{"id":21379,"date":"2014-04-11T17:10:02","date_gmt":"2014-04-11T15:10:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379"},"modified":"2015-11-09T12:15:21","modified_gmt":"2015-11-09T11:15:21","slug":"hinweise-des-tages-ii-149","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h01\">Paul Krugman: Oligarchs and Money  &ndash;  Oligarchen und Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h02\">Verbraucherpreise M&auml;rz 2014: + 1,0 % gegen&uuml;ber M&auml;rz 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h03\">The Fire Power of the Financial Lobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h04\">Linke will Sanktionen abschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h05\">Warum Arbeitsgestaltung wichtig ist und worum es dabei geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h06\">&ldquo;Gezielte Zerst&ouml;rung der sozialen Sicherungssysteme in Europa&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h07\">Von Lateinamerika lernen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h08\">Ende 2013 knapp 40.000 Asylberechtigte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h09\">Unschuldig im Gef&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h10\">Zuwanderung: Freiz&uuml;gig grenzenlosen Verdacht streuen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h11\">Edward Snowden, der unheimliche Zeuge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h12\">Japan beschlie&szlig;t den Ausstieg aus dem Atomausstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h13\">Wolfgang Michal: TTIP: Was das Chlorh&uuml;hnchen mit der Krimkrise zu tun hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h14\">Erdogans Syrienkriegspl&auml;ne &ndash; Gef&auml;hrliches Spiel f&uuml;r die Bundeswehr?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h15\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer: Die Absurdit&auml;t des Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h16\">Karin Leukefeld &uuml;ber Hintergr&uuml;nde des Syrien-Konflikts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h17\">Front-National-Chefin Le Pen darf Faschistin genannt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379#h18\">Zu guter Letzt: Man muss das Wahre immer wiederholen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21379&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Paul Krugman: Oligarchs and Money  &ndash;  Oligarchen und Geld<\/strong><br>\nWirtschaftsfreaks warten immer gespannt auf die neue Ausgabe des Weltwirtschaftsausblicks des Internationalen W&auml;hrungsfonds. Die Prognosen sind uns gar nicht so wichtig, was wir wirklich sehen wollen, sind die Analysen, die immer interessant und auch provozierend sind. Der neueste Bericht ist da keine Ausnahme. Das gilt besonders f&uuml;r das dritte Kapitel, das  &ndash;  obwohl als Analyse der (inflationsbereinigten) Realzinsen angek&uuml;ndigt  &ndash; tats&auml;chlich ein &uuml;berzeugendes Pl&auml;doyer f&uuml;r eine Anhebung der Inflationsgrenze &uuml;ber die 2 Prozent hinaus ist, die derzeit Norm in den Industriel&auml;ndern sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/04\/07\/opinion\/krugman-oligarchs-and-money.html?_r=0\">New York Times<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Fr&uuml;hjahrstagung des W&auml;hrungsfonds &ndash; Die Sorgen des IWF<\/strong><br>\nDen Internationalen W&auml;hrungsfonds plagen vor seiner Fr&uuml;hjahrstagung gleich mehrere Sorgen: Die niedrige Inflationsrate in der Eurozone, die<br>\nKrise in der Ukraine &ndash; und ein hausgemachtes Problem, dessen L&ouml;sung schon l&auml;nger auf sich warten l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/iwf-tagung100.