{"id":21543,"date":"2014-04-25T16:20:41","date_gmt":"2014-04-25T14:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543"},"modified":"2014-04-25T16:20:41","modified_gmt":"2014-04-25T14:20:41","slug":"hinweise-des-tages-ii-150","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h02\">Europawahl: Die Hoffnung aus Athen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h03\">Simon Johnson: Die Zukunft des vereinnahmten Staates<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h04\">Richter wollen Erb-Trickserei beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h05\">Mindestlohn: Weder armutsfest noch impulsgebend f&uuml;r die Lohnentwicklungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h06\">&ldquo;Kein Traumergebnis&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h07\">Umgang mit sexuellem Missbrauch: Jenseits von Populismus und Boulevard-Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h08\">Privatisierung und Kommerzialisierung im deutschen Gesundheitssystem &ndash; Ein &Uuml;berblick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h09\">Heribert Prantl: Gef&auml;ngnis der Alten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h10\">Die USA beerdigt die Netz-Neutralit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h11\">Nach dem Fabrikeinsturz in Bangladesch &ndash; Angst vor dem Imageverlust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h12\">Mit dem Anpfiff ist Zahltag!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h13\">WM in Katar fordert Tote: Ausbeutung hinter Glitzerfassaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h14\">TV-Tipp: Mit der Hightech-Brille zum Straft&auml;ter? &ndash; Google Glass in der Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543#h15\">Zu guter Letzt: Kinder verlieren das Interesse an sportlichem Wettkampf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21543&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Maybrit Illner  &ndash; Putin &ndash; die Rache des Gedem&uuml;tigten<\/strong><br>\nBei Maybrit Illner sind sich die G&auml;ste einig in ihrer Kritik an den Vers&auml;umnissen des Westens in der Ukraine &ndash; und im Glauben daran, dass Deeskalation das Gebot der Stunde ist&hellip;<br>\nAber was wird nun aus dem Land, fragte die wie immer gut vorbereitete Gastgeberin? Kujat forderte, der Westen m&uuml;sse sich aus seinem Sessel l&ouml;sen, und mit Sanktionen schadete man sich nur selbst. Bislang habe man kein Krisenmanagement erlebt, sondern die Bankrotterkl&auml;rung der Politik. Nun m&uuml;sse man mit Russland auf Augenh&ouml;he reden, etwa im Nato-Russland-Rat. Gut gebr&uuml;llt, General, doch der Rat liegt derzeit &bdquo;auf Eis&ldquo;, wie er selbst sagte. Marina Weisband will einen &bdquo;vern&uuml;nftigen Vertragsentwurf&ldquo; und w&uuml;nscht, dass die Amerikaner sich raushalten&hellip; Matthias Platzeck, einst als Deichgraf an der Oder zu Ruhm und Posten gekommen, wurde konkret: Man solle die Wahlen verschieben, sich zusammensetzen und Interessen suchen, die stabilisierend wirkten, etwa die Reparatur der Gasleitungen. Denn &uuml;berdies braucht die Ukraine Geld, inzwischen wird von 20 Milliarden gesprochen (nachdem das Abkommen mit der EU seinerzeit an einer wesentlich niedrigeren Summe gescheitert war).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/ukraine\/maybrit-illner--putin---die-rache-des-gedemuetigten,26429068,26944796.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Harald Kujat: Putin braucht ein Angebot<\/strong><br>\nEs ist Aufgabe des Westens, Russland jetzt zur&uuml;ck an den Verhandlungstisch zu zwingen. Und das gelingt nur, wenn er Wladimir Putin ganz konkrete Angebote macht.<br>\nRusslands Pr&auml;sident muss sich sicher sein: Die Ukraine wird nie Nato-Partner! Und er muss auch verstehen, dass der Westen nicht auf die staatliche Einheit der Ukraine verzichten wird.<br>\nUm das zu kl&auml;ren, sollte der Westen den Nato-Russland-Rat wiederbeleben &ndash; und zwar ohne Beteiligung der Ukraine! Nur dann wird Putin mit sich reden lassen.