{"id":21632,"date":"2014-05-05T09:05:18","date_gmt":"2014-05-05T07:05:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632"},"modified":"2015-11-09T12:04:32","modified_gmt":"2015-11-09T11:04:32","slug":"hinweise-des-tages-2120","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h01\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; &ldquo;Es war eine Treibjagd&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h02\">Deutsche Milit&auml;rbeobachter in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h03\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h04\">Medienmanipulation (Ukraine)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h05\">Manifest der &ouml;konomischen Vernunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h06\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h07\">&bdquo;Wir werden f&uuml;r zehn Euro streiten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h08\">Das ist genau der Weg, um sich gesamtwirtschaftliche Probleme zu schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h09\">Prim&auml;r&uuml;berschuss: Rechenk&uuml;nste f&uuml;r die Griechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h10\">Geheimverhandlungen in Genf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h11\">Sieg &uuml;ber das Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h12\">Steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h13\">Weniger ist leer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632#h14\">Gazas versiegende Lebensader<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21632&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Albrecht M&uuml;ller &ndash; &ldquo;Es war eine Treibjagd&rdquo;<\/strong><br>\nAm 7. Mai ist es genau 40 Jahre her: der R&uuml;cktritt Willy Brandts vom Amt des Bundeskanzlers. Zuvor war einer seiner engsten Mitarbeiter als DDR-Spion enttarnt worden. Doch Brandts R&uuml;cktritt war schon lange vorher eingeleitet worden, sagte sein langj&auml;hriger Mitarbeiter Albrecht M&uuml;ller im Interview mit dem Deutschlandfunk.<br>\nIm Dezember 2013 hat Albrecht M&uuml;ller sein Buch &ldquo;Brandt aktuell: Treibjagd auf einen Hoffnungstr&auml;ger&rdquo; ver&ouml;ffentlicht. Er geht davon aus, dass das Amtsende Brandts bereits nach der Wahl 1972 vorbereitet wurde, auch vom sp&auml;teren Kanzler Helmut Schmidt.<br>\nM&uuml;ller spricht von einer regelrechten Treibjagd und kritisiert vor allem eine &ldquo;riesige Kampagne des gro&szlig;en Geldes&rdquo;, in der rechtskonservative Teile der Wirtschaft im Wahlkampf hundert anonyme Anzeigen geschaltet h&auml;tten. &ldquo;Die SPD h&auml;tte glatt verloren, wenn Willy Brandt nicht den Mut gehabt h&auml;tte, diese Kampagne offen zu legen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/1974-ruecktritt-willy-brandt-es-war-eine-treibjagd.694.de.html?dram:article_id=284367\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutsche Milit&auml;rbeobachter in der Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Milit&auml;rbeobachter zur&uuml;ck in Deutschland<\/strong><br>\nDie gut eine Woche lang in der Ostukraine festgehaltenen OSZE-Milit&auml;rbeobachter sind in Deutschland eingetroffen. Sie landeten am Abend auf dem Berliner Flughafen Tegel. Die Inspektoren, unter ihnen vier Deutsche, waren am Vormittag von ihren pro-russischen Geiselnehmern auf freien Fu&szlig; gesetzt worden.<br>\nDem Team geh&ouml;rten auch ein Tscheche, ein D&auml;ne und ein Pole an. F&uuml;nf Ukrainer, die das Inspektorenteam begleiteten, wurden von der Bundeswehr nach Kiew gebracht. Ein kranker Schwede war bereits vor einigen Tagen freigekommen.<br>\nVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen empfing das Team zusammen mit den Verteidigungsministern aus Tschechien und D&auml;nemark sowie Regierungsvertretern aus Polen und Schweden. (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung dankte Russland f&uuml;r seinen Einsatz bei der Freilassung. Er wolle sich &ldquo;ganz herzlich f&uuml;r den pers&ouml;nlichen Einsatz von Wladimir Lukin&rdquo; bedanken, sagte Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Immer noch wird in den deutschen Mainstream-Medien an der Legende der OSZE-Milit&auml;rbeobachter gestrickt. Dabei waren diese Beobachter offensichtlich nicht im Auftrag der OSZE, sondern lediglich auf bilateraler Basis im auch Osten der Ukraine, was OSZE-Sprecher Claus Neukirch im ORF sagte: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mWeU_4UEAq8\">Ukraine: Festgehaltene keine Mitglieder der OSZE-Mission &ndash; OSZE-Sprecher Neukirch<\/a>.<\/em><br>\n<em>Die NachDenkSeiten haben am 2.Mai 2014 (Hinweis des Tages 1e) insbesondere &uuml;ber die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21610#h01\">Ukraine-Desinformation: Beschwerde beim Rundfunkrat<\/a> berichtet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Leyen: W&uuml;rde wieder Beobachter schicken<\/strong><br>\nVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen w&uuml;rde wieder Beobachter nach OSZE-Regeln in die Ukraine schicken. Die OSZE m&uuml;sse zu ihrem Auftrag stehen und solle sich nicht einsch&uuml;chtern lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/228#\/beitrag\/video\/2147220\/Leyen:-W%C3%BCrde-wieder-Beobachter-schicken\">ZDF mediathek<\/a><\/li>\n<li><strong>Heimgekehrte Geiseln: Gauweiler kritisiert freigelassene Bundeswehrsoldaten<\/strong><br>\nDeutliche Kritik &uuml;bt CSU-Vizechef Peter Gauweiler. Im Interview mit dem SPIEGEL verurteilt er sowohl den Einsatz in dem Krisenland als solchen &ndash; als auch das Verhalten der Bundeswehrsoldaten dort. (Lesen Sie das komplette Interview hier im aktuellen SPIEGEL.)<br>\nKonkreten Ansto&szlig; nimmt Gauweiler an einer Pressekonferenz am vergangenen Sonntag im ostukrainischen Slowjansk, bei welcher der prorussische Milizenf&uuml;hrer Wjatscheslaw Ponomarjow die Geiseln vorgef&uuml;hrt hatte. Zwar verletzte die Zurschaustellung durch die Geiselnehmer alle Standards, sagte der CSU-Politiker. &ldquo;Ich habe mich allerdings auch gefragt: Warum zum Beispiel bedankt sich ein deutscher Offizier bei seinem Geiselnehmer in einer &ouml;ffentlichen Pressekonferenz? Der ganze Vorgang macht auch f&uuml;r die Bundeswehr einen unguten Eindruck.&rdquo;<br>\nGauweiler betonte, die Aktivit&auml;ten von Bundeswehrsoldaten in Zivilkleidung in der Ostukraine seien nicht im deutschen Interesse. &ldquo;Dass die Revolutionsregierung in Kiew, deren Legitimit&auml;t man mit gutem Grund anzweifeln kann, Interesse hat, Soldaten der Bundeswehr in das Konfliktgebiet &lsquo;einzuladen&rsquo;, verstehe ich schon. Ich verstehe aber nicht, dass es unser Interesse sein soll, uns in dieser plumpen Weise noch tiefer in den Konflikt hineinziehen zu lassen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nGauweiler forderte die Bundesregierung auf, Klarheit &uuml;ber den Einsatz der Bundeswehrsoldaten in der Ostukraine zu schaffen. &ldquo;Wer hat zu dieser weiteren Mission deutsche Soldaten in die Ostukraine geschickt &ndash; zeitgleich und au&szlig;erhalb der ausdr&uuml;cklich als Zivilveranstaltung beschlossenen OSZE-Sondermission -, und wie soll das mit dem Wiener OSZE-Abkommen vereinbar sein?