{"id":21548,"date":"2014-04-28T08:54:21","date_gmt":"2014-04-28T06:54:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548"},"modified":"2015-11-09T12:07:18","modified_gmt":"2015-11-09T11:07:18","slug":"hinweise-des-tages-2116","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h02\">Elmar Altvater: Die Kontrolle der Zukunft &ndash; Edward Snowden und das neue Erdzeitalter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h03\">Der Patient 0 des Euro-Rettungsschirms &ndash; Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h04\">OECD: Deutschland versagt im Kampf gegen Geldw&auml;sche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h05\">Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h06\">Deflation verhindern &ndash; aber wie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h07\">Arbeit heute: Raues Betriebsklima, hoher Zeitdruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h08\">St&ouml;rfall jahrzehntelang vertuscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h09\">Uni-Klinik Marburg &ndash; Illegale Beihilfe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h10\">Transparency International: Studie zu Korruption und Lobbyismus in Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h11\">Teil des Problems<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h12\">Die Folgen der Apartheid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h13\">Im Parallelen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h14\">Wahl von neuem Wiesn-Wirt: Wer wird Million&auml;r?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h15\">Linke nennt ARD-Pl&auml;ne f&uuml;r TV-Duell unzureichend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h16\">Das Duell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548#h17\">The Piketty Panic  &ndash;  Die Piketty-Panik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21548&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ein ungew&ouml;hnlicher Einsatz<\/strong><br>\nMassive Unstimmigkeiten begleiten die Aff&auml;re um die festgehaltenen deutschen Milit&auml;rbeobachter in Slawjansk. Wie ein f&uuml;hrender OSZE-Funktion&auml;r best&auml;tigt, waren die Milit&auml;rbeobachter entgegen fortdauernden Falschmeldungen nicht im Auftrag der OSZE in der Ukraine unterwegs, sondern im Auftrag der Bundeswehr und auf Anforderung des Kiewer Umsturzregimes. Die T&auml;tigkeit der parteilichen Gruppe, die sich offiziell auf das &ldquo;Wiener Dokument&rdquo; beruft &ndash; eine R&uuml;stungskontrollvereinbarung -, wurde in der Bundeswehr schon vor dem Zwischenfall in Slawjansk als &ldquo;ungew&ouml;hnlich&rdquo; und &ldquo;in dieser Form noch nicht vorgekommen&rdquo; eingestuft. In der Tat operierten die Bundeswehrsoldaten nicht nur in einem gef&auml;hrlichen Konflikt, sondern auch auf dem Gebiet eines Nachfolgestaates der Sowjetunion; f&uuml;r diese L&auml;nder hatte der Westen Moskau einst zugesagt &ndash; um das milit&auml;rische Gleichgewicht in Europa zu wahren -, dort keinerlei milit&auml;rische Stationierungen vorzunehmen. Einer der festgehaltenen Deutschen hat Mitte vergangener Woche &ouml;ffentlich erkl&auml;rt, seine Delegation beobachte ausschlie&szlig;lich die ukrainischen Sicherheitskr&auml;fte; ihr Auftrag lasse anderes nicht zu. Weshalb die Delegation sich dann in einer von den Separatisten kontrollierten Stadt aufhielt, teilt Berlin bislang nicht mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58848\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Spa&szlig;bremse<\/strong><br>\nUnd w&auml;hrend das Volk freudetrunken und zunehmend gedankenlos in den Mai tanzen wird, verschlie&szlig;en wir alle die Augen vor der Radikalisierung unserer Eliten, die euphorisch, chauvinistisch und selbst&uuml;bersch&auml;tzend wie vor 100 Jahren auftreten und offenbar einen Krieg herbeisehnen, von dem sie annehmen, ihn im Spaziergang gewinnen zu k&ouml;nnen.<br>\nFr&uuml;her reichte ein erschossener Habsburger, um das Fass zum &Uuml;berlaufen zu bringen, heute sind es wohl festgehaltene OSZE Beobachter, von denen man inzwischen wei&szlig;, dass sie gar nicht f&uuml;r die OSZE beobachten, sondern f&uuml;r die deutsche Bundeswehr. Aber daf&uuml;r m&uuml;ssen sie die Artikel der Kollegen auf Tagesschau oder Spiegel Online bis zum Ende lesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2014\/04\/26\/spassbremse-18315607\/\">Tautenhahn Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die T&auml;tigkeiten der Beobachter sind ein wichtiger Beitrag zur Deeskalation&rdquo;<\/strong><br>\nUkraine: Die Aff&auml;re der festgesetzten Milit&auml;rexperten in Slawjansk und die seltsame Informationspolitik der deutschen Verteidigungsministerin von der Leyen<br>\nDie Verhandlungen &uuml;ber die Freilassung der Milit&auml;rexperten (Einf d.A..: der zuvor f&auml;lschlich verwendete Begriff &ldquo;OSZE-Mitarbeiter&rdquo; wurde verbessert) dauern noch an (Kriegsgefangene oder &ldquo;ungebetene G&auml;ste&rdquo;?). Mittlerweile ist von einem &ldquo;Gefangenenaustausch&rdquo; die Rede, worin dieser konkret bestehen soll, ist noch unklar, wie so Vieles andere in der Aff&auml;re. Die deutsche Diplomatie in der von akuten Spannungen gekennzeichneten Region im Osten der Ukraine ist erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig.