{"id":21218,"date":"2014-03-27T08:29:46","date_gmt":"2014-03-27T07:29:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218"},"modified":"2014-03-27T08:29:56","modified_gmt":"2014-03-27T07:29:56","slug":"hinweise-des-tages-2096","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h02\">Frankreich will Praktika neu regeln: Versch&auml;rftes Gesetz soll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h03\">Werkvertr&auml;ge in Forschung und Entwicklung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h04\">Burnout &ndash; Das gesellschaftliche Leid der Ersch&ouml;pfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h05\">Arbeitsgericht Bochum Rewe-Markt muss Praktikantin 17.000 Euro nachzahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h06\">Mathew D. Rose: Hello European Deflation! Good-bye Periphery!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h07\">Rh&ouml;n geht gegen Kritiker vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h08\">Bertelsmann: Das Gesch&auml;ft mit Bildung soll Milliardenumsatz bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h09\">GEW verlangt 57 Milliarden Euro mehr f&uuml;r Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h10\">Hass am Bodensee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h11\">Ohrfeige f&uuml;r die Scharfmacher der CSU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h12\">T&uuml;rkischer Name schm&auml;lert Chance auf Ausbildungsplatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h13\">Gro&szlig;e Koalition wird teuer f&uuml;r Verbraucher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h14\">Atomkraft hat keine Zukunftsaussichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h15\">Bei der studentischen Internationalisierung herrscht Nachholbedarf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h16\">&Uuml;berwachung in den USA : Obama will NSA die Kontrolle &uuml;ber Telefondaten entziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h17\">Proze&szlig;farce in Minya<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218#h18\">Nachtrag: Nachdenkseiten und Friedensbewegung &ndash; ein Leserbrief<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21218&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Helmut Schmidt hat Verst&auml;ndnis f&uuml;r Putins Krim-Politik<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Bundeskanzler Helmut Schmidt kann verstehen, warum Russland die Krim annektiert hat. Kritik &auml;u&szlig;ert Schmidt am Westen, aber Lob f&uuml;r Kanzlerin Merkel.<br>\nEs sei &ldquo;durchaus verst&auml;ndlich&rdquo;, sagte Schmidt der Wochenzeitung DIE ZEIT, deren Herausgeber er ist. Dagegen kritisierte er das Verhalten des Westens im Krim-Konflikt mit scharfen Worten. Die von der Europ&auml;ischen Union und den USA beschlossenen Sanktionen gegen Russland seien &ldquo;dummes Zeug&rdquo;. Weiter gehende wirtschaftliche Sanktionen w&uuml;rden ihr Ziel verfehlen. Auch sie h&auml;tten vor allem symbolische Bedeutung, &ldquo;aber sie treffen den Westen genauso wie die Russen&rdquo;, sagte Schmidt.<br>\nF&uuml;r falsch h&auml;lt Schmidt auch den Beschluss des Westens, die Zusammenarbeit mit Russland im Rahmen der G 8 einzustellen. &ldquo;Es w&auml;re ideal, sich jetzt zusammenzusetzen. Es w&auml;re jedenfalls dem Frieden bek&ouml;mmlicher als das Androhen von Sanktionen&rdquo;, sagte Schmidt. &ldquo;Die G 8 ist in Wirklichkeit nicht so wichtig wie die G 20. Aus der G 20 hat man die Russen bisher nicht rauskomplimentiert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2014-03\/schmidt-krim-putin\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Alte Verhaltensmuster<\/strong><br>\nBerliner Regierungsberater &uuml;ben scharfe Kritik an der neuen Umsturzregierung in Kiew. So w&uuml;rden Oppositionelle &ndash; Parteig&auml;nger des rechtswidrig abgesetzten Pr&auml;sidenten Wiktor Janukowitsch &ndash; vor Gericht gezerrt oder gar verhaftet, &ldquo;wof&uuml;r sich jeweils ein politischer Beweggrund vermuten l&auml;sst&rdquo;, hei&szlig;t es in einer aktuellen Stellungnahme aus