{"id":21624,"date":"2014-05-02T15:24:18","date_gmt":"2014-05-02T13:24:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624"},"modified":"2014-05-02T15:24:18","modified_gmt":"2014-05-02T13:24:18","slug":"hinweise-des-tages-ii-151","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h02\">Wir brauchen einen europ&auml;ischen Marshallplan!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h03\">Ulrike Herrmann: Freihandel &ndash; Projekt der M&auml;chtigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h04\">Von der Finanzkrise auf dem falschen Fuss erwischt: Die Schw&auml;chen der modernen &Ouml;konomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h05\">Hydras neue K&ouml;pfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h06\">Spanien &ndash; Mit Vollgas in die Pleite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h07\">Vom Arbeitsmarktwunder zum Weltuntergang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h08\">Dr. Helge Peukert: &ldquo;Das Moneyfest&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h09\">Stephan Hebel &ndash; Protest der Zufriedenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h10\">Arbeitsmarkt im April 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h11\">Tarifeinheitsgesetz: Gewerkschafts-Allianz br&ouml;ckelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h12\">Mietwucher in K&ouml;ln  Auf der Suche nach den Profiteuren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624#h13\">Zu guter Letzt: Der Pudel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21624&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Assoziierungsabkommen von EU und Ukraine<\/strong><br>\nDer Teil des Assoziierungsabkommens, der Ende M&auml;rz in Br&uuml;ssel von der EU und der Ukraine unterzeichnet worden ist, sieht unter anderem Bestimmungen &bdquo;zur Intensivierung des Dialogs im Bereich der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, einschlie&szlig;lich der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP)&ldquo; vor. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (18\/1221) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18\/1083) schreibt, soll es dabei um einen &bdquo;vertieften Dialog zu den Themen Konfliktverh&uuml;tung und Krisenbew&auml;ltigung, regionale Stabilit&auml;t, Abr&uuml;stung und Nichtverbreitung sowie R&uuml;stungs- und Waffenausfuhrkontrolle&ldquo; gehen. Das Abkommen nenne als Ziel eine F&ouml;rderung &bdquo;der schrittweisen Ann&auml;herung in au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Fragen&ldquo;, enthalte aber keine konkreten Ma&szlig;nahmen.<br>\nDie Bundesregierung verweist zudem auf ein im Jahr 2008 in Kraft getretenes Rahmenabkommen zwischen EU und der Ukraine zur Beteiligung an der GSVP, das Grundfragen der Zusammenarbeit regele. Konkret habe das Land etwa Anfang des Jahres mit einer Fregatte an der EU-Operation &bdquo;EUNAVFOR Atalanta&ldquo; zur Bek&auml;mpfung der Piraterie vor der K&uuml;ste Somalias teilgenommen.<br>\nDie Zusammenarbeit des osteurop&auml;ischen Landes mit der Nato im Rahmen der &bdquo;Partnerschaft f&uuml;r den Frieden&ldquo;, die seit 1994 besteht, erstreckt sich &uuml;ber die &bdquo;Bereiche politischer Dialog, Beratung, Ausbildung, Standardisierung sowie Zusammenarbeit im Rahmen von Eins&auml;tzen&ldquo;, schreibt die Bundesregierung weiter. Die Ukraine habe &bdquo;bisher an fast allen Nato-gef&uuml;hrten Operationen teilgenommen und stellt regelm&auml;&szlig;ig Kr&auml;fte f&uuml;r die schnelle Eingreiftruppe&ldquo;. Um die Interoperabilit&auml;t der Streitkr&auml;fte sicherzustellen, sei die Ukraine eng in das &Uuml;bungsprogramm der Nato eingebunden und nehme an Standardisierungsma&szlig;nahmen teil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_05\/2014_221\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Ukraine war also schon eng in des &Uuml;bungsprogramm (sprich in die Man&ouml;ver) der Nato eingebunden, der Beitritt also nur noch eine Frage der Zeit.