<br>\nLange war die &Ouml;ffentlichkeit dar&uuml;ber irritiert, in welcher Mission die Milit&auml;rs, die in Slawjansk festgesetzt wurden, unterwegs waren. Erst nach einiger Zeit wurde klar, dass die Milit&auml;rbeobachter aus Deutschland, der Tschechischen Republik, Polen, Schweden und D&auml;nemark, begleitet von einem Dolmetscher und ukrainischen Offizieren, nicht zur bekannten &ldquo;Special Monitoring Mission&rdquo; der OSZE geh&ouml;ren, sondern dass ihrem Einsatz das &ldquo;Wiener Dokument 2011 der Verhandlungen &uuml;ber Vertrauens- und Sicherheitsbildende Ma&szlig;nahmen&rdquo; zugrunde liegt.<br>\nDarin geht es, wie das Ausw&auml;rtige Amt auf seiner Webseite aufkl&auml;rt um einen Informationsaustausch.<br>\nIm Rahmen des sog. WD-Informationsaustauschs &uuml;bermitteln sich die Teilnehmerstaaten des WD gegenseitig j&auml;hrlich einmal ausf&uuml;hrliche Daten &uuml;ber die Gliederung, Stationierung, Personal und Hauptwaffensysteme der Truppenformationen und Kampftruppenteile ihrer Land- und Luftstreitkr&auml;fte (einschlie&szlig;lich der permanent landgest&uuml;tzten Marinefliegerkr&auml;fte) sowie Informationen &uuml;ber ihre Verteidigungspolitik, Streitkr&auml;fteplanung und ihren Milit&auml;rhaushalt.<br>\nDiese Informationen &ldquo;k&ouml;nnen von den Teilnehmerstaaten vor Ort verifiziert werden&rdquo;, hei&szlig;t es weiter. Bei dem in Slawjansk festgesetzten Team handele es sich um ein sogenanntes Military Verification Team, erkl&auml;rte dann gestern Tagessschau erkl&auml;rt. Zum Rahmen ihrer Operationen geh&ouml;rt laut Ausw&auml;rtigem Amt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41602\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Erh&ouml;hung der Transparenz von Streitkr&auml;ften<\/strong><br>\nErkl&auml;rung des St&auml;ndigen Vertreters R&uuml;diger L&uuml;deking auf dem j&auml;hrlichen Implementierungstreffen zum Wiener Dokument (AIAM) am 4. M&auml;rz 2014 in der Hofburg, Wien: (&hellip;)<br>\nAus unserer Sicht ist die Antwort der Russischen F&ouml;deration auf das Ersuchen der Ukraine nach Kapitel III des Wiener Dokuments nicht akzeptabel und spiegelt in keiner Weise den kooperativen Geist des Wiener Dokuments wider. Wir begr&uuml;&szlig;en daher die gestrige Einladung der Ukraine nach Ziffer 18 des Wiener Dokuments, um mehr Transparenz &uuml;ber die milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten auf dem Territorium der Ukraine herzustellen. Diese Einladung gibt Gelegenheit, Klarheit &uuml;ber die Einhaltung von bestimmten Verpflichtungen zu schaffen. Wir werden uns an dieser Ma&szlig;nahme beteiligen und hoffen, dass diese Ma&szlig;nahme schnellstm&ouml;glich umgesetzt wird. Angesichts der Lage frage ich mich, ob nicht auch die Russische F&ouml;deration von den im Wiener Dokument gegebenen M&ouml;glichkeiten zur freiwilligen Einladung von Beobachtern auf ihrem Territorium Gebrauch machen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wien-osze.diplo.de\/Vertretung\/wienosce\/de\/06\/Erh_C3_B6hung_20der_20Transparenz_20von_20Streitkraeften.html\">St&auml;ndige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OSZE Wien<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.S.-G.:<\/strong> Die Bundesministerin f&uuml;r Verteidigung schickt in einer Gruppe von OSZE-Beobachtern Deutsche Milit&auml;rs in die Ostukraine; die Mitglieder der Gruppe werden dort als Spione festgenommen; in einem Interview &ndash; das er offensichtlich lieber nicht gegeben h&auml;tte &ndash; gibt ein deutscher Beauftragter(?) f&uuml;r die OSZE in Kiew zu, die Beobachter seien &ldquo;nicht direkt&rdquo; von der OSZE Wien geschickt worden; der Au&szlig;enminister bem&uuml;ht sich um die Freilassung der Festgenommenen. Seit zwei Tagen von den Medien keine Informationen &uuml;ber den Zusammenhang, geschweige denn Kommentare &uuml;ber den Sinn der Aktion. (&hellip;) Der St&auml;ndige Deutsche Vertreter bei der OSZE Wien hat schnell zugesagt, die Verteidigungsministerin den Kiewer Plan z&uuml;gig in die Tat umgesetzt, der Au&szlig;enminister l&ouml;ffelt die Suppe aus.<\/em><br>\n<em>Irgendwann wird jemand den Ablauf zusammensetzen. Vielleicht kommt mein Link vorher bei Ihnen an.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung HR:<\/strong> Es stellt sich die Frage, weshalb die Machthaber in Kiew die Gruppen-Route zuvor offenbar nicht abgestimmt haben. So kann der Eindruck entstehen als k&ouml;nnte ein weiterer Beitrag zur Eskalation in Kauf genommen worden sein.