{"id":21368,"date":"2014-04-11T09:02:52","date_gmt":"2014-04-11T07:02:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368"},"modified":"2014-04-11T09:02:52","modified_gmt":"2014-04-11T07:02:52","slug":"hinweise-des-tages-2107","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h02\">IMK: Staatliche Investitionen wirksamstes Mittel gegen Konjunkturflauten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h03\">Gabriel verspricht: Keine Forderung nach Steuererh&ouml;hungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h04\">Mindestlohn: Ausnahmen &uuml;berfl&uuml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h05\">Sinkender &Uuml;berschuss der Sozialkassen: Das Polster schmilzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h06\">IAQ-Report: Fachkr&auml;ftepotenziale in High-Tech-Berufen erschlie&szlig;en -Personalmanagement f&uuml;r alle Phasen des Arbeitslebens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h07\">Verfassungsrichter erlauben Flashmobs als Streikmittel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h08\">Falscher Jubel f&uuml;r Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h09\">Die Finanzkrise, an der die &ouml;konomischen Dummk&ouml;pfe schuld haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h10\">Wie stehen die Deutschen und die US-Amerikaner zum Freihandelsabkommen TTIP?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h11\">Umstrittene Sonderzahlungen: Deutsche Bank umgeht Boni-Grenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h12\">EnBW-Deal: Land verzichtet auf Schadenersatz von Mappus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h13\">Studie des Aktionsrats Bildung &ndash; Lehrerland ist ausgebrannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h14\">Sicherheitsl&uuml;cke hebelt Verschl&uuml;sselung aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h15\">Spione im Wei&szlig;en Haus<\/a> <\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h16\">CIA: US-Basis Diego Garcia unter Folterverdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h17\">Wahltheater in Algerien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h18\">Nochmals: Lohndumping-Urteil: 1,54 Euro Stundenlohn sind keine Ausbeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h19\">Uni Rostock: Ehren-promotionsverfahren f&uuml;r Edward Snowden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368#h20\">Karlheinz Deschner ist tot<\/a> <\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21368&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wagenknecht &uuml;ber den Siemens-Chef: &bdquo;Kaesers Besuch bei Putin war vern&uuml;nftig&ldquo;<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht ist bekannt f&uuml;r Klartext. Im Interview erkl&auml;rt die Linken-Frontfrau, warum sie den Siemens-Chef verteidigt und Westerwelle als Au&szlig;enminister vermisst &ndash; und spricht &uuml;ber Gemeinsamkeiten mit der AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/wagenknecht-ueber-den-siemens-chef-kaesers-besuch-bei-putin-war-vernuenftig\/9743302.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Neonazis r&uuml;sten sich f&uuml;r Marsch in die Ostukraine<\/strong><br>\nSie nennen sich S&uuml;d&ouml;stliche Armee der Ukraine, tragen Lederjacken und Wollmasken und sind mit Maschinengewehren bewaffnet. Seit Montag halten Hunderte prorussische Separatisten die Au&szlig;enstelle des ukrainischen Geheimdienstes in Lugansk besetzt. Sie fordern einen Volksentscheid &uuml;ber die Abspaltung der Region&hellip;<br>\nNeuen Z&uuml;ndstoff liefert der Rechte Sektor, ein Verband rechtsradikaler Splittergruppen, der am Sturz der Janukowitsch-Regierung beteiligt war. Die Neonazis wollten umgehend Kampfstaffeln in die Ostukraine schicken, sagte Igor Kriworutschko, Sprecher der Sozial-Nationalen Versammlung, dem Internetsender 112. &ldquo;Die Miliz, die fr&uuml;her Janukowitsch diente, steht heute im Dienst russischer Saboteure&rdquo;, teilte der Rechte Sektor auf seiner Webseite mit.<br>\nDie Radikalen haben ein klares Feindbild: Sie wollen prorussische Aktivisten genauso bek&auml;mpfen wie die Regierung, die sie f&uuml;r den Tod eines Rechtsradikalen Ende M&auml;rz verantwortlich machen. Vergangene Woche entwaffnete die Polizei in Kiew Mitglieder des Rechten Sektors und r&auml;umte ein Hotel, das seinen Anf&uuml;hrern als Hauptquartier diente. Ob die Neonazis in der Ostukraine ihr Ziel erreichen, ist zweifelhaft. Der Rechte Sektor soll 3000 bis 10.000 Leute umfassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article126763506\/Neonazis-ruesten-sich-fuer-Marsch-in-die-Ostukraine.html\">Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Neue Hinweise auf Maidan-Sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nSieben Wochen nach den t&ouml;dlichen Sch&uuml;ssen von Kiew, die zum Sturz der Regierung von Pr&auml;sident Viktor Janukowitsch f&uuml;hrten, mehren sich Hinweise, die erhebliche Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse aufkommen lassen. Nach Recherchen des WDR-Magazins Monitor ist es unwahrscheinlich, dass die Sch&uuml;sse auf Demonstranten ausschlie&szlig;lich von Seiten der damaligen ukrainischen F&uuml;hrung unter Janukowitsch ausgingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/maidan-schuesse102.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>U.S. Defense Policy in the Wake of the Ukrainian Affair<\/strong><br>\nEver since the end of the Cold War, there has been an assumption that conventional warfare between reasonably developed nation-states had been abolished. During the 1990s, it was expected that the primary purpose of the military would be operations other than war, such as peacekeeping, disaster relief and the change of oppressive regimes. After 9\/11, many began speaking of asymmetric warfare and &ldquo;the long war.