{"id":21505,"date":"2014-04-23T08:41:26","date_gmt":"2014-04-23T06:41:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505"},"modified":"2014-04-23T11:54:38","modified_gmt":"2014-04-23T09:54:38","slug":"hinweise-des-tages-2113","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h01\">Asyl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h02\">Republikwechsel der Krim 1954: Chruschtschews Geschenk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h03\">Drohnenkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h04\">Diversifizieren, Outsourcen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h05\">Frieder Wagner:  Uranwaffen und die Folgen &ndash; Offener Brief an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h06\">Konfusion um Griechenlands Prim&auml;rsaldo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h07\">Bankenunion: Strittiger Erfolg im letzten Moment<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h08\">Eurokrise, reale Konvergenz und die geschickten Versuche des Mainstream, von der Rolle Deutschlands abzulenken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h09\">Lucas Zeise: Vernunft eines Bankers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h10\">Handelsabkommen TTIP: Investorenschutz durch die Hintert&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h11\">Werkvertr&auml;ge: Den Dschungel lichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h12\">Zalando: Menschen werden verheizt und verschlissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h13\">Weise verteidigt &Uuml;bergangsfrist bei Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h14\">R&uuml;rup &ldquo;rettet&rdquo; wieder mal die Rente. Fragt sich nur, welche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h15\">Fast 17.000 &Auml;rzte ins Ausland gezogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h16\">Stuttgart 21 erneut unter der Lupe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h17\">Stra&szlig;enbau-Notopfer im Zeichen der schwarzen Null<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h18\">Chattanooga: Wie eine Angstkampagne das Rennen entschied<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h19\">Nebeneink&uuml;nfte von Abgeordneten &ndash; Di&auml;ten mit Sahneh&auml;ubchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h20\">Wohlstand der Mittelklasse: Kanada &uuml;berholt die USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h21\">Obama-Feinde David und Charles Koch: Die Paten der Republikaner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505#h22\">Die Seelen-Verk&auml;ufer von &bdquo;Spiegel Online&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21505&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Asyl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Frontex: Kein Asyl auf Hoher See<\/strong><br>\nDen Fl&uuml;chtlingen entgegenzufahren, sie unterwegs abzufangen und dahin zur&uuml;ckzubringen, woher sie kommen, ist nicht neu. Bislang war das aber eher eine Praxis von einzelnen Meeresanrainern &ndash; Italien, Spanien, Griechenland. Dass diese damit gegen EU-Recht verstie&szlig;en, hat sie nicht weiter interessiert &ndash; auch wenn der Europ&auml;ische Gerichtshof teilweise den Fl&uuml;chtlingen Entsch&auml;digungen zugesprochen hat. In Zukunft aber kann auch der gemeinsame Grenzschutz in Gestalt von multinationalen Frontex-Missionen v&ouml;llig legal zur&uuml;ckschleppen. Dass das Ganze von der EU als Fortschritt in Sachen Migrantenrechte verkauft wird, weil gleichzeitig die Pflicht zur Seenotrettung Gesetzesform bekommt, macht die Sache keinen Deut besser.<br>\nKern der Neuregelung sind die &bdquo;sicheren Transitstaaten&ldquo;. Nur in solche darf Frontex Fl&uuml;chtlinge zur&uuml;ckbringen. Programm der Europ&auml;ischen Nachbarschaftspolitik mit Nordafrika ist deshalb, L&auml;nder wie Tunesien und wom&ouml;glich auch Libyen darauf zu dr&auml;ngen, ein eigenes Asylsystem aufzubauen &ndash; auch wenn sie ungleich weniger Ressourcen daf&uuml;r haben als die Staaten Europas. Der Traum vom Offshore-Fl&uuml;chtlingsschutz ist in Br&uuml;ssel noch lange nicht ausgetr&auml;umt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!135991\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da hat wieder einmal das EU-Parlament in trauter Eintracht mit der Kommission zu geschlagen. Daf&uuml;r, dass das Parlament beim Europ&auml;ischen Gerichtshof geklagt hatte &ndash; es f&uuml;hlte sich nicht ausreichend beteiligt, ist jetzt ein recht schwammiges, zum Missbrauch einladendes Grundrechtsschutzrecht auf Asyl herausgekommen. Schon allein die Vorstellung einer Kontrolle von Booten auf hoher See ist ein St&uuml;ck Absurdistan. Wie wollen die Einheiten der Frontex auf einem Boot zwischen arbeitsuchenden Armutsfl&uuml;chtlingen, B&uuml;rgerkriegsfl&uuml;chtlingen und politisch Verfolgten unterscheiden? Wof&uuml;r diverse &Auml;mter Wochen, Monate brauchen, sollen nun ad hoc auf hoher See mit einigen Kursen ausgestattete Beamte der Frontex entscheiden. Sind da Juristen, Dolmetscher an Board um die Betroffenen zu belehren, um sich Einw&auml;nde anzuh&ouml;ren und dann eventuelle &uuml;ber das Recht auf Asyl zu entscheiden? Es ist leider davon auszugehen, dass hier rein gar nichts absurd ist, sondern brutal rational eine Methode gesucht und gefunden wurde, m&ouml;glichst viele Fl&uuml;chtlingen fr&uuml;hzeitig abzuschieben. Immerhin konnte die Seenotrettungsklausel realisiert werden, obwohl Italien, Spanien, Frankreich, Zypern, Malta und Griechenland im Oktober ein Papier verfasst hatten, in dem sie die Streichung der Klausel forderten. Man kann sich vorstellen, wie diese Staaten sich verhalten werden, wenn &ldquo;Lampedusa&rdquo; vergessen ist. Denn die von EU-Parlament beschlossenen &ldquo;Regelungen&rdquo; gelten nur f&uuml;r die Frontex. Die Grenzschutzbeh&ouml;rden einzelner EU-Staaten k&ouml;nnen immer noch nach eigenem, nationalem Recht verfahren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dazu auch ein recht widerspr&uuml;chliches,<\/strong> b&uuml;rokratisch ausweichendes Interview mit dem Vizedirektor von Frontex, Gil Arias-Fern&aacute;ndez:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wir sind nicht f&uuml;r Asyl zust&auml;ndig<\/strong><br>\n&ldquo;Vorweg: Frontex ist nicht f&uuml;r Asyl zust&auml;ndig. Es ist wahrscheinlich, das Asylsuchende ohne Papiere als irregul&auml;re Migranten kommen. Dann gibt es zwei Dinge, die wir tun: das sogenannte Screening, bei dem wir die Identit&auml;t und Herkunft der Migranten festzustellen versuchen. Und das &ndash; freiwillige &ndash; De-Briefing. Dabei befragen wir die Migranten &uuml;ber ihre Migrationsroute. Das dient der Bek&auml;mpfung von Schleppern. Wer Asyl beantragt, den leiten wir an die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden weiter &hellip; Wenn wir das Boot k&uuml;nftig innerhalb von Hoheitsgew&auml;ssern stoppen, ist das jeweilige Land verantwortlich. Wenn wir das Boot in internationalen Gew&auml;ssern anhalten, dann werden die Menschen in das Land zur&uuml;ckgebracht, in dem sie vermutlich losgefahren sind. Es muss aber immer gepr&uuml;ft werden, ob die Schutzbed&uuml;rftigen in diesen L&auml;ndern sicher sind, ob ihre Grundrechte respektiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F04%2F02%2Fa0079&amp;cHash=b06acc6d9fc90106ed1edbea720d1d86\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die gro&szlig;e &Uuml;berfahrt<\/strong><br>\nAuf 15000 bel&auml;uft sich nun die Zahl der seit Anfang des Jahres &uuml;bers Meer nach Italien gekommenen Migranten. Wenige Tage zuvor hatte Alfano schon Alarm geschlagen und die Dimensionen genannt, auf die sich sein Land und Europa einrichten m&uuml;ssten. Nach Sch&auml;tzungen, die mit den Zahlen der EU-Innenkommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m &uuml;bereinstimmen, m&uuml;sse man davon ausgehen, dass derzeit an den K&uuml;sten Libyens zwischen 300000 und 600000 Menschen vor allem aus afrikanischen L&auml;ndern darauf warten, einen Platz in den Booten der Menschenschmuggler zu bekommen. &bdquo;H&auml;ndler des Todes&ldquo;, nannte Alfano sie und best&auml;tigte, was schon zuvor von Kennern der Lage zu erfahren war: Die Schmuggler sorgen inzwischen daf&uuml;r, dass Notrufe der von den Gesch&auml;ftemachern aufs Meer gebrachten Menschen schon in einer Entfernung von 30 oder 40 Seemeilen von der libyschen K&uuml;ste abgesetzt werden. Die Rettungsaktionen sind demnach zynisch einkalkulierter Teil des kriminellen Tuns geworden. &ndash; Europa m&uuml;sse zur Kenntnis nehmen, verlangte Alfano, dass Italien unter einem sehr starken Migrationsdruck aus Libyen steht. Die EU m&uuml;sse die Situation in die Hand nehmen. &bdquo;Sie kann nicht sagen, dass das Problem dadurch gel&ouml;st sei, dass sie 80 Millionen Euro f&uuml;r die europ&auml;ische Grenzagentur Frontex gegeben hat.