{"id":21772,"date":"2014-05-20T09:08:59","date_gmt":"2014-05-20T07:08:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772"},"modified":"2014-05-20T09:08:59","modified_gmt":"2014-05-20T07:08:59","slug":"hinweise-des-tages-2131","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h01\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h02\">Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h03\">In Letter to Obama, Cisco CEO Complains About NSA Allegations<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h04\">Nach dem Euro-Rettungsschirm: Portugals riskante Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h05\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h06\">USA fordern klares Schuldeingest&auml;ndnis der CS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h07\">Die Inflationszahlen von Destatis &ndash; eine Gegenpr&uuml;fung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h08\">Am Ende bleibt der Lebensmittelgutschein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h09\">Jobcenter: 118.000 &bdquo;Integrationen&ldquo; Langzeitarbeitsloser in 2013 &ndash; Ausschluss vom Mindestlohn?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h10\">Neue OBS-Studie: &ldquo;Union Busting in Deutschland &ndash; Die Bek&auml;mpfung von Betriebsr&auml;ten und Gewerkschaften als professionelle Dienstleistung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h11\">Feigenblatt Mietpreisbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h12\">Zeitung: Schwedische Vattenfall haftet nicht f&uuml;r deutsche AKW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h13\">SPD-Politiker kassierten bei Panzerdeal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h14\">Die t&ouml;dlichen Folgen des t&uuml;rkischen Bergbaubooms<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h15\">Die Zukunft des Wissenschaftssystems nicht aufs Spiel setzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h16\">Zur Verzerrung der Hochschulfinanzierung durch Drittmittel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21772#h17\">Zu guter Letzt: Mit Pfarrer Gauck: Russen schie&szlig;en lernen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Verheugen zur EU-Russlandpolitik: Warum Helmut Schmidt irrt<\/strong><br>\nNoch im September 2013 hatte die ukrainische Regierung, trotz des Drucks aus Moskau, an der Assoziierung festgehalten und das, obwohl die EU durch ihre Parteinahme f&uuml;r Tymoschenko faktisch den amtierenden Regierungschef zum politischen Gegner erkl&auml;rt hatte und l&auml;ngst mit der damaligen Opposition in der Ukraine paktierte. Die Haltung der ukrainischen Regierung &auml;nderte sich erst, als das Land auch in die wirtschaftliche Schieflage geriet und niemand in der EU das ernst nahm. Zudem hat die EU im Jahr 2013 kein Gespr&auml;ch mit Russland gesucht, und auch das kann nicht der Kommission allein angelastet werden. [&hellip;]<br>\nAuch die nachfolgenden schwerwiegenden Fehler der EU sind nicht auf Br&uuml;sseler B&uuml;rokratenmist gewachsen. EU-Politiker, nicht Beamte, haben sich offen mit dem sogenannten Euro-Maidan solidarisiert und nicht gesehen oder sehen wollen, dass es sich weder um eine landesweite noch um eine homogene Bewegung handelte. Europ&auml;ische Politiker erwiesen sich als blind f&uuml;r die innenpolitischen Spannungen zwischen der Ost- und der Westukraine.<br>\nOhne Not wurde die neue ukrainische Regierung nach der Entmachtung Janukowytschs sofort r&uuml;ckhaltlos unterst&uuml;tzt, obwohl diese Regierung noch nicht einmal im eigenen Land das Vertrauen der Mehrheit genie&szlig;t, antirussisch ist und ihr v&ouml;lkisch gesinnte Kr&auml;fte angeh&ouml;ren. Weil europ&auml;ische politische Eliten nur noch in Kategorien wie prorussisch und proeurop&auml;isch denken konnten und den Konflikt statt den Dialog mit Russland bevorzugten, haben sie &ndash; und nicht die Br&uuml;sseler B&uuml;rokraten &ndash; die schwerste Krise in Europa in diesem Jahrhundert mit ausgel&ouml;st. Ein Gutteil der Verantwortung daf&uuml;r liegt in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ukraine-krise-helmut-schmidt-von-ex-eu-kommissar-verheugen-kritisiert-a-970150.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> H&ouml;chst interessant wie der ehemalige EU-Kommissar seine EU-B&uuml;rokratie gegen&uuml;ber der Kritik von Helmut Schmidt in Schutz nimmt. In dem Brief macht Verheugen deutlich, dass es vor allem die Bundesregierung war, die die Anbindung der Ukraine an die EU &bdquo;aus purer Parteipolitik&ldquo; betrieb.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Falsche Freunde<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten Meldungen &uuml;ber den Einsatz von CIA-Spezialisten und Blackwater-S&ouml;ldnern in der Ukraine best&auml;tigen den Eindruck, den eine amerikaskeptische &Ouml;ffentlichkeit mehr und mehr von den USA gewinnt. Dass zu der vom Westen unterst&uuml;tzten Maidanbewegung und der aktuellen Kiewer &Uuml;bergangsregierung auch militante Neofaschisten geh&ouml;ren, ist dabei Gegenstand heftigen politischen Streits, auch in Deutschland. Die einen wiegeln ver&auml;rgert ab, die anderen emp&ouml;ren sich lautstark.<br>\nAbseits des aktuellen, auch rhetorischen, Machtkampfes um das Land gibt die historische Forschung den Blick frei auf eine weitgehend verdr&auml;ngte jahrzehntelange Kontinuit&auml;t westlicher B&uuml;ndnisse mit vorrangig rechtsextremen Unagh&auml;ngigkeitsbewegungen in der Ukraine. Wesentliche Details dieser Zusammenarbeit, die bis ans Ende des Zweiten Weltkriegs zur&uuml;ckreicht, sind erst durch in j&uuml;ngster Zeit freigegebene CIA-Dokumente ans Licht gekommen.<br>\nDie historische Forschung zu diesem Thema profitierte dabei vom 1998 in den USA verabschiedeten sogenannten &ldquo;Nazi-Kriegsverbrechen-Enth&uuml;llungsgesetz&rdquo; in dessen Folge die Beh&ouml;rden mehrere Millionen Seiten amtlicher Dokumente freigaben. 2004 entstand dazu ein erster Regierungsbericht Da erst anschlie&szlig;end eine F&uuml;lle weiterer Dokumente ihren Geheimschutz verloren, wurde 2010 ein weiterer Bericht ver&ouml;ffentlicht, in dem sich nun &ndash; aktuell brisant &ndash; ein ganzes Kapitel mit der Geschichte amerikanischer, aber auch deutscher, Geheimdienstaktivit&auml;ten in der Ukraine besch&auml;ftigt.<br>\nDie ukrainische Unabh&auml;ngigkeitsbewegung, die zeitlich bis zur russischen Revolution von 1917 zur&uuml;ckreicht, entwickelte im Zweiten Weltkrieg ein ambivalentes Verh&auml;ltnis zu Nazideutschland. Insbesondere die 1929 in der Westukraine gegr&uuml;ndete Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), die nicht nur die nationale Unabh&auml;ngigkeit anstrebte, sondern auch eine ethnisch &ldquo;reine&rdquo; Ukraine, sah in den Nazis bei deren Feldzug gegen die Sowjetunion und gegen die Juden zun&auml;chst einen nat&uuml;rlichen Verb&uuml;ndeten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41795\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Was sie in die Knie zwingt<\/strong><br>\nDie Annexion der Krim gef&auml;hrdet auch den Frieden in der Welt: Sprachliche Minderheiten jenseits einer Grenze d&uuml;rfen nicht zum Vorwand f&uuml;r Landnahme werden. Das w&uuml;rde schnell in eine sehr unfriedliche Welt f&uuml;hren. Die heutigen Unruhen in der Ostukraine sind bereits eine gef&auml;hrliche Folge des Beispiels Krim.