{"id":21947,"date":"2014-06-06T08:57:26","date_gmt":"2014-06-06T06:57:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947"},"modified":"2015-11-09T11:57:56","modified_gmt":"2015-11-09T10:57:56","slug":"hinweise-des-tages-2143","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h02\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h03\">Gauweiler-Rede bei der Bundeswehr &ndash; Zur&uuml;ck zur Landesverteidigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h04\">&raquo;Neue Sicherheitslage&laquo; bringt h&ouml;here NATO-Milit&auml;rausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h05\">&bdquo;EZB verst&ouml;&szlig;t gegen EU-Grundrechte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h06\">Rekord-Zinssenkung der EZB &ndash; Was Sparer wissen sollten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h07\">Steuerfrust beim Mittelstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h08\">Freihandelsabkommen TTIP: Wie die Wettbewerbsverlierer aus den Modellen der &Ouml;konomen herausgerechnet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h09\">Paul Krugman: On Inequality Denial &ndash;  &Uuml;ber das Leugnen der Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h10\">Bezahlbare Soldaten &raquo;an der Front des Handelskrieges&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h11\">NSU: Antworten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h12\">EUISS-Bericht: &ldquo;Schutz der Reichen dieser Welt vor den Spannungen und Problemen der Armen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h13\">Vietnams Vorgehen ist aussichtslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947#h14\">Nie wieder Krieg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21947&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Es ist Zeit, die Netze zur&uuml;ckzuerobern<\/strong><br>\nDie Snowden-Enth&uuml;llungen des vergangenen Jahres haben die Geheimdienste ans Licht gezerrt. Die Zeit, in der sie sich neu formieren, m&uuml;ssen wir nutzen und die Kommunikationsnetze zur&uuml;ckerobern, verlangt Investigativjournalist Erich Moechel.<br>\nMit Edward Snowden ging ein goldenes Zeitalter f&uuml;r den Berufsstand der Spione zu Ende. Ganz anders als beim Spionagesystem Echelon, das um 2000 aufflog, in den Breitenmedien kurz aufgeflackert und ab September 2001 schlagartig in Vergessenheit geraten war, haben sich Prism, xKeyscore, Bullrun und Co tief in die kollektive Erinnerung eingeschrieben. Passiert ist n&auml;mlich, was im Juni 2013 wohl niemand f&uuml;r m&ouml;glich gehalten hatte: Das Thema NSA-Spionage hat sich nicht nur ein volles Jahr lang in den Weltmedien gehalten, sondern auch immer wieder die Schlagzeilen dominiert. Das ist nicht allein auf den Inhalt der Informationen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, die an die &Ouml;ffentlichkeit kamen. Eine gewaltige Rolle dabei spielte die totalit&auml;re Geisteshaltung, die sich da manifestierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Kommentar-zum-NSA-Skandal-Es-ist-Zeit-die-Netze-zurueckzuerobern-2216016.html\">Heise<\/a><\/li>\n<li><strong>Ermittlungen in der NSA-Aff&auml;re: An der Aufkl&auml;rung vorbeigemogelt<\/strong><br>\nNein, vor dem Geb&auml;ude der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe bl&uuml;ht keine Blumenwiese. Nein, dort gibt es weder G&auml;nsebl&uuml;mchen noch Margeriten. Nein, die Bundesanwaltschaft macht es nicht so, wie es die Kinder und Verliebten gern machen, die an den Bl&uuml;tenbl&auml;ttern auszupfen, ob und wie ein anderer sie mag. Bei der Bundesanwaltschaft geht es ja nicht um Liebe, sondern darum, ob und wie ermittelt wird auf dem Gebiet des Staatsschutzes.<br>\nDie Bundesanwaltschaft zupft nicht an Orakelblumen, sondern arbeitet mit dem Strafgesetzbuch, der Strafprozessordnung und dem Karlsruher Kommentar. Aber das l&auml;uft bisweilen, wie im Fall NSA, auf das Gleiche hinaus. Wir ermitteln &ndash; &ldquo;von Herzen&rdquo;, &ldquo;mit Schmerzen&rdquo;, &ldquo;&uuml;ber alle Ma&szlig;en&rdquo;, &ldquo;k&ouml;nnen nicht davon lassen&rdquo;, &ldquo;klein wenig&rdquo;, &ldquo;gar nicht&rdquo;. Das ist nat&uuml;rlich nicht die Beschreibung des Legalit&auml;tsprinzips, welches ein Fundament des Strafverfahrens ist; das ist ein Abz&auml;hlreim des aleatorischen Prinzips; aber daf&uuml;r, dass dieses Prinzip auf den Fall NSA in Karlsruhe Anwendung gefunden hat, spricht zumindest ein Anfangsverdacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ermittlungen-in-der-nsa-affaere-an-der-aufklaerung-vorbeigemogelt-1.1985636\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung schl&auml;gt ein verfassungswidriges Anti-Terror-Datei-Gesetz vor<\/strong><br>\nHeute besch&auml;ftigt sich der Bundestag in erster Lesung mit einer &Auml;nderung des Anti-Terror-Datei-Gesetzes (ATDG) und des Gesetzes zur Rechtsextremismus-Datei (RED). Wir haben dazu eben eine Presseerkl&auml;rung herausgeschickt.