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Elmar Altvater: Die Kontrolle der Zukunft &ndash; Edward Snowden und das neue Erdzeitalter<\/strong><br>\nAls Edward Snowden vor knapp einem Jahr die Machenschaften von US-amerikanischer NSA und britischem GCHQ aufdeckte, l&ouml;ste er eine weltweite Debatte &uuml;ber die bedrohliche Macht der Geheimdienste aus. Snowden hat blo&szlig;gelegt, in welchem Ausma&szlig; die F&uuml;nferbande der Geheimdienste &ndash; die &bdquo;Five Eyes&ldquo; aus den USA, Gro&szlig;britannien, Kanada, Australien und Neuseeland &ndash; die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in aller Welt ausspionieren, in welch planetarischer Gr&ouml;&szlig;enordnung sie Daten klauen, speichern und f&uuml;r ihre Zwecke nutzen &ndash; und damit die Privatheit aller Menschen zerst&ouml;ren, die nach Art. 12 der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen gesch&uuml;tzt ist. Damit aber ist auch die Meinungsfreiheit, die Grundlage von politischer Bet&auml;tigung wie auch von Widerstand gegen die Herrschenden, im Kern bedroht und folglich auch die Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2014\/april\/die-kontrolle-der-zukunft\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Patient 0 des Euro-Rettungsschirms &ndash; Griechenland<\/strong><br>\nBessere Zeiten oder so bankrott wie nie zuvor? Eine Bilanz<br>\nVier Jahre Sparmemoranden brachten den Griechen einen mittlerweile von vielen Zeitgenossen angezweifelten, prim&auml;ren Haushalts&uuml;berschuss und mehr als 20.000 Demonstrationen. Ist Griechenland nun gerettet?<br>\nZumindest hatte das Land vor seinem Gang zum IWF und zu seinen EU Partnern Ende 2009 ein Etatdefizit von 15,4 Prozent und schuldete 116 Prozent des Bruttoinlandsprodukts an Gl&auml;ubiger.<br>\nHeute wissen wir, dass 2013 mit einem Defizit von 12,7 Prozent und einer Staatsverschuldungsquote von 175,1 Prozent abgeschlossen wurde. Der besagte Prim&auml;r&uuml;berschuss des Etats liegt, je nach Berechnung bei 3,5 Milliarden Euro &ndash; wie die griechische Regierung im Wahlkampf gern verk&uuml;ndet oder aber bei 1,5 Milliarden Euro, wenn man den Betrag gem&auml;&szlig; der Vorgaben des Sparmemorandums errechnet<br>\nDas Institut f&uuml;r Arbeit der Angestelltengewerkschaft GSEE ermittelte, dass innerhalb der vier Jahre Sparmemoranden<br>\ndie Kaufkraft der Griechen um 37,2 Prozent sank,<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41603\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung N.K.:<\/strong> Arbeitslosenquote lag im Dezember 2013 offiziell bei 27,2%, H&ouml;chststand war im September bei 27,7%. Die genannte Zahl der Steuerr&uuml;ckst&auml;nde f&uuml;r 2009 von 33,5 Mrd. Euro d&uuml;rfte eher zu niedrig sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>OECD: Deutschland versagt im Kampf gegen Geldw&auml;sche<\/strong><br>\nFinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble fordert deshalb aus dem Justizministerium Sofortma&szlig;nahmen&hellip;<br>\n&bdquo;Wenn Deutschland bis Juni 2014 keine konkreten Schritte in dieser Richtung vorweisen k&ouml;nne, werde es in das versch&auml;rfte &Uuml;berwachungsverfahren (enhanced follow-up) oder sogar in das f&uuml;r sogenannte Hochrisiko-L&auml;nder geltende Listungsverfahren (ICRC) &uuml;berf&uuml;hrt.&ldquo; Dies w&uuml;rde f&uuml;r Deutschland zu &bdquo;erheblichen Reputationssch&auml;den&ldquo; f&uuml;hren, warnt Sch&auml;uble und dr&auml;ngt seinen Kollegen Maas, sich rasch zur &bdquo;Behebung der Defizite zu verpflichten und die hierzu erforderlichen gesetzlichen Ma&szlig;nahmen anzuk&uuml;ndigen&ldquo;.<br>\nBesonders kritisiert die OECD, dass in Deutschland die sogenannte Selbstgeldw&auml;sche nicht strafbar ist. Wer sein eigenes Schwarzgeld w&auml;scht, wird nicht verfolgt. Diese L&uuml;cke nutzt nach Beobachtung des Wirtschaftswissenschaftlers Ingo Fiedler von der Universit&auml;t Hamburg besonders die italienische Mafia.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/geldwaesche-oecd-deutschland-versagt-im-kampf-gegen-geldwaesche\/9804692.html\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mindestlohn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Juncker fordert europaweiten Mindestlohn<\/strong><br>\nZum Auftakt des Europawahlkampfs hat der Spitzenkandidat der Konservativen, Jean-Claude Juncker, die Einf&uuml;hrung eines europaweiten Mindestlohns gefordert. In seiner Heimat liegt er bei 11,50 Euro.<br>\nDer Spitzenkandidat der konservativen Parteien bei der Europawahl, Jean-Claude Juncker, hat einen europaweiten Mindestlohn gefordert.<br>\n&ldquo;Gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit &ndash; Mindestlohn &uuml;berall&rdquo;, sagte er bei der Er&ouml;ffnung des Europawahlkampfs der nieders&auml;chsischen CDU in Braunschweig.<br>\nJuncker, der fr&uuml;her Chef der Euro-Gruppe und luxemburgischer Premierminister war, verwies auf das Beispiel seines Landes: In Luxemburg existiere ein Mindestlohn seit Mitte der 70er-Jahre und betrage 11,50 Euro. &ldquo;Das hat nicht dazu gef&uuml;hrt, dass in Luxemburg Massenarmut und Hungersnot ausgebrochen w&auml;ren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article127338026\/Juncker-fordert-europaweiten-Mindestlohn.