{"id":21610,"date":"2014-05-02T09:10:30","date_gmt":"2014-05-02T07:10:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610"},"modified":"2015-11-09T12:06:05","modified_gmt":"2015-11-09T11:06:05","slug":"hinweise-des-tages-2119","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h02\">Snowden-Vernehmung: US-Sch&uuml;tzenhilfe f&uuml;r die Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h03\">Griechenland als Exempel: Wie die EU-Sparpolitik ein Gesundheitssystem ruiniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h04\">Zehn Jahre EU-Osterweiterung: Der Triumph des sanften Imperiums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h05\">Merkel will sich nach Europawahl um &ldquo;Agenda 2020&rdquo; k&uuml;mmern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h06\">Geplantes Freihandelsabkommen TTIP: EU-Parlament winkt Sonderrechte f&uuml;r Gro&szlig;konzerne durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h07\">Den Index auf den Index setzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h08\">Staatliche Schulden jetzt zur&uuml;ckzahlen &ndash; Welch ein gef&auml;hrlicher Unsinn!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h09\">Who&rsquo;s Got the Political Will to Save the Middle Class?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h10\">Versicherer Ergo war seit Jahren vor Infinus gewarnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h11\">Bundeswehr-Auslandseins&auml;tze: Weniger Mitsprache durch das Parlament?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h12\">Der Aufstand der Satten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h13\">Paul Krugman: High Plains Moochers  &ndash;  High-Plains-Schnorrer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h14\">Rechtspopulismus in Europa: Gr&uuml;nde und Hintergr&uuml;nde<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Verdruckste Vollzugsgehilfen der USA<\/strong><br>\nWenn der EU eine Entscheidung unangenehm ist, dann trifft sie sie auf Botschafterebene, sozusagen unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit. So war es nun auch bei der dritten Sanktionsrunde gegen Russland. Nicht die 28 Au&szlig;enminister und schon gar nicht die Staats- und Regierungschefs &ndash; also die Merkels und Camerons dieses Kontinents &ndash; fassten den Beschluss, die F&uuml;hrung in Moskau erneut wegen der Ukrainekrise zu bestrafen. Nein, es waren die ebenso unbekannten wie unauff&auml;lligen Br&uuml;sseler Botschafter, die im schriftlichen Umlaufverfahren &ndash; also ohne Aussprache &ndash; 15 neue Namen auf ihre Sanktionsliste setzten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41617\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Putin kritisiert Milit&auml;rbeobachter<\/strong><br>\nDer Auftrag der Milit&auml;rbeobachter bleibt weiter unklar, auch die zivile OSZE-Mission berichtet aus der Ostukraine, u.a. vom Rechten Sektor. Auf dem Maidan gab es gestern ein Gerangel zwischen Maidan-Aktivisten und Anh&auml;ngern des Rechten Sektors.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41628\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Spott der Putin-Fl&uuml;sterin Krone-Schmalz<\/strong><br>\nWie kann die Krise in der Ostukraine gel&ouml;st werden? Anne Wills G&auml;ste verfolgten unterschiedliche Ans&auml;tze. Die ehemalige ARD-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz zeigte viel Verst&auml;ndnis f&uuml;r Putin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/fernsehen\/article127491573\/Der-Spott-der-Putin-Fluesterin-Krone-Schmalz.