&rdquo; Under this model, the United States would be engaged in counterterrorism activities in a broad area of the Islamic world for a very long time. Peer-to-peer conflict seemed obsolete.<br>\nThere was a profoundly radical idea embedded in this line of thought. Wars between nations or dynastic powers had been a constant condition in Europe, and the rest of the world had been no less violent. Every century had had systemic wars in which the entire international system (increasingly dominated by Europe since the 16th&nbsp;century) had participated. In the 20th&nbsp;century, there were the two World Wars, in the 19th century&nbsp;the Napoleonic Wars, in the 18th&nbsp;century the Seven Years&rsquo; War, and in the 17th century the Thirty Years&rsquo; War.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stratfor.com\/weekly\/us-defense-policy-wake-ukrainian-affair\">stratfor.com<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>IMK: Streitfall Fiskalpolitik &ndash; Eine empirische Auswertung zur H&ouml;he des Multiplikators<\/strong><br>\n&ndash; Eine systematische Auswertung von 104 Studien zeigt, dass diskretion&auml;re Fiskalpolitik grunds&auml;tzlich ein geeignetes Instrument ist, um eine rezessive oder &uuml;bersch&auml;umende Wirtschaft auf einen stabilen Kurs zu bringen.\n<ul>\n<li>Das Ausma&szlig; der Wirkungen ist abh&auml;ngig von der Art der Ma&szlig;nahme. Entgegen den allgemein verbreiteten Empfehlungen in der Finanzkrise sollten Konjunkturprogramme vor allem in Form h&ouml;herer Ausgaben umgesetzt werden. Diese sind einnahmeseitigen Ma&szlig;nahmen &uuml;berlegen. &Ouml;ffentliche Investitionen zeigen dabei den st&auml;rksten Effekt. Will man umgekehrt die Wirtschaft bremsen, empfehlen sich Ausgabenk&uuml;rzungen.<\/li>\n<li>Ist die Aufnahme zus&auml;tzlicher Staatsschulden durch rechtliche oder &ouml;konomische Zw&auml;nge eng begrenzt, bietet es sich an, ein investives Konjunkturprogramm durch h&ouml;here Steuern zu finanzieren. Da der Investitionsmultiplikator signifikant &uuml;ber dem Steuermultiplikator liegt, ist trotz vollst&auml;ndiger Gegenfinanzierung mit einem positiven Wachstumsimpuls zu rechnen, der den &ouml;ffentlichen Haushalt in der Folge sogar entlastet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_92_2014.pdf\">IMK Report 92, April 2014 [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Investitionen wirksamstes Mittel gegen Konjunkturflauten<\/strong><br>\nIMK: Jeder staatlich investierte Euro steigert Wirtschaftsleistung um 1,30 bis 1,80 Euro<br>\n&Ouml;ffentliche Investitionen sind ein gutes, schnell wirkendes Mittel, um eine Konjunkturflaute abzumildern. Jeder Euro, den der Staat zus&auml;tzlich investiert, steigert die Wirtschaftsleistung um 1,30 bis 1,80 Euro. Das zeigt eine neue Meta-Analyse des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK), f&uuml;r die mehr als 100 internationale Studien ausgewertet wurden.* Steuersenkungen wirken deutlich schw&auml;cher auf die Konjunktur (siehe auch die Infografik; Link unten). <\/p>\n<p>Lange Zeit war ein aktiver Eingriff des Staates in die konjunkturelle Entwicklung &ndash; die sogenannte diskretion&auml;re Fiskalpolitik &ndash; verp&ouml;nt. Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise legten jedoch viele L&auml;nder Konjunkturprogramme zur Stabilisierung des Wachstums auf. Und siehe da: Nach tiefen Einbr&uuml;chen erholte sich die Konjunktur zumindest in Deutschland und China schneller als erwartet. Gleichwohl schwenkten die USA und viele europ&auml;ische Staaten noch vor dem Abklingen der Krise auf einen teilweise drastischen Sparkurs um. Die Folge: In den L&auml;ndern mit den h&auml;rtesten Konsolidierungsprogrammen brach die Wirtschaft erneut ein.<\/p>\n<p>Grund genug, die Wirkung von staatlichen Eingriffen genauer zu untersuchen. In der Untersuchung des IMK wurden 104 internationale Studien zum Thema statistisch ausgewertet, deren Datengrundlage von den 1930er Jahren bis heute reicht. <\/p>\n<p>Ihr Interesse galt dem so genannten Fiskalmultiplikator, der die Wirkung eines staatlichen Konjunkturpakets oder Sparprogramms auf die wirtschaftliche Entwicklung misst. Bei einem Multiplikator von Eins sind Effekt und Impuls gleich hoch, verst&auml;rkende und schw&auml;chende Reaktionen gleichen sich gerade aus. Ein Euro, der zus&auml;tzlich f&uuml;r eine bestimmte Ma&szlig;nahme aufgewendet wird, l&auml;sst das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um einen Euro steigen. Je h&ouml;her der Multiplikator, desto gr&ouml;&szlig;er ist die stimulierende Wirkung eines Konjunkturpakets &ndash; und desto st&auml;rker ist der wachstumsd&auml;mpfende Effekt einer Konsolidierung.<\/p>\n<p>&ndash; Wirkung bei Ausgaben st&auml;rker als auf der Einnahmeseite &ndash;<br>\n&ldquo;Es zeigt sich, dass der Wert des Multiplikators f&uuml;r fiskalische Impulse auf der Ausgabenseite des Staates im Mittel der untersuchten Studien nahe bei Eins liegt, wobei die Spannbreite der Ergebnisse recht hoch ist&rdquo;, so die Wissenschaftler. &Ouml;ffentliche Investitionen erweisen sich dabei als wirksamste Waffe zur Belebung der Konjunktur &ndash; wirksamer als h&ouml;herer Staatskonsum, mehr staatliche Besch&auml;ftigung oder eine Anhebung der Milit&auml;rausgaben. Der Multiplikator &ouml;ffentlicher Investitionen liegt bei 1,3 bis 1,8 &ndash; sprich: Lenkt man einen Euro der allgemeinen Staatsausgaben in &ouml;ffentliche Investitionen um, steigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,30 Euro bis 1,80 Euro, also st&auml;rker als der urspr&uuml;ngliche Impuls. <\/p>\n<p>Einnahmeseitige Impulse hingegen weisen einen Multiplikatoreffekt unter eins auf, in manchen der ausgewerteten Studien lag er sogar deutlich darunter. Die Wirkung von Steuersenkungen ist demnach sp&uuml;rbar geringer als die von ausgabeseitigen Ma&szlig;nahmen.