<br>\nAus russischer Gef&uuml;hlslage l&auml;sst sich die Annexion allerdings verstehen: 1783 von Katharina der Gro&szlig;en den Tartaren entrissen, geh&ouml;ren Krim und ihr Hafen Sewastopol kulturell etwa so eng zu Russland wie Florida und Miami zu den Vereinigten Staaten. Ein Willk&uuml;rakt von Chruschtschow schlug die Krim 1954 zwar zur Ukraine, und jene folgte ihr dann Anfang der neunziger Jahre in die Unabh&auml;ngigkeit einschlie&szlig;lich Sewastopol. Russland hatte f&uuml;r Sewastopol dann nur noch einen zeitlich begrenzten Pachtvertrag. 20 Jahre Teil der Ukraine gegen&uuml;ber mehr als 200 Jahren Teil Russlands: Das erkl&auml;rt sogar Gorbatschows nachdr&uuml;ckliche Unterst&uuml;tzung der Annexion.<br>\nKulturell gespalten, gab es im Westen der Ukraine schon von der orange Revolution Versuche, die Ukraine einseitig an EU und Nato zu binden. Der Osten der Ukraine, eher nach Russland orientiert, und die dortigen Interessen Russlands waren aufgeschreckt: Sewastopol auf Nato-Gebiet &ndash; ein schwerer Schlag f&uuml;r den russischen Nationalstolz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/was-sie-in-die-knie-zwingt-klaus-von-dohnanyi-zur-ukraine-krise-12914417.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<p><strong>Konflikt mit Moskau: Nato w&auml;re bei russischem Angriff nur bedingt abwehrbereit<\/strong><br>\nAngesichts der anhaltenden Auseinandersetzung mit Russland werden in der Nato und in der Bundesregierung auch Szenarien einer russischen Aggression gegen die baltischen Staaten diskutiert. Einhelliges Ergebnis ist nach SPIEGEL-Informationen ein Lagebild, wonach das westliche B&uuml;ndnis derzeit nicht imstande w&auml;re, die baltischen Mitgliedstaaten mit konventionellen milit&auml;rischen Mitteln zu sch&uuml;tzen, wie es Artikel 5 des Nato-Vertrags vorsieht. Das berichtet der SPIEGEL unter Berufung auf eingeweihte Kreise in der Nato und in der Bundesregierung.<br>\n&ldquo;Russlands F&auml;higkeit und Absicht, ohne gro&szlig;e Vorwarnung bedeutsame Milit&auml;raktionen zu unternehmen, stellt eine weitreichende Bedrohung f&uuml;r den Erhalt von Sicherheit und Stabilit&auml;t in der Euro-Atlantischen Zone dar&rdquo;, hei&szlig;t es demnach in einem Entwurf des Nato-Verteidigungsplanungs-Ausschusses. &ldquo;Russland ist f&auml;hig, kurzfristig und an beliebigem Ort eine milit&auml;rische Bedrohung von lokaler oder regionaler Gr&ouml;&szlig;e aufzubauen&rdquo;, so der vorl&auml;ufige Bericht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/russland-nato-bei-angriff-in-ukraine-krise-nur-bedingt-abwehrbereit-a-969997.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Primitivere Propaganda f&uuml;r Aufr&uuml;stung geht wohl nicht. Dass die milit&auml;rischen St&auml;be der NATO derartige Szenarien durchspielen liegt in der Natur der Sache. Dass Russland hier im strategischen Vorteil ist und quasi aus dem Stand eine milit&auml;rische Operation gegen die baltischen Staaten durchf&uuml;hren k&ouml;nnte ebenso. Dies w&auml;re dann nur zu verhindern, wenn die NATO massiv Truppen dort stationieren w&uuml;rde. W&uuml;rde dies geschehen w&auml;re das eine klare Provokation f&uuml;r Russland und w&uuml;rde dann genau das hervorrufen was man damit verhindern wollte. Aber weshalb sollte Russland die baltischen Staaten real angreifen wollen, dass zu behaupten ist v&ouml;llig idiotisch.<\/em>\n<\/p><\/ol>\n<\/li><li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rente<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nahles bekommt ihre Rente mit 63<\/strong><br>\nDie Fraktionsspitzen der Regierungsparteien haben sich auf letzte Korrekturen an der Rentenreform verst&auml;ndigt &ndash; auch an den Pl&auml;nen f&uuml;r die Rente mit 63. Die Einigung l&ouml;st aber nicht nur Begeisterung aus&hellip;<br>\nDas Rentenpaket besteht aus verbesserter M&uuml;tterrente, abschlagsfreier Rente ab 63 sowie Verbesserungen bei Erwerbsminderungsrente und Reha-Leistungen. Es kostet pro Jahr zwischen neun und elf Milliarden Euro und wird aus der Rentenkasse bezahlt&hellip;<br>\nDer CDA-Vize wies zudem darauf hin, dass Arbeitslosengeldbezug zwei Jahre vor der abschlagsfreien Rente nur im Falle des Missbrauchs nicht mitgez&auml;hlt werde. Ausnahmen best&uuml;nden f&uuml;r Arbeitslosigkeit, die durch  eine Insolvenz oder durch Gesch&auml;ftsaufgabe verursacht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bundestag-stimmt-freitag-ab-nahles-bekommt-ihre-rente-mit-63\/9914112.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Typisch f&uuml;r das wirtschaftsnahe und CDU-lastige Handelsblatt ist die &Uuml;berschrift. Man pr&uuml;gelt auf Nahles und die Rente mit 63 ein und spart die viel teurere M&uuml;tterrente, die von der CSU\/CDU als Wahlkampfschlager benutzt wurde bei der Kritik weitgehend aus. Die Ausnahmetatbest&auml;nde f&uuml;r die Nichtber&uuml;cksichtigung von Arbeitslosigkeit (Arbeitslosengeld I) bei Insolvenz oder Gesch&auml;ftsaufgabe sind ein Skandal: Was passiert, wenn jemand von einer Entlassungswelle durch Umstrukturierung eines Konzerns betroffen ist oder wenn jemand sonst seinen Arbeitsplatz verliert?<\/em><br>\n<em>K&ouml;nnen die Gewerkschaften diesen &bdquo;Kompromiss&ldquo; in letzter Sekunde so einfach hinnehmen?<\/em><\/p>\n<p><em>Und nat&uuml;rlich stimmt auch der wirtschaftsliberale Internationale W&auml;hrungsfonds in die Kritik ein:<\/em><\/p>\n<p><strong>IWF: Besser Br&uuml;cken bauen als M&uuml;tterrente zahlen<\/strong><br>\nDer IWF r&auml;t Deutschland von der Rentenreform ab. Stattdessen sollte Berlin besser Milliarden in Infrastruktur investieren, um den Aufschwung in Europa zu unterst&uuml;tzen.<br>\n&ldquo;Gerade &ouml;ffentliche Investitionen, insbesondere in Infrastruktur, sind n&ouml;tig&rdquo;, hei&szlig;t es in einem L&auml;nderreport, den der IWF am Montag in Berlin vorstellte.<br>\nBis zu j&auml;hrlich 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts k&ouml;nne Deutschland relativ problemlos in den kommenden vier Jahren in Infrastrukturprojekte investieren, ohne Stabilit&auml;tsregeln zu rei&szlig;en. Das entspricht etwa 14 Milliarden Euro j&auml;hrlich. Mit diesen Investitionen w&uuml;rde Deutschland den Aufschwung in der Euro-Zone unterst&uuml;tzen, so die Fachleute.<br>\nDie geplante Rentenreform der Bundesregierung kritisiert der IFW dagegen: Weder sei sicher, dass sie Wachstumseffekte habe noch k&ouml;nne man negative Effekte in anderen Bereich ausschlie&szlig;en. Die Pl&auml;ne seien &ldquo;besonders teuer&rdquo; und k&ouml;nnten in manchen Bereichen sogar den Arbeitskr&auml;ftemangel anheizen.