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Verbraucherpreise M&auml;rz 2014: +&nbsp;1,0&nbsp;% gegen&uuml;ber M&auml;rz 2013 <\/strong><br>\nDie Verbraucherpreise in Deutschland lagen im M&auml;rz 2014 um 1,0 % h&ouml;her als im M&auml;rz 2013. Im Februar 2014 hatte die Inflationsrate &ndash; gemessen am Verbraucherpreisindex &ndash; bei + 1,2 % und im Januar 2014 bei + 1,3 % gelegen. Damit setzt sich die r&uuml;ckl&auml;ufige Entwicklung des Preisauftriebs weiter fort. Letztmalig wurde im August 2010 eine Inflationsrate von + 1,0 % beobachtet. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex im M&auml;rz 2014 um 0,3 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) best&auml;tigt somit seine vorl&auml;ufigen Ergebnisse vom 28. M&auml;rz 2014.<br>\nWie schon in den vergangenen Monaten bestimmten sinkende Preise bei Mineral&ouml;lprodukten (&minus; 4,2 %, davon leichtes Heiz&ouml;l: &minus; 7,5 %; Kraftstoffe: &minus; 3,1 %) die niedrige Inflationsrate. Ohne Ber&uuml;cksichtigung der Preise f&uuml;r Heiz&ouml;l und Kraftstoffe h&auml;tte die Teuerungsrate bei + 1,3 % gelegen. Energie insgesamt verbilligte sich im Vorjahresvergleich um 1,6 %. Dem allgemeinen Trend fallender Energiepreise standen insbesondere steigende Preise f&uuml;r Strom (+ 1,9 %) gegen&uuml;ber.<br>\nDie Preiserh&ouml;hung bei Nahrungsmitteln lag mit + 2,2 % binnen Jahresfrist weiterhin &uuml;ber der Gesamtteuerung. Im Vergleich zu den Vormonaten schw&auml;chte sich der Preisanstieg jedoch merklich ab. Im Februar 2014 wurde noch eine Vorjahresver&auml;nderung von + 3,5 % festgestellt. Gegen&uuml;ber M&auml;rz 2013 zogen vor allem die Preise f&uuml;r Molkereiprodukte (+ 10,8 %, darunter Quark: + 18,9 %; H-Milch: + 13,4 %; Schnittk&auml;se: + 12,7 %; Joghurt: + 7,1 %) sowie Speisefette und Speise&ouml;le (+ 6,1 %, darunter Butter: + 13,3 %) an. Ebenso verteuerten sich Obst (+ 4,0 %) sowie Fisch und Fischwaren (+ 2,7 %). Deutlich g&uuml;nstiger waren hingegen Eier (&minus; 7,6 %) und Gem&uuml;se (&minus; 2,2 %, darunter Gurken: &minus; 32,1 %; Paprika: &minus; 17,1 %).<br>\nInsgesamt legten die Preise f&uuml;r Waren im Vergleich zum M&auml;rz 2013 um 0,6 % zu. Neben den Nahrungsmitteln wirkten beispielsweise Zeitungen und Zeitschriften (+ 5,6 %) sowie alkoholische Getr&auml;nke und Tabakwaren (+ 3,8 %, darunter Tabak: + 9,4 %; Bier: + 4,2 %; Zigaretten: + 3,8 %) preistreibend. Auch medizinische Erzeugnisse (+ 1,8 %) verteuerten sich im Jahresabstand. Preisr&uuml;ckg&auml;nge gab es hingegen au&szlig;er bei der Energie unter anderem auch bei Kaffee, Tee und Kakao (&minus; 2,7 %), Ger&auml;ten der Unterhaltungselektronik (&minus; 5,2 %, darunter Fernsehger&auml;te: &minus; 8,4 %), Ger&auml;ten der Informationsverarbeitung (&minus; 7,2 %, darunter tragbare Computer: &minus; 10,7 %) sowie Telefonen (&minus; 8,7 %).<br>\nGemessen an der Gesamtteuerung stiegen die Dienstleistungspreise gegen&uuml;ber M&auml;rz 2013 mit + 1,5 % &uuml;berdurchschnittlich. Wie schon in den vergangenen Monaten machte sich hier besonders der Anstieg der Nettokaltmieten (+ 1,5 %) bemerkbar. Dar&uuml;ber hinaus verteuerten sich unter anderem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+ 3,2 %, darunter von Pflegeheimen: + 2,3 %, von ambulanten Pflegeeinrichtungen: + 6,0 %) sowie Gl&uuml;cksspiele (+ 20,9 %). Verbraucherfreundlich entwickelten sich hingegen die Preise f&uuml;r Flugtickets (&minus; 4,7 %).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/04\/PD14_136_611.html;jsessionid=4EC3E8E4CED81EAA7AC30C295CE77EDC.cae2\">Statistisches Bundesamt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In der Euro-Zone liegt die Teuerungsrate mit 0,5% nur halb so hoch. Die Sorge vor einer Deflation nimmt zu. In Spanien lagen die Preise nur um 0,2 % &uuml;ber dem Vorjahreswert. Siehe dazu auch die <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/euro-krise-griechenland-furcht-vor-der-deflation,1471908,26814138.html\">Furcht vor der Inflation in Griechenland<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>The Fire Power of the Financial Lobby<\/strong><br>\nA Survey of the Size of the Financial Lobby at the EU level.