&rdquo; (&hellip;)<br>\n&Uuml;berraschendes Verst&auml;ndnis &auml;u&szlig;ert CSU-Politiker Gauweiler f&uuml;r Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD). Im SPIEGEL sagt er zu dem umstrittenen Treffen von Schr&ouml;der mit Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin in St. Petersburg: &ldquo;W&auml;hrend der ganzen Ukraine-Krise lautete Deutschlands Position, wir d&uuml;rfen bei aller Kritik den Draht zu Russland nicht abrei&szlig;en lassen. Wenn Altkanzler Schr&ouml;der genau das tut, habe ich das nicht zu beanstanden.&rdquo;<br>\nBei dem Treffen war Schr&ouml;ders 70. Geburtstag nachgefeiert worden. Der Altkanzler geriet vor allem deshalb in die Kritik, weil er Putin &uuml;berschw&auml;nglich umarmt hatte.<br>\nGauweiler stellt sich auch hinter den CDU-Au&szlig;enpolitiker Philipp Mi&szlig;felder, der ebenfalls an dem Treffen mit Putin teilgenommen hatte. Forderungen, Mi&szlig;felder solle als au&szlig;enpolitischer Sprecher der Unionsfraktion zur&uuml;cktreten, bezeichnet Gauweiler als &ldquo;absolut l&auml;cherlich&rdquo;. Genauso gut k&ouml;nne man verlangen, den deutschen Botschafter abzuberufen, der ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen hat, so der CSU-Politiker.<br>\n&ldquo;Wenn ein Parlamentarier, der noch dazu federf&uuml;hrend f&uuml;r Au&szlig;enpolitik zust&auml;ndig ist, die M&ouml;glichkeit hat, mit der russischen Nummer eins zu reden, soll er da absagen? Aus Angst vor Dresche in der &Ouml;ffentlichkeit?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/osze-geiseln-gauweiler-kritisiert-bundeswehrsoldaten-aus-ukraine-a-967385.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung HR:<\/strong> Unser Leser M. verweist zurecht auf einen Leserkommentar zum Artikel hin: &bdquo;Ich halte ja absolut nichts von der CSU. Aber wurden Leute die genau solche Fragen gestellt haben nicht zuletzt noch als &ldquo;Putinvesteher&rdquo; und Verschw&ouml;rungstheoretiker diffamiert? Wieso braucht es eigentlich immer alte Politiker, die nicht mehr so viel zu verlieren haben, um die Fragen zu stellen die eigentlich unsere Presse stellen sollte? Gut, die letzte Folge der &ldquo;Anstalt&rdquo; hat da am Schluss die passenden Antworten gegeben.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Wir schlittern in einen Krieg&ldquo;<\/strong><br>\nNicht Putin habe die Ukrainekrise ausgel&ouml;st, sondern der Wunsch der USA, die Ukraine in die Nato zu holen, meint der Russlandforscher Stephen Cohen.<br>\ntaz: Herr Cohen, US-Pr&auml;sident Barack Obama spricht jeden Tag &uuml;ber die Ukraine und Russland. Und in Kiew geben sich CIA-Chef John Brennan, US-Au&szlig;enminister John Kerry und Vizepr&auml;sident Joe Biden die Klinke in die Hand. Wie wichtig ist die Ukraine f&uuml;r die USA?<br>\nStephen Cohen: Die Ukraine ist so wichtig f&uuml;r die politische F&uuml;hrung der USA, dass sie einen Krieg mit Russland riskiert. Warum das so ist, l&auml;sst sich nur sehr schwer erkennen. Denn hier findet keine &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber diese Krise statt. Dabei befinden wir uns an einem historischen Wendepunkt. Letzten Sonntag hat die New York Times berichtet, dass Obama im Wesentlichen einen neuen Kalten Krieg gegen Russland deklariert und sich die alte Politik der Eind&auml;mmung zu eigen gemacht hat.<br>\nWas ist die offizielle Erkl&auml;rung?<br>\nSie lautet, dass die arme Ukraine nur Demokratie und &ouml;konomischen Wohlstand wollte &ndash; durch das europ&auml;ische Partnerschaftsangebot an den damaligen Pr&auml;sidenten Wiktor Janukowitsch vom November. Und dass Russland das verhindert habe. Manche meinen, dahinter stecke, dass Wladimir Putin die alte Sowjetunion zur&uuml;ckhaben will. Andere, dass er zu Hause Macht verliere und einen Krieg und Nationalismus brauche, um sich ein Schicksal wie &Auml;gpytens Pr&auml;sident Husni Mubarak oder Janukowitsch zu ersparen. Aber alle meinen, dass Amerika Putin stoppen muss. Weil er anderenfalls auch in die baltischen Staaten und nach Polen gehen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!137733\/\">taz.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung HR:<\/strong> Endlich ver&ouml;ffentlicht die &bdquo;taz&ldquo; auch mal andere Meinungen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Alte, neue Verb&uuml;ndete<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) hat m&ouml;glicherweise viel enger mit dem vormaligen ukrainischen NS-Kollaborateur Stepan Bandera zusammengearbeitet als bisher bekannt. Dies legen Recherchen des Berliner Historikers Grzegorz Rossolinski-Liebe nahe. Wie Rossolinski-Liebe im Interview mit german-foreign-policy.com berichtet, deuten freigegebene CIA-Dokumente darauf hin, &ldquo;dass kein anderer westlicher Geheimdienst so lange wie der BND die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) in M&uuml;nchen unterst&uuml;tzt und Bandera so viel Macht einger&auml;umt hat&rdquo;. Aufkl&auml;rung ist bislang nicht m&ouml;glich, weil der deutsche Auslandsgeheimdienst die Akten unter Verschluss h&auml;lt. M&uuml;nchen, wo Bandera bis zu seinem Tod 1959 wirkte, war nach dem Zweiten Weltkrieg einer der Sammelpunkte ukrainischer Faschisten, die dort umfassende politische Aktivit&auml;ten gegen die Sowjetunion und die Staaten der Warschauer Vertragsorganisation entfalteten. Am OUN-Organisationszentrum in der M&uuml;nchener Zeppelinstra&szlig;e hat der ehemalige ukrainische Pr&auml;sident Wiktor Juschtschenko eine Gedenktafel mit ehrender W&uuml;rdigung zweier ihrer einflussreichsten Aktivisten anbringen lassen. Eine der beiden hat nach 1991 den Aufbau extrem rechter Organisationen in der Ukraine mit vorangetrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58855\">german-foreign-policy.com<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: &ldquo;Ein Sammelpunkt der OUN&rdquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber das Exil des ukrainischen OUN-F&uuml;hrers Stepan Bandera sowie weiterer Aktivisten der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufst&auml;ndischen Armee (UPA) sprach german-foreign-policy.com mit Grzgorz Rossolinski-Liebe. Rossolinski-Liebe arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universit&auml;t Berlin und forscht unter anderem &uuml;ber Antisemitismus, Faschismus und die Kollaboration in Ostmitteleuropa. Seine Monographie &ldquo;Stepan Bandera: The Life and Afterlife of a Ukrainian Nationalist. Fascism, Genocide, and Cult&rdquo; erscheint im Herbst dieses Jahres.