<br>\nDie geplante Einf&uuml;hrung des Mindestlohns halten die &Ouml;konomen aus Washington f&uuml;r sinnvoll, er k&ouml;nne zum Abbau von Ungleichheit beitragen. Allerdings mahnen sie, bei k&uuml;nftigen Erh&ouml;hungen m&ouml;gliche negative Besch&auml;ftigungsauswirkungen in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-05\/iwf-draengt-deutschland-zu-mehr-investitionen-studie\">Die Zeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland droht EU-R&uuml;ge wegen Rente mit 63<\/strong><br>\nWegen des von der gro&szlig;en Koalition aus Union und SPD geplanten Rentenpakets droht Deutschland einem Bericht zufolge im Juni eine offizielle R&uuml;ge der Europ&auml;ischen Union.<br>\nDie EU-Kommission werde der Bundesregierung im Rahmen ihrer sogenannten l&auml;nderspezifischen Empfehlungen eine baldige Korrektur oder einen Ausgleich der neuen Rentenleistungen nahelegen, berichtete das Magazin &ldquo;Focus&rdquo; vorab aus seiner neuen Ausgabe. Hintergrund sei die im sogenannten Euro-Plus-Pakt verankerte Forderung nach einer langfristigen Tragf&auml;higkeit der Rentensysteme.<br>\nEin Br&uuml;sseler Spitzenbeamter sagte der Zeitschrift, der geplante neue Anreiz, nach 45 Beitragsjahren bereits mit 63 Jahren ohne Abschl&auml;ge in Rente zu gehen, sei ein Versto&szlig; gegen die im Pakt verankerte &ldquo;Anpassung des Rentensystems an die nationale demografische Situation&rdquo;.<br>\nDie Euro-L&auml;nder h&auml;tten sich zur &ldquo;Angleichung des tats&auml;chlichen Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung&rdquo; sowie zur &ldquo;Begrenzung von Vorruhestandsregelungen&rdquo; verpflichtet. Deutschland m&uuml;sse die gezielten &ldquo;Anreize f&uuml;r die Besch&auml;ftigung &auml;lterer Arbeitnehmer&rdquo; verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article128136749\/Deutschland-droht-EU-Ruege-wegen-Rente-mit-63.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder beweist die sogenannte EU-Kommission, wie auch bei ihren Geheimverhandlungen &uuml;ber das TTIP und dem brutalen Austerit&auml;tsdiktat &uuml;ber Griechenland, Spanien und bis letzter Woche Portugal, dass sie zu Recht als die nicht demokratisch legitimierte Hochburg des Neoliberalismus und Markradikalismus angesehen wird. Und die Liste l&auml;sst sich beliebig verl&auml;ngern, etwa um den Versuch der Europ&auml;ischen Kommission die Wasserversorgung zu privatisieren.<\/em><br>\n<em>Muss man sich angesichts dieses Agierens der h&ouml;chsten Exekutivinstanz der EU noch wundern, dass sich bei den B&uuml;rgern zunehmend Misstrauen und Ablehnung bez&uuml;glich der europ&auml;ischen Integration breit macht. Ein Europa der Konzerninteressen und der neoliberalen Ideologie will und braucht niemand.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rente mit 67 als Ma&szlig;stab<\/strong><br>\nNach Einsch&auml;tzung des Theologen Wolfgang Huber werden bei der geplanten Renten-Neuregelung unerkl&auml;rliche Ma&szlig;st&auml;be angesetzt. Nicht die &ldquo;Beitragsjahre&rdquo; m&uuml;ssten &uuml;ber die Rente entscheiden sondern die Kraft. Und er sagt: Die Richtgr&ouml;&szlig;e &ldquo;67&rdquo; darf nicht fallen.<br>\nWelty: Fangen wir doch mal mit der Frage an, die ich gerade schon mal gestellt habe: Unter welchen Umst&auml;nden kann es gerecht sein, dass der eine mit 63 in Rente geht und der andere eben mit 67?<br>\nHuber: Der entscheidende Gesichtspunkt ist die Frage, in welcher Situation der 63-J&auml;hrige oder der 67-J&auml;hrige sich befindet, ob er von seinen Kr&auml;ften, seiner Gesundheit her noch imstande ist, weiter zu arbeiten, oder ob er es nach langen Jahren verdient hat, angesichts auch ausgepowerter Kr&auml;fte, nun in den Ruhestand zu treten. Das ist f&uuml;r meine &Uuml;berzeugung der entscheidende und wichtigste Gesichtspunkt, die Lebenslage der Menschen ernst zu nehmen, und nicht &uuml;ber 45 Jahre nachzudenken. Diejenigen, die von ihren Kr&auml;ften, von ihrer Lebenssituation her nur noch unter &auml;u&szlig;erster Anstrengung weiterarbeiten k&ouml;nnten, die sollen nach 45 Jahren tats&auml;chlich ohne Abschl&auml;ge in die Rente gehen k&ouml;nnen. Diejenigen, die noch voller Kraft sind, deren Erfahrung auch gebraucht ist, die sollten weiterarbeiten.<br>\nGerechtigkeit? &ndash; &hellip;ist abh&auml;ngig von der Lebenssituation und nicht von Zahlen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/beschaeftigung-im-alter-rente-mit-67-als-massstab.1008.de.html?dram:article_id=285760\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da muss man sich schon fragen wof&uuml;r dieser sogenannte Ethikrat eigentlich steht, wenn von dessen Mitgliedern einfach neoliberale Propaganda nachgeplappert wird? Mit der Ethik scheint es dort nicht weit her zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>In Letter to Obama, Cisco CEO Complains About NSA Allegations<\/strong><br>\nWarning of an erosion of confidence in the products of the U.S. technology industry, John Chambers, the CEO of networking giant Cisco Systems, has asked President Obama to intervene to curtail the surveillance activities of the National Security Agency.<br>\nIn a letter dated May 15 (obtained by Re\/code and reprinted in full below), Chambers asked Obama to create &ldquo;new standards of conduct&rdquo; regarding how the NSA carries out its spying operations around the world. The letter was first reported by The Financial Times.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/recode.net\/2014\/05\/18\/in-letter-to-obama-cisco-ceo-complains-about-nsa-allegations\/?utm_source=digg&amp;utm_medium=email\">re\/code<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung U.R.:<\/strong> Na, immerhin: ein Teil der US-amerikanischen Industrie bef&uuml;rchtet nicht nur, sondern leidet bereits unter dem Bekanntwerden der NSA-Aktivit&auml;ten und meldet sich zu Wort.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dem Kunden kann es fast egal sein, da die gro&szlig;en Cisco-Konkurrenten Juniper und Huawei ebenfalls <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1388514290236\/Hintertueren-in-Firewalls-von-Cisco-Huawei-und-Juniper\">Backdoors der NSA implementiert haben<\/a>. Dass ausgerechnet Cisco sich &uuml;ber die NSA beschwert, entbehrt jeodch nicht einer gewissen Komik. Schlie&szlig;lich sind die Backdoors dem Unternehmen <a href=\"https:\/\/supportforums.cisco.com\/discussion\/10866531\/wrvs4400n-v2-questions-issues\">seit mindestens vier Jahren bekannt<\/a>. Und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Backdoors von Cisco selbst eingebaut wurden, ist &ndash; um es diplomatisch zu formulieren &ndash; nicht eben gering. Die Krokodilstr&auml;nen des Cisco-Chefs sind daher auch an L&auml;cherlichkeit kaum zu &uuml;berbieten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nach dem Euro-Rettungsschirm: Portugals riskante Freiheit<\/strong><br>\nDieser Tag geb&uuml;hre allen Portugiesen, d&uuml;rfte Premierminister Pedro Passos Coelho sagen, wie so oft zuletzt, wenn er gegen 10 Uhr Ortszeit in der schmucklosen Residenz des Ministerrats vor die Presse tritt. Denn dass sich Portugal jetzt, nur gut drei Jahre nach der Beinahe-Pleite, aus dem W&uuml;rgegriff seiner Retter befreit, ist nur m&ouml;glich, weil die Portugiesen nie allzu heftig revoltiert haben &ndash; obwohl gut ein Viertel der Bev&ouml;lkerung durch die Reformen inzwischen am Rande der Armutsgrenze lebt.