{"id":21846,"date":"2014-05-27T08:44:07","date_gmt":"2014-05-27T06:44:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846"},"modified":"2014-05-27T08:44:07","modified_gmt":"2014-05-27T06:44:07","slug":"hinweise-des-tages-2136","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846#h01\">Europawahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846#h02\">Wem geh&ouml;rt Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846#h03\">Tax man&rsquo;s gloomy message: the rich will get richer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846#h04\">John Hilary: Das transatlantische Handels- und Investitionsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846#h05\">Amazon &ndash; Brutale Erpressung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846#h06\">Zwangsarbeit bei Audi &ndash; Union des B&ouml;sen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846#h07\">Polizei weist Vorw&uuml;rfe nach versuchtem Rathaus-Sturm zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846#h08\">Erdogan-Rede in K&ouml;ln: Er kennt nur Gut und B&ouml;se<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846#h09\">Fortsetzung zum ZAPP-Beitrag vom 14. Mai &ndash; Daniel Br&ouml;ckerhoff bezieht Stellung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21846&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Europawahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stephan Hebel &ndash; Europa w&auml;hlt sich ab<\/strong><br>\nDiese Wahl war Ausdruck einer tiefen europ&auml;ischen Krise. Statt nur &uuml;ber die Rechtspopulisten zu klagen, sollten die etablierten Parteien die eigene Verantwortung daf&uuml;r erkennen. [&hellip;]<br>\nMan darf einem Teil der deutschen Parteien zugute halten, dass sie versuchten, europ&auml;isch zu werben: Datenschutz, Beschr&auml;nkung der Bankenmacht, Zuwanderung, soziale Gerechtigkeit &ndash; bei fast allen Bewerbern waren die dazu geh&ouml;renden Forderungen mit dem Wort &bdquo;Europa&ldquo; verbunden. Aber wer sich oft genug einer vom Stra&szlig;enrand l&auml;chelnden deutschen Bundeskanzlerin ausgesetzt sah, hat verstanden, welche Botschaft transportiert werden sollte: Wir Deutschen werden es schon richten. [&hellip;]<br>\nIm m&auml;chtigsten Mitgliedsland Deutschland haben die Bundeskanzlerin und ihre Partei seit Beginn der Krise anti-europ&auml;ischen Protest in vielen Nachbarl&auml;ndern geradezu provoziert, indem sie der EU eine sozial vernichtende und &ouml;konomisch sch&auml;dliche Austerit&auml;tspolitik aufzwangen. Den Deutschen machen sie &ndash; auch das eine allzu nationale Perspektive &ndash; weis, Wohlstand auf Kosten der Partner lie&szlig;e sich auf Dauer halten. Mit menschenunw&uuml;rdiger Fl&uuml;chtlingspolitik bedienen sie die Abwehr-Reflexe, bei denen sich jetzt die Rechtspopulisten bedienen. Und die SPD hat nichts Besseres zu tun, als mit der Architektin dieser Politik zu regieren &ndash; und der ebenfalls &bdquo;schwarz-roten&ldquo; Regierung in Athen Gehorsam gegen&uuml;ber dem Spardiktat zu empfehlen. Wie h&auml;tte da der tapfere Martin Schulz mehr erreichen sollen als bescheidene Achtungserfolge?<br>\nEs ist nicht die europ&auml;ische Idee, die viele Europ&auml;er dazu brachte, das vereinte Europa abzuw&auml;hlen. Es ist eine Politik, die diese Idee verraten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/europawahl\/leitartikel-europa-waehlt-sich-ab,27125132,27238910.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Wahlerfolg des Front National &ndash; Wenn &Ouml;l zu Feuer wird<\/strong><br>\nFrankreichs Liberale (&ldquo;Zentristen&rdquo;), die am Wahlabend auf knapp zehn Prozent der Stimmen kamen, waren die Einzigen, die eine klar proeurop&auml;ische Kampagne riskiert hatten. Die Gr&uuml;nen (neun Prozent) propagierten immerhin ein &ouml;kosoziales EU-Modell. PS wie UMP hingegen fehlte zu einer wirklich europ&auml;ischen Kampagne die innere Kraft &ndash; und die Geschlossenheit.