<br>\ngerman-foreign-policy.com: Eine zentrale Rolle in der Geschichtsmythologie, die die Regierung von Pr&auml;sident Juschtschenko in der Ukraine massiv gef&ouml;rdert hat, spielt der NS-Kollaborateur Stepan Bandera&hellip;<br>\nGrzegorz Rossolinski-Liebe: Stepan Bandera kollaborierte mit den Nationalsozialisten nur bis Anfang Juni 1941 und dann ab Ende September 1944 wieder. In der Zwischenzeit wurde er in Berlin und Sachenhausen als Sonderh&auml;ftling gefangen gehalten. Die Organisation der Ukrainischen Nationalisten (OUN, Orhanizatsia Ukra&#1111;ns&rsquo;kykh Natsionalistiv) und die von der OUN gegr&uuml;ndete Ukrainische Aufst&auml;ndische Armee (UPA, Ukra&#1111;ns&rsquo;ka Povstans&rsquo;ka Armiia) kollaborierten mit den Deutschen zwischen Sommer 1941 und Fr&uuml;hling 1944 ebenso nicht, aber sie waren ma&szlig;geblich am Genozid an den Juden in der Westukraine beteiligt und f&uuml;hrten eine &ldquo;ethnische S&auml;uberung&rdquo; gegen polnische Bewohner von Wolhynien und Ostgalizien durch. Viele OUN-Mitglieder kollaborierten auch mit den deutschen Besatzern als Polizisten und unterst&uuml;tzen sie bei Massenerschie&szlig;ungen und bei Aufl&ouml;sungen der Ghettos. Das von den Deutschen in Praxis &uuml;bermittelte Wissen dar&uuml;ber, wie man eine nationale Gruppe in einer relativ kurzen Zeit ausl&ouml;scht, nutzten sie, nachdem sie im Fr&uuml;hling 1943 zu der UPA &uuml;bergelaufen waren und die Polen in Wolhynien und Ostgalizien niedermetzelten. Zu dieser Zeit jagte die UPA auch die sich in den W&auml;ldern versteckenden Juden, die aus den Ghettos und Zwangsarbeitslagern geflohen waren. Mehrere Gruppen von j&uuml;dischen Fl&uuml;chtlingen wurden in den wolhynischen und galizischen W&auml;ldern von der UPA und ebenso von den Deutschen, der ukrainischen Polizei und der lokalen Bev&ouml;lkerung niedergemetzelt. Deshalb war in der Westukraine die &ldquo;offizielle&rdquo; Kollaboration nicht ma&szlig;geblich. Wichtiger war, dass die OUN und UPA die Pl&auml;ne der Nationalsozialisten gegen&uuml;ber den Juden guthie&szlig;en und ihnen halfen, die Westukraine &ldquo;judenfrei&rdquo; zu machen, selbst als die Nationalsozialisten einige Hundert OUN-Mitglieder in den Konzentrationslagern als politische H&auml;ftlinge und Sonderh&auml;ftlinge gefangen hielten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58854\">german-foreign-policy.com<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Timoschenko nennt Verbrennung von Menschen in Odessa &bdquo;Schutz administrativer Geb&auml;ude&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;In Odessa konnten wir durchhalten und uns verteidigen, weil Stadtbewohner uns halfen, als eine friedliche proukrainische Demonstration &uuml;berfallen worden war. Wir konnten auch administrative Geb&auml;ude sch&uuml;tzen&ldquo;, sagte Timoschenko am Samstag nach Angaben ihrer Vaterlandspartei. Die bei einem Brand im Gewerkschaftshaus ums Leben gekommenen friedlichen Menschen bezeichnete sie als &bdquo;Angeh&ouml;rige von Diversionstruppen, die gekommen waren, um Einwohner von Odessa zu t&ouml;ten&ldquo;.<br>\nAm Freitagabend hatten die Radikalen aus dem sogenannten Rechten Sektor einige Dutzend Anh&auml;nger der F&ouml;deralisierung in der Ukraine im Gewerkschaftshaus von Odessa blockiert und mit Molotow-Cocktails beworfen. Rund 40 Menschen starben in den Flammen oder beim Sprung aus dem Geb&auml;ude. Insgesamt kamen bei den Ausschreitungen in Odessa 46 Menschen ums Leben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.ria.ru\/security_and_military\/20140503\/268409690.html\">RIANOVOSTI<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Video: Timoschenko bedankt sich bei &ldquo;Odessa-Bewohnern&rdquo; f&uuml;r &ldquo;Befreiungsaktion&rdquo; des Geb&auml;udes<\/strong><br>\nPresse-Erkl&auml;rung der ehem. Gef&auml;ngnis-Insassin Julia Timoschenko anl&auml;sslich der Geschehenissen in Odessa am 2. Mai 2014<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=g23t857XJW0\">YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Medienmanipulation (Ukraine)<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>H&ouml;rt endlich mit den L&uuml;gen auf in Berlin!<\/strong><br>\nMit ihrer &ouml;ffentlichen Position bewegt sich die Bundesregierung in der Ukraine-Krise mittlerweile am Rande der Demagogie. Russland wird vorgeworfen, es tue nichts, um seinen Einfluss im Osten der Ukraine geltend zu machen. Kiew dagegen habe erste Schritte unternommen, die Genfer Erkl&auml;rung umzusetzen, wie die Kanzlerin gestern in Washington noch einmal betonte. Wir wissen nicht, was Frau Merkel dem US-Pr&auml;sidenten hinter verschlossenen T&uuml;ren gesagt oder ob sie nicht schon l&auml;ngst aufgegeben hat. Doch wenn wir genau hinschauen, was in den vergangenen zwei Wochen in der Ukraine passiert ist, (und wenn ich hier nicht irgendetwas Gravierendes &uuml;bersehen habe), dann bleibt f&uuml;r mich nur noch ein Schluss &uuml;brig:<br>\n&Ouml;ffentlich l&uuml;gt die Bundesregierung! Denn die Kiewer F&uuml;hrung war es, die die Genfer Erkl&auml;rung als Erste gebrochen hat: (&hellip;)<br>\nAngesichts dessen ist auch unerheblich, ob die Kiewer F&uuml;hrung Barrikaden auf dem Maidan abbauen lie&szlig; oder die von rechten Banden illegal besetzten Geb&auml;ude noch schnell mit irgendwelchen Tricks legalisiert wurden. Angesichts dieser drei Punkte, darf sich keiner wundern, dass Moskau die pro-russischen Aktivisten nicht zur Waffenniederlegung auffordert. Und man darf sich auch nicht wundern, dass die Aktivisten seit einer Woche den Konflikt wieder eskalieren lassen. Klar ist damit, dass nicht nur Moskau sondern auch Kiew (mit R&uuml;ckendeckung der USA) die Durchf&uuml;hrung der Wahlen am 25. Mai unm&ouml;glich macht (siehe auch erster Punkt). Neue Sanktionsdrohungen gegen Russland mit Blick auf die Wahlen sind einfach nur l&auml;cherlich!<br>\nSolange Berlin diese drei Punkte verschweigt, kann sich unser Au&szlig;enminister noch so lange hinstellen und sagen: &bdquo;Die Trag&ouml;die von Odessa muss ein Weckruf sein! Gewalt l&ouml;st nur Gegengewalt aus. Wenn dem jetzt nicht Einhalt geboten wird, kann der Moment kommen, an dem sich alles nicht mehr stoppen l&auml;sst.&ldquo; Es nimmt ihm niemand ab. Auch nicht, wenn er fordert: &bdquo;Deshalb darf von den politisch Verantwortlichen aller Seiten nicht noch mehr &Ouml;l ins Feuer gegossen werden.&ldquo; Herr Steinmeier, beziehen Sie doch endlich auch &ouml;ffentlich klar Stellung und verschweigen sie nicht, wer hier wann eskaliert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/2014\/05\/03\/schluss-mit-den-luegen-in-berlin\/\">WeitwinkelSubjektiv<\/a><\/li>\n<li><strong>Putins &ldquo;bissiger Hund&rdquo;<\/strong><br>\nDie Unterscheidung zwischen Gut und B&ouml;se macht im Deutschlandfunk selbst vor den Hunden des amerikanischen und russischen Pr&auml;sidenten nicht halt. So berichtete Martin Ganslmeier vom Besuch der Kanzlerin in den USA: [&hellip;]<br>\n&bdquo;Im Wei&szlig;en Haus muss sich Angela Merkel jedenfalls nicht vor einem bissigen Hund f&uuml;rchten. Obamas portugiesische Wasserhunde gelten eher als verspielt und r&uuml;cksichtsvoll.