&ldquo; Er wisse nicht, wie lange Italien noch die Kosten der Operation Mare Nostrum bestreiten k&ouml;nnen. &bdquo;Italien ist ein aufnahmewilliges Land, aber die EU darf sich da nicht abwenden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/75L38r\/1948850\/Die-grosse-Ueberfahrt.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es versteht sich von selbst, dass L&auml;nder wie Deutschland sich an den Kosten, welche auf die italienische K&uuml;stenwache und Marine &ndash; dies gilt genauso f&uuml;r Griechenland und Spanien &ndash; beteiligen muss. Etwas anderes stellt sich die Frage nach der Belastung Italiens durch Antragssteller auf Asyl. Nat&uuml;rlich kommt Deutschland auf weit mehr Antragsteller (2012: 65.000 Erstantr&auml;ge) als Italien (15.710). Dies gilt auch bei der Pro-Kopf-Betrachtung (Deutschland 0,8 pro Tausend Einwohner, Italien 0,3). Hier aber liegen L&auml;nder wie Schweden (4,7), Belgien, Malta oder Luxemburg weit vor Deutschland.&nbsp; Allerdings liegt die Anerkennungsquote in Italien bei 50 Prozent, in Deutschland bei etwa 30 Prozent (inklusive Fl&uuml;chtlingsschutz und die Feststellung von Abschiebungsverboten). Andererseits droht auch anerkannten Fl&uuml;chtlingen in Italien Obdachlosigkeit. Sollte man die Dublin-II-Verordnung &ndash; dass jeweils das Land zust&auml;ndig ist, &uuml;ber das der Asylbewerber in die EU eingereist ist &ndash; verlassen und z.B. Beispiel auf eine Quotenregelung umsteigen, d&uuml;rfte sich Italien nicht unbedingt besser stellen. Allerdings k&ouml;nnte man in eine solche Quotenregelung auch die wirtschaftliche Situation eines Landes (z.B. die Arbeitslosigkeit) einflie&szlig;en lassen. &ndash; <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Siehe zur Asyldebatte auch:<\/strong> &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-10\/Fluechtlingspolitik-Debatte-Statistik\/komplettansicht\">Die Trickserei mit den Fl&uuml;chtlingszahlen<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Abschiebehaft in der EU: Asylrechtliche Grauzonen f&uuml;r nicht r&uuml;ckf&uuml;hrbare Gefl&uuml;chtete<\/strong><br>\nDer Europ&auml;ische Fl&uuml;chtlingsrat weist in einer aktuellen Studie darauf hin, dass sich EU-weit zahlreiche Gefl&uuml;chtete in Abschiebehaft befinden, obwohl sie nicht in ihre Herkunftsl&auml;nder r&uuml;ckgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. Er wirft der EU und ihren Mitgliedstaaten vor, den Betroffenen auf der Grundlage juristischer Grauzonen zum Teil monatelang die Freiheit zu entziehen, ohne sich ihrer prek&auml;ren Lebenssituation rechtlich weiter anzunehmen. &ndash; Die Autoren der ECRE-Studie machen sowohl die weitgehend fehlenden und unverbindlichen Regelungen im EU-Recht als auch die unvollst&auml;ndige Umsetzung der R&uuml;ckf&uuml;hrungsrichtlinie in nationales Recht daf&uuml;r verantwortlich, dass Betroffene oft &uuml;ber Jahre in der Illegalit&auml;t verharren oder Abschiebehaft erdulden m&uuml;ssen. Zudem hinterlasse die mitunter mehrmalige Hafterfahrung (ohne Straftat) oftmals Traumata und schwere psychische Sch&auml;den bei den Betroffenen. Die Autoren fordern, die R&uuml;ckf&uuml;hrbarkeit einer Person vor einer Inhaftierung genau zu pr&uuml;fen. Schutzsuchenden, die nach dieser Pr&uuml;fung nicht in ihre Herkunftsl&auml;nder zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen, sollte eine tempor&auml;re Aufenthaltserlaubnis mit der Aussicht auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erteilt werden, mit der der freie Arbeitsmarktzugang und das Erlangen weiterer grundlegender Rechte einhergehen. Sollte es weiterhin zu Inhaftierungen kommen, m&uuml;ssten diese zeitlich eng befristet werden. Die Gefl&uuml;chteten m&uuml;ssten zudem &uuml;ber die Dauer ihrer Inhaftierung informiert werden. Schlie&szlig;lich gelte es auf EU-Ebene rechtlich daf&uuml;r zu sorgen, dass diese Grunds&auml;tze von allen Mitgliedstaaten gleicherma&szlig;en umgesetzt und eingehalten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/gesellschaft\/migration\/newsletter\/179847\/abschiebehaft-in-der-eu\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Republikwechsel der Krim 1954: Chruschtschews Geschenk<\/strong><br>\nIn der Debatte um die Legitimation der russischen Anspr&uuml;che auf die Krim wird oft ins Feld gef&uuml;hrt, dass die Ukraine 1954 durch eine dubiose Schenkung des damals frisch gew&auml;hlten sowjetischen Parteif&uuml;hrers Nikita Chruschtschew in ihren Besitz gekommen sei. Was genau steckte hinter dessen Entscheid?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/feuilleton\/uebersicht\/chruschtschews-geschenk-1.18286452\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Drohnenkrieg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Cyberwar&ldquo;-Themenabend bei Arte: Die Drohne schl&auml;gt alles<\/strong><br>\nSeit acht Jahren bombardieren Amerikaner im Kampf gegen islamistische Terroristen die pakistanische Bergregion Wasiristan. Den dort lebenden Eltern fehlen zum Schutz ihrer Kinder alle Mittel. Seit kurzem drucken sie Bilder ihrer Familien auf metergro&szlig;e Planen, um sie auf dem Dach zu befestigen. Die Drohnenpiloten auf der anderen Seite der Welt sollen sehen, wen sie angreifen. Seit Amerika wegen der Behandlungen von Gefangenen in den Gef&auml;ngnissen Guantanamo und Abu Ghraib in schlechtem Licht steht, wird sofort geschossen. Mehrere tausend Menschen wurden get&ouml;tet. Viele von ihnen blieben denen, die die Eins&auml;tze anordneten und durchf&uuml;hrten, unbekannt. Die Unschuldsvermutung galt f&uuml;r keines der Opfer. Anklagen, Verh&ouml;re und Verfahren gingen dem T&ouml;tungsbefehl nicht voraus. Selbst Soldaten sagen heute: &bdquo;Ich hatte kein Recht, diese Menschen zu t&ouml;ten. Ich hielt mich nur an einen Eid.&ldquo; Brandon Bryant, der das sagt, ist nach eigenen Angaben f&uuml;r rund 1500 T&ouml;tungen verantwortlich. Im Film sieht man ihn im Plenum der Vereinten Nationen. Als einer der wenigen Soldaten spricht er &uuml;ber seinen ehemaligen Beruf, der ihn psychisch krank gemacht hat. Mit dem, was danach kommt, unterscheidet sich dieser Film von den bisherigen zum Thema, in denen auch Bryant schon h&auml;ufiger zu Wort kam. Diesmal geht es neben der Moral des Drohnenkriegs auch um dessen rechtliche Grundlagen. Es wird mit einer Legende aufger&auml;umt. Laut mehreren Personen, auch ehemaligen Rechtsberatern im amerikanischen Au&szlig;enministerium, ist es n&auml;mlich nicht die zivile CIA, die den amerikanischen Drohnenkrieg in Asien f&uuml;hrt, sondern die Air Force. Viele der Geheimhaltungs- und Immunit&auml;tsprotokolle gelten f&uuml;r das Personal des Milit&auml;rs aber nicht. Ist der Krieg gegen den Terror ohne Kriegserkl&auml;rung und Aufkl&auml;rung also illegal?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/cyberwar-themenabend-bei-arte-die-drohne-schlaegt-alles-12894473.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>Link zur Sendung:<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/048365-000\/krieg-der-drohnen\">Krieg der Drohnen<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Sendung wird am Donnerstag, den 24.04. um 9:50 Uhr wiederholt. Danach m&ouml;glicherweise <a href=\"http:\/\/doku.cc\/krieg-drohnen.html\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>US-Regierung muss Unterlagen zu Drohnenangriffen offenlegen<\/strong><br>\nDie US-Regierung muss wichtige Dokumente zu den umstrittenen Drohnenangriffen des Milit&auml;rs offenlegen. Das hat ein Berufungsgericht entschieden und damit einer Klage der &ldquo;New York Times&rdquo; stattgegeben.<br>\nKonkret ging es um Unterlagen zur Rechtfertigung von Drohnenangriffen gegen Terrorverd&auml;chtige und dabei auch gegen US-B&uuml;rger. Die Zeitung und zwei ihrer Journalisten hatten unter Verweis auf die Pressefreiheit die Herausgabe der Unterlagen verlangt. Diese m&uuml;ssen laut der Gerichtsentscheidung nun in gro&szlig;en Teilen zug&auml;nglich gemacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/us-regierung-muss-unterlagen-zu-drohnenangriffen-offenlegen\/a-17582494\">Deutsche Welle<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vielleicht k&ouml;nnte ja eines  unserer Nachrichtenmagazine die Kollegen von der New York Times fragen, ob sich aus den nunmehr zug&auml;nglichen Unterlagen ergibt, ob dieser Drohnenangriff von Ramstein aus gesteuert wurde.