{"id":21417,"date":"2014-04-15T08:18:28","date_gmt":"2014-04-15T06:18:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21417"},"modified":"2015-10-21T10:39:46","modified_gmt":"2015-10-21T08:39:46","slug":"wissenschaft-glaeserne-leuchttuerme-oder-irrlichter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21417","title":{"rendered":"Wissenschaft &#8211; gl\u00e4serne Leuchtt\u00fcrme oder Irrlichter?"},"content":{"rendered":"<p>Forscher handeln Wissen wie Bobl-Futures [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21417#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]. Sie glauben selbst meist nicht mehr dran und konzentrieren sich auf Boni f&uuml;r ausgef&uuml;llte DFG-Antr&auml;ge. Angel-Investors kreisen um neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen, brauchen schnell positive Ergebnisse und etikettieren Wachstum als Nachhaltigkeit. Ein wesentlicher Teil &ouml;ffentlicher Forschungsetats sollte deshalb kompensierend f&uuml;r solche Projekte genutzt werden, die frei von Sponsoren und auf &ouml;kologische und soziale Nachhaltigkeit gerichtet sind. Statt wie bisher jene wissen&shy;schaft&shy;lichen Irrlichter zu n&auml;hren, die im schnellen Strom des Geldes treiben, sollten gl&auml;serne Leuchtt&uuml;rme dort Richtung weisen, wo unser Wissen im Dunkel der Gesch&auml;ftsge&shy;heim&shy;nisse zu versinken droht. Von <strong>Wolfgang Wodarg<\/strong> [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21417#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Ein zerst&ouml;rerisches Wachstum<\/strong><\/p><p>Wenn wir von Globalisierung h&ouml;ren, dann steht das Wirtschaftssystem mit seinem atemberaubenden Wachstum und seiner weltweiten Pr&auml;senz im Vordergrund. Die Erschlie&szlig;ung neuer M&auml;rkte frisst sich in alle gesellschaftlichen Subsysteme, Institutionen und Organisationen. Die Wirtschaft assimiliert l&auml;ngst wichtige gesellschaftliche Medien wie das Tauschmedium Geld (Finanz-MARKT) oder das Entscheidungsmedium Wissen. Gleichzeitig entstehen durch globale Kommunikation und Mobilit&auml;t aber neue un&uuml;bersehbare soziale oder &ouml;kologische Folgen, f&uuml;r deren Beherrschung unabh&auml;ngiges und vertrauensw&uuml;rdiges Wissen unerl&auml;sslich ist. <\/p><p>Wirtschaftliche Gier und Deregulierung machen sich wissenschaftliche Wahrheitssuche zu eigen. Dabei soll Wissenschaft doch frei sein und unser Wissen kontinuierlich in Frage stellen, erweitern und pflegen. Auf den Stand der Wissenschaft m&uuml;ssen wir uns alle verlassen k&ouml;nnen. Die Wissenschaft ist nur von Wert, wenn sie ihre Ergebnisse unverf&auml;lscht von Macht und Geld so ver&ouml;ffentlicht, dass sich jeder auf ihre Integrit&auml;t verlassen kann.<\/p><p><strong>Doch Wissenschaft geht fremd, sie geht anschaffen<\/strong><\/p><p>Es ist ein Skandal: Die Kultusministerkonferenz hat Forderungen aufgestellt, wie die Abh&auml;ngigkeit der Wissenschaft von Drittmittelgebern gerichtsfest gestaltet werden k&ouml;nnte [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]. Die politische Kuppelei zwischen zwei voneinander notwendigerweise unabh&auml;ngigen gesellschaftlichen Subsystemen, zwischen der von Egoismus, Gesch&auml;ftsgeheimnissen und Patenten lebenden Wirtschaft und der f&uuml;r die Gesamtgesellschaft notwendigen unabh&auml;ngigen Wissenschaft, verdanken wir offenbar vor allem einer sparw&uuml;tigen und kurzsichtigen Politik.