<br>\nS&auml;belrasseln und Sanktionen sind keine Alternative. Und Krieg erst recht nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/news\/standards\/bild-kommentar\/kujat-kommentar-35690484.bild.html\">Bild.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine bemerkenswerte Stellungnahme eines ehemaligen Generalinspekteurs der Bundeswehr und Chefs des Nato-Milit&auml;rausschusses  und das in der Bild-Zeitung, die in der gleichen Ausgabe eine Landkarte mit dem milit&auml;rischen Potential der gegen&uuml;ber stehenden Streitkr&auml;fte abdruckte, wie wir das seit dem &bdquo;Kalten Krieg&ldquo; nicht mehr kannten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Journalistische Berichterstattung &uuml;ber Russland: Ein weiterer gro&szlig;artiger Sieg<\/strong><br>\nMit der Transkription des ZAPP-Interviews mit Gabriele Krone-Schmalz.<br>\nDie Frage nach der Qualit&auml;t der Berichterstattung bleibt allerdings.<br>\nDie war vor Monaten schon mies, lie&szlig; im Lauf der Ereignisse stark nach, um sich dann noch weiter zu verschlechtern. Ein Armutszeugnis f&uuml;r die sogenannte Qualit&auml;tspresse.<br>\nDie &uuml;berwiegende Mehrheit des Publikums scheint diese Einsch&auml;tzung geteilt zu haben. Verfolgt man Leserbriefe und andere Reaktionen auf die tendenzi&ouml;se Berichterstattung, wird klar, dass es nicht gelang, die verordnete Botschaft erfolgreich unters Volk zu bringen. Zu gro&szlig; die Widerspr&uuml;che, zu einseitig die Berichte. Ein weit verbreitetes Unbehagen dar&uuml;ber, dass es wohl &raquo;irgendwie falsch laufe&laquo;, aber nicht aus den kolportierten Gr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/72065\/journalistische-berichterstattung-uber-russland-ein-weiterer-grosartiger-sieg\/\">Carta<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europawahl: Die Hoffnung aus Athen<\/strong><br>\nBei der Europawahl sind die Prognosen f&uuml;r linke Parteien g&uuml;nstig. Der Spitzenkandidat der Europ&auml;ischen Linken, Alexis Tsipras hat es geschafft, europ&auml;ische linke Parteien hinter sich zu vereinen. F&uuml;r sie hei&szlig;t das Feindbild Angela Merkel &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2014\/17\/49722.html\">jungle world<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Simon Johnson: Die Zukunft des vereinnahmten Staates<\/strong><br>\nBedenken &uuml;ber die Vereinnahmung des Staates sind nichts Neues. In vielen L&auml;ndern haben Partikularinteressen einen unangemessenen Einfluss auf die offiziellen Entscheidungstr&auml;ger, und die Regulierungsstellen sind immer anf&auml;llig daf&uuml;r, die Welt durch die Brille derjenigen zu sehen, deren Aktivit&auml;ten sie eigentlich beaufsichtigen sollen. Doch der Aufstieg des Finanzsektors in den Industriel&auml;ndern wirft ein neues, viel grelleres Licht auf diese Probleme. Die globale Finanzkrise von 2007-2008 und die daraus folgende tiefe Rezession haben deutlich gemacht, dass der Finanzsektor in den USA und anderswo zu m&auml;chtig geworden ist. Seit den 1980er Jahren ist es zu einer Form von &bdquo;kognitiver Vereinnahmung&ldquo; gekommen, in deren Rahmen die politischen Entscheidungstr&auml;ger zu der &Uuml;berzeugung gelangten, dass Innovation und Deregulierung die Funktionsweise der Finanzvermittlung und der Wirtschaft allgemein nur verbessern k&ouml;nnten. Die Krise bewies, dass das v&ouml;llig falsch war und Millionen von Menschen enorme Kosten in Form von Arbeitsplatzverlusten, gest&ouml;rten Lebensverl&auml;ufen und zunehmender Not auferlegte. Im Jahr 2010 trat die Finanzregulierung in eine neue, sehr viel umk&auml;mpftere Phase ein &ndash; zumindest in den USA. Und doch ist die Debatte &uuml;ber diese Probleme noch immer nicht ann&auml;hernd abgeschlossen. Die Frage ist inzwischen weniger eine unterschiedlicher Meinungen. Inzwischen geht es schlicht ums Geld &ndash; insbesondere um Wahlkampfspenden, aber auch um die Dreht&uuml;r zwischen Washington und der Wall Street sowie um die enormen f&uuml;r die Megabanken eintretenden Interessen, die Millionen in Denkfabriken und andere, undurchsichtigere Organisationen stecken.