{"id":21292,"date":"2014-04-04T09:04:47","date_gmt":"2014-04-04T07:04:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292"},"modified":"2014-04-04T09:04:47","modified_gmt":"2014-04-04T07:04:47","slug":"hinweise-des-tages-2102","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h01\">US-Milit&auml;rflughafen in Deutschland: Ramstein ist Zentrum im US-Drohnenkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h02\">Das Multitool der Marine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h03\">Nato will in die Ukraine vorr&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h04\">Die Ironie eines Streiks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h05\">EZB-Zinspolitik &ndash; &ldquo;Deflations-Risiko deutlich senken&rdquo;<\/a> <\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h06\">Fr&ouml;hliche Verbraucher, die traurige Arbeitnehmer sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h07\">Kampf gegen Steuerhinterziehung: Milliarden-Betrug mit manipulierten Kassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h08\">Schwachpunkt Kontrolle: 5.000 Mindestlohn-Kontrolleure fehlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h09\">Innere K&uuml;ndigung der Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h10\">Debatte Strompreise und Energiewende: Gro&szlig;e Koalition gegen Verbraucher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h11\">CO2-Emissionen: Deutsche Kraftwerke sind die schmutzigsten in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h12\">Akute Unfallgefahr im Atomkraftwerk Gundremmingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h13\">Bundestagspr&auml;sident Lammert r&uuml;ffelt Gabriel wegen verweigerter Ausk&uuml;nfte &uuml;ber deutsche R&uuml;stungsexporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h14\">Praktika in Deutschland: Am liebsten zum Nulltarif<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h15\">SPD in der Koalition: Merkels brave Helferlein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h16\">&bdquo;Brauchen wir Zeitungen?&ldquo; &ndash; T&auml;glich 24 Minuten Zeit zum Lesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h17\">Elitenrekrutierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h18\">M&uuml;ndliche Frage: Audio-Aufnahme &uuml;ber t&uuml;rkischen Angriffskrieg auf Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h19\">Franz&ouml;sisches Kampfkabinett mit R&uuml;cken zur Wand: Mit Manuel Valls als Ministerpr&auml;sidenten auf Schr&ouml;der-Kurs?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292#h20\">Floyd Rudmin: Wer alles schon mit Hitler verglichen wurde<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21292&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Milit&auml;rflughafen in Deutschland: Ramstein ist Zentrum im US-Drohnenkrieg<\/strong><br>\nDer amerikanische St&uuml;tzpunkt Ramstein spielt eine weit bedeutendere Rolle im v&ouml;lkerrechtlich umstrittenen US-Drohnenkrieg als bisher bekannt. Das ergaben Recherchen der S&uuml;ddeutschen Zeitung, des Norddeutschen Rundfunks und des Westdeutschen Rundfunks. Bislang ging man davon aus, dass lediglich Drohnenangriffe in Afrika von Deutschland aus gesteuert&nbsp;werden.<br>\nDokumente des US-Milit&auml;rs und die Aussage eines ehemaligen Drohnenpiloten legen nun aber nahe, dass auch Eins&auml;tze in Pakistan und in Jemen &uuml;ber Ramstein abgewickelt werden. In beiden L&auml;ndern sind nach Sch&auml;tzung der Nichtregierungsorganisation Bureau of Investigative Journalism seit dem Jahr 2004 etwa 1000 Zivilisten bei Drohnenangriffen get&ouml;tet&nbsp;worden.<br>\nRamstein ist der gr&ouml;&szlig;te US-Milit&auml;rflugplatz au&szlig;erhalb der Vereinigten Staaten und dient als Daten-Drehscheibe f&uuml;r den Drohnenkrieg, wie aus vielen Dokumenten hervorgeht. Die ferngesteuerten Flugger&auml;te senden ihre Daten via Satellit zu einer Bodenstation auf dem St&uuml;tzpunkt in Rheinland-Pfalz, wo das Signal empfangen und per Glasfaserkabel in die USA weitergeleitet&nbsp;wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-militaerflughafen-in-deutschland-ramstein-ist-zentrum-im-us-drohnenkrieg-1.1928810\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das Multitool der Marine<\/strong><br>\nDie Kriegsmarine der Bundeswehr stellt neue Spezialeinheiten f&uuml;r Interventionsoperationen auf. Ein jetzt eigens f&uuml;r die Kriegsf&uuml;hrung in &ldquo;k&uuml;stennahen Bereichen&rdquo; geschaffenes &ldquo;Seebataillon&rdquo; umfasst Minentaucher, Sicherungssoldaten, eine Einheit f&uuml;r das Entern fremder Schiffe (&ldquo;Boarding&rdquo;) sowie eine