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser O.B.:<\/strong> Jetzt ist &ldquo;Putinversteher&rdquo; wohl schon durch, also mu&szlig; schnell ein neuer Kampfbegriff her: &ldquo;Putin-Fl&uuml;sterin&rdquo;&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Juschtschenkos Mythen<\/strong><br>\nMit einer &ouml;ffentlichen Gedenkveranstaltung haben am letzten Wochenende mehrere hundert Menschen im westukrainischen Lwiw der Gr&uuml;ndung der Waffen-SS-Division &ldquo;Galizien&rdquo; gedacht. Die Veranstaltung setzt die sich neu verdichtende Tradition &auml;hnlicher SS-Ehrungen auch in anderen St&auml;dten der Westukraine fort, an denen sich mehrmals Politiker der Regierungspartei Swoboda beteiligt haben. Die SS-Ehrungen kn&uuml;pfen an das Erstarken des Kultes um die fr&uuml;heren NS-Kollaborateure von der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) an, den der 2005 ins Amt gekommene ukrainische Pr&auml;sident Wiktor Juschtschenko systematisch gef&ouml;rdert hat.<br>\nJuschtschenko, prowestlich, eng mit Berlin kooperierend, habe ab 2005 &ldquo;eine umfassende historische Mythenbildung in der Ukraine&rdquo; betrieben, berichtet der Historiker Per Anders Rudling (Lund University) im Gespr&auml;ch mit german-foreign-policy.com. Dazu habe &ldquo;ein umfangreicher Kult zugunsten der OUN, der UPA&rdquo; und ihrer F&uuml;hrer, insbesondere Stepan Bandera, geh&ouml;rt. Juschtschenko sei damit auf Protest gesto&szlig;en &ndash; in der Ost-Ukraine und in Polen, das mehr als 90.000 Opfer des UPA-Terrors zu beklagen hatte. Berlin hingegen lie&szlig; Juschtschenko aus geostrategischen Gr&uuml;nden gew&auml;hren &ndash; und leitete ab Anfang 2012 sogar selbst eine immer engere Zusammenarbeit mit den OUN-Verehrern von der Partei Swoboda ein. Absehbares Ergebnis: Die forcierte Spaltung der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58853\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukraine-Desinformation: Beschwerde beim Rundfunkrat<\/strong><br>\nDer ehemalige &ldquo;Tagesschau&rdquo;-Redakteur, Publizist und Autor Volker Br&auml;utigam hat beim Rundfunkrat des NDR Beschwerde wegen der desinformierenden Berichterstattung &uuml;ber die Festnahme von Nato-Milit&auml;rbeobachtern in der Ukraine eingereicht. Die Redaktion ARD-aktuell mit Sitz in Hamburg behaupte den Tatsachen widersprechend, die Gefangenen seien Teilnehmer einer &ldquo;OSZE-Mission&rdquo; gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.ruvr.ru\/2014_05_01\/Ukraine-Desinformation-Beschwerde-beim-Rundfunkrat-1042\/\">Radio Stimme Russlands<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Snowden-Vernehmung: US-Sch&uuml;tzenhilfe f&uuml;r die Bundesregierung<\/strong><br>\nDie Bundesregierung setzt den NSA-Untersuchungsausschuss mit einem Rechtsgutachten aus den USA unter Druck, um eine Vernehmung von Edward Snowden offenbar zu verhindern. Selbst Abgeordnete der Regierungsparteien sind emp&ouml;rt. [&hellip;]<br>\nIn ihrem Gutachten bauen die Juristen dar&uuml;ber hinaus eine Drohkulisse auf. Die deutschen Abgeordneten k&ouml;nnten sich demnach nicht mehr sicher sein, ob sie bei der n&auml;chsten US-Reise nicht vielleicht in Haft genommen werden. Die Immunit&auml;t der Bundestagsabgeordneten werde m&ouml;glicherweise in den USA anerkannt. Die Vereinigten Staaten seien &ldquo;aber nicht dazu verpflichtet&rdquo;.<br>\nDie Mitglieder des Untersuchungsausschusses reagierten ver&auml;rgert. &ldquo;Mich wundert schon sehr, dass hierzu &uuml;berhaupt eine US-Anwaltskanzlei beauftragt wurde&rdquo;, sagt SPD-Obmann Christian Flisek auf SPIEGEL-Anfrage. Der Ausschuss jedenfalls habe nicht darum gebeten und werde sich dadurch auch &ldquo;nicht behindern&rdquo; lassen. [&hellip;]<br>\nDie US-Juristen beurteilen dagegen schon die Vereinbarung, Snowden zu befragen, kritisch. Bereits das stelle eine &ldquo;kriminelle Verabredung&rdquo; dar. Ob er in Deutschland, Russland oder woanders vernommen wird, spielt aus Sicht der Gutachter keine Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/edward-snowden-befragung-durch-nsa-untersuchungsausschuss-a-967144.