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hatte Teile des ATDG im April 2013 f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Der Grund ist, dass es um Datenpools geht, die sowohl von Geheimdiensten als auch von der Polizei genutzt werden. Dabei sollten diese Dienste eigentlich unabh&auml;ngig voneinander arbeiten und keine Daten austauschen (&bdquo;informationelles Trennungsgebot&ldquo;). Der Hintergrund ist, dass man in Deutschland nie wieder Geheimpolizeien wie die Stasi oder die Gestapo entstehen lassen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verfassung-schuetzen.de\/der-gesetzgeber-schlagt-ein-verfassungswidriges-anti-terror-datei-gesetz-vor\/\">www.verfassung-schuetzen.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Vodafone reveals existence of secret wires that allow state surveillance<\/strong><br>\nWires allow agencies to listen to or record live conversations, in what privacy campaigners are calling a &lsquo;nightmare scenario&rsquo;<br>\nVodafone, one of the world&rsquo;s largest mobile phone groups, has revealed the existence of secret wires that allow government agencies to listen to all conversations on its networks, saying they are widely used in some of the 29 countries in which it operates in Europe and beyond.<br>\nThe company has broken its silence on government surveillance in order to push back against the increasingly widespread use of phone and broadband networks to spy on citizens, and will publish its first Law Enforcement Disclosure Report on Friday . At 40,000 words, it is the most comprehensive survey yet of how governments monitor the conversations and whereabouts of their people.<br>\nThe company said wires had been connected directly to its network and those of other telecoms groups, allowing agencies to listen to or record live conversations and, in certain cases, track the whereabouts of a customer. Privacy campaigners said the revelations were a &ldquo;nightmare scenario&rdquo; that confirmed their worst fears on the extent of snooping.<br>\nIn Albania, Egypt, Hungary, India, Malta, Qatar, Romania, South Africa and Turkey, it is unlawful to disclose any information related to wiretapping or interception of the content of phone calls and messages including whether such capabilities exist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/business\/2014\/jun\/06\/vodafone-reveals-secret-wires-allowing-state-surveillance\">The Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eine Allianz gegen die Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nNicht nur gegen Janukowitsch pers&ouml;nlich sind viele Menschen auf den Maidan gegangen. Sie protestierten dort auch gegen die Oligarchenmacht im Allgemeinen und f&uuml;r bessere Lebensbedingungen. Die Freude deutscher Medien &uuml;ber Petro Poroschenkos Wahlsieg ist vor diesem Hintergrund v&ouml;llig unverst&auml;ndlich. Der in der ukrainischen Politik seit langem etablierte Milliard&auml;r stellt das glatte Gegenteil der Maidan-Forderungen dar. Doch es kommt noch schlimmer: L&auml;uft alles wie bisher, werden sich die einheimischen Industriebarone und die kommenden IWF-&ldquo;Reformen&rdquo; noch als &auml;u&szlig;erst ungesunde Kombination f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung erweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41926\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukraine-Berichterstattung: Programmbeschwerde beim Rundfunkrat<\/strong><br>\n&bdquo;Ich h&auml;tte nie gedacht, dass so eine schrille Art der politischen Kommunikation 100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkrieges m&ouml;glich ist&ldquo; &ndash;<br>\nStefan SlabyDer 49-j&auml;hrige Stefan Slaby ist Kommunikationswissenschaftler.  