<br>\nDas 78 Milliarden Euro schwere Rettungsprogramm, das das hochverschuldete, krisengesch&uuml;ttelte Land im April 2011 vor der Pleite bewahrte und seitdem finanziell am Leben erhielt, ist nun offiziell beendet. Das Vertrauen der Anleger ist &ndash; aufgrund der Reformen, zu denen die Geldgeber Portugal zwangen &ndash; so weit zur&uuml;ckgekehrt, dass die Lissabonner Regierung wieder selbst Staatsanleihen zu ertr&auml;glichen Zinsen am freien Markt platzieren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/euro-krise-in-portugal-wirtschaft-nach-rettungsschirm-a-969875.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Allein schon die Titelzeile ist abgrundtiefer Zynismus, der sich im Text weiter fortsetzt. Die Not und Entbehrungen, die die portugiesische Regierung ihren B&uuml;rgern auf erlegt hat sind dann wohl der Preis der Freiheit? Das Vertrauen der Anleger, sprich das der Zockern und Spekulanten des Finanzmarktes zur&uuml;ckgewonnen zu haben ist wirklich eine gro&szlig;artige Leistung. Portugals Regierung hat in den vergangenen drei Jahren in der Tat viel erreicht: Ein Viertel der Portugiesen lebt am Rande der Armutsgrenze. Das gen&uuml;gt offenbar noch nicht, denn &bdquo;der Arbeitsmarkt muss weiter flexibilisiert&ldquo; werden. Aber Hauptsache die Exporte steigen. Das ist die lupenreine &Uuml;bernahme des deutschen Wirtschaftsmodels, die L&ouml;hne und Sozialleistungen im Inland dr&uuml;cken um den Export zu verbilligen. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Leider vers&auml;umt es der Autor uns zu erkl&auml;ren wer denn die exportierten G&uuml;ter dann alle kaufen soll, welche L&auml;nder sich also Verschulden sollen? Sch&ouml;n auch, dass immer sofort ein wissenschaftlicher Apologet der neoliberalen Agenda, wie der Wirtschaftsprofessor Francesco Franco, zur Hand ist. Auch in Deutschland gibt es davon ja genug. Dieser Artikel ist neoliberale Propaganda in ihrer schlimmsten Auspr&auml;gung und nach Struktur und Semantik vermutlich in einer entsprechenden PR-Agentur oder einem neoliberalen Think Tank entstanden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu ebenfalls auf SPON zu finden: Portugals soziale Krise: Millionenfaches Elend<\/strong><br>\nCoelhos eiserne Reformpolitik hat Portugal zwar die R&uuml;ckkehr an die Finanzm&auml;rkte erm&ouml;glicht, aber gleichzeitig das Land in eine historische soziale Krise gest&uuml;rzt. 2,5 Millionen Portugiesen leben in Armut oder an der Armutsgrenze, das entspricht rund einem Viertel der Bev&ouml;lkerung. Und so kann Staatssekret&auml;r Carlos Moedas zwar erl&auml;utern, dass die Wirtschaft wieder w&auml;chst und wie die Regierung die Gesundung des Landes weiter vorantreiben will. Auf die zahlreichen Fragen nach den sozialen Folgen aber hat auch er keine gute Antwort. Er hoffe, dass die Reformen rasch greifen und sich das Wachstum stabilisiert, sagt er. Dann w&uuml;rden auch die sozialen Verwerfungen zur&uuml;ckgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/portugal-soziale-krise-nach-ausstieg-aus-rettungsschirm-a-970029.html\">SPON<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Entwicklungsl&auml;nder sind die gro&szlig;en Verlierer<\/strong><br>\nDas geplante EU-USA-Handelsabkommen TTIP w&uuml;rde vor allem Afrika wichtige Handelsanteile kosten&hellip;<br>\nIn der 50 Seiten langen Studie, die das M&uuml;nchner ifo-Institut im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung erstellte, finden sich Aussagen wie: &raquo;Die gro&szlig;en Verlierer einer Eliminierung der Z&ouml;lle sind Entwicklungsl&auml;nder&laquo; (Seite 28). Sie verl&ouml;ren durch den verst&auml;rkten Wettbewerb auf dem EU- oder US-Markt &raquo;dramatisch an Marktanteilen&laquo; und alternative M&auml;rkte mit &auml;hnlichem Marktpotenzial seien &raquo;geographisch relativ weit entfernt&laquo;. Dies sei vor allem f&uuml;r L&auml;nder in Nord- und Westafrika ein Problem. Diese handelten traditionell intensiv mit Europa. Die Liste der Verlierer wird laut ifo-Studie von der C&ocirc;te d&rsquo;Ivoire und Guinea angef&uuml;hrt. Ihre Exporte nach Europa w&uuml;rden von G&uuml;tern aus den USA verdr&auml;ngt. Das gilt nicht f&uuml;r Kakao oder Kaffee, was nicht auf der Exportpalette der USA steht, aber schon beim wichtigen Exportprodukt Baumwolle z&ouml;ge C&ocirc;te d&rsquo;Ivoire dann den K&uuml;rzeren. F&uuml;r ostafrikanische L&auml;nder wie Uganda und Tansania tr&auml;fe ein &auml;hnliches Szenario zu, auch wenn sie aufgrund der gr&ouml;&szlig;eren N&auml;he zum chinesischen und australischen Markt bessere M&ouml;glichkeiten h&auml;tten, Verluste aufzufangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/933494.entwicklungslaender-sind-die-grossen-verlierer.html?sstr=Rolf-Henning|Hintze\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP &ndash; ein Lehrst&uuml;ck in Sachen Anti-Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nVielen d&uuml;rfte mittlerweile das geplante transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) ein Begriff sein. Es handelt sich um ein einschl&auml;giges ideologisches Unterfangen, das sich in einer langen Tradition des Freihandels begriffen sieht, der in Anbetracht der empirischen Befunde zu seinen Folgen geradewegs als Doktrin bezeichnet werden kann. &ldquo;Frei&rdquo; klingt sch&ouml;n, doch sollte man immer danach fragen, was da &ldquo;frei&rdquo; gemacht wird und zu wessen Nachteil es wom&ouml;glich erfolgt. Zahlreiche Entwicklungsl&auml;nder, die mit d&uuml;mmlichen Ideologien1 und platter Macht (Stichwort: IWF, WTO) in diesen &ldquo;freien&rdquo; Handel gedr&auml;ngt wurden, wissen ein Lied davon zu singen. Ihre Wirtschaften konnten sich h&auml;ufig auch deshalb nicht aufbauen, da sie mit subventionierten G&uuml;tern aus dem Norden an die Wand konkurriert wurden. Die Global Europe Strategie stellt sich mit ihren sog. &ldquo;Wirtschaftspartnerschaftsabkommen&rdquo; (Orwell l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en) als j&uuml;ngste Erpressungstechnik gegen&uuml;ber den kolonial Niedergedr&uuml;ckten dar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=5052\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>USA fordern klares Schuldeingest&auml;ndnis