<\/p>\n<p>Ihre Erkenntnisse haben die IMK-Forscher auch in Modellrechnungen einflie&szlig;en lassen, um zu pr&uuml;fen, wie viel st&auml;rker die deutsche Wirtschaft in den vergangenen zehn Jahren gewachsen w&auml;re, wenn die &ouml;ffentlichen Investitionen die Abschreibungen auf Schulen, Stra&szlig;en und Br&uuml;cken zumindest ausgeglichen h&auml;tten. <\/p>\n<p>Fakt ist: Von 2003 bis 2013 hat sich ein Substanzverlust von 35 Milliarden Euro angeh&auml;uft. H&auml;tten die Staatsausgaben die Abschreibungen ausgeglichen, dann w&auml;re seit 2003 auch das BIP h&ouml;her ausgefallen. &Uuml;ber die Jahre h&auml;tte sich bei kreditfinanzierten Investitionsausgaben das zus&auml;tzliche Wachstum nach der IMK-Berechnung auf 38,7 bis 56,3 Milliarden Euro summiert.<\/p>\n<p>&ldquo;Die Ergebnisse zeigen, dass diskretion&auml;re Fiskalpolitik, sobald die entsprechenden Ma&szlig;nahmen beschlossen sind, entgegen der lange Zeit verbreiteten Behauptung rasch realwirtschaftlich wirksam ist&rdquo;, fassen die Wissenschaftler zusammen. Bei angespannter Haushaltslage &ndash; oder wenn, wie in der Bundesrepublik, eine Schuldenbremse greift &ndash; empfiehlt das IMK zur Ankurbelung der Konjunktur steuerfinanzierte Investitionsprogramme. Das h&auml;tte im Falle Deutschlands &uuml;ber die Jahre 2003 bis 2013 eine h&ouml;here Wirtschaftsleistung von insgesamt 21,1 bis 42,2 Milliarden Euro bedeutet.<\/p>\n<p>Dar&uuml;ber hinaus konstatieren die Wissenschaftler eine weitere Wirkung von diskretion&auml;rer Fiskalpolitik, die wahrscheinlich sogar am bedeutsamsten sei: Sie schafft Vertrauen. Wenn der Staat sich in einer Konjunkturkrise den allgemeinen Abw&auml;rtstendenzen mit Mehrausgaben entgegenstelle, schr&auml;nkten auch die privaten Haushalte ihren Konsum nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig ein, und Unternehmen trauten sich weiter zu investieren. &ldquo;Dass eine restriktive diskretion&auml;re Fiskalpolitik umgekehrt auch Vertrauen zerst&ouml;ren kann, indem sie Einkommenserwartungen den sicheren Boden entzieht, zeigt die Entwicklung in den Krisenl&auml;ndern des Euroraums&rdquo;, erl&auml;utern die Forscher. Die K&uuml;rzung &ouml;ffentlicher Ausgaben sorgte daf&uuml;r, dass auch Privathaushalte und Unternehmen Konsum und Investitionen einschr&auml;nkten, sodass sich der restriktive Impuls und mit ihm die Krise sogar noch verst&auml;rkten. <\/p>\n<p>Gustav Horn, Sebastian Gechert, Katja Rietzler, Kai Daniel Schmid: Streitfall Fiskalpolitik &ndash; eine empirische Auswertung zur H&ouml;he des Multiplikators, IMK Report Nr. 92, April 2014.<\/p>\n<p>Download: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_92_2014.pdf\">www.boeckler.de [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a><br>\nQuelle: Pressemitteilung IMK (nicht im Netz)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xbcr\/hbs\/impuls_grafik_2014_07_3_rdax_600x452.jpg\" width=\"470\" alt=\"Investitionen wirksamstes Mittel gegen Konjunkturflauten\" title=\"Investitionen wirksamstes Mittel gegen Konjunkturflauten\"><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=46816&amp;chunk=1\">Infografik zum Download im B&ouml;ckler Impuls 7\/2014<\/a><\/p>\n<p><em>Dagegen allerdings:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gabriel verspricht: Keine Forderung nach Steuererh&ouml;hungen<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat der Union zugesichert, dass seine Partei in der laufenden Legislaturperiode nicht f&uuml;r Steuererh&ouml;hungen k&auml;mpfen wird.<br>\nH&ouml;here Steuern werde es mit dieser Regierung nicht geben. &ldquo;Nicht nur, weil wir es im Koalitionsvertrag stehen haben&rdquo;, sagte Gabriel. &ldquo;Kein Mensch in Deutschland w&uuml;rde es verstehen, wenn wir angesichts sprudelnder Steuereinnahmen &ouml;ffentlich erkl&auml;ren, wir h&auml;tten zu wenig und m&uuml;ssten sie erh&ouml;hen&rdquo;, so der SPD-Chef im Bundestag bei der Aussprache &uuml;ber den Etat seines Ministeriums.<br>\nGabriel hat sich au&szlig;erdem f&uuml;r den Abbau der als kalten Progression bekannten heimlichen Steuererh&ouml;hungen noch in dieser Wahlperiode ausgesprochen. &ldquo;Ich glaube, dass uns das gelingen muss im Laufe der Periode&rdquo;, sagte der SPD-Vorsitzende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_68930202\/gabriel-verspricht-keine-forderung-nach-steuererhoehungen.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Was ist nur aus der ehemaligen Arbeitnehmerpartei SPD geworden? Gabriel legt bei seinem vorauseilenden Gehorsam, oder ist es Unterw&uuml;rfigkeit, ein Tempo vor, das vermutlich sogar die Kanzlerin &uuml;berrascht. Auch mit den Umfragewerten der SPD, die aktuell bei 23% liegt, geht es nach unten. Wenn es in dem Tempo weitergeht, hat Gabriel immerhin den Vorteil, einer niedrigeren Fallh&ouml;he. Dann schmerzt der Aufprall nicht so sehr!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mindestlohn: Ausnahmen &uuml;berfl&uuml;ssig<\/strong><br>\nF&uuml;r weniger als 8,50 Euro pro Stunde d&uuml;rfen k&uuml;nftig drei Gruppen besch&auml;ftigt werden: Langzeitarbeitslose, Praktikanten ohne abgeschlossene Ausbildung und Arbeitnehmer unter 18 Jahren. F&uuml;r die ersten beiden Gruppen soll die Zeit ohne Mindestlohnanspruch auf sechs Monate beziehungsweise sechs Wochen begrenzt werden. Wer mit 16 oder 17 Jahren im Niedriglohnsektor arbeitet, hat jedoch nichts vom Mindestlohn.