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Diversifizieren, Outsourcen<\/strong><br>\nGeopolitische Gewalt, postmodern<br>\nAu&szlig;enminister der an einem militant ausgetragenen Konflikt beteiligten Staaten oder B&uuml;ndnisse verhandeln &ouml;ffentlich und vereinbaren entspannende Vorgehensweisen &ndash; aber die Erleichterung dar&uuml;ber beim Publikum ist nicht nachhaltig, der Friedensstiftung ist nicht &uuml;ber den Weg zu trauen, sie geht einher mit widerspr&uuml;chlichen Interpretationen des Ausgehandelten, es l&auml;sst sich nicht feststellen, wie ernst es die Akteure mit der Zivilisierung des Konflikts meinen. Und zugleich werden die jeweiligen F&auml;higkeiten bei der &ldquo;milit&auml;rischen Option&rdquo; ausgebaut, allerlei Geheime Dienste sind weiterhin aktiv, um die politischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse zugunsten der einen oder der anderen Konfliktpartei zu ver&auml;ndern. Paramilit&auml;rische Hilfstrupps mischen mit, auf allen Seiten, verdeckt organisiertes Gewalthandeln setzt sich fort, dessen Opfer werden propagandistisch verwertet, es sind ja mediale Schlachten zu f&uuml;hren. Fortgesetzt wird auch die heimliche Zulieferung von Waffen.<br>\nSo das Grundmuster gegenw&auml;rtiger K&auml;mpfe um internationale Machtpositionen , in Variationen zu beobachten beim Konflikt um Syrien wie dem um die Ukraine. &ldquo;Stellvertreterkriege&rdquo; w&uuml;rden hier gef&uuml;hrt, so eine &uuml;bliche Deutung; der Begriff trifft jedoch nur unzureichend die neuen Strategien gewaltt&auml;tiger Durchsetzung nationaler Interessen out of area. Offenbar hat die Politik gelernt aus den Neuerungen in der Sph&auml;re unternehmerischen Handelns &ndash; Diversifikation und Outsourcing sind angesagt auch im staatlichen Management kriegerischer Geopolitik.<br>\nWenn &ldquo;gro&szlig;e&rdquo; Kriege aus Selbsterhaltungsgr&uuml;nden nicht zu f&uuml;hren sind, wird Kriegsf&uuml;hrung umgestellt auf Methoden, die nicht ganz neu sind, die nun aber intensiv ausgearbeitet und systematisch eingesetzt werden. In der Sprache der &Ouml;konomie: Das Leistungsangebot des Unternehmens wird ausgeweitet und st&auml;rker ausgef&auml;chert, Investitionen mehr gestreut, Joint Ventures entwickelt, formal selbst&auml;ndige kleinere Nebenfirmen etabliert; das Ziel ist, in der Marktkonkurrenz Rendite zu sichern und gleichzeitig das Risiko zu mindern.<br>\n&Uuml;bertragen auf die geopolitischen Machtkonkurrenzen: Das Produkt &ldquo;Revolution&rdquo; kommt hochentwickelt ins Angebot. In Gesellschaften mit inneren Turbulenzen werden berechtigte oppositionelle Regungen aufgegriffen, gef&ouml;rdert und ihrer Eigenst&auml;ndigkeit enthoben, stattdessen als Dienstleister f&uuml;r die Interessen der externen Gro&szlig;firma eingesetzt. Unter dem Gesichtspunkt des politischen Marketings ein lukratives Verfahren, Intervention von au&szlig;en kann sich darauf berufen, dem &ldquo;Verbraucher&rdquo;-Willen nachzukommen.<br>\nDie Geheimdienste erhalten im Verbund des staatlichen Unternehmens mehr operative Selbst&auml;ndigkeit; das steigert ihre aggressiven F&auml;higkeiten, andere Unternehmensabteilungen reden ihnen nicht mehr hemmend hinein. Diplomatie kann so tun, als wisse sie nichts &uuml;ber die geheimdienstliche Gesch&auml;ftigkeit. Notfalls bekommt diese irgendwann sp&auml;ter eine R&uuml;ge, nach vollbrachter Tat.<br>\nMit militanten Gruppen in den umk&auml;mpften Territorien wird ein Gesch&auml;ftsb&uuml;ndnis auf Zeit geschlossen. Gewaltanwendung wird eingekauft bei Kleinproduzenten; laufen diese aus dem Ruder, l&auml;sst sich die Verbindung leicht abbrechen, es handelt sich um Leiharbeit ohne K&uuml;ndigungsschutz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41559\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frieder Wagner:  Uranwaffen und die Folgen &ndash; Offener Brief an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen<\/strong><br>\nUnter dem Betreff &ldquo;Uranwaffen und die Folgen \/ Exhumierung des Soldaten Andr&eacute; Horn hat der K&ouml;lner Fernsehjournalist, Grimme-Preistr&auml;ger 1981\/82 und Europ&auml;ische Fernsehpreistr&auml;ger 2004 Frieder Wagner einen Offenen Brief an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen geschrieben. Weil diesen andere Medien bisher nicht ver&ouml;ffentlichen wollten, stellen wir ihn jetzt in die NRhZ, denn es geht darin um &bdquo;Uranbomben &ndash; die verheimlichte Massenvernichtungswaffe&ldquo;, unter deren Kriegseins&auml;tzen durch die USA und deren Alliierte nicht nur die Angegriffenen, sondern auch die eingesetzten Soldaten bis heute leiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=20120\">Neue Rheinische Zeitung NRhZ-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Konfusion um Griechenlands Prim&auml;rsaldo<\/strong><br>\nGriechenland meldet einen Prim&auml;r&uuml;berschuss und auch ein Prim&auml;rdefizit. Der Prim&auml;rsaldo bezieht sich auf die Staatseinnahmen und -ausgaben, klammert aber die Zinszahlungen f&uuml;r die Staatsschuld (und eventuell andere Haushaltposten) aus. Dieses an sich einfache Konzept kann durch unterschiedliche Berechnungen und geringe Transparenz komplex und verwirrend werden. Zu beachten ist, dass im Prim&auml;r&uuml;berschuss von 2,9 Mrd. &euro;, auf den sich Regierung und Troika geeinigt haben, einige Posten wie vor allem die bei der Rekapitalisierung der Banken angefallenen Kosten (19,3 Mrd. &euro;) unber&uuml;cksichtigt bleiben. Dieses Vorgehen war bereits beim Erstellen des Rettungsprogramms festgelegt worden. &ndash; Nun k&ouml;nnte man sagen, dass der Prim&auml;rsaldo und seine Berechnung keine Bedeutung mehr h&auml;tten, da Regierung und Troika sich geeinigt h&auml;tten. Aussagekr&auml;ftiger sei, ob der Gesamtstaat seine Verpflichtungen durch eigene Einnahmen decken k&ouml;nne oder ob er sich neu verschulden m&uuml;sse. Hier sieht es f&uuml;r Griechenland schlecht aus: Laut Elstat ist die Gesamtverschuldung 2013 auf 319 Mrd. &euro; (2012: 304 Mrd. &euro;) gestiegen, der Verschuldungsgrad hat sich auf 175 (157)% des Bruttoinlandprodukts verschlechtert und ist damit auf einem h&ouml;heren Stand als vor der Schuldenrestrukturierung.<br>\nGewicht hat ein Prim&auml;rsaldo vor allem wegen seiner Signalwirkung: Der von der Troika best&auml;tigte Prim&auml;r&uuml;berschuss im Gesamthaushalt beweise den Erfolg der Restrukturierungsbem&uuml;hungen der Regierung. Ein echter Prim&auml;r&uuml;berschuss kann aber auch noch in anderer, brisanter Weise von Bedeutung sein. Sobald die Staatseinnahmen alle anfallenden Staatsausgaben &ndash; ausser den Schuldzinsen &ndash; decken, ist ein Staat zur Finanzierung seiner Ausgaben nicht mehr auf neue Kredite angewiesen. Seine Verhandlungsposition gegen&uuml;ber seinen Gl&auml;ubigern verbessert sich damit markant. Nicht &uuml;berraschend legen deshalb einige Kommentatoren der griechischen Regierung bereits nahe, &uuml;ber eine &Auml;nderung ihrer Politik nachzudenken. Ausgangspunkt der Argumentation ist, dass Griechenland ohne umfassenden Schuldenabbau zu jahrzehntelanger Stagnation verurteilt sei. Bei einer Forderung nach Schuldenabbau m&uuml;sse sich Griechenland nicht auf die Drohung mit der &laquo;Nuklearoption&raquo; &ndash; Default und Austritt aus der Euro-Zone &ndash; beschr&auml;nken. Ein Vorschlag sieht vor, die Institutionen der Troika, die bereits 80% der griechischen Staatsschuld halten, mit der schrittweisen Einstellung des Schuldendienstes unter Druck zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/uebersicht\/finanzportal\/konfusion-um-griechenlands-primaersaldo-1.18287582?extcid=Newsletter_22042014_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da die Troika &uuml;ber die Voraussetzungen des Hilfsprogramms f&uuml;r Griechenland entscheidet, sollte man auch von ihrer Definition eines Prim&auml;rsaldos ausgehen, also ohne die&nbsp; Rekapitalisierung der Banken (The programme definition excludes &hellip;&nbsp; the one-off costs for the support of the financial sector; The Second Economic Adjustment Programme for Greece, Third Review &ndash; July 2013, Fn. 2) An dieses Konzept ist z.B. Eurostat nicht gebunden. Inhaltlich k&ouml;nnte man argumentieren, dass der Staat durch eine Bankenrekapitalisierung &uuml;ber Kredite auch Aktiva erwirbt. &ndash; Was nun die Verhandlungsposition gegen&uuml;ber Griechenlands Gl&auml;ubigern betrifft, hat Finanzminister Giannis Stournaras Ende M&auml;rz im Radio die Diskussion mit einer Streckung von Zahlungsfristen und eine Senkung der Zinsen als einen &ldquo;kleiner (informeller) Schuldenschnitt&rdquo; er&ouml;ffnet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bankenunion: Strittiger Erfolg im letzten Moment<\/strong><br>\nDas Europaparlament besiegelt die neuen Regeln zur Sanierung und Schlie&szlig;ung maroder Geldinstitute. Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz (SPD) nannte den Beschluss &ldquo;historisch&rdquo;. Kritiker monieren, es dauere viel zu lange, bis ein gemeinsamer Abwicklungsfonds f&uuml;r Pleitebanken steht &ndash; n&auml;mlich acht Jahre. Zudem sei der Fonds mit 55 Milliarden Euro zu klein, um die Pleite eines gro&szlig;en Instituts wie der Deutschen Bank oder der Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale auffangen zu k&ouml;nnen. Auch die Entscheidungsverfahren seien zu komplex, um eine Bank wie geplant an einem Wochenende dicht zu machen. Doch Europaabgeordnete wie Sven Giegold, der an den letzten Verhandlungen im sogenannten Trilog beteiligt war, betonen die Fortschritte. &ldquo;Dies ist der gr&ouml;&szlig;te Integrationsschritt seit Jahren&rdquo;, sagte der Gr&uuml;nen-Politiker der taz. Zum ersten Mal sei die bisher &uuml;bliche Kungelei zwischen Nationalstaaten und Gro&szlig;banken verhindert worden; k&uuml;nftig w&uuml;rden Pleiteinstitute nicht mehr auf Kosten der Steuerzahler herausgehauen. Giegold betont auch weniger bekannte Details: So soll der Fonds, der zun&auml;chst aus nationalen Finanzmitteln gef&uuml;llt wird, schon nach zwei Jahren zu 60 Prozent vergemeinschaftet werden. Deutsche Banken w&auml;ren dann im Notfall nicht mehr bessergestellt als portugiesische. Zudem seien die 55 Milliarden Euro kein endg&uuml;ltiger Deckel. Sollten sie nicht reichen, m&uuml;ssten die Banken nachschie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F04%2F16%2Fa0074&amp;cHash=f39d4c97edd3f82af920486be37c824d\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So verdienstvoll sich Sven Giegold um manchen Aspekt der Finanzkrise bem&uuml;ht hat, die Aussage, dass &ldquo;Pleiteinstitute nicht mehr auf Kosten der Steuerzahler herausgehauen w&uuml;rden&rdquo;, ist zu hinterfragen. Bei genauerem Hinsehen erweist sich die Absegnung durch das EU-Parlament eher als gro&szlig;e Verneblungsaktion vor den Europawahlen. Nat&uuml;rlich ist der Abwicklungsfonds (&bdquo;Single Resolution Fund&ldquo;, SRF) viel zu klein. H&auml;tte man aus diesem Topf die spanischen Bankia, nicht gerade ein &lsquo;Global Player&rsquo;,&nbsp; retten m&uuml;ssen, w&auml;re der Rettungstopf bereits zur H&auml;lfte leer. Und dann dieser bemerkenswerte Optimismus, dass der Bankensektor in den n&auml;chsten 8 Jahren, bis dahin soll der Topf gef&uuml;llt sein, in keine Krise ger&auml;t. Aber gemach, bevor der Abwicklungsfonds in Anspruch genommen wird, soll zum Schutz der Steuerzahler eine Haftungskaskade greifen. F&uuml;r die Verbindlichkeiten der Pleitebank sollen zuerst Aktion&auml;re, Gl&auml;ubiger und Gro&szlig;sparer zahlen &ndash; allerdings nur bis zu acht Prozent (!) der Verbindlichkeiten. F&uuml;r die restlichen 92 Prozent soll der Abwicklungsfonds greifen. Und wenn der nicht ausreicht? Eben! Und wer ist f&uuml;r die Bankenschlie&szlig;ung zust&auml;ndig? <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/neue-vorschriften-was-die-bankenunion-verbessern-soll-12894229.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Ich zitiere einmal die FAZ<\/a>: &ldquo;Zust&auml;ndig f&uuml;r eine Bankenschlie&szlig;ung wird der &bdquo;Abwicklungsmechanismus&ldquo; (&bdquo;Single Resolution Mechanism&ldquo;, SRM) werden. Die wichtigsten Entscheidungen sollen im Abwicklungsgremium (&bdquo;Board&ldquo;) des SRM fallen. Das Board hat ein Exekutivkomitee, das aus f&uuml;nf st&auml;ndigen Mitgliedern, der Abwicklungsbeh&ouml;rde des betroffenen Landes sowie der EZB und der EU-Kommission als Beobachtern besteht. Sowohl das SRM-Board als auch die EZB k&ouml;nnen ein Institut f&uuml;r schlie&szlig;ungsreif erkl&auml;ren. Die endg&uuml;ltige Entscheidung &uuml;ber eine Bankenschlie&szlig;ung trifft das Board in Abstimmung mit der EZB, wobei die EU-Kommission und die Finanzminister ein Vetorecht haben.&rdquo; Und all das soll innerhalb eines Wochenendes klappen? Wobei der Finanzminister des betroffenen Landes noch ein Vetorecht hat? &ndash; Abgesehen von der so beschlossenen Bankenunion kennen wir noch nicht einmal die Ergebnisse des gro&szlig;en Bankenstresstests. Die Bilanzpr&uuml;fung durch die EZB im Herbst soll daf&uuml;r sorgen, dass die Bankenunion ohne Altlasten starten kann. Wer wird die Bereinigung der Bankbilanzen bezahlen? Die Best&auml;nde an notleidenden Aktiva steigen immer noch. Eurol&auml;nder mit besonders gef&auml;hrdeten Banken sehen das Problem und hoffen, dass der Euro-Krisenfonds ESM diese Institute direkt, also ohne Belastung f&uuml;r die Haushalte der betroffenen Staaten, mit Kapital versorge. Da sei allerdings Sch&auml;uble bevor!<\/em><br>\n<em>Sie wollen eine Bewertung? <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F04%2F16%2Fa0074&amp;cHash=f39d4c97edd3f82af920486be37c824d\">Ulrike Herrmann schreibt<\/a>: &ldquo;Die Banken haben gesiegt. Am Dienstag wurde die &ldquo;Bankenunion&rdquo; im europ&auml;ischen Parlament abgesegnet &ndash; gerade noch rechtzeitig vor der Europawahl. F&uuml;r die Banken war dies eine wunderbare Nachricht, denn die Bankenunion ist eine Lizenz zum Gelddrucken. Die lukrativen Spekulationsgesch&auml;fte werden kein bisschen eingeschr&auml;nkt.&rdquo; Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen, denn der zentrale Mechanismus, der die Bankenwelt in den Abgrund f&uuml;hrte, die Spekulation, ist durch das Projekt Bankenunion in keiner Weise tangiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eurokrise, reale Konvergenz und die geschickten Versuche des Mainstream, von der Rolle Deutschlands abzulenken<\/strong><br>\nBei der Konferenz in Washington vor zwei Wochen, auf der ich gesprochen habe, war mein Vorredner der Chefvolkswirt der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), Peter Praet, der dem zumeist amerikanischen Publikum zu erkl&auml;ren versuchte, was in der Eurozone von Beginn an schief gelaufen sei. Er pr&auml;sentierte eine wild zusammengest&uuml;ckelte Geschichte mit dem Tenor, es habe an realer Konvergenz der Mitgliedsl&auml;nder gefehlt und daraus h&auml;tten sich die Ungleichgewichte ergeben. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Zusammenstellung der Zeitschrift &bdquo;The International Economy&ldquo;, die 25 international bekannte &Ouml;konomen gefragt hat, was in der Eurozone besser gemacht werden m&uuml;sste, wenn man die Chance h&auml;tte, noch einmal von vorne anzufangen. Dort &auml;u&szlig;ern sich u.a. Hans-Werner Sinn, J&uuml;rgen Stark, Otmar Issing und J&ouml;rg Asmussen zur Titelfrage. Ich selbst wurde auch gefragt. Meine dort im Heft &bdquo;Winter 2014&ldquo; ver&ouml;ffentlichte Position findet sich am Ende dieses Beitrags in Englisch.<br>\nDie fehlende reale Konvergenz der Mitgliedsstaaten ist laut Peter Praet darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass &ndash; wie im neoklassischen Modell vorgesehen &ndash; zu Beginn der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion (EWU) Kapital von L&auml;ndern mit bereits hoher Grenzproduktivit&auml;t des Kapitals in L&auml;nder mit noch geringer Grenzproduktivit&auml;t wie etwa Spanien geflossen sei, um dort h&ouml;here Ertr&auml;ge zu erzielen. Das sei aber nicht gelungen, die Produktivit&auml;t sei in diesen L&auml;ndern nicht ausreichend gestiegen. Der Grund daf&uuml;r: Das Kapital sei vorwiegend in den Sektor der nicht-handelbaren G&uuml;ter geflossen (also vor allem die Bauwirtschaft), wo keine Produktivit&auml;tssteigerung zu erzielen war, die einen Renditevorsprung erlaubt h&auml;tte. Weil aber die L&ouml;hne in diesen L&auml;ndern wegen des Baubooms gestiegen seien, h&auml;tten diese L&auml;nder an Wettbewerbsf&auml;higkeit verloren, was sich in den europ&auml;ischen Ungleichgewichten spiegele.<br>\nDeutschland kommt in dieser Geschichte nicht explizit vor. Das wird offenbar auch gar nicht f&uuml;r n&ouml;tig befunden, weil in den Augen der EZB klar ist, dass Deutschland alles richtig gemacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/eurokrise-reale-konvergenz-und-die-geschickten-versuche-des-mainstream-von-der-rolle-deutschlands-abzulenken\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lucas Zeise: Vernunft eines Bankers<\/strong><br>\nAm Mittwoch abend hat der neue franz&ouml;sische Premierminister Manuel Valls weitere Einschnitte ins Sozialsystem angek&uuml;ndigt. Sie betreffen Renten und Sozialleistungen; die Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst werden von jeder Erh&ouml;hung ausgeschlossen. All das ist nicht &uuml;berraschend. Pr&auml;sident Hollande hat sich seit seiner Wahl vor zwei Jahren, als er eine weniger r&uuml;de Verarmungspolitik gegen die Bev&ouml;lkerung versprochen und gegen Sarkozy gewonnen hatte, wirtschafts- und sozialpolitisch immer weiter nach rechts bewegt &ndash; dorthin, wo Frau Merkel (und ihre erst kleine, nun gr&ouml;&szlig;ere Koalition) schon stehen. Bei den Kommunalwahlen Ende M&auml;rz sind die W&auml;hler den Hollande-Sozialisten massenhaft davongelaufen. Das von der herrschenden Klasse gew&uuml;nschte und von der politischen Elite und den Massenmedien propagierte Modell Deutschland ist bei den Franzosen denkbar unbeliebt. Absurderweise soll diesem Modell deshalb schneller nachgeeifert werden.