern im Einklang mit der Produktivit&auml;t (schwarze Kurve) an, was man auch als verteilungsneutrale Entwicklung bezeichnet. W&auml;hrend der 2. &Ouml;lkrise (1979\/80) kommt es kurzzeitig zur Verlangsamung der Produktivit&auml;tsentwicklung und die L&ouml;hne stagnieren aufgrund der verschlechterten Verhandlungsposition der Arbeitnehmer (starker Anstieg der Arbeitslosigkeit) sogar innerhalb der gesamten 1. H&auml;lfte der Dekade. In der 2. H&auml;lfte der 80er erholt sich das Lohnniveau wieder und die Produktivit&auml;tsentwicklung nimmt wieder Fahrt auf wie in den 70ern. Nach der Wende beginnen die Kurven bei einem neuen durchschnittlich Lohn- und Produktivit&auml;tsniveau Gesamtdeutschlands. W&auml;hrend der Konsolidierungsphase der neuen BRD stagniert die Produktivit&auml;tsentwicklung und das Lohnnivau steigt, wenn auch deutlich weniger als noch in den 70ern und 80ern. Ab 1995 legt die Produktivit&auml;t wieder deutlich zu und nimmt danach bis heute etwas geringer, aber kontinuierlich und st&auml;rker zu als die Lohnsteigerungen. Als die L&ouml;hne von 2003 &ndash; 2008 im Zuge der Agenda 2010 zum ersten Mal in der Geschichte der BRD sp&uuml;rbar abfallen, entwickeln sich L&ouml;hne und Produktivit&auml;t stark scherenartig auseinander. Die darauffolgende leichte Erholung der L&ouml;hne kann diesen Trend &nbsp;zwar etwas verringern, ist aber nicht ann&auml;herungsweise stark genug, um die Schere &ndash; auch nicht in naher Zukunft &ndash; wieder zu schlie&szlig;en.<br>\nInsgesamt stieg der durchschnittliche Bruttolohn (in Preisen von 2013) von 12,51 Euro\/Stunde 1970 auf 23,63 Euro\/Stunde 2013. Die heute angedachten Mindestl&ouml;hne von 8,50 Euro\/Stunde kann man also dem Betrag nach eher als Zeitreise in die 60er betrachten denn als eine gerechte Forderung. Pro Arbeitsstunde eines Erwerbst&auml;tigen wurden dabei&nbsp;1970 durchschnittlich Werte (real)&nbsp;von 21,72 Euro geschaffen, 2013 waren es bereits 47,14 Euro.<br>\nW&auml;re der Bruttolohn der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten so angestiegen wie der von ihnen geschaffene Wertezuwachs betragen hat, so m&uuml;sste er 2013 27,14 Euro\/Stunde betragen, somit&nbsp; fehlen am tats&auml;chlichen Lohn 3,51 Euro\/Stunde (14,8%),4.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=4404\">Maskenfall<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Studie: Familienfreundlichkeit oft nur Fassade<\/strong><br>\nFast drei Viertel aller deutschen Arbeitnehmer haben einer Studie zufolge nicht das Gef&uuml;hl, dass ihr Unternehmen viel f&uuml;r die Vereinbarkeit von Familie und Beruf tut. Lediglich 13 Prozent meinen, dass ihre Firma daf&uuml;r alle wesentlichen Leistungen anbietet. Jeder Dritte bef&uuml;rchtet Nachteile, wenn er familienfreundliche Leistungen in Anspruch nimmt.<br>\nDies berichtet die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. 80 Prozent der Befragten glauben, dass ihr Arbeitgeber sehr gro&szlig;en Wert auf die st&auml;ndige Pr&auml;senz der Mitarbeiter am Arbeitsplatz legt, 70 Prozent der Arbeitnehmer sehen ihre F&uuml;hrungskr&auml;fte in puncto Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht als Vorbild an. 92 Prozent der Befragten geben an, dass sich die Familienfreundlichkeit im Unternehmen in den letzten 12 Monaten nicht verbessert hat. 33 Prozent der m&auml;nnlichen Befragten haben kein Vertrauen, mit ihrer direkten F&uuml;hrungskraft &uuml;ber das Thema Vereinbarkeit von Kindern und Karriere zu sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/wirtschaft\/unternehmen\/studie-familienfreundlichkeit-oft-nur-fassade-aid-1.4123766\">RP Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hilfe, ich will mein Kind zur&uuml;ck<\/strong><br>\nEin unbedachter Satz und Lilia K. wurde als selbstmordgef&auml;hrdet in die Psychiatrie eingeliefert. Ihr Sohn kam in eine Pflegefamilie. Seitdem versucht sie alles, um wieder mit ihm zusammenzuleben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/aktuellste\/434#\/beitrag\/video\/2117156\/Hilfe,-ich-will-mein-Kind-zur%C3%BCck!