der CS<\/strong><br>\nDie Credit Suisse steht vor einem Scherbenhaufen. Die Bank muss ein unglaubliches Schuldeingest&auml;ndnis unterzeichnen. Laut &laquo;SonntagsZeitung&raquo; soll darin stehen: &laquo;We were running a criminal enterprise&raquo;. Die CS-F&uuml;hrung muss also eingestehen: Wir leiteten ein kriminelles Unternehmen. Das verlautet aus Anwaltskreisen die vorab &uuml;ber den Deal informiert wurden. Sie wurden gem&auml;ss der Zeitung auch dar&uuml;ber informiert, dass die Schuld an den kriminellen Machenschaften auf die Angestellten des Amerika-Desks geschoben wird. Die F&uuml;hrung habe von deren Treiben nichts gewusst und sei angelogen worden. Damit hoffen Rohner und Dougan die Aff&auml;re aussitzen zu k&ouml;nnen. Trotzdem geht man davon aus, dass Dougan nicht mehr lange CS-Chef bleibt und auch f&uuml;r Rohner wird schon am R&uuml;cktritts-Communique geschrieben. Ob es verschickt wird, ist ungewiss, sein Verbleib bei der CS ist auf Messers Schneide. Entscheidend f&uuml;r die Frage R&uuml;cktritt, Ja oder Nein, wird sein, wie der Gesamt-Deal aussehen wird, den man f&uuml;r den Montagabend erwartet. Noch wird an den Details gefeilt, aber die wichtigen Punkte sind geregelt. So sei die Lizenz der Grossbank nicht in Frage gestellt und der Zugang zum US-Dollar-Clearing bleibe gew&auml;hrt. Aber es gibt eine horrende Busse von je nach Quelle zwei bis drei Milliarden Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/unternehmen-und-konjunktur\/USA-fordern-klares-Schuldeingestaendnis-der-CS\/story\/11204061\">Tages-Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn denn die Credit Suisse ein &ldquo;kriminelles Unternehmen&rdquo; ist, so fragt man sich unwillk&uuml;rlich, was die CS in Europa so getrieben hat. Die Europ&auml;ische Union ist von der Wirtschaftskraft und Zahl der Million&auml;re durchaus mit den USA vergleichbar. Ist es so unwahrscheinlich, dass die CS z.B. deutschen B&uuml;rgern aktiv bei der Steuerhinterziehung geholfen hat. Aber warum h&ouml;ren wir so wenig von Aktivit&auml;ten der deutschen Justiz in dieser Frage?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Inflationszahlen von Destatis &ndash; eine Gegenpr&uuml;fung<\/strong><br>\nEin Wirtschaftsjournalist oder ein (einigerma&szlig;en popul&auml;rer) Wirtschaftsblogger der im Internet &uuml;ber etwas schreibt, das auch nur entfernt mit Preisen oder Inflation zu tun hat muss heutzutage fast zwangsl&auml;ufig damit rechnen, in den Foren zu seinem Beitrag kurz darauf Kommentare zu finden, die die offiziellen Inflationszahlen vom statistischen Bundesamt (Destatis) lautstark ablehnen und stattdessen behaupten, dass die &ldquo;wahre&rdquo; Inflation um ein vielfaches h&ouml;her l&auml;ge. Garniert wird diese Ansicht normalerwiese mit einem verschw&ouml;rungstheoretischen Untergeschmack, denn das ganze geschehe ja nicht einfach so, sondern vielmehr um absichtlich das wahre Ausma&szlig; des stattfindenden oder schon stattgefundenen inflation&auml;ren Desasters zu verschleiern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/saldenmechanik.wordpress.com\/2014\/05\/11\/die-inflationszahlen-von-destatis-eine-gegenprufung\/\">Saldenmechanik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Am Ende bleibt der Lebensmittelgutschein<\/strong><br>\nWer Arbeit ablehnt, bekommt Hartz IV gestrichen. Das trifft vor allem unter 25-J&auml;hrige. Die Anzahl der Sanktionen ist zuletzt sogar deutlich gestiegen. Verfassungsrechtler kritisieren die Regelung.<br>\nVon Thomas &Ouml;chsner, Berlin<br>\nWer unter 25 Jahre alt und erwerbsf&auml;hig ist, aber Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bezieht, darf sich nicht vor der Arbeit dr&uuml;cken. Lehnt der junge Mann oder die junge Frau einen Job ab oder verweigert etwa eine Fortbildung, kann das Jobcenter sofort den Regelsatz von monatlich bis zu 391 Euro streichen. Bei der zweiten gravierenden Pflichtverletzung gibt es auch kein Geld mehr f&uuml;r Unterkunft und Heizung. Diese versch&auml;rften Sanktionen, die nur f&uuml;r unter 25-J&auml;hrige gelten, laufen drei Monate. Bei &auml;lteren Hartz-IV-Empf&auml;ngern werden die Leistungen schrittweise gek&uuml;rzt, bis das ALG II ganz wegfallen kann. Im Notfall gibt es dann auf Antrag Lebensmittelgutscheine im Wert von maximal 196 Euro, also der H&auml;lfte des Regelsatzes. Auch die Abschl&auml;ge f&uuml;r Stromzahlungen &uuml;bernimmt das Jobcenter &ndash; wenn eine Stromsperre droht. (&hellip;)<br>\nDie Mitarbeiter der BA halten dieses Verfahren jedoch f&uuml;r nicht effektiv. In einem internen Papier fordern sie stattdessen, nach dem dritten Meldevers&auml;umnis die Leistung ganz zu streichen, da es bei Abbruch des Kontakts fraglich sei, ob &uuml;berhaupt eine individuelle Notlage bestehe. In einer Petition hatten sich Ende 2013 mehr als 90 000 B&uuml;rger f&uuml;r die v&ouml;llige Abschaffung der Sanktionen ausgesprochen. Die alte und die neue Bundesregierung hat dies stets abgelehnt und mit einem Grundprinzip des Sozialrechts argumentiert. Dies besagt, dass eine Person, die mit dem Geld der Steuerzahler in einer Notsituation unterst&uuml;tzt wird, mithelfen muss, ihre Situation zu verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/streichung-von-hartz-iv-am-ende-bleibt-der-lebensmittelgutschein-1.1962684\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Bei der Erfindung neuer Repressalien gegen ihre &bdquo;Kundschaft&ldquo; scheinen die h&ouml;heren Etagen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und der Jobcenter keine Grenzen zu kennen. Auf den einfachen, jedoch grundlegenden Gedanken, dass nicht ausreichend Stellen vorhanden sind, scheinen sie nicht zu kommen: 3.103.380 Bewerberprofile bei 771.852 Stellen und 238.871 Ausbildungsstellen (Stand 18.05.2014); nachlesbar u.a. hier: <a href=\"http:\/\/jobboerse.arbeitsagentur.de\/\">Jobb&ouml;rse<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jobcenter: 118.000 &bdquo;Integrationen&ldquo; Langzeitarbeitsloser in 2013 &ndash; Ausschluss vom Mindestlohn?<\/strong><br>\nIm Berichtsjahr 2013 waren lediglich 118.000 (12,8 Prozent) der insgesamt &uuml;ber 920.000 &bdquo;Integrationen&ldquo; erwerbsf&auml;higer Leistungsberechtigter (SGB II) in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung &bdquo;Integrationen&ldquo; Langzeitarbeitsloser im Sinne der amtlichen Statistik. (&sect; 18 Absatz 1 SGB III) Dies ergab eine aktuelle Sonderauswertung der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit f&uuml;r das Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)&hellip;<br>\nAnlass f&uuml;r diese Sonderauswertung: Die von der Bundesregierung geplante diskriminierende<br>\nAusschlussregelung in &sect; 22 Absatz 4 Mindestlohngesetz: Ab 2015 soll u.a. bei diesem Teil der &bdquo;Integrationen&ldquo; der Jobcenter das Recht auf den gesetzlichen Mindestlohn in den ersten sechs Monaten des mit der &bdquo;Integration&ldquo; begonnenen, oft weniger als sechs Monate dauernden Arbeitsverh&auml;ltnisses au&szlig;er Kraft gesetzt werden &ndash; wenn man der Zusicherung des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) Glauben schenkt, von dieser Ausschlussregelung in &sect; 22 Absatz 4 Mindestlohngesetz seien trotz einer im Mindestlohngesetz-Entwurf bisher nicht eindeutigen Regelung ausschlie&szlig;lich Langzeitarbeitslose im Sinne des &sect; 18 Absatz 1 SGB III betroffen.