&ldquo; [&hellip;]<br>\nWie gro&szlig; und bissig Putins Labrador ist &ndash; der Labrador ist allgemein als der friedliebenste Hund bekannt, gern als Such- und Rettungshund eingesetzt, erfreut er sich jedoch vor allem als Familienhund gro&szlig;er Beliebtheit; Labradore gelten, um es in Ganslmeiers Worten auszudr&uuml;cken, &ldquo;eher als verspielt und r&uuml;cksichtsvoll&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/05\/zitat-des-tagesdeutschlandfunkmartin-ganslmeier-putins-bissiger-hund\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die PR-Maschinerie wird von Tag zu Tag abstruser. Wenn nun schon ein Labrador als eine Art &bdquo;Kampfhund&ldquo; instrumentalisiert wird, um Putin zu d&auml;monisieren, machen sich die deutschen Medien nur mehr l&auml;cherlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schr&ouml;der empfing dubiosen Gast im Kanzleramt<\/strong><br>\nIm letzten Jahr seiner Amtszeit hatte Gerhard Schr&ouml;der nach SPIEGEL-Informationen einen Gast von zweifelhaftem Ruf im Kanzleramt: Dem russischen Oligarchen Oleg Deripaska wurden Verbindungen zur Organisierten Kriminalit&auml;t nachgesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gerhard-schroeder-empfing-2005-gast-mit-unterwelt-verbindungen-a-967471.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Als der dubiose Oligarch Michail Chodorkowski aus der Haft entlassen wurde, hofierte man ihn in ebenfalls in der Belle Etage der Berliner Politszene. Dass Gerhard Schr&ouml;der einen guten Draht zu Deripaska hat, ist l&auml;ngst bekannt. So machte er sich beispielsweise 2009 &uuml;ber seinen Freund Frank Steinmeier daf&uuml;r stark, dass ein &ouml;sterreichisch-kanadisch-russisches Konsortium unter ma&szlig;geblicher Beteiligung von Oleg Deripaska den angeschlagenen Auto-Bauer Opel <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/magna-rettungsplan-opel-soll-halbrussisch-werden-a-626327.html\">&uuml;bernehmen sollte<\/a>. Dieses Angebot &ndash; aus dem bekanntlich nichts wurde, da die US-Regierung die Opel-Mutter GM finanziell unterst&uuml;tzte &ndash; wurde damals von der deutschen Wirtschaftspresse &uuml;brigens durchaus wohlwollend betrachtet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ukraine-Krise: Krieg, L&uuml;gen und Video<\/strong><br>\nWenn es stimmt, da&szlig; im Krieg und in der Liebe alle Mittel erlaubt seien, so scheint das erst recht f&uuml;r die Zeit zu gelten, bevor Krieg und Liebe ausbrechen. In jener Phase, in der die &bdquo;Schlafwandler&ldquo; (Christopher Clark), die Scheuklappen fest angelegt, in die Falle tappen, spielt Desinformation eine entscheidende Rolle. Sie spiegelt das Unverm&ouml;gen der Politik wider, &uuml;ber Partei- und B&uuml;ndnispflichten hinaus zu denken und das Gro&szlig;e Ganze auch aus der Perspektive des vermeintlichen Gegners zu betrachten. Unkritische Medien, h&uuml;ben wie dr&uuml;ben, halten der Macht den Steigb&uuml;gel, verbreiten Unwahrheiten und heizen die Stimmung auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gabrielewolff.wordpress.com\/2014\/05\/02\/ukraine-krise-krieg-lugen-und-video\/comment-page-1\/\">Gabriele Wolff<\/a><\/li>\n<li><strong>Zum Verzweifeln: Deutsche Medien und die Krise in der Ukraine &ndash; inkl. einer kleinen Linksammlung<\/strong><br>\nWarum scheinen eigentlich zahlreiche Medienmacher und -h&auml;user in den letzen Monaten wie durchgedreht, wenn es um die Ukraine geht? Ist es wirklich so schwer, neutral (also unparteiisch) zu bleiben, Distanz zu halten, mit dem gebotenen Zweifel offiziellen Verlautbarungen aller Seiten und Ger&uuml;chten zu begegnen?  Ist es zuviel verlangt, dass erst Analysen und Bewertungen vorgenommen werden, wenn es daf&uuml;r eine ausreichend recherchierte Basis gibt und auch genug Sachkenntnis vorhanden ist?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/datenjournalist.de\/zum-verzweifeln-deutsche-medien-und-die-krise-in-der-ukraine-inkl-einer-kleine-linksammlung\/\">Datenjournalist<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Manifest der &ouml;konomischen Vernunft<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Studenten protestieren gegen &ouml;konomische Lehre<\/strong><br>\nIhnen fehlt intellektuelle Vielfalt an der Universit&auml;t: &Ouml;konomie-Studenten aus 19 L&auml;ndern ver&ouml;ffentlichen ein Manifest, in dem sie die Lehre als zu einseitig anprangern. Renommierte Professoren unterst&uuml;tzen die Kritik.<br>\nDie Unzufriedenheit von &Ouml;konomiestudenten mit der als einseitig und wirklichkeitsfremd empfundenen Lehre bricht sich in einer globalen Protestaktion Bahn. Studentengruppen aus 19 L&auml;ndern ver&ouml;ffentlichen am Montag ein gemeinsames Manifest f&uuml;r eine Reform der &Ouml;konomenausbildung. Das Manifest liegt dem Handelsblatt (Montagsausgabe) vor.<br>\nDie Forderungen der Studenten werden unterst&uuml;tzt von einem breiten Spektrum etablierter Professoren, vom linksliberalen franz&ouml;sischen Erfolgsautor Thomas Picketty (&bdquo;Capital in the 21. Century&ldquo;) &uuml;ber den Vorstand der Bank von England, Andrew Haldane, bis zum Ausbildungsdirektor des Institute of Economic Affairs, Stephen Davis, eines traditionsreichen, marktliberalen Forschungsinstituts. Auch der US-&Ouml;konom James Galbraith geh&ouml;rt zu den rund 175 professoralen Unterst&uuml;tzern der Aktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/einseitig-und-realitaetsfern-studenten-protestieren-gegen-oekonomische-lehre\/9842976.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>A Manifesto for Economic Sense<\/strong><br>\nMore than four years after the financial crisis began, the world&rsquo;s major advanced economies remain deeply depressed, in a scene all too reminiscent of the 1930s. And the reason is simple: we are relying on the same ideas that governed policy in the 1930s. These ideas, long since disproved, involve profound errors both about the causes of the crisis, its nature, and the appropriate response.<br>\nThese errors have taken deep root in public consciousness and provide the public support for the excessive austerity of current fiscal policies in many countries. So the time is ripe for a Manifesto in which mainstream economists offer the public a more evidence-based analysis of our problems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manifestoforeconomicsense.org\/\">A Manifesto for Economic Sense<\/a><\/li>\n<li><strong>So aktuell wie nie: Das Manifest der &ouml;konomischen Vernunft<\/strong><br>\nMehr als [f&uuml;nf] Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise stecken die weltweit am meisten entwickelten Volkswirtschaften immer noch in der Depression, in einer Form, die allzusehr an die 1930er Jahre erinnert. Der Grund daf&uuml;r ist einfach: wir h&auml;ngen denselben Ideen an, die die Politik auch in den 1930ern beherrschten. Diese Ideen, obwohl l&auml;ngstens widerlegt, beinhalten abgrundtiefe Irrt&uuml;mer sowohl was die Gr&uuml;nde der Krise betrifft, als auch ihr Wesen, sowie bez&uuml;glich der angemessenen Reaktion auf sie.