{"id":21957,"date":"2014-06-06T12:59:14","date_gmt":"2014-06-06T10:59:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21957"},"modified":"2015-10-23T15:43:09","modified_gmt":"2015-10-23T13:43:09","slug":"gedanken-zur-aktuellen-debatte-um-die-zins-und-geldpolitik-der-ezb-und-zum-seltsamen-zustand-des-kapitalmarktes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21957","title":{"rendered":"Gedanken zur aktuellen Debatte um die Zins- und Geldpolitik der EZB und zum seltsamen Zustand des Kapitalmarktes"},"content":{"rendered":"<p>Es wird uns ja einiges zugemutet in der aktuellen Debatte um die Zins- und Geldpolitik, und damit zugleich um die weitere und notwendige Wirtschaftspolitik in Europa. Ich formuliere dazu einige Gedanken, die als Anst&ouml;&szlig;e zum Weiterdenken und richtigen Hinterfragen gedacht sind. Dabei muss auch einiges eher Grundlegendes zum Funktionieren eines Kapitalmarktes gesagt werden. Von <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong><br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li>\n<p><strong>Beschl&uuml;sse der Europ&auml;ischen Zentralbank und einige &ouml;ffentliche Erw&auml;gungen dazu.<\/strong><\/p>\n<p>Die EZB hat gestern beschlossen,<\/p>\n<ul>\n<li>den Leitzins auf 0,15 % zu senken,<\/li>\n<li>den Banken gro&szlig;e Liquidit&auml;tsspritzen in Aussicht zu stellen,<\/li>\n<li>sie hat angek&uuml;ndigt, Banken, die &uuml;bersch&uuml;ssiges Geld bei der Zentralbank parken, mit einem negativen Zins zu 0,1 % zu belegen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Typische Reaktionen darauf: Das sei eine Enteignung der Sparer, so die deutschen Sparkassen- und Volksbanken-Verb&auml;nde, der Pr&auml;sident des Sparkassen- und Giroverbandes bezweifelt, dass die EZB mit ihrer Zinspolitik die Konjunktur in den krisengesch&uuml;ttelten L&auml;ndern S&uuml;deuropas ankurbeln werde; der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Hollande begr&uuml;&szlig;te die Zinssenkung, die Beschl&uuml;sse w&uuml;rden das Wachstum ankurbeln; der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion Fuchs sieht erhebliche Risiken, der Druck der M&auml;rkte zu Reformen und Einsparungen gerade in den Euro-Krisenl&auml;ndern schwinde; Spiegel Online verk&uuml;ndet: &bdquo;Rendite ohne Risiko gibt&rsquo;s nicht mehr&ldquo;; die B&ouml;rse in Frankfurt reagierte mit einem Freudenfeuer und dem Sprung des DAX &uuml;ber die Marke von 10.000, etc.<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Es ist eine Schnapsidee, vornehmlich mit der Geld- und Zinspolitik die Wirtschaftskrise Europas bew&auml;ltigen zu wollen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Europ&auml;ische Union und an der Spitze die deutsche Bundesregierung zwingen die Regierungen der europ&auml;ischen Krisenl&auml;nder (und dies sind fast alle) mitten in der Krise zu Ausgabenk&uuml;rzungen; in Deutschland wird das notwendige Steigen der L&ouml;hne kurz gehalten; damit wird die notwendige Angleichung der Wettbewerbsf&auml;higkeiten der L&auml;nder der Eurozone verhindert. Dies alles f&uuml;hrt dazu, dass Unternehmer in den Krisenl&auml;ndern keine Chance und keinen Zwang sehen, zu investieren. Und die Konsumenten, die Arbeitnehmer, die Arbeitslosen, die Rentner leiden unter den K&uuml;rzungen des Staates und der Unternehmen und kaufen nicht.<\/p>\n<p>Wie sollen in dieser Situation eine Zinssenkung und die Zurverf&uuml;gungstellung von gro&szlig;en Geldmengen helfen, die Konjunktur anzukurbeln? Wenn ein Unternehmen keine Verbesserung seiner Absatzchancen sieht, dann investiert es nicht. Und wenn der Zins f&uuml;r Kredite dank der Senkung der Leitzinsen auf ein niedriges Niveau von vielleicht 5 oder 4 % sinkt, dann wird trotzdem nicht investiert. Man kauft nicht eine zus&auml;tzliche Maschine, man baut nicht ein zus&auml;tzliches Fabrikgeb&auml;ude, nur weil der Zins niedrig ist. Die Absatzerwartung ist viel wichtiger und genau da hakt es.