Vor &uuml;ber f&uuml;nfundzwanzig Jahren &ndash; von 1986-1989 &ndash; war er im Rahmen seiner Bundeswehr-Dienstzeit im Fernmeldezentrum des NATO-Hauptquartiers SHAPE in Mons\/Belgien t&auml;tig. Anschlie&szlig;end studierte er Publizistik, Internationale Politik und Milit&auml;rgeschichte an der Westf&auml;lischen Wilhelms-Universit&auml;t. Heute arbeitet er als Dozent und Fachautor in M&uuml;nster\/Westfalen. Mit Hintergrund sprach er &uuml;ber die aktuelle Medienberichterstattung zur Ukraine und seine Erfahrungen bei der NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201406053116\/feuilleton\/zeitfragen\/ukraine-berichterstattung-programmbeschwerde-beim-rundfunkrat.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Massenmord im Donbass<\/strong><br>\nKiews Truppen setzen erneut Artillerie und Luftwaffe ein. Berichte &uuml;ber T&ouml;tung verwundeter Aufst&auml;ndischer in Krankenhaus. Westen verspricht Poroschenko Hilfe (&hellip;).<br>\nAngesichts der Brutalit&auml;ten und der Flucht Tausender Einwohner nach Ru&szlig;land, forderte Moskau erneut den Westen auf, die Strafaktion in der Ostukraine zu stoppen.<br>\nIn NATO und EU sowie den meisten Medien des Westens ist das Interesse an dem von Kiew forcierten Krieg jedoch gering. US-Pr&auml;sident Barack Obama, der in Warschau den gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten der Ukraine Petro Poroschenko traf, garantierte dem Land dauerhafte milit&auml;rische Hilfe. Er warf Ru&szlig;lands Pr&auml;sident Wladimir Putin &raquo;dunkle Taktiken&laquo; und eine &raquo;Aggression&laquo; vor. Am Dienstag hatte Obama die Stationierung zus&auml;tzlicher US-Soldaten in Osteuropa angek&uuml;ndigt und f&uuml;r die &raquo;Sicherheit Polens und der anderen Verb&uuml;ndeten in Mittel- und Osteuropa&laquo; eine Milliarde US-Dollar (735 Millionen Euro) bereitgestellt. Am Mittwoch lehnte allerdings nach Tschechien auch die Slowakei eine Stationierung von NATO-Truppen ab. &Auml;hnlich wie Obama drohte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch in einer Regierungserkl&auml;rung vor dem Bundestag Ru&szlig;land mit neuen Sanktionen und rechtfertigte dessen Ausschlu&szlig; vom G-7-Gipfel am Abend in Br&uuml;ssel. Sie behauptete: &raquo;Indem Ru&szlig;land seine Grenzen nicht oder nicht ausreichend kontrolliert und in gro&szlig;em Umfang K&auml;mpfer und Munition in den S&uuml;dosten der Ukraine gelangen k&ouml;nnen, tr&auml;gt dies weiter zur Destabilisierung des Nachbarn bei&laquo;.<br>\nUnterdessen zeichnet sich ab, da&szlig; der F&uuml;hrer des &raquo;Rechten Sektors&laquo; in der Ukraine, Dmitri Jarosch, in der von Poroschenko zu bildenden Regierung einen hohen Posten erhalten wird. Das teilte ein Sprecher der Faschisten am Mittwoch mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/06-05\/064.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gauweiler-Rede bei der Bundeswehr &ndash; Zur&uuml;ck zur Landesverteidigung<\/strong><br>\nPeter Gauweiler stellt die deutsche Sicherheitspolitik der vergangenen Jahre infrage. Laut Manuskript sagte der CSU-Vize bei der Bundeswehr, Auslandseins&auml;tze wie in Afghanistan seien nicht vom Grundgesetz gedeckt. Er stellt sich damit gegen seine eigene Partei. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen den ,Verteidigungsauftrag&rsquo; unserer Armee wieder vom Kopf auf die F&uuml;&szlig;e stellen&rdquo;, hei&szlig;t es im Manuskript f&uuml;r Gauweilers Rede. &ldquo;Die Umwidmung der Bundeswehr in eine Interventionsarmee war ein Tabubruch&rdquo;, der mit der &ldquo;historischen und verfassungspolitischen Motivation des Grundgesetzes nicht &uuml;bereinstimmt&rdquo;, so der Text weiter. &ldquo;Der Einsatz von mehr milit&auml;rischer Gewalt ist f&uuml;r Deutschland kein Mittel, mehr Verantwortung in der Welt zu &uuml;bernehmen.&rdquo;<br>\nDem Grundgesetz k&ouml;nne kein weltweiter milit&auml;rischer &ldquo;Verteidigungsauftrag&rdquo; entnommen werden, durch den die Armee global zur Durchsetzung politisch definierter Rechte eingesetzt werden k&ouml;nne. Die Bundeswehr sei &ldquo;zur Landesverteidigung und nicht zum Moralexport gegr&uuml;ndet&rdquo; worden, so Gauweilers Manuskript. Das Grundgesetz sei daher &ldquo;nicht die taugliche Verfassung&rdquo; f&uuml;r weltweite Eins&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gauweiler-rede-bei-der-bundeswehr-zurueck-zur-landesverteidigung-1.1988409\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin C.P.:<\/strong> Normalerweise h&auml;tten diese Rede nur die anwesenden Bundeswehrsoldaten zu h&ouml;ren bekommen, und so hatten sich das &ldquo;Von der Leichen&rdquo; und Co. m&ouml;glicherweise auch gedacht &ndash; frei nach dem Motto: &ldquo;Besser da als &ouml;ffentlich.