{"id":21436,"date":"2014-04-16T15:03:42","date_gmt":"2014-04-16T13:03:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21436"},"modified":"2019-07-31T20:33:10","modified_gmt":"2019-07-31T18:33:10","slug":"ver-di-gelingt-es-auch-im-aufschwung-nicht-verteilungsspielraum-auszuschoepfen-eine-faustregel-fuer-kommende-tarifverhandlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21436","title":{"rendered":"ver.di gelingt es auch im &#8220;Aufschwung&#8221; nicht, Verteilungsspielraum auszusch\u00f6pfen: Eine Faustregel f\u00fcr kommende Tarifverhandlungen"},"content":{"rendered":"<p>Gestern&nbsp;fr&uuml;h meldete der Deutschlandfunk unter der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/einigung-im-tarifstreit-drucker-bekommen-mehr-geld.264.de.html?drn:news_id=347079\">&ldquo;Einigung im Tarifstreit: Drucker bekommen mehr Geld&rdquo;<\/a>, dass die rund 150.000 Besch&auml;ftigten der Druckindustrie mehr Geld erhalten. ver.di und der Bundesverband Druck und Medien h&auml;tten sich in der Nacht auf einen neuen Fl&auml;chentarifvertrag geeinigt. Danach sollen die L&ouml;hne ab Mai um drei und im April n&auml;chsten Jahres noch einmal um ein Prozent steigen. Die Laufzeit des Tarifvertrags betr&auml;gt 27 Monate. Damit hat Verdi innerhalb k&uuml;rzester Zeit bereits das zweite Mal in Folge den gesamtwirtschaftlichen Verteilungsspielraum (Produktivit&auml;tsentwicklung plus Inflationsziel der Europ&auml;ischen Zentralbank) nicht ausgesch&ouml;pft. Und das, obwohl sich Deutschland doch im &ldquo;Aufschwung&rdquo; befindet, wie der Bundeswirtschaftsminister gleichfalls gestern wieder betont hat: Ein <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Presse\/pressemitteilungen,did=635304.html\">&ldquo;Aufschwung auf breitem Fundament&rdquo;<\/a>, &ldquo;die Einkommen der privaten Haushalte nehmen kr&auml;ftig zu&ldquo;, so Gabriel. Von <strong>Thorsten Hild<\/strong> [<a href=\"#foot_*\" name=\"note_*\">*<\/a>]<br>\n<!--more--><br>\nFrank Werneke, und so viel Ehrlichkeit muss man dem stellvertretenden Vorsitzenden der&nbsp;Dienstleistungsgewerkschaft dann auch zu Gute halten, lie&szlig; immerhin erkennen, dass er mit dem Verhandlungsergebnis unzufrieden ist. Er sprach von einem <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/themen\/nachrichten\/++co++dba89f00-c487-11e3-9645-5254008a33df\">&ldquo;halbwegs akzeptablen Kompromiss&rdquo;<\/a> und machte deutlich, unter welchem Druck die Gewerkschaften bei den Tarifverhandlungen standen: &ldquo;Nur der Streikbewegung in den vergangen Tagen und Wochen ist es zu verdanken, dass wir in der Druckindustrie einen halbwegs akzeptablen Kompromiss erzielen konnten. Die Arbeitgeber haben bis zum Schluss versucht, den Besch&auml;ftigten eine angemessene Einkommenserh&ouml;hung vorzuenthalten.&rdquo;<\/p><p><em>Verteilungspolitisch<\/em> ist der Abschluss aber noch weniger zu akzeptieren als der zuvor erzielte Abschluss f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst. Das ist nicht in erster Linie den Gewerkschaften anzulasten. Sie sind mit der Agenda 2010 in die Defensive gedr&auml;ngt worden. Eine wenig kampfesstarke und selbstzufriedene DGB-Spitze, charakterisiert nicht zuletzt durch die vielfache parteibuchnahe Nibelungentreue zur SPD, hat es der arbeitnehmerfeindlichen Gesetzgebung aus dem Deutschen Bundestag damals wie heute zudem allzu leicht gemacht. Man denke nur an <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/12\/weltfremde-selbstzufriedene-gewerkschaftsvertreter\/\">die Bewertung des Mindestlohns durch den DGB-Vorsitzenden Michael Sommer<\/a> und daran, dass der DGB seine Mindestlohnforderung von 8,50 Euro &uuml;ber Jahre weder der Inflationsrate noch dem gewachsenen Verteilungsspielraum angepasst hat. Allein anzuerkennen, wie Frank Werneke es tut, dass die Tarifeinigung in der Druckindustrie kein zufriedenstellendes Ergebnis ist, bedeutet da schon viel.