Spionagetruppe. Die Ausr&uuml;stung der Milit&auml;rs ist auf dem neuesten technischen Stand: Neben schweren Waffen verf&uuml;gen sie auch &uuml;ber Unterwasserdrohnen und Flugroboter. Viele Angeh&ouml;rige des &ldquo;Seebataillons&rdquo; haben bereits umfangreiche Kampferfahrung &ndash; sie waren sowohl an der EU-gef&uuml;hrten Anti-Piraterie-Mission &ldquo;Atalanta&rdquo; vor der K&uuml;ste Somalias als auch an geheimdienstlichen Operationen in Afghanistan beteiligt. Zur Ausbildung der Truppe z&auml;hlen Scharfsch&uuml;tzen-, Spreng- und Einzelk&auml;mpfertrainings. Zeitgleich mit dem &ldquo;Seebataillon&rdquo; wurde am vergangenen Dienstag auch das &ldquo;Kommando Spezialkr&auml;fte Marine&rdquo; (KSM) in Dienst gestellt. Die Eliteeinheit besteht aus Kampfschwimmern, die au&szlig;erdem als Taucher, Sprengmeister, Fallschirmj&auml;ger, Bootsf&uuml;hrer und Einzelk&auml;mpfer eingesetzt werden k&ouml;nnen. Neben dem &ldquo;Zerst&ouml;ren von Schiffen&rdquo; geh&ouml;ren &ldquo;Landangriffe gegen gegnerische Objekte in K&uuml;stenn&auml;he&rdquo; zu ihren Aufgaben. Die Truppe ist ausdr&uuml;cklich f&uuml;r gemeinsame Operationen mit dem in extralegale Hinrichtungen involvierten &ldquo;Kommando Spezialkr&auml;fte&rdquo; (KSK) vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58839\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nato will in die Ukraine vorr&uuml;cken<\/strong><br>\nEine pragmatische Zusammenarbeit zwischen Russland und der Nato wird es vorerst nicht mehr geben, schreibt die &ldquo;Rossijskaja Gaseta&rdquo; am Donnerstag fest.<br>\nDie Nato-Au&szlig;enminister haben sich bei ihren Beratungen in Br&uuml;ssel darauf geeinigt, dass die Ukraine &bdquo;eine schlagkr&auml;ftige Armee&ldquo; haben sollte. In diesem Zusammenhang stellen sich allerdings zwei wichtige Fragen. Die erste ist: Warum ist das der Allianz so wichtig? Die zweite ist: Wen betrachtet die Nato als potenziellen Feind der &bdquo;schlagkr&auml;ftigen&ldquo; ukrainischen Armee?<br>\nDie Beh&ouml;rden in Kiew beteuern, dass ein Nato-Beitritt des Landes und Nato-St&uuml;tzpunkte auf ukrainischem Territorium kein Thema seien. In der ukrainischen Verfassung ist der blockfreie Status des Landes festgeschrieben. In Wahrheit sieht die Situation jedoch anders aus: Die Nato will in der Ukraine Pr&auml;senz zeigen.<br>\nDie j&uuml;ngsten Aussagen der Pr&auml;sidentschaftskandidaten Julia Timoschenko und Pjotr Poroschenko zeugen davon, dass die Ukraine ihren blockfreien Status aufgeben will. Im Br&uuml;sseler Nato-Hauptquartier w&uuml;rde man nicht lange dar&uuml;ber nachdenken, wenn sich die M&ouml;glichkeit bietet, St&uuml;tzpunkte in der Ukraine einzurichten. Das westliche B&uuml;ndnis ist daran interessiert, dass die ukrainische Armee mit Nato-Waffen ausger&uuml;stet wird und in Russland einen Feind sieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.ria.ru\/zeitungen\/20140403\/268197391.html\">RiaNovosti<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Ironie eines Streiks<\/strong><br>\nDie Piloten der Lufthansa streiken: 3.800 Fl&uuml;ge fallen aus, 425.000 Menschen sind betroffen. Das hat es noch nie gegeben. Eine Welle der Solidarit&auml;t schl&auml;gt den Streikenden nicht gerade entgegen. Im Gegenteil. Angesichts eines Durchschnittslohns von 181.000 Euro fragt die Bild-Zeitung: &bdquo;Sind die Lufthansa-Piloten v&ouml;llig abgehoben?&ldquo; Und in der FAZ wundert sich Holger Steltzner: &bdquo;Darf jede Minderheit die Mehrheit zur Geisel nehmen?&ldquo; Diese &ouml;ffentlichen Reaktionen machen aus dem Streik eine gesellschaftspolitische Lehrstunde: Die Bewertung der kapitalistischen Mechanik h&auml;ngt vom Standpunkt ab.<br>\nEs ist bemerkenswert, dass den Kritikern des Pilotenstreiks die besondere Ironie dieser Situation gar nicht auff&auml;llt. Denn die Piloten verhalten sich, wie es bei uns &uuml;blich ist: Sie wollen ihren Profit maximieren. Unternehmern und Managern ist das nicht nur erlaubt. Man erwartet es geradezu von ihnen. Bei allen anderen ist das etwas anderes. F&uuml;r sie sollen moralische Grenzen gelten, die oben l&auml;ngst au&szlig;er Sicht geraten sind. Wo k&auml;men wir hin, wenn sich jeder so verhielte wie die Eliten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/die-ironie-eines-streiks\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EZB-Zinspolitik &ndash; &ldquo;Deflations-Risiko deutlich senken&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gefahr einer Deflation sei zwar gering, sagte der Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, im Deutschlandfunk. Die Folgekosten w&auml;ren aber enorm.