<br>\nBeide Gro&szlig;parteien mussten mit widerspenstigen Parteistr&ouml;mungen ringen, die sich von Europa abwenden wollen. Und die, weichgesp&uuml;lt zwar, Bedenken umtreiben, wie sie auch Marine Le Pen vorbringt. Frankreichs Sozialisten hatten, um ihren h&ouml;chst unpopul&auml;ren Pr&auml;sidenten Hollande zu verdecken, einen Deutschen in die erste Reihe gestellt: Martin Schulz, Anw&auml;rter auf die F&uuml;hrung der zuk&uuml;nftigen EU-Kommission, war das Aush&auml;ngeschild der Regierungspartei.<br>\nDer Versuch jedoch, mit Forderungen nach einem &ldquo;sozialen Europa&rdquo;, einem Ende der &ldquo;Austerit&auml;tspolitik&rdquo; und &ldquo;der Vorherrschaft der Konservativen in Europa&rdquo; (ergo: Angela Merkel) zu punkten, krankte stets an einem Widerspruch: Fran&ccedil;ois Hollande m&uuml;ht sich gerade daran ab, im Parlament eine Mehrheit f&uuml;r just jenen Sparkurs zu ergattern, den die PS mit ihrer Kampagne zu bek&auml;mpfen vorgab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wahlerfolg-des-front-national-wenn-oel-zu-feuer-wird-1.1975045\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &Uuml;berspitzt formuliert kann man Merkel durchaus eine  Mitverantwortung f&uuml;r das Abschneiden des FN zuschreiben. Und zwar in doppelter Hinsicht. Einmal ist die wirtschaftlich angespannte Situation in Frankreich auch auf das deutsche Modell einer aggressiven Exportpolitik, unterst&uuml;tzt durch Lohn- und Sozialdumping im Inneren, zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Zum anderen sind das neoliberale Sparprogramm das Hollande in j&uuml;ngster Zeit als Reaktion darauf initiiert hat, klar auf Druck aus Deutschland durchgesetzt worden um auch in Frankreich die &bdquo;marktkonforme&ldquo; Demokratie &agrave; la Merkel einzuf&uuml;hren. Das Abschneiden des FN ist zumindest partiell eine Quittung daf&uuml;r.<\/em><br>\n<em>Ein weiterer Aspekt der Europawahl ist auf der anderen Seite das sehr gute Abschneiden der linken griechischen Oppositionspartei Syriza, die ebenfalls st&auml;rkste Partei wurde. Beides Mal kann dies als klares Votum gegen die wesentlich von Merkel forcierten Austerit&auml;tspolitik angesehen werden. Das soll nat&uuml;rlich nicht hei&szlig;en, dass hier die Position der Mainstreampresse &uuml;bernommen wird, die die linke Syriza mit dem rechtsradikalen FN oder der rassistischen FP&Ouml; als Europagegner gerne in einen Topf wirft bzw. als linksradikal diffamiert. Wobei die Syriza nie f&uuml;r einen Austritt Griechenlands aus der EU oder die Wiedereinf&uuml;hrung der Drachme pl&auml;diert hat, sondern nur die m&ouml;rderische Austerit&auml;tspolitik, die Griechenland von EU-Kommission, IWF und EZB oktroyiert wurde, in Frage stellt.<\/em><br>\n<em>Und die nachfolgende Meldung zeigt, dass zwar nun der Katzenjammer gro&szlig; ist, die neoliberalen Apologeten aber nichts verstanden haben. Da fragt man sich wie viel W&auml;hler will man dem rechtsextremen FN noch zutreiben?  Sollten der FN wirklich soweit kommen eine regierungsf&auml;hige Mehrheit zu erhalten, hat dies Merkel mitzuverantworten. Man f&uuml;hlt sich an Br&uuml;ning erinnert, der durch seine aberwitzige Austerit&auml;tspolitik, die wirtschaftliche Situation in der Weimarer Republik so verschlimmert hat, das die Nazis entscheidende Wahlerfolge verbuchen konnten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Hollande will Reformkurs fortsetzen<\/strong><br>\n24 Stunden nach dem Sieg der Rechtsextremen und dem Debakel f&uuml;r die regierenden Sozialisten bei der Europawahl hat der franz&ouml;sische Staatschef Fran&ccedil;ois Hollande in einer Erkl&auml;rung eine politische Umorientierung Europas verlangt. Der Schwerpunkt m&uuml;sse auf &ldquo;Wachstum, Besch&auml;ftigung und Investitionen&rdquo; und nicht mehr auf Sparpolitik liegen, sagte Hollande am Montag in einer kurzen Fernsehansprache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/europawahl-hollande-fordert-wachstum-und-europa-der-investitionen-a-971862.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Ein fantastisches Ergebnis!