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das ist wirklich ein starkes St&uuml;ck. Wenn man davon ausgeht, dass die NSA auf deutschem Boden Straftaten begangen hat, erinnert das hier geschilderte Gebaren der Bundesregierung schon stark an Strafvereitelung im Amt. F&uuml;r mich ist es absolut unverst&auml;ndlich, dass dieser handfeste Skandal in der &Ouml;ffentlichkeit offenbar gar nicht mehr wahrgenommen wird.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Heribert Prantl: Snowden und das Staatswohl<\/strong><br>\nAngela Merkel bringt den Amerikanern ein Gastgeschenk mit: Der Aufkl&auml;rer Edward Snowden soll nicht vor dem NSA-Untersuchungsausschuss in Deutschland vernommen werden. Die daf&uuml;r notwendigen Papiere will man ihm nicht geben. So verlange es, sagt die Bundesregierung, das deutsche Staatswohl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nsa-affaere-snowden-und-das-staatswohl-1.1947842\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland als Exempel: Wie die EU-Sparpolitik ein Gesundheitssystem ruiniert<\/strong><br>\nIm April 2012 wurde in Griechenland ein Gesetz verabschiedet, das es dem Gesundheitsministerium erm&ouml;glicht, B&uuml;rger auf Geschlechtskrankheiten zu testen &ndash; auch ohne deren Einwilligung. Das neue Gesetz war eine Reaktion auf Berichte von Krankenh&auml;usern und Arztpraxen in ganz Griechenland, wonach die Zahl der HIV-Neuinfektionen allein zwischen Januar und Mai 2011 um 52 Prozent emporgeschnellt war. Einen derart drastischen Anstieg hatte es seit mehr als zehn Jahren in keinem westeurop&auml;ischen Land gegeben. Die Nachricht von der HIV-Epidemie in Griechenland machte international Schlagzeilen. Da die hart umk&auml;mpften griechischen Parlamentswahlen unmittelbar bevorstanden, sah sich der griechische Gesundheitsminister Andreas Loverdos gezwungen zu reagieren. Das Ergebnis war eine Strategie, die historisch betrachtet in fast allen L&auml;ndern funktioniert hat, die mit der Epidemie einer sexuell &uuml;bertragbaren Krankheit konfrontiert waren: Man schiebt die Schuld den Schw&auml;chsten in die Schuhe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2014\/mai\/griechenland-als-exempel\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zehn Jahre EU-Osterweiterung: Der Triumph des sanften Imperiums<\/strong><br>\nVor zehn Jahren traten acht osteurop&auml;ische Staaten der EU bei. Begleitet von vielen &Auml;ngsten, gerade auch in Deutschland. Heute steht fest: Mit der Osterweiterung ist ein kleines Wunder gegl&uuml;ckt. Europa braucht dringend mehr davon.<br>\nEs war die gr&ouml;&szlig;te Landnahme in der Geschichte des sanften Imperiums. Vor zehn Jahren, in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2004, traten auf einen Schlag acht osteurop&auml;ische Staaten der Europ&auml;ischen Union bei, dazu noch die beiden Inselrepubliken Zypern und Malta.<br>\nGro&szlig; waren damals auch die Sorgen, gerade in Deutschland: Osteurop&auml;ische Billigl&ouml;hner w&uuml;rden den deutschen Arbeitsmarkt &uuml;berschwemmen, heimische Unternehmen reihenweise unter der Dumping-Konkurrenz aus Polen und Tschechien zusammenbrechen. Die EU insgesamt w&uuml;rde mit 25 statt 15 Mitgliedern unregierbar werden. Und unfinanzierbar, denn nat&uuml;rlich gehe es den Osteurop&auml;ern vor allem darum, an die Fleischt&ouml;pfe der Agrarsubventionen und Strukturfonds zu gelangen. &Uuml;berhaupt, viel zu schnell komme die Mitgliedschaft, die noch wackeligen Demokratien im Osten m&uuml;ssten erst einmal ihre Flegeljahre hinter sich bringen.