<br>\nAu&szlig;er in Gro&szlig;britannien hat die extreme marktwirtschaftliche Sicht in Europa in den letzten Jahrzehnten weniger an Einfluss gewonnen als in den USA; trotzdem ist die Herausforderung, in der Eurozone Finanzreformen umzusetzen, tats&auml;chlich noch gr&ouml;&szlig;er. Die Regierungen betrachten ihre heimischen Banken als wichtige K&auml;ufer von Staatspapieren. Die Banken argumentieren, dass eine effektivere Regulierung die Kreditmenge begrenzen und das Tempo der wirtschaftlichen Erholung drosseln w&uuml;rde. Infolgedessen widersetzen sich die Beh&ouml;rden in Deutschland und Frankreich (und auch in Japan) einer Erh&ouml;hung der Eigenkapitalanforderungen, und dies trotz weit verbreiteter Einigkeit, dass diese ein wesentlicher Bestandteil einer wirksamen Neuregulierung ist. Ihr Widerstand hat die internationalen Bem&uuml;hungen zum Aufbau eines widerstandsf&auml;higeren Systems untergraben &ndash; und d&uuml;rfte die Bem&uuml;hungen behindern, die europ&auml;ische Volkswirtschaft auf eine solidere Basis zu stellen. Anders ausgedr&uuml;ckt: Wichtige europ&auml;ische L&auml;nder haben sich von den Finanzinteressen genauso sehr vereinnahmen lassen wie der amerikanische Staat in seinen schlimmsten Tagen. Und die US-Gro&szlig;banken versuchen jetzt (z.B. im Rahmen der laufenden Freihandelsverhandlungen zwischen der Europ&auml;ischen Union und den USA), das langsame Tempo des Wandels in Europa gegen&uuml;ber der US-Politik als Bremse einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/simon-johnson-points-to-european-governments-as-the-main-obstacle-to-financial-re-regulation\/german\">Project Syndicate<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der deutschen Kritik werden vor allem niedrige Regulierungsstandards in den USA gegen das transatlantische Freihandelsabkommen in das Feld gef&uuml;hrt. Peinlich, dass der die Wall Street in einer Problematik, die weit &uuml;ber das ber&uuml;hmte Chlorh&auml;hnchen hinausgeht, die niedrigen Standards im europ&auml;ischen Finanzsektor instrumentalisieren kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Richter wollen Erb-Trickserei beenden<\/strong><br>\nWer keine Erbschaftssteuer zahlen wollte, konnte die Steuerpflicht bisher mit einem einfachen Trick umgehen. Dem will das Bundesverfassungsgericht nun einen Riegel vorschieben. &ndash; Selbst die Berliner Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht ist verbl&uuml;fft, wie einfach man steuerfrei vererben kann. Auf ihrer Internetseite zum aktuellen Wirtschaftsrecht hei&szlig;t es: &bdquo;Die wohl verbl&uuml;ffendste M&ouml;glichkeit &ndash; ob ihrer Einfachheit steuerfrei zu vererben bzw. zu verschenken &ndash; (ist) die Cash-GmbH.&ldquo; Ein Beispiel: Ein verm&ouml;gender Erblasser legt Festgeldkonten, Sparvertr&auml;ge oder Bargeld im Wert von zwei Millionen Euro in eine von ihm gegr&uuml;ndete GmbH ein. Das Geld gilt dann als Betriebsverm&ouml;gen. Folge: Nur 15 Prozent, also 300 000 Euro, werden als Wert f&uuml;r die Erbschaftssteuer angesetzt. Einzige Voraussetzung: Die GmbH muss nach dem Erbfall f&uuml;nf Jahre lang gehalten werden. Zinsgewinne kann der Erbe in dieser Zeit aber schon entnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/betriebsvermoegen-richter-wollen-erb-trickserei-beenden-,1472780,26923574.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Darf man vielleicht erfahren, welche externen Steuerfachanw&auml;lte f&uuml;r das Finanzministerium das Gesetz (2009) entworfen haben?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mindestlohn: Weder armutsfest noch impulsgebend f&uuml;r die Lohnentwicklungen<\/strong><br>\nSelbst fortschrittliche &Ouml;konomen wie Hickel und Hirschel feiern den Mindestlohn quasi als Ende des neoliberalen Zeitalters in Deutschland, dabei ist das Ergebnis in Hinblick auf &uuml;ber 15 Jahre Lohnzur&uuml;ckhaltung makro&ouml;konomisch betrachtet eine Bankrotterkl&auml;rung. Eine eher willk&uuml;rlich gew&auml;hlte Mindestlohnh&ouml;he von 8,50 Euro, die sich nicht aus Eigenschaften der aktuellen Einkommensverteilung (Anteil am mittleren\/durchschnittlichen Lohn) herleitet oder zumindest automatisch um die jeweilige Inflationsrate anw&auml;chst. Die Gewerkschaften h&auml;tten die gesch&auml;rfte &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit zum Thema nutzen k&ouml;nnen, um &uuml;ber Festlegungskonzepte f&uuml;r den Mindestlohn den Menschen die Notwendigkeit steigender L&ouml;hne zu verdeutlichen und Druck auf die Parteien auszu&uuml;ben, den Mindestlohn regelm&auml;&szlig;ig automatisch anzupassen1, anstatt sich f&uuml;r jede Steigerung in einen Verhandlungsmarathon innerhalb einer Kommission begeben zu m&uuml;ssen. Das dauerhafte Festhalten an 8,50&euro;2 des DGB seit Mai 2010 wirkt inkonsequent und letztlich verbl&ouml;dend auf die Bev&ouml;lkerung, da dieser zur Einf&uuml;hrung (1.1.2015) nur noch 7,50&euro;3 Wert haben wird. Und bei der ersten Gelegenheit zu seiner Anpassung (1.1.2018) real nur noch bei 7,28&euro;4 liegen wird. Bei rapide abfallender Tarifbindung, die 2012 bei 58%5 &ndash; 1995 waren es noch 76%6 &ndash; angekommen ist, w&auml;ren Impulse von unten auf die Lohnentwicklung ungemein wichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=4809\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Kein Traumergebnis&rdquo;<\/strong><br>\nJournalisten und Zeitungsverleger einigen sich: Nach elf  Verhandlungsrunden und zahlreichen Streiks setzen sich beim neuen Tarifvertrag f&uuml;r Tageszeitungen &uuml;berwiegend die Verleger durch. Die  Journalisten-Gewerkschaften m&uuml;ssen Zugest&auml;ndnisse machen, pr&auml;sentieren   aber trotzdem einen Erfolg&hellip;<br>\nDurchgesetzt haben sich nun &uuml;berwiegend die  Verleger, zudem werden von der Einigung zahlreiche Redaktionen  profitieren, die sich an den Streiks nicht beteiligt hatten. Die Verleger wollten unbedingt K&uuml;rzungen bei Weihnachts- und Urlaubsgeld durchsetzen, die Gewerkschaften &ndash; Verdi und der Deutsche  Journalistenverband (DJV) &ndash; hatten ein Gehaltsplus von 5,5 Prozent verlangt, und zwar f&uuml;r ein Jahr. Nun bekommt ihre Klientel ein Plus von insgesamt vier Prozent, allerdings bei einer Laufzeit von 29  Monaten. DJV-Verhandlungsf&uuml;hrer Kajo D&ouml;hring sagte, dies sei &ldquo;kein Traumergebnis&rdquo;, stellte aber die Einbeziehung der Online-Redakteure in  den Tarif als Erfolg der Gewerkschaften heraus&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/einigung-im-tarifstreit-der-zeitungsredakteure-kein-traumergebnis-1.1943212\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Umgang mit sexuellem Missbrauch: Jenseits von Populismus und Boulevard-Schlagzeilen<\/strong><br>\nBesch&auml;mend lange sind die Kinderrechte missachtet worden, nun wird sexualisierte Gewalt als Problem endlich ernst genommen. Der Umgang mit den F&auml;llen Edathy und Odenwaldschule zeigt: Der gesellschaftliche Lernprozess hat Fortschritte gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/umgang-mit-sexuellem-missbrauch-jenseits-von-populismus-und-boulevard-schlagzeilen-1.1941111\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Sind tats&auml;chlich Fortschritte gemacht worden? Hat nicht die Diskussion um den Gesetzesentwurf zum unerlaubten Fotografieren nackter Kinder nicht auch manches verdeckt? Im Zuge der P&auml;dophilie-Initiative in der Schweiz, welche f&uuml;r p&auml;dophilen T&auml;ter, welche mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ein lebenslanges Berufsverbot anstrebt, wird ein solches Verbot zwar mehrheitlich als sinnvoll erachtet, aber Kritiker wenden ein, dass dieses Verbot viel zu kurz greift. So geht z.B. aus der Statistik des Kinderspitals Z&uuml;rich hervor, dass die meisten F&auml;lle von Kindesmisshandlung nicht durch Fremdpersonen ver&uuml;bt werden, sondern durch Eltern, Familienmitglieder und weitere Bekannte: &ldquo;Auf der Notfallstation werden durchschnittlich rund 35 000 Kinder pro Jahr eingeliefert. Ungef&auml;hr 40 Prozent von ihnen sind verletzt. 2013 waren davon 277 Kinder nachweislich von Kindsmisshandlung betroffen. In 71 F&auml;llen handelte es sich um sexuelle Ausbeutung, in 97 F&auml;llen um k&ouml;rperliche Misshandlung, in 70 F&auml;llen um psychische Misshandlung, und in 39 F&auml;llen wurde ein Kind von seinen Eltern vernachl&auml;ssigt.