<br>\nFratzscher: Die gegenw&auml;rtige Inflationsrate liegt bei 0,5 Prozent, ganz deutlich unter dem Ziel der Europ&auml;ischen Zentralbank von zwei Prozent. Das ist ja auch immer nur eine Zahl oder ein Index, ein Durchschnitt, und wir wissen, dass mittlerweile &uuml;ber ein Drittel der G&uuml;ter und Dienstleistungen in Spanien, Frankreich, Italien fallen. Die Wahrscheinlichkeit ist sicherlich nicht 90 Prozent oder 80 Prozent, sondern es ist wahrscheinlich immer noch eine relativ geringe Wahrscheinlichkeit, vielleicht 20 Prozent, sagen manche wissenschaftliche Studien. Trotzdem ist das Risiko, die Wahrscheinlichkeit zwar gering, aber die Kosten so enorm hoch, dass es durchaus Sinn machen k&ouml;nnte, sich gegen dieses Risiko zu versichern und im Prinzip wie eine Versicherung zu kaufen&hellip;.<br>\nWir haben seit Ende letzten Jahres wieder positive Wachstumszahlen in vielen L&auml;ndern, nicht allen L&auml;ndern, aber ganz, ganz schwache Wachstumszahlen. Viel zu schwach, um wirklich Besch&auml;ftigung zu schaffen, um wirklich den riesigen &Uuml;berhang an Kapazit&auml;t in diesen L&auml;ndern abzubauen. Also wir sind noch ganz, ganz weit davon entfernt, von einer Normalisierung der Lage zu sprechen. Und wir haben zudem auch enorm hohe Risiken, auch &uuml;ber diese schwache wirtschaftliche Entwicklung. Wir haben immer noch viele Banken, denen es schlecht geht in den Krisenl&auml;ndern. Wir haben immer noch viel zu hohe Staatsverschuldung, was auch ein gro&szlig;es Risiko darstellt. Wir haben jetzt eine Krise in der Ukraine, die sich bisher zum Gl&uuml;ck noch nicht negativ auf die Eurozone ausgewirkt hat. Wir haben viele andere Risiken weltweit. All das kann sehr leicht wieder dazu f&uuml;hren, dass die Krisenl&auml;nder in eine Rezession abgleiten, und deshalb sind wir noch lange nicht aus dem Schneider&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ezb-zinspolitik-deflations-risiko-deutlich-senken.694.de.html?dram:article_id=281893\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.D.:<\/strong> Ein sch&ouml;nes Beispiel der Gattung &lsquo;Eier-Interview&rsquo;. Der Interviewer Herr Kapern und der Leiter des DIW Herr Fratzscher taumeln in den Widerspr&uuml;chen herum, statt sie zu thematisieren, was Aufgabe von Herrn Kapern w&auml;re. Wie kann es sein, dass immer nur von &ldquo;neues Geld auf die Anbieter-Seite schieben&rdquo; die Rede ist und ausgespart wird, dass die Deflation durch Nachfrage, d.h. durch Verteilung des vorhandenen Reichtums der Gesellschaft, d.h. durch deutlich h&ouml;here L&ouml;hne und steuerfinanzierte Ausgaben der &ouml;ffentlichen Hand zu bek&auml;mpfen ist. Es ist kaum zu glauben, dass die Widerspr&uuml;che, in die der Interviewer und der Interviewte sich verstricken, nicht angesprochen werden. Ist das Absicht oder Ignoranz?<\/em><\/p>\n<p><em>Nachrichtlich dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>EZB-Chef Mario Draghi l&auml;sst den Leitzins unver&auml;ndert<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/finanzen\/boerse-heute-ezb-chef-mario-draghi-laesst-den-leitzins-unveraendert\/9709694.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fr&ouml;hliche Verbraucher, die traurige Arbeitnehmer sind<\/strong><br>\nUnter &raquo;Wirtschafts-News&laquo; findet man bei &raquo;Focus Online&laquo; dieser Tage mal wieder frohe Kunde: &raquo;Preisschlacht der Discounter&laquo; und nat&uuml;rlich &raquo;&hellip; die Verbraucher profitieren&laquo;. Das zeigt mal wieder ganz gut, wie &raquo;Wirtschaft&laquo; in vielen Redaktionen dieses Landes verstanden wird: Als ein &raquo;Gesamtorganismus&laquo;, in dem alles mit allem zusammenh&auml;ngt, ganz sicher nicht. Verkettungen nimmt man dort nur so beschr&auml;nkt wahr, wie Betriebswirte gesamtgesellschaftliche Verflechtungen ber&uuml;cksichtigen &ndash; n&auml;mlich kaum. Sein Betrieb ist sein Kosmos &ndash; und vielen Wirtschaftsjournalisten reicht es augenscheinlich, nicht zu allumfassend zu berichten.<br>\nDass &raquo;[jetzt] einige Lebensmittel [&hellip;] 30 Prozent billiger als vor einem Jahr&laquo; sind, ist nur auf den ersten Blick eine gute Nachricht. Denn an diesen Schn&auml;ppchen zeichnet sich die ganze Misere am Arbeitsmarkt ab. Sie sind Ausdruck eines Wettbewerbs, der keinen Spielraum mehr f&uuml;r gute Jobs und gute Bezahlung l&auml;sst. Wo auf niedrigstem Preisniveau verkauft wird, da wird auch auf niedrigem Niveau verdient. Und der Verbraucher, der sich eben noch dar&uuml;ber gefreut hat, dass er das Pfund Tomaten f&uuml;r 79 Cent erstehen konnte, verzieht Monatsende f&uuml;r Monatsende beim Betrachten seines Lohnzettels das Gesicht, weil er als Angestellter f&uuml;r Unternehmen, die in diesem hemmungslosen Unterbietungswettbewerb h&auml;ngen, ein Kostenfaktor geworden ist, an dem zu sparen man zuerst gewillt ist.