\">ZDF mediathek<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Es ist skandal&ouml;s, wenn kommunale Mitarbeiter eines Jugendamtes, die medizinische und psychologische Laien sind, derartige Bewertungen leisten d&uuml;rfen. In der Tat ist dieser Fall leider kein Einzelfall, in dem Eltern auch nur in den Verdacht geraten, psychisch krank zu sein. Im in der &bdquo;mona lisa&ldquo;-Sendung dargestellten Fall ist die Mutter sogar in der Psychiatrie gewesen; eigentlich unvorstellbar, aber der Fall Mollath l&auml;&szlig;t gr&uuml;&szlig;en.<\/em><br>\n<em>Es kann der Eindruck entstehen, dass unter dem Deckmantel des Kinderwohls -neben der technologischen &Uuml;berwachung z.B. per Auto, Handy und Internet- eine weitere &Uuml;berwachungsinstanz installiert wird, denn im Rahmen von Gesetzes&auml;nderungen haben kommunale Jugend&auml;mter relativ weitreichende Kompetenzen erhalten, die kaum einer Kontrolle unterliegen; mehr dazu u.a. hier: Prof. Dr. Wolfgang Klenner im Interview mit Karin J&auml;ckel &uuml;ber <a href=\"http:\/\/www.karin-jaeckel.de\/aktuelles\/Prof_Dr_Wolfgang_Klenner_JuA_Interv_Karin.pdf\">&ldquo;Das Jugendamt im rechtsfreien Raum&rdquo; [PDF &ndash; 38.4 KB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der soziale Wohnbau und das EU Wettbewerbsrecht<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat bereits mehrmals auf Dr&auml;ngen von VermieterInnenverb&auml;nden&nbsp;sozialpolitische Regelungen im Bereich Wohnen in einzelnen EU-Mitgliedsstaaten beanstandet. Einige konservative Regierungen nahmen das als willkommenen Anlass, um den Gestaltungsspielraum&nbsp;im sozialen Wohnbau deutlich zu beschneiden. Eine neue Initiative 27 Europ&auml;ischer St&auml;dte will hier nun gegensteuern. Sie pocht auf die nationalstaatliche&nbsp;Autonomie in der Wohnpolitik&nbsp;und fordert eine breite Definition des sozialen Wohnbaus ein.<br>\nGrunds&auml;tzlich sind Wohnungsbau und &ndash;vermietung autonome Regelungskompetenz&nbsp;der einzelnen EU Mitgliedstaaten. Und so k&ouml;nnte man meinen, wer in einer mit F&ouml;rderung errichten Wohnung wohnen kann und darf, bestimmen in &Ouml;sterreich die jeweiligen Bundesl&auml;nder selbst. Leider ist dem aber nicht so, denn die EU genauer die EU Kommission als Exekutivorgan f&uuml;r das EU&nbsp;Recht nimmt immer st&auml;rker in den Bereich Wohnen Einfluss. Einerseits interveniert sie &uuml;ber das EU&nbsp;Wettbewerbsrecht&nbsp;und dessen Ausnahmen (das soziale Beihilfenrecht&nbsp;SGEI), andererseits &uuml;ber das Energierecht, das im Rahmen der geteilten Zust&auml;ndigkeit auch Regelungskompetenz der EU ist.<br>\nIn bereits zwei europ&auml;ischen Mitgliedsstaaten sind die Bewohner mit tiefgreifenden &Auml;nderungen im Bereich des sozialen Wohnbaus&nbsp;konfrontiert &ndash; Schweden und Niederlande. In einem dritten &ndash; Frankreich &ndash; hat die nationale Regierung deutlich gemacht, dass sie die von der EU Kommission &ndash; aufgrund einer Beschwerde des franz&ouml;sischen VermieterInnenverbandes&nbsp;&ndash; angestrengte &Uuml;berpr&uuml;fung der franz&ouml;sischen Regelung des sozialen Wohnbaus als eine unangemessene Einmischung in