<br>\nThe enormous influence and destructive power of financial markets became apparent with the global economic collapse of 2008 which fuelled a financial crisis from which Europe has yet to recover. These events revealed the dire need for stronger rules on financial markets. But reform has proved difficult, not least due to successful campaigns waged by the financial lobby in the European Union: its &ldquo;fire power&rdquo; in resisting reforms it dislikes has been all too evident with issues such as banking regulation, derivatives, credit rating agencies, accounting rules, and many more.<br>\nThe findings are stunning. In total the financial industry spends more than &euro;120 million per year on lobbying in Brussels and employs more than 1700 lobbyists. The financial industry lobbied the post-crisis EU regulation via over 700 organisations and outnumbered civil-society organisations and trade unions by a factor of more than seven, with an even stronger dominance when numbers of staff and lobbying expenses are taken into account. In sum the financial lobby is massively outspending other (public) interests in terms of EU lobbying, by a<br>\nfactor of more than 30.<br>\nIn the course of our survey we always took the most conservative numbers, in order to result in a safe estimate. The actual numbers are likely to be far higher. This underestimate is also due to the lack of a mandatory register at the EU level that provides reliable information for a proper monitoring of industry lobbying.<br>\nFinally, a look at the presence of the financial lobby in the EU&rsquo;s official advisory groups that help shape policy shows a massive dominance, in that 15 of 17 expert groups that we included in the research were dominated by the industry.<br>\nIn sum, the financial industry lobby commands tremendous resources and enjoys  privileged access to decision makers. Considering the failure to address some of the root problems at the heart of the financial crisis, and the negative impact  of the crisis on European citizens, this situation represents a severe democratic  problem that politicians must act on swiftly &ndash; not least, to avoid a repetition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/corporateeurope.org\/sites\/default\/files\/attachments\/financial_lobby_report.pdf\">Corporate Europe Observatory (CEO), The Austrian Federal Chamber of Labour (Arbeiterkammer) and The Austrian Trade UnionFederation (&Ouml;GB) [PDF &ndash; 2.4 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Linke will Sanktionen abschaffen<\/strong><br>\nDie Fraktion Die Linke will Sanktionen bei Hartz IV und bei der Sozialhilfe abschaffen. Sie hat dazu einen Antrag (18\/1115) vorgelegt, in dem sie darauf hinweist, dass das menschenw&uuml;rdige Existenzminimum durch das Grundgesetz verfassungsrechtlich gesch&uuml;tzt sei. Mit diesem Grundsatz seien aber gesetzliche Regelungen unvereinbar, die dazu f&uuml;hren, dass das Existenzminimum, das durch Hartz- IV-Leistungen und die Sozialhilfe gew&auml;hrleistet wird, unterschritten wird.