<br>\nKeine dieser Bef&uuml;rchtungen ist wahr geworden. Stattdessen begann vor zehn Jahren eine der ganz gro&szlig;en europ&auml;ischen Erfolgsgeschichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eu-osterweiterung-nicht-schaedlich-fuer-deutschen-arbeitsmarkt-a-966951.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Oh je, mehr Propaganda geht nicht. Man kann ja einmal die B&uuml;rger Griechenlands fragen wie sanft sie die Vorgaben der Troika empfinden. Und das sind echte Erfolgsgeschichten: &ldquo;&hellip; und sich das kleine Wunder bewusst zu machen, dass eine halbe Milliarde EU-B&uuml;rger von Lissabon bis an die russische Grenze reisen k&ouml;nnen, ohne einmal ihren Personalausweis vorzuzeigen. Auf jeder Station dieser Reise k&ouml;nnen sie zudem bedenkenlos Wasser aus der Leitung trinken, denn das ist selbstverst&auml;ndlich gem&auml;&szlig; EU-Trinkwassernorm aufbereitet worden.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Merkel will sich nach Europawahl um &ldquo;Agenda 2020&rdquo; k&uuml;mmern<\/strong><br>\nCDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel will sich um den Vorschlag von j&uuml;ngeren Abgeordneten zu einer &ldquo;Agenda 2020&rdquo; erst nach der Europawahl k&uuml;mmern. Merkel habe in der Sitzung des Bundesvorstands am Montag in Berlin zum Ausdruck gebracht, dass sie das Anliegen unterst&uuml;tze, sagte CDU-Generalsekret&auml;r Peter Tauber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/merkel-will-sich-nach-europawahl-um-agenda-2020-kuemmern-2106582.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Geplantes Freihandelsabkommen TTIP: EU-Parlament winkt Sonderrechte f&uuml;r Gro&szlig;konzerne durch<\/strong><br>\nGegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA, kurz TTIP, regt sich gro&szlig;er Widerstand. Das umstrittene Thema spielt vor der Europawahl Ende Mai eine wichtige Rolle. Was viele B&uuml;rger vor allem erz&uuml;rnt, sind die geplanten Sonderrechte f&uuml;r internationale Gro&szlig;konzerne &ndash; nichts anderes sind die sogenannten Investor-Staat-Schiedsgerichtsverfahren, die sowohl die USA als auch die EU-Regierung gern in dem Abkommen verankern wollen. Investoren bekommen so die M&ouml;glichkeit, fernab nationaler Gerichte Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn die etwa sch&auml;rfere Umwelt- und Sozialgesetze zum Schutz ihrer B&uuml;rger einf&uuml;hren.<br>\nDie Erfahrung mit bereits abgeschlossenen Wirtschaftsabkommen zeigt, dass die undurchsichtigen Sonderrechte von Konzernen immer h&auml;ufiger missbraucht werden, etwa um unternehmerische Risiken auf die Allgemeinheit, also die Steuerzahler, abzuw&auml;lzen. Selbst die Bundesregierung h&auml;lt die umstrittenen Schutzklauseln f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssig: &ldquo;Zwischen den USA und der EU ist das nicht erforderlich, da beide Partner hinreichenden Rechtsschutz vor nationalen Gerichten gew&auml;hren&rdquo;, hei&szlig;t es im Berliner Wirtschaftsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/geplantes-freihandelsabkommen-ttip-eu-parlament-winkt-sonderrechte-fuer-grosskonzerne-durch-1.1947133\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Investitionsschutz im Freihandelsabkommen TTIP: Europa vor Gericht<\/strong><br>\nWie einst nur Bananenrepubliken: Konzerne verklagen immer h&auml;ufiger auch reiche Staaten, wenn ihnen deren Politik nicht passt. Auch deutsche Firmen nutzen die Schiedsgerichte gern, die Knackpunkt der Freihandels-Verhandlungen geworden sind. Es geht um Solarstrom, Raumfahrt &ndash; und um den Kampf der