&ldquo;<\/strong><br>\nDie SPD hat bei der Europawahl &uuml;ber 27 Prozent geholt &ndash; und damit gegen&uuml;ber 2009 sechseinhalb Prozentpunkte zugelegt. &bdquo;Das ist der gr&ouml;&szlig;te Zugewinn, den die SPD bei einer deutschlandweiten Wahl jemals erreicht hat&ldquo;, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel unter gro&szlig;em Applaus am Sonntag in Berlin. (&hellip;)<br>\nSchulz zeigte sich zuversichtlich, eine Mehrheit f&uuml;r das Amt des Kommissionspr&auml;sidenten im neuen Europ&auml;ischen Parlament zu finden. (&hellip;)<br>\nDie gegen&uuml;ber 2009 um f&uuml;nf Prozent auf 48 Prozent gestiegene Wahlbeteiligung zeige zudem: &bdquo;Die Menschen wussten, es geht um was. Und dann gehen sie auch w&auml;hlen. Und es geht darum, dass sie selber entscheiden wollen, wer der n&auml;chste Pr&auml;sident der EU-Kommission wird.&ldquo;<br>\nAngesichts des Wahlergebnis ist Gabriel zuversichtlich, &bdquo;dass Martin Schulz gro&szlig;e Chancen hat&ldquo;, f&uuml;r die Wahl zum Kommissionspr&auml;sidenten &bdquo;eine Mehrheit im Europ&auml;ischen Parlament hinter sich zubringen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nSPD-Bundestagsfraktionschef Thomas Oppermann nannte den Wahlerfolg seiner Partei am Sonntag in der ARD ein &bdquo;fantastisches Ergebnis&ldquo;. Der Zuwachs von voraussichtlich mehr als sechs Prozentpunkten sei der &bdquo;h&ouml;chste Zuwachs aller Zeiten&ldquo; bei einer bundesweiten Wahl. Auch Oppermann sieht f&uuml;r Schulz nun gute Chancen, EU-Kommissionspr&auml;sident zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/120712\/20140525_ewk2014_wahlergebnis.html\">SPD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Ist das Absicht oder einfach dreist:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Offenbar hat die SPD-Spitze vergessen, auf welch tiefen Niveau die Partei inzwischen gesackt war und auch nach dieser Wahl noch bleibt. Noch schlechter konnte es ja kaum noch kommen. Nur mit wirklich viel Fantasie kann dieses Resultat (noch nicht einmal 30 Prozent!) ernsthaft als &bdquo;fantastisches Ergebnis&ldquo; bezeichnet werden;<\/em><\/li>\n<li><em>Keine Rede davon, dass die Regierungschefs sich auf eine Person f&uuml;r die Kandidatur zum Kommissionspr&auml;sidenten einigen m&uuml;ssen. Stattdessen wird der Eindruck erweckt, allein die EU-Parlamentarier bzw. die W&auml;hlerschaft k&ouml;nnten &uuml;ber diese Funktion entscheiden. Ganz offensichtlich unterliegt insbesondere der SPD-Bundesvorsitzende Gabriel diesem Irrtum; im Video ca. ab der 5. Minute kann das nachvollzogen werden.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Emp&ouml;rten-Partei gro&szlig;e &Uuml;berraschung. Gegen&uuml;ber Frankreich r&uuml;ckt Spanien deutlich nach links und die beiden gro&szlig;en Parteien werden abgestraft<\/strong><br>\nErneut haben sich im spanischen Staat Wahlumfragen als wertlos  herausgestellt. Die gro&szlig;e &Uuml;berraschung dieser Europaparlamentswahlen  ist Podemos (Wir k&ouml;nnen es). Wurde der neuen Partei vorhergesagt, sie  k&ouml;nne mit ihrem Spitzenkandidat Pablo Iglesias vermutlich mit einem  Kandidaten ins Europaparlament einziehen, schickt Podemos nun sogar f&uuml;nf Parlamentarier nach Stra&szlig;burg. Die Partei, die aus der Emp&ouml;rten-Bewegung hervorging, kam aus dem Stehgreif auf knapp 8% der Stimmen. Sie konnte die Emp&ouml;rten-Stimmen auf sich konzentrieren,  obwohl mit der Partei X auch noch eine zweite Emp&ouml;rten-Partei angetreten war&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Empoerten-Partei-grosse-Ueberraschung-2197180.html\">telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Der deutsche Beitrag zur europ&auml;ischen Rechten<\/strong><br>\nIn der rechtsgerichteten Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) entbrennt nach ihrem Erfolg bei den Europawahlen eine Debatte &uuml;ber eine Zusammenarbeit mit der ebenfalls rechtsgerichteten britischen UKIP. W&auml;hrend die Parteispitze