{"id":21334,"date":"2014-04-09T08:43:14","date_gmt":"2014-04-09T06:43:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334"},"modified":"2014-04-09T08:43:14","modified_gmt":"2014-04-09T06:43:14","slug":"hinweise-des-tages-2105","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h02\">Milit&auml;rstrategie: Die Perspektive 2030<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h03\">Freihandelsabkommen &ndash; Nicht blind EU-Kommission vertrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h04\">Bundesregierung will Eilfall-Entscheidung bei Terrorflugzeugen erleichtern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h05\">Sieben Wege zu einer Korrektur der Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h06\">Diskriminierung in Europa: Amnesty beklagt zunehmende Gewalt gegen Roma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h07\">H&ouml;lle Kinderpsychiatrie &ndash; Gewalt und Missbrauch hinter Anstaltsmauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h08\">EEG-Reform: &ldquo;Wirtschaft ist Gewinner der Reform&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h09\">&ldquo;CSU gibt Startschuss f&uuml;r Fracking in Bayern&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h10\">15,26 Millionen Euro Verlust durch Zinswetten in M&uuml;lheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h11\">Guido Westerwelle neu im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h12\">Ex-Ministerin verl&auml;sst Hochschulrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h13\">Die Monopol-Tendenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h14\">Vier Gr&uuml;nde, weshalb Wahlen die Probleme Afghanistans nicht l&ouml;sen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h15\">Joseph E. Stiglitz: Die Reform des Markt-Staat-Verh&auml;ltnisses in China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h16\">Taiwan: Demokratietest f&uuml;r den Freihandel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>K&uuml;hle Ironie der Geschichte<\/strong><br>\nRussland hat v&ouml;lkerrechtliche Anspr&uuml;che der Ukraine verletzt. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wer am lautesten nach Sanktionen schreit, lenkt nur ab von der eigenen Blamage.<br>\nHat Russland die Krim annektiert? Nein. Waren das Referendum auf der Krim und deren Abspaltung von der Ukraine v&ouml;lkerrechtswidrig? Nein. Waren sie also rechtens? Nein; sie verstie&szlig;en gegen die ukrainische Verfassung (aber das ist keine Frage des V&ouml;lkerrechts). H&auml;tte aber Russland wegen dieser Verfassungswidrigkeit den Beitritt der Krim nicht ablehnen m&uuml;ssen? Nein; die ukrainische Verfassung bindet Russland nicht. War dessen Handeln also v&ouml;lkerrechtsgem&auml;&szlig;? Nein; jedenfalls seine milit&auml;rische Pr&auml;senz auf der Krim au&szlig;erhalb seiner Pachtgebiete dort war v&ouml;lkerrechtswidrig. Folgt daraus nicht, dass die von dieser Milit&auml;rpr&auml;senz erst m&ouml;glich gemachte Abspaltung der Krim null und nichtig war und somit deren nachfolgender Beitritt zu Russland doch nichts anderes als eine maskierte Annexion? Nein.<br>\nDie offiziellen Bekundungen westlicher Regierungen lauten anders. Glaubt man ihnen, dann hat Russland auf der Krim v&ouml;lkerrechtlich das Gleiche getan wie Saddam Hussein 1991 in Kuweit: fremdes Staatsgebiet milit&auml;risch konfisziert und dem eigenen zugeschlagen. Die Annexion damals, man erinnert sich, hat ihrem Urheber einen massiven Milit&auml;rschlag zugezogen. W&auml;re ein solcher Schlag, von seiner politischen Unm&ouml;glichkeit abgesehen, heute auch gegen Russland gerechtfertigt? Gewiss nicht. Aber das ist nicht der einzige Grund, den regierungsamtlichen Vokativen von Berlin bis Washington zu misstrauen. (&hellip;)<br>\nFreilich m&uuml;ssen sich die emp&ouml;rten westlichen Staaten nun an ihre eigenen Nasen fassen. Vor sechs Jahren, am 17. Februar 2008, erkl&auml;rte die provisorische Zivilverwaltung im Kosovo dessen Unabh&auml;ngigkeit vom serbischen Zentralstaat. Das verstie&szlig;, wiewohl der Internationale Gerichtshof das zwei Jahre sp&auml;ter verneint hat, gegen einschl&auml;giges spezielles V&ouml;lkerrecht, n&auml;mlich die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrats vom Juni 1999, die den Kosovo nach der Nato-Intervention unter die Hoheitsgewalt der Vereinten Nationen gestellt und zugleich die Unverletzlichkeit der serbischen Grenzen garantiert hat. Einen Tag nach dieser Sezession haben England, Frankreich und die Vereinigten Staaten, drei Tage sp&auml;ter hat Deutschland den Kosovo als unabh&auml;ngigen Staat anerkannt.<br>\nAuch das waren &uuml;berhastete Akte der Anerkennung und damit v&ouml;lkerrechtswidrige Eingriffe in den Anspruch Serbiens auf Achtung seiner territorialen Integrit&auml;t. Damals hat Russland den Westen scharf kritisiert, heute spielt es das gleiche Spiel. Dass dabei die Rollen vertauscht sind, mag man als k&uuml;hle Ironie einer Weltgeschichte verbuchen, die noch immer den Maximen der politischen Macht weit eher folgt als den Normen des V&ouml;lkerrechts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><strong>Krimtataren werden nicht autonom<\/strong><br>\nDie Regierung der Krim lehnt ein autonomes Gebiet f&uuml;r die Krimtataren ab. Finanzminister Sch&auml;uble wehrt sich indes gegen Kritik des Kremls, er sei ein Provokateur.