<br>\nDie Abgeordneten verlangen deshalb zum einen, im Zweiten und Zw&ouml;lften Buch Sozialgesetzbuch s&auml;mtliche Sanktionen und Leistungseinschr&auml;nkungen abzuschaffen. Au&szlig;erdem sollen Widerspr&uuml;che und Anfechtungsklagen gegen einen Verwaltungsakt, der Sanktionen feststellt, eine aufschiebende Wirkung haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_04\/2014_193\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Warum Arbeitsgestaltung wichtig ist und worum es dabei geht<\/strong><br>\nIn der &ouml;ffentlichen Debatte spielen die Zunahme wenig gesicherter Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse, der stark gewachsene Niedriglohnsektor sowie das Thema Bildungsungleichheit seit einigen Jahren eine besonders prominente Rolle. Die gesellschaftliche Aufmerksamkeit f&uuml;r soziale Probleme und Entwicklungsperspektiven im Bereich der Arbeitsgestaltung ist dagegen umso geringer. Dabei gibt es auch im Themenfeld Arbeitsgestaltung Hinweise auf problematische Entwicklungen der Gesellschaft und vernachl&auml;ssigte politische Handlungsoptionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++681ef4fa-c0a2-11e3-b2e8-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Gezielte Zerst&ouml;rung der sozialen Sicherungssysteme in Europa&rdquo;<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Roth rechnet mit der europ&auml;ischen Krisenpolitik ab, die einem kalten Staatsstreich gleicht.<br>\nIn Europa gibt es einen stillen Putsch, einen kalten Staatsstreich. Er erfolgt aus dem Innern diskreter wirtschaftspolitischer Machtnetzwerke und er ist gegen die Bev&ouml;lkerung Europas gerichtet. So lautet die Kernthese im neuen Buch des Investigativjournalisten J&uuml;rgen Roth mit dem Titel &ldquo;Der stille Putsch&rdquo;.<br>\nDas klingt nach Verschw&ouml;rungstheorie, aber wer das Buch von Roth liest, bemerkt schnell: Zentrale Akteure, die in der Euro-Krise die Weichen stellen, agieren nicht im luftleeren Raum oder bedienen sich etwa bei ihren Entscheidungen einer &uuml;ber jeden Zweifel erhabenen &ldquo;freischwebenden Intelligenz&rdquo;. Weichensteller der europ&auml;ischen Krisenpolitik sind eingebunden in verschwiegene Machtzirkel, sie haben fragw&uuml;rdige biographische Hintergr&uuml;nde, die bei einer Analyse ihres Handelns in der Euro-Krise ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssen. An dieser Stelle setzt Roth an. Er richtet das Schlaglicht auf die Strukturen der Machtelite und verdeutlicht, dass die derzeitigen Umw&auml;lzungen in Europa im Hinblick auf die Sozial-, Gesundheits-, und Bildungssysteme Bestandteil einer Agenda sind. Einer Agenda, die gegen die Interessen der breiten Bev&ouml;lkerung gerichtet ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41455\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Von Lateinamerika lernen?<\/strong><br>\nVom neoliberalen Mustersch&uuml;ler zum Ideengeber arbeitspolitischer Innovationen<br>\nDie gegenw&auml;rtige Wirtschaftskrise schl&auml;gt sich auf dramatische Weise in der europ&auml;ischen Arbeitswelt nieder. Sie beschleunigt einen Trend, der bereits in den letzten Jahrzehnten immer deutlichere Konturen annahm: Unbefristete, betriebliche Vollzeitbesch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse b&uuml;&szlig;en als Normgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r Arbeits- und Tarifpolitik an Bedeutung ein. Zugleich weitet sich niedrig-entlohnte, zeitlich befristete und vom Sozial- und Arbeitsrecht ungesch&uuml;tzte Besch&auml;ftigung deutlich aus. Besonders ausgepr&auml;gt zeigen sich diese Dynamiken an den geografischen R&auml;ndern Europas, wo die Krise die Arbeitslosigkeit rasant nach oben schnellen lie&szlig; (ILO 2013a; ESDE 2013). Existenzsicherung jenseits formalisierter Arbeitsm&auml;rkte und wohlfahrtsstaatlicher Politiken ist seitdem kein Alleinstellungsmerkmal mehr von Entwicklungsl&auml;ndern, sondern beginnt sich als Prekarisierung und Informalisierung nicht nur im globalen S&uuml;den, sondern auch in die industriellen Kernregionen einzufressen. Mittlerweile gelten zwei Drittel aller weltweit Erwerbst&auml;tigen als informell besch&auml;ftigt (J&uuml;tting\/de Laiglesia 2009).