<\/p><p>Aber auch Frank Werneke spart das zentrale Argument daf&uuml;r, dass der Tarifabschluss nicht zufriedenstellend ist, aus: den gesamtwirtschaftlichen Verteilungsspielraum. Werneke ist damit nicht allein. Denn leider haben es die Gewerkschaften seit langem vers&auml;umt, diesen ausdr&uuml;cklich zum Ausgangspunkt f&uuml;r ihre Lohn- und Gehaltsverhandlungen zu machen und entsprechende oder sogar dar&uuml;ber liegende Forderungen &ouml;ffentlichkeitswirksam offensiv zu vertreten. &ldquo;Dar&uuml;ber liegend&rdquo; deswegen, weil ein tats&auml;chliches Verhandlungs<em>ergebnis<\/em>&nbsp;erfahrungsgem&auml;&szlig; Abstriche bei der urspr&uuml;nglichen Forderung hinzunehmen hat.<\/p><p>Dabei ist die Systematik nicht nur denkbar einfach, sie w&auml;re auch denkbar einfach zu vermitteln. Umso erstaunlicher, dass sie in der &ouml;ffentlichen Diskussion praktisch nicht mehr pr&auml;sent ist. Dass das so ist, liegt wiederum auch mit an den Gewerkschaften. W&auml;hrend von den Arbeitgebern naturgem&auml;&szlig; nicht zu erwarten ist, dass sie bei Tarifverhandlungen auf den gesamtwirtschaftlichen Verteilungsspielraum abstellen, weckt es doch schon Unbehagen, dass auch Gewerkschaftsspitzenfunktion&auml;re <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/11\/zitat-und-statistik-des-tagesarnim-schildtariflohnemindestlohnverteilungsspielraum-sollte-sich-ein-gesetzlicher-mindestlohn-an-der-tariflohnentwicklung-orientieren\/\">lange Interviews<\/a> f&uuml;hren, ohne &uuml;ber eine wesentliche Bestimmungsgr&ouml;&szlig;e des Verteilungsspielraums, die Produktivit&auml;tsentwicklung, noch weniger &uuml;ber den Verteilungsspielraum insgesamt ein Wort zu verlieren.<\/p><p><strong>Die Faustregel<\/strong><\/p><p>Um die Entwicklung der Arbeitsproduktivit&auml;t&nbsp;&ndash; die Arbeitsproduktivit&auml;t entspricht in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung dem preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt je Erwerbst&auml;tigen oder je Erwerbst&auml;tigenstunde&nbsp; &ndash; angemessen zu ber&uuml;cksichtigen, gibt es zwei pragmatische M&ouml;glichkeiten: Man kann, erstens, die vom Statistischen Bundesamt im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ausgewiesene Entwicklung der Arbeitsproduktivit&auml;t je Erwerbst&auml;tigen oder je Erwerbst&auml;tigenstunde &uuml;ber die zur&uuml;ckliegenden Jahre heranziehen, daraus einen Durchschnitt bilden und diesen f&uuml;r die vorgesehene j&auml;hrliche Laufzeit des Tarifvertrages fortschreiben. Man kann, zweitens, die Projektion des vom Bundeswirtschaftsministerium ver&ouml;ffentlichten Jahreswirtschaftsberichtes f&uuml;r das laufende Jahr zugrunde legen und diese f&uuml;r die vorgesehene j&auml;hrliche Laufzeit des Tarifvertrages fortschreiben. Wirtschaft und Gesellschaft &ndash; Analyse &amp; Meinung berechnet regelm&auml;&szlig;ig auf Basis der Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und der verschiedenen Lohnindikatoren, ob der gesamtwirtschaftliche Verteilungsspielraum&nbsp;ausgesch&ouml;pft wurde. Bei der Entwicklung der durchschnittlichen Tarifverdienste pr&auml;sentiert sich f&uuml;r die zur&uuml;ckliegenden Jahre folgendes Bild:<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140416_Tarifverdienste_Verteilungsspielraum.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140416_Tarifverdienste_Verteilungsspielraum_th.gif\" alt=\"Tarifverdienste Verteilungsspielraum\" title=\"Tarifverdienste Verteilungsspielraum\"><\/a><\/p><p>Laut der Jahresprojektion des Bundeswirtschaftsministeriums soll das BIP je Erwerbst&auml;tigen 2014 um 1,2 Prozent, das BIP je Erwerbst&auml;tigenstunde um 1,3 Prozent steigen (<a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/J-L\/jahreswirtschaftsbericht-2014,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf\">Jahreswirtschaftsbericht 2014 [PDF &ndash; 2 MB]<\/a>, Seite 48).