<br>\nEs gab &uuml;brigens schon ganz fr&uuml;h Besorgnisse &uuml;ber den zunehmenden Rechtsradikalismus in der Ukraine und Warnungen die Svoboda-Partei an der Regierung  zu beteiligen:<\/em><\/p>\n<p><strong>European Parliament resolution of 13 December 2012 on the situation in Ukraine:<\/strong><br>\n&hellip; Is concerned about the rising nationalistic sentiment in Ukraine, expressed in support for the Svoboda Party, which, as a result, is one of the two new parties to enter the Verkhovna Rada; recalls that racist, anti-Semitic and xenophobic views go against the EU&rsquo;s fundamental values and principles and therefore appeals to pro-democratic parties in the Verkhovna Rada not to associate with, endorse or form coalitions with this party &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?pubRef=-\/\/EP\/\/TEXT+TA+P7-TA-2012-0507+0+DOC+XML+V0\/\/EN\">European Parliament<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>IWF heizt Ukraine-Krise an<\/strong><br>\nDer IWF hat das gerade erst genehmigte Hilfsprogramm f&uuml;r die Ukraine in Frage gestellt. Kiew m&uuml;sse den Osten des Landes unter seine Kontrolle bringen, sonst werde die St&uuml;tzung wom&ouml;glich noch teurer.<br>\nDamit heizt der IWF, der die Ukraine eigentlich stabilisieren soll, den Konflikt mit den Separatisten im Osten weiter an. Allerdings anders, als dies einige Medien  darstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/iwf-heizt-ukraine-krise\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><strong>Putin im Alleingang<\/strong><br>\n&ldquo;Der Westen&rdquo;, deutsche PolitikerInnen und deutsche Medien reden sich den Mund fusselig &uuml;ber die Umarmung Schr&ouml;ders und Putins. Wer h&auml;tte gedacht, dass nach Sabine Adler, Marieluise Beck, Werner Schulz, Rebecca Harms, Kathrin G&ouml;ring-Eckhardt und vielen anderen MitstreiterInnen das Niveau noch einmal unterschritten werden k&ouml;nnte? Aber das war f&uuml;r die PolitikerInnen und JournalistInnen gar kein Problem. Der Spielraum nach unten erscheint geradezu unbegrenzt. Eine geistige Deflation sozusagen. So schnell kommt man gar nicht hinterher, den fallenden Intellekt zu messen, ihn &uuml;berhaupt noch zu messen. (&hellip;)<br>\nDa ist es schon fast niedlich, wie Marina Weisband, ehemalige Spitzenpolitikerin der Piraten, sich des Konfliktes annimmt. Denn soviel Naivit&auml;t hilft ihr ja vielleicht wirklich, wenn sie auch nicht zur &Uuml;berwindung des Konflikts beitragen kann.<br>\nWo bekommt man blo&szlig; eine so gro&szlig;e Couch und einen so wackeren Psychologen her, dass man die Beteiligten alle einmal gemeinsam drauf setzen und therapieren lassen, vorsichtig mit der Wirklichkeit in Ber&uuml;hrung bringen kann. H&ouml;chste Zeit w&auml;re es.<br>\nMarina Weisband zur Umarmung von Putin und Schr&ouml;der und ihr ultimativer L&ouml;sungsvorschlag zur &Uuml;berwindung der Ukraine-Krise, womit sie sich den Zutritt zu den kommenden Talk-Shows und Interviews gesichert haben d&uuml;rfte:<br>\n&ldquo;Das hat eine symbolische Ebene, die ich komplett falsch finde. Weil es eine, ja hast du gut gemacht Geste ist, und das ist komplett falsch, bei dem, was Putin zur Zeit tut. Er sch&uuml;rt diesen Konflikt, er k&ouml;nnte im Alleingang, dieser einzelne Mensch, diesen gesamten Konflikt beilegen, indem er mit dem Osten spricht, zum Osten spricht, zu den Menschen dort spricht. Das tut er nicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/04\/zitat-des-tagesmarina-weisband-putin-im-alleingang\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>It&rsquo;s not Russia that&rsquo;s pushed