um Parteichef Bernd Lucke die Kooperation mit den britischen Tories favorisiert, um nicht mit rassistischen Kreisen der &auml;u&szlig;ersten Rechten in Verbindung gebracht zu werden, dr&auml;ngen Teile der AfD-Basis und der mittleren Funktion&auml;rsebene massiv nach rechts. Nicht wenige w&uuml;rden sich sogar eine Zusammenarbeit mit dem franz&ouml;sischen Front National w&uuml;nschen, berichtet ein AfD-Bundesvorstandsmitglied. Bisher hat die AfD-Spitze darauf abgezielt, zwar mit rechten Parolen Stimmpotenzial zu mobilisieren, offene Kooperationen mit der extremen Rechten jedoch zu meiden. Dabei sind nicht nur ultrarechte Kreise l&auml;ngst in der Partei aktiv; auch &auml;u&szlig;ern AfD-F&uuml;hrungspersonen, die ihrerseits dem deutschen Establishment zuzurechnen sind, antidemokratische Positionen &ndash; bis hin zur Forderung nach einer Abschaffung des Parlaments.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58877\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wem geh&ouml;rt Deutschland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rezension: Wem geh&ouml;rt Deutschland?<\/strong><br>\nVerm&ouml;gen in Deutschland sind &auml;u&szlig;erst ungleich verteilt &ndash; das ist keine neue Erkenntnis. Und doch wurde es Zeit, die gesamte Thematik der Verm&ouml;gens-Ungleichverteilung einmal in ihrer gesamten Breite zusammengefasst darzustellen. Der Buchautor und Redakteur der &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo;, Jens Berger, hat dies j&uuml;ngst getan. Wer &uuml;ber Verteilungsfragen diskutieren m&ouml;chte oder wer meint, vor solchen Fragen die Augen verschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen, der sollte sein Buch &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&ldquo; lesen. [&hellip;]<br>\nVor diesem Hintergrund erscheint Bergers &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&ldquo; nicht nur genau zum richtigen Zeitpunkt, sondern auch mit der richtigen Sto&szlig;richtung. F&uuml;r Berger ist das Verteilungsproblem kein biologisches, keines der Fortpflanzung, sondern ein politisch herbeigef&uuml;hrtes, das entsprechend auch nur politisch wieder gel&ouml;st werden kann. Um dies zu belegen, stellt er umfassend alle wichtigen Aspekte der Verm&ouml;gensverteilung dar &ndash; von Statistiken zu dessen Ungleichverteilung &uuml;ber die Privatisierung der individuellen Altersvorsorge, vermeintliche &bdquo;Volksaktien&ldquo; und Betriebsverm&ouml;gen bis hin zu den Akteuren auf den internationalen Finanzm&auml;rkten. (Da die Verm&ouml;gensstatistiken in Deutschland allerdings alles andere als umfassend und verl&auml;sslich sind, politisch wohl durchaus gew&uuml;nscht, muss Berger manche Daten selbst ableiten.) Hinzu kommen zahlreiche Detailaspekte, die das Buch abrunden. So pl&auml;diert Berger daf&uuml;r, die verteilungspolitischen Wirkungen des Zinseszins-Effektes ernst zu nehmen &ndash; diesen zugleich aber nicht, wie es die Zinskritik tut, zum alleinigen oder haupts&auml;chlichen &Uuml;bel des Kapitalismus aufzubauschen. [&hellip;]<br>\nDiese beiden zuletzt genannten Beispiele zeigen ein Weiteres: Berger schreibt unaufgeregt und abw&auml;gend &ndash; es ist diese Haltung, die die Argumentation von &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&ldquo; tr&auml;gt und pr&auml;gt. [&hellip;]<br>\nGut lesbar, &uuml;berzeugend argumentierend und inhaltlich breit angelegt zeigt Bergers &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&ldquo;, welches Ausma&szlig; die Ungleichverteilung von Verm&ouml;gen in Deutschland und weltweit mittlerweile erreicht hat und welche verheerenden &ouml;konomischen und sozialen Folgen dies zeitigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1386\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><strong>Alle Macht von oben<\/strong><br>\nWie schaffen es die Superreichen blo&szlig;, dass ihnen keiner etwas kann? Jens Berger versucht, das in &ldquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland&rdquo; zu erkl&auml;ren<br>\nEr l&auml;sst Populistisches erwarten, der rei&szlig;erische Titel des Buches Wem geh&ouml;rt Deutschland? Aber gleich im ersten Absatz stellt Jens Berger klar, dass es ihm nicht um einen Beitrag zur Neiddebatte geht. Der Autor wei&szlig;: Diesem Vorwurf sieht sich jeder ausgesetzt, der sich mit Verteilungsgerechtigkeit und Verm&ouml;gensfragen besch&auml;ftigt, die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und den Status quo kritisiert &ndash; und dabei nicht der Schicht der Verm&ouml;genden angeh&ouml;rt. Aber wer geh&ouml;rt schon dazu?