&rdquo; (<a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/schweiz\/die-meisten-uebergriffe-geschehen-im-familiaeren-umfeld-1.18285791\">NZZ<\/a>) Genauso wie in der Diskussion um Nacktfotos von Kindern wie auch in der Diskussion um Missbrauch am Arbeitsplatz, wird leicht &uuml;bersehen, dass die meisten &Uuml;bergriffe an Kinder im Privaten und nicht unbedingt durch P&auml;dophile stattfinden.<br>\n&Uuml;ber den sexuellen Missbrauch mit Kindern hinaus, hat eine Analyse des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen zur Strafverfolgung bei Sexualdelikten ergeben: &ldquo;Vor 20 Jahren erlebten 21,6 Prozent der eine Anzeige erstattenden Frauen die Verurteilung des T&auml;ters. 2012 waren es nur noch 8,4 Prozent. Doch das Hauptproblem wird erst in einem aktuellen L&auml;ndervergleich erkennbar. Damit hierf&uuml;r ausreichend gro&szlig;e Zahlen zur Verf&uuml;gung stehen, haben wir die 16 Bundesl&auml;nder zu sechs Gruppen (A-F) zusammengefasst und zus&auml;tzlich das Doppeljahr 2011\/12 zugrunde gelegt. Der Anteil der F&auml;lle, in denen eine Vergewaltigungsanzeige zur Verurteilung eines T&auml;ters gef&uuml;hrt hat, reicht dann im Vergleich der sechs L&auml;ndergruppen von 4,1 Prozent (A-L&auml;nder) bis zu 24,4 Prozent (F-L&auml;nder). &hellip; Die Entscheidung der f&uuml;r die Opferentsch&auml;digung zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden, einer Frau nach einer Vergewaltigungsanzeige beispielsweise eine Traumatherapie zu finanzieren, orientiert sich faktisch am Ausgang des Strafverfahrens. Die Erfolgschancen der Frauen unterscheiden sich deshalb im Vergleich der L&auml;ndergruppen ebenfalls um etwa das Sechsfache. Gleiches gilt im Hinblick auf das Risiko der betroffenen Frauen, in ihrem sozialen Umfeld aufgrund einer gescheiterten Anzeige als Verliererin oder gar als L&uuml;gnerin dazustehen. All dies sollte nicht weiter hingenommen werden. Es erscheint dringend geboten, im Wege einer empirischen Untersuchung aufzukl&auml;ren, warum die Verurteilungsquote der Vergewaltigung derart stark gesunken ist und aus welchen Gr&uuml;nden im Vergleich der Bundesl&auml;nder diese extremen Unterschiede der Strafverfolgung auftreten.&rdquo; (<a href=\"http:\/\/www.kfn.de\/versions\/kfn\/assets\/Presseerklaerung_Vergewaltigung.pdf\">Presserkl&auml;rung [PDF]<\/a>) &ndash; Nicht nur die Tatsache an sich, dass die Verurteilungsquote bei Vergewaltigung so stark gesunken ist, sondern die geringe &Ouml;ffentlichkeit, die die diese Meldung erf&auml;hrt ist ein Skandal.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Privatisierung und Kommerzialisierung im deutschen Gesundheitssystem &ndash; Ein &Uuml;berblick<\/strong><br>\nPrivatisierung und Kommerzialisierung&nbsp; des Krankheitsrisikos ist das Leitmotiv nicht nur der deutschen Gesundheitspolitik. Die Absicherung des Krankheitsrisikos wird als private Angelegenheit betrachtet, ebenso wird das Leistungsgeschehen zunehmend von einer sozialen Infrastrukturaufgabe in ein kommerzielles Angebot umdefiniert. In der praktischen Politik findet sie sich in allen Ebenen und soll im Folgenden an drei Beispielen verdeutlicht werden.<br>\nDie Pflegeversicherung ist als &bdquo;Teilkaskoversicherung&ldquo; konzipiert und kann nur dem Anspruch einer Grundsicherung&nbsp; gerecht werden. Gleichzeitig ist, trotz der besonderen Bedeutung der Langzeitpflege das Angebot f&uuml;r Pflegeeinrichtung&nbsp; angesichts der geringen Regulierungstiefe durch private Anbieter dominiert und seit 15 Jahren das ausgabendynamischste Segment unter allen Gesundheitsausgaben. Die Krankenhausversorgung wird durch die Einf&uuml;hrung eines allgemeinen Preissystems zu Lasten der Patienten und entgegen des Selbstverst&auml;ndnisses vieler Gesundheitsprofis zu einem erwerbswirtschaftlichen Markt weiter entwickelt. Der Wettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung verwandelt Versicherte in Versicherungsrisiken.