<br>\nEin Argument daf&uuml;r lautet, Jugendliche sollten sich nicht verlocken lassen, einen vergleichsweise gut bezahlten Job anzunehmen, statt eine geringer dotierte, aber langfristig ertragreichere Berufsausbildung zu beginnen. Sehr realit&auml;tsnah ist dieser Gedanke allerdings nicht, sagt Reinhard Bispinck. Denn bereits heute l&auml;sst sich mit einem Aushilfsjob mehr verdienen, als ein Azubi bekommt &ndash; im Einzelhandel etwa ist die unterste Tarifverg&uuml;tung doppelt so hoch wie die Ausbildungsverg&uuml;tung im ersten Jahr. Das h&auml;lt Jugendliche aber keineswegs davon ab, sich zu qualifizieren. Von den 16- bis 17-J&auml;hrigen Haupt- oder Realschulabsolventen, die noch keine Berufsausbildung abgeschlossen haben, sind &uuml;ber drei Viertel Azubis. 23 Prozent jobben, fast alle davon in geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen. Nur 1,5 Prozent haben einen regul&auml;ren Voll- oder Teilzeitjob.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/46800_46818.htm\">Boeckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sinkender &Uuml;berschuss der Sozialkassen: Das Polster schmilzt<\/strong><br>\nDer &Uuml;berschuss der Sozialversicherung ist stark geschrumpft: 2013 betrug das Plus 4,6 Milliarden Euro, das sind 11,3 Milliarden Euro weniger als im Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt mit. W&auml;hrend die Ausgaben um 2,5 Prozent auf fast 534 Milliarden Euro zulegten, wuchsen die Einnahmen nur um 0,3 Prozent auf gut 538 Milliarden Euro.<br>\nSchwarze Zahlen schrieben demnach sowohl die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung, die allgemeine Rentenversicherung, die soziale Pflegeversicherung sowie die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Der &Uuml;berschuss der Arbeitsagentur ging allerdings um 2,5 Milliarden Euro auf 100 Millionen zur&uuml;ck, vor allem wegen geringerer Zusch&uuml;sse des Bundes. Die soziale Pflegeversicherung konnte ihr Plus dagegen um 500 Millionen auf 600 Millionen Euro steigern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/sozialversicherung-minus100.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IAQ-Report: Fachkr&auml;ftepotenziale in High-Tech-Berufen erschlie&szlig;en -Personalmanagement f&uuml;r alle Phasen des Arbeitslebens<\/strong>\n<ul>\n<li>Als Folge des demografischen Wandels wird seit einigen Jahren ein sich versch&auml;rfender Fachkr&auml;ftemangel prognostiziert. Bef&uuml;rchtet wird dabei, dass das altersbedingte Ausscheiden vieler IT-Experten und Ingenieure, insbesondere in den Entwicklungsbereichen, nicht kompensiert werden kann.<\/li>\n<li>Analysiert man die betriebliche Besch&auml;ftigung dieser Berufsgruppen entlang der Arbeitslebensphasen, so zeigt sich aktuell, dass die Unternehmen die Potenziale an hochqualifizierten Fachkr&auml;ften in der Phase ihres Berufseinstiegs weitgehend aussch&ouml;pfen.<\/li>\n<li>In der mittleren Erwerbsphase differenzieren sich f&uuml;r M&auml;nner und Frauen unterschiedliche Besch&auml;ftigungsmuster aus. Viele Frauen, insbesondere Ingenieurinnen, verlassen ihren Beruf. Im sp&auml;teren Erwerbsabschnitt sehen sich vor allem IT-Fachkr&auml;fte mit einem erh&ouml;hten Erwerbslosigkeitsrisiko konfrontiert.<\/li>\n<li>Familienfreundlichere Leistungsarrangements im mittleren Erwerbsabschnitt k&ouml;nnten dazu beitragen, dass mehr weibliche Fachkr&auml;fte ihre T&auml;tigkeit durchg&auml;ngig aus&uuml;ben. Besonders im IT-Bereich k&ouml;nnten durch systematischere Weiterbildung und Gesundheitspr&auml;vention die Besch&auml;ftigungspotenziale erfahrener Mitarbeitender besser erhalten und so ein vorzeitiges Ausscheiden verhindert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/iaq-report\/2014\/report2014-03.php\">IAQ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verfassungsrichter erlauben Flashmobs als Streikmittel<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Verdi lie&szlig; Streikende in einem Supermarkt einkaufen und legte ihn so lahm. Arbeitgeber klagten. Nun hat das Bundesverfassungsgericht Flashmobs als Streikmittel f&uuml;r rechtens erkl&auml;rt.<br>\nIm Arbeitskampf d&uuml;rfen Gewerkschaften auch zu Blitzaktionen aufrufen. Die Verfassung begrenze Arbeitsk&auml;mpfe nicht grunds&auml;tzlich auf traditionelle Mittel wie Streik und Aussperrung, Flashmobs seien als Streikmittel mit dem Grundgesetz vereinbar, hei&szlig;t es in der Entscheidung des Gerichts.<br>\nDie Grundrechte des Arbeitgebers seien nicht verletzt, Blitzaktionen als Arbeitskampfmittel erlaubt, wenn sie gewerkschaftlich getragen und auf Tarifverhandlungen bezogen seien.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/hoechstrichterliche-entscheidung-verfassungsrichter-erlauben-flashmobs-als-streikmittel-1.1933223\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg14-035.html\">Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/archiv.labournet.de\/diskussion\/gewerkschaft\/erfahrung\/flashmobs.html\">Zum Hintergrund des Urteils im LabourNet-Archiv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Falscher Jubel f&uuml;r Griechenland<\/strong><br>\nDer Euro-Rettungsfonds ist der beste Kreditgeber f&uuml;r Griechenland: Zu den hervorragenden Konditionen z&auml;hlt, dass Athen derzeit weder Zinsen noch Tilgung zahlt. Nun will Athen an den privaten Markt zur&uuml;ck, wo es solche Vereinbarungen nicht gibt. Grund daf&uuml;r ist aber nicht die bejubelte R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t.<br>\nAthens geplanter Gang an die Finanzm&auml;rkte wird bejubelt als R&uuml;ckkehr des Landes in die Normalit&auml;t.<br>\nGenau das ist es aber nicht&hellip;<br>\nWenn Griechenland also trotz des Schuldenberges an die M&auml;rkte zur&uuml;ckgeht, wohl wissend, dass dort um die f&uuml;nf Prozent an Zinsen erwartet werden und andere Tilgungsfristen gelten, ist das nicht wiederkehrender Normalit&auml;t geschuldet, sondern besonderen Umst&auml;nden.