<br>\nDamit sind wir mittendrin. Jens Berger, freier Journalist und Blogger, Beitr&auml;ger f&uuml;r die NachDenkSeiten, sah sich gleich zu Beginn seines Vorhabens, eine Antwort auf die Frage zu finden, wem was in Deutschland geh&ouml;rt, mit dem Problem konfrontiert, dass es zwar zu den unteren und mittleren Einkommensgruppen valide statistische Erhebungen gibt, nicht aber zu den Verm&ouml;genden. [&hellip;]<br>\nJens Berger hat mit seinem Buch eine Basis geschaffen, um &uuml;ber Verm&ouml;gens- und Verteilungsgerechtigkeit &uuml;berhaupt erst diskutieren zu k&ouml;nnen. Am Ende macht er 16 Vorschl&auml;ge f&uuml;r den Weg hin zu einer gerechteren und stabileren Gesellschaft. Die &uuml;berall entstehenden Graswurzelbewegungen, die in Baugruppen oder Energiegenossenschaften aktiv sind, zeigen, dass der Wille zu einem anderen Leben und Wirtschaften da ist. Er widersetzt sich der gesch&uuml;rten Angst vor dem Weniger, die die Gier nach dem Immer-Mehr produziert. Um einen wirklichen Wandel herbeizuf&uuml;hren, reicht dieser Wille jedoch nicht aus. Hierzu bedarf es einer Politik, die dem Gemeinwohl und nicht nur dem einer kleinen Minderheit dient, also einer anderen Sozial- und Steuergesetzgebung. Die 16 Punkte von Jens Berger w&auml;ren ein Anfang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/alle-macht-von-oben\">Der Freitag<\/a>\n<p>Jens Berger: <a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/wem-gehoert-deutschland-jens-berger.html\">Wem geh&ouml;rt Deutschland? Die wahren Machthaber und das M&auml;rchen vom Volksverm&ouml;gen<\/a><br>\nWestend Verlag, 256 Seiten, 17,99 Euro ISBN: 978-3-86489-053-6<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Tax man&rsquo;s gloomy message: the rich will get richer<\/strong><br>\nOn a rain-soaked 15 April&mdash;U.S. income tax day&mdash;Thomas Piketty arrived early at a think tank in Washington, D.C., with a stack of boxes containing his new book, Capital in the Twenty-First Century. The 43-year-old French economist had come to talk about his radical ideas. The room was packed with young policy wonks and grizzled journalists, lawyers, political aides, and even a former U.S. representative, David Obey, who once chaired a key spending committee in the House of Representatives. Piketty, who sometimes apologizes to audiences for his strong accent, presented his data and predictions for capitalist economies and gently brushed aside criticisms. Dressed in a rumpled jacket and open collar, he looked a bit like a busy graduate student rather than a world-famous economics guru. By the time he was done, his supply of books had sold out. Young and old were lining up for an autograph.<br>\nScenes like this played out many times this spring as Piketty toured North America. Amazon.com now ranks his book its number-one best-seller, and the publisher, Harvard University Press, reports that the first-year sales of Capital are more than for any title in its 101-year history.<br>\nDespite Piketty&rsquo;s popularity, his message is harsh. He labels as &ldquo;a fairy tale&rdquo; the long-accepted idea that wealth and income will be more evenly distributed within nations as they develop, and suggests that even the best run capitalist economies concentrate riches at the top. The reason: In the long run, he says, the return paid to owners of capital is higher than the rate of economic growth.