&nbsp; Komplexe Regelungen, wie der morbidit&auml;tsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) versuchen zwar die dem Marktwettbewerb eigenen Selektionsmechanismen zu begrenzen, k&ouml;nnen ihn aber weder theoretisch noch praktisch einschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/theorieblog.attac.de\/privatisierung-und-kommerzialisierung-im-deutschen-gesundheitssystem-ein-ueberblick\/\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Gef&auml;ngnis der Alten<\/strong><br>\nEs gibt Zust&auml;nde im deutschen Pflegesystem, die zum Himmel schreien, doch der Gesetzgeber hat bisher nichts unternommen. Die vom Sozialverband VdK angek&uuml;ndigte Verfassungsbeschwerde ist eine Art Notwehr. Nicht nur im Dienste pflegebed&uuml;rftiger Menschen, sondern f&uuml;r die ganze Gesellschaft.<br>\nDas deutsche Pflegesystem verletzt die Grundrechte von Pflegebed&uuml;rftigen. Diese Erkenntnis ist nicht neu; sie findet sich in Dokumentationen, die der Gesetzgeber selbst in Auftrag gegeben hat. Aber getan hat der Gesetzgeber bisher &ndash; nichts. Der Personalschl&uuml;ssel in den Altenheimen ist seit 15 Jahren unver&auml;ndert. Strafgefangene haben de facto mehr Rechte als alte Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/pflegeversicherung-gefaengnis-der-alten-1.1942090\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Amerika beerdigt die Netz-Neutralit&auml;t<\/strong><br>\nKostenpflichtige &Uuml;berholspur: Amerikanische Internet-Provider sollen k&uuml;nftig Netflix, Google und Co. f&uuml;r bessere Verbindungen zur Kasse bitten k&ouml;nnen. Der &uuml;berraschende Vorsto&szlig; k&ouml;nnte die digitale Welt im Mutterland des Netzes grundlegend ver&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/internet-maut-amerika-beerdigt-die-netzneutralitaet-1.1942867\">SZ<\/a>\n<p><em>Aber:<\/em><\/p>\n<p>Warum Gleichheit im Netz Freiheit bedeutet<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/netzneutralitaet-in-gefahr-warum-gleichheit-im-netz-freiheit-bedeutet-1.1942956\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em>&ndash; und eine Konferenz verhandelt das<\/em> <strong>Internet nach Snowden<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/digital\/internet-konferenz-netmundial-das-internet-nach-snowden,1472406,26928044.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nach dem Fabrikeinsturz in Bangladesch &ndash; Angst vor dem Imageverlust<\/strong><br>\nSeit Februar werden in Bangladesch Textilfabriken auf ihre Sicherheit hin &uuml;berpr&uuml;ft. Einigen droht die Schlie&szlig;ung, vielen N&auml;herInnen die Arbeitslosigkeit&hellip;<br>\nIm vergangenen Jahr exportierte Bangladesch Kleidung im Wert von fast 20 Milliarden Dollar. Der Anteil an den Exporteinnahmen betrug rund 80 Prozent.<br>\nNach Sch&auml;tzungen von Experten ist etwa jede zehnte Fabrik im Land unsicher und m&uuml;sste geschlossen werden. Aber es ist zweifelhaft, dass diese bei den jetzigen Inspektionen gefunden werden, denn unter den Exportfabriken d&uuml;rfte ihr Anteil eher gering sein. &bdquo;Ich glaube &ndash; und hoffe &ndash;, dass wir nicht mehr als 50 Fabriken schlie&szlig;en m&uuml;ssen&ldquo;, sagt Mahmud Hassan Khan, Vorstandsmitglied im Verband der Textilexporteure BGMEA&hellip;.<br>\n In Bangladesch wird nun bef&uuml;rchtet, dass einige hundert Fabriken schlie&szlig;en k&ouml;nnten und damit zigtausend Menschen arbeitslos werden. Doch sowohl Fabrikbesitzer als auch Gewerkschafter machen sich darum wenig Sorgen. &bdquo;Die Branche hat zu jedem Zeitpunkt einen hohen Bedarf an ausgebildeten Arbeitskr&auml;ften&ldquo;, sagt Babul Akhter, Chef der Gewerkschaft BGIWF. Er sei zuversichtlich, dass die N&auml;herInnen auch anderswo unterkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Nach-dem-Fabrikeinsturz-in-Bangladesch\/!137170\/\">taz<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>So billig kommt ihr nicht davon &ndash; Proteste f&uuml;r Entsch&auml;digung von Rana Plaza Opfern<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich des Jahrestages des Fabrikeinsturzes von Rana Plaza in Bangladesch protestieren AktivistInnen des INKOTA-netzwerk im Verbund mit anderen Organisationen heute in Berlin f&uuml;r die Entsch&auml;digung der Opfer. Auch ein Jahr nach der Katastrophe fehlen immer noch 25 Millionen US-Dollar im von der internationalen Arbeitsorganisation ILO kontrollierten Entsch&auml;digungsfonds. Firmen wie KiK, NKD, G&uuml;ldenpfennig, KANZ\/ Kids Fashion Group, Adler Modem&auml;rkte, C&amp;A und Benetton, denen Produktionsbeziehungen zu Rana Plaza nachgewiesen werden konnten, sind aufgefordert Verantwortung zu &uuml;bernehmen und substantielle Beitr&auml;ge in den Fonds einzuzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.inkota.