der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). &ldquo;Verletzungen parlamentarischer Prozeduren&rdquo; w&uuml;rden inzwischen &ldquo;von f&uuml;hrenden Vertretern der ukrainischen Zivilgesellschaft moniert&rdquo;. Zu Wochenbeginn ist ein Anf&uuml;hrer des faschistischen &ldquo;Rechten Sektor&rdquo; erschossen worden; Fotos deuten auf eine gezielte Exekution des Mannes durch die ukrainische Polizei hin. Die SWP moniert auch die antirussische Agitation, die im an Moskau orientierten Teil der Bev&ouml;lkerung massive Bef&uuml;rchtungen wecke; best&auml;rkt werden diese durch die w&uuml;sten Drohungen, die die prowestliche Politikerin Julia Timoschenko k&uuml;rzlich in einem abgeh&ouml;rten Telefongespr&auml;ch ausstie&szlig;. Inzwischen werden neue Details &uuml;ber den Deal bekannt, den die von Berlin gest&uuml;tzte Umsturzregierung mit ostukrainischen Oligarchen geschlossen hat, um die Bestrebungen von Teilen der ukrainischen Bev&ouml;lkerung, eine Ann&auml;herung an Moskau zu erreichen, zu bek&auml;mpfen. Er w&uuml;rde offenbar die verhassten Oligarchen noch weiter st&auml;rken. In die Verhandlungen mit den Oligarchen ist auch der deutsche Au&szlig;enminister involviert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58833\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Helmut Schmidt findet Putins Vorgehen auf der Krim &ldquo;verst&auml;ndlich&rdquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) findet das Vorgehen des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin auf der Halbinsel Krim &ldquo;durchaus verst&auml;ndlich&rdquo;. Schmidt kritisierte im Gespr&auml;ch mit der Wochenzeitung &ldquo;Zeit&rdquo; vom Donnerstag den Umgang des Westens mit der Krise. Die von der EU und den USA beschlossenen Sanktionen gegen Russland seien &ldquo;dummes Zeug&rdquo;. Weiter gehende wirtschaftliche Sanktionen w&uuml;rden ihr Ziel verfehlen und w&uuml;rden den Westen ebenso treffen wie die Russen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.afp.com\/de\/node\/2221440\">AFP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Vielleicht findet die von Helmut Schmidt ge&auml;u&szlig;erte Kritik ja Einzug in den Mainstream. Es w&auml;re jedenfalls zu hoffen!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Frankreich will Praktika neu regeln: Versch&auml;rftes Gesetz soll  <\/strong><br>\nAusbeutung von Sch&uuml;lern und Studenten beenden<br>\nIn Frankreich ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen hoch. Das nutzen die Firmen aus, indem sie massenhaft Praktikanten als billige Arbeitskr&auml;fte missbrauchen.<br>\nHeute sind in den Unternehmen Frankreichs 1,6 Millionen Sch&uuml;ler, Uniabsolventen und jugendliche Arbeitslose als Praktikanten besch&auml;ftigt, w&auml;hrend es 2006 erst 600 000 waren. Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren diese M&ouml;glichkeit entdeckt, sich preiswert oder gar kostenlos Zeitarbeitskr&auml;fte zu beschaffen. Nur 38 Prozent der heutigen Praktikanten haben einen Vertrag, der ihren Einsatz am Arbeitsplatz regelt und ihnen einen bescheidenen Lohn garantiert. Die meisten arbeiten kostenlos, um ihren Lebenslauf f&uuml;r sp&auml;tere Bewerbungen &raquo;anzureichern&laquo; oder in der Hoffnung, am Ende des Praktikums fest angestellt zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/927952.frankreich-will-praktika-neu-regeln.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und bei uns sollen gerade Sch&uuml;ler vom Mindestlohn ausgenommen werden und damit ein Tor zu ihrer Ausbeutung ge&ouml;ffnet werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Werkvertr&auml;ge in Forschung und Entwicklung<\/strong><br>\nWie Unternehmen auf eine Strategie setzen, die am Ende teuer werden k&ouml;nnte&hellip;<br>\nTrotz vielf&auml;ltiger Beteuerungen der Unternehmen (Schutz der Kernkompetenzen) nimmt die Vergabe von Werkvertr&auml;gen seit einigen Jahren auch im sensibel bezeichneten F+E Bereich zu. Seit 1991 sind die externen F+E-Aufwendungen, also jene die von den Unternehmen nach au&szlig;en vergeben werden, deutlich gr&ouml;&szlig;er