<br>\nThese provocative conclusions are based primarily on a huge database of tax records that Piketty and a team of 30 researchers around the globe have assembled from more than 20 countries, including the United States. From atop this mountain of data, Piketty is able to offer a 2-century retrospective view of capitalism and make predictions about its future. The database is, Piketty writes, &ldquo;the largest historical database concerning the evolution of income inequality.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sciencemag.org\/content\/344\/6186\/826.full\">Science Magazine<\/a>\n<p>Dazu gibt es <a href=\"http:\/\/www.sciencemag.org\/content\/current#SpecialIssue\">weitere Artikel zum Thema Ungleichheit<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>John Hilary: Das transatlantische Handels- und Investitionsabkommen<\/strong><br>\nFreibrief zur Deregulierung, Angriff auf Arbeitspl&auml;tze, Ende der Demokratie<br>\nVertreterInnen beider Seiten best&auml;tigen, dass TTIP nicht prim&auml;r der F&ouml;rderung des Handels durch den Abbau von Einfuhrz&ouml;llen zwischen der EU und den USA dient, weil sich die Z&ouml;lle schon jetzt auf Minimalniveau befinden. Vielmehr besteht das Hauptziel von TTIP, wie sie selber einr&auml;umen, in der Beseitigung regulatorischer &bdquo;Hindernisse&ldquo;, die potenzielle Gewinne transnationaler Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks beschr&auml;nken. Bei diesen &bdquo;Hindernissen&ldquo; handelt es sich jedoch um einige unserer wertvollsten Sozialstandards und Umweltvorschriften, wie Arbeitsrechte, Bestimmungen zur Lebensmittelsicherheit (einschlie&szlig;lich der Einschr&auml;nkung von gentechnisch ver&auml;nderten Organismen, GVO), Verordnungen zum Gebrauch von Giftstoffen, digitale Datenschutzrechte oder neue Regeln zur Bankensicherheit, die eingef&uuml;hrt wurden, um eine Wiederholung der Finanzkrise von 2008 zu vermeiden. Mit anderen Worten: Es k&ouml;nnte nicht mehr auf dem Spiel stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/sonst_publikationen\/TTIP-Hilary_de.pdf\">Rosa-Luxemburg-Stiftung, B&uuml;ro Br&uuml;ssel [PDF &ndash; 2.8 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Amazon &ndash; Brutale Erpressung<\/strong><br>\nAmazon l&auml;sst B&uuml;cher verschwinden, um Verlage gef&uuml;gig zu machen. Nun erw&auml;gt der B&ouml;rsenverein des Deutschen Buchhandels kartellrechtliche Schritte. Auch in Europa wendet der US-Internetkonzern diese Taktiken an.<br>\nWenn Amazon ein Buch als nicht verf&uuml;gbar anzeigt oder vor einer langen Lieferzeit warnt, muss es keineswegs hei&szlig;en, dass es tats&auml;chlich nicht in den Lagern des Online-Konzerns vorr&auml;tig ist. Es kann auch schlichtweg bedeuten, dass Amazon einen Verlag seine Marktmacht sp&uuml;ren lassen will. Amazon setzt diese derzeit ein, um Buchverleger in Europa und den USA gef&uuml;gig zu machen, die sich weigern, die neuen Bedingungen zu akzeptieren, die Amazon ihnen diktieren will. [&hellip;]<br>\nIn Europa wendet Amazon &auml;hnliche Taktiken an. Hier steht die schwedische Bonnier-Verlagsgruppe im Mittelpunkt der Auseinandersetzung, zu dem unter anderem die deutschen Verlage Ullstein, Piper und Carlsen geh&ouml;ren. &bdquo;Wir beobachten, dass sich bei zahlreichen bekannten Backlist-Titeln die Lieferzeit verz&ouml;gert hat, obwohl wir p&uuml;nktlich liefern&ldquo;, sagt Ullstein-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Alexander Lorbeer der Frankfurter Rundschau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/amazon-brutale-erpressung,1472780,27250898.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zwangsarbeit bei Audi &ndash; Union des B&ouml;sen<\/strong><br>\nEs war ein typisches Konzern-Jubil&auml;um. Die Stimmung festlich, die Prominentenliste lang: Als Audi im Juli 2009 seinen 100-j&auml;hrigen Geburtstag feierte, kamen 1800 G&auml;ste zum Gratulieren. Audi-Chef Rupert Stadler k&uuml;ndigte neue Fahrzeuge an (&ldquo;ein Modellfeuerwerk&rdquo;), und in seiner Jubil&auml;umsrede sagte er: &ldquo;Diejenigen, die die Geschicke der Marke lenkten und voranbrachten, zeichneten sich durch Mut und Tatkraft aus.