Ukraine to the brink of war<\/strong><br>\nThe attempt to lever Kiev into the western camp by ousting an elected leader made conflict certain. It could be a threat to us all [&hellip;]<br>\nThat might be more explicable if what is going on in eastern Ukraine now were not the mirror image of what took place in Kiev a couple of months ago. Then, it was armed protesters in Maidan Square seizing government buildings and demanding a change of government and constitution. US and European leaders championed the &ldquo;masked militants&rdquo; and denounced the elected government for its crackdown, just as they now back the unelected government&rsquo;s use of force against rebels occupying police stations and town halls in cities such as Slavyansk and Donetsk.<br>\n&ldquo;America is with you,&rdquo; Senator John McCain told demonstrators then, standing shoulder to shoulder with the leader of the far-right Svoboda party as the US ambassador haggled with the state department over who would make up the new Ukrainian government.<br>\nWhen the Ukrainian president was replaced by a US-selected administration, in an entirely unconstitutional takeover, politicians such as William Hague brazenly misled parliament about the legality of what had taken place: the imposition of a pro-western government on Russia&rsquo;s most neuralgic and politically divided neighbour.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2014\/apr\/30\/russia-ukraine-war-kiev-conflict\">The Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wir brauchen einen europ&auml;ischen Marshallplan!<\/strong><br>\nEinseitige K&uuml;rzungspolitik spaltet die Gesellschaft und gef&auml;hrdet die Demokratie.<br>\nDabei steht fest, dass rigorose K&uuml;rzungen in wesentlichen Wirtschafts- und Sozialbereichen  die weiteren Entwicklungsperspektiven der Mitgliedsl&auml;nder  bremsen und damit  die Zukunft der Menschen sowie die Integration in Europa gef&auml;hrden. Erforderlich sind vielmehr &ouml;ffentliche Ausgaben f&uuml;r einen umfassenden &bdquo;Marshallplan&rdquo; (wie zum Beispiel der Marshallplan des DGB) f&uuml;r wirtschaftliche Entwicklung, Besch&auml;ftigung, Bildung und Ausbildung. Dabei kann auch eine Kreditfinanzierung zweckm&auml;&szlig;ig und notwendig sein.<br>\nDie bitteren Folgen einer weiteren rigorosen und einseitigen K&uuml;rzungspolitik sind sinkende Steuereinnahmen, sinkende Einnahmen aus Erwerbseinkommen, ein geringeres Beitragsaufkommen bei den Sozialversicherungen und damit das Verspielen der Zukunft f&uuml;r uns und die nachkommenden Generationen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/europaeische-integration\/artikel\/wir-brauchen-einen-europaeischen-marshallplan-366\/\">Internationale Politik und Gesellschaft IPG<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Freihandel &ndash; Projekt der M&auml;chtigen<\/strong><br>\nDie Amerikaner und Europ&auml;er verhandeln &uuml;ber ein Freihandelsabkommen namens TTIP Aber warum eigentlich? Der Handel floriert doch schon. Gleichzeitig wird das eigentliche Handelshemmnis nicht angegangen: die Devisenspekulation, die die W&auml;hrungskurse extrem schwanken l&auml;sst und Exportg&uuml;ter ad hoc verteuert.<br>\nDie politische Obsession mit dem Freihandel l&auml;sst sich nicht verstehen, wenn man sich nur die aktuellen Verhandlungen ansieht, sondern man muss in die Geschichte zur&uuml;ckgehen. Die vergangenen 250 Jahre erkl&auml;ren, wie die Industriel&auml;nder reich wurden, warum die Entwicklungsl&auml;nder arm bleiben &ndash; und wieso der Freihandel nur den reichen L&auml;ndern n&uuml;tzt.<br>\nFreihandel ist eine Ideologie der M&auml;chtigen und kann ein sehr potentes Mittel sein, um Lobbyismus zu betreiben. Die Kritiker haben also Recht, wenn sie TTIP verhindern wollen.