<br>\nVon Politik und Wissenschaft noch relativ unbemerkt gibt es einen Ort, der diesen globalen Trends widersteht: das gallische Dorf der Arbeitspolitik hei&szlig;t Lateinamerika. Gest&auml;rkt mit dem Zaubertrank eines robusten Wirtschaftswachstums hat sich die Region unter der Regie zahlreicher (Mitte-)Links-Regierungen in den letzten zehn Jahren zu einem Laboratorium neuer Arbeits- und Sozialpolitiken gemausert. Die (Re-) Formalisierung von Arbeitsbeziehungen, die Registrierung von Arbeit und die Ausweitung sozialversicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung wurde hier von den meisten Regierungen zu einem zentralen Politikziel erkl&auml;rt. Die Sozialausgaben sind in der ganzen Region merklich gestiegen, w&auml;hrend Armut (signifikant) und soziale Ungleichheiten (diskret) abnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++8f3eb1b8-c0b8-11e3-aedb-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ende 2013 knapp 40.000 Asylberechtigte<\/strong><br>\nEnde vergangenen Jahres haben in Deutschland fast 40.000 asylberechtigte Ausl&auml;nder gelebt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (18\/1033) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18\/669) hervor. Danach waren zum Stichtag 31. Dezember 2013 im Ausl&auml;nderzentralregister (AZR) 38.893 Menschen mit einer Asylberechtigung erfasst. Die drei Hauptherkunftsl&auml;nder waren demnach die T&uuml;rkei mit 13.986 Asylberechtigten, der Iran mit 5.954 Betroffenen und Afghanistan mit 2.463 Personen.<br>\nDie Zahl der zum Jahreswechsel registrierten Menschen mit Fl&uuml;chtlingsschutz betrug den Angaben zufolge 83.412. Hauptherkunftsland war in diesen F&auml;llen der Irak mit 33.661 Personen vor dem Iran mit 9.626 und Syrien mit 7.466.<br>\nWie aus der Antwort weiter hervorgeht, waren zu dem Stichtag 45.299 Menschen mit Aufenthaltserlaubnissen nach Paragraf 25 Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes erfasst, die aufgrund bestimmter Abschiebungsverbote erteilt werden. Hauptherkunftsl&auml;nder waren hier laut Bundesregierung Afghanistan mit 12.610 F&auml;llen sowie Syrien mit 11.717 F&auml;llen und Kosovo mit 1.894 F&auml;llen.<br>\nDie Zahl der zum Stichtag erfassten Personen mit einer Duldung gibt die Bundesregierung mit 94.508 an. Hauptherkunftsland war der Vorlage zufolge Serbien mit 12.436 Betroffenen, gefolgt vom Irak mit 7.727 und Kosovo mit 5.771.<br>\nDie Zahl der Ende 2013 registrierten Menschen mit einer Aufenthaltsgestattung belief sich laut Vorlage auf 110.435. Hauptherkunftsl&auml;nder waren danach Afghanistan mit 14.349, Russland mit 10.635 und Syrien mit 7.916.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_04\/2014_193\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unschuldig im Gef&auml;ngnis<\/strong><br>\nSie haben nichts verbrochen, trotzdem sitzen abgelehnte Asylbewerber vor ihrer Abschiebung h&auml;ufig gemeinsam mit verurteilten Straft&auml;tern ein. Der Europ&auml;ische Gerichtshof pr&uuml;ft, ob das gegen EU-Recht verst&ouml;&szlig;t.<br>\nRechtlich steht die bisherige Praxis auf wackeligen Beinen. In der Richtlinie der EU zur R&uuml;ckf&uuml;hrung ausreisepflichtiger Personen in ihre Heimatl&auml;nder wird ein sogenanntes &ldquo;Trennungsgebot&rdquo; ausgesprochen. Es besagt, dass Abschiebeh&auml;ftlinge unbedingt vom Strafvollzug getrennt werden m&uuml;ssen. Eine Unterbringung in gew&ouml;hnlichen Haftanstalten darf demzufolge nur dann erfolgen, wenn &ldquo;in einem Mitgliedsstaat solche speziellen Hafteinrichtungen nicht vorhanden&rdquo; sind. Selbst dann sind die H&auml;ftlinge jedoch &ldquo;gesondert von den gew&ouml;hnlichen Strafgefangenen&rdquo; unterzubringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/abschiebehaft-in-deutschland-unschuldig-im-gefaengnis-1.1933670\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zuwanderung: Freiz&uuml;gig grenzenlosen Verdacht streuen<\/strong><br>\nBundesregierung: &ldquo;Keine belastbaren Informationen&rdquo; zum Sozialleistungsmissbrauch durch Rum&auml;nen und Bulgaren<br>\nZum Jahreswechsel war der Sozialleistungstourismus und -missbrauch das gro&szlig;e Thema. Am 01.01.2014 trat die Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeitsregelung f&uuml;r Rum&auml;nien und Bulgarien in Kraft und aus Bayern kamen die kernige Ansage: &ldquo;Wer betr&uuml;gt, der fliegt&rdquo;. Wie der populistische Haken, an dem die beiden unterschiedlichen Begriffe vereint aufgeh&auml;ngt werden konnten, aussieht, f&uuml;hrte der damalige CSU-Innenminister Friedrich vor: &ldquo;Die Freiz&uuml;gigkeit umfasst nicht das Recht, Leistungen zu erschleichen.&rdquo;&hellip;<br>\nAuch die Bundesregierung zeigte sich dem Missbrauchs-Verdachtsklima und der damit verbundenen &Auml;ngste, die immer wieder neu in die &Ouml;ffentlichkeit gespielt wurden, zug&auml;nglich. &ldquo;Wir werden der ungerechtfertigten Inanspruchnahme von Sozialleistungen durch EU-B&uuml;rger entgegenwirken&rdquo;, hei&szlig;t es in der Koalitionsvereinbarung.<br>\nNun r&auml;umt sie in einer Antwort auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen ein, dass sie &ldquo;keine belastbaren Informationen&rdquo; &uuml;ber den angeblichen Missbrauch der deutschen Sozialsysteme durch Einwanderer aus den beiden L&auml;ndern habe, wie die Frankfurter Rundschau berichtet, der die Regierungsantwort vorliegt.<br>\nLaut der Zeitung f&uuml;hrt die Kriminalstatistik f&uuml;r das gesamte Jahr 2012 insgesamt 112 F&auml;lle von Tatverd&auml;chtigen aus Rum&auml;nien (74) und Bulgarien (38) auf, denen Sozialleistungsbetrug vorgeworfen worden sei. Zur Einordnung: Der Zwischenbericht des Staatssekret&auml;rsausschusses zu &ldquo;Rechtsfragen und Herausforderungen bei der Inanspruchnahme der sozialen Sicherungssysteme durch Angeh&ouml;rige der EU Mitgliedstaaten&rdquo; notiert f&uuml;r das Jahr 2012 eine Zuwanderung aus Bulgarien von 24.870 Personen und aus Rum&auml;nien von 45.804.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41473\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Edward Snowden, der unheimliche Zeuge<\/strong><br>\nIm Bundestag will Edward Snowden erkl&auml;ren, wie Amerikas NSA die Bundesrepublik aussp&auml;hte. Doch ausgerechnet Kanzleramt und Spionageabwehr versuchen zu verhindern, dass der Enth&uuml;ller nach Berlin kommt. Was sind die Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Entscheidung?<br>\nZwischen 2007 und 2008 arbeitete Edward Snowden f&uuml;r die CIA unter dem Decknamen Dave M. Churchyard, Personalnummer 2339176, in Genf. In dieser Zeit hat er einmal Deutschland besucht. Nat&uuml;rlich war er in Heidelberg. Es war sch&ouml;n. Was in Deutschland heute passiert und diskutiert wird, beobachtet er im Internet. &ldquo;Er verfolgt die Debatte sehr genau&rdquo;, sagt sein Vertrauter Glenn Greenwald. Snowden chattet regelm&auml;&szlig;ig mit Getreuen, von denen viele wie seine einstige Moskauer Begleiterin Sarah Harrison in Berlin leben.<br>\nIm vergangenen Jahr traf Snowden in Moskau den Gr&uuml;nen-Abgeordneten Hans-Christian Str&ouml;bele, er gibt deutschen Journalisten Interviews und ist, wie er Gef&auml;hrten sagt, von der Reaktion der Deutschen auf seine Enth&uuml;llungen positiv &uuml;berrascht. Snowden sei von den Deutschen begeistert, hei&szlig;t es. Die Universit&auml;t Rostock will ihn bald zum Ehrendoktor machen, weil er ein gro&szlig;er Aufkl&auml;rer sei und seine eigene b&uuml;rgerliche Existenz geopfert habe, um auf gravierende gesellschaftliche Missst&auml;nde aufmerksam zu machen.