<br>\nDer &raquo;profitierende Verbraucher&laquo; ist immer auch der &raquo;draufzahlende Arbeitnehmer&laquo; &ndash; Grund zur Freude gibt es also wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/929024.froehliche-verbraucher-die-traurige-arbeitnehmer-sind.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kampf gegen Steuerhinterziehung: Milliarden-Betrug mit manipulierten Kassen<\/strong><br>\nDer Trick ist ganz leicht. 20 Euro hat der Kioskbesitzer an diesem Morgen eingenommen und in seiner Kasse registriert. Mit einem Schl&uuml;ssel stellt er die elektronische Kasse nun auf Storno. Der n&auml;chste Kunde zahlt f&uuml;nf Euro &ndash; doch das Geld wird nun nicht zu den Einnahmen addiert, sondern davon abgezogen. Statt 25 Euro stehen in der Kassen-Bilanz 15 Euro. Die Differenz bleibt unversteuert. Der Kioskbesitzer rechnet sich f&uuml;rs Finanzamt arm.<br>\nBetr&uuml;gereien wie diese sind kein Einzelph&auml;nomen. Nach Sch&auml;tzungen der OECD werden auf diese und &auml;hnliche Weise jedes Jahr f&uuml;nf bis zehn Milliarden Euro an Umsatzsteuern in Deutschland hinterzogen. Mit steigender Tendenz. Denn erstens ist es f&uuml;r Wirtschaftspr&uuml;fer und Steuerfahnder nur sehr schwer m&ouml;glich, die Trickserei &uuml;berhaupt zu erkennen. Und zweitens entwickeln die Hersteller elektronischer Kassensysteme immer ausgefeiltere Mechanismen zum Manipulieren der Einnahmen. Mittlerweile gibt es Kassen, die per Knopfdruck die Einnahmen um den gew&uuml;nschten Betrag verringern, ohne dass das sp&auml;ter nachvollziehbar w&auml;re. Eine andere Betrugsm&ouml;glichkeit sind geheime Programme auf digitalen Kassen, die wie ein Computerspiel aussehen, in Wahrheit aber der Manipulation dienen. Experten sprechen davon, dass es sich f&uuml;r die Kassen-Hersteller wegen der hohen Nachfrage gar nicht mehr lohne, f&auml;lschungssichere Registrierkassen anzubieten. Es gibt also Handlungsbedarf. Und das ruft NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) auf den Plan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/wirtschaft\/steuerhinterziehung224.html\">WDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schwachpunkt Kontrolle: 5.000 Mindestlohn-Kontrolleure fehlen<\/strong><br>\nNeue Kritik an dem von der Bundesregierung geplanten Mindestlohn. Die Linkspartei sieht die Durchsetzung wegen Personalmangel in den Beh&ouml;rden gef&auml;hrdet. &ldquo;Die Kontrollen sind ein zentraler Schwachpunkt. Millionen sollen profitieren, aber im Gesetz fehlen jegliche Vorkehrungen f&uuml;r die Durchsetzung in der Fl&auml;che&rdquo;, sagte Partei-Chefin Katja Kipping den &ldquo;Ruhr Nachrichten&rdquo; und forderte: &ldquo;Der Bund muss 5000 neue Mindestlohn-Kontrolleure einstellen. Sonst bleibt es ein Mindestlohn Light.&rdquo; Vorgesehen ist, dass die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls den Mindestlohn kontrolliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/jobs\/loehne-gehaelter\/id_68813632\/mindestlohn-die-linke-fordert-5000-neue-mindestlohn-kontrolleure.html\">T-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Innere K&uuml;ndigung der Deutschen<\/strong><br>\nDie angeblich seri&ouml;se Umfrage-Firma Gallup hat mal wieder ernsthaft gefragt, wie hoch die emotionale Bindung von &ldquo;Mitarbeitern&rdquo; an ihr jeweiliges Unternehmen ist. Sind Antworten wie &ldquo;Ich liebe Herrn Zetsche, weil er einen so wunderbaren Schnurrbart hat und ich an seinem Flie&szlig;band geile Autos herstellen darf&rdquo; denkbar? Gibt es Irre, die behaupten am Schalter der Deutschen Bank eine tiefe emotionale Bindung an das Betr&uuml;gersystem zu empfinden? Kann die schlecht bezahlte, bespitzelte und ausgequetschte Verk&auml;uferin von Lidl eine unheimliche, perverse Neigung zu ihrem Laden empfinden? Das zumindest unterstellt Gallup und kommt trotz der Fragen aus der Anstalt zu solchen Antworten: &ldquo;Mit 16 Prozent sind nur wenige aller Arbeitnehmer bereit, sich freiwillig f&uuml;r die Ziele ihrer Firma einzusetzen. &ndash; 67 Prozent der Deutschen machen nur Dienst nach Vorschrift. &ndash; Der Anteil der Arbeitnehmer, die innerlich gek&uuml;ndigt haben, liegt bei 17 Prozent.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/innere-kuendigung-der-deutschen.