<br>\nDiese Irrt&uuml;mer haben tiefe Wurzeln im &ouml;ffentlichen Bewusstsein und bilden die &ouml;ffentliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die exzessive Austerit&auml;t der momentanen Fiskalpolitik in vielen L&auml;ndern. Deshalb ist die Zeit reif f&uuml;r ein Manifest, in dem etablierte &Ouml;konomen der &Ouml;ffentlichkeit eine mehr evidenzbasierende Analyse unserer Probleme bieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.auchdieserschwachsinnmussinsinternet.de\/2014-05\/s1399221777\">b&acute;s weblog<\/a><\/li>\n<li><strong>Paul Krugman: Why Economics Failed  &ndash;  Warum die Wirtschaftswissenschaft versagt hat<\/strong><br>\nLetzten Mittwoch beendete ich den Kurs, den ich dieses ganze Semester gelehrt habe: &ldquo;Die gro&szlig;e Rezession: Ihre Ursachen und Folgen&rdquo;. (Grafiken zu den Vorlesungen gibt es auf meinem Blog.) Und obwohl mir der Kurs Spa&szlig; gemacht hat, sah ich mich am Ende einer qu&auml;lenden Frage ausgesetzt: Warum hat die Wirtschaftswissenschaft gerade zu dem Zeitpunkt versagt, als sie am meisten gebraucht wurde und am meisten genutzt h&auml;tte?<br>\nIch will damit nicht sagen, die Wirtschaftswissenschaft sei f&uuml;r die Politiker v&ouml;llig nutzlos gewesen. Ganz im Gegenteil hatte diese Disziplin sehr viel zu bieten. Es stimmt zwar, dass nur wenige &Ouml;konomen die Krise kommen sahen  &ndash;  haupts&auml;chlich, so denke ich, weil nur wenige erkannten, wie schwach unser dereguliertes Finanzsystem geworden war, und wie schwer ein starkes Absinken der Immobilienpreise verschuldete Familien treffen w&uuml;rde  &ndash;  aber das kleine saubere Geheimnis der letzten Jahre ist, dass seit dem Fall von Lehman Brothers die elementare Textbuch-Volkswirtschaft ausgesprochen gut dasteht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/05\/02\/opinion\/krugman-why-economics-failed.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesregierung will sich vom NSA-Untersuchungsausschuss nicht in die Karten schauen lassen<\/strong><br>\nEs m&uuml;sse der &ldquo;Kernbereich der exekutiven Eigenverantwortung&rdquo; gesch&uuml;tzt werden, Sensbur, der Vorsitzende des Ausschuss schl&auml;gt schon mal als Ausweg vor, doch lieber Greenwald als Snowden zu befragen<br>\nDie Bundesregierung hat schon diensteifrig vor dem Besuch der Kanzlerin in Washington eine Stellungnahme f&uuml;r den NSA-Untersuchungsausschuss an Medien durchsickern lassen, um deutlich zu machen, dass sie zum Schutz des Staatswohls &ndash; aber nicht der Grundrechte der Menschen &ndash; gegen eine Einvernehmung von Edward Snowden in Deutschland ist (Bundesregierung kuscht vor den USA). US-Pr&auml;sident pries Merkel dann zwar als seine Freundin, als eine der engsten Partnerinnen und besten Freundinnen, sonst gab es aber keine Zugest&auml;ndnisse bis auf nette Worte und die m&ouml;gliche Etablierung eines unverbindlichen Gespr&auml;chskreises namens Cyberdialog.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41654\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Es geht ums Handy von Frau Jedermann<\/strong><br>\nWenn die Kanzlerin in Amerika Pr&auml;sident Obama trifft, muss sie ein offenes Wort unter Freunden sprechen. Die Bundesregierung hat grundrechtliche Schutzpflichten &ndash; f&uuml;r 500 Millionen Europ&auml;er.<br>\nErschrecken haben Meldungen ausgel&ouml;st, dass trotz nicht nachlassender Grundrechtsverletzungen durch die NSA mittels massenweiser Aussp&auml;hung von Kommunikationsdaten das Thema nur eine untergeordnete Rolle beim Treffen zwischen Merkel und Obama spielen soll. Von konkreten Forderungen ist wenig zu h&ouml;ren, sieht man davon ab, dass immer noch vom No-Spy-Abkommen die Rede ist &ndash; eine totgeborene deutsche Forderung. Nicht einmal mit ihrem engen Partner Gro&szlig;britannien haben die Vereinigten Staaten ein solches Abkommen. Die Zusage, das Handy von Frau Merkel werde k&uuml;nftig nicht mehr abgeh&ouml;rt werden, ist ja wohl eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Es geht jetzt um das Handy von Frau Jedermann.<br>\nEs ist in der erfreulicherweise lebhafter werdenden Diskussion &uuml;ber die Folgen der &bdquo;Jahrhundertrevolution Internet&ldquo; immer wieder wichtig, auf den Ausgangspunkt zur&uuml;ckzukommen: den Schutz der Privatheit. Dieser ist Teil unserer Menschenw&uuml;rde als eines von Geburt an unver&auml;u&szlig;erlichen vorstaatlichen Rechts eines jeden Menschen. Diesen auf der Verfassungsrechtrevolution der zweiten H&auml;lfte des achtzehnten Jahrhunderts beruhenden Wertekonsens der westlichen Welt gilt es zu verteidigen. Denn der ist doch mindestens ebenso wichtig wie ein Freihandelsabkommen oder die Bek&auml;mpfung aktueller Krisen, die jetzt in Washington vor allem behandelt werden sollen. Europa muss aber durchsetzen, dass datenschutzrechtliche Regelungen keine Handelshemmnisse sind. Nur so wird gew&auml;hrleistet, dass Europa jetzt und in Zukunft souver&auml;n &uuml;ber sein Datenschutzniveau entscheiden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/ueberwachung\/merkel-in-amerika-es-geht-ums-handy-von-frau-jedermann-12919192.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><strong>Acht Mythen zur Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nDie Bef&uuml;rworter einer Vorratsdatenspeicherung f&uuml;hren seit Jahren, mit gewissen Modifikationen, immer dieselben Argumente ins Feld. Grund genug, die g&auml;ngigsten Begr&uuml;ndungsans&auml;tze einmal zusammenfassend unter die Lupe zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.internet-law.de\/2014\/04\/acht-mythen-zur-vorratsdatenspeicherung.html\">Internet-Law<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Wir werden f&uuml;r zehn Euro streiten&ldquo;<\/strong><br>\nDer fl&auml;chendeckende Mindestlohn kommt, doch 8,50 Euro reichen Dierk Hirschel von Verdi nicht aus.<br>\nHerr Hirschel, die abschlagfreie Rente mit 63 und der fl&auml;chendeckende gesetzliche Mindestlohn sollen kommen. Verdi m&uuml;sste zufrieden sein mit der Regierung.<br>\nEs ist uns gelungen, zentrale Forderungen der Gewerkschaften in die Koalitionsverhandlungen einzubringen. Das reicht uns aber bei weitem nicht aus.<br>\nDennoch &ndash; bef&uuml;rchten Sie nicht, dass den Gewerkschaften die gro&szlig;en Mobilisierungsthemen jetzt abhandengekommen sind?<br>\nNein. Auf dem Arbeitsmarkt existiert eine Schieflage. Es gibt zu viele befristete Vertr&auml;ge, keinen gleichen Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit in der Leiharbeit, zudem grassieren Werkvertr&auml;ge und Scheinselbstst&auml;ndigkeit. Auch bei der Rente wurde nur einer Teilgruppe geholfen. Das reicht gegen die Altersarmut nicht aus. Au&szlig;erdem werden sich die Gewerkschaften in ganz zentrale Gerechtigkeitsfragen weiter einschalten. Etwa: Wer finanziert das Gesundheits- und Bildungswesen sowie die Verkehrsinfrastruktur?<br>\nDie Wirtschaft l&auml;uft Sturm gegen die Rente mit 63. Zu Recht?<br>\nNein. Aber Wirtschaftsverb&auml;nde bef&uuml;rchten zu Recht, dass es einen Paradigmenwechsel gibt. Sie haben zehn Jahre das M&auml;rchen erz&auml;hlt, dass in einer alternden Gesellschaft die gesetzliche Rente nicht mehr finanzierbar ist. Die Rente mit 63 verst&ouml;&szlig;t gegen diese Verzichtslogik.<br>\nAber versch&auml;rft die Rente mit 63 nicht den Fachkr&auml;ftemangel?<br>\nDie Arbeitgeber haben es in der Hand, entgegenzuwirken. Sie m&uuml;ssen dazu die Aus- und Weiterbildung attraktiver machen. (&hellip;)<br>\nDer Mindestlohn soll 8,50 Euro betragen. Reicht das aus?