<br>\nDie Euro-Kreditgeber wollen am liebsten keine neuen Kredite mehr zu Superkonditionen ausgeben. F&uuml;r sie muss jetzt der Beweis her, dass die bisherige Rettungspolitik richtig war. Sie m&uuml;ssen die Steuerzahler zu Hause &uuml;berzeugen, vor allem in Deutschland.<br>\nUnd: Der konservative Premier Antonis Samaras will seine nur noch mit zwei Stimmen Mehrheit agierende Regierungskoalition &uuml;ber die anstehenden Wahlen retten. Was im &Uuml;brigen ganz im Sinne der Euro-Kreditgeber ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/abkehr-vom-euro-rettungsfonds-falscher-jubel-fuer-griechenland-1.1932851\">SZ<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Anleger rei&szlig;en sich um Griechenland-Anleihen<\/strong><br>\nDie Regierung in Athen lieh sich mit der Ausgabe f&uuml;nfj&auml;hriger Staatsanleihen nach Angaben des Finanzministeriums drei Milliarden Euro. Der Zinssatz liegt bei 4,75 Prozent, die Anleihe geht zu 90 Prozent an ausl&auml;ndische Investoren&hellip;<br>\nDas sind gute Nachrichten f&uuml;r Ministerpr&auml;sident Antonis Samaras und Finanzminister Ioannis Stournaras&hellip;<br>\n&ldquo;Heute ist ein sehr guter Tag&rdquo;, sagt der f&uuml;r Wettbewerb zust&auml;ndige EU-Kommissar Joaqu&iacute;n Almunia bei einem Treffen mit Finanzminister Stournaras in Athen. &ldquo;Heute sehen wir die Ergebnisse der gro&szlig;en Bem&uuml;hungen der griechischen Beh&ouml;rden und der griechischen B&uuml;rger f&uuml;r die &Uuml;berwindung einer gro&szlig;en Krise.&rdquo;<br>\nDoch diese Krise ist nicht vorbei. Griechenland ist weiterhin hoch verschuldet &ndash; allerdings gr&ouml;&szlig;tenteils bei den Euro-Partnern. Diese Kredite muss der Staat erst in Jahrzehnten zur&uuml;ckzahlen, die Zinsen sind sehr niedrig. M&uuml;sste das Land auf seine gesamten Kredite 4,75 Prozent zahlen, w&auml;re dies nicht finanzierbar. Griechenland steckt weiterhin in einer tiefen Rezession, seit Jahren schrumpft die Wirtschaft, die Arbeitslosigkeit ist erschreckend hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/euro-krise-anleger-reissen-sich-um-griechenland-anleihen-1.1933993\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Cerstin Gammelin hat mit ihrer Einsch&auml;tzung vom Vortag richtig gelegen:<br>\nSamaras will Stimmung f&uuml;r sich machen und die EU will ihre &bdquo;Rettungspolitik&ldquo; best&auml;tigt bekommen. Dabei w&uuml;rden die Anleger mit Sicherheit einen weiten Bogen um Griechenland-Anleihen machen oder hohe Risikoaufschl&auml;ge verlangen, wenn sie nicht sicher gehen k&ouml;nnten, dass die Troika b&uuml;rgt.<br>\nDas <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/gastbeitrag-zu-griechenland-europaeische-institutionen-geben-sicherheit\/9744522-3.html\">Handelsblatt<\/a> dr&uuml;ckt das so auch: &bdquo;Eine Investition in die neue griechische Staatsanleihe ist also viel mehr eine Wette auf die F&auml;higkeit der europ&auml;ischen Politik, die enormen Herausforderungen und Verteilungsk&auml;mpfe innerhalb der W&auml;hrungsunion auch in den kommenden Jahren zu meistern als das Vertrauen auf ein Wiedererstarken der griechischen Wirtschaft.&ldquo;<br>\nHeute also ein &bdquo;guter Tag&ldquo; und <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/generalstreik-mit-aussetzern-in-griechenland\/a-17553348\">gestern ein Generalstreik in Griechenland<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Finanzkrise, an der die &ouml;konomischen Dummk&ouml;pfe schuld haben<\/strong><br>\nLangsam wird es l&auml;stig, die L&auml;cherlichkeit dieses Bundespr&auml;sidenten st&auml;ndig wieder zu konkretisieren. Aber er l&auml;sst ja nicht locker. Sein Auftritt auf dem Bankentag war mal wieder denkw&uuml;rdig.\n<p>Gauck legte dar, dass die Finanzkrise aus einer Wechselwirkung zwischen gierigem Bankwesen und B&uuml;rgern in &raquo;&ouml;konomischer Apathie&laquo; hervorging. H&auml;tten die B&uuml;rger mehr wirtschaftliche Ahnung und Interesse an den Zusammenh&auml;ngen, so h&auml;tten Banker nicht den erarbeiteten Mehrwert und die Arbeitspl&auml;tze von abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten verjuxen k&ouml;nnen. Und man h&auml;tte den Leuten keine faulen Kredite angedreht, weil sie das falsche Spiel sofort durchschaut haben w&uuml;rden. Sie h&auml;tten dann vermutlich gesagt: &raquo;Ich will nen sauberen Kredit &ndash; her damit!&laquo; Oder w&auml;re es dann etwa nicht so gewesen? Vereinfacht &ndash; oder mit Gauck &ndash; gesagt: Wer nicht beschissen werden will, &raquo;der muss sich informieren und in Finanzfragen kompetener werden.&laquo; So einfach ist das manchmal. Nicht die Finanzwirtschaft mit ihrem endlos Drang nach Renditen tr&auml;gt die Verantwortung, sondern der dumme B&uuml;rger, der sich hat nach Strich und Faden verarschen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2014\/04\/die-finanzkrise-der-die-okonomischen.html\">Ad Sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie stehen die Deutschen und die US-Amerikaner zum Freihandelsabkommen TTIP?<\/strong><br>\nDas Pew Research Center hat im Auftrag der Bertelsmann Foundation in Washington, DC eine repr&auml;sentative Umfrage unter B&uuml;rgern in Deutschland und den USA durchgef&uuml;hrt. Ziel war es, die Haltung der B&uuml;rger zum transatlantischen Handel zwischen beiden Staaten zu ermitteln, w&auml;hrend die USA und die Europ&auml;ische Union &uuml;ber das Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) verhandeln.