als die internen F+E Aufwendungen; w&auml;hrend sich die internen Aufwendungen nur verdoppelt haben, haben sich seit dieser Zeit die externen vervierfacht. Zwar verbleibt der &uuml;berwiegende Teil (2011: 61,2 % &ndash; 1991: 62,9 %) der externen F+E-Aufwendungen im inl&auml;ndischen Wirtschaftssektor und davon wiederum flie&szlig;en ca. 40 Prozent an verbundene Unternehmen der eigenen Unternehmensgruppe. Der gr&ouml;&szlig;te Teil der externen F+E-Aufwendungen geht jedoch an fremde Unternehmen im Inland. F&uuml;r die externen Auftragnehmer bleibt das Gesch&auml;ft allerdings &auml;u&szlig;erst volatil: Von 1999 bis 2011 sind die externen F+E-Aufwendungen siebenmal zur&uuml;ckgegangen, die internen Aufwendungen hingegen nur dreimal&hellip;<br>\nWerkvertr&auml;ge bergen f&uuml;r das Stammpersonal zwei Risiken: Die Werkvertragsfirmen stellen f&uuml;r unterschiedliche Profile und Entwicklungsschritte h&auml;ufig ma&szlig;geschneidertes qualifiziertes Personal bereit. F&uuml;r Unternehmen stellt dies ein Anreiz dar, Auftr&auml;ge vermehrt extern zu vergeben und die betrieblichen Alternativen (Festeinstellungen von Experten oder die Weiterqualifizierung des eigenen Stammpersonals) nicht mehr konsequent zu verfolgen oder sie von vornherein mit dem Kostenargument abzublocken.<br>\nDas zweite, erheblich gr&ouml;&szlig;ere Risiko besteht darin, dass hochqualifizierte und wertsch&ouml;pfende T&auml;tigkeiten, also die Kernkompetenzen des jeweiligen Betriebs, an Externe verlagert werden und ein Know-how-Verlust damit einhergeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++0672e056-b4f7-11e3-aece-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Burnout &ndash; Das gesellschaftliche Leid der Ersch&ouml;pfung<\/strong><br>\nDennoch stellt Burnout keine &bdquo;Modekrankheit der Besserverdienenden&ldquo; dar, wie dies die Medien neuerdings gerne verbreiten, nachdem sie zuvor den publizistischen Wirbel um Burnout selbst erst angefacht haben. In den Zustand einer totalen Ersch&ouml;pfung der k&ouml;rperlichen und psychischen Kr&auml;fte geraten auch Arbeitslose, alleinerziehende M&uuml;tter und gew&ouml;hnliche Arbeitnehmer. F&uuml;hrungskr&auml;fte m&ouml;gen ein Burnout als &bdquo;Verwundetenabzeichen der Leistungsgesellschaft&ldquo; (Wolfgang Schmidbauer) herzeigen k&ouml;nnen, das auf ihren besonderen Einsatz in der Berufswelt verweist, ohne sich dem Stigma einer Depression aussetzen zu m&uuml;ssen. Dieser symbolische Vorteil &auml;ndert nichts daran, dass f&uuml;r die Entstehung eines belastungsbedingten Zusammenbruchs ein zumeist l&auml;nger anhaltender Leidensdruck verantwortlich ist&hellip;<br>\nAus dem Blickwinkel der Soziologie stellt Burnout ein subjektives Leid dar, f&uuml;r das die medizinische Behandlungsdiagnose einer &bdquo;Krankheit&ldquo; nicht entscheidend ist, da sich in ihm &uuml;ber individuelle Belastungen hinaus gesellschaftliche Probleme des modernen Berufs- und Privatlebens dokumentieren. So sind sich medizinische, psychologische und sozialwissenschaftliche Experten auch weitgehend darin einig, dass Burnout ein meist arbeitsbedingtes Ersch&ouml;pfungssyndrom darstellt, dessen Ursachen in den Belastungsfaktoren eines gesellschaftlichen Wandels zu suchen sind, der von dem Einzelnen in hohem Ma&szlig;e berufliche Einsatzbereitschaft, eine starke Identifikation mit der Arbeit, zeitliche Flexibilit&auml;t, pers&ouml;nliche Eigenverantwortung und vermehrte Selbststeuerung bei der allt&auml;glichen Lebensbew&auml;ltigung einfordert.<br>\nDie Zunahme des Burnout-Syndroms im letzten Jahrzehnt ist kein Zufall&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++e1be1c78-b35f-11e3-b678-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arbeitsgericht Bochum Rewe-Markt muss Praktikantin 17.000 Euro nachzahlen<\/strong><br>\nMonatelang arbeitete eine 19-J&auml;hrige in einem Bochumer Rewe-Markt als Praktikantin. Monat f&uuml;r Monat unbezahlt. Sie verklagte den Laden &ndash; und bekommt nun r&uuml;ckwirkend die Arbeitsstunden bezahlt. Ihr Anwalt erkl&auml;rt, wie man sich gegen Ausbeutung wehren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/rewe-praktikantin-bekommt-17000-euro-lohn-nachgezahlt-a-960928.