Krisenl&auml;nder gegen ihren Untergang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/investitionsschutz-im-freihandelsabkommen-ttip-europa-vor-gericht-1.1947266\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Den Index auf den Index setzen<\/strong><br>\nLetzte Woche war mal wieder ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex-Zeit. Jetzt hat er sich mal wieder aufgehellt: Wirtschaft und Politik geben sich erleichtert. Dabei hat der Index mehr mit dem Orakel von Delphi gemeinsam als mit Wirtschaftsforschung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/931574.den-index-auf-den-index-setzen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Staatliche Schulden jetzt zur&uuml;ckzahlen &ndash; Welch ein gef&auml;hrlicher Unsinn!<\/strong><br>\nEs war ja klar: Kaum macht der Staat in Deutschland keine Schulden mehr, kommt die Kritik, das reiche nicht aus. Jetzt m&uuml;ssten Schulden zur&uuml;ckgezahlt, der Schuldenstand also abgebaut werden. Wenn nicht jetzt, wann dann?<br>\nSo schreibt Spiegel-Online: &bdquo;Eigentlich m&uuml;sste der Bund in wirtschaftlich erfolgreichen Zeiten Schulden zur&uuml;ckzahlen &ndash; wann sonst?&ldquo; Zun&auml;chst bleibt unerfindlich, wo die wirtschaftlich erfolgreichen Zeiten in einer Wirtschaft herkommen, die sich gerade zwei Jahre lang an einer Rezession vorbeigeschlichen hat und deren wichtigste Handelspartner auf einen Impuls aus Deutschland warten, weil sie in der tiefsten Rezession seit achtzig Jahren stecken. Auch m&uuml;sste sich in der Redaktion von Spiegel Online inzwischen herumgesprochen haben, dass es einen weltweiten Schuldnermangel gibt, weswegen die Zinsen inzwischen fast &uuml;berall auf Null gefallen sind. Macht es sich da wirklich so gut, wenn ausgerechnet der deutsche Staat, der als Schuldner im weltweiten Vergleich nur extrem niedrige Zinsen zahlen muss, auch noch als Sparer auftreten will?<br>\nAber die Sache mit der R&uuml;ckzahlung der Schulden im Aufschwung ist prinzipiell nicht so einfach. Man macht den Keynesianern immer den Vorwurf, sie machten liebend gerne Schulden in der Rezession, verg&auml;&szlig;en aber stets die R&uuml;ckzahlung im Aufschwung. Doch ist jetzt wirklich der richtige Moment, den deutschen Staat zum Sparen zu bewegen? In allen Prognosen zur deutschen Wirtschaftsentwicklung wird jedenfalls davon ausgegangen, dass die deutschen privaten Haushalte versuchen, auch in diesem Jahr eine Summe zus&auml;tzlich zu sparen, die in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 150 Mrd. Euro liegt. Zudem kann von einer boomenden Investitionst&auml;tigkeit der Unternehmen, die mit der Aufnahme von Schulden finanziert w&uuml;rde, nicht die Rede sein. Unter solchen Umst&auml;nden ist die Forderung im Spiegel l&auml;cherlich und gef&auml;hrlich zugleich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/staatliche-schulden-jetzt-zurueckzahlen-welch-ein-gefaehrlicher-unsinn\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Who&rsquo;s Got the Political Will to Save the Middle Class?<\/strong><br>\nThe changes that are necessary to arrest this decline are so fundamental that they virtually require a new political order.<br>\nIt&rsquo;s not easy being president during an epoch of downward mobility for the American people. The shrinking of the middle class&ndash;a phenomenon to which Americans are historically unaccustomed, most particularly during recoveries&ndash; depresses the president&rsquo;s popularity, drags down that of his party, and generally plays hell with incumbents&rsquo; election prospects.