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung HR:<\/strong> In Deutschland sind es die konservativen Parteien, f&uuml;r die Herr Juncker kandidiert, die gegen einen Mindestlohn mobilisieren: Egal, ob er bei 8,50&euro; oder h&ouml;her anvisiert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mindestlohn 5,67 Euro: Das neue Programm der Bundesregierung f&uuml;r Langzeitarbeitslose<\/strong><br>\n&ldquo;Langzeitarbeitslose&rdquo; sollen in den ersten sechs Monaten vom Recht auf den gesetzlichen Mindestlohn ausgeschlossen werden. Die Lohnh&ouml;he f&uuml;r &ldquo;Langzeitarbeitslose&rdquo; l&auml;sst die Bundesregierung aus Sorge um das Wohl der &ldquo;Langzeitarbeitslosen&rdquo; in ihrem Mindestlohngesetz (Entwurf) &ldquo;nach unten offen&rdquo;. Unklar bleibt im Mindestlohngesetz auch, wer f&uuml;r die &ldquo;f&uuml;rsorgliche Leistung&rdquo; der Bundesregierung in Frage kommt und f&uuml;r weniger als 8,50 Euro pro Stunde (brutto) arbeiten darf. Offensichtlich sollen auch nach dem 31. Dezember 2014 m&ouml;glichst viele &ldquo;Langzeitarbeitslose&rdquo; f&uuml;r 5,67 Euro pro Stunde (brutto) (oder weniger) arbeiten d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/484-mindestlohn-567-euro-das-neue-programm-der-bundesregierung-fuer-langzeitarbeitslose.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten kritisierten von Anfang an die zahlreichen Ausnahmen, die f&uuml;r den angeblich fl&auml;chendeckenden gesetzlichen Mindestlohn gelten sollen; siehe u.a. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21328\">hier &ldquo;Disput zwischen Rudolf Hickel und Albrecht M&uuml;ller &uuml;ber die politische Einsch&auml;tzung des Mindestlohns&rdquo;<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21287#h01\">hier &ldquo;Tarifpaket und Mindestlohn f&uuml;r die Besch&auml;ftigten&rdquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deflation verhindern &ndash; aber wie?<\/strong><br>\nDas Thema Deflation nimmt, wie neulich bereits konstatiert, in der &ouml;ffentlichen Diskussion mittlerweile breiten Raum ein: Der Spiegel zum Beispiel widmet ihm in zwei aufeinanderfolgenden Heften (am 14.4. auf Seite 76 bis 80 und am 19.4. auf Seite 60 bis 63) Beitr&auml;ge, auf Spiegel online hat sich Wolfgang M&uuml;nchau des Themas am Mittwoch dieser Woche angenommen und im Economist wird in einem Artikel am 19.4. darauf eingegangen, um nur ein paar Medien zu nennen. Die Autoren sind sich allerdings nicht recht einig, warum oder ab welchem Ausma&szlig; Deflation &ndash; manche sprechen von zu niedriger Inflation &ndash; gef&auml;hrlich sein k&ouml;nnte, ob sie Europa insgesamt drohe, gar schon eingetreten sei oder nur in einigen Regionen als unvermeidbare Begleiterscheinung eines gewollten Anpassungsprozesses (so etwa der fr&uuml;here Zentralbanker J&uuml;rgen Stark in einem Beitrag f&uuml;r die Financial Times am 13.4.) vor&uuml;bergehend auftrete und bald wieder dank anziehender Konjunktur verschwinden werde. Wie Deflation zu verhindern w&auml;re, dar&uuml;ber r&auml;tseln und streiten nicht nur diese Autoren, sondern mit ihnen die meisten Fachleute, offenbar auch die F&uuml;hrung der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) selbst, wie der Formulierung &bdquo;a very rich and ample discussion&ldquo; zu entnehmen ist, mit der Mario Draghi in der Pressekonferenz vom 3. April die Sitzung des EZB-Rates umschrieb.<br>\nDie Leser von flassbeck-economics kennen zur Gen&uuml;ge meine Position, dass ohne eine klare Ver&auml;nderung der Lohnpolitik kein Ende der deflation&auml;ren Risiken in Europa zu erreichen sein wird. Diese Position hat nach wie vor keine nennenswerte Lobby &ndash; das Wort Lohnentwicklung kommt den Zentralbankern im Zusammenhang mit Deflation nicht &uuml;ber die Lippen. Und Wolfgang M&uuml;nchau versteigt sich sogar dahingehend, dem deutschen Mindestlohn nur eine das Deflationsrisiko kurzfristig verschleiernde (einj&auml;hrige) Wirkung zuzusprechen &ndash; ganz so, als ob der Mindestlohn niemals Auswirkungen auf das gesamte Lohnniveau oder gar das Lohngef&uuml;ge haben k&ouml;nne oder man jemals &uuml;ber eine Anhebung, gar eine Dynamisierung des Mindestlohns reden werde, geschweige denn m&uuml;sse.<br>\nHeute will ich einmal umgekehrt herangehen und die &Uuml;berlegenheit der Lohnpolitik gegen&uuml;ber der Geldpolitik bei der Bek&auml;mpfung von Deflationsrisiken nicht daran zeigen, dass die Preisentwicklung in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Lohnst&uuml;ckkosten steht, sondern daran, welche Bl&uuml;ten inzwischen die Diskussion treibt, wie am besten Geld in die Wirtschaft von Seiten der Zentralbank gepumpt werden k&ouml;nnte.<br>\nDass mit einer Senkung der Leitzinsen der EZB nicht mehr viel auszurichten ist angesichts des bereits herrschenden, historisch niedrigen Niveaus, pfeifen die Spatzen von den D&auml;chern. Es ist nun mal das Charakteristikum einer schwachen und erst recht einer deflation&auml;ren Preisentwicklung, dass sie die Geldpolitik in die Wirkungslosigkeit treibt, weil der Realzins, also die Differenz zwischen Nominalzins und Wachstumsrate der Preise, nicht mehr durch den Nominalzins gedr&uuml;ckt werden kann, wenn der bereits nahe Null ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/deflation-verhindern-aber-wie\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeit heute: Raues Betriebsklima, hoher Zeitdruck<\/strong><br>\nDas Institut f&uuml;r Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (ISW) f&uuml;hrt j&auml;hrlich eine Online- und Briefbefragung unter allen Betriebsratsvorsitzenden in Ober&ouml;sterreich zu Ver&auml;nderungen, Zufriedenheit und Problemen in der Arbeitswelt durch. 