<br>\nNach der Eingliederung der Krim in die Russische F&ouml;deration lehnt die Regierung der Schwarzmeer-Halbinsel ein autonomes Gebiet f&uuml;r die Minderheit der Krimtataren ab. Die muslimische Volksgruppe k&ouml;nne lediglich &bdquo;kulturelle Autonomie&ldquo; beanspruchen, sagte Krim-Vizeregierungschef Rustam Temirgaljew am Donnerstag der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti.<br>\nVertreter der Krimtataren streben dagegen ein Referendum &uuml;ber ihre weitgehende Autonomie an. Am Volksentscheid auf der Krim vom 16. M&auml;rz, bei dem sich eine &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Teilnehmer f&uuml;r die Losl&ouml;sung von der Ukraine und die Eingliederung in die Russische F&ouml;deration aussprach, beteiligten sich die meisten Krimtataren nicht. Der geistliche F&uuml;hrer der Krimtataren, Mustafa Dschemilew, sagte bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats Anfang der Woche, 5000 Tataren h&auml;tten die Halbinsel bereits verlassen. Dschemilew ist Abgeordneter im ukrainischen Parlament, und viele Krimtataren wollen Teil der Ukraine bleiben. (&hellip;)<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin sprach sich am Dienstag f&uuml;r die vollst&auml;ndige Rehabilitierung der Tataren als &bdquo;Opfer Stalins&ldquo; aus. Er werde daf&uuml;r sorgen, dass alle offenen Fragen angegangen w&uuml;rden, sagte Putin in einem vom Fernsehen &uuml;bertragenen Gespr&auml;ch mit dem Pr&auml;sidenten der autonomen russischen Republik Tatarstan, Rustam Minnichanow. Gleichzeitig versprach er Investitionen in die &bdquo;soziale Infrastruktur&ldquo; f&uuml;r die Krimtataren, etwa in Schulen und Kinderg&auml;rten.<br>\nDie Mitglieder des Turkvolks wurden unter dem Diktator Josef Stalin als &bdquo;Nazi-Kollaborateure&ldquo; verfolgt und nach Zentralasien zwangsumgesiedelt. Erst zum Ende der Sowjetunion durften die Krimtataren in ihre Heimat zur&uuml;ckkehren, doch warten sie bis heute auf ihre Rehabilitierung und damit auch auf Entsch&auml;digungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Krise-in-der-Ukraine\/!136158\/\">taz.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung HR:<\/strong> Putin m&ouml;chte die Krimtataren vollst&auml;ndig rehabilitieren. Das ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig und zu begr&uuml;&szlig;en.<\/em><br>\n<em>Ob die Tataren solche Angebote auch von derzeitigen Machthabern in Kiew erhalten (werden), kann bezweifelt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Milit&auml;rstrategie: Die Perspektive 2030<\/strong><br>\nMilit&auml;rstrategische Hintergr&uuml;nde des Machtkampfs um die Krim finden ihren Niederschlag in der aktuellen Debatte um die k&uuml;nftige EU-Marinestrategie. Experten zufolge steht die Arbeit an der Strategie, die in diesem Sommer verabschiedet werden soll, auch deswegen in Br&uuml;ssel auf der Tagesordnung, weil davon auszugehen ist, dass der Westen bis 2030 sein gegenw&auml;rtiges Monopol auf Marine-Kampfeins&auml;tze in aller Welt verloren haben wird. Demnach k&ouml;nnen nicht nur China, sondern auch Indien und Russland darauf hoffen, in gut 15 Jahren zu Marine-Interventionen in gro&szlig;er Entfernung von ihrem eigenen Territorium f&auml;hig zu sein. Russland beweise seit vergangenem Jahr mit einer Marinepr&auml;senz im Mittelmeer, dass es dort k&uuml;nftig machtpolitisch mitreden wolle; es gehe dabei nicht nur um Syrien, sondern auch um andere arabische L&auml;nder sowie wom&ouml;glich um den Suezkanal. Traditionelle Basis f&uuml;r eine russische Marinepr&auml;senz im Mittelmeer ist die Krim. Marinestrategen weisen zudem darauf hin, dass der heraufziehende Machtkampf der USA gegen China milit&auml;rische Folgen f&uuml;r die EU und f&uuml;r Deutschland habe: Europ&auml;ische Kriegsschiffe m&uuml;ssten in Zukunft wohl h&auml;ufiger in Gew&auml;ssern des Nahen und des Mittleren Ostens operieren &ndash; wom&ouml;glich eingebunden in Carrier Strike Groups der U.S. Navy.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58841\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nicht blind EU-Kommission vertrauen<\/strong><br>\nDas geplante Freihandelsabkommen zwischen USA und EU l&auml;sst die Wogen hochgehen &ndash; auch in den Foren von derStandard.at. Im Chat beantwortet Harald Fadinger, Au&szlig;enhandelsexperte von der Universit&auml;t Wien, Fragen der Userinnen und User.