<\/p><p>&bdquo;Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei&ldquo; hei&szlig;t es in Artikel f&uuml;nf Absatz drei unserer Verfassung. Jede Regierung hat also die verfassungsm&auml;&szlig;ige Pflicht, der Wissenschaft m&ouml;glichst guten Schutz vor einer Instrumentalisierung durch andere gesellschaftliche Kr&auml;fte zu gew&auml;hrleisten. Weder Wirtschaft noch Politik noch Religion oder sonst wer d&uuml;rfen den Prozess wahrhaftiger Erkenntnissuche von Wissenschaft und Lehre durch Fremdinteressen verf&auml;lschen. <\/p><p>Die politische Wirklichkeit sieht leider anders aus. Von der EU bis in die Hochschulgremien der Bundesl&auml;nder wird die Forschung inzwischen prim&auml;r als Dienerin des wirtschaftlichen Wachstums gesehen. Ein wissenschaftlicher &ldquo;Leuchtturm&rdquo; wird dort kartiert, wo sich eine Hochschule besonders erfolgreich den Drittmittelgebern angedient hat. Mit &ouml;ffentlichen Geldern wird heute die Hochschule und das Institut belohnt, welches sich am erfolgreichsten der Wirtschaft prostituiert hat.<\/p><p><strong>Blinde Flecken  im Wissen der Gesellschaft werden gr&ouml;&szlig;er<\/strong><\/p><p>Dieser Prozess ist bereits soweit fortgeschritten, dass jene Zusammenh&auml;nge, jenes Wissen, an dem die gewinnorientierte Wirtschaft (noch) kein Interesse hat, zunehmend verwaist. Ganzheitliche Technikfolgeabsch&auml;tzung, Geisteswissenschaften oder Kulturwissenschaften werden h&ouml;chstens soweit gef&ouml;rdert, wie auch sie mit handelbaren G&uuml;tern oder Dienstleistungen wertsch&ouml;pfend verbunden scheinen. Ethiker forschen, lehren und werden ausgebildet, um in Wirtschaftsbetrieben f&uuml;r ein umsatzf&ouml;rderndes Integrit&auml;ts-Image zu sorgen. Gleichzeitig entstehen daneben immer gr&ouml;&szlig;ere blinde Flecken im Wissen der Gesellschaft.<\/p><p>Unvorhergesehenes wird zwangsl&auml;ufig h&auml;ufiger, wenn das Gesichtsfeld der Wissenschaft sich interessengeleitet verengt hat. Die Ursachen von wirtschaftlichen, sozialen und &ouml;kologischen Krisen bleiben wegen fehlender Einsicht, wegen fehlenden Wissens um gesellschaftliche oder nat&uuml;rliche Zusammenh&auml;nge undeutlich. Auch politische Entscheidungen basieren zunehmend auf prim&auml;r &ouml;konomisch motivierter Forschung. Finanzkrise, Schweinegrippe, Klimakatastrophen und Fukushima lassen gr&uuml;&szlig;en.<\/p><p>Eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete gesellschaftliche Entscheidungskultur ist unter solchen Umst&auml;nden kaum m&ouml;glich. &bdquo;Schwarze Schw&auml;ne&ldquo; sind h&auml;ufig nur deshalb schwarz, weil sie pl&ouml;tzlich aus den blinden Flecken unserer Wissenslandschaft angerauscht kommen. Blinde Flecke, die entstanden sind, weil wir vernachl&auml;ssigen Dinge zu erforschen, aus denen nicht gleich Kapital geschlagen werden kann. Blinde Flecke, die durch verwaiste Wissensgebiete entstehen, gef&auml;hrden den Fortbestand unserer Gesellschaft.<\/p><p><strong>Wir brauchen eine Forschungswende &ndash; Verf&auml;lschtes Wissen f&uuml;hrt zu Fehlentscheidungen<\/strong><\/p><p>Deshalb muss m&ouml;glichst bald etwas geschehen. Wir brauchen eine Forschungswende. Vernachl&auml;ssigte Wissenschaftsgebiete m&uuml;ssen in &ouml;ffentlichem Interesse wiederbelebt und entwickelt werden. &Auml;hnlich wie die Erforschung von verwaisten Krankheiten gef&ouml;rdert wird, muss &ldquo;verwaistes Wissen&rdquo; (orphan knowledge) Gegenstand der Forschungsf&ouml;rderung werden. Jede Politikerin und jeder Politiker, der sich f&uuml;r Nachhaltigkeit einsetzt sollte hier anfangen.