{"id":21666,"date":"2014-05-09T09:11:06","date_gmt":"2014-05-09T07:11:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666"},"modified":"2014-05-09T09:11:06","modified_gmt":"2014-05-09T07:11:06","slug":"hinweise-des-tages-2124","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h02\">Europawahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h03\">Emp&ouml;rung &uuml;ber Gesetzesentwurf, der uneingeschr&auml;nkte Bebauung der griechischen K&uuml;ste vorsieht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h04\">Verringerung des Budgetdefizits, aber nicht der Arbeitslosigkeit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h05\">Paule Krugman &ndash; Now That&rsquo;s Rich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h06\">Niedriglohn: Wenn Kellnern nicht zum Leben reicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h07\">Expertise belegt chronische Unterfinanzierung der ambulanten Pflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h08\">Die Krankenhausprivatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h09\">Phillip Becher: &bdquo;Rechtspopulismus ist mit der herrschenden Politik kompatibel&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h10\">Die R&uuml;he-Kommission: Parlamentsrechte bei Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr bald eine Karikatur?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h11\">NSU: Prozess ohne Aufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h12\">Saudi-Arabien: Zehn Jahre Haft und 1000 Peitschenhiebe f&uuml;r Blogger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h13\">Viktor Orb&aacute;n besucht Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h14\">Der Moderator bedauert den Verlauf des Gespr&auml;chs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666#h15\">&bdquo;Jeder Scharlatan bekommt ein Forum f&uuml;r seinen Stuss&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21666&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Partei&uuml;bergreifender Aufruf f&uuml;r Frieden in Europa<\/strong><br>\nPolitiker aus SPD, Gr&uuml;nen und Linken, Wissenschaftler und Gewerkschafter fordern Stopp der Eskalation \/ F&uuml;nf-Punkte Plan zur Beilegung der Ukraine-Krise<br>\nPolitiker aus SPD, Gr&uuml;nen und Linken sowie Wissenschaftler und Gewerkschafter haben sich mit einem &raquo;Aufruf f&uuml;r den Frieden in Europa&laquo; sowie einem F&uuml;nf-Punkte-Plan f&uuml;r eine L&ouml;sung des Konflikts in der Ukraine zu Wort gemeldet. Der partei&uuml;bergreifend unterst&uuml;tzte Appell fordert &raquo;alle verantwortlich Beteiligten in Politik und Milit&auml;r auf, die verbalen und realen Eskalationen unverz&uuml;glich einzustellen und konkrete Schritte einzuleiten, zu einem gemeinsamen und friedlichen Interessenausgleich im Ukraine-Konflikt zu gelangen&laquo;. Zu den Erstunterzeichnern geh&ouml;ren unter anderem der Gr&uuml;nen-Politiker Robert Zion, der Linken-Abgeordnete Stefan Liebich, der Liedermacher Hannes Wader und der &Ouml;konom Heiner Flassbeck. Unterst&uuml;tzt wird der Aufruf ebenso von dem Gewerkschafter und SPD-Vorstandsmitglied Armin Schild, dem Th&uuml;ringer Linkenpolitiker Bodo Ramelow und der Amnesty-Generalsekret&auml;rin Barbara Lochbihler &ndash; sowie vielen anderen. Der Aufruf kann auch noch unterst&uuml;tzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/932305.parteiuebergreifender-aufruf-fuer-frieden-in-europa.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Samantha Power&rsquo;s brazen hypocrisy: Media swallows propaganda, but here&rsquo;s the truth about Ukraine<\/strong><br>\nThe media swallows U.S. propaganda whole. Here&rsquo;s the truth about Ukraine &mdash; and what it shows about American power<br>\nUkraine comes full circle. In six months, a troubled but intact nation is now pulled to pieces. Vasyl Krutov, the general in charge of what the provisional government in Kiev insists on calling its &ldquo;anti-terror&rdquo; military campaign in the east and south, acknowledged over the weekend that the country is &ldquo;essentially at war.