<br>\nMit solchen Gedanken im Kopf h&ouml;rte ich mir vor ein paar Tagen in Frankfurt einen Vortrag von Patrick Artus an. Artus ist seit vielen Jahren Chefvolkswirt der staatseigenen franz&ouml;sischen Investmentbank Natixis und ber&auml;t in dieser Eigenschaft die verschiedenen Pariser Regierungen. Zu meiner &Uuml;berraschung h&ouml;rte ich folgendes: Seit den fr&uuml;hen 2000er Jahren hat sich in den USA, Europa und Japan eine erhebliche Verzerrung der Einkommensverteilung zugunsten der Unternehmen und auf Kosten der L&ouml;hne entwickelt. Eine Folge davon ist das Verschwinden der Inflation und die Gefahr der Deflation. Gegen diese Gefahr mit den Mitteln der Geldpolitik anzugehen, bringt nichts, sondern f&uuml;hrt zu einer Aufbl&auml;hung der Verm&ouml;genspreise. Effektiver w&auml;re es, in die Einkommensverteilung direkt einzugreifen und den Unternehmen Anreize zu geben, ihren Arbeitern h&ouml;here L&ouml;hne zu zahlen. &ndash; Befragt, welchen Rat er denn den Herren Hollande und Valls gebe, lachte Artus und sagte, zwar seien die L&ouml;hne &uuml;berall zu niedrig, nicht jedoch in Frankreich. So sind die Investmentbanker, selbst die halbwegs vern&uuml;nftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/04-19\/048.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Handelsabkommen TTIP: Investorenschutz durch die Hintert&uuml;r<\/strong><br>\nKurz vor Beginn des Europawahlkampfes lebt der Streit um das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP wieder auf. Anlass ist ausgerechnet ein Beschluss des Europaparlaments, das TTIP wegen der NSA-Spionageaff&auml;re zunehmend kritisch gegen&uuml;bersteht. Denn gegen die Stimmen von Gr&uuml;nen und Linken haben die Abgeordneten nun &bdquo;Rahmenbedingungen f&uuml;r die Regelung der finanziellen Zust&auml;ndigkeit bei Investor-Staat-Streitigkeiten vor Schiedsgerichten&ldquo; beschlossen &ndash; und damit einen zentralen Pfeiler von TTIP abgesegnet. Die Schiedsgerichte f&uuml;r Investorklagen, auch bekannt als ISDS, sollen europ&auml;ischen und US-Konzernen die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnen, gegen missliebige Gesetze auf dem jeweils anderen Kontinent zu klagen. Kritiker f&uuml;rchten, dass damit Sozial- und Umweltstandards in einzelnen EU-L&auml;ndern angegriffen und ausgehebelt werden k&ouml;nnten. Mittlerweile teilt sogar die deutsche Bundesregierung diese Bedenken. Hinter den Kulissen pl&auml;diert sie f&uuml;r einen Verzicht auf ISDS-Regeln im EU-USA-Abkommen. &ndash; Angesichts des Widerstands hat die EU-Kommission das ISDS-Kapitel auf Eis gelegt und eine &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung gestartet, die noch bis Juni l&auml;uft. Die Bef&uuml;rworter sind also in der Defensive, die Kritiker haben eigentlich Oberwasser. Genau in diese Situation platzt nun der Parlamentsbeschluss, der den meisten Abgeordneten offenbar so unangenehm ist, dass sie kein Wort dar&uuml;ber verlieren. Auch im offiziellen Pressedienst des Parlaments&nbsp; findet sich kein Hinweis auf den erstaunlichen Beschluss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Rueckenwind-fuer-Handelsabkommen-TTIP\/!136982\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ohne Not preschen Sozialdemokraten und der Konservative in dieser heiklen Frage vor. Glaubte man bisher, dass das Parlament am ehesten ein Ohr f&uuml;r den Willen der Bev&ouml;lkerung hatte, so werden wir jetzt eines besseren belehrt. Es scheint fast so, als ob die Lobbyarbeit der transatlantischen Konzerne im Europaparlament am erfolgreichsten war.<\/em><br>\n<em>Auch wenn die neue Verordnung nicht speziell f&uuml;r das k&uuml;nftige EU\/USA-Handelsabkommen gedacht ist, bildet sie doch den Rahmen f&uuml;r das neue Abkommen. Bisher hatten die europ&auml;ischen L&auml;nder bilaterale Abkommen abgeschlossen. Durch Vertrag von Lissabon sind diese ausgelaufen und fallen nun in die Zust&auml;ndigkeit der EU-Handelskommission. Im Grundsatz legt die neue Verordnung fest, ob ein Mitgliedstaat oder die EU-Kommission in einem Verfahren als Beklagte zust&auml;ndig ist, wer &uuml;ber Schadenersatzanspr&uuml;che entscheidet und wer sie bezahlt. Au&szlig;erdem bekommt die Kommission das Recht, einen Mitgliedstaat anzuweisen, einen Vergleich mit einem klagenden Investor zu akzeptieren. Hinsichtlich des Handelsabkommens zwischen den USA und der EU ist das Signal absolut kontraproduktiv, da sich eine Tendenz gegen eine spezielle private Schiedsgerichtsbarkeit abzeichnet. Schiedsgerichtsklauseln zum Schutz von Investitionen waren in der Vergangenheit dazu gedacht, in Staaten mit niedrigem Rechtsstandard eine gewisse Rechtssicherheit zu gew&auml;hrleisten. Es ist nicht einzusehen, warum in funktionierenden Rechtsstaaten nicht die nationalen Gerichte in &ouml;ffentlichen Verhandlungen diese Rechtssicherheit garantieren k&ouml;nnen. Sowohl die Kommission als auch die privaten, internationalen Schiedsgerichte sind in ihren Entscheidungen zum Investitionsschutz in keiner Weise demokratisch legitimiert, laufen eher Gefahr der Lobbyarbeit der Konzerne und ihrer qualifizierten Rechtsberater zu erliegen &ndash; und das auch noch im Geheimen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Werkvertr&auml;ge: Den Dschungel lichten<\/strong><br>\nDas Verh&auml;ltnis von Schein und Wirklichkeit besch&auml;ftigt nicht nur Philosophen, sondern auch Juristen: Arbeitsrechtlern stellt sich unter anderem die Frage, wie mit Scheinwerkvertr&auml;gen gesetzlich umzugehen ist. Christiane Brors von der Universit&auml;t Oldenburg und Peter Sch&uuml;ren von der Universit&auml;t M&uuml;nster haben sich mit diesem Problem in einem Gutachten f&uuml;r das nordrhein-westf&auml;lische Arbeitsministerium auseinandergesetzt. Au&szlig;erdem haben sie Vorschl&auml;ge entwickelt, wie der Gesetzgeber dem Missbrauch von Leiharbeit einen Riegel vorschieben kann. Ihrer Analyse zufolge w&auml;ren klare Fristen und Vorgaben f&uuml;r die Bezahlung von Leiharbeitern n&ouml;tig. Unternehmen m&uuml;ssten nachweisen, dass ein echter Werkvertrag vorliegt. Au&szlig;erdem sollten Betriebsr&auml;te mehr Informationsrechte erhalten.<br>\nMomentan sei es kaum m&ouml;glich, sich beim wirklichen Arbeitgeber einzuklagen, weil die Beweislast beim Kl&auml;ger liege, der selten Zugang zu den n&ouml;tigen Informationen habe. Stattdessen soll k&uuml;nftig der Nachweis ausreichen, dass man in einem Betrieb t&auml;tig ist. Der Betriebsinhaber m&uuml;sste dann belegen, dass es sich tats&auml;chlich um einen Werkvertrag mit einer Fremdfirma oder einem Selbstst&auml;ndigen handelt. Bei entsandten Ausl&auml;ndern ist das etwas komplizierter: Nach einer Entscheidung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs sind deutsche Gerichte bei Vorliegen einer Entsendebescheinigung nicht befugt, die zugrunde liegende Vertragsbeziehung umzuwandeln. Als Alternative schlagen die Autoren einen Anspruch auf die &uuml;bliche Verg&uuml;tung zuz&uuml;glich eines Aufschlags in H&ouml;he des Arbeitgeberanteils in der Sozialversicherung vor. Damit werde der Kostenvorteil illegaler &Uuml;berlassung aufgehoben, was abschreckend wirke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/46800_46809.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140423_hwt_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140423_hwt_01_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=46810&amp;chunk=1\">B&ouml;ckler Impuls 07\/2014<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.mais.nrw.de\/08_PDF\/001\/140317_missbrauch_werkvertraege.pdf\">Christiane Brors, Peter Sch&uuml;ren: Missbrauch von Werkvertr&auml;gen und Leiharbeit verhindern, Gutachten f&uuml;r das Ministerium f&uuml;r Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Februar 2014 [PDF &ndash; 12.9 MB]<\/a><\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zalando: Menschen werden verheizt und verschlissen<\/strong><br>\nIn einem Logistikzentrum des Onlineh&auml;ndlers Zalando recherchierte die Journalistin Caro Lobig undercover. Ein Gespr&auml;ch mit G&uuml;nter Wallraff, Mentor der 21j&auml;hrigen Journalistin: &ldquo;Schon erstaunlich, da&szlig; Anteilseigner des Konzerns selbstherrlich meinen, sie k&ouml;nnten mit so einem Proze&szlig; einsch&uuml;chtern, &Ouml;ffentlichkeit verhindern und Kritik unterbinden. Das Gegenteil ist der Fall. Sie k&ouml;nnen uns keinen gr&ouml;&szlig;eren Gefallen tun und sind rechtlich schlecht beraten. Denn hier geht es nicht um den vermeintlichen Verrat von Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnissen, wie es in ihrer Anzeige hei&szlig;t, sondern um gravierendes Unrecht im Betrieb. Menschen, die hilf- und wehrlos sind, weil sie Angst vor K&uuml;ndigung und Arbeitslosigkeit haben, werden drangsaliert. &hellip; Caro Lobig hatte sich Ende vergangenen Jahres als Lagerarbeiterin in Zalandos Logistikzentrum in Erfurt beworben. Die Lagerfl&auml;che ist so gro&szlig; wie 18 Fu&szlig;ballfelder. Mitarbeiter m&uuml;ssen dort in Schichtdiensten bis zu 30 Kilometer zur&uuml;cklegen, um bestellte Waren fast wie im Akkord und unter st&auml;ndiger Beobachtung zusammen zu &raquo;picken&laquo;. Viele der Kollegen dort sind am Rand der Ersch&ouml;pfung. H&auml;ufig sind Rettungswagen im Einsatz: Kreislaufprobleme aufgrund von Stre&szlig;, Angst und Schmerz. Menschen werden verheizt und verschlissen. Ein sekten&auml;hnliches Kontroll- und &Uuml;berwachungssystem greift. Wer kritische Fragen stellt, mu&szlig; mit Bespitzelung rechnen und wird, wenn er unbequem ist, mitunter fristlos entlassen &ndash; wie Caro Lobig. Das hat bereits den th&uuml;ringischen Datenschutzbeauftragten auf den Plan gerufen. Mitarbeiter f&uuml;hlen sich gemobbt, wenn bekannt wird, da&szlig; sie mit der Gewerkschaft in Verbindung stehen. Einen Betriebsrat gibt es nicht. &hellip; &rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/04-22\/023.