40% der 1600 Betriebsratsvorsitzenden in Ober&ouml;sterreich haben an der Befragung teilgenommen und damit in die Unternehmen hineinblicken lassen. Die Ergebnisse zeigen eines vorweg: Das Betriebsklima wird rauer, die Arbeitsbelastung steigt und der Druck auf ArbeitnehmerInnen wird immer gr&ouml;&szlig;er. (Die Ergebnisse wurden in der WISO-Ausgabe 4\/13 ver&ouml;ffentlicht)<br>\nSchon die Themen, mit denen sich Betriebsr&auml;teInnen im vergangenen Jahr besch&auml;ftigt haben, zeigen indirekt den Anstieg des Drucks auf die ArbeitnehmerInnen. An erster Stelle rangiert die Besch&auml;ftigung mit der betrieblichen Gesundheitsf&ouml;rderung (43%), gefolgt von<br>\nArbeitnehmerInnenschutz (41%), Erh&ouml;hung des innerbetrieblichen Leistungsdrucks (41%), Verschlechterung des Betriebsklimas (39%), sowie &Auml;nderung der Arbeitsorganisation (37%). Diese Themenfelder deuten auf eine Ver&auml;nderung, bzw. eine Verh&auml;rtung in Betriebs- und Arbeitsklima hin, das Bem&uuml;hen um betriebliche Gesundheitsf&ouml;rderung ist nicht zuletzt ein Indikator der augenscheinlichen Verschlechterung psychischer oder physischer Gesundheit der MitarbeiterInnen. Das zeigt auch die gesondert abgefragte Wahrnehmung der Betriebsr&auml;tInnen zur Entwicklung der psychischen und physischen Belastung im Betrieb.<br>\nDie Erh&ouml;hung des Leistungsdrucks k&ouml;nnte ein direkter Grund f&uuml;r die zunehmende Besch&auml;ftigung mit betrieblicher Gesundheitsf&ouml;rderung sein. In einem starken Zusammenhang stehen jedenfalls Leistungsdruck und Betriebsklima: Jene Betriebsr&auml;tInnen, die sich mit der Erh&ouml;hung des Leistungsdruck besch&auml;ftigen, geben mehrheitlich auch eine Besch&auml;ftigung mit der Verschlechterung des Betriebsklimas an. (&hellip;)<br>\nGerade die Erosion des Sinnes von Arbeit f&uuml;r jene Personen und die schrittweise Aush&ouml;hlung des Anspruchs auf gute Arbeit und Erf&uuml;llung sollte bedenklich stimmen. Gerade die Wirtschaftskrise wird oft als Argument gegen die Forderung h&ouml;herer Standards und Qualit&auml;tssicherung der Arbeitspl&auml;tze (und nicht der erbrachten Leistung) verwendet. Arbeit in &Ouml;sterreich ist laut Arbeitgebervertretung zu teuer, zu ineffizient und nicht konkurrenzf&auml;hig.(Industriellenvereinigung). Abgesehen davon, dass sich diese Angaben fernab jeglicher Realit&auml;t (Arbeit ist nicht zu teuer)  bewegen, ist das Recht auf gute Arbeit ein Grund- bzw. Menschenrecht. Hei&szlig;t es in der UN-Menschenrechtscharta: &bdquo;Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf angemessene und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz gegen Arbeitslosigkeit.&ldquo; (Art 23,1). Somit kann gute Arbeit, bzw. bei &bdquo;befriedigenden Arbeitsbedingungen&ldquo; nicht als &bdquo;Soft&ldquo;-Forderung oder &bdquo;Wohlstandsproblem&ldquo; abgetan werden, Arbeitsbedingungen und Arbeit zu haben, die gerne verrichtet wird, ist ein Fundament einer guten, gerechten Arbeitsgesellschaft. Immerhin: 28% der Befragten sagen, dass der gewerkschaftliche Organisationsgrad seit 2010 in ihren Betrieben gestiegen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/arbeit-heute-raues-betriebsklima-hoher-zeitdruck-2\/#more-5465\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Diese Untersuchung und ihre Ergebnisse k&ouml;nnen vermutlich auf Deutschland &uuml;bertragen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>St&ouml;rfall jahrzehntelang vertuscht<\/strong><br>\nIm Versuchsreaktor J&uuml;lich kam es 1978 zu einem St&ouml;rfall, der damals als wenig gef&auml;hrlich eingeordnet wurde. Experten kamen jetzt zum Schluss, dass die wahre Gefahr mehrere Jahrzehnte lang heruntergespielt und vertuscht wurde. (&hellip;)<br>\nDer Vorfall wurde damals in die niedrigste Zwischenfallkategorie eingeordnet, obwohl er laut Expertengruppe der zweith&ouml;chsten oder h&ouml;chsten Meldekategorie (A) h&auml;tte zugewiesen werden m&uuml;ssen: als &bdquo;sicherheitstechnisch unmittelbar signifikanter St&ouml;rfall&ldquo;. Die Kommission deckte zahlreiche weitere M&auml;ngel beim Betrieb des Versuchsreaktors auf. So konnte die Temperatur im Reaktorkern nie richtig kontrolliert werden, was dazu f&uuml;hrte, dass der Kern stark radioaktiv verseucht wurde. Au&szlig;erdem gelangte radioaktiv verseuchtes Wasser ins Grundwasser. Mit dem J&uuml;licher Hochtemperaturreaktor versuchte die deutsche Forschung in den 70er Jahren ein eigenes Reaktorkonzept an den Markt zu bringen. 1988 wurde der J&uuml;licher Reaktor wegen zahlreicher technischer M&auml;ngel endg&uuml;ltig abgeschaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/panorama\/atomreaktor-stoerfall-jahrzehntelang-vertuscht,15189504,26958086.html\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Uni-Klinik Marburg &ndash; Illegale Beihilfe?