<br>\nDie &bdquo;Integrationsquote&ldquo; der langzeitarbeitslosen erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten (in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung) &ndash; sie k&ouml;nnte analog zum amtlichen Kennzahlenvergleich nach  &sect; 48a SGB II als K2_SVB_LZA bezeichnet werden &ndash; betrug nach ersten Berechnungen des BIAJ im Berichtsjahr 2013 durchschnittlich 12,8 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2014-05-19_integrationen-langzeitarbeitslose-2013-mindestlohn.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 179 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neue OBS-Studie: &ldquo;Union Busting in Deutschland &ndash; Die Bek&auml;mpfung von Betriebsr&auml;ten und Gewerkschaften als professionelle Dienstleistung&rdquo;<\/strong><br>\nEin Zitat eines Gewerkschaftssekret&auml;rs aus der aktuellen Studie &bdquo;Union-Busting in Deutschland&ldquo;, ver&ouml;ffentlicht von der OBS und verfasst von den Publizisten Werner R&uuml;gemer und Elmar Wigand, verdeutlicht diese Entwicklungen: &bdquo;Die Gr&uuml;ndung eines Betriebsrats kommt heutzutage in vielen F&auml;llen einem Arbeitskampf gleich &ndash; und der Konflikt wird von Arbeitgeberseite auch genauso gef&uuml;hrt.<br>\nNeu dabei ist: Viele Arbeitgeber bedienen sich bei der systematischen Bek&auml;mpfung von Betriebsr&auml;ten und bei der aggressiven Verhinderung von Wahlen in den Betrieben auch den Dienstleistungen spezialisierter Anw&auml;lte, Medienagenturen und Detekteien. Diese Vorgehensweise ist seit langem aus den USA bekannt, dort ein lukratives Wirtschaftsfeld und wird unter dem Begriff &bdquo;Union-Busting&ldquo; auch wissenschaftlich und politisch diskutiert.<br>\n&bdquo;Obwohl wir in Deutschland meilenweit von amerikanischen Verh&auml;ltnissen entfernt sind&ldquo;, sagt Jupp Legrand, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Stiftung, &bdquo;steigt auch in Deutschland der Druck&ldquo;. Union-Busting sei l&auml;ngst kein Einzelph&auml;nomen mehr. Die in der Studie untersuchten Fallbeispiele und die in der &Ouml;ffentlichkeit bekannten Vorf&auml;lle scheinen, so Legrand weiter, &bdquo;nur die Spitze eines Eisberges zu sein&ldquo;.<br>\nDie Untersuchung der OBS gibt einen ersten empirischen Einblick in die Dienstleistungen und Arbeitsweisen von Union-Busting-Akteuren in Deutschland. Sie stellt fest: Union-Busting scheint auch in Deutschland als neues Konfliktfeld in den Arbeitsbeziehungen Einzug zu halten. Ma&szlig;gebliche Akteure werden benannt, Vorl&auml;ufer solcher Entwicklungen aufgezeigt und diese in wirtschaftliche und politische Entwicklungen eingeordnet. Es wird klar: Teile der Arbeitgeber sind offenbar nicht gewillt, gesetzliche Mitbestimmungsrechte zu akzeptieren.<br>\nDie Otto Brenner Stiftung hofft mit der Untersuchung, so ihr Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Legrand, &bdquo;auf dieses neue Problemfeld &ouml;ffentlich aufmerksam machen zu k&ouml;nnen.&ldquo; &bdquo;Wir wollen&ldquo;, so Legrand weiter, &bdquo;den Blick auf diese Schattenseite der Arbeitswelt und betrieblichen Realit&auml;t lenken.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/presse\/pressearchiv\/pressedetail\/\/1\/\/neue-obs-studie-union-bustig-in-deutschland-die-bekaempfung-von-betriebsraeten-und-gewerkschaf.html\">Pressemitteilung der OBS<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/publikationen\/obs-arbeitshefte\/shop\/union-busting-in-deutschland-ah77.html\">Zur Studie von Werner R&uuml;gemer, Elmar Wigand, Union-Busting in Deutschland &ndash; Die Bek&auml;mpfung von Betriebsr&auml;ten und Gewerkschaften als professionelle Dienstleistung<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"https:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/fileadmin\/user_data\/stiftung\/Aktuelles\/AH77\/AH_77_UnionBusting_Info.pdf\">Otto-Brenner-Stiftung [PDF &ndash; 121 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Feigenblatt Mietpreisbremse<\/strong><br>\nNach Jahren der Ignoranz steht das Thema der Wohnungsversorgung wieder prominent auf der politischen Agenda &ndash; nicht zuletzt wegen der zahlreichen Proteste gegen steigende Mieten, Zwangsr&auml;umungen und Verdr&auml;ngung.[1] Besonders die SPD befindet sich nach ihren Wahlkampfversprechen einer sozial ausgerichteten Wohnungspolitik unter Druck, endlich Resultate zu liefern. Und tats&auml;chlich nimmt die im Wahlkampf partei&uuml;bergreifend angek&uuml;ndigte Mietpreisbremse bereits konkrete Formen an. Als Herzst&uuml;ck des &bdquo;Gesetzes zur D&auml;mpfung des Mietanstiegs&ldquo; benennt der Mitte M&auml;rz ver&ouml;ffentlichte Referentenentwurf des Justizministeriums die Kappung von Wiedervermietungsmieten.<br>\nDass die Politik auf die wachsenden Proteste reagiert, ist auch dringend n&ouml;tig, haben doch gerade erst zwei bundesweite Studien den drastischen Mangel an bezahlbarem Wohnraum aufgezeigt. So stellte das Pestel Institut auf der Basis von Einkommensdaten einen Fehlbestand von 4,2 Mio. Sozialwohnungen fest.[2] Die Bertelsmann Stiftung errechnete, dass armutsgef&auml;hrdete Familien sich nur zw&ouml;lf Prozent der familiengerechten Mietwohnungen leisten k&ouml;nnen, da bei den &uuml;brigen die Nettokaltmiete mehr als 30 Prozent des verf&uuml;gbaren Haushaltseinkommens verschlingt.[3] In den Gro&szlig;st&auml;dten stehen demnach sogar noch deutlich weniger bezahlbare Wohnungen zur Verf&uuml;gung.<br>\nDer Entwurf zur Mietpreisbremse greift den sp&uuml;rbaren Problemdruck auf. Er beschreibt die wachsenden Schwierigkeiten von &bdquo;vor allem einkommensschw&auml;cheren Haushalten, aber [&hellip;] auch Durchschnittsverdienern [&hellip;] eine bezahlbare Wohnung zu finden&ldquo; und will verhindern, dass &bdquo;erhebliche Teile der angestammten Wohnbev&ouml;lkerung aus ihren Wohnquartieren verdr&auml;ngt werden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2014\/mai\/feigenblatt-mietpreisbremse\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zeitung: Schwedische Vattenfall haftet nicht f&uuml;r deutsche AKW<\/strong><br>\nIn der Debatte um die R&uuml;ckstellungen der Kernkraftbetreiber f&uuml;r R&uuml;ckbau und Entsorgung ger&auml;t der schwedische Vattenfall-Konzern in die Kritik: Nach einem Bericht des &ldquo;Handelsblatts&rdquo; hat sich der Mutterkonzern durch eine Umstrukturierung der Haftung entzogen.