<br>\nDamit die Arbeitnehmer&nbsp;keine Verteilungsverluste\/Kaufkraftverluste durch die zu erreichende Preissteigerungsrate erleiden, m&uuml;sste dar&uuml;ber hinaus das Inflationsziel der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) hinzugerechnet werden. Das Inflationsziel der EZB liegt &ldquo;unter, aber nahe zwei Prozent&rdquo;. Es ist daher angemessen, diesen Ausdruck in die Zahl 1,9 Prozent zu &uuml;bersetzen. Der gesamtwirtschaftliche j&auml;hrliche Verteilungsspielraum l&auml;ge dann aktuell bei 3,1 bzw. 3,2 Prozent. Wollen die Gewerkschaften diesen durchsetzen, m&uuml;ssen sie ihre Forderung entsprechend h&ouml;her ansetzen, sagen wir zwischen vier und f&uuml;nf Prozent.<br>\nDas j&uuml;ngst erzielte Tarifergebnis f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst liegt unter dem so bestimmten j&auml;hrlichen gesamtwirtschaftlichen Verteilungsspielraum. Es betr&auml;gt laut Verdi <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/themen\/geld-tarif\/tarifrunde-oed-2014\/++co++2f574038-b9bc-11e3-b46a-52540059119e\">&ldquo;5,7 Prozent mehr Geld in zwei Jahren&rdquo;<\/a>. Das sind 2,85 Prozent pro Jahr. Ber&uuml;cksichtigt man dar&uuml;ber hinaus, dass der Verteilungsspielraum f&uuml;r die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst &uuml;ber viele Jahre <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/03\/statistik-des-tagestarifverhandlungen-offentlicher-dienst-verteilungsspielraum-ausgeschopft\/\">nicht ausgesch&ouml;pft<\/a> worden ist, kann das Ergebnis die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eigentlich nicht zufriedenstellen. Allerdings gilt es hier immerhin positiv zu ber&uuml;cksichtigen, dass ein Mindestbeitrag von 90 Euro durchgesetzt wurde. &ldquo;Durch den Mindestbetrag profitieren vor allem untere und mittlere Entgeltgruppen von einer &uuml;berdurchschnittlichen Reallohnsteigerung&ldquo;, kommentierte diesen Sachverhalt der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske.<\/p><p>Deutlich schlechter f&auml;llt allerdings das jetzt erzielte Ergebnis f&uuml;r die Druckindustrie aus. 27 Monate Laufzeit entsprechen 2,25 Jahren. Vier Prozent f&uuml;r 27 Monate entsprechen damit 1,8 Prozent pro Jahr. Damit wird nicht einmal das Inflationsziel der EZB ausgesch&ouml;pft.<\/p><p><strong>Die gesamtwirtschaftliche Argumentation kultivieren<\/strong><\/p><p>Genauso wichtig, wie die oben aufgezeigte Faustregel zu beherzigen, scheint mir zu sein, dass die Gewerkschaften im Tarifstreit wie beim Mindestlohn diese gesamtwirtschaftliche Argumentation offensiv ins Feld f&uuml;hren. Der Verteilungsspielraum muss wieder im Interesse der Besch&auml;ftigten wie im Interesse des sozialen Friedens und der europ&auml;ischen Integration eingefordert werden. Nur dessen Aussch&ouml;pfung, wie oben beschrieben, sichert<\/p><ul>\n<li>erstens, dass die Arbeitnehmer angemessen am Produktivit&auml;tsfortschritt beteiligt werden,<\/li>\n<li>zweitens, dass die Preisentwicklung wieder dem Inflationsziel der EZB entspricht &ndash; denn&nbsp;verteilungsneutrale L&ouml;hne bestimmen die Preisentwicklung (<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/ZahlenFakten\/GesamtwirtschaftUmwelt\/VGR\/Begriffserlaeuterungen\/Lohnstueckkosten.html\">nominale Lohnst&uuml;ckkosten<\/a>) [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]; damit w&uuml;rde,<\/li>\n<li>drittens,&nbsp;auch einer weiteren Vertiefung eines von Deutschland ausgehenden, unfairen Wettbewerbs (Lohndumping) entgegengewirkt. Um Verteilungsverluste aus vorangegangenen Jahren seit Bestehen der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion und den davon ausgehenden Wettbewerbsdruck auszugleichen, w&auml;ren sogar noch h&ouml;here Lohnabschl&uuml;sse notwendig.<\/li>\n<\/ul><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140416_Lohnstueckkosten-2013.