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mathew D. Rose: Hello European Deflation! Good-bye Periphery!<\/strong><br>\n&ldquo;What do German wage earners have from being the &ldquo;World export champion&rdquo;? A decrease or stagnation of real wages, an increase in poorly paid jobs, a lack of investment in infrastructure and education, which is a threat to future employment.<br>\nFor Germans &ndash; and not only wage-earners &ndash; the title of &ldquo;World Export Champion&rdquo; confirms their conviction that they are more hardworking, more intelligent and more disciplined than their indolent and corrupt neighbours in the South and East and for that matter anyone else in the world. Facts, such as that French workers are more productive than their German counterparts, are irrelevant.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2014\/03\/mathew-d-rose-hello-european-deflation-good-bye-periphery.html\">Naked Capitalism<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Der gesamte Artikel liefert eine sehr gute Analyse der europ&auml;ischen Krise und der Rolle Deutschlands (leider nur auf englisch). Definitiv lesenswert mit wichtigen Fragen, die in der &ouml;ffentlichen Debatte in Deutschland leider keine Rolle spielen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rh&ouml;n geht gegen Kritiker vor<\/strong><br>\nNotruf 113-Aktivisten k&auml;mpfen gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens. Die an den Rh&ouml;n-Konzern verkaufte Universit&auml;tsklinik Gie&szlig;en-Marburg ist ihnen deshalb ein Dorn im Auge. Rh&ouml;n droht seinen Kritikern mit Klage&hellip;<br>\nZu ernst ist die Lage. Zu gro&szlig; sind die Bef&uuml;rchtungen, dass sich die Situation in der vor sieben Jahren an den Rh&ouml;n-Konzern verkauften Uniklinik weiter zuspitzt. Es h&auml;ufen sich Berichte von Mitarbeitern und Patienten, wonach der Personalmangel sich immer massiver auf die Versorgung der Kranken auswirkt. &bdquo;Irgendwann bin ich auch mal alt und muss vielleicht an der Uniklinik behandelt werden&ldquo;, sagt Susanne Lather, niedergelassene Orthop&auml;din. Auch deshalb engagiere sie sich bei Notruf 113.<br>\nRisikolos ist das nicht. Rh&ouml;n geht nicht zimperlich mit seinen Kritikern um. Notruf 113 rede die Arbeit der Pflegekr&auml;fte und &Auml;rzte grundlos schlecht, besch&auml;dige den guten Ruf der Uniklinik, wetterte die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung mehrfach in Rundschreiben an die Mitarbeiter. Mit der Weihnachtspost 2010 flatterte drei Notruf-Aktivisten eine Klageandrohung wegen Unterlassung und Schadensersatz ins Haus. Mindestens 100.000 Euro sollte jeder von ihnen zahlen. Ein Einsch&uuml;chterungsversuch, der nach hinten losging. Die drei machten das Schreiben &ouml;ffentlich, Rh&ouml;n erntete noch mehr Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhoen-klinikum-marburg\/rhoen-klinik-rhoen-geht-gegen-kritiker-vor,2641638,26664364.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bertelsmann: Das Gesch&auml;ft mit Bildung soll Milliardenumsatz bringen<\/strong><br>\nBertelsmann bilanzierte am Mittwoch mit 870 Millionen Euro das beste Konzernergebnis seit 2006.<br>\nBildung sei ein &ldquo;globaler Megatrend&rdquo;, sagte Rabe, der dieses Wachstumsfeld zur Chefsache erkl&auml;rt hat. Nach einem Investment in einen Fonds (University Ventures I) folgt nun eine Investition in den Nachfolgefonds, der gr&ouml;&szlig;er und breiter aufgestellt sein wird. Der Umsatz mit Investitionen in Unternehmen, die im (digitalen) Bildungssektor unterwegs sind, soll in den kommenden 3 bis 5 Jahren eine Milliarde Euro erreichen. Zu den Investitionsfeldern geh&ouml;rt die Medizinische Bildung sowie Online-Angbote in der &ldquo;higher Education&rdquo;, also bei der universit&auml;ren Bildung. Die Bereitschaft der Menschen, f&uuml;r Bildungsangebote zu bezahlen (statt sie gratis in Anspruch zu nehmen), sei vorhanden. Margen von etwa 20 Prozent seien realistisch.