<br>\nTrotzdem sind manche Schlagworte falsch, mit denen die Aktivisten mobilisieren. Das ber&uuml;hmte &bdquo;Chlorh&auml;hnchen&ldquo; wird nicht kommen, vor dem so viele Verbraucher in Deutschland Angst haben. Die Strategie der Konzerne ist perfider: Die Lobbyisten werden versuchen, bestimmte Konsultationsverfahren durchzusetzen, die ihnen enormen Einfluss einr&auml;umen w&uuml;rden &ndash; auf zwei Kontinenten und damit weltweit.<br>\nTTIP ist ein spannendes Thema: Wie in einem Brennglas zeigt es, wie Kapitalismus funktioniert &ndash; und welche Macht die Politik trotzdem hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rosalux-europa.info\/userfiles\/file\/TTIP_UHerrmann.pdf\">Studie der Rosa Luxemburg Stiftung B&uuml;ro Br&uuml;ssel [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von der Finanzkrise auf dem falschen Fuss erwischt: Die Schw&auml;chen der modernen &Ouml;konomie<\/strong><br>\nSeit dem Ausbruch der Finanzkrise und der folgenden Rezession wird immer wieder konstatiert, dass &Ouml;konomen diese Entwicklung nicht vorhergesehen h&auml;tten. K&ouml;nigin Elizabeth II. fasste diesen beunruhigenden Umstand bereits im Herbst 2008 mit gespieltem Erstaunen in der Frage zusammen: &laquo;But why did nobody foresee this?&raquo; Der Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman bekr&auml;ftigt in einem seiner h&auml;ufigen Zeitungskommentare dieser Tage, dass &Ouml;konomen die Krise tats&auml;chlich nicht antizipiert h&auml;tten. Zwar verf&uuml;ge die &Ouml;konomie &uuml;ber die notwendigen theoretischen Werkzeuge, aber es habe an der genauen Beobachtung der realen Welt gefehlt, vor allem mit Blick auf das Vordringen der Schattenbanken. F&uuml;r ihn gab es kein konzeptionelles Scheitern, sondern nur einen Fall von vermeidbarer Kurzsichtigkeit.<br>\nAndrew Haldane, Exekutivdirektor der Bank von England f&uuml;r Finanzstabilit&auml;t, bef&uuml;rchtet, dass im Licht der Finanzkrise die Grundmauern der &Ouml;konomie nicht mehr als sehr stabil angesehen werden k&ouml;nnten. Zu diesen rechnet Haldane, der ab Juni Chef&ouml;konom der Notenbank sein wird, Adam Smiths &laquo;unsichtbare Hand&raquo;, dank der die am Eigeninteresse orientierten Aktivit&auml;ten jedes Individuums zu einem optimalen Ergebnis f&uuml;r die Gesellschaft f&uuml;hren, und die darauf aufbauenden fundamentalen Theoreme der modernen &Ouml;konomie und ihre &auml;sthetisch sch&ouml;nen Modelle der Rationalit&auml;t, Ordnung und des allgemeinen Gleichgewichts. Er schl&auml;gt vor, zu Adam Smith zur&uuml;ckzukehren, aber nicht zu &laquo;The Wealth of Nations&raquo; (1776), sondern zu einem fr&uuml;heren Werk, &laquo;The Theory of Moral Sentiments&raquo; (1759), das Kooperation statt Wettbewerb als einen Weg zur Bed&uuml;rfnisbefriedigung einer Gesellschaft beschreibt. Auch moderne experimentelle Forschung habe die Bedeutung von Fairness und Gegenseitigkeit in der Willensbildung von sozio&ouml;konomischen Systemen deutlich gemacht. W&auml;hrend diese Erkenntnisse keine &Uuml;berraschung f&uuml;r Soziologen und Anthropologen seien, stellten sie die Welt der &Ouml;konomen auf den Kopf. Bei Studenten und Professoren einer Reihe von Universit&auml;ten, nicht nur britischer, habe sich eine Bewegung f&uuml;r eine Reform der &Ouml;konomie und eine st&auml;rkere Ber&uuml;cksichtigung der Erkenntnisse anderer Wissenschaften entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/uebersicht\/finanzportal\/die-schwaechen-der-modernen-oekonomie-1.18291677?extcid=Newsletter_28042014_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Bericht, in dessen Vorwort Anrew Haldane seine Gedanken entwickelt, ist <a href=\"http:\/\/www.post-crasheconomics.com\/download\/778\/\">hier herunterzuladen [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a>. Der von der &ldquo;Post-Crash Economics Society&rdquo; herausgegebene Bericht &ldquo;Economics, Education and Unlearning&rdquo; thematisiert nicht nur das Versagen des herrschenden &ouml;konomischen Paradigmas in der Finanzkrise. Es wird auch beklagt, dass sich der Mainstream weitgehend von der Realit&auml;t abgewandt hat und f&uuml;r reale Probleme wie Klimawandel, Verm&ouml;gensungleichheit und Massenarbeitslosigkeit keine L&ouml;sungen anbieten, die die Gesellschaft von den Wirtschaftswissenschaften mit Recht erwartet. Victoria Chick, emeritierte Professorin f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften des UCL und Mitbegr&uuml;nderin der &ldquo;Post-Keynesian Economics Study Group&rdquo; schreibt vorab: &ldquo;Dies ist ein sehr wichtiger Bericht der Post-Crash Economics Society. Sie erforscht den bestehenden Lehrplan sorgf&auml;ltig und zeigt die beschr&auml;nkte, theoretische Monokultur auf, die nicht f&uuml;r nur den Lehrplan in Manchester, sondern f&uuml;r die meisten volkswirtschaftlichen Studieng&auml;nge in Gro&szlig;britannien und in der Tat in der Welt charakteristisch ist. Sie umrei&szlig;t einen Lehrplan, wie er nach ihrer Ansicht sein sollte: ein Programm, ausgerichtet auf die Behandlung der Probleme der heutigen Wirtschaft quer durch die Geschichte, mit der Vielfalt der Analysen, die im Laufe der Jahre entwickelt wurden.&rdquo; Im Bericht wird denn auch gefordert, die Studenten mit mehreren volkswirtschaftlichen Paradigmen zu konfrontieren.<br>\nAn den Ausf&uuml;hrungen Haldanes irritiert etwas, dass ein Zentralbanker auffordert, die Grundannahmen in der Volkswirtschaftslehre zu &uuml;berdenken. Es ist doch nicht nur der Herrschaft der Mainstream&ouml;konomie an den Universit&auml;ten zuzuschreiben, dass Zentralbanker in den USA oder auch Spanien oder Irland das Heraufkommen einer Immobilienkrise ignorierten. Das sind doch keine Studenten mehr gewesen, sondern erwachsene Menschen, die gerade in ihrer Funktion ein St&uuml;ck Realwelt mitbekommen haben d&uuml;rften. Dass die Immobilienpreise zu hoch waren und alle Welt in die Immobilien ging und Immobilienkredite sich bei den Banken h&auml;uften, die durch keinerlei realen Wert gedeckt waren, haben viele &Ouml;konomen berichtet. Dass die extremen Folgen nur von einigen Wenigen erkannt wurden, mag verst&auml;ndlich sein, aber dass Zentralbanker nicht mitbekommen haben, wie die Banken die Kredite verpackt hatten und global unter die Leute brachten, ist nur durch eine laxe Aufsicht und Denkfaulheit zu erkl&auml;ren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hydras neue K&ouml;pfe<\/strong><br>\nMit TISA kommt aus den USA gerade wieder ein Angriff auf die oft staatliche oder kommunale Infrastruktur der sogenannten Daseinsvorsorge. Kaum ist die im Zusammenhang mit der EU-Dienstleistungsrichtlinie geplante Forcierung einer Privatisierung der Wasserversorgung am Widerspruch europ&auml;ischer B&uuml;rger gescheitet, wird bekannt, dass das Thema in weit gr&ouml;&szlig;erem Umfang in Gemeinverhandlungen zwischen den USA, der EU und 21 kleineren Staaten erneut aufgelegt wird.<br>\nDer neue Kopf der Hydra nennt sich TISA, was f&uuml;r Trade in Services Agreement steht, auf deutsch: Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen. Initiiert wurde das Abkommen im Jahre 2011 von den USA und Australien. Inzwischen nennt sich die Gruppe der 23 beteiligten Staaten Really Good Friends of Services (RGF). Die Verhandlungen finden wie gewohnt weitgehend unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit statt und ihre Ergebnisse sollen dann in irgendeiner Form unter das Dach der Welthandelsorganisation (WTO) bugsiert werden. Offensichtlich ist inzwischen &bdquo;der Abkommenstext weit ausgereift&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/129275\/hydras-neue-koepfe\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Spanien &ndash; Mit Vollgas in die Pleite<\/strong><br>\nSpanien erlebt eine beispiellose Schuldenorgie. Regierung und Notenbank verheimlichen den wahren Zustand des Bankensystems. Wachstum auf Pump, am Ende bleiben nur Schulden. [&hellip;]<br>\n2007 lag die spanische Staatsschuldenquote bei nur 37 Prozent der Wirtschaftsleistung. Ende 2013 hatte der Wert schon 94 Prozent erreicht. Entgegen der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung war Spanien nie auf Sparkurs. Im Februar erreichten die spanischen Staatsschulden 987 Milliarden Euro oder 96,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Allein im Februar stiegen die Staatsschulden um 8,13 Milliarden Euro, im Monatsvergleich ein Plus von acht Prozent. F&uuml;r 2014 wird ein Budgetdefizit von 60 Milliarden Euro oder 5,8 Prozent der Wirtschaftsleistung erwartet. Auf die Reaktion aus Br&uuml;ssel darf man gespannt sein.<br>\nDefizitwirtschaft f&uuml;r vielleicht 1,5 Prozent Wirtschaftswachstum &ndash; ein St&uuml;ck aus dem Tollhaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/europa\/spanien-mit-vollgas-in-die-pleite-seite-all\/9831782-all.html\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da fragt man sich nur, wann es auch bis zum &bdquo;Tollhaus&ldquo; Wirtschaftswoche durchdringt, dass ein politisch verordneter &bdquo;Sparkurs&ldquo; nicht dazu f&uuml;hrt, dass die Staatsfinanzen saniert werden k&ouml;nnen. Im Gegenteil. Nicht entgegen, sondern wegen der &bdquo;Sparkurses&ldquo; steckt Spanien nun in der Schuldenfalle.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vom Arbeitsmarktwunder zum Weltuntergang<\/strong><br>\nEs l&auml;sst sich ja &uuml;ber die Ausgestaltung eines Mindestlohns und den Sinn einer Rente mit 63 streiten &ndash; je l&auml;nger die Aufregung &uuml;ber beides in unserem Lande nun aber dauert, desto doller werden die Drohrufe und argumentativen Hochleistungen. Wie Otmar Issing gestern in einer deutschen Wirtschaftstageszeitung schrieb, droht uns jetzt sogar der &bdquo;R&uuml;ckgang der Wirtschaft&ldquo; &ndash; was immer so ein R&uuml;ckgang einer Wirtschaft bedeutet (vielleicht gehen jetzt alle Fabriken und B&uuml;ros einen Schritt zur&uuml;ck). Und um das Schlimme daran argumentativ noch zu beschweren, f&uuml;gt der fr&uuml;here Notenbanker hinzu, dass wir damit ja die ohnehin &ldquo;bereits hohe Rigidit&auml;t am Arbeitsmarkt&rdquo; erneut verst&auml;rken. Sprich: zu schlimm kommt dann noch schlimmer. Also R&uuml;ckgang. Sp&auml;testens da meldet sich nat&uuml;rlich doch, sagen wir, eine gewisse kognitive Dissonanz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2014\/04\/30\/vom-arbeitsmarktwunder-zum-weltuntergang\/\">WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Dr. Helge Peukert: &ldquo;Das Moneyfest&rdquo;<\/strong><br>\nHoch verschuldete Staaten und Investmentbanken werden mit Billionenaufwand unterst&uuml;tzt &ndash; doch wo bleibt der Rettungsschirm f&uuml;r kleine Sparer, f&uuml;r Kultur oder Bildung? Das war am Sonntag unser Thema in &ldquo;Fragen an den Autor&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/fragen\/2014-04-28_peukert_moneyfest_27_4_2014.mp3\">SR Fragen an den Autor [MP3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stephan Hebel &ndash; Protest der Zufriedenen<\/strong><br>\nTaksim, Tahrir, Maidan: Diese Orte sind zu Synonymen f&uuml;r zivilen Ungehorsam und b&uuml;rgerlichen Widerstand geworden. In Deutschland f&auml;llt der &bdquo;Kampftag&ldquo; am 1. Mai eher zu harmlos aus.  [&hellip;]<br>\nAber bei aller berechtigten Kritik geriet der ehemalige &bdquo;Kampftag der Arbeiterklasse&ldquo; in Deutschland eher harmlos. Sommer konnte kaum verhehlen, wie sehr er sich &uuml;ber die wenigen und begrenzten Reform-Erfolge &bdquo;seiner&ldquo; SPD in der schwarz-roten Bundesregierung freut, etwa &uuml;ber Mindestlohn oder Rente mit 63. Und so richtig w&uuml;tend &uuml;ber die zahlreichen Missst&auml;nde, die Sommer erw&auml;hnte, waren seine Zuh&ouml;rer ganz offensichtlich nicht. [&hellip;]<br>\nSo unvergleichbar die Verh&auml;ltnisse sind: Etwas mehr als ritualisierte Bekundungen ma&szlig;voller Kritik m&uuml;sste auch Deutschland nicht schaden, ob am 1. Mai oder auch sonst. Das gilt ganz besonders in einer Situation, in der die SPD sich per Koalition an eine Kanzlerin gebunden hat, die Sozialreformen h&ouml;chstens als Beruhigungsmittel kennt und in entsprechend ma&szlig;vollen Dosen zu verabreichen pflegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/1--mai-protest-der-zufriedenen,1472596,27002058.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt im April 2014<\/strong>\n<ul>\n<li>5,230 Millionen &ldquo;Arbeitslosengeld-Empf&auml;nger\/innen&rdquo; (SGB III und SGB II)<\/li>\n<li>4,431 Millionen Arbeitslosengeld II-Empf&auml;nger\/innen, &ndash; 51.000 (1,1%) weniger als im April 2013<\/li>\n<li>2,943 Millionen registrierte Arbeitslose, &ndash; 77.000 (2,5%) weniger als im April 2013<br>\nVer&auml;nderungsraten (registrierte Arbeitslose) in den L&auml;ndern (April 2013 &ndash; April 2014):<br>\nM&auml;nner und Frauen: &ndash;8,2% in Th&uuml;ringen und Sachsen bis +4,4% in Hamburg<\/li>\n<li>Von den 2,943 Millionen Arbeitslosen waren 938.000 (31,9%) im Rechtskreis SGB III (bei den 156 Arbeitsagenturen!) und 2,005 Millionen (68,1%) im Rechtskreis SGB II (bei den 408 Jobcentern!) registriert.<\/li>\n<li>Als Arbeitsuchende waren im April 2014 insgesamt 5,019 Millionen Frauen und M&auml;nner registriert, 43.000 (0,8%) weniger als im April 2013.<\/li>\n<li>Die von der Statistik der BA ermittelte &bdquo;Unterbesch&auml;ftigung ohne Kurzarbeit&ldquo; betrug im April 2014 3,879 Millionen, 107.000 (2,7%) weniger als im April 2013.<\/li>\n<li>Nach vorl&auml;ufigen, hochgerechneten Daten hatten im April 2014 907.000 (arbeitslose und nicht arbeitslose) Frauen und M&auml;nner Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) und 4,431 Millionen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Bereinigt um die Zahl der etwa 108.000 sog. Aufstocker\/Parallelbezieher (Bezug von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) hatten im April 2014 etwa 5,230 Millionen erwerbsf&auml;hige Frauen und M&auml;nner Anspruch auf Arbeitslosengeld (SGB III) bzw. Arbeitslosengeld II, &bdquo;89.000 Menschen weniger&ldquo; als ein Jahr zuvor.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2014-04-30_alo0414t.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. (BIAJ) [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Tarifeinheitsgesetz: Gewerkschafts-Allianz br&ouml;ckelt<\/strong><br>\nIm DGB und seinen Gewerkschaften mehren sich Zweifel am geplanten Tarifeinheitsgesetz, weil praktische und verfassungsrechtliche Gr&uuml;nde  gegen das Vorhaben sprechen. Damit w&uuml;rde das Projekt auch in der  gro&szlig;en Koalition begraben&hellip;<br>\nNun werden auch in anderen DGB-Gewerkschaften und im  Dachverband selbst Bef&uuml;rchtungen laut, man k&ouml;nnte sich mit der  Eliminierung der kleinen Konkurrenten am Ende selbst schw&auml;chen. Zum einen scheint es kaum praktikabel, f&uuml;r jeden einzelnen Betrieb die  jeweilige Mehrheitsgewerkschaft feststellen zu lassen, um die  Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r Tarifverhandlungen zu kl&auml;ren. Einesteils w&uuml;rde eine  Offenlegungspflicht der Gewerkschaftszugeh&ouml;rigkeit  die  informationelle Selbstbestimmung der Arbeitnehmer verletzte,  andererseits k&ouml;nnten im Ergebnis in einigen Kliniken die  &Auml;rztegewerkschaft Marburger Bund die Tarifverhandlungen f&uuml;hren, in anderen Verdi.  