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Weise verteidigt &Uuml;bergangsfrist bei Mindestlohn<\/strong><br>\nDer Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Frank-J&uuml;rgen Weise, hat die &Uuml;bergangszeiten f&uuml;r Langzeitarbeitslose beim Mindestlohn verteidigt. Wenn jemand lange nicht gearbeitet habe und nicht so viel k&ouml;nne, dann ben&ouml;tige man einen &Uuml;bergang, bis er seine 8,50 Euro wert sei, sagte er der &laquo;Rheinischen Post&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/ticker\/Weise-verteidigt-Uebergangsfrist-bei-Mindestlohn-article12686521.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ob schon jemand nachgerechnet hat oder nachrechnen konnte, wieviel der Chef der Arbeitsagentur &bdquo;wert&ldquo; ist. Angeblich wird er selbst <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/ticker\/Weise-verteidigt-Uebergangsfrist-bei-Mindestlohn-article12686521.html\">mit 270.000 Euro im Jahr entlohnt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>R&uuml;rup &ldquo;rettet&rdquo; wieder mal die Rente. Fragt sich nur, welche<\/strong><br>\nBert R&uuml;rup war mal der sozialpolitische &ldquo;Super-Berater&rdquo; in der deutschen Politik: 1992-2002 war er wissenschaftlicher Berater der Enqu&ecirc;te-Kommission des Deutschen Bundestages Demografischer Wandel; 1996&ndash;1998 Mitglied der Kommission der Bundesregierung Fortentwicklung der Rentenversicherung; 1999-2001 Mitglied im Expertenkreis des Bundesarbeitsministers zur Vorbereitung der Rentenreform 2001, von 2000 bis 2009 Vorsitzender des Sozialbeirats der Bundesregierung. Zeitgleich war er auch einer der so genannten &ldquo;f&uuml;nf Wirtschaftsweisen&rdquo;: Denn ebenfalls im Jahr 2000 wurde er in den Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen, dessen Vorsitz er von M&auml;rz 2005 bis zu seinem Ausscheiden im Februar 2009 &uuml;bernommen hat. Von April bis Dezember 2009 war R&uuml;rup Chef&ouml;konom beim Finanzdienstleister AWD des Carsten Maschmeyer, einer der schillerndsten Figuren der deutschen Finanzindustrie. Seine Aufgabe bestand u.a. in der Erschlie&szlig;ung neuer M&auml;rkte f&uuml;r betriebliche und private Altersvorsorge. Gemeinsam mit dem AWD-Gr&uuml;nder Carsten Maschmeyer rief R&uuml;rup dann eine Beratungsgesellschaft f&uuml;r Banken, Versicherungen wie auch Regierungen ins Leben: die MaschmeyerR&uuml;rup AG. Nach dreij&auml;hriger T&auml;tigkeit ist er dann Ende 2012 aus diesem Unternehmen ausgeschieden, um sich wieder st&auml;rker der Wissenschaft zu widmen. Seit Januar 2013 leitet Bert R&uuml;rup als Pr&auml;sident das Handelsblatt Research Institute, ein Ableger der Verlagsgruppe Handelsblatt. Und er produziert wieder Gutachten. Auch zur Rente.<br>\nR&uuml;rup hat ma&szlig;geblich die damaligen rot-gr&uuml;nen &ldquo;Rentenreformen&rdquo; vorangetrieben, deren Auswirkungen heute an so vielen Ecken und Enden Probleme bereiten. Vor diesem Hintergrund ist es fast schon logisch, dass sich R&uuml;rup auch in der aktuellen Rentendebatte zu Wort meldet, die zumindest mit der &ldquo;Rente mit 63&rdquo; einige &ldquo;seiner&rdquo; Weichenstellung &ndash; wenn auch nur tempor&auml;r &ndash; au&szlig;er Kraft setzen will. Zugleich ist er wie andere Apologeten einer st&auml;rkeren kapitalgedeckten Altersvorsorge konfrontiert mit der Tatsache, dass die &ldquo;Riester&rdquo;- und &ldquo;R&uuml;rup&rdquo;-Renten, also die mit erheblichen Steuergeld gepamperte private Altersvorsorge aufgrund einer breiten kritischen Berichterstattung in den vergangenen Jahren wie aber auch angesichts der erheblichen Verwerfungen im Gefolge der Finanzkrise von 2008 zunehmend in Legitimationsschwieirgkeiten geraten ist, was nat&uuml;rlich schlecht ist f&uuml;r das Gesch&auml;ft der Banken und Versicherungen. Vgl. hierzu nur als ein Beispiel von vielen die SWR-Reportage &ldquo;Was tun f&uuml;r die Rente? Im Dschungel der Altersvorsorge&rdquo;, die im Januar 2014 ausgestrahlt wurde.<br>\nUnd solche aktuellen Meldungen beispielsweise sind Gift f&uuml;r das Gesch&auml;ft: &ldquo;Auch gro&szlig;e Lebensversicherer sind gef&auml;hrdet&rdquo;: &raquo;Die Bundesfinanzaufsicht Bafin bef&uuml;rchtet bei einem Anhalten der aktuellen Niedrigzinsphase Probleme bei Lebensversicherern. Es k&ouml;nne durchaus auch gr&ouml;&szlig;ere Anbieter geben, die Probleme bekommen.&laquo;<br>\nDamit aber nicht genug. Denn gro&szlig;e Aufgaben warten auf die Handelsreisenden in Sachen kapitalgedeckte Altersvorsorge &ndash; denn die Gro&szlig;e Koalition hat sich die aus Sicht der Finanzindustrie&nbsp; &ldquo;wahre&rdquo; Rentenreform f&uuml;r die zweite Jahresh&auml;lfte aufgehoben. Werfen wir einen Blick in den Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. Dort findet man den folgenden aufschlussreichen Passus:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2014\/04\/21-rentenrettung.html#more\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fast 17.000 &Auml;rzte ins Ausland gezogen<\/strong><br>\nSeit dem Jahr 2007 sind nach Angaben der Bundesregierung 16.882 in Deutschland ausgebildete &Auml;rzte ins Ausland abgewandert. Wie die Regierung in ihrer Antwort (18\/1162) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18\/944) schreibt, gingen allein 4.269 deutsche Mediziner in die Schweiz, weitere 1.659 nach &Ouml;sterreich. Ferner wanderten 1.041 &Auml;rzte in die USA aus und 605 nach Gro&szlig;britannien.<br>\nDie verf&uuml;gbaren Daten g&auml;ben derzeit allerdings nur einen unzureichenden &Uuml;berblick &uuml;ber die Zu- und Abwanderung von &Auml;rzten, schreibt die Regierung. Die Bundesregierung halte mit den EU-Staaten engen Kontakt, um die Auswirkungen der Abwanderung von Gesundheitsfachpersonal auf die jeweiligen Gesundheitssysteme zu analysieren.<br>\nBei der Anwerbung von medizinischem Fachpersonal w&uuml;rden die diesbez&uuml;glichen Vorgaben des Globalen Verhaltenskodex der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ber&uuml;cksichtigt, damit in L&auml;ndern mit medizinischem Personalnotstand die Gesundheitsversorgung nicht gef&auml;hrdet werde. So habe die Bundesregierung per Verordnung die aktive Anwerbung und Arbeitsvermittlung von Gesundheitsfachkr&auml;ften aus L&auml;ndern mit einem kritischen Mangel an Fachkr&auml;ften unterbunden.<br>\nIn Deutschland schl&auml;gt den Angaben zufolge ein Medizinstudium (Humanmedizin) im Schnitt mit 193.000 Euro an Ausbildungskosten bis zum Staatsexamen zu Buche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_04\/2014_206\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Stuttgart 21 erneut unter der Lupe<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Leistungsf&auml;higkeit und die Kosten des Bundesbahnprojektes Stuttgart 21 will sich die Fraktion Die Linke in zwei Kleinen Anfragen (18\/1138, 18\/1139) informieren.<br>\nSo soll die Bundesregierung mitteilen, inwieweit die Planfeststellung noch als Beleg f&uuml;r einen ausreichende Kapazit&auml;tsmessung gelten k&ouml;nne, wenn Stuttgart 21 auf rund 32 Z&uuml;ge pro Stunde limitiert ist und ob sie die Auffassung teilt, dass das Eisenbahnbundesamt bei der Genehmigung durch unvollst&auml;ndig gemachte Angaben get&auml;uscht wurde.