<br>\nIn Deutschland standen die TTIP-Verhandlungen seit ihrem Beginn im Mittelpunkt einer weitreichenden medialen Berichterstattung. In den USA stellte sich dies v&ouml;llig anders dar. Das m&ouml;gliche Abkommen stie&szlig; au&szlig;erhalb von Washington, DC auf wenig Interesse. Beide Situationen stellen f&uuml;r die Politik zus&auml;tzliche und v&ouml;llig unterschiedliche Herausforderungen in der &ouml;ffentlichen Diskussion dar. Auch &uuml;ber die Wahrnehmung des Themas im &ouml;ffentlichen Diskurs existieren bislang mehr Vermutungen als Erkenntnisse.<br>\nDie Bertelsmann Foundation und das Pew Research Center haben sich infolgedessen zusammengetan, um die &ouml;ffentliche Wahrnehmung von TTIP bei Deutschen und US-Amerikanern und ihre Haltung gegen&uuml;ber dem internationalen Handel zu messen.<br>\nDie Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass TTIP an einem &ldquo;doppelten Defizit&rdquo; krankt: Es herrscht sowohl ein Mangel an Kenntnissen als auch an Vertrauen. Die Erhebung hilft dabei, die Informationsl&uuml;cken aufzuzeigen und die unterschiedlichen Wahrnehmungen im Kreis der Experten und der breiten &Ouml;ffentlichkeit offenzulegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-33969942-902A2EEE\/bst\/hs.xsl\/nachrichten_120861.htm\">Bertelsmann-Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Schon wieder eine Bertelsmann-Studie. Dass die Bertelsmann-Stiftung nat&uuml;rlich heftig Propaganda f&uuml;r das TTIP macht, spricht f&uuml;r sich und gegen das TTIP. Und nat&uuml;rlich basiert die Ablehnung des TTIP in Deutschland nur darauf, dass den Menschen nicht ausreichend erkl&auml;rt wurde, warum ein Freihandelsabkommen, das prim&auml;r die Interessen der Gro&szlig;konzerne im Focus hat, auch gut f&uuml;r sie sein soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Umstrittene Sonderzahlungen: Deutsche Bank umgeht Boni-Grenze<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank will die Obergrenze f&uuml;r Boni verdoppeln. Damit versucht das gr&ouml;&szlig;te hiesige Geldinstitut, die neuen EU-Regeln f&uuml;r Bonuszahlungen so weit wie m&ouml;glich auszureizen.<br>\nIn der Europ&auml;ischen Union soll der j&auml;hrliche Bonus eigentlich nur noch maximal so hoch sein wie das Fixgehalt. Die Grenze ist eine Konsequenz aus der Bankenkrise. Hohe Verluste waren n&auml;mlich auff&auml;llig oft in jenen Sparten angefallen, die in Boom-Jahren die h&ouml;chsten Sonderpr&auml;mien an ihre Mitarbeiter gezahlt hatten.<br>\nAus Sicht vieler &Ouml;konomen war das kein Zufall: Sie kritisieren, dass die Aussicht auf einen Bonus dazu verleitet, kurzfristige Risiken einzugehen &ndash; statt den langfristigen Erfolg von Bank und Kunden zu belohnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/deutsche-bank-boni100.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EnBW-Deal:&nbsp;Land verzichtet auf Schadenersatz von Mappus<\/strong><br>\nDie gr&uuml;n-rote Landesregierung wird Ex-Ministerpr&auml;sident Stefan Mappus (CDU) nicht auf Schadenersatz wegen des EnBW-Deals verklagen. Das Finanzministerium hat das gegen&uuml;ber dem SWR best&auml;tigt. Offiziell setzt man auf das Schiedsverfahren gegen den franz&ouml;sischen Stromkonzern (EDF), inoffiziell gibt es eine andere Erkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/bw\/enbw-deal-land-verzichtet-auf-schadenersatz-von-mappus\/-\/id=1622\/did=13192770\/nid=1622\/thmnea\/\">SWR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Studie des Aktionsrats Bildung &ndash; Lehrerland ist ausgebrannt<\/strong><br>\nDie Politik hat die Schule zum Reform-Spielfeld erkl&auml;rt. Und viele werden aus falschen Gr&uuml;nden Lehrer. Kein Wunder, dass etliche unter Burn-out leiden&hellip;<br>\nLiest man diese Studie des Aktionsrats Bildung, eines professoralen Klubs, der von der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft finanziert wird, erf&auml;hrt man, dass bis zu 30 Prozent der LehrerInnen sich ausgebrannt f&uuml;hlen&hellip;<br>\nStudien zeigen, dass ein Viertel der Studentinnen und Studenten das Studium als Notl&ouml;sung empfindet, etwa 30 Prozent gef&auml;llt in erster Linie die Aussicht auf lange Ferien und einen Schultag bis 14 Uhr. Die Arbeitszeiten waren auch in der Vergangenheit, als Kitapl&auml;tze noch rarer waren, ein wichtiges Motiv, boten sie doch die M&ouml;glichkeit, eigene Kinder und Vollzeitjob zu wuppen&hellip;<br>\nDie Potsdamer Lehrerstudie des Beamtenbundes zeigt, dass der Anteil Burn-out-Gef&auml;hrdeter bei zwei Gruppen besonders hoch ist: den Resignierten und den Engagierten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Studie-des-Aktionsrats-Bildung\/!136508\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sicherheitsl&uuml;cke hebelt Verschl&uuml;sselung aus<\/strong><br>\nDas K&uuml;rzel &ldquo;SSL&rdquo; sagt den meisten Menschen wenig. Dabei kommen viele jeden Tag damit in Kontakt. Dieses Verfahren sichert die &Uuml;bertragung von Daten gegen Blicke von au&szlig;en. Eine massive Sicherheitsl&uuml;cke in einer der SSL-Varianten macht nun nicht nur Experten gro&szlig;e Sorgen. Fragen und Antworten dazu.<br>\nVerschl&uuml;sselungssoftware soll Daten im Netz gegen Aussp&auml;hen sch&uuml;tzen. Doch derzeit versetzt eine Sicherheitsl&uuml;cke in der weit verbreiteten Software OpenSSL Experten und Betreiber von Websites in Aufruhr. Denn die Schwachstelle erlaubt es Angreifern, sensible Daten aus verschl&uuml;sselten Verbindungen zu stehlen. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/digital\/heartbleed-openssl-sicherheitsluecke-hebelt-verschluesselung-aus,1472406,26800020.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung PK:<\/strong> Meldungen aus den letzten Tagen. Und wieder einmal sollen wir Nutzer unsere Passw&ouml;rter &auml;ndern. So in der FR und allen weiteren einschl&auml;gigen Medien. Sch&ouml;n, um sich sicher im Internet zu bewegen &auml;ndern wir m&ouml;glichst t&auml;glich unsere Passw&ouml;rter auf 10, 20 oder mehr web Seiten.