<br>\nThat the American people are downwardly mobile was underscored this weekend by a report from the National Employment Law Project demonstrating that while lower-wage jobs accounted for just 22 percent of the jobs lost during the recession, they account for 44 percent of the jobs created since the recession ended in 2010. Middle-wage jobs, by contrast, accounted for 37 percent of the jobs lost during the recession, but just 26 percent of the jobs created since. Median annual household income is still roughly $4,000 beneath its level before the recession started.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/prospect.org\/article\/whos-got-political-will-save-middle-class#.U2FqR5SdbTE.email\">The American Prospect<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Der Autor schreibt von der Notwendigkeit, &ldquo;to re-legalize collective bargaining&rdquo;. Das ist ein vollkommener Quatsch, denn Tarifvertr&auml;ge sind seit Jahrzehnten vollkommen legal. Ich habe den Autor um Kl&auml;rung gebeten, aber keine Antwort von ihm bekommen. James Galbraith, dem ich eine Kopie meiner Mail geschickt habe, antwortete, dass das wom&ouml;glich ein schlampiger Hinweis auf sog. &ldquo;Right-to-Work&rdquo;-Gesetze sein k&ouml;nnte (&ldquo;No, doesn&rsquo;t [make sense] to me either, unless a sloppy reference to right-to-work laws&rdquo;). Das war auch meine Vermutung. Dummerweise passt diese Formulierung zu den g&auml;ngigen Vorurteilen vieler Deutschen, dass amerikanische Gewerkschaften keine Rechte haben, bzw. dass es in den USA keine Koalitionsfreiheit gebe. Das ist einfach dummes Zeug. Ansonsten ein guter Artikel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Versicherer Ergo war seit Jahren vor Infinus gewarnt<\/strong><br>\nEin Provisionskarussell trug dazu bei, Infinus-Zahlen aufzubl&auml;hen. Die Illusion platzte, viele Sparer bangen um ihr Geld. Nun stellt sich heraus: Versicherer Ergo war seit Jahren vor Deals mit der Finanzfirma gewarnt.<br>\nDer D&uuml;sseldorfer Versicherungskonzern Ergo hat bis in den Herbst 2013 Millionengesch&auml;fte mit der Skandalfirma Infinus betrieben &ndash; trotz interner Warnungen. Das berichtet die digitale Tageszeitung &bdquo;Handelsblatt Live&ldquo; unter Berufung auf einen Berichtsentwurf der Ergo-Konzernrevision und Aussagen beteiligter Personen. Sehenden Auges n&auml;hrte Ergo demnach mit &uuml;ber 70 Millionen Euro ein Provisionskarussell der Infinus-Gruppe, mit dem das Dresdner Unternehmen laut Staatsanwaltschaft Anleger betrogen haben soll. Schon im Jahr 2002 hatte die Ergo-Tochter Victoria Leben einen Detektiv engagiert, um das Gesch&auml;ftsmodell eines Unternehmens der Infinus-Firmengruppe zu &uuml;berpr&uuml;fen. Der Ermittler warnte unter anderem davor, dass es sich um Geldw&auml;sche handeln k&ouml;nnte. Doch die Gesch&auml;fte liefen weiter. Auch Warnungen eines Risiko-Managers der Ergo im Jahr 2012 blieben folgenlos. Er hatte mehrfach darauf hingewiesen, dass die Gesch&auml;ftsbeziehung ein Reputationsrisiko berge. Auch die Frage nach Konflikten mit gesetzlichen Vorschriften sei gestellt worden. Obwohl jahrelang immer wieder &uuml;ber die Risiken der Infinus-Deals gesprochen wurde, schloss Ergo weitere Vertr&auml;ge in Millionenh&ouml;he mit der Finanzfirma, den letzten am 1. Oktober 2013, wenige Wochen bevor die Staatsanwaltschaft Dresden mit einer Razzia bei Infinus dem Gesch&auml;ft ein Ende bereitete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/recht-steuern\/anleger-und-verbraucherrecht\/anlegerbetrug-versicherer-ergo-war-seit-jahren-vor-infinus-gewarnt\/v_detail_tab_print\/9825062.