&rdquo; Gauweiler, der sich &ndash; zurecht &ndash; darauf beruft, dass seine &ndash; &uuml;berwiegend ablehnende &ndash; Haltung zu Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr von einer Mehrheit der Bev&ouml;lkerung getragen wird, hatte das Manuskript zu seiner Rede aber auch an die deutschen Medien versandt. Ver&ouml;ffentlicht wurde die Causa aber bezeichnenderweise bisher nur von zwei Medienvertretern, der &ldquo;S&uuml;ddeutschen&rdquo; und &ldquo;merkur-online&rdquo;.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&raquo;Neue Sicherheitslage&laquo; bringt h&ouml;here NATO-Milit&auml;rausgaben<\/strong><br>\nDer NATO-Generalsekret&auml;r Anders Fogh Rasmussen hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, ihre Verteidigungsausgaben zu erh&ouml;hen. Der Grund: Die &raquo;neue Sicherheitslage in Europa&laquo; infolge der Ukraine-Krise. Ein weiterer absehbarer Kollateralschaden sind also steigende Milit&auml;rausgaben in den NATO-L&auml;ndern.<br>\nDer NATO-Milit&auml;rpakt hat seine diesbez&uuml;gliche Chance klar erkannt und dieser Tage ein &raquo;vertrauliches Papier&laquo; an den SPIEGEL gegeben. Denn die widerstrebende deutsche Bev&ouml;lkerung muss noch in Spendierlaune gebracht werden.<br>\nEigentlich soll der deutsche Milit&auml;retat 2014 gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 422 Mio. &euro; sinken. Das hat jedenfalls der Bundestag am 9.4.2014 so beschlossen. Nachdem die deutschen Milit&auml;rausgaben in den letzten zehn Jahren St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck um insgesamt 20% gesteigert wurden, w&auml;re das nat&uuml;rlich eine interessante Trendwende. Wollte man nicht eigentlich schon l&auml;nger auch im Milit&auml;retat einsparen? Davon war zwar 2010 in der Tat die Rede, aber so weit ist es in Deutschland real nie gekommen.<br>\nDoch dass 2014 bei den Milit&auml;rausgaben gek&uuml;rzt wird, glaubt vermutlich kein einziger Abgeordneter. Denn im Rahmen des Ukraine-Konflikts steht das Gegenteil auf der Agenda: Eintr&auml;chtig fordern NATO, Bundeswehr-Verband, CDU-Politiker und taz-Korrespondenten die massive Erh&ouml;hung der Milit&auml;rausgaben.<br>\nAnfang M&auml;rz 2014 verlangte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen: &raquo;Jetzt ist f&uuml;r die B&uuml;ndnispartner an den Au&szlig;engrenzen wichtig, dass die Nato Pr&auml;senz zeigt.&laquo;[3] Andreas Schockenhoff (bis 2013 Russland-Koordinator der Bundesregierung) assistierte: &raquo;Es ist daher unerl&auml;sslich, dass die Nato f&uuml;r eine glaubw&uuml;rdig kollektive Verteidigung unserer &ouml;stlichen B&uuml;ndnispartner auch eine permanente Verlegung von milit&auml;rischen F&auml;higkeiten pr&uuml;ft.&laquo;[4] Und so sieht es auch Dominic Johnson, Leiter des Auslandsressorts bei der taz: &raquo;Die Nato sollte jetzt ihre weitgehend nutzlosen R&uuml;stungsarsenale endlich dort in Stellung bringen, wo sie tats&auml;chlich Schutz bieten k&ouml;nnten, n&auml;mlich in Osteuropa.&laquo; (taz 30.4.2014)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/neue-sicherheitslage-bringt-hoehere-nato-militaerausgaben\/\">Sozialismus Aktuell<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Rund 25 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges fallen -auch hierzulande- einigen Politikern und dem Nato-Generalsekret&auml;r nichts besseres ein als die finanziellen Mittel f&uuml;r Milit&auml;r zu erh&ouml;hen. Als ob es insbesondere in Deutschland keine dringenderen Aufgaben gibt: Zum Beispiel Bildung &amp; Wissenschaft sowie Gesundheitswesen und Infrastruktur (Bahn, Stra&szlig;en), die ebenfalls dringend der Finanzhilfe bed&uuml;rfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;EZB verst&ouml;&szlig;t gegen EU-Grundrechte&ldquo;<\/strong><br>\nBerlinDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB)  verst&ouml;&szlig;t mit ihrem sogenannten OMT-Programm (Outright Monetary Transactions), mit dem sie Staatsanleihen von Krisenstaaten ankaufen kann, m&ouml;glicherweise gegen europ&auml;isches Recht und gegen die europ&auml;ische Grundrechtecharta. Zu diesem Ergebnis kommt ein Handelsblatt Online vorliegendes Gutachten des Bielefelder Rechtswissenschaftlers Andreas Fisahn im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die der Linkspartei nahesteht.