<br>\nF&uuml;r 2014 k&uuml;ndigte Thomas Rabe eine &ldquo;deutliche Umsatzsteigerung&rdquo; und ein steigendes Ergebnis an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/03\/26\/bertelsmann-das-geschaeft-mit-bildung-soll-milliardenumsatz-bringen\/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">MEEDIA<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieder einmal ein plastisches Beispiel wie das Zusammenspiel von Bertelsmann Stiftung und Bertelsmann AG funktioniert. Da bereitet die Stiftung die Privatisierung der Bildung mit ihren Aktivit&auml;ten und Kampagnen vor, angefangen von der Selbstevaluation der Schulen, &uuml;ber die selbstst&auml;ndig Schule bis hin zur &bdquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo;, einem Ranking bei dem das E-Learning ein wichtiges Kriterium ist und dann bietet der Konzern eben den zu &bdquo;Kunden&ldquo; degradierten Studierenden die entsprechende Lernsoftware an.<\/em><br>\n<em>&ldquo;Langfristig soll Bildung f&uuml;r Bertelsmann zur dritten S&auml;ule neben Medieninhalten und Dienstleistungen werden&rdquo;, sagte Vorstandschef Thomas Rabe bei der Vorstellung der Jahresbilanz. So soll ein dreistelliger Millionen-Dollar-Betrag in einen neuen Fonds gesteckt werden, der in Gesch&auml;fte mit Online-Studieng&auml;ngen, Dienstleistungen f&uuml;r Universit&auml;ten sowie medizinische Aus- und Fortbildungen vor allem in den USA investiert, schreibt <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bertelsmann-weitet-investitionen-ins-bildungsgeschaeft-aus-a-960854.html\">Spiegel Online<\/a>. Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.forschung-und-lehre.de\/wordpress\/?p=11796\">&bdquo;Goldader&ldquo; Bildung<\/a>. Schon vor zwei Jahren sagte ich in einem Interview voraus:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Ein zweistelliger Millionenbetrag ist f&uuml;r ein Unternehmen wie Bertelsmann, das &uuml;ber 15 Milliarden umsetzt, sozusagen &bdquo;Spielgeld&ldquo;, das man locker einsetzen kann, um Gewinnchancen auf dem &bdquo;Bildungsmarkt&ldquo; auszuloten. Die Bertelsmann AG wettet sozusagen wie ein Investmentbanker darauf, dass der gerade auch von der &bdquo;gemeinn&uuml;tzigen&ldquo; Bertelsmann Stiftung vorangetriebene Trend zur Privatisierung der Bildung sich verst&auml;rken wird.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>GEW verlangt 57 Milliarden Euro mehr f&uuml;r Bildung<\/strong><br>\nBildungsgewerkschaft zu Budgetdaten f&uuml;r Bildung, Forschung und Wissenschaft 2012 des Statistischen Bundesamtes<br>\nFrankfurt a.M. &ndash; Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und L&auml;nder aufgefordert, j&auml;hrlich 57 Milliarden Euro mehr f&uuml;r ein qualitativ besseres und zukunftsf&auml;higes Bildungssystem auszugeben. &bdquo;Auf dem Dresdener &sbquo;Bildungsgipfel&lsquo; haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpr&auml;sidenten 2008 vereinbart, ab 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Bildung und Forschung zu investieren. Sieben Prozent in Bildung und drei in Forschung. Von diesem Ziel sind wir noch meilenweit entfernt&ldquo;, sagte GEW-Bildungsfinanzierungsexperte Ansgar Klinger, Vorstandsmitglied f&uuml;r Berufliche Bildung und Weiterbildung, mit Blick auf die Budgetdaten f&uuml;r Bildung, Forschung und Wissenschaft von 2012, die das Statistische Bundesamt heute ver&ouml;ffentlicht hat. Im internationalen Vergleich liege&nbsp; Deutschland mit einem Anteil von 5,8 Prozent am BIP immer noch weit unter dem avisierten OECD-Durchschnitt von sieben Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/GEW_verlangt_57_Milliarden_Euro_mehr_fuer_Bildung.html\">GEW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hass am Bodensee<\/strong><br>\nEin Theater unter Polizeischutz &ndash; das hat es in Konstanz noch nie gegeben. Der Grund: Intendant Christoph Nix hat ein St&uuml;ck &uuml;ber den V&ouml;lkermord an den Armeniern auf die B&uuml;hne gebracht &ndash; und schon protestierte der t&uuml;rkische Generalkonsul. Mit ihm seine Landsleute, die sich in ihrer Ehre verletzt f&uuml;hlten. In Konstanz geht die Angst um, und Ministerpr&auml;sident Kretschmann hat jetzt ein Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/156\/hass-am-bodensee-2109.