<\/strong><br>\nDer Rh&ouml;n-Konzern will mit dem Konflikt um das Partikeltherapiezentrum an der Marburger Uniklinik Geld verdienen. Der Frankfurter Rundschau liegt ein Schreiben des Rh&ouml;n-Vorstandsvorsitzenden vor, in dem er der Firma Siemens ein Angebot f&uuml;r die Anlage macht: einen Kaufpreis von 27 Millionen Euro plus 23 Millionen Euro, um den Aufl&ouml;sungsvertrag von vor drei Jahren r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Seinerzeit hatte Siemens 86 Millionen Euro an Rh&ouml;n gezahlt, um komplett in Besitz der Anlage f&uuml;r die Behandlung von Krebskranken zu kommen. Das hei&szlig;t: Geht es nach dem Rh&ouml;n-Vorstand, verdient der Klinikkonzern mit diesem Handel 36 Millionen Euro. Mindestens&hellip;<br>\nSollte die Uniklinik Heidelberg das Sagen in der Gesellschaft bekommen, w&auml;re das eine &bdquo;illegale Beihilfe&ldquo;, kritisiert SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Spies. Dieser Verdacht liegt nahe, hatte die Rh&ouml;n-Spitze dem Land doch im Dezember mitgeteilt, dass die Uniklinik Heidelberg 75,1 Prozent der Gesellschafteranteile &uuml;bernehmen soll.<br>\nDas Land Hessen habe dem Rh&ouml;n-Konzern beim Verkauf der Klinik 100 Millionen Euro erlassen, weil er die Anlage f&uuml;r Sp&auml;tsommer 2011 zugesagt hatte, argumentiert Spies. Das hei&szlig;e in Konsequenz: Dort m&uuml;sse eine hessische Universit&auml;t mit ihren Patienten forschen, nicht eine aus Baden-W&uuml;rttemberg mit dem Geld hessischer Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhoen-klinikum-marburg\/uni-klinik-marburg-spies-warnt-vor-illegaler-beihilfe,2641638,26953822.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So geht das eben, wenn Gro&szlig;ger&auml;te f&uuml;r Hochschulen und Uni-Klinika nicht mehr in einem gemeinsamen und geordneten Verfahren der Gro&szlig;ger&auml;te-Finanzierung eingekauft werden, sondern privatisierte Hochschulteile Deals mit Lieferanten und mit anderen Teilhabern machen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Transparency International: Studie zu Korruption und Lobbyismus in Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nDie Antikorruptionsorganisation Transparency International hat eine Studie zur Integrit&auml;t der EU-Institutionen vorgestellt. F&uuml;r die Studie wurden erstmalig zehn EU-Institutionen im Hinblick auf Korruptionsrisiken untersucht. Wenig &uuml;berraschend kam dabei auch das Thema Lobbyismus zur Sprache. Die Ma&szlig;nahmen gegen&uuml;ber ausufernden Lobbyismus reichen der Studie zufolge bei weitem nicht aus.<br>\nGro&szlig;er Einfluss der Finanzlobby in Br&uuml;ssel<br>\nAls wichtiges Beispiel f&uuml;r den Einfluss von Lobbyisten auf die Gesetzgebung werden in der Studie die Finanzmarktreformen genannt: Aufgrund der Komplexit&auml;t der Materie seien hier h&auml;ufig Experten aus der zu regulierenden Branche beratend t&auml;tig und formulierten teilweise sogar die Gesetzesentw&uuml;rfe. In diesem Fall sei selbst den EU-Abgeordneten die Unausgewogenheit im Gesetzgebungsprozess bewusst geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2014\/04\/transparency-international-studie-zu-korruption-und-lobbyismus-in-bruessel\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Teil des Problems<\/strong><br>\nDer Filmemacher Ken Loach rechnet mit der Labour-Partei ab und ruft zu einer neuen Bewegung auf<br>\nIm Guardian kann man jeden Tag Berichte &uuml;ber bittere Armut und immer weitere Angriffe auf die sozialen Sicherungssysteme lesen. Wir wissen um die Lebensmitteltafeln, die Not von Menschen mit Behinderung und die Wohnungskrise, von der so viele betroffen sind. Wir kennen die Propaganda, die die &Auml;rmsten zu S&uuml;ndenb&ouml;cken f&uuml;r das Versagen unseres Wirtschaftssystems macht und erkennen die Heuchelei hinter David Camerons &bdquo;moralischer Mission&ldquo;.<br>\nWir wissen, dass die Wohnungsbeihilfen reichen Vermietern zugutekommen und dass Aufstocker-Leistungen f&uuml;r die working poor der Zahlung von Dumping-L&ouml;hnen in die H&auml;nde spielen. Wir lesen, dass Sozialhilfebetrug nur einen winzigen Anteil am Sozialhaushalt ausmacht und weit mehr Menschen Leistungen nicht in Anspruch nehmen, die ihnen eigentlich zustehen w&uuml;rden. Im Vergleich zu der Summe, die dem Staat durch Steuerhinterziehung entgeht, ist Sozialbetrug von verschwindender Bedeutung. Wenn wir uns &uuml;ber all diese Ungerechtigkeiten und Heuchelei aufregen, vers&auml;umen wir oft, eine wichtige Frage zu stellen: Wo bleibt unsere politische Gegenwehr? Diese sollte eigentlich von der Labour-Partei angef&uuml;hrt werden. Doch genau darin liegt das Problem.<br>\nDie Koalitionsparteien preisen die Bedeutung der Marktwirtschaft. Labour auch. Die Koalition k&uuml;rzt bei den Staatsbetrieben und priorisiert die Interessen gro&szlig;er Konzerne und Privatunternehmen. Die letzte Labour-Regierung tat dies auch. Wann immer Arbeiter sich organisieren, um ihre Arbeitspl&auml;tze, L&ouml;hne oder Arbeitsbedingungen zu verteidigen &ndash; wer unterst&uuml;tzt sie? Nicht Ed Miliband oder irgendwelche anderen f&uuml;hrenden Labour-Politiker. Ein offener Brief an Miliband von Labour nahestehenden &bdquo;Intellektuellen&ldquo;, der vor Kurzem im Guardian ver&ouml;ffentlicht wurde, war so nichtssagend wie selbstgef&auml;llig.<br>\nDie Anforderungen des Marktes sind erbarmungslos: Lohnkosten m&uuml;ssen immer weiter gedr&uuml;ckt und alles muss restlos privatisiert werden. Die Absicherung abh&auml;ngig Besch&auml;ftigter muss immer weiter abgebaut und ein Pool an Arbeitslosen erhalten werden, um die zu disziplinieren, die Arbeit haben. Gewerkschaften m&uuml;ssen Kn&uuml;ppel zwischen die Beine geworfen und die Unternehmer hofiert werden &ndash; in der Hoffnung, dass sie anpassungsf&auml;hige und flexible Arbeitskr&auml;fte finden, die sich problemlos ausbeuten lassen.