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1395363102782\/Oekonom-Fadinger-zum-Thema-TTIP\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> F&uuml;r den regelm&auml;&szlig;igen Nutzer der NachDenkSeiten d&uuml;rften die Fragen der Leser wie auch die&nbsp; Antworten Harald Fadingers vertraut sein, aber f&uuml;r einen Einstieg in das Thema ist der Chat durchaus geeignet. An einer Stelle m&ouml;chte ich allerdings Fadinger widersprechen. Angesprochen auf die&nbsp; Wachstumseffekte von Freihandelsabkommen vorhersagen, antwortet er: &ldquo;Tats&auml;chlich ist es so, dass die typischen Prognose-Modelle die auch im Fall von TTIP verwendet wurden, um die Effekte des Freihandelsabkommens vorherzusagen, die Wachstumseffekte von Freihandelsabkommen grass untersch&auml;tzen. Meistens waren die tats&auml;chlichen Wachstumseffekte gr&ouml;&szlig;er als die prognostizierten. Das liegt daran, dass diese Modelle gewisse Effekte nicht modellieren, z. B. ber&uuml;cksichtigen sie nicht, dass durch den verst&auml;rkten Wettbewerb die Unternehmen mehr Innovationen machen, was sich positiv auf das Wirtschaftswachstum auswirkt.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Das letzte Gro&szlig;projekt wirtschaftlicher Integration war das europ&auml;ische Binnenmarktprojekt. Die vonseiten der Wissenschaft prognostizierten Wachstums- und Besch&auml;ftigungseffekte sind allerdings nicht eingetreten. Das dem ber&uuml;hmten Cecchini-Bericht (1988) zugrunde liegende integrationstheoretische Modell von Emerson u.a. ging von einer Verst&auml;rkung des Wettbewerbes, Steigerung der Effizienz und Innovationst&auml;tigkeit, Produktion von mehr G&uuml;tern zu geringeren Kosten (Skalenertr&auml;ge), zunehmende Spezialisierung und Vertiefung der internationalen Arbeitsteilung aus. Wodurch sich die Wachstumsrate f&uuml;r mehrere Jahre um einen Prozentpunkt&nbsp;erh&ouml;hen w&uuml;rde, aber auch l&auml;ngerfristigen positiven Wirkungen entst&uuml;nden. Dass dann die prognostizierten Effekte nicht eintraten, d&uuml;rfte u.a. damit zu tun haben, dass die im Model von Emerson vorausgesetzte koordinierte, wachstumsorientierte makro&ouml;konomische Politik in der EU (damals EG) nie realisiert wurde. Real eingetreten war im mit soviel Hoffnungen verbundenen&nbsp; &ldquo;Wettbewerb&rdquo; der europ&auml;ischen Unternehmen ein enormer Konzentrationsprozess. Bereits in fr&uuml;hen Untersuchungen zum Binnenmarktprozess wurde eine Verdreifachung der Zahl der Unternehmenszusammenschl&uuml;sse und -&uuml;bernahmen in der EG registriert. Statt &uuml;ber einen verst&auml;rkten Preis- oder Qualit&auml;tswettbewerb sicherten die Unternehmen ihre Rentabilit&auml;t &uuml;ber Fusionen und &Uuml;bernahmen. Erreicht wurde durch das das vom Roundtable of European Industrialists (ERT) angesto&szlig;ene Binnenmarktprojekt genau das, was das europ&auml;ische Kapital erhoffte: Die Sicherung der Weltmarktkonkurrenz des europ&auml;ischen Kapitals. Es steht zu bef&uuml;rchten, dass der Abbau tarif&auml;rer und nichttarif&auml;rer Handelshemmnisse zwischen den USA und der EU eines Tage &auml;hnlich beurteilt werden wird, wie die erste, fr&uuml;he Bilanz der Kommission f&uuml;r den Europ&auml;ischen Binnenmarkt aufzeigt: <\/em><\/p>\n<p><em>&bdquo;Im Idealfall sollte ein positiver Prozess in Gang kommen: Die Binnenmarktma&szlig;nahmen bescheren den Unternehmen niedrigere Anschaffungskosten und damit mehr Effizienz und Produktivit&auml;t. Dies f&uuml;hrt zur Absatzsteigerung, was wiederum h&ouml;here Gewinne zur Folge hat. Die Gewinne werden in neue Kapitalanlagen und Arbeitspl&auml;tze investiert. Investitionen bedeuten mehr Auftr&auml;ge f&uuml;r die Investitionsg&uuml;terindustrie, w&auml;hrend eine bessere Besch&auml;ftigungslage den Verbrauch von Konsumg&uuml;tern stimuliert, weil mehr Menschen mehr Geld ausgeben k&ouml;nnen. H&ouml;heres Wachstum und steigende Nachfrage lassen wiederum den Absatz in die H&ouml;he schie&szlig;en. Und so weiter und so fort. Im wirklichen Leben l&auml;uft es aber nur selten so glatt.&ldquo; (Der Binnenmarkt und das Europa von morgen, 1997)<\/em><br>\n<em>In der Tat, in der Realit&auml;t l&auml;uft manches anders ab als in sch&ouml;nen &ouml;konomischen Modellen und interessengeleiteten Pr&auml;sentationen. Zentrale Risiken einer atlantischen Freihandelszone d&uuml;rften neben den viel diskutierten Einw&auml;nden auch Oligopolisierungsprozesse und unerw&uuml;nschte Verteilungseffekte sein &ndash; sowohl f&uuml;r den einzelnen B&uuml;rger wie auch f&uuml;r bestimmte L&auml;nder.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesregierung will Eilfall-Entscheidung bei Terrorflugzeugen erleichtern<\/strong><br>\nEntf&uuml;hren Terroristen ein Flugzeug, bleibt nur wenig Zeit, um zu reagieren. Die Bundesregierung plant Medieninformationen zufolge eine &Auml;nderung des Grundgesetzes. K&uuml;nftig soll dann der Verteidigungsminister auch im Alleingang &uuml;ber einen m&ouml;glichen Abschuss entscheiden d&uuml;rfen.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hatte im April 2013 geurteilt, dass die Entscheidung f&uuml;r den Einsatz milit&auml;rischer Mittel zur Terrorabwehr im Inland ausnahmslos von der Bundesregierung im Kollektiv getroffen werden d&uuml;rfe. Die im Luftsicherheitsgesetz f&uuml;r Eilf&auml;lle vorgesehene alleinige Entscheidungsbefugnis des Verteidigungsministers erkl&auml;rten die Richter f&uuml;r nichtig.