<br>\nDie Deutschen haben ihm unter anderem die Erkenntnis zu verdanken, dass der US-Geheimdienst NSA und der britische GCHQ massenhaft Daten von Millionen deutschen B&uuml;rgern sammeln und speichern. Sie verdanken ihm die Information, dass bis 2013 das Handy der Kanzlerin Angela Merkel abgeh&ouml;rt wurde. Das alles ist ein Angriff auf die Souver&auml;nit&auml;t eines Staates.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nsa-untersuchungsausschuss-edward-snowden-der-unheimliche-zeuge-1.1934907\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Annmerkung H.H.:<\/strong> Die Aussagen der Ausschussmitglieder zeigen vor allem wie sehr man vor den USA kuscht. Auch Hans Leyendecker hinterfragt in seinem Artikel das Verh&auml;ltnis von Deutschland zu den Amerikanern &uuml;berhaupt nicht, stattdessen l&auml;sst auch er sich von den Mainstream-Karren spannen, der mit erhobenem Zeigefinger stets gen Putin weist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Japan beschlie&szlig;t den Ausstieg aus dem Atomausstieg<\/strong><br>\nJapan setzt ungeachtet der Atomkatastrophe in Fukushima auch in Zukunft auf Atomenergie. Die rechtskonservative Regierung von Ministerpr&auml;sident Shinzo Abe ist endg&uuml;ltig von dem von der Vorg&auml;ngerregierung verk&uuml;ndeten Atomausstieg wie in Deutschland abger&uuml;ckt.<br>\nEin am Freitag beschlossener neuer langfristiger Energieplan definiert Kernenergie als &ldquo;wichtige Quelle&rdquo; zur Abdeckung der Grundlast bei der Energieversorgung. Man werde wieder Atomreaktoren hochfahren, die die neuen Sicherheitsauflagen erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/ausland\/fukushima-japan-setzt-weiter-auf-atomenergie-aid-1.4170156\">Rheinische Post<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wolfgang Michal: TTIP: Was das Chlorh&uuml;hnchen mit der Krimkrise zu tun hat<\/strong><br>\nUm die transatlantischen Beziehungen &ndash; Stichwort NSA &ndash; steht es nicht besonders gut. Doch Wladimir Putins Griff nach der Krim bietet dem &bdquo;freien Westen&ldquo; nun die Gelegenheit, die l&auml;dierten Beziehungen wieder aufzufrischen und das Freihandelsabkommen TTIP wie geplant unter Dach und Fach zu bringen&hellip;<br>\nDie absehbare Reaktion &ndash; die &bdquo;Heimholung&ldquo; der Krim durch Russland &ndash; und die fortgesetzte Tatenlosigkeit der EU erm&ouml;glichten es der US-Regierung, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: 1. das europ&auml;isch-amerikanische Zerw&uuml;rfnis &uuml;ber Nacht durch einen handfesten russisch-europ&auml;ischen Konflikt zu ersetzen, und 2. die (in Europa umstrittene) Idee einer Wirtschafts-NATO zu st&auml;rken. Die geforderten Wirtschaftssanktionen w&uuml;rden die Gesch&auml;fte zwischen den beiden &bdquo;Regionalm&auml;chten&ldquo; Russland und Europa unterminieren und die EU dazu bringen, sich wieder st&auml;rker an &bdquo;westlichen&ldquo; Interessen zu orientieren. Positiver Nebeneffekt: Europa k&ouml;nnte mehr Produkte (Fl&uuml;ssiggas? Chlorh&uuml;hnchen?) und Dienstleistungen aus den USA importieren.<br>\nDie Annexion der Krim durch Russland war also ein Gl&uuml;cksfall f&uuml;r die transatlantische Wertegemeinschaft. Nicht nur k&ouml;nnte die Durchsetzung des umstrittenen Freihandels-Abkommens TTIP jetzt etwas leichter vonstatten gehen, auch das &bdquo;ungute Schaukeln der Europ&auml;er zwischen Ost und West&ldquo; w&auml;re durch die neue Konfrontationslage erst einmal gebremst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/71660\/ttip-was-das-chlorhuhnchen-mit-der-krimkrise-zu-tun-hat\/\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erdogans Syrienkriegspl&auml;ne &ndash; Gef&auml;hrliches Spiel f&uuml;r die Bundeswehr?<\/strong><br>\nEin Film &uuml;ber die gef&auml;hrliche Politik eines NATO-Partners.