<\/p>\n<p>Mit der Zinspolitik und der Geldpolitik der Europ&auml;ischen Zentralbank kann man die notwendigen anderen Ma&szlig;nahmen, n&auml;mlich eine expansive Ausgabenpolitik der &ouml;ffentlichen H&auml;nde und ein gro&szlig;es europ&auml;isches Investitions- und Besch&auml;ftigungsprogramm, &auml;hnlich dem Marshallplan der Nachkriegszeit, nicht ersetzen und nicht ausgleichen.<\/p>\n<p>Wenn die EZB dann trotzdem so tut, als w&uuml;rde es gehen, dann t&auml;uscht sie die &Ouml;ffentlichkeit.<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Der Kapitalmarkt funktioniert nicht. Er ist ein zu Gunsten der Spekulanten, der Investment-Banken und der B&ouml;rsen gesteuerter Markt.<\/strong><\/p>\n<p>Dass es jetzt f&uuml;r Spareinlagen gerade noch ein halbes Prozent Zinsen gibt, wenn &uuml;berhaupt, ist nicht die Folge einer Preisbildung auf der Basis von Angebot und Nachfrage, sondern vor allem eine Folge der Geldmengen- und Zinspolitik der EZB. Sie bestimmt im Wesentlichen das Angebot und den Preis auf diesem Markt und sie hat mit dieser Politik die Funktionsf&auml;higkeit der einfachsten Art der Finanzierung von Investitionen und Konsum diskreditiert und ausgeschaltet. Und sie hat dabei den anderen Formen der Finanzierung breiten Raum verschafft. Um das zu erkl&auml;ren, muss ein bisschen ausgeholt werden:<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Wie m&uuml;sste und k&ouml;nnte der Kapitalmarkt optimal organisiert sein?<\/strong><\/p>\n<p>Unterstellen Sie, Sie w&auml;ren der Planer der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einrichtungen eines Landes &ndash; der Gestalter des Social Engineering. Dann w&uuml;rden Sie sich so genannte social techniques ausdenken. Zum Beispiel w&uuml;rden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die Haftpflichtversicherung f&uuml;r Autos vorschlagen, wahrscheinlich auch eine gesetzliche Krankenkasse und eine Arbeitslosenversicherung, usw..<\/p>\n<p>Sie w&uuml;rden dann dar&uuml;ber nachdenken, wie die Absichten und M&ouml;glichkeiten der Sparenden auf der einen Seite mit den Absichten und Notwendigkeiten der Investoren und Konsumenten auf der anderen Seite m&ouml;glichst effizient koordiniert werden k&ouml;nnten. Wenn man n&uuml;chtern an diese Aufgabe heranginge, w&uuml;rde man mit hoher Wahrscheinlichkeit  das Sparkonto als eine M&ouml;glichkeit zum Sammeln von Sparbetr&auml;gen und die Gesch&auml;ftsbanken als die Instrumente der Transformation dieser Sparbetr&auml;ge f&uuml;r Kredite erfinden. Und zur Finanzierung m&ouml;glicher staatlicher Schulden k&auml;me man vielleicht und hoffentlich auf die Idee, es so zu organisieren, wie es in Deutschland mal organisiert war: dass man bei einer staatlichen Schuldenverwaltung in Bad Homburg ohne gro&szlig;en Aufwand und Kosten Staatsanleihen kaufen kann. Und dann k&auml;me man vielleicht noch auf die Idee, eine Aktienb&ouml;rse zu erfinden. Das w&auml;re ein Teilmarkt f&uuml;r Menschen, die die Entwicklung von Unternehmen einzusch&auml;tzen verm&ouml;gen und deshalb direkt in einzelne Unternehmen investieren k&ouml;nnten. F&uuml;r die Mehrheit der Menschen gilt nicht, dass sie einzelne Unternehmen einsch&auml;tzen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Mehrheit sind das Sparguthaben und Variationen davon die einfachste M&ouml;glichkeit, Geld gegen einen Zins zu sparen und damit den Banken Geld f&uuml;r Kredite zum Investieren in Unternehmen zur Verf&uuml;gung zu stellen. Volkswirtschaftlich betrachtet ist die bei diesem Verfahren stattfindende Sammlung von Kapital