<br>\nBei den Kosten interessiert die Abgeordneten unter anderem, welche Auswirkungen eine m&ouml;gliche sp&auml;tere Inbetriebnahme von Stuttgart 21 auf die Gesamtkosten habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_04\/2014_207\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Stra&szlig;enbau-Notopfer im Zeichen der schwarzen Null<\/strong><br>\nSchleswig-Holsteins Ministerpr&auml;sident, Torsten Albig, fordert eine Sonderabgabe f&uuml;r den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur. Kritik gibt es von allen Seiten. Die &uuml;bliche Begr&uuml;ndung: der Staat schwimme im Geld. Tut er aber nicht&hellip;<br>\nEine Sonderabgabe zu fordern, ist nicht sonderlich popul&auml;r, die Reaktionen zeigen es, aber der &uuml;bliche Weg, um aus der Sackgasse einer blo&szlig; fortgesetzten falschen Haushaltspolitik herauszukommen. Der Plan: Die Rechnung bestimmten Teilen der Gesellschaft vorlegen, w&auml;hrend andere geschont werden. Der Begriff Kopfpauschale ist da durchaus passend. Sie sieht irgendwie gerecht aus, ist es aber freilich nicht, weil Geb&uuml;hren, die einkommensunabh&auml;ngig erhoben werden, jene beg&uuml;nstigen, die es sich leisten k&ouml;nnen&hellip;<br>\nDie Wahrheit ist, dass der Staat auf Steuereinnahmen in Milliardenh&ouml;he verzichtet und im Gegenzug riesige Finanzl&ouml;cher bei den Gebietsk&ouml;rperschaften akzeptiert bzw. als Vorwand benutzt, um notwendige Ausgaben zum Beispiel im sozialen Bereich noch weiter senken zu k&ouml;nnen&hellip;<br>\nDass die Infrastruktur zerf&auml;llt, ist vielleicht Absicht, genau wie die Schuldenbremse, die staatliche Investitionen bald unm&ouml;glich macht. Was als &ldquo;alternativlos&rdquo; erscheinende L&ouml;sung &uuml;brigbleibt, ist die Privatisierung von Staatseigentum, das der Staatsb&uuml;rger, der dann zum Kunden gemacht wird, gegen Geb&uuml;hr nat&uuml;rlich weiter nutzen darf. Deshalb kommt auch immer nur eine Ausweitung von geb&uuml;hrenpflichtigen Strecken in Betracht oder eine Vergr&ouml;&szlig;erung des geb&uuml;hrenpflichtigen Nutzerkreises, um Finanzierungsbedarfe zu decken und Schlagl&ouml;cher zu stopfen. Dabei ist der Ausbau und Erhalt eines Verkehrswegenetzes keine Privatangelegenheit, sondern bleibt eine &ouml;ffentliche Aufgabe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2014\/04\/22\/strassenbau-notopfer-zeichen-schwarzen-null-18286478\/\">Tautenhahn Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Chattanooga: Wie eine Angstkampagne das Rennen entschied<\/strong><br>\nIn Deutschland war es vier Uhr morgens an einem Samstag im Februar, als ein paar entsetzte Mails, SMS und Telefonate zwischen Gewerkschaftern den Atlantik &uuml;berquerten. 712 Nein-Stimmen, 626 Ja-Stimmen. Fest stand nun: Die United Auto Workers (UAW) haben die Gewerkschaftswahlen im VW-Werk in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee verloren. Eine skrupellose Antigewerkschafts-Lobby aus konservativen S&uuml;dstaatenpolitikern und Wirtschaftslobbyisten hat das Rennen in letzter Minute gedreht. Gegen L&uuml;gen und schmutzige Tricks hatten wir keine Chance, sagen US-Gewerkschafter. &bdquo;So etwas habe ich in meiner Laufbahn noch nicht erlebt&ldquo;, sagt Frank Patta, Generalsekret&auml;r des VW-Weltkonzernbetriebsrates. Die Besch&auml;ftigten und ihre Familien seien massiv eingesch&uuml;chert worden. &bdquo;Die Angst hat die Wahl gewonnen.&ldquo;Tats&auml;chlich spielten die UAW-Gegner eine wichtige Rolle, ein Metaller spricht von einer &bdquo;fein ausget&uuml;ftelten Choreografie&ldquo; in den Tagen unmittelbar vor der dreit&auml;gigen Abstimmung im VW-Werk. Im Mittelpunkt steht der republikanische Senator des Bundesstaates Tennessee, Bob Corker, der schon in den Monaten vor der Wahl als Wortf&uuml;hrer der Antigewerkschafts-Lobby agierte. Er sieht durch die UAW das Gesch&auml;ftsmodell der S&uuml;dstaaten gef&auml;hrdet, die mit niedrigen L&ouml;hnen f&uuml;r Industrieansiedlungen werben. Am ersten Wahltag behauptete Corker: &bdquo;Ich hatte heute Gespr&auml;che, auf deren Basis bin ich sicher: Sollten die Arbeiter gegen die UAW stimmen, dann wird Volkswagen in den kommenden Wochen verk&uuml;nden, dass es seinen neuen Gel&auml;ndewagen hier in Chattanooga produzieren wird.&ldquo; Die Botschaft jedoch blieb h&auml;ngen: Eine neue Produktlinie gibt es nur ohne Gewerkschaft. Als VW-Werkschef Frank Fischer Corkers &Auml;u&szlig;erungen hart dementierte, konterte Corker: &bdquo;Glauben Sie mir, Entscheidungen &uuml;ber die Expansion von VW werden nicht vom Management im Werk in Chattanooga getroffen.&ldquo; UAW und IG Metall wussten, dass der Widerstand heftig und unberechenbar sein w&uuml;rde. Dennoch waren beide bis zuletzt optimistisch. Eine Mehrheit der Arbeiter hatte sich schon vor der Abstimmung zur UAW bekannt und Gewerkschaftskarten unterschrieben. Eigentlich h&auml;tten diese Karten gereicht, um bei der obersten US-Arbeitsbeh&ouml;rde, dem National Labor Relations Board (NLRB), einen sogenannten Card-Check zu beantragen, also eine Z&auml;hlung der Karten, und damit eine Anerkennung der Mehrheit in Chattanooga zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/46892_46907.htm\">Magazin Mitbestimmung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nat&uuml;rlich war der Aufwand inklusiver dreister, aber erwartbarer L&uuml;gen der Gewerkschaftsgegner riesig, doch man gewinnt beim Lesen des Berichts den Eindruck einer gewissen &Uuml;berheblichkeit seitens der Gewerkschaften. Wenn die UAW und IG Metall wussten, dass der Widerstand heftig und unberechenbar sein w&uuml;rde, h&auml;tte man doch auf die unterschriebenen Gewerkschaftskarten zur&uuml;ckgreifen m&uuml;ssen. V&ouml;llig unbegreiflich ist, warum die UAW angesichts der Geldmacht der Gegner auf so bew&auml;hrtes Organisierungsinstrument wie die Hausbesuche bei den VW-Arbeitern verzichtete. Oder sollen wir dies so deuten, dass VW darauf bestand, diese M&ouml;glichkeit im &bdquo;Pre-Election-Agreement&ldquo; auszuschlie&szlig;en, und damit der Gewerkschaft dieses Instrument aus der Hand schlug?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Nebeneink&uuml;nfte von Abgeordneten &ndash; Di&auml;ten mit Sahneh&auml;ubchen<\/strong><br>\nEine Studie hat die Nebent&auml;tigkeiten von Bundestagsabgeordneten untersucht. Jeder vierte Abgeordnete geht einem bezahlten Nebenjob nach. Zwei Drittel von ihnen stammen aus der Union, die aber nur knapp die H&auml;lfte aller Abgeordneten stellt. Es sind also mehr als 100 CDU\/CSU-Abgeordnete, die Nebeneink&uuml;nfte haben, jedes dritte Fraktionsmitglied. Vor allem die Rechtsanw&auml;lte sind noch beruflich aktiv. Hingegen geh&ouml;ren nur zehn Prozent der Abgeordneten mit bezahltem Nebenjob der Opposition aus Linken und Gr&uuml;nen an; obwohl sie 20 Prozent der Abgeordneten stellen. Zudem kommt der Nebenjob bei m&auml;nnlichen MdBs viel h&auml;ufiger vor als bei weiblichen &ndash; und bei direkt gew&auml;hlten Abgeordneten h&auml;ufiger als bei jenen, die &uuml;ber die Landesliste ins Parlament einziehen. Letzteres ist vor allem deshalb interessant, weil Medien und Publikum zwar dazu neigen, sich &uuml;ber Nebent&auml;tigkeiten als solche zu erregen. Geht es aber um einen konkreten Abgeordneten oder Kandidaten, schl&auml;gt das offenbar um&hellip;<br>\n65 Abgeordnete kommen demnach auf mehr als 7000 Euro zus&auml;tzlich im Jahr, 28 von diesen sogar auf mehr als 15 000 Euro. 80 Prozent dieser letzten, gut verdienenden Gruppe geh&ouml;ren der Union an. Die vier Spitzenverdiener, die mehr als 250 000 Euro &ldquo;nebenbei&rdquo; erhalten, kommen alle aus deren Fraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nebeneinkuenfte-von-abgeordneten-diaeten-mit-sahnehaeubchen-1.1940594\">SZ<\/a> \n<p><em>Dazu die OBS-Originalstudie:<\/em><\/p>\n<p><strong>&bdquo;Aufstocker im Bundestag&ldquo;, Nebeneink&uuml;nfte und Nebent&auml;tigkeit der Abgeordneten zu Beginn der 18 Wahlperiode.&rdquo;<\/strong><\/p>\n<p>Ein Privileg sind die entgeltlichen Nebent&auml;tigkeiten in doppelter Hinsicht. Sie privilegieren das knappe Drittel der Abgeordneten, die in der 17. Wahlperiode von 2009 bis 2013 Nebeneink&uuml;nfte &uuml;ber der Bagatellgrenze von 1.000 Euro erzielt haben. Diese Abgeordneten verschaffen sich ein h&ouml;heres Einkommen als ihre Kollegen. Die bezahlten Nebent&auml;tigkeiten schaffen eine eigene Klasse von Abgeordneten im Parlament, die sich in einer anderen &ouml;konomischen Position befindet als ihre Kollegen. Sie entwickelt ein eigenes Interesse an der Aufrechterhaltung dieses Status quo, quasi ein politisches Programm in eigenem Interesse Insgesamt hat dieses privilegierte Drittel von Abgeordneten in der 17. Wahlperiode Nebeneink&uuml;nfte von &ndash; gesch&auml;tzten &ndash; 32 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht dem Verdienst von ca. 80 Abgeordneten aus Di&auml;ten, also dem, was die Abgeordneten einer ganzen kleinen Fraktion einnehmen. Diese Eink&uuml;nfte wurden zumindest zu 70 Prozent von Abgeordneten der Regierungsfraktionen CDU und FDP generiert. Steinbr&uuml;ck war ein bemerkenswerter Einzelfall, aber nicht der Kern des Problems. Einen gewichtigen Teil dieser sechsten Fraktion bildeten 60 Anw&auml;lte &ndash; die am meisten &uuml;berrepr&auml;sentierte Berufsgruppe im Parlament.<\/p>\n<p>Die entgeltlichen Nebent&auml;tigkeiten privilegieren aber auch eine Minderheit von Unternehmen und Verb&auml;nden. Abgeordnete als Funktionstr&auml;ger verschaffen den Unternehmen und Verb&auml;nden, die sie honorieren, einen exklusiven Zugang zu politischen Informationen. Sie bieten die M&ouml;glichkeit aus den speziellen Kontakten zur Politik gegen&uuml;ber Konkurrenten auf M&auml;rkten Vorteile zu ziehen.