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch in dieser Woche wieder interessante Beitr&auml;ge in Kontext:Wochenzeitung u.a.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Warten auf Wolf: F&uuml;rs Protokoll ist der Landtagspr&auml;sident die letzte gro&szlig;e Nummer der Schwarzen im Land. Er hat die Insignien der Macht und nach Einsch&auml;tzung vieler in der Union das Zeug, Winfried Kretschmann 2016 erfolgreich herauszufordern. Doch Guido Wolf kommt nicht aus der Deckung.<\/em><\/li>\n<li><em>Runter vom Balkon: Auch in dieser Woche gibt es wieder d&uuml;nnere Zeitungen. Baden-w&uuml;rttembergische Journalisten streiken, um ihre Verleger zu einem Abschluss zu zwingen. Kontext-Autor Bruno Bienzle erkl&auml;rt, warum das so schwierig ist. Unter anderem, weil die Pressebengels zu lange auf dem Balkon gesessen haben.<\/em><\/li>\n<li><em>Erb&auml;rmliche Meute?: Medienschelte ist modern. Oft zurecht, h&auml;ufig aber auch nicht. Meint Kontext-Gastautor Peter Henkel, der lange Jahre in dem Gewerbe gearbeitet hat. Dem ehemaligen FR-Journalisten und Buchautor missf&auml;llt, dass alles &uuml;ber einen Kamm geschoren wird.<\/em><\/li>\n<li><em>Der Anders-Herum-Geher: Thadd&auml;us Troll &ndash; der schw&auml;bische Schelm. Aber Hans Bayer, so sein b&uuml;rgerlicher Name, taugt nicht zur Folklore, die zu seinem 100. Geburtstag hervorgeholt wird. Sein Weggef&auml;hrte J&uuml;rgen Lodemann beschreibt den politischen Troll, den Stuttgart dringend n&ouml;tig h&auml;tte.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Am Samstag als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ohrfeige f&uuml;r die Scharfmacher der CSU <\/strong><br>\nWer betr&uuml;gt, der fliegt? Mit solchen Spr&uuml;chen zur Zuwanderung von Rum&auml;nen und Bulgaren m&uuml;sste jetzt Schluss sein. Denn ein Bericht der Bundesregierung stellt klar: Wenn es Probleme gibt, dann sind sie beherrschbar und regional stark begrenzt.<br>\nW&auml;re Thomas de Maizi&egrave;re in der CSU, er h&auml;tte wohl schon nach seinen Eingangsworten ein Verfahren wegen parteisch&auml;digenden Verhaltens am Hals. Kein &ldquo;Wer betr&uuml;gt der fliegt&rdquo;, keine sonstigen markigen Spr&uuml;che zur Frage der Armutszuwanderung aus Rum&auml;nien und Bulgarien kommen dem CDU-Politiker &uuml;ber die Lippen. Stattdessen sagt er, die Debatte sei ja &ldquo;spektakul&auml;r&rdquo; gef&uuml;hrt worden &ndash; in Anspielung auf die &Auml;u&szlig;erungen von CSU-Chef Horst Seehofer Ende 2013. Es sei deshalb gut, dass sie in die &ldquo;geordneten Bahnen des Regierungshandles &uuml;berf&uuml;hrt&rdquo; worden sei. De Maizi&egrave;re ist eben eher der sachliche Typ.<br>\nZusammen mit Arbeitsministerin Andrea Nahles von der SPD hat der Innenminister den Zwischenberichts eines Ausschusses von Staatssekret&auml;ren vorgestellt, der sich mit der Thematik befasst hat. Der Titel ist etwas sperrig: &ldquo;Rechtsfragen und Herausforderungen bei der Inanspruchnahme der sozialen Sicherungssysteme durch Angeh&ouml;rige der EU-Mitgliedsstaaten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bericht-zu-armutszuwanderung-ohrfeige-fuer-die-scharfmacher-der-csu-1.1922056\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Trotz dieser Erkenntnisse sollen die Regeln und Kontrollen versch&auml;rft und dabei die Freiz&uuml;gigkeit eingeschr&auml;nkt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>T&uuml;rkischer Name schm&auml;lert Chance auf Ausbildungsplatz<\/strong><br>\n&ldquo;Ein ernsthaftes Diskriminierungsproblem&rdquo;: Jugendliche mit t&uuml;rkischen Namen haben einer Studie zufolge schlechtere Chancen auf einen Ausbildungsplatz &ndash; auch wenn sie die gleiche Qualifikation haben wie Bewerber mit deutschen Namen.