<br>\nVertrauensw&uuml;rdiges und offen diskutiertes Wissen ist notwendig, um richtige und nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Verf&auml;lschtes Wissen f&uuml;hrt zu Fehlentscheidungen. <\/p><p>Vertrauensw&uuml;rdiges und &ouml;ffentlich brauchbares Wissen muss nat&uuml;rlich auch mit &ouml;ffentlichen Mitteln erarbeitet, gepflegt und gesichert werden. Wenn das vorhandene Wissen durch private Interessen bereits verf&auml;lscht wurde, so sollten wir daf&uuml;r sorgen, dass dieser Verlust durch verst&auml;rktes &ouml;ffentliches Engagement schnellstm&ouml;glich kompensiert wird. Eine solche, dem breiteren &ouml;ffentlichen und nicht nur dem verengten wirtschaftlichen Bedarf angemessene, kompensatorische Forschungsf&ouml;rderung bedarf allerdings auch geeigneter transparenter Allokationsstrukturen. <\/p><p><strong>Denkanst&ouml;&szlig;e f&uuml;r eine transparente und auch wirtschaftlich freie Forschung<\/strong><\/p><ol type=\"A\">\n<li>&Ouml;ffentliche F&ouml;rdermittel f&uuml;r die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien, Waren und Dienstleistungen d&uuml;rfen in der Summe nicht gr&ouml;&szlig;er sein als jene, die f&uuml;r Technikfolgeabsch&auml;tzungen, Grundlagenforschung und geisteswissenschaftliche Forschung aufgewandt werden.<\/li>\n<li>Durch ein Forschungstransparenzgesetz werden die Allokationsprozesse &ouml;ffentlicher Forschungsf&ouml;rderung sowie alle dokumentierten Interessenkonflikte der jeweils beteiligten Antragsteller und Entscheider f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit sichtbar und nachvollziehbar gemacht.<\/li>\n<li>Im Internet werden von &ouml;ffentlicher Hand frei zug&auml;ngliche Publikationsplattformen betrieben, auf der alle &ouml;ffentlich gef&ouml;rderten Forschungsvorhaben registriert, beschrieben und in ihrem Verlauf beobachtbar gemacht werden. Hier sollen auch alle Ergebnisse &ouml;ffentlich gef&ouml;rderter wissenschaftlicher Arbeiten kostenlos ver&ouml;ffentlicht und gelesen werden k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Als wichtige Kriterien der F&ouml;rderungsw&uuml;rdigkeit sollten Transparenz, Integrit&auml;t und Nachhaltigkeit der Wissenspflege eingef&uuml;hrt werden.<\/li>\n<li>Ein Transparenz-Rating der deutschen Hochschulen ist zu entwickeln und einzuf&uuml;hren. Vorbildliche Hochschulen k&ouml;nnten mit einem &bdquo;Gl&auml;sernen Leuchtturm&ldquo; ausgezeichnet, intransparente Wissenschaftseinrichtungen mit einem &bdquo;Irrlicht&ldquo; gekennzeichnet werden.<\/li>\n<li>Ein wichtiges Kriterium f&uuml;r den transparenten Umgang mit Drittmitteln w&auml;re die Umsetzung der vier Forderungen\/Prinzipien des Bundesgerichtshofes in dieser Thematik\n<ol>\n<li><strong>Trennungsprinzip:<\/strong> Zuwendungen sollen nicht in Abh&auml;ngigkeit von Umsatzgesch&auml;ften mit den zuwendenden Unternehmen erfolgen. Personelle Trennung der Entscheidungen.<\/li>\n<li><strong>Transparenzprinzip:<\/strong> Umfassende Offenlegung &uuml;ber Sponsoren, gew&auml;hrte Verg&uuml;nstigungen oder Zuwendungen und deren Empf&auml;nger und &uuml;ber bestehende Abmachungen.<\/li>\n<li><strong>Dokumentationsprinzip:<\/strong> Schriftliche Dokumentation aller Offenlegungen und deren Archivierung durch die Dienststellen.