<br>\nIn der Praxis wurde damit ein Einsatz von Kampfjets gegen entf&uuml;hrte Flugzeuge nahezu ausgeschlossen. Denn die Zeit vom Erkennen der Gefahr bis zu einem m&ouml;glichen Einschlag w&auml;re zu kurz, um das komplette Kabinett rechtzeitig zu informieren und zu einer gemeinsamen Entscheidung zu kommen. Dies r&auml;umte auch das Gericht ein und sprach von einer &ldquo;gravierenden Schutzl&uuml;cke&rdquo;, die jedoch in der Verfassung angelegt sei. &ldquo;Mit der Grundgesetz&auml;nderung wollen wir die vom Gericht aufgezeigte &lsquo;Schutzl&uuml;cke&rsquo; schlie&szlig;en&rdquo;, sagte Krings Spiegel-Online.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/aenderung-des-grundgesetzes-bundesregierung-will-eilfall-entscheidung-bei-terrorflugzeugen-erleichtern-1.1932010\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Abschuss von Terrorflugzeugen war ja schon einmal auf der Tagesordnung. Der damalige (konservative) Verfassungsgerichtspr&auml;sident Hans-J&uuml;rgen Papier meinte damals: Die &ldquo;Menschenw&uuml;rdegarantie&rdquo; k&ouml;nne &ldquo;selbst durch eine Verfassungs&auml;nderung nicht eingeschr&auml;nkt werden&rdquo;.<\/em><br>\n<em>Bisher scheiterte der Abschuss-Paragraf des im Januar 2005 in Kraft getretenen &ldquo;Luftsicherheitsgesetzes&rdquo; am Grundgesetz. Er sollte den Abschuss von Passagierflugzeugen als letzte Ma&szlig;nahme erlauben, &ldquo;wenn davon auszugehen ist, dass das Luftfahrzeug gegen das Leben von Menschen eingesetzt werden soll und sie das einzige Mittel zur Abwehr dieser gegenw&auml;rtigen Gefahr ist&rdquo;. Das Bundesverfassungsgericht urteilte im Februar 2006, dieser Paragraf versto&szlig;e gegen das Grundrecht auf Leben und gegen die Menschenw&uuml;rde. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/flugzeug-abschuesse-oberster-verfassungsrichter-mahnt-schaeuble-a-528214.html\">Es erkl&auml;rte ihn f&uuml;r verfassungswidrig<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sieben Wege zu einer Korrektur der Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland<\/strong><br>\nDie verm&ouml;gensbezogenen Steuern sind derzeit die Grundsteuer, die Erbschaft- und Schenkungsteuer, die Grunderwerbsteuer und die 2011 neu eingef&uuml;hrte Bankenabgabe. Die Einnahmen aus diesen Steuern beliefen sich in Deutschland 2010 auf nur 24,3 Mrd. &euro;, was 0,8% des BIP bzw. 4% des gesamten Steueraufkommens sind. Das reiche Deutschland liegt damit in der untersten Kategorie von Verm&ouml;gensteuern noch hinter Griechenland. Mehr als die H&auml;lfte der Einnahmen entf&auml;llt auf die Grundsteuer (11,3 Mrd. Euro), weitere 4,4 Mrd. Euro auf die Erbschafts- und Schenkungsteuer und 5,3 Mrd. auf die Grunderwerbsteuer.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140409_hdt_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140409_hdt_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Im Folgenden werden sieben konkrete Vorschl&auml;ge gemacht, wie man die Reichsten in Deutschland st&auml;rker besteuern k&ouml;nnte, um die Polarisierung der Verm&ouml;gen zu stoppen und negative wirtschaftliche Effekte zu verhindern&hellip;<br>\nZusammenfassend l&auml;sst sich feststellen, dass der Staat auch in Zeiten der Globalisierung noch viele M&ouml;glichkeiten hat, um Einkommens- und Verm&ouml;gensungleichheiten zu korrigieren. Die Ausweichm&ouml;glichkeiten einer sehr kleinen Gruppe von Superreichen sind begrenzt, denn der Wohn- und Standort Deutschland bietet wirtschaftliche und soziale Vorteile, die kaum ein anderes Land zu bieten hat. Und Deutschland hat, wie eingangs erw&auml;hnt, im internationalen Vergleich enormen Nachholbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++7514edda-bf09-11e3-98b3-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Diskriminierung in Europa: Amnesty beklagt zunehmende Gewalt gegen Roma<\/strong><br>\nSie werden beschimpft und bedroht, nicht selten schl&auml;gt die Feindlichkeit um in offene Gewalt. Immer mehr Angeh&ouml;rige der Roma werden Opfer von rassistischen &Uuml;berf&auml;llen &ndash; mitten in Europa. Noch schlimmer: In vielen F&auml;llen k&ouml;nnen diese Opfer nicht einmal mit Hilfe rechnen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International dokumentiert in einem heute ver&ouml;ffentlichten Bericht&nbsp; am Beispiel der EU-L&auml;nder Griechenland, Tschechien und Frankreich, dass die Polizei bei gewaltt&auml;tigen Angriffen auf Roma vielfach nicht eingreift und gegen die T&auml;ter nicht ernsthaft ermittelt. Mutma&szlig;liche rassistische Motive w&uuml;rden h&auml;ufig nicht untersucht und die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen. &hellip; Bundestags-Vizepr&auml;sidentin Claudia Roth mahnte konkrete Verbesserungen f&uuml;r die Roma an. &ldquo;Leider m&uuml;ssen wir feststellen, dass auch Deutschland seine Hausaufgaben zur Teilhabe der Sinti und Roma l&auml;ngst noch nicht gemacht hat&rdquo;, sagte die Gr&uuml;nen-Politikerin. N&ouml;tig seien konkrete Schritte f&uuml;r mehr Teilhabe und Gleichberechtigung. &ldquo;Und zwar sowohl von denen, die schon immerzu hier leben, als auch von den neu zu uns kommenden&rdquo;, betonte Roth. &ldquo;Nur so k&ouml;nnte auch die Bundesregierung ein klares Zeichen gegen antiziganistische Stimmungen auch in den eigenen Reihen setzen.