<br>\nDemnach darf die EZB zwar nach dem Lissabon-Vertrag von 2009 die Wirtschaftspolitik der Europ&auml;ischen Union (EU) und der Mitgliedstaaten unterst&uuml;tzen. Der Ankauf von Staatsanleihen sei jedoch im OMT-Programm an eine &bdquo;strikte Konditionalit&auml;t&ldquo; gebunden. Das hei&szlig;t: Staatsanleihen d&uuml;rfen nur aufgekauft werden, wenn die betroffene Regierung der Troika der internationalen Geldgeber bestimmte K&uuml;rzungsprogramme in Form eines &bdquo;Memorandums of Understanding&ldquo; (MoU) zusichert. Die Troika besteht aus EU-Kommission, Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) und EZB.<br>\nF&uuml;r Fisahn steht fest: &bdquo;Damit unterst&uuml;tzt die EZB nicht die Wirtschaftspolitik der Union und der Mitgliedstaaten, sondern die Wirtschaftspolitik des (dauerhaften Euro-Rettungsschirms) ESM, einer Institution au&szlig;erhalb der EU-Vertr&auml;ge&ldquo;, wie es in der Studie hei&szlig;t. &bdquo;Daf&uuml;r hat sie wiederum keinen Auftrag, handelt also au&szlig;erhalb ihrer durch den Lissabon-Vertrag einger&auml;umten Kompetenzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/gutachten-zur-krisenpolitik-ezb-verstoesst-gegen-eu-grundrechte\/9915000.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rekord-Zinssenkung der EZB &ndash; Was Sparer wissen sollten<\/strong><br>\nInflation, Deflation, Negativzinsen: Was bedeutet die Entscheidung der Europ&auml;ischen Zentralbank f&uuml;r den normalen Sparer? Fragen und Antworten. [&hellip;]<br>\nWarum haben wir schon seit Jahren so niedrige Zinsen?<br>\nDas Leben ist eine Krise, ist eine Krise, ist eine Krise. Erst klappte die Investmentbank Lehman Brothers zusammen und versetzte die Welt in eine Schockstarre, dann zitterten wir um das &Uuml;berleben des Euros. Die gr&ouml;bste Gefahr ist mittlerweile gebannt, weil die internationalen Geldgeber den Euro-Staaten wieder vertrauen. Doch in diesem seit Jahren w&auml;hrenden Kampf gegen die Krise haben die Notenbanken Milliarden in die M&auml;rkte gepumpt und die Zinsen gesenkt, andernfalls w&auml;ren Banken und Staaten kollabiert, und das internationale Finanzsystem w&auml;re am Ende gewesen. Politiker und Notenbanker haben also keinen schlechten Job gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/geld\/rekord-zinssenkung-der-ezb-was-sparer-wissen-sollten-2115544.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der Text im Stern ist nett konzipiert und inhaltlich um L&auml;ngen besser als die &ouml;konomischen Leitartikel der S&uuml;ddeutschen oder des Handelsblatts. Bei der Beantwortung der Frage, warum die Zinsen &bdquo;so niedrig&ldquo; sind, &uuml;berzeugt die Erkl&auml;rung des Stern jedoch so gar nicht. Auch der Zins ist ein Preis, der durch Angebot und Nachfrage gesteuert wird. Seit Beginn der Finanzkrise ist das Angebot unver&auml;ndert gro&szlig; &ndash; durch die Ma&szlig;nahmen der Zentralbanken ist es sogar gestiegen. Die Nachfrage nach Krediten ist jedoch r&uuml;ckl&auml;ufig, da a) die Banken ihre Sicherheitsbestimmungen h&auml;rter durchsetzen und teilweise versch&auml;rft haben und b) die Verbraucher und die Unternehmen aufgrund der wirtschaftlich unsicheren Lage weniger Kredite nachfragen. Die Folge ist ein sinkender Zins, da die Banken nicht mehr so sehr auf Kundeneinlagen angewiesen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steuerfrust beim Mittelstand<\/strong><br>\nDer Streit um die kalte Progression lenkt den Blick davon ab, dass die Verschiebungen der letzten Jahre ganz woanders stattgefunden haben. Durch ungerechte Entlastungen, hat sich die Schieflage von Einkommen und Besitz weiter beschleunigt. [&hellip;]<br>\nIn Deutschland besitzen die reichsten 0,1 Prozent der Bev&ouml;lkerung &ndash; also etwa 80.000 Menschen &ndash; inzwischen fast ein Viertel (22,5 Prozent) des gesamten deutschen Verm&ouml;gens. Die obersten zehn Prozent &uuml;ber zwei Drittel (66,6 Prozent) und die &auml;rmere H&auml;lfte der Gesellschaft, rund 40 Millionen Menschen, besitzen alle zusammen gerade noch 1,4 Prozent  des gesellschaftlichen Reichtums.<br>\nDas sei eine unmittelbare Folge davon, dass gerade hohe Einkommen und hohe Verm&ouml;gen niedriger besteuert w&uuml;rden. &bdquo;Wir verfestigen uns sozial, mahnt Professor Horn. &bdquo;Niedrige Einkommen bleiben niedrig, hohe Einkommen bleiben hoch.&ldquo;<br>\nDie extrem niedrige Besteuerung von Kapitaleink&uuml;nften &ndash; Fachleute sprechen auch von &ldquo;leistungslosem Einkommen&rdquo; &ndash; f&uuml;hre automatisch dazu, dass der Abstand zu denen, die f&uuml;r ihr Geld selbst arbeiten m&uuml;ssen, immer gr&ouml;&szlig;er werde.