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung M.B.:<\/strong> Vielen Dank. Die Beitragszahler\/innen und die Steuerzahler\/innen d&uuml;rfen das Provisionskarussel von &uuml;ber 70 Millionen Euro bezahlen. Die Beitrags- und Steuerzahler\/innen bezahlen aber bereits seit Jahren bombastische Provisionen und Vertriebs- und Werbekosten sowie illustre Reisen nach Budapest, Jamaica und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14457\">andere sch&ouml;ne Orte<\/a>. Was macht eigentlich der Aufsichtsrat der ERGO-Versicherungsgruppe bei solchen Misst&auml;nden? Was zum Beispiel macht das Mitglied des Aufsichtsrates <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11081\">Prof. Bernd Raffelh&uuml;schen<\/a> hier ganz konkret?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundeswehr-Auslandseins&auml;tze: Weniger Mitsprache durch das Parlament?<\/strong><br>\nDer Bundestag muss bewaffneten Eins&auml;tzen der Bundeswehr zustimmen. Das hat vor 20 Jahren das Bundesverfassungsgericht entschieden. Immer wieder ist zu h&ouml;ren, dadurch werde eine schnelle Reaktion der NATO im Krisenfall verhindert. In der vergangene Woche hat sich eine Kommission konstituiert, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen soll. Die Oppositionsparteien bef&uuml;rchteten eine Schw&auml;chung der Parlamentsrechte, und haben es daher abgelehnt, sich an diesem Gremium zu beteiligen. Reinhard Mutz berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/themen\/Bundeswehr1\/mutz.html\">AG Friedensforschung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Aufstand der Satten<\/strong><br>\nDrei&szlig;igtausend marschierten zum Kanzleramt, unter dem Banner mit der Aufschrift &ldquo;Wir haben es satt!&rdquo; Und wie in den letzten Jahren war es ein bunter Zug: Manche trugen Schweinemasken, andere hatten sich als K&uuml;ken verkleidet oder trugen Hahnenk&auml;mme. &ldquo;Streicheln, nicht essen&rdquo; war da zu lesen, oder &ldquo;Artgerecht statt ungerecht&rdquo;, oder &ldquo;Bauernh&ouml;fe statt Agrarfabriken&rdquo;. Imker lie&szlig;en Bienen aus Pappmach&eacute; fliegen und einer wollte &ldquo;Marmelade f&uuml;r alle&rdquo;. Die Demonstranten forderten von der Regierung eine Umkehr in der Agrar-, Ern&auml;hrungs- und Wirtschaftspolitik. Drei&szlig;igtausend. Mehr als der DGB am 1. Mai auf die Stra&szlig;e bringt. Aber der Zug hatte sehr viel mit dem 1. Mai zu tun. Auch wenn nicht gegen Arbeitslosigkeit, f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne und soziale Sicherheit demonstriert wurde. Es ging um Arbeit, und das grunds&auml;tzlich.<br>\nArbeit, so schrieben es die Sozialdemokraten 1875 in ihr Gothaer Gr&uuml;ndungsprogramm, Arbeit ist die Quelle alles Reichtums und der Kultur. Postwendend kam ein emp&ouml;rter Brief aus London von Urvater Marx. &ldquo;Die Arbeit ist nicht die Quelle alles Reichtums. Die Natur&rdquo; , schrieb Marx, &ldquo;ist ebenso sehr die Quelle der Gebrauchswerte&rdquo;; der Kampf der Arbeiterbewegung m&uuml;sse sich deshalb nicht nur gegen das &ldquo;Monopol der Kapitalistenklasse&rdquo; an den Arbeitsmitteln richten, sondern ebenso gegen die Grundeigent&uuml;mer als Monopolisten der Lebensquellen, des Grund und Bodens. Arbeit, so steht es im &ldquo;Kapital&rdquo;, Arbeit ist &ldquo;Stoffwechsel mit der Natur&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/konsum-der-aufstand-der-satten.1184.de.html?dram:article_id=284119\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.B.:<\/strong> Greffraths Essay ist sehr klug und vor allem weitsichtig. Es geht nicht prim&auml;r um einen verordneten Veganismus. Es geht vielmehr um die grundlegendere Frage, wie wir zuk&uuml;nftig leben wollen und &ndash; vielleicht nicht allzu vermessen &ndash; wie wir &uuml;berhaupt &uuml;berleben k&ouml;nnen. Diese Frage ist Sprengstoff wie kein anderer, denn zur Diskussion steht, wie weit wir uns unsere Lebensweise vorschreiben lassen wollen, wie weit also wir zuk&uuml;nftig unsere Freiheit beschneiden, um sie letztlich zu erhalten. Viel Pathos, ja, aber angebracht!