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Debatte Strompreise und Energiewende: Gro&szlig;e Koalition gegen Verbraucher<\/strong><br>\nNach dem Gipfeltreffen von Bund und L&auml;ndern am Dienstagabend steht fest: Der ganz gro&szlig;e Angriff auf die Energiewende konnte offenbar zun&auml;chst abgewehrt werden. Den verr&uuml;ckten Plan von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, ausgerechnet den Ausbau der Windkraft an Land massiv zu bremsen, obwohl sie die billigste Form der umweltfreundlichen Energieerzeugung ist, konnten die Bundesl&auml;nder mit geschlossenem Auftreten und guten Argumenten stoppen.<br>\nKeine L&ouml;sung zeichnet sich hingegen f&uuml;r ein anderes, grundlegendes Problem der Energiewende ab: Ihre Kosten werden weiterhin massiv &uuml;bertrieben und extrem ungerecht verteilt. Ob Union, SPD oder Gr&uuml;ne: Politiker aller anwesenden Parteien hielten bei der Vorstellung des erreichten Kompromisses daran fest, dass die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz benannte EEG-Umlage in Zukunft m&ouml;glichst nicht weiter steigen solle. Sie macht mit 6,2 Cent pro Kilowattstunde derzeit fast ein Viertel des Strompreises von Privatleuten aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Strompreise-und-Energiewende\/!136032\/\">taz<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Reform des &Ouml;kostrom-Gesetzes: Gabriels Illusionstheater<\/strong><br>\nDass Wirtschaftsminister Gabriel die notwendige Reform des &Ouml;kostrom-Gesetzes in Rekordzeit vorgelegt hat, erinnert fast an schwarze Magie. Doch bei n&auml;herem Hinsehen f&auml;llt sie in sich zusammen. Am Ende k&ouml;nnte die Industrie nicht weniger, sondern mehr Entlastung erfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/reform-des-oekostrom-gesetzes-gabriels-illusionstheater-1.1928136\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>CO2-Emissionen: Deutsche Kraftwerke sind&nbsp;die schmutzigsten in Europa<\/strong>&nbsp;<br>\nKraftwerke von Vattenfall und RWE z&auml;hlen zu den schlimmsten Klimakillern Europas. Das geht aus einer Auswertung der EU-Kommission hervor, die SPIEGEL ONLINE vorliegt. Einzelne Braunkohlemeiler sto&szlig;en so viel CO2 aus wie ganze Staaten&hellip;<br>\nUnter den zehn klimasch&auml;dlichsten Anlagen in Europa sind allein f&uuml;nf deutsche Braunkohlekraftwerke&hellip;<br>\nDeutsche Kraftwerke sind f&uuml;r rund die H&auml;lfte der 212 Millionen Tonnen CO2 verantwortlich, die sich allein aus dieser Top-Ten-Liste ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/kohlekraftwerke-in-deutschland-stossen-mehr-co2-aus-als-im-eu-schnitt-a-962028.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Akute Unfallgefahr im Atomkraftwerk Gundremmingen<\/strong><br>\nNach Informationen der &Auml;rzteorganisation IPPNW geht von dem Atomkraftwerk Gundremmingen eine erhebliche Gefahr aus: &ldquo;Der Turbinenkondensator kann jederzeit und mit erschreckend hoher Wahrscheinlichkeit ausfallen. Die Folge w&auml;re ein pl&ouml;tzlicher Drucksto&szlig; im Reaktor, der den so genannten Auslegungsdruck weit &uuml;berschreitet&rdquo;, warnt IPPNW-Atomenergieexperte Henrik Paulitz.<br>\nNach Angaben der Gesellschaft f&uuml;r Anlagen und Reaktorsicherheit (GRS) und dem T&Uuml;V S&uuml;d muss rein statistisch gesehen etwa alle 1,4 Jahre mit der Ausl&ouml;sung dieses St&ouml;rfalls gerechnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Atomenergie\/Sicherheit\/Gundremmingen_Eine_akute_Gefahr.pdf\">IPPNW [PDF &ndash; 1 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>M&auml;rkische Allgemeine: Bundestagspr&auml;sident Lammert r&uuml;ffelt Gabriel wegen verweigerter Ausk&uuml;nfte &uuml;ber deutsche R&uuml;stungsexporte<\/strong><br>\nBundestagspr&auml;sident Norbert Lammert (CDU) hat im Streit um nicht ver&ouml;ffentlichte Daten &uuml;ber deutsche R&uuml;stungsexporte das vom SPD-Vorsitzenden und Vizekanzler Sigmar Gabriel gef&uuml;hrte zust&auml;ndige Bundeswirtschaftsministerium ger&uuml;gt. Das berichtet die in Potsdam erscheinende M&auml;rkische Allgemeine Zeitung (Donnerstag-Ausgabe) unter Verweis auf<br>\nentsprechende Briefwechsel. Gabriels Ministerium hat sich bisher, im Gegensatz zu dem<br>\nauskunftsfreudigen fr&uuml;heren Amtschef Philipp R&ouml;sler (FDP), geweigert, Fragen der Linksfraktion nach konkreten R&uuml;stungsexporten von Kleinwaffen und Munition zu beantworten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/74338\/2704197\/maerkische-allgemeine-bundestagspraesident-lammert-rueffelt-gabriel-wegen-verweigerter-auskuenfte\">presseportal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Praktika in Deutschland: Am liebsten zum Nulltarif<\/strong><br>\nStudienintegrierte Praktika sind f&uuml;r viele soziale Einrichtungen, aber auch