<br>\nAuf der Internetseite des Bundesministeriums f&uuml;r Gesundheit hei&szlig;t es weiterhin:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>\nMit der elektronischen Gesundheitskarte erhalten die Patientinnen und Patienten ein technisches Werkzeug, um ihre Gesundheitsdaten wirksam vor unberechtigten Zugriffen zu sch&uuml;tzen. Sie bestimmen selber, wer wann welche Daten speichern, einsehen und &auml;ndern kann. Die Ma&szlig;nahmen zum Datenschutz stellen ein H&ouml;chstma&szlig; an Schutz f&uuml;r die sensiblen Gesundheitsdaten dar. Sie werden laufend technisch weiterentwickelt und sind eng mit dem Bundesbeauftragten f&uuml;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit <a href=\"http:\/\/www.bmg.bund.de\/krankenversicherung\/elektronische-gesundheitskarte\/allgemeine-informationen-egk.html\">abgestimmt<\/a>.<br>\nDa bin ich aber gespannt, wann das Ministerium uns von einem &bdquo;unvorhersehbaren&ldquo; Datenklau informiert und uns alle bitte die EGK doch bitte wieder zum Austausch an die Krankenkasse zur&uuml;ckzuschicken. Dort wird dann eine &bdquo;unknackbare&ldquo; Karte ausgeliefert. Bis zum n&auml;chsten Gau. F&uuml;r wie beschr&auml;nkt h&auml;lt uns eigentlich der Minister Gr&ouml;he?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Spione im Wei&szlig;en Haus<\/strong><br>\nHeute zweifelt niemand mehr daran, dass die US-B&uuml;rger in ihrer Gesamtheit erfasst werden. Und dass ihre Telefongespr&auml;che f&uuml;r unsere Spione und Geheimdienstler gespeichert werden &ndash; f&uuml;r den Fall, dass die Beh&ouml;rden einen Grund finden, warum sie mehr &uuml;ber dich wissen wollen. Die CIA erkl&auml;rt zwar, sie w&uuml;rde diese M&ouml;glichkeit nicht nutzen (es sei denn, es ist unbedingt n&ouml;tig, um die Nation zu retten). Aber wir wissen ja inzwischen, dass der Geheimdienst L&uuml;gen auftischt, und zwar nicht nur dir und mir, sondern auch den Politikern, die in den Untersuchungsaussch&uuml;ssen des Kongresses sitzen.<br>\nMan kann NSA und CIA, trotz gelegentlicher Rivalit&auml;ten, als die &bdquo;b&ouml;sen Zwillinge&ldquo; des Staatsapparats betrachten, denen offiziell erlaubt ist, auf den Grundrechten herumzutrampeln &ndash; angeblich um die Nation vor fremden M&auml;chten zu sch&uuml;tzen. Nach den schockierenden Enth&uuml;llungen sind die beiden Agenturen sogar zu siamesischen Zwillingen verschmolzen. Beide versuchen auf plumpe Weise, ihren Nimbus aus dem Kalten Krieg zu bewahren, aber der Enth&uuml;llungssturm droht ihr Kartenhaus hinwegzufegen. Die Politikermarionetten werden dabei als hoffnungslos unf&auml;hige Kontrolleure der Geheimdienste entlarvt. Und auch die Puppenspieler stellen sich nicht gerade als Genies heraus.\n<p>Hoffnung macht derzeit allein, dass sich beide Organisationen gegenseitig an die Gurgel gehen&hellip;<br>\nAber warum ist Obama nicht einmal w&uuml;tend geworden? Weil der Pr&auml;sident &uuml;ber all die geheimen Programme Bescheid wei&szlig; &ndash; und das macht ihn verwundbar f&uuml;r Vergeltungsschl&auml;ge. Mag sein, dass die Lauscher die Leitungen des Wei&szlig;en Hauses nicht abh&ouml;ren, aber ganz sicher wissen sie, wie viel Obama wei&szlig;, und das k&ouml;nnen sie jederzeit ausnutzen&hellip;Sollte er sich entschlie&szlig;en, die schmutzigen Gesch&auml;fte der Dienste zu verurteilen, k&ouml;nnen die Spione den Medien stecken, wie ihnen der Oberste Befehlshaber hinter den verschlossenen T&uuml;ren des Oval Office gr&uuml;nes Licht gegeben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.search?ik=1&amp;mode=erw&amp;tid=2014%2F04%2F11%2Fa0059&amp;ListView=0&amp;sort=3&amp;tx=William+Greider&amp;qu=MONDE\">Le Monde diplomatique<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Le Monde diplomatique seit gestern im Kiosk, heute als Beilage zur taz.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>CIA: US-Basis Diego Garcia unter Folterverdacht<\/strong><br>\nErzwungene Falschaussagen, erlogene Erfolgsgeschichten und brutale Qu&auml;lereien zur Musik der Red Hot Chili Peppers: Der TV-Sender Al Jazeera will neue Details &uuml;ber CIA-Geheimgef&auml;ngnisse &ndash; unter anderem im Indischen Ozean &ndash; erfahren haben.<br>\nDie CIA darf ihre eigene Geschichte schreiben &ndash; doch am Ende k&ouml;nnte ihr trotzdem niemand glauben. Der Auslandsgeheimdienst soll vor der Ver&ouml;ffentlichung eines Senatsberichts &uuml;ber die CIA-Folterprogramme der Bush-Jahre die M&ouml;glichkeit erhalten, Passagen zu ver&auml;ndern oder zu streichen. Einige Akteure in Washington bef&uuml;rchten, dass ein gesch&ouml;ntes Bild entsteht &ndash; und geben deshalb offenbar Informationen an die Medien.<br>\nZwei nicht n&auml;her genannte Bedienstete mit Kenntnis des Dokuments, dessen Zusammenfassung nach der Bearbeitung durch die CIA ver&ouml;ffentlicht werden soll, sollen Jason Leopold von Al Jazeera America Details aus dem Bericht gesteckt haben, den der Geheimdienstausschuss des US-Senats zusammengestellt hat. Zusammen mit bereits in der Washington Post ver&ouml;ffentlichten Erkenntnissen ergeben sie ein Bild, das der CIA nicht gefallen d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/cia-us-basis-diego-garcia-unter-folterverdacht-1.1933934\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wahltheater in Algerien<\/strong><br>\nAm 17. April wird in Algerien ein neuer Pr&auml;sident gew&auml;hlt. Aussichtsreichster Kandidat ist der schwerkranke Staatschef Bouteflika. Um die tats&auml;chliche Macht im Land k&auml;mpfen Geheimdienst, Milit&auml;r und eine omin&ouml;se Viererbande&hellip;<br>\nDie &ldquo;Viererbande&rdquo; inszeniert eine Kampagne zur Wiederwahl des Pr&auml;sidenten, der seit 15 Jahren an der Macht und daf&uuml;r selbst zu schwach ist. Im Laufe seiner drei Amtszeiten wurde der algerische Staat zunehmend durch einen einzigen Mann beherrscht, der &uuml;ber fast alles allein entschied. F&uuml;r Minister und Vertreter der staatlichen Institutionen blieb dabei nur die undankbare Rolle austauschbarer Statisten &uuml;brig. &ldquo;Der Umgang mit ihm ist schwer&rdquo;, sagt ein ehemaliger Regierungschef. &ldquo;Er ist autorit&auml;r, pedantisch, argw&ouml;hnisch; im Geist ein Bonapartist.