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/diskriminierung-amnesty-beklagt-zunehmende-gewalt-gegen-roma-1.1931665\">SZ<\/a><br>\nQuele 2: <a href=\"http:\/\/www.amnesty.org\/en\/library\/asset\/EUR01\/007\/2014\/en\/7c3cc69e-e84d-43de-a6a9-3732b4702dff\/eur010072014en.pdf\">Amnesty &ndash; &ldquo;WE ASK FOR JUSTICE&rdquo; EUROPE&rsquo;S FAILURE TO PROTECT ROMA FROM RACIST VIOLENCE [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Der Zulauf zu den Rechten l&auml;sst sich derzeit in Ungarn sehr gut beobachten. Wie reagiert die EU darauf? &Uuml;berhaupt nicht. Wer k&ouml;nnte da ernsthaft erwarten, dass sich die Politik f&uuml;r die Rechte der Roma einsetzt. Im Gegenteil: Angesichts der bevorstehenden Europa-Wahlen werden die bestehenden Vorurteile, nicht nur gegen Roma, sondern auch gegen Zuwanderer aus Rum&auml;nien und\/oder Bulgarien bewusst gesch&uuml;rt. Der bayerische Ministerpr&auml;sident mit seinem Slogan &ldquo;Wer betr&uuml;gt, der fliegt!&rdquo; fischt kalkuliert am rechten Rand. Bei n&auml;herem Hinsehen entpuppt sich dieser Rand schon als breit ausgebaute Autobahn, auf der viele hemmungslos Gas geben. Das ist es, was uns aufr&uuml;tteln sollte, diese Selbstverst&auml;ndlichkeit, mit der, bewusst oder unbewusst, rechtes Gedankengut Einzug in unsere K&ouml;pfe h&auml;lt!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>H&ouml;lle Kinderpsychiatrie &ndash; Gewalt und Missbrauch hinter Anstaltsmauern<\/strong><br>\nSchl&auml;ge, Beruhigungsmittel, Einzelarrest &ndash; seine Kindheit beschreibt Karl-Heinz Gro&szlig;mann als H&ouml;lle auf Erden. Mit 13 Jahren kam er als gesunder Junge in die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Marsberg. Diagnose: Debilit&auml;t, also Schwachsinn.<br>\nJahrelang war er Gewalt durch das Pflegepersonal schutzlos ausgeliefert, wurde mehrmals in dieser Zeit missbraucht, durch eine Nonne. Karl-Heinz Gro&szlig;mann hat dar&uuml;ber fast 50 Jahre geschwiegen &ndash; bis heute.<br>\nAuch Wolfgang Petersen kann seine Zeit in der Kinderpsychiatrie nicht vergessen. Als Neunj&auml;hriger war er lebhaft, gab oft Widerworte. Das reichte aus, um ihn vom Kinderheim in die Psychiatrie nach Schleswig zu verlegen. Schl&auml;ge durch Pfleger waren auch hier an der Tagesordnung. Sie pressten ihn in eine Zwangsjacke, dr&uuml;ckten ihn unter Wasser. Wenn sich Petersen oder Gro&szlig;mann beschwerten, hagelte es weitere Strafen. Und es hie&szlig;: &bdquo;Euch Idioten glaubt ja eh keiner.&ldquo;<br>\ndie story deckt auf: Wie Karl-Heinz Gro&szlig;mann und Wolfgang Petersen wurden damals tausende Kinder und Jugendliche in die Psychiatrien abgeschoben &ndash; und erlebten dort einen Alltag voller Strafen und Gewalt. Erst nach unseren Recherchen hat sich der Tr&auml;ger der Kinderpsychiatrie Marsberg, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, bei den Opfern entschuldigt. Wie aber konnten die Zust&auml;nde hinter den Klinikmauern so lange unentdeckt bleiben? Warum hat jahrzehntelang niemand die Verantwortung daf&uuml;r &uuml;bernommen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/fernsehen\/dokumentation_reportage\/die-story\/sendungen\/hoelle-kinderpsychiatrie100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung HR:<\/strong> So etwas &uuml;ber sich (insbesondere als Kind) ergehen lassen zu m&uuml;ssen, ist offensichtlich traumatisch. Doch was sich wie Vergangenheit anh&ouml;rt, ist zumindest teilweise auch heute noch Realit&auml;t: So wurden drei Haasenburg-Heime erst Ende 2013 geschlossen, nachdem &Auml;hnliches berichtet wurde; siehe dazu z.B. <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Moegliche-Wiederoeffnung-der-Haasenburg\/!136316\/\">Ex-Heimkind sammelt Unterschriften<\/a>.<\/em><br>\n<em>Aber auch in &ldquo;normalen&rdquo; Kinderheimen f&uuml;r in Obhut genommene Kinder werden -selbst gegenw&auml;rtig noch- Briefe und zugeschickte Geschenke offenbar kontrolliert und entsprechende Berichte an die jeweiligen Jugend&auml;mter (als Vormund) gesandt.<br>\nUnd obwohl eine Entscheidung des Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte von 1988 (Olsson gegen Schweden) existiert, bringen heute noch deutsche Jugend&auml;mter in Obhut genommen Kinder in viele hundert Kilometer Entfernung (auch in den in &ldquo;Die Story&rdquo; erw&auml;hnten Kreis Schleswig) unter und erschweren so z.B. <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CD4QFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.eugrz.info%2FPDF%2FEGMR4%2FEGMR04-3.pdf&amp;ei=85RDU9SqNIWQtAbfoIHoBw&amp;usg=AFQjCNF2D_HWBzb-nJTP7RbXaLqnGzuxnA&amp;bvm=bv.64367178,d.Yms&amp;cad=rja\">den Kontakt zu den leiblichen Eltern (Randnummer 81) [PDF &ndash; 175 KB]<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Audio: Warnung vor der &ldquo;Psycho-Falle&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Krankheiten werden erfunden, und heute spielen Psychiater und Pharmaindustrie dabei eine gro&szlig;e Rolle&rdquo;. Diese These vertritt der Wissenschaftsjournalist J&ouml;rg Blech. In Neugier gen&uuml;gt erkl&auml;rt und begr&uuml;ndet er sie.