<br>\nEs geht ungerecht zu auf dem deutschen Ausbildungsmarkt, wenn bereits die vermeintliche Herkunft und der Name entscheiden, ob ein Bewerber eine Chance bekommt. So haben Sch&uuml;ler mit t&uuml;rkischen Namen bei ihrer Ausbildungssuche mit Diskriminierung zu k&auml;mpfen. Sie m&uuml;ssen mehr Bewerbungsbriefe verschicken, bis sie zu einem Vorstellungsgespr&auml;ch eingeladen werden, als ihre Mitbewerber mit deutschem Namen und gleich gutem Schulabschluss. Das geht aus einer aktuellen Studie des Sachverst&auml;ndigenrats deutscher Stiftungen hervor.<br>\nSchon in der ersten Bewerbungsphase w&uuml;rden Sch&uuml;ler mit einem t&uuml;rkischen Namen benachteiligt, fassen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse zusammen. Um zum Vorstellungsgespr&auml;ch eingeladen zu werden, m&uuml;sse ein Kandidat mit deutschem Namen im Schnitt f&uuml;nf Bewerbungen schreiben, ein Mitbewerber mit t&uuml;rkischem Namen dagegen sieben. &ldquo;Wir haben es in Deutschland mit einem ernsthaften Diskriminierungsproblem zu tun&rdquo;, sagte Studienleiter Jan Schneider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/diskriminierung-bei-bewerbung-mit-tuerkischem-namen-sinkt-chance-auf-ausbildungsplatz-1.1922003\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> In dieser Studie werden die Probleme endlich einmal auch auf belastbare Fakten und Zahlen gest&uuml;tzt. Irgendwie gewusst haben wir es ja alle l&auml;ngst, offen dar&uuml;ber reden will freilich niemand. Wobei die Diskriminierung am Arbeitsplatz nicht endet. Auch wer auf &Auml;mtern vorstellig wird oder gar eine Wohnung sucht, hat mit einem ausl&auml;ndisch klingenden Namen schlechte Karten. Die Studie hatte dar&uuml;ber hinaus noch einen weiteren, entlarvenden Effekt: der von den Unternehmen viel beschworene Fachkr&auml;ftemangel wurde (wieder einmal) ad absurdum gef&uuml;hrt!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Koalition wird teuer f&uuml;r Verbraucher<\/strong><br>\n100-Tage-Bilanz: Kostensteigerungen drohen<br>\nSeit 100 Tagen ist die Bundesregierung im Amt. Bei wichtigen Verbraucherthemen wie der Energiewende oder der gesetzlichen Krankenversicherung droht sie bereits, Akzeptanz zu verspielen: Die Zeichen stehen auf Kostensteigerungen. &bdquo;Die Koalition darf gesellschaftliche Herausforderungen nicht einseitig zu Lasten von Verbraucherinnen und Verbrauchern l&ouml;sen. Wir brauchen mehr Augenma&szlig;&ldquo;, sagt Holger Krawinkel, Leiter des Gesch&auml;ftsbereichs Verbraucherpolitik beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vzbv.de\/13072.htm\">Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. (vzbz)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Atomkraft hat keine Zukunftsaussichten<\/strong><br>\nDIW Berlin: Atomausstieg in Deutschland bleibt sinnvoll und machbar &ndash; Atomkraftwerk in Grafenrheinfeld kann wie geplant Ende 2015 schlie&szlig;en &ndash; Endlagerfrage noch immer nicht beantwortet<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.441252.de\">DIW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bei der studentischen Internationalisierung herrscht Nachholbedarf<\/strong><br>\nImmer mehr Studierende l&ouml;sen mit Hilfe eines Erasmus-Stipendiums das Ticket ins Ausland. Im Studienjahr 2012\/13 absolvierten 35.000 Hochsch&uuml;ler aus Deutschland einen Teil ihres Studiums oder ein Praktikum in einem der 33 europ&auml;ischen Teilnehmerl&auml;nder. F&uuml;r die Bundesregierung ist das eine &ldquo;Erfolgsgeschichte und ein ermutigendes Zeichen f&uuml;r die junge Generation in Europa&rdquo;. Ob der frohen Kunde sollte nicht vergessen werden: Bisher galt Bologna eher als Mobilit&auml;tsbremse und Deutschland selbst gl&auml;nzt nicht gerade mit einer herzlichen Willkommenskultur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-1612-erasmus-international-mobil.php\">StudisOnline<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&Uuml;berwachung in den USA : Obama will NSA die Kontrolle &uuml;ber Telefondaten entziehen<\/strong><br>\nDas anlasslose Massenspeichern von Verbindungsdaten amerikanischer B&uuml;rger durch die NSA k&ouml;nnte bald vorbei sein: Die &ldquo;New York Times&rdquo; berichtet, Pr&auml;sident Obama werde in K&uuml;rze neue Regeln