und die &uuml;ber die Kredittransformation stattfindende Vermittlung an Investoren und Konsumenten die effizienteste Art zur Organisation des Kapitalmarkts. Man braucht dazu heute Computer zum einsammeln und verwalten der Sparerbetr&auml;ge und man braucht Fachleute bei den Banken, die die Investitionsm&ouml;glichkeiten einigerma&szlig;en gut bewerten und beurteilen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Diese effiziente Art der Organisation des Kapitalmarktes wird durch eine Geld- und Zinspolitik der herrschenden Art ruiniert. Dieser Teilmarkt &bdquo;geht zur Zeit in die Knie&ldquo;. Stattdessen werden die Sparer in Anlageformen gezwungen, die sie nicht &uuml;berblicken und nicht &uuml;berblicken k&ouml;nnen.<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Offenbar geht es nicht um die optimale Organisation des Kapitalmarktes, sondern um die Bedienung von Interessen und insbesondere von Spekulanten.<\/strong><\/p>\n<p>Typisch f&uuml;r die Denkrichtung und Sto&szlig;richtung ist ein <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/geldanlage-bei-niedrigzinsen-gold-immobilien-einen-jaguar-a-973671.html\">Artikel bei Spiegel Online vom 5.6.2014<\/a>. Da wird die neue Lage mit der Feststellung umschrieben, &bdquo;Rendite ohne Risiko gibt&rsquo;s nicht mehr&ldquo; und es wird damit auch eine Art Zwangsl&auml;ufigkeit unterstellt, die es nicht gibt. Die Situation ist von der EZB und den Regierungen gemacht. SpiegelOnline er&ouml;rtert die verschiedenen Ersatz-Anlagem&ouml;glichkeiten: Immobilien, Gold, Kunstwerke oder Oldtimer. Am besten weg kommt die Aktie und abschlie&szlig;end hei&szlig;t es: <\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Generell gilt: Am besten f&auml;hrt langfristig, wer seine Ersparnisse &uuml;ber mehrere Anlageformen streut. Wer also zum Beispiel eine selbstgenutzte Immobilie mit einem Wertpapierdepot in Form von Aktienfonds und einigen Anleihen von soliden Schuldnern paart.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Niedrigzinspolitik hat so die Konsequenz, dass die kosteng&uuml;nstigste und effizienteste Organisation des Kapitalmarkts ausgeschaltet wird und den Sparern empfohlen wird, sich riskanteren Anlageformen zuzuwenden. Die grundlegende Eigenschaft dieser anderen Formen ist, dass daran von Einzelinteressenten verdient wird, deren Wohl wohl st&auml;rker im Blickfeld der EZB steht als das Allgemeinwohl und die effiziente Reorganisation des Kapitalmarkts:<\/p>\n<ul>\n<li>Beim Kauf von Immobilien verdienen die Makler und bei entsprechenden Steigerungen der dortigen Preise die bisherigen Besitzer von Immobilien.<\/li>\n<li>Beim Kauf von Aktien und beim Verkauf verdienen die Banken, die B&ouml;rsen, die Broker usw., bei steigenden Kursen die bisherigen Aktienbesitzer.<\/li>\n<li>Beim Kauf von Zertifikaten und anderen riskanten Papieren verdienen die verschiedenen Formen der Finanzwirtschaft.<\/li>\n<li>Und &uuml;berall verdienen jene Wirtschaftszweige mit, die als Werbetr&auml;ger f&uuml;r die verschiedenen Anlageformen dienen. Schon heute beobachten wir, dass die Fernsehspots und die Anzeigen &uuml;ber einen beachtlichen Anteil von der Finanzwirtschaft geschaltet sind. Deshalb werden wir von unseren Medien &uuml;ber die optimale Operation der Kapitalm&auml;rkte auch nicht sachlich, sondern Interessen orientiert informiert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dass diese Niedrigzinspolitik in dieser Konsequenz von der EZB und ihrem Pr&auml;sidenten betrieben wird, ist aus seiner Sicht konsequent. Er kommt von der Investmentbank Goldman Sachs. Diese lebt nicht von der einfachsten Form der Organisation des Kapitalmarktes. Sie lebt von der Bereitschaft der Menschen zur Spekulation.