&rdquo;<br>\nHeute w&uuml;rde Stadler seinen Redetext wohl nicht mehr ganz so stehen lassen &ndash; denn f&uuml;nf Jahre nach der festlichen Gala in Ingolstadt liegt nun eine Studie vor, die belegt: Der Audi-Vorg&auml;ngerkonzern Auto Union, 1932 aus dem Zusammenschluss der Hersteller DKW, Audi, Horch und Wanderer entstanden, war weitaus st&auml;rker in die Verbrechen des NS-Regimes eingebunden, als bisher bekannt. Das Unternehmen aus Sachsen lie&szlig; systematisch KZ-H&auml;ftlinge als Zwangsarbeiter unter unmenschlichsten Bedingungen f&uuml;r sich arbeiten; Tausende kamen dabei ums Leben.<br>\nDie Studie des Audi-Historikers Martin Kukowski und des Chemnitzer Professors Rudolf Boch, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt und die an diesem Montag unter dem Titel &ldquo;Kriegswirtschaft und Arbeitseinsatz bei der Auto Union AG Chemnitz im Zweiten Weltkrieg&rdquo; im Franz-Steiner-Verlag erscheint, bringt neue &ndash; belastende &ndash; Details. Zwangsarbeiter arbeiteten demnach nicht nur in Auto-Union-Fabriken. Insgesamt sieben Konzentrationsau&szlig;enlager lie&szlig; die SS f&uuml;r die Auto Union bauen.<br>\nIm Zentrum der Studie: Das Lager in Leitmeritz, dem heutigen Litom&#283;&#345;ice in Tschechien, damals ein Au&szlig;enlager des Konzentrationslagers Flossenb&uuml;rg, wo von 1944 an in den Stollen eines Kalksteinbergwerks eine unterirdische Produktion von Panzermotoren vorbereitet wurde. Die Studie h&auml;lt fest: &ldquo;Bis zur Aufl&ouml;sung des KZ-Au&szlig;enlagers Anfang Mai 1945 durchliefen es gesch&auml;tzt 14 000 bis 18 000 KZ-H&auml;ftlinge und Zwangsarbeiter, von denen ungef&auml;hr ein Viertel bis ein Drittel den Einsatz nicht &uuml;berlebte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/zwangsarbeit-bei-audi-union-des-boesen-1.1974496\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Polizei weist Vorw&uuml;rfe nach versuchtem Rathaus-Sturm zur&uuml;ck<\/strong><br>\nNach dem Neonazi-Angriff auf die Wahlparty im Dortmunder Rathaus hat die Polizei mehrere Anzeigen gegen die Angreifer gestellt. Rund 25 Rechtsextremisten wollten am sp&auml;ten Abend das Rathaus st&uuml;rmen &mdash; es kam zu Handgreiflichkeiten. Aber der Angriff kam nicht unerwartet.<br>\n27 Rechtsradikale wollten am sp&auml;ten Sonntagabend die Wahlparty im Dortmunder Rathaus st&uuml;rmen. Hintergrund: Siegfried Borchardt, Spitzen-Kandidat der Partei &ldquo;Die Rechte&rdquo;, wollte offenbar mit seinen Anh&auml;ngern den Einzug ins Stadtparlament feiern. Unter dem zweifelhaften Spitznamen &ldquo;SS-Siggi&rdquo; ist der 60-J&auml;hrige seit Langem eine Gr&ouml;&szlig;e in der Dortmunder Nazi-Szene. [&hellip;]<br>\nAber wo war die Polizei? Das fragten sich neben Stefan Neuhaus wohl auch viele andere: &ldquo;Es hat mindestens 15 Minuten gedauert, bis die ersten Streifenwagen kamen.&rdquo; Die Verst&auml;rkung sei sogar noch sp&auml;ter da gewesen &mdash; lange nach den Krankenwagen. [&hellip;]<br>\nDie Bef&uuml;rchtung eines &ldquo;rechten Rathaus-Sturms&rdquo; war schon lange bekannt. Sie sei auch mehrfach angesprochen worden, so Neuhaus. Die Anwesenden der Wahlparty h&auml;tten sich daher in Sicherheit gew&auml;hnt. &ldquo;Wir sind davon ausgegangen, dass die Polizei Bescheid wei&szlig; und im Notfall schnell da ist&rdquo;, so Neuhaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/dortmund\/polizei-weist-vorwuerfe-nach-versuchtem-rathaus-sturm-zurueck-id9391190.html\">WAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.Q.:<\/strong> In Dortmund hat man jahrelang die gewaltt&auml;tigen und hochkriminellen Neonazis der Freien Kameradschaften get&auml;tschelt, mittlerweile ist Dortmund eine Neonazi Hochburg, hochgef&auml;hrlich f&uuml;r jeden, der alternativ, &ouml;ko, schwul oder links aussieht oder\/und eine andere Hautfarbe hat. Die Staatsanwaltschaft Dortmund brauchte ein Jahr um gegen zehn Dortmunder Neonazis ein Urteil zu sprechen. Diese hatten eine linke Szenekneipe &uuml;berfallen, einen Gast aus der Kneipe gezerrt und auf ihn als er am Boden lag eingetreten und zum Schluss eingestochen. Alle zehn waren bereits vorbestraft, dank eines Videomitschnittes, auf Youtube zugeordnet werden. Dass Ergebnis der Staatsanwaltschaft Dortmund: Geld- und Bew&auml;hrungsstrafen, ein Skandal!