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.braunschweiger-zeitung.de\/wirtschaft\/wirtschaft_region\/wir-werden-fuer-zehn-euro-streiten-id1433389.html\">Braunschweiger Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/140505_hirschel_mai_braunschweig_2014.pdf\">Die Rede von Dierk Hirschel [PDF &ndash; 86 KB]<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Video: 1 Mai 2014 in Braunschweig<\/strong><br>\nKundgebung, Demonstration und Maifest &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XcKPkxL7DSM\">YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das ist genau der Weg, um sich gesamtwirtschaftliche Probleme zu schaffen<\/strong><br>\nHeiner Flassbeck &uuml;ber die gegenw&auml;rtige Wirtschaftstheorie, Hartz IV und ihre Auswirkungen auf die Eurokrise (&hellip;)<br>\nHerr Flassbeck, kann man die herrschende Wirtschaftstheorie mit Religion vergleichen? Feiert im neoliberalen Schlachtfest sozialer Errungenschaften die Menschenopfertheologie der Maja fr&ouml;hliche Urst&auml;nd?<br>\nHeiner Flassbeck: Ob ich so weit gehen w&uuml;rde, wei&szlig; ich nicht, aber mit Religion hat das ohne Frage zu tun. Denn die Wirtschaftswissenschaft ist in vielen Bereichen mehr Religion als Wissenschaft, weil die &Ouml;konomen sich entschlossen haben, unter allen Umst&auml;nden dem Markt zu huldigen und den Staat abzulehnen.<br>\nDiese Tendenz ist so stark, dass eine einfache, klare und durchaus m&ouml;gliche Analyse verhindert wird und die &Ouml;konomen dazu bringt, empirische Evidenzen, also ganz klare Belege f&uuml;r bestimmte Zusammenh&auml;nge abzulehnen oder zu ignorieren. So verweigert man sich zum Beispiel der Tatsache, dass L&ouml;hne und Produktivit&auml;t die Inflationsrate weit klarer bestimmen als irgendeine Geldgr&ouml;&szlig;e. (&hellip;)<br>\nAndererseits einfach mal ins Blaue geschossen und unterstellt, die Ersetzung menschlicher Arbeitskraft wird mit der dritten technologischen Revolution, also der Mikroelektronik, weiter forciert als je zuvor: Wenn die gesellschaftliche Produktivit&auml;t h&ouml;her ist als die Realisierung von Profiten, also tendenziell mehr hergestellt als verkauft und schneller wegrationalisiert wird, als M&auml;rkte wachsen k&ouml;nnen, ist da der Gang weg von der Real&ouml;konomie hin zu den Finanzm&auml;rkten und somit eigentlich die Umorientierung zum Shareholder Value profitlogisch nicht unausweichlich?<br>\nHeiner Flassbeck: Den Zusammenhang, den Sie entwickeln, ist so nicht ganz richtig. Denn wir haben zwar die dritte technologische Revolution gehabt, aber es ist wahrlich nicht so, dass wir in einer Welt der Produktivit&auml;tsexplosion leben. Wir sind jetzt in Deutschland und in den meisten entwickelten L&auml;ndern bei einem Produktivit&auml;tszuwachs von maximal 1,5 bis zwei Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41648\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Prim&auml;r&uuml;berschuss: Rechenk&uuml;nste f&uuml;r die Griechen<\/strong><br>\nEinen Prim&auml;r&uuml;berschuss von 1,5 Milliarden Euro soll Griechenland 2013 aufgewiesen haben. Schon heute will die Regierung neue Hilfen der Euro-Partner einfordern. Zu Recht. Denn der Sparerfolg ist zwar sch&ouml;ngerechnet &ndash; aber weniger von den Griechen als von den Gl&auml;ubigern selbst. [&hellip;]<br>\nDoch w&auml;hrend die Nachricht vom Prim&auml;r&uuml;berschuss in den Hauptst&auml;dten Europas, Br&uuml;ssel und der internationalen Presse &uuml;berwiegend bejubelt wurde, &uuml;ben namhafte &Ouml;konomen vehemente Kritik. F&uuml;r sie ist der Prim&auml;r&uuml;berschuss eine reine Illusion, eine Art Schwindel im gegenseitigen Einvernehmen zwischen EU und Athen, um Griechenlands &ouml;ffentliche Finanzen auf dem Papier aufzuh&uuml;bschen.<br>\nDie Vorw&uuml;rfe beziehen sich vor allem auf drei Aspekte:<br>\nDie EU-Statistikbeh&ouml;rde Eurostat und ihr griechisches Pendant Elstat h&auml;tten bereits die Berechnung des Prim&auml;r&uuml;berschusses vollkommen willk&uuml;rlich festgelegt, um ein positives Ergebnis zu erreichen.<br>\nWeil auch diese Trickserei nicht reichte, habe Athen wieder zur ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten &ldquo;griechischen Buchhaltung&rdquo; gegriffen, also jenen zwielichtigen statistischen Methoden, mit denen bereits fr&uuml;her Zahlen frisiert wurden.<br>\nUnd schlie&szlig;lich suggeriere der Begriff &ldquo;Prim&auml;r&uuml;berschuss&rdquo; eine finanzielle Gesundung, die der Regierung in Athen bereits als Rechtfertigung f&uuml;r neue Ausgabenprogramme diene, obwohl das Land noch immer &uuml;berschuldet ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-primaer-ueberschuss-des-krisenlands-ist-ein-trugbild-a-966582.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Geheimverhandlungen in Genf<\/strong><br>\nWasser, Gesundheit, Bildung: Derartige Bereiche der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge wollen die EU und weitere 22 Staaten noch weiter privatisieren.<br>\n&Ouml;ffentliche Dienstleistungen zur Gesundheits-, Wasser- und Energieversorgung, bei der Bildung, im Finanzsektor sowie in allen anderen Bereichen sollen &uuml;ber das bereits in den letzten 20 Jahren erreichte Ausma&szlig; dereguliert und internationaler Konkurrenz ausgesetzt werden.<br>\nSelbst wenn Privatisierungen scheitern oder sich als zu teuer erwiesen haben, sollen Regierungen oder Verwaltungen k&uuml;nftig das Recht verlieren, Dienstleistungen wieder in die &ouml;ffentliche Hand zu &uuml;berf&uuml;hren. Nationale Bestimmungen zum Schutz von Umwelt, Verbrauchern oder Besch&auml;ftigten sollen ung&uuml;ltig werden, wenn sie den &bdquo;freien Markt&ldquo; mit Dienstleistungen behindern.<br>\nDas sind laut Verhandlungsmandat die Ziele f&uuml;r ein Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen (Trade in Services Agreement, Tisa), zu dessen Verhandlung Vertreter von 22 Staaten und die EU-Kommission am Montag nach Genf kommen.<br>\nHauptinitiatoren sind neben der EU die USA, Kanada, Japan und Australien. Beteiligt sind zudem S&uuml;dkorea, die T&uuml;rkei, die Schweiz sowie L&auml;nder Lateinamerikas und Asiens. Die insgesamt 50 Staaten nennen sich selbst &bdquo;Die wahren, guten Freunde von Dienstleistungen&ldquo;. Sie bestreiten in dem Wirtschaftssektor 75 Prozent des Welthandels.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!137455\/\">taz.de<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Gespr&auml;che unter &bdquo;guten Freunden&ldquo;<\/strong><br>\nNoch ist der Widerstand gegen das geplante europ&auml;isch-amerikanische Freihandelsabkommen (TTIP) nicht verklungen, schon sind nun Verhandlungen &uuml;ber ein weiteres umstrittenes Abkommen bekanntgeworden. Seit 2012 wird &uuml;ber einen internationalen Vertrag zum Handel mit Dienstleistungen (Trade in Services Agreement, TISA) hinter verschlossenen T&uuml;ren verhandelt.<br>\nUnter Federf&uuml;hrung der USA und der EU begannen insgesamt 50 L&auml;nder den neuerlichen Verhandlungsprozess. Unter diesen &bdquo;wirklich guten Freunden von Dienstleistungen&ldquo;, wie sie sich selbst nennen, sind 23 WTO-Mitglieder darunter Australien, Chile, Kanada, die Schweiz, Japan und die EU. Diese repr&auml;sentieren mehr als zwei Drittel des globalen Handels mit Dienstleistungen.