<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Vergeudung von Ressourcen. Wir haben ein Konversionsproblem.<\/strong><\/p>\n<p>Volkswirtschaftlich betrachtet ist diese Entwicklung als eine massive Vergeudung von Ressourcen zu betrachten. Der Kapitalmarkt verschlingt viel zu viele Ressourcen. Gut ausgebildete, intelligente junge Leute wurden in den letzten drei Jahrzehnten in Besch&auml;ftigungsfelder gelockt, die betriebswirtschaftlich f&uuml;r einzelne Personen und Gruppen lukrativ sind, volkswirtschaftlich sind die Investmentbanker in der Regel die reine Verschwendung. Der Betrieb eines Casinos kann bei vern&uuml;nftiger Konzeption der Social Technique &bdquo;Kapitalmarkt&ldquo; nicht Teil des Konzeptes sein. Das ist aber so gekommen und die politisch Verantwortlichen insgesamt, von der EU &uuml;ber den Internationalen W&auml;hrungsfonds bis zur EZB, tun offensichtlich nichts, um dieser Vergeudung entgegenzutreten. Im Gegenteil, sie f&ouml;rdern sie.<\/p>\n<p>Der Kapitalmarkt hat ein Konversionsproblem. Viel zu viele Menschen sind durch die Ausbreitung der Spekulation seit den neunziger Jahren in den Sektor Kapitalmarkt geleitet worden. Bankangestellte sind zu Verk&auml;ufern von Zertifikaten geschult worden. Banken haben eigene Organisationen f&uuml;r das Investmentbanking gegr&uuml;ndet. Sie haben Leute angestellt, die neue Finanzprodukte erfinden. Der Staat hat mit der Privatisierung der Altersvorsorge neue Gesch&auml;ftsfelder mit entsprechend vielen Besch&auml;ftigen er&ouml;ffnet; die B&ouml;rsen werden von den Machern der &ouml;ffentlichen Meinung sogar bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zum quasi Allerheiligsten der Finanzm&auml;rkte hochstilisiert. Und selbstverst&auml;ndlich sind dort Menschen besch&auml;ftigt. <\/p>\n<p>Gemessen an der M&ouml;glichkeit, den Kapitalmarkt einfach zu organisieren, sind das, wie gesagt,  vergeudete Ressourcen. Wenn man &uuml;berhaupt jemals den Kapitalmarkt wieder effizienter organisieren will, dann muss man auch das Problem der &Uuml;berbesch&auml;ftigung in diesem Sektor l&ouml;sen.<\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Zum Abschluss: dies war eine volkswirtschaftliche Betrachtung, die die Seite der so genannten Welfare Economics, also die Frage nach der optimalen Organisation von M&auml;rkten, mit einbezog. Bei rein makro&ouml;konomischer Betrachtung kommt man zu anderen Bewertungen. Diese einseitige Betrachtung sollte man sich allerdings nicht weiter leisten.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird uns ja einiges zugemutet in der aktuellen Debatte um die Zins- und Geldpolitik, und damit zugleich um die weitere und notwendige Wirtschaftspolitik in Europa. Ich formuliere dazu einige Gedanken, die als Anst&ouml;&szlig;e zum Weiterdenken und richtigen Hinterfragen gedacht sind. Dabei muss auch einiges eher Grundlegendes zum Funktionieren eines Kapitalmarktes gesagt werden. Von <strong>Albrecht<\/strong><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21957\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,136,135,30],"tags":[423,507,283],"class_list":["post-21957","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-banken-boerse-spekulation","category-finanzpolitik","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-austeritaetspolitik","tag-ezb","tag-finanzmaerkte"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21957"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21957\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21994,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21957\/revisions\/21994"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21957"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21957"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}