vorschlagen, die massive Einschnitte in die Befugnisse des Geheimdienstes vorsehen. In Washington regt sich Widerstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/ueberwachung-durch-geheimdienst-obama-will-nsa-kontrolle-ueber-telefondaten-entziehen-1.1921162\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Proze&szlig;farce in Minya<\/strong><br>\n&Auml;gypten: 529 Todesurteile gegen Muslimbr&uuml;der in einem Proze&szlig;. Zeugen wurden nicht geh&ouml;rt, Stellungnahmen der Verteidiger zu den Anklagepunkten verweigert<br>\nSofian Philip Naceur, Kairo<br>\n&Auml;gyptens Justiz setzt im Umgang mit der verbotenen und im Dezember 2013 zur terroristischen Vereinigung erkl&auml;rten Muslimbruderschaft weiter auf einen harten Kurs. Am Montag verurteilte ein Gericht in Minya in Ober&auml;gypten 529 angebliche Mitglieder der Organisation zum Tode, 18 wurden freigesprochen. Die Anklage geht auf die gewaltsame St&uuml;rmung einer Polizeiwache in Minya am 14. August 2013 zur&uuml;ck, bei der ein Polizeioffizier ums Leben kam. W&auml;hrend der gewaltsamen R&auml;umung zweier Protestcamps der Muslimbr&uuml;der in Kairo und Giza waren am selben Tag mehrere hundert Menschen get&ouml;tet worden. In ganz &Auml;gypten fanden danach gewaltsame Proteste von Muslimbr&uuml;dern statt, die staatliche Einrichtungen wie Polizeistationen angegriffen hatten. Das Urteil wurde im Schnellverfahren durchgepeitscht und bereits am zweiten Proze&szlig;tag ausgesprochen. Nach der Urteilsverk&uuml;ndung entbrannte ein Sturm der Entr&uuml;stung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/03-26\/033.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nachtrag: Nachdenkseiten und Friedensbewegung &ndash; ein Leserbrief<\/strong><br>\n<em>Werter Herr M&uuml;ller!<\/em><br>\n<em>Zu dem von Ihnen heute auf den nds ver&ouml;ffentlichten Text m&ouml;chte ich noch ein paar Gedanken anf&uuml;gen:<\/em>\n<p><em>Ich denke, dass die &bdquo;Friedensbewegung&ldquo; mit dem endg&uuml;ltigen Eintritt der &bdquo;Gr&uuml;nen&ldquo; in den Mainstream eine nun teils verunsicherte teils zufriedene Basis hat, die deshalb nicht mehr mobilisierbar ist. Die Bellizisten haben gesiegt!<\/em><\/p>\n<p><em>Die Tatsache, dass die Mainstreammedien kriegshetzerisch statt aufkl&auml;rerisch agieren ist m.E. unter anderem darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass f&uuml;hrende Mainstreamer wie Kleber und Burow die Aura des &bdquo;Kalten des Krieges&ldquo; quasi mit der Muttermilch in sich eingesogen haben. Jetzt brauchen sie ihre alten Vorurteile nur noch zu revitalisieren. Allerdings zum Schaden der Allgemeinheit.<\/em><\/p>\n<p><em>Dass ihre j&uuml;ngeren Nachfolger ins selbe Horn sto&szlig;en verwundert wenig, wenn man bedenkt, wer sie sozialisiert hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Trotz aller Propaganda scheint die Mehrheit der deutschen Bev&ouml;lkerung, dem allt&auml;glichen Bellizismus nicht (noch nicht) anzuh&auml;ngen. Spricht eher f&uuml;r die Regierten statt f&uuml;r die Regierenden!.<\/em><\/p>\n<p><em>Darum halte ich es f&uuml;r wichtig, dass Sie die Diskussion um die derzeit fu&szlig;lahme Friedensbewegung angesto&szlig;en haben und w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass die nds im Umfeld der organisierten Friedensbewegung mehr recherchiert und entsprechende Verlautbarungen &uuml;ber ihr Portal einem gr&ouml;&szlig;eren Leserkreis, und damit wohl auch Journalisten, zug&auml;nglich macht.<\/em><\/p>\n<p><em>Soweit meine &Uuml;berlegungen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich verbleibe mit herzlichem Dank f&uuml;r das Engagement der nds<\/em><br>\n<em>J&uuml;rgen Scherer<\/em><br>\n<em>Alsbach an der Bergstra&szlig;e<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21218","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21218"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21218\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21220,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21218\/revisions\/21220"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}