<br>\nDiese Schieflage muss dringend korrigiert werden, fordert Corneo. Sie treibe die Gesellschaft immer weiter auseinander und schade am Ende auch der Wirtschaft selbst. Er sieht hier eine gef&auml;hrliche Entwicklung, &bdquo;weil unsere wirtschaftliche St&auml;rke auf dem Humankapital der Arbeitnehmer beruht. Und sie zu animieren, in Bildung zu investieren, in Qualifikation zu investieren, verlangt auch, dass wir ihre steuerliche Belastung verringern.&ldquo; Um ein Haushaltsgleichgewicht zu erreichen, &bdquo;m&uuml;ssen wir woanders Steuereinnahmen erwirtschaften.&rdquo; Die Antwort auf die Frage &ldquo;Wie?&rdquo; sei dann: Kapital st&auml;rker belasten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/sr\/2014\/04062014_steuerfrust-100.html\">PlusMinus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen TTIP: Wie die Wettbewerbsverlierer aus den Modellen der &Ouml;konomen herausgerechnet werden<\/strong><br>\nPl&auml;doyer f&uuml;r die Thematisierung nicht nur der externen, sondern auch der marktinternen Effekte des Freihandels<br>\n1. Paradigmenwechsel der Politik: Das Ende substantieller Regulierung<br>\nNach allem, was man vom geplanten und bereits &ndash; freilich hinter verschlossenen T&uuml;ren zwischen EU- und US-B&uuml;rokraten und Unternehmensvertretern &ndash; verhandelten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, TTIP genannt, wei&szlig;, handelt es sich um ein sattes Geschenk ans Kapital &ndash; ans &laquo;Kapital des 21. Jahrhunderts&raquo; (Thomas Piketty). Nicht, jedenfalls nicht so ohne weiteres an &laquo;die Konzerne&raquo;, wie Kritiker zumeist formulieren, denn deren Management ist nur mehr der &laquo;Agent&raquo; des Kapitals als dem &laquo;Prinzipal&raquo; der Unternehmen, der qua Market for Corporate Control dasjenige Management einsetzt, welches die Gewinne tats&auml;chlich maximiert. (Aktuelles Beispiel gef&auml;llig? Amazon verz&ouml;gert die Auslieferung von B&uuml;chern derjenigen Verlage, die sich weigern, f&uuml;r E-Books statt bislang 30% von nun ab 50% an Amazon abzuf&uuml;hren. &laquo;Hinter Amazons neuer Gangart steht der Druck der Anleger, die h&ouml;here Gewinne erwarten,&raquo; schreibt die Berliner Zeitung.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mem-wirtschaftsethik.de\/blog\/blog-einzelseite\/article\/freihandelsa\/\">Denkfabrik f&uuml;r Wirtschaftsethik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.T.:<\/strong> Die Kommentierung ist zwar lang und praktisch ein Fachtext, beinhaltet aber auch<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>viele Verweise (auch zu den NachDenkSeiten)<\/em><\/li>\n<li><em>Erkl&auml;rungen und Bez&uuml;ge zur &ouml;konomischen Theorie (die als Begr&uuml;ndung f&uuml;r TTIP herh&auml;lt)<\/em><\/li>\n<li><em>einen &Uuml;berblick &uuml;ber zur momentanen Diskussion (Harald Klimenta u.a. &ldquo;Die Freihandelsfalle&rdquo;) und<\/em><\/li>\n<li><em>Thielemann legt den Finger auf diverse Wunden.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Wichtig finde ich folgenden Hinweis: &ldquo;W&uuml;rde der Wettbewerb bzw. dessen Intensivierung in seinen beiden unvermeidlich verbundenen Dimension &laquo;Sch&ouml;pfung&raquo; und &laquo;Zerst&ouml;rung&raquo; breit verstanden, k&ouml;nnten Aussagen wie die, dass durch die Verabschiedung von TTIP &laquo;f&uuml;r alle Beteiligten&raquo; eine &laquo;Win-win-Situation&raquo; geschaffen w&uuml;rde, &laquo;und zwar deshalb, weil Waren und Dienstleistungen billiger werden&raquo;, von vorn herein nicht mehr legitimatorisch verfangen. Denn sofort w&auml;re klar, dass nachzufragen w&auml;re: Wer ist es denn, der nun weniger verdient? Schlie&szlig;lich sind des einen Kosten des anderen Einkommen. Wenn weniger gezahlt wird, wird auch weniger bezahlt.&rdquo;<br>\nDa es um das Wettbewerbsparadigma geht, passt der Beitrag auch gut als Erg&auml;nzung zum k&uuml;rzlich publizierten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21911\">Beitrag von Lutz Hausstein<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Paul Krugman: On Inequality Denial &ndash;  &Uuml;ber das Leugnen der Ungleichheit<\/strong><br>\nVor einiger Zeit habe ich einen Artikel mit dem Titel &ldquo; Die Reichen, die Rechten und die Fakten&rdquo; ver&ouml;ffentlicht, in dem ich die politisch motivierten Bem&uuml;hungen beschrieb, etwas zu leugnen, das ganz offensichtlich ist  &ndash;  n&auml;mlich den starken Anstieg der Ungleichheit in Amerika, speziell, was die oberste Spitze der Einkommensskala betrifft. Es wird Sie wahrscheinlich nicht wundern, dass ich auf ziemlich viel Missbrauch statistischen Materials durch Leute in wichtigen Positionen gesto&szlig;en bin.