<br>\nStress in der Schule, Arbeitsverdichtung im Erwerbsleben, sehr d&uuml;stere Stimmung bei Langzeitarbeitslosigkeit, Vergesslichkeit im Alter: In jeder biografischen Phase k&ouml;nnen Schwierigkeiten auftreten, die ein Leben enorm belasten. Allzu oft, so eine These des Journalisten J&ouml;rg Blech, werden diese Schwierigkeiten nicht an ihren Wurzeln bek&auml;mpft, sondern mit Diagnosen zu Krankheiten umgewertet: ADHS, Burnout, Depression, Alzheimer. Das liege im Interesse von &Auml;rzten und Pharmaindustrie, formuliert Blech weiter.<br>\nAu&szlig;erdem werden auf diese Weise gesellschaftliche Fehlentwicklungen zum individuellen Problem umgem&uuml;nzt: Wenn einzelne Menschen krank werden, so die Fehlannahme, muss kein Schulsystem ver&auml;ndert, braucht das Arbeitsleben nicht hinterfragt zu werden. In Neugier gen&uuml;gt belegt J&ouml;rg Blech seine Thesen. Dabei geht es auch um die Frage der Grenzziehung zwischen Krankheit und Lebenskrise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugiergenuegt\/redezeit\/blech100.html\">WDR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Wirtschaft ist Gewinner der Reform&rdquo;<\/strong><br>\nVom angek&uuml;ndigten Neustart der Energiewende kann bei Gabriels EEG-Reform keine Rede sein, meint die Energieexpertin Kemfert gegen&uuml;ber tagesschau.de. Es handle sich vielmehr um ein &ldquo;Ref&ouml;rmchen&rdquo;, bei dem die Verbraucher unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig stark belastet werden.<br>\ntageschau.de: Sigmar Gabriel sprach bei der Vorstellung seiner EEG-Reform in Berlin von einem &ldquo;Neustart f&uuml;r die Energiewende&rdquo;. Sehen Sie das auch so?<br>\nClaudia Kemfert: Von einem Neustart kann keine Rede sein. Es gibt ein Ref&ouml;rmchen, das an ein paar Stellschrauben des EEG dreht. Aber die Energiewende ist ja sehr viel mehr als der Ausbau der Erneuerbaren Energien. Da geht es auch ums Energiesparen, um Netzausbau, um Speicherung von Strom und so weiter. All das wurde gar nicht behandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/eeg-reform114.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: Gabriels &Ouml;kostrom-Reform &ndash; Genosse der Bosse<\/strong><br>\nSigmar Gabriel zementiert sein Image als Industrieversteher: Beim Ringen um die &Ouml;kostrom-Reform sind die Interessen der Konzerne wichtiger als die Stromrechnungen der B&uuml;rger. Das machte der Wirtschaftsminister jetzt deutlich wie nie.<br>\n&ldquo;Vierzig Euro sparen, das mag f&uuml;r den einzelnen Haushalt interessant sein&rdquo;, sagt Gabriel. &ldquo;Aber das n&uuml;tzt dem Verbraucher nichts, wenn er seinen Arbeitsplatz verliert.&rdquo;<br>\nSo klar wie selten wehrt sich Gabriel am Dienstag gegen Vorw&uuml;rfe, dass die Privathaushalte bei der Energiewende zur Kasse gebeten werden, w&auml;hrend die Industrie geschont wird. Mehrfach streute er das Schreckgespenst Massenentlassungen ein, &ldquo;im Kern geht es um sehr, sehr viele Arbeitspl&auml;tze&rdquo;, mahnte Gabriel.<br>\nSp&auml;testens mit diesem Appell ist klar geworden: Gabriel hat sich in Angela Merkels Kabinett endg&uuml;ltig auf das Image als Genosse der Bosse festgelegt. Wochenlang warb er in Br&uuml;ssel dringlich um industriefreundliche Ausnahmen bei der Umlage zur &Ouml;kostrom-F&ouml;rderung. Mit Erfolg: Gro&szlig;e Stromverbraucher m&uuml;ssen weiter nur einen Bruchteil der Umlage zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/oekostrom-rabatte-sigmar-gabriel-ist-der-genosse-der-bosse-a-963188.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;CSU gibt Startschuss f&uuml;r Fracking in Bayern&rdquo;<\/strong><br>\nUlrike Gote, Landtagsabgeordnete der Gr&uuml;nen in Bayern, hat nach Recherchen der Gr&uuml;nen aufgedeckt, dass die Staatsregierung bereits erste Lizenzen f&uuml;rs Fracking vergeben hat. Obwohl die Staatsregierung offiziell einen andere Weg geht: &ldquo;Bayern sagt Nein zum Fracking, bis jegliches Risiko f&uuml;r Mensch und Natur ausgeschlossen ist. Fracking mit einem Giftcocktail darf unsere Umwelt und unser Trinkwasser nicht gef&auml;hrden&rdquo;, zitiert Gote Umweltminister Marcel Huber.