<br>\nDie Konsequenzen sehen wir nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch bei der Krankenversorgung, bei der Bildung und in allen anderen Bereichen menschlicher F&uuml;rsorge, die eine zivilisierte Gesellschaft ausmachen. Oder an der Missachtung der Umwelt &ndash; etwa an dem gegenw&auml;rtigen Bestreben, Schiefergasfracking zu forcieren, ohne R&uuml;cksicht auf die Folgen. Wir haben sie an den unrechtm&auml;&szlig;igen Kriegen und imperialistischen Invasionen der letzten Regierungen gesehen. Nichts davon ist neu. Doch wo ist unsere politische Vertretung?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/teil-des-problems\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung HR:<\/strong> Die Kritik von Ken Loach an die f&uuml;hrenden Politiker der Labour Party ist berechtigt und kann problemlos auf die deutsche SPD-Spitze &uuml;bertragen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Folgen der Apartheid<\/strong><br>\nZwanzig Jahre nach den ersten freien Wahlen in S&uuml;dafrika (27. April 1994) entziehen sich deutsche Konzerne endg&uuml;ltig der Forderung nach Entsch&auml;digungen f&uuml;r Opfer des von ihnen unterst&uuml;tzten Apartheid-Regimes. W&auml;hrend ein New Yorker Gericht letzte Woche entschieden hat, dass Gerichtsverfahren gegen zwei US-Konzerne wegen deren Beihilfe f&uuml;r die Apartheid-Repressionsapparate weitergef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen, sind entsprechende Klagen gegen deutsche Unternehmen abgewiesen worden. F&uuml;r die Einstellung der Entsch&auml;digungsprozesse hatte sich auch die Bundesregierung eingesetzt. Dabei z&auml;hlten bundesdeutsche Firmen lange Zeit zu den tragenden St&uuml;tzen des Apartheid-Regimes. Daimler etwa war nach dem Urteil eines international aktiven Apartheid-Gegners &ldquo;ein lebensnotwendiger Partner der s&uuml;dafrikanischen Kriegsindustrie&rdquo;. Bundesdeutsche Firmen weiteten ihre S&uuml;dafrika-Gesch&auml;fte sogar noch aus, als Unternehmen aus anderen westlichen Staaten sich wegen des stark gestiegenen internationalen Drucks aus dem Land zur&uuml;ckzuziehen begannen. Nach dem Ende des Apartheid-Systems konnten deutsche Firmen ihre starke Stellung in S&uuml;dafrika halten, die sie auch ihrer Kollaboration mit dem Apartheid-Regime verdanken. Die sozialen Folgen der Apartheid, die sie aufrechtzuerhalten halfen, pr&auml;gen die s&uuml;dafrikanische Gesellschaft bis heute, best&auml;tigt Ingeborg Wick, die langj&auml;hrige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Anti-Apartheid-Bewegung in der Bundesrepublik, im Gespr&auml;ch mit german-foreign-policy.com.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58847\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Im Parallelen<\/strong><br>\nDer bayerische Justizminister Bausback m&ouml;chte die &raquo;Paralleljustiz&laquo; in den Griff bekommen. Damit meint er das, was am rechten Rand zum Beispiel auch als &raquo;Islam-Rabatt&laquo; bezeichnet wird. Schon ulkig, dass ausgerechnet ein Mann aus der CSU als Macher in &raquo;Parallelit&auml;ten&laquo; auftritt.<br>\nSeine Partei betreibt in ihrem Bundesland immer irgendwie Paralleljustiz. Entweder l&auml;sst man l&auml;stige Zeitgenossen wider allen besseren Wissens wegsperren. Oder man sorgt f&uuml;r die Strafbefreiung f&uuml;r Parteig&auml;nger und G&ouml;nner. Ausnahmen gibt es nat&uuml;rlich. Aus der Hoene&szlig;-Nummer kam man dann doch nicht mehr raus. Von Strau&szlig; &uuml;ber Streibl und Stoiber bis hin zu Seehofer arbeitet diese Staatspartei immer eng mit einer Justiz zusammen, die parallel an dem vorbeiurteilt, was eigentlich vom Gesetz vorgesehen wird. Wenn sie &uuml;berhaupt urteilt. Manchmal tut man ja auch alles, damit es erst gar nicht zu einer Involvierung der Justiz kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2014\/04\/im-parallelen.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wahl von neuem Wiesn-Wirt: Wer wird Million&auml;r?<\/strong><br>\nAuf dem Oktoberfest wird ein Traumjob frei: Das Promi-Zelt Hippodrom braucht einen neuen Wirt, weil der alte Steuern hinterzogen hat. Nun entscheidet der Stadtrat, welcher Gastronom in den Wirte-Olymp aufsteigt. Dort herrscht helle Aufregung.<br>\nNoch begehrter und h&auml;rter umk&auml;mpft als der Job des Landesvaters oder eine Dauerkarte in der Allianz-Arena ist in M&uuml;nchen nur eines: ein Bierzelt auf dem Oktoberfest. Um den feierw&uuml;tigen Menschenmassen das Erleben und &Uuml;berleben im Zelt m&ouml;glich zu machen, m&uuml;ssen die Wirte eine logistische Meisterleistung vollbringen. Entsch&auml;digt werden sie durch das Gesch&auml;ft ihres Lebens.<br>\nDer Handel mit dem Rausch bringt den Zeltbetreibern laut einer Studie der M&uuml;nchner Tourismusbeh&ouml;rde 120 Millionen Umsatz pro Oktoberfest ein. Die wohlhabenden Mitglieder der &ldquo;Vereinigung der Wiesnwirte&rdquo; sind nicht nur die folkloristischen Aush&auml;ngeschilder der Stadt, sondern auch Teil eines exklusiven Zirkels, Mitglieder einer verschworenen Gemeinschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/wahl-eines-neuen-wiesn-wirts-siegfried-able-ist-favorit-a-966190.