<br>\nAuch wird es Sie nicht &uuml;berraschen, wenn ich Ihnen sage, dass sich inzwischen nicht viel ge&auml;ndert hat.  Nicht nur bestreiten die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen weiterhin das Offensichtliche, sie kommen auch immer noch mit den gleichen l&auml;ngst diskreditierten Argumenten: Die Ungleichheit steigt nicht wirklich; Also sch&ouml;n, sie steigt, aber das macht nichts, weil wir eine so starke soziale Mobilit&auml;t haben; &Uuml;berhaupt ist das gut, und wer sagt, es sei problematisch, ist ein Marxist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/06\/02\/opinion\/krugman-on-inequality-denial.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bezahlbare Soldaten &raquo;an der Front des Handelskrieges&laquo;<\/strong><br>\nHaarschnitte zu gepfefferten Preisen, verteuerte Spargel &ndash; und Praktika, die sich keiner mehr leisten kann: Der Mindestlohn l&auml;sst die Arbeitgeber Angstszenarien malen. Der propagandistische Kampf um das Grundrecht auf billiges Personal hat endg&uuml;ltig begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/935097.bezahlbare-soldaten-an-der-front-des-handelskrieges.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>NSU: Antworten!<\/strong><br>\nDie Mitarbeiter des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz, die Akten vernichtet haben, schweigen noch immer. Auch weil der Druck auf sie nicht gro&szlig; genug war. Das muss sich &auml;ndern. Denn die wichtigsten Fragen haben sie noch immer nicht beantwortet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/debattiersalon.de\/nsu-antworten\/\">Debattiersalon<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EUISS-Bericht: &ldquo;Schutz der Reichen dieser Welt vor den Spannungen und Problemen der Armen&rdquo;<\/strong><br>\nWie sieht wohl die Welt aus, in der die meisten Menschen leben wollen? Ist sie eher dadurch gekennzeichnet, dass technischer Fortschritt und erweiterte Kommunikationsm&ouml;glichkeiten dazu genutzt werden, um die Menschen zusammenzuf&uuml;hren, ihnen ein gegenseitiges Verst&auml;ndnis ihrer jeweiligen Lebenswelten zu erm&ouml;glichen und so zu einem friedvollen Miteinander zu gelangen, dem Umstand eingedenk, dass die meisten von ihnen nicht mehr w&uuml;nschen und erhoffen als ein Leben, in dem sie gen&uuml;gend Nahrung und Wasser haben, eine warme Behausung, ein Leben, in dem sie Wert gesch&auml;tzt werden, vielleicht eine Familie gr&uuml;nden k&ouml;nnen, M&ouml;glichkeiten auf Besch&auml;ftigung erhalten, durch die sie ihren Beitrag zu einem Gemeinwesen leisten k&ouml;nnen, das niemanden ausgrenzt? [&hellip;]<br>\nEs ist leider das zweite Szenario, auf dessen Pfad wir uns schon seit einiger Zeit befinden und dessen Richtung sich zunehmend von jenem des ersten absetzt. [&hellip;]<br>\nSo schrieb das Institut der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r Sicherheitsstudien (EUISS), ein au&szlig;enpolitischer Think Tank, bereits 2011 in seinem Bericht &bdquo;Perspektiven f&uuml;r die europ&auml;ische Verteidigung 2020&ldquo;, welches mit einem Vorwort der EU Au&szlig;enbeauftragten Catherine Ashton geziert wurde, auch ganz bemerkenswert unverbl&uuml;mt:<br>\n&ldquo;Fazit: Bis 2020 werden unsere Sicherheitsprobleme vielf&auml;ltiger und schwerwiegender. Sie werden milit&auml;rische Instrumente erfordern, mit denen sechs zentrale Aufgaben ausgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen, die nachstehend in der Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgef&uuml;hrt sind: [&hellip;]<br>\nAbschottungseins&auml;tze: Schutz der Reichen dieser Welt vor den Spannungen und Problemen der Armen. Da der Anteil der armen, frustrierten Weltbev&ouml;lkerung weiterhin sehr hoch sein wird, werden sich die Spannungen zwischen dieser Welt und der Welt der Reichen weiter versch&auml;rfen &ndash; mit entsprechenden Konsequenzen. Da es uns kaum gelingen wird, die Ursachen dieses Problems, d.h. die Funktionsst&ouml;rungen der Gesellschaften, bis 2020 zu beseitigen, werden wir uns st&auml;rker abschotten m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nHarte Machtpolitik: Einflussnahme im Clausewitzschen Sinne auf entfremdete Regime. Es wird auch 2020 noch einige entfremdete Regime geben, wobei der Kreml den gr&ouml;&szlig;ten Unsicherheitsfaktor darstellt. Daher m&uuml;ssen wir uns die F&auml;higkeit bewahren, ihnen entgegenzutreten, wenn sie unser Weltbild vors&auml;tzlich angreifen. Daf&uuml;r brauchen wir harte milit&auml;rische Macht. Gleichzeitig m&uuml;ssen wir uns aber st&auml;rker auf asymmetrische Formen der Zerst&ouml;rung, insbesondere in den Computernetzen, konzentrieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=5367\">maskenfall.