innerstaatliches Recht betrachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/der-soziale-wohnbau-und-das-eu-wettbewerbsrecht\/#more-5134\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nebeneink&uuml;nfte: Gaulweiler ist Spitzenverdiener mit &uuml;ber einer halben Million Euro<\/strong><br>\nDie h&ouml;chsten Nebeneink&uuml;nfte im Deutschen Bundestag bezieht nach Berechnungen der Transparenzorganisation abgeordnetenwatch.de aktuell der CSU-Abgeordnete Peter Gauweiler. Nach Angaben von abgeordnetenwatch.de kassierte Gauweiler als Rechtsanwalt seit Beginn der Legislaturperiode Ende Oktober 2013 mindestens 509.000 Euro, aber vermutlich deutlich mehr. Von einem Mandanten erhielt Gauweiler ein Honorar von &uuml;ber einer Viertelmillion Euro (Stufe 10). Die tats&auml;chliche H&ouml;he ist unbekannt, da Abgeordnete ihre Eink&uuml;nfte lediglich in einem sehr groben Stufensystem ver&ouml;ffentlichen m&uuml;ssen.<br>\nNeben Gauweiler geh&ouml;ren die Unions-Abgeordneten Albert Stegemann, Hans Michelbach und Stephan Harbarth zu weiteren Spitzenverdienern im Deutschen Bundestag. Stegemann kassierte seit Oktober 2013 mindestens 290.500 Euro, Michelbach und Harbarth kamen auf mindestens 250.000 Euro.<br>\nHohe Nebenverdienste erhielten nach abgeordnetenwatch.de-Berechnungen auch folgende Parlamentarier: \n<ul>\n<li>Philipp Graf Lerchenfeld (CSU): mind. 164.500 Euro <\/li>\n<li>Johannes R&ouml;ring (CDU): mind. 117.500 Euro <\/li>\n<li>Philipp Mi&szlig;felder (CDU): mind. 100.000 Euro <\/li>\n<li>Norbert R&ouml;ttgen (CDU) : mind. 91.000 Euro <\/li>\n<li>Heinz Riesenhuber (CDU): mind. 75.000 Euro <\/li>\n<li>Achim Post (SPD): mind. 75.000 Euro <\/li>\n<li>Rudolf Henke (CDU):&nbsp; mind. 73.500 Euro <\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei seinen Berechnungen legte abgeordnetenwatch.de die jeweils niedrigste Einkunft aus einer der insgesamt zehn Stufen zugrunde, also bei der Stufe Eins 1.000 Euro, bei Stufe Zwei 3.500 Euro, Stufe 3 7.000 Euro usw. Monatliche Eink&uuml;nfte wurden mit 5 multipliziert (5 Monate seit Zusammentritt des Bundestags am 22. Oktober 2013).<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/ueber-uns\/presse\/pressemitteilungen\/2014-03-21\/nebeneinkunfte-gaulweiler-ist-spitzenverdiener-mit\">abgeordnetenwatch.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/nebeneinkuenfte2014\">Das sind die Nebeneink&uuml;nfte der Bundestagsabgeordneten<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: Mindestens 123 Abgeordnete haben einen Nebenjob<\/strong><br>\nSPIEGEL ONLINE zeigt, wie viele Parlamentarier neben ihrem Mandat Eink&uuml;nfte beziehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Demnach haben 123 Abgeordnete nach eigenen Angaben Nebeneink&uuml;nfte von mindestens 1000 Euro bezogen. Diese Parlamentarier haben ihre Extraverdienste nach dem neuen Zehn-Stufen-System sortiert.<\/li>\n<li>Wahrscheinlich gibt es noch mehr Nebenjobber im Bundestag. 273 Abgeordnete haben keine ihrer T&auml;tigkeiten mit einer Stufe oder dem Hinweis auf eine ehrenamtliche T&auml;tigkeit versehen. Das m&uuml;ssen sie auch nicht zwingend: Wer Eink&uuml;nfte unter 1000 Euro monatlich oder unter 10.000 Euro j&auml;hrlich bezieht, muss nichts davon ver&ouml;ffentlichen.<\/li>\n<li>Explizit keine Nebeneink&uuml;nfte haben nach eigenen Angaben 115 Abgeordnete bezogen.<\/li>\n<li>Ausschlie&szlig;lich im Ehrenamt haben nach eigenen Angaben 120 Abgeordnete nebenbei gearbeitet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nebeneinkuenfte-im-bundestag-123-abgeordnete-haben-nebenjob-a-959844.