<br>\nOffenbar ist den USA dieses Abkommen auch von der Reihenfolge her wichtiger als das TTIP, wie aus einem Schreiben der EU-Kommission hervorgeht. Die aktuelle Verhandlungsrunde startete vergangenen Montag in Genf. Kritiker schlagen Alarm, bef&uuml;rchten sie doch, dass TISA &uuml;ber das umstrittene bisherige GATS-Abkommen noch weit hinausgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2228120\/2228147\/\">ORF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Erneut sollen Bereiche der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge privatisiert werden &ndash; und erneut wird geheim verhandelt. Offenbar hat das privatisierungswillige, profitgeleitete Kapital abermals einen Weg zu den Regierungen gefunden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sieg &uuml;ber das Gesetz<\/strong><br>\nWas hat das Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa mit der Amputation der Ukraine zu tun? Der im Abkommen geregelte Investitionsschutz bedeutet Politik nach Wunsch der Wirtschaft, er entstellt das Recht und hebelt die Demokratie aus.<br>\nRusslands Eingriff in die Ukraine. Die Entmachtung der Demokratie im beabsichtigten Investitionsschutzabkommen zwischen den USA und der EU. Die &Uuml;berwachung durch die NSA. Guantanamo und Folter. Weltbank, IWF und die Bevormundung verschuldeter Staaten. Wer k&ouml;nnte diese Reihe verletzter Souver&auml;nit&auml;t nicht beliebig fortsetzen? Nicht dass das Staatsrecht noch seine Unschuld verlieren k&ouml;nnte. Aber dass es im Augenblick eine Krise durchmacht, ist offensichtlich.<br>\nAuf den ersten Blick scheint der Investitionsschutz oder die Arbeitsweise der Weltbank wenig zu tun zu haben mit der gro&szlig;fl&auml;chigen NSA-Spionage oder gar mit der Amputation der Ukraine. Das klingt eher nach Verschw&ouml;rungstheorie. Doch n&auml;heres Hinsehen zeigt, dass das Recht zumindest in seiner transnationalen Dimension einem tiefgreifenden Wandel unterliegt, der solche v&ouml;llig unterschiedlichen Ausw&uuml;chse tats&auml;chlich miteinander verbindet &ndash; ein Wandel, der das Recht modernisiert und zugleich entstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/transatlantisches-freihandelsabkommen-ttip-sieg-ueber-das-gesetz-1.1948221\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung HR:<\/strong> Das ist typisch f&uuml;r die S&uuml;ddeutsche.de: Mit Kritik an Ru&szlig;land und seinem Pr&auml;sidenten wird nicht gespart &ndash; auch wenn es der Sache nicht dient.<\/em><br>\n<em>Auf den (logischen) Gedanken, dass die EU -und insbesondere Deutschland- ebenfalls eigene Interessen (es geht um Interessen, nicht um &bdquo;Vertrauen&ldquo; wie unsere Bundeskanzlerin stets betont) im Ukraine-Konflikt verfolgen, kommen diese &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; offenbar nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Steuern<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Neue Steueroasen: Wohin Reiche ihr Geld verlagern<\/strong><br>\nAbkommen zur Bek&auml;mpfung der Steuerflucht verfehlen ihr Ziel. Die Reichen holen ihr Geld nicht zur&uuml;ck in die Heimat, sondern verschieben ihr Geld in L&auml;nder mit lascheren Regeln.<br>\nSeit 2009 wurden weltweit Hunderte von Steuerabkommen gem&auml;ss Amtshilfe-Standard der OECD abgeschlossen, um die Steuerflucht zu bek&auml;mpfen. Zahlreiche Staaten stecken im Schuldensumpf, die Jagd auf Steuers&uuml;nder ist er&ouml;ffnet. Doch die Wirkung der neuen Steuerabkommen bleibt bescheiden.<br>\nDas ist das Fazit zweier Forscher, die erstmals die Auswirkungen der Abkommen auf das Verhalten der Steuerfl&uuml;chtigen quantitativ zu erfassen versuchten und deren Erkenntnisse k&uuml;rzlich unter dem Titel &laquo;Das Ende des Bankgeheimnisses?&raquo; im &laquo;American Economic Journal&raquo; ver&ouml;ffentlicht wurden. (&hellip;)<br>\nGabriel Zucman, franz&ouml;sischer &Ouml;konom und Assistenzprofessor an der London School of Economics, und Niels Johannesen, Professor an der Universit&auml;t von Kopenhagen, analysierten anhand von Daten der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel die ausl&auml;ndischen Guthaben in 13 steuerfreundlichen L&auml;ndern, darunter die Schweiz, &shy;Luxemburg, Singapur, Hongkong und die Cayman Islands. So untersuchten sie, wie beispielsweise Franzosen auf die Unterzeichnung des Steuerabkommens zwischen Frankreich und der Schweiz &shy;reagierten.<br>\nDie Wirkung der Steuerabkommen auf die Verm&ouml;gen in Steueroasen war demnach eher bescheiden. Der Abschluss eines Abkommens gem&auml;ss OECD-Richtlinie f&uuml;hrte zu einem durchschnittlichen R&uuml;ckgang der Verm&ouml;gen in der Steueroase um 11 Prozent. Im Falle Frankreichs und der Schweiz h&auml;tten die Franzosen ihre Verm&ouml;gen auf Schweizer Banken also um durchschnittlich 11 Prozent reduziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/konjunktur\/neue-steueroasen-wohin-reiche-ihr-geld-verlagern-601280\">Handelszeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Wo die Reichen immer reicher werden<\/strong><br>\nWie verteilt sich das Gesamteinkommen auf die Bev&ouml;lkerung? Sind die Reichen tats&auml;chlich &uuml;berall verm&ouml;gender geworden? Wo stiegen die Einkommen am meisten und wo am wenigsten? Der aktuelle Bericht der OECD gibt Auskunft.<br>\nDie Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat wieder ihren Bericht &uuml;ber die Einkommensverteilung vorgelegt. Das Ergebnis ist eindeutig: In den vergangenen 30 Jahren sind die Reichsten in den meisten Industriestaaten noch reicher geworden.<br>\nDas verm&ouml;gendste Prozent der Bev&ouml;lkerung hat seinen Anteil am Gesamteinkommen deutlich vergr&ouml;&szlig;ert: In den USA hat sich ihr Einkommensanteil seit 1980 sogar mehr als verdoppelt und erreichte 2012 rund 20 Prozent des Gesamteinkommens, teilte die OECD mit.<br>\nAuffallend sei, dass sogar in L&auml;ndern, die eine Tradition der ausgeglicheneren Einkommensverteilung h&auml;tten, wie in Finnland, Norwegen und Schweden der Anteil des reichsten Prozents der Bev&ouml;lkerung am Gesamteinkommen (vor Steuern) um 70 Prozent auf 7 bis 8 Prozent gestiegen ist. Demgegen&uuml;ber seien die Reichsten in Frankreich, den Niederlanden und Spanien nicht um soviel reicher geworden.<br>\nDie Reichsten der Reichen haben laut OECD-Berechnungen in den USA am st&auml;rksten zugelegt. Der Einkommensanteil der Superreichen, des reichsten 0,1 Prozent der US-Bev&ouml;lkerung, sei von 1980 bis 2010 von 2 auf 8 Prozent des Gesamteinkommens gestiegen. Demgegen&uuml;ber besitze das reichste 0,1 Prozent der Bev&ouml;lkerung in Frankreich &ldquo;nur&rdquo; drei Prozent des Gesamteinkommens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/weltwirtschaft\/oecd-reiche-wurden-in-vielen-laendern-noch-reicher-a-967278.html\">manager magazin online<\/a><\/li>\n<li><strong>Income inequality undermines growth<\/strong><br>\nNew OECD research suggests that widening inequality is indeed undermining growth. Evidence like this will fuel calls to review the tax contribution of wealthier households to ensure we are more effectively redistributing the benefits of growth to the middle and lower classes and promoting equal opportunities in education and health. Without concerted political action, the gap between the rich and poor will grow even wider in the years ahead.