<br>\nDies seien aber &ldquo;reine Lippenbekenntnisse&rdquo;. Mit der Vergabe einer Erkundungslizenz an das britische Bergbau-Unternehmen Rose Petroleum hat die Staatsregierung bereits am 31. Januar 2014 &ldquo;heimlich, still und leise den Startschuss f&uuml;r Fracking im ganz gro&szlig;en Stil&rdquo; gegeben. Betroffen ist ein 2600 km2 gro&szlig;es Areal, das &ldquo;Weiden Basin&rdquo; in der Oberpfalz und Oberfranken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zfk.de\/wasser\/wasser\/artikel\/csu-gibt-startschuss-fuer-fracking-in-bayern.html\">Zeitung f&uuml;r kommunale Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>15,26 Millionen Euro Verlust durch Zinswetten in M&uuml;lheim<\/strong><br>\nLange hat M&uuml;lheims K&auml;mmerer Uwe Bonan weitergehende Wettverluste dementiert, nun sind sie da: Zu den bisher einger&auml;umten Wettverlusten gegen Commerzbank und West LB lassen sich nun zus&auml;tzliche Verluste von 4,4 Millionen Euro ausmachen. Der Gesamtschaden bel&auml;uft sich damit auf 15,26 Millionen Euro&hellip;<br>\nIn diesen Gesch&auml;ften, die erst peu &agrave; peu ans Tageslicht gekommen sind, stecken weitere gut 4,4 Mio. Euro Schaden. Laut Gutachten von Finanzmathematikern haben sich die Banken dabei nicht nur den fr&uuml;hzeitigen Ausstieg M&uuml;lheims aus verlustreichen Wetten bezahlen lassen. Die Gutachter stellen fest, dass sich die Stadt beim Ausstieg weitere Male hat &uuml;ber den Leisten ziehen lassen. So h&auml;tten die Banken die Stadt nicht dar&uuml;ber aufgekl&auml;rt, dass weitere Verlustrisiken einstrukturiert waren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/muelheim\/15-26-millionen-euro-verlust-durch-zinswetten-in-muelheim-id9219056.html#plx1060301636\">WAZ.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Guido Westerwelle neu im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung<\/strong><br>\nEhemaliger Bundesau&szlig;enminister tritt Posten im Aufsichts- und Kontrollorgan der Stiftung am 1. Januar 2015 an.<br>\nDr. Guido Westerwelle (52), ehemaliger Bundesau&szlig;enminister, ist in das Kuratorium der Bertelsmann Stiftung berufen worden. Die Amtsperiode des neuen Mitglieds im Aufsichts- und Kontrollorgan der G&uuml;tersloher Stiftung beginnt am 1. Januar 2015 und l&auml;uft zun&auml;chst bis Ende 2017. &ldquo;Wir freuen uns, dass wir mit Guido Westerwelle eine international renommierte Pers&ouml;nlichkeit gewinnen konnten, die unser Gremium mit ihrem gro&szlig;en politischen und diplomatischen Sachverstand verst&auml;rken wird&rdquo;, sagte Professor Dr. Werner J. Bauer, Kuratoriumsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xchg\/bst\/hs.xsl\/nachrichten_120721.htm\">Bertelsmann Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ex-Ministerin verl&auml;sst Hochschulrat<\/strong><br>\nDie fr&uuml;here Bundesbildungsministerin Annette Schavan zieht sich auf Bitten der Universit&auml;t aus dem Hochschulrat der M&uuml;nchner Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t (LMU) zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/oberbayern\/schavan-hochschulrat-lmu-rueckzug-100.html\">Bayerischer Rundfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Monopol-Tendenz<\/strong><br>\nInzwischen ist das Monopol zum Normalzustand in der deutschen Presselandschaft geworden. Konkurrierende Zeitungen aus konkurrierenden Verlagen erscheinen nur noch in wenigen St&auml;dten. Mancherorts, zum Beispiel in N&uuml;rnberg, Stuttgart und Hannover, gibt der jeweilige Monopolverlag zwei Zeitungen heraus, deren Aufmachung oder Stil sich unterscheiden (etwas konservativer oder etwas greller), deren Tendenz aber die gleiche ist. Angesichts dieser Entwicklungen h&auml;tte der Tendenzparagraph l&auml;ngst abgeschafft, das Presserecht novelliert, die &raquo;innere Pressefreiheit&laquo; eingef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen, wie schon vor 45 Jahren die Deutsche Journalistenunion in der damaligen Gewerkschaft Druck und Papier (jetzt ver.di) und der Deutsche Journalistenverband gefordert hatten&hellip;<br>\nDie Macht des Dutzends Konzerne, dem heute fast die gesamte Presse in Deutschland geh&ouml;rt, vergr&ouml;&szlig;erte sich auch dadurch, da&szlig; die beiden gro&szlig;en Parteien den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk schw&auml;chten, indem sie seine Leitungs- und Aufsichtsorgane okkupierten und den Verlegern die Gr&uuml;ndung eigener Sender erlaubten. Damit wuchs zwar die Zahl der Sender, aber inhaltlich wurde das Programmangebot nicht reichhaltiger. Im Gegenteil.<br>\nNeue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r publizistische Vielfalt schienen sich zu &ouml;ffnen, als das Internet aufkam. Doch angesichts der jetzt von Springer, Holtzbrinck und anderen ins Internet investierten Milliardenbetr&auml;ge verbieten sich alle Illusionen. Wir erleben weiteren Machtzuwachs der gro&szlig;en Konzerne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/7-2014&amp;textfile=2611\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vier Gr&uuml;nde, weshalb Wahlen die Probleme Afghanistans nicht l&ouml;sen werden<\/strong><br>\nDie Wahlen sind wichtig &ndash; aber Afghanistan bleibt auf absehbare Zeit alles andere als stabil.