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Jeder normale Mensch fragt sich, mit welchem zeitlichen und kr&auml;ftem&auml;&szlig;igen Aufwand man 100.000 oder gar 250.000 Euro &bdquo;verdienen&ldquo; kann und daneben noch der T&auml;tigkeit eines Volksvertreters nachgehen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bahnchef Grube: Extra-Gehalt f&uuml;r Politiker-Treffen<\/strong><br>\nPolitiker treffen, Fahrg&auml;ste und Mitarbeiter zufrieden stellen, das sollte eigentlich zu den Kernaufgaben von Bahnchef Grube geh&ouml;ren. Weit gefehlt! Denn genau daf&uuml;r wird er extra entlohnt, so jedenfalls steht es in seinem Bonus-Vertrag, den KONTRASTE einsehen konnte.<br>\nDeutliche Worte. Dass viele Top-Manager in Deutschland weitaus mehr verdienen als die Bundeskanzlerin, ist kein Geheimnis. Doch auch bei staatseigenen Unternehmen sind die Geh&auml;lter der Vorstandschefs recht &uuml;ppig, so wie etwa bei Bahnchef R&uuml;diger Grube. Nat&uuml;rlich, der Mann tr&auml;gt eine hohe Verantwortung. Seltsam nur &ndash; meinen Ursel Sieber und Markus Pohl &ndash; dass ihm vertraglich noch ein Bonus zugesichert wird, f&uuml;r eine Aufgabe, die eigentlich sowieso zu seinem Job geh&ouml;rt&hellip;<br>\nSo wird Grube ein Bonus in Aussicht gestellt, wenn er sich mindestens f&uuml;nfmal im Jahr mit Mitgliedern relevanter Bundestagsaussch&uuml;sse trifft, viermal mit EU-Politikern und zehnmal mit Spitzenvertretern der Bundesl&auml;nder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-20-03-2014\/bahnchef-grube--extra-gehalt-fuer-politiker-treffen.html\">Das Erste, Kontraste<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Stegner: SPD muss &raquo;unumstrittene Gerechtigkeitspartei&laquo; sein<\/strong><br>\nDer stellvertretende Vorsitzende der SPD, Ralf Stegner, hat den Anspruch seiner Partei untermauert, &raquo;selbst die unumstrittene Gerechtigkeitspartei&laquo; zu sein. Die Sozialdemokraten w&uuml;rden &raquo;sonst bei Wahlen auf Dauer bei 25 Prozent h&auml;ngen bleiben&laquo;, sagte Stegner den &raquo;Kieler Nachrichten&laquo;. Wichtig sei dar&uuml;ber hinaus, bereits jetzt die Voraussetzungen daf&uuml;r zu schaffen, um 2017 mehrere Regierungsoptionen zu haben. &raquo;Da sind vor allem die Gr&uuml;nen, aber auch Linkspartei und FDP wichtig.&laquo; Der SPD-Vize wies darauf hin, dass sich bisher Koalitionen der SPD mit der Linkspartei nicht negativ ausgewirkt h&auml;tten. &raquo;Wenn wir mit ihnen zusammen regieren, war das f&uuml;r die SPD noch nie von Nachteil.&laquo;<br>\nStegner erkl&auml;rte, dass die SPD jetzt aber zun&auml;chst den Koalitionsvertrag mit der Union bis 2017 erf&uuml;llen wolle. Gespr&auml;che mit der Linkspartei seien dennoch m&ouml;glich, der SPD-Vize kritisierte zugleich aber manche &Auml;u&szlig;erungen aus der Linkspartei in der Ukraine-Debatte als &raquo;bemerkenswert d&auml;mlich&laquo;. Stegner wehrte sich zudem gegen die &ouml;ffentliche Meinung, er sei ein besonderer Bef&uuml;rworter von Rot-Rot-Gr&uuml;n. &raquo;Wie es zu dieser Behauptung kommt, kann ich mir gar nicht erkl&auml;ren.&laquo; Insbesondere im Westen wolle er &raquo;Parteien links der SPD aus den Parlamenten raus haben&laquo;. (&hellip;)<br>\nDass die rot-rot-gr&uuml;ne Krim-Krise den Anstrengungen schade, Gemeinsamkeiten und Grenzen einer Zusammenarbeit von SPD, Gr&uuml;nen und Linkspartei mit Blick auf 2017 auszuloten, glaubt die Linken-Spitze nicht. &raquo;F&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n ist entscheidend, ob es den Willen zum Politikwechsel und f&uuml;r ein Reformprojekt gibt. Dann wird man sich unterhalten k&ouml;nnen und