f&uuml;r Wirtschaftsunternehmen und Regierungsinstitutionen eine lohnende Angelegenheit. Die Nachwuchsakademiker, die auf der Suche nach Praxiserfahrungen f&uuml;r ein paar Monate vorbeischauen, absolvieren die tarif&uuml;blichen Arbeitszeiten, &uuml;bernehmen nicht selten wichtige Aufgaben und kosten wenig bis gar nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41408\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>SPD in der Koalition: Merkels brave Helferlein<\/strong><br>\nEs soll eine gro&szlig;e SPD-Show werden am Sonntag in der Berliner Akademie der K&uuml;nste. Alle Bundesminister der Sozialdemokraten werden da sein, unterst&uuml;tzt von den Ministerpr&auml;sidenten und wichtigen Oberb&uuml;rgermeistern. Gemeinsam sollen sie den erfolgreichen Start der SPD in die Gro&szlig;e Koalition feiern. Die &Uuml;berschrift: &ldquo;Die SPD regiert, Deutschland kommt voran.&rdquo; Die Botschaft: In der Gro&szlig;en Koalition geben die Genossen den Ton an&hellip;<br>\nDoch in den Umfragen d&uuml;mpeln die Sozialdemokraten weiterhin im Keller herum. 23 Prozent verzeichnet Forsa in dieser Woche, das ist weniger als bei der Bundestagswahl, wo die SPD bei 25,7 Prozent landete. Bei den anderen Meinungsforschungsinstituten sieht es nicht besser aus. Die SPD strampelt sich ab, kommt aber nicht voran. CDU und CSU dagegen liegen konstant &uuml;ber der 40-Prozent-Marke&hellip;<br>\nDie Europawahl wird der erste wichtige Gradmesser f&uuml;r die Stimmung im Land, und die Sozialdemokraten wissen: Sie brauchen ein anst&auml;ndiges Ergebnis, damit die Partei nicht unruhig wird und damit Spitzenkandidat Martin Schulz &uuml;berhaupt eine Chance auf den Kommissionschefposten hat&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/koalition-spd-regiert-merkel-profitiert-in-umfragen-a-962094.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Linksabbieger gesucht &ndash; Sozis in N&ouml;ten?<\/strong><br>\nIn Deutschland hat die SPD bei den Bundestagswahlen 2013 ihr zweitschlechtestes Ergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik eingefahren. Nicht viel anders erging es der britischen Labour-Party, als sie 2010 das zweitschlechteste Ergebnis der letzten 70 Jahre erzielte. Und selbst in Schweden, dem Musterland der europ&auml;ischen Linken, kamen die &bdquo;Sozis&ldquo; bei den letzten Wahlen auf eines der schlechtesten Ergebnisse ihrer Parteigeschichte. Auch in den L&auml;ndern, in denen Sozialdemokraten oder Sozialisten an der Macht sind, sieht die Lage nicht viel besser aus: In Frankreich startete Fran&ccedil;ois Hollande als neuer Hoffnungstr&auml;ger &ndash; und wurde zum unbeliebtesten Pr&auml;sidenten aller Zeiten. Und in Italien sind laut Umfragen selbst die Mafiosi beliebter als die Politiker.<br>\nAber warum? Was machen die Sozialdemokraten falsch? Warum haben die B&uuml;rger Europas ausgerechnet jetzt das Vertrauen in ihre &bdquo;Sozis&ldquo; verloren? Und wie will die Sozialdemokratie das Ruder herumrei&szlig;en und zu alter St&auml;rke zur&uuml;ckfinden?<br>\nDer Dokumentarfilm macht sich auf die Suche nach Antworten und begleitet sechs sozialdemokratische Politiker in sechs europ&auml;ischen L&auml;ndern. Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Schweden, Italien und die Slowakei &ndash; ein politisches Roadmovie in die Welt der &bdquo;Sozis&ldquo;. Denn trotz aller nationalen Unterschiede stehen die Sozialdemokraten &uuml;berall vor den gleichen existenziellen Fragen. Fragen, die weit &uuml;ber die Tagespolitik und den nationalen Tellerrand hinausreichen. Und Fragen, die &uuml;ber die Zukunft der Sozialdemokratie entscheiden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/050373-000\/linksabbieger-gesucht-sozis-in-noeten?vid=050373-000_PLUS7-D\">arte<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &Uuml;berall wo die Sozis in den letzten Jahren verloren haben, haben sie ihre konservativen Vorg&auml;nger-Regierungen kopiert, ja &ndash; wie etwa Schr&ouml;der &ndash; sogar noch in deren ideologischem Kurs rechts &uuml;berholt. Schon allein dieser Schwenk hat Vertrauen gekostet, hinzu kam, dass es den Menschen unter den Sozi-Regierungen nicht besser ging.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Brauchen wir Zeitungen?