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung HR:<\/strong> K&ouml;nnte es sein, dass die &bdquo;Spezi&ldquo;-&Ouml;konomie l&auml;ngst auch in der Bayerischen SPD angekommen ist?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Linke nennt ARD-Pl&auml;ne f&uuml;r TV-Duell unzureichend<\/strong><br>\nDer Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Linkspartei, Matthias H&ouml;hn, an ARD und ZDF appelliert, &raquo;noch einmal ernsthaft &uuml;ber ihre geplante Berichterstattung zur Europawahl&laquo; nachzudenken. Im Sozialen Netzwerk Facebook sagte H&ouml;hn, es sei &raquo;absolut unzureichend und &uuml;berdies an Langeweile nicht zu &uuml;berbieten&laquo;, wenn im Hauptprogramm &raquo;allein die beiden Kandidaten von Konservativen und Sozialdemokraten aufeinandertreffen&laquo;. H&ouml;hn weiter: &raquo;Wor&uuml;ber sollen die Spitzen von Union und SPD eigentlich streiten?&laquo; Der Linkenpolitiker kritisierte, dass die Kandidaten der anderen politischen Lager wie zum Beispiel der Linken oder der Gr&uuml;nen &raquo;stattdessen in die Spartenkan&auml;le verlegt werden sollen&laquo;. Dies sage &raquo;viel &uuml;ber die Herren Entscheider in ARD und ZDF aus&laquo;.<br>\nAm 15. Mai ist zwar ein TV-Duell aller europ&auml;ischenSpitzenkandidaten geplant &ndash; dieses soll aber nur auf dem Spartensender Phoenix &uuml;bertragen werden. Im Hauptprogramm k&ouml;nnen sich ausschlie&szlig;lich die Spitzenkandidaten der Europ&auml;ische Volkspartei, Jean-Claude Juncker, und der Sozialdemokratische Partei Europas, Martin Schulz, pr&auml;sentieren. Der Marktanteil von Phoenix liegt nur bei etwa einem Prozent. Die Jungen Europ&auml;ischen F&ouml;rderalisten haben inzwischen eine Petition im Internet gestartet, die bereits mehr als 10.000 Unterst&uuml;tzer gefunden hat, darunter die Europapolitiker Sven Giegold von den gr&uuml;nen und die sozialdemokratische Europakandidatin Sylvia-Yvonne Kaufmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/931187.linke-nennt-ard-plaene-fuer-tv-duell-unzureichend.html\">neues deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Duell<\/strong><br>\nDer Film &ldquo;Die Spiegel-Aff&auml;re&rdquo; von Roland Suso Richter kapriziert sich auf den Gegensatz zwischen Rudolf Augstein und dem ehemaligen Verteidigungsminister Franz Josef Strau&szlig;. Worum es 1962 aber tats&auml;chlich ging, f&auml;llt in dem ARD-Film unter den Tisch.<br>\nAm Abend des 26. Oktober 1962 besetzte die Staatsgewalt die Redaktionsr&auml;ume des Spiegel in Hamburg. Es begann die sogenannte Spiegel-Aff&auml;re. F&uuml;r den jungen westdeutschen Rechtsstaat war es eine Bew&auml;hrungsprobe. Was war wichtiger: der Staat oder die B&uuml;rgerrechte und im Besonderen die Pressefreiheit? Die Aff&auml;re war ein Markstein in der Geschichte der Bundesrepublik. Bekanntlich ging sie gut aus. So wie auch die Watergate-Aff&auml;re gut ausging, n&auml;mlich im Sinn der amerikanischen Verfassung.<br>\nDie Watergate-Aff&auml;re von 1972 wurde schon 1976 verfilmt. Alan Pakulas Die Unbestechlichen gewann vier Oscars und setzte Ma&szlig;st&auml;be. Seither meint die Welt zu wissen, wie engagierte Journalisten auftreten. Der Film Die Spiegel-Aff&auml;re &ndash; mehr als f&uuml;nfzig Jahre post festum gedreht &ndash; wirkt so, als habe der Regisseur Roland Suso Richter sich Die Unbestechlichen sehr gut angeschaut. In seinem Film sind es nicht blo&szlig; zwei Journalisten, Bob Woodward und Carl Bernstein, die dem Rechtsstaat zur Geltung verhelfen, es ist eine ganze Boygroup: f&uuml;hrende Redakteure des Spiegel und Rudolf Augstein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/verfilmung-der-spiegel-affaere-das-duell-1.1943773\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>The Piketty Panic  &ndash;  Die Piketty-Panik<\/strong><br>\n&ldquo;Le capital au XXIe siecle&rdquo;, das neue Buch des franz&ouml;sichen Wirtschaftswissenschaftlers Thomas Piketty, ist ein echtes Ph&auml;nomen. Es gibt andere B&uuml;cher &uuml;ber wirtschaftliche Gegebenheiten, die Bestseller sind, aber M. Pikettys Beitrag ist eine wissenschaftliche Untersuchung, die die &ouml;ffentliche Debatte so stark ver&auml;ndert wie sonst nur sehr wenige. Und die Konservativen geraten in Panik. So warnt James Pethokoukis vom American Enterprise Institute im National Review, M. Pikettys Arbeit  m&uuml;sse widerlegt werden, sonst &ldquo;werde sie sich unter den Intellektuellen verbreiten und das wirtschaftspolitische Feld formen, auf dem alle k&uuml;nftigen politischen K&auml;mpfe ausgetragen werden&rdquo;.<br>\nNun, viel Gl&uuml;ck dabei. Das wirklich Erstaunliche an der Debatte bis jetzt ist, dass es der Rechten offenbar nicht gelingt, stichhaltige Gegenargumente zu M. Pikettys Thesen zu finden. Stattdessen besteht ihre Reaktion in Beschimpfungen  &ndash; ganz speziell der Behauptung, M. Piketty sei ein Marxist, gerade so wie alle anderen, die Ungleichheit bei Einkommen und Besitz f&uuml;r ein wichtiges Thema halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/04\/25\/opinion\/krugman-the-piketty-panic.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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