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilung-so-billig-kommt-ihr-nicht-davon-proteste-fuer-entschaedigung-von-rana-plaza-opfern\/\">INKOTA Netzwerk<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mit dem Anpfiff ist Zahltag!<\/strong><br>\nBrasiliens Fu&szlig;ballkolumnist Juca Kfouri &uuml;ber die explosive Stimmung rund um die Fu&szlig;ballweltmeisterschaft&hellip;<br>\nBrasilien begeht geradezu ein Verbrechen gegen sich selbst, indem es die WM auf diese Weise organisiert. Es ist gerade dabei, die Fehler S&uuml;dafrikas zu wiederholen: Stadien zu bauen, die danach nicht mehr gebraucht werden. In Bras&iacute;lia, Manaus, Cuiab&aacute; und Natal gibt es keine Mannschaften, die das rechtfertigen w&uuml;rden&hellip;<br>\nMich irritiert schon der Name Arena &ndash; wie im alten Rom, als L&ouml;wen auf Christen losgelassen wurden! Diese Stadien werden f&uuml;r die Reichen gebaut. W&auml;hrend der Milit&auml;rdiktatur (1964-85) wurde f&uuml;r Brasilien der Name &raquo;Bel&iacute;ndia&laquo; gepr&auml;gt, eine Mischung aus dem Lebensstandard in Belgien und dem der meisten Inder. Die WM hier wird f&uuml;r die &raquo;belgische&laquo; Seite Brasiliens gemacht, die &raquo;Inder&laquo; verfolgen sie im Fernsehen&hellip;<br>\nTja, unter Lula (Pr&auml;sident 2002-2010) und Dilma Rousseff (Pr&auml;sidentin seit 2011), beide von der linken Arbeitspartei PT &ndash; das ist der Widerspruch. Und daran soll die Weltfu&szlig;ballvereinigung FIFA schuld sein. Ich habe wirklich keinerlei Sympathien f&uuml;r die FIFA, aber sie wird hier f&uuml;r Dinge verantwortlich gemacht, f&uuml;r die sie einfach nichts kann. Sie wollte mindestens acht Stadien und hatte zehn akzeptiert, doch Brasilien erfand zw&ouml;lf, verstehen Sie?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/930927.mit-dem-anpfiff-ist-zahltag.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>WM in Katar fordert Tote: Ausbeutung hinter Glitzerfassaden<\/strong><br>\n&bdquo;Amnesty International (AI) hat in einem neuen Bericht die Situation von Hausangestellten in Katar untersucht und kommt zu einem niederschmetternden Resultat. Mit falschen Versprechungen punkto Geh&auml;ltern und Arbeitsbedingungen w&uuml;rden asiatische Migrantinnen ins Land gelockt, um sich dort der Willk&uuml;r ihrer Arbeitgeber ausgeliefert zu finden. &laquo;Ausl&auml;ndische Hausangestellte werden in Katar gnadenlos ausgebeutet, leisten Zwangsarbeit und haben keine rechtlichen M&ouml;glichkeiten, um sich gegen k&ouml;rperliche und sexuelle Gewalt zu wehren&raquo;, schreibt die Menschenrechtsorganisation. Die Frauen d&uuml;rften<br>\ndas Haus nicht verlassen, manche von ihnen arbeiteten bis zu 100 Stunden pro Woche, ohne einen freien Tag. Geh&auml;lter w&uuml;rden oft zu sp&auml;t oder gar nicht bezahlt. Der Zuschlag zur Austragung der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft von 2022 r&uuml;ckte Katar ins Scheinwerferlicht. In Verruf kam der Golfstaat wegen der  menschenunw&uuml;rdigen Arbeitsbedingungen der Migranten beim Bau der Anlagen, welche schon Hunderte von Gastarbeitern das Leben gekostet haben. Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften waren schon lange darauf erpicht gewesen, auf systemische Missst&auml;nde im reichsten<br>\nLand der Welt aufmerksam zu machen&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/die-ausbeutung-hinter-den-glitzerfassaden-1.18288483\">NZZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.amnesty.de\/2014\/4\/23\/katar-auslaendische-hausangestellte-werden-oft-ausgebeutet-und-misshandelt?destination=startseite\">Meldung bei Amnesty International<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.amnesty.org\/en\/library\/asset\/MDE22\/004\/2014\/en\/7b7121b8-37c1-4e49-b1a1-2d8a005450a3\/mde220042014en.pdf\">Der