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2014\/0410\/syrien.php5\">Das Erste, Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer: Die Absurdit&auml;t des Krieges<\/strong><br>\nKaum&nbsp;ein Krieg wird so falsch dargestellt wie der Syrien-Krieg. Dass das christlich missionarische Amerika inzwischen de facto an der Seite von Al Qaida k&auml;mpft und dabei&nbsp;das Ursprungsland des Christentums zerst&ouml;rt, ist an Absurdit&auml;t kaum zu &uuml;bertreffen.<br>\nKriege leben von der L&uuml;ge. Kaum&nbsp;ein Krieg wurde jedoch so falsch dargestellt wie der Syrienkrieg. Wer in Homs, Dar&rsquo;a oder Damaskus mit Einheimischen spricht und abends die&nbsp;Erkl&auml;rungen westlicher Politiker liest, muss denken, er sei im falschen Film.<br>\nIch bin kein Anh&auml;nger des syrischen Pr&auml;sidenten. Auch nicht der extremistischen Rebellen. Ich bin ein Freund des syrischen Volkes, das an diesem Krieg zerbricht. Das einen Anspruch darauf hat, dass man das Netz der L&uuml;gen zerrei&szlig;t, das ihn tr&auml;gt.<br>\nFast t&auml;glich fordert die US-Regierung den syrischen Diktator auf, den&nbsp;B&uuml;rgerkrieg zu beenden. Das Problem ist,&nbsp;dass die USA &ndash; wie Saudi-Arabien &ndash; den Krieg viel leichter stoppen k&ouml;nnten als Assad. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/andere-meinung\/gastbeitrag-zum-buergerkrieg-in-syrien-die-absurditaet-des-krieges\/9747612.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Karin Leukefeld &uuml;ber Hintergr&uuml;nde des Syrien-Konflikts<\/strong><br>\nDer Syrien-Konflikt ist kompliziert und nahezu unentwirrbar. Aus verschiedenen Gr&uuml;nden betrifft er uns direkt. Und auch deshalb tr&auml;gt der Westen f&uuml;r die gegenw&auml;rtige Entwicklung die Verantwortung, insbesondere wegen der US-amerikanischen Eingriffe (Waffenlieferungen des CIA) und die arabischer &Ouml;lmonarchien. Es ist eine gute getarnte und koordinierte Milit&auml;r-Operation, die sich letztlich gegen das syrische Volk richtet und hinter der massive fremde Interessen stehen. Deutschland steht mit seinen Patriot-Raketen dort an der t&uuml;rkischen Grenze und l&auml;uft Gefahr, gegebenenfalls durch einen inszenierten Nato-Beitrittsfall in den milit&auml;rischen Konflikt hineingezogen zu werden. Daher ist es wichtig, sich abseits vom Medienmainstream &uuml;ber die tats&auml;chlichen Hintergr&uuml;nde des Konflikts zu informieren. Karin Leukefeld, Journalistin in Damaskus, informiert in dem nachfolgenden Vortrag &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.r-mediabase.eu\/?view=category&amp;catid=368\">Rmediabase<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Front-National-Chefin Le Pen darf Faschistin genannt werden.<\/strong><br>\nDiese Entscheidung d&uuml;rfte f&uuml;r den &ldquo;Entd&auml;monisierungskurs der Front National einen R&uuml;ckschlag bedeuten : Die Bezeichnung &ldquo;Faschistin&rdquo; f&uuml;r die Vorsitzende der rechstextremen franz&ouml;sischen Partei, Marine&nbsp; Le Pen, stellt keine Beleidigung dar.<br>\nEin Strafgericht in Paris sprach den Vorsitzenden der Linkspartei, Jean-Luc Melanchon,&nbsp;von entsprechenden Vorw&uuml;rfen frei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/front-national-chefin-marine-le-pen-man-darf-sie-auch-faschistin-nennen-1.1934677\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Man muss das Wahre immer wiederholen,<\/strong><br>\nweil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklop&auml;dien, auf Schulen und Universit&auml;ten. &Uuml;berall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gef&uuml;hl der Majorit&auml;t, die auf seiner Seite ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aphorismen.de\/zitat\/8378\">Johann Wolfgang von Goethe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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