&rdquo;<br>\nUkraine&rsquo;s elected president, Viktor Yanukovych, had to go in February because of the violence that had erupted in Independence Square, scene of demonstrations since the previous November. We still do not know who was responsible for the shootings used to justify the Yankuovych coup, but we know this: The provos who took his place are now doing the shooting &mdash; killing their countrymen, reclassified as terrorists, by the score.<br>\nSamantha Power, the most tendentious hypocrite in the Obama administration (and the competition is keen), defends these murderers thusly: &ldquo;Their response is reasonable, it is proportional, and frankly it is what any one of our countries would have done in the face of this threat,&rdquo; Power said in the Security Council at the weekend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.salon.com\/2014\/05\/07\/samantha_powers_brazen_hypocrisy_media_swallows_propaganda_but_heres_the_truth_about_ukraine\/\">Salon<\/a><\/li>\n<li><strong>Berlin: Viel Verst&auml;ndnis f&uuml;r die ukrainische Regierung<\/strong><br>\nW&auml;hrend in aller Welt Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Toten im Gewerkschaftshaus von Odessa gefordert wird, fordern ukrainische Politiker in Berlin eine Fortsetzung des Kampfes gegen &ldquo;Separatisten und Terroristen&rdquo;<br>\nAls &ldquo;Maidan-Oligarch&rdquo; wird der aussichtsreiche ukrainische Pr&auml;sidentschaftskandidat Petro Poroschenko gelegentlich bezeichnet. Nach dem schnellen politischen K.o. f&uuml;r den von der deutschen Politik gepushten Vitali Klitschko ist er der Favorit Deutschlands f&uuml;r das ukrainische Pr&auml;sidentenamt.<br>\nPoroschenko, der schon an vielen politischen Fronten im innerukrainischen Konflikt der letzten Jahre mitgemischt hat, w&uuml;rde vor allem die Fortdauer der Oligarchenherrschaft garantieren, gegen die die Aktivisten der Maidan-Bewegung einst aufgestanden waren. Bei seinem heutigen Berlin-Besuch gab er sich erst als Hardliner, der die prorussischen Aktivisten in der Ostukraine Terroristen nannte, mit denen es keine Kompromisse geben d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Berlin-Viel-Verstaendnis-fuer-die-ukrainische-Regierung-2184798.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Ostukraine im Bann der Kriegslogik<\/strong><br>\nDie Angriffe der ukrainischen Regierungstruppen in Kramatorsk und Slowjansk haben die Fronten verh&auml;rtet. Die Feinde Kiews rechnen mit baldigen weiteren Attacken. Etliche von ihnen hoffen auf Putins Hilfe.- So weit haben wir es also gebracht.&raquo; Andrei Kowaltschuk, ein 52-j&auml;hriger Barbesitzer aus Luhansk, steht in einer Gruppe von drei Dutzend Menschen auf einer Anh&ouml;he bei Andriiwka und blickt fassungslos hin&uuml;ber nach Slowjansk. Aus der Stadt dringen in unregelm&auml;ssigen Abst&auml;nden die Ger&auml;usche des Krieges, dumpfe Explosionen und das feine Stakkato ferner Maschinengewehre. Ein rotorange leuchtender Feuerball steigt auf und erlischt, es folgt das Grollen der Detonation. Hunde jaulen. Kowaltschuk wollte nach seiner Schwester sehen, die hier verheiratet ist, sie hat ihn angerufen und geweint, er vermutet sie &laquo;dort unten&raquo; irgendwo. Er raucht hastig und achtlos, seine Kiefer arbeiten. Ukrainische Soldaten auf der Strasse zwischen Kramatorsk und Slowjansk haben Kowaltschuk an diesem Montagmittag gestoppt, vermummte Gestalten auf Sch&uuml;tzenpanzern, den Volksmilizen, die sie bek&auml;mpfen sollen, &auml;usserlich nicht un&auml;hnlich. Auf Fragen reagieren sie nicht, ihre Nervosit&auml;t ist offensichtlich. Unabl&auml;ssig sehen sie sich um, stets schussbereit. Vielleicht wissen sie, dass es in Slowjansk Tote gegeben hat, nach Angaben Kiews sind vier Soldaten ums Leben gekommen. Sp&auml;ter ist aus Kiew zu h&ouml;ren, man habe etliche Stellungen der Milizen &uuml;berrannt. Unabh&auml;ngig best&auml;tigen lassen sich solche Informationen nicht. Ein wild blickender, b&auml;rtiger junger Mann sagt, die Opoltschinzy, die Milizen, h&auml;tten fast alle ihre Stellungen wieder zur&uuml;ckerobert. Bei den &laquo;Ukrainern&raquo; gebe es Meutereien, viele wollten nicht auf ihre Mitb&uuml;rger schiessen. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/die-ostukraine-im-bann-der-kriegslogik-1.18296946?extcid=Newsletter_07052014_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Letztlich kann eine Reportage nur einen kleinen Ausschnitt der Situation im Donbass wiedergeben. Aber der Artikel macht klar, dass der Verzicht auf das Referendum am Sonntag nie eine Chance hatte. Roman Ljagin, Chef der Zentralen Wahlkommission der &ldquo;Volksrepublik Donezk&rdquo; h&auml;lt fest, dass man das Resultat, auch wenn man kein Quorum festgesetzt habe, f&uuml;r legitim halten werde. F&uuml;r Irina Woropajewa, Abgeordnete und Sprecherin der von den Russlandfreundlichen geschaffenen &ldquo;Volksrepublik Donezk&rdquo; ist die Sache bereits gelaufen. In der Ukraine gehe es um einen Zusammenprall der Kulturen. Hier die slawische Welt, &ldquo;das Licht, die Orthodoxie, die Sowjetarmee&rdquo; &ndash; und dort der Westen, &ldquo;die Finsternis, Bandera, die Faschisten&rdquo;. Die Hoffnung, welche die Aufforderung Putins, die Unabh&auml;ngigkeits-Referenden in den beiden Regionen Donezk und Luhansk aufzuschieben, ausl&ouml;ste, war illusion&auml;r. Die Abgeordneten der &ldquo;Volksrepublik Donezk&rdquo; h&auml;tten einstimmig f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung des Referendums am Sonntag gestimmt, <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/separatisten-halten-an-referenden-fest-1.18298563\">sagte einer der Separatisten-F&uuml;hrer<\/a> laut der ukrainischen Nachrichtenagentur Unian: &ldquo;Das ist nicht unsere Entscheidung, das ist die Entscheidung des Volkes.&rdquo;<br>\nWie dieses Referendum realisiert werden kann, steht allerdings in den Sternen. Abgesehen von einigen St&auml;dten kann von einer fl&auml;chendeckenden Kontrolle &uuml;ber das Gebiet und die regionalen Beh&ouml;rdenapparate nicht die Rede sein. Wirklich beunruhigend ist, dass Putin anscheinend viel weniger Einfluss auf die Ostukraine hat, als viele im Westen glauben. Genauso schlimm ist allerdings, dass der Westen genauso wenig Einfluss auf die Regierung in Kiew hat, die ihre milit&auml;rischen Operationen gegen militante Separatisten fortsetzt und keine Bereitschaft zeigt, mit diesen zu verhandeln. (Nat&uuml;rlich werden etliche sagen, dass der Aggressor Putin, seine Aufforderung nie ernst gemeint habe, und andere werden bestreiten, dass der imperialistische Westen [EU\/USA] die Milit&auml;reins&auml;tze Kiews wirklich stoppen m&ouml;chte) &ndash; Ohne die Beteiligung der Ostukraine verlieren die 25. Mai geplanten Pr&auml;sidentschaftswahlen allerdings jede Legitimit&auml;t.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dem Volk auf&rsquo;s Maul geschaut: B&uuml;rgerstimmen zur Ukraine<\/strong><br>\nDer folgende Zusammenschnitt kurzer Gespr&auml;che mit B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern erhebt selbstverst&auml;ndlich nicht den Anspruch, ein repr&auml;sentatives Bild zur allgemeinen deutschen Befindlichkeit hinsichtlich des Ukraine-Konflikts zu erstellen.<br>\nVielmehr geht es darum, einmal Menschen, die weder Medienvertreter noch im Politikbetrieb zuhause sind, zu Wort kommen zu lassen.<br>\nDamit die verschiedenen (aber auch &auml;hnlichen) Sichtweisen und Einsch&auml;tzungen der Befragten deutlich werden, wurden die Fragen wiederholt an die unterschiedlichen Teilnehmer gerichtet.