<br>\nDas Unternehmen best&auml;tigte der Zeitung auf Anfrage, dass mit der Verschmelzung der Vattenfall Europe AG auf die Vattenfall GmbH im Jahr 2012 die Haftung f&uuml;r die deutschen Atomlasten nur noch &ldquo;bis zur obersten deutschen Konzerngesellschaft&rdquo; gehe. Bis zur Umstrukturierung dagegen war auch die schwedische Konzernmutter voll in der Haftung. Ein Beherrschungsvertrag war bei der Umstrukturierung aber beendet worden.<br>\nDie Politik betrachtet die juristisch nicht zu beanstandende Ver&auml;nderung der Konzernstruktur mit Sorge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.extremnews.com\/berichte\/politik\/aab814de41342c0\">ExtremNews<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit dem Haftungsausschluss durch juristische Umstrukturierung des Konzerns erh&ouml;ht Vattenfall das Druckpotential auf die Politik das gesamte Risiko f&uuml;r die auslaufende Nutzung der Atomkraft auf eine &ouml;ffentliche Stiftung, d.h. auf den Steuerzahler zu &uuml;bertragen. Der Trick durch juristische Konstruktionen einen (faktischen) Haftungsausschluss der AKW-Betreiber zu erreichen, ist im &Uuml;brigen nicht neu. Das war so beim Thorium-Hochdruck-Reaktor in Hamm oder auch beim Kugelhaufen-Reaktor in J&uuml;lich.<\/em><br>\n<em>Der juristische Kniff funktioniert ganz einfach: Wollte man den Unternehmensteil der die Kraftwerke betreibt f&uuml;r die Stilllegung und die Entsorgung in Haftung nehmen, so w&auml;ren er pleite und die Verantwortung zur Beseitigung eines AKWs und dessen Abfall, also die Gefahrenabwehr ginge ganz selbstverst&auml;ndlich auf den Staat &uuml;ber und der k&ouml;nnte dann sehen, an wen er sich dann noch wenden k&ouml;nnte, um die Kosten f&uuml;r die Beseitigung der Gefahr erstattet zu bekommen. In aller Regel d&uuml;rfte ein Durchgriff auf die Mutterkonzerne (juristisch) kaum durchsetzbar sein. Und eines ist jetzt schon klar: Die sichere Entsorgung der stillgelegten Kraftwerke und ihrer radioaktiven Abf&auml;lle wird erheblich teurer als derzeit eingesch&auml;tzt. Auch das haben Hamm und J&uuml;lich bewiesen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Um es vorwegzunehmen: Ich bin kein Jurist. F&uuml;r mich stellt es sich allerdings so dar, dass eine &bdquo;Verschmelzung&ldquo;, die im Jahre 2012 stattfand, keine Auswirkungen auf die Folgen eines Gesetzes haben kann, das 2011 rechtskr&auml;ftig wurde. Insbesondere dann nicht, wenn die Umstrukturierung nachweisbar nur aus dem Zweck geschah, Haftungsrisiken aus bestehenden Gesetzen abzuwenden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>SPD-Politiker kassierten bei Panzerdeal<\/strong><br>\nZwei ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete haben von Krauss-Maffei Wegmann mehr als f&uuml;nf Millionen Euro an Honoraren erhalten. Die mutma&szlig;lichen Schmiergeldzahlungen stehen im Zusammenhang mit dubiosen Gesch&auml;ften des M&uuml;nchner R&uuml;stungskonzerns in Griechenland. [&hellip;]<br>\nDie Anbahnung und der Abschluss der Panzer-Deals fallen vor allem in jene Jahre, in denen laut der Untersuchung die beiden SPD-Politiker Dagmar Luuk und Heinz-Alfred Steiner &uuml;ber eine Firma namens BfS das Millionen-Honorar von KMW bekamen. &ldquo;BfS&rdquo; bedeutet &ldquo;B&uuml;ro f&uuml;r S&uuml;dosteuropaberatung&rdquo;. Luuk sa&szlig; von 1980 bis 1990 im Bundestag und hatte damals schon beste Kontakte nach Griechenland. Steiner geh&ouml;rte dem Parlament von 1980 bis 1994 an und war zeitweise Vizechef des Verteidigungsausschusses.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ruestungkonzern-krauss-maffei-wegmann-spd-politiker-kassierten-bei-panzerdeal-1.1968304\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die t&ouml;dlichen Folgen des t&uuml;rkischen Bergbaubooms<\/strong><br>\nDas schwere Grubenungl&uuml;ck in Soma offenbart die prek&auml;re Sicherheit in den Bergwerken in der T&uuml;rkei. Unter Beschuss ger&auml;t nun die Regierungspartei von Premier Erdogan, die alle Warnungen ignorierte. Regierungskritische Medien weisen darauf hin, dass die AKP erst vor zwei Wochen im t&uuml;rkischen Parlament einen Vorstoss abblockte, der eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Sicherheit in der Grube von Soma verlangte hatte. Die Oppositionspartei CHP wollte, dass das Parlament eine Reihe kleinerer Unf&auml;lle in Minen rund um Soma untersucht. Kritiker werfen der Regierung schon seit l&auml;ngerer Zeit vor, bei der Privatisierung vieler staatlicher Bergbaufirmen in den letzten Jahren die Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen vernachl&auml;ssigt zu haben. &laquo;Es gibt hier keine Sicherheit&raquo;, sagt gem&auml;ss Medienberichten Oktay Berrin, ein Kohlekumpel aus Soma. &laquo;Die Gewerkschaften sind nur Marionetten, und die Gesch&auml;ftsleitung denkt nur ans Geld.&raquo; In Gruben wie in der von Soma seien ganze Ketten von Subunternehmern am Werk, die nicht vern&uuml;nftig kontrolliert w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/europa\/Die-toedlichen-Folgen-des-tuerkischen-Bergbaubooms\/story\/29779215\">Tages-Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Solche Folgen &ndash; vielleicht nicht in dieser Dramatik &ndash; von Privatisierungen sind nicht nur in Entwicklungsl&auml;ndern zu beobachten. Es sei nur an die schweren Unf&auml;lle in Gefolge der Bahnprivatisierung in Gro&szlig;britannien erinnert. Diese Mine war 2005 an die privaten Soma Holding mit der Auflage weitergereicht worden, j&auml;hrlich 6 Millionen Tonnen an den t&uuml;rkischen Staat abzuliefern. Fast wie zu erwarten, wurde nicht mehr in die Instandhaltung investiert. Und nat&uuml;rlich geht es nicht nur um Soma. Gerade einmal in 4 von 400 t&uuml;rkischen Minen, existieren &uuml;berhaupt Schutzr&auml;ume, in die sich die Kumpels bei einer Katastrophe fl&uuml;chten k&ouml;nnen. In Soma gab es einen einzigen Schutzraum f&uuml;r knapp 800 Bergleute, die gerade unter Tage waren. Er sollte mit Sauerstoff, Wasser und Nahrung f&uuml;r mindestens 2 Wochen ausger&uuml;stet sein und 40 Bergleuten Schutz gew&auml;hren. In den von Soma passten mit M&uuml;he und Not 14 Bergleute, die nach 12 Stunden qualvoll erstickten. Die t&uuml;rkische Minenindustrie wird von der Internationalen Arbeitsorganisation ILO als <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2014%2F05%2F17%2Fa0153&amp;cHash=8ae63635db6605d5194e4c6f96231df6\">eine der drei gef&auml;hrlichsten weltweit eingesch&auml;tzt wird<\/a>. &ndash; Ich bin schon gespannt, wie viel Leute Erdo&#287;an in K&ouml;ln nach diesem Jahr noch applaudieren werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>WR, DFG,  HRK: Die Zukunft des Wissenschaftssystems nicht aufs Spiel setzen &ndash; Gemeinsamer Appell in Bundespressekonferenz: Politik muss handeln<\/strong><br>\nDie Errungenschaften f&uuml;r Forschung, Lehre, Transfer und infrastrukturelle Ausstattung m&uuml;ssen nachhaltig gesichert werden. Stattdessen sehen die Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland mit gro&szlig;er Sorge, mit zunehmendem Unverst&auml;ndnis und wachsendem Unmut, dass die entscheidenden Fragen zur zuk&uuml;nftigen Ausgestaltung und Finanzierung des Hochschul- und Wissenschaftssystems zwischen Bund, L&auml;ndern und Parteien immer noch umstritten und ungel&ouml;st sind und zugunsten anderer Politikfelder in den Hintergrund zu treten drohen. Dies ist umso unverst&auml;ndlicher, als &uuml;ber die Dringlichkeit der Fragen und &uuml;ber die grunds&auml;tzlichen Ans&auml;tze zu ihrer L&ouml;sung auch in der Politik ein breiter Konsens herrscht. Zumal im Koalitionsvertrag der Gro&szlig;en Koalition sind f&uuml;r eine weitere Priorit&auml;tensetzung des Bundes bei Bildung, Wissenschaft und Forschung und f&uuml;r die k&uuml;nftige Zusammenarbeit mit den L&auml;ndern die Leitlinien richtig und einvernehmlich formuliert. Auf ihre Umsetzung aber warten wir bislang vergeblich.