\n<ol>\n<li>Das afghanische Milit&auml;r bleibt &bdquo;work in progress&ldquo;<\/li>\n<li>Die R&uuml;ckzugsgebiete der Taliban in Pakistan bleiben ein Problem<\/li>\n<li>Afghanistan bleibt ein Magnet f&uuml;r Milizen und K&auml;mpfer in der Region<\/li>\n<li>Die Taliban sind nicht die einzigen destabilisierenden Kr&auml;fte in Afghanistan<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kommentar\/artikel\/vier-gruende-weshalb-wahlen-die-probleme-afghanistans-nicht-loesen-werden-342\/\">Internationale Politik und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Joseph E. Stiglitz: Die Reform des Markt-Staat-Verh&auml;ltnisses in China<\/strong><br>\nAls China vor &uuml;ber drei Jahrzehnten mit seinen Reformen begann, war die Richtung klar: der Markt musste in der Ressourcenzuteilung eine viel gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen. Und so kam es auch, wobei der private Sektor heute viel wichtiger ist als er es damals war. &Uuml;berdies besteht weitgehend Einigkeit, dass der Markt eine von offiziellen Vertretern so bezeichnete &bdquo;entscheidende Rolle&ldquo; in zahlreichen Sektoren spielen muss, wo Staatsbetriebe (SOEs) vorherrschend sind. Doch welche Rolle sollte der Markt in anderen Sektoren und in der Wirtschaft im Allgemeinen spielen?<br>\nViele der heutigen Probleme Chinas haben ihren Ursprung in zu viel Markt und zu wenig Staat. Oder anders ausgedr&uuml;ckt: der Staat greift offensichtlich dort ein, wo er nicht sollte, vermeidet es aber in Bereichen, wo dies erforderlich w&auml;re.&nbsp; Die sich verschlimmernde Umweltverschmutzung beispielsweise bedroht den Lebensstandard, w&auml;hrend die Ungleichheit bei Einkommen und Wohlstand mittlerweile schon Ausma&szlig;e wie in den USA annimmt. Die Korruption zieht sich durch &ouml;ffentliche Institutionen und den privaten Sektor gleicherma&szlig;en. Das alles untergr&auml;bt das Vertrauen innerhalb der Gesellschaft und in die Regierung &ndash; ein Trend der beispielsweise vor allem hinsichtlich der Nahrungsmittelsicherheit offenkundig ist. &ndash; Die &Ouml;konomie des Erfolgs ist klar: durch Steuererh&ouml;hungen finanzierte h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r Urbanisierung, Gesundheit und Bildung k&ouml;nnten gleichzeitig das Wachstum erhalten, die Umweltsituation verbessern und die Ungleichheit verringern. Gelingt Chinas Politik die Umsetzung dieser Agenda, wird es China und der ganzen Welt besser gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/joseph-e--stiglitz-asks-what-role-government-should-play-as-economic-restructuring-proceeds\/german\">Project Syndicate<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Allerdings kann man sich fragen, ob dieser Appell nicht zu sp&auml;t kommt. So besteht selbst ein gro&szlig;er Teil des Politb&uuml;ros aus Prinzlingen, welche die hohe Position praktisch vererbt bekommen und nicht nur die Sicherung der politischen Macht, sondern auch die des pers&ouml;nlichen Reichtums betreiben. Die teilweise sehr hohen Verm&ouml;gen von chinesischen Spitzenpolitikern k&ouml;nnen nur illegal erworben worden sein. Dies zeigt sich auch <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/offshore-leaks-china-die-tricks-der-roten-prinzlinge-1.1868576\">in der Verlagerung dieser Verm&ouml;gen in die &uuml;blichen Off-Shore-Zentren<\/a>. In der Vergangenheit stand das spektakul&auml;re Vorgehen gegen korrupte Spitzenpolitiker meist in Verbindung der Beseitigung des politischen Gegners, der meist relativ schnell wieder begnadigt wurde. Was ist von einem Staat zu erwarten, der bis in h&ouml;chsten &Auml;mter korrupt ist?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Taiwan: Demokratietest f&uuml;r den Freihandel<\/strong><br>\nDas kleine Taiwan war schon bisher der Beweis, dass Chinesen und Demokratie gut zusammenpassen. Chinas Kommunistische Partei bestreitet das bekanntlich. Jetzt hat Taiwan eine neue studentische Demokratiebewegung, die auf der von Peking als abtr&uuml;nnig angesehenen Insel die Demokratie auf eine h&ouml;here Stufe bringen kann. Und diese &ldquo;Sonnenblumenbewegung&rdquo; bietet nicht nur Lehren f&uuml;r die chinesische Welt. &ndash; Die Besetzung des Parlaments in Taipeh war eine Reaktion auf ein Freihandelsabkommen mit China. Drei Faktoren befeuern den Protest: 1. Freihandel hat Gewinner und Verlierer. Letztere wehren sich und verlangen zu Recht volle Transparenz, bevor &uuml;ber Abkommen entschieden wird. 2. Wird nur geheim verhandelt und bleiben wichtige Details unklar, wie dies auch bei den TTIP-Verhandlungen zwischen Europa und den USA der Fall ist, l&ouml;st dies zu Recht Widerstand aus. Wird auch noch wie in Taiwan das Parlament, die demokratischste aller Institutionen, ausgehebelt, fragen sich die Menschen, was ihre m&uuml;hsam erk&auml;mpfte Demokratie eigentlich wert ist. 3. Taiwans Bev&ouml;lkerung ist seit Jahren gespalten zwischen dem momentan regierenden Peking-freundlichen und einem Peking-kritischen, auf Unabh&auml;ngigkeit bedachten Lager. Wollte Peking fr&uuml;her mit milit&auml;rischen Drohungen Taiwan an sich binden, f&uuml;rchten viele heute dessen wirtschaftliche Umarmung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2014%2F04%2F04%2Fa0039&amp;cHash=cd7bde77b57af947a7804840f47bb235\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21334","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21334"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21334\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21338,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21334\/revisions\/21338"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}