<br>\nIch habe mit Menschen aus Deutschland gesprochen, mit einem &Ouml;sterreicher, einer Schweizerin und einem Deutschen, der in Mexiko lebt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/129353\/dem-volk-aufs-maul-geschaut-buergerstimmen-zur-ukraine\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europawahlen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Meister der Hintertreppe<\/strong><br>\nJean-Claude Juncker ist der Spitzenkandidat der Europ&auml;ischen Volkspartei f&uuml;r die Europawahlen. Der langj&auml;hrige Regierungschef der gr&ouml;&szlig;ten Finanzoase des Kontinents, Luxemburg, vertritt wie kein anderer die Macht der Banken [&hellip;]<br>\nSo lassen sich bei Juncker politische und Banker-Funktion nicht auseinanderhalten. Er lie&szlig; sich geschmeichelt enttarnen: 2008 wurde er zum European Banker of the Year gew&auml;hlt, die Lobrede hielt Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. 2009 war es andersherum: Ackermann wurde gek&uuml;rt, ergebener Laudator war Juncker: Ein Traumpaar f&uuml;r die investorenfreundliche &raquo;L&ouml;sung&laquo; der &raquo;Euro&laquo;-Krise.<br>\nMit Junckers stiller Hilfe wurde Luxemburg zur gr&ouml;&szlig;ten Finanzoase in Europa, weit vor der Schweiz, und global die zweitgr&ouml;&szlig;te nach dem US-Ministaat Delaware und weit vor den Cayman Islands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/05-08\/042.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>AfD: Vokabular aus dem Giftschrank<\/strong><br>\nRechts von CDU\/CSU und FDP, gepaart mit nationalkonservativen und rechtspopulistischen Tendenzen: Eine DGB-Studie begutachtet Rhetorik und Wirkung der Alternative f&uuml;r Deutschland. Sie zeichnet ein komplexes Bild davon, aus welchen Str&ouml;mungen und Tendenzen sich die AfD konstituiert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/afd--vokabular-aus-dem-giftschrank,1472596,27057164.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p>passend dazu: <a href=\"http:\/\/afdodernpd.de\">AfD oder NPD?<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Emp&ouml;rung &uuml;ber Gesetzesentwurf, der uneingeschr&auml;nkte Bebauung der griechischen K&uuml;ste vorsieht<\/strong><br>\nScharf verurteilt haben Umweltorganisationen, Soziale-Medien-Aktivisten, politische Parteien und mehrere Pers&ouml;nlichkeiten einen Gesetzesvorschlag, der, wird er umgesetzt, dem freien und &ouml;ffentlichen Zugang zu den griechischen K&uuml;sten einen Riegel vorschiebt, Bebauungsbestimmungen lockert, Straferlass f&uuml;r illegal entstandene K&uuml;stenbebauung vorsieht und der Umwelt nachhaltig zu Schaden gereichen w&uuml;rde.<br>\nVon Finanzminister Yannis Stournaras als Schl&uuml;ssel zur &ldquo;Erschlie&szlig;ung des wirtschaftlichen Potenzials der K&uuml;stengebiete&rdquo; vorgeschlagen, w&uuml;rde ein solches Gesetz die bestehende Regelung untergraben, die bisher daf&uuml;r gesorgt hat, dass\n<ol>\n<li>Griechenland weitgehend von Betonhochburgen freiblieb, die die K&uuml;stenregionen anderer L&auml;nder verunstalten, und<\/li>\n<li>bisher (fast) alle griechischen K&uuml;sten frei zug&auml;nglich waren.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Gesetzesentwurf geriet ins Kreuzfeuer der Kritik, denn er:<\/p>\n<ul>\n<li>Erlaubt es Bauherren, ganze K&uuml;stenstreifen zu privatisieren, zu bebauen und zu ver&auml;ndern, die &uuml;ber Jahrhunderte unver&auml;ndert geblieben sind,<\/li>\n<li>Schr&auml;nkt das Recht der &Ouml;ffentlichkeit auf freien Zugang zur K&uuml;ste ein,<\/li>\n<li>Sieht Straferlass f&uuml;r bestehende Konstruktionen vor, die unter Verletzung der geltenden Rechtsvorschriften gebaut wurden,<\/li>\n<li>Erlaubt die Errichtung saisonabh&auml;ngiger Strandeinrichtungen (wie Strandbars , Sonnenschirme und Liegen) auf der gesamten L&auml;nge von Str&auml;nden,<\/li>\n<li>Wird erwartungsgem&auml;&szlig; dauerhafte nachteilige Auswirkungen auf die K&uuml;sten- und Meeres&ouml;kosysteme haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aufgrund der scharfen &ouml;ffentlichen Reaktion, die sich insbesondere in den sozialen Medien ausbreitete, wurde die am 17. April begonnene &ouml;ffentliche Konsultation &uuml;ber den Gesetzesentwurf, die