<br>\nDie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die Wissenschaftseinrichtungen fordern deshalb die politisch Verantwortlichen in Bund, L&auml;ndern und Parteien mit Nachdruck auf, ihre l&auml;hmende Blockade nunmehr zu &uuml;berwinden und endlich zu handeln. Was vor allem zu tun ist, liegt klar auf der Hand:\n<ul>\n<li>Die finanzielle Ausstattung der Hochschulen und insbesondere ihre Grundfinanzierung m&uuml;ssen nachhaltig verbessert werden. Hochschulen und Forschungseinrichtungen m&uuml;ssen einen substanziellen Anteil an den im Koalitionsvertrag f&uuml;r die L&auml;nder vorgesehenen Bundes-Milliarden f&uuml;r Bildung und Betreuung erhalten; diese ohne Zweckbindung den L&auml;ndern zu &uuml;berlassen, w&uuml;rde dort falschen Priorit&auml;tensetzungen au&szlig;erhalb des Bildungs- und Wissenschaftssektors Vorschub leisten. Ebenso wenig d&uuml;rfen Bildung und Forschung bei der Verteilung der Mittel gegeneinander ausgespielt werden.<\/li>\n<li>Die in den n&auml;chsten Jahren auslaufenden drei gro&szlig;en Pakte &ndash; die Exzellenzinitiative, der Pakt f&uuml;r Forschung und Innovation und der Hochschulpakt &ndash; m&uuml;ssen weiterentwickelt und fortgef&uuml;hrt werden<\/li>\n<li>Bund und L&auml;nder m&uuml;ssen zu einer geregelten Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung kommen. Das im Grundgesetz festgeschriebene Kooperationsverbot muss abgeschafft werden. Gelingt dies nicht, muss auf anderem Wege ein st&auml;rkeres Engagement des Bundes erm&ouml;glicht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wissenschaftsrat.de\/index.php?id=1228&amp;L=\">Wissenschaftsrat<\/a>  <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung aus dem GEW-Newsletter:<\/strong> Die Bildungs- und Wissenschaftsgewerkschaft GEW begr&uuml;&szlig;t die Initiative der drei Spitzenorganisationen. &bdquo;Die Hochschulen m&uuml;ssen ausgebaut werden, und zwar in der Fl&auml;che und auf Dauer &ndash; mit dem anachronistischen Kooperationsverbot l&auml;sst sich das nicht machen. In dieser Frage k&ouml;nnen und sollten Gewerkschaften und Wissenschaftsorganisationen an einem Strang ziehen&ldquo;, sagte GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller am Rande des Kongresses des Internationalen Gewerkschaftsbunds in Berlin. &bdquo;Wer eine bessere Grundfinanzierung der Hochschulen m&ouml;chte, kann aber nicht im gleichen Atemzug die Fortf&uuml;hrung der Exzellenzinitiative fordern. Statt wenige Elite-Unis zu hegen und zu pflegen, muss an erster Stelle die Finanzierung aller Hochschulen nachhaltig gest&auml;rkt werden. Nur so l&auml;sst sich auch die Besch&auml;ftigung an Hochschulen stabilisieren &ndash; im Interesse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch von Kontinuit&auml;t und Qualit&auml;t von Forschung und Lehre,&ldquo; gab Keller zu bedenken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zur Verzerrung der Hochschulfinanzierung durch Drittmittel<\/strong><br>\nEin immer gr&ouml;&szlig;erer Teil der Budgets der &ouml;ffentlichen Hochschulen wird durch sogenannte Drittmittel gedeckt. Torsten Bultmann zeigt die problematischen Effekte dieser Entwicklung auf und pl&auml;diert f&uuml;r eine grunds&auml;tzliche Reform der Hochschulfinanzierung.<br>\nDass die Grundfinanzierung der deutschen Hochschulen seit mehr als zwei Jahrzehnten strukturell unzureichend ist, darf als bekannt vorausgesetzt werden. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Erhebliche Zuw&auml;chse waren auf dem Feld der Drittmittelfinanzierung zu verzeichnen, in deren Rahmen in der Regel befristete Forschungsprojekte gef&ouml;rdert werden. Damit kann jedoch die Finanznot der Hochschulen nicht kompensiert werden; schon deswegen nicht, weil Drittmittel extrem ungleich verteilt sind und sich ihre Masse an wenigen Uni-Standorten konzentriert.<br>\nGr&ouml;&szlig;te F&ouml;rderorganisation ist die staatlich finanzierte Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Diese wendete sich Ende Oktober mit einer Art Alarmruf an die &Ouml;ffentlichkeit: &bdquo;Vor allem die Knappheit der Grundmittel erh&ouml;ht den Druck zur Einwerbung von Drittmitteln und versch&auml;rft die Konkurrenz um F&ouml;rdergelder. Das hat erhebliche Folgen f&uuml;r die DFG &ndash; sie wird faktisch immer weiter in die Rolle eines Grundfinanziers von Forschung gedr&auml;ngt&ldquo;, was nicht ihre Aufgabe ist. Die Folge davon: die Zahl der positiven Antragsbewilligungen sinkt. In der Einzelf&ouml;rderung etwa wurden 2009 47 Prozent aller Neuantr&auml;ge bewilligt, 2012 nur gut 32 Prozent. Um die Gr&ouml;&szlig;enordnung zu verdeutlichen: um 2010 betrug der Umfang der Drittmittel etwa 5,3 Mrd. Euro im Verh&auml;ltnis zu etwa 20 Mrd. Grundmittel f&uuml;r die eigentlichen gesetzlichen Aufgaben der Hochschulen.<br>\nDem entspricht eine Steigerung der Drittmittel um 100 Prozent in zehn Jahren, w&auml;hrend die Grundmittel im gleichen Zeitraum nur um 23 Prozent wuchsen. Setzt man die geringere Steigerung in ein Verh&auml;ltnis zur wachsenden gesellschaftlichen Beanspruchung der Hochschulen, etwa zu den Studierendenzahlen, l&auml;uft dies eher auf Stagnation oder geringf&uuml;gige Schrumpfung hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1641-drittmittel_tb.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Mit Pfarrer Gauck: Russen schie&szlig;en lernen<\/strong><br>\nUnser Bundespr&auml;sident im Exklusiv-Interview mit weltnetz.tv, vokalisiert durch Reiner Kr&ouml;hnert<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/552\">Weltnetz.tv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21772","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21772"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21772\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21776,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21772\/revisions\/21776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}