Nicht Tarifeinheit, sondern ein un&uuml;bersichtliches  Gemenge  w&auml;re die Folge. (&hellip;) Sollte sich die Mehrheit der Delegierten  aber auf dem DGB-Bundeskongress in knapp zwei Wochen gegen das Tarifeinheitsgesetz wenden, w&auml;re der Entwurf wohl vom Tisch, weil auch die SPD das Vorhaben dann nicht mehr verfolgte. Das w&auml;re, aus heutige  Sicht, wohl nicht die schlechteste Variante.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/tarifeinheitsgesetz-gewerkschafts-allianz-broeckelt,10808230,26981246.html\">Berliner  Zeitung online<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Tarifeinheit per Gesetz: Ein Angriff auf die Gewerkschaftsbewegung.<\/strong><br>\ndbb und MB warnen vor Einschr&auml;nkung des Streikrechts<br>\nEine gesetzlich verordnete Tarifeinheit im Betrieb verschiebt das  M&auml;chtegleichgewicht innerhalb unserer Gesellschaft&ldquo;, warnen Marburger Bund und dbb beamtenbund und tarifunion in einem gemeinsamen Thesenpapier zur gewerkschaftlichen Freiheit und Tarifautonomie. Von einer gesetzlichen Regelung, wie sie die Gro&szlig;e Koalition in ihrem Koalitionsvertrag angek&uuml;ndigt hat, w&auml;ren l&auml;ngst nicht nur einige der sogenannten kleineren Gewerkschaften betroffen, sondern die Gewerkschaftsbewegung in ihrer Gesamtheit. &bdquo;Mit einer Einschr&auml;nkung des Streikrechts w&uuml;rde es insgesamt schwerer werden, die Rechte und Ziele der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten wirkungsvoll zu vertreten&ldquo;, kritisieren der dbb, Dachverband der Gewerkschaften des &ouml;ffentlichen Dienstes und der privatisierten Bereiche, sowie die &Auml;rztegewerkschaft Marburger Bund (MB) die Koalitionspl&auml;ne f&uuml;r eine gesetzliche Erzwingung der Tarifeinheit nach dem sogenannten Mehrheitsprinzip (&bdquo;Ein Betrieb, ein Tarifvertrag&ldquo;). Bef&uuml;rchtungen, durch berufsspezifische Tarifvertr&auml;ge w&uuml;rde das System der Arbeits- und Wirtschaftsbeziehungen auf Dauer erodieren und erheblichen Schaden nehmen, entbehrten jeder Grundlage. Tarifpluralit&auml;t gef&auml;hrde weder die Funktionsf&auml;higkeit der Tarifautonomie noch den Betriebsfrieden in den Unternehmen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.marburger-bund.de\/artikel\/allgemein\/pressemitteilungen\/2014\/tarifeinheit-gesetz-ein-angriff-auf-die-gewerkschaftsbewegung\">Gemeinsame Pressemitteilung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mietwucher in K&ouml;ln  Auf der Suche nach den Profiteuren<\/strong><br>\nPorz-Finkenberg, der Slum von K&ouml;ln. Verdreckte Fassaden, ausrangierte Matratzen liegen vor der T&uuml;r. Wer hinter der Eigent&uuml;merfirma steckt, war bislang unbekannt. Das &ldquo;Investigative Ressort&rdquo; des WDR wurde f&uuml;ndig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugiergenuegt\/feature\/finkenberg100.html\">WDR5 (Audio)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Der Pudel<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140502_01.gif\" alt=\"Stuttmann Karikaturen: Der Pudel\" title=\"Stuttmann Karikaturen: Der Pudel\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur.php?l=int\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21624","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21624","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21624"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21624\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21631,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21624\/revisions\/21631"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21624"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21624"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21624"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}