&ldquo; &ndash; T&auml;glich 24 Minuten Zeit zum Lesen<\/strong><br>\nRegionale Tageszeitungen verlieren kontinuierlich an Auflage und machen das Internet daf&uuml;r verantwortlich, dass Anzeigen und Leser abwandern. Haller argumentiert, dass der Schwund schon lange vor dem Internet einsetzte und Zeitungen sich selbst in Gefahr br&auml;chten, weil sie die Bed&uuml;rfnisse ihrer Leser vernachl&auml;ssigten. Sie seien selbst schuld an ihrer Krise. Dabei erreichten Regionalzeitungen in Deutschland immer noch mehr Menschen als Fernsehsender&hellip;<br>\nDie Mehrheit der Leser, sagt er unter Verweis auf seine Forschung, wolle etwas anderes, n&auml;mlich Relevanz und Orientierung am Morgen&hellip;<br>\nBesser Ausgebildete wollten ihren Berufsalltag mit einer &bdquo;&Uuml;bersicht&ldquo; &uuml;ber das relevante Geschehen beginnen &ndash; und nicht beschlie&szlig;en. Daf&uuml;r h&auml;tten sie im Durchschnitt 24 Minuten t&auml;glich Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/medien\/-brauchen-wir-zeitungen---taeglich-24-minuten-zeit-zum-lesen,10809188,26734058.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Elitenrekrutierung (II)<\/strong><br>\nEine deutsche &ldquo;Governance School&rdquo; hat Mitarbeiter der amtierenden staatlichen Wahlkommission Afghanistans ausgebildet. Ziel des vom Ausw&auml;rtigen Amt finanzierten &ldquo;Projekts&rdquo; sei es gewesen, den Teilnehmern &ldquo;Techniken der Korruptionsbek&auml;mpfung&rdquo; zu vermitteln und sie auf den professionellen Umgang mit &ldquo;Unregelm&auml;&szlig;igkeiten und Betrug&rdquo; bei den f&uuml;r den 5. April anberaumten Pr&auml;sidentschaftswahlen in Afghanistan vorzubereiten, erkl&auml;rt die in Berlin beheimatete &ldquo;Humboldt-Viadrina School of Governance&rdquo;. Bereits zuvor hatte die Bildungseinrichtung &ldquo;Entscheidungstr&auml;ger&rdquo; aus der afghanischen Provinz Kunduz &uuml;ber die strategische Ausrichtung der &ldquo;Zusammenarbeit mit internationalen Akteuren&rdquo; informiert &ndash; ebenfalls gef&ouml;rdert vom deutschen Au&szlig;enministerium. Die &ldquo;Humboldt-Viadrina School of Governance&rdquo; unterh&auml;lt enge Beziehungen zur in der Region Kunduz operierenden Bundeswehr. So hat etwa einer ihrer Absolventen eine spezielle Software entwickelt, mit der die &ldquo;Infiltration&rdquo; der ISAF-Truppen durch Aufst&auml;ndische verhindert werden soll. Gleiches gilt f&uuml;r die Erfurter &ldquo;Willy Brandt School of Public Policy&rdquo;. Auch hier bekennt man sich offen zur &ldquo;zivil-milit&auml;rischen Zusammenarbeit&rdquo; und zur Heranbildung der &ldquo;k&uuml;nftigen F&uuml;hrungselite&rdquo; Afghanistans.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58838\">German-Foreign-Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Na ja, die &bdquo;zivil-milit&auml;rische Zusammenarbeit&ldquo; jedenfalls der &ldquo;Humboldt-Viadrina School of Governance&rdquo; d&uuml;rfte bald ihr Ende finden. Diese &bdquo;Governance School&ldquo; musste dieser Tage <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21262#h13\">Insolvenz anmelden<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>M&uuml;ndliche Frage PlPr 18\/25: Auf YouTube online gestellte Audioaufnahme eines Gespr&auml;chs t&uuml;rkischer Regierungsmitglieder zu einem Angriffskrieg gegen Syrien<\/strong><br>\nWelche Kenntnisse liegen der Bundesregierung &uuml;ber eine auf YouTube online gestellte Audioaufnahme vor, bei der der Au&szlig;enminister Ahmet Davutoglu, Geheimdienstchef Hakan Fidan, Unterstaatssekret&auml;r Feridun Hadi Sinirlioglu und Vizearmeechef Yasar G&uuml;ler &uuml;ber einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Syrien und einen notfalls zu schaffenden rechtfertigenden Grund f&uuml;r den Angriffskrieg beraten, wie <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/tuerkei-erdogan-laesst-you-tube-sperren-a-961163.html\">beispielsweise einen selbst vorget&auml;uschten Raketenbeschuss<\/a>, und welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung vor dem Hintergrund der m&ouml;glichen Vorbereitung eines Angriffskrieges aus v&ouml;lkerrechtlicher Sicht auch f&uuml;r den Bundeswehreinsatz in der T&uuml;rkei im Rahmen der Patriot-Stationierung?<br>\nMichael Roth, Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt:<br>\nVielen Dank, Herr Pr&auml;sident. &ndash; Die Bundesregierung kann die Vollst&auml;ndigkeit, aber auch die Authentizit&auml;t der im Internet eingestellten Audioaufnahmen nicht einsch&auml;tzen. Wir nehmen grunds&auml;tzlich zu offensichtlich illegal beschafften Aufnahmen nicht Stellung&hellip;<br>\nDie T&uuml;rkei hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren sehr besonnen verhalten, und das, obwohl 72 Zivilisten durch syrische Angriffe zu Tode gekommen sind. Auf Beschuss grenznahen t&uuml;rkischen Territoriums hat sie immer nur reagiert.