<\/p>\n<p>Die W&auml;hler dieser Abgeordneten werden benachteiligt und zwar ebenfalls in doppelter Hinsicht. Die Bezahlung durch einzelne Unternehmen und Verb&auml;nde ist ein starkes Indiz, dass sich die betreffenden Abgeordneten in einer Weise auf besondere und auf Einzelinteressen fokussieren, die zu Lasten des Verfassungsauftrages gehen kann. Sie benachteiligt die W&auml;hler gegen&uuml;ber den W&auml;hlern anderer Abgeordneter, die keine Verpflichtungen gegen&uuml;ber Einzelinteressen eingegangen sind und keine Zeit daf&uuml;r aufwenden. Sie benachteiligt aber nicht nur die W&auml;hler der Abgeordneten, die bezahlten Nebent&auml;tigkeiten nachgehen, sondern auch den Souver&auml;n insgesamt, weil dem Nebenverdienst eine Arbeitsleistung und ein Zeitaufwand entsprechen m&uuml;ssen, die nicht f&uuml;r das Mandat aufgebracht werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/publikationen\/obs-arbeitspapiere\/shop\/obs-arbeitspapier-nr-13-aufstocker-im-bundestag.html\">Otto Brenner Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Wohlstand der Mittelklasse: Kanada &uuml;berholt die USA<\/strong><br>\nBisher galt Amerikas Mittelklasse als bestverdienende der Welt. Nun zeigt eine neue Auswertung, dass die USA diesen Spitzenplatz an Kanada abgeben m&uuml;ssen. Das haben &Ouml;konomen mit der Luxembourg Income Study Database f&uuml;r die New York Times ausgerechnet. Die &Ouml;konomen haben besonders auf das Medianeinkommen geschaut. Der Median ist eine statistische Kenngr&ouml;&szlig;e und trennt die Einkommen genau in der H&auml;lfte &ndash; f&uuml;nfzig Prozent der Menschen verdienen mehr, f&uuml;nfzig Prozent weniger. Der Median zeigt also genau die Mitte der Mittelschicht. Das Medianeinkommen ist in den Vereinigten Staaten seit 2000 praktisch nicht mehr gestiegen, wenn man die Inflation und damit die tats&auml;chliche Kaufkraft ber&uuml;cksichtigt. In vielen anderen Industriestaaten ist dieser Wert im gleichen Zeitraum deutlich gewachsen, die Mittelklasse ist also reicher geworden: beispielsweise in Kanda und Gro&szlig;britannien um fast zwanzig Prozent. Die Kanadier haben damit 2010 ebenfalls einen Median von 18 700 Dollar erreicht &ndash; und es ist davon auszugehen, dass der Wert seitdem weiter gestiegen ist. Damit hat der n&ouml;rdliche Nachbar die USA mittlerweile &uuml;berholt.&nbsp; Auch in einem anderen Land hat die Mittelklasse den Daten zufolge kaum dazugewonnen: Deutschland. Hier stieg ihr Einkommen zwischen 2000 und 2010 nur um 1,4 Prozent. Im Nachbarland Niederlande waren es dagegen rund 14 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ungleichheit-kanadas-mittelklasse-ist-die-reichste-der-welt-1.1941907\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es versteht sich, dass die Familien der oberen 5 Prozent der USA immer noch die weltweit wohlhabendsten der gr&ouml;&szlig;eren Volkswirtschaften sind. Ungekehrt haben Familien der unteren 20 Prozent der Einkommensverteilung heute weniger Geld zur Verf&uuml;gung als vergleichbare Familien in Kanada, Schweden, Norwegen, Finnland oder den Niederlanden. <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/04\/23\/upshot\/the-american-middle-class-is-no-longer-the-worlds-richest.html\">Vor f&uuml;nfunddrei&szlig;ig Jahren war das Gegenteil der Fall<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Obama-Feinde David und Charles Koch: Die Paten der Republikaner<\/strong><br>\nGeld regiert die Welt, vor allem in der US-Politik: Dort versuchen die erzkonservativen Industriellen-Br&uuml;der Charles und David Koch durch Millioneninvestments und Lobbying, Pr&auml;sident Obama die letzten Jahre seiner Amtszeit zur H&ouml;lle zu machen. Gemeinsam mit seinem Bruder Charles, 78, hat Koch den Aufstieg vieler konservativer Republikaner und vor allem der ultrarechten Tea Party finanziert &ndash; und damit den wachsenden Widerstand gegen US-Pr&auml;sident Barack Obama. Seit mehr als drei Jahrzehnten sind die Kochs hinter den Kulissen der Politik aktiv. In dieser Zeit haben sie ihren politischen Sch&uuml;tzlingen Hunderte Millionen Dollar zukommen lassen, meist &uuml;ber versteckte Kan&auml;le und ein Netzwerk aus Tarnfirmen, Denkfabriken und &ldquo;Stiftungen&rdquo;. Allein in die letzten US-Pr&auml;sidentschaftswahlen vor zwei Jahren investierten sie rund 400 Millionen Dollar. Ein umstrittenes Spendenurteil des Supreme Courts &ouml;ffnet den Geldhahn nun noch weiter. Das wiederum wirft ein neues, grelles Schlaglicht auf die Macht der Reichen in der US-Politik &ndash; und namentlich auf die Koch-Br&uuml;der. Politischen Insidern sind die Koch Brothers (ausgesprochen &ldquo;Coke&rdquo;) schon lange bekannt. Dem gemeinen Amerikaner dagegen weniger: In einer Umfrage gaben 52 Prozent der US-B&uuml;rger an, noch nie von den beiden geh&ouml;rt zu haben.<br>\nDas wollen die Demokraten jetzt aber &auml;ndern. In einer konzertierten Kampagne feuern sie Breitseiten gegen die Kochs ab, portr&auml;tieren sie als Symbole eines b&ouml;sen Kapitalismus &ndash; &ldquo;spleenige&rdquo;, &ldquo;stinkreiche&rdquo; und &ldquo;machthungrige Tycoons&rdquo;, die die Politik f&uuml;r ihre Zwecke manipulierten. &ldquo;W&uuml;rden die Koch-Br&uuml;der nicht existieren, m&uuml;ssten die Linken sie erfinden&rdquo;, schreibt das (linke) Magazin &ldquo;Rolling Stone&rdquo;. &ldquo;Sie sind Plutokraten wie aus der Casting-Agentur &ndash; &Ouml;l- und Gas-Milliard&auml;re, die willens sind, jeden Abgeordneten zu kaufen, jede L&uuml;ge zu finanzieren, jedes Gesetz zu bek&auml;mpfen, jede Gewerkschaft zu zerschlagen, jede Landschaft zu verschandeln oder jede Steuerlast zu meiden.&rdquo; Koch Industries ist ein Konglomerat mit 115 Milliarden Dollar Jahresumsatz. Klopapier, K&uuml;chenrollen, Teppichb&ouml;den: Die Produkte der beiden Br&uuml;der sind allen Amerikanern gel&auml;ufig &ndash; im Gegensatz zum Namen Koch selbst. Der Dachkonzern besitzt au&szlig;erdem &Ouml;lraffinerien, Pipelines, Chemie- und D&uuml;ngefabriken, Rohstoffh&auml;ndler, Gasproduzenten sowie Rinderfarmen. Koch Industries h&auml;lt noch andere, eher unr&uuml;hmliche Rekorde. So gilt das Konglomerat als einer der gr&ouml;&szlig;ten US-Umweltverpester und &ldquo;gr&ouml;&szlig;ter Klimawandel-Leugner&rdquo; (Greenpeace). Kein Wunder, dass die Koch-Br&uuml;der nun &ldquo;im Epizentrum der Anti-Obama-Bewegung&rdquo; stehen, wie es der demokratische Stratege Rob Stein im &ldquo;New Yorker&rdquo; formulierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/usa-milliardaere-charles-und-david-koch-helfen-republikanern-vs-obama-a-963562.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Den regelm&auml;&szlig;igen Lesern der NachDenkSeiten d&uuml;rften die Koch-Br&uuml;der im Zusammenhang mit der Finanzierung der Tea Party-Bewegung vertraut sein. In Erinnerung bringt der Artikel, dass nach zwei Urteilen des Obersten Gericht das gro&szlig;e Geld ganz ungeniert <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/usa-supreme-court-lockert-regeln-fuer-wahlkampfspenden-a-962258.html\">seine Kandidaten schmieren kann<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Die Seelen-Verk&auml;ufer von &bdquo;Spiegel Online&ldquo;<\/strong><br>\nDer &bdquo;Spiegel&ldquo; berichtet in seinem aktuellen Heft &uuml;ber den Trend zu native advertising: Werbung, die gestaltet wird wie ein redaktioneller Artikel und nur durch einen &mdash; mehr oder weniger deutlichen &mdash; Hinweis als Anzeige gekennzeichnet ist. Das St&uuml;ck referiert die aktuellen Diskussionen in den Vereinigten Staaten und Deutschland und zeigt, wie heikel solche Formen f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit seri&ouml;ser Medien ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/%20\">Stefan Niggemeier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;Ein Fehler&ldquo; <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/04\/22\/ein-fehler-spiegel-online-entschuldigt-sich-fuer-werbe-kolumne\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">r&auml;umt Spiegel Online ein<\/a>. Einer? So m&ouml;chte man fragen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/RS)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21505","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21505","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21505"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21505\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21511,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21505\/revisions\/21511"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21505"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21505"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21505"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}