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Vietnams Vorgehen ist aussichtslos<\/strong><br>\nUnter dem Deckmantel antichinesischer Proteste kam es in den vergangenen Tagen zu schweren Gewaltausbr&uuml;chen gegen ausl&auml;ndische Investoren und Unternehmen in Vietnam. Zu den Opfern z&auml;hlen Investoren aus dem chinesischen Festland, Hongkong und Taiwan, Singapur und S&uuml;dkorea. Eine Welle von Brandstiftungen und Pl&uuml;nderungen von Fabriken hat zu Toten, Verletzten und Sachsch&auml;den gef&uuml;hrt. Die Unruhen haben Vietnams internationales Image besch&auml;digt, das Vertrauen ausl&auml;ndischer Investoren und Touristen hat Risse bekommen. Die Aufst&auml;nde haben auch gezeigt, dass die Streitigkeiten im S&uuml;dchinesischen Meer durch die Einmischung von au&szlig;en komplizierter werden.<br>\nEs scheint, dass die Ursache der Ausschreitungen die Errichtung einer chinesischen &Ouml;lbohrinsel in der N&auml;he der Xisha-Inseln ist. Doch es sind noch andere Faktoren im Spiel. Erstens: Als Ausdruck des Schwerpunkts der amerikanischen Asienpolitik    besuchte Barack Obama vier ostasiatische Staaten, darunter die Philippinen und Japan, beides L&auml;nder mit angespannten Beziehungen zu China. So entstand der Eindruck, dass die USA China strategisch umzingeln wollen, um es in Schach zu halten. Ermutigt durch diese Entwicklung sind L&auml;nder wie Vietnam, die sich mit China &uuml;ber Territorien im S&uuml;dchinesischen Meer streiten, aktiv geworden. Kurz, nachdem die Philippinen elf chinesische Fischer im S&uuml;dchinesischen Meer verhaftet hatten, setzte Vietnam seine Kriegsschiffe in Bewegung, um den Bau der chinesischen Bohrinsel zu st&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.beijingreview.com.cn\/german2010\/Focus\/2014-06\/03\/content_622187.htm\">Beijing Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> In Vietnam sind Demonstrationen und Proteste untersagt bzw. sie werden sofort aufgel&ouml;st. Von unkontrollierten Protesten gegen China anl&auml;&szlig;lich der Errichtung einer &Ouml;lbohrinsel kann daher kaum die Rede sein.<br>\nAu&szlig;erdem sollen nicht lediglich chinesische, sondern auch japanische und taiwanesische (international zu China geh&ouml;rend; von China selbst als abtr&uuml;nnige Provinz bezeichnet) Firmen zerst&ouml;rt worden sein, da die Schriftzeichen identisch sind.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>China erl&auml;utert sein Sicherheitsverst&auml;ndnis auf dem Shangri-La-Dialog<\/strong><br>\nIn Singapur ist der 13. Shangri-La-Dialog zu Fragen der Sicherheit, Stabilit&auml;t und Entwicklung in Asien zu Ende gegangen. Verteidigungsminister und Sicherheitsexperten aus zahlreichen asiatisch-pazifischen L&auml;ndern nahmen an den Beratungen teil. Der Vizegeneralstabschef der chinesischen Volksbefreiungsarmee, Wang Guanzhong, erl&auml;uterte Chinas Sicherheitsdoktrin und unterbreitete eine F&uuml;nf-Punkte-Initiative.<br>\nIm Unterschied dazu hatten US-Verteidigungsminister Chuck Hagel und Japans Ministerpr&auml;sident Shinzo Abe Sicherheitsauffassungen dargelegt, die vor allem auf einen Ausbau der milit&auml;rischen Allianzen unter F&uuml;hrung der USA dienen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2014\/06\/03\/1s217389.htm\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Die Position Chinas muss nicht geteilt werden. Beide Texte k&ouml;nnten von Interesse sein, da sie das chinesische Verst&auml;ndnis von Sicherheit darstellen. Sie sind eine Alternative 1. zu den Perspektiven der westlichen mainstream-Medien und 2. zu den Vorstellungen der USA f&uuml;r dieses Gebiet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nie wieder Krieg<\/strong><br>\nUnser Leser D.G. schreibt uns: &bdquo;Liebe Nachdenkseiten-Macher,<br>\ndieses Plakat habe ich k&uuml;rzlich in Berlin (Prenzlauer Berg) fotografiert (siehe Foto anbei). Ich dachte mir, dass es Sie vielleicht interessieren k&ouml;nnte, wer da in welchem Zusammenhang wie auf Sie verweist.&ldquo;\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/AntiWarNews-Plakat.jpg\" alt=\"Nie wieder Krieg\" title=\"Nie wieder Krieg\"><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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