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?list=UUR-Ja1yBcjkhuQblxnroZJg&amp;v=hjD6Qlr1eMM\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><strong>FOCUS on Top Incomes and Taxation in OECD Countries: Was the crisis a game changer?<\/strong><br>\nThe share of the richest 1% in total pretax income have increased in most OECD countries in the past three decades, particularly in some English-speaking countries but also in some Nordic (from low levels) and Southern European countries.<br>\nToday, they range between 7% in Denmark and the Netherlands up to almost 20% in the United States. This increase is the result of the top 1% capturing a disproportionate share of overall income growth over the past three decades: up to 37% in Canada and even 47% in the United States.<br>\nThis explains why the majority of the population cannot reconcile the aggregate income growth figures with the performance of their incomes. At the same time, tax reforms in almost all OECD countries reduced top personal income tax rates as well as rates of other taxes affecting the highest income earners. The crisis did put a temporary halt to these trends &ndash; but it did not undo the previous surge in top incomes. In some countries, top incomes had already largely recovered in 2010.To respond to these trends, governments have several options at hand to increase effective taxation paid by top income recipients without necessarily raising their marginal rates, to improve tax compliance and to reduce tax avoidance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/140505_oecd2014-focusnntopincomes.pdf\">OECD [PDF &ndash; 754 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Das Kapital ist wie ein scheues Reh: Stets wachsam und jederzeit zur Flucht bereit.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Weniger ist leer<\/strong><br>\nDie Deutsche Post duldet Dumpingl&ouml;hne beim Einsammeln der Briefe. Lange war nicht bekannt, wie schlecht die Arbeitsbedingungen sind. Jetzt bricht ein Fahrer sein Schweigen<br>\nMatthias Jungs* Zeigefinger liegt auf dem Knopf der Warnblinkanlage. Ein kurzer Blick in den Seitenspiegel, dann dr&uuml;ckt er das kleine Warndreieck, gleitet aus dem Transporter, holt den Sack aus dem Laderaum und eilt zum Briefkasten. Der 33-J&auml;hrige, gro&szlig;, lichtes Haar, rundliche Gestalt, tr&auml;gt ein gelbes T-Shirt. Auf der R&uuml;ckseite ist es mit dem schwarzen Posthorn bedruckt. Darunter stehen vier W&ouml;rter, die f&uuml;r Jungs Gehalt einen enormen Unterschied bedeuten: &ldquo;Servicepartner der Deutschen Post&rdquo;.<br>\nMatthias Jung leert Briefk&auml;sten f&uuml;r die Deutsche Post. Angestellt ist der Fahrer allerdings bei einem Auftragnehmer des einstigen Staatsmonopolisten, genauer gesagt bei einem Subunternehmen eines Subunternehmers. Um Kosten zu sparen, hat die Post vor mehr als zehn Jahren damit begonnen, diese Arbeiten an Fremdfirmen zu vergeben. Die Post sagt, es werde nur &ldquo;ein geringer Anteil der Leerungen durch Servicepartner&rdquo; erledigt. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di geht aber vom Gegenteil aus: &ldquo;Die Fremdvergabe ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel.&rdquo;<br>\nSo ist ein Netz aus Hunderten Firmen entstanden, die um die Auftr&auml;ge buhlen. Billiger gewinnt. Nicht zuletzt deshalb, weil die Partnerfirmen ihren Mitarbeitern nicht den gleichen Lohn zahlen wie die Post. Fahrer, die bei der Deutschen Post besch&auml;ftigt sind, bekommen laut Tarifvertrag etwa 11 Euro die Stunde, nach zw&ouml;lf Jahren sogar rund 14 Euro, und haben eine 38,5-Stunden-Woche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/18\/post-dumpingloehne\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gazas versiegende Lebensader<\/strong><br>\nTrinkwasser ist im Gazastreifen Mangelware. Die Wasserkrise ist symptomatisch. Israels Blockade, die hohe Bev&ouml;lkerungsdichte, die pal&auml;stinensische Spaltung sind Ursachen der Misere.<br>\nDas schicke Hotelzimmer mit Meerblick in Gaza kann es in Sachen Komfort durchaus mit einem erstklassigen Zimmer in Tel Aviv aufnehmen. Von den Stromunterbr&uuml;chen ist dank dem hauseigenen Generator nicht viel zu sp&uuml;ren, es gibt drahtloses Internet und fliessendes warmes Wasser. Davon k&ouml;nnen die meisten Bewohner des Gazastreifens nur tr&auml;umen. Doch auch das modernste Hotelzimmer kann &uuml;ber eine Sache nicht hinwegt&auml;uschen, die sich sp&auml;testens beim Z&auml;hneputzen offenbart. W&auml;hrend in Tel Aviv das Leitungswasser trinkbar ist, fliesst in Gaza eine salzige Br&uuml;he aus dem Hahn. &Uuml;ber 90 Prozent des Grundwassers im Gazastreifen sind nicht trinkbar. (&hellip;)<br>\nDie pal&auml;stinensische Spaltung hat das lokale Management und die Aktivit&auml;ten internationaler Geldgeber verkompliziert. Die Autonomiebeh&ouml;rde der Fatah, die im Westjordanland regiert, wird von der Staatenwelt als offizielle Ansprechpartnerin behandelt, w&auml;hrend die im Gazastreifen herrschende Hamas international weitgehend isoliert ist. Institutionen der Autonomiebeh&ouml;rde wie die Pal&auml;stinensische Wasserbeh&ouml;rde funktionieren im Gazastreifen nicht mehr richtig. Internationale Geldgeber umgehen bei Entwicklungsprojekten die Hamas und arbeiten mit privaten Organisationen oder mit der Autonomiebeh&ouml;rde. Den Beh&ouml;rden der Hamas fehlt es an Know-how. Wie sich das eben unterzeichnete Einheitsabkommen von Hamas und Fatah auswirken wird, muss sich erst noch zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/reportagen-und-analysen\/gazas-versiegende-lebensader-1.18294225\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> In Deutschland wehren wir uns -zurecht- gegen die Privatiserung der Wasser-Versorgung. Die im Gaza lebenden Menschen w&auml;ren froh, wenn sie &uuml;berhaupt Trinkwasser aus den Wasserh&auml;hnen bekommen w&uuml;rden.<\/em><br>\n<em>Auch aus Gr&uuml;nden der Humanit&auml;t w&auml;re es zu begr&uuml;&szlig;en, wenn auch der Staat Israel seinen Umgang mit den Pal&auml;stinensern &uuml;berdenken w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21632","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21632","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21632"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21632\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28435,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21632\/revisions\/28435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21632"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21632"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21632"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}