&rdquo; Bouteflika versteckt kaum seine Verachtung f&uuml;r das mittelm&auml;&szlig;ige Parlament, das aus dem von ihm geduldeten, wenn nicht sogar gef&ouml;rderten Wahlbetrug hervorgegangen ist. Der Pr&auml;sident bevorzugt Verordnungen statt Gesetze, Ernennungen statt Wahlen, Intrigen statt Debatten.<br>\nDie Opposition hat ihm dabei bisher kaum Steine in den Weg gelegt. Islamisten, Nationalisten und Demokraten sind in unz&auml;hlige verschiedene Str&ouml;mungen, rivalisierende Cliquen und Gruppen gespalten. Auch jetzt, im Vorfeld der Pr&auml;sidentschaftswahlen, bek&auml;mpfen sie sich vor allem untereinander. Soll man einen eigenen Kandidaten aufstellen, die Wahl boykottieren oder die offizielle Kandidatur unterst&uuml;tzen? Alle Positionen sind vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/04\/11.archivhome\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nochmals: Lohndumping-Urteil: 1,54 Euro Stundenlohn sind keine Ausbeutung<\/strong><br>\nHier eine <a href=\"http:\/\/rechtsanwalt-grossraeschen.de\/2013\/11\/wer-im-glashaus-sitzt\/\">Stellungnahme des beklagten Anwalts<\/a>. Und ein weiterer Zeitungsbericht &uuml;ber die <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/814003.der-robin-hood-der-arbeitslosen.html\">T&auml;tigkeit des Anwalts<\/a>.\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir sind nicht in der Lage hier weiter zu recherchieren und der Angelegenheit auf den Grund zu gehen. Die Grundprobleme scheinen jedoch zu sein, dass die 100-Euro-Nebenbesch&auml;ftigungen die Menschen vor sinnlosen Trainingsma&szlig;nahmen der Jobcenter verschont, dass aber die Betroffenen von jedem Euro, den sie &uuml;ber 100 Euro einnehmen offenbar 80 Cent abgezogen bekommen. Wenn es zutrifft, dass die Jobcenters Hartz-IV-Bezieher zu &bdquo;1,50 Euro-Jobs&ldquo; zwingt, indem sie f&uuml;r den Fall der Weigerung die Hartz-IV-Leistungen k&uuml;rzen, so w&auml;re das ein Skandal.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Uni Rostock: Ehren-promotionsverfahren f&uuml;r Edward Snowden<\/strong><br>\nDie Philosophische Fakult&auml;t hat sich in der Fakult&auml;tsratssitzung am 09.04.2014 mit 17 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen entschieden, ein Ehrenpromotionsverfahren f&uuml;r Edward Snowden zu er&ouml;ffnen. Der Antrag auf Verleihung der Ehrendoktorw&uuml;rde an Edward Snowden ist durch die Fakult&auml;t und ihre Pr&uuml;fkommission au&szlig;erordentlich sorgf&auml;ltig und unter Einbeziehung eines hochkar&auml;tigen internationalen Gutachtergremiums gepr&uuml;ft und bewertet worden. Die sieben Gutachter waren die Professoren Noam Chomsky (USA), Ulrich Beck, Wolfgang Hoffmann-Riem, Claus Leggewie, Harald M&uuml;ller, Micha Brumlik sowie Dr.Thilo Weichert. Durch die Einbeziehung renommierter Wissenschaftler aus ganz unterschiedlichen Fachdisziplinen hat die Fakult&auml;t Beistand gesucht bei der Kl&auml;rung der Frage, ob Snowdens Enth&uuml;llungen wissenschaftlich relevant sind und f&uuml;r welche Disziplinen sie in welcher Weise bedeutsam sind. Auf eindrucksvolle Weise arbeiten alle Gutachten die wissenschaftliche Bedeutung des von Snowden aufgedeckten Wissens heraus und empfehlen einstimmig die Verleihung einer Ehrendoktorw&uuml;rde durch die Philosophische Fakult&auml;t der Universit&auml;t Rostock. Die Enth&uuml;llungen von Edward Snowden stellen im Blick der Gutachter sowie der Pr&uuml;fkommission insofern eine herausragende wissenschaftliche Leistung im Sinne des &sect; 24 der Promotionsordnung der Philosophischen Fakult&auml;t dar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.phf.uni-rostock.de\/aktuelles\/detailansicht-der-news\/news-artikel\/pressemitteilung-der-philosophischen-fakultaet-zur\/\">Universit&auml;t Rostock<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Karlheinz Deschner ist tot<\/strong><br>\nEr war einer der sch&auml;rfsten Kritiker der christlichen Kirchen und einer der wortgewandtesten dazu. Seine Arbeiten haben Begeisterung ausgel&ouml;st und sind zugleich auf heftigste Kritik gesto&szlig;en. Im Alter von 89 Jahren ist Karlheinz Deschner gestorben.<br>\nAls Deschner 1986 den ersten Band der &ldquo;Kriminalgeschichte des Christentums&rdquo; ver&ouml;ffentlichte, war noch nicht klar, welche Dimensionen das Werk annehmen w&uuml;rde: Insgesamt zehn B&auml;nde mit etwa 6000 Seiten wurden daraus. Abschlie&szlig;en konnte er die Kriminalgeschichte selbst aus Gesundheitsgr&uuml;nden nicht mehr&hellip;<br>\nAls inoffizieller elfter Band gilt deshalb das Buch &ldquo;Die Politik der P&auml;pste&rdquo;, eine von Deschner &uuml;berarbeitete Neuauflage eines fr&uuml;heren Werkes, das sich mit der j&uuml;ngeren Kirchengeschichte besch&auml;ftigte&hellip;<br>\nIn den vergangenen Jahren war es um ihn ruhig geworden. Aber Kritik an den christlichen Kirchen ist schlie&szlig;lich schon lange nicht mehr das Tabu, das sie 1962 noch war, als er sein Buch &ldquo;Und abermals kr&auml;hte der Hahn&rdquo; ver&ouml;ffentlichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/kirchenkritiker-karlheinz-deschner-ist-tot-1.1934386\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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