<\/em><br>\n<em>Die gleiche Staatsanwaltschaft Dortmund hatte das Verlangen des hervorragenden Innenministers J&auml;ger, SPD, die Partei &bdquo;Die Rechte&ldquo; zu verbieten, da sie das personelle Fortf&uuml;hren der von ihm verbotenen Freien Kameradschaft Dortmund sei, abgelehnt.<\/em><br>\n<em>Will die Dortmunder Polizeif&uuml;hrung eine Nazidemo in Dortmund verbieten lassen, genehmigt sie das Verwaltungsgericht in M&uuml;nster.<\/em><br>\n<em>SPD-OB Sierau wurde von ihnen, sowie weitere Politiker der Piratenpartei und der Gr&uuml;nen, vor seinem Privathaus belagert, die Polizei lie&szlig; ihn jetzt noch im Stich. Es war bekannt, auch der Polizei, dass die Neonazischl&auml;ger sich Zutritt zum Rathaus verschaffen wollten. Die Politiker verlie&szlig;en sich darauf, dass die Polizei sofort vor Ort w&auml;re. Hintergrund: Sowohl NPD als auch Die Rechte erhielten in Dortmund 1% der Stimmen und es stehen ihnen somit 2 (!) Sitze im Dortmunder Stadtrat zu.<\/em><br>\n<em>Die Polizei kam aber erst 15 Minuten, nachdem sie gerufen wurde. Ergebnis: Ein Kommunalpolitiker der Piratenpartei erhielt eine schwere Kopfverletzung, neun weitere Personen wurden verletzt. Die Neonazis haben wieder mal bewiesen, dass sie tuen und lassen k&ouml;nnen, was sie wollen. Z.B. auch Mitglieder demokratischer Parteien im Rathaus angreifen.<\/em><br>\n<em>Gemeingef&auml;hrliche Schl&auml;ger und Totschl&auml;ger bekommen Unterst&uuml;tzung und das haben sie auch so verstanden und verhalten sich entsprechend. Wirklich schmerzhafte Konsequenzen brauchen sie nicht zu f&uuml;rchten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erdogan-Rede in K&ouml;ln: Er kennt nur Gut und B&ouml;se<\/strong><br>\nMit Nationalismus und Intellektuellenfeindlichkeit kann Erdogan bei seinen Anh&auml;ngern punkten. Die Gro&szlig;demo gegen seine Politik macht Mut. Der Kontrast h&auml;tte nicht sch&auml;rfer sein k&ouml;nnen. Auf der rechten Rheinseite jubelten 15.000 islamisch-konservative Erdogan-Fans frenetisch ihrem Idol zu. Zu besichtigen war eine Heldenverehrung, die Demokraten fr&ouml;steln l&auml;sst. Auf der linken Rheinseite protestierten hingegen mehr als 50.000 Menschen gegen den t&uuml;rkischen Premier. Es war die gr&ouml;&szlig;te Anti-Erdogan-Demonstration, die Deutschland je erlebt hat. Ein ermutigendes Zeichen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Erdogan-Rede-in-Koeln\/!139154\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fortsetzung zum ZAPP-Beitrag vom 14. Mai &ndash; Daniel Br&ouml;ckerhoff bezieht Stellung<\/strong><br>\nAm 19. Mai hatte ich Kritik an einem Beitrag der Sendung ZAPP vom 14.5. ge&uuml;bt, in der Daniel Br&ouml;ckerhoff einen Beitrag aus der Sendung &ldquo;Die Anstalt&rdquo; aufgriff, in dem diese auf die Mitgliedschaft u.a. f&uuml;hrender Redakteure deutscher Leitmedien (FAZ, SZ, Die Zeit, Die Welt) einging. Meinem Eindruck nach war der ZAPP-Beitrag auf relativ plumpe Weise darauf ausgelegt, eine kritische Auseinandersetzung mit dem bedeutsamen Thema in eine bestimmte Richtung zu lenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=5239\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-21846","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21846"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21846\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21849,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21846\/revisions\/21849"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21846"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}