m&uuml;ssen&laquo;, sagte Riexinger der &raquo;Frankfurter Allgemeinen&laquo;. Kipping zeigte sich zugleich aber skeptisch. &raquo;Beim Blick auf Rot-Rot-Gr&uuml;n besorgt mich mehr der Militarisierungsdiskurs in der Gesellschaft. Die gro&szlig;e Koalition mit SPD-Beteiligung hat vor der Krim-Krise fast im Wochentakt neue m&ouml;gliche Eins&auml;tze ins Gespr&auml;ch gebracht. Das macht gemeinsame Politik schwieriger&laquo;, so die Linkenvorsitzende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/927805.stegner-spd-muss-unumstrittene-gerechtigkeitspartei-sein.html\">neues deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Die Aussagen von Stegner wirken ziemlich konfus: Keine negativen Auswirkungen f&uuml;r die SPD nach Koalitionen mit der Linkspartei, zugleich die Linkspartei im Westen aus den Landesparlamenten heraushalten und auf Bundesebene die Koalition mit den Unionsparteien bis 2017 fortsetzen zu wollen.<\/em><br>\n<em>Ein respektvoller Umgang mit anderen Parteien und potentiellen Koalitionspartnern, wie eben auch der Linkspartei, sieht anders aus. Es kann der Eindruck entstehen, als wolle Stegner dem SPD-Chaos ein Gesicht geben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sozialdemokraten ohne Perspektiven<\/strong><br>\nDie Parteien der niederl&auml;ndischen Regierungskoalition suchten zum Schluss des Kommunalwahlkampfes ihr Heil in der Konfrontation. Glaubw&uuml;rdiger wurden dadurch die neoliberale VVD und die sozialdemokratische PvdA nicht. Seit dem letzten Herbst zeichnete sich ab, dass sowohl die Rechtspopulisten der Partei f&uuml;r die Freiheit als auch die Linksliberalen von der D66 davon profitieren, dass die Regierung die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht in den Griff bekommt.<br>\nPremierminister Mark Rutte (VVD) lie&szlig; wenige Tage vor der Wahl wissen, dass die PVV um Geert Wilders seiner Ansicht nach immer weiter nach links r&uuml;cke, in manchen Punkten habe sie sogar schon die am linken Rand angesiedelte SP &uuml;berholt. Konservativ eingestellte Kreise k&ouml;nnten daher eigentlich nur noch seine Partei w&auml;hlen&hellip;<br>\nAuch wenn die PvdA in Friesland einige gro&szlig;e Gemeinden gewinnen konnte, bleibt es dabei, dass die Sozialdemokratie in den Niederlanden eine historische Niederlage kassierte. Sie bietet den Mittelschichten, die sie in die Eigent&uuml;mergesellschaft geschleust hat, keine Schutz- und Gestaltungsperspektive f&uuml;r Ersparnisse und Altersversorgung. &raquo;Bef&ouml;rdert durch eine &auml;u&szlig;erst schwache Kampagne der PvdA, konnte sich D 66 als glaubw&uuml;rdige Regierungsalternative pr&auml;sentieren&laquo;, meint NRC-Handelsblad&hellip;<br>\nDie Sozialistische Partei verdoppelte landesweit ihre Stadtratsmandate, obwohl sie nur in etwa einem Drittel aller Gemeinden Listen aufstellte. Selbst in Gemeinden mit starken evangelikalen CU\/SGP-Fraktionen wie Zwolle oder Kampen konnte die SP ihre Sitze im Stadtrat verdoppeln, wenn sie antrat. Sie kann sich in ihrer Graswurzelarbeit als K&uuml;mmerer vor Ort best&auml;tigt f&uuml;hlen. Der Grundsatz, nur zu kandidieren, wenn 50 aktive Mitglieder Parteiarbeit machen, hat sich bew&auml;hrt. Zulegen konnten auch die unabh&auml;ngigen lokalen Listen, die es fast in jeder der &uuml;ber 370 Gemeinden gibt. Sie sind oft sogar bestimmender Faktor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/sozialdemokraten-ohne-perspektiven\/\">Sozialismus aktuell<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Das niederl&auml;ndische Ergebnis der Kommunalwahl k&ouml;nnte der Spitze der deutschen SPD als Szenario durchaus bekannt sein: Projekt 18 Prozent.