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140416_Lohnstueckkosten-2013_th.gif\" alt=\"Entwicklung der nominalen Lohnst&uuml;ckkosten\" title=\"Entwicklung der nominalen Lohnst&uuml;ckkosten\"><\/a><\/p><p>Vor diesem Hintergrund ist es besonders zu bedauern, dass auch die jetzt vorgesehene Mindestlohnregelung diesen Kriterien nicht entspricht, allein deswegen schon nicht, weil sie die erst 2017 fl&auml;chendeckend (aber mit Ausnahmen) g&uuml;ltige Mindestlohnh&ouml;he nicht dem bis dahin gewonnenen Verteilungsspielraum anpasst. Vielmehr soll die Mindestlohnh&ouml;he &ldquo;erstmals zum 10. Juni 2017 mit Wirkung zum 1. Januar 2018&Prime; angepasst werden (<a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/11\/der-koalitionsvertrag-ablehnen-oder-nicht-ablehnen\/\">siehe dazu hier<\/a>) &ndash; und zwar ohne die Orientierungsgr&ouml;&szlig;e der oben aufgezeigten Faustregel.<\/p><p>Eine verteilungsneutrale Festsetzung des Mindestlohns h&auml;tte ein wirksames Mittel gegen den von der Gesetzgebung der Agenda 2010, insbesondere von Hartz IV, ausgehenden Lohndruck darstellen k&ouml;nnen. Diese Chance wurde vertan. Umso gr&ouml;&szlig;er die Herausforderung f&uuml;r die Gewerkschaften, wieder zu verteilungsneutralen Tarifabschl&uuml;ssen zur&uuml;ckzufinden. Hierzu sollten die Gewerkschaften endlich auch dazu &uuml;bergehen, Hartz IV und die damit verbundene Sanktionspraxis angemessen zu problematisieren bzw. zu skandalisieren und entsprechend in ihre &Ouml;ffentlichkeitsarbeit zu integrieren. Nicht nur, dass sie damit auch den Arbeitslosen eine Stimme geben w&uuml;rden; sie w&uuml;rden damit auch den &Auml;ngsten derjenigen gerecht werden, die noch Arbeit haben, sich aber aus Angst vor Hartz IV allzu schnell dem Druck der Arbeitgeber beugen; damit w&uuml;rden die Gewerkschaften also auch ihre eigene Position in Tarifverhandlungen st&auml;rken.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_*\" name=\"foot_*\">&laquo;*<\/a>] Thorsten Hild arbeitet als Journalist und Volkswirt in Berlin und ist Herausgeber von <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\">Wirtschaft und Gesellschaft &ndash; Analyse &amp; Meinung<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Das dies selbst das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Gewerkschaften nicht anerkennt, sondern stattdessen die&nbsp;entstandene Inflationsrate zugrunde legt, um den Verteilungsspielraum zu bestimmen, ist bedauerlich und unterstreicht die Kritik an den Gewerkschaften. Denn die wirkliche Inflationsrate ist ja mit Ergebnis der Lohnentwicklung im Verh&auml;ltnis zur Produktivit&auml;t (nominale Lohnst&uuml;ckkosten). Die Tabelle des WSI unten zeigt aber immerhin, dass auch die Gewerkschaften den Verteilungsspielraum aus der Produktivit&auml;tsentwicklung und der Preisentwicklung gewinnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140416_Verteilungsspielraum_EU.gif\" alt=\"Verteilungsspielraum EU\" title=\"Verteilungsspielraum EU\">\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern&nbsp;fr&uuml;h meldete der Deutschlandfunk unter der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/einigung-im-tarifstreit-drucker-bekommen-mehr-geld.264.de.html?drn:news_id=347079\">&ldquo;Einigung im Tarifstreit: Drucker bekommen mehr Geld&rdquo;<\/a>, dass die rund 150.000 Besch&auml;ftigten der Druckindustrie mehr Geld erhalten. ver.di und der Bundesverband Druck und Medien h&auml;tten sich in der Nacht auf einen neuen Fl&auml;chentarifvertrag geeinigt. Danach sollen die L&ouml;hne ab Mai um drei und im April n&auml;chsten Jahres<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21436\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,109,30],"tags":[517,487,405,324,281,291],"class_list":["post-21436","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-gewerkschaften","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-dgb","tag-produktivitaet","tag-statistisches-bundesamt","tag-tarifvertraege","tag-verdi","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21436"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21436\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53889,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21436\/revisions\/53889"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21436"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}