<br>\nDie Bundesregierung ist im st&auml;ndigen Gespr&auml;ch mit der T&uuml;rkei. Wir haben derzeit keinen Grund zu der Annahme, dass die T&uuml;rkei diese Politik zu &auml;ndern beabsichtigt. Wir haben von Anfang an zu Besonnenheit aufgerufen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sevimdagdelen.de\/de\/article\/3538.muendliche_frage_plpr_18_25_auf_youtube_online_gestellte_audioaufnahme_eines_gespraechs_tuerkischer_regierungsmitglieder_zu_einem_angriffskrieg_gegen_syrien.html\">Sevim Da&#287;delen, MdB<\/a> \n<p><em>Dazu auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>M&uuml;ndliche Frage PlPr 18\/25: Abschuss eines syrischen Kampfflugzeuges am 23. M&auml;rz 2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sevimdagdelen.de\/de\/article\/3539.muendliche_frage_plpr_18_25_abschuss_eines_syrischen_kampfflugzeuges_am_23_maerz_2014.html\">Sevim Da&#287;delen, MdB<\/a><\/p>\n<p><strong>USA verweigern TTIP- und NSA-Aktivistin die Einreise<\/strong><br>\nMaritta Strasser, TTIP-Expertin des Kampagnennetzwerks Campact wurde am vergangenen Mittwoch das Visum zur Einreise in die USA ohne Begr&uuml;ndung verweigert. Strasser wollte w&auml;hrend der n&auml;chsten Verhandlungsrunde zum transatlantische Freihandelsabkommen TTIP vom 19. bis 23. Mai nach Washington (DC) reisen. Dort findet ein Vernetzungstreffen von Umwelt-, B&uuml;rgerrechts- und Verbraucherschutzorganisationen von beiden Seiten des Atlantiks statt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/64126\/2704262\/usa-verweigern-ttip-und-nsa-aktivistin-die-einreise-foto\">presseportal<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Franz&ouml;sisches Kampfkabinett mit R&uuml;cken zur Wand: Mit Manuel Valls als Ministerpr&auml;sidenten auf Schr&ouml;der-Kurs?<\/strong><br>\nLange Zeit hat sich beim linken Fl&uuml;gel der franz&ouml;sischen Sozialdemokraten der Traum gehalten, dass ein Sonderweg abseits des neoliberalen Mainstreams irgendwie doch m&ouml;glich w&auml;re. Die Niederlage bei den Kommunalwahlen bescherte dem eine kalte Dusche. Jetzt hei&szlig;t die Losung: Fit machen f&uuml;r den Wettbewerb; Pr&auml;sident Hollande hat einen neuen Trainer an die Spitze einer alten Mannschaft gesetzt: Manuel Valls, der in Deutschland als franz&ouml;sischer Gerhard Schr&ouml;der dargestellt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41412\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Floyd Rudmin: Wer alles schon mit Hitler verglichen wurde<\/strong><br>\nThis essay will argue that we all need to notice our historical biases in perceiving and misperceiving events. (&hellip;)&nbsp;<br>\nHillary Clinton, on March 5, said that Putin&rsquo;s concern for Russians in Ukraine is like Hitler&rsquo;s concern for Germans in Poland and Czechoslovakia.&nbsp; It is also like Ronald Reagan&rsquo;s concern for US medical students in Grenada by which he justified his 1983 invasion of that small island nation.&nbsp; Clinton said, &ldquo;We can learn from this tactic that has been used before.&rdquo;&nbsp; That is good advice if we consider this tactic of\n<ol type=\"a\">\n<li>personifying a nation by its leader&rsquo;s personal name and<\/li>\n<li>then labelling that leader &ldquo;Hitler.&rdquo;<\/li>\n<\/ol>\n<p>This is sure way to activate a demon in the American national memory and to mobilize the United States to again fight evil personified by the new Hitler.&nbsp; John Kerry said Assad is Hitler.&nbsp; John McCain said Castro is Hitler.&nbsp; George Bush said Saddam was Hitler.&nbsp; Donald Rumsfeld said Chavez was Hitler.&nbsp; The list of leaders the US has targeted as Hitler includes&nbsp; Allende (Chile), Noriega (Panama), Ortega (Nicaragua), Milosevic (Serbia), Arafat (Palestine), Gaddafi (Libya), Ahmadinejad (Iran), and Kim (North Korea).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2014\/03\/28\/viewing-the-ukraine-crisis-from-russias-perspective\/\">Counterpunch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.Z.:<\/strong> Ein sehr lesenswerter Beitrag von Floyd Rudmin, Psychologieprofessor an der Uni Troms&ouml;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JW\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21292","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21292","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21292"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21292\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21296,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21292\/revisions\/21296"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21292"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21292"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21292"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}