vollst&auml;ndige englischsprachige Amnesty-Bericht [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>TV-Tipp: Mit der Hightech-Brille zum Straft&auml;ter? &ndash; Google Glass in der Kritik<\/strong><br>\nUngenehmigte Bild- und  Tonaufnahmen &ndash; mit der neuen Multimedia-Brille von Google theoretisch kein Problem. Doch Rechtsexperten und Datensch&uuml;tzer warnen: Mit Google-Glass k&ouml;nnen Strafrechtsverst&ouml;&szlig;e und Bespitzelung bald zum Massenph&auml;nomen werden. Nicht durch Geheimdienste, sondern durch die B&uuml;rger selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/index.html\">Do 24.04.2014 | 22:15 | Kontraste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung N.B.:<\/strong> Es ist drei vor zw&ouml;lf: Wenn die Daten-Brillen dieses Jahr ungehindert und weitgehend unkommentiert auf den Markt kommen, k&ouml;nnen wir in 2015 keinen unbeobachteten Schritt mehr tun. Es betrifft also uns alle und nicht erst die Generation nach uns. Wer denken kann, darf sich nicht vor der Verantwortung dr&uuml;cken. Wenn nur jeder tausendste Deutsche sich solch ein Ger&auml;t anschafft, haben wir 80.000 mobile Kameras auf den Stra&szlig;en.<br>\nEs ist bekannt, dass Google die NSA auf Daten zugreifen l&auml;sst bzw. zugreifen lassen muss. Es ist bekannt, dass Tonaufnahmen, Fotos, Videos, biometrische Daten und Positionsdaten nicht mehr gel&ouml;scht werden k&ouml;nnen, sind sie erst einmal in der Google-Cloud mit den Abertausenden Speichermedien an Hunderten Orten in der USA, die niemand kennt (weil sich alle mit der Abschaffung der Demokratie schon abgefunden haben).<br>\nDie Geheimdienste k&ouml;nnen die Informationen von Handy-Nutzern und Daten-Brillen-Tr&auml;gern verkn&uuml;pfen und sie k&ouml;nnen sogar einen Daten-Brillen-Tr&auml;ger zu einem Ziel hin dirigieren, in dem sie ihm vorgaukeln, dort w&auml;re ein Freund zu treffen oder ein Schn&auml;ppchen zu erhaschen. Da sich die verschiedenen Spionage-Funktionen h&ouml;chstwahrscheinlich bei keinem Modell hardwarem&auml;&szlig;ig mit einem Schalter ausschalten lassen, k&ouml;nnen Google und (=?) die Geheimdienste sie also ferngesteuert einschalten. Die naiven\/dummen Daten-Brillen-Tr&auml;ger sind also Cyborgs von NSA und BND. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Kinder verlieren das Interesse an sportlichem Wettkampf<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien geht die Angst um, das Land k&ouml;nne seinen Wettbewerbsvorteil verlieren, weswegen in den Schulen verst&auml;rkt auf Wettkampfsportarten gesetzt wird&hellip;<br>\nGro&szlig;britannien ist das Land, in dem sich der Wirtschaftsliberalismus oder Kapitalismus zumindest ideologisch als erstes durchsetzte. Das freie Spiel des Wettbewerbs im Markt soll m&ouml;glichst ohne staatliche Regeln vor sich gehen&hellip;<br>\nErschreckt wird gemeldet, dass nun Kinder heranwachsen, f&uuml;r die ein Sieg und damit der Kampf gegen die Konkurrenten zwar noch wichtig seien, aber dass sie auch darauf verzichten k&ouml;nnten. 84 Prozent von den tausend Befragten Schulkindern zwischen 8 und 16 Jahren finden es mithin wichtig, die Erfahrung des Gewinnens und Verlierens zu machen, aber 64 Prozent sagen, sie w&uuml;rden erleichtert, gl&uuml;cklicher, jedenfalls nicht beunruhigt sein, wenn der Wettbewerb keine Rolle mehr im Spiel haben w&uuml;rde&hellip;<br>\nIm konservativen Telegraph, der nach der Olympiade die Kampagne Keep The Flame Alive gestartet hat, stimmt man ein in den Kulturuntergang, sieht sogar das Land bedroht. Gro&szlig;britannien laufe in Gefahr, so ein Artikel, &ldquo;seinen Wettbewerbsvorteil zu verlieren, weil eine Generation von Kindern nicht mehr interessiert ist, auf dem Sportplatz zu gewinnen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41587\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21543","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21543"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21543\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21547,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21543\/revisions\/21547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}