urspr&uuml;nglich am 2. Mai 2014 enden sollte, bis zum 13. Mai 2014 verl&auml;ngert. Das Finanzministerium r&auml;umte mittlerweile ein, dass &ldquo;die Beteiligung und Mitwirkung der B&uuml;rger am Konsultationsprozess auf Probleme aufmerksam gemacht hat, die weiter untersucht werden m&uuml;ssen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/savethegreekseashore.wordpress.com\/2014\/05\/08\/emporung-uber-gesetzesentwurf-der-uneingeschrankte-bebauung-der-griechischen-kuste-vorsieht\/\">Save The Greek Seashore<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verringerung des Budgetdefizits, aber nicht der Arbeitslosigkeit?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat die Entw&uuml;rfe f&uuml;r die Budgets 2014 und 2015 und f&uuml;r den Finanzrahmen 2015-2018 im Parlament eingebracht. Die beiden wichtigsten Folgen der Finanzkrise werden dabei recht unterschiedlich bew&auml;ltigt: Das Budgetdefizit wird auf Vorkrisenniveau zur&uuml;ckgef&uuml;hrt, die Arbeitslosigkeit bleibt auf Rekordniveau. Die umfassende Budgetanalyse der Arbeiterkammer sieht die Entw&uuml;rfe f&uuml;r den Bundesfinanzrahmen und die beiden Budgets von drei Elementen gepr&auml;gt: Der Budgetkonsolidierung, den enormen Kosten des Bankensektors und dem Versuch der Bundesregierung, wirtschaftliche Offensivma&szlig;nahmen zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/verringerung-des-budgetdefizits-aber-nicht-der-arbeitslosigkeit\/\">Blog Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Paule Krugman &ndash; Now That&rsquo;s Rich<\/strong><br>\nInstitutional Investor&rsquo;s latest &ldquo;rich list&rdquo; in its Alpha magazine, its survey of the 25 highest-paid hedge fund managers, is out &mdash; and it turns out that these guys make a lot of money. Surprise!<br>\nYet before we dismiss the report as nothing new, let&rsquo;s think about what it means that these 25 men (yes, they&rsquo;re all men) made a combined $21 billion in 2013. In particular, let&rsquo;s think about how their good fortune refutes several popular myths about income inequality in America.<br>\nFirst, modern inequality isn&rsquo;t about graduates. It&rsquo;s about oligarchs. Apologists for soaring inequality almost always try to disguise the gigantic incomes of the truly rich by hiding them in a crowd of the merely affluent. Instead of talking about the 1 percent or the 0.1 percent, they talk about the rising incomes of college graduates, or maybe the top 5 percent. The goal of this misdirection is to soften the picture, to make it seem as if we&rsquo;re talking about ordinary white-collar professionals who get ahead through education and hard work.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/05\/09\/opinion\/krugman-now-thats-rich.html?partner=rssnyt&amp;emc=rss\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Niedriglohn: Wenn Kellnern nicht zum Leben reicht<\/strong><br>\nIm Gastgewerbe sind prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse sehr weit verbreitet. Das zeigen Zahlen der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, die das Statistikportal Statista f&uuml;r ZEIT ONLINE aufbereitet hat. Knapp 160.000 Angestellte, darunter etwa 70.000 sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte und knapp 90.000 Minijobber, m&uuml;ssen inzwischen ihr Einkommen mit Hartz IV aufstocken.<br>\nNach Angaben der Wissenschaftler ist das Gastgewerbe damit die Branche mit der zweith&ouml;chsten Aufstocker-Quote &ndash; nach dem Reinigungsgewerbe. Auch die Zahl der Minijobber, die zus&auml;tzlich Hartz IV beantragen, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Den Staat kostet diese Entwicklung viel Geld: Allein im Jahr 2011 gab er rund 1,5 Milliarden Euro aus, um die L&ouml;hne von Kellnern, K&ouml;chen und Barkeepern aufzustocken, so die Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-05\/infografik-aufstocker\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Expertise