<\/li>\n<li><strong>Genehmigungsprinzip:<\/strong> Genehmigung nach dem geltenden Hochschulrecht f&uuml;r alle Zuwendungen und Absprachen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol><p><strong><em>Siehe zu diesem Thema auch noch: <a href=\"http:\/\/www.wodarg.de\/show\/5156381.html\">&bdquo;Die Aufgabe der Wissenschaft&ldquo;<\/a><\/em><\/strong><\/p><p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe zur Forschungstransparenz den Streit um einen Transparenz-Paragrafen im NRW-Hochschulzukunftsgesetz <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21392\">&bdquo;5 Thesen zum Streit um das &bdquo;Hochschulzukunftsgesetz&ldquo; in NRW&ldquo;<\/a>, insbesondere die 2. These.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Das sind spekulative Gesch&auml;fte der Finanzwirtschaft mit Bundesobligationen.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Der Autor ist Arzt, Ex-MdB und Vorstandsmitglied bei Transparency International Deutschland e.V.)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] &ldquo;Durch neue landesrechtliche Regelungen kann verdeutlicht werden, dass Drittmittelforschung und damit die Einwerbung und Entgegennahme von Drittmitteln zu den Aufgaben der Hochschullehrer z&auml;hlen und dass dies hochschulpolitisch in besonderer Weise gewollt ist. Ziel einer solchen hochschulrechtlichen Regelung w&auml;re es, die Drittmittelannahme noch klarer als bisher als eine Aufgabe der Hochschullehrer zu definieren, um<\/p>\n<ul>\n<li>f&uuml;r die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden zu verdeutlichen, wo hochschulrechtlich die Grenzen zwischen zul&auml;ssiger Annahme und Zuwendung von Drittmitteln f&uuml;r Forschung und strafbarer Vorteilsannahme bzw. -gew&auml;hrung liegen;<\/li>\n<li>f&uuml;r die Hochschule und die ihr angeh&ouml;renden Forscher (und auch f&uuml;r die Zuwendenden) klarzustellen, dass bei rechtlich gestatteter Drittmittelannahme bzw. -Zuwendung kein strafbares Verhalten vorliegt (was rechtlich gestattet ist, kann nicht strafbar sein).&rdquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zitat aus dem Beschluss der KMK vom 17.9.1999<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forscher handeln Wissen wie Bobl-Futures [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21417#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]. Sie glauben selbst meist nicht mehr dran und konzentrieren sich auf Boni f&uuml;r ausgef&uuml;llte DFG-Antr&auml;ge. Angel-Investors kreisen um neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen, brauchen schnell positive Ergebnisse und etikettieren Wachstum als Nachhaltigkeit. Ein wesentlicher Teil &ouml;ffentlicher Forschungsetats sollte deshalb kompensierend f&uuml;r solche Projekte genutzt werden, die frei<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21417\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[17,161],"tags":[373,235,1324,508],"class_list":["post-21417","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hochschulen-und-wissenschaft","category-wertedebatte","tag-oekonomisierung","tag-drittmittel","tag-foerdermittel","tag-wirtschaft-in-der-schule"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21417"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21486,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21417\/revisions\/21486"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}