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Paul Krugman: High Plains Moochers  &ndash;  High-Plains-Schnorrer<\/strong><br>\nEigentlich ist es ja schon bedauerlich, dass Cliven Bundy  &ndash;  der Rancher, der zum Helden der Rechten wurde, als er sich weigerte, Geb&uuml;hren f&uuml;r das Grasen seiner Tiere auf bundesstaatlichem Land zu zahlen und Bewaffnete zur Unterst&uuml;tzung seiner Weigerung mitbrachte  &ndash;  sich nun als simpler Rassist herausgestellt hat. Warum bedauerlich? Weil seine Tiraden den Konservativen einen einfachen Ausweg er&ouml;ffent haben, sich von seinen Aktivit&auml;ten zu distanzieren, ohne sich der Tatsache stellen zu m&uuml;ssen, dass ihre gesamte Bewegung eine so schrecklich falsche Wende genommen hat.<br>\nDenn im Zentrum dieser verfahrenen Situation stand eine Perversion des Freiheitskonzepts, das f&uuml;r nur zu viele der Rechten zunehmend gleichbedeutend mit der Freiheit der Reichen ist, zu tun, was  immer sie wollen, und zwar ohne R&uuml;cksicht auf die Auswirkungen auf andere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/04\/28\/opinion\/krugman-high-plains-moochers.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtspopulismus in Europa: Gr&uuml;nde und Hintergr&uuml;nde<\/strong><br>\nDroht Europa nach rechts zu rutschen? Nicht nur aktuelle Umfragen im Vorfeld der Europawahlen legen diese Bef&uuml;rchtung nahe. Schon in den letzten Jahren hatten Rechtspopulist\/inn\/en und extrem Rechte in verschiedenen L&auml;ndern unseres Kontinents beachtliche Wahlerfolge errungen.<br>\nEinige Beispiele: In Griechenland zog 2012 mit der &ldquo;Goldenen Morgenr&ouml;te&rdquo; eine offen neonazistische Partei gleich zweimal ins nationale Parlament ein. Im ersten Wahlgang der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen erreichte Marine Le Pen, Kandidatin des Front National (FN), 17,9 Prozent der Stimmen, dies war das beste jemals erzielte Ergebnis eines FN-Pr&auml;sidentschaftskandidaten. Bei den franz&ouml;sischen Parlamentswahlen im gleichen Jahr legte die Partei um &uuml;ber 9 Prozent zu und erreichte 13,6 Prozent. Bei den Nationalratswahlen in &Ouml;sterreich erhielten 2013 die rechte FP&Ouml; und das populistische Team Stronach um den Unternehmer Frank Stronach zusammen &uuml;ber 26 Prozent der Stimmen. In Ungarn l&auml;sst die Regierungspartei FIDESZ seit Jahren eine deutliche Abgrenzung gegen&uuml;ber der extrem rechten Jobbik vermissen, die 2010 mit 16,7 Prozent ins Parlament eingezogen war. Und auch in mehreren skandinavischen L&auml;ndern konnten die Rechten wiederholt &ndash; teilweise deutliche &ndash; Wahlerfolge erringen.<br>\nSieht man sich aktuelle Wahlumfragen wie auch die Ergebnisse zur&uuml;ckliegender Wahlen an, so f&auml;llt auf: Ein allgemeines Muster gibt es nicht. Rechtspopulistische und extrem rechte Parteien finden sowohl in Westeuropa als auch in Osteuropa Zulauf. Sie sind in nordeurop&auml;ischen L&auml;ndern wie auch in s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern zunehmend stark. Es gibt sie in Mitgliedstaaten des Euroraums wie auch in EU-Staaten au&szlig;erhalb dessen, es gibt sie in wirtschaftlich starken L&auml;ndern ebenso wie in Krisenl&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1343\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21610","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21610"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28437,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21610\/revisions\/28437"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}