belegt chronische Unterfinanzierung der ambulanten Pflege<\/strong><br>\nEine chronische Unterfinanzierung der ambulanten Pflege belegt eine aktuelle Expertise des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes. Die Verg&uuml;tungen l&auml;gen im Durchschnitt um 48 Prozent zu niedrig. Die Finanzierungsl&uuml;cke habe bisher nur aufgefangen werden k&ouml;nnen durch eine ganz erhebliche Arbeitsverdichtung und schrittweise schlechter werdende Arbeitsbedingungen. Der Parit&auml;tische fordert deutlich h&ouml;here Verg&uuml;tungen f&uuml;r die ambulanten Pflegedienste. Damit Mehrkosten nicht auf die Pflegebed&uuml;rftigen abgew&auml;lzt werden, seien ferner auch h&ouml;here Leistungen in der Pflegeversicherung notwendig. Der Parit&auml;tische spricht von Mehrkosten in H&ouml;he von rund einer Milliarde Euro j&auml;hrlich.<br>\n&bdquo;Die Rahmenbedingungen in der ambulanten Pflege sind an der Grenze des Zumutbaren. Dass das gesamte System bis heute nicht kollabiert ist, ist den Menschen zu verdanken, die vor Ort mit hohem Engagement an der Grenze zur Selbstausbeutung agieren. Es sind die L&ouml;hne f&uuml;r die Besch&auml;ftigten auf der einen Seite und die Zeit f&uuml;r Pflege und Zuwendung auf der anderen Seite, die auf der Strecke geblieben sind&ldquo;, so Werner Hesse, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes. Neben angemessenen Geh&auml;ltern und der Ber&uuml;cksichtigung steigender Betriebskosten wie Benzin f&uuml;r die Einsatzfahrzeuge, seien die Kosten insbesondere durch neue Anforderungen an die Qualifikation des Personals und die Dokumentation der Leistungen massiv gestiegen. Allein der B&uuml;rokratieaufwand sei seit 1998 um 16 bis 24 Prozent angestiegen, so das Ergebnis des Gutachtens. In der Praxis bedeute die chronische Unterfinanzierung eine &bdquo;Pflege im Minutentakt&ldquo;, die f&uuml;r alle Beteiligten eine Zumutung sei. Um angesichts der aktuellen Verg&uuml;tung keine Verluste zu machen und letztlich in den Konkurs zu gehen, m&uuml;sse ein Pflegedienst heute beispielsweise die sogenannte &bdquo;gro&szlig;e Morgentoilette&ldquo; (Unterst&uuml;tzung beim Verlassen des Bettes, dem An- und Auskleiden, dem Duschen und Frisieren) in weniger als einer halben Stunde erledigen. F&uuml;r die Reinigung der Wohnung d&uuml;rfe eine Pflegekraft maximal 6 Minuten aufwenden, f&uuml;r die Hilfe beim Essen und Trinken nur noch eine viertel Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/startseite\/artikel\/news\/paritaetischer-fordert-ende-der-minutenpflege-expertise-belegt-chronische-unterfinanzierung-der-amb\/\">Der Parit&auml;tische<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Krankenhausprivatisierung<\/strong><br>\nEhemals kommunale Krankenh&auml;user werden heute oftmals von privaten Konzernen gef&uuml;hrt. Was hat sich durch durch solche Eigent&uuml;merwechsel verbessert, was hat sich verschlechtert? Wie ist die Situation f&uuml;r die Patienten, aber auch f&uuml;r die Besch&auml;ftigten in den Krankenh&auml;usern? Die Dokumentation berichtet &uuml;ber die Erfolge und Fehler im privaten Kliniksystem &ndash; etwa beim gr&ouml;&szlig;ten Klinikbetreiber im Norden: Asklepios.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/45_min\/videos\/minuten1273.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Phillip Becher: &bdquo;Rechtspopulismus ist mit der herrschenden Politik kompatibel&ldquo;<\/strong><br>\nEin Interview mit Phillip Becher &uuml;ber Neoliberalismus und Rechtspopulismus in Deutschland und in Europa. Phillip Becher ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universit&auml;t Siegen mit den Forschungsschwerpunkten extreme Rechte und Parteienforschung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1368\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die R&uuml;he-Kommission: Parlamentsrechte bei Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr bald eine Karikatur?