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>OAS: Keine Mehrheit f&uuml;r Venezuelas Opposition<\/strong><br>\nKein Rederecht f&uuml;r Mar&iacute;a Corina Machado. F&uuml;hrerin des rechtsextremen Fl&uuml;gels der Opposition in Venezuela spricht von &ldquo;Zensur&rdquo;<br>\nDer St&auml;ndige Rat der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat seine Sitzung am vergangenen Freitag geschlossen, ohne dass die rechtsgerichtete venezolanische Parlamentarierin Mar&iacute;a Corina Machado ihre geplante Rede hielt. Auf Antrag Nicaraguas lehnte eine Mehrheit von 22 L&auml;ndern ein Rederecht f&uuml;r Machado ab und beschloss au&szlig;erdem, dass die Sitzung unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit stattfindet. Der brasilianische OAS-Botschafter, Breno D&iacute;as Da Costa, erk&auml;rte die Entscheidung mit den Worten: &ldquo;Der Zweck dieses Treffens ist es nicht, sich in einen Zirkus f&uuml;r ein externes Publikum zu verwandeln.&rdquo;<br>\nDie Regierung von Panama hatte Machado eingeladen und ihren Sitz in dem Gremium zur Verf&uuml;gung gestellt, damit sie in einer Live-&Uuml;bertragung aus Sicht der Opposition &uuml;ber die Lage in Venezuela referieren kann. Bereits im Februar war ein Versuch Panamas gescheitert, die OAS zu einer Verurteilung der Regierung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro und zur Unterst&uuml;tzung der Opposition zu bewegen. Am 20. Februar hatte Maduro die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Panama wegen &ldquo;Einmischung und Konspiration gegen Venezuela&rdquo; abgebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/amerika21.de\/2014\/03\/98738\/keine-mehrheit-oas\">Portal amerika21.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Letzte: Ukraine-Skandal im ZDF &ndash; Verbietet &bdquo;Die Anstalt&ldquo;!<\/strong><br>\nDr&auml;ngt die Pro-Russen aus dem ZDF! Ein dramatischer Appell unserer Kanzlerin, vokalisiert durch Reiner Kr&ouml;hnert&hellip;<br>\nAm 11. M&auml;rz 2014 ist es im Rahmen der Fernsehsendung &bdquo;Die Anstalt&ldquo; zu einem Fall ungeheuerlicher Propaganda und einem schweren Missbrauch unserer Pressefreiheit gekommen. Verantwortungslose, pro-russische Unterwanderer wie Max Uthoff, Claus von Wagner, Jochen Busse, Christoph Sieber und Timo Wopp haben sich unter dem Deckmantel der Satire besten Sendeplatz im ZDF erschlichen um dem Blutdikator im Osten das Wort zu reden. Das geht nun wirklich zu weit!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/534\">Weltnetz TV<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Union und FDP fordern bedingungslosen Doktortitel f&uuml;r Politiker<\/strong><br>\nAbgeordnete von CDU und CSU sowie Vertreter der derzeit au&szlig;erparlamentarisch agierenden FDP haben heute einen gemeinsamen Gesetzesentwurf vorgestellt, der einen bedingungslosen Doktortitel f&uuml;r Politiker vorsieht. Damit sollen peinliche und volksvertreterunw&uuml;rdige Doktortitelentz&uuml;ge in Zukunft verhindert werden. Das Bildungsministerium signalisierte bereits gr&uuml;nes Licht f&uuml;r den sogenannten Dr. pseud.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2012\/10\/union-und-fdp-wollen-bedingungslosen.html\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21166","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21166"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21166\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21239,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21166\/revisions\/21239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}