<\/strong><br>\nEs ist eine ganz besondere Situation, in der sich der Bundestag seit der Bildung der sog. Gro&szlig;en Koalition befindet: Das Parlament wird seine Kontrolle gegen&uuml;ber der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode nur eingeschr&auml;nkt aus&uuml;ben k&ouml;nnen. Denn von den 631 Abgeordneten des neuen Bundestags geh&ouml;ren  504 (circa 80%) den Regierungsparteien und nur 127 der Opposition an (rund 20%). Aufgrund dieser zahlenm&auml;&szlig;igen Schw&auml;che sind der Opposition die Wahrnehmung einiger ihrer Rechte verwehrt. Dazu geh&ouml;rt beispielsweise die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses nach Artikel 44 GG, wozu ein Viertel der Abgeordneten ben&ouml;tigt w&uuml;rden, um empfundene Missst&auml;nde in der Regierungsarbeit &ouml;ffentlich aufkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Auch besitzen die Regierungsparteien mit mehr als Zweidrittel der Stimmen die M&ouml;glichkeit, das Grundgesetz nach Artikel 79 Abs. 2 GG zu &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2014\/04\/14\/die-ruehe-kommission\/\">Informationsstelle Militarisierung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>NSU: Prozess ohne Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nAm 6. Mai 2013 beginnt vor dem Oberlandesgericht M&uuml;nchen (OLG) der Prozess gegen Beate Zsch&auml;pe, Ralf Wohlleben und die drei anderen Angeklagten. Drau&szlig;en vor dem Justizzentrum bewegen sich seit dem fr&uuml;hen Morgen Hunderte von Menschen. Es wird live &uuml;bertragen. Und es wird demonstriert &ndash; nicht nur gegen den Mordterror der rechtsradikalen Vereinigung, sondern auch gegen den amtlichen Umgang mit dem NSU-Komplex. Dazu z&auml;hlt der viel zu kleine Gerichtssaal, der nur 100 Zuschauern und Journalisten Platz bietet. Die Hauptverhandlung war um drei Wochen verschoben worden. Als Hausordnung verf&uuml;gte das OLG unter anderem: &bdquo;Das Lagern und Campieren auf dem Gel&auml;nde des Strafjustizzentrums ist verboten. &ndash; Es ist untersagt: Waffen, gef&auml;hrliche Gegenst&auml;nde, die als Waffen oder Wurfgeschosse Verwendung finden k&ouml;nnten, mitzuf&uuml;hren; Flaschen sowie Trinkbeh&auml;ltnisse aus Glas mitzubringen; Klappst&uuml;hle oder Leitern mitzubringen; Trillerpfeifen oder Megaphone mitzubringen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2014\/mai\/nsu-prozess-ohne-aufklaerung\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Gespr&auml;ch mit Thomas Moser zum NSU-Prozess<\/strong><br>\nDas Oberlandesgericht M&uuml;nchen hat den Beginn des NSU-Prozesses vom 17. April 2013 auf den 6. Mai verschoben. Wir haben mit dem Journalisten Thomas Moser &uuml;ber den NSU-Prozess gesprochen. Er begleitet den NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages seit Beginn und berichtet regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r die Zeitschrift &ldquo;Kontext&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/index.php?display=1&amp;mode=play&amp;obj=35891\">3sat<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Saudi-Arabien: Zehn Jahre Haft und 1000 Peitschenhiebe f&uuml;r Blogger<\/strong><br>\nDas Urteil war unmenschlich hart: Ein Gericht verurteilte den saudi-arabischen Blogger Raif Badawi zu sieben Jahren Haft und 600 Peitschenhieben, weil er den Islam beleidigt haben sollte. Das war im vergangenen Juli.<br>\nNun hat ein Berufungsgericht in der Hafenstadt Dschidda die Strafe noch einmal versch&auml;rft. Der Richter hat den Blogger am Mittwoch zu zehn Jahren Gef&auml;ngnis und 1000 Peitschenhieben verurteilt. Au&szlig;erdem soll er eine Geldstrafe in H&ouml;he vom umgerechnet knapp 200.000 Euro zahlen.<br>\nBadawis Vergehen: Er hatte im Internet eine Debatte &uuml;ber das Verh&auml;ltnis von Politik und Religion in Saudi-Arabien angesto&szlig;en. 2008 hatte er im Netz das Forum &ldquo;Freie Saudische Liberale&rdquo; gegr&uuml;ndet, das fortan ins Visier der Beh&ouml;rden in dem konservativen K&ouml;nigreich geriet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/saudi-arabien-blogger-mit-10-jahren-haft-und-peitschenhieben-bestraft-a-968226.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Es ist schon merkw&uuml;rdig, zu solchen Meldungen f&auml;llt den Herren Kornelius, Joffe, St&uuml;rmer, Frankenberger, usw. nichts ein. Aber das autokratische Regime in Saudi-Arabien geh&ouml;rt ja zu den Guten. Da st&ouml;rt es auch nicht, dass dort etwa Frauen weder ein passives noch ein aktives Wahlrecht haben (immerhin f&uuml;r 2015 angek&uuml;ndigt), allerdings gilt dieses selbst f&uuml;r M&auml;nner erst seit 2005 und nur bei Kommunalwahlen. Auch d&uuml;rfen Frauen nicht Autofahren, d&uuml;rfen ohne Zustimmung eines Mannes weder arbeiten noch Vertr&auml;ge unterzeichnen, d&uuml;rfen nicht ohne Begleitung ihres Ehemannes oder eines m&auml;nnlichen Blutsverwandten au&szlig;er Haus begeben. Und, man stelle sich vor all dies ist Frauen in Putins Reich des B&ouml;sen m&ouml;glich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Viktor Orb&aacute;n besucht Berlin<\/strong><br>\nAn diesem Donnerstag tritt auf einer Veranstaltung des Westdeutschen Rundfunks in Berlin eine interessante Mischung von Politikern auf, um &uuml;ber ihre Vorstellungen von Europa zu reden. Das Spektrum reicht von EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz &uuml;ber Bundeskanzlerin Angela Merkel und Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier bis zum ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orb&aacute;n. Wie brisant diese Mischung ist, zeigt ein Blick ein Jahr zur&uuml;ck. Da sprach Merkel an gleicher St&auml;tte &uuml;ber Ungarn. Sie sagte: &bdquo;Wir werden alles tun, um Ungarn auf den richtigen Weg zu bringen, aber nicht gleich die Kavallerie schicken.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/unterkuehlt-ungarns-ministerpraesident-orban-besucht-berlin-12928349.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Da w&uuml;rde man doch allzu gerne erfahren wo denn die Unterschiede zwischen Orban und Putin zumindest in Sachen Demokratieverst&auml;ndnis liegen? Ach ja richtig, Ungarn ist in der NATO. Interessant auch, dass Orb&aacute;ns Fidesz wie Merkels CDU im Europaparlament derselben Fraktion angeh&ouml;ren, der Europ&auml;ische Volkspartei EVP. Man sieht Demokratie ist ein dehnbarer Begriff.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Moderator bedauert den Verlauf des Gespr&auml;chs<\/strong><br>\nEs ist vielleicht ein kleiner Hinweis darauf, wie (&ouml;ffentlich-rechtliche) Medien mitunter die &ouml;ffentliche Meinung verwalten, was seit der Ukraine-Krise des &ouml;fteren zu beobachten ist. Gestern wollte Christopher Ricke vom Deutschlandradio ein Interview mit dem Anwalt Mehmet Daimag&uuml;ler machen, der im NSU-Prozess zwei Familien der Opfer Abdurrahim &Ouml;z&uuml;dogru und Ismail Yasar aus N&uuml;rnberg vertritt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41676\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Jeder Scharlatan bekommt ein Forum f&uuml;r seinen Stuss&ldquo;<\/strong><br>\nSein Fall teilte die deutsche Medienlandschaft in zwei Lager. Und obwohl J&ouml;rg Kachelmann freigesprochen wurde, wird er von einem Gro&szlig;teil der deutschen Medien noch immer als Auss&auml;